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Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

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Scrapbooks 1969-1985
21.01.2013
Walter Pfeiffers Scrapbooks aus den Jahren 1969 bis 1985 sind eine Wunderkammer: Polaroids und Fotografien wechseln sich ab mit Fundstücken, Zeitungsausschnitten, Postkarten, Verpackungen, Fahrscheinen und kurzen sprachspielerischen Notizen.

Pfeiffers scharfer Blick für Eros, Zeitgeist und Popkultur, sein respektloser Humor ebenso wie sein Sinn für die Poesie des Alltäglichen und Banalen treten in seinen Scrapbooks aufs schärfste zutage. Sie bieten einen Einblick in Pfeiffers verwinkeltverspieltes Universum und sind ein Zeitdokument, das mit ephemerer Eleganz den Zeitgeist der 1970er und 1980er-Jahre einfängt.
Mit einem Text von Martin Jaeggi in Deutsch und Englisch
Gestaltung: Studio Achermann

Gebunden, 460 Seiten
224 Farbabbildungen
Edition Patrick Frey N° 125
2012
ISBN: 978-3-905929-25-6
F+F Festival

F+F Festival
Zum Anlass des 50-jährigen Jubiläums der F+F Schule für Kunst und Design findet im Migros Museum ein Festival zu alternativen Kunst- und Designausbildungen mit Workshops zu Radical Education in Kunst und Design statt.

In Zusammenarbeit mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst und dem Projekt F+F 1971 der Zürcher Hochschule der Künste findet ein Festival statt, welches die pädagogischen Grundsätze um das Thema «Radical Education» aufnimmt und weiterentwickelt. Eingeladen sind Künstler:innen, die in ihrer Praxis eine experimentelle Lehre verfolgen. Sie führen Dialoge mit selbstorganisierten Gruppen von Student:innen und lancieren basisdemokratische Studienprogramme. Sie betrachten den Schulunterricht stets mit kritischen Augen. Im Mittelpunkt des Festivals steht das kollektive Verlernen oder Lernen. In Workshops, Lesegruppen und öffentlichen Brainstormings, an Filmscreenings, Spaziergängen und anderen Anlässen steht die Auseinandersetzung mit selbstorganisierten Handlungsräumen für Kulturaktivist:innen im Zentrum.

Eintritt kostenlos mit online gebuchtem Ticket!

Programm Donnerstag, 23.09.2021

10.00–11.30 Uhr
Louise Ashcroft, Workshop: How to become a performance artist in 1 hour, via Zoom
Tickets hier. 

16.00–20.00 Uhr
Justament Künstlerinnen-Kollektiv: Ephemeres Intervenieren, Banner-Workshop, Rampe Löwenbräukunst
Tickets hier.

17.00–18.00 Uhr
Migros Museum: Führung durch die Ausstellungen mit Jordis Fellmann, Ausstellung Migros Museum
Tickets hier.

18.00 Uhr
Begrüssung zum Festival, Tasnim Baghdadi, Christoph Lang, Michael Hiltbrunner, Veranstaltungsraum Migros Museum

18.00–20.00 Uhr
Justament Künstlerinnen-Kollektiv: Ephemeres Intervenieren, Banner-Workshop, Rampe Löwenbräukunst
Tickets hier:

18.15–20.00 Uhr
Pecha Kucha mit Monika Dillier, Mike Hentz, Peter Jenny, Mélanie Moser, Ursula Palla, Walter Pfeiffer, Katrin Murbach, Kira van Eijsden und Anika Vrolijk, die F+F jetzt und damals, Veranstaltungsraum Migros Museum
Tickets hier. Youtube-Streaming.

19.00–20.00 Uhr
Stalker (Franceso Careri, Rom), Peter Lang, Patrick Düblin, Gespräch:  Learning from Italy, Radical Education in Architecture since 1971, ABC-Raum
Tickets hier.

20.00 Uhr
Bar auf der Rampe Löwenbräukunst

Programm Freitag, 24.09.2021

9.00–12.00 Uhr
Franz Krähenbühl und Mirjam Bayerdörfer, Workshop: Wie sieht die Schule aus, die uns weiterträgt?, ABC Raum
Tickets hier.

10.00–14.00 Uhr
Franceso Careri (Stalker), Peter Lang, Patrick Düblin, Stalking Züri: Spaziergang ins Ungewisse, Treffpunkt Rampe Löwenbräukunst und anschliessend Walk
Tickets hier.

11.00–12.00 Uhr
Mike Hentz, Johanna Müller, Riccarda Naef, Workshop: Erfahrungsaustausch Klausur, Veranstaltungsraum Migros Museum
Tickets hier.

13.30–15.30 Uhr
Justament Künstlerinnen-Kollektiv: Ephemeres Intervenieren, Banner-Workshop, Rampe Löwenbräukunst
Tickets hier.

14.00–15.00 Uhr
Michael Birchall, Lecture: Curating, Learning and Co-creation inside the gallery, Veranstaltungsraum Migros Museum
Tickets hier. Youtube-Streaming.

14.00–17.00 Uhr
Franz Krähenbühl und Mirjam Bayerdörfer, Workshop: Wie sieht die Schule aus, die uns weiterträgt?, ABC Raum
Tickets hier. 

16.00–17.00 Uhr
Daniel Hertli, Filmvorführung, F+F Filme 1971-2021, Veranstaltungsraum Migros Museum
Tickets hier. Youtube-Streaming.

16.00–18.00 Uhr
Peter Spillmann, Workshop: Co-Habitation Lab, Treffpunkt Rampe Löwenbräukunst anschliessend Walk
Tickets hier.

16.00–18.00 Uhr
Ying Que and via Zoom Annette Krauss (Casco Art Institute, Utrecht), Workshop: Unlearning Exercises, Vermittlungsraum Migros Museum
Tickets hier.

17.00–18.00 Uhr
Piero Golia (MSA^, Los Angeles), Introduction into the Mountain School of Arts MSA^, via Zoom
Tickets hier.

18.00 Uhr
Bar auf der Rampe Löwenbräukunst

Das Festival findet im Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich statt. Die Platzzahl für die Workshops ist beschränkt, die Teilnahme kostenlos. Für die Teilnahme (und den Zutritt zum Migros Museum) ist ein gültiges Covid-Zertifikat nötig. Einzelne Programmteile werden auf Youtube gestreamt. Einzelne Veranstaltungen werden zeichnend von Karoline Schreiber begleitet. 

F+F Fest
Mit 18 sei man:frau volljährig, irgendwann später erwachsen, aber mit 50 ist man:frau definitiv etabliert und bereit für die nächsten Jahrzehnte. Die F+F lädt ein zum verdienten Jubiläumsfest und feiert 50 Jahre Bestehen. Kulinarik von der F+F Kantine, Cocktailbar, Open Air-Konzerte, Tanzmusik, Gäste, Prominenz, Freund:innen und Fieles mehr – feiern wir das Fest nächstes Jahr zum Abschluss des Jubiläums am 23. Juli 2022.

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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Forum Vebikus
mit Walter Pfeiffer
Vernissage
18.11.2006 ab 17.00 Uhr
Öffnungszeiten
Do. 18.00–20.00 Uhr
Fr.–So. 12.00–16.00 Uhr
Kulturzentrum Kammgarn, Baumgartenstrasse 19, 8200 Schaffhausen
Zur Lehrveranstaltung von Jimmy Schmid: Musikalische Interpretation typografischer Elemente
Projektpräsentationen
bis 10. Dezember 2004
Foyer, Flurstrasse 89
Die Auswahl umfasst Arbeiten aus folgenden Lehrveranstaltungen:
Ruth Held: Kommunikationsdesign
Beni Rauber: Welcome to Panoela!
Walter Pfeiffer: Zeichnen
Valentin Hindermann, Marco Walser: Vertiefung Typografie
Jimmy Schmid: Typografie - Der Buchstabe
Lea Huber: Illustration
Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
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Öffentliche Veranstaltungen
Zwischenlager
11.02.–10.04.2011
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die seit Herbst 2006 von der Kommission Bildende Kunst angeregten Ankäufe der Stadt Zürich - kuratiert von Ian Anüll und F+F-Stv. Rektor Andreas Vogel werden unter dem Titel «Zwischenlager» als Gesamtschau auf Zeit im Helmhaus Zürich gezeigt.

Unter den 72 vertretenen Werken sind zahlreiche aktuelle und ehemalige F+F-Dozierende und -Studierende:
Luigi Archetti, Stefan Burger, Andreas Dobler, Federica Gärtner, Clare Goodwin, Marianne Halter, Patrick Hari, Daniel Robert Hunziker, Cat Tuong Nguyen, Walter Pfeiffer, Peter Tillessen, Costa Vece und Raffael Waldner.
 
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Und noch mehr Walter Pfeiffer
09.03.2011
Modefotografien von Starfotograf und F+F-Dozent Walter Pfeiffer gibt es in «Karlie Kloss - AnOther Magazine - Spring/Summer 2011» auf bytemodels.com zu sehen.
Fotografie: Ruth Erdt für's BAK
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Öffentliche Veranstaltungen
Grand Prix Design
Preisverleihung
06.11.2008 19.00 Uhr
Museum Bellerive in Zürich
Walter Pfeiffer ist seit vielen Jahren an der F+F als Dozent für Fotografie, Inszenierung und Zeichnen tätig. Die F+F gratuliert Walter Pfeiffer ganz herzlich!

Mit den Grands Prix Design zeichnet das BAK jedes Jahr Designerinnen und Designer aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zum Ruf des Schweizer Designs beitragen. Weitere Preisträger sind Albert Kriemler, Barbara Holzer und Tristan Kobler und Alain Kupper. Die Preisträger, die älter als 40 Jahre sein müssen, wurden von der Eidgenössischen Designkommission unter dem Vorsitz von Lorette Coen ausgewählt. Jede Auszeichnung ist mit 40.000 Franken dotiert.

Das Fotomuseum Winterthur widmet ausserdem Walter Pfeiffer vom 29. November 2008 bis 15. Februar 2009 eine grosse Einzelausstellung.
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Öffentliche Veranstaltungen
Das Glück im richtigen Moment
23.01.2014
Walter Pfeiffer gehört zu den international gefragten Künstler, seine Bilder zwischen Spontanität und Inszeniertheit, klassischer Coolness barockartiger Verspieltheit zeugen vor allem von einem: Einer grossen Liebe zum Leben und seiner unermüdlichen Suche nach der Schönheit im Augenblick.
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Öffentliche Veranstaltungen
Transformer: Aspects of Travesty
13.12.2013–28.02.2014
Richard Saltoun, 111 Great Titchfield Street, London W1W 6RY
On the 40th anniversary of «Transformer: Aspects of Travesty» - a groundbreaking show curated by Jean-Christophe Ammann in 1974 - Richard Saltoun Gallery announces a re-staging that will reunite all the artists in London. This is the first such reunion to commemorate the exhibition, which deals with the aesthetics of desire and sexuality through travesty and drag performance.

Transformer will include works from all the artists featured in the original exhibition:

Luciano Castelli, Jürgen Klauke, Urs Lüthi, Pierre Molinier, Tony Morgan, Luigi Ontani, Walter Pfeiffer, Andrew Sherwood, Katharina Sieverding, Werner Alex Meyer (alias Alex Silber), The Cockettes and Andy Warhol.
Walter Pfeiffer, Untitled, 2008, C-Print, Ed. of 5
60 x 40 cm / 23 5/8 x 15 3/4 inch
framed 73 x 52 cm / 28 3/4 x 20 1/2 inch
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Öffentliche Veranstaltungen
Walter Pfeiffer bei Bob van Orsouw
25.09.–06.11.2010
Galierie Bob van Orsouw, Albisriederstrasse 199A, 8047 Zürich
Unser langjähriger Dozent Walter Pfeiffer stellt in der Galerie Bob van Orsouw an der neuen temporären Adresse der Hubertus Exhibitions aus. Gleichzeitig werden Bilder von Paul Morrison und Peter Kamm ausgestellt.


 
Dijan Kahrimanovic, Alumnus Fotografie HF, Diplom 2014
Zeitzeug:innen
On-Off mit der Kunst
Bevor Dijan Kahrimanovic Kunst gemacht hat, war er Metzger. Nachdem ihn die Kunst verlassen hat, arbeitete er im Büro und im Handel, Import/Export.

«Ich und die Kunst», sagt Dijan, «führen eine On-Off-Beziehung. Wie jede Beziehung muss man auch die zur Kunst pflegen, an ihr arbeiten, sich immer wieder neu sammeln.» Inzwischen haben die beiden wieder zueinander gefunden. Mit der Arbeit in einer Galerie fördert er junge Künstler:innen, auch privat baut er eine kleine Sammlung auf. «Das geht sogar mit dem Budget eines Kreativen», lacht Dijan.

Der Blick auf die Werke regt ihn zu eigenen Arbeiten an. Dijan Kahrimanovic arbeitet gross, raumgreifend, raumnehmend: Ein Panzer? Ein Pickup? Oder doch im kleineren Format, aber nicht unbedingt leiser: Ein gefälschter Pass, das Archivbild als fiktives Zeugnis. Performativ oder in Installationen verhandelt er immer wieder die Rolle der Kunst, des Künstlers in der Kunstszene, auf dem Kunstmarkt.

An der F+F hat Dijan nach dem Vorkurs Fotografie studiert. «Dort hatte ich eine anstrengende, aber eben auch die beste Zeit.» Seine Projekte plante er aufwändig, spähte bei anderen Abteilungen, machte zwischendurch noch einen Austausch nach Boston. «Die F+F gibt kein Ziel vor. Sie gibt Stichworte und von dort aus führen hunderte Wege fort», sagt Dijan, «letztlich geht es nicht um richtig oder falsch, sondern darum, eine Haltung zu entwickeln.» Trotzdem spürte er schon da, dass seine Beziehung zur Kunst eine komplizierte war. Gelegentlich zweifelte er, gut genug zu sein, um auch ausserhalb der Schule bestehen zu können. Die Einblicke und Perspektiven, die die Dozierenden aus der Praxis mit in den Unterricht brachten, machten ihm Mut: «Es war sehr inspirierend von Figuren wie Walter Pfeiffer zu lernen! Wie er Kunst und Fotografie verknüpft begeistert mich.»

Nach seinem Abschluss wurde seine Arbeit mit dem Helvetia Kunstpreis ausgezeichnet, er stellte an der jungen Kunstmesse Liste aus. Türen öffneten sich, andere schlossen. Es ist eben kompliziert. «Aber inzwischen kann ich Kunst machen, von Kunst leben und gemeinsam mit anderen nach Lösungen für den Kunstmarkt suchen.»

Text: Anna Raymann
Samuel Trümpy, 2019
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Vive la nature morte!
Magazin Launch
Mi. 08. Mai 2019, 17.30–20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, F89-304
Im Stillleben-Projekt Vive la nature morte! des Fotografen Walter Pfeiffer haben sich die Studierenden des Studiengangs Fotografie mit der Inszenierung von nachhaltigen Designprodukten auseinandergesetzt. Die Objekte wurden ihnen vom Magazin SI GRUEN zur Verfügung gestellt. Eine Auswahl der entstandenen Fotografien wird als Bildstrecke in der Mai-Ausgabe des Magazins publiziert.

In zwei Begleitseminaren haben die Studierenden ihre Bilder von den digitalen Daten bis zu druckfertigen Vorlagen bearbeitet. Im ersten Seminar haben sie unter der Leitung von Franco Bonaventura eigene Layouts entwickelt. Der Feinschliff an den digitalen Bildern und die Produktion von Proofs für das Magazin standen im zweiten Seminar, das Remo Süsstrunk leitete, im Zentrum des Geschehens.

Auf den Abschluss des Projekts und die gelungene Kooperation möchten wir anstossen. An der Vernissage präsentieren wir die Mai-Ausgabe von SI GRUEN sowie die Broschüren mit den Layouts der Studierenden.

Eintritt frei!
Walter Pfeiffer
Cherchez la femme!
Mit Texten von
Michelle Nicol und Martin Jaeggi
Edition Patrick Frey
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage «Cherchez la femme!»
Do. 20.09.2007 ab 19.30 Uhr
Orell Füssli Krauthammer, Marktgasse 12, 8001 Zürich
Von Walter Pfeiffer ist unter dem Titel «Cherchez la femme!» in der Edition Frey ein Buch erschienen, welches zum ersten Mal seine Frauenporträts aus den letzten 36 Jahren versammelt.
F+F Film & Video

F+F Film & Video
Zwölf Stunden Spielfilme, Kunstvideos, Performances, Videoexperimente und Dokumentarfilme an der F+F – von Georg Radanowicz bis Bianca Gadola, von 1969 bis 2021, ausgewählt vom Studiengang Film HF und der online Archiv-Ausstellung F+F 1971 – ein Projekt der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit der F+F Schule für Kunst und Design.

Tickets hier reservieren

20. November 2021
12.00–24.00 Uhr

Kino Xenix, Kanzleistrasse 56, 8004 Zürich

12.00 Uhr – Move
Einzigartige Einblicke in den Unterricht der F+F-Klasse 1969 und in die F+F-Schule der Gründungsjahre von Doris und Serge Stauffer. Provozierende Performances der Achtzigerjahre im Unterricht. Experimentelle Videos und Kurzfilme von den Studiengängen Film und Kunst sowie vom Vorkurs – von den Anfängen bis heute.

14.00 Uhr – War & Crime
Verbrechen ist ein Kernthema der F+F mit den Werken von Hannes Baumgartner (2007), 2017 ist es Marie-Anne Hafner, 2018 O’Neil Bürgi, 2019 Hamed Abdalla und 2020 Maria Beierbach. Dazwischen: ein Interview von 1985 mit einem RAF-Aktivisten von der Künstlergruppe Bataks und Hermann Bohmert. Die Arbeiten? Ein Reigen des Abgründigen!

16.00 Uhr – Musik & Sounds
Wenn ein Luftballon am Auspuff aufgeblasen wird, bis es knallt (René Fahrni, 2007), eine Schweigeminute gezeigt wird (Thylacine (Düblin/Hachen), 2007) oder ein Glas Wasser die Farbe eines Hagebuttenteebeutels aufnimmt, wird Sound ernst genommen. Musikvideos zu Hiphop und für The Young Gods lockern die Stimmung wieder auf – ebenso ein Bericht von Jessie Fischer von 1997.

18.00 Uhr – Körper
Die F+F überrascht mit ihrer körperlichen Videokunst, hier mit Beiträgen von Giuliano Vece, JOKO connected und Lukas Bardill. Das «Hand»-Video von Serge Stauffer (1977) zeigt, wie die F+F tickt. Körperlichkeit wird kritisch thematisiert bei Pia von Allmen (2004), Judith Weidmann (2016) und Nina Kovacs (2020) und ist Gegenstand in Filmen von Maude Gobet (2017), Diana Frei (2018) und seit Anfang der Achtzigerjahre bei Walter Pfeiffer.

20.00 Uhr – Revolution & Aktivismus
Wie können wir politisch aktiv sein? Maurice Maggi erzählt es im Film von Alexander Boëthius (2012). Ein böser Kommentar auf die Achtziger-Bewegung bei ZÜRI GLITZERT von Pino-Max Wegmüller (2013). Wilhelm Schlatter porträtiert die Künstlerin Charlotte (2008), und Silvia Popp stellt Napolioné vor (2008) – beides mit queerem Blick. 1992 beteiligte sich die F+F an einem europaweiten interaktiven TV-Projekt für die Documenta in Kassel.

22.00 Uhr – Illusion & Poesie
Das Verspielte und Exzentrische der frühen F+F wird gut sichtbar in den Animationen zu den Filmkursen von 1972 bei Georg Radanowicz. Das Dandyeske der Achtzigerjahre zeigt sich in den Ausschnitten des unveröffentlichten DÄMONEN von Bataks 1985. Die Vorkursvideos von 1996 und 1997 sind kindlich-verspielt. Bis heute spielen Lug und Trug die Hauptrolle in dieser Kategorie.

Die Platzzahl im Kino Xenix ist beschränkt; es gilt die Zertifikatspflicht.

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Öffentliche Veranstaltungen
Präzise Schnappschüsse
Berner Museumsnacht
Fr. 16.03.2012, 18.00–02.00 Uhr
Grand Palais, Thunstrasse 3, 3005 Bern
Der Künstler Walter Pfeiffer (1946/CH) nähert sich seinen Bildern mit nicht nachlassen wollender Neugier und Offenheit. Für das Grand Palais in Bern realisiert er nun die Installation «Cocktails & Dreams», bestehend aus verschiedenen Filmsequenzen die exklusiv für das Grand Palais eingefangen wurden. Neun Projektoren projizieren die sorgfältig komponierten und inszenierten Bildfolgen und verdichten diese zu einem flirrenden, raumfüllenden Lustspiel.
Foto: Walter Pfeiffer 2011
Vernissage "It's a Family Affair" am 4. April 2011
Montag, 4. April 2011, 16.30 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Foyer
Die Ausstellung des Studiengangs Fotografie zeigt das Resultat eines Projekts, in dem die Studierenden sich mit ihren Angehörigen, Freunden oder Verwandten beschäftigten und diese in ihrem Alltag, ihrer nächsten Umgebung oder in ungewöhnlichen Situationen fotografierten. Durch genaue Beobachtung schärften die Studierenden ihr Stilgefühl und experimentierten mit Formen der Inszenierung.

Das Projekt wurde vom berühmten Fotografen und F+F-Dozenten Walter Pfeiffer geleitet.

Folgende F+F-Studierende haben teilgenommen: Yanina Biedermann, Chloé Bourgogne, Mario Egger, Sebastian Heeb, Roger Hofstetter, Dijan Kahrimanovic, Lucy Marthaler, Cedric Merkli, David Suter, Oliver Sutter und Tatjana Wasieloski.

Vernissage: Montag, 4. April 2011, 16.30 Uhr, Foyer
Ausstellung: 5. bis 8. April 2011
F+F Schule für Kunst und Mediendesign
Flurstrasse 89
8047 Zürich

Bild: Walter Pfeiffer
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Öffentliche Veranstaltungen
Mit Links
Fr. 11.12.2009
Ankerstrasse 25, Zürich
Happening mit Poster, Buch und Walter Pfeiffer.
>>> More info
Walter Pfeiffer – seit den Anfängen dabei, Foto: Walter Pfeiffer, 2021
«Manchmal habe ich richtig Sehnsucht»
Walter Pfeiffer war schon immer Künstler. Vielleicht hatte dies die Kunst aber eher bemerkt als er selbst. Der Kunstunterricht in der allerersten Gründungsklasse für Farbe und Form – damals noch an der Kunstgewerbeschule Zürich, aber schon mit denselben Dozierenden wie später an der F+F – sollte seine Welt auf den Kopf stellen. «Wenn die Studis heute an die Schule kommen, können sie schon alles! Ich wusste damals nichts von Duchamp und Andy. Ich lernte alles an der Schule. Und realisierte erst dort, dass es noch andere Kreative gibt, ähnlich getrieben wie ich.»

An seine eigene Ausbildung beim Künstler Hansjörg Mattmüller erinnert er sich gern. Die Klasse hob sich ab von der restlichen Schule: «Dort war alles so grau und wir waren so farbig», sagt Walter Pfeiffer, «manchmal habe ich richtig Sehnsucht. Ich vermisse die Leute, die ehemalige Bibliothek.» Der Kunstunterricht hat ihm damals eine neue Welt eröffnet, eine zähe Welt, die ihn nur langsam eingelassen hat und nun nicht mehr loslässt.

Bevor ihn die Kunst an sich band, machte Pfeiffer die Ausbildung bei der EPA. Die Arbeit im Kaufhaus lehrte ihn nicht nur das Handwerk als Dekorateur, sondern bot ihm auch eine Lebensschule: Die stichelnden Intrigen unter den Kolleginnen seien keine schlechte Vorbereitung gewesen auf die Strippenziehereien in der Kunstwelt und in der Modeindustrie, denen er Jahre später als Fotograf begegnen sollte.

Walter Pfeiffer redet angeregt, seine Gedanken springen oft schneller als die Zunge. Er lenkt das Gespräch durch Zeiten und Begegnungen, streut im Vorbeigehen seine Bonmots wie: «Mich fasziniert der Schein, die Realität interessiert mich nicht.» Oder: «Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, in der Hoffnung, dass es so schlimm gar nicht kommen kann.» Das Anekdotische ist nicht verwirrend gemeint, sondern eine Einladung, ihm zu folgen.

Die intensive Freundschaft zu seinem damaligen Lehrer und Schulleiter Hansjörg Mattmüller führte Walter Pfeiffer in den 70er Jahren an die neue Gestaltungsschule F+F, die sich 1971 als Gegenentwurf abgespalten hatte von der staatlichen, steif geratenen Kunstgewerbeschule. Hier sollte er nun unter dem Titel Inspiration zeichnen unterrichten. Eine didaktische Ausbildung sollte nicht fehlen, denn – der Walti könne ja so gut mit Menschen – so lockte Mattmüller. Und man mag es ihm glauben, dass kein anderer die Ideen so hätte sprudeln lassen können. Der Blick zurück klingt nicht verklärt: «Es war ein Brotjob. Der Lohn reichte gerade für mich und die Katzen.» Die F+F hat wilde Zeiten erlebt, sie war – und ist – aber auch immer ein Ort, an dem man die Kunst ernst nimmt.

Zunächst war die Fotografie für Walter Pfeiffer Mittel zum Zweck, eine Hilfestellung für seine Zeichnungen. Das angeborene Zittern in der Hand liess ihn den harten Blitz als Stilmittel entdecken. Den Blick für den Moment und das Schöne, das Sinnliche und das Lustvolle, den hat er zeichnend wie fotografierend, damals wie heute. Doch erst nach zähen «Lehr und Wanderjahren», mehreren veröffentlichten Büchern wie Welcome Aboard. Photographs 1980–2000 sowie die Ausstellung In Love With Beauty im Fotomuseum Winterthur 2008, entdeckte ihn die Modeindustrie. Plötzlich war er gefragt bei den grossen Namen.

«Für ein Shooting schickte mir ID Magazine die tollsten und teuersten Stücke von London nach Zürich. Ich inszenierte sie mit meinen Studis an der F+F.» Walter Pfeiffer fotografiert für die Vogue und Dior. Und unterrichtet an der F+F – inzwischen Fotografie.

Mit den Studierenden erwandert er die Schweiz mit dem Fotoapparat, er begleitet Projekte und Publikationen. Was er dem Nachwuchs mitgeben will? «Nicht zu fest an die Karriere denken. Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit. Humor, Leidenschaft und Offenheit.» Wie er es geschafft hat? «Schicksal, Glück und ein Blick für Gelegenheiten.» Das ist die kurze Antwort. Ausserdem müsse man es aushalten können, eines «aufs Dach» zubekommen. Erfolg ist harte Arbeit – und Walter Pfeiffer ist ein Workaholic. Er erzählt das alles in der Pause zwischen zwei Aufträgen. «In einem Alter, in dem andere längst die Pension geniessen», schimpft er, aber den Ärger nimmt man dem Arbeitsverfallenen so ganz nicht ab.