Mitteilungen
Kampagne
Mitteilung
22.10.2009
Walter Pfeiffer arbeitet für internationale Magazine wie VOGUE, i-D, Interview und Vanity Fair und ist langjähriger F+F-Dozent. Von November 2008 bis Februar 2009 hatte er eine Einzelausstellung mit dem Titel "In Love With Beauty" im Fotomuseum Winterthur. Walter Pfeiffer hat das T-Shirt mit Topmodel und F+F-VKM-Student Werner Schreyer in Szene gesetzt.
 
Bild: Ohne Titel, Marker auf Papier von Chiara Siciliano, 2022
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
KUNSTLICHT GALA
Medienmitteilung
16.05.2022
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch– zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.
F+F Film & Video

F+F Film & Video
Zwölf Stunden Spielfilme, Kunstvideos, Performances, Videoexperimente und Dokumentarfilme an der F+F – von Georg Radanowicz bis Bianca Gadola, von 1969 bis 2021, ausgewählt vom Studiengang Film HF und der online Archiv-Ausstellung F+F 1971 – ein Projekt der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit der F+F Schule für Kunst und Design.

Tickets hier reservieren

20. November 2021
12.00–24.00 Uhr

Kino Xenix, Kanzleistrasse 56, 8004 Zürich

12.00 Uhr – Move
Einzigartige Einblicke in den Unterricht der F+F-Klasse 1969 und in die F+F-Schule der Gründungsjahre von Doris und Serge Stauffer. Provozierende Performances der Achtzigerjahre im Unterricht. Experimentelle Videos und Kurzfilme von den Studiengängen Film und Kunst sowie vom Vorkurs – von den Anfängen bis heute.

14.00 Uhr – War & Crime
Verbrechen ist ein Kernthema der F+F mit den Werken von Hannes Baumgartner (2007), 2017 ist es Marie-Anne Hafner, 2018 O’Neil Bürgi, 2019 Hamed Abdalla und 2020 Maria Beierbach. Dazwischen: ein Interview von 1985 mit einem RAF-Aktivisten von der Künstlergruppe Bataks und Hermann Bohmert. Die Arbeiten? Ein Reigen des Abgründigen!

16.00 Uhr – Musik & Sounds
Wenn ein Luftballon am Auspuff aufgeblasen wird, bis es knallt (René Fahrni, 2007), eine Schweigeminute gezeigt wird (Thylacine (Düblin/Hachen), 2007) oder ein Glas Wasser die Farbe eines Hagebuttenteebeutels aufnimmt, wird Sound ernst genommen. Musikvideos zu Hiphop und für The Young Gods lockern die Stimmung wieder auf – ebenso ein Bericht von Jessie Fischer von 1997.

18.00 Uhr – Körper
Die F+F überrascht mit ihrer körperlichen Videokunst, hier mit Beiträgen von Giuliano Vece, JOKO connected und Lukas Bardill. Das «Hand»-Video von Serge Stauffer (1977) zeigt, wie die F+F tickt. Körperlichkeit wird kritisch thematisiert bei Pia von Allmen (2004), Judith Weidmann (2016) und Nina Kovacs (2020) und ist Gegenstand in Filmen von Maude Gobet (2017), Diana Frei (2018) und seit Anfang der Achtzigerjahre bei Walter Pfeiffer.

20.00 Uhr – Revolution & Aktivismus
Wie können wir politisch aktiv sein? Maurice Maggi erzählt es im Film von Alexander Boëthius (2012). Ein böser Kommentar auf die Achtziger-Bewegung bei ZÜRI GLITZERT von Pino-Max Wegmüller (2013). Wilhelm Schlatter porträtiert die Künstlerin Charlotte (2008), und Silvia Popp stellt Napolioné vor (2008) – beides mit queerem Blick. 1992 beteiligte sich die F+F an einem europaweiten interaktiven TV-Projekt für die Documenta in Kassel.

22.00 Uhr – Illusion & Poesie
Das Verspielte und Exzentrische der frühen F+F wird gut sichtbar in den Animationen zu den Filmkursen von 1972 bei Georg Radanowicz. Das Dandyeske der Achtzigerjahre zeigt sich in den Ausschnitten des unveröffentlichten DÄMONEN von Bataks 1985. Die Vorkursvideos von 1996 und 1997 sind kindlich-verspielt. Bis heute spielen Lug und Trug die Hauptrolle in dieser Kategorie.

Die Platzzahl im Kino Xenix ist beschränkt; es gilt die Zertifikatspflicht.

Präsentation Studiengang Grafik
Zu sehen sind Arbeiten aus den Lehrveranstaltungen von:

Valeria Bonin, Rahel Arnold, Typografie, GMD2
Kurt Eckert, Jonas Vögeli, Projekt, GMD3
Ruth Held, Kleine grafische Produkte, GMD1
Walter Pfeiffer, Zeichnen, GMD1 + GMD2
Christian Riis Ruggaber, Projekt GMD2+GMD3
Jimmy Schmid, Typografie, GMD1

Mo -­ Fr 9.00-18.00 Uhr im Foyer der F+F.
Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
Walter Pfeiffer – seit den Anfängen dabei, Foto: Walter Pfeiffer, 2021
Zeitzeug:innen
«Manchmal habe ich richtig Sehnsucht»
Walter Pfeiffer war schon immer Künstler. Vielleicht hatte dies die Kunst aber eher bemerkt als er selbst. Der Kunstunterricht in der allerersten Gründungsklasse für Farbe und Form – damals noch an der Kunstgewerbeschule Zürich, aber schon mit denselben Dozierenden wie später an der F+F – sollte seine Welt auf den Kopf stellen.

«Wenn die Studis heute an die Schule kommen, können sie schon alles! Ich wusste damals nichts von Duchamp und Andy. Ich lernte alles an der Schule. Und realisierte erst dort, dass es noch andere Kreative gibt, ähnlich getrieben wie ich.»

An seine eigene Ausbildung beim Künstler Hansjörg Mattmüller erinnert er sich gern. Die Klasse hob sich ab von der restlichen Schule: «Dort war alles so grau und wir waren so farbig», sagt Walter Pfeiffer, «manchmal habe ich richtig Sehnsucht. Ich vermisse die Leute, die ehemalige Bibliothek.» Der Kunstunterricht hat ihm damals eine neue Welt eröffnet, eine zähe Welt, die ihn nur langsam reingelassen hat und nun nicht mehr loslässt.

Bevor ihn die Kunst an sich band, machte Pfeiffer die Ausbildung bei der EPA. Die Arbeit im Kaufhaus lehrte ihn nicht nur das Handwerk als Dekorateur, sondern bot ihm auch eine Lebensschule: Die stichelnden Intrigen unter den Kolleginnen seien keine schlechte Vorbereitung gewesen auf die Strippenziehereien in der Kunstwelt und in der Modeindustrie, denen er Jahre später als Fotograf begegnen sollte.

Walter Pfeiffer redet angeregt, seine Gedanken springen oft schneller als die Zunge. Er lenkt das Gespräch durch Zeiten und Begegnungen, streut im Vorbeigehen seine Bonmots wie: «Mich fasziniert der Schein, die Realität interessiert mich nicht.» Oder: «Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, in der Hoffnung, dass es so schlimm gar nicht kommen kann.» Das Anekdotische ist nicht verwirrend gemeint, sondern eine Einladung, ihm zu folgen.

Die intensive Freundschaft zu seinem damaligen Lehrer und Schulleiter Hansjörg Mattmüller führte Walter Pfeiffer in den 70er Jahren an die neue Gestaltungsschule F+F, die sich 1971 als Gegenentwurf abgespalten hatte von der staatlichen, steif geratenen Kunstgewerbeschule. Hier sollte er nun unter dem Titel Inspiration zeichnen unterrichten. Eine didaktische Ausbildung sollte nicht fehlen, denn – der Walti könne ja so gut mit Menschen – so lockte Mattmüller. Und man mag es ihm glauben, dass kein anderer die Ideen so hätte sprudeln lassen können. Der Blick zurück klingt nicht verklärt: «Es war ein Brotjob. Der Lohn reichte gerade für mich und die Katzen.» Die F+F hat wilde Zeiten erlebt, sie war – und ist – aber auch immer ein Ort, an dem man die Kunst ernst nimmt.

Zunächst war die Fotografie für Walter Pfeiffer Mittel zum Zweck, eine Hilfestellung für seine Zeichnungen. Das angeborene Zittern in der Hand liess ihn den harten Blitz als Stilmittel entdecken. Den Blick für den Moment und das Schöne, das Sinnliche und das Lustvolle, den hat er zeichnend wie fotografierend, damals wie heute. Doch erst nach zähen «Lehr und Wanderjahren», mehreren veröffentlichten Büchern wie Welcome Aboard. Photographs 1980–2000 sowie die Ausstellung In Love With Beauty im Fotomuseum Winterthur 2008, entdeckte ihn die Modeindustrie. Plötzlich war er gefragt bei den grossen Namen.

«Für ein Shooting schickte mir ID Magazine die tollsten und teuersten Stücke von London nach Zürich. Ich inszenierte sie mit meinen Studis an der F+F.» Walter Pfeiffer fotografiert für die Vogue und Dior. Und unterrichtet an der F+F – inzwischen Fotografie.

Mit den Studierenden erwandert er die Schweiz mit dem Fotoapparat, er begleitet Projekte und Publikationen. Was er dem Nachwuchs mitgeben will? «Nicht zu fest an die Karriere denken. Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit. Humor, Leidenschaft und Offenheit.» Wie er es geschafft hat? «Schicksal, Glück und ein Blick für Gelegenheiten.» Das ist die kurze Antwort. Ausserdem müsse man es aushalten können, eines «aufs Dach» zubekommen. Erfolg ist harte Arbeit – und Walter Pfeiffer ist ein Workaholic. Er erzählt das alles in der Pause zwischen zwei Aufträgen. «In einem Alter, in dem andere längst die Pension geniessen», schimpft er, aber den Ärger nimmt man dem Arbeitsverfallenen so ganz nicht ab.

Text: Anna Raymann
Bild: Lara Messmer
Mitteilungen
Tableau Vivant
Vernissage
25.03.2014, ab 16.30 Uhr
Ausstellung
26.–28.03.2014
10.00–17.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Eine Ausstellung zum Projekt des Studiengangs Fotografie HF zusammen mit Walter Pfeiffer. 

Studierende: Olivia Bertschinger, Damian Byland, Valentina De Pasquale, Marina Fischer, Jeff Lanuza, Lara Messmer, David Petrig, Begüm Ürek
Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Walter Pfeiffer: In Love With Beauty
20.09.–18.11.2012
Landesgalerie Linz / Wappensaal, Museumstr. 14, Linz, 4 4020, Österreich
In der Landesgalerie Linz sind Fotografien des F+F-Dozenten Walter Pfeiffer zu sehen.

Walter Pfeiffer (*1946 Beggingen, lebt in Zürich) ist schon lange ein «Untergrundklassiker» (Thomas Seelig). Seine einzigartige Mischung von Erotik und Witz, klassischem Ebenmass und ornamentaler Verspieltheit, Künstlichkeit und Unmittelbarkeit fand in den letzten Jahren zusehends internationale Beachtung. Der unverwechselbare Stil des Künstlers zeugt sowohl von seiner Sehnsucht nach zeitloser Schönheit wie von seiner präzisen Beobachtung der Wandlungen von Mode und Stil.

Die Ausstellung «Walter Pfeiffer - In Love With Beauty» wurde vom Fotomuseum Winterthur organisiert. Kuratoren: Thomas Seelig (ehemaliger F+F-Dozent) und Martin Jaeggi (F+F-Dozent).
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Autobiografie Walter Pfeiffer in Bildern
Mi. 20. 10.2010, 20.00 Uhr
Die Autobiographie von Walter Pfeiffer in Bildern, Filmchen, Rückführungen und Geschichten. Jürg Halter und Walter Pfeiffer werden zusammen Die Autobiografie von Walter Pfeiffer in Bildern, Filmchen, Rückführungen und Geschichten (Arbeitstitel) vorstellen.
 
Arbeiten aus Vertiefung Typografie, 2005
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Die Oper im Bild und Text
Ausstellung
08.12.–15.12.2005
Flurstrasse 89, Zürich
Resultate der Lehrveranstaltungen bei K.D. Geissbühler, für die Inszenierung des Stückes von Benjamin Britten Peter Grimes.

Plakatentwürfe von Ruth Held, K.D. Geissbühler, Benjamin Rauber, Franka Grosse, Elektrosmog, Jimmy Schmid, Walter Pfeiffer.
Mitteilungen
Und noch mehr Walter Pfeiffer
09.03.2011
Modefotografien von Starfotograf und F+F-Dozent Walter Pfeiffer gibt es in «Karlie Kloss - AnOther Magazine - Spring/Summer 2011» auf bytemodels.com zu sehen.
Kampagne Mode Suisse 20, fotografiert von Walter Pfeiffer
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF
Modedesign HF @ Mode Suisse Edition 20
30.08.2021
18.30 und 20.30 Uhr
Halle D, Hohlstrasse 400, 8048 Zürich
Mode Suisse feiert am 30. August 2021 in der Halle D in Zürich-Altstetten mit den jüngsten Kollektionen erlesener Modelabels ihre Jubiläumsedition 20. Mit Verve fördert Mode Suisse seit über zehn Jahren Schweizer Modedesign. Ein Grund zu feiern – besonders in unserem eigenen Jubiläumsjahr – so freuen wir uns sehr mit drei Arbeiten des Studiengangs Modedesign mit dabei zu sein.

Das Line-up besteht aus amorphose, F+F Modedesign Zürich mit Besime Sasivari, VNIC Leonardo, Vladislav Rüegger, MOURJJAN x Ginny Litscher, Nina Yuun x Leonie Risch, NOMADISSEM, LIDA NOBA, Luca Xavier Tanner (Showroom only), Volans x SOL SOL ITO, HEAD – Genève mit Sarah Bounab, Céline Schmid, Lou Chartres (Showroom only) und Jacqueline Loekito x Tobias Gutmann.

Nicht nur auf dem Runway, sondern auch hinter den Kulissen kehren für die 20. Edition Mode Suisse Weggefährt:innen zurück: Unter dem Motto enSoie loves Mode Suisse forever wird das Traditionslabel das Team mit eigens für den Backstage-Bereich entworfener Kleidung ausstaffieren. Wobei auch MOURJJAN mit Vanto spezielle Hemden und Accessoires für die Bartenders von Grand Marnier kreiert haben.

Kein Geringerer als Walter Pfeiffer (F+F Dozent) wurde für die Mode Suisse Edition 20 Kampagne eingespannt und hat zusammen mit dem Mode Suisse Team exklusiven Inhalt fotografiert. So bunt und strahlend die Kampagne ist, so lebhaft und familiär steht die Jubiläumsedition 20 im Zeichen der Freundschaft und des Füreinanders.
Foto: Walter Pfeiffer 2011
Vernissage "It's a Family Affair" am 4. April 2011
Montag, 4. April 2011, 16.30 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Foyer
Die Ausstellung des Studiengangs Fotografie zeigt das Resultat eines Projekts, in dem die Studierenden sich mit ihren Angehörigen, Freunden oder Verwandten beschäftigten und diese in ihrem Alltag, ihrer nächsten Umgebung oder in ungewöhnlichen Situationen fotografierten. Durch genaue Beobachtung schärften die Studierenden ihr Stilgefühl und experimentierten mit Formen der Inszenierung.

Das Projekt wurde vom berühmten Fotografen und F+F-Dozenten Walter Pfeiffer geleitet.

Folgende F+F-Studierende haben teilgenommen: Yanina Biedermann, Chloé Bourgogne, Mario Egger, Sebastian Heeb, Roger Hofstetter, Dijan Kahrimanovic, Lucy Marthaler, Cedric Merkli, David Suter, Oliver Sutter und Tatjana Wasieloski.

Vernissage: Montag, 4. April 2011, 16.30 Uhr, Foyer
Ausstellung: 5. bis 8. April 2011
F+F Schule für Kunst und Mediendesign
Flurstrasse 89
8047 Zürich

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Zwischenlager
11.02.–10.04.2011
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die seit Herbst 2006 von der Kommission Bildende Kunst angeregten Ankäufe der Stadt Zürich - kuratiert von Ian Anüll und F+F-Stv. Rektor Andreas Vogel werden unter dem Titel «Zwischenlager» als Gesamtschau auf Zeit im Helmhaus Zürich gezeigt.

Unter den 72 vertretenen Werken sind zahlreiche aktuelle und ehemalige F+F-Dozierende und -Studierende:
Luigi Archetti, Stefan BurgerAndreas Dobler, Federica Gärtner, Clare Goodwin, Marianne Halter, Patrick Hari, Daniel Robert Hunziker, Cat Tuong Nguyen, Walter Pfeiffer, Peter Tillessen, Costa Vece und Raffael Waldner.
 


Walter Pfeiffer, Untitled 1974 (2011), Color Lambda print, 40x60 cm, 1/5

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Öffentliche Veranstaltungen
Paris Photo Art Fair – Walter Pfeiffer
10.–13.11.2011
Paris Photo, Grand Palais, 3 Avenue du Général Eisenhower, 75008 Paris, Frankreich, Stand B19
Walter Pfeiffers Arbeiten werden im Rahmen der Paris Photo Art Fair von der Galerie Sultana ausgestellt.
 
Walter Pfeiffer – seit den Anfängen dabei, Foto: Walter Pfeiffer, 2021
«Manchmal habe ich richtig Sehnsucht»
Walter Pfeiffer war schon immer Künstler. Vielleicht hatte dies die Kunst aber eher bemerkt als er selbst. Der Kunstunterricht in der allerersten Gründungsklasse für Farbe und Form – damals noch an der Kunstgewerbeschule Zürich, aber schon mit denselben Dozierenden wie später an der F+F – sollte seine Welt auf den Kopf stellen. «Wenn die Studis heute an die Schule kommen, können sie schon alles! Ich wusste damals nichts von Duchamp und Andy. Ich lernte alles an der Schule. Und realisierte erst dort, dass es noch andere Kreative gibt, ähnlich getrieben wie ich.»

An seine eigene Ausbildung beim Künstler Hansjörg Mattmüller erinnert er sich gern. Die Klasse hob sich ab von der restlichen Schule: «Dort war alles so grau und wir waren so farbig», sagt Walter Pfeiffer, «manchmal habe ich richtig Sehnsucht. Ich vermisse die Leute, die ehemalige Bibliothek.» Der Kunstunterricht hat ihm damals eine neue Welt eröffnet, eine zähe Welt, die ihn nur langsam eingelassen hat und nun nicht mehr loslässt.

Bevor ihn die Kunst an sich band, machte Pfeiffer die Ausbildung bei der EPA. Die Arbeit im Kaufhaus lehrte ihn nicht nur das Handwerk als Dekorateur, sondern bot ihm auch eine Lebensschule: Die stichelnden Intrigen unter den Kolleginnen seien keine schlechte Vorbereitung gewesen auf die Strippenziehereien in der Kunstwelt und in der Modeindustrie, denen er Jahre später als Fotograf begegnen sollte.

Walter Pfeiffer redet angeregt, seine Gedanken springen oft schneller als die Zunge. Er lenkt das Gespräch durch Zeiten und Begegnungen, streut im Vorbeigehen seine Bonmots wie: «Mich fasziniert der Schein, die Realität interessiert mich nicht.» Oder: «Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, in der Hoffnung, dass es so schlimm gar nicht kommen kann.» Das Anekdotische ist nicht verwirrend gemeint, sondern eine Einladung, ihm zu folgen.

Die intensive Freundschaft zu seinem damaligen Lehrer und Schulleiter Hansjörg Mattmüller führte Walter Pfeiffer in den 70er Jahren an die neue Gestaltungsschule F+F, die sich 1971 als Gegenentwurf abgespalten hatte von der staatlichen, steif geratenen Kunstgewerbeschule. Hier sollte er nun unter dem Titel Inspiration zeichnen unterrichten. Eine didaktische Ausbildung sollte nicht fehlen, denn – der Walti könne ja so gut mit Menschen – so lockte Mattmüller. Und man mag es ihm glauben, dass kein anderer die Ideen so hätte sprudeln lassen können. Der Blick zurück klingt nicht verklärt: «Es war ein Brotjob. Der Lohn reichte gerade für mich und die Katzen.» Die F+F hat wilde Zeiten erlebt, sie war – und ist – aber auch immer ein Ort, an dem man die Kunst ernst nimmt.

Zunächst war die Fotografie für Walter Pfeiffer Mittel zum Zweck, eine Hilfestellung für seine Zeichnungen. Das angeborene Zittern in der Hand liess ihn den harten Blitz als Stilmittel entdecken. Den Blick für den Moment und das Schöne, das Sinnliche und das Lustvolle, den hat er zeichnend wie fotografierend, damals wie heute. Doch erst nach zähen «Lehr und Wanderjahren», mehreren veröffentlichten Büchern wie Welcome Aboard. Photographs 1980–2000 sowie die Ausstellung In Love With Beauty im Fotomuseum Winterthur 2008, entdeckte ihn die Modeindustrie. Plötzlich war er gefragt bei den grossen Namen.

«Für ein Shooting schickte mir ID Magazine die tollsten und teuersten Stücke von London nach Zürich. Ich inszenierte sie mit meinen Studis an der F+F.» Walter Pfeiffer fotografiert für die Vogue und Dior. Und unterrichtet an der F+F – inzwischen Fotografie.

Mit den Studierenden erwandert er die Schweiz mit dem Fotoapparat, er begleitet Projekte und Publikationen. Was er dem Nachwuchs mitgeben will? «Nicht zu fest an die Karriere denken. Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit. Humor, Leidenschaft und Offenheit.» Wie er es geschafft hat? «Schicksal, Glück und ein Blick für Gelegenheiten.» Das ist die kurze Antwort. Ausserdem müsse man es aushalten können, eines «aufs Dach» zubekommen. Erfolg ist harte Arbeit – und Walter Pfeiffer ist ein Workaholic. Er erzählt das alles in der Pause zwischen zwei Aufträgen. «In einem Alter, in dem andere längst die Pension geniessen», schimpft er, aber den Ärger nimmt man dem Arbeitsverfallenen so ganz nicht ab.
Walter Pfeiffer, ohne Titel, 1998
Mitteilungen
Walter Pfeiffer Werkschau 1970–2004
22.04.–11.07.2004
Centre Culturel Suisse Paris
Das Centre Culturel Suisse Paris präsentiert die erste Retrospektive von Walter Pfeiffer.

Im Zentrum stehen seine Porträts von jungen Männern, die Walter Pfeiffer anfangs der 80er-Jahre in den Strassen von Paris, Mailand und Zürich fotografiert hat. Nebst Polaroids aus den 70ern sowie Videoarbeiten werden neue Arbeiten von 2004 gezeigt. Zur Ausstellung erscheint eine Neuauflage des vergriffenen Buches Walter Pfeiffer 1970–1980.

Walter Pfeiffer *1946, lebt und arbeitet in Zürich, ist als Dozent für Fotografie, Szenisches Gestalten und Zeichnen an der F+F tätig.
 
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
KUNSTLICHT GALA
Multimediale Kunst-Versteigerung
Türöffnung ab 19.00 Uhr
Versteigerung ab 20.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch – zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Barbetrieb – Eintritt frei!

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.

Instagram/Facebook: @kunstlichtgala, @cabaretvoltaire, @ffzhart

Facebook-Event
«You Invited me, Don't You Remembe», Performance, Yan Duyvendak.
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Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs Kunst HF
Vorkurs berufsbegleitend
Kulturpreise
für Yan Duyvendak
+ Walter Pfeiffer