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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Die Unjurierte
Vernissage
16.06.2017, 19.00–20.00 Uhr
Ausstellung
17.–25.06.2017
Eulachhallen Winterthur, Wartstrasse 73, 8400 Winterthur, Halle 1, Koje 170

Ausgelöschte Innenräume, schwebende architektonische Elementen werden zu Universen. Das vertraute ist ausradiert, auf den kopf gestellt, begehbar aber nicht weiter führend... das Gefühl der Geborgenheit ist weg. Der materielle Status ist durch Dekonstruktion neu aufgeladen. Jedoch hier zu verweilen scheint auf die länge nicht funktionieren. Eine homogene leere lenkt den blick hinter die künstlich aufgebaute Kulisse und sucht weiter... dies die Arbeit von F+F Alumni Jan Sebesta an der Unjurierten.

Die Unjurierte – eine Ausstellung mit Kunst aus der Stadt und dem Bezirk Winterthur. 300 Kunstschaffende präsentieren ihre Werke einem breiten Publikum.

Die «Unjurierte» bietet eine Plattform für die Präsentation von Werken der bildenden Kunst, geschaffen von Kunstschaffenden in beruflicher Tätigkeit oder in Freizeitbeschäftigung. Sie zeigt eine breite Winterthurer Werkschau und steht für ein buntes und niederschwelliges Nebeneinander. Die «Unjurierte» ist auch eine Verkaufsausstellung. Werke können von Einzelpersonen oder einer institutionellen Käuferschaft wie Stadt, Kanton und Firmen erstanden werden. Die «Unjurierte» bietet auch Raum für junge Talente und fördert Kontakte der breiten Kunstszene untereinander, mit der Öffentlichkeit und mit der Käuferschaft.

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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Pop-Ups
Vernissage
Sa. 01.07.2017
Ausstellung
02.07.–24.09.2017
Museumsnacht
Sa. 16.09.2017, 20.00–22.00 Uhr
Treff bei Kasten 1, Ticketeria Bahnhof
Pop-Ups – sechs temporäre Stadtbauten von Markus Weiss in Schaffhausen an der Schnittstelle von Architektur und Kunst laden zum Entdecken neuer Räume.
 
Begehen, besitzen, bespielen, bestaunen soll man die Bauten von Markus Weiss. Sie haben keinen Platz in den Kunstkästen drin – und so ist Weiss der erste Künstler in der Geschichte der Kunstkästen, der nicht in die Kästen hinein, sondern darum herum baut. Er verankert seine Arbeiten an den Kunstkästen und lässt sie in die Stadt hinauswachsen. Hier steht ein Turm, dort ein Baumstumpf; seine Bauten sind teilweise brachial und von einer pragmatischen Ästhetik. Alle setzen sie sich auseinander mit den kulturellen, sozialen und architektonischen Dimensionen eines Ortes und schaffen in gewisser Weise neue Räume – tatsächliche, aber auch vorgestellte. Einmal entsteht ein Ort zum Grillieren, einmal ein ganzer Pétanque-Platz und einmal verdoppelt ein Spiegel den vorhandenen Raum und sein Geschehen. Weiss’ Arbeit bedeutet stets Interaktion mit dem öffentlichen Raum, sie soll die Schwellenangst vor der Kunst nehmen – denn die Kunst ist bei ihm nicht immer im klassischen Sinn als solche erkennbar.
 
Der Kontakt zum Menschen ist entscheidend für Weiss. Er sucht den Dialog und scheint bisweilen selbst erstaunt, welche Reaktionen seine Arbeit auslöst. Auch seine Werke in den Kunstkästen werden sicherlich nicht ohne Reaktionen bleiben. Sie laden ein zum Entdecken, Verweilen, Nachdenken – oder zum Grillieren.
 
Markus Weiss (*1963 in Zürich) lebt und arbeitet als Künstler in Zürich. Atelierstipendien führten ihn nach Genua und Paris, zudem wurde er mit verschiedenen Werkstipendien der Stadt und des Kantons Zürich ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in diversen Sammlungen vertreten, seit über zehn Jahren widmet er sich in seinem künstlerischen Engagement dem Öffentlichen Raum. Markus Weiss realisiert regelmässig Kunst-am-Bau Projekte.
Eine Frage habe ich noch ... Was «isst» denn heute noch gesund? Fotografiert von Nicolas Rima, 2017
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Eine Frage habe ich noch ... Was «isst» denn heute noch gesund?
Do. 15.06.2017
Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.
Eine Frage hab ich noch … Was nun? Fotografiert von Celia Länge, 2017
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Eine Frage habe ich noch... Was nun?
Do. 08.06.2017
Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.
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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie
Soft pictures
Vernissage
Do. 08.07.2017, 18.00–21.00 Uhr
Finissage
Sa. 17.06.2017, 12.00–17.00 Uhr
Tart Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Die Künstlerin Olivia Bertschinger (F+F Fotografie HF Alumna) arbeitet mit textilen und fotografischen Mitteln. Die Übertragung eines Bildes auf Stoff ist zentrales Thema in ihrer künstlerischen Arbeit, hierbei befasst sie sich mit Themen wie Schutz, Auflösung, Verletzlichkeit und Intimität.
 
Olivia Bertschinger zeigt vor Ort im Tart wie sie arbeitet am Sa. 17. Juni 2017, ab 14.00–17.00 Uhr
Schwesternhochhaus Plattenstrasse 10, Zürich (2017) Eva Linder, Diplomarbeit, Ein anderes Licht gegen koloniale Amnesie
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Vorkurs, berufsbegleitend
Koloniale Spuren in der Stadt Zürich
Vernissage
Do. 08.06.2017, 17.00 Uhr
Diplomausstellung
09.–18.06.2017, täglich 12.00–20.00 Uhr
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8004 Zürich, Raum 7.C03
F+F VKM Alumna Eva Linder zeigt ihre Diplomarbeit, Bachelor Kunst & Medien, Vertiefung Fotografie an der ZHdK. Die Diplomarbeit dreht sich um koloniale Spuren in der Stadt Zürich.
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Vorkurs, berufsbegleitend
Nature vivante
Vernissage
Fr. 26.05.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
27.5.–10.09.2017
Galerie Weiertal, Rumstalstrasse 55, 8408 Winterthur
F+F Vorkurs im Modulsystem Alumnus Thomas Widmer stellt seine grossformatige Eitempera- und Tuschearbeiten in der Galerie Weiertal aus. Gleichzeitig findet im Kulturort Weiertal die Biennale 2017 mit dem Motto Refugium statt. Rund 20 Kunstschaffende wurden dazu eingeladen und ein reichhaltigs Programm mit Führungen, Festen, Diskussionen, Performances, Lesungen und Filmvorführungen ergänzen die ausgestellten Arbeiten.
Tbilisi artist residency
01.04.–31.07.2017
Center of Contemporary Art, 51 Dimitri Uznadze St, Tbilisi 0102, Georgia
Sabine Hagmann, Künstlerin und F+F Leiterin gestalterischer Vorkurs/Propädeutikum, kann dank einem Künstler_innen-Stipendium der Stiftung BINZ39 während vier Monaten in Tbilisi/Georgien arbeiten.

Die Stiftung BINZ39 und das Center of Contemporary Art – Tbilisi (CCA-T) organisieren gemeinsam seit Anfang 2012 eine artist-residency. Jedes Jahr können jeweils ein bis zwei Künstler_innen oder Kurator_innen aus Georgien und der Schweiz ins andere Land reisen. Das Gaststipendium der Stiftung BINZ39 wird durch die finanzielle Unterstützung der Freunde der BINZ39 ermöglicht.
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Öffentliche Veranstaltungen
Schöne neue Pornowelt
Sa. 20.05.2017
um 20.00 Uhr
Theater Neumarkt, Neumarkt 5, 8001 Zürich
Podium zur aktuellen Pornoforschung mit Avenue – Das Magazin für Wissenskultiur anlässlich der Lancierung von Heft Nr. 3 Pornstudies in Kooperation mit Porny Days im Theater Neumarkt.

Die Wiederentdeckung des antiken Pompejis brachte lauter Darstellungen kopulierender Paare zu Tage. Flugs entzog man die anstössigen Objekte den Augen der Öffentlichkeit, mauerte sie ein und subsumierte sie unter den Begriff Pornografie, den man eigens dafür prägte. Die Begriffsgeschichte deutet es an: Die Wissenschaften taten sich mit Pornografie schwer. Bis in die 1970er Jahre.

Nun ist Porno mainstream – mal hip und chic, mal weniger. MILFs und Blowjobs sind nur ein paar Klicks entfernt. Doch Pornografie hat tausend unterschiedliche Gesichter. Sie kann politisch, demaskierend oder feministisch sein und als individuelles Ausdrucksmittel dienen. Also sprechen wir auf dem Podium über den Forschungsstand zu Pornografie – und damit über ihre Geschichte, Ästhetik und Wirkung. Und Porny Days, das artige Sexfilm-Festival Zürich, führt gleich ein paar Facetten von Porno vor – auf Video und live.
Videostill aus beat – me – mich: Dominique Margot, 2017
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Vorkurs/Propädeutikum
beat – me – mich
Premiere
Mi. 17.05.2017
18.–20.05.2017, jeweils 20.00 Uhr
Gessnerallee Zürich
Musiktheater von und mit Rollstuhlfahrenden von Jörg Köppl, Tim Zulauf, Bühnenbild von F+F Dozentin Mirjam Bürgin (Vorkurs/Propädeutikum), Spiel: ensemble metanoia.

Rollstuhlfahrer_innen wollten einen Wagen an der Streetparade: Ihre Atemschläuche, Trachostomas und Joystick-Displays hätten sich mit HR Giger-Deko und harten Rhythmen gemischt. Der Antrag wurde abgelehnt – obwohl medizinische und digitale Technologien drängend am menschlichen Selbstverständnis rütteln: Wo findet das «Ich» zukünftig Unterstützung, zwischen Mitmenschen, Tieren und Technologien?

In beat – me – mich treffen filigrane Klangwelten auf Techno und biographische Erzählungen auf hellsichtige Zukunftsvisionen. Selbst Giger entsteigt seiner biomechanischen Gruft, um erneut nach Zuwendung und Zukunft zu suchen …
 
Eine Produktion von ensemble metanoia in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich und wildwuchs Festival.
Remo Stoller, 2017
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Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Prisma Crystal River
Sa. 13.05.2017, ab 17.00 Uhr
Réunion, Müllerstrasse 57, 8004 Zürich
Prisma ist ein monografisches Künstlerheft, herausgegeben und gestaltet von Jeannine Herrmann (F+F Dozentin) und Chantal Bron. In jeder Ausgabe publizieren wechselnde KünstlerInnen ein eigens für Prisma erarbeitetes Werk. Seit 2012 sind 5 Hefte erschienen, mit Crystal River vom Künstler Remo Stoller erscheint die 6. Ausgabe.
 
Ausgangspunkt von Remo Stollers Unternehmungen bilden Sprach- und Bilddokumente unterschiedlichster Genres: ein Roman von Tom Clancy, ein Warenhauskatalog, eine Fotografie aus dem Familienalbum, eine Postkarte. Euch erwartet ein abenteuerliches Heft.
 
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Kunst HF
The Art Review: Most Wanted, Most Neglected
Sa. 06.05.2017
13.00–19.00 Uhr
schwarzescafé LUMA, Westbau, Limmatstrasse 270, 1. Stock
Das eintägige internationale Symposium dreht sich um die Krise der Ausstellungsrezension. Wie ist umzugehen mit dieser gleichzeitig heiss begehrten und doch recht verwahrlosten Form des Schreibens in der Kunstwelt?

Wir bemessen die aktuelle Situation in Vorträgen und Gesprächen. Critical writing ist eine Initiative, die Pro Helvetia im Jahr 2013 mit einer Workshop-Reihe mit verschiedenen Autorinnen und Autoren in der Schweiz ins Leben rief. Ein Strang dieser Initiative entwickelte sich zu Critical Writing Ensembles, kuratiert vom Office for Contemporary Art Norway und mit einem Schwerpunkt auf Südasien, unter anderem am Dhaka Art Summit 2016. Ein anderer Strang entwickelte sich zu Crritic!, ein Projekt das während der letzten Jahre durch die Schweiz tourte.

Ausgehend von diesen Ereignissen und im Rahmen der aktuellen Ausstellung Speak, lädt die Kunsthalle Zürich zu einem Tag mit Präsentationen und Diskussionen zur gegenwärtigen Kunstkritik.

Wie ist heute über Kunst zu sprechen? Wie über das hier und jetzt zu schreiben? Wie dabei zugleich rück- und seitwärts schauen? Und wie wäre die Review von Morgen vorzustellen und vorzubereiten – zwangsläufige eine institutionelle Verantwortung der Zukunft?

Diese und weitere Fragen besprechen Mike Sperlinger (Academy of Fine Art, KHiO, Oslo), Belinder Dhanoa (Ambedkar University Delhi), Mustafa Zaman (Künstler und Autor, Dhaka) und Ellinor Landmann (Kulturredakteurin beim Schweizer Radio und Fernsehen, Basel) in ihren Vorträgen. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit Crritic! und Brand-New-Life ist Ihre Meinung gefragt – Fragen und Ideen sind erwünscht!

Mit Beiträgen von Daniel Baumann, Marianne Burki, Diana Campbell Betancourt, Katya García-Anton, Mike Sperlinger, Belinder Dhanoa, Mustafa Zaman, Ellinor Landmann, Crritic! (Daniel Morgenthaler, Aoife Rosenmeyer), Brand-New-Life (Lucie Kolb, Judith Welter, F+F Dozentinnen), Julia Moritz, PROVENCE (Tobias Kaspar)
Doris Stauffer fotografiert von Ursula Häne, 2017
F+F-Mitbegründerin Doris Stauffer ist gestorben
Abdankungsfeier
Di. 16.05.2017, 17.00 Uhr
Kunstraum Walcheturm, 8004 Zürich
Wir verlieren mit Doris Stauffer (21. Juli 1934 bis 26. April 2017) eine wunderbare Person, die als engagierte Lehrerin den Unterricht an der Klasse «Farbe und Form» entscheidend prägte und 1971 die «F+F Schule für experimentelle Gestaltung» mitbegründete.

Ihre Neugier hat sie bis vor kurzem am Schulgeschehen Anteil nehmen lassen und dadurch Studierende und Dozierende zu inspirieren vermocht. Ihr Einfluss auf unsere Schule ist noch heute von grösster Tragweite und wir verneigen uns in tiefster Dankbarkeit vor Doris.

Ein Nachruf wenn die mond aufgeht, geht der sonne unter von Simone Koller und Mara Züst ist in der WoZ erschienen. Der Nachruf Die Polyaktivistin von Philipp Meier ist in der NZZ erschienen.

Vielseitig und wegweisend die Monografie zu Leben, Schaffen und Wirken der Pionierin der experimentellen Kunstausbildung in der Schweiz: Doris Stauffer – Eine Monografie.
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Fachklasse Fotografie Kunst HF
Strand am Berg
Fr. 12.05.2017, ab 16.00 Uhr
Apéro, 18.00 Uhr
Heitere Fahne, Dorfstrasse 22/24, 3084 Wabern
Vernissage von Ruben Wyttenbach (F+F Kunst Alumni). Angespült, hängengeblieben, weggetrieben an den Strand am Berg. Seit Beginn der Heitere Fahne vor drei Jahren habe ich diesen umtriebigen Ort fotografiert. Entstanden ist ein Bildband mit Texten, aus und über die Heitere Fahne, welcher im Sturm&Drang Verlag erscheint.
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Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Brücken schlagen statt Mauern Bauen
23.04.–05.06.2017
Filmscreening
11.–14. Mai, jeweils 17.00 Uhr
Künstlergespräch
So. 14. Mai 2017, 17.00 Uhr
Holzpark, Klybeck, Basel
Die schweizweite Ausstellungsreihe «Parcours Humain» stellt durch die Verbin- dung von Kunst und Humanität die Frage nach der Menschlichkeit im Kontext der aktuellen Flüchtlingsschutzkrise. Dabei setzt die Ausstellung auf starke soziokultu- relle Elemente: Durch künstlerische Aktionen, Workshops mit Schulen und Asylorga- nisationen sowie durch Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und zuständigen Ämtern entsteht über drei Parcoursstationen ein Dialograum, der zur vertieften Auseinandersetzung und Begegnung einlädt.

Basel steht historisch für Humanismus als Streben nach Menschlichkeit und stellt sich als Grenzort seit Jahrhunderten der Herausforderung: Brücken oder Mauern? Mit Werken der Kunst für Menschlichkeit soll diese Herausforderung sichtbar ge- macht werden.Die inhaltlich miteinander verbundenen Parcoursstationen befinden sich im Dreispitz (Salon Mondial), Klybeck (Holzpark) und Weil am Rhein (Stapfelhus).

Veranstalter des Ausstellungsprojektes «Parcours Humain Basel Dreiländereck» ist der gemeinnützige Kunstverein Weg der Menschlichkeit. Kunstpartner sind Atelier Mondial Basel und Kunstverein Weil am Rhein. Unser Dank gilt dem Kanton Ba- sel-Stadt, der Christoph Merian Stiftung und all den weiteren Stiftungen und Institu- tionen, deren Engagement die Realisierung dieses Ausstellungsprojekte ermöglicht. 

Im Rahmen dieses Festivals zeigt Thomas Isler (Filmer, Künstler und F+F Dozent): Petar muss weg.

Petar wurde aus der Schweiz nach Kroatien ausgeschafft, da er sich kleine Drogendelikte zu Schulden kommen liess. Nun verzehrt er sich in Split in Sehnsucht nach der Schweiz. Denn eigentlich ist seine Heimat das Land, das ihn verweigert. Die synchrone Zweika- nal-Videoarbeit stellt die Sehnsucht von Petar der technischen Sprache der Richter und Fremdenpolizei gegenüber, die ihn ausschaffen liessen. Hier ein Opfer einer rigiden Staatslogik , dort ein Täter, der weggeräumt werden muss, weil er angeblich die Sicherheit gefährdet. 
I would prefer not to 2.0, 2017, Inkjet Druck auf semi-matt Papier, 70 x 100 cm
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Schon atmen bedeutet Zustimmen
Vernissage
Sa. 08.04.2017,16.00 Uhr
Finissage
So. 25.06.2017, 14.00 Uhr
Ausstellung
08.04.–25.06.2017
Galerie Billing, Haldenstrasse 1, H2/UG, 6340 Baar
Unvergessen der Zengarten mit Katzenspreu und beruhigenden Wasserspielen, den Joëlle Flumet 2011 als Stipendiatin der Stiftung Landis&Gyr, unter dem Titel Objekte des Überschusses, in der Galerie einrichtete.

Nun stellt die bekannte Künstlerin wieder bei uns aus, diesmal mit Zeichnungen zur heutigen Arbeits- und Konsumwelt.

Joëlle Flumet ist aktuell auch in folgenden Museen vertreten: Museum Langmatt, Baden sowie Villa dei Cedri, Bellinzona
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
sugarsnow
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–14.05.2017
Kunsthalle Arbon, Grabenstrasse 6, 9320 Arbon
Die Ausstellungssaison beginnt mit dem renommierten Künstler Bob Gramsma (*1963, Uster, lebt in Zürich), der bekannt ist für seine grossformatigen Objekte und Installationen, in denen er einen erweiterten Begriff von Räumlichkeit erkundet. Steter Antrieb für seine Werke ist die Frage: «Wie denken wir Raum?»

Unsere Wahrnehmung der Kunsthalle Arbon beispielsweise wird durch die typischen Elemente eines alten Industriebaus bestimmt: das Scheddach, eine grosse, weite Fläche, sichtbare Stahlträger, markante Säulen. Der Umraum Thurgau ist wesentlich durch die Zuckerrüben geprägt, die hier im grossen Stil angebaut und in der Zuckerfabrik in Frauenfeld zu Süssstoff verarbeitet werden. Auf diesen Aspekten und auf Gramsmas speziell entwickelter Technik, Schnee als schmelzende Gussform zu verwenden, basiert sein Projekt sugarsnow.

Das edle Weiss lässt er in unserer charakteristischen Halle zu faszinierenden, gold-glänzenden Objekten gerinnen. So wird ein mentaler Raum eröffnet, in dem die Beziehung zwischen Material und Erinnerung, zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen verhandelt wird.
Silvia Popp, Eiland, 2017
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Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Island Institute in Iceland
Di. 11.04.2017, 19.00 Uhr
BEP-Atelier, Rousseaustrasse 28, Zürich
Die Inselexpertin Silvia Popp (VK und Kunst Alumna) wird aus erster Hand über ihren mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in Island berichten.
 
Wurden ihre Erwartungen übertroffen? Sie werden es hören, sehen und schmecken! Die Gastgeber, das Insel Institut, freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

Das Insel Institut führt eine umfassende Inselexpertise aus und wurde 2015 in Zürich eröffnet, um von hier aus seine internationale Forschungstätigkeit über das Leben auf Inseln auszuüben. Es finden regelmässig Veranstaltungen rund um das Insel Institut statt, um über die Aktivitäten zu berichten und einen regen Austausch zu fördern.
Baggenstos/Rudolf: Skizze für N4/11
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Kunst HF
Biotopia
Vernissage
30.03.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
31.03.–30.07.2017
Workshop
29.04.2017, 11.00–17.00 Uhr
Kunsthalle Mainz
Baggenstos/Rudolf (F+F Kunst Alumni) zeigen ihre neue Installation Young Breeds an der Gruppenausstellung Biotopia in der Kunsthalle Mainz. ​Gleichzeitig organisieren sie in Kooperation mit Hackteria, einem Kollektiv von Wissenschaftlern und Künstlern, einen Do-it-Yourself-Workshop und untersuchen Chancen und Risiken aktueller genmanipulativer Technologien.

Heute, im Zeitalter des Anthropozän, ist der Mensch zum bestimmenden Faktor der Evolution geworden. Nachdem die Menschheit sich über Jahrtausende gegen die Übermacht der Natur behaupten musste, drehte sich dieses Verhältnis spätestens mit der Industrialisierung um – so die These des Mainzer Atmosphären-Chemikers und Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen. Angesichts der vom Menschen kontrollierten und bedrohten Natur macht sich in der Ausstellung eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern auf die Suche nach Alternativen zur evolutionären Sackgasse.

Kuratiert von Sabine Rusterholz Petko, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Zürich
Urs August Steiner und Walter Pfeiffer, Edition für Dienstgebäude, 2017
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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie Fotografie HF
Smoke Gets in Your Eye
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–13.05.2017
Dienstgebäude, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Old Dogs – New Tricks #2: Ausstellung mit Urs August Steiner und Walter Pfeiffer. Old Dogs – New Tricks funktioniert als programmierter Generationenclash.

In der zweiten Ausgabe lädt der 1980 geborene Urs August Steiner den 34 Jahre älteren Künstler Walter Pfeiffer zur gemeinsamen Ausstellung in die Räumlichkeiten des Dienstgebäudes ein. Hier stellen sie dem flüchtigen Augenblick das konservierte Momentum gegenüber. Während sich die jugendliche Schönheit im Rauch der Vergänglichkeit aufzulösen droht, wagen die Künstler den Versuch das Endliche aufzuhalten. Kuratiert von Juliane Wolski.