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Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Black table music
Do. 28.09.–29.10.2017
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Luigi Archetti, Ian Anüll und Marc Zeier sind visuelle Künstler mit einer starken Beziehung zu Akustik, Klang und Musik (Experimentelle Musik, Electronica, Field Recordings) und sind am Label Ulimate Records beteiligt. Sie sind schon mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam ausgestellt, zuletzt 2015/16 im Ausstellungsraum Klingental, Basel.
Luigi Archetti, Partitur, 2017
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Öffentliche Veranstaltungen
Impression 2017
Vernissage
Sa. 25.11.2017, 15.30 Uhr
Ausstellung
26.11.2017–11.02.2018
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53, 2540 Grenchen
Druckgraphische Techniken gehören zu den vielseitigsten künstlerischen Produktionsverfahren und motivieren Kunstschaffende immer wieder zu Experimenten mit überraschenden Resultaten. Die bereits zur Tradition gewordene nationale Gruppenausstellung IMPRESSION des Kunsthauses Grenchen spürt dem aktuellen Geschehen auf diesem Gebiet nach. Neben Werken, die mit klassischen Druckverfahren hergestellt wurden, sind auch digital basierte oder experimentelle Arbeiten willkommen, welche die Grenzen der druckgraphischen Verfahren ausloten. Eine Fachjury hat aus 166 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ausgewählt:

mit Joëlle Allet, Luigi Archetti (F+F Dozent), Marianne Badertscher, Barbara Bandi, Baum/Jakob, Maria Bill, Annick Bosson, Chalet5, Teresa Chen, Romain Crelier, Adem Dërmaku, Marco Eberle, Eggs & Bitschin, Barbara Ehrbar, Tatjana Erpen, Alexandra Feusi, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), Madlaina Fontana, Peter Frick, Mathias Gentinetta, Simone Gysi, Béatrice Gysin, Susanne und Werner Haas, Helga Halbritter, Dieter Hall, Andrina Keller, Rosina Kuhn, Jérôme Lanon, Valentin Magaro, Scarlet Mara, Margaret Marquardt, Line Marquis, Marcel Mayer, Daniel Mentha, Michele Meynier, Jörg Mollet und Maryna Markova, Gregorio Pedroli, Thierry Perriard, Raphael Rezzonico, Franziska Schiratzki, Lorenz Olivier Schmid, Patricia Schneider, Achim Schroeteler, Roman Sonderegger, Adriana Stadler, Lucinda Tanner, Romy Troxler, Fred Walter Uhlig, Georges Wenger, Thomas Woodtli
Luigi Archetti, music for armchair, 11'29, HD 16:9, 2019
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Follow the sound
27.06–27.09.2020
Mi.–So. 13.00–17.00 Uhr
Abbatiale de Bellelay, 2713 Bellelay

Alternierend zum Kunstjahr findet dieses Jahr in der Klosterkirche Bellelay das Musikjahr statt. Das Programm thematisiert die Musik in der Schweizer Videokunst – mit dabei Luigi Archetti.

Das Video music for armchair ist in Hellissandur in Island im Jahr 2019 entstanden. Archetti reagiert mit seiner E-Gitarre performativ auf das einzige Möbelstück in einem leeren, kargen Raum. Die Gitarre wird als Soundlieferantin eingesetzt, der jeweils erzeugte Klang nimmt einen direkten Bezug zum Stuhl oder zur Umgebung. Die Aufmerksamkeit ist auf das Zusammenspiel der sonoren und der visuellen Welt fokussiert. 

In der Betrachtung dieser äusserst reduzierten und ohne narrative Handlung inszenierten Sequenzen stellen sich Fragen nach der Wahrnehmung von Umwelt, deren visuellem und akustischem Potenzial und den Botschaften, Symbolen und Gefühlen, die sie portiert. Welcher Sound ist einer spezifischen Situation inhärent? Wie entsteht durch die performative Interaktion ein Klang- und Raumerlebnis, das die Betrachterin, den Betrachter aktiviert?

Archettis Interesse gilt den Randgebieten der Musik, dem nicht restlos Kontrollierbaren. Nebengeräusche, Klangflächen oder Soundstrukturen spielen eine wichtige Rolle. Mit konzeptueller Stringenz erschafft er etwas Grundlegendes: den potenziellen Raum, in dem mit grösstmöglicher Offenheit Interaktionen und Interferenzen zwischen sonorer und visueller Welt entstehen.

Wiget & Archetti, Still aus dem 'besten deutschen Musikvideo' 2008.
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Öffentliche Veranstaltungen
Luigi Archetti live
Mi. 04.03.2009 um 21.00 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
«Luigi Archetti und Bo Wiget, ein Gitarrist und ein Cellist, benützen ihre Instrumente in erster Linie als Klangquelle und verzichten fast ganz auf deren natürlichen Klang. Mit elektronischen Hilfsmitteln und Effektgeräten werden die Originaltöne bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. (...) Die Klangbilder gleichen vielschichtigen, sonoren Architekturgebilden. Feingliedrig, minimal und in einer erfrischende Langsamkeit wird eine Klangorganisation angestrebt, die ein Maximum an Ausdruck haben soll. Live benützen Archetti und Wiget neben ihren durch Effektgeräte veränderten Instrumenten auch Sampler, Sequenzer und CD-Player.» (aus dem Pressetext)
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Gestalterischer Vorkurs
Boxenstop 2013
22.11.2013
19.00–21.00 Uhr
Kulturtankstelle, Hauptstrasse 78, 5312 Döttingen
Boxenstop 2013 präsentiert in der Kulturtankstelle Werke im Innen- und Aussenbereich, die teils eigens für die Ausstellung geschaffen wurden und mit dem spezifischen Ort und dem Kontext agieren. Werkeinführung an der Vernissage des Zürhcer Kurators Dr. Volker Schunck.

In-Situ Arbeiten von F+F Dozierenden Susanne Hofer und Luigi Archetti, Mechtild Ehmann, Andreas Hofer, Bernd Salfner, Anina Schenker und Venice Spescha.
Luigi Archetti, Bildobjekt, ca. 30 Minuten
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Box + Living in the Box
Ausstellung
11.02.2006–26.03.2006
Finissage, Performance
So. 26.03.2006, 16.00 Uhr
Kunstkasten Winterthur
Installation des F+F Dozenten Luigi Archetti für Zeichnen, eines Bildobjektes in EInzelteilen. Er lotet die Berührungspunkte oder Grenzen zwischen Aug' und Ohr aus. Archettis künstlerische Arbeiten bewegen sich zwischen den Medien Zeichnung, Malerei, Video und Klang. 
Pickguards 2016, Block à 24 Blätter, 50x35cm, Auflage 3 Stück
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Kunst Zürich 16
Ausstellung
Do. 27.10.–30.10.2016
Vernissage
Do. 27.10.2016, ab 16.00–22.00 Uhr
ABB Halle 550, im Sektor Statement Schweizer Kunst, Zürich-Oerlikon

An der Kunst 16 wird erstmals dieses Jahr der neue Sektor Statement Schweizer Kunst vorgestellt.

Ein, von Alexandra Blätter kuratierter Sektor, indem sowohl ausgewählte Schweizer Künstler und Künstlerinnen der ausstellenden Galerien wie auch von privaten Sammlungen zur Verfügung gestellt werden.

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Öffentliche Veranstaltungen
Laut los / Musik für Null
25.04.–24.05.2009
Benzeholz, Raum für zeitgenössische Kunst, Seestrasse, 6045 Meggen
Federica Gärtner und Luigi Archetti sind beide Dozierende an der F+F.
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Öffentliche Veranstaltungen
Lokaltermin Schwamendingen – Kunstbeobachtungen
So. 30.09.2012
Zürich-Schwamendingen
Wenn dereinst ein Teilstück der Autobahn durch Schwamendingen überdacht sein wird, kann das Quartier wieder zusammenwachsen. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Entwicklung von ganz Schwamendingen.
Zu diesem Prozess kann auch die Kunst wertvolle Inspirationen liefern.
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR)
haben sich drei Kunstschaffende Gedanken gemacht, zu einem Quartier, das kurz vor grossen Veränderungen steht.

Lokaltermin Schwamendingen – Kunstbeobachtungen: Die drei Kunstschaffenden Luigi Archetti, Ruth Erdt und San Keller haben diesen Stadtteil im Umbruch aus ihrer jeweiligen künstlerischen Perspektive beobachtet. Sie präsentieren die Ergebnisse ihrer Kunstbeobachtungen in Zürich-Schwamendingen.

13.30 Uhr:
Treffpunkt bei der Endstation Auzelg der Tramlinie 11 für die Führung Unsichtbare Inschriften mit San Keller durchs Quartier Saatlen.

15.00 Uhr:
Klangperformance Notstop von und mit Luigi Archetti (Electronics, E-Gitarre), Meret König (E-Gitarre), Fritzi König (E-Gitarre) und Leo Aschwanden (E-Bass) vor der Werkerei (ehemalige AMAG-Garage) an der Ueberlandstrasse 166.

16.30 Uhr:
Fotoprojektion Mein Schwamendings von Ruth Erdt in der Wirtschaft Ziegelhütte an der Hüttenkopfstrasse 70. Anschliessend Grussbotschaft von Gerold Lauber, Stadtrat aus Schwamendingen und Apéro mit musikalischer Unterhaltung.
Françoise Caraco, Videostill, Distance in your eyes, 2017
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2017
Vernissage
Fr. 14.07.2017, ab 18 Uhr
Ausstellung
15.07.–27.08.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Françoise Caraco, F+F Dozentin, ist mit ihrer aktuellen Videoarbeit Distance in your eyes an der  Werk- und Atelierstipendienausstellung der Stadt Zürich 2017 im Helmhaus vertreten.

Françoise Caraco, *1972 in Basel, lebt und arbeitet in Zürich. Recherche, Fiktion und Autobiografie verwebt sie in Audio- und Videoarbeiten sowie Installationen, so dass diese einen Bogen zu aktuellen Themen schlagen.
 
Stipendienjury: Dominique Lämmli, Pablo Müller, Sabine Schaschl (Mitglieder der Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich), Hinrich Sachs, Künstler und Autor, Nadine Wietlisbach, Kuratorin und Direktorin Photoforum Pasquart in Biel (GastjurorInnen)

Ausstellungskonzept: Luigi Archetti und Marcel van Eeden

Organisation: Stadt Zürich Kultur, Ressort Bildende Kunst, Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich und Helmhaus Zürich 
 
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Fremde Welten
Vernissage
09.11.2011, um 17.00 Uhr
Unterführung der Endstation Triemli
Fremde Welten – exotische Welten – skurrile Welten – Phantasiewelten.
Gruppenausstellung der Vorkurs Schüler_innen unter der Leitung von Federica Gärtner und Luigi Archetti.
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Interne Veranstaltungen
Luigi Archetti neuer Dozent
01.02.2005
Seit 1. Februar 2005 unterrichtet der Künstler Luigi Archetti an der F+F in der Abteilung Weiterbildung Zeichnen sowohl im Basis wie auch im Aufbaukurs.

Luigi Archetti wurde 1955 in Brescia (Italien) geboren. Seit seiner Ausbildung in der Grafikfachklasse der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich ist er als freischaffender Künstler, Komponist und Musiker tätig.
Pascal Häusermann
Ohne Titel, 2009
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Öffentliche Veranstaltungen
Auswahl 09
28.11.2009–10.01.2010
Aargauer Kunsthaus, Aargauerpl., 5001 Aarau
Das Aargauer Kunsthaus und das Aargauer Kuratorium präsentieren in der diesjährigen Jahresausstellung «Auswahl 09» Werke von 68 Aargauer Künstlerinnen und Künstlern. Pascal Häusermann, der diesjährige Gastkünstler der Auswahl 09, wurde eingeladen, einen Raum zu bespielen. Das Aargauer Kuratorium vergibt im Rahmen der Ausstellung seine Beiträge an das künstlerische Schaffen. Diese werden anlässlich der Vernissage bekannt gegeben.

Unter den 68 von der Jury für die Ausstellung ausgewählten Künstlerinnen und Künstler sind Johanna Bossart (F+F-Absolventin Fotografie), Franz Gratwohl (F+F-Dozent Performance), Daniel Robert Hunziker (F+F-Dozent Plastisches Gestalten) und Chantal Romani (F+F-Absolventin Kunst) zu nennen.

Jury-Mitglieder sind:
Madeleine Schuppli, Direktorin Aargauer Kunsthaus (Juryvorsitz)
Luigi Archetti, Aargauer Kuratorium und F+F-Dozent
Eva Bechstein, Aargauer Kuratorium
Annemarie Auer, Künstlerin und Vertreterin der visarte aargau
Otto Grimm, Künstler, Vorstand Aargauischer Kunstverein
Isabelle Krieg, ausserkantonale Künstlerin, Zürich
Andreas Vogel, ausserkantonaler Kunstvermittler, Zürich und Stv. Rektor F+F.
Luigi Archetti: Minimal-Loop, 2014
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Öffentliche Veranstaltungen
Alpineum minimale2 - Grosse Schau für Mikrokunst
13.12.2014–24.1.2015
Hirschmattstrasse 30a, 6003 Luzern
Die unjurierte Ausstellung zum Jahreswechsel der Alpineum Produzentengalerie für Kunstwerke, welche durch minimale Platzbedürfnisse maximale Strahlkraft entwickeln.

Konzentration statt Monument
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Gestalterischer Vorkurs
Meet the artist
Fr. 24.02.2017, 19.00 Uhr
Kunstraum Baden, Haselstrasse 15, 5400 Baden
Künstlergespräch mit Luigi Archetti zur Ausstellung «Closed Circuits» und Rolf Bismarck (Kurator der Ausstellung)

Luigi Archetti (geb. 1955 in Brescia, lebt in Zürich) ist bekannt als Musiker und Komponist von experimenteller Musik. Jung geblieben und mit anhaltend grosser Neugierde zeigt der Künstler Luigi Archetti im Kunstraum Baden, wie er ein Universum baut, in dem Bild, Klang, Raum, kollektive und persönliche Erinnerung auf vielfältige Art interagieren und sich zu immer wieder neuen Spannungskreisen fügen.

Als Chiffre für den Mythos Rockmusik nimmt die E-Gitarre in Luigi Archettis künstlerischem Schaffen eine zentrale Rolle ein. Sie kommt als skulpturales und bildgebendes Element, aber auch als klingendes Instrument zum Einsatz. In einem Video, das auf einer Reise durch die USA entstand, erprobt er zum Beispiel die klanglichen Möglichkeiten an so unterschiedlichen Orten wie über einem Lüftungsschacht in Brooklyn, einem Ortsschild vom legendären Woodstock oder in der freien Natur in Maine. Neu zum Set hinzugekommen ist eine Marionette, die Luigi Archetti in Sizilien herstellen liess. Diese trägt seine eigenen Züge und ist in der Ausstellung gleich mehrfach zu sehen. Als reale Puppe und in einem Video, in dem der Künstler mit seinem eigenen Abbild hantierend, seine Doppelrolle als Musiker und Künstler thematisiert. 
Luigi Archetti, 2016
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Gestalterischer Vorkurs
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Domizil Jubiläum
Sa. 17.12.2016
ab 20.00 Uhr
Kunstraum Walcheturm Zürich, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Das Plattenlabel und Künstlerkollektiv Domizil kümmert sich seit zehn Jahren um die überhörten Möglichkeiten elektronischer Klänge. Seit der ersten Kassette 1996 hat Domizil 33 Publikationen veröffentlicht. Domizil ist eine Plattform für alles, was mit digitaler Kultur zusammenhängt. In erster Linie heisst das: Alternative elektronische Musik jenseits von kommerziellen Absichten und Stilfragen. 

Domizil wurde in den Neunzigern gegründet – in der Blütezeit der experimentellen Musik und der Technoszene. Trotzdem war die Veröffentlichung von elektronischer und digitaler Musik damals noch nicht üblich – die Gründung von Domizil deshalb ein Akt der Selbsthilfe. Ein musikalisches und kuratorisches Projekt begann. Techno, digitale Musik, computerbasierte Kunst sowie selbstverwaltete Clubs und unabhängige Kunsträume zogen die Aufmerksamkeit der Gründer an, weil sie perfekt in ihr Konzept passten. Dank fortschreitender Technik wurde es immer normaler, auch zuhause Musik zu produzieren – im eigenen Domizil. Das teure Studio war nicht mehr nötig und das Improvisieren konnte beginnen. 

Bis zu diesem Tag pflegt Domizil eine Wechselbeziehung zwischen Präsentation und Produktion. Das Kollektiv ist aktiv an der Schnittstelle elektronischer Musik, visuellen Künsten und – immer mehr – auch der Wissenschaft. 

2016 feiert Domizil seinen 20.Geburtstag mit einem Konzert im Walcheturm u. a. spielt auch F+F Dozent Luigi Archetti nebst Asmus Tietchen, 
Martin Neukom, Steinbrüchel, Tobias Gerber, Marcus Mäder, Bernd Schurer und Thomas Peter. Ausserdem veröffentlicht das Label eine neue Platte – eine 4-CD Jubiläumsedition mit den bekanntesten Künstlern des Labels.
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Zwischenlager
11.02.–10.04.2011
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die seit Herbst 2006 von der Kommission Bildende Kunst angeregten Ankäufe der Stadt Zürich - kuratiert von Ian Anüll und F+F-Stv. Rektor Andreas Vogel werden unter dem Titel «Zwischenlager» als Gesamtschau auf Zeit im Helmhaus Zürich gezeigt.

Unter den 72 vertretenen Werken sind zahlreiche aktuelle und ehemalige F+F-Dozierende und -Studierende:
Luigi Archetti, Stefan BurgerAndreas Dobler, Federica Gärtner, Clare Goodwin, Marianne Halter, Patrick Hari, Daniel Robert Hunziker, Cat Tuong Nguyen, Walter Pfeiffer, Peter Tillessen, Costa Vece und Raffael Waldner.
 
Cover null, Label: Die Schachtel
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Portrait Luigi Archetti
21. Juli 2010, 21.00 Uhr
Luigi Archetti ist ein vielseitiger Mensch: Er arbeitet als Gitarrist, als experimenteller und elektro-akustischer Musiker, er malt, zeichnet, realisiert Installationen und ist auch Videofilmer. Seine letzte CD hat den Titel null und ist weit mehr als das. Seit langem arbeitet er mit Bo Wiget, Elektronik und Cello, ein Duo, das die Energie von Rockmusik mit dem Geist zeitgenössischer Musik verbindet. Ein Portrait von Thomas Adank – portraitiert im Rahmen von Musik unserer Zeit auf DRS 2.
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Drastic Dislocations
Mo. 18.03.2013, ab 19.00 Uhr
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Der Poet Barry Wallenstein aus New York spielt zum ersten mal ein Konzert in der Schweiz und zum ersten mal mit den beiden Multiinstrumentalisten Luigi Archetti und Mario Marchisella.

Der emeritierte Professor für Literatur und Creative Writing Wallenstein schreibt schon seit den 60-er Jahren Gedichte, die in zahlreichen Sammelbänden und Magazinen publiziert werden (Ploughshares, The Nation, Centennial Review und American Poetry Review).

Seit den 70-er Jahren performt er seine Gedichte zusammen mit Musikern in wechselnder Besetzung, welche vorwiegend aus dem Jazz Bereich stammen. Zu erwähnen wären da etwa: Charles Tyler, John Hicks, Vincent Chancey und Adam Birnbaum. Barry hatte in seiner Karriere immer wieder sehr spezielle, durch Zufall geprägte Begegnungen wie mit Charles Mingus oder mit Fela Kuti. Seine erste dieser Art fand bereits 1959 während des Studiums statt, als ihn sein Professor in einen Club namens „The Showplace“ in Greenwich Village schickte, um endlich seine geschriebenen Gedichte auch einmal einem Publikum vorzustellen: Da wartete niemand geringerer als Charles Mingus, der die Studenten auf seinem Kontrabass begleitete. „I was a little bit in shock and very nervous. I surely don’t recall what I recited or how it went, but I will never forget this large man’s kindness to us kids and the feeling of just being in his company.“

Barrys Stil ist wohl am ehesten mit einer Frühform des Spoken Word beschreibbar. Eine musikalische, stark rhythmisierte Art des Rezitierens, welche zwischen Singen und Sprechen changiert. Inhaltlich nimmt einem Barry in seinen Gedichten auf kleine, grosse Reisen mit, surreale Begegnungen mit dem Nachbarn, einem Hasen oder dem Zorn...

Konzert «Drastic Dislocations» mit Barry Wallenstein (New York, Poems), Luigi Archetti (Zürich, Music) und Mario Marchisella (Zürich, Music)
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NULLMUSIK: Null I - VII.
07.04.2015
Null I - VII ist ein musikalisches Projekt an dem Luigi Archetti seit längerer Zeit gearbeitet hat. In der musikalischen Recherche geht es nicht um die Null als mathematische reelle Zahl. Der Begriff «Null» wird als Metapher gebraucht um ein Zustand des Innehaltens und des gespannten Wartens zu umschreiben.

Die Musik im Projekt NULL ist geprägt durch stehende Klänge, durch Drones und dessen Überlagerungen und Schichtungen. Die Klangflächen werden zu akustischem «trägen Material», dass langsam durch die Zeit fliesst und sich sukzessive verändert. Es ist ein stetiges gleiten, eine ständige Mutuation von klanglichen Strukturen. Klar definierte Melodien, rhytmisch geordnete Strukturen oder gar «Beats» sucht man vergebens.
Im Vordergrund des musikalischen Klimas breitet sich ein Kosmos von Klangpartikel aus, wobei die Klänge keinerlei Referenzen zu einer möglichen Verortung aufweisen. Sämtliche Sounds im Projekt NULL stammen aus E-Gitarren, die teilweise durch Digitalisierung stark verfremdet und somit neu definiert werden. Die E-Gitarren (häufig in scordatura-Stimmung) werden hierfür als Sound-Lieferanten gebraucht.
Durch die akustische Sedimentierung der diversen Klänge und Klangstrukturen, entsteht ein dichtes und filigranes Klang-Gewebe das eine Sogwirkung beim Zuhören entwickelt.
Es ist eine Einladung in unerforschtes Gebiet zu reisen. Eine Reise durch zeitlose und minimale akustische Ereignisse mit fesselnder Hypnotik.

Auf dem Label Die Schachtel sind bereits die CD Null I (2010) und Null II & III (2012) erschienen.

Das Projekt wird mit vier weitere CD‘s abgeschlossen. Alle sieben CD‘s werden in einem CD-Karton-Schuber als CD-Box zusammengefasst.