Eine Frage habe ich noch ... Wer bin ich, wenn ich singe? Fotografiert von Raphael Eggenschwiler, 2017
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Eine Frage habe ich noch ... Welchen Ort am Zürcher HB kennst du noch nicht?
Do. 10.08.2017

Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

 

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.

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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Stille Nacht, schön gemacht, 
oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt
Vernissage
Sa. 16.12.2017, 17.00 –21.00 Uhr
Finissage
Sa. 06.01.2018, 16.00–17.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Erschliesst sich «gute Kunst» tatsächlich nie auf den ersten Blick? Und wenn sie’s tut, ist sie dann inhaltslos und gefällig oder fade? Erfüllt sich das Versprechen der Kunst nur da, wo Erschütterung zum ästhetischen Vergnügen wird? Darf es nicht auch mal radikal nutzlos sein? Wir finden es darf!

Insbesondere zur Weihnachtszeit, deswegen auch der Titel Stille Nacht, schön gemacht, oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt.
 
Kunst nervt, bezaubert, ärgert, irritiert, ist unverständlich, widerständig, widerborstig, unangepasst, laut, leise und vielleicht selten genug auch einfach mal nur gut und/oder schön. Es stellt sich doch vielmehr die Frage, wie lange es dauert, vom Widerborstigen zum Guten, oder einfach nur Schönen zu kommen - zu dem, was Lust und Freude macht anzuschauen.
 
Vielleicht wird Schönes in der Kunst immer noch allzu oft, der bequemen Idee gleichgesetzt, dass es markttauglicher ist und dadurch schnell in Vergessenheit gerät und zur Mode schrumpft. Was, aber allzu oft vergesen wird ist, dass auch Schönes den Moment des Unwillkürlichen besitzt, weil’s nämlich einfach geschieht oder eben nicht geschieht.
 
Mit 
Monique Baumann, Christine Bänninger, Johanna Bossart (F+F Alumna), 
Maya Bringolf (F+F Dozentin), Michael Calabrò (F+F Alumnus), Andrea Ebener, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), 
Anne-Laure Franchette, Fructuoso / Wipf, Philipp Hänger, Dominik His (F+F Alumnus), 
Janet Müller, Marlies Pekarek, Ona Sadowsky, Esther Schena (F+F Alumna), Jan Sebesta (F+F Alumnus), 
Brett Weir, Saskia Widmer, Peti Wiskemann, Helena Wyss-Scheffler (F+F Alumna)
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Vorwand
Sa. 16.12.2017
von 13.00–16.00 Uhr
Lokal14
Anna-Heer-Strasse 14, 8057 Zürich

Man begegnet ihnen überall – Wänden, die etwas abgrenzen, schützen oder kanalisieren. Die meisten sind provisorischer Natur, nicht gemacht für die Ewigkeit, was man ihnen ansieht. Nun stehen viele da, als hätte man vergessen, sie zu demontieren. Ihre Bestimmung haben sie wohl längst erfüllt und sind Teil räumlicher Möblierungen geworden, die kaum noch wahrgenommen werden. Nicht immer lässt sich ihr ursprünglicher Zweck noch entschlüsseln.

Es sind solche unspektakulären Stadtsituationen, die der Künstler überall, wo er hinreist findet und die ihn faszinieren. Oft sind es die Rückseiten, welche die stabilisierenden Konstruktionen offen zeigen, die sein Interesse wecken.

Fotografien – hier erstmals öffentlich gezeigt – sind Ausgangspunkt dieser gross angelegten ortsbezogenen Installation.

Umwege
Und so stehen wir vor einer massiven Wand, wenn wir das Lokal betreten. Sie führt vom Hauptraum über zwei Ecken ins Kabinett und versperrt den direkten Zugang zu ihm. Durch einen schmalen Schlitz in der Türöffnung sehen wir aber, dass es nicht leer ist. Die drei Flächen sind in bonbonfarbenen Pastelltönen gestrichen und mit horizontalen Streifen strukturiert. Nichts Gefährliches dahinter, will uns das wohl sagen.

Wollen wir das Kabinett betreten, müssen wir den Umweg in Kauf nehmen und uns hinter der Wand hindurch zwängen. Das kann durchaus als Zumutung empfunden werden, weiss man doch nie, ob um eine der beiden Ecken BesucherInnen in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind – denn dann wird es eng. Reicht der Platz zum Passieren? Wer weicht aus oder geht zurück? Ein Gefühl der Beklemmung kann sich einstellen. Man fühlt sich an Situationen vor Check-in-Schaltern erinnert. Damit ist schon viel gesagt über diese kraftvolle Inszenierung. Selbst altbekannte, einfache Wege können plötzlich beschwerlich und irritierend werden.

Präzise Unschärfe
Matthias Rüegg ist ein Künstler, der seine öffentlichen Auftritte immer ortsspezifisch entwickelt. Er benutzt dazu einfache Materialien, die in jedem Baumarkt günstig erworben werden können. Mit diesen greift er massiv in räumliche Situationen ein und deutet diese um.

Oft kommt auch Sprache ins Spiel, wie in der Arbeit im Untergeschoss. Zunächst sehen wir aber die Rückseite der raumgreifenden Konstruktion, die aus ungehobelten Dachlatten zusammengeschraubt ist. Sie ist durchlässig, mehr ein hoher Lattenzaun, der an den Rändern ausfranst. «ignore» lesen wir auf der Vorderseite, wenn auch nur mit Mühe. Das Wort ist in ganz feiner Farbabstufung auf die rosarot gestrichenen Latten aufgemalt. Ist das eine Aufforderung das Gesehene zu ignorieren oder haben wir etwas übersehen? Das Bild, wie auch die Botschaft, ist von präziser Unschärfe und lässt uns mit Fragen zurück auf die der Künstler keine Antworten mitliefert.

Michael Nitsch, November 2017

Jia Hao, Lens Culture 1, 2017
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Open Studio Jia Hao
Gastkünstlerin aus Kunming
So. 17.12.2017, 18.00–21.00 Uhr
Mo. 18.12.2017, 12.00–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-304
Jia Hao (*1990, CHN) zeigt neue Fotografien die während ihres drei monatigen Aufenthaltes in Zürich entstanden sind. Hao`s Arbeiten bewegen sich zwischen einer inszenierten Öffentlichkeit und einer vermeintlichen Intimität. Sie dokumentiert und seziert jeweils Personen und deren Körper, denen sie auf der Strasse und auf Reisen begegnet. Hao's fotografische Untersuchungen begrenzen sich jedoch nicht auf fremde Körper, sondern dehnen sich auf ihr eigenes physisches Feld aus.
Die Rote Fabrik in Zürich. Flugaufnahme vom 24. August 2003. / Rote Fabrik in Zurich. Aerial photograph from August 24, 2003. Photo & Copyright: Hans X. Hagen
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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Die Versammlung
Vernissage
Sa. 02.12.2017
Ausstellung
02.12.2017–18.02.2018
Shedhalle Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen. Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Mit Arbeiten von: Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić (F+F Dozent), Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Eva Nievergelt, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler, 
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Fachklasse Fotografie Fachklasse Grafik EFZ/BM
Tag der offenen Tür
Do. 07.12.2017
Fachklasse Fotografie EFZ und Fachklasse Grafik EFZ
Die F+F öffnet für einen Tag die Türen zu den Fachklassen Fotografie und Grafik und gewährt dir so Einblick in den Alltag der Ausbildung. Dabei hast du die Möglichkeit dich mit mit aktuellen Schülerinnen und Schülern auszutauschen und dir dabei ein persönliches Bild über die Ausbildung zu machen.

Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 09.15–10.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
Do. 11.00–12.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 13.15–14.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch

Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
15.00–16.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
Barbara Ellmerer, Extension (Atommodell) 2017, Malerei / Installation (7-teilig), 400 x 500 cm
Cantonale Berne Jura
So. 03.12.2016
Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel
Musée jurassien des Arts, Moutier
Unsere Vorkursdozentin Barbara Ellmerer zeigt ihre Arbeiten an der jurierten Übersichtenausstellung des Berner Kunstschaffens des Jahres 2017. Sie nimmt sowohl an der Ausstellung im Musée jurassien des Arts, Moutier wie auch im Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel/Bienne teil.
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Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Cantonale Berne Jura
Eröffnung
Sa. 02.12.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
03.12.2017–14.01.2018
Kunsthaus Pasquart, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne, Foyer, Galeries, Parkett 1, Parkett 2, Salle Poma
Die kantonsübergreifende Gruppenausstellung wird in Kooperation mit dem Kunstverein Biel durchgeführt und legt den Schwerpunkt auf das regionale Kunstschaffen. Die Werkauswahl, die von einer Fachjury erstellt wird, zeigt gegenwärtige künstlerischen Tendenzen und schafft damit Raum für neue Entdeckungen. Kunstschaffende erhalten so die Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und die Besuchenden die Chance, über die Kantonsgrenzen hinaus deren Werke zu sehen.

Mit Arbeiten von: Sylvie Aubry, Stéphanie Baechler, Salomé Bäumlin, Zora Berweger, BFR lab, Caroline Bourrit, Cedric Bregnard, Martin Chramosta, Anna Comiotto, Romana Del Negro, Barbara Ellmerer (F+F Dozentin), Remy Erismann, Jonas Etter, Lea-Nina Fischer, Jannik Giger, Christophe Grimm, Maia Gusberti, Béatrice Gysin, Jerry Haenggli, Andrea Heller (F+F Dozentin), Philippe Hinderling, Lukas Hofmann, Géraldine Honauer, Julia Hoentzsch, Sylvia Hostettler, Sarah Hugentobler, Johanna Huguenin, Aurélie Jossen, Stefan Karrer, Lea Krebs, Simon Ledergerber, Lorenzo le kou Meyr, Judith Leupi, Reto Leuthold, Mingjun Luo, Malandro Photos, Marta Margnetti, Adriane Morard, susanne muller, Serdar Mutlu, Tobias Nussbaumer, Bianca Pedrina, Gil Pellaton, Selina Reber, Marie-Françoise Robert, Karoline Schreiber, Reto Steiner, Rudolf Steiner, Lieselotte Togni, Romy Troxler, Timo Ulmann, Emmanuel Wüthrich, Aline Zeltner

Jury
Doris Gassert, Research Curator, Fotomuseum Winterthur
Christian Gonzenbach, Künstler artiste, Genf / Genève
Damian Jurt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter / collaborateur scientifique, Kunsthaus Centre d’art Pasquart
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Feedback
Do. 30.11.–13.01.2018
o.T. Raum für aktuelle Kunst
Sälistrasse 24, Luzern
Nicht etwa einstimmig, aber spürbar im Einklang spielen sich die Künstler Tina Z’Rotz und Markus Schwander im Gespräch die Sätze zu. Im Ping-Pong entstehen auch die Kunstwerke, die sie in Gemeinschaftsprojekten zum Leben erwecken. Ihre Zusammenarbeit sehen sie als Kontrast zum je eigenen Schaffen, als Herausforderung, aber auch Bereicherung. Gerade bei Kunst im öffentlichen Raum vermöge die Natur oft gigantische Dimensionen anzunehmen. Da sei man froh, wenn man diese Räume gemeinsam bewältigen könne, so Tina Z’Rotz.

Für ihre Arbeit Feedback (2017) hatten die Künstler auf die Bedingungen des fensterreichen, von Licht und Garten durchdrungenen Pavillons zu reagieren. Um das Raumgefühl zu dämpfen, bestrichen sie die Fensterscheiben mit Kefir und tauchten sie so in einen trüben Milchschleier. Die oberste Fensterreihe verhängten sie mit schwarzen Tüchern, wie man sie aus dem Theater- oder Konzertraum kennt. Die Natur erst einmal ausgesperrt, erschufen sie im Innenraum einen Wald der besonderen Art: Bunt-skurrile Mikrofone besiedeln den Boden – scheinbar kauernd und sich räkelnd richten sie ihre Aufnahmekörbe in alle Himmelsrichtungen. Diese werden von Korkzapfen, Knoblauchzehen, zusammengezurrten Schwämmen, Holzknebeln und Plastikbällen gemimt. Objekte wie Staubsaugerrohre oder Astgabeln bilden die gelenkigen Ständerelemente.
A Performative Conversation
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Vorkurs/Propädeutikum
10×10 – A Performative Conversation
Fr. 24.11.2017, 18.30 Uhr
Binz39 Stiftung, Sihlquai 133, 8005 Zürich
A performative conversation between Giorgi Spanderashvili, artist-in-residence at Binz39 Zürich from October 2017 till February 2018 and Sabine Hagmann (Leitung F+F Vorkurs), artist-in-residence at CCA Tbilisi from April till July 2017 and Studiengangsleiterin Gestalterischer Vorkurs.

 
Luigi Archetti, Partitur, 2017
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Impression 2017
Vernissage
Sa. 25.11.2017, 15.30 Uhr
Ausstellung
26.11.2017–11.02.2018
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53, 2540 Grenchen
Druckgraphische Techniken gehören zu den vielseitigsten künstlerischen Produktionsverfahren und motivieren Kunstschaffende immer wieder zu Experimenten mit überraschenden Resultaten. Die bereits zur Tradition gewordene nationale Gruppenausstellung IMPRESSION des Kunsthauses Grenchen spürt dem aktuellen Geschehen auf diesem Gebiet nach. Neben Werken, die mit klassischen Druckverfahren hergestellt wurden, sind auch digital basierte oder experimentelle Arbeiten willkommen, welche die Grenzen der druckgraphischen Verfahren ausloten. Eine Fachjury hat aus 166 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ausgewählt:

mit Joëlle Allet, Luigi Archetti (F+F Dozent), Marianne Badertscher, Barbara Bandi, Baum/Jakob, Maria Bill, Annick Bosson, Chalet5, Teresa Chen, Romain Crelier, Adem Dërmaku, Marco Eberle, Eggs & Bitschin, Barbara Ehrbar, Tatjana Erpen, Alexandra Feusi, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), Madlaina Fontana, Peter Frick, Mathias Gentinetta, Simone Gysi, Béatrice Gysin, Susanne und Werner Haas, Helga Halbritter, Dieter Hall, Andrina Keller, Rosina Kuhn, Jérôme Lanon, Valentin Magaro, Scarlet Mara, Margaret Marquardt, Line Marquis, Marcel Mayer, Daniel Mentha, Michele Meynier, Jörg Mollet und Maryna Markova, Gregorio Pedroli, Thierry Perriard, Raphael Rezzonico, Franziska Schiratzki, Lorenz Olivier Schmid, Patricia Schneider, Achim Schroeteler, Roman Sonderegger, Adriana Stadler, Lucinda Tanner, Romy Troxler, Fred Walter Uhlig, Georges Wenger, Thomas Woodtli
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
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Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
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Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Die Ritter und Der Jeside, Die Jesidin
Filmabend
17.11.2017, 20.30–23.30 Uhr
Park Platz, Wasserwerkstrasse 101, 8037 Zürich

Der kurdische F+F Filmstudent HF und Filmjournalis, Khusraw Mostafanejad stellt seine zwei dokumentarische Kurzfilme im Park vor:

Die Ritter
Die jungen Künstler_innen Rebwar und Sarwin schliessen sich der Peschmerga an, um sich dem iranisch-islamischen Regime zu widersetzen.

Der Jeside, Die Jesidin
Die Geschichte eines geflüchteten Jesiden und seiner zurückgelassenen Familie.

2017, PVC Rohre, Installationsausschnitt
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Kunst HF
Exhibition Wall
Vernissage
Mi. 29.11.2017, ab 17.30 Uhr
Ausstellung
29.11.–07.06.2018
AXA Superblock, Pionierstrasse 3, 8400 Winterthur

Jan Sebestas Werke handeln von alltäglichen Dingen die er in neue Zusammenhänge setzt. Auf den ersten Blick wirken Jan Sebestas Werke deshalb seltsam vertraut. Fragmente bekannter Formen sind zu erkennen. Jan Sebesta setzt diese Fragmente zu neuen, manchmal unheimlich anmutenden Werken wieder zusammen und kreiert so neue Strukturen mit denen er die moderne Konsumgesellschaft hinterfragt.

Durch Beobachtung seiner Umwelt und menschlicher Gewohnheiten zeigt er innovative Relationen auf. Er zerschneidet beispielsweise Fotos an imaginären Linien; die dadurch entstehenden Leerräume verleihen der Abbildung eine neue Bedeutung. Ebenso verfährt er in seiner dreidimensionalen Arbeit: Er verwendet Rohrsysteme, die er in ungewöhnlicher Art und Weise zusammensetzt. Es entstehen neue Objekte die sich raumgreifend ihren skurrilen Weg bahnen.
Jan Sebesta ist ein genauer Beobachter und erzählt durch die konstruierten Kunstwelten seine Sicht auf Raum und Gesellschaft. Dies insbesondere, als er oftmals seine künstlerische Arbeit speziell auf den Ausstellungsort zuschneidet. So evoziert er eine starke Intensität beim Betrachter. 

Jan Sebesta, F+F Kunst Alumnus, geboren am 1979 in Jihlava (Tschechien), seit 2002 in der Schweiz, lebt und arbeitet in Winterthur.

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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Système D
Do. 23.11.2017, 18.00–19.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Die Ausstellung Système D mit Flurina Rothenberger (F+F Dozentin Fotografie HF), Aristide Kouamé, Axel Sinzé Bamouin und Obou Gbais zeigt auf, dass in vielen Ländern Afrikas, besonders in Westafrika nach einem gewissen «System D» gewirtschaftet wird. 

Das D steht für Débrouille (frz. se débrouiller) «sich durchschlagen» oder «improvisieren». Ein Begriff, der nur schwer zu übersetzen ist, gleichzeitig aber für vieles in Afrika steht. Es steht für Menschen, die informelle Lösungen kreieren, wenn die staatlichen Systeme versagen, und so die Wirtschaft ihrer Länder ankurbeln. Dieses «sich Durchschlagen» und «innovativ Alternativen finden» ist auch in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst zu beobachten.

Die Arbeiten dieser Künstler_innen vermitteln, dass nicht nur Sicherheit und Stabilität zu Kreativität führen, und dass Kampf und Instabilität nicht in jedem Zusammenhang blockieren. Innerhalb des Système D bauen junge Künstler individuelle Fähigkeiten und Talente auf, sie bleiben beharrlich, greifen auf Bestehendes zurück und schaffen daraus neue Werke.
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Öffentliche Veranstaltungen
Besser wie dihei
Sa. 11.11.2017, ab 19.00 Uhr
Milchbar, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Wie Dihei ist ein Anlass, das Kochen, Essen und Kunst vereint. Zwei Mal im Jahr besucht die Künstlerin und Köchin, Chantal Kirch aus Berlin, die Köchin Bettina Erni in ihrer Milchbar. Ihr gemeinsames Dinner geht in die vierte Runde.

Der Raum wird von Chantal verwandelt. Zusammen planen und kochen die beiden Freundinnen ein vier Gang-Menu, das vorwiegend aus regionalen vegetarischen Zutaten besteht.

 
Skulpturen
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Öffentliche Veranstaltungen
Skulpturen
Ausstellung
19.11.–24.02.2018
Vernissage
So. 19.11.2017, 14.00–17.00 Uhr
Platz für Kunst, Halsgasse 32 (beim Engelsplatz), 8640 Rapperswil
Im Platz für Kunst präsentiert eine Gruppenausstellung Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Brigitte Fries, ehemalige F+F Dozentin, vertretet den Anlass mit Objekten aus der Serie Verkörperung.

 
Jungkunst
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Öffentliche Veranstaltungen
Jungkunst
Ausstellung
26.10–29.10.2017
Katharina Sulze Platz, Halle 53, Winterthur
In der Halle 53 wird gezeigt, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. Dazu machen Konzerte, Slam Poetry, DJs, Bier und hausgemachte Hot Dogs aus der Ausstellung Jungkunst ein vielseitiges Kunstfestival für Liebhaber und Kunstneulinge gleichermassen. 
27 Künstler_innen stellen in der alten Fabrikhalle im Sulzer-Areal aus unter anderem Helena Wyss-Scheffler, derzeit Assistenz der F+F-Jugendkurse.
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Porny Days – Film Kunst Festival Zürich
Festival
Fr.–So. 24.11–27.11.2017
Kino Riffraff, Kosmos und Kunstraum Walcheturm in Zürich
Die Porny Days sind ein dreitägiges Film und Kunst Festival zum Thema Körperlichkeit und Sexualität, das jährlich in Zürich stattfindet und durch Talaya Schmid, Kulturleiterin Porny Days und F+F Assistenz Kunst HF, mitorganisiert wird.

Mit einem offenen Zugang zum Körper und zur Darstellung von Sex setzen die Porny Days einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie und bringen einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität und damit verbundenen Themen näher. Das Festival schafft in dieser Form eine einzigartige Öffentlichkeit für ein Thema, das mit vielschichtigen Tabus behaftet und zugleich zentrales sowie zeitloses Element der menschlichen Kultur ist. An den Porny Days gibt es Filme, Performances, Paneldiskussionen, Lesungen, Workshops, eine Porny Party und den Porny Brunch. Während des Jahres finden Porny-One-Night-Stands in Zürich und anderen Städten statt.
Jia Hao, Summer Shower, Fotografie, 2017
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Jia Hao
Artist in Residence
07.10.2017–22.12.2017
F+F, Flurstrasse 89, Zürich
Mit Freude begrüssen wir die neue Gast–Künstlerin Jia Hao, welche für drei Monate in unserem Dachatelier an der F+F wohnt und arbeitet – herzlich willkommen Jia Hao!
  • * 1990 in Kunming, Fotografin
  • Bachelor of Arts in Art
  • Kuratorin der Kunstausstellung ONLY International für lokale Fotografen aus Kunming
Auszeichnungen (Auswahl)
  • Dean’s list for distingusihed students
  • special recognition at the 28th Annual Spellman Achievement Awards
  • 2014 Romanen Kulakoff Research Award
  • Undergraduate Art & Art History Mayor Award in Photography/Digital Imaging University at Albany