Bilder: Felix Streuli
Positionen der Fotografie mit Felix Streuli
Mi. 15.10.2008, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Erdgeschoss
Seit vielen Jahren arbeitet der Felix Streuli vor allem für die Werbung. Anhand seines Portfolios gibt er einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und erzählt, wie man zu Aufträgen kommt, wie sie abgewickelt werden und wie man in der Auftragsfotografie mit den Vorgaben bzw. den Freiheiten umgeht.

Mit dem gelernten Handwerk und vor allem mit der sich im Laufe der Jahre entwickelten Formensprache wendet er sich nun vermehrt eigenen Themen zu. So entstanden in losen Abständen parallel zur Auftragsfotografie zahlreiche freie Arbeiten, die er im zweiten Teil des Vortrages zeigt.

In der Vortragsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Christian Schwager
Positionen der Fotografie mit Christian Schwager
Mo. 14.12.2009, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Ergeschoss
Dokumentarfotografie kann nicht alles zeigen, oft kann die Situation, die Geschichte erst mit dem Titel oder den jeweiligen Legenden erschlossen werde. Ausserdem gibt es verschiedene Lesearten und Konnotationen der dokumentarischen Fotografien. Im dokumentarischen Stil fotografiert er Landschaften und Bauten ohne 'zu zeigen'. So sieht man in Christian Schwagers Bildern keine Panzer, keine Schiessscharten, keine Leichen, keine Minen und auch keinen Sondermüll. Oft greift er in seiner künstlerischen Arbeit zu anderen Medien wie Film und Video, Plänen und Karten. Diese zeigt er zusammen mit Fotografien oder auch ohne in installativen Ausstellungen.

Christian Schwager ist 1966 in Zürich geboren. Nach einer Lehre und verschiedenen Tätigkeiten als Elektroniker, Alphirt und Landschaftsgärtner besuchte er während zwei Jahren die GAF 16 und von 1995 bis 1999 die Fotoklasse der HGK Zürich. Seither arbeitet er als Auftragsfotograf sowie an eigenen Projekten. Seit 1995 lebt er in Winterthur und hat zwei kleine Kinder.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
 
Bild: Anna-Tina Buss
Positionen der Fotografie mit Anna-Tia Buss
Mi. 09.11.2022 18.00–20.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-E03, Aula
In ihrer fotografischen Arbeit hinterfragt Anna-Tia Buss das Gefühl von Zugehörigkeit und Identität, und was es bedeutet, eine Frau in unserer Gesellschaft zu sein. In ihrem Langzeit-Projekt I never realized untersucht Anna-Tia Buss Schönheitsideale und wie sie unsere Körperwahrnehmung prägen. In mehreren ihrer Arbeiten verwendet sie einen kollaborativen Ansatz und lädt die TeilnehmerInnen ein, sich an der Entstehung der Werke zu beteiligen.

Anna-Tia Buss ist eine Schweizer Fotografin, ursprünglich aus Genf, lebt und arbeitet zurzeit in Zürich. Nach ihrer Fotografie-Ausbildung an der Fotoschule Vevey – Centre d'enseignement professionnel de Vevey CEPV –schloss sie mit einem Bachelor in Camera Arts an der Hochschule Luzern ab. Ihre Arbeiten wurden bereits in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.

Am 9. November um 18.00 Uhr gibt uns Anna-Tia Buss einen Einblick in ihr Schaffen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Der Anlass findet in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsreihe vfg bildersoirée statt.
Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Positionen der Fotografie mit Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Mo. 14.10.2013 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 1. Stock, Raum 109
Das Künstlerduo Goran Galic und Gian-Reto Gredig (Zürich) präsentiert seine künstlerischen Arbeiten und stellt diese in einen erweiterten Kontext, der sich mit der medialen Übertragung von Inhalten sozialer und politischer Relevanz befasst. Wie nehmen wir medial vermittelte Wirklichkeit wahr und wer bestimmt dabei unseren Blick? Ganz im Sinne einer Kunst als Umkehrung des Blicks, arbeiten Galic und Gredig an der Schnittstelle zwischen dokumentarischem Konstrukt und dessen Nachbilder.

Einerseits leben die Arbeiten von Galic und Gredig von der Bilderlust, von der Faszination des Bildes, das uns in die Welt hineinzieht, und andererseits vom Ikonoklasmus, vom grossen Bilderzweifel, vom Gedanken, dass Bilder blenden und vortäuschen, dass sie erst durch Sprache oder durch eine geeignete Anordnung kontextualisiert und damit lesbar werden. In diesem Sinne sind die Arbeiten von Galic und Gredig Einladungen, Bilder und Worte neu zu kombinieren und zu denken, wenn wir zu sehen und zu verstehen glauben.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Raisa Durandi, aus der Arbeit Grünhölzli
Positionen der Fotografie mit LUNAX-Fotograf:innen
Mi. 01.03.2023
16.30–18.30 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Als gemeinnütziger Verein fördert
LUNAX die unabhängige Autorenfotografie im Bereich der Reportage und der künstlerischen Fotografie. Die Mitglieder sind dem Visual Storytelling auf hohem Niveau verpflichtet. Sie verstehen sich als Autorenkollektiv, das die Verhältnisse unserer Zeit abbildet und reflektiert. Gemeinsam realisieren sie thematisch angelegte Ausstellungsprojekte und publizistische Formate.

Die Fotograf:innen von LUNAX ermöglichen einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und ihre Zusammenarbeit im Kollektiv. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Stefan Burger, several suggestions on how to behave in front of a wall ..., 2008
Positionen der Fotografie mit Stefan Burger
Mo. 19.10.2009, 9.15 - 12.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Erdgeschoss
Fragile und poetische, wie auch von Witz und Ironie geprägte Fotografien, Installationen bis hin zu performativen Inszenierungen stehen im Zentrum von Stefan Burgers Schaffen. Fotografien bilden immer mal wieder den Ausgangspunkt seiner Arbeiten. Am Ende des künstlerischen Prozesses sind sie oftmals kaum mehr sichtbar und über Umwege zu Videos, skulpturalen Arbeiten oder Installationen weiterentwickelt. Das Medium Fotografie wird bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten und darüber hinaus ausgelotet.

Im Mittelpunkt von Stefan Burgers Werken stehen Fragen nach den Produktions- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Selbstreflexiv analysiert er seine Rolle als Künstler im Entstehungsprozess der Arbeiten, thematisiert das Verhältnis von Produzent und Rezipient oder schafft kritische Bezüge zur Kunstgeschichte. Er untersucht damit die Gesetze und Normen künstlerischer Produktion bis hin zu Abnormitäten und Irrwegen, deutet in ihre Richtung und hinterfragt sie.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Foto: Mirjam Wirz
Positionen der Fotografie mit Mirjam Wirz
Mi. 7. Januar 2009, 18.00-20.00 Uhr
F+F Fotostudio, Flurhof 93, 8047 Zürich
In Situationen hineingeraten und Erfahrungen sammeln.

Das Flash Institute ist ein Zentrum für kulturelle Produktion, Forschung, Entwicklung und Austausch. Gesellschaftliche Begegnungen und Interaktionen stehen im Mittelpunkt. Das Institut versteht sich auch als Kommunikationszentrum, um laufende kulturelle Prozesse zu erkunden und verbinden. Ein temporäres redaktionelles Gremium kommt zusammen um Themen zu diskutieren, die als Ausgangsmaterial für die Flash Institute Zeitung dienen.

Die Flash Bar ist eine Veranstaltungsreihe, die ihren Austragungsort in der Stadt konstant wechselt, nie am selben Ort zweimal stattfindet und die Öffentlichkeit dazu einlädt, die alltägliche Umgebung auf aussergewöhnliche Art und Weise zu nutzen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.
Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Mirjam Wirz (*1973) studierte an der HGK Zürich Fotografie. 2001 erhielt sie das Diplom mit Auszeichnung. Die letzten sieben Jahre lebte sie in Vilnius, Litauen, wo sie die Flash Bar und das Flash Institut ins Leben gerufen hat. Mirjam Wirz wird sich mit der Kuratorin des Contemporary Art Center in Vilnius - eine regelmässige Besucherin der Flash Bar - über das Projekt austauschen.

Fotografisches Verfahren: Bilder produzieren; in Situationen hineingeraten; Untersuchungen anstellen; Sammlungen erstellen; Suchen; Orte; Plätze mit Potential schaffen; Zufallsbegegnungen; Geschichten; Erfahrungen; Wartezeit; Aufzeichnen; Empfindung; strassenkundig sein; als Fremde funktionieren; durch die Stadt schweifen; sehen was es gibt; etc.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Celia Längle, aus The Void Botanic Miner, 2020
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Interne Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Celia Längle
Mi. 07.12.2022
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Celia Längles Arbeit basiert auf inhaltlichen und künstlerisch-experimentellen Recherchen, die zu transmedialen Installationen und Displays führen, welche die Rezipient:innen dazu einladen, eigene Verbindungen und Assoziationen herzustellen.

Sie schreibt über ihre Arbeit: «Für mich ist der künstlerische Prozess vor allem ein kombinatorischer Prozess, der Beobachtungen und Konstrukte aus ihrem ursprünglichen Rahmen herauslöst, neue Gegenüberstellungen schafft und dadurch neue Bezüge, Bedeutungen und Erfahrungsräume erzeugt. Er ist ein Prozess der Dekodierung und Rekodierung, der Transformation und Deterritorialisierung.»

Nach einem Studium in Molekularbiologie und mehreren Jahren Berufserfahrung in diesem Feld, besuchte Celia Längle von 2015 bis 2018 den HF Studiengang Fotografie an der F+F. Anschliessend hat sie an der HKG in Bern den Master Contemporary Arts Practice absolviert und ist nun als freischaffende Künstlerin in Zürich tätig.

Celia Längle wird uns einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen geben und über ihren Weg nach der F+F berichten.

Am 7. Dezember um 16.30 Uhr gibt uns Clia Längle Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und über ihren Weg nach der F+F berichten. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Nicolas Vermot Petit-Outhenin & Petra Köhle
Mo. 21.09.2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
In ihren Arbeiten beschäftigen sich Petra Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (beide 1977 geboren) mit Fragen der Repräsentation und Medialisierung von Geschichte. Sie (re-)konstruieren historische Ereignisse und analysieren Strategien des Archivs, wobei der Fotografie als vermeintlichem Garant von Objektivität ihr besonderes Interesse gilt. In unterschiedlichen Settings untersuchen sie, wie die Fotografie und die ihr immanenten Praktiken der Selektion, des Ausschlusses und der Manipulation auf unsere Wahrnehmung wirken.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Andri Pol
Positionen der Fotografie mit Andri Pol
Mo. 12.11.2012, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Raum E89-109
In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Andri Pol, geboren 1961, besuchte die Schule für Gestaltung Luzern und das Royal College of Art London. Er lebt in Basel und Weggis und arbeitet für Magazine wie DAS MAGAZIN, ZEIT-Magazin, Stern, GEO, DU und veröffentlichte verschiedene Buchpublikationen, darunter Where is Japan.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Anne Gabriel-Jürgens
Positionen der Fotografie mit Anne Gabriel-Jürgens
Mo. 30.05.2022 , 16.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109

Anne Gabriel-Jürgens hält in ihren Fotografien intime Momente fest, zeigt das Alltägliche, das Tatsächliche ohne dabei inszenierend in die Wirklichkeit einzugreifen. Zentrale Themen in ihrer freien Arbeit sind Frauen und Gender sowie Umwelt und Nachhaltigkeit in Bezug auf Identität und Heimat. Dabei hinterfragt die Fotografin mit ihren Bildern gängige Gesellschaftsmodelle und beobachtet ihr Umfeld, wie es sich unter gegebenen Umständen entwickelt und verändert.

Anne Gabriel-Jürgens machte bei Ute Mahler Ihr Diplom in Fotografie und schloss 2008 bei Arno Fischer an der Ostkreuzschule als Meisterschülerin ab. Mit verschiedenen Stipendien, unter anderem in New York, realisierte sie freie Projekte. Zudem arbeitet sie im Auftrag für Zeitungen und Magazine. 

Am 30. Mai um 16.30 Uhr ermöglicht uns Anne Gabriel-Jürgens Einblick in ihr vielfältiges Schaffen. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Facebook-Event

Kush Kukreja, from the series Only in Good Taste, 2022
Vorträge
Fotografie HF
Öffentliche Veranstaltungen
Positionen der Fotografie mit Amarnath Praful
Do. 30.11.2023 um 09.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 109
This lecture presentation intends to act as a primer to contemporary photography practices in India. Often alternating between timeframes, we will be looking at how several aspects of representation, landscape, archive, community, family, identity, internet, and ecology are tackled by practitioners of photography - responding to the many peculiar contexts and constant flux within which the country resides.

Amarnath Praful is a visual artist, writer and teacher who primarily works with photography. 
Positionen der Fotografie mit Torsten Hattenkerl
Montag, 27.03.2006, 13.15-15.15 Uhr
F+F Fotostudio im Flurhof, Flurstrasse 93
Anschliessend an den Vortrag gibt es Gelegenheit zu einem offenen Künstlergespräch.

Die Teilnahme ist für die Foto-Klasse obligatorisch, weitere Gäste sind herzlich eingeladen!

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Jules Spinatsch, Vienna MMIX – 10008/7000 Surveillance Panorama Project No.4 – The Vienna Opera Ball
Positionen der Fotografie mit Jules Spinatsch
Mi. 11.03.2015, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 109
Jules Spinatsch ist vor allem bekannt geworden für seine Surveillance Panoramas Projects– eine Innovation in der konzeptuellen Dokumentarfotografie, die mittels programmierbarer Kameras neuartige Panoramen aus bis zu 10000 Bildern erzeugt. Das bildbestimmende Prinzip dabei ist eine paradoxe Liaison von minutiöser Planung und gelenktem Zufall.

Jules Spinatsch Fotografien und Video-Arbeiten wurden unter anderem ausgestellt und/oder angekauft im Museum of Modern Art, MoMA, New York; SF MoMA, San Francisco; Walker Art Center, Minneapolis; Tate Modern, London. Spinatsch erhielt zahlreiche nationale und international Auszeichnungen und hat bis heute über 10 Monografien publiziert. Temporary Discomfort wurde 2005 zum weltweit besten Fotografie Buch gewählt und 2011 in Martin Parr's Auswahl der 30 wichtigsten Fotografie-Bücher der letzten 10 Jahre aufgenommen.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von Positionen aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Art end mony, Dijan Kahrimanovic, 2018
Positionen der Fotografie mit Dijan Kahrimanovic
Mi. 15.05.2019, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 2. Stock, Raum F89-208
Ob er Kettensägen von Bosnien-Herzegowina in die Schweiz oder Traktoren in die andere Richtung verkauft, Pferde von Holland für die Zucht in den Balkan fährt oder seine eigene Kutschensammlung erweitert, ob er einen Panzer kauft und zu einer Skulptur presst, sich einen Fundus an sich selbst überlassenen Negativen von Familienbildern aneignet, die er zu einer semifiktionalen Geschichte von Identität und Erinnerung verwebt oder in einer Kunstaktion seinen Passport fälscht – bei Dijan Kahrimanovic (*1990) ist sich das Publikum, off- oder on stage, nie ganz sicher, wo sein Leben als Performance anfängt und als Kunst wie ein Boomerang wieder zurückgeflogen kommt.

Seine Geschichten sind immer mit einer Prise Schalk gewürzt. Sie zeugen von einer Ausgefuchstheit im Navigieren zwischen Waren und Werten. Die Kunst als Geschäft und die Kunst als Handel und Aktion – in seinen Tätigkeiten herrscht ein immerwährendes «wheeling & dealing» zwischen kreativem Schaffen und der Befragung des Alltags. Aus den Erlebnissen seines bewegten Lebens schöpft er, eignet sich Geschichten an und wird selber zur Geschichte, die manchmal etwas Fantastisches hat, zugleich lebensnah ist und um existenzielle Fragen kreist:  Was heisst es Künstler zu sein, als Künstler zu arbeiten und zu (über)leben? Ein Seilakt zwischen Dijan sein und Kahrimanovic sein wollen. Dabei dient ihm die Fotografie als Pfeiler und Zeugnis, als Bindemittel und Transportvehikel für seine performativen Geschichten und installativen Arbeiten.
 
In seiner Arbeitspräsentation stellt Dijan Kahrimanovic eine Auswahl seines Schaffens und Geschichten seines Lebens als Künstler vor. Er verwebt darin auf empathische Weise kollektive Erinnerung und persönliche Geschichte miteinander. Er skizziert das kulturelle Dazwischensein als Identität – Import und Export als ewiger Kreislauf von Handel mit Ware und Geistvollem. Dijan Kahrimanovic diplomierte 2014 im Studiengang Fotografie an der F+F und machte 2018 seinen Master in Fine Arts an der ZHdK. 

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Tillo Spreng, aus GAZE, 2021 
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Tillo Spreng
Do. 25.04.2024, 16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Besonderes Augenmerk legt Tillo Spreng auf Fragen zu Repräsentation, zum Umgang mit Machtdynamiken zwischen Protagonist:innen und Filmschaffenden und damit verbunden auf Prozesse des partizipativen Filmemachens.

Tillo Spreng ist Assistent an der F+F im Studiengang Fotografie HF. Er setzt international als Regisseur und Kameramann Werbefilme, Musikvideos, Kurz- sowie Dokfilme um. Er war Musikproduzent und über 12 Jahre als Veranstalter und DJ-Resident in diversen Zürcher Clubs tätig. Nach seiner Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule schloss er 2010 mit dem Bachelor of Arts in der Vertiefung Cast (Audio-visuelle Medien) an der ZHdK ab. 2022 schloss er an der ZHdK den Master Transdisziplinarität ab, wo er sich vertieft mit Repräsentation, Prozessen der künstlerischen Zusammenarbeit und Autor:innenenschaft in Zusammenhang mit seiner Praxis auseinandersetzte.
Positionen der Fotografie mit Thomas Flechtner
Di. 19.03.2013, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
News entwickelt die vielbeachteten Arbeiten des Schweizer Künstlers Thomas Flechtner weiter. Während er sich in Snow mit Schnee als Metapher für Zeitlosigkeit, Ruhe, Distanz und Einsamkeit auseinandersetzte, untersuchte Flechtner mit Bloom in atmosphärisch verdichteten Pflanzenstudien die unbändige Farbigkeit und Bewegung der gewachsenen Natur. Für sein neues Projekt News sammelte Flechtner über ein Jahr weltweit Zeitungscover, um sie mit Pflanzensamen aus verschiedensten Ländern zu bestreuen, zu wässern und schliesslich der Sonne auszusetzen. Das allmähliche Verblassen und Überwachsen der «News» hält er auf mehr als hundert Farbfotografien fest. Flechtner stellt die Anarchie der Natur der menschbestimmten Agenda gegenüber und hinterfragt die Flüchtigkeit des Gedächtnisses ebenso wie die Anforderungen an dasselbe für die Gestaltung der heutigen Welt.

Thomas Flechtner, geboren 1961 in Winterthur, studierte an der Ecole de Photographie, Vevey. Für seine fotografischen Arbeiten, die er regelmässig ausstellt, erhielt er zahlreiche Preise. Er lebt und arbeitet in Valliere, Frankreich und Zürich.


Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Repro (L'Oeil 1955), Matthias Gabi, 2018
Positionen der Fotografie mit Matthias Gabi
Mi. 27.03.2019, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, 8047 Zürich, Fotostudio
Die heute vor dem Hintergrund digitaler Netzwerke vielbeschworene Bilderflut begann mit vor-fotografischen Druckverfahren. Über das goldene Zeitalter fotografisch illustrierter Drucksachen mündete sie in ein vernetztes digitales System der Produktion, Verbreitung und permanenter Verfügbarkeit fotografischer Bilder. 

Aus dieser Beobachtung einer Vormacht des Bildes speist sich Matthias Gabis (*1981) langjährige analytische Faszination für Bilder, insbesondere für druckgrafisch reproduzierte Fotografien. Mit vielfältigen Techniken setzt er sich damit auseinander, eignet sie sich aus Büchern an, isoliert sie aus Filmen, fotografiert sie mit dem iPhone oder mittels aufwändigem Reproverfahren. In fortlaufenden Werkgruppen reflektiert er die Frage nach der Funktionsweise sowie der Verbreitung alltäglicher Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln.

In seiner Präsentation stellt Matthias Gabi eine Auswahl seiner bisherigen Arbeiten vor und gibt einen vertieften Einblick in seine aktuelle Arbeit REPRO, welche als fotografische Reproduktion von Bildern aus den Printmedien, die Produktion, Zirkulation und Vermittlung von Bildern in Frage stellt.

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Keine Anmeldung erfoderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie
Bild: Fabienne Gantenbein, Titlis für Transhelvetica, 2023
In dieser Veranstaltungsreihe präsentieren Fotograf:innen, Kunstschaffende, Gestalter:innen und Forschende ihre Arbeiten und Positionen. Im Fokus stehen zeitgenössische fotografische Praktiken, theoretische Perspektiven und aktuelle Diskurse.
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Positionen der Fotografie mit Scott Conarroe
Mo. 18.10.2010, 10.00-12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
Scott Conarroe's large format colour photographs evoke romantic pictorial traditions while participating in contemporary critical discourses. His studies of landscape and the built-environment focus on environments of transition where different ages, aesthetics, and psychologies overlap or abut one another. His series By Rail is a sprawling portrayal of North America's rail infrastructure, and Shoreexplores that continent's vast coastline perimeter; combined, these projects form an expansive nuanced statement about a civilization between eras.

Scott Conarroe (b. Canada, 1974) has a BFA from Vancouver's Emily Carr Institute and an MFA from the Nova Scotia College of Art & Design in Halifax. His work is exhibited and collected widely. Scott is a 2008 Chalmers Fellow and one of PDN's Top 30 Emerging Photographers of 2010. He has been artist-in-residence at Light Work (USA) and Cerbex (China); he is currently at Villa Strauli in Winterthur and in 2011 he will photograph the Arctic Ocean as a Canadian Forces Civilian Artist. Scott is represented by the Stephen Bulger Gallery in Toronto.

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!