Fotografie HF
Studiengang Fotografie HF
Im Dialog mit Expert_innen und Studierenden entwickelst du deine eigene Bildsprache. Du setzt dich sowohl mit aktuellen Fragen als auch mit der Geschichte der Fotografie auseinander und lernst dich als Fotograf_in zu positionieren. 
 
Wenige Medien sind derart stetig einem Wandel unterworfen, wie die Fotografie – und das seit bald zwei Jahrhunderten. Die Auseinandersetzung mit ihr verlangt deshalb ein waches Interesse und Offenheit. Im praxisorientierten Studiengang Fotografie erarbeitest du dir die Kompetenzen für die Konzeption und Umsetzung von fotografischen Projekten und Aufträgen. Du lernst, stehende und bewegte Bilder in unterschiedlichen Zusammenhängen überlegt einzusetzen. Als Studierende_r wirst du mit zahlreichen gestalterischen Möglichkeiten und Arbeitsmethoden konfrontiert. Dank der praxisorientierten Herangehensweise lernst du rasch deine individuellen Präferenzen kennen und erfährst, wo dein ganz persönliches Interesse liegt. Ziel ist es, dich gekonnt und selbstbewusst in einem Berufsfeld zu bewegen, dessen mediale Grenzen sich zusehends auflösen.

Der Studiengang Fotografie HF vermittelt nebst praktischen Fähigkeiten fachspezifische Theorie. In Studiengang übergreifenden Veranstaltungen werden kulturelle und ästhetische Fragen zur Diskussion gestellt und regelmässig werden namhafte Persönlichkeiten zu Referaten und Workshops eingeladen. 

Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Techniken und Materialien wird das gestalterische Instrumentarium fortlaufend erweitert. Die Arbeiten entstehen sowohl im angewandten Kontext als auch im Hinblick auf eine künstlerische Positionierung. An Ausstellungen und Projektpräsentationen zeigen die Studierenden ihre Werke. Die Bereitschaft zu selbstständigem Arbeiten ist eine entscheidende Voraussetzung für den Beruf.

Das einzige Fotografie-Vollzeit-Studium auf HF Stufe in der Schweiz dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen analoge und digitale Produktionsverfahren sowie Lichtführung, Studiofotografie und Bildbearbeitung im Mittelpunkt. Im zweiten Studienjahr wird die Entwicklung der eigenen Bildsprache und Autorenschaft in der angewandten wie auch künstlerischen Fotografie gefördert. Medienübergreifende Projekte, experimentelle Ansätze und die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen wie Visuelle Gestaltung, Modedesign und bildender Kunst erweitern das Feld. Der Umgang mit Bildern, das technische Handwerk, der theoretische Diskurs sowie die Präsentation der eigenen Arbeit werden parallel dazu weiterentwickelt. Im Diplomsemester realisieren die Studierenden selbst konzipierte Abschlussprojekte.

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Fotografie HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.
 
Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 
 
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule. 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Fotografie.

Berufliche Perspektiven
Selbständige Fotograf_in für Freelance- oder Auftragsarbeiten, Bildredakteur_in für Print- und Onlinemedien, Festanstellung bei Bild- und Werbeagenturen oder als Vermittler_in in Galerien und Museen.

Herbstsemester 2019/20
26. August–20. Dezember 2019
Fotografie HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Fotografie HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung wird den Bewerber_innen ein Thema für eine Projektaufgabe mitgeteilt. Die Lösung ist dem Sekretariat zusammen mit einer Arbeitsdokumentation und einem Motivationsschreiben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden Bewerber_innen zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegepräch:
  • Bewerbung Schuljahr 2019/20
    Ausbildungsbeginn: August 2019
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Fotografie HF
Samuel Trümpy, Projekt, Fokus Kleid im Druck, ohne Titel, 2018
Von Typo und ähnlichen Gestalten
Martina Perrin
Martina Perrin, 2017
In diesem Seminar beantworten wir Fragen rund um die Typografie und wir machen Übungen: Experimentierend untersuchst du das Zusammenspiel von Schrift und Bild. Damit schärftst du deinen eigenen Blick und das Verständnis für Schrift und du wirst dir ihrer Wirkung bewusst. Du eignest dir theoretisches sowie praktisches Wissen an, die du in eigenen Typografiearbeiten adäquat einsetzen kannst. Zudem erarbeitest du dir ein fachspezifisches Vokabular, damit du dich in Gesprächen rund um Typographie präzise einbringen kannst.
Fotografie Besprechung 
Vertiefung Photoshop
Remo Süsstrunk
Regula Müdespacher
Studioinszenierung, Raphael Eggenschwiler, 2018
Aufbauend auf den bereits vermittelten Grundlagen in Adobe Photoshop werden in diesem Seminar die bereits erworbenen Fähigkeiten der digitalen Bildbearbeitung vertieft und neue Fertigkeiten dazugelernt. Ziel dieses Seminars ist, dass die Studierenden die Möglichkeiten der digitalen fotografischen Prozessen kennen und anwenden können und in Bezug auf ihre eigene Arbeit die verschiedenen Techniken bewusst einzusetzen wissen. 
Überzeugend präsentieren und souverän auftreten
Mandy Gnägi
Bild: Mandy Gnägi, 2018
Die Präsentation der eigenen Arbeit ist ein wichtiger Moment. In diesem Seminar geht es primär um die Art und Weise, wie du präsentierst: Wie beginnen, wo hinstellen, wie die Präsentation überzeugend aufbauen? Was machen bei Lampenfieber, welche Körpersprache bewusst einsetzen, wie betonen, wo Pause machen? Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar: Du bringst deine eigene Arbeit (als Portfolio, Print, usw.) für eine Präsentation mit. Du überprüfst deren Aussagekraft, ergänzt sie, wenn nötig oder du lässt etwas weg. Du überlegst dir genau, wie du deine Arbeiten ideal präsentieren kannst und was dir helfen könnte, um die Aussage der eigenen Arbeit zu unterstützen.
Konzepte für gestalterische Projekte
Elisabeth Sprenger
Ordnen, reflektieren und artikulieren von eigenen Projektideen: Ein durchdachtes Konzept hilft dir dabei. Das Seminar vermittelt dir Struktur und Aufbau sowie unterschiedliche Herangehensweisen, wie ein solches Konzept erarbeitet werden könnte.
Das Formulieren von Absichten und Zielvorstellungen für gestalterische Projekte und Aufträge bildet eine Grundlage für die Kommunikation im künstlerischen und angewandten Arbeitsalltag.
Ebenso dient ein Konzept der Klärung des eigenen Vorhabens. 

Gemeinsame Lehrveranstaltung der Studiengänge HF Fotografie und Visuelle Gestaltung.
Fotografie HF, Diplomarbeit, Beyond its function, 2016 
Fotografie Studio 
Fotografie HF
Pascale Florio, 2017
Re-thinking the Fashion System
Iris Delruby Ruprecht
Re–thinking the Fashion System, Ausstellungsansicht, Michelangelo Pistoletto Metamorfosi, 1976–2017, Installation, Kunsthaus Zurich, Fashion Drive, 2017, Bild: Iris Delruby Ruprecht
Kursnummer: 4398
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Spüre wichtige Indikatoren auf und denke sie weiter: Wie werden sie unser Leben und die Arbeit im Modedesign zukünftig beeinflussen? Spekuliere, fantasiere, experimentiere und denke über das Morgen nach. Zukunft kann zwar nicht vorhergesagt werden, wir können sie jedoch gestalten. Are you ready to re–think the Fashion System? 

Angebotsdaten

Di. 16.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 23.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 30.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 07.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 14.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 21.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 28.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Portfolio
Esther Rieser
Jonathan Callan, Rational Snow, 2002
Ausgangsmaterial für das Portfolio kann sowohl ein einzelnes bestehendes Projekt als auch dein gesamtes Bildarchiv sein. Wir erarbeiten im Seminar Inhalt, Zweck und Mittel deines Portfolios und definieren das passende Medium für das entsprechende Zielpublikum. Dies halten wir in einem entsprechenden Gestaltungskonzept fest.
Im Zentrum dieses Seminars steht die Vermittlung der eigenen Arbeit. Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern und der Frage, welche gestalterischen Mittel diese am geeignetsten und überzeugendsten in eine Form bringen, entstehen individuelle Portfolios. Dabei werden verschiedene Layoutmöglichkeiten diskutiert und mit InDesign umgesetzt. Die gedruckten oder digitalen Werkdokumentationen verleihen der Arbeit der Studierenden einen unverkennbaren Charakter. 
Fotografie HF, Vernissage Was werden wird, 2016 
Time Out for some Zine Love
Flurina Rothenberger
Seite aus dem Zine: this is not fashion by artist Lebogang Tlhako, Johannesburg, South Africa, 2018
Ausgangslage ist eine gross angelegte Bildersammlung, welche sowohl original eigene Bilder und Texte als auch angeeignetes Material beinhaltet. Aus diesem Fundus entstehen mittels analogen Collagetechniken neue Bilder, welche sich in einem nächsten Schritt zu Geschichten zusammenfügen und in einer kleinen Publikation resultieren.Gearbeitet wird sowohl einzeln als auch in der Gruppe an einem Produkt. Ziel ist es, einerseits mit Bildmaterial zu experimentieren und dadurch die einzelne Fotografie weniger als fertiges Werk sondern als Basis für neue Bildkompositionen zu verstehen und andererseits mehrere Bilder und Texte bewusst zu neuen Kombinationen zusammen zu fügen. Während dem Workshop mutiert das Atelier zur Bildredaktion und Produktionsstätte von Zines.
Fotografie HF, Präsentationen, 2016 
Fotografie HF
Lidija Vuckovic, Projekt, Disco Balls & Glitter Tits, ohne Titel, 2018
Kooperation: TART
Bild: TART Zürich
In dem Symposium sollen Studierende zu Wort kommen und gemeinsam mit Gastrednern und Publikum einen Dialog zu ihren Zukunftsfragen und Themen rund um künstlerische und gestalterische Werdegänge eröffnen.
Dabei ist die Suche nach einem geeigneten Format für die Veranstaltung ebenso Teil des Seminars wie die Teilnahme und Durchführung des Symposiums. Tart bietet dazu eine Kommunikationsplattform und Ort der Auseinandersetzung an.
Tart ist ein junger Kunstort in Zürich und eröffnete im Februar 2014. Hier wird nebst kommerzieller Kunst auch Experimentelles inszeniert und gefördert. Das gängige Kunstsetting von Galerien soll aufgebrochen werden, es soll ein Ort der Begegnungen geschaffen werden. Tart befindet sich in der Schwebe zwischen Off–Space und kommerziellem Kunstort und versucht stets wandelbar, offen und zugänglich zu sein. Nebst internationalen KünstlerInnen widmet sich Tart vor allem der Schweizer zeitgenössischen Kunst