2017, PVC Rohre, Installationsausschnitt
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Kunst HF
Exhibition Wall
Vernissage
Mi. 29.11.2017, ab 17.30 Uhr
Ausstellung
29.11.–07.06.2018
AXA Superblock, Pionierstrasse 3, 8400 Winterthur

Jan Sebestas Werke handeln von alltäglichen Dingen die er in neue Zusammenhänge setzt. Auf den ersten Blick wirken Jan Sebestas Werke deshalb seltsam vertraut. Fragmente bekannter Formen sind zu erkennen. Jan Sebesta setzt diese Fragmente zu neuen, manchmal unheimlich anmutenden Werken wieder zusammen und kreiert so neue Strukturen mit denen er die moderne Konsumgesellschaft hinterfragt.

Durch Beobachtung seiner Umwelt und menschlicher Gewohnheiten zeigt er innovative Relationen auf. Er zerschneidet beispielsweise Fotos an imaginären Linien; die dadurch entstehenden Leerräume verleihen der Abbildung eine neue Bedeutung. Ebenso verfährt er in seiner dreidimensionalen Arbeit: Er verwendet Rohrsysteme, die er in ungewöhnlicher Art und Weise zusammensetzt. Es entstehen neue Objekte die sich raumgreifend ihren skurrilen Weg bahnen.
Jan Sebesta ist ein genauer Beobachter und erzählt durch die konstruierten Kunstwelten seine Sicht auf Raum und Gesellschaft. Dies insbesondere, als er oftmals seine künstlerische Arbeit speziell auf den Ausstellungsort zuschneidet. So evoziert er eine starke Intensität beim Betrachter. 

Jan Sebesta, F+F Kunst Alumnus, geboren am 1979 in Jihlava (Tschechien), seit 2002 in der Schweiz, lebt und arbeitet in Winterthur.

L.B.T. variabel Plastikaluminiumröhren, Wasserhähne, Wasserablauf, Gewinde, Kunsthaare, Gips, Licht, Video
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It ain't much I'm asking, if you want the truth
Ausstellung
17.01.2019–1.03.2019
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Knoerle & Baettig Contemporary stellt Arbeiten von verschiedenen Künstler_innen aus. Unter anderem präsentiert Jan Sebesta, ehemaliger F+F Kunststudent, seine Werke unter dem Titel reconstruction of the panic room from snow white and rapunzel

Aus Haaren kann viel verdeutlicht werden. Harre sind Staub- und Partikelfänger und Zeuge der Vergangenheit. Haare sind unsere Visitenkarte und unser Schmuck. Sie sind von Emotionen regelrecht geladen.
In der Märchenwelt verkörpern Haare Schönheit, Sieg und Reichtum. An anderen Orten können sie jedoch oft ekelerregend und abstossend sein. Eine freie Fortsetzung von zwei Märchen lädt zum Interpretieren ein. Der Tatort ist eröffnet!
 
Luigi Archetti 2018 Aus der Serie: Partituren (Songs) Ink-Jet und Tusche auf Papier 29,7 x 21 cm
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akku Kunstplattform Luigi Archetti Songs
Vernissage
Fr. 25.01.2019, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
26.01.–24.03.2019
Stiftung akku Emmen, Gerliswilstrasse 23, 6020 Emmenbrücke
yeah yeah yeah – I am feeling supersonic: In seiner neusten Zeichnungsserie Partituren (Songs) entführt Luigi Archetti (*1955) mit Zitaten aus Rocksongs in die künstlerische Welt von Bildender Kunst und Musik. Die Zeichnungen sind grafische, zum Teil phonetisch anmutende Interpretationen. Der Kopf assoziiert unweigerlich die Musik dazu. Als Zeichner, Gitarrist, Performer und Kompositeur ist Luigi Archetti ein überzeugender Tausendsassa. Er tritt als Künstler wie auch als Musiker mit Projekten weltweit auf. 

Die akku Kunstplattform widmet dem aus Brescia (I) stammenden, in Zürich lebenden Künstler eine Einzelausstellung. In installativen Settings kreiert Luigi Archetti ästhetische Spannungsräume und macht die Schnittstelle zwischen Musik und Kunst sinnlich erfahrbar. Für die Ausstellung Songs gestaltet er den Raum gleichzeitig als Bildträger und Klangkörper: Wandmalerei, Zeichnung, Ton und Video verbinden sich; visuelle und klangliche Impulse treffen atmosphärisch aufeinander. Luigi Archettis Kunst fordert unsere gesicherten Vorstellungen von Wahrnehmung heraus. Sie lädt uns ein, die Grenzen von Sehen und Hören zu überschreiten und in der Simultaneität von Bild und Ton die Welt ein Stück weit neu zu erleben.

Mehr Informationen unter akku Emmen
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Kunst HF
Wie fühlt scih ihr Haar heute an?
Performance und Spezialführung zu Kokoschkas Puppen
Mi. 16.01.2019, 18.00–19.00 Uhr
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Oskar Kokoschka, der Expressionist, Migrant und Weltbürger ist dreissig Jahre nach seiner letzten grossen Retrospektive in Zürich wieder da! Mehr Informationen zur Ausstellung unter Kunsthaus Zürich.

Nach einer Führung der Kuratorin Cathérine Hug über die Entwicklung von Kokoshkas Kunst und seiner Beziehung zu Frauen greifen die drei Performer_innen Talaya Schmid, F+F Assistentin Studiengang Kunst HF, Edward Arsenio Ramirez und Angela Walti ausgehend von der pelzigen Alma Mahler Puppe das gesellschaftlich behaftete Thema Haare auf. Über taktile, olfaktorische und spirituelle Elemente hinterfragen die Künstler_innen mit dem Ziel der Selbstreflexion auf eine spitzzüngige Art und Weise Normen der Gesellschaft, Identitäten, Sexualität und Beziehungen.
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Itinérance
Fr. 30.11–01.12.2018
ab 18.00–21.00 Uhr
Hit, Rue des amis, 1201 Genf
In Zeiten weltweiter Verstickungen und immer ungewisserer Zukunft beklagt die FEC zwar den aktuellen Zustand des allgemeinen Rückzugs, gibt jedoch die Hoffnung auf Besserung nicht auf. 
Als Bollwerk gegen alle Unbillen und Widernisse stellt sie sich weiterhin stets dem Übel entgegen und wenn das Weltgeschehen aus dem Ruder läuft so hält sie das Kap.
Im Solothurner Viewer wird das Kollektiv der Solothurner Bevölkerung einen Prototypen zur Überwachung und zum Erhalt des demokratischen Niveaus in öffentlichem und halb-öffentlichem Raum zur Verfügung zu stellen.
Rudolf de Crignis und Peter Trachsel, visualisierter - zeit - gedanke, Installation, Ausschnitt, 1973 (Staatsarchiv Graubünden)
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Trachsel / Stauffer / Duchamp Buchpräsentation
Di. 20.11.2018, 19.00 Uhr
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Die Monografie zu Peter Trachsel und eine Neuauflage der Schriften von Marcel Duchamp übersetzt von Serge Stauffer wird in der Buchhandlung Never Stop Reading vorgestellt.
 
Würde uns freuen, euch da begrüssen zu dürfen!  Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Alois Baumberger, Yost Wächter und Annalies Walter von der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr, Veit Stauffer vom RecRecLaden, Verlag Scheidegger & Spiess
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Finissage pschschsch und Konzert Hari & Lutz
Sa. 10.11.2018, 17.00 Uhr
Pavillon Tribschenhorn Temporary Host, Kunstpavillon, Sälistrasse 24, 6005 Luzern
Zur Finissage wird das Duo Hari & Lutz einen Sound–Teppich aus düsterem Wave und Strobogewitter über die Ausstellung von CKÖ legen. Gregory Hari und Linus Lutz, eingeflogen aus Zürich oder grad noch Rio, bewegen sich im weiten Feld der elektronischen Musik. Ihre Recherchen sind vielfältig, gesungen wird über alles, ausser über Liebe.

Der Raum mit seinen Merkmalen, Dimensionen und Geschichten ist oft Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von CKÖ. Im PTTH:// realisiert CKÖ eine raumüberschreitende und raumdurchdringende Gesamtinstallation, welche die dünne Haut des Pavillons gleichzeitig hervorzuheben und aufzuheben vermag. Unter dem rauschenden Titel pschschsch treffen filigrane Konstruktionen aus Holz und Gipskarton auf pumpende Brunnen und schwebende architektonische Elemente auf die vorgefundene Pavillonstruktur. CKÖ’s Installation ist ein Spiel mit dem Ausstellungsraum und seiner Umgebung, mit dem Innen und Aussen, mit dem schweifenden Blick der Besucherinnen und einem fortwährenden Hin- und Her von Flüssigkeiten.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
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Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
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Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.

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Kunst HF
Aufwachen ohne mein Heft in der Hand
Vernissage
Do. 18.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
19.10.–16.11.2018
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Helena Wyss-Scheffler präsentiert zum Abschluss ihrer Atelierresidenz in der BINZ39 eine Bilderserie, die vor Ort und für den Ort entstanden ist. Ihre Einzelausstellung zeigt eine Serie von Innenraumdarstellungen, die auf Erinnerungen basierend ist – bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist.
 
Auf mittelformatigen Leinwänden schafft sie mittels Gouache- und Aquarellmalerei Einblicke in Innenräume, die zwischen präziser Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Nah und Fern, zwischen Innen und Aussen oszillieren. Dabei nähert sie sich ihrem Thema leise und poetisch, es ist eine Suche nach dem scheinbar Verborgenen und Vergessenem, dem nicht unmittelbar Sichtbaren, es ist ein Horchen auf die Zwischentöne, ein Aufspüren der Essenz der Räume. Es sind Erinnerungsfragmente an einzelne Gegenstände, Raumecken, Lichtsituationen, aber auch an die Atmosphäre, an Gerüche, an Geräusche. Dabei bedient sich Helena Wyss-Scheffler einer Bildsprache, die ebenso wie die dargestellten Räume ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint – die psychologisch aufgeladenen Interieurs Vuillards sind nicht fern – andererseits liefert sie eine äusserst aktuelle und zeitgenössische Antwort auf die Frage nach der Macht der Erinnerung. Die ambivalente Sichtbarkeit, die zwischen Präsenz und Nichtpräsenz schwankt, wirft Fragen auf – Helena Wyss-Schefflers Blick ist kein dokumentarischer, sondern sie inszeniert mit grosser poetischer Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung. 
Blind Spots, 2017 App, 1-Kanal Projektion, Interaktiv Für e Subers züri, App still 3D-Scan
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Kunst HF
Digital
Vernissage
Do. 11.10.2018, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
12.10–3.11.2018
Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Digital bestimmt die Gesellschaft. Auch in der Kunst werden mehr und mehr digitale Medien eingesetzt. Formen, Einsätze, Verarbeitungen und Hintergründe gibt es viele. Der Kunstraum Waldhaus zeigt Werke aus dem Schaffen von sechs Künstlern mit Videoarbeiten und interaktiven Installationen

Zu sehen sind Arbeiten von Künstler:
Pascal Grütter, Matthias Gubler, Martin Gut, Matthias Moos, Niki Passath und Gianluca Trifilo.
Lanyan Mini-Love Installation, 2008
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Yan Lan
Artist in Residence
12.10.2018–08.01.2019
Flurstrasse 89, Zürich, AiR
Yan Lan ist für drei Monate an der F+F zu Gast. Im Rahmen des Künstleraustauschs Zürich-Kunming der Stadt Zürich wohnt und arbeitet sie im Atelier unter dem Dach der Schule. Die F+F freut sich, sie als neue Artist in Residence begrüssen zu dürfen.  
  • 2002 obtained the Bachelor of Art, graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2005 obtained Master of Art, post graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2004–07 Be invited by Triangle Art Foundation in UK for residency program in Beijing, China
  • 2009–10 Advanced Visiting Scholar in the Department of Experimental Art in CAFA(Central Academy of Fine Arts, China)
Selected Group Exhibitions:
  • 2017 Book by hand, The National Book Art Exhibition, Luo Zhongli Art Museum,China
  • 2011 The 19th National Exhibition of Printmaking, Zhejiang Art Museum, China 
  • 2010 Counter-reciting Circumference Ratio mixed media art exhibition, Yunnan University Art Museum, Kunming, China
  • 2005 China Pingyao International Photography Festival – Coast to Coast, Contemporary Art Exhibition, Pingyao, China
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Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
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Archivgeschichten
Sa. 29.09.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

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Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
22.–23.09.2018
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.
Bild: Martinka Ali
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Analoges Highlight: F+F Clay Club – Akt modellieren
Jetzt einsteigen!
06.11.2018–22.01.2019
Anmelden bis: 8. Oktober
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die F+F lanciert den Clay Club – ein regelmässiger Treffpunkt zum Akt modellieren in gepflegter Atmosphäre. Beim sinnlichen Arbeiten mit Ton lernst du den Umgang mit Materialität, Proportionen und räumlichem Denken und findest so eine Auszeit von der digitalisierten Welt. Nach konzentrierten Stunden mit dem plastischen Material – von klassisch bis zeitgenössisch – kann bei einem anschliessenden Glas Wein der Abend durch gesellschaftlichen Austausch erweitert werden.

Der Clay Club wird von den Bildhauerinnen und Künstlerinnen Tina Z’Rotz und Martinka Ali geleitet. Der Kurs findet jeweils am Dienstag Abend, von 18.00–21.00 Uhr statt.

Informationen zum nächsten Start findest du hier:
Clay Club – Akt modellieren
6. November 2018–22. Januar 2019
Anmelden bis: 8. Oktober

Teile deine Leidenschaft – wir würden uns freuen dich im Clay Club mit dabei zu haben.
 
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Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com

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Öffentliche Veranstaltungen
I’m gonna go down in history or pink promise
Vernissage
Mi. 13.09.2018 ab 18.00 Uhr
Ausstellung
14.–15.09.2018
Tart, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Den Spruch «I'm gonna go down in history», kennen wir als grossmundige Ankündigung, die sich oft in ein rosarotes Versprechen auflöst. Sowohl ihren Objekten als auch den fotografischen Arbeiten wohnt eine Doppelsinnigkeit inne. Handelt es sich um alltägliche Gegenstände, die wir zum Säubern unseres Haushaltes gebrauchen oder um eine politische Geste. Stehen wir Wimpeln, die an einer abgewrackten Halterung schlapp herabhängen gegenüber oder ist das eine Trockenvorrichtung für Haushaltshandschuhe? Rüstet sich die Person auf der Sternchendecke für einen bevorstehenden Angriff oder erkundet sie die Funktion von Haushaltsequipment? Eine Frage bleibt offen: Warum dominiert die Farbe Pink so offensichtlich Haushalts– und Putzmittelabteilungen?

Werde ich auf die Geschichte eingehen oder bleibt es beim rosa Versprechen? Die Künstlerin Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna) beschäftigt sich in ihren neuen Arbeiten mit genau dieser Ambivalenz zwischen grosser Geste und unerfülltem Wunsch.
Heimspiel #3
Do. 06.09.2018, 21.00 Uhr
KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Anders Guggisberg lädt zur dritten Ausgabe seiner Konzertreihe im KOSMOS. Songs, Sounds und Videos werden zu einem Mix aus Plan und Zufall – trocken, süffig, dreckig und fein.

Flo Götte spielt seine tiefen, langen Akkorde zu synthetischen Tönen. Es dröhnt. Karoline Schreiber F+F-Vorkurs-Dozentin zeichnet Linien auf die Bühne. So entstehen Arme, Beine und Köpfe. Dazu kreisen Loops um Gitarren und Basslinien, verdichten sich zu einem Lied, das dann wieder in einem dunklen Wummern versinkt, während ein knorriger Baum auf der Bühne wächst.

Karoline Schreiber, Ich als Gestirn
Salon der Gegenwart
So. 02.09–23.09.2018
Villa Renata Basel, Socinstrasse 16, 4051 Basel
Auch nach hundert Jahren schwarzer Quadrate und ausgestellter Urinoirs entwickelt sich die figurative Malerei stetig weiter. Seither bewegt sich die abendländische Kunst in eklektischer Vielfalt. Dada, Expression-, Surreal- und andere Ismen lösten sich ab, nach 1945 hatte man im Glaubenskrieg der Abstrakten gegen die Figurativen Position zu beziehen. Nach der Explosion des amerikanischen abstrakten Expressionismus übernahm Pop Art (figurativ) das letzte Primat über die westliche Kunst. Derweil entstanden die atemberaubenden Grisaillen von Richter und Hockney malte Landschaften und Portraits. Es kamen die jungen Wilden. Überall wurde und wird figurativ gemalt. Trotzdem wird die FM von der Fachwelt kurz gehalten, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Um diese Lücke zu schliessen fanden sich im Salon der Gegenwart eine lose Gruppe Künstler und Künstlerinnen in Zürich, die die figurative Malerei als tragende Säule der aktuellen Kunst sehen. Diese Haltung manifestierte sich in einer Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Orten, zuletzt im Mai 2016 im Salzhaus Brugg und im Januar 2017 in der Villa Flora in Winterthur.
 
Für die jüngste Ausstellung des Salon der Gegenwart, die im September 2018 in der Villa Renata in Basel geplant ist, wurden fünfzehn Malerinnen und Maler aus Basel zur Teilnahme eingeladen. Von Samuel Buri (*1935) bis Vincent Kriste (*1979) repräsentieren sie ein breites Spektrum der aktuellen gegenständlichen Malerei in Basel.

Mit Beteiligung von Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber (F+F-Vorkurs-Dozentin Zeichnen) und Kaspar Toggenburger. Konzept und Organisation Andrea Muheim und Franziska Stern-Preisig.