Fachklasse Grafik EFZ/BM
Corporate Design 2
Corinne Oesch

Das CorporateDesign – ein wirksames Instrument für Kulturinstitutionen und Firmen. Du vertiefst den Corporate Design Prozess und gestaltest ein Erscheinungsbild für eine kulturelle Institution, einen Dienstleistungs– oder einen Handwerksbetrieb. Ausgehend von einer umfassenden Markt–, Zielgruppen– und Unternehmensanalyse legst du Grundlagen für den Gestaltungsprozess und die Gestaltung fest. Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von adäquaten visuellen Elementen für das Unternehmen.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Grafik Design prägt einen entscheidenden Teil unseres visuellen Umfelds und unserer Kultur. Du hast Fantasie, Freude an Farben und Formen, interessierst dich für Schriftgestaltung und Typographie, hast Mut zum Experiment mit Bild und Text und bist neugierig wie du deine vielseitigen gestalterischen Fähigkeiten in der Berufspraxis anwenden kannst.

Konzeptionelles und analytisches Denkvermögen, Erfindergeist, Experimentierlust und handwerkliche Fertigkeiten, wie auch sprachliche Kompetenz, sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit. Interesse und aktive Teilnahme an Entwicklungen im kulturellen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben, Offenheit für Neues sowie Identifikationsvermögen sind wesentliche Grundlagen für dein Schaffen.

Als Grafiker_in EFZ arbeitest du im Bereich der visuellen Kommunikation. Du entwickelst visuelle Konzepte und gestaltest und realisierst Printmedien wie Broschüren, Bücher und Plakate, aber auch elektronische Medien wie Webseiten und Apps. Dein Tätigkeitsgebiet reicht von Corporate Design über Medien-, Informations-, Verpackungs-, Ausstellungsgestaltung bis hin zu didaktischer Gestaltung oder Illustration.

Die vierjährige Fachklasse Grafik EFZ bietet dir die ideale Gelegenheit, dich in einer professionellen Umgebung auf den Berufseinstieg als Grafiker_in vorzubereiten sowie als Abschluss ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis zu erlangen. Der Rahmenlehrplan richtet sich nach den Anforderungen der neuen eidgenössischen Bildungsverordnung Grafikerin EFZ/Grafiker EFZ, bereitet auf das Qualifikationsverfahren (QV) vor und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab.

Die vollschulische Ausbildung ist abwechslungsreich und praxisnah gestaltet. Berufserfahrene Lehrpersonen unterstützen dich dabei, Gestaltungs- und Medienkompetenzen zu entwickeln. 
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Zulassungsbedingungen
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit und in der Regel nach dem gestalterischen Vorkurs/Propädeutikum. Zusätzlich allenfalls bestandene Aufnahmeprüfung für die BMS. Der Besuch der Fachklasse Grafik ist aber auch ohne BMS möglich.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Einreichung des Anmeldeformulars werden Interessierte zu einem Aufnahmetag eingeladen, zu welchem aussagekräftige und für den Ausbildungsgang relevante Arbeitsproben mitgebracht werden sollen. Vorgängig ist eine gestalterische Aufgabe zu einem vorgegebenen Thema zu lösen. Am Aufnahmetag gilt es ebenfalls, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erfüllen. Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen gehören zu den Kriterien, die beurteilt werden.
 
Dauer & Ferien
Die Ausbildung startet jeweils Mitte August und dauert vier Jahre Vollzeit. Die 13 Wochen Ferien stimmen mit dem Stadtzürcher Schulferienkalender überein.
 
Kosten
Prüfungsgebühr: 150.–. Ausbildungsgebühr: 12 Raten à CHF 5’800.– (=1'450.– mtl.). Im Schulgeld ist das Basismaterial inbegriffen.
Alle persönlichen Materialien und spezielles Zubehör (z.B. Fachbücher, Datenträger usw.) sind von den Teilnehmenden zu beschaffen – es ist mit Kosten von CHF 350.– bis 450.– pro Semester zu rechnen.
Ein portabler Computer ist ein unverzichtbares privates Arbeitsgerät und wird bei Ausbildungsbeginn nach Vorgaben der Schule angeschafft.
 
Ausbildungsbereiche
Gestalterische Grundlagen, Einführung Schrift, Zeichnen, Workshops Siebdruck und Bleisatz, Fotografie, Farbenlehre, Font Werkstatt, Papier und Bindearten, Kreativitätstechniken, Illustration und Comiczeichnen. Grundlagen und Anwendungen der visuellen Gestaltung in print- und bildschirmbasierten Projekten wie Corporate Design, Plakatgestaltung, Editorial Design, Webdesign, Infografik, Typografie, Verpackungsgestaltung, Dreidimensionale Gestaltung, Informationsgestaltung, Copyright und Recht, Portfolio/Bewerbung, Rhetorik und Auftrittskompetenz, Marketing und Kommunikation, Kunst- und Kulturunterricht, Allgemeinbildender Unterricht, Sport.
 
Überbetriebliche Kurse (ÜK)
Die drei überbetrieblichen Kurse finden extern in den Herbst- und Frühlingsferien statt: ÜK I Computer, ÜK II Produktionstechniken, ÜK III Idee & Konzept. Der Besuch der jeweils einwöchigen Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch.
 
Praktikum
Ein sechsmonatiges ausserschulisches Praktikum in einem grafischen Atelier oder einer Werbeagentur ist im 7. Semester fester Bestandteil der Fachklasse Grafik.
 
Ausbildungsstufe
Die Ausbildung richtet sich nach dem 2009 verabschiedeten Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche Grundbildung Grafikerin EFZ/Grafiker EFZ (Sek. II).
 
Abschluss
Deine Ausbildung schliesst mit dem Qualifikationsverfahren für Grafikerinnen/Grafiker ab. Nach den bestandenen Prüfungen erhältst du das eidgenössische Fähigkeitszeugnis Grafikerin/Grafiker EFZ.
 
Berufsmaturitätsschule (BMS)
Du hast die Möglichkeit, während der Ausbildung an einem Tag die Berufsmaturitätsschule Zürich (Ausrichtung) Gestaltung und Kunst zu besuchen. Der externe Unterricht an der BMS findet parallel zum allgemeinbildenden Untericht der Fachklasse Grafik statt. Informationen und Anmeldetermine findest du hier

Berufliche Perspektiven
Tätigkeiten in Grafikabteilungen von Kommunikations- oder Werbeagenturen, grafischen Ateliers oder in Kommunikationsabteilungen von Firmen oder Institutionen.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
ABU Lehrplan
Allgemeinbildender Unterricht (ABU) des Ausbildungsgangs Fachklasse Grafik EFZ.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Alle Ausbildungsplätze für das Schuljahr 2018/19 sind vergeben.
  • Für den Ausbildungsbeginn im Schuljahr 2018/19 gibt es keine freien Plätze mehr. Es finden daher keine Aufnahmeprüfungen mehr statt.
  • Die Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 2019/20 finden im März 2019 statt und werden auf unserer Webseite publiziert, eine Anmeldung ist ab September 2018 online möglich. 
  • Wir empfehlen allen Interessierten des gestalterischen Vorkurs an einer von Swiss Design Schools anerkannten Schule zu absolvieren. Kandidat_innen ohne gestalterischen Vorkurs/Propädeutikum haben kaum Chancen unsere Aufnahmeprüfung zu bestehen.
  • Ein Einstieg ins zweite oder dritte Ausbildungsjahr ist unter Umständen möglich, wenn beispielsweise ein Lehrverhältnis in einem Betrieb aufgelöst wurde. 
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Design Manual
Philipp Aebischer

Das Gestaltungsmanual als Chance und Herausforderung für eine ansprechende Gestaltung. Ein Gestaltungsmanual beinhaltet alle wichtigen Aspekte für den Einsatz von Logo, Schriftdefinition, Raster und Bildwelten, etc. Du erhältst Einblick in verschiedene Manuals und tauschst dich nach Möglichkeit über den Gebrauch der Richtlinien mit einem Marktverantwortlichen einer Firma aus. Ausgehend von einem bestehenden Gestaltungsmanual erarbeitest du ansprechende Anwendungen wie Inserate, Flyer, Broschüren. Deine Herausforderung dabei ist, dass du dich an die Gestaltungsrichtlinien hältst und dennoch eine eigenständige Gestaltung realisierst.
 
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Papier und Bindetechniken
Heidi Würgler

Wesentlich für den Charakter einer Publikation ist das Papier. Du erhältst Einblick in die Musterkollektionen der Papierlieferanten und tauschst dich mit deren Vertretern über Trends, Neuigkeiten und Bestellkonditionen aus. In diesem Projekt experimentierst du mit verschiedenen Falz– und Bindetechniken und lernst, sie gezielt als choreografisches Mittel einzusetzen.  Das vermittelte Wissen und deine neu erworbenen praktischen Erfahrungen fliessen in die Erstellung von selbst gebundenen Broschüren und Skizzenbüchern ein.
 
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Reinzeichnung, PrePress
Jens-Peter Volk

Im Entstehungsprozess eines Entwurfes von der ersten Visualisierung – dem Rohlayout – sowie dessen Verfeinerung bis zum Reinlayout wird dieser erst durch die finale Reinzeichnung zur reproduktionsreifen Vorlage. In diesem Projekt werden alle relevanten Aspekte zum Thema Reinzeichnung behandelt und vertieft. Was früher analog geschah, wird heute beinahe ausschliesslich digital ausgeführt: die Reinzeichnung. Sie ist die reproduktionsreife Vorlage für den Druck. Du wirst dich in diesem Projekt mit allen relevanten Aspekten zum Thema auseinandersetzen: Von der Wahl des geeigneten Farbsystems über die Bestimmung der korrekten Auflösung des Bildmaterials bis hin zur Erstellung eines reproduktionsfähigen PDFs.
 
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Plakat
Heidi Würgler

Wie kann ich eine plakative Wirkung erzielen? Dieser Frage näherst du dich im Rahmen dieses Projekts an. Ziel ist es, zu unterschiedlichen Inhalten passende und innovative Plakatideen zu erarbeiten. Ziel ist es, zu unterschiedlichen Inhalten passende und innovative Plakatideen zu erarbeiten. Die Themen sind bewusst breit gesteckt, was dir ermöglicht visuelle Schwerpunkte zu setzen – sei es mit Typografie, Fotografie, Illustration – oder deren Kombination. Die Anzahl der verfügbaren Farben ist definiert. Die Aufgabenstellung bietet dir die Chance, dein gestalterisches Repertoire zu zeigen und dieses zielführend weiter zu entwickeln.
 
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Allgemeinbildender Unterricht (ABU) Lernbereiche Sprache, Kommunikation und Gesellschaft
Karin Baumann
Katharina Pinggera

Im Mittelpunkt der Bildungsziele stehen kommunikative Sprachkompetenzen, wie sie im persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Kontext erforderlich sind. Diese Sprach– und Kommunikationskompetenzen erlangst du auf der neu entwickelten Basis des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Hinsichtlich der verschiedenen Berufe und Grundbildungen sind Schwerpunkte möglich.

Der Lernbereich «Gesellschaft» umfasst acht Aspekte: Ethik, Identität und Sozialisation, Kultur, Ökologie, Politik, Recht, Technologie und Wirtschaft. Jeder Aspekt entspricht einem Blickwinkel, unter dem die persönliche, berufliche und gesellschaftliche Realität in den Themen des Schullehrplans bearbeitet wird. Bei der Behandlung eines Themas ergänzen sich die verschiedenen Aspekte und erlauben einen interdisziplinären Zugang aus verschiedenen Blickwinkeln. Zusätzliche Perspektiven wie Geschichte, Gender und Nachhaltigkeit erweitern diesen Zugang.
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InDesign und Layout
Philipp Aebischer

Makrotypografie und Mikrotypografie, Seitenspiegel und Satzspiegel, Modulraster und Grundlinienraster, Headline und Bildlegende – die Gestaltung einer Broschüre hat viel mit dem Wechselspiel zwischen einem grosszügigen Gesamteindruck und ausgearbeiteten Details zu tun. Inhalte zu strukturieren und zu gliedern ist die Basis für eine gute Lesetypografie. Diese z.B. in einem Layout mit Text und Bild spannend in Szene zu setzen ist eine der Kerntätigkeiten von Grafikern und Grafikerinnen. Wo macht es Sinn, etwas bildlich oder auch textlich zu gewichten? Welche Texthierarchien brauchst du, um die Aufgabe einer ansprechenden Gestaltung, aber auch der Vermittlung von Inhalten zu erfüllen? Innerhalb eines Auftrages mit fixen Rahmenbedingungen und teils vorliegendem Text– und Bildmaterial hast du die Möglichkeit, dir die notwendigen Kompetenzen anzueignen und Techniken kennenzulernen, um im Verarbeiten von umfangreichen Inhalten zu einem professionellen Resultat zu kommen.
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Publikation Bild/Text
Sebastian Cremers

Du entwirfst eine Publikation und vertiefst dabei mit einem stimmigen Bild/Text–Rhythmus nochmals die gestalterischen Grundregeln. Mit umfangreichem, vorgegebenem Text gestaltest du eine Publikation und suchst dafür ein geeignetes  Endformat. Dabei experimentierst du mit verschiedenen Gestaltungsrastern, entwickelst ein Seitenlayout mit verschiedenen Texthierarchien und richtest die passenden Absatzformate ein. Du erarbeitest ein eigenes Bildkonzept und entwirfst eine dramaturgisch interessante Abfolge. Schliesslich wählst du Papier und Bindeart und stellst die Daten für den Druck bereit.
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Illustration, Comic
Nadine Spengler
Andreas Gefe

Mit gezeichneten Bildern visuell erzählen. Du kannst zeichnerisch mit verschiedenen Illustrationsstilen experimentieren und lernst dabei Arbeiten von Zeichner_innen im Bereich Comic, Illustration und Bilderbuch kennen.
Ausgehend von einem kurzen Text inszenierst du zeichnerisch und dramaturgisch auf spannende Art ein Comic, eine Bildabfolge oder eine Bildergeschichte. In einem ersten Schritt zeichnest du ein Storyboard, danach entwickelst du Figuren und Charaktere und schliesslich erstellst du die originalen Zeichnungen. Text wird von Hand geschrieben und als gestalterisch eigensinniger Akzent  zur Zeichnung oder Illustration eingesetzt. 

 
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Foto: Véronique Hoegger
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ÜK 1, ÜK 2, ÜK 3

In externen überbetrieblichen Kursen – auch ÜK genannt – übst du das in den verschiedenen Projekten erworbene Handwerk und erweiterst dabei dein Wissen.
Die überbetrieblichen Kurse ergänzen die Bildung in der beruflichen Praxis sowie die schulische Bildung. Der Besuch der jeweils einwöchigen Kurse ist für alle Lernenden obligatorisch.
 
ÜK 1    Computer: 1. Semester, 5 Tage
ÜK 2    Produktionstechniken: 3. Semester, 5 Tage
ÜK 3    Idee und Konzept: 6. Semester, 5 Tage
 
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Zeichnen im Raum
Roger Conscience

Du entwirfst und zeichnest dein eigenes dreidimensionales Objekt und erforschst dessen Wirkung im Raum und auf dem Papier. Mit Hilfe von natürlichen Materialien wie Holz, Stein, Blättern oder synthetischen Gegenständen (z.B. Plastikgegenstände) baust du ein Objekt und untersuchst dessen Wirkung im Raum. Du skizzierst dein Objekt in verschiedenen Perspektiven, Axonometrien und Grössenverhältnissen. So lernst du verschiedene Arten räumlicher Darstellung kennen und anwenden.
 
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Verpackungen
Heidi Würgler

Du entwirfst eine Verpackung und schaffst dabei ein stimmiges Zusammenspiel von Hülle und Inhalt: Was vermittelt eine Verpackung? Wie positioniert sich ein Produkt auf dem Markt? Recherchieren, Brainstormen, Konzipieren, Entwerfen, Gestalten, Modifizieren, Optimieren, Reflektieren und Realisieren. Bei diesem Projekt durchlaufen wir den gesamten Gestaltungsprozess. Die Wahl des Stanzrisses ist dabei genau so wichtig wie die Positionierung und Hierarchisierung der Texte und Gestaltungselemente.
 
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Font Werkstatt
Sebastian Cremers

Die analogen und digitalen Werkzeuge zur Entwickung einer Schrift kennenzulernen und diese bewusst anzuwenden, helfen dir beim bewussten Umgang mit Typographie. Du vertiefst deine Kenntnisse bei der Bestimmung der Schriftcharaktere und beim Kennenlernen wichtiger Schriften und Schriftgestalter. Neben der Auseinandersetzung mit der Anatomie der Buchstaben unseres lateinischen Alphabets und unserer arabischstämmigen Ziffern näherst du dich Step by Step der analogen und digitalen Erstellung von Schriften an. Ob per Bleistift skizziert, mit der Breitfeder geschrieben, mit Lineal und Zirkel gezeichnet oder in Illustrator konstruiert – du erlebst die Welt der Schriften durch deine eigenen Anwendungen und Experimente. Du lernst, Schriftgruppen aufgrund charakteristischer Merkmale zu unterscheiden und einzuordnen, wichtige Schriften zu erkennen und deren typische Einsatzgebiete zu benennen. Die Biografien und Werke bedeutender Schriftgestalter vermitteln dir einen Eindruck zu vergangenen und aktuellen Trends der Schriftentwicklung.
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Layout Mix
Jens-Peter Volk
Philipp Aebischer

Formatgrösse und –proportionen, Farben und Formen, Schrifttypen, Schriftgrössen und Schriftschnitte, fotografische oder illustrative Visualisierungen, Papiertypen und Papierstärken, aber auch Falz– und Bindearten: In der Summe ergibt das bewusste Zusammenführen dieser Dinge ein Gestaltungskonzept. Eine Gestaltungswelt zu kreieren und diese über mehrere unterschiedliche Anwendungen mediengerecht zu adaptieren, ist die Aufgabe in diesem Projekt. Wo müssen in der Inszenierung der Gestaltungs–Elemente andere Schwerpunkte gesetzt werden, damit der Einsatz mit den Möglichkeiten des Mediums übereinstimmen? Wie kannst du im Entwurfsprozess mit demselben Ausgangsmaterial ein möglichst breites Spektrum an unterschiedlichen Varianten und möglichen Tonalitäten aufzeigen? Laufend werden die Arbeitsschritte in diesem gestalterischen Entstehungsprozess mit den Zielsetzungen und der Konzeptidee überprüft, damit du deine Entscheidungen nicht nur intuitiv und persönlich, sondern auch analytisch und fachlich begründen kannst.