Visuelle Gestaltung HF
Studiengang Visuelle Gestaltung HF
Grafik Design hat das Ziel vielschichtige Inhalte in visuelle Botschaften zu übersetzten. Im Studiengang Visuelle Gestaltung HF lernst du kommunikative Anliegen mittels Bild und Typografie prägnant und eigenständig zu vermitteln.
 
Du erwirbst im Studiengang Visuelle Gestaltung HF vom Entwurf über die Konzeption bis hin zur Realisation sämtliche Kompetenzen, grafische Aufträge praxisnah und zeitgemäss auszuführen. Zudem verfügst du über Fähigkeiten in Kommunikation und Planung, sowie über die fachspezifischen Fertigkeiten, um deine grafischen Lösungen zu entwickeln, zu realisieren und selbstbewusst zu vertreten.

Das Erarbeiten tragfähiger Konzepte ist dabei ebenso zentral, wie die Verschränkung analoger und digitaler Medien und Werkzeuge.
Fundierte Entwurfstechniken, Experimentierfreude und breite Fachkenntnisse bilden die Grundlagen für deine bewusste, gestalterische Sprache. Dazu gehört es deinen gestalterischen Prozess zu reflektieren und unterschiedliche Methoden der Bildfindung zu erproben.

Projekte, die für Kund_innen realisiert werden, ebenso wie die Arbeit in interdisziplinären Teams gewährleisten dir die praxisorientierte Vorbereitung auf das Berufsleben. Die Dozierenden vertreten eine Vielfalt an gestalterischen Positionen und bieten dir zusätzlich wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

Um die kommunikativen Absichten von Auftraggeber_innen differenziert und verantwortungsbewusst zu visualisieren, stehst du, im Dialog mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld sowie den aktuellen Technologien und den unterschiedlichsten berufsspezifischen Fachleuten.

Das sechssemestrige Studium Visuelle Gestaltung HF vermittelt im ersten Studienjahr die Basis, um im Hauptstudium komplexere grafische Aufgaben anzugehen. Techniken der Bildgenerierung wie Zeichnen, Fotografie, Animation und Sampling, Grundlagen in Typografie, Layout und Screendesign sowie Präsentation und produktionstechnisches Wissen bilden dabei die Schwerpunkte. Das Hauptstudium ist zunehmend projektorientiert, das Diplomsemester zeichnet sich durch ein selbst konzipiertes Abschlussprojekt aus. Zudem vermittelt das Studium fachspezifisches Theoriewissen und sensibilisiert für Fragen der Kultur und Gesellschaft.

Der Studiengang Visuelle Gestaltung HF richtet sich an kommunikative Menschen, die mit offenen Augen durchs Leben gehen und ihre Umwelt mitgestalten wollen.
Visuelle Gestaltung HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Nach Eingang des Anmeldeformulars wird den Bewerber_innen das Thema für eine Projektaufgabe mitgeteilt, welche zusammen mit einer Arbeitsdokumentation und einem Motivationsschreiben beim Sekretariat einzureichen ist. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen wirst du zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
 
Studienbeginn & Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.
 
Kosten
Der Studiengang ist staatlich subventioniert. Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 8 400.– (= CHF 1 400.– mtl.).

Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur ausserhalb der Unterrichtszeiten. Ausgeschlossen sind persönliche Utensilien, Geräte und Materialien.
 
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule.
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Visuelle Gestaltung.
 
Berufliche Perspektiven
Tätigkeiten in Grafik Design Ateliers, in Kommunikations- oder Werbeagenturen, in Kommunikationsabteilungen von Firmen oder Institutionen. Selbständige Tätigkeit
Visuelle Gestaltung HF
Anmeldung, Bewerbung
Studiengang Visuelle Gestaltung HF

Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang des Anmeldeformulars wird den Bewerber_innen das Thema für eine Projektaufgabe mitgeteilt, welche zusammen mit einer Arbeitsdokumentation und einem Motivationsschreiben beim Sekretariat einzureichen ist. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen wirst du zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. 

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort um deine Fragen zu klären.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegepräch:

  • Bewerbung Schuljahr 2018/19
    Ausbildungsbeginn: August 2018
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Visuelle Gestaltung HF
Studierende der Visuellen Gestaltung, 2017
Visuelle Gestaltung HF
Luca Vincenti, Symbol, Zeichen, Logotype, 2016
Visuelle Gestaltung HF
Symbol, Zeichen, Logotype
Jeannine Herrmann
Symbol, Zeichen, Logotype. Seraina Fels, 2016
Wie visualisiere ich «Raumfahrt»? Welches Symbol repräsentiert «Pianobar» und welches «Aufbruch»? Symbole, Icons, Piktogramme und Logos begegnen uns im Alltag auf Schritt und Tritt. Welche Kategorien von Zeichen gibt es? Und wie wird mit ihrer Hilfe Inhalt kommuniziert?
Mittels Recherche, Sammlung und theoretischer Auseinandersetzung legst du dir einen Fundus an und kommst so der Welt der Zeichen auf die Spur. Du untersuchst anhand praktischer Übungen die Möglichkeiten der Abstraktion, erarbeitest eigene Zeichen und überprüfst sie auf ihre Funktionen und Möglichkeiten.
 
Recherche & Bibliothek
Samuel Ammann
In Form einer Expedition tauchen wir ein in die Welt des Papiers und erkunden dabei die schönsten und wichtigsten Bibliotheken, Studierzimmer, Seminare und Institute Zürichs.

Diese Plätze der Bücher sind tatsächlich «der Wahnsinn», denn es eröffnet sich der Zugang zum «Touch of Soul», welcher uns durch das «Streicheln» von Touchscreens mehr und mehr abhanden kommt: Räume mit echtem Kontakt zum Sein, zu realem Umblättern – Reiche des Verweilens. Während die digitale Recherche maximale Breite in minimaler Zeit bedient, ermöglicht die Bibliothek maximale Tiefe in der Zeitlosigkeit und minimale Gefahr der Ablenkung.

Wir besuchen die Zentralbibliothek (ZB) die mit einer Einführung in die Grundlagen der Recherche verbunden ist. Wir besuchen das Netzwerk von Schweizer Bibliotheken (NEBIS) sowie weitere Bibliotheken mit dem Fokus auf Kunst und Kultur, etwa das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft, wo neben mehr als 100 000 Bänden der Schweizer Kunst auch mal ein Ferdinand– Hodler–Gemälde auf dem Restaurationstisch liegt. Weiterer Höhepunkt neben dem Besuch der ZHdK–Bibliothek und der Kunsthausbibliothek, ist der Besuch der Bibliothek des Rechtswissenschaftlichen Instituts der Universität Zürich, die vom Stararchitekten Santiago Calatrava so genial wie imposant gebaut wurde.

Voraussetzung: Die Studierenden sollen sich ein Recherche–Thema ausdenken. Idealerweise etwas im Bereich Kunst, was für sie/ihn Sinn ergibt, aktuell oder Thema in einem Seminar/Projekt ist.
Mitbringen: Identitätskarte, um die NEBIS Biblio–Karte in der ZB zu lösen. Ticket oder Abonnement für die öffentlichen Zürcher Verkehrsmittel.
 
Visuelle Gestaltung HF, Weinetiketten, 2016  
Why Pictures Now?
Luca Beeler
Ann-Kathrin Eickhoff
Wir besuchen gemeinsam Ausstellungen in Zürich und Umgebung. Wir denken über Formen der künstlerischen Bildproduktion und ihre institutionellen Rahmenbedingungen nach und stellen sie in ideologische und politische Zusammenhänge Warum zeigen Museen oder Galerien heute noch Bilder? Wie «zirkulieren» Bilder in der Kunstwelt und in der Kunstgeschichte? Die Frage nach der Repräsentation, die Lawler in ihrer Auseinandersetzung mit Bildern beschäftigt, wollen wir auf die Frage der Präsentation übertragen und in Bezug auf Museen, Galerien, Kunsthallen oder Offspaces setzen.
Visuelle Gestaltung HF
Screen Design
Yves Sablonier
Semesterausstellung 2017, © Claudia Breitschmid
Als im Internet der Wilde Westen ausbrach, vermutete niemand, dass irgendwann bloss noch i–Geräte mit milder Verlaufs–Ästhetik zu bespielen sind. Zu Beginn flackerten farbige Bildschirme, der visuelle Punk blinkte im lebendigen Pixel. Nun sitzen wir da, zur Pixelstosszeit, mit Schatten, Verläufen und abgerundeten Ecken. Die jüngste Entwicklung lässt jedoch wieder viel Raum für individuelles Design.
Auch am Bildschirm geht es vorerst um das Ausloten von Layout, Typografie, Bildgestaltung und Farbe. Du eignest dir die gestalterischen Standards im Screen Design an und lernst gängige Arbeitstechnik im Webdesign kennen. Ziel ist es, über aktuelle Technologien und über Gestaltungsgrundsätze am Bildschirm einen Überblick zu gewinnen –  ebenso, wie über die optionale Arbeitsteilung zwischen Gestalter_innen und Techniker_innen. Wir diskutieren dynamische Layouts, Responsive–Design, Navigation, Mehrsprachigkeit, Animation und Video, Social–Media–Integration und Open vs. Closed Source.
 
Visuelle Gestaltung HF
Typografisches Plakat, Luca Vincenti, 2017
3-D-Einführung und Austellungstechnik
Kurt Stegmann
Wir stellen dir die wichtigsten Geräte und Werkzeuge der 3D–Werkstatt vor und reden über die Produktionsmöglichkeiten, die du ausserhaus nutzen kannst. Nach der Einführung kannst du die F+F–3D–Werkstatt selbständig nutzen. Du weisst, wie die Geräte zu reinigen und zu pflegen sind und du weisst, wie du Unfälle in der Werkstatt verhindern kannst. Im zweiten Teil des Kurses steht die Beantwortung von Fragen der Ausstellungstechnik im Zentrum: Wie befestige, sichere und steuere ich Arbeiten und Geräte? Ausserdem steht ein Atelier– oder Werkstattbesuch auf dem Programm. 
Visuelle Gestaltung HF
Vertiefung Typografie, Luca Vincenti, 2017
Einführung Lynda
Isabel Seiffert
Lynda bietet dir eine Vielzahl an Online–Kursen – in Deutsch und Englisch und zum Selbststudium. Die Tutorials vermitteln dir auch Software– und Kreativ–Fähigkeiten wie etwa auf den Gebieten der Illustration, Bild– und Textbearbeitung, Animation, 3D, Filmschnitt oder Grundlagen zu verschiedenen Programmiersprachen.
Visuelle Gestaltung HF
Corporate Design für einen Club, 2016
Visuelle Gestaltung HF
Corporate Design für einen Club, Aileen Howlett und Luca Vincenti, 2016
Visuelle Gestaltung HF
Idee, Form, Aussage!
Jeannine Herrmann
Semesterausstellung 2017, © Claudia Breitschmid
Grafik Design ist die konzeptbasierte Visualisierung einer Botschaft. Als Einstieg ins Studium erprobst du die Mittel, mit welchen visuelle Botschaften operieren und wie dabei Form und Inhalt zusammenspielen.
Anhand exemplarischer Aufgabenstellungen erforschst du die Grundlagen der Visuellen Kommunikation: Wie mache ich eine Idee sichtbar? Wie setze ich Reduktion und Dramaturgie, Wiederholung und Abstraktion systematisch ein, um eine Botschaft «zum Leuchten» zu bringen? Du erprobst die visuelle Sammlung als Inspirationsquelle, ebenso wie den Umgang mit vorgegebenem Material. Ziel ist es ein Bewusstsein für den konzeptionellen und gestalterischen Arbeitsprozess im Grafik Design zu entwickeln: Von Idee und Recherche, über Skizze und Entwurf bis zu Auswahl, Präzisierung und Realisation.
Fotolabor Projekt
Regula Müdespacher
Bild: Mélanie Savelkouls
Vor allem im Fotolabor lassen sich fotografische Prozesse hautnah erleben. Das Arbeiten mit lichtempfindlichen Materialien ermöglicht diverse Gestaltungsmöglichkeiten. Ob Filmentwicklungen in Schwarz–Weiss oder Farbe, Vergrösserungen ab Negativen oder das Arbeiten im Kontaktverfahren.
 
Visuelle Gestaltung HF
Der Buchstabe, 2016