Presse
Diplomausstellung 2016
Filter und Speicher – Über Möglichkeiten, in der Zeit zu sein
Begüm Ürek, Kadin, Diplomarbeit 2016
Rekonstruieren, was war, beobachten, was ist, imaginieren, was sein könnte: Die zwölf Absolventinnen und Absolventen der F+F Studiengänge leisten in ihren filmischen, fotografischen und malerischen Diplomen Gedächtnis- und Erinnerungsarbeit. Ihre Abschlussarbeiten aus den Bereichen Bildende Kunst, Film, Fotografie, und Visuelle Gestaltung eröffnen je einen eigenen Raum, stellen Bezüge her: zum Intimen und Naheliegenden oder zu entfernten Ecken der Welt.

Unterwegs in unterschiedlichen persönlichen und historischen Zeiten, lassen sie kollektive wie individuelle Erinnerungen aufleben. So ermöglicht die Ausstellung einen Blick auf multiple, parallele Gegenwarten und bringt scheinbar unvereinbare Gleichzeitigkeiten in ihren Kontrasten und Brüchen zusammen. Es ergeben sich Gegenüberstellungen von Dingen, die gleichzeitig passieren und nicht zusammenpassen, sich kontrastieren, und als a-kausale Ereignisse und Brüche nebeneinander stehen. Diese Schichtungen und Überlagerungen von Realitäten, Lebenswelten, Situationen, Erfahrungen können als Phänomen der Gleichzeitigkeit betrachtet werden, in dem ein Nebeneinander von disparaten Orten und Zeiten entsteht: das Gestern und Morgen im Heute, das Dort im Hier, das Fremde im Intimen.

Die Diplomausstellung bringt diese unvereinbaren Gleichzeitigkeiten in ihren Kontrasten und Brüchen zusammen, weist aber auch die Verwandtschaften der künstlerischen Praxis der Fotografen und Fotografinnen, Gestalterinnen, einer Filmerin und Malerin auf.

Claire Hoffmann führt die Presse vor der Vernissage durch die Ausstellung
(um Anmeldung wird gebeten). 

Presseführung
Mittwoch, 25. Mai 2016, 17.00 Uhr

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen zur Verfügung. 

Vernissage
Mittwoch, 25. Mai 2016
18.00–21.00 Uhr

Begrüssung
18.30 Uhr, Christoph Lang (Rektor), Claire Hoffmann (Kuratorin)

Ort
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Parterre, Foyer

Ausstellung
26. Mai – 5. Juni 2016
Öffungszeiten
Dienstag bis Freitag 12.00–20.00 Uhr
Samstag & Sonntag, 12.00–18.00 Uhr
Seit Herbst 2016 bietet die F+F Kurse für 11- bis 16-Jährige an!
Entgegen der landläufigen Meinung ist Zeichnen, ebenso wie Geige spielen keine vom Himmel gefallene Begabung, sondern eine Tätigkeit, die sich durch die intensive Beschäftigung damit erlernen lässt! Dies gilt ebenso für das fotografische Bild, sei es bewegt oder statisch, für Stoff und Schnitt, für Schrift und Bild. Die Möglichkeit entsprechende Interessen auszuloten, eine vielleicht noch vage Neugier gezielt zu verfolgen, wird für Kinder und Jugendliche vom öffentlichen Bildungsangebot zur Zeit noch ungenügend abdeckt. Während eine professionelle Förderung im Bereich der Musik seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich etabliert und in der Kulturbotschaft des Bundes 2016–2020 konzeptionell verankert ist, steckt eine vergleichbares Bildungsangebot in Design und Kunst in den Kinderschuhen.
 
Die F+F Schule für Kunst und Design sah sich in den letzten Jahren vermehrt mit entsprechenden Anfragen von Eltern, Lehrer_innen und Institutionen konfrontiert, so dass die Aufmerksamkeit der Schulleitung für diese spezifische Bildungsfrage stetig gewachsen ist und zur Entwicklung des aktuellen Kursangebotes für Kinder- und Jugendliche geführt hat. Die F+F – als ein Ort an welchem seit 45 Jahren Kunst und Design sehr praxisnah und unbürokratisch vermittelt wird –  begreift sich als geeignete Institution, um Jugendliche bei der Entdeckung ihres gestalterischen Potentials zu unterstützen und zu begleiten. Dabei geht es nicht nur darum, dass Kinder und Jugendliche ihren kreativen Interessen in einer experimentierfreudigen und konzentrierten Atmosphäre nachgehen können, sondern auch um die Entwicklung von Vorstellungen möglicher Berufe im Feld der Gestaltung und Kunst.
 
Für die F+F steht es daher im Zentrum die Kurse in den Ateliers der Schüler_innen und Student_innen der F+F durchzuführen und Dozierende damit zu betrauen, die als erfahrene und engagierte Persönlichkeiten aus bildnerischen Berufen Teil der F+F sind. In einer Atmosphäre, in welcher die Auseinandersetzung mit Gestaltung und Kunst selbstverständlich ist und different sein kann; in welcher Jugendliche mit Interessen ernst genommen werden, die in ihrem Schulalltag möglicherweise wenig Platz finden.
 
Vor dieser Ausgangslage sind die Kurse in einer ersten Pilotphase auf Jugendliche  in der Oberstufe fokussiert, je nach Inhalt werden 5.- und 6.-Klässler mit einbezogen. Das Angebot kann in Zukunft auf die gesamte Mittel- und die Unterstufe ausgeweitet werden. Ebenso bietet die F+F an, gemeinsam mit Lehrer_innen der öffentlichen Schulen auf spezifische Bedürfnisse zugeschnittene Bildungsangebote zu entwickeln und durchzuführen.
 
Als nicht gewinnorientierte Stiftung finanziert sich die F+F hauptsächlich über Schul- und Kursgelder, sowie über staatliche Subventionen zugleich werden zweckbezogene Zuwendungen von Stiftungen immer wichtiger. Ein grosses Anliegen der Schulleitung ist die Zugänglichkeit der Kurse auch für Menschen mit schmalem Geldbeutel: aus diesem Grund wird Inhaber_innen der Kulturlegi ein Rabatt von 30% auf alle Kurse gewährt: auch auf die neuen Jugendkurse.
 
F+F Jugend versteht sich nicht als elitäre Begabtenförderung, sondern als ein professionelles Umfeld, welches den Raum bietet, Verfahren und Medien der Gestaltung kennenzulernen und die eigene Kreativität und Neugier in Experiment und Entwurf auszuloten und zu entfalten. Die F+F ist gespannt auf die Durchführung der ersten Kurse und die jungen Menschen, die unsere Schule um eine neue Farbe erweitern werden.

Pressekontakt & Information
Ilia Vasella
 
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talk-Reihe 2016/17
guest_*talk: what we do for? What we do with?
So. 12.06.2016, 11.00 Uhr
LE FOYER
Müllerstrasse 57
8004 Zürich
Das Gespräch mit Mascha Madörin und Chus Martínez ist Teil einer neuen guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F. Es nimmt Bezug auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures 2016 in Zürich stattfindet, und ist eine Kollaboration mit LE FOYER.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin und die Kuratorin Chus Martínez befragen im Gespräch mit dem Künstler Daniel Hauser die Funktionsweise des Kapitalismus im Kunstkontext. Dabei interessiert sie vor allem, wie sich Künstlerinnen und Künstler heute finanzieren und welches Potenzial Künstlerinnen und Kollektive haben, die sich auf Experimente jenseits des klassischen Verwertungsprozesses einlassen und dabei auch bereit sind, gesellschaftlich die Machtfrage zu stellen.
 
Mascha Madörin ist freischaffende feministische Ökonomin und ist unter anderem Gründungsmitglied von Woman in Development Europe (WIDE) Switzerland, einer Plattform für Gender und Entwicklung. Sie äussert sich regelmässig zu Fragen der Care-Economy und forscht zu Geldtheorien.
 
Chus Martínez ist eine spanische Kunsthistorikerin, Museumskuratorin und Autorin zahlreicher Schriften zur zeitgenössischen Kunst. Seit April 2014 leitet sie das Institut Kunst an der FHNW Basel. Sie gehörte zum kuratorischen Team der documenta 13, 2012 in Kassel.
 
Daniel Hauser ist Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). Das «& co» bezieht sich auf Kollaborationen mit unterschiedlichen Leuten in allen möglichen Zusammenhängen. Er leitet ausserdem den Studiengang Kunst der F+F.

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Daniel Hauser
LE FOYER
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Vernissage
Mo. 06.06.2016, 17.30 Uhr
Ausstellung/
Video Screenings
06.–12.06.2016
Di.–So. 14.00–19.00 Uhr
LE FOYER
Müllerstrasse 57
8004 Zürich
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

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Daniel Hauser
LE FOYER
Bild: Oumou Traoré, CFP Bamako, 2015 (oben), Regina Staub, F+F Zürich, 2015 (unten)
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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Was Werden Wird
Erwachsen werden in Westafrika und der Schweiz
Vernissage
So. 10. April 2016, 13.00 Uhr
Ausstellung
10. April–5. Juni 2016
Dokumentation
10. April–25. September
Museum der Kulturen Basel
Die Ausstellung Was Werden Wird befasst sich mit befasst sich mit Lebensentwürfen und Zukunftsvorstellungen von jungen Erwachsenen in Burkina Faso, Mali und der Schweiz. Eine audio-visuelle Installation vermittelt den Besuchenden Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelten der Jugendlichen und regt damit zur Reflexion und Diskussion über das Erwachsenwerden in verschiedenen Gesellschaften an.
 
Die Ausstellung ist Teil des Kommunikationsprojekts Longing for the Future am Zentrum für Afrikastudien Basel. Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert, der mit seinem Förderinstrument Agora den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit unterstützen möchte. Projektleiterin Noemi Steuer und Koordinatorin Michelle Engeler schaffen im Rahmen des Projektes Kommunikationsräume, in denen ihre Forschungsresultate mit visuellen, performativen und digitalen Mitteln einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen Lebensentwürfe junger Universitätsabsolventen in Westafrika: «Unsere Forschung befasst sich damit, wie sich Jugendliche nach dem Studium ihre Zukunft vorstellen und gestalten», erklärt Steuer. «Wir haben Jungdiplomierte in Mali und Burkina Faso über mehrere Jahre begleitet und in regelmässigen Abständen interviewt. Im Zentrum stand die Frage, wie sie mit beruflichen und sozialen Unsicherheiten umgehen. Viele sahen ein Studium als wirksamen Weg zu beruflichem Erfolg und sozialer Anerkennung, mussten aber nach ihrem Abschluss erkennen, dass gute Noten noch kein Garant für gute berufliche Perspektiven sind. Wir wollten wissen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was sie unternehmen, um ihre Ziele zu erreichen; wie sie ihren Alltag zwischen unbezahlten Praktika, Zweitstudiengängen, Sprachschulen und zahlreichen Kleinst-Jobs gestalten.»
 
Während sich die ethnologische Forschung der Gruppe auf Westafrika konzentriert, schlägt das Kommunikationsprojekt Longing for the Future Brücken: zwischen Forschung und einem breiten Publikum einerseits, aber auch zwischen jungen Erwachsenen in Westafrika und der Schweiz. An Longing for the Future sind Fotostudierende aus Mali und der Schweiz sowie Theaterschaffende aus Burkina Faso und Deutschland beteiligt. Das Projekt möchte einen interkulturellen Dialog fördern, in dem sich verschiedene Stimmen und Perspektiven artikulieren. «Uns war es wichtig, Plattformen zu schaffen, die junge Menschen über nationale Grenzen hinweg miteinander in Kontakt bringen», sagt Engeler. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Kommunikationsräumen wider: Ausgangslage sind Lebensläufe junger  Erwachsener, die im Kontext der ethnologischen Forschung entstanden sind. Studierende an Fotoschulen in Bamako, Mali, und in Zürich nutzten die Biographien als Inspirationsquelle für eigene Arbeiten, reflektierten sie visuell und übertrugen sie in ihren kulturellen Kontext. Das junge Theaterensemble Theatr’Evasion aus Ouagadougou, Burkina Faso, wiederum inszenierten unter dem Titel ‚A la croisée de nos rêves’ ein Stück, das auf den Biographien basiert, in das aber auch die Bilder aus Bamako und Zürich einflossen.
 
Die Ausstellung Was Werden Wird in Basel nimmt diese Verknüpfung von Forschung, Fotografie und Theater ebenfalls auf. Steuer, Ethnologin und Theaterschaffende, hat dazu, zusammen mit dem Berliner Regisseur Clemens Bechtel und dem Bühnenbildner Till Kuhnert, eine szenische Installation entworfen. Zwei Audiowalks führen die Zuschauer durch die Ausstellung. «Die fotografischen Elemente der Fotoschüler aus Bamako und Zürich werden mit Interviewpassagen aus dem Forschungsprojekt, authentischen Tondokumenten und szenischen Texten, die von Schauspielern gesprochen werden, verknüpft», sagt Steuer. «Insgesamt war es uns ein Anliegen, den Austausch und die Verknüpfung zwischen den Akteuren zu fördern. Dadurch entstanden nicht nur innovative Ausstellungsprojekte und Installationen, sondern auch vielfältige Begegnungen.» So werden vier der jungen Fotostudierenden aus Bamako bei der Vernissage von Was Werden Wird in Basel präsent sein. Sie werden sich in Workshops mit Studierenden der Universität Basel und den Projektpartnern in Zürich austauschen. Weitere entsprechende Begegnungen sind in Planung – auch über die Laufzeit von Was Werden Wird hinaus.
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
F+F am Tag der offenen Tür im Kunsthaus Zürich
Sa. 12. März 2016
von 10.00 bis 20.00 Uhr
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Das Kunsthaus Zürich lädt zum Blick hinter die Kulissen ein. Mit Installationen und Performances sind Absolventen der F+F Schule für Kunst und Design zu Gast. Am Tag der offenen Tür ist das ganze Museum geöffnet und der Eintritt gratis.

Mit Installationen und Performances sind Absolventen der F+F Schule für Kunst und Design zu Gast. Führungen und Gespräche zum Dadaismus, der Film Pepperminta von Pipilotti Rist, Gespräche mit Kurt Aeschbacher, Brida von Castelberg und Chris Niemeyer sowie Musik von DJ D. Heim stehen auf dem Programm. Gross und Klein können im Malatelier kreativ werden.
Einmal im Jahr lädt das Kunsthaus Zürich ein, einen Blick hinter seine Kulissen zu werfen. Im Dialog mit seinen Besuchern, Kuratoren, Künstlern und Gästen macht es die Entwicklung seines Angebots erfahrbar. Zudem öffnet sich das Kunsthaus für Interventionen Dritter. Diesmal zeigen Absolventen und Studenten der F+F Schule für Kunst und Design Zürich, zu was sie das Kunsthaus inspiriert.

Rundgänge und Performance: Iris Rennert (Künstlerin/Dozentin F+F) inszeniert zusammen mit Studierenden und Alumni des Studiengangs Kunst HF zwei soundbezogene und performative Rundgänge.

Die als Grand Tour und Stairway Passage angekündigten Rundgänge, die stündlich auch geführt absolviert werden können, thematisieren «Übergänge» – sowohl inhaltlicher als auch architektonischer Art. Gregory Hari (F+F Kusnt Alumnus 2015) tritt mit Alexander Frei CRIMER gemeinsam als Performer auf. Sein Programm I swear widmet sich dem Gemälde Der Studierende von Ferdinand Hodler (1874). I swear ist zugleich in die Abfolgen der beiden Rundgänge integriert.

Filme und Gespräche mit Kurt Aeschbacher, Brida von Castelberg, Chris Niemeyer u.a.:
Pepperminta ist ein Film von Pipilotti Rist über eine Anarchistin der Fantasie – die Hauptfigur, die dem Film ihren Namen gab. Pepperminta wohnt in einer futuristischen Villa Kunterbunt und lebt nach ihren ganz eigenen Regeln. Die junge Frau hat Farben als beste Freunde, Erdbeeren als Haustiere und sie kennt phantastische Rezepte, um die Menschen von ihren nutzlosen Ängsten zu befreien. Das farbenfrohe, 2009 entstandene und 80 Minuten dauernde Spektakel wird nur an diesem Tag im Kunsthaus gezeigt – eine Komödie für die ganze Familie.

Kuratorin Mirjam Varadinis empfängt die Medizinerin Brida von Castelberg, die einen Beitrag für das Buch zur Ausstellung verfasst hat, Kurt Aeschbacher als Sammler und Leihgeber sowie Chris Niemeyer, den Drehbuchautor von Pepperminta. Sie sprechen über ihren unterschiedlichen Zugang zum Werk von Pipilotti Rist, über die Themen, die im Werk der Künstlerin angelegt sind und von ihren Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Pipilotti Rist.

Einer ganzen künstlerischen Bewegung widmet sich Kuratorin Cathérine Hug. Sie gibt eine Einführung in die aktuelle Ausstellung Dadaglobe Reconstructed und diskutiert mit Besuchern über den Film The Dada Spirit von Régine Abadia. Die Dokumentation, die sich entlang der Erstellung der Ausstellung Dadaglobe Reconstructed einen Weg zurück in die Ursprünge der Dada-Bewegung bahnt, ist zu einem grossen Teil in Zürich gedreht worden. Wenige Wochen vorher wird der Beitrag auf ARTE erstmals ausgestrahlt.

Hinweis und Kontakt für Redaktionen
Bildmaterial zum Download auf Kunsthaus unter der Rubrik Information, Presse. Kunsthaus Zürich, Presse & Kommunikation, Kristin Steiner