Kaum einer wird sich noch erinnern
Fr. 03.05–26.05.2019
Nathalie Bissig, Badenerstrasse 18, 8004 Zürich
Die Publikation Kaum einer wird sich noch erinnern. Uri damals, ein Epilog von Nathalie Bissig in Altdorf ist gedruckt. Gestaltet worden ist die Publikation von der F+F Vorkurs/Propädeutikum Dozentin Sarah Infanger.

Die Arbeit versteht sich als eine Reaktion auf den populären Band Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855–1925 von Karl Iten.

Mitwirkende: Konzept, Masken, Fotografie: Nathalie Bissig; Grafik: Sarah Infanger; Essay: Tobias Büchi; Text Rückseite: Marilin Brun
Burning Palm Trees And Golden Teeth, Samuel Trümpy, 2019
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Burning Palm Trees And Golden Teeth
Booklaunch
Do. 23.05.2019, 19.00 Uhr
Material, Klingenstrasse 23, 8005 Zürich
Samuel Trümpy (Studiengang Fotografie HF) veröffentlicht mit seiner Arbeit Burning Palm Trees And Golden Teeth ein Buch und ein dazu gehöriges Skateboard-Deck. Das Skateboard wurde in Kollaboration mit dem aus Zürich stammenden Kollektiv The Straight and Narrow erarbeitet. The Straight And Narrow haben bereits mit verschiedenen Künstler_innen wie Ser Serpas, Fabian Marti, Ida Ekblad und Lukas Wassmann zusammen gearbeitet. Das Buch wird in dem ebenfalls aus Zürich stammenden Amsel Verlag erscheinen und im Material gelauncht.

In seiner Arbeit Burning Palm Trees And Golden Teeth befasst sich Samuel Trümpy mit der Ästhetik und dem Zeitgeist des Internets. Durch fotografisches Abtasten greift er die immaterielle Haptik dieser Bilder auf und transformiert sie so in etwas Neues. Burning Palm Trees And Golden Teeth spielt mit einer Bildsprache, die das Gleichgültige, Konfuse, Verstörende, Ziellose und Amüsante des Internets widerspiegelt. Zusammen mit seiner Kamera macht Trümpy sich auf den Weg in eine nicht fassbare Welt, eine Welt, die uns täglich begleitet und unsere Gesellschaft prägt.

Maya Rochat, Living in a Painting (Meta Ink #2), 2019 (Ausschnitt)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Visuelle Gestaltung HF
Solid Arid Splendid
Vernissage
Sa. 4.05.2019, ab 18.00 Uhr
Ausstelllung
4.05.–25.05.2019
Finissage
Sa. 25.05.2019, ab 18.30 Uhr
Stiftung Binz 39, Sihlquai 133, 8005 Zürich

Solid Arid Splendid ist Ausstellung und Festival zugleich. Die eingeladenen KünstlerInnen (Maya Rochat, Martina-Sofie Wildberger, Claudio Landolt, F+F Dozent Dafi Kühne, Peter Hauser, LaptopRadio, F+F Kunst Alumna Ingrid Käser und Ceel Mogami de Haas) verbindet, dass ihre Arbeiten in Ausstellungszusammenhängen in unterschiedlicher Form, gewissermassen in unterschiedlichen Aggregatszuständen, in Erscheinung treten. In dieser Ausstellung werden von allen eingeladenen KünstlerInnen räumliche Arbeiten gezeigt und an vier aufeinanderfolgenden Samstagen die ephemeren Aspekte ihrer künstlerischen Praxis in Form von Konzerten, Performances und einer Radiosendung ins Zentrum gerückt. 

Mehr Informationen zum Programm unter StiftungBinz39, die Ausstellung ist von Sarah Burger kuratiert.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Three Tilapias for Two by Nourhan Maayouf
Vernissage
Do. 30.05.2019, 18.00 Uhr
Ausstellung: 31.05.–01.06.2019
Art Container, Ecke Wehntaler und Hofwiesenstrasse
Three Tilapias for Two ist eine Arbeit, die sich auf das Fehlen der männlichen Figur im Leben einer Frau konzentriert. In drei Teilen stellt sie Fragen nach: Wo ist der Vater? Fünf Jungen, und wo ist der Mann? Die miteinander verbundenen Werke sind Versuche, Ursachen und Wirkungen in Übereinstimmung zu bringen. Mittels neckischer, ergreifender Bemühungen, eine Lücke zu füllen, wird das Thema Abwesenheit akzentuiert.  Ironischerweise bringt diese Lücke auch noch eine zusätzliche Belastung mit sich.
HARI & LUTZ, Grafik: Studio Marlon Ilg, Foto: Sammlung Rea Brändle
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
TO THE WILD
a song to the ones behind
Sa. 27.04.2019, 18.30 Uhr
Reformierte Kirche, Grosse Kirche, Pfarrhausstrasse 21, 8047 Zürich, Kirchenkreis 9, Altstetten/Albisrieden
18.30 Einführung
Eine Völkerschau in Altstetten. Bericht und Bilder von Rea Brändle, Autorin des Buches «Wildfremd, hautnah. Völkerschauen und ihre Schauplätze, erschienen 2013 im rotpunktverlag

19.15 Gespräch 
Zwischen Marilyn Umurungi, Aktivistin, Künstlerin & Studentin am Zentrum für Afrikastudien, Universität Basel und Kaspar Surber, Redaktionsleitung Ressort Kultur/Wissen bei Die Wochenzeitung

20.00 Apéro

20.30 TO THE WILD
a song to the ones behind
Musikalische Intervention & Performance von HARI & LUTZ (ZH & SG)
Werk aus der Pariser Ausstellung von Doris Stampfer. Foto von Margot Montigny.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Je peux faire disparaître un lion
Ausstellung
31.03.2019–12.05.2019
Centre Culturel Suisse, 38 rue des Francs-Bourgeois, 75003 Paris, Entrée au fond du passage
Cette exposition, la première d’ordre institutionnel consacrée à Doris Stauffer (1934–2017), veut présenter les nombreuses facettes de son oeuvre − militante, féministe, poétique, plastique.
 
Outre sa pratique artistique, l’exposition aborde son rôle pionnier dans les nouvelles méthodes d’enseignement de l’art ainsi que son engagement dans la lutte pour l’égalité des droits hommes / femmes. Doris Stauffer fut une figure majeure de l’activisme féministe dans l’art des années 1970 en Suisse. Aujourd’hui, alors que la position et le rôle de la femme dans la vie publique, l’économie et le monde culturel font toujours l’objet de débats médiatisés et controversés, il apparait essentiel de faire à nouveau entendre la voix précoce, sans compromis et pleine d’humour de Doris Stauffer, qui s’est manifestée dès les années 1950 à Zurich et rapidement au-delà. L’exposition présente un corpus de dessins, photographies, vidéos, installations, ainsi que des documents d’archives issus de collections publiques et privées.

Extrait de l'article FranceFineArt
 
Tremblez tremblez, les sorcières sont de retour scandaient les féministes italiennes dans les années 1970. La grande attention portée aujourd’hui par certain·e·s artistes, activistes et universitaires aux sujets abordés dans l’exposition de Doris Stauffer , tels que l’égalité dans le monde du travail, la position de la femme dans la politique ou dans le système de l’art, en révèle toute l’actualité. Le CCS propose un ensemble d’événements, conférences, tables rondes, ateliers ainsi qu’un edit-a-thonWikipedia afin de replacer la pensée de Doris Stauffer dans un contexte international et contemporain.

Rencontres autour de la figure de la sorcière, des réseaux de femmes et d’un féminisme créatif. Symposium: Tremblez, tremblez
Mitteilungen
Nourhan Maayouf
Artist in Residence
01.04.2019–02.06.2019
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Wir heissen Nourhan Maayouf aus Ägypten (*1990 in Kairo) herzlich willkommen als Gastkünstlerin an der F+F. Sie wird von Montag, 1. April 2019 bis Freitag, 2. Juni im Dachatelier der F+F wohnen und arbeiten.

Solo exhibitons:
  • May 2018, The Sea is Closed: Shallow Water, Absa bank gallery, Johannesburg, South Africa.
Group exhibition: 
  • January 2019, Nights with Rodents, Arcade gallery, Cairo, Egypt
  • December 2018, Addis Foto Festival, Addis Ababa, Ethiopia
  • November 2018, Something Else Off Biennale Cairo, Cairo, Egypt
  • June 2017, Nord Art 2017, Kunstwerk Carlshütte, Büdelsdorf, Germany
  • March 2017, Supermarket art fair, Stockholm, Sweden
  • February 2017, Photo Cairo 6: Shadows of the Imperceptible, Contemporary Image Collective, Cairo, Egypt
  • September 2016, Roznama 5, Medrar, Cairo, Egypt
  • July 2015, Stories, PH21 Gallery, Budapest, Hungary
Awards: 
  • April 2018, Cairo Photo Marathon, second prize, Danish Egyptian Dialogue Institute in collaboration with CIC (Contemporary Image Collective), Cairo, Egypt.
  • September 2016, photography prize, for My Bathroom project, part of Roznama 5, contemporary art competition, Cairo, Egypt.
  • July 2016, Absa l’Atelier 2016 grand winner, for July Tale project, Johannesburg, South Africa.
  • October 2015, Sponsored photography prize, for July Tale project as part of 26th Youth Salon of Cairo.
  • July 2015, Juror’s choice for After the Party, part of Stories exhibition, PH21 gallery, Budapest, Hungary.
Das unKraut, Klaus-Martin Gareis, 2017
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Das unKraut und What Remains
17.04.–17.07.2019
Goethe-Institut Frankfurt
Für drei Monate werden die beiden Arbeiten von Klaus-Martin Gareis (Alumnus Vorkurs berufsbegleitend) Das unKraut und What Remains im Goethe Institut Frankfurt ausgestellt. Die beiden Serien umfassen 24 Fotografien.
 
Als Unkraut werden heute umgangssprachlich Gewächse bezeichnet, die sich meist wild und ungewollt in grosser Zahl verbreiten. Selten genug beschäftigen wir uns damit, welchen Nutzen diese Pflanzen womöglich haben. Meistens gefällt uns nicht, dass diese Pflanzen unseren Garten erobern, sie stachlig oder klebrig sind und schon versuchen wir sie zu entfernen.

Die Arbeiten Das unKraut sowie What Remains versuchen eine bildhafte Annäherung an dessen Wesen und portraitieren zu unterschiedlichen Jahreszeiten eine Reihe dieser Pflanzen, die in der Schweiz heimisch sind. Die skulpturale Art der Darstellung betont die fragile Schönheit dieser Gewächse und nimmt dem unKraut das UNerwünschte und UNgeliebte.
Beate Frommelt
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Schein und Sein
Fr. 07.12.2018–10.3.2019
Kunstmuseum Lichtenstein
Die im Kunstmuseum Lichtenstein vorgestellten Werke behandeln auf sehr verschiedene Weise ein Thema: das spannungsvolle Verhältnis zwischen dem Gesehenen und dem vom zu sehenden Gezeigten.

Unsere Dozentin Beate Frommelt ist mit ihren Werken in sehr guter Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt den minimalistischen Künstler Carl Andre und Donald Judd. Sowie spannende Werke von Giulio Paolini, Bertrand Lavier, Gary Kuehn, Alan Uglow und Ferdinand Kriwet.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Salvatore Vitale – How to Secure a Country
Vernissage
Do. 22.02.2019 ab 18.00 Uhr
Einführung durch Gastkurator Lars Willumeit um 19.45 Uhr
Ausstellung
23.02. 26.05.2019
Fotostiftung Schweiz, Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur
Die Schweiz gilt gemeinhin als eines der sichersten Länder der Welt – und als ein Beispiel für Effizienz und Produktivität. Aber wie gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut, das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit preiszugeben?

Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehr- schild zugrunde liegen. Die vielfältigen daran beteiligten Akteure – Polizei, Militär, Zoll- und Migrationsbehörden, Wetterdienste, IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen für Robotik und Künstliche Intelligenz – unterzieht er dabei einer eingehenden Betrachtung.

Die Ausstellung von Salvatore Vitale How to Secure a Country in der Fotostiftung Schweiz macht die mitunter verborgene und oftmals abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar, in einem Parcours, der Fotografien, aber auch Datenanalysen und eine sensorbasierte Installation einschliesst. Sie versteht sich als aktuellen künstlerischen Debattenbeitrag in einer Gesellschaft, die sich mit wachsenden Bedrohungen – real oder wahrgenommen – durch Terrorismus und Cyber-Kriminalität, Überwachung und Datenmissbrauch konfrontiert sieht. Die Fotostiftung Schweiz präsentiert die erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers italienischer Abstammung.

Die Ausstellung ist kuratiert von Lars Willumeit (Leiter F+F Fachklasse Fotografie EFZ). Die Publikation How to Secure a Country erscheint bei Lars Müller Publishers.
Workshop-Situation, Die Kunst der Steuererklärung, Foto: Véronique Hoegger
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Die Kunst der Steuererklärung
Sa. 16.03.2019, 10.15–16.00 Uhr
Flurstrasse 89, Raum F89-E03
Bald ist es wieder soweit – das Ausfüllen der Steuer­erklärung steht an! Wir verraten dir, worauf es ankommt. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. 

Eine Weiterbildungsveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F.
 
Ausgewiesene Experten beantworten zum Beispiel folgende Fragen:
  • Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Tätigkeit akzeptiert? 
  • Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
  • Welche Abzüge sind zulässig?
  • Wie muss ich Stipendien und Preise versteuern?
  • Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
  • Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?
Programm                         
Einführung mit Referat «Berufskunst versus Hobbykunst?» – moderierte Fragerunde mit den Experten, Mittagsimbiss, Workshop mit den Experten – Apéro > Detailinformation

Zielpublikum
Künstlerinnen und Künstler, Gestalterinnen und Gestalter, Kulturschaf­fende, die selbstständig oder teilselbstständig berufstätig sind oder es werden möchten.

Kosten                
  • regulär CHF 120.–
  • ermässigt CHF 40.– (visarte-Mitglieder, Alumni und Dozierende der F+F, Studierende)
  • Gebührenfrei: Studierende der F+F
Anmeldung
Mit diesem Anmeldeformular an folgende E-Mail. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeschluss
Montag, 4. März 2019
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Frida, ein Film von Yvonne Pispico
Filmpräsentation
Mi. 30.01.2019
Solothurner Filmtage, Untere Steingrubenstrasse 19, 4502 Solothurn
Der Kurzfilm Frida von der Künstlerin Yvonne Pispico, ehemalige F+F Kunst-Studentin, wird dieses Jahr an den Solothurner Filmtagen präsentiert.  
 
Zu ihrem Film sagt sie: Ein japanisches Sprichwort sagt, wenn ein alter Mensch stirbt, ist es wie eine Bibliothek, die brennt. Sie möchte ein paar Bücher vor dem Feuer retten und für die Zukunft bewahren. Mit Mikrofon und Kamera besuche sie deshalb verschiedene ältere Menschen und bittet sie, ihr aus ihrem Leben zu erzählen. So entstand auch die Arbeit Frida.

Informationen zu den Abspielzeiten und Tickets:
Solothurner Filmtage
L.B.T. variabel Plastikaluminiumröhren, Wasserhähne, Wasserablauf, Gewinde, Kunsthaare, Gips, Licht, Video
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
It ain't much I'm asking, if you want the truth
Ausstellung
17.01.2019–1.03.2019
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Knoerle & Baettig Contemporary stellt Arbeiten von verschiedenen Künstler_innen aus. Unter anderem präsentiert Jan Sebesta, ehemaliger F+F Kunststudent, seine Werke unter dem Titel reconstruction of the panic room from snow white and rapunzel

Aus Haaren kann viel verdeutlicht werden. Harre sind Staub- und Partikelfänger und Zeuge der Vergangenheit. Haare sind unsere Visitenkarte und unser Schmuck. Sie sind von Emotionen regelrecht geladen.
In der Märchenwelt verkörpern Haare Schönheit, Sieg und Reichtum. An anderen Orten können sie jedoch oft ekelerregend und abstossend sein. Eine freie Fortsetzung von zwei Märchen lädt zum Interpretieren ein. Der Tatort ist eröffnet!
 
Luigi Archetti 2018 Aus der Serie: Partituren (Songs) Ink-Jet und Tusche auf Papier 29,7 x 21 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
akku Kunstplattform Luigi Archetti Songs
Vernissage
Fr. 25.01.2019, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
26.01.–24.03.2019
Stiftung akku Emmen, Gerliswilstrasse 23, 6020 Emmenbrücke
yeah yeah yeah – I am feeling supersonic: In seiner neusten Zeichnungsserie Partituren (Songs) entführt Luigi Archetti (*1955) mit Zitaten aus Rocksongs in die künstlerische Welt von Bildender Kunst und Musik. Die Zeichnungen sind grafische, zum Teil phonetisch anmutende Interpretationen. Der Kopf assoziiert unweigerlich die Musik dazu. Als Zeichner, Gitarrist, Performer und Kompositeur ist Luigi Archetti ein überzeugender Tausendsassa. Er tritt als Künstler wie auch als Musiker mit Projekten weltweit auf. 

Die akku Kunstplattform widmet dem aus Brescia (I) stammenden, in Zürich lebenden Künstler eine Einzelausstellung. In installativen Settings kreiert Luigi Archetti ästhetische Spannungsräume und macht die Schnittstelle zwischen Musik und Kunst sinnlich erfahrbar. Für die Ausstellung Songs gestaltet er den Raum gleichzeitig als Bildträger und Klangkörper: Wandmalerei, Zeichnung, Ton und Video verbinden sich; visuelle und klangliche Impulse treffen atmosphärisch aufeinander. Luigi Archettis Kunst fordert unsere gesicherten Vorstellungen von Wahrnehmung heraus. Sie lädt uns ein, die Grenzen von Sehen und Hören zu überschreiten und in der Simultaneität von Bild und Ton die Welt ein Stück weit neu zu erleben.

Mehr Informationen unter akku Emmen
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Wie fühlt scih ihr Haar heute an?
Performance und Spezialführung zu Kokoschkas Puppen
Mi. 16.01.2019, 18.00–19.00 Uhr
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Oskar Kokoschka, der Expressionist, Migrant und Weltbürger ist dreissig Jahre nach seiner letzten grossen Retrospektive in Zürich wieder da! Mehr Informationen zur Ausstellung unter Kunsthaus Zürich.

Nach einer Führung der Kuratorin Cathérine Hug über die Entwicklung von Kokoshkas Kunst und seiner Beziehung zu Frauen greifen die drei Performer_innen Talaya Schmid, F+F Assistentin Studiengang Kunst HF, Edward Arsenio Ramirez und Angela Walti ausgehend von der pelzigen Alma Mahler Puppe das gesellschaftlich behaftete Thema Haare auf. Über taktile, olfaktorische und spirituelle Elemente hinterfragen die Künstler_innen mit dem Ziel der Selbstreflexion auf eine spitzzüngige Art und Weise Normen der Gesellschaft, Identitäten, Sexualität und Beziehungen.
Mitteilungen
Itinérance
Fr. 30.11–01.12.2018
ab 18.00–21.00 Uhr
Hit, Rue des amis, 1201 Genf
In Zeiten weltweiter Verstickungen und immer ungewisserer Zukunft beklagt die FEC zwar den aktuellen Zustand des allgemeinen Rückzugs, gibt jedoch die Hoffnung auf Besserung nicht auf. 
Als Bollwerk gegen alle Unbillen und Widernisse stellt sie sich weiterhin stets dem Übel entgegen und wenn das Weltgeschehen aus dem Ruder läuft so hält sie das Kap.
Im Solothurner Viewer wird das Kollektiv der Solothurner Bevölkerung einen Prototypen zur Überwachung und zum Erhalt des demokratischen Niveaus in öffentlichem und halb-öffentlichem Raum zur Verfügung zu stellen.
Rudolf de Crignis und Peter Trachsel, visualisierter - zeit - gedanke, Installation, Ausschnitt, 1973 (Staatsarchiv Graubünden)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Trachsel / Stauffer / Duchamp Buchpräsentation
Di. 20.11.2018, 19.00 Uhr
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Die Monografie zu Peter Trachsel und eine Neuauflage der Schriften von Marcel Duchamp übersetzt von Serge Stauffer wird in der Buchhandlung Never Stop Reading vorgestellt.
 
Würde uns freuen, euch da begrüssen zu dürfen!  Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Alois Baumberger, Yost Wächter und Annalies Walter von der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr, Veit Stauffer vom RecRecLaden, Verlag Scheidegger & Spiess
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Finissage pschschsch und Konzert Hari & Lutz
Sa. 10.11.2018, 17.00 Uhr
Pavillon Tribschenhorn Temporary Host, Kunstpavillon, Sälistrasse 24, 6005 Luzern
Zur Finissage wird das Duo Hari & Lutz einen Sound–Teppich aus düsterem Wave und Strobogewitter über die Ausstellung von CKÖ legen. Gregory Hari und Linus Lutz, eingeflogen aus Zürich oder grad noch Rio, bewegen sich im weiten Feld der elektronischen Musik. Ihre Recherchen sind vielfältig, gesungen wird über alles, ausser über Liebe.

Der Raum mit seinen Merkmalen, Dimensionen und Geschichten ist oft Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von CKÖ. Im PTTH:// realisiert CKÖ eine raumüberschreitende und raumdurchdringende Gesamtinstallation, welche die dünne Haut des Pavillons gleichzeitig hervorzuheben und aufzuheben vermag. Unter dem rauschenden Titel pschschsch treffen filigrane Konstruktionen aus Holz und Gipskarton auf pumpende Brunnen und schwebende architektonische Elemente auf die vorgefundene Pavillonstruktur. CKÖ’s Installation ist ein Spiel mit dem Ausstellungsraum und seiner Umgebung, mit dem Innen und Aussen, mit dem schweifenden Blick der Besucherinnen und einem fortwährenden Hin- und Her von Flüssigkeiten.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.