Andri Pol
Positionen der Fotografie mit Andri Pol
Mo. 12.11.2012, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Raum E89-109
In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Andri Pol, geboren 1961, besuchte die Schule für Gestaltung Luzern und das Royal College of Art London. Er lebt in Basel und Weggis und arbeitet für Magazine wie DAS MAGAZIN, ZEIT-Magazin, Stern, GEO, DU und veröffentlichte verschiedene Buchpublikationen, darunter Where is Japan.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Kush Kukreja, from the series Only in Good Taste, 2022
Vorträge
Fotografie HF
Öffentliche Veranstaltungen
Positionen der Fotografie mit Amarnath Praful
Do. 30.11.2023 um 09.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 109
This lecture presentation intends to act as a primer to contemporary photography practices in India. Often alternating between timeframes, we will be looking at how several aspects of representation, landscape, archive, community, family, identity, internet, and ecology are tackled by practitioners of photography - responding to the many peculiar contexts and constant flux within which the country resides.

Amarnath Praful is a visual artist, writer and teacher who primarily works with photography. 
Aus dem Werk Oberonya von Cansu Yildrian, 2024
ABGESAGT – Ersatzdatum folgt!
Positionen der Fotografie mit Dr. Sebastian W. Hoggenmüller
Fr. 20.03.2026
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Im Rahmen der Vortragsreihe Positionen der Fotografie gibt Sebastian W. Hoggenmüller Einblicke in seine forschende Praxis. In einem offenen Gespräch stellt er seine soziologische Arbeit zu Visualität und Gesellschaft vor und fragt, wie Bilder Bedeutung erzeugen, welche Funktionen visuelle Medien haben und wie sich mit visueller Kommunikation sozialwissenschaftlich arbeiten lässt.

Entlang seines Werdegangs spricht er über zentrale Ideen seiner Arbeit und seine methodischen Entwicklungen zur soziologischen Bildanalyse, in denen er ästhetisch-praktische Verfahren mit wissenschaftlichen Ansätzen verbindet. Sein Spektrum reicht von qualitativen Einzelbildanalysen bis zu KI-gestützten Verfahren im Umgang mit Big Visual Data.

Sebastian W. Hoggenmüller ist Soziologe mit Schwerpunkt Medien, visuelle Kultur und Data Cultures. Als Oberassistent am Soziologischen Seminar der Universität Luzern vertritt er den Bereich Medien und visuelle Kommunikation und ist zudem Dozent für Data Cultures + Literacy an der Hochschule Luzern.
Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Positionen der Fotografie mit Gian-Reto Gredig & Goran Galic
Mo. 14.10.2013 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 1. Stock, Raum 109
Das Künstlerduo Goran Galic und Gian-Reto Gredig (Zürich) präsentiert seine künstlerischen Arbeiten und stellt diese in einen erweiterten Kontext, der sich mit der medialen Übertragung von Inhalten sozialer und politischer Relevanz befasst. Wie nehmen wir medial vermittelte Wirklichkeit wahr und wer bestimmt dabei unseren Blick? Ganz im Sinne einer Kunst als Umkehrung des Blicks, arbeiten Galic und Gredig an der Schnittstelle zwischen dokumentarischem Konstrukt und dessen Nachbilder.

Einerseits leben die Arbeiten von Galic und Gredig von der Bilderlust, von der Faszination des Bildes, das uns in die Welt hineinzieht, und andererseits vom Ikonoklasmus, vom grossen Bilderzweifel, vom Gedanken, dass Bilder blenden und vortäuschen, dass sie erst durch Sprache oder durch eine geeignete Anordnung kontextualisiert und damit lesbar werden. In diesem Sinne sind die Arbeiten von Galic und Gredig Einladungen, Bilder und Worte neu zu kombinieren und zu denken, wenn wir zu sehen und zu verstehen glauben.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Sabine Troendle ‹Texas Reliable News›
Positionen der Fotografie mit Sabine Troendle
Mo. 12.10. 2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
Texas Reliable News sind vertrauenswürdige Berichte über das Leben und die Lage in Texas/USA. Sie sind insofern vertrauenswürdig, weil sie niemandem verpflichtet sind und nicht die Interessen von Dritten verfolgen. Die Berichte schlagen eine persönliche Sichtweise auf das Leben und eine Interpretation der gesellschaftlichen Lage in Texas vor.

Während einem halben Jahr verschickte die Fotografin, Künstlerin und Autorin Sabine Troendle einen wöchentlichen Broadcast aus Texas – Fotografien und Text via Email sowie einen Link auf ihre Website, auf der der neuste Beitrag jeweils aufgeschaltet wurde. Mit ‹Texas Reliable News› schaffte Troendle ein Format, das ihr einerseits erlaubt, als Berichterstatterin unterwegs zu sein, und andererseits die Wichtigkeit von alternativen, entschleunigten Informationsformen in der heutigen Medienlandschaft betont. Die Texas Reliable News liegen seit 2015 auch als Buch vor.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent_innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bilder: Felix Streuli
Positionen der Fotografie mit Felix Streuli
Mi. 15.10.2008, 18.00-20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Erdgeschoss
Seit vielen Jahren arbeitet der Felix Streuli vor allem für die Werbung. Anhand seines Portfolios gibt er einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und erzählt, wie man zu Aufträgen kommt, wie sie abgewickelt werden und wie man in der Auftragsfotografie mit den Vorgaben bzw. den Freiheiten umgeht.

Mit dem gelernten Handwerk und vor allem mit der sich im Laufe der Jahre entwickelten Formensprache wendet er sich nun vermehrt eigenen Themen zu. So entstanden in losen Abständen parallel zur Auftragsfotografie zahlreiche freie Arbeiten, die er im zweiten Teil des Vortrages zeigt.

In der Vortragsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Raisa Durandi, aus der Arbeit Grünhölzli
Positionen der Fotografie mit LUNAX-Fotograf:innen
Mi. 01.03.2023
16.30–18.30 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-109
Als gemeinnütziger Verein fördert
LUNAX die unabhängige Autorenfotografie im Bereich der Reportage und der künstlerischen Fotografie. Die Mitglieder sind dem Visual Storytelling auf hohem Niveau verpflichtet. Sie verstehen sich als Autorenkollektiv, das die Verhältnisse unserer Zeit abbildet und reflektiert. Gemeinsam realisieren sie thematisch angelegte Ausstellungsprojekte und publizistische Formate.

Die Fotograf:innen von LUNAX ermöglichen einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und ihre Zusammenarbeit im Kollektiv. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Thomas Flechtner
Di. 19.03.2013, 10.00–12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 1. Stock, Raum 109
News entwickelt die vielbeachteten Arbeiten des Schweizer Künstlers Thomas Flechtner weiter. Während er sich in Snow mit Schnee als Metapher für Zeitlosigkeit, Ruhe, Distanz und Einsamkeit auseinandersetzte, untersuchte Flechtner mit Bloom in atmosphärisch verdichteten Pflanzenstudien die unbändige Farbigkeit und Bewegung der gewachsenen Natur. Für sein neues Projekt News sammelte Flechtner über ein Jahr weltweit Zeitungscover, um sie mit Pflanzensamen aus verschiedensten Ländern zu bestreuen, zu wässern und schliesslich der Sonne auszusetzen. Das allmähliche Verblassen und Überwachsen der «News» hält er auf mehr als hundert Farbfotografien fest. Flechtner stellt die Anarchie der Natur der menschbestimmten Agenda gegenüber und hinterfragt die Flüchtigkeit des Gedächtnisses ebenso wie die Anforderungen an dasselbe für die Gestaltung der heutigen Welt.

Thomas Flechtner, geboren 1961 in Winterthur, studierte an der Ecole de Photographie, Vevey. Für seine fotografischen Arbeiten, die er regelmässig ausstellt, erhielt er zahlreiche Preise. Er lebt und arbeitet in Valliere, Frankreich und Zürich.


Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Art end mony, Dijan Kahrimanovic, 2018
Positionen der Fotografie mit Dijan Kahrimanovic
Mi. 15.05.2019, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 2. Stock, Raum F89-208
Ob er Kettensägen von Bosnien-Herzegowina in die Schweiz oder Traktoren in die andere Richtung verkauft, Pferde von Holland für die Zucht in den Balkan fährt oder seine eigene Kutschensammlung erweitert, ob er einen Panzer kauft und zu einer Skulptur presst, sich einen Fundus an sich selbst überlassenen Negativen von Familienbildern aneignet, die er zu einer semifiktionalen Geschichte von Identität und Erinnerung verwebt oder in einer Kunstaktion seinen Passport fälscht – bei Dijan Kahrimanovic (*1990) ist sich das Publikum, off- oder on stage, nie ganz sicher, wo sein Leben als Performance anfängt und als Kunst wie ein Boomerang wieder zurückgeflogen kommt.

Seine Geschichten sind immer mit einer Prise Schalk gewürzt. Sie zeugen von einer Ausgefuchstheit im Navigieren zwischen Waren und Werten. Die Kunst als Geschäft und die Kunst als Handel und Aktion – in seinen Tätigkeiten herrscht ein immerwährendes «wheeling & dealing» zwischen kreativem Schaffen und der Befragung des Alltags. Aus den Erlebnissen seines bewegten Lebens schöpft er, eignet sich Geschichten an und wird selber zur Geschichte, die manchmal etwas Fantastisches hat, zugleich lebensnah ist und um existenzielle Fragen kreist:  Was heisst es Künstler zu sein, als Künstler zu arbeiten und zu (über)leben? Ein Seilakt zwischen Dijan sein und Kahrimanovic sein wollen. Dabei dient ihm die Fotografie als Pfeiler und Zeugnis, als Bindemittel und Transportvehikel für seine performativen Geschichten und installativen Arbeiten.
 
In seiner Arbeitspräsentation stellt Dijan Kahrimanovic eine Auswahl seines Schaffens und Geschichten seines Lebens als Künstler vor. Er verwebt darin auf empathische Weise kollektive Erinnerung und persönliche Geschichte miteinander. Er skizziert das kulturelle Dazwischensein als Identität – Import und Export als ewiger Kreislauf von Handel mit Ware und Geistvollem. Dijan Kahrimanovic diplomierte 2014 im Studiengang Fotografie an der F+F und machte 2018 seinen Master in Fine Arts an der ZHdK. 

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Nicolas Vermot Petit-Outhenin & Petra Köhle
Mo. 21.09.2015, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
In ihren Arbeiten beschäftigen sich Petra Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (beide 1977 geboren) mit Fragen der Repräsentation und Medialisierung von Geschichte. Sie (re-)konstruieren historische Ereignisse und analysieren Strategien des Archivs, wobei der Fotografie als vermeintlichem Garant von Objektivität ihr besonderes Interesse gilt. In unterschiedlichen Settings untersuchen sie, wie die Fotografie und die ihr immanenten Praktiken der Selektion, des Ausschlusses und der Manipulation auf unsere Wahrnehmung wirken.

Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste. Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen ReferentInnen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Bild: Anna-Tina Buss
Positionen der Fotografie mit Anna-Tia Buss
Mi. 09.11.2022 18.00–20.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-E03, Aula
In ihrer fotografischen Arbeit hinterfragt Anna-Tia Buss das Gefühl von Zugehörigkeit und Identität, und was es bedeutet, eine Frau in unserer Gesellschaft zu sein. In ihrem Langzeit-Projekt I never realized untersucht Anna-Tia Buss Schönheitsideale und wie sie unsere Körperwahrnehmung prägen. In mehreren ihrer Arbeiten verwendet sie einen kollaborativen Ansatz und lädt die TeilnehmerInnen ein, sich an der Entstehung der Werke zu beteiligen.

Anna-Tia Buss ist eine Schweizer Fotografin, ursprünglich aus Genf, lebt und arbeitet zurzeit in Zürich. Nach ihrer Fotografie-Ausbildung an der Fotoschule Vevey – Centre d'enseignement professionnel de Vevey CEPV –schloss sie mit einem Bachelor in Camera Arts an der Hochschule Luzern ab. Ihre Arbeiten wurden bereits in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.

Am 9. November um 18.00 Uhr gibt uns Anna-Tia Buss einen Einblick in ihr Schaffen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Der Anlass findet in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsreihe vfg bildersoirée statt.
Repro (L'Oeil 1955), Matthias Gabi, 2018
Positionen der Fotografie mit Matthias Gabi
Mi. 27.03.2019, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, 8047 Zürich, Fotostudio
Die heute vor dem Hintergrund digitaler Netzwerke vielbeschworene Bilderflut begann mit vor-fotografischen Druckverfahren. Über das goldene Zeitalter fotografisch illustrierter Drucksachen mündete sie in ein vernetztes digitales System der Produktion, Verbreitung und permanenter Verfügbarkeit fotografischer Bilder. 

Aus dieser Beobachtung einer Vormacht des Bildes speist sich Matthias Gabis (*1981) langjährige analytische Faszination für Bilder, insbesondere für druckgrafisch reproduzierte Fotografien. Mit vielfältigen Techniken setzt er sich damit auseinander, eignet sie sich aus Büchern an, isoliert sie aus Filmen, fotografiert sie mit dem iPhone oder mittels aufwändigem Reproverfahren. In fortlaufenden Werkgruppen reflektiert er die Frage nach der Funktionsweise sowie der Verbreitung alltäglicher Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln.

In seiner Präsentation stellt Matthias Gabi eine Auswahl seiner bisherigen Arbeiten vor und gibt einen vertieften Einblick in seine aktuelle Arbeit REPRO, welche als fotografische Reproduktion von Bildern aus den Printmedien, die Produktion, Zirkulation und Vermittlung von Bildern in Frage stellt.

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Keine Anmeldung erfoderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Bruno Augsburger
Do. 21.04.2016 , 13.15–15.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?

In dieser Vortragsreihe stellen Fotograf:innen und Künstler:innen ihre Arbeiten vor und diskutieren im Anschluss Fragen und Kommentare der Studierenden und Gäste.

Im Zentrum steht dabei die Frage, in welchen Kontexten sich zeitgenössische Fotografie bewegt und inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können. Wie sich Kunst als Beruf realisieren lässt oder als Voraussetzung für anspruchsvolle angewandte Arbeiten wirkt, wird von den eingeladenen Referent:innen auf sehr unterschiedliche Weise vertreten und soll ein breites Feld von «Positionen» aufzeigen.

Häufig verklären Fotografen Landschaften. Oder dramatisieren sie in Zeiten des Klimawandels. Bei Bruno Augsburger ist das anders. Er will die archaische Natur vor allem erleben und dabei herausfinden, was sie für urbane Menschen bedeuten kann.

Bruno Augsburger (*1968) arbeitet für diverse Magazine und internationale Firmenkunden. Seine freien Arbeiten wurden mehrfach in Galerien ausgestellt, unter anderem in Zürich, Berlin und London. 

Keine Anmeldung erfoderlich – Eintritt frei!
Bild: Tillo Spreng, aus GAZE, 2021 
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Tillo Spreng
Do. 25.04.2024, 16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Besonderes Augenmerk legt Tillo Spreng auf Fragen zu Repräsentation, zum Umgang mit Machtdynamiken zwischen Protagonist:innen und Filmschaffenden und damit verbunden auf Prozesse des partizipativen Filmemachens.

Tillo Spreng ist Assistent an der F+F im Studiengang Fotografie HF. Er setzt international als Regisseur und Kameramann Werbefilme, Musikvideos, Kurz- sowie Dokfilme um. Er war Musikproduzent und über 12 Jahre als Veranstalter und DJ-Resident in diversen Zürcher Clubs tätig. Nach seiner Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule schloss er 2010 mit dem Bachelor of Arts in der Vertiefung Cast (Audio-visuelle Medien) an der ZHdK ab. 2022 schloss er an der ZHdK den Master Transdisziplinarität ab, wo er sich vertieft mit Repräsentation, Prozessen der künstlerischen Zusammenarbeit und Autor:innenenschaft in Zusammenhang mit seiner Praxis auseinandersetzte.
Bild: Raymond Meier, Uniform Color Space #04
Positionen der Fotografie mit Raymond Meier
Di. 26.09.2017, 16.45–18.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Zürich, 1. Stock, Raum 109
Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden?
 
An der nächsten Veranstaltung Positionen der Fotografie wird Raymond Meier Einblick in sein facettenreiches Schaffen geben. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern sich angewandte und künstlerische Haltungen treffen oder gegenseitig beeinflussen können.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Stefan Burger, several suggestions on how to behave in front of a wall ..., 2008
Positionen der Fotografie mit Stefan Burger
Mo. 19.10.2009, 9.15 - 12.15 Uhr
F+F, Flurstrasse 93, Fotostudio, Erdgeschoss
Fragile und poetische, wie auch von Witz und Ironie geprägte Fotografien, Installationen bis hin zu performativen Inszenierungen stehen im Zentrum von Stefan Burgers Schaffen. Fotografien bilden immer mal wieder den Ausgangspunkt seiner Arbeiten. Am Ende des künstlerischen Prozesses sind sie oftmals kaum mehr sichtbar und über Umwege zu Videos, skulpturalen Arbeiten oder Installationen weiterentwickelt. Das Medium Fotografie wird bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten und darüber hinaus ausgelotet.

Im Mittelpunkt von Stefan Burgers Werken stehen Fragen nach den Produktions- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Selbstreflexiv analysiert er seine Rolle als Künstler im Entstehungsprozess der Arbeiten, thematisiert das Verhältnis von Produzent und Rezipient oder schafft kritische Bezüge zur Kunstgeschichte. Er untersucht damit die Gesetze und Normen künstlerischer Produktion bis hin zu Abnormitäten und Irrwegen, deutet in ihre Richtung und hinterfragt sie.

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie
Fabienne Gantenbein, Titlis, 2023
In dieser Veranstaltungsreihe stellen Fotograf:innen, Kunstschaffende und Gestalter:innen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern ihre Arbeiten vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.
mehr...
Arne Schmitt, aus dem Bildband Die neue Ungleichheit, 2015
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Arne Schmitt
Mo. 23.09.2024
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Arne Schmitt nutzt immer wieder Fotografie, Video und Text, um analytisch und kritisch auf Stadt und Architektur zu blicken – aus der Gegenwart heraus und meist durch eine historische Folie hindurch, die er zielgerichtet recherchiert und seinen Bildern als aufbereitetes Material mit auf den Weg gibt.

Arne Schmitt studierte Fotografie in Leipzig und Brüssel und zog 2013 nach Köln. Er lebt und arbeitet seit 2021 in Zürich. Er lehrte an der Universität Köln, an der Folkwang UdK Essen sowie zwei Jahre als Gastprofessor an der HfbK Hamburg. Seine Bücher erscheinen bei Spector Books Leipzig. Seine Arbeit wird von den Galerien Jacky Strenz, Frankfurt a.M. und K‘, Bremen vertreten. Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen!
Positionen der Fotografie mit Michael Krone
Mo. 12.06.2006 , 10.00-12.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, Erdgeschoss, Raum E01
Michael Krone, freischaffender Fotograf, hält im Rahmen der Veranstaltungsreihe Positionen der Fotografie – Wie lässt sich Kunst eigentlich anwenden? des Studiengangs Fotografie einen Vortrag über seine Arbeiten halten.


Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
Positionen der Fotografie mit Torsten Hattenkerl
Montag, 27.03.2006, 13.15-15.15 Uhr
F+F Fotostudio im Flurhof, Flurstrasse 93
Anschliessend an den Vortrag gibt es Gelegenheit zu einem offenen Künstlergespräch.

Die Teilnahme ist für die Foto-Klasse obligatorisch, weitere Gäste sind herzlich eingeladen!

Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!