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Kunst HF
On.Off No.9
Ausstellung
18.03.–01.04.2017
Vernissage
Fr. 17.03.2017, 18.00 Uhr
Projekt- und Ausstellungsraum, Lagerplatz 21, Winterthur

Für die neunte Ausgabe der On.Off Winterthur entwickeltenn Jan Sebesta und Joëlle Flumet gemeinsam eine Ausstellung, in der sich die minimalistisch künstlerische Sprache der beiden zwischen Installation und digitaler Zeichnung miteinander verschränkt.

Der F+F Kunst Alumnus, Jan Sebesta interessiert sich für Kreisläufe verschiedener Arten, sei es im Bereich von (Ab-)Wassersystemen, ökonomischen oder finanziellen Strukturen oder im Bezug auf den menschlichen Organismus. Für die Ausstellung plant der Tschechisch stämmige Künstler eine ortspezifische Installation, die sich ganz explizit auf die ehemalige Funktion des Ofens und seine Verwendung bezieht.

Joëlle Flumet, F+F Dozentin Kunst, ihrerseits ist bekannt für ihre digitalen Zeichnungen, Videoanimationen, Objekte und Installationen, die aus dem Alltag gegriffen sind, dem Betrachter jedoch einen ungewohnten Kontext eröffnen. In ihren Zeichnungen und Videoanimationen hält sie uns den Spiegel unseren verborgenen Ängsten, Sehnsüchten, Perversionen oder Träume entgegen. Ihre Zeichnungen können auch als Psychogramme unserer Gesellschaft verstanden werden.

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Kunst HF
The Art Review: Most Wanted, Most Neglected
Sa. 06.05.2017
13.00–19.00 Uhr
schwarzescafé LUMA, Westbau, Limmatstrasse 270, 1. Stock
Das eintägige internationale Symposium dreht sich um die Krise der Ausstellungsrezension. Wie ist umzugehen mit dieser gleichzeitig heiss begehrten und doch recht verwahrlosten Form des Schreibens in der Kunstwelt?

Wir bemessen die aktuelle Situation in Vorträgen und Gesprächen. Critical writing ist eine Initiative, die Pro Helvetia im Jahr 2013 mit einer Workshop-Reihe mit verschiedenen Autorinnen und Autoren in der Schweiz ins Leben rief. Ein Strang dieser Initiative entwickelte sich zu Critical Writing Ensembles, kuratiert vom Office for Contemporary Art Norway und mit einem Schwerpunkt auf Südasien, unter anderem am Dhaka Art Summit 2016. Ein anderer Strang entwickelte sich zu Crritic!, ein Projekt das während der letzten Jahre durch die Schweiz tourte.

Ausgehend von diesen Ereignissen und im Rahmen der aktuellen Ausstellung Speak, lädt die Kunsthalle Zürich zu einem Tag mit Präsentationen und Diskussionen zur gegenwärtigen Kunstkritik.

Wie ist heute über Kunst zu sprechen? Wie über das hier und jetzt zu schreiben? Wie dabei zugleich rück- und seitwärts schauen? Und wie wäre die Review von Morgen vorzustellen und vorzubereiten – zwangsläufige eine institutionelle Verantwortung der Zukunft?

Diese und weitere Fragen besprechen Mike Sperlinger (Academy of Fine Art, KHiO, Oslo), Belinder Dhanoa (Ambedkar University Delhi), Mustafa Zaman (Künstler und Autor, Dhaka) und Ellinor Landmann (Kulturredakteurin beim Schweizer Radio und Fernsehen, Basel) in ihren Vorträgen. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit Crritic! und Brand-New-Life ist Ihre Meinung gefragt – Fragen und Ideen sind erwünscht!

Mit Beiträgen von Daniel Baumann, Marianne Burki, Diana Campbell Betancourt, Katya García-Anton, Mike Sperlinger, Belinder Dhanoa, Mustafa Zaman, Ellinor Landmann, Crritic! (Daniel Morgenthaler, Aoife Rosenmeyer), Brand-New-Life (Lucie Kolb, Judith Welter, F+F Dozentinnen), Julia Moritz, PROVENCE (Tobias Kaspar)
I would prefer not to 2.0, 2017, Inkjet Druck auf semi-matt Papier, 70 x 100 cm
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Kunst HF
Schon atmen bedeutet Zustimmen
Vernissage
Sa. 08.04.2017,16.00 Uhr
Finissage
So. 25.06.2017, 14.00 Uhr
Ausstellung
08.04.–25.06.2017
Galerie Billing, Haldenstrasse 1, H2/UG, 6340 Baar
Unvergessen der Zengarten mit Katzenspreu und beruhigenden Wasserspielen, den Joëlle Flumet 2011 als Stipendiatin der Stiftung Landis&Gyr, unter dem Titel Objekte des Überschusses, in der Galerie einrichtete.

Nun stellt die bekannte Künstlerin wieder bei uns aus, diesmal mit Zeichnungen zur heutigen Arbeits- und Konsumwelt.

Joëlle Flumet ist aktuell auch in folgenden Museen vertreten: Museum Langmatt, Baden sowie Villa dei Cedri, Bellinzona
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Kunst HF
sugarsnow
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–14.05.2017
Kunsthalle Arbon, Grabenstrasse 6, 9320 Arbon
Die Ausstellungssaison beginnt mit dem renommierten Künstler Bob Gramsma (*1963, Uster, lebt in Zürich), der bekannt ist für seine grossformatigen Objekte und Installationen, in denen er einen erweiterten Begriff von Räumlichkeit erkundet. Steter Antrieb für seine Werke ist die Frage: «Wie denken wir Raum?»

Unsere Wahrnehmung der Kunsthalle Arbon beispielsweise wird durch die typischen Elemente eines alten Industriebaus bestimmt: das Scheddach, eine grosse, weite Fläche, sichtbare Stahlträger, markante Säulen. Der Umraum Thurgau ist wesentlich durch die Zuckerrüben geprägt, die hier im grossen Stil angebaut und in der Zuckerfabrik in Frauenfeld zu Süssstoff verarbeitet werden. Auf diesen Aspekten und auf Gramsmas speziell entwickelter Technik, Schnee als schmelzende Gussform zu verwenden, basiert sein Projekt sugarsnow.

Das edle Weiss lässt er in unserer charakteristischen Halle zu faszinierenden, gold-glänzenden Objekten gerinnen. So wird ein mentaler Raum eröffnet, in dem die Beziehung zwischen Material und Erinnerung, zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen verhandelt wird.
Silvia Popp, Eiland, 2017
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Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Island Institute in Iceland
Di. 11.04.2017, 19.00 Uhr
BEP-Atelier, Rousseaustrasse 28, Zürich
Die Inselexpertin Silvia Popp (VK und Kunst Alumna) wird aus erster Hand über ihren mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in Island berichten.
 
Wurden ihre Erwartungen übertroffen? Sie werden es hören, sehen und schmecken! Die Gastgeber, das Insel Institut, freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

Das Insel Institut führt eine umfassende Inselexpertise aus und wurde 2015 in Zürich eröffnet, um von hier aus seine internationale Forschungstätigkeit über das Leben auf Inseln auszuüben. Es finden regelmässig Veranstaltungen rund um das Insel Institut statt, um über die Aktivitäten zu berichten und einen regen Austausch zu fördern.
Baggenstos/Rudolf: Skizze für N4/11
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Kunst HF
Biotopia
Vernissage
30.03.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
31.03.–30.07.2017
Workshop
29.04.2017, 11.00–17.00 Uhr
Kunsthalle Mainz
Baggenstos/Rudolf (F+F Kunst Alumni) zeigen ihre neue Installation Young Breeds an der Gruppenausstellung Biotopia in der Kunsthalle Mainz. ​Gleichzeitig organisieren sie in Kooperation mit Hackteria, einem Kollektiv von Wissenschaftlern und Künstlern, einen Do-it-Yourself-Workshop und untersuchen Chancen und Risiken aktueller genmanipulativer Technologien.

Heute, im Zeitalter des Anthropozän, ist der Mensch zum bestimmenden Faktor der Evolution geworden. Nachdem die Menschheit sich über Jahrtausende gegen die Übermacht der Natur behaupten musste, drehte sich dieses Verhältnis spätestens mit der Industrialisierung um – so die These des Mainzer Atmosphären-Chemikers und Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen. Angesichts der vom Menschen kontrollierten und bedrohten Natur macht sich in der Ausstellung eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern auf die Suche nach Alternativen zur evolutionären Sackgasse.

Kuratiert von Sabine Rusterholz Petko, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Zürich
Urs August Steiner und Walter Pfeiffer, Edition für Dienstgebäude, 2017
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Fachklasse Fotografie Fotografie HF
Smoke Gets in Your Eye
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–13.05.2017
Dienstgebäude, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Old Dogs – New Tricks #2: Ausstellung mit Urs August Steiner und Walter Pfeiffer. Old Dogs – New Tricks funktioniert als programmierter Generationenclash.

In der zweiten Ausgabe lädt der 1980 geborene Urs August Steiner den 34 Jahre älteren Künstler Walter Pfeiffer zur gemeinsamen Ausstellung in die Räumlichkeiten des Dienstgebäudes ein. Hier stellen sie dem flüchtigen Augenblick das konservierte Momentum gegenüber. Während sich die jugendliche Schönheit im Rauch der Vergänglichkeit aufzulösen droht, wagen die Künstler den Versuch das Endliche aufzuhalten. Kuratiert von Juliane Wolski.
Arbeitsausschnitt aus dem Kurs Form & Farbe
F+F Gestalterische Weiterbildungskurse
Start ab 17. April 2017
Letzte freie Plätze – jetzt anmelden!
Vorkurs im Modulsystem, berufsbegleitend > beginnt am 29. April 2017
Kunstgeschichten 
10 x Mo. 18.00–21.00 Uhr
Form & Farbe 
10 x Di. 18.00–21.30 Uhr
Dreidimensionale Gestaltung: Basis 
10 x Do. 18.00–21.30 Uhr
Animation 
8 x Mi. 18.00–21.45 Uhr
Akt modellieren 
10 x Mo. 18.00–21.00 Uhr 
Hoch- & Tiefdruck 
10 x Mi. 18.00–21.00 Uhr
Zeichnen: Denkzettel 
10 x Mi. 18.00–21.00 Uhr

Bei Fragen zu den einzelnen Kurse darfst du uns gerne kontaktieren. Für die individuelle Studienplanung gibt es die Möglichkeit, eine Beratung oder ein Mentoring zu vereinbaren.

Kursanmeldeschluss verlängert bis Dienstag 28. März 2017!

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Vorkurs/Propädeutikum
Buchpräsentation Salon
Do. 16.03.2017
18.00–20.00 Uhr
Buchhandlung Kunstgriff, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Raffael Waldner (*1972, Basel), ehemaliger Leiter des F+F Vorkurses/Propädeutikum, präsentiert sein neustes Buch in der Buchhandlung Kunstgriff.

Das künstlerische Interesse des Schweizer Fotokünstlers manifestiert sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und ästhetischer Abstraktion. Eine besondere Faszination übt dabei das Automobil auf ihn aus. In seinen fotografischen Langzeitprojekten untersucht Waldner das Auto als gesellschaftlich aufgeladenes Statusobjekt, in dem sich die Ideale einer nach Technologie und Perfektion strebenden Gesellschaft auf absurde Weise verdichten.

Zeigte Waldner in seiner ersten Serie Car Crash Studies (hrsg. von Christoph Doswald, 2010) verunfallte Autowracks als entkontextualisierte, surreale Skulpturen, wählte er für seine jüngste Arbeit Schauplätze, die ein gänzlich anderes Moment der Automobilkultur beleuchten. Dafür besuchte Waldner zwischen 2011 und 2016 Autosalons in Paris, Frankfurt und Genf vor deren Eröffnung. Ebenso distanziert fotografiert wie in Car Crash Studies, zeigt die Publikation Salon Detailansichten von glänzenden Oberflächen, perfekt geschminkten Hostessen, glatten Ausstellungsarchitekuren und hinterfragt die Paradigmen dieser künstlichen, hermetischen Welt, die sich ganz den Phantasien eines männlichen Blicks unterwirft.


Raffael Waldner: Salon, Hrsg. Codax Publisher, J. Trösch, M. Bosshard
JRP Ringier Kunstverlag
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Vorkurs, berufsbegleitend
rather close
Nebenrolle Natur
Filmfestival Zürich NNFF
16.03.–19.03.2017
Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
In den Installationen Sitting on untitled und Son‘s fur now beschäftigt sich Britta Liv Müller mit den Themen Distanz, Nähe und Macht. Ihre Arbeiten irritieren, vertrautes Material und gewohnte Positionen werden neu in Szene gesetzt.
 
Die Installationen sind vor, zwischen und nach den Filmvorführungen im Clubraum zu sehen. Mehr Informationen zum Festival, zu den Filmen und Vorführzeiten findet ihr hier
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Zine – to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls! 2017
Mi. 08.03.2017, 20.00 Uhr
Corner College, Kochstrasse 1,8004 Zürich
Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Lage und in Solidarität mit den weltweiten Protesten von Frauen gegen Sexismus, Rassismus, Gewalt, Homophobie, religiöse Intoleranz, Klimawandel und ökologische Ungleichheit haben wir Künstlerinnen und Theoretikerinnen eingeladen, je einen A4-Druckbogen Querformat (bzw. zwei A5-Seiten Hochformat) beizutragen, Text oder Bild/Zeichnung, schwarz-weiss. 

Mit Beiträgen von Marianne Engel, Johanna Bruckner, Annaïk Lou Pitteloud , Nicole Bachmann, Sarah Burger, Sophie Jung, Ingrid Wildi, Anastasis Katsidis, Marianne Halter, Delphine Chapuis Schmitz, Tonjaschja Adler, Sabine Hagmann, Martina-Sofie Wildberger, Ana Roldán, Sofia Bempeza, Monica Ursina Jäger, Anne Käthi Wehrli, Caroline Palla, Quynh Dong, Margit Säde, Sophie Yerly, Isabell Reiss, Ursula Biemann, Cora Piantoni, Anne-Laure Franchette, Ipek Füsun, Teresa Chen, Lisa Schiess, Marie-Antoinette Chiarenza, Saman Anabel Sarabi, Nives Widauer, Clare Goodwin, Cathérine Hug, Rayelle Niemann, Anna Francke, Samia Henni, Federica Martini & Petra Elena Köhle, Elodie Pong, Julie Sas, Angela Marzullo, Angela Wittwer, Vreni Spieser, Bettina Diel, Maya Minder, Mo Diener, Bettina Carl, Francisca Silva, Seda Hepsev, Monika Germann, Patricia Bucher, Brigitte Dätwyler, Julia Marti, Milva Stutz, Marion Strunk, Veronika Spierenburg, Annette Sense, Co Gruendler, Ursula Palla, Mirjam Bayerdörfer, Jana Vanecek, Françoise  Caraco, Martina Baldinger, Patricia Jacomella, Ariane Andereggen, Yota Tsotra, Jasmin Glaab, and others. 

Veranstaltung im Corner College, mit einer Vorschau-Slideshow der Druckbogen des Zines, und DJ-Sets von Monica Germann und DJ Sweatproducer.

Konzept und Realisierung: Nadja Baldini, Dimitrina Sevova, Tanja Trampe 
Herausgegeben von: Corner College Press
Barbara Ellmerer, Atomjump 2016, Öl und Lack auf Leinen, 140 x 220 cm
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Vorkurs/Propädeutikum
Atomjump
Ausstellung
30.03–02.04.2017
Art Paris 2017, Grand Palais, Avenue Winston Churchill, 75008Paris, Galerie Andres Thalmann
Art Paris Art Fair is a springtime art fair focusing on discovery. Art Paris Art Fair brings together 139 galleries from 29 countries at the Grand Palais to explore European art from the post war period to the present day as well as international emerging art scenes. Barbara Ellmerer shows her Series Atomjump.
Souvenir, Souvenirs, Die Langmatt zum Mitnehmen
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Souvenirs, Souvenirs
Langmatt zum Mitnehmen
Ausstellung vom 05.03.–07.05.2017
Eröffnung am Sa. 04.03.2017, um 17.00 Uhr
Museum Langmatt, Römerstrasse 30, 5401 Baden
Auch echte Souvenirs kommen ans Tageslicht, die die Familie Brown auf ihren weitläufigen Reisen mitbrachte, beispielsweise selten gezeigte Gegenstände aus Ozeanien.

Aber auch zeitgenössische Kunst ist vertreten. Die F+F'lerin, Joëlle Flumet (Dozentin), vermittelt mit ihrer theaterartigen Videoinstallation kleines, heimisches Theater einen lebendigen Eindruck vom einstigen und heutigen Leben in der Langmatt. Die F+F Alumna, Johanna Bossart und Martin Volmer, sind eingeladen, kleinformatige Kunstwerke für die Ausstellung zu erarbeiten. Ausgehend von der historischen Ausstattung der Langmatt und ihren reichen Sammlungen präsentieren Johanna Bossart miniaturartige Keramikskulpturen und Martin Volmer kleine Bilder von Stein- und Tapetenmustern der Villa. Als echte Souvenirs können sie erworben werden, so dass der zunächst unwahrscheinlich klingende Untertitel der Ausstellung – Die Langmatt zum Mitnehmen – durchaus wörtlich zu nehmen ist.
 
Ausgehend von einem Objekt der Ausstellung finden vier Gespräche mit bekannten Badener Persönlichkeiten statt. Der biografische bzw. berufliche Bezug zu Baden und zur Langmatt steht dabei im Zentrum. Ein Werkgespräch mit den drei zeitgenössischen Kunstschaffenden vermittelt den unterschiedlichen künstlerischen Zugang zum Gebäude und seinen Sammlungen. 
Federici, 2015
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Do you remember?
Erinnerung an Zeit, Raum und Menschen
Di. 28.02.2017, 19.00 Uhr
Galerie Lullin + Ferrari, Limmatstrasse 2014 in 8005 Zürich
Video Window zu Gast in der Galerie Lullin + Ferrari mit Do you remember?
Erinnerung an Zeit, Raum und Menschen Video in der zeitgenössischen Kunst, eine sechsteilige Veranstaltungsreihe, Projektion und Werkgespräch mit Françoise Caraco (Zürich), Christoph Oertli (Basel / Brüssel), Uriel Orlow (London), RELAX (chiarenza & hauser & co) (Zürich), Veronika Spierenburg (Zürich), Lena Maria Thüring (Zürich). Kuratorium und Gesprächsleitung
Bruno Z'Graggen, freier Kurator, Zürich.

RELAX (chiarenza & hauser & co) zeigen Ausschnitte aus den beiden Videos Federici 2015 und Federici. A discussion 2017.
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Vorkurs/Propädeutikum
Meet the artist
Fr. 24.02.2017, 19.00 Uhr
Kunstraum Baden, Haselstrasse 15, 5400 Baden
Künstlergespräch mit Luigi Archetti zur Ausstellung «Closed Circuits» und Rolf Bismarck (Kurator der Ausstellung)

Luigi Archetti (geb. 1955 in Brescia, lebt in Zürich) ist bekannt als Musiker und Komponist von experimenteller Musik. Jung geblieben und mit anhaltend grosser Neugierde zeigt der Künstler Luigi Archetti im Kunstraum Baden, wie er ein Universum baut, in dem Bild, Klang, Raum, kollektive und persönliche Erinnerung auf vielfältige Art interagieren und sich zu immer wieder neuen Spannungskreisen fügen.

Als Chiffre für den Mythos Rockmusik nimmt die E-Gitarre in Luigi Archettis künstlerischem Schaffen eine zentrale Rolle ein. Sie kommt als skulpturales und bildgebendes Element, aber auch als klingendes Instrument zum Einsatz. In einem Video, das auf einer Reise durch die USA entstand, erprobt er zum Beispiel die klanglichen Möglichkeiten an so unterschiedlichen Orten wie über einem Lüftungsschacht in Brooklyn, einem Ortsschild vom legendären Woodstock oder in der freien Natur in Maine. Neu zum Set hinzugekommen ist eine Marionette, die Luigi Archetti in Sizilien herstellen liess. Diese trägt seine eigenen Züge und ist in der Ausstellung gleich mehrfach zu sehen. Als reale Puppe und in einem Video, in dem der Künstler mit seinem eigenen Abbild hantierend, seine Doppelrolle als Musiker und Künstler thematisiert. 
RELAX (chiarenza & hauser & co), Who Pays?, 2006
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Who pays?
Vernissage
Do. 09.02.2017, 18.00 Uhr
Ausstellung
10.02.–21.05.2017
Kunstmuseum Liechtenstein, Städtle 32, 9490 Vaduz
«Kunst = Kapital», formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel, was sein Weltverständnis war: «Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.» 
 
Darin verbirgt sich der Gedanke, dass jeder Mensch durch sein kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und gestalterisch in die Gesellschaft hineinwirken kann. Die notwendigen Fähigkeiten – Spiritualität, Offenheit, Kooperation und Kreativität – seien in jedem Menschen bereits vorhanden, es gelte lediglich, diese Vermögen zu erkennen, auszubilden und zu fördern. 
 
Ausgehend vom Beuys’schen Kapitalbegriff blickt die Ausstellung Who Pays? auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten. Who Pays?versammelt künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie ermöglichen es, aus unterschiedlichen Perspektiven unseren Vorstellungen von Reichtum und Armut, von Geben und Nehmen sowie von Teilhabe, die heutzutage zumeist auf rein ökonomische Aspekte reduziert werden, nachzugehen. 
 
«Es bewegt sich alles so sehr.» Dieser Satz der Schriftstellerin Gertrude Stein, den sie im Zusammenhang mit dem schnellen Wandel der Sprache im Elisabethanischen Zeitalter niederschrieb, kann auch die heutigen rasanten Veränderungen umschreiben. Unsere westlich geprägten Gesellschaften befinden sich in einem grundlegenden Umbruch. Nicht nur steigende Raten von Burnout und Depressionen zeugen von tiefliegenden Ängsten, sondern auch ein sich abzeichnendes Bedürfnis nach Abschottung und nach Bewahrung von Gütern und Werten. All dies im Wissen, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde generieren kann. Demgegenüber finden sich vielfältige Ansätze, die Potentiale und Chancen für eine nachhaltigere Zukunft sehen. Welche Rolle spielt dabei das Wesen des Kapitalbegriffs? Und welche «kapitale» Rolle kann die Kunst spielen? Der Titel der Ausstellung Who Pays? – Wer bezahlt? – basiert auf einem leuchtenden Schriftzug der KünstlerInnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co) und richtet sich an jeden Einzelnen > Trailer.
 
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind: Ovidiu Anton, Gianfranco Baruchello, Joseph Beuys, Susanne Bosch, Marcel Broodthaers, Filipa César, Felix Gonzalez-Torres, David Hammons, Diango Hernández, Thomas Hirschhorn, Anja Kirschner & David Panos, Alicja Kwade, Thomas Lehnerer, Mark Lombardi, RELAX (chiarenza & hauser & co), Christof Salzmann 
 
Teil der Ausstellung Who Pays? ist eine vielfältige Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Liechtenstein und anderen Institutionen.
 
Das artsprogram der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, kuratiert in einem Beuys gewidmeten Raum das Archiv für Soziale Plastik. Anfang der 1970er-Jahre fand sich in Achberg im Allgäu eine Gruppe zusammen, die unter dem Begriff Der Dritte Weg nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchte. Hier wurden bis heute wirksame gesellschaftliche Impulse entwickelt und dabei erarbeitete Beuys sein Konzept des erweiterten Kunstbegriffs. Die vom Verleger Rainer Rappmann dazu gesammelten Materialien dokumentieren in einem für die deutsche Nachkriegsgeschichte wichtigen Archiv jene Aufbruchsstimmung der 1970er- und 1980er-Jahre. Für den Beitrag zur Ausstellung Who Pays? untersuchte der Künstler Christof Salzmann die historische Sammlung im Hinblick auf den Geld- und Kapitalbegriff bei Beuys. 
Tapiwa Svosve (r.) und Gregory Hari (l.).
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Kunst HF
If you don't want anyone to know, don't do it
Fr. 03.02.2017, 20.00–23.30 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Eine Langzeitperformance in 4 Akten von Gregory Hari (F+F-Alumnus Kunst HF) und Tapiwa Svosve.
 
On the Occasion of Beyond Every Mountain Lies Another Mountain – A meeting of contemporary art from China and Switzerland. The performance takes place inside the current exhibition and is parted in vour acts, each dedicated to a different Chinese matter. With texts by Confucius, David Bowie & Iggy Pop and Hans Christian Andersen. 
 
Act 1: Ouverture, 20.00–21.00
Act 2: Infinity, 21.00–22.00
Act 3: Loud as Thunder, 22.00–22.30
Act 4: The Nightingale, 22.30–23.30
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Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Weinwolke
Vernissage
Do. 02.02.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
02.–18.02.2017
Sechseinhalb, Langstrasse 21, 8004 Zürich
Gruppenausstellung mit den Kunstschaffenden: Andrea Suter (Video-Assistentin am F+F Vorkurs 2015), Dominik His (F+F-Alumnus Kunst HF), Martin Gut, Marcel Freymond und Phillipp Ramspeck, organisiert von Mischa Camenzind (F+F-Alumnus Kunst HF) und Philipp Ehgartner.

6 ½, das Zimmer für zeitgenössische Kunst ist ein unabhängiger Artist-run-space und versteht sich als nicht kommerzieller Freiraum und Spielwiese zeitgenössischer Kunst und ist Experimentierfeld für Aktionen, Projekte und Diskussionen.

6 ½ zeigt Werke ausgewählter Kunstschaffenden und fühlt sich keiner bestimmten Kunstrichtung zugehörig. Im Fokus stehen Ausstellungen, in denen verschiedene Positionen und Werke einander gegenübergestellt werden oder Konzepte unter einem Thema oder einem konzeptuellen Überbau. 

6 ½ bietet Kunstschaffenden ein professionelles aber flexibles und unkompliziertes Umfeld und ist bestrebt ausserhalb institutioneller Bühnen oder ökonomischem Leistungsdruck eine innovative Plattform zeitgenössischer Kunst zu sein. Kann Anlaufstelle und soll Satellit für Kunstschaffende sein und ist nebenher auch noch Wohnzimmer und Cafebar im 6. Stock mit Balkonterrasse und Rundumblick über ganz Zürich.
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Kunst HF
On Radical Education
Heft-Vernissage
Do. 23.02.2017, 18.30 Uhr
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, Zürich
One year after the symposium Please Worry! at Migros Museum für Gegenwartskunst we are happy to announce the publication of the On Radical Education issue of journal Performance Research with contributions from the symposium, and other articles from international contributors. The launch will mark current research on the F+F School and alternatives in art education at IFCAR (Institute for Contemporary Art Research) at ZHdK.
 
We are pleased to invite you to this event hosted by the Migros Museum für Gegenwartskunst, and celebrate the launch of the journal issue with us!
 
Performance Research 21.6: On Radical Education (December 2016), edited by Ric Allsopp and Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Routledge Journals
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Einblicke
Eröffnung/Vernissage
Do.16.02.2017, von 18.00–21.00 Uhr
Öffnungszeiten: Fr. 17.02.2017, 12.00-19.00 und Sa. 18.02.2017, 12.00-17.00 Uhr
Kleiner Rundgang: Sa. 18.02.2017, 16.00–17.00 Uhr
Tart, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Short show mit Helena Wyss-Scheffler (F+F-Alumna Kunst HF). Die Künstlerin gewährt uns poetisch, zarte und doch irritierende Einblicke ins Leben anderer…
 
Helena Wyss-Scheffler gewährt uns intime «Einblicke» in Alltagssituationen, die intim, manchmal sogar unbehaglich irritierend sind. Es sind zarte Beobachtungen des Unspektakulären und des vermeintlich «Normalen». 
 
Diese nebligen, fast verschwommenen Bestandsaufnahmen von verlassenen Räumen mit offenstehenden Schränken, tropfenden Wasserhähnen, staubigen Tischdecken, herumliegenden Schuhen und Wäscheleinen erzeugen alle dieses aufregende voyeuristische Gefühl zwischen Intimität und Distanz und lassen doch vieles offen und unerklärt. 

Die Short Show-Reihe erfreut sich grosser Beliebtheit, sie beweist einmal mehr, wie sehr das Tart-Programm von einem hybriden Charakter gekennzeichnet ist. In der Short Show Einblicke von Helena Wyss-Scheffler erspähen wir intimes und werden durch zarte, leicht diffuse Ansichten zu Voyeuren.