Bild: Walter Pfeiffer
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Fr. 11.12.2009
Ankerstrasse 25, Zürich
Happening mit Poster, Buch und Walter Pfeiffer.
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Kampagne Mode Suisse 20, fotografiert von Walter Pfeiffer
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Modedesign HF
Modedesign HF @ Mode Suisse Edition 20
30.08.2021
18.30 und 20.30 Uhr
Halle D, Hohlstrasse 400, 8048 Zürich
Mode Suisse feiert am 30. August 2021 in der Halle D in Zürich-Altstetten mit den jüngsten Kollektionen erlesener Modelabels ihre Jubiläumsedition 20. Mit Verve fördert Mode Suisse seit über zehn Jahren Schweizer Modedesign. Ein Grund zu feiern – besonders in unserem eigenen Jubiläumsjahr – so freuen wir uns sehr mit drei Arbeiten des Studiengangs Modedesign mit dabei zu sein.

Das Line-up besteht aus amorphose, F+F Modedesign Zürich mit Besime Sasivari, VNIC Leonardo, Vladislav Rüegger, MOURJJAN x Ginny Litscher, Nina Yuun x Leonie Risch, NOMADISSEM, LIDA NOBA, Luca Xavier Tanner (Showroom only), Volans x SOL SOL ITO, HEAD – Genève mit Sarah Bounab, Céline Schmid, Lou Chartres (Showroom only) und Jacqueline Loekito x Tobias Gutmann.

Nicht nur auf dem Runway, sondern auch hinter den Kulissen kehren für die 20. Edition Mode Suisse Weggefährt:innen zurück: Unter dem Motto enSoie loves Mode Suisse forever wird das Traditionslabel das Team mit eigens für den Backstage-Bereich entworfener Kleidung ausstaffieren. Wobei auch MOURJJAN mit Vanto spezielle Hemden und Accessoires für die Bartenders von Grand Marnier kreiert haben.

Kein Geringerer als Walter Pfeiffer (F+F Dozent) wurde für die Mode Suisse Edition 20 Kampagne eingespannt und hat zusammen mit dem Mode Suisse Team exklusiven Inhalt fotografiert. So bunt und strahlend die Kampagne ist, so lebhaft und familiär steht die Jubiläumsedition 20 im Zeichen der Freundschaft und des Füreinanders.
Walter Pfeiffer gibt Autogramme ins frisch gedruckte Buch
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Künstlerband «Night and Day»
22.01.2007
Walter Pfeiffer ist ein präziser Beobachter unserer und seiner Lebenswelten. Schnappschusshafte Motive entstehen mit einfachsten Mitteln, die Models sind Amateure, Freunde von Freunden - statt Go-Sees betreibt Pfeiffer Model-Scouting mittels Mund-zu-Mund-Systems. Das führt zu Bildern mit wirklichen Menschen. 
Walter Pfeiffer, Untitled, 2011, Polaroid, 10.3 x 10.2 cm
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Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF Kunst HF
Walter Pfeiffer
Polaroids 19712–2021
Opening
29.05.2021
Exhibition
29.05.–17.07.2021
Galerie Gregor Staiger, Limmatstrasse 270, 8005 Zurich
Galerie Gregor Staiger is pleased to present Swiss artist Walter Pfeiffer’s second solo exhibition with the gallery. This exhibition will be presented in two parts across our spaces in Zurich and, at a later date, in Milan. It focuses on Pfeiffer’s polaroid works from 1972 to present day, which have only rarely been displayed, most notably at Centre Culturel Suisse, Paris in 2004 and within the context of his sketchbooks for his major solo presentation at Fotomuseum Winterthur in 2008. The exhibition in Zurich is the first comprehensive showing dedicated solely to this aspect of Pfeiffer’s photographic practice.

For five decades, Pfeiffer has developed a multi-faceted practice which bridges photography, film and drawing. Distinguished for his candid photographs of friends, acquaintances and lovers, alongside his colour-intensive still lives, Pfeiffer is often attributed with anticipating the diaristic and natural style of a younger generation of practitioners such as Jack Pierson, Wolfgang Tillmans or Ryan McGinley. The polaroid works are emblematic of Pfeiffer’s practice which explores visual pleasure and joy derived from beauty, imbued with intimacy, warmth and humour, and as a medium epitomizes the immediacy of the encounter between photographer and subject.

In response to the inherent fragility if the medium and in the interest of long term conservation, the artist has created archival duplicates of the originals for exhibition, allowing the originals to be preserved in ideal conditions while the exhibition copy can be displayed without concern. The show will be accompanied by a publication that will be launched during the opening of the exhibition.
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Talk
13.01.2016
Toni Areal, 7. Stock, 7.K10
Walter Pfeiffer is a swiss photographer, illustrator and video artist living and working in Zürich. He started photography in the 1970s without any technical ambition, but the will to provide a new visual vocabulary for beauty, erotism and freedom of life. Recent solo presentations of his work have been seen at Galerie Sultana, Paris  Starmach Gallery, Krakow and Grand Palais, Bern. 

Martin Jaeggi is a critic, curator and docent at the Zürich University of the Arts. He has published numerous text on photography and contemporary art in books, newspapers and magazines.


 
Bilder: Walter Pfeiffer
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spiegel lügen
09.–29.04.2015
Verena Conzett-Strasse 7, 8004 Zürich
Die Künstler Marcel Gähler und huber.huber haben auf Einladung der Edition VFO eine Ausstellung in zwei Teilen konzipiert und kuratiert.

Lügen Spiegel? Eigentlich nicht, aber sie vertauschen die zugewandte mit der abgewandten Seite und es scheint, als ob im Spiegelbild rechts und links vertauscht wären.
Mit dem Thema Spiegel und Spiegelbild haben sich in der Vergangenheit Künstlerinnen und Künstler des VFOs auseinandergesetzt. Eine Auswahl dieser Arbeiten zeigt der erste Teil der Ausstellung.
Der Spiegel vervielfältigt und zeigt das Ebenbild. Bei einer Originalgrafik verhält es sich ähnlich. Dabei handelt es sich jedoch nicht um blosse Vervielfältigung eines Originals. Die Techniken der Druckgrafik werden für den künstlerischen Ausdruck zunutze gemacht. Auf das Spiel von Original und Originalgrafik haben sich Künstlerinnen und Künstler eingelassen und aus einer Ihrer VFO-Arbeiten mittels Eingriffen ein Original oder eben ein Unikat geschaffen.

Im zweiten Teil der Ausstellung werden diese extra für die Ausstellung hergestellten Arbeiten den entsprechenden Originalgrafiken gegenübergestellt.

Teil 1
Daniela Comani
Andrea Giuseppe Corciulo
Barbara Heé
Zilla Leutenegger
Patricia Schneider
Beat Streuli
Markus Weiss

Teil 2
Luigi Archetti
Elisabeth Arpagaus
Guido Baselgia
Reto Boller
Daniele Buetti
Christian Denzler
Katrin Freisager
Markus Gadient
Marcel Gähler
Germann&Lorenzi
Clare Goodwin
Filip Haag
Alex Hanimann
huber.huber
Andreas Marti
Josef Felix Müller
Walter Pfeiffer
Lorenz Schmid
Christoph Schreiber
Martin Schwarz
Loredana Sperini
Julia Steiner
Christian Vetter
Uwe Wittwer
 
Bild: Ohne Titel, Marker auf Papier von Chiara Siciliano, 2022
Presse
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KUNSTLICHT GALA
Medienmitteilung
16.05.2022
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch– zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.
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Kampagne
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22.10.2009
Walter Pfeiffer arbeitet für internationale Magazine wie VOGUE, i-D, Interview und Vanity Fair und ist langjähriger F+F-Dozent. Von November 2008 bis Februar 2009 hatte er eine Einzelausstellung mit dem Titel "In Love With Beauty" im Fotomuseum Winterthur. Walter Pfeiffer hat das T-Shirt mit Topmodel und F+F-VKM-Student Werner Schreyer in Szene gesetzt.
 
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Fotografie HF
Forum Vebikus
mit Walter Pfeiffer
Vernissage
18.11.2006 ab 17.00 Uhr
Öffnungszeiten
Do. 18.00–20.00 Uhr
Fr.–So. 12.00–16.00 Uhr
Kulturzentrum Kammgarn, Baumgartenstrasse 19, 8200 Schaffhausen
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Gestalterischer Vorkurs Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

Foto: Torvioll Jashari
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Gestalterischer Vorkurs Fotografie HF
Walter Pfeiffer
Preisvergabe & Gespräch
Mo. 09.01.2017, 20.00 Uhr
Ausstellung
06.–10.01.2017
11.00–20.00 Uhr
photo17, Maag Halle
Im Rahmen der photo17 wurde Walter Pfeiffer von der Jury der Swiss Photo Academy mit dem Lifetime Award für sein Lebenswerk geehrt.

Walter Pfeiffer gehörte viele Jahre zu den Zürcher Untergrund-Fotografen und wurde in den 1970er Jahren zur Leitfigur des kulturellen Aufbruchs eines androgynen Zürichs. Lange verkannt, wurde der Autodidakt erst spät zum international gefeierten Star-Fotografen. Mit seinen weltberühmten Arbeiten für i-D oder Vogue und seiner ikonischen «Schnappschuss-Ästhetik» inspirierte der Zürcher ganze Generationen berühmter Fotografen wie Terry Richardson oder Juergen Teller.

Im photoFORUM der photo17 spricht Walter Pfeiffer am Abend des Bildes, präsentiert vom Tages-Anzeiger, über seine Arbeit. 
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Präzise Schnappschüsse
Berner Museumsnacht
Fr. 16.03.2012, 18.00–02.00 Uhr
Grand Palais, Thunstrasse 3, 3005 Bern
Der Künstler Walter Pfeiffer (1946/CH) nähert sich seinen Bildern mit nicht nachlassen wollender Neugier und Offenheit. Für das Grand Palais in Bern realisiert er nun die Installation «Cocktails & Dreams», bestehend aus verschiedenen Filmsequenzen die exklusiv für das Grand Palais eingefangen wurden. Neun Projektoren projizieren die sorgfältig komponierten und inszenierten Bildfolgen und verdichten diese zu einem flirrenden, raumfüllenden Lustspiel.
Künstler Walter Pfeiffer signiert das druckfrische Buch
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Night and Day
22.01.2007
Die Publikation erscheint mit einem Umfang von 144 Seiten und ca. 120 Abbildungen in s/w und farbig im Februar 2007.

Walter Pfeiffer ist ein präziser Beobachter unserer und seiner Lebenswelten. Schnappschusshafte Motive entstehen mit einfachsten Mitteln, die Models sind Amateure, Freunde von Freunden - statt Go-Sees betreibt Pfeiffer Model-Scouting mittels Munz-zu-Mund-Systems. Das führt zu Bildern mit wirklichen Menschen.
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Transformer: Aspects of Travesty
13.12.2013–28.02.2014
Richard Saltoun, 111 Great Titchfield Street, London W1W 6RY
On the 40th anniversary of «Transformer: Aspects of Travesty» - a groundbreaking show curated by Jean-Christophe Ammann in 1974 - Richard Saltoun Gallery announces a re-staging that will reunite all the artists in London. This is the first such reunion to commemorate the exhibition, which deals with the aesthetics of desire and sexuality through travesty and drag performance.

Transformer will include works from all the artists featured in the original exhibition:

Luciano Castelli, Jürgen Klauke, Urs Lüthi, Pierre Molinier, Tony Morgan, Luigi Ontani, Walter Pfeiffer, Andrew Sherwood, Katharina Sieverding, Werner Alex Meyer (alias Alex Silber), The Cockettes and Andy Warhol.
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
Ellen Classen, Inszenierung mit ihren Werken, 1966/1967, Fotografie: Archiv F+F, Stadtarchiv Zürich
 
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Kunst HF
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Nachruf Ellen Classen
Ehemalige F+F Dozentin und Vorstandsmitglied
Ellen Classen (geboren am 12. Juli 1937 in Paderborn DE) war eine Schwedisch-Schweizerische Künstlerin, deren Werk sich seit den 1960er-Jahren von Pop Art zu Post-Painterly Abstraction und Minimal Art entwickelte. 

Sie wuchs in Schweden auf und kam 1965 nach Zürich, wo sie 1966 bis 1968 die Klasse F+F an der Kunstgewerbeschule Zürich besuchte. 1968 zeigte sie mit ihren Klassenkollegen Walter Pfeiffer und Christian Rothacher in Stein am Rhein in der Galerie zum Rehbock eine beachtete Ausstellung. Sie realisierte Skulpturen inspiriert von Konkreter Kunst und Pop Art. Später konzentrierte sie sich auf Zeichnung und Malerei und interessierte sich für Post-Painterly Abstraction, etwa von Morris Louis. Auch schuf sie zweigeteilte Werke, wie sie Hansjörg Mattmüller und Peter Schweri unter dem Motto plurale Gesellschaft – plurale Bilder konzipiert hatten. Ab Ende der 1970er-Jahre mündete ihre künstlerische Auseinandersetzung in einer stärkeren Reduktion und langjährigen Auseinandersetzung mit minimalistischen Streifenbildern.

An der F+F beteiligte sich Ellen Classen etwa an der Performance Inventar (1976) von Walter Pfeiffer. Ebenfalls unterrichtete sie ab 1980 an der F+F und war zusätzlich von 1981 bis 1998 im Vorstand der Schule aktiv. Sie half so, die Schule durch des Welle des Erfolgs in den 1980er-Jahren und auch durch die schwierigeren Jahre ab Mitte der 1990er-Jahre zu steuern.

Ellen Classen unterstützte nach ihrer Pensionierung die Projekte zur Geschichte der F+F Schule sehr, beteiligte sich 2013 an der Ausstellung serge stauffer – kunst als forschung im Helmhaus Zürich und 2021/2022 bei 51 Jahre Experiment F+F in der Kunsthalle Bern. 

Die F+F nimmt Abschied von Ellen Classen (12. Juli 1937 bis 3. August 2024). In ihrem Werk stand die Poetik von Form und Farbe im Vordergrund. Ihre Ideen von Abstraktion, etwa mit Halbkugeln, Strich-Texturen und Streifenbildern überzeugten durch Leichtigkeit und Eleganz. Bei ihr zeigte sich so ein weltgewandtes Gesicht von Zürich mit weitem Horizont, welches wir nun vermissen.
Walter Pfeiffer – seit den Anfängen dabei, Foto: Walter Pfeiffer, 2021
Zeitzeug:innen
«Manchmal habe ich richtig Sehnsucht»
Walter Pfeiffer war schon immer Künstler. Vielleicht hatte dies die Kunst aber eher bemerkt als er selbst. Der Kunstunterricht in der allerersten Gründungsklasse für Farbe und Form – damals noch an der Kunstgewerbeschule Zürich, aber schon mit denselben Dozierenden wie später an der F+F – sollte seine Welt auf den Kopf stellen.

«Wenn die Studis heute an die Schule kommen, können sie schon alles! Ich wusste damals nichts von Duchamp und Andy. Ich lernte alles an der Schule. Und realisierte erst dort, dass es noch andere Kreative gibt, ähnlich getrieben wie ich.»

An seine eigene Ausbildung beim Künstler Hansjörg Mattmüller erinnert er sich gern. Die Klasse hob sich ab von der restlichen Schule: «Dort war alles so grau und wir waren so farbig», sagt Walter Pfeiffer, «manchmal habe ich richtig Sehnsucht. Ich vermisse die Leute, die ehemalige Bibliothek.» Der Kunstunterricht hat ihm damals eine neue Welt eröffnet, eine zähe Welt, die ihn nur langsam reingelassen hat und nun nicht mehr loslässt.

Bevor ihn die Kunst an sich band, machte Pfeiffer die Ausbildung bei der EPA. Die Arbeit im Kaufhaus lehrte ihn nicht nur das Handwerk als Dekorateur, sondern bot ihm auch eine Lebensschule: Die stichelnden Intrigen unter den Kolleginnen seien keine schlechte Vorbereitung gewesen auf die Strippenziehereien in der Kunstwelt und in der Modeindustrie, denen er Jahre später als Fotograf begegnen sollte.

Walter Pfeiffer redet angeregt, seine Gedanken springen oft schneller als die Zunge. Er lenkt das Gespräch durch Zeiten und Begegnungen, streut im Vorbeigehen seine Bonmots wie: «Mich fasziniert der Schein, die Realität interessiert mich nicht.» Oder: «Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, in der Hoffnung, dass es so schlimm gar nicht kommen kann.» Das Anekdotische ist nicht verwirrend gemeint, sondern eine Einladung, ihm zu folgen.

Die intensive Freundschaft zu seinem damaligen Lehrer und Schulleiter Hansjörg Mattmüller führte Walter Pfeiffer in den 70er Jahren an die neue Gestaltungsschule F+F, die sich 1971 als Gegenentwurf abgespalten hatte von der staatlichen, steif geratenen Kunstgewerbeschule. Hier sollte er nun unter dem Titel Inspiration zeichnen unterrichten. Eine didaktische Ausbildung sollte nicht fehlen, denn – der Walti könne ja so gut mit Menschen – so lockte Mattmüller. Und man mag es ihm glauben, dass kein anderer die Ideen so hätte sprudeln lassen können. Der Blick zurück klingt nicht verklärt: «Es war ein Brotjob. Der Lohn reichte gerade für mich und die Katzen.» Die F+F hat wilde Zeiten erlebt, sie war – und ist – aber auch immer ein Ort, an dem man die Kunst ernst nimmt.

Zunächst war die Fotografie für Walter Pfeiffer Mittel zum Zweck, eine Hilfestellung für seine Zeichnungen. Das angeborene Zittern in der Hand liess ihn den harten Blitz als Stilmittel entdecken. Den Blick für den Moment und das Schöne, das Sinnliche und das Lustvolle, den hat er zeichnend wie fotografierend, damals wie heute. Doch erst nach zähen «Lehr und Wanderjahren», mehreren veröffentlichten Büchern wie Welcome Aboard. Photographs 1980–2000 sowie die Ausstellung In Love With Beauty im Fotomuseum Winterthur 2008, entdeckte ihn die Modeindustrie. Plötzlich war er gefragt bei den grossen Namen.

«Für ein Shooting schickte mir ID Magazine die tollsten und teuersten Stücke von London nach Zürich. Ich inszenierte sie mit meinen Studis an der F+F.» Walter Pfeiffer fotografiert für die Vogue und Dior. Und unterrichtet an der F+F – inzwischen Fotografie.

Mit den Studierenden erwandert er die Schweiz mit dem Fotoapparat, er begleitet Projekte und Publikationen. Was er dem Nachwuchs mitgeben will? «Nicht zu fest an die Karriere denken. Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit. Humor, Leidenschaft und Offenheit.» Wie er es geschafft hat? «Schicksal, Glück und ein Blick für Gelegenheiten.» Das ist die kurze Antwort. Ausserdem müsse man es aushalten können, eines «aufs Dach» zubekommen. Erfolg ist harte Arbeit – und Walter Pfeiffer ist ein Workaholic. Er erzählt das alles in der Pause zwischen zwei Aufträgen. «In einem Alter, in dem andere längst die Pension geniessen», schimpft er, aber den Ärger nimmt man dem Arbeitsverfallenen so ganz nicht ab.

Text: Anna Raymann
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Zwischenlager
11.02.–10.04.2011
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die seit Herbst 2006 von der Kommission Bildende Kunst angeregten Ankäufe der Stadt Zürich - kuratiert von Ian Anüll und F+F-Stv. Rektor Andreas Vogel werden unter dem Titel «Zwischenlager» als Gesamtschau auf Zeit im Helmhaus Zürich gezeigt.

Unter den 72 vertretenen Werken sind zahlreiche aktuelle und ehemalige F+F-Dozierende und -Studierende:
Luigi Archetti, Stefan BurgerAndreas Dobler, Federica Gärtner, Clare Goodwin, Marianne Halter, Patrick Hari, Daniel Robert Hunziker, Cat Tuong Nguyen, Walter Pfeiffer, Peter Tillessen, Costa Vece und Raffael Waldner.
 
Walter Pfeiffer, ohne Titel, 1998
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Walter Pfeiffer Werkschau 1970–2004
22.04.–11.07.2004
Centre Culturel Suisse Paris
Das Centre Culturel Suisse Paris präsentiert die erste Retrospektive von Walter Pfeiffer.

Im Zentrum stehen seine Porträts von jungen Männern, die Walter Pfeiffer anfangs der 80er-Jahre in den Strassen von Paris, Mailand und Zürich fotografiert hat. Nebst Polaroids aus den 70ern sowie Videoarbeiten werden neue Arbeiten von 2004 gezeigt. Zur Ausstellung erscheint eine Neuauflage des vergriffenen Buches Walter Pfeiffer 1970–1980.

Walter Pfeiffer *1946, lebt und arbeitet in Zürich, ist als Dozent für Fotografie, Szenisches Gestalten und Zeichnen an der F+F tätig.