$ Ausstellungen von Dozierenden der F+F
Unter Tag – Kulturgut der Zukunft
Fr. 28.06.–18.08.2019, ab 16.00 Uhr
Kaverne ESPROS Photonics AG, St. Gallerstrasse 135, 7320 Sargans
Zwischen künstlerischer und wissenschaflticher Forschung gibt es Gemeinsamkeiten, die Grenzziehungen auflösen. Unter anderem benötigen beide Disziplinen Kreativität und die Fähigkeit, Situatuionen anders als auf die herkömmliche Weise zu sehen. Auch Neugierde, Experimentierlust, Ausdauer und Risikobereitschaft geören dazu. Kunst kann die Methoden untersuchen, mit denen die Wissenschaft die Welt erforscht und die sich die Technik zunutze macht. 

Unter Tag – Kulturgut der Zukunft bringt Künstlerinnen und Künstler einerseits und zukunftsorientierte Technologie sowie den archaischen Ort im Berg mit seiner jahrhunderte alten Eisenerzgewinnung anderseits zusammen. Mit ESPROS Photonics AG besteht in Sargans ein Unternehmen, das in der Sensortechnologie wegweisend ist und dessen Produkte Teil unse- res künftigen Kulturguts werden könnten. Die vor mehr als zehn

Jahren aus dem Gonzen geschlagene Kaverne war als neue Pro- duktionsstätte für Halbleiter gedacht, konnte bislang aber kaum genutzt werden. Nun darf vorübergehend der Kulturraum S4 hier Halt machen – Kunst zieht transdisziplinär in die Kaverne ein.

Mit: Asi Föcker, Gabriela Gerber/ Lukas Bardill, Florian Germann, Andy Guhl, Nicolò Krättli und Jonathan Banz, Barblina Meierhans, Peter Mettler, Timo Müller, Ursula Palla, Ilona Ruegg, Matthias Rüegg

Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Fractional Exitations
Ausstellung
01.06.–07.07.2019
Finissage
So. 07.07.2019, 13.00 Uhr
Kunstraum Kreuzlingen, Bodanstrasse 7a, 8200 Kreuzlingen
Mit der Intervention von Marion Ritzmann und Nadja Solari entsteht ein Dazwischen, das sich aus unterschiedlichen Ausgangslagen nährt. Beide Künstlerinnen unterscheiden sich in Inhalt, Ausrichtung und Umsetzung ihrer Arbeit. Und gerade hier liegt das Wertvolle dieser Konstellation: ein Mut zum Bruchstückhaften, zum anteilig Un-eigenen und doch gänzlich Erweiterten spricht daraus. Es geht folglich um Anregungen (beidseitig) in Bruchstücken. Und diese Anregung schafft Berührungspunkte, gleich eine Konversation, die von verschiedenen Enden des Raumes miteinander geführt wird. Zwei vollkommen neue Arbeiten werden entwickelt, die sowohl auf den Ausstellungsraum Kunstraum Kreuzlingen als auch aufeinander eingehen. Ein Miteinander ist zu erwarten, dass zugleich dezent und lustvoll, subtil und sichtbar ineinander verschränkt ist.
Burning Palm Trees And Golden Teeth, Samuel Trümpy, 2019
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Burning Palm Trees And Golden Teeth
Booklaunch
Do. 23.05.2019, 19.00 Uhr
Material, Klingenstrasse 23, 8005 Zürich
Samuel Trümpy (Studiengang Fotografie HF) veröffentlicht mit seiner Arbeit Burning Palm Trees And Golden Teeth ein Buch und ein dazu gehöriges Skateboard-Deck. Das Skateboard wurde in Kollaboration mit dem aus Zürich stammenden Kollektiv The Straight and Narrow erarbeitet. The Straight And Narrow haben bereits mit verschiedenen Künstler_innen wie Ser Serpas, Fabian Marti, Ida Ekblad und Lukas Wassmann zusammen gearbeitet. Das Buch wird in dem ebenfalls aus Zürich stammenden Amsel Verlag erscheinen und im Material gelauncht.

In seiner Arbeit Burning Palm Trees And Golden Teeth befasst sich Samuel Trümpy mit der Ästhetik und dem Zeitgeist des Internets. Durch fotografisches Abtasten greift er die immaterielle Haptik dieser Bilder auf und transformiert sie so in etwas Neues. Burning Palm Trees And Golden Teeth spielt mit einer Bildsprache, die das Gleichgültige, Konfuse, Verstörende, Ziellose und Amüsante des Internets widerspiegelt. Zusammen mit seiner Kamera macht Trümpy sich auf den Weg in eine nicht fassbare Welt, eine Welt, die uns täglich begleitet und unsere Gesellschaft prägt.

HARI & LUTZ, Grafik: Studio Marlon Ilg, Foto: Sammlung Rea Brändle
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
TO THE WILD
a song to the ones behind
Sa. 27.04.2019, 18.30 Uhr
Reformierte Kirche, Grosse Kirche, Pfarrhausstrasse 21, 8047 Zürich, Kirchenkreis 9, Altstetten/Albisrieden
18.30 Einführung
Eine Völkerschau in Altstetten. Bericht und Bilder von Rea Brändle, Autorin des Buches «Wildfremd, hautnah. Völkerschauen und ihre Schauplätze, erschienen 2013 im rotpunktverlag

19.15 Gespräch 
Zwischen Marilyn Umurungi, Aktivistin, Künstlerin & Studentin am Zentrum für Afrikastudien, Universität Basel und Kaspar Surber, Redaktionsleitung Ressort Kultur/Wissen bei Die Wochenzeitung

20.00 Apéro

20.30 TO THE WILD
a song to the ones behind
Musikalische Intervention & Performance von HARI & LUTZ (ZH & SG)
Das unKraut, Klaus-Martin Gareis, 2017
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Das unKraut und What Remains
17.04.–17.07.2019
Goethe-Institut Frankfurt
Für drei Monate werden die beiden Arbeiten von Klaus-Martin Gareis (Alumnus Vorkurs berufsbegleitend) Das unKraut und What Remains im Goethe Institut Frankfurt ausgestellt. Die beiden Serien umfassen 24 Fotografien.
 
Als Unkraut werden heute umgangssprachlich Gewächse bezeichnet, die sich meist wild und ungewollt in grosser Zahl verbreiten. Selten genug beschäftigen wir uns damit, welchen Nutzen diese Pflanzen womöglich haben. Meistens gefällt uns nicht, dass diese Pflanzen unseren Garten erobern, sie stachlig oder klebrig sind und schon versuchen wir sie zu entfernen.

Die Arbeiten Das unKraut sowie What Remains versuchen eine bildhafte Annäherung an dessen Wesen und portraitieren zu unterschiedlichen Jahreszeiten eine Reihe dieser Pflanzen, die in der Schweiz heimisch sind. Die skulpturale Art der Darstellung betont die fragile Schönheit dieser Gewächse und nimmt dem unKraut das UNerwünschte und UNgeliebte.
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Finissage pschschsch und Konzert Hari & Lutz
Sa. 10.11.2018, 17.00 Uhr
Pavillon Tribschenhorn Temporary Host, Kunstpavillon, Sälistrasse 24, 6005 Luzern
Zur Finissage wird das Duo Hari & Lutz einen Sound–Teppich aus düsterem Wave und Strobogewitter über die Ausstellung von CKÖ legen. Gregory Hari und Linus Lutz, eingeflogen aus Zürich oder grad noch Rio, bewegen sich im weiten Feld der elektronischen Musik. Ihre Recherchen sind vielfältig, gesungen wird über alles, ausser über Liebe.

Der Raum mit seinen Merkmalen, Dimensionen und Geschichten ist oft Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von CKÖ. Im PTTH:// realisiert CKÖ eine raumüberschreitende und raumdurchdringende Gesamtinstallation, welche die dünne Haut des Pavillons gleichzeitig hervorzuheben und aufzuheben vermag. Unter dem rauschenden Titel pschschsch treffen filigrane Konstruktionen aus Holz und Gipskarton auf pumpende Brunnen und schwebende architektonische Elemente auf die vorgefundene Pavillonstruktur. CKÖ’s Installation ist ein Spiel mit dem Ausstellungsraum und seiner Umgebung, mit dem Innen und Aussen, mit dem schweifenden Blick der Besucherinnen und einem fortwährenden Hin- und Her von Flüssigkeiten.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
I’m gonna go down in history or pink promise
Vernissage
Mi. 13.09.2018 ab 18.00 Uhr
Ausstellung
14.–15.09.2018
Tart, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Den Spruch «I'm gonna go down in history», kennen wir als grossmundige Ankündigung, die sich oft in ein rosarotes Versprechen auflöst. Sowohl ihren Objekten als auch den fotografischen Arbeiten wohnt eine Doppelsinnigkeit inne. Handelt es sich um alltägliche Gegenstände, die wir zum Säubern unseres Haushaltes gebrauchen oder um eine politische Geste. Stehen wir Wimpeln, die an einer abgewrackten Halterung schlapp herabhängen gegenüber oder ist das eine Trockenvorrichtung für Haushaltshandschuhe? Rüstet sich die Person auf der Sternchendecke für einen bevorstehenden Angriff oder erkundet sie die Funktion von Haushaltsequipment? Eine Frage bleibt offen: Warum dominiert die Farbe Pink so offensichtlich Haushalts– und Putzmittelabteilungen?

Werde ich auf die Geschichte eingehen oder bleibt es beim rosa Versprechen? Die Künstlerin Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna) beschäftigt sich in ihren neuen Arbeiten mit genau dieser Ambivalenz zwischen grosser Geste und unerfülltem Wunsch.
what you looking for?, Jan Sebesta, 2018
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Three Ways to Make it
Ausstellung
26.08.–29.09.2018
Vernissage
Sa. 25.08.2018, 16.00–18.30 Uhr
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Mit einem breiten Spektrum an aktueller Kunst präsentiert Three Ways to Make it neue Werke von Karin Kurzmeyer (Luzern*1987), Olivier Lovey (Wallis*1981) sowie Jan Sebesta (F+F Kunst HF Alumnus, Tschechien*1979). Die Ausstellung versucht das Gegenwärtige, Visionäre der aktuellen Kunstlandschaft in der Galerie Knoerle & Baettig Contemporary zu zeigen.
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Tarnen Täuschen Imitieren
Vernissage
Fr. 23.03.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung
24.03.–06.05.2018
Alte Fabrik, Kunst(Zeug)Haus, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil-Jona

Getarnte Gebäude, Vorhänge, merkwürdige Bilder, Concealer und Lidschatten: Techniken der Camouflage sind so vielfältig wie die Bereiche, in denen sie Anwendung finden. Die gezeigten Arbeiten legen Strategien der Tarnung, Täuschung und Imitation offen oder nutzen sie selbst als künstlerisches Mittel. Sie regen dazu an, die alltägliche Umgebung, Bilder und menschliches Verhalten genauer zu beobachten.

Mit Arbeiten von Peter Baracchi, Denise Bergschi, Florian Bühler, Lotte Merkt Äffischer, Leo Fabrizio, Nicole Hassler, Carol May, Simon Menner, Nils Nova, Eva O'Leary, Gianluca Trifilo (F+F Kunst Alumnus), Wiedemann/Mettler

Kunststoff Elisabeth Bleisch
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Körpergeschichten
Vernissage
So. 18.03.2018, ab 11.00 Uhr
Ausstellung
18.03.–29.04.2018
Galerie im Gluri Suter Huus, 5430 Wettingen
Die Ausstellung Körpergeschichten setzt sich im Dreiecksverhältnis Künstlerin–Werk–Betrachter mit dem Thema Körperlichkeit auseinander. Trotz unterschiedlicher künstlerischer Ansätze ist im Werk der drei Künstlerinnen, ehemalige F+F Dozentin Elisabetha Bleisch, Mette Stausland und Angelina Burri, eine besondere körperliche Präsenz zu beobachten–sei dies im Schaffensprozess selber oder in den körperlichen Spuren der Arbeiten.
 
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Stille Nacht, schön gemacht, 
oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt
Vernissage
Sa. 16.12.2017, 17.00 –21.00 Uhr
Finissage
Sa. 06.01.2018, 16.00–17.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Erschliesst sich «gute Kunst» tatsächlich nie auf den ersten Blick? Und wenn sie’s tut, ist sie dann inhaltslos und gefällig oder fade? Erfüllt sich das Versprechen der Kunst nur da, wo Erschütterung zum ästhetischen Vergnügen wird? Darf es nicht auch mal radikal nutzlos sein? Wir finden es darf!

Insbesondere zur Weihnachtszeit, deswegen auch der Titel Stille Nacht, schön gemacht, oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt.
 
Kunst nervt, bezaubert, ärgert, irritiert, ist unverständlich, widerständig, widerborstig, unangepasst, laut, leise und vielleicht selten genug auch einfach mal nur gut und/oder schön. Es stellt sich doch vielmehr die Frage, wie lange es dauert, vom Widerborstigen zum Guten, oder einfach nur Schönen zu kommen - zu dem, was Lust und Freude macht anzuschauen.
 
Vielleicht wird Schönes in der Kunst immer noch allzu oft, der bequemen Idee gleichgesetzt, dass es markttauglicher ist und dadurch schnell in Vergessenheit gerät und zur Mode schrumpft. Was, aber allzu oft vergesen wird ist, dass auch Schönes den Moment des Unwillkürlichen besitzt, weil’s nämlich einfach geschieht oder eben nicht geschieht.
 
Mit 
Monique Baumann, Christine Bänninger, Johanna Bossart (F+F Alumna), 
Maya Bringolf (F+F Dozentin), Michael Calabrò (F+F Alumnus), Andrea Ebener, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), 
Anne-Laure Franchette, Fructuoso / Wipf, Philipp Hänger, Dominik His (F+F Alumnus), 
Janet Müller, Marlies Pekarek, Ona Sadowsky, Esther Schena (F+F Alumna), Jan Sebesta (F+F Alumnus), 
Brett Weir, Saskia Widmer, Peti Wiskemann, Helena Wyss-Scheffler (F+F Alumna)
Vorwand
Sa. 16.12.2017
von 13.00–16.00 Uhr
Lokal14
Anna-Heer-Strasse 14, 8057 Zürich

Man begegnet ihnen überall – Wänden, die etwas abgrenzen, schützen oder kanalisieren. Die meisten sind provisorischer Natur, nicht gemacht für die Ewigkeit, was man ihnen ansieht. Nun stehen viele da, als hätte man vergessen, sie zu demontieren. Ihre Bestimmung haben sie wohl längst erfüllt und sind Teil räumlicher Möblierungen geworden, die kaum noch wahrgenommen werden. Nicht immer lässt sich ihr ursprünglicher Zweck noch entschlüsseln.

Es sind solche unspektakulären Stadtsituationen, die der Künstler überall, wo er hinreist findet und die ihn faszinieren. Oft sind es die Rückseiten, welche die stabilisierenden Konstruktionen offen zeigen, die sein Interesse wecken.

Fotografien – hier erstmals öffentlich gezeigt – sind Ausgangspunkt dieser gross angelegten ortsbezogenen Installation.

Umwege
Und so stehen wir vor einer massiven Wand, wenn wir das Lokal betreten. Sie führt vom Hauptraum über zwei Ecken ins Kabinett und versperrt den direkten Zugang zu ihm. Durch einen schmalen Schlitz in der Türöffnung sehen wir aber, dass es nicht leer ist. Die drei Flächen sind in bonbonfarbenen Pastelltönen gestrichen und mit horizontalen Streifen strukturiert. Nichts Gefährliches dahinter, will uns das wohl sagen.

Wollen wir das Kabinett betreten, müssen wir den Umweg in Kauf nehmen und uns hinter der Wand hindurch zwängen. Das kann durchaus als Zumutung empfunden werden, weiss man doch nie, ob um eine der beiden Ecken BesucherInnen in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind – denn dann wird es eng. Reicht der Platz zum Passieren? Wer weicht aus oder geht zurück? Ein Gefühl der Beklemmung kann sich einstellen. Man fühlt sich an Situationen vor Check-in-Schaltern erinnert. Damit ist schon viel gesagt über diese kraftvolle Inszenierung. Selbst altbekannte, einfache Wege können plötzlich beschwerlich und irritierend werden.

Präzise Unschärfe
Matthias Rüegg ist ein Künstler, der seine öffentlichen Auftritte immer ortsspezifisch entwickelt. Er benutzt dazu einfache Materialien, die in jedem Baumarkt günstig erworben werden können. Mit diesen greift er massiv in räumliche Situationen ein und deutet diese um.

Oft kommt auch Sprache ins Spiel, wie in der Arbeit im Untergeschoss. Zunächst sehen wir aber die Rückseite der raumgreifenden Konstruktion, die aus ungehobelten Dachlatten zusammengeschraubt ist. Sie ist durchlässig, mehr ein hoher Lattenzaun, der an den Rändern ausfranst. «ignore» lesen wir auf der Vorderseite, wenn auch nur mit Mühe. Das Wort ist in ganz feiner Farbabstufung auf die rosarot gestrichenen Latten aufgemalt. Ist das eine Aufforderung das Gesehene zu ignorieren oder haben wir etwas übersehen? Das Bild, wie auch die Botschaft, ist von präziser Unschärfe und lässt uns mit Fragen zurück auf die der Künstler keine Antworten mitliefert.

Michael Nitsch, November 2017

Gregory Hari, «I’m sitting here driving. Doing all the driving, man.», 20117, Bild: Tonjashja Adler
Performancepreis Schweiz Preisträger 2017
So. 22.10.17
Gessnerallee, Zürich
Gregory Hari, F+F Studiengang Kunst Alumnus, hat den Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 erhalten – herzliche Gratulation!

Performancepreis Schweiz:
Leo Hofmann & Benjamin van Bebber, Preliminary Study for a Nomadic Life
CHF 30 000
 
Publikumspreis:
Gregory Hari, «I’m sitting here driving. Doing all the driving, man.»
CHF 6 500
 
Jury 2017:
  • Madeleine Amsler (freie Kuratorin), Genf (2017)
  • Yan Duyvendak (Künstler), Genf/Marseille (2017-2019)
  • Sophie Jung (Künstlerin), Basel/London
  • Roger Merguin (künstlerische Leitung & Geschäftsführung Gessnerallee), Zürich
  • Pascal Schwaighofer (Künstler), Zürich (2015-2017)
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Performancepreis Schweiz 2017
So. 22.10.2017, 13.00–21.00 Uhr
Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Der Performancepreis Schweiz gastiert in diesem Jahr zum ersten Mal in Zürich. Die nominierten Künstler_innen präsentieren aktuelle Performances, im Anschluss an die Aufführungen wird der Performancepreis 2017 vergeben.
 
Der Performancepreis Schweiz erhöht die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst, zeigt ihre Vielfalt und stärkt ihre Anerkennung. Der jährlich national ausgeschriebene Wettbewerb ist offen für Bewerbungen von Kunstschaffenden mit einer performativen Praxis aus allen Sparten.
Nominatiert sind:
  • Nicolas Cilins & Tina Smoljko  GE/VD 
  • Gregory Hari  ZH, F+F Alumnus
  • Leo Hofmann & Benjamin van Bebber  ZH/Hamburg 
  • Jérôme Leuba  GE 
  • Annina Machaz & Mira Kandathil  ZH 
  • Dawn Nilo  BL 
  • Ramaya Tegegne  GE
Eine Veranstaltung der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich in Kooperation mit Gessnerallee Zürich. Der Performancepreis Schweiz ist eine partnerschaftliche Förderinitiative der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Luzern, Zürich und der Stadt Genf
Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
BlackBox Short Film Festival
Sa. 23.09.2017
14.00–23.30 Uhr
Schüür Biberstein, Kirchbergstrasse 24, 5023 Biberstein
Zum ersten Mal seit dem Bestehen des BlackBox Short Film Festival werden eine Anzahl an hochkarätigen Kurzfilmen aus rund 2400 internationalen Eingaben 10 Blöcke (Short Film, Art Film, Experimental, Mix-Block International, Animation, Dance Special und Installationen) von ca. 20-90 Minuten gezeigt.
 
Eine Frage habe ich noch ... Wer bin ich, wenn ich singe? Fotografiert von Raphael Eggenschwiler, 2017
Eine Frage habe ich noch ... Welchen Ort am Zürcher HB kennst du noch nicht?
Do. 10.08.2017

Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

 

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.

Alumni
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
A Discrétion
Sa. 19.082017, 17.00 Uhr
sic! Raum für Kunst, Elephanthouse, Neustadtstrasse, 6003 Luzern
Zur Eröffnung der Ausstellung von Alexandra Meyer – A Discrétion entwickeln Isabelle Krieg und Alexandra Meyer (F+F VKM Aluma) eine gemeinsame Performance im Ausstellungsraum.  Ausgangslage bietet das gemeinsamen Interesse an Lebensmitteln als künstlerischem Material und der Auseinandersetzung mit Organischem und Artifiziellem, Vertrautem und Absurden. Die beiden Künstlerinnen loten dieses Themenfeld ästhetisch aus und suchen in der Zusammenarbeit nach neuen Spielformen. 
 
Alexandra Meyer (*1984, Winterthur) studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Ihre Arbeiten wurden bereits verschiedentlich in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. 2013 erhielt sie den Kiefer Hablitzel Preis und 2016 ein Atelierstipendium des Kantons Schaffhausen in Berlin. 2017 wurde sie mit dem Manor Kunstpreis Schaffhausen ausgezeichnet und realisierte damit verbunden ihre erste institutionelle Einzelausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Basel und Schaffhausen.
 
Isabelle Krieg (*1971, Fribourg) studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Ihre Arbeiten wurden verschiedentlich in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u.a. im Substitut in Berlin (D), an der Manifesta 11 in Zürich oder im Musée jurassien des Arts Moutier. Sie verbrachte Atelieraufenthalte in Berlin und Rom und wurde 2006 mit dem Prix Mobilière Young Art und 2009 mit einem Werkbeitrag der Stadt Zürich ausgezeichnet. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Dresden und Zürich.
Eine Frage habe ich noch ... Wer bin ich, wenn ich singe? Fotografiert von Isabel Rotzler, 2017
Eine Frage habe ich noch ... Wer bin ich, wenn ich singe?
Do. 03.08.2017
Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.
Eine Frage hab ich noch … Wo liegt eigentlich dieser Röstigraben? Fotografiert von Samuel Trümpy, 2017
Eine Frage habe ich noch ... Wo liegt eigentlich dieser Röstigraben?
Do. 13.07.2017
Die Serie «Eine Frage hab ich noch …» Entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen des Studiengangs Fotografie HF der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich im Rahmen des von Zoe Tempest geleiteten Projekts Redaktionelle Fotografie. Die Studentinnen warfen eine Frage Auf, die sie dann in einem Bild zu beantworten versuchten.

Das Projekt-Seminar untersucht die vielseitige Arbeit der redaktionellen Fotografie, die sich insbesondere mit dem Zeitgeschehen und deren Berichterstattung in Text und Bild befasst. Pressefotograf_innen und Fotojournalist_innen verpflichten sich einer fundierten Recherche und versuchen, ihren Blick auf die Wahrheit möglichst ohne Manipulation umzusetzen. Wie geht das und wie geht man dabei vor? Was ist Voraussetzung für eine wirkliche Pressefreiheit? Entstandene Arbeiten des Projektes werden nun in der WoZ publiziert.