Tina Z'Rotz
Plastische Gestaltung
*1970 von Stans, lebt und arbeitet in Basel. Gelernte Holzbildhauerin, EFZ arbeitete mehrere Jahre als Bildhauerin an Grabdenkmälern bevor sie das Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel besuchte und mit dem Diplom Bildende Kunst/Medienkunst abschloss. Seit 1994 freischaffend Künstlerin mit regelmässigen Einzel-, Gruppenausstellungen und künstlerischen Projekten im In- und Ausland vertreten. Sie arbeitet in den Bereichen Bildhauerei, Video und Installation. Im Mittelpunkt steht das dreidimensionale Arbeiten aus Ton, mit Modellieren und Abgiessen in verschiedene Materialien. Ihr Interesse gilt den traditionellen Bildhauertechniken und ihre Verwendung in der zeitgenössischen Kunst.

Website

Aktuelle Kurse

  • SoA - 2018/19 (4566)
    Clay Club – Charakterkopf
  • 4 - 2018/19 (4259)
    Clay Club – Akt modellieren
Clay Club – Akt modellieren
Tina Z'Rotz
Bild: Tina Z'Rotz
4. Quartal 2018/19
Kursnummer: 4259
Dreidimensionale Gestaltung
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Das Verinnerlichen von figürlichen Proportionen durch die Arbeit mit plastischem Material erweitert unser räumliches Vorstellungsvermögen und wirkt so als Ausgleich zur digitalisierten Welt.
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Clay Club – Charakterkopf
Tina Z'Rotz
Arbeit aus dem Kurs, Bild: Tina Z'Rotz
Sommerateliers 2019
Kursnummer: 4566
Dreidimensionale Gestaltung
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Der Mensch kommuniziert mit seinem Gesicht auch dann, wenn Worte nicht mehr ausreichen. Wie wird Ausdruck und Persönlichkeit in einem Porträt aus Ton umgesetzt?
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Mitteilungen
Feedback
Do. 30.11.–13.01.2018
o.T. Raum für aktuelle Kunst
Sälistrasse 24, Luzern
Nicht etwa einstimmig, aber spürbar im Einklang spielen sich die Künstler Tina Z’Rotz und Markus Schwander im Gespräch die Sätze zu. Im Ping-Pong entstehen auch die Kunstwerke, die sie in Gemeinschaftsprojekten zum Leben erwecken. Ihre Zusammenarbeit sehen sie als Kontrast zum je eigenen Schaffen, als Herausforderung, aber auch Bereicherung. Gerade bei Kunst im öffentlichen Raum vermöge die Natur oft gigantische Dimensionen anzunehmen. Da sei man froh, wenn man diese Räume gemeinsam bewältigen könne, so Tina Z’Rotz.

Für ihre Arbeit Feedback (2017) hatten die Künstler auf die Bedingungen des fensterreichen, von Licht und Garten durchdrungenen Pavillons zu reagieren. Um das Raumgefühl zu dämpfen, bestrichen sie die Fensterscheiben mit Kefir und tauchten sie so in einen trüben Milchschleier. Die oberste Fensterreihe verhängten sie mit schwarzen Tüchern, wie man sie aus dem Theater- oder Konzertraum kennt. Die Natur erst einmal ausgesperrt, erschufen sie im Innenraum einen Wald der besonderen Art: Bunt-skurrile Mikrofone besiedeln den Boden – scheinbar kauernd und sich räkelnd richten sie ihre Aufnahmekörbe in alle Himmelsrichtungen. Diese werden von Korkzapfen, Knoblauchzehen, zusammengezurrten Schwämmen, Holzknebeln und Plastikbällen gemimt. Objekte wie Staubsaugerrohre oder Astgabeln bilden die gelenkigen Ständerelemente.