Christoph Lang, Bild: Silas Zindel
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Interview mit Christoph Lang
Medienartikel
23.07.2022
Tages-Anzeiger
Wo verbringt der F+F-Rektor am liebsten seine Wochenenden? Was kocht er an den freien Tagen und – schaut er den «Tatort»? Rund um das nachgeholte Jubliäumsfest, das am 23. Juli 2022 an der Flurstrasse stattfand, hat Lena Kesseli vom Zürcher Tages-Anzeiger ein Interview unter der Rubrik «Mein Wochenende» mit Christoph Lang geführt. Darin gibt der 51-Jährige Einblicke in seine Wochenend-Rituale – wer wusste bis anhin, dass Langs liebste Eierspeise Masala-Omlette ist und das er schöne Menschen und Espresso im «La Stanza» mag? Das komplette Interview ist hier oder im angehängten PDF nachzulesen. 
Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft, David Scholl, 2021
Förderpreis für David Scholl
Medienartikel
27.04.2022
Kuratorium für Kulturförderung Kanton Solothurn
Das Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn hat neun Kunstschaffende mit Förderpreisen gewürdigt. Unter ihnen ist auch David Scholl (*1994), Studierneder Fotografie HF, der die Auszeichnung für seine Arbeit mit dem Titel Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft erhält. Jeder der Preise ist mit jeweils CHF 15 000 dotiert. Die offizielle Feier findet am Mittwoch, 1. Juni 2022 in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn statt. Die F+F gratuliert sehr herzlich und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg viel Erfolg. 
Bild: Ohne Titel, Marker auf Papier von Chiara Siciliano, 2022
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
KUNSTLICHT GALA
Medienmitteilung
16.05.2022
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch– zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.
Kaugummikauen, Workshop mit Peter Jenny, 2022
51 Jahre Experiment F+F
Medienartikel
20.01.2022
Kunsthalle Bern
1970 stellte die Klasse F+F, die kurz davor im Protest die Kunstgewerbeschule Zürich verlassen hatte, in der Kunsthalle Bern aus. Mit basisdemokratischen und antiautoritären Ansätzen wollte die Klasse in Kunst und Design nicht nur formalästhetische sondern auch gesellschaftskritische Aspekte berücksichtigen. In der 1971 gegründeten F+F Schule für experimentelle Gestaltung entwickelte sich daraus ein eigener Ansatz der Radical Education.

Über 50 Jahre später wurde die F+F Schule eingeladen, eine Archiv-Ausstellung am gleichen Ort zu zeigen. Realisiert wurde die Ausstellung von einer Gruppe mit über 20 Studierenden der F+F unter der Leitung von Michael Hiltbrunner. Gezeigt wurden neben Dokumenten zur Ausstellung von 1970 und zur Geschichte der Schule auch neue Arbeiten, die sich mit dem Archiv befassen und andere, die sich auf aktuelle Themen beziehen.

Artikel in Suedostschweiz.
Filmstill Hand, Serge Stauffer, 1977, eingefärbt
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Rausch
Medienartikel
19.11.2021
Kino Xenix, Zürich

Mit einem regelrechten Marathon von insgesamt zwölf Stunden Film, Videos und Clips liefert der Studiengang Film der F+F Schule für Kunst und Design seinen Beitrag anlässlich des 50. Jubliäums der «alternativen Kunschti» im Kino Xenix ab. Insgesamt 87 Kürzest- und Kurzfilme sind in sechs voneinander unabhängi- ge thematische Blöcke à knapp zwei Stunden gegliedert, aber am lustigsten wärs halt schon, sich gleich dem gesamten Rausch hinzugeben und den vollen halben Tag Filmdröhnung mitzumachen. Schliesslich hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren nicht bloss die Aufnahmetechnik beinahe schon revolutionär gewandelt, sondern auch die inhaltliche Dringlichkeit einer tendenziell jüngeren Urheberschaft ihren Fokus doch vergleichsweise merklich verändert.

Die Möglichkeit, ein halbes Jahrhundert in einem halben Tag Revue passieren zu lassen, wird so konzentriert nicht so rasch wiederkehren. froh. 

«Jubiläumsprogramm Film & Video 50 Jahre F+F», Sa, 20.11., 12 bis 24h, Kino Xenix, Zürich.

Artikel in P.S., die linke Zürcher Zeitung

F+F Festival
09.09.2021
Medienmitteilung
Die Leitgedanken, die zur Gründung der F+F führten, sind ein Zeugnis zur Verfolgung einer «Radical Education», wie sie von Vorreitern wie Ivan Illich, Paulo Freire und bell hooks propagiert wurde und heute noch immer von zahlreichen selbstorganisierten Initiativen, viele darunter von Künstler:innen geleitet, praktiziert wird – eine Pädagogik, die, immer noch hoffnungsvoll, einen grundlegenden Wandel hin zu einer mit kritischen Werkzeugen ausgestatteten Gesellschaft einläuten sollte.

Zum 50-jährigen Jubiläum der F+F Schule für Kunst und Design nehmen verschiedene Künstler:innen das Thema der «Radical Education» noch einmal genauer unter die Lupe. Sie verfolgen in ihrer Praxis jeweils eine experimentelle Lehre und suchen den Dialog mit Student:innen, die ihre Schulen kritisch betrachten. Ausserdem involvieren sie Organisationen, die inklusive, basisdemokratische Studienprogramme ermöglichen. In Workshops, Ausstellungen, Spaziergängen oder Lesegruppen zeigen sie auf, wie selbstorganisierte Handlungsräume und ein solidarisches Netzwerk von Kulturaktivist:innen entstehen können. Im Mittelpunkt des Festivals steht das kollektive Ver/Lernen etwa durch Spielen und das Spiel als eine Übung von Ausdrucksfreiheit, Normüberschreitung und Kritikfähigkeit.
Presse
Social Sculpture Award 2021
Medienmitteilung
30.06.2021
1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte. Über 40 Jahre danach erhält die unabhängige Kunstschule den Social Sculpture Award, der im Andenken an den bedeutenden Künstler seit drei Jahren verliehen wird. 

Die F+F freut sich bekannt zu geben, dass die F+F Schule für Kunst und Design den Social Sculpture Award 2021 zugesprochen erhalten hat. 

Mit der Auszeichnung fördert die Social Sculpture Corporation (SSC) «die Idee der Sozialen Skulptur, die eine gesellschaftliche Transformation zu mehr sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung, gelingender Kooperation und Teilhabe zum Ziel hat.» Die Jury würdigt «den Einsatz der F+F, sich dem verantwortungsvollen Prozess der künstlerischen Ausbildung junger Menschen immer wieder neu zu stellen». Die Preise werden 2021 an fünf Einzelpersonen und Projekte verliehen, «die aktiv an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken.».

Die Auszeichnungen werden den Preisträger*innen am 22. August 2021 in Düsseldorf überreicht. Die Jury des SSC Award besteht aus Dr. Susanne Anna (Leiterin Stadtmuseum Düsseldorf), Prof. Dr. Walter Kugler (Ausstellungskurator und ehem. Leiter Rudolf Steiner Archiv, Dornach), Prof. Katharina Sieverding (Künstlerin, Fotografin, Düsseldorf), Johannes Stüttgen (Künstler, Düsseldorf), Prof. Till Velten (Künstler, Zürich).

Der Social Sculpture Award ist eine Initiative der Social Sculpture Corporation zur Verbreitung der Plastischen Theorie von Joseph Beuys. Der Preis verweist auf die grosse Bedeutung der sozialen Plastik für die Menschheit, deren Verwirklichung als Aufgabe immer noch aussteht. Ausgezeichnet werden Initiativen und Einzelpersonen, die vorbildlich an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken. 

Preisträger*innen sind: Konstantin Adamopoulos, Hürth, für seine Verdienste auf dem Gebiet der sozialen Plastik, insbesondere seinen grossen Einsatz für das Brombacher Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI, sowie die mit ihrer gesellschaftlichen Arbeit herausragenden Projekte:  2021 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Joseph Beuys. Die Ehrung in diesem Jubiläumsjahr ist daher etwas ganz Besonderes. Sein gesellschaftspolitisches Engagement ging weit über seine berühmte Zeit als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie hinaus. So gehörte er zu den Gründern der Grünen Partei Deutschlands. Die Gründergeneration der F+F pflegte Anfang der 1970er-Jahre einen vitalen Austausch mit der deutschen Kunstszene und Besuche von Studierenden und Dozierenden in Düsseldorf und an der Documenta 5 sind verbürgt. 1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte.

Die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich besteht als unabhängige Schule seit 50 Jahren. Sie entstand 1971 aus der Abspaltung der progressiven Kunstklasse «Form & Farbe» von der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich. Sie wurde als «F+F Schule für experimentelle Gestaltung» von Dozierenden und Studierenden gemeinsam gegründet. Über viele Jahre als Verein organisiert ist sie heute eine nicht-gewinnorientierte Stiftung.

In den letzten Jahrzehnten wurde das Ausbildungsangebot über die Kunstausbildung hinaus in Richtung Gestaltung erweitert: inzwischen ist die F+F mit fünf HF-Studiengängen, zwei EFZ-Fachklassen (Fotografie und Grafik), den Vorkursen und dem umfassenden Kursangebot die grösste Kunst- und Gestaltungsschule dieser Art in der Schweiz. Bis heute ist die F+F ein Labor des Design- und Kunstschaffens geblieben, das im Wesentlichen von seinem grossen und dynamischen Dozierenden-Netzwerk lebt. Öffentliche Anlässe wie Ausstellungen, Projektpräsentationen und Vorträge machen die F+F zu einem Treffpunkt der Zürcher Kunst- und Gestaltungsszene.

Die Stadt Zürich, die Schweizer Kantone und das Fürstentum Lichtenstein unterstützen die F+F durch Subventionen; Stiftungen und Private leisten Zuwendungen für den Stipendienfonds und das Stipendium Welcome für Geflüchtete. 

Christoph Lang, Rektor der F+F
Bild: Achriv F+F Schule, Stadtarchiv Zürich
Komische Vögel?
Medienartikel
20.05.2021

Lernen als lebenslanger kreativer Austausch – so versteht die Kunst- und Gestaltungsschule F+F ihren Auftrag. Aktuell feiert sie ihr fünfzigjähriges Bestehen: mit der Diplomausstellung und mit Veranstaltungen in der Kunsthalle Zürich vom 20. bis 30. Mai und der Online-Erschliessung ihres Archivs, aus dem auch dieses Bild eines Abendkurses mit Architekturstudierenden bei Peter Beck von 1981 stammt.

F+F Diplomausstellung goes Kunsthalle – 50 Jahre F+F in: Zürich Kunsthalle Zürich, Do, 20. Mai 2021, bis So, 30. Mai 2021, Kunsthalle Zürich. Archivmaterialien und Showcase F+F unter F+F Archiv. Artikel von Franziska Meister, WOZ: Nr. 20/2021 vom 20.05.2021.

Diplomkollektion 2021, Besime Sasivari, Perception Deception, Foto: Antigona Hajdari
Presse
Diplom-Schau 2021
Medienmitteilung 12.05.2021
Vier Studierende des Studiengangs Modedesign HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich – die einzige Modedesign-Ausbildung auf HF-Stufe in Zürich – präsentieren im Kontext der diesjährigen Diplomausstellung ihre Kollektionen in der Kunsthalle Zürich.

Die vier Diplomand*innen des HF-Studiengangs Modedesign beschäftigen sich in ihren Kollektionen mit hochaktuellen, zum Teil umstrittenen Themen. Sie setzen sich mit Frauen- stereotypen, Vergangenheit, Mimikry und dem Begriff der Reflexion – verstanden als positive Selbstoptimierung – auseinander. Sie untersuchen die Aussagekraft der Mode auf diesen Gebieten aus der Perspektive der Formen, Farben und Materialien und formulieren eigenständige und eigensinnige Statements dazu.

Am 29. Mai werden die Diplomkollektionen im Rahmen einer vom Künstler Gregory Hari choreografierten performativen Präsentation in der Ausstellung Durchweg bewegungslos – Reisen an Ort vorgestellt. Dabei werden nicht nur die Outfits aus den Kollektionen der Modeabsolvent*innen im Rampenlicht stehen, sondern auch die Bedeutung der Mode als zeitgenössische ästhetische Praxis.

Die Performances werden am 29. Mai, um 14.00, 15.30, 17.00 und 18.30 Uhr direkt in der Diplomausstellung in der Kunsthalle Zürich präsentiert.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht und steht Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 
NEVERENDING I – Lärm machen, Kira van Eijsdens, Diplomarbeit 2021
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Diplomausstellung 2021 – Durchweg Bewegungslos: Reisen an Ort
Medienmitteilung
29.04.2021
In der diesjährigen Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design nehmen 18 Diplomand*innen der HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung Besucher*innen mit auf ungewöhnliche und hochpersönliche Entdeckungsreisen und stellen Ihre Arbeiten in der Kunsthalle Zürich aus.

Sie zeigen, wie immobile Bewegung funktioniert. Auffallend ist, wie sich viele Künstler*innen fast programmatisch, oder eher notgedrungen und coronakonform, mit den eigenen Situationen, Geschichten, Interessen und Communities beschäftigen. Oder anders gesagt: mit dem eigenen Selbst und den damit verbundenen Identitäts- und Verwirklichungsfragen. Die Studierenden haben eine erfreuliche Vielfalt an Formaten, Ausdrucks- und Umsetzungsmöglichkeiten erprobt. Nun werden sie präsentiert: Von traditionellen Fotografien, Skulpturen und Spielfilmen über Videoinstallationen und eine Ausstellung in der Ausstellung bis hin zu interaktiven Spielen, Songs und Apps. Das Publikum erlebt eine Reise durch einen facettenreichen Kosmos, in dem Erinnerungen an die Vergangenheit, Reflexionen über die Gegenwart und Zukunftsvisionen aufeinandertreffen.

Die Ausstellung findet vom 19. bis zum 30. Mai 2021 in der Kunsthalle Zürich statt. Am 29. Mai werden die Diplomierenden des Studiengangs Modedesign zudem ihre Kollektionen im Rahmen einer performativen Präsentation in der Ausstellung vorstellen.

Die Kuratorin Irene Grillo führen die Presse vor dem Silent Opening durch die Ausstellung in der Kunsthalle Zürich (um Anmeldung bis 17. Mai 2021 wird gebeten).

Presserundgang: Mittwoch, 19. Mai 2021, 10.00 Uhr, Silent Opening: 11.00–18.00 Uhr

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
Deliah Keller, untitled, Diplomarbeit Studiengang Kunst HF, 2020
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Diplomausstellung 2020 – Reverse Fiction
Medienmitteilung
22.07.2020

Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der fünf HF- Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung versammelt 27 Diplomarbeiten unter dem Blickwinkel des Raums zwischen Fiktion und Realität. Der Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs dieses Jahres scheint eine Verfremdung des Ge- wohnten provoziert zu haben, und damit kommt auch das Fiktionale, das Gestaltete und Erzählte wieder in den Blick.

Was geschieht, wenn sich die Realität plötzlich wie Fiktion an- fühlt und der Alltag surreal erscheint? Während sich viele Filme explizit mit den Verschie- bungen zwischen dem Realen und Imaginären beschäftigen, werden in der Ausstellung andere Formen von Behauptungen, Inszenierungen und Perspektiven aufgestellt. Eine wichtige Rolle spielen hier die körperliche Erfahrung
und die Befragung von Identität.

Die Ausstellung findet vom 20. bis zum 30. August in den Räumen der F+F in Zürich-Altstetten/Albisrieden statt. Am 21. August werden die Diplomierenden des Studiengangs Modedesign zudem ihre Kollektionen im Rahmen einer performativen Präsentation in der Ausstellung vorstellen. 

Die Kuratorinnen Nadja Baldini und Shusha Niederberger führen die Presse vor der Vernissage durch die Ausstellung (um Anmeldung wird gebeten). 

Presserundgang: Mittwoch, 19. August 2020, 17.00 Uhr

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.

Diplomkollektion 2020, Laura Heer Vermot Petit-Outhenin, REALITY IS PERCEPTION, Foto: Maurice Keiser
Diplom-Schau 2020
Medienmitteilung
Mi. 22.08.2020
Sechs Studierende des Studiengangs Modedesign HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich – sie ist die einzige Modedesign-Ausbildung auf HF-Stufe in Zürich – präsentieren im Kontext der diesjährigen Diplomausstellung ihre Kollektionen.

Anstelle einer traditionellen Modenschau werden die Diplomierenden am 21. August, durchgehend zwischen 17.00 bis 21.00 Uhr, ihre Kollektionen erneut im Rahmen einer Performance in der Ausstellung vorstellen.

Performance Ko-Produktion & Direktion:
Yannick Aellen & Team, Mode Suisse
Hair / Make-up: Nora-li Hess & Team / Team von In-Stage

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung. 
Finden auf der grossen Scheibe die Balance: die beiden Szenografinnen Nele Dechmann und Esther Kempf, die Co-Kuratorin Mirjam Bayerdörfer und Monica Vögele, Leiterin des Vögele Kultur Zentrums (v.l.)., Bild: Bild Hans-Ruedi Rüegsegger
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Vorstellung von Unabhängigkeit ist attraktiv – aber trügerisch
Medienartikel
19.11.2019

Fast ein bisschen unscheinbar sind die beiden Stühle, denen die beiden vorderen Beine fehlen, gleich am Eingang zur Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon. Das Exponat darf zwar nicht ausprobiert werden, ein Foto zeigt aber, wie zwei Personen auf den Stühlen sitzen können, wenn sie denn einander unterstützen. Sie hängen einander mit den Beinen ein und haben so die Balance. Die eine Person ist von der anderen abhängig, gemeinsam schaffen sie es.

Oft unbewusst abhängig
«Sie haben schon einige Abhängigkeiten durchlaufen, bis Sie hier angekommen sind», begrüsste Monica Vögele, Leiterin des Vögele Kultur Zentrums in Pfäffikon, die Besucherinnen und Besucher an der Vorbesichtigung der Ausstellung am Freitag. «Der Wecker, die Kaffeemaschine, die pünktlich fahrende Eisenbahn. Wir sind uns dieser Abhängigkeiten oft nicht bewusst.» Viele Abhängigkeiten – beispielsweise vom Smartphone – würden aber auch kreiert. Monica Vögele betonte die positiven Aspekte von Abhängigkeiten. So basierten viele positive Aspekte des Zusammenlebens auf Abhängigkeitsverhältnissen. Familie und Freundschaften tragen zu einem grossen Teil zu Geborgenheit bei, ohne Vertrauen kann sich kein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln. Eine solche soziale Abhängigkeit könne stärken und beflügeln.

«Freiheit macht süchtig»

Das Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit ist aber omnipräsent. «Die Vorstellung von Unabhängigkeit ist attraktiv», sagte Mirjam Bayerdörfer, die zusammen mit Valerie Keller und der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich die Ausstellung kuratiert hat. «Himmel, Weite, Ferienbilder, Freiheit – die Werbung suggeriert Unabhängigkeit. Aber letztlich soll ein Produkt verkauft werden», so Mirjam Bayerdörfer. «Freiheit macht süchtig», sagte Monica Vögele zum Plakat mit dem bekannten Marlboro-Man.

Negative Aspekte von Abhängigkeit negiert die Ausstellung nicht, zeigt auf, was damit im Hirn passiert, wenn sich Genuss und das sich damit einfindende Glücksgefühl wiederholen. Vom Genuss über den Rausch ist die Sucht nicht mehr weit. Mehr als

Alkohol und Drogen widmet sich die Ausstellung dem Konsum und warum man was kauft, sie zeigt die Abhängigkeiten von einem sozialen Umfeld auf, das einem vorgibt, was man tragen soll. Illustriert wird dies von einer Collage aus Modeheften und Pillen. Aber: Was passiert, wenn jemand sich unabhängig macht vom Mainstream, wenn jemand die Grenzen überschreitet, ein Mann ein Kleid trägt oder die Geigerin mit Baseballmütze ein Konzert gibt? Droht Ausgrenzung, Stigmatisierung oder entsteht ein neuer Trend?

Die Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum regt einmal mehr zum Nachdenken an. Darüber, von wem oder wovon man abhängig ist und ob diese Abhängigkeiten einen einschränken, beflügeln oder schlicht nicht zu ändern sind: Pflegebedürftige sind nun mal von Betreuungspersonen abhängig.

Interessant sind auch die Arbeiten von Jugendlichen vom Berufs- und Bildungszentrum Pfäffikon in der Mezzanin zu Thema. Während der Ausstellung, die bis am 22. März dauert, werden diverse Veranstaltungen zum Thema angeboten. 

Bild: Courtesy Ronald Felduran Gallery, New York City (1990).
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Das Versprechen des Marlboro-Mannes
Medienartikel
18.11.2019

Der Wecker am Morgen, die Kaffeemaschine nach dem Aufstehen, die SBB für den Arbeitsweg: Bereits in den ersten Stunden des Tages sind wir auf diverse technische und materielle Dinge angewiesen. Abhängig sozusagen. Und neben diesen Beispielen gibt es unzählige andere Abhängigkeiten, denen wir im Alltag bewusst oder unbewusst begegnen. «Mit dieser Ausstellung möchten wir diese Dependenzen aufzeigen», sagt Monica Vögele, Leiterin des Vögele Kultur Zentrum bei der Medienführung durch «abhängig? wer, wie, von wem oder wovon». Die neuste Ausstellung hat gestern Sonntag begonnen. Vögele benutzt das Wort «Dependenz» bewusst anstelle von «Abhängigkeit». Denn dieses habe eine negative Konnotation. Mit Sucht, beispielsweise, oder Einschränkungen. Aber gerade im zwischenmenschlichen Bereich seien  Abhängigkeiten mit positiven Ausdrücken verbunden: Vertrauen, Bindung und Verantwortung machen Abhängigkeiten ebenso aus.

Durch Abhängigkeit verbunden
Dies thematisiert das erste Werk, das einem beim Betreten der Ausstellung begegnet: zwei Stühle, die jeweils nur über zwei Beine verfügen, und sich gegenseitig mit einem Seil aufrechthalten. Das Werk stammt von Studierenden der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, welche die Entwicklung der Ausstellung seit einem Jahr mit einem Rechercheteam begleiten. Doch sind die beiden Objekte abhängig voneinander, weil sie verbunden sind? Oder führt die Abhängigkeit zu Verbundenheit? Die Frage lassen die Studierenden offen. Noch stärker als in anderen Ausstellungen scheint der Besucher im Vögele Kulturzentrum geleitet zu werden. Das Auge wandert nach den Stühlen sofort zu einer Wand, an der Werbeplakate prangen und Freiheit versprechen. Blauer Himmel, weite Leere und unberührte Natur werben für ein Reisebüro, der Marlboro Man verspricht Freiheit, wie er mit einer glühenden Zigarette zwischen den Fingern lässig auf einem Pick-up-Truck sitzt. Doch während die Firmen mit Unabhängigkeit werben, kauft man das Gegenteil. Eine ganze Wand zeigt diverse Werke zur (Un-)Abhängigkeit in der Werbung und führt den Besucher weiter in die nächste der Abteilungen, in welche die Ausstellung gegliedert ist: Der Bereich Zugang und Bewegungsfreiheit zeigt den «Welt-Pass», der allen Menschen als Weltbürger zusteht, bevor ein langer, grün leuchtender Gang weiter zu «Abhängigkeit und Machtverteilung» führt. Die Gänge erstrecken sich durch den gesamten ersten Raum und sind bewusst so gebaut. Denn auch die Szenografinnen waren abhängig: von den Wänden, Formen und Strukturen, von Statik und Fluchtwegen. Von Letzteren liessen sie sich für die Ausstellung inspirieren. Die Gänge sind, wie bei Fluchtwegen vorgesehen, 1,2 Meter breit und leuchten grün wie ein Fluchtwegschild.

Wovon ist der Besucher selber abhängig?
Die Ausstellung in Pfäffikon führt durch die Gänge und von Holzwänden geleitet durch die weiteren Bereiche: «Konsum, Rausch, Regulierung und Sucht», «Auswählen und Konsumieren» sowie «Wenn Unsichtbares sichtbar wird». Von direkten Werken wie einem Handy, einem Schlüsselbund und einem Portemonnaie in einer Glasbox bis hin zu weiter interpretierbaren Zeichnungen schmücken die Wände diverse Aspekte der Abhängigkeit. Je länger man sich zwischen den Objekten aufhält, desto bewusster wird einem, in wie vielen Bereichen des Lebens man mit Abhängigkeit konfrontiert wird. Es kann mit einem Schmunzeln sein, wenn man die Flecken auf dem Tischtuch in der reproduzierten Installation von Allan Wexler, «Coffee seeks its own level», betrachtet. Aber es geschieht auch durch das bedrückende Gefühl, das einen überkommt, wenn man durch Briefe von Ärzten und Krankenkassen die Geschichte eines Heroinsüchtigen erfährt. Die Ausstellung zwingt den Besucher, sich tiefer mit der Thematik auseinanderzusetzen, darüber nachzudenken, wo die Abhängigkeiten im eigenen Leben versteckt sind - oder auch die Dependenzen.

Foto: M. Wassner
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Abhängigkeit und offene Fragen
Medienartikel
14.11.2019
Rege Betriebsamkeit im Vögele Kultur Zentrum, es wird eifrig an der neuen Ausstellung «abhängig?» gearbeitet. Wer, wie, von wem oder wovon? Frageworte, die durch das Thema führen. Einmal mehr werden im Vögele Kultur Zentrum mehr Fragen gestellt, als Antworten
geliefert. Das zeigt sich auch in einem ersten Rundgang durch die noch unfertigen Installationen. Was sofort auffällt: Zahlreiche Gänge befinden sich im Bau. Sie sollen den Besucher leiten. Vor Ort sind Kuratorin Mirjam Bayerdörfer und Mediensprecherin Christina Teuber. Sie erklärt, wie es zur Ausstellung kam: «Das Vögele Kultur Zentrum bietet regelmässig jungen Ausstellungsmachern eine Plattform. In diesem Zusammenhang sind wir auf die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich gestossen.» Zusammen mit der Kuratorin Mirjam Bayerdörfer, die an der F+F unterrichtet, habe man das Thema entwickelt und die Exponate ausgewählt.

Sehr komplexes Thema
Im Gespräch wird deutlich, wie breit gefächert das Thema Abhängigkeit ist. «Uns wurde schnell klar: Es ist ein riesiges Thema mit sehr vielen einzelnen Aspekten. Da mussten wir eingrenzen.» Was von Anfang an Struktur in die Sache brachte, war der Vögele-Kultur-Zentrum-typische Zugang: Einmal mehr
Nur wenn mehrere Personen die Tischplatte auf den Beinen tragen, gibt es einen Kaffee. werden wissenschaftliche und künstlerische Ansätze kombiniert. «Gerade beim Thema Abhängigkeit liess sich das sehr gut verbinden», so Bayerdörfer. Eines der konkreten Beispiele, das wir auf dem Rundgang sehen: Konsum. Sind wir abhängig von Produkten? «Es ist kompliziert. Denn wer entscheidet, wie viel Konsum normal ist?» Das gleiche gelte für das Thema Rausch. Einerseits ist da die Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, usw. Andererseits stellt Bayerdörfer die Frage: «Gibt es denn vielleicht sogar ein Recht auf Rausch? Ein Recht darauf, den Kopf einfach mal abzustellen?» 

Nicht nur negativ
Die Ausstellung möchte deshalb mit einem gängigen Klischee aufräumen: «In unserer Gesellschaft ist die Vorstelen Foto: M. Wassner lung verankert, Unabhängigkeit sei gut, Abhängigkeit schlecht», so die Kuratorin. Ein Verhältnis, das auch wesentlich von der Werbung geprägt wird. «Sie vermittelt starke Rollenbilder und daran geknüpfte Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten jedes Einzelnen.» Stichwort: Abhängigkeit von Normen. Doch es gebe eben auch positive Seiten. «Miteinander, Gemeinschaft und Vertrautheit schaffen auch eine Form der Abhängigkeit. Allerdings eine, die wohl keiner missen möchte», sagt Kuratorin Bayerdörfer überzeugt. Ein gutes Beispiel sei der Pflegebereich. Einerseits sind Pflegebedürftige von Hilfe abhängig, andererseits geht es auch um Sorge und Versorgung. «Funktioniert die Pflege, ist Abhängigkeit hier nicht unbedingt schlecht.»

Besucher tragen bei
Bekannt sind die Ausstellungen im Vögele Kultur Zentrum für ihre aktiven Elemente. Neuerlich sind nicht nur verschiedene Medien im Einsatz. Man kann auch beitragen ob mit eigenen Inputs, in Workshops oder an aktiven Installationen. «Wir haben zum Beispiel zwei zusammenhängende Stühle mit jeweils nur zwei Beinen», sagt Bayerdörfer. Und prompt setzt sie sich auf den einen und Teuber auf den anderen. Man sieht: Nur wenn die zwei sich aufeinander abstimmen, können sie sitzen. Sie sind voneinander abhängig. Und sie demonstrieren noch ein Beispiel: ein Tisch ohne Beine. Nur wenn mehrere Personen die Holzplatte auf ihren Beinen tragen, können alle sitzen und einen Kaffee trinken. «Den gibt's dann gratis, jeweils um 14 Uhr», verspricht Teuber mit einem Lachen. Was bleibt, ist der Eindruck einer sehr grossen und vielschichtigen Ausstellung. Den enormen Aufwand dahinter sieht man auch daran, dass die gesamte Fläche des Kultur Zentrums genutzt wird. Nun endet der Rundgang und viele Fragen bleiben offen. Aber das ist ja die Idee des Ganzen ...
Carla Bravo Valdez, Dreams: Sleep Paralysis, Diplomkollektion, 2019
Presse
Diplom-Schau 2019
Medienmitteilung
28.05.2019
Vier Studierende des Studiengangs Modedesign HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich – sie ist die einzige Modedesign-Ausbildung auf HF-Stufe in Zürich – präsentieren im Kontext der diesjährigen Diplomausstellung ihre Kollektionen. Anstelle einer traditionellen Modenschau werden die Diplomierenden am 7. Juni, durchgehend zwischen 17.00 bis 20.00 Uhr, ihre Kollektionen zum ersten Mal im Rahmen einer Performance in der Ausstellung vorstellen.

Ausgehend von einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit tradierten Rollenbildern, Körperkonzepten und Formensprachen, testen die vier Diplomand_innen zudem das performative Potential von Mode aus und verankern die Disziplin – mithilfe von Video, Installation und Sound – als einen zentralen Bestandteil zeitgenössischer ästhetischer Strategien.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.
Letzte Tage, Diana Frei, 2019, Diplomarbeit Studiengang Film berufsbegleitend
Presse
Diplomausstellung 2019 – Possible Futures
Medienmitteilung
09.05.2019
Für die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design untersuchten die 19 Diplomandinnen und Diplomanden der Studiengänge unterschiedliche Materialien und Konzepte, Fragmente und Spuren aus Vergangenheit und Gegenwart, um über mögliche Zukünfte nachzudenken. Sie setzen sich in ihren Arbeiten mit gesellschaftlichen Ereignissen, tradierten Körperkonzepten, Archiven (Tagebücher, Familien-Fotoalben etc.)  aber auch mit persönlichen Erfahrungen auseinander und schlagen damit neue Betrachtungsweisen auf die gesellschaftlichen Bedingungen vor.

Die Ausstellung findet vom 30. Mai bis zum 9. Juni in den Räumen der F+F in Zürich-Altstetten/Albisrieden statt. Am 7. Juni werden die Diplomierenden des Studiengangs Mode zum ersten Mal ihre Kollektionen im Rahmen einer performativen Präsentation in der Ausstellung vorstellen. 

Die Kuratorin Fanny Hauser und der Kurator Viktor Neumann führen die Presse vor der Vernissage durch die Ausstellung (um Anmeldung wird gebeten). 

Presserundgang: Mittwoch, 29. Mai 2019, 17.00 Uhr

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen zur Verfügung.
Thomas Hirschhorn, What I can learn from you. What you can learn from me. (Critical Workshop), Remai Modern, Saskatoon, Canada, 2018. Courtesy of the artist and Remai Modern, Saskatoon
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2018: Where? Wo? ein F+F guest_*talk mit Thomas Hirschhorn
Mi. 19.12.2018, 18.30 Uhr
Kosmos Klub, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich, Eintritt frei
Mit seinem guest_*talk Was ich von Dir lernen kann. Was Du von mir lernen kannst nimmt der Künstler Thomas Hirschhorn Bezug auf seinen kritischen Workshop, den er anlässlich der Eröffnungsausstellung im Remai Modern in Saskatoon in Kanada anfangs 2018 durchgeführt hat.

Die guest_*talks-Reihe 2018 der F+F stellt(e) die Frage, wo in der Gesellschaft Kunst stattfinden kann? Und wo können grundlegende Erfahrungen gemacht, wo gute Bedingungen gefunden werden, um gemeinsam etwas anzupacken? Der Abend könnte also spannende Antworten auf diese Fragen bieten.

Der Künstler Thomas Hirschhornist bekannt für seine Monumente wie etwa das «Bataille-Monument» zur documenta 11 von 2002 in Kassel oder das «Gramsci-Monument» von 2013 in der Siedlung Forest Houses in der New Yorker Bronx. Die von ihm 2016 kuratierte Sommerakademie im Zentrum Paul Klee in Bern trug den Titel Wo stehe ich? Was will ich?. Zurzeit arbeitet er an der Robert-Walser-Sculpture, die auf Einladung der Stiftung Schweizerische Plastikausstellung SPA Biel entsteht. Diese wird als Projekt für den öffentlichen Raum von Kathleen Bühler kuratiert. Sie findet im Sommer 2019 statt.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von Daniel Hauser, Leitung Studiengang Kunst HF und Team. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Performances, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Kosmos Klub – Eintritt frei

Einführung: Seraina Stefania, Künstlerin; Gesprächsmoderation: Mirjam Bayerdörfer, Künstlerin/Kuratorin

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser, Leiter Studiengang Kunst HF, gerne zur Verfügung.

Presseservice
Sara Angela Schmid, Eden, Modedesign, 2018
Presse
Diplommodenschau 2018
Medienmitteilung
15.05.2018
Acht Studentinnen der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich präsentieren ihre Kollektionen. Silvia Thielen etwa ist fasziniert vom steten Wandel, der die Gesellschaft durchdringt. Um Veränderungen sichtbar zu machen, hat sie sich von der symmetrischen Formensprache afrikanischer Masken inspirieren lassen. Sie übernimmt in ihren Kleidern deren klare Linienführung und verändert sie von Outfit zu Outfit bis sie sich allmählich auflösen. 
 
Grundlage der Diplomarbeit von Stephanie Klaproth ist der Science-Fiction-Kultfilm Blade Runner aus den 1980er-Jahren. Der Film schildert eine Dystopie einer dekadenten und überbevölkerten Welt. Die Atmosphäre dieser düsteren Grossstadtwelt, die sich in dauerndem Regen und in steter Dunkelheit, durchbrochen nur von grellem Neonlicht, abspielt, hat sie für ihre Männerkleider-Kollektion ins Textile übersetzt. 
 
Weitere Kollektionen sind von Mariana Blank, Emira Destani, Gina Schmid, Sara Angela Schmid, Solène Toupin und Barbara Uxa zu sehen. Mit der Modenschau beschliessen die Studentinnen ihr dreijähriges Studium. Die Kollektionen werden von professionellen Models präsentiert.
 
Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.
Joël Cyrille Cavin und Renald Lenzin, Mach doch keis Büro uuf, Visuelle Gestaltung
Presse
Diplomausstellung 2018 – Triggerpunkt: Teleportieren
Medienmitteilung
24.04.2018
Die diesjährigen Diplomierenden der F+F wagen einen neuen Blick auf den Umgang mit der digitalen Welt und sozialen Netzwerken. Sie thematisieren die Spannung zwischen dem analog-körperlichen und dem virtuell-digitalen sowie die fiktiven Facetten jeder Konstruktion von Wahrheit. Die Beiträge von 27 Diplomand_innen sind ab dem 31. Mai in den Räumen der F+F in Zürich Altstetten/Albisrieden zu sehen. Am Freitag, 8. Juni findet die schon jetzt legendäre Diplommodenschau statt. 

An Triggerpunkten können wir Aktionen auslösen, die für den weiteren Verlauf wichtig sind. Hier ist es das Teleportieren, der unmittelbare Ortswechsel. Für die Diplomierenden bedeutet diese Ausstellung genau einen solchen Triggerpunkt, an dem sie Weichen stellen für ihre weitere berufliche Arbeit. Es ist eine Generation, für die der Umgang mit virtueller Realität im digitalen Raum Alltag ist, oder die es nun als Teil des Studiums verinnerlicht haben. Gleichzeitig müssen sie das Haptische und Unmittelbare verteidigen und ihr Leben, beruflich und privat, zwischen dem sich Einbringen in sozialen Netzwerken und digitaler Präsenz und der eigenen Identität und Körperlichkeit abwägen lernen. Es spricht hier auch die Post-Internet-Generation.
 
Der Kurator Michael Hiltbrunner führt die Presse vor der Vernissage durch die Ausstellung (um Anmeldung wird gebeten). 

Presserundgang: Mittwoch, 30. Mai 2018, 17.00 Uhr

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen zur Verfügung.