Positionen der Fotografie mit Melanie Hofmann
Mi. 09.05.2007, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Erdgeschoss, Raum E01
Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die so genannten Coloureds, die Klasse der Mischlinge, die sich während den Jahrzehnten der Apartheid zwar am Wertesystem der regierenden weissen Minderheit orientierte, aber dennoch nicht an deren Privilegien teilhaben konnte, und deren heutige Alltagskultur von widersprüchlichen Einflüssen und Referenzen geprägt ist. Die Arbeit wurde in diversen Ausstellungen, Künstlerbüchern und Magazinen publiziert und mehrfach mit Werkstipendien – zuletzt mit den Eidgenössischen Förderpreis für Design 2006 – ausgezeichnet. Ausserhalb ihrer kritisch-dokumentarischen Arbeit ist Melanie Hofmann als freischaffende Fotografin für Auftraggeber wie Vitra, Universal Music, Das Magazin, Annabelle, Avenir Suisse, JRP Ringier und das Bundesamt für Kultur tätig.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und kritrische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent:innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Melanie Hofmann (*1974) fotografiert seit rund 10 Jahren die Familie ihrer südafrikanischen Mutter sowie ihr persönliches Umfeld in Kapstadt, wo sie seit Anfang 2004 lebt und das sie zuvor regelmässig besucht hatte.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Raffael Waldner
Mi. 18.03.2009, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Atelier, 3. Stock
Cultural Studies: Den Bruchstellen der Perzeption, ihren Entwicklungslinien und Missverständnissen, geht der in Zürich lebende Fotograf Raffael Waldner (*1972) mit seinen visuellen Versuchsanordnungen systematisch und mit präzisen ästhetischen Umsetzungen nach.

Wir glauben die Aufnahmen zu kennen – zum einen aus der Kunstgeschichte (Andy Warhol) und zum andern aus den Boulevardzeitungen, die Fotos von Autowracks als Beleg für besonders grauenhafte Verkehrsunfälle auf ihren Titelseiten abbilden. Während in den Massenmedien jedoch Betroffenheit und Aufmerksamkeit erzeugt werden wollen, fokussiert Waldner auf Ikonographisches, zeigt geborstene Luxusfelgen, schlaffe Airbags oder zerrissenes Lederpolster.

«Die Fotos der ehemaligen Traumwagen, Zivilisationsfetische der Sonderklasse, zeugen noch immer von der gesellschaftlichen Dimension des Objekts "Auto", das Erfolg und Reichtum symbolhaft auf die Strasse bringt und damit Öffentlichkeit erzeugt. Doch Raffael Waldners Fotos sind Mythenkiller. Sie legen Zeugnis ab von der Faszination für die Geschwindigkeit, vom Luxus des geschützen Fahrerraums, der durch den brutalen Zusammenstoss, den unmittelbaren Stillstand eine radikale Umwertung erlebt. Waldners eindringliche Fotos geben Augenzeugenschaft vor, behaupten, bei der Karambolage quasi dabei gewesen zu sein. Und doch handelt es sich um kulturelle Konstrukte, um Bild gewordene "Cultural Studies" im besten Sinne.» Christoph Doswald

Raffael Waldner, geboren 1972 in Basel, studierte von 1995 bis 2002 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und an der Hochschule für Kunst und Gestaltung Zürich. Seine Arbeiten wurden im In- und Ausland ausgestellt und sind in diversen Sammlungen vertreten. 2005 wurde er für das Projekt des Musée d’Elysée: ‚reGeneration, 50 Fotografen von morgen, 2005-2025’, ausgewählt.

Raffael Waldner dozierte and der F+F und unterrichtete zusammen mit Cat Tuong Nguyen das Projekt im Unterricht für Fotografie, Film und bildende Kunst mit dem spannenden Titel Herz der Finsternis. Über das Böse, das Dunkle, das Abgründige.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Haw-lin
Di. 06.03.2012 , 14.00–16.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Haw-lin – Nathan Cowen (*1983, Kailua, Hawaii, USA) und Jacob Klein (*1980, Rheda-Wiedenbrück, DE) leben und arbeiten in Berlin. Die Gestalter bewirtschaften seit 2008 das Online Mood-Board Haw-lin. 2011 gründeten Nathan und Jacob das Design und Research Studio Haw-lin Services.

In ihrem Vortrag sprechen die beiden über ihr Zusammentreffen, den Beginn von Haw-lin und wie sie damit arbeiten. Unter anderem werden sie die Thematik Blogs aufgreifen und über Design, Genre, Copyright und den Einfluss von Blogs auf die zeitgenössische Fotografie sprechen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Der Vortrag wird in Englisch gehalten – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie
Troia Riccardo - Where lemons bleed, 2023
In dieser Veranstaltungsreihe präsentieren Fotograf:innen, Kunstschaffende, Gestalter:innen und Forschende ihre Arbeiten und Positionen. Im Fokus stehen zeitgenössische fotografische Praktiken, theoretische Perspektiven und aktuelle Diskurse.
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Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Positionen der Fotografie mit Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Mo. 14.10.2013 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 1. Stock, Raum 109
Das Künstlerduo Goran Galic und Gian-Reto Gredig (Zürich) präsentiert seine künstlerischen Arbeiten und stellt diese in einen erweiterten Kontext, der sich mit der medialen Übertragung von Inhalten sozialer und politischer Relevanz befasst. Wie nehmen wir medial vermittelte Wirklichkeit wahr und wer bestimmt dabei unseren Blick? Ganz im Sinne einer Kunst als Umkehrung des Blicks, arbeiten Galic und Gredig an der Schnittstelle zwischen dokumentarischem Konstrukt und dessen Nachbilder.

Einerseits leben die Arbeiten von Galic und Gredig von der Bilderlust, von der Faszination des Bildes, das uns in die Welt hineinzieht, und andererseits vom Ikonoklasmus, vom grossen Bilderzweifel, vom Gedanken, dass Bilder blenden und vortäuschen, dass sie erst durch Sprache oder durch eine geeignete Anordnung kontextualisiert und damit lesbar werden. In diesem Sinne sind die Arbeiten von Galic und Gredig Einladungen, Bilder und Worte neu zu kombinieren und zu denken, wenn wir zu sehen und zu verstehen glauben.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Bruno Augsburger
Do. 21.04.2016 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent:innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Häufig verklären Fotografen Landschaften. Oder dramatisieren sie in Zeiten des Klimawandels. Bei Bruno Augsburger ist das anders. Er will die archaische Natur vor allem erleben und dabei herausfinden, was sie für urbane Menschen bedeuten kann.

Bruno Augsburger (*1968) arbeitet für diverse Magazine und internationale Firmenkunden. Seine freien Arbeiten wurden mehrfach in Galerien ausgestellt, unter anderem in Zürich, Berlin und London. 

Keine Anmeldung erfoderlich – Eintritt frei!
Bild: Anne Gabriel-Jürgens
Positionen der Fotografie mit Anne Gabriel-Jürgens
Mo. 30.05.2022 , 16.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109

Anne Gabriel-Jürgens hält in ihren Fotografien intime Momente fest, zeigt das Alltägliche, das Tatsächliche ohne dabei inszenierend in die Wirklichkeit einzugreifen. Zentrale Themen in ihrer freien Arbeit sind Frauen und Gender sowie Umwelt und Nachhaltigkeit in Bezug auf Identität und Heimat. Dabei hinterfragt die Fotografin mit ihren Bildern gängige Gesellschaftsmodelle und beobachtet ihr Umfeld, wie es sich unter gegebenen Umständen entwickelt und verändert.

Anne Gabriel-Jürgens machte bei Ute Mahler Ihr Diplom in Fotografie und schloss 2008 bei Arno Fischer an der Ostkreuzschule als Meisterschülerin ab. Mit verschiedenen Stipendien, unter anderem in New York, realisierte sie freie Projekte. Zudem arbeitet sie im Auftrag für Zeitungen und Magazine. 

Am 30. Mai um 16.30 Uhr ermöglicht uns Anne Gabriel-Jürgens Einblick in ihr vielfältiges Schaffen. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Facebook-Event

Foto: Mirjam Wirz
Positionen der Fotografie mit Mirjam Wirz
Mi. 7. Januar 2009, 18.00-20.00 Uhr
F+F Fotostudio, Flurhof 93, 8047 Zürich
In Situationen hineingeraten und Erfahrungen sammeln.

Das Flash Institute ist ein Zentrum für kulturelle Produktion, Forschung, Entwicklung und Austausch. Gesellschaftliche Begegnungen und Interaktionen stehen im Mittelpunkt. Das Institut versteht sich auch als Kommunikationszentrum, um laufende kulturelle Prozesse zu erkunden und verbinden. Ein temporäres redaktionelles Gremium kommt zusammen um Themen zu diskutieren, die als Ausgangsmaterial für die Flash Institute Zeitung dienen.

Die Flash Bar ist eine Veranstaltungsreihe, die ihren Austragungsort in der Stadt konstant wechselt, nie am selben Ort zweimal stattfindet und die Öffentlichkeit dazu einlädt, die alltägliche Umgebung auf aussergewöhnliche Art und Weise zu nutzen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.
Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Mirjam Wirz (*1973) studierte an der HGK Zürich Fotografie. 2001 erhielt sie das Diplom mit Auszeichnung. Die letzten sieben Jahre lebte sie in Vilnius, Litauen, wo sie die Flash Bar und das Flash Institut ins Leben gerufen hat. Mirjam Wirz wird sich mit der Kuratorin des Contemporary Art Center in Vilnius - eine regelmässige Besucherin der Flash Bar - über das Projekt austauschen.

Fotografisches Verfahren: Bilder produzieren; in Situationen hineingeraten; Untersuchungen anstellen; Sammlungen erstellen; Suchen; Orte; Plätze mit Potential schaffen; Zufallsbegegnungen; Geschichten; Erfahrungen; Wartezeit; Aufzeichnen; Empfindung; strassenkundig sein; als Fremde funktionieren; durch die Stadt schweifen; sehen was es gibt; etc.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Christian Schwager
Positionen der Fotografie mit Christian Schwager
Mo. 14.12.2009, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Ergeschoss
Dokumentarfotografie kann nicht alles zeigen, oft kann die Situation, die Geschichte erst mit dem Titel oder den jeweiligen Legenden erschlossen werde. Ausserdem gibt es verschiedene Lesearten und Konnotationen der dokumentarischen Fotografien. Im dokumentarischen Stil fotografiert er Landschaften und Bauten ohne 'zu zeigen'. So sieht man in Christian Schwagers Bildern keine Panzer, keine Schiessscharten, keine Leichen, keine Minen und auch keinen Sondermüll. Oft greift er in seiner künstlerischen Arbeit zu anderen Medien wie Film und Video, Plänen und Karten. Diese zeigt er zusammen mit Fotografien oder auch ohne in installativen Ausstellungen.

Christian Schwager ist 1966 in Zürich geboren. Nach einer Lehre und verschiedenen Tätigkeiten als Elektroniker, Alphirt und Landschaftsgärtner besuchte er während zwei Jahren die GAF 16 und von 1995 bis 1999 die Fotoklasse der HGK Zürich. Seither arbeitet er als Auftragsfotograf sowie an eigenen Projekten. Seit 1995 lebt er in Winterthur und hat zwei kleine Kinder.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
 
Raisa Durandi, aus der Arbeit Grünhölzli
Positionen der Fotografie mit LUNAX-Fotograf:innen
Mi. 01.03.2023
16.30–18.30 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Als gemeinnütziger Verein fördert
LUNAX die unabhängige Autorenfotografie im Bereich der Reportage und der künstlerischen Fotografie. Die Mitglieder sind dem Visual Storytelling auf hohem Niveau verpflichtet. Sie verstehen sich als Autorenkollektiv, das die Verhältnisse unserer Zeit abbildet und reflektiert. Gemeinsam realisieren sie thematisch angelegte Ausstellungsprojekte und publizistische Formate.

Die Fotograf:innen von LUNAX ermöglichen einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und ihre Zusammenarbeit im Kollektiv. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Celia Längle, aus The Void Botanic Miner, 2020
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Interne Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Celia Längle
Mi. 07.12.2022
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Celia Längles Arbeit basiert auf inhaltlichen und künstlerisch-experimentellen Recherchen, die zu transmedialen Installationen und Displays führen, welche die Rezipient:innen dazu einladen, eigene Verbindungen und Assoziationen herzustellen.

Sie schreibt über ihre Arbeit: «Für mich ist der künstlerische Prozess vor allem ein kombinatorischer Prozess, der Beobachtungen und Konstrukte aus ihrem ursprünglichen Rahmen herauslöst, neue Gegenüberstellungen schafft und dadurch neue Bezüge, Bedeutungen und Erfahrungsräume erzeugt. Er ist ein Prozess der Dekodierung und Rekodierung, der Transformation und Deterritorialisierung.»

Nach einem Studium in Molekularbiologie und mehreren Jahren Berufserfahrung in diesem Feld, besuchte Celia Längle von 2015 bis 2018 den HF Studiengang Fotografie an der F+F. Anschliessend hat sie an der HKG in Bern den Master Contemporary Arts Practice absolviert und ist nun als freischaffende Künstlerin in Zürich tätig.

Celia Längle wird uns einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen geben und über ihren Weg nach der F+F berichten.

Am 7. Dezember um 16.30 Uhr gibt uns Clia Längle Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und über ihren Weg nach der F+F berichten. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Michael Krone
Mo. 12.06.2006 , 10.00-12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Erdgeschoss, Raum E01
Michael Krone, freischaffender Fotograf, hält im Rahmen der Veranstaltungsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? des Studiengangs Fotografie einen Vortrag über seine Arbeiten halten.


Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Arne Schmitt, aus dem Bildband Die neue Ungleichheit, 2015
 
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Arne Schmitt
Mo. 23.09.2024
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Arne Schmitt nutzt immer wieder Fotografie, Video und Text, um analytisch und kritisch auf Stadt und Architektur zu blicken – aus der Gegenwart heraus und meist durch eine historische Folie hindurch, die er zielgerichtet recherchiert und seinen Bildern als aufbereitetes Material mit auf den Weg gibt.

Arne Schmitt studierte Fotografie in Leipzig und Brüssel und zog 2013 nach Köln. Er lebt und arbeitet seit 2021 in Zürich. Er lehrte an der Universität Köln, an der Folkwang UdK Essen sowie zwei Jahre als Gastprofessor an der HfbK Hamburg. Seine Bücher erscheinen bei Spector Books Leipzig. Seine Arbeit wird von den Galerien Jacky Strenz, Frankfurt a.M. und K‘, Bremen vertreten. Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen!
Positionen der Fotografie mit Thomas Flechtner
Di. 19.03.2013, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
News entwickelt die vielbeachteten Arbeiten des Schweizer Künstlers Thomas Flechtner weiter. Während er sich in Snow mit Schnee als Metapher für Zeitlosigkeit, Ruhe, Distanz und Einsamkeit auseinandersetzte, untersuchte Flechtner mit Bloom in atmosphärisch verdichteten Pflanzenstudien die unbändige Farbigkeit und Bewegung der gewachsenen Natur. Für sein neues Projekt News sammelte Flechtner über ein Jahr weltweit Zeitungscover, um sie mit Pflanzensamen aus verschiedensten Ländern zu bestreuen, zu wässern und schliesslich der Sonne auszusetzen. Das allmähliche Verblassen und Überwachsen der «News» hält er auf mehr als hundert Farbfotografien fest. Flechtner stellt die Anarchie der Natur der menschbestimmten Agenda gegenüber und hinterfragt die Flüchtigkeit des Gedächtnisses ebenso wie die Anforderungen an dasselbe für die Gestaltung der heutigen Welt.

Thomas Flechtner, geboren 1961 in Winterthur, studierte an der Ecole de Photographie, Vevey. Für seine fotografischen Arbeiten, die er regelmässig ausstellt, erhielt er zahlreiche Preise. Er lebt und arbeitet in Valliere, Frankreich und Zürich.


Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Nicolas Vermot Petit-Outhenin & Petra Köhle
Mo. 21.09.2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
In ihren Arbeiten beschäftigen sich Petra Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (beide 1977 geboren) mit Fragen der Repräsentation und Medialisierung von Geschichte. Sie (re-)konstruieren historische Ereignisse und analysieren Strategien des Archivs, wobei der Fotografie als vermeintlichem Garant von Objektivität ihr besonderes Interesse gilt. In unterschiedlichen Settings untersuchen sie, wie die Fotografie und die ihr immanenten Praktiken der Selektion, des Ausschlusses und der Manipulation auf unsere Wahrnehmung wirken.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Tillo Spreng, aus GAZE, 2021 
Positionen der Fotografie mit Tillo Spreng
Do. 25.04.2024, 16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Besonderes Augenmerk legt Tillo Spreng auf Fragen zu Repräsentation, zum Umgang mit Machtdynamiken zwischen Protagonist:innen und Filmschaffenden und damit verbunden auf Prozesse des partizipativen Filmemachens.

Tillo Spreng ist Assistent an der F+F im Studiengang Fotografie HF. Er setzt international als Regisseur und Kameramann Werbefilme, Musikvideos, Kurz- sowie Dokfilme um. Er war Musikproduzent und über 12 Jahre als Veranstalter und DJ-Resident in diversen Zürcher Clubs tätig. Nach seiner Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule schloss er 2010 mit dem Bachelor of Arts in der Vertiefung Cast (Audio-visuelle Medien) an der ZHdK ab. 2022 schloss er an der ZHdK den Master Transdisziplinarität ab, wo er sich vertieft mit Repräsentation, Prozessen der künstlerischen Zusammenarbeit und Autor:innenenschaft in Zusammenhang mit seiner Praxis auseinandersetzte.
Positionen der Fotografie mit Sabine Troendle
Mi. 06.05.2009 , 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Raum 301, 3. Stock
Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt von einer sehr persönlichen Herangehensweise, oft bestimmt durch den jeweiligen Alltag, in dem sie sich gerade befindet – oder den sie sich zum Zweck einer Arbeit kreiert, sich für eine Weile aneignet und dann wieder verlässt. Der performative Anteil zeigt sich nicht zwingend im Bild, ist aber meist von zentraler Bedeutung für die Entstehung der Arbeiten. Sabine Troendle stellt regelmässig im In- und Ausland aus.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Sabine Troendle, 1971 in Basel geboren, absolvierte die Fotoklasse an der HGKZ, wo sie 2001 diplomierte. Seither arbeitet sie in Zürich als freischaffende Fotografin in den Bereichen Kunst und Auftrag.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei
Bild: Anna-Tina Buss
Positionen der Fotografie mit Anna-Tia Buss
Mi. 09.11.2022 18.00–20.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-E03, Aula
In ihrer fotografischen Arbeit hinterfragt Anna-Tia Buss das Gefühl von Zugehörigkeit und Identität, und was es bedeutet, eine Frau in unserer Gesellschaft zu sein. In ihrem Langzeit-Projekt I never realized untersucht Anna-Tia Buss Schönheitsideale und wie sie unsere Körperwahrnehmung prägen. In mehreren ihrer Arbeiten verwendet sie einen kollaborativen Ansatz und lädt die TeilnehmerInnen ein, sich an der Entstehung der Werke zu beteiligen.

Anna-Tia Buss ist eine Schweizer Fotografin, ursprünglich aus Genf, lebt und arbeitet zurzeit in Zürich. Nach ihrer Fotografie-Ausbildung an der Fotoschule Vevey – Centre d'enseignement professionnel de Vevey CEPV –schloss sie mit einem Bachelor in Camera Arts an der Hochschule Luzern ab. Ihre Arbeiten wurden bereits in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.

Am 9. November um 18.00 Uhr gibt uns Anna-Tia Buss einen Einblick in ihr Schaffen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Der Anlass findet in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsreihe vfg bildersoirée statt.
Positionen der Fotografie
Helmut Wachter, Memoria da Grattori
In dieser Veranstaltungsreihe stellen Fotograf:innen, Kunstschaffende und Gestalter:innen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern ihre Arbeiten vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.
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Projekt: Biografie 2009, München, LMU Grenzüberschreitungen
Positionen der Fotografie mit Christiane Fichtner
Mi. 07.04.2010, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
Dreiundzwanzig Inszenierungen einer Frau, die sich durch verschiedene Fotos hindurch nicht ähnlicher zu werden scheint. Auch wenn diese offene Beziehung zum Anderen und die Bereitwilligkeit, sich dem Anderen ähnlich zu machen, rasch verloren geht, bleiben die Fragen: «Warum bin ich ich und warum nicht du? Warum bin ich hier und warum nicht dort?»

Christiane Fichtner lädt dazu ein, für sie Lebensentwürfe zu schreiben – sie einzukleiden, zu schminken, zu fotografieren – sie zu verändern. Sie gibt Spielregeln vor und macht sich doch gleichzeitig zur Spielfigur der anderen. Drei einfache Angaben (Name, Beruf, Geburtsjahr) formulieren den Rahmen, mit dem Christiane Fichtner Menschen auffordert, ihr einen Lebenslauf auf den Leib zu schreiben. Die fiktiven Texte werden in kollektiver Prozessarbeit mit verschiedenen Teams Vorlage neuer Ich-Konstruktionen. Für den Betrachter der großformatigen Fotografien inklusive Text, ist zunächst jede Biografie glaubhafte Realität. Erst in ihrer Aneinanderreihung verweisen sie auf Identität als vielfach inszenierbare Möglichkeit und enttarnen das Ich als fragwürdiges Moment. Die eindeutige Inszeniertheit und oft auch modische Überzeichnung der Porträts durchkreuzt den Blick fürs Authentische und lenkt ihn statt dessen auf die Musterbildungen, die Typologien – auf das Wiedererkennen von Formen statt dem einer Person.

Alles spielt sich auf der Ebene der Darstellung ab. Hierin ist Fichtners Arbeit der Form des Theaters – der temporären Aufführung von Charakteren – sehr nah. 
Christiane Fichtner lebt und arbeitet in Bremen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!