Positionen der Fotografie mit Torsten Hattenkerl
Montag, 27.03.2006, 13.15-15.15 Uhr
F+F Fotostudio im Flurhof, Flurstrasse 93
Anschliessend an den Vortrag gibt es Gelegenheit zu einem offenen Künstlergespräch.

Die Teilnahme ist für die Foto-Klasse obligatorisch, weitere Gäste sind herzlich eingeladen!

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Celia Längle, aus The Void Botanic Miner, 2020
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Interne Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Celia Längle
Mi. 07.12.2022
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Celia Längles Arbeit basiert auf inhaltlichen und künstlerisch-experimentellen Recherchen, die zu transmedialen Installationen und Displays führen, welche die Rezipient:innen dazu einladen, eigene Verbindungen und Assoziationen herzustellen.

Sie schreibt über ihre Arbeit: «Für mich ist der künstlerische Prozess vor allem ein kombinatorischer Prozess, der Beobachtungen und Konstrukte aus ihrem ursprünglichen Rahmen herauslöst, neue Gegenüberstellungen schafft und dadurch neue Bezüge, Bedeutungen und Erfahrungsräume erzeugt. Er ist ein Prozess der Dekodierung und Rekodierung, der Transformation und Deterritorialisierung.»

Nach einem Studium in Molekularbiologie und mehreren Jahren Berufserfahrung in diesem Feld, besuchte Celia Längle von 2015 bis 2018 den HF Studiengang Fotografie an der F+F. Anschliessend hat sie an der HKG in Bern den Master Contemporary Arts Practice absolviert und ist nun als freischaffende Künstlerin in Zürich tätig.

Celia Längle wird uns einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen geben und über ihren Weg nach der F+F berichten.

Am 7. Dezember um 16.30 Uhr gibt uns Clia Längle Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und über ihren Weg nach der F+F berichten. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch – Eintritt frei!
Bild: Raymond Meier, Uniform Color Space #04
Positionen der Fotografie mit Raymond Meier
Di. 26.09.2017, 16.45–18.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?
 
An der nächsten Veranstaltung Positionen der Fotografie wird Raymond Meier Einblick in sein facettenreiches Schaffen geben. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Anne Gabriel-Jürgens
Positionen der Fotografie mit Anne Gabriel-Jürgens
Mo. 30.05.2022 , 16.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109

Anne Gabriel-Jürgens hält in ihren Fotografien intime Momente fest, zeigt das Alltägliche, das Tatsächliche ohne dabei inszenierend in die Wirklichkeit einzugreifen. Zentrale Themen in ihrer freien Arbeit sind Frauen und Gender sowie Umwelt und Nachhaltigkeit in Bezug auf Identität und Heimat. Dabei hinterfragt die Fotografin mit ihren Bildern gängige Gesellschaftsmodelle und beobachtet ihr Umfeld, wie es sich unter gegebenen Umständen entwickelt und verändert.

Anne Gabriel-Jürgens machte bei Ute Mahler Ihr Diplom in Fotografie und schloss 2008 bei Arno Fischer an der Ostkreuzschule als Meisterschülerin ab. Mit verschiedenen Stipendien, unter anderem in New York, realisierte sie freie Projekte. Zudem arbeitet sie im Auftrag für Zeitungen und Magazine. 

Am 30. Mai um 16.30 Uhr ermöglicht uns Anne Gabriel-Jürgens Einblick in ihr vielfältiges Schaffen. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Facebook-Event

Positionen der Fotografie mit Michael Krone
Mo. 12.06.2006 , 10.00-12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Erdgeschoss, Raum E01
Michael Krone, freischaffender Fotograf, hält im Rahmen der Veranstaltungsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? des Studiengangs Fotografie einen Vortrag über seine Arbeiten halten.


Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bilder: Felix Streuli
Positionen der Fotografie mit Felix Streuli
Mi. 15.10.2008, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Erdgeschoss
Seit vielen Jahren arbeitet der Felix Streuli vor allem für die Werbung. Anhand seines Portfolios gibt er einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und erzählt, wie man zu Aufträgen kommt, wie sie abgewickelt werden und wie man in der Auftragsfotografie mit den Vorgaben bzw. den Freiheiten umgeht.

Mit dem gelernten Handwerk und vor allem mit der sich im Laufe der Jahre entwickelten Formensprache wendet er sich nun vermehrt eigenen Themen zu. So entstanden in losen Abständen parallel zur Auftragsfotografie zahlreiche freie Arbeiten, die er im zweiten Teil des Vortrages zeigt.

In der Vortragsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie
Fabienne Gantenbein, Titlis, 2023
In dieser Veranstaltungsreihe stellen Fotograf:innen, Kunstschaffende und Gestalter:innen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern ihre Arbeiten vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.
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Andri Pol
Positionen der Fotografie mit Andri Pol
Mo. 12.11.2012, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Raum E89-109
In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Andri Pol, geboren 1961, besuchte die Schule für Gestaltung Luzern und das Royal College of Art London. Er lebt in Basel und Weggis und arbeitet für Magazine wie DAS MAGAZIN, ZEIT-Magazin, Stern, GEO, DU und veröffentlichte verschiedene Buchpublikationen, darunter Where is Japan.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Stéphanie Marie Couson, aus der Serie 8 rue Gourjon, Marseille 2004
Positionen der Fotografie mit Stéphanie Marie Couson
Mo. 31.05.2010, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 1. Stock, Raum 109
Der Blick einer Frau, der Blick der Fotografin, der Blick des Betrachters, die sich durch verschiedene Fotografien hindurch immer wieder begegnen, ist ein zentrales Thema der Arbeiten von Stéphanie Marie Couson. Auch wenn diese offene Beziehung zum Gegenüber rasch verloren geht, bleiben Fragen nach dem Ich und dem Anderen, nach dem Moment des Dazwischen. Das aktive Erschaffen einer Begegnung, eines intensiven Augenblickes, den es sonst so nicht gegeben hätte, ist ein stetiger Versuch, etwas über die eigene Unmittelbarkeit hinaus zu erfahren.

Diesen kurzen Begegnungen stehen stille Landschaftsfotografien gegenüber, die durch die Abwesenheit des Menschen, diesen selbst in eine andere zeitliche und räumliche Dimension stellen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:inen und Künstle:iinnen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Foto: Jameela Elfaki, 2018
Positionen der Fotografie mit Yumna Al-Arashi
Mo. 11.04.2022, 16.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss, Raum F89-E03
Yumna Al-Arashi ist eine arabisch-amerikanische Fotografin und Künstlerin, die derzeit in Zürich lebt. Sie erhielt ihren Bachelor in International Politics an der New School in New York City und absolviert gegenwärtig ihren Master an der Zürcher Hochschule der Künste. Mit Hilfe von Fotografie, Film, Installation und Text setzt sich Al-Arashi in ihren Arbeiten mit der Vorstellung von Körpern in der Diaspora, Menschenrechten, Feminismus und Sexualität auseinander. Ihre Arbeit wurde vom MoMA PS1, der International Women's Media Foundation, der National Portrait Gallery London und dem Arab Fund for Arts and Culture unterstützt. Nächstes Jahr wird ihre Monografie in der Edition Patrick Frey erscheinen.

Keine Anmeldung erfoderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Nicolas Vermot Petit-Outhenin & Petra Köhle
Mo. 21.09.2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
In ihren Arbeiten beschäftigen sich Petra Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (beide 1977 geboren) mit Fragen der Repräsentation und Medialisierung von Geschichte. Sie (re-)konstruieren historische Ereignisse und analysieren Strategien des Archivs, wobei der Fotografie als vermeintlichem Garant von Objektivität ihr besonderes Interesse gilt. In unterschiedlichen Settings untersuchen sie, wie die Fotografie und die ihr immanenten Praktiken der Selektion, des Ausschlusses und der Manipulation auf unsere Wahrnehmung wirken.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Art end mony, Dijan Kahrimanovic, 2018
Positionen der Fotografie mit Dijan Kahrimanovic
Mi. 15.05.2019, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 2. Stock, Raum F89-208
Ob er Kettensägen von Bosnien-Herzegowina in die Schweiz oder Traktoren in die andere Richtung verkauft, Pferde von Holland für die Zucht in den Balkan fährt oder seine eigene Kutschensammlung erweitert, ob er einen Panzer kauft und zu einer Skulptur presst, sich einen Fundus an sich selbst überlassenen Negativen von Familienbildern aneignet, die er zu einer semifiktionalen Geschichte von Identität und Erinnerung verwebt oder in einer Kunstaktion seinen Passport fälscht – bei Dijan Kahrimanovic (*1990) ist sich das Publikum, off- oder on stage, nie ganz sicher, wo sein Leben als Performance anfängt und als Kunst wie ein Boomerang wieder zurückgeflogen kommt.

Seine Geschichten sind immer mit einer Prise Schalk gewürzt. Sie zeugen von einer Ausgefuchstheit im Navigieren zwischen Waren und Werten. Die Kunst als Geschäft und die Kunst als Handel und Aktion – in seinen Tätigkeiten herrscht ein immerwährendes «wheeling & dealing» zwischen kreativem Schaffen und der Befragung des Alltags. Aus den Erlebnissen seines bewegten Lebens schöpft er, eignet sich Geschichten an und wird selber zur Geschichte, die manchmal etwas Fantastisches hat, zugleich lebensnah ist und um existenzielle Fragen kreist:  Was heisst es Künstler zu sein, als Künstler zu arbeiten und zu (über)leben? Ein Seilakt zwischen Dijan sein und Kahrimanovic sein wollen. Dabei dient ihm die Fotografie als Pfeiler und Zeugnis, als Bindemittel und Transportvehikel für seine performativen Geschichten und installativen Arbeiten.
 
In seiner Arbeitspräsentation stellt Dijan Kahrimanovic eine Auswahl seines Schaffens und Geschichten seines Lebens als Künstler vor. Er verwebt darin auf empathische Weise kollektive Erinnerung und persönliche Geschichte miteinander. Er skizziert das kulturelle Dazwischensein als Identität – Import und Export als ewiger Kreislauf von Handel mit Ware und Geistvollem. Dijan Kahrimanovic diplomierte 2014 im Studiengang Fotografie an der F+F und machte 2018 seinen Master in Fine Arts an der ZHdK. 

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Kush Kukreja, from the series Only in Good Taste, 2022
Vorträge
Fotografie HF
Öffentliche Veranstaltungen
Positionen der Fotografie mit Amarnath Praful
Do. 30.11.2023 um 09.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 109
This lecture presentation intends to act as a primer to contemporary photography practices in India. Often alternating between timeframes, we will be looking at how several aspects of representation, landscape, archive, community, family, identity, internet, and ecology are tackled by practitioners of photography - responding to the many peculiar contexts and constant flux within which the country resides.

Amarnath Praful is a visual artist, writer and teacher who primarily works with photography. 
Jules Spinatsch, Vienna MMIX – 10008/7000 Surveillance Panorama Project No.4 – The Vienna Opera Ball
Positionen der Fotografie mit Jules Spinatsch
Mi. 11.03.2015, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 109
Jules Spinatsch ist vor allem bekannt geworden für seine Surveillance Panoramas Projects– eine Innovation in der konzeptuellen Dokumentarfotografie, die mittels programmierbarer Kameras neuartige Panoramen aus bis zu 10000 Bildern erzeugt. Das bildbestimmende Prinzip dabei ist eine paradoxe Liaison von minutiöser Planung und gelenktem Zufall.

Jules Spinatsch Fotografien und Video-Arbeiten wurden unter anderem ausgestellt und/oder angekauft im Museum of Modern Art, MoMA, New York; SF MoMA, San Francisco; Walker Art Center, Minneapolis; Tate Modern, London. Spinatsch erhielt zahlreiche nationale und international Auszeichnungen und hat bis heute über 10 Monografien publiziert. Temporary Discomfort wurde 2005 zum weltweit besten Fotografie Buch gewählt und 2011 in Martin Parr's Auswahl der 30 wichtigsten Fotografie-Bücher der letzten 10 Jahre aufgenommen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von Positionen aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Thomas Flechtner
Di. 19.03.2013, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
News entwickelt die vielbeachteten Arbeiten des Schweizer Künstlers Thomas Flechtner weiter. Während er sich in Snow mit Schnee als Metapher für Zeitlosigkeit, Ruhe, Distanz und Einsamkeit auseinandersetzte, untersuchte Flechtner mit Bloom in atmosphärisch verdichteten Pflanzenstudien die unbändige Farbigkeit und Bewegung der gewachsenen Natur. Für sein neues Projekt News sammelte Flechtner über ein Jahr weltweit Zeitungscover, um sie mit Pflanzensamen aus verschiedensten Ländern zu bestreuen, zu wässern und schliesslich der Sonne auszusetzen. Das allmähliche Verblassen und Überwachsen der «News» hält er auf mehr als hundert Farbfotografien fest. Flechtner stellt die Anarchie der Natur der menschbestimmten Agenda gegenüber und hinterfragt die Flüchtigkeit des Gedächtnisses ebenso wie die Anforderungen an dasselbe für die Gestaltung der heutigen Welt.

Thomas Flechtner, geboren 1961 in Winterthur, studierte an der Ecole de Photographie, Vevey. Für seine fotografischen Arbeiten, die er regelmässig ausstellt, erhielt er zahlreiche Preise. Er lebt und arbeitet in Valliere, Frankreich und Zürich.


Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Arne Schmitt, aus dem Bildband Die neue Ungleichheit, 2015
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Arne Schmitt
Mo. 23.09.2024
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Arne Schmitt nutzt immer wieder Fotografie, Video und Text, um analytisch und kritisch auf Stadt und Architektur zu blicken – aus der Gegenwart heraus und meist durch eine historische Folie hindurch, die er zielgerichtet recherchiert und seinen Bildern als aufbereitetes Material mit auf den Weg gibt.

Arne Schmitt studierte Fotografie in Leipzig und Brüssel und zog 2013 nach Köln. Er lebt und arbeitet seit 2021 in Zürich. Er lehrte an der Universität Köln, an der Folkwang UdK Essen sowie zwei Jahre als Gastprofessor an der HfbK Hamburg. Seine Bücher erscheinen bei Spector Books Leipzig. Seine Arbeit wird von den Galerien Jacky Strenz, Frankfurt a.M. und K‘, Bremen vertreten. Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen!
Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Positionen der Fotografie mit Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Mo. 14.10.2013 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 1. Stock, Raum 109
Das Künstlerduo Goran Galic und Gian-Reto Gredig (Zürich) präsentiert seine künstlerischen Arbeiten und stellt diese in einen erweiterten Kontext, der sich mit der medialen Übertragung von Inhalten sozialer und politischer Relevanz befasst. Wie nehmen wir medial vermittelte Wirklichkeit wahr und wer bestimmt dabei unseren Blick? Ganz im Sinne einer Kunst als Umkehrung des Blicks, arbeiten Galic und Gredig an der Schnittstelle zwischen dokumentarischem Konstrukt und dessen Nachbilder.

Einerseits leben die Arbeiten von Galic und Gredig von der Bilderlust, von der Faszination des Bildes, das uns in die Welt hineinzieht, und andererseits vom Ikonoklasmus, vom grossen Bilderzweifel, vom Gedanken, dass Bilder blenden und vortäuschen, dass sie erst durch Sprache oder durch eine geeignete Anordnung kontextualisiert und damit lesbar werden. In diesem Sinne sind die Arbeiten von Galic und Gredig Einladungen, Bilder und Worte neu zu kombinieren und zu denken, wenn wir zu sehen und zu verstehen glauben.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Melanie Hofmann
Mi. 09.05.2007, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Erdgeschoss, Raum E01
Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die so genannten Coloureds, die Klasse der Mischlinge, die sich während den Jahrzehnten der Apartheid zwar am Wertesystem der regierenden weissen Minderheit orientierte, aber dennoch nicht an deren Privilegien teilhaben konnte, und deren heutige Alltagskultur von widersprüchlichen Einflüssen und Referenzen geprägt ist. Die Arbeit wurde in diversen Ausstellungen, Künstlerbüchern und Magazinen publiziert und mehrfach mit Werkstipendien – zuletzt mit den Eidgenössischen Förderpreis für Design 2006 – ausgezeichnet. Ausserhalb ihrer kritisch-dokumentarischen Arbeit ist Melanie Hofmann als freischaffende Fotografin für Auftraggeber wie Vitra, Universal Music, Das Magazin, Annabelle, Avenir Suisse, JRP Ringier und das Bundesamt für Kultur tätig.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und kritrische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent:innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Melanie Hofmann (*1974) fotografiert seit rund 10 Jahren die Familie ihrer südafrikanischen Mutter sowie ihr persönliches Umfeld in Kapstadt, wo sie seit Anfang 2004 lebt und das sie zuvor regelmässig besucht hatte.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Sabine Troendle ‹Texas Reliable News›
Positionen der Fotografie mit Sabine Troendle
Mo. 12.10. 2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
Texas Reliable News sind vertrauenswürdige Berichte über das Leben und die Lage in Texas/USA. Sie sind insofern vertrauenswürdig, weil sie niemandem verpflichtet sind und nicht die Interessen von Dritten verfolgen. Die Berichte schlagen eine persönliche Sichtweise auf das Leben und eine Interpretation der gesellschaftlichen Lage in Texas vor.

Während einem halben Jahr verschickte die Fotografin, Künstlerin und Autorin Sabine Troendle einen wöchentlichen Broadcast aus Texas – Fotografien und Text via Email sowie einen Link auf ihre Website, auf der der neuste Beitrag jeweils aufgeschaltet wurde. Mit ‹Texas Reliable News› schaffte Troendle ein Format, das ihr einerseits erlaubt, als Berichterstatterin unterwegs zu sein, und andererseits die Wichtigkeit von alternativen, entschleunigten Informationsformen in der heutigen Medienlandschaft betont. Die Texas Reliable News liegen seit 2015 auch als Buch vor.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent_innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Foto: Mirjam Wirz
Positionen der Fotografie mit Mirjam Wirz
Mi. 7. Januar 2009, 18.00-20.00 Uhr
F+F Fotostudio, Flurhof 93, 8047 Zürich
In Situationen hineingeraten und Erfahrungen sammeln.

Das Flash Institute ist ein Zentrum für kulturelle Produktion, Forschung, Entwicklung und Austausch. Gesellschaftliche Begegnungen und Interaktionen stehen im Mittelpunkt. Das Institut versteht sich auch als Kommunikationszentrum, um laufende kulturelle Prozesse zu erkunden und verbinden. Ein temporäres redaktionelles Gremium kommt zusammen um Themen zu diskutieren, die als Ausgangsmaterial für die Flash Institute Zeitung dienen.

Die Flash Bar ist eine Veranstaltungsreihe, die ihren Austragungsort in der Stadt konstant wechselt, nie am selben Ort zweimal stattfindet und die Öffentlichkeit dazu einlädt, die alltägliche Umgebung auf aussergewöhnliche Art und Weise zu nutzen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.
Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Mirjam Wirz (*1973) studierte an der HGK Zürich Fotografie. 2001 erhielt sie das Diplom mit Auszeichnung. Die letzten sieben Jahre lebte sie in Vilnius, Litauen, wo sie die Flash Bar und das Flash Institut ins Leben gerufen hat. Mirjam Wirz wird sich mit der Kuratorin des Contemporary Art Center in Vilnius - eine regelmässige Besucherin der Flash Bar - über das Projekt austauschen.

Fotografisches Verfahren: Bilder produzieren; in Situationen hineingeraten; Untersuchungen anstellen; Sammlungen erstellen; Suchen; Orte; Plätze mit Potential schaffen; Zufallsbegegnungen; Geschichten; Erfahrungen; Wartezeit; Aufzeichnen; Empfindung; strassenkundig sein; als Fremde funktionieren; durch die Stadt schweifen; sehen was es gibt; etc.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!