Das Reverenzmodell
Heiner Wiedemann
Die Kopie als Teil des kreativen Prozesses. Im Fokus steht das Referenzmodel, die aussergewöhnliche Kreation einer Designer*in.

Du beobachtest, analysierst und entwickelst eine präzise Kopie dieses Werks. Dabei hinterfragst du das Warum und Wie, um zu verstehen welches Denken dem Entwurf zu Grunde liegt. «Start copying what you love. Copy copy copy copy. At the end oft he copy you will find your self.» Yohji Yamamoto Design entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern ist ein zeitspezifischer Ausdruck einer Reise durch Ideen. Die Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Werk einer wegweisenden Designerin, eines Designers hilft dir, dein Bewusstsein für Silhouette, Volumen, Linien und Konstruktion zu schärfen. Du begegnest unterschiedlichen Arbeitsmethoden der Formfindung. Dabei erweiterst du deine Werkzeug-Palette, um «Neues» zu schaffen und deinen persönlichen Stil weiterzuentwickeln.

Mitbringen: Schnittwerkzeug, Nähutensilien, Arbeitsbuch
Modedesign HF
Studiengang
Modedesign HF
Mode ist immer eine Position! Du entwirfst und fertigst Mode im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Strömungen und kultureller Vielfalt. Der Studiengang Modedesign HF vermittelt dir die Kompetenzen zur Ausübung dieses faszinierenden Berufs.

Als Studierende*r erhältst du im Studiengang Modedesign HF eine fundierte handwerkliche, technische und gestalterische Grundlage für deine künftige Berufsausübung als Fashiondesigner*in. Die praxisorientierte Ausbildung fördert konzeptionelles Denken und kreatives Schaffen sowie deine Fähigkeit, Trends und Stiltendenzen frühzeitig auszumachen und dein Wissen in eigenständige und originelle Entwurfsarbeiten einfliessen zu lassen. Du erwirbst das nötige Fachwissen um eigene Entwürfe selbstständig zu realisieren – von der Konzeption, dem Entwurf über die Gestaltung von Schnittmustern bis hin zur Fertigung.

Der Studiengang vermittelt Kenntnisse verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten sowie aktueller Technologien in der Textilindustrie. Neuste Entwicklungen, nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Wirtschaft und Gesellschaft, fliessen stets mit ein. Ebenso wird das Bewusstsein für kulturhistorische Zusammenhänge gefördert. Weiter erarbeiten sich die Studierenden Fähigkeiten, ihre Ideen reflektiert zu vertreten und professionell zu dokumentieren. Grundkenntnisse der finanziellen Geschäftsabwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang Modedesign dauert sechs Semester. Im ersten Studienjahr stehen die Vermittlung eines Grundverständnisses für das weite Feld des Modedesigns sowie handwerkliches Basiswissen im Zentrum. Während des Studiums entstehen mit wachsendem Komplexitätsgrad individuelle Kreationen und Projekte. Das Diplomsemester steht im Zeichen der Entwicklung einer eigenen Kollektion.

Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen. Sie bieten entsprechend wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

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Modedesign HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden, verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl.Gestalter HF Produktdesign mit Vertiefungsrichtung Modedesign

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Freiberufliche*r Modedesigner*in; Assistent*in in Designerteams, in Atelier für individuelle Kund*innen; Mitarbeiter*in in einem Trendbüro, im Handel (Einkauf, Kundenberatung, Merchandising etc.), im Verlagswesen (Moderedaktion, Werbung etc.) oder beim Theater und Film (Ausstattung, Kostüme etc.)
Modedesign HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Modedesign HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber*innen können mit Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Bewerber*innen zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten mit (Mappe oder Portfolio). An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen. Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt.

Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Nicole Schmidt oder Heiner Wiedemann.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.


Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22, Aufnahmeprüfung: Samstag, 6. Februar 2021, 10.00–17.00 Uhr
    Ausbildungsbeginn 23. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Einführung Recherchemethoden
Samuel Ammann
Du wirst bei der Themenfindung und Schärfung deines Projektes unterstützt, indem der Rechercheprozess und die visuelle Ausgestaltung in den Fokus genommen werden.

Du erhältst in einem Theorieblock eine Übersicht zu klassischen Recherchewerkzeugen, -Feldern und -Methoden. Du lernst das wichtigste Tool kennen: dein Hirn, und damit unzählige Quellen und Methoden originaler Ideenfindung. Anhand eines Fallbeispiels wird der Rechercheprozess eines Projekts vorgestellt, besprochen, begleitet und weiter ausgearbeitet. Recherchemöglichkeiten, Techniken der Auswahl und Strukturierung werden gesucht, um vom grossen Allgemeinen eines Themas zu einer Eingrenzung mit einer klaren künstlerischen Haltung zu finden. Dabei betrachten wir Kontexte von gesellschaftlichen-, sozialen-, politischen- und vor allem visuellen Themenkreisen.

Mitbringen: Notizbuch, Schreibzeug, Laptop wenn möglich

 
Materialien im Kontext
Nicole Schmidt
Experiment: Vlad Ruegger Foto: Iris Delruby Ruprecht
Vom Rohstoff zur textilen Fläche, von der textilen Fläche zum Werkstoff für Gestalter*innen. Ein Werkstoff, welcher grosse Herausforderungen auf sozialer und ökologischer Ebene in sich birgt.

Neben der Einführung in die klassische Textilkunde, macht dich das Seminar vertraut mit unterschiedlichen Stoffen und Materialien und beleuchtet kritische Fragen rund um Herkunft und Herstellungsprozesse. Cotton versus Polyester, Wolle versus Funktionstextilien. Im Fokus steht das genaue Hinsehen und Einnehmen einer eigenen Haltung in Bezug auf drängende Fragen in der textilen Wertschöpfungskette.
Modedesign HF
Diplomkollektionen 2020: Sapentia Superbia von Eileen Broadhead
Eileen Broadhead (*1998, von Zürich ZH) zeigt ihre Kollektion Sapentia Superbia in einem atmosphärischen Stillleben. Darin erscheinen Symbole und Requisiten als Ausdruck einer inneren Gefühlswelt, die ihrerseits Verbindungen zu spezifischen Kunstwerken und symbolistischen Ausdruckformen anklingen lassen. In einem permanenten Hin- und Her zwischen dem Innen und Aussen, erscheint Kleidung als Schnittpunkt, wo sich innerer Ausdruck und der Blick von aussen kreuzen.
Überzeugend präsentieren und souverän auftreten
Mandy Gnägi
Brigitta Weber
Der Buchstabe, Schlusspräsentation, 2019, Foto: Julia Marti
Das Präsentieren der eigenen Entwürfe und Ergebnisse ist ein integraler Bestandteil gestalterischer Arbeit. Du lernst, wie du in eine Präsentation einsteigen kannst und wie du den Spannungsbogen hältst, wo du dich im Raum platzierst und wie du über was sprichst, damit das Publikum den optimalen Zugang zu deiner Arbeit findet.

Im ersten Studienjahr fokussiert das Seminar auf die Wirkung von Körpersprache und Stimme. Mittels praktischer Übungen bringst du mehr über deine Ausdrucksmittel wie Stimme, Atem und Körper in Erfahrung. Du schärfst deine Eigenwahrnehmung, die Wahrnehmung des Gegenübers und die des Raumes. Du vertiefst die Fähigkeit. das Publikum zu erreichen und zu bewegen.

Im zweiten Studienjahr werten wir eine bestehende Projektpräsentation aus. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie kann ich Präsentationen wirkungsvoll strukturieren und die vorbereiteten Erläuterungen und Argumente kompetent, sicher und souverän vortragen? Wie baue ich Auftrittsängste ab und wie setze ich meine Ausdrucksmittel gezielt ein? Wichtiger Bestandteil der Auswertung ist es, professionelles Feedback zu geben und dieses zu nutzen. Im dritten Studienjahr wirst du ganz konkret bei der Vorbereitung der Präsentation deines Diplomprojektes vor der Fachjury unterstützt.
Diplomkollektion Fabrikation
Nicole Schmidt
Heiner Wiedemann
Prozess Gilles Treskatsch 2020 Foto: Anita Vrolijk
Du setzt deine Kollektionsentwürfe gestalterisch, schnitt- und nähtechnisch um. Im Zentrum des Projekts steht die kreative Weiterentwicklung und die Umsetzung einer eigenständigen Kollektion von mindestens fünf Looks.

Atmosphäre, Materialausdruck und die einheitliche Sprache deiner Kollektion sind sehr wichtig. Sowohl die Wahl der Materialien als auch der überlegte Umgang mit Verarbeitungsmethoden bestimmen die Atmosphäre und die Sprache deiner Kollektion. Die Einzelteile der zusammengestellten Outfits vermitteln die Kernaussage der Kollektion und sollen Emotionen wecken. Mit einer markanten und klar lesbaren gestalterischen Handschrift erarbeitest du spannende Kreationen. Selbstverantwortliches und stilsicheres Arbeiten stehen im Vordergrund der Realisierung deiner Diplomkollektion.

Mitbringen: Konzept, Arbeitsbuch, Massstab, Massband, Geodreieck, Papierschere, Nähutensilien
Portfolio
Esther Rieser
Die Arbeitsdokumentation ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel über das eigene Schaffen und dient sowohl als Leistungsausweis als auch als Reflektion über die persönliche Arbeit. Ausgangsmaterial für das Seminar kann sowohl ein einzelnes bestehendes Projekt als auch das gesamte Bildarchiv sein. Davon ausgehend werden Inhalt, Zweck, Mittel, Medium sowie Zielpublikum festgelegt und ein entsprechendes Gestaltungskonzept entwickelt.

Im Zentrum dieses Seminars steht die Vermittlung der eigenen Arbeit. Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern und der Frage, welche gestalterischen Mittel diese am geeignetsten und überzeugendsten in eine Form bringen, entstehen individuelle Portfolios. Dabei werden verschiedene Layoutmöglichkeiten diskutiert und mit InDesign umgesetzt. Die gedruckten oder digitalen Werkdokumentationen verleihen der Arbeit der Student*innen einen unverkennbaren Charakter für ausgewählte Kontexte.

Voraussetzung: Digitalisiertes Bildmaterial der eigenen Arbeiten in hoher Auflösung und Grundkenntnisse in Indesign
Farbe, Form, Textur
Iris Delruby Ruprecht
Experiment: Randa Grob Foto: Nicole Schmidt
Ausgehend von der F+F-Studienreise Modedesign sowie aufbauend auf den Seminaren des ersten Semesters: More than pretty colors und Materialien im Kontext, vertiefst du deine Kenntnisse, gestaltest dein persönliches Moodboard, Farbkonzept sowie textile Veränderungen in dichter Verbindung mit dem parallel geführten Seminar Kollektionsgedanke.

Du recherchierst, sammelst und selektierst. Du experimentierst mit verschiedenen textilen Techniken, tauchst in die Welt der Muster und der Materialveränderungen ein und perfektionierst diese, um sie als adäquat erarbeitete textile Veränderungen in deine Kollektion einfliessen zu lassen. Dein Moodboard, welches Stimmungen und Farbwelten vermittelt, deine Farbkarte sowie die textilen Veränderungen werden während des Arbeitsprozesses kontinuierlich diskutiert. Innovative Farb- und Materialkombinationen widerspiegeln dein Kollektionsthema – und den Zeitgeist. Du reflektierst deine Experimente und Gestaltungen analog zu deiner gewünschten Aussage.

Mitbringen: Skizzen- und Arbeitsbuch, Zeichenutensilien sowie Laptop wenn vorhanden
Kollektionsgedanke
Sabine Portenier
Entwurfszeichnungen: Besime Sasivari Foto: Nicole Schmidt
In diesem Projekt beleuchten wir die Entwicklung von Kollektionen aus ganz unterschiedlichen Sichtwinkeln. Welchen Einfluss hat die Inspiration auf die Entwicklung von Kollektionen und inwiefern beeinflusst sie die Designkriterien, die wir der Kollektionsentwicklung zugrunde legen?
Durch Recherche und Analyse wird der Begriff «Kollektion» von unterschiedlichen Seiten beleuchtet.

«Jede Kollektion ist als eine in sich geschlossene Sammlung zu verstehen, die sich aus Produkten zusammensetzt, die eigens zu einem bestimmten Thema und für einen bestimmten Kontext entwickelt wurde.» (Aus: Mode als Zeitindikator von Veronika Haberler). Wie wird der Kollektionsgedanke im aktuellen Design-Schaffen umgesetzt? Was zeichnet den Begriff «Kollektion» aus? Diese Fragen werden anhand von Beispielen und praktischen Übungen beantwortet und wir zeigen mögliche Ansatzpunkte und Arbeitstechniken auf. Ziel ist es, eine persönliche Designsprache zu entwickeln, die den gesetzten Designkriterien gerecht wird und das Produkt der gewünschten Zielgruppe näher bringt.

Mitbringen: Arbeitsbuch, alte Kleider, Nähutensilien
Kollektion für ein kontemporäres Label
Heiner Wiedemann
Prozess Vladislav Alexander Ruegger 2020, Foto: Nicole Schmidt
Du analysierst die DNA des Modelabels, das du im Projekt Substanz und Image der Mode-Brands ausgewählt hast. Wie positioniert sich dieser Brand: Avantgardistisch, innovativ oder traditionell? Wie gehen die Exponent*innen des Brands mit Formen, Materialien, Muster und Oberflächen um? Wie ist die Kollektion aufgebaut?

Du recherchierst ausführlich über das Modelabel, das du im Projekt Substanz und Image der Mode- Brands ausgewählt hast: Welche Zielgruppen spricht es an? In welchem Preissegment sind die Produkte angesiedelt? Wie charakterisieren sich die Kleiderformen dieses Brands? Sind sie konstruiert, dekonstruiert, drapiert oder experimentell? Hat das Label eine unverkennbare Handschrift? Wo liegen die Chancen für eine Weiterentwicklung des Labels? Von dieser Analyse lässt du dich inspirieren. Auf Basis dieser Recherche entwirfst du eine visionäre Kleinkollektion für einen Brand.

Mitbringen: Arbeitsbuch und Zeichenutensilien
Schriftliche Arbeit
Anikó Risch
Foto: Nicole Schmidt
Was will ich? Was interessiert mich? Wo stehe ich? Wie kann ich mich als Modedesigner*in positionieren? Dieses Seminar befasst sich mit der Konzept- und Recherchearbeit rund um das Diplom.

Du erweiterst deine konzeptionellen und kommunikativen Kompetenzen und wendest gezielt Methoden an, um Ideen und Recherchen zu verdichten, zu strukturieren und zu bewerten. Im Seminar setzt du dich mit dem Zeitgeist und deiner eigenen Identität auseinander. Dabei spielen deine Inspirationen eine tragende Rolle und du reflektierst deine Ideen und Haltungen. Die schriftliche Arbeit dient dir als fundierte Grundlage für die Entwicklung der Diplomkollektion. Sie zeigt, dass du dich eigenständig mit dem selbst gewählten Diplom-Thema auseinandergesetzt hast.

Mitbringen: Arbeitsbuch
 
Modedesign HF
Diplommodenschau 2018

Die F+F Schule für Kunst und Design präsentiert acht Abschlusskollektionen des Studiengang Modedesign HF Diplomandinnen:

  • Gina Schmid
  • Silvia Thielen
  • Mariana Blank
  • Solène Toupin
  • Stephanie Klaproth
  • Barbara Uxa
  • Sara Angela Schmid
  • Emira Destani

Show production & direction: Yannick Aellen & Nicolas Eberhart; Make-up: Team von In-Stage; Hair: Team von Shy + Flo; Fotografie: Claudia Breitschmid, Pascale Florio, Isabel Rotzler, Pamela Castillo; Film: Studiengang Film HF; Fachjury: Zuzana Ponicanova, Ruzica Rajcic

Mit Unterstützung von: Johann Jacob Rieter-Stiftung, Stiftung zur Förderung der Zwirnereiindustrie, S.Eustachius Stiftung, Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung

Modedesign HF
Diplomkollektionen 2020: REALITY IS PERCEPTION von Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin
Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin (*1997, von Zollikon ZH) zeigt in atmosphärischer Weise ihre Kollektion in einer raumgreifenden Installation. REALITY IS PERCEPTION untersucht ausgehend von der Erfahrung von Kranksein Kleidung als Möglichkeit von Ausdruck, aber auch von einer Produktion von Körpergefühlen und Emotionen. Statt den eigenen Emotionen rational und distanziert gegenüberzustehen, geht es hier darum, mittendrin zu stecken – und mit ihnen eins zu sein. Realität ist Wahrnehmung.
Das Recht in der Mode
Noa Bacchetta
Foto: Pamela Castillo
Als Modedesigner*in bewegst du dich in einem kreativen und kompetitiven Umfeld. Dabei wirst du auch immer wieder auf rechtliche Probleme treffen. Während zweier Tage lernst du deine Rechte als Modedesigner*in kennen.

Darf ich fremde Schnittmuster verwenden? Wie fest müssen sich meine Entwürfe von bestehenden Stücken unterscheiden, damit ich keine rechtlichen Probleme bekomme? Wie schütze ich meine eigenen Kreationen? Welche rechtlichen Fragestellungen ergeben sich in der Zusammenarbeit mit Models und Fotografen? Wie lassen sich rechtliche Konflikte voraussehen, vermeiden und nötigenfalls austragen? Für Modedesigner*innen ist es von grossem Vorteil, ihre Rechte und vertraglichen Beziehungen verstehen und aktiv mitgestalten zu können. Der Kurs vermittelt dir die nötigen Grundlagen und die Orientierungskompetenz.

Mitbringen: Schreibutensilien
Die Diplomkollektion
Anita Vrolijk
Prozess Laura Heer 2020 Foto: Anita Vrolijk
Das im fünften Semester erarbeitete Konzept ist die Basis für den Entwurf deiner Diplomkollektion. Während den Gestaltungsphasen wie die Recherche, dem Entwurf, der Umsetzung und der Präsentation, setzt du dich kritisch mit deiner Arbeit auseinander.

Sind deine Vision und die gestalterische Handschrift erkennbar? Wie kreierst du ein einheitliches Bild? Wie kannst du dich mit deiner Kollektion positionieren? Durch verschiedene Experimentier- und Gestaltungsmethoden entstehen Ideen, welche du gezielt weiterentwickelst. Es entsteht eine innovative, eigenständige Abschlusskollektion aus mindestens fünf Looks.

Mitbringen: Konzept, Zeichenutensilien, Arbeitsbuch
Flachzeichnung
Monika Amrein
Flachzeichnung: Gilles Treskatsch Foto: Myriam Kaelin
Die Darstellung von Bekleidungsstücken in Form von Flachzeichnungen ist eines der wichtigsten Werkzeuge der Modedesigner*innen.

Grundkenntnisse der Flachzeichnung werden anhand von Entwürfen aus aktuellen Projekten vertieft und bis ins Detail verfeinert. So werden zum Beispiel bei einem Mantel sämtliche schnitttechnische Details in VT (Vorderteil) und RT (Rückenteil) proportional korrekt gezeichnet, mit Detailzeichnungen, Massen und fachlich präzisem Text versehen. Du lernst die Anwendung des Fachjargons, das Erstellen von Masstabellen, die für eine industrielle Produktionskette von äusserster Wichtigkeit sind.

Mitbringen: Zeichenutensilien, Arbeitsbuch