Ausschnitt, Forbidden Fruit, Christine Leimbacher, Diplomkollektion 2024
Presseservice
Diplom Fashion Show 2024
Medienmitteilung 14.05.2024
Am 7. Juni 2024 geht’s für die Abschlusskreationen ab auf den Catwalk! Zehn Studierende des Studiengangs Modedesign HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich präsentieren im Kontext der diesjährigen Diplomausstellung ihre Kollektionen – choreografiert von Yannick Aellen, Mode Suisse.

Die Diplomand:innen beschäftigen sich in ihren Kollektionen mit hochaktuellen, zum Teil umstrittenen Themen. Sie setzen sich mit diversen Perspektiven auseinander und untersuchen die Aussagekraft der Mode mittels unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien und formulieren daraus eigenständige und eigensinnige Statements.

So stehen nicht nur die Diplomkollektionen der Modeabsolvent:innen im Rampenlicht stehen, sondern auch die Bedeutung der Mode als zeitgenössische ästhetische Praxis.

Die Catwalks gehen am 7. Juni, um 17.30 und 20.00 Uhr über den Laufsteg.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 
Filmstill: augen|blick, Anita Moresi, Brigitt Sonderegger, Samuel Waltz, Diplomfilm 2024
Presseservice
Diplomausstellung 2024 – ME TIME
Medienmitteilung
06.05.2024
Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der vier HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigt die Arbeiten von insgesamt 27 Absolvent:innen.

Ich geb’s auf. Ich mag mich nicht mehr beklagen, über meinen Job oder darüber, mich in irgendein Rollenbild quetschen zu müssen. Ich hab’s satt, alten Zeiten nachzutrauern, will allgemein nicht mehr einem Leben nachweinen, zu dem unmöglich zurückgekehrt werden kann. Ich möchte meine Ängste nicht ständig verbergen müssen und es nervt, dass alle mein Verhalten deuten und einordnen wollen. Es ist Zeit für ein bisschen Me Time – Zeit nur für mich. 

Die Absolvent:innen zeigen in ihrer diesjährigen Diplomschau Arbeiten, in denen sie ihren eigenen Interessen folgen konnten. Sie erzählen von der Flucht in Traumwelten, vom bewussteren Umgang mit unserer Gesundheit, unserem Selbstbild und unserer Umgebung. Manchmal auch von Problemen, zu denen es keine abschliessenden Lösungen geben muss. Die Werke verschaffen uns dadurch Raum, uns für kurze Zeit selbst zu vergessen und in der Zerstreuung vielleicht zu merken, dass Me und We im Kreativschaffen unmöglich voneinander zu trennen sind.

Diese Ausstellung ist kein Plädoyer für puren Egoismus. Auch wir wissen um unser Dasein in finsteren Zeiten. Trotzdem, oder gerade deshalb, brauchen wir Nachsichtigkeit miteinander. So kann es geschehen, dass wir in den Abschlüssen anderer unsere eigenen Neuanfänge entdecken und mit ihnen den Blick in eine heilsame Zukunft erkennen. 

Die HF-Diplomausstellung wird von Bassma El Adisey kuratiert und findet vom 30. Mai bis am 9. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage​​​​​​: Mittwoch, 29. Mai 2024, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Bassma El Adisey, Kuratorin um 18.30 Uhr 

Die F+F freut sich über Anmeldungen zum Medienrundgang um 17.00 Uhr an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Ugo Rondinone, nude (xxxxxxxxxxxxxx) (rainbow), 2021, wax mixed with day-glow pigments, 76 x 99 x 45 cm, Foto: Stefan Altenburger, Photography Z
Presseservice
F+F-Alumnus Ugo Rondinone gestaltet eine Kunstausgabe für die «Neue Zürcher Zeitung»
Medienartikel
06.04.2024

Philipp Meier beleuchtet im Artikel das Werk des 1964 geborenen und als Kind italienischer Immigranten in Brunnen in der Innerschweiz aufgewachse Künstlers. Für die Kunst brach Rondinone eine Ausbildung zum Primarlehrer ab. Er ging an die Kunstschule nach Florenz, dann nach Zürich an die F+F-Schule, dann nach Wien an die Hochschule für angewandte Kunst. In New York schliesslich schaffte er den Durchbruch. Der lesenswerte Artikel in der NZZ oder als PDF unten.  

Magnus Luca Langset, Contrabbando, Filmstill, 2023 
Presseservice
Studiengang Film
Dokfilm Contrabbando
19. und 21.01.2024
59. Solothurner Filmtage
Die Auswahlkommission der Solothurner Filmtage hat den Dokumentarfilm Contrabbando von Magnus Luca Langset ins Programm aufgenommen. Der Film thematisiert den Warenschmuggel, der von der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre zwischen der Schweiz und dem angrenzenden Veltlin in Norditalien seine Blützeit erlebte. Beteiligt waren Frauen, Männer, Kinder und der Bundesrat.

Contrabbando führt uns in diese Region, wo «spalloni», wie die illegalen Händler:innen genannt wurden, täglich vom Val Poschiavo aus ihre wertvolle Fracht transportierten. Zeitzeug:innen berichten von abenteuerlichen Reisen, den riskanten Unternehmungen und Herausforderungen, die damalige Schmuggler:innen, Zollbeamt:innen und lokale Bewohner:innen gleichermassen betrafen.

Ihre Geschichten sowie Archivaufnahmen und aktuelle Bilder der vermeintlichen Bergidylle geben uns vielgestaltige Einblicke in vergangene Zeiten und erzählen von der Resilienz und dem Erfindungsreichtum jener Menschen, die Teil dieser kleinen, aber blühenden Industrie zwischen zwei Ländern waren.

Screenings am Festival
Foto: Jean-Marc Felix, 2023
Neues Amt für Daniel Hertli
Medienartikel
31.08.2023
«Im Aargau findet Kultur fast überall statt, nicht nur in Aarau oder Baden.» Das schätze er am Kanton, sagt Daniel Hertli im Interview mit dem Aargauischen Kulturverband AGKV. Per 1. September übernimmt er dort die Position des Geschäftsführers. Seit 2016 lebt der Co-Leiter des Studiengangs Film in Kaiserstuhl und hat bewusst eine neue Herausforderung im Aargau gesucht.

In seiner neuen Rolle wolle er das umsetzen, was sich der Kanton selbst auf die Fahne geschrieben hat: Aargau, der Kulturkanton! «Doch eine Werbekampagne macht noch keinen Kulturkanton – da gibt es noch viel zu tun», sagt Daniel. Er wolle Kultur zum Alltag machen und die einzelnen Regionen noch mehr fördern. Denn Kultur mache den Kanton erst lebenswert. «Kulturförderung sollte als Investition betrachtet werden und nicht nur als Unterstützung für Kulturschaffende.»

Ganzes Interview lesen
Milky Diamond in der Heldenbar, wo sie jeden Mittwoch auftritt. Foto: Jonathan Labusch, Tagesanzeiger
Presseservice
F+F-Abgängerin Milky Diamond im Interview
Medienartikel
12.08.2023
Ab Mittwoch ist Milky Diamond – eine der bekanntesten Zürcher Dragqueens und ehemalige F+F-Studentin – jeweils im Nachtleben unterwegs. Deshalb steht sie sonntags auch fast nie vor 17.00 Uhr auf. Wenn sie es aber doch mal zum Brunch schafft, dann am liebsten im Samigo Amusement mit Blick auf den See.

Was sie sonst noch so erlebt, liest du im Tagesanzeiger.
Fotos: Céline Müller, 2023
Presseservice
Fotografie-Studentin Céline Müller im Züritipp
Medienartikel
01.08.2023
Die vier Bilder, die von Céline Müller (Studentin Fotografie HF) bislang im Tagesanzeiger erschienen sind, führen quer durch die Stadt. Von schlafenden Menschen am Zürichsee über einen beschwingten Moment an der diesjährigen Pride und Erfrischung in Form von Glacé am Platzspitz, zur Chilbi des Züri-Fäschts und wieder zurück an den Zürichsee. Wir sind gespannt, wohin uns Céline in der letzten Ausgabe der Züriszene führen wird.
Ausstellungsansicht Ja, wir kopieren!, Kunstmuseum Solothurn, Foto: Hanspeter Bärtschi
Presseservice
Befreiendes Geständnis im Kunstmuseum
Medienartikel
20.05.2023
Die Solothurner Zeitung hat die mit F+F-Dozent Michael Hiltbrunner kuratierte Gruppenausstellung im Kunstmuseum Solothurn Ja, wir kopieren! Strategien der Nachahmung in der Kunst seit 1970 mit einem ausführlichen Ausstellungsbericht bedacht.

«So zeigt Ja, wir kopieren! auf, wie eine der urmenschlichsten Kulturtechniken funktioniert, und zeichnet auf spielerische Weise Entwicklungen in der Kunstgeschichte nach. Damit wandelt sich die Ausstellung vom Geständnis zum Plädoyer.» Franz Beidler

Der komplette Artikel ist im Anhang zu finden.
Grand Tour of Switzerland, David-Scholl, Diplomarbeit 2023
Presseservice
Diplomausstellung 2023 – HAPPILY EVER AFTER
Medienmitteilung
01.05.2023
Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigt die Arbeiten von insgesamt 33 Absolvent:innen und markiert damit den Abschluss einer intensiven Studienzeit. Ende gut, alles gut?

In einer von unzähligen Krisen gezeichneten Welt scheint uns langsam bewusst zu sein, dass jenes Happy End, von dem wir zu träumen gelernt haben, sich vielleicht nie verwirklichen wird. Dennoch vermittelt uns die kapitalistische Weltlogik eine Vorstellung des ultimativen Glücks, für das wir allerdings selbst verantwortlich sind. Zum Greifen nah und doch so fern. Diesem Weg des «Glücks» jedoch bewusst zu entgehen, scheint sinnlos – denn wer möchte schon traurig sein?

Nicht ohne Ironie ist «Happily Ever After» ein ungewisser, doch optimistischer Blick in die Zukunft der Diplomierenden und zugleich eine Momentaufnahme ihres umfassenden Arbeitsprozesses: Sie stellen sich (selbst-)kritischen Fragen, verorten sich in ihrer eigenen Realität genauso wie in wunderbaren Wunschwelten. Es ist Zeit, gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen, um mit den Herausforderungen der Welt zu leben, in Beziehung zu anderen zu stehen und neue gestaltlose Formen des Glücks zu erträumen.

Die HF-Diplomausstellung wird von Marlene Bürgi kuratiert und findet vom 1. bis am 11. Juni 2023 in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage​​​​​​: Mittwoch, 31. Mai 2023 Performances:
  • 19.00 Uhr: Time to Plant von Karoline Zepter
  • 19.15 Uhr: Die Anderen sind n(ich)t von Chiara Siciliano
  • 19.30 Uhr: ARE YOU QUALIFIED? von Caroline Alexandra Stadelmann
Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Bild: Film Still, KIM von Daniel Valance, 2022
Presseservice
20 Jahre F+F Film
Medienmitteilung
16.03.2023
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des F+F Studiengangs Film HF zeigen wir am 6. April 2023 ausgewählte Filme unserer Studierenden, Alumni und Alumnae. Das Film-Event findet im Kino Xenix statt und besteht aus drei unabhängigen Blöcken.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten, die Platzzahl im Kino ist beschränkt.

20 Jahre F+F Film – Endlich erwachsen!

6. April 2023,
ab 18.00, 20.00 oder 22.00 Uhr

Kino Xenix
Kanzleistrasse 56
8004 Zürich

Einzelne Filmemacher:innen und die Studiengangsleitung sind anwesend und stehen nach der Projektion für Austausch zur Verfügung.

Gerne stellen wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Bilder zu den geplanten Programmpunkten zusammen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
fucking good art (2022), Diplomperformance von Tatjana Hartmann & Luischa Berlin, 2022. Foto: Claudia Breitschmid 
Presseservice
Hintergrund-Reportage über die F+F
Medienartikel
15.09.2022
Das Kunstbulletin, Teil des grössten kunstjournalistischen Netzwerks der Schweiz, hat in seiner Oktober-Ausgabe einen ausführlichen Hintergrund-Bericht zur Geschichte der F+F veröffentlicht. Autor J. Emil Sennewald, der selbst an der Schule unterrichtet, zeichnet ein vielfältiges Bild der Kunst- und Gestaltungsinstitution hinter dem Zürcher Koch-Areal. Sein Portrait der F+F fokussiert auf die Diversität und Abgrenzung von anderen «klassischen» Schulen, lässt Alumni und Alumnae gleichermassen zu Wort kommen. Sennewald habe, so schreibt er, die «kollegiale Arbeitsweise nach Frankreich exportiert.» Dort doziert er an der École supérieure d'art de Clermont Métropole (ÉSACM). Der komplette Artikel ist im Anhang zu finden.
Christoph Lang, Bild: Silas Zindel
Presseservice
Mein Wochenende mit Christoph Lang
Medienartikel
23.07.2022
Wo verbringt der F+F-Rektor am liebsten seine Wochenenden? Was kocht er an den freien Tagen und – schaut er den «Tatort»? Rund um das nachgeholte Jubliäumsfest, das am 23. Juli 2022 an der Flurstrasse stattfand, hat Lena Kesseli vom Zürcher Tages-Anzeiger ein Interview unter der Rubrik «Mein Wochenende» mit Christoph Lang geführt. Darin gibt der 51-Jährige Einblicke in seine Wochenend-Rituale – wer wusste bis anhin, dass Langs liebste Eierspeise Masala-Omlette ist und das er schöne Menschen und Espresso im «La Stanza» mag? Das komplette Interview ist hier oder im angehängten PDF nachzulesen. 
ad abstactum. Eine transdisziplinäre Forschung, Karin Venosta, Diplomarbeit 2022
Presseservice
Öffentliche Veranstaltungen
Diplomausstellung 2022 – Kunst fürs Leben!
Medienmitteilung
09.05.2022
Die diesjährige Diplomausstellung der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design macht deutlich, dass die Zeiten von pandemiebedingter Innerlichkeit sowie von «l’art pour l’art» definitiv vorbei sind.

Stattdessen nehmen die Arbeiten der 22 Diplomand:innen das Leben in seiner vollen Bandbreite ins Visier. In den ausgestellten Arbeiten werden identitäts- und migrationspolitische Themen ebenso verhandelt, wie die Frage danach, wie sich ein (un-)aufgeregter Alltag unter bestimmten Bestimmungen wie die freiwillige oder unfreiwillige Wahl des Lebensorts, einer Krankheit oder selbst- und fremdauferlegten Einschränkungen gestaltet.

Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in der medial vielfältigen Ausstellung gleichermassen vertreten. So liegen beinahe allen Diplomarbeiten letztlich brisante gesellschaftliche Themen und multiple Perspektiven zu Grunde.

Die Ausstellung findet vom 2. bis am 12. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage: Mittwoch, 1. Juni 2022, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Sarah Merten, Kuratorin um 18.30 Uhr. Performance fucking good art (2022) von Tatjana Hartmann & Luischa Berlin um 19.30 Uhr im Raum: F89-E03, Erdgeschoss.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht oder Laszlo Schneider und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft, David Scholl, 2021
Presseservice
Förderpreis für David Scholl
Medienartikel
27.04.2022
Das Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn hat neun Kunstschaffende mit Förderpreisen gewürdigt. Unter ihnen ist auch David Scholl (*1994), Studierneder Fotografie HF, der die Auszeichnung für seine Arbeit mit dem Titel Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft erhält. Jeder der Preise ist mit jeweils CHF 15 000 dotiert. Die offizielle Feier findet am Mittwoch, 1. Juni 2022 in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn statt. Die F+F gratuliert sehr herzlich und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg viel Erfolg. 
Bild: Ohne Titel, Marker auf Papier von Chiara Siciliano, 2022
Presseservice
Öffentliche Veranstaltungen
KUNSTLICHT GALA
Medienmitteilung
16.05.2022
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch– zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.
Kaugummikauen, Workshop mit Peter Jenny, 2022
51 Jahre Experiment F+F
Medienartikel
20.01.2022
Kunsthalle Bern
1970 stellte die Klasse F+F, die kurz davor im Protest die Kunstgewerbeschule Zürich verlassen hatte, in der Kunsthalle Bern aus. Mit basisdemokratischen und antiautoritären Ansätzen wollte die Klasse in Kunst und Design nicht nur formalästhetische sondern auch gesellschaftskritische Aspekte berücksichtigen. In der 1971 gegründeten F+F Schule für experimentelle Gestaltung entwickelte sich daraus ein eigener Ansatz der Radical Education.

Über 50 Jahre später wurde die F+F Schule eingeladen, eine Archiv-Ausstellung am gleichen Ort zu zeigen. Realisiert wurde die Ausstellung von einer Gruppe mit über 20 Studierenden der F+F unter der Leitung von Michael Hiltbrunner. Gezeigt wurden neben Dokumenten zur Ausstellung von 1970 und zur Geschichte der Schule auch neue Arbeiten, die sich mit dem Archiv befassen und andere, die sich auf aktuelle Themen beziehen.

Artikel in Suedostschweiz.
Serge Stauffer, Filmstill Hand, eingefärbt, 1977
Presseservice
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Rausch
Medienartikel
19.11.2021
Kino Xenix, Zürich

Mit einem regelrechten Marathon von insgesamt zwölf Stunden Film, Videos und Clips liefert der Studiengang Film der F+F Schule für Kunst und Design seinen Beitrag anlässlich des 50. Jubliäums der «alternativen Kunschti» im Kino Xenix ab. Insgesamt 87 Kürzest- und Kurzfilme sind in sechs voneinander unabhängi- ge thematische Blöcke à knapp zwei Stunden gegliedert, aber am lustigsten wärs halt schon, sich gleich dem gesamten Rausch hinzugeben und den vollen halben Tag Filmdröhnung mitzumachen. Schliesslich hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren nicht bloss die Aufnahmetechnik beinahe schon revolutionär gewandelt, sondern auch die inhaltliche Dringlichkeit einer tendenziell jüngeren Urheberschaft ihren Fokus doch vergleichsweise merklich verändert.

«Die Möglichkeit, ein halbes Jahrhundert in einem halben Tag Revue passieren zu lassen, wird so konzentriert nicht so rasch wiederkehren», froh

Jubiläumsprogramm Film & Video 50 Jahre F+F, Sa, 20.11.2021, 12.00 bis 24.00 Uhr, Kino Xenix, Zürich.

F+F Festival
09.09.2021
Medienmitteilung
Die Leitgedanken, die zur Gründung der F+F führten, sind ein Zeugnis zur Verfolgung einer «Radical Education», wie sie von Vorreitern wie Ivan Illich, Paulo Freire und bell hooks propagiert wurde und heute noch immer von zahlreichen selbstorganisierten Initiativen, viele darunter von Künstler:innen geleitet, praktiziert wird – eine Pädagogik, die, immer noch hoffnungsvoll, einen grundlegenden Wandel hin zu einer mit kritischen Werkzeugen ausgestatteten Gesellschaft einläuten sollte.

Zum 50-jährigen Jubiläum der F+F Schule für Kunst und Design nehmen verschiedene Künstler:innen das Thema der «Radical Education» noch einmal genauer unter die Lupe. Sie verfolgen in ihrer Praxis jeweils eine experimentelle Lehre und suchen den Dialog mit Student:innen, die ihre Schulen kritisch betrachten. Ausserdem involvieren sie Organisationen, die inklusive, basisdemokratische Studienprogramme ermöglichen. In Workshops, Ausstellungen, Spaziergängen oder Lesegruppen zeigen sie auf, wie selbstorganisierte Handlungsräume und ein solidarisches Netzwerk von Kulturaktivist:innen entstehen können. Im Mittelpunkt des Festivals steht das kollektive Ver/Lernen etwa durch Spielen und das Spiel als eine Übung von Ausdrucksfreiheit, Normüberschreitung und Kritikfähigkeit.
Foto: Figur im Raum, Mike Niederberger, Fotografie HF, 2020
Presseservice
Medienspiegel zum F+F Jubiläum
01.08.2021
50 Jahre F+F! Es ist eine besondere Freude, dass zum Jubiläumsauftakt, am Tag der Eröffnung der Diplomausstellung in der Kunsthalle Zürich, das Schweizer Fernsehen in der Hauptausgabe der Tagesschau sowie im Kulturplatz je einen Beitrag zur F+F ausstrahlte. Anbei ein kleiner Auszug mit Links zum eintauchen, schwelgen und zum neues aus der Vergangenheit zu entdecken:

Fernsehen & Radio
  • Tagesschau Hauptausgabe, 19. Mai, 19.30 Uhr, ab Min. 22:37'
  • Kulturplatz, SFR, Mittwoch, 19. Mai, 22.22 Uhr, ab Min. 22:17’
  • Kulturzeit, 3sat, Mittwoch, 19. Mai, 19.20 Uhr
Zeitungen & Onlinepublikationen Life-Stream Aufzeichnungen
Presseservice
Social Sculpture Award 2021
Medienmitteilung
30.06.2021
1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte. Über 40 Jahre danach erhält die unabhängige Kunstschule den Social Sculpture Award, der im Andenken an den bedeutenden Künstler seit drei Jahren verliehen wird. 

Die F+F freut sich bekannt zu geben, dass die F+F Schule für Kunst und Design den Social Sculpture Award 2021 zugesprochen erhalten hat. 

Mit der Auszeichnung fördert die Social Sculpture Corporation (SSC) «die Idee der Sozialen Skulptur, die eine gesellschaftliche Transformation zu mehr sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung, gelingender Kooperation und Teilhabe zum Ziel hat.» Die Jury würdigt «den Einsatz der F+F, sich dem verantwortungsvollen Prozess der künstlerischen Ausbildung junger Menschen immer wieder neu zu stellen». Die Preise werden 2021 an fünf Einzelpersonen und Projekte verliehen, «die aktiv an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken.».

Die Auszeichnungen werden den Preisträger*innen am 22. August 2021 in Düsseldorf überreicht. Die Jury des SSC Award besteht aus Dr. Susanne Anna (Leiterin Stadtmuseum Düsseldorf), Prof. Dr. Walter Kugler (Ausstellungskurator und ehem. Leiter Rudolf Steiner Archiv, Dornach), Prof. Katharina Sieverding (Künstlerin, Fotografin, Düsseldorf), Johannes Stüttgen (Künstler, Düsseldorf), Prof. Till Velten (Künstler, Zürich).

Der Social Sculpture Award ist eine Initiative der Social Sculpture Corporation zur Verbreitung der Plastischen Theorie von Joseph Beuys. Der Preis verweist auf die grosse Bedeutung der sozialen Plastik für die Menschheit, deren Verwirklichung als Aufgabe immer noch aussteht. Ausgezeichnet werden Initiativen und Einzelpersonen, die vorbildlich an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken. 

Preisträger*innen sind: Konstantin Adamopoulos, Hürth, für seine Verdienste auf dem Gebiet der sozialen Plastik, insbesondere seinen grossen Einsatz für das Brombacher Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI, sowie die mit ihrer gesellschaftlichen Arbeit herausragenden Projekte:  2021 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Joseph Beuys. Die Ehrung in diesem Jubiläumsjahr ist daher etwas ganz Besonderes. Sein gesellschaftspolitisches Engagement ging weit über seine berühmte Zeit als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie hinaus. So gehörte er zu den Gründern der Grünen Partei Deutschlands. Die Gründergeneration der F+F pflegte Anfang der 1970er-Jahre einen vitalen Austausch mit der deutschen Kunstszene und Besuche von Studierenden und Dozierenden in Düsseldorf und an der Documenta 5 sind verbürgt. 1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte.

Die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich besteht als unabhängige Schule seit 50 Jahren. Sie entstand 1971 aus der Abspaltung der progressiven Kunstklasse «Form & Farbe» von der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich. Sie wurde als «F+F Schule für experimentelle Gestaltung» von Dozierenden und Studierenden gemeinsam gegründet. Über viele Jahre als Verein organisiert ist sie heute eine nicht-gewinnorientierte Stiftung.

In den letzten Jahrzehnten wurde das Ausbildungsangebot über die Kunstausbildung hinaus in Richtung Gestaltung erweitert: inzwischen ist die F+F mit fünf HF-Studiengängen, zwei EFZ-Fachklassen (Fotografie und Grafik), den Vorkursen und dem umfassenden Kursangebot die grösste Kunst- und Gestaltungsschule dieser Art in der Schweiz. Bis heute ist die F+F ein Labor des Design- und Kunstschaffens geblieben, das im Wesentlichen von seinem grossen und dynamischen Dozierenden-Netzwerk lebt. Öffentliche Anlässe wie Ausstellungen, Projektpräsentationen und Vorträge machen die F+F zu einem Treffpunkt der Zürcher Kunst- und Gestaltungsszene.

Die Stadt Zürich, die Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein unterstützen die F+F durch Subventionen; Stiftungen und Private leisten Zuwendungen für den Stipendienfonds und das Stipendium Welcome für Geflüchtete. 

Christoph Lang, Rektor der F+F