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Kunst HF
sugarsnow
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–14.05.2017
Kunsthalle Arbon, Grabenstrasse 6, 9320 Arbon
Die Ausstellungssaison beginnt mit dem renommierten Künstler Bob Gramsma (*1963, Uster, lebt in Zürich), der bekannt ist für seine grossformatigen Objekte und Installationen, in denen er einen erweiterten Begriff von Räumlichkeit erkundet. Steter Antrieb für seine Werke ist die Frage: «Wie denken wir Raum?»

Unsere Wahrnehmung der Kunsthalle Arbon beispielsweise wird durch die typischen Elemente eines alten Industriebaus bestimmt: das Scheddach, eine grosse, weite Fläche, sichtbare Stahlträger, markante Säulen. Der Umraum Thurgau ist wesentlich durch die Zuckerrüben geprägt, die hier im grossen Stil angebaut und in der Zuckerfabrik in Frauenfeld zu Süssstoff verarbeitet werden. Auf diesen Aspekten und auf Gramsmas speziell entwickelter Technik, Schnee als schmelzende Gussform zu verwenden, basiert sein Projekt sugarsnow.

Das edle Weiss lässt er in unserer charakteristischen Halle zu faszinierenden, gold-glänzenden Objekten gerinnen. So wird ein mentaler Raum eröffnet, in dem die Beziehung zwischen Material und Erinnerung, zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen verhandelt wird.
Die Rote Fabrik in Zürich. Flugaufnahme vom 24. August 2003. / Rote Fabrik in Zurich. Aerial photograph from August 24, 2003. Photo & Copyright: Hans X. Hagen
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Fotografie HF Kunst HF
Die Versammlung
Vernissage
Sa. 02.12.2017
Ausstellung
02.12.2017–18.02.2018
Shedhalle Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen. Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Mit Arbeiten von: Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić (F+F Dozent), Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Eva Nievergelt, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler, 
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Fachklasse Fotografie Fachklasse Grafik EFZ/BM
Tag der offenen Tür
Do. 07.12.2017
Fachklasse Fotografie EFZ und Fachklasse Grafik EFZ
Die F+F öffnet für einen Tag die Türen zu den Fachklassen Fotografie und Grafik und gewährt dir so Einblick in den Alltag der Ausbildung. Dabei hast du die Möglichkeit dich mit mit aktuellen Schülerinnen und Schülern auszutauschen und dir dabei ein persönliches Bild über die Ausbildung zu machen.

Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 09.15–10.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
Do. 11.00–12.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
 
Fachklasse Grafik
Flurstrasse 95
Do. 13.15–14.45 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch

Fachklasse Fotografie
Flurstrasse 93
15.00–16.30 Uhr
Präsentation der Ausbildung, Schulrundgang und Treffen mit aktuellen Schüler_innen zum persönlichen Austausch
Barbara Ellmerer, Extension (Atommodell) 2017, Malerei / Installation (7-teilig), 400 x 500 cm
Cantonale Berne Jura
So. 03.12.2016
Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel
Musée jurassien des Arts, Moutier
Unsere Vorkursdozentin Barbara Ellmerer zeigt ihre Arbeiten an der jurierten Übersichtenausstellung des Berner Kunstschaffens des Jahres 2017. Sie nimmt sowohl an der Ausstellung im Musée jurassien des Arts, Moutier wie auch im Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel/Bienne teil.
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Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Cantonale Berne Jura
Eröffnung
Sa. 02.12.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
03.12.2017–14.01.2018
Kunsthaus Pasquart, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne, Foyer, Galeries, Parkett 1, Parkett 2, Salle Poma
Die kantonsübergreifende Gruppenausstellung wird in Kooperation mit dem Kunstverein Biel durchgeführt und legt den Schwerpunkt auf das regionale Kunstschaffen. Die Werkauswahl, die von einer Fachjury erstellt wird, zeigt gegenwärtige künstlerischen Tendenzen und schafft damit Raum für neue Entdeckungen. Kunstschaffende erhalten so die Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und die Besuchenden die Chance, über die Kantonsgrenzen hinaus deren Werke zu sehen.

Mit Arbeiten von: Sylvie Aubry, Stéphanie Baechler, Salomé Bäumlin, Zora Berweger, BFR lab, Caroline Bourrit, Cedric Bregnard, Martin Chramosta, Anna Comiotto, Romana Del Negro, Barbara Ellmerer (F+F Dozentin), Remy Erismann, Jonas Etter, Lea-Nina Fischer, Jannik Giger, Christophe Grimm, Maia Gusberti, Béatrice Gysin, Jerry Haenggli, Andrea Heller (F+F Dozentin), Philippe Hinderling, Lukas Hofmann, Géraldine Honauer, Julia Hoentzsch, Sylvia Hostettler, Sarah Hugentobler, Johanna Huguenin, Aurélie Jossen, Stefan Karrer, Lea Krebs, Simon Ledergerber, Lorenzo le kou Meyr, Judith Leupi, Reto Leuthold, Mingjun Luo, Malandro Photos, Marta Margnetti, Adriane Morard, susanne muller, Serdar Mutlu, Tobias Nussbaumer, Bianca Pedrina, Gil Pellaton, Selina Reber, Marie-Françoise Robert, Karoline Schreiber, Reto Steiner, Rudolf Steiner, Lieselotte Togni, Romy Troxler, Timo Ulmann, Emmanuel Wüthrich, Aline Zeltner

Jury
Doris Gassert, Research Curator, Fotomuseum Winterthur
Christian Gonzenbach, Künstler artiste, Genf / Genève
Damian Jurt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter / collaborateur scientifique, Kunsthaus Centre d’art Pasquart
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Feedback
Do. 30.11.–13.01.2018
o.T. Raum für aktuelle Kunst
Sälistrasse 24, Luzern
Nicht etwa einstimmig, aber spürbar im Einklang spielen sich die Künstler Tina Z’Rotz und Markus Schwander im Gespräch die Sätze zu. Im Ping-Pong entstehen auch die Kunstwerke, die sie in Gemeinschaftsprojekten zum Leben erwecken. Ihre Zusammenarbeit sehen sie als Kontrast zum je eigenen Schaffen, als Herausforderung, aber auch Bereicherung. Gerade bei Kunst im öffentlichen Raum vermöge die Natur oft gigantische Dimensionen anzunehmen. Da sei man froh, wenn man diese Räume gemeinsam bewältigen könne, so Tina Z’Rotz.

Für ihre Arbeit Feedback (2017) hatten die Künstler auf die Bedingungen des fensterreichen, von Licht und Garten durchdrungenen Pavillons zu reagieren. Um das Raumgefühl zu dämpfen, bestrichen sie die Fensterscheiben mit Kefir und tauchten sie so in einen trüben Milchschleier. Die oberste Fensterreihe verhängten sie mit schwarzen Tüchern, wie man sie aus dem Theater- oder Konzertraum kennt. Die Natur erst einmal ausgesperrt, erschufen sie im Innenraum einen Wald der besonderen Art: Bunt-skurrile Mikrofone besiedeln den Boden – scheinbar kauernd und sich räkelnd richten sie ihre Aufnahmekörbe in alle Himmelsrichtungen. Diese werden von Korkzapfen, Knoblauchzehen, zusammengezurrten Schwämmen, Holzknebeln und Plastikbällen gemimt. Objekte wie Staubsaugerrohre oder Astgabeln bilden die gelenkigen Ständerelemente.
A Performative Conversation
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Vorkurs/Propädeutikum
10×10 – A Performative Conversation
Fr. 24.11.2017, 18.30 Uhr
Binz39 Stiftung, Sihlquai 133, 8005 Zürich
A performative conversation between Giorgi Spanderashvili, artist-in-residence at Binz39 Zürich from October 2017 till February 2018 and Sabine Hagmann (Leitung F+F Vorkurs), artist-in-residence at CCA Tbilisi from April till July 2017 and Studiengangsleiterin Gestalterischer Vorkurs.

 
Bild: Fotoreportage 2017, Véronique Hoegger
F+F @ Berufsmesse Zürich 2017
Di.–Sa. 21.–25.11.2017
8.30–17.00 Uhr
Messe Zürich, Wallisellenstrasse 49, 8050 Zürich, Stand: Halle 2, K41
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Zürcher Berufsmesse gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
— Ferien- & Semesterkurse 
 
Vorkurse
— Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
— Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
 
Berufliche Grundbildung
— Fachklasse Grafik EFZ/BM
— Fachklasse Fotografie EFZ/BM
 
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
— Film
— Fotografie
— Kunst
— Modedesign
— Visuelle Gestaltung
 
Gestalterische
Weiterbildung 
— Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
— Sommer- & Winterateliers
— Weiterbildungkurs
Luigi Archetti, Partitur, 2017
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Impression 2017
Vernissage
Sa. 25.11.2017, 15.30 Uhr
Ausstellung
26.11.2017–11.02.2018
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53, 2540 Grenchen
Druckgraphische Techniken gehören zu den vielseitigsten künstlerischen Produktionsverfahren und motivieren Kunstschaffende immer wieder zu Experimenten mit überraschenden Resultaten. Die bereits zur Tradition gewordene nationale Gruppenausstellung IMPRESSION des Kunsthauses Grenchen spürt dem aktuellen Geschehen auf diesem Gebiet nach. Neben Werken, die mit klassischen Druckverfahren hergestellt wurden, sind auch digital basierte oder experimentelle Arbeiten willkommen, welche die Grenzen der druckgraphischen Verfahren ausloten. Eine Fachjury hat aus 166 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ausgewählt:

mit Joëlle Allet, Luigi Archetti (F+F Dozent), Marianne Badertscher, Barbara Bandi, Baum/Jakob, Maria Bill, Annick Bosson, Chalet5, Teresa Chen, Romain Crelier, Adem Dërmaku, Marco Eberle, Eggs & Bitschin, Barbara Ehrbar, Tatjana Erpen, Alexandra Feusi, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), Madlaina Fontana, Peter Frick, Mathias Gentinetta, Simone Gysi, Béatrice Gysin, Susanne und Werner Haas, Helga Halbritter, Dieter Hall, Andrina Keller, Rosina Kuhn, Jérôme Lanon, Valentin Magaro, Scarlet Mara, Margaret Marquardt, Line Marquis, Marcel Mayer, Daniel Mentha, Michele Meynier, Jörg Mollet und Maryna Markova, Gregorio Pedroli, Thierry Perriard, Raphael Rezzonico, Franziska Schiratzki, Lorenz Olivier Schmid, Patricia Schneider, Achim Schroeteler, Roman Sonderegger, Adriana Stadler, Lucinda Tanner, Romy Troxler, Fred Walter Uhlig, Georges Wenger, Thomas Woodtli
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
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Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
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Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Die Ritter und Der Jeside, Die Jesidin
Filmabend
17.11.2017, 20.30–23.30 Uhr
Park Platz, Wasserwerkstrasse 101, 8037 Zürich

Der kurdische F+F Filmstudent HF und Filmjournalis, Khusraw Mostafanejad stellt seine zwei dokumentarische Kurzfilme im Park vor:

Die Ritter
Die jungen Künstler_innen Rebwar und Sarwin schliessen sich der Peschmerga an, um sich dem iranisch-islamischen Regime zu widersetzen.

Der Jeside, Die Jesidin
Die Geschichte eines geflüchteten Jesiden und seiner zurückgelassenen Familie.

2017, PVC Rohre, Installationsausschnitt
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Kunst HF
Exhibition Wall
Vernissage
Mi. 29.11.2017, ab 17.30 Uhr
Ausstellung
29.11.–07.06.2018
AXA Superblock, Pionierstrasse 3, 8400 Winterthur

Jan Sebestas Werke handeln von alltäglichen Dingen die er in neue Zusammenhänge setzt. Auf den ersten Blick wirken Jan Sebestas Werke deshalb seltsam vertraut. Fragmente bekannter Formen sind zu erkennen. Jan Sebesta setzt diese Fragmente zu neuen, manchmal unheimlich anmutenden Werken wieder zusammen und kreiert so neue Strukturen mit denen er die moderne Konsumgesellschaft hinterfragt.

Durch Beobachtung seiner Umwelt und menschlicher Gewohnheiten zeigt er innovative Relationen auf. Er zerschneidet beispielsweise Fotos an imaginären Linien; die dadurch entstehenden Leerräume verleihen der Abbildung eine neue Bedeutung. Ebenso verfährt er in seiner dreidimensionalen Arbeit: Er verwendet Rohrsysteme, die er in ungewöhnlicher Art und Weise zusammensetzt. Es entstehen neue Objekte die sich raumgreifend ihren skurrilen Weg bahnen.
Jan Sebesta ist ein genauer Beobachter und erzählt durch die konstruierten Kunstwelten seine Sicht auf Raum und Gesellschaft. Dies insbesondere, als er oftmals seine künstlerische Arbeit speziell auf den Ausstellungsort zuschneidet. So evoziert er eine starke Intensität beim Betrachter. 

Jan Sebesta, F+F Kunst Alumnus, geboren am 1979 in Jihlava (Tschechien), seit 2002 in der Schweiz, lebt und arbeitet in Winterthur.

Bild: Fotoreportage 2017, Véronique Hoegger
F+F @ ZEBI Berufsmesse Luzern 2017
Do.–So. 09.–12.11.2017, 9.00–17.00 Uhr
Messe Luzern, Horwerstrasse 87, 6005 Luzern, Halle 2, Stand C 2067
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Luzerner Berufsmesse ZEBI gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
— Ferien- & Semesterkurse 
 
Vorkurse
— Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
— Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
 
Berufliche Grundbildung
— Fachklasse Grafik EFZ/BM
— Fachklasse Fotografie EFZ/BM
 
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
— Film
— Fotografie
— Kunst
— Modedesign
— Visuelle Gestaltung
 
Gestalterische
Weiterbildung 
— Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
— Sommer- & Winterateliers
— Weiterbildungkurs
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Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Système D
Do. 23.11.2017, 18.00–19.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Die Ausstellung Système D mit Flurina Rothenberger (F+F Dozentin Fotografie HF), Aristide Kouamé, Axel Sinzé Bamouin und Obou Gbais zeigt auf, dass in vielen Ländern Afrikas, besonders in Westafrika nach einem gewissen «System D» gewirtschaftet wird. 

Das D steht für Débrouille (frz. se débrouiller) «sich durchschlagen» oder «improvisieren». Ein Begriff, der nur schwer zu übersetzen ist, gleichzeitig aber für vieles in Afrika steht. Es steht für Menschen, die informelle Lösungen kreieren, wenn die staatlichen Systeme versagen, und so die Wirtschaft ihrer Länder ankurbeln. Dieses «sich Durchschlagen» und «innovativ Alternativen finden» ist auch in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst zu beobachten.

Die Arbeiten dieser Künstler_innen vermitteln, dass nicht nur Sicherheit und Stabilität zu Kreativität führen, und dass Kampf und Instabilität nicht in jedem Zusammenhang blockieren. Innerhalb des Système D bauen junge Künstler individuelle Fähigkeiten und Talente auf, sie bleiben beharrlich, greifen auf Bestehendes zurück und schaffen daraus neue Werke.
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Besser wie dihei
Sa. 11.11.2017, ab 19.00 Uhr
Milchbar, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Wie Dihei ist ein Anlass, das Kochen, Essen und Kunst vereint. Zwei Mal im Jahr besucht die Künstlerin und Köchin, Chantal Kirch aus Berlin, die Köchin Bettina Erni in ihrer Milchbar. Ihr gemeinsames Dinner geht in die vierte Runde.

Der Raum wird von Chantal verwandelt. Zusammen planen und kochen die beiden Freundinnen ein vier Gang-Menu, das vorwiegend aus regionalen vegetarischen Zutaten besteht.

 
Skulpturen
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Skulpturen
Ausstellung
19.11.–24.02.2018
Vernissage
So. 19.11.2017, 14.00–17.00 Uhr
Platz für Kunst, Halsgasse 32 (beim Engelsplatz), 8640 Rapperswil
Im Platz für Kunst präsentiert eine Gruppenausstellung Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Brigitte Fries, ehemalige F+F Dozentin, vertretet den Anlass mit Objekten aus der Serie Verkörperung.

 
Jungkunst
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Jungkunst
Ausstellung
26.10–29.10.2017
Katharina Sulze Platz, Halle 53, Winterthur
In der Halle 53 wird gezeigt, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. Dazu machen Konzerte, Slam Poetry, DJs, Bier und hausgemachte Hot Dogs aus der Ausstellung Jungkunst ein vielseitiges Kunstfestival für Liebhaber und Kunstneulinge gleichermassen. 
27 Künstler_innen stellen in der alten Fabrikhalle im Sulzer-Areal aus unter anderem Helena Wyss-Scheffler, derzeit Assistenz der F+F-Jugendkurse.
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Kunst HF
Porny Days – Film Kunst Festival Zürich
Festival
Fr.–So. 24.11–27.11.2017
Kino Riffraff, Kosmos und Kunstraum Walcheturm in Zürich
Die Porny Days sind ein dreitägiges Film und Kunst Festival zum Thema Körperlichkeit und Sexualität, das jährlich in Zürich stattfindet und durch Talaya Schmid, Kulturleiterin Porny Days und F+F Assistenz Kunst HF, mitorganisiert wird.

Mit einem offenen Zugang zum Körper und zur Darstellung von Sex setzen die Porny Days einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie und bringen einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität und damit verbundenen Themen näher. Das Festival schafft in dieser Form eine einzigartige Öffentlichkeit für ein Thema, das mit vielschichtigen Tabus behaftet und zugleich zentrales sowie zeitloses Element der menschlichen Kultur ist. An den Porny Days gibt es Filme, Performances, Paneldiskussionen, Lesungen, Workshops, eine Porny Party und den Porny Brunch. Während des Jahres finden Porny-One-Night-Stands in Zürich und anderen Städten statt.
Jia Hao, Summer Shower, Fotografie, 2017
Mitteilungen
Jia Hao
Artist in Residence
07.10.2017–22.12.2017
F+F, Flurstrasse 89, Zürich
Mit Freude begrüssen wir die neue Gast–Künstlerin Jia Hao, welche für drei Monate in unserem Dachatelier an der F+F wohnt und arbeitet – herzlich willkommen Jia Hao!
  • * 1990 in Kunming, Fotografin
  • Bachelor of Arts in Art
  • Kuratorin der Kunstausstellung ONLY International für lokale Fotografen aus Kunming
Auszeichnungen (Auswahl)
  • Dean’s list for distingusihed students
  • special recognition at the 28th Annual Spellman Achievement Awards
  • 2014 Romanen Kulakoff Research Award
  • Undergraduate Art & Art History Mayor Award in Photography/Digital Imaging University at Albany
Gregory Hari, «I’m sitting here driving. Doing all the driving, man.», 20117, Bild: Tonjashja Adler
Mitteilungen
Performancepreis Schweiz Preisträger 2017
So. 22.10.17
Gessnerallee, Zürich
Gregory Hari, F+F Studiengang Kunst Alumnus, hat den Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 erhalten – herzliche Gratulation!

Performancepreis Schweiz:
Leo Hofmann & Benjamin van Bebber, Preliminary Study for a Nomadic Life
CHF 30 000
 
Publikumspreis:
Gregory Hari, «I’m sitting here driving. Doing all the driving, man.»
CHF 6 500
 
Jury 2017:
  • Madeleine Amsler (freie Kuratorin), Genf (2017)
  • Yan Duyvendak (Künstler), Genf/Marseille (2017-2019)
  • Sophie Jung (Künstlerin), Basel/London
  • Roger Merguin (künstlerische Leitung & Geschäftsführung Gessnerallee), Zürich
  • Pascal Schwaighofer (Künstler), Zürich (2015-2017)