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Kunst HF
Werkstipendium der Stadt Zürich 2016
Fr. 07.10.2016
um 19.00 Uhr
Helmhaus Zürich
Die F+F gratuliert Clare Goodwin (F+F Dozentin) und Baggenstos/Rudolf (F+F Kunst Alumnus) zum Werkstipendium der Stadt Zürich 2016!

Auf Vorschlag der Stipendienjury spricht die Stadt Zürich im Helmhaus 14 Zürcher Künstlerinnen und Künstlern und zwei Künstlerduos ein Werkstipendium oder einen Atelieraufenthalt im Ausland zu. Von 194 Eingaben um ein Stipendium werden dieses Jahr 42 Werke von Kunstschaffenden und Künstlerduos in der Ausstellung Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2016 im Helmhaus gezeigt. Das Stipendium für Kunstvermittlung vergibt die Stadt Zürich 2016 an Benjamin Sommerhalder.

Das Präsidialdepartement der Stadt Zürich schreibt als Bestandteil der städtischen Kulturförderung im Bereich der Bildenden Kunst jährlich Werkstipendien und Atelieraufenthalte im Ausland aus. Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die seit mindestens zwei Jahren in der Stadt Zürich ihren Wohnsitz haben. Die Zuerkennung der Stipendien und Ateliers erfolgt in einem zweistufigen Auswahlverfahren: Die Stipendienjury, bestehend aus Mitgliedern der Kommission für Bildende Kunst und Gastjuroren, wählte in einem ersten Schritt aus den 194 eingereichten Dokumentationen 42 Positionen aus. In einem zweiten Schritt jurierte sie vor den Originalwerken dieser Künstlerinnen und Künstler im Helmhaus.
Bild: Fotoreportage 2017, Véronique Hoegger
F+F @ Berufsmesse Zürich 2017
Di.–Sa. 21.–25.11.2017
8.30–17.00 Uhr
Messe Zürich, Wallisellenstrasse 49, 8050 Zürich, Stand: Halle 2, K41
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Zürcher Berufsmesse gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
— Ferien- & Semesterkurse 
 
Vorkurse
— Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
— Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
 
Berufliche Grundbildung
— Fachklasse Grafik EFZ/BM
— Fachklasse Fotografie EFZ/BM
 
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
— Film
— Fotografie
— Kunst
— Modedesign
— Visuelle Gestaltung
 
Gestalterische
Weiterbildung 
— Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
— Sommer- & Winterateliers
— Weiterbildungkurs
Bild: Fotoreportage 2017, Véronique Hoegger
F+F @ ZEBI Berufsmesse Luzern 2017
Do.–So. 09.–12.11.2017, 9.00–17.00 Uhr
Messe Luzern, Horwerstrasse 87, 6005 Luzern, Halle 2, Stand C 2067
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Luzerner Berufsmesse ZEBI gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
— Ferien- & Semesterkurse 
 
Vorkurse
— Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
— Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
 
Berufliche Grundbildung
— Fachklasse Grafik EFZ/BM
— Fachklasse Fotografie EFZ/BM
 
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
— Film
— Fotografie
— Kunst
— Modedesign
— Visuelle Gestaltung
 
Gestalterische
Weiterbildung 
— Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
— Sommer- & Winterateliers
— Weiterbildungkurs
Barbara Ellmerer, Atomjump VI, 2017, Silbernitrat, Öl und Lack auf Baumwolle, 220 x 140 cm
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Vorkurs/Propädeutikum
Atomjumps
Vernissage
16.11.2017, 18.00-20.00 Uhr
Ausstellung
17.11.17–27.01.2018
Galerie Andres Thalmann, Talstrasse 66, 8001 Zürich
In der Werkgruppe Atomjumps untersucht Barbara Ellmerer winzige Strukturen der künstlerischen Darstellung von Physik, zerlegt diese mit digitalen Mitteln und übersetzt sie wiederum analog in Malerei. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
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Jugendkurse Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Insel Institut zeigt Flagge
Vernissage
Fr. 13.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
14.10.–26.11.2017
Kunstkasten, 8400 Winterthur

Wie kann man aktiv Leerstand in einer Stadt wie Zürich bilden? Fragte sich die F+F Dozentin, Silvia Popp und entwickelte daraus ein Projekt.

Das Büro für Leerstand zeichnet Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen auf und vermittelt die fundierten Recherchen. Im Verlauf des weiteren künstlerischen Werdegangs erklärte Silvia Popp die Insel zum Forschungsobjekt. Sie gründete 2015 das Insel Institut und ist seither diverse Eilande unterschiedlicher Charakteristika am bereisen und erforschen. Ihre Arbeiten verfolgen originell ernsthafte Aufgabenstellungen mit humorvoller Leichtigkeit und einem Geschick für die Störung.

Insel Institut zeigt Flagge heisst die Arbeit und Aktion, die von Silvia Popp für den Kunstkasten entwickelt wurde. Flagge zeigt wer Stellung bezieht und Präsenz zeigt. Flaggen haben Farben und Bedeutungen und werden oft für nationalistische Zwecke benutzt.

Zudem präsentiert Silvia Popp das Insel Institut im Salon Sophie am Do. 9.11.2017, ab 18.30 Uhr

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Fotografie HF
From here
Vernissage
Do. 19.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
20.10.–23.10.2017
Coalmine, Turnerstrasse 1, 8400 Winterthur

Andrea Gohl (*1970, lebt und arbeitet in Zürich) war bis im Frühjahr 2017 Studiengangleiterin Fotografie HF an der F+F. Seit diesem Herbstsemester leitet sie den Studiengang CAP (Master of Arts in Contemporary Arts Practice) an der Hochschule der Künste in Bern. Ihren Bachelor of Fine Arts, Photography an der School of Visual Arts absolvierte sie in New York und ihren Master in Fine Art an der Goldsmith University of London 2013. 

Andrea Gohl ist für die Coalmine der Volkart Stiftung kein unbeschriebenes Blatt: Zwischen Räumen, 2002/2003. Einer erneuten Einladung, ihr Werk in Winterthur zu zeigen, liegen verschiedene Interessen zugrunde. Einerseits ermöglicht die Langzeitbetrachtung eine vertiefte Beschäftigung mit einem künstlerischen Werk, andererseits hat Andrea Gohl über viele Jahre hinweg eine Generationen junger Fotograf_innen in ihrer Tätigkeit als Dozentin geprägt. 

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Kunst HF
Before the eye–lid's laid
Ausstellung
Sa. 08.10.–27.12.2017
Centre Photographique d'île-de-France, 77340 Pontalt-Combault, France
Es ist soweit: das Buch Before the eye-lid's laid, an dem J. Emil Sennewald (F+F Dozent) und Agnès Geoffray ein Jahr lang gearbeitet haben, ist erschienen.

Verlegt von La Lettre Volée, Brüssel, wunderbar grafisch gestaltet durch das Atelier 25, erscheint es mit J. Emil Sennewald's Texten in deutscher, französischer und englischer Sprache. Möglich geworden durch den AICA-Preis 2016, präsentieren sie das Buch in der Ausstellung im Centre Photographique d'île-de-France.
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
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Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Transformer – Aspekte der Travestie
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Transformer – Aspekte der Travestie hiess im Kunstmuseum Luzern 1974 eine noch heute legendäre Ausstellung, die nach der Auflösung der Geschlechterrollen fragte.

Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.

Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozentin), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
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Kunst HF
Marcel Duchamp
Serge Stauffer
26.–27.10.2017
Staatsgalerie Stuttgart, Metzler-Saal, Konrad-Adenauer-Str. 30, Stuttgart
Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887–1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des Ready-made die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst.

Die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart umfasst einen der grössten Marcel-Duchamp-Bestände im deutschsprachigen Raum. Neben dem Flaschentrockner beinhaltet dieser zahlreiche Objekte, Zeichnungen, Druckgraphiken und Publikationen. Ergänzt wird der Werkbestand durch ein einzigartiges Archiv, das von dem Schweizer Künstler und Duchamp-Forscher Serge Stauffer zwischen 1950–1989 zusammengetragen wurde.

Ab Dezember 2018 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart ihren Duchamp-Bestand und die Archivalien aus dem Archiv Serge Stauffer erstmals in einer umfangreichen Ausstellung. Die Ausstellung Marcel Duchamp. 100 Fragen. 100 Antworten wird durch ein von der Volkswagen Stiftung gefördertes Forschungsprojekt vorbereitet. Um einen ersten Einblick in die Forschungsergebnisse zu ermöglichen, findet dazu ein öffentlicher Workshop (in dt./engl. Sprache) statt, der internationale Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Künstler versammelt:
 
Fr. 9.40–10.00 Uhr
Einführung durch Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart). Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart)

Fr. 10.00–11.00 Uhr
Prof. Dr. Herbert Molderings (Köln): Marcel Duchamps Zeichnung Haarsiebe von 1914 – ein rückschrittliches Werk? Respondent: Dr. Paul B. Franklin (Paris)

Fr. 11.30–12.30 Uhr
Impulsreferate
Prof. Dr. Gregor Wedekind (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Marcel Duchamps Broyeuse de Chocolat. Arnaud Obermann (Staatsgalerie Stuttgart): note de bas de page. Dr. Alexander Kauffman (University of Pennsylvania, Philadelphia): Anemic Cinema Before and After Stuttgart
 
Workshop
Fr. 13.30–14.30 Uhr
Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart): 100 Fragen? 100 Antworten! Serge Stauffer in Auseinandersetzung mit Marcel Duchamp. Respondent: Dr. Thomas Girst (München)

Fr. 14.30–15.30 Uhr
Dr. Michael Hiltbrunner (F+F Dozent): Serge Stauffer und die Ausstellung
Dokumentation über Marcel Duchamp (1960). Respondent: Stefan Banz (Künstler, ehem. F+F Dozent, Cully/Berlin)
 
Fr. 16.00–17.00 Uhr
Prof. Dr. Lars Blunck (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg): Marcel Duchamps La Bagarre d’Austerlitz – ein ironisches Memorial? Respondent: Prof. Dr. Dieter Daniels (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)

Fr. 17.00–18.00 Uhr
Dr. Deborah Bürgel (Staatliches Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow): De ou par Marcel Duchamp et Rrose Sélavy. Respondent: Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart) 
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Kunst HF
Prix AICA France​ de la Critique D’Art 2016
Herzliche Gratulation! J. Emil Sennewald (F+F Dozent) est le lauréat de l’édition 2016 du Prix AICA France​ de la Critique D’Art. Il a présenté le travail d’Agnès Geoffray. Félicitations à lui! Découvrez sa présentation en image.
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Fachklasse Fotografie Fachklasse Grafik EFZ/BM
Tag der offenen Tür
Do. 07.12.2017
Fachklasse Fotografie EFZ
Fachklasse Grafik EFZ
Die F+F öffnet für einen Tag die Türen zu den Fachklassen Fotografie und Grafik und gewährt dir so Einblick in den Alltag der Ausbildung. Dabei hast du die Möglichkeit dich mit mit aktuellen Schülerinnen und Schülern auszutauschen und dir dabei ein persönliches Bild über die Ausbildung zu machen.

Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 09.15–10.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
Do. 11.00–12.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 13.15–14.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch

Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
15.00–16.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
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Liliane Csuka – Werkdokumentation
28.09.–12.11.2017
täglich von14.00–19.00 Uhr
Art Dock Zürich, Hohlstrasse 258, 8004 Zürich

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F – 1. Prix Art Dock für ein alles erforschendes Lebenswerk.

Liliane Csuka (*1935 in Zürich; auch Liliane Levy), ist eine Schweizer Künstlerin und Kunstförderin (ehemalige F+F Schülerin, Dozentin). Sie absolvierte von 1951–1954 in Zürich die Handelsschule (heute KV Zürich Business School) und von 1972–1974 die F+F Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Design). Von 1980–1985 war sie ausserdem im Vorstand der F+F Schule tätig.

Noch während der Ausbildung an der F+F begann sie eine internationale künstlerische Karriere, etwa mit Teilnahmen an Ausstellungen im Kunsthaus Zürich (1976, 1978) oder an der Biennale in Venedig (1976). Sie realisierte zahlreiche Installationen in Ausstellungsräumen, im Aussenraum und als Land Art. Ebenfalls zentral sind in ihrem Werk grössere Skulpturen und kleinere Objekte, die sie allesamt selbst produzierte, oft mit experimentellen Verfahren, etwa der Mischung von Schaumgummi und Beton, von Tonal (einer Tonmasse) und Fundgegenständen oder mit Recycling-Material wie Zeitungen oder Kunststoff. Eine wichtige Werkgruppe bilden dabei die erotischen Objekte (1974–1992), in denen über das männliche Geschlechtsteil der Machismo in der Gesellschaft thematisiert wird.

Wandbilder sind bei Liliane Csuka oft nicht flach, sondern führen die skulpturale Arbeit fort. Diese Bildobjekte realisiert sie teilweise mit Fundgegenständen und seit der Reihe Symphonie internationale (1986/87) auch mit Papierschnüren, d.h. mit Zeitschriftentext beklebten Schnüren, die sie auf eine Fläche klebt und so ein vielschichtiges Text-Bild schafft. Im Fall der Symphonie internationale in Form einer Schallplatte, in weiteren Arbeiten in ganz unterschiedlichen Formen.

Schon in den 1970er Jahren realisierte sie auch grossflächige Zeichnungen, anfangs der 1980er malte sie mit ungemischten Farbpigmenten, später arbeitete sie mit ausgeschnittenen Fotokopien, realisierte verschiedene Fotografien und Videos und zeigte Performances.

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F.

Liliane Csuka war von 1974 bis 1980 und von 2004 bis 2011 Mitglied der Ateliergemeinschaft Spinnerei Wettingen, die in der Schweiz verschiedene Ausstellungen zeigte. Von 1981 bis 2013 war Liliane Csuka auch «Teilgeberin» des Künstlervereins Hasena von Peter Trachsel, der in Zürich und ab 1987 in Dalvazza/Küblis domiziliert war.

Von 1955 bis 1983 war sie mit Henry Levy verheiratet, sie hatten zwei Kinder (Simone, Ivan). Sie lebten seit 1957 in Herrliberg, von 1977–1982 im Brissenden House in Bethersden/Kent (Grossbritannien), wo sie auch Aufenthaltsstipendien für Künstler_innen anboten. Nach Reisen lebte Liliane Csuka von 1989–2004 nahe der Omaha Beach in Sainte-Honorine-des-Pertes bei Port-en-Bessin-Huppain in Frankreich. Seit 2004 ist sie wieder in Zürich. 

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Kunst HF
Eine Ausstellung für Dich
Vernissage
Do. 21.09.2017, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
22.09.–19.11.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die Ausstellung ist für Dich. nicht für mich. Das Helmhaus ist für Dich. Die Performances sind für Dich. Die Gespräche sind für Dich. Du sitzt sogar auf dem Podium. Du weisst es nur noch nicht. Diese Ausstellung ist so sehr für Dich, dass Du freien Eintritt hast.
 
Du bist schon vor der Eröffnung da: wenn wir im Gespräch die Bereitschaft zu Verantwortung und Engagement einzelner VertreterInnen von Institutionen in den Fokus rücken und wissen wollen, wie sich diese in einer alltäglichen institutionellen Praxis zeigen. Ausgehend von pointierten Thesen zum persönlichen Engagement innerhalb der jeweiligen Institution, diskutieren wir mikropolitische Handlungsmöglichkeiten in einem komplexen Umfeld.

Eine Ausstellung ohne Publikum gibt es nicht, sie lebt von der Begegnung mit Dir. Und vielleicht wird es auch eine Ausstellung über Dich. Manche Fragen und Vorstellungen dürften sich klären im dichten Veranstaltungsprogramm, das die Ausstellung begleitet. Wir haben eine feministische Ökonomin, einen Kommunikationsexperten, Mitglieder einer Tanzgruppe für SeniorInnen und den Geist einer vergangenen Beziehung eingeladen. Wir sprechen über unbekannte Dealer, Bäume als Dus, über die Verantwortung, die wir Dir gegenüber haben, oder darüber, wie wir gerne berührt werden. Zu Dialogen laden die beteiligten KünstlerInnen Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna), Nicole Bachmann, Stefanie Knobel, Eilit Marom, Anna Massoni, Elpida Orfanidou, Adina Secretan, Simone Truong, Sophie Nys, Andrea Oki, Ceylan Öztrük, Yeliz Palak, RELAX (chiarenza & hauser & co mit Daniel Hauser F+F Dozent), Vreni Spieser, Felix Studinka, Peter Tillessen (F+F Dozent), Gian-Andri Töndury und Alexander Tuchaček. Ist da auch für Dich jemand oder etwas dabei? Sag Du!
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Kunst HF Vorkurs, berufsbegleitend
Kantonale Werkschau 2017
Vernissage
Mi. 20.09.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr
Ausstellung
21.9.–1.10.2017
Di/Do–So 11–17 Uhr
Mi 11–20 Uhr
Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Museum Haus Konstruktiv, im ewz-Unterwerk Selnau, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Werkschau der Fachstelle Kultur Kanton Zürich ist 2017 zeigt Werke von 30 Kunstschaffenden, die sich um die kantonalen Beiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Die Ausstellung ermöglicht den KünstlerInnen, ihre Arbeiten in einem musealen Kontext zu präsentieren. In den ausgestellten Arbeiten zeigt sich die Vielfalt an eingesetzten Medien und Techniken sowie die ganz unterschiedliche Auseinandersetzung mit selbstgewählten Themenstellungen in der Zürcher Kunstszene. Um die kantonalen Werkbeiträge bewerben sich dieses Jahr:
  • ​Kevin Aeschbacher
  • Brigham Baker
  • Julia Bodamer
  • Françoise Caraco (F+F Dozentin)
  • Chalet5
  • Mirkan Deniz
  • Klodin Erb
  • Ruth Erdt
  • Jonas Etter
  • Aurèle Ferrier
  • frölicher | bietenhader
  • Matthias Gabi
  • Louisa Gagliardi
  • Dieter Hall
  • Marianne Halter und Mario Marchisella
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Maureen Kaegi
  • Esther Mathis
  • Jos Näpfflin
  • Jessica Pooch
  • Eliane Rutishauser (F+F Dozentin)
  • Thomas Sauter
  • Filib Schürmann
  • Pascal Schwaighofer
  • Karin Schwarzbek
  • Jan Sebesta  (F+F Kunst Alumnus)
  • Monika Stalder
  • STELLA
  • Ian Wooldridge
Der von der Fachstelle Kultur eingesetzten Jury gehören dieses Jahr an als Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin/Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kuratorin, Zürich), Bob Gramsma (Künstler, Zürich) und Ron Temperli (Künstler, Winterthur) sowie als externer Experte Konrad Bitterli (Direktor Kunstmuseum Winterthur) an.
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Vorkurs/Propädeutikum
Black table music
Do. 28.09.–29.10.2017
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Luigi Archetti, Ian Anüll und Marc Zeier sind visuelle Künstler mit einer starken Beziehung zu Akustik, Klang und Musik (Experimentelle Musik, Electronica, Field Recordings) und sind am Label Ulimate Records beteiligt. Sie sind schon mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam ausgestellt, zuletzt 2015/16 im Ausstellungsraum Klingental, Basel.
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Vorkurs, berufsbegleitend
Die Augen der Bilder
Porträts von Fragonard bis Dumas
Sa. 01.09.–10.12.2017
Museum Langmatt, Römerstrasse 30, 5401 Baden
Ausgehend von Meisterwerken der Sammlung versetzt die Ausstellung Porträts des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Bildnissen internationaler Kunstschaffender ins Gespräch. Im Dialog der Epochen zeigt sich ein fundamentaler Unterschied zwischen der Idealisierung von einst und Porträts von heute als Spiegelbilder gesellschaftlicher Verwerfungen. Einsamkeit, existentielle Zerrüttung, physische wie psychische Gewalt sind in den Gesichtern ablesbar. In einer globalen Welt stellen sich Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, nach Herkunft und Heimat.

Die Augen der Bilder stellt das Gespräch zwischen Porträt und Betrachter/in ins Zentrum und präsentiert Werke von: Michaël Borremans (*1963 in Geraardsbergen/B), Maya Bringolf (* 1969 in Schaffhausen, F+F Dozentin), Marlene Dumas (*1953 in Kapstadt), Klodin Erb (*1963 in Winterthur), Alexandra Meyer (*1984 in Winterthur, F+F Alumna), Uwe Wittwer (*1954 in Zürich) und Luc Tuymans (*1958 in Mortsel/B).
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Öffentliche Veranstaltungen
BlackBox Short Film Festival
Sa. 23.09.2017
14.00–23.30 Uhr
Schüür Biberstein, Kirchbergstrasse 24, 5023 Biberstein
Zum ersten Mal seit dem Bestehen des BlackBox Short Film Festival werden eine Anzahl an hochkarätigen Kurzfilmen aus rund 2400 internationalen Eingaben 10 Blöcke (Short Film, Art Film, Experimental, Mix-Block International, Animation, Dance Special und Installationen) von ca. 20-90 Minuten gezeigt.
 
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F+F-Party
Sa. 16.09.2017
ab 17.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich
Garage
Die Mutter aller Partys ist zurück. Nach zwei Jahren Pause wieder von den F+Flern organisiert. Für alle Studierende, Schülerinnen, Schüler, Ehemalige, Dozierende, Mitarbeitende, Freunde und Bekannte. Diesmal in und vor der Garage.

Musik
1. Olive – Singer/Songwriter
2. The Eugenes – Rock
3. Basement Roots – Reggae
4. Beat Boy Marc & Alexandrowna – Electro
Big Data Immersion
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Big Data Immersion
Vernissage, Ausstellung und Podium Diskussion
Sa. 02.09.2017, 17.00–22.30 Uhr
Dynamo Projektraum, Wasserwerkstrasse 21, 8006 Zürich

Im Rahmen von Schaustelle Vol.7 stellen Katarzyna Nowak, F+F Alumna und Moritz Keller (F+F Dozent) ihr virtuelle Realität Installation vor.

Die aktuellste Ausgabe der Schaustelle Trial und Error beschäftigt sich mit der Notwendigkeit des Versuchens und Scheiterns als Prozess, denn in Planung und Entwicklung sind Menschen konstant damit konfrontiert. Deshalb wollen sie mit der 7. Ausgabe der Schaustelle genauer dorthin blicken.

Sie interessieren die Erfahrungen die Personen mit Herumprobieren und Herantasten innerhalb ihrer Projekte machen und was dabei alles entsteht oder woran man scheitert. Und sie wollen wissen, wie weit Misserfolge Prozesse, Ergebnisse und Produkte beeinflussen konnten.

Die Schaustelle beleuchtet einen Abend lang diese Fragen, tauscht Erfahrungen mit Schöpfer_innen aus, sucht nach Antworten, zeigt aktuelle Produkte von Designer_innen & Künstler_innen. Dazu gibt es Talks, Präsentationen und Diskussionen.

Ausstellungsausschnitt
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Kunst HF
Whispering Widows
Vernissage
Fr. 25.08.2017, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
26.08.–7.10.2017
Lullin+Ferrari, Limmatstrasse 214, 8005 Zürich
Im Rahmen der Saisoneröffnungen der Zürcher Galerien stellt Clare Goodwin, F+F Kunstdozentin, ihre Arbeiten bei Lullin und Ferrari aus.

Mehr Informationen unter Lullin+Ferrari und unter Clare Goodwin