Farb- und Materialkonzept
Arienne Birchler
Moldboard @VeronicaAntonucci Foto: Iris Ruprecht
Deine Diplomkollektion wird wesentlich durch eine eigenständige und dem Zeitgeist entsprechende Kombination von Farbe und Material bestimmt. Im Seminar gestaltest du ein aussagekräftiges Moodboard, das du nachher analysierst und reflektierst. Ziel ist es, daraus dein persönliches Farb– und Materialkonzept zu entwickeln.
Das Konzept ist für die Entwicklung deiner Diplomkollektion von Relevanz. Mit dem Moodboard machst du raffinierte Stimmungsbilder. Es bildet die Basis für das Farb– und Materialkonzept deiner Diplomkollektion. Eine wichtige Rolle spielt eine umfangreiche Recherche von inspirierenden Bildern. Sie helfen dir dein individuelles Farb– und Materialkonzept für deine Diplomkollektion zu erarbeiten. 
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Fashion ist immer im Trend! Als Modedesigner_in entwirfst und fertigst du Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenz zur Ausübung dieses spannenden und kreativen Berufs.
 
Als Studierende_r erhältst du im Studiengang Modedesign HF* eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine zukünftige Berufsausübung als Fashiondesigner_in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Die Lerninhalte berücksichtigen dabei aktuellste Entwicklungen innerhalb von Mode, Wirtschaft und Gesellschaft, wecken aber auch ein Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge.

Du erwirbst von der Konzeption und dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung alles notwendige Fachwissen, um eigene Entwürfe selbstständig und zeitgemäss zu realisieren. Die materialgerechte Verwendung von Textilien, die Kenntnis moderner Technologien und das Verständnis für verwandte Branchen sind weitere Kompetenzen, die du während der Ausbildung erlangst.

Als Modedesigner_in verfügst du zudem über Fähigkeiten in Kommunikation und Planung. So kannst du deine Ideen reflektiert vertreten und deine Arbeit professionell dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche dich zur späteren selbstständigen Geschäftsführung befähigen, runden das Ausbildungsangebot ab.

Das sechssemestrige Studium Modedesign vermittelt im ersten Studienjahr eine technologische und handwerkliche Basis sowie ein Grundverständnis für das weite Feld des Modedesigns. Im Studium hast du die Möglichkeit, im Rahmen von Projekten individuelle Kreationen aber auch Projekte mit wachsendem Komplexitätsgrad zu realisieren. Im Diplomsemester steht dann die Kreation deiner eigenen Kollektion im Mittelpunkt. Im Rahmen des Diploms wird diese in professioneller Manier präsentiert.

Die Dozierenden im Studiengang Modedesign vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten dir wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten in der sich stets wandelnden und lebendigen Modeszene.
Modedesign HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang des Anmeldeformulars wird den Bewerber_innen das Thema für eine Projektaufgabe mitgeteilt, welche zusammen mit einer Arbeitsdokumentation und einem Motivationsschreiben beim Sekretariat einzureichen ist. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen wirst du zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
 
Studienbeginn & Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.
 
Kosten
Der Studiengang ist staatlich subventioniert. Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur ausserhalb der Unterrichtszeiten. Ausgeschlossen sind persönliche Utensilien, Geräte und Materialien.
 
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule.
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign.
 
Berufliche Perspektiven
Arbeit als freiberufliche Modedesigner_in, Assistent_in in einem Designerteam, in einem eigenen Atelier für individuelle Kunden, als Mitarbeiter_in in einem Trendbüro, in einer Tätigkeit im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising, etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung, etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme, etc.).
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung
Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang des Anmeldeformulars wird den Bewerber_innen das Thema für eine Projektaufgabe mitgeteilt, welche zusammen mit einer Arbeitsdokumentation und einem Motivationsschreiben beim Sekretariat einzureichen ist. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen wirst du zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. 

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort um deine Fragen zu klären.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegepräch:
  • Bewerbung Schuljahr 2019/20
    Ausbildungsbeginn: August 2019
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Re-thinking the Fashion System
Iris Delruby Ruprecht
Re–thinking the Fashion System, Ausstellungsansicht, Michelangelo Pistoletto Metamorfosi, 1976–2017, Installation, Kunsthaus Zurich, Fashion Drive, 2017, Bild: Iris Delruby Ruprecht
Kursnummer: 4398
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Spüre wichtige Indikatoren auf und denke sie weiter: Wie werden sie unser Leben und die Arbeit im Modedesign zukünftig beeinflussen? Spekuliere, fantasiere, experimentiere und denke über das Morgen nach. Zukunft kann zwar nicht vorhergesagt werden, wir können sie jedoch gestalten. Are you ready to re–think the Fashion System? 

Angebotsdaten

Di. 16.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 23.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 30.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 07.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 14.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 21.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Di. 28.05.2019 16.30–19.30 Uhr
Illustrator
Adobe Illustrator ist ein Softwareprogramm das aus der Modebranche kaum mehr wegzudenken ist. Die Digitalisierung von Entwürfen ist insbesondere im Zusammenhang mit grossen Produktionsstätten ein wichtiger Bestandteil bei der Entstehung einer Kollektion.
Du erlernst die Grundlagen von Adobe Illustrator und du bekommst einen Einblick in die Möglichkeiten und Funktionen, die dir dieses Programm bietet. 
Zeitgenössische Netzkultur
Shusha Niederberger
Bild: Internet Unterseekabel landing site in Guam, Indien, Nicole Starosielski
Kursnummer: 4393
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Im Seminar erweitern wir mit wechselnden Schwerpunkten die kulturellen Landkarten um die Tiefenströmungen der Technologien.

Wir setzen uns mit wechselnden Schwerpunkten auseinander: Vom DarkNet über FakeNews und DeepLearning. Wir erweitern unsere Landkarten um die Tiefenströmungen der Technologien. Wichtig ist dabei, das Digitale nicht als Spezialfall zu sehen, sondern in Wechselwirkung mit aktuellen Themen zu diskutieren und mit unserem Schaffen und unseren Interessen zu verbinden.

Angebotsdaten

Mi. 13.02.2019 13.15–17.15 Uhr
Do. 14.02.2019 09.15–17.15 Uhr
Fr. 15.02.2019 09.15–17.15 Uhr
Formsprache
Anita Vrolijk
3–D Entwurf @EmiraDestani Foto: Anita Vrolijk
Wie entwickle ich eine eigene Formensprache? Ist das, was ich kreiere, innovativ? Forme ich mit den unterschiedlichen Teilen eine Kollektion? Welche Gedanken mache ich mir zur Funktionalität? Du recherchierst, experimentierst und vertiefst das konzeptuelle Denken. Du entwirfst Kleider für eine Kollektion. Dabei sind das Verständnis für eine einheitliche Aussage, Stil und Atmosphäre zentral.
Wichtig in diesem Gestaltungsprozess sind die Analyse der eigenen Entscheidungen und Aussagen sowie die Reflexion darüber. Wie individuell ist meine Formsprache? Ist das, was ich kreiere, eigenständig?
Klubschule F+F
Michael Hiltbrunner
Von Studierenden geleitete DIY–Fussball–Session, 2016, Seminar Cultural Studies bei Michael Hiltbrunner, BA Art Education der ZHdK
Kursnummer: 4397
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Dabei interessiert uns, wie so etwas öffentlich gemacht wird, welche selbstorganisierten Schulen es gibt, wie die F+F gegründet wurde, welche Rolle die Erwachsenenbildung und Laienkurse in den Cultural Studies spielten, was Radical Education und Critical Pedagogies sind.

Die Cultural Studies machten sich für die Verschränkung des Politischen mit dem Kulturellen stark. Fragen zu Kultur, Macht und Identität bedingen sich darin gegenseitig. Wer sich im Kurs stärker an den Cultural Studies orientieren will, wählt queere Ansätze, Genderfragen, Critical Whiteness, Disableism, postkoloniale Kritik, Kulturanalyse, Analyse von Machtverhältnissen und politisch engagierte Arbeit. Aber es kann auch ganz was anderes sein.

Angebotsdaten

Fr. 01.03.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 08.03.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 15.03.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 22.03.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 29.03.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 05.04.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 12.04.2019 13.15–16.15 Uhr
Kleider-Manufaktur
Esther Annen
Mit direktem Bezug zum Seminar Schnittentwicklung erprobst du im Atelier deine handwerklichen Fertigkeiten, indem du erste Kleidungsstücke nähst. Diese grundlegenden Skills sollen dich dazu anregen, weitere selbständige Schritte zur Herstellung von Kleidern zu wagen.
Von der korrekten Naht bis zum professionell eingenähten Reissverschluss vermittelt dir dieses Seminar wichtige nähtechnische Grundkenntnisse. Am Beispiel eines Rocks erarbeitest du dir wichtige Methoden der Kleiderherstellung. Du übst verschiedene Saumtechniken, lernst die korrekte Einarbeitung von Nahtverdeckten–Reissverschlüssen und machst dich mit einem schönen Finishing vertraut. 
Geschichte der Fotografie III
Teresa Gruber
Bild: Kodakwerbung
Kursnummer: 4402
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Wie wir uns selbst, unsere Biographie, Familie und Freunde wahrnehmen, definieren wir nicht unwesentlich über fotografische Aufnahmen. Schon mit der Verbreitung der ersten Amateurkameras wurde die Fotografie zum identitätsstiftenden Medium, das unter Ausblendung der weniger vorteilhaften Momente ein möglichst perfektes Bild des erfüllten und erfolgreichen Lebens konstruiert. Diese Konventionen der Inszenierung wurden auch von der künstlerischen Fotografie reflektiert, die sich zugleich von der kompositionellen Unbefangenheit der Amateurfotografie inspirieren lässt. Tagebuchartige Aufzeichnungen von Fotografen wie Nobuyoshi Araki und Nan Goldin werden im Seminar mit vorangehenden und nachfolgenden Positionen konfrontiert.
 

Angebotsdaten

Fr. 26.04.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 03.05.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 10.05.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 17.05.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 24.05.2019 13.15–16.15 Uhr
Fr. 31.05.2019 13.15–16.15 Uhr
Untragbar
Anna-Brigitte Schlittler
Bild: Readings, Hussein Chalayan, 2008, Quelle: wikimedia commons/Ged Carroll, Renaissance Chambara
Kursnummer: 4377
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Jenseits von Funktionalität und Tragbarkeit eröffnet sich ein fantastisches Panorama von Körpermodifikationen, die – verspielt, technoid, poetisch oder visionär – nicht nur Möglichkeiten und Grenzen des Designs zeigen, sondern auch das Augenmerk auf die performativen Qualitäten der Kleidung lenken. Vom Armadillo Shoe bis zum Sharkskin Suit: Wir setzen uns mit einer Auswahl von Kleidungsstücken auseinander, die den Körper massgeblich verändern, formen, in der Bewegung hindern (oder fördern). Der Schwerpunkt liegt dabei auf westlicher Mode, mit Seitenblicken nach Afrika und Asien. 

Angebotsdaten

Di. 06.11.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 13.11.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 20.11.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 27.11.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 04.12.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 11.12.2018 16.30–19.30 Uhr
Di. 18.12.2018 16.30–19.30 Uhr
Fotoshooting im 4. Semester 
Kollektionsgedanke
Sabine Portenier
Kollektionsentwurf @StephanieKlaproth
Im Seminar widmen wir uns der Entwicklung von Kollektionen. Wir betrachten sie von ganz unterschiedlichen Standpunkten aus. Welchen Einfluss hat die Inspiration auf die Entwicklung der Kollektion und die Designkriterien. Anhand der Betrachtung von Beispielen legen wir unsere eigene Kriterien fest, die der Entwicklung einer eigenen Kollektion zugrunde liegen sollen.
Die Autorin Veronika Haberler definiert Kollektion so: «Jede Kollektion ist als eine in sich geschlossene Sammlung zu verstehen, die sich aus Produkten zusammensetzt, die eigens zu einem bestimmten Thema und für einen bestimmten Kontext entwickelt wurde.» (Aus: Mode(n) als Zeitindikator, 2011). Wie wird der Kollektionsgedanke im aktuellen Design–Schaffen umgesetzt? Was zeichnet den Begriff «Kollektion» aus? Diese Fragen werden anhand von Beispielen und praktischen Übungen beantwortet und wir zeigen mögliche Ansatzpunkte und Arbeitstechniken auf. Ziel ist es, eine persönliche Designsprache zu entwickeln, die den gesetzten Designkriterien gerecht wird und das Produkt der gewünschten Zielgruppe näher bringt.
Modedesign HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger
F+F-Studienreise Modedesign
Anita Vrolijk
Foto: Anita Vrolijk
Reisen schärft die Wahrnehmung. Reisen bildet und kann deine Ansichten und Aussichten verändern. Reisen ist eine Herausforderung. Wir nutzen Besuche bei Designerinnen und Designern, Ausstellungen in lokalen Museen und Wanderungen durch die Stadt, als Inspirationsquellen, ebenso wie gemeinsames Essen und Gespräche.
Im Zentrum der Reise steht die Mode, deren Wirkung, ihr Zweck und ihre Verbindungen. Während einer dreitätigen Studienreise steht der Besuch von coolen Brands, interessanten Läden, Design–Ateliers und spannenden Ausstellungen in lokalen Museen auf dem Programm. Wir lassen uns von ihnen inspirieren und unsere Eindrücke und Begegnungen fordern uns heraus. Offenheit ist gefragt.
Konzeptarbeit und schriftliche Recherche
Anikó Risch
Was will ich und wo stehe ich mit meiner Arbeit? Wie kann ich mich als Modedesignerin positionieren? In diesem Seminar befasst du dich eingehend mit der Recherche– und Konzeptarbeit rund um das Diplom. Du wirst in die Methoden des Recherchierens eingeführt und du lernst unterschiedliche Herangehensweisen kennen.
Dabei entwickelst du deine Inspirationsfähigkeiten, und reflektierst deine Ideen und Haltungen. Du setzt dich mit deiner eigenen Identität auseinander, erarbeitest ein Konzept für dein Diplom und unterlegst es mit einer schriftlichen Recherche für deine Abschlusskollektion. Die schriftliche Recherchearbeit dient dir als fundierte Grundlage für die Entwicklung der Diplomkollektion. Sie ist eine eigenständige und reflektierte Auseinandersetzung mit dem selbst gewählten Diplom–Thema. 
Farbe, Form, Textur
Iris Delruby Ruprecht
Arbeitsansicht Deborah Furrer, Foto: Iris Ruprecht
In diesem anwendungsorientierten Seminar gestaltest du dein persönliches Moodboard und recherchierst und erarbeitest verschiedene textile Texturen. Beides ist Grundlage für dein Kollektionskonzept ausgehend von der Studienreise und im Hinblick auf die zu realisierende Kollektion.
Im ersten Teil des Seminars entwickelst du ein eigenständiges Moodboard sowie ein Farbkonzept mit Farbkarte. Im zweiten Teil tauchst du ein in die Welt der Muster und textilen Strukturen und du experimentierst mit verschiedenen flächenverzierenden Techniken. Du recherchierst, sammelst, erprobst und selektierst fokussiert auf dein Thema. Anschliessend fasst du die vielen Recherchen und textilen Experimente im Arbeitsbuch zusammen und visualisierst deine Ideen mit aussagekräftigen Skizzen. Mit dem Moodboard, vermittelst du Stimmungen und Farbwelten. Davon ausgehend erprobst du innovative Farb– und Materialkombinationen und verdichtest diese zu deinem Kollektionsthema, welches den Zeitgeist und deine gewünschte Position und Zielgruppe reflektiert.
Hinter weissen Wänden
Kursnummer: 4394
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Das Buch ist für uns Ausgangspunkt «hinter weisse Wände» zu schauen.

Wir besuchen gemeinsam Ausstellungen in Zürich und Umgebung und denken über künstlerische Produktion, ihre institutionellen Rahmenbedingungen sowie über die ideologischen und politischen Vorrausetzungen nach. Wie produzieren Künstler_innen heute Kunst? Wie zeigen Museen oder Galerien heute Kunst? Wie wird über zeitgenössische Kunst nachgedacht und wie wird darüber geschrieben?

Angebotsdaten

Do. 28.02.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 07.03.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 14.03.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 21.03.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 28.03.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 04.04.2019 16.30–19.30 Uhr
Do. 11.04.2019 16.30–19.30 Uhr