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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Project 5
Do.–So. 03.–06.06.2021, 10.00–18.00 Uhr
space25, Rebgasse 25, 4058 Basel
Geheimnisvolle Umrisse, die sich scharfkantig aus Kohlewolken schälen; gegossenes Polyesterharz, das wie Süssigkeiten aussieht; verwischte Landschaften, in denen sich kuriose Kreaturen tummeln; in die Höhe wachsende, schlanke Bäume, die sich in nuancierten Grautönen zu erkennen geben: Die gezeigten Werke von Alexandra Meyer (Alumna Vorkurs berufsbegleitend), Jahic und Roethlisberger, Luisanna Gonzalez Quattrini und Mireille Gros sind mit unterschiedlichen Medien und Verfahren hergestellt, motivisch bewegen sie sich jedoch meistens an den Grenzen des Sichtbaren. In der Ausstellung finden sich Gedankenfragmente oder flüchtige Eindrücke versammelt und eine spielerische Leichtigkeit ist im space25 tonangebend.
Feu flottant 2021, Foto: Brigitte Renaud
 
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Feu flottant
Sa. 12.06.–19.09.2021
Malbuisson Art
Feu Flottant des Zürcher Künstlers Markus Weiss (CH) ist ein Sehnsuchtsort am Seeufer von Malbuisson, der uns weglockt vom festen Untergrund. Wer das Floss erreicht, findet eine bescheidene Feuerstelle vor. Das permanente Schaukeln des Schwimmkörpers macht spürbar, dass ein Ort aufs Wasser transferiert wurde, der üblicherweise leichter zugänglich ist. Das Floss wird zum Sockel einer treibenden Gemeinschaft.
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
YOUME – dazwischen
Fr. 04.06.2021, 16.00 Uhr
zur Wand, Andlauerstrasse 2, 4057 Basel
Gruppenausstellung im Raum «zur Wand» in Basel. Mit dabei Alumna Britta Liv Müller (Vorkurs berufsbegleitend) mit ihrer Arbeit YOUME – dazwischen. Die Bilderserie wird im Laufe einer Performance mit Objekten ergänzt.

Aufgrund der Coronasituation sind für den Ausstellungsbesuch und für die Performance Reservationen für einen Timeslot erforderlich. Für spontane Besucher:innen oder falls kein Slot mehr zur Verfügung steht: Die Performance kann auch von aussen durchs Fenster gesehen werden!
Walter Pfeiffer, Untitled, 2011, Polaroid, 10.3 x 10.2 cm
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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF Kunst HF
Walter Pfeiffer
Polaroids 19712–2021
Opening
29.05.2021
Exhibition
29.05.–17.07.2021
Galerie Gregor Staiger, Limmatstrasse 270, 8005 Zurich
Galerie Gregor Staiger is pleased to present Swiss artist Walter Pfeiffer’s second solo exhibition with the gallery. This exhibition will be presented in two parts across our spaces in Zurich and, at a later date, in Milan. It focuses on Pfeiffer’s polaroid works from 1972 to present day, which have only rarely been displayed, most notably at Centre Culturel Suisse, Paris in 2004 and within the context of his sketchbooks for his major solo presentation at Fotomuseum Winterthur in 2008. The exhibition in Zurich is the first comprehensive showing dedicated solely to this aspect of Pfeiffer’s photographic practice.

For five decades, Pfeiffer has developed a multi-faceted practice which bridges photography, film and drawing. Distinguished for his candid photographs of friends, acquaintances and lovers, alongside his colour-intensive still lives, Pfeiffer is often attributed with anticipating the diaristic and natural style of a younger generation of practitioners such as Jack Pierson, Wolfgang Tillmans or Ryan McGinley. The polaroid works are emblematic of Pfeiffer’s practice which explores visual pleasure and joy derived from beauty, imbued with intimacy, warmth and humour, and as a medium epitomizes the immediacy of the encounter between photographer and subject.

In response to the inherent fragility if the medium and in the interest of long term conservation, the artist has created archival duplicates of the originals for exhibition, allowing the originals to be preserved in ideal conditions while the exhibition copy can be displayed without concern. The show will be accompanied by a publication that will be launched during the opening of the exhibition.
art en plein air
20.06.–20.09.2021
Môtiers
Für die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung im Val de Travers hat die eidgenössische Kunstkommission wieder über 50 Kunstschaffende eingeladen, in Môtiers ein Projekt im öffentlichen Raum zu realisieren. Markus Weiss bezieht sich in seiner neusten Arbeit Petit bain public auf seine Installation von 2015 und schafft auf einem der Dorfbrunnen einen intimen Rückzugsort, der Himmel, Wasser und die Akustik des stetigen Plätscherns erfahrbar macht. Der skulpturale Holzbau mitten im Dorf offenbart ein Innenleben, welches Wahrnehmungsebenen öffnet und inszeniert, die von aussen nicht im gleichen Mass präsent sind.
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Öffentliche Veranstaltungen
Nachruf Werner Kieser
Werner Kieser (geboren am 18. Oktober 1940 in Bergdietikon) bildete sich als Schreiner aus und war als Amateurboxer aktiv. Er entdeckte als 18 Jähriger für sich das Krafttrainig für sich und baute ab 1966 ein Netz von Fitnessstudios in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf. Das nach ihm benannte Kieser-Training entwickelte er zusammen mit seiner Ehefrau, der Ärztin Gabriela Kieser.

Werner Kieser hat in einer Umbruchphase der F+F im Jahr 2000 den Vorsitz des Trägervereins der F+F übernommen und dabei entscheidend mitgeholfen, die Schule und ihre Strukturen zu professionalisieren. Werner Kieser verstand es, die Schule in den Folgejahren mittels eines bewusst herbeigeführten Generationenwechsels. Das hatte zur Folge, dass sich die experimentelle, von der 1968er Gründergeneration geführten Schule zu einer modernen Institution entwickelte, ohne dabei die Qualitäten und die Offenheit der F+F-Ausbildung zu verlieren.

Dies gelang ihm dank seines unternehmerischen Denkansatzes, der sich in seiner Persönlichkeit mit dem Respekt für die gesellschaftliche Rolle der Kunst und mit Begeisterung für Philosophie verband. In einem schwierigen Moment des Übergangs initiierte er in engem Austausch mit dem damaligen Kulturdirektor der Stadt Zürich, Jean-Pierre Hoby, entschlossen die Wende in die Zukunft. 

Unter Kiesers Führung wurde Sandi Paucic als Rektor an die Schule geholt und in der Folge auch der Umzug an die Flurstrasse 89 auf den Weg gebracht. Der neu eingesetzten Schulleitung stand er in der Folge als erfolgreicher Geschäftsmann und nach wie vor mit seiner 68er-Haltung im Herzen, sechs Jahre beratend zur Seite. 

Mit der Überführung des Vereins in eine nicht-gewinnorientierte Stiftung, welche mit Zuspruch des Präsidialdepartements der Stadt Zürich erfolgte, gab Werner Kieser sein Amt als Vorstandspräsident ab. Der ehemalige Rektor der Schule für Gestaltung Zürich, Rudolf Schilling, wurde danach zum ersten Präsidenten des neuen Stiftungsrats gewählt. 

Die für den heutigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der F+F entscheidende staatliche Anerkennung wäre ohne die Vorarbeit des unternehmerischen, ordnenden aber gleichzeitig freidenkerischen Geistes Werner Kiesers kaum zu bewerkstelligen gewesen.

Sein Interesse an den Menschen und seine Grosszügigkeit im Austausch haben an der F+F viel Gutes bewirkt. Seine ungebrochene Neugier hat ihn noch vor kurzem als Teilnehmer an Drehbuchseminaren zurück an die Schule geführt.

Ohne sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement wäre die Schule heute eine andere. Wir verneigen uns vor einer starken Persönlichkeit.
Dere schöne Aare naa
08.05.–05.09.2021
Kunstmuseum, Kirchgasse 8, 4800 Olten

«Gang doch e chli der Aare naa / Dere schöne, schöne, schöne grüene Aare naa / Dere Aare naa», singt Endo Anaconda im gleichnamigen Stück von Stiller Has, das 1996 entstand. Es kommt einer Liebeserklärung an den Fluss gleich, der von den Berner*innen zu jeder Jahreszeit als öffentlicher Raum intensiv genutzt wird.

In Olten zeigt sich die Liebe zur Aare nicht ganz so offen. Auch trennt der Fluss die Stadt in zwei Teile. Auf der einen Seite liegt die Altstadt mit dem Stadthaus und den Kulturinstitutionen, auf der anderen das Olten der Arbeiter und Migrantinnen mit dem Gymnasium und dem Campus der FHNW.

Mit dem Projekt Dere schöne Aare naa wird die Aare und die Beziehung der Oltner*innen zu ihrem Fluss ins Zentrum der Sommerausstellung dest Kunstmuseums Olten gerückt. Dafür wurden Kunstschaffende eingeladen, Orte am und im Wasser zu bespielen. Währenddessen sind in den Museumsräumen weitere Arbeiten im Dialog mit Werken aus der Sammlung zu sehen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Max Bottini, Marcus Gossolt, Co Gründler, Christina Hemauer & Roman Keller, Andreas Hofer, Michael Meier & Christoph Franz, Mickry 3, Nicholas Micros, Jörg Mollet, Fraenzi Neuhaus, Ursula Palla, Marion Strunk, Hans Thomann, Markus Weiss, Markus Wyss u.v.a.

Markus Weiss hat für das Projekt Dere schöne Aare naa Ein- und Ausstiegsstellen an verschiedenen prekären Uferstellen installieren und mit einer Schaukel unter der Alten Brücke kombinieren – ein künstlerischer Eingriff, der in Bern wohl niemandem als solcher auffiele, in Olten aber den «Aareschwumm» überhaupt erst vor Augen führt.

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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
permanent transformation
Ausstellung
06.04.–24.05.2021
Open Days
18.04.2021 02.05.2021
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, Untere Zäune, 8001 Zürich
Eliane Rutishauser zeigt ihre aktuelle Arbeit permanent transformation in der Buchandlung Never Stop Reading – an den Open Days Sonntag 18. April und Sonntag 2. Mai 2021 ist sie während den Öffnungszeiten anwesend. 
 
Am Mittwoch 19. Mai 2021 ist ein Talk mit Brita Polzer vorgesehen. Ob dieser stattfinden kann, wird über die Ankündigungen auf der Website der Buchhandlung kommuniziert.
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Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Windstill
22.03.2021
Literaturhaus
14.05.2021
Solothurner Literaturtage
Die Autorinnen stellen in Lesung und Gespräch ihre jeweiligen Romane vor und kommen ins Gespräch über gemeinsame (und unterschiedliche) Schreiberfahrungen: Zwei Schwestern begleiten die Mutter in den Tod, und am Sterbebett flammen alte Rivalitäten wieder auf. Eine Enkelin steht der geliebten Grossmutter in deren letzten Wochen bei und versucht, das verschwindende Leben erzählend zu vergegenwärtigen. Und eine Frau stirbt in der Mitte des Lebens bei einem unerwarteten Alltagsunfall – was macht das mit denen, die sie zurücklässt? In ihren Debütromanen konzentrieren sich Patricia Büttiker (Nacht ohne Ufer, Edition Bücherlese 2020), Annina Haab (Bei den grossen Vögeln, Berlin Verlag 2021) und Ilia Vasella (Windstill, Dörlemann 2021) auf letzte Dinge und Abschiedsmomente – und auf die Umbrüche und Neuanfänge, die daraus entstehen.

Das Schweizer Debüt-Trio I moderiert von Gesa Schneider und Isabelle Vonlanthen: Patricia Büttiker mit Nacht ohne Ufer; Annina Haab mit Bei den grossen Vögeln, Ilia Vasella mit Windstill im Literaturhaus Zürich kann hier nachgeschaut werden.
 
Im Mai 2021 stellt Ilia Vasella ihr Romandebut Windstill (Roman, 160 Seiten im Dörlemann Verlag) an den Solothurner Literaturtagen vor. Für die Arbeit am vorliegenden Text erhielt Ilia Vasella 2017 einen Werkbeitrag des Kantons Zürich.
Foto: Verena Voiret an der Kleiderversteigerung der Miss-Wahl im Sommer 1969. Archiv Doris Stauffer, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern. 
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Nachruf Vreni Voiret
Künstlerin, Frauenaktivistin und Kunstlehrerin
Verena «Vreni» Voiret (geboren am 10. November 1939 in St. Gallen) war eine Schweizer Künstlerin, Frauenaktivistin und Kunstlehrerin. Sie war als Haute Couture-Schneiderin ausgebildet und ihre künstlerischen Schwerpunkte verlagerten sich von textilen Arbeiten zu Lichtinstallationen und grösseren Kunst und Bau-Projekten. 

Zu einer ersten Zusammenarbeit mit der damaligen Klasse F+F der Kunstgewerbeschule Zürich kam es im Sommer 1969 an einer Veranstaltung der Frauenbefreiungsbewegung FBB, in der Verena Voiret das Preisgeld für ihre Modekreation aus einer Miss-Wahl für eine Protestaktion nutzte. Die Kleider wurden versteigert, die Degradierung der Frau zu einem Objekt wurde angeprangert und Geld für die Einrichtung eines Anti-Baby-Pillen-Automaten am Bellevue gesammelt. Die Klasse F+F mit Doris Stauffer bemalte dazu eine überlebensgrosse Miss-Puppe. 

Die experimentellen Arbeiten unterstützend, lud Hansjörg Mattmüller – einer der Mitbegründer der F+F – die Künstlerin an die Schule ein. Vreni Voiret gab ab Herbst 1971 offene Abendkurse und unterrichtete ab den 1980er-Jahren im gestalterischen Vorkurs. Inspiriert von der Arbeit an der F+F, erfand sie den Unterricht täglich neu, um mit der Entwicklung der Zeit zu gehen. Gemeinsam mit den Kursteilnehmenden und den Studierenden entwickelte sie Prozesse, nutzte dazu auch Fernsehgeräte und Video und setzte sich mit dem Medium Film auseinander. Ab 1993 engagierte sie sich zusätzlich in der Schulleitung der F+F. Sie gehörte schliesslich zu der Gruppe von Dozierenden, die 1999 aus der F+F austraten und die Gestaltungsschule Punkt G gründeten. Diese musste im Sommer 2017 als GDK Gestaltungsschule wieder schliessen. Die F+F konnte den rund 80 Lernenden daraufhin Platz bieten – sozusagen unter neuem, alten Dach. 

Die F+F nimmt Abschied von Vreni Voiret, die mit ihrem Engagement zu den Vorreiter*innen gehört, die die F+F aufbauen halfen. Sie zeigte, wie gesellschaftliche, politische, persönliche und gestalterische Tätigkeit zusammengehören. 
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
RAUSCHEN
07.11.202–10.04.2021
Kunsthalle 8000, Telos Stiftung, Zugerstrasse 180 CH-8820 Wädenswil
Luigi Archetti, Preisträger des von der Telos Stiftung verliehenen Kunstpreises 2019/20, präsentiert in seiner Ausstellung, die sich über alle drei Räume der Kunsthalle erstreckt, neue und bestehende Werke zur vielfältigen Thematik des «Rauschens». Auf verblüffende Weise vermag er direkte und indirekte Zusammenhänge der vordergründig unterschiedlichen Kunstgattungen der visuellen Kunst und der experimentellen Musik sichtbar zu machen. 

In Form von Raum- und Klanginstallationen, sowie abstrakter Malerei, beschäftigt sich der in Zürich lebende Künstler seit vielen Jahren mit Inhalten und Symbolen aus der Musikwelt, und agiert dabei teilweise als Akteur persönlich im Mittelpunkt des Geschehens.

Während in den ersten beiden Räumen der Kunsthalle skulpturale Werke und grossformatige Malerei im Zentrum stehen, ist im dritten und letzten Raum die Video-Klanginstallation «Apodemica I-III» zu sehen, in der Luigi Archetti mit seiner elektrischen Gitarre auf drei Projektionen eine Gegenüberstellung mit sich selbst und den Klängen seiner Gitarre zu einer One-man-show zusammenfügt. In dieser Klanginstallation mit erstaunlicher kompositorischer Wirkung, wird auf exemplarische Weise das spielerisch-analytische und zugleich ironische Schaffen des vielseitigen Künstlers erfahrbar.

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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2020
01.–11.10.2020
Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Mit Werk-, Projekt- und Kunstraumbeiträgen sowie mit dem Ankauf von Kunstwerken fördert die Fachstelle Kultur das professionelle Kunstschaffen im Kanton Zürich. 30 Zürcher Kunstschaffende präsentieren Arbeiten, mit denen sie sich um die zwölf kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Zu weiteren Informationen und zu den Prämierung geht's hier lang.

  • Kevin Aeschbacher
  • Lisa Biedlingmaier
  • Pascale Birchler
  • Julia Bodamer
  • Andriu Deplazes
  • Rafael Grassi
  • Michael Günzburger
  • Marianne Halter & Mario Marchisella
  • Raphael Hefti
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Thomas Julier
  • Florence Jung
  • Miriam Laura Leonardi
  • Nina Mambourg
  • Michael Meier & Christoph Franz
  • Taiyo Onorato & Nico Krebs
  • Ursula Palla
  • Hannah Parr
  • Gregory Polony
  • Ilona Ruegg
  • Rico Scagliola & Michael Meier
  • Pascal Sidler
  • Elza Sile
  • Sebastian Stadler
  • Rebekka Steiger
  • Robert Steinberger
  • U5
  • Veli & Amos
  • Pedro Wirz

Die Jury setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon), Ron Temperli(Künstler) sowie der externen Expertin Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten).

Wandlung, Britta Liv Müller, 2020
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Wandlung
Performance
Sa. 19.09.2020, 18.30–19.00 Uhr
Ausstellung
05.–26.09.2020
Hermann Bühler Areal, Winterthur Sennhof-Kyburg

6½ im Exil führt das Konzept weiter, arrivierten Kunstschaffenden eine professionelle Plattform zu bieten und die verschiedenen Fingerabdrücke der jeweiligen Kunstschaffenden zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenzuführen.

Über 200 Jahre lang hatte die Hermann Bühler AG in Winterthur qualitativ hochstehende Baumwollgarne produziert und war ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Bei der Schliessung vor 3 Jahren war es die letzte noch aktive Baumwollspinnerei der Schweiz.

Diese Tatsache wird sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Die eingeladenen Künstler*innen werden sich teils sehr direkt und teils eher subtil mit dem Ort und dessen Geschichte auseinander setzen und dies in ihre Arbeit einfliessen lassen.

Das Kuratorium lud über 30 national oder regional bekannte Kunstschaffende ein, mit Schwerpunkt Zürich und Winterthur. Viele von ihnen sind mit Preisen oder Stipendien ausgezeichnet. Im Vordergrund stehen Originalität, eine klare Formensprache und diskursive Inhalte, sowie eigenständige Positionen und eine erkennbare künstlerische Handschrift. Neben einem herausragenden künstlerischen Werk ist die gute persönliche Zusammenarbeit ein weiteres Kriterium. Die Eingeladenen arbeiten in sämtlichen Bereichen der bildenden Kunst – wie z.Bsp. Videokunst, Installationen, Skulpturen, Aktion, Performance und Malerei – mit einer Performance mit dabei ist Britta Liv Müller (Alumna Vorkurs berufsbegleitend).

Im Rahnen von IN TRANSITION – Kunst in der letzten Baumwollspinnerei der Schweiz – in Kooperation mit Oxyd, Lokal 14 und us. – previously TART Zürich

Grafikdesigner Oliver Hirschier Foto: Sebastian Magnani via NZZ Bellevue
Oliver Hischier von Bienvenue Studios bei NZZ Bellevue: «Mit unseren Prints wollen wir das Interesse an der Natur wecken»
Mi. 19.08.2020
Nach dem Studium Visuelle Gestaltung HF an der F+F arbeitet Oliver Hirschier inzwischen als freischaffender Grafiker in den Bereichen Editorial Design, Corporate Design, Web und Illustration. Zudem hat er zusammen mit Xiaoqun Wu 2012 das Design-Unternehmen Bienvenue Studios gegründet.

NZZ Bellevue: An was arbeiten Sie gerade?
Oliver Hischier: Meine Geschäftspartnerin Xiaoqun Wu und ich haben 2012 das Grafik und Design-Unternehmen Bienvenue Studios in Zürich gegründet. Zum einen realisieren wir auf Basis von naturbezogenen Recherchen Prints und Kartenserien, die wir in der Schweiz herstellen. Zum anderen übernehmen wir Grafikaufträge von Kundinnen und Kunden im In- und Ausland. Derzeit arbeiten wir unter anderem an einem Auftrag eines japanischen Outdoor-Fashion-Brands. Wir wurden angefragt, verschiedene naturinspirierte Muster im typischen Bienvenue-Stil zu entwickeln, um damit Stoffe für ihre Herbst-/Winter-Kollektion 2021 herzustellen.

Für unser eigenes Label haben wir soeben eine neue Serie mit dem Titel Riverstones herausgegeben. Diese Prints zeigen seltene, besonders mineralhaltige Steine aus einem Fluss in Nanjing, China. Das permanente Einwirken des Wassers poliert die Steine und bringt ihre Schönheit zum Vorschein. Wegen ihrer kontrastvollen Zeichnungen und der leuchtenden Farben sind Riverstones sehr begehre Sammelstücke. Es dauerte fünf Jahre, bis wir die passenden Steine für unsere Serie finden konnten.

Welches Werkzeug ist für Ihre Arbeit unentbehrlich?
Der Risograf ist für uns ein wichtiges Arbeitsinstrument. Unsere Entwürfe testen wir zuerst an dieser japanischen Druckmaschine. Durch das Experimentieren an dieser Maschine haben wir unsere Bildästhetik entwickelt.

Das bisher beste Erlebnis in Ihrer Karriere?
Unsere Ausstellungen in der Schweiz, Asien und in den USA haben mich besonders gefreut. Auf diesem Weg lernen wir immer wieder interessante Menschen und faszinierende Themen aus der ganzen Welt kennen. Diese Erlebnisse prägen unsere Arbeit. Eine tolle Bestätigung waren zudem die guten Reaktionen auf dem japanischen Markt. Von der Produktion bis zum Vertrieb sind wir auf Partner angewiesen, die unsere Ideen und Produkte verstehen und zu schätzen wissen. Wir sind dankbar für die gute und persönliche Zusammenarbeit mit Concept-Stores und Museumsshops.

Was macht eine gelungene Designarbeit aus?
Für mich ist eine Designarbeit gelungen, wenn sie mir nach mehreren Jahren noch gefällt. Banale Dinge so darzustellen, dass man diese aus einem neuen Blickwinkel wahrnehmen kann, ist für unsere Arbeit wichtig. Mit unseren Prints wollen wir das Interesse an der Natur wecken. Unsere Arbeit soll sie inspirieren und eine gewisse Spannung erzeugen. Dieses Ziel verfolgen wir mit Biophilic Design. Eine Umgebung mit naturnahen Elementen hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. 

Mit welchem Label würden Sie gerne mal zusammenarbeiten?
Tiere und Pflanzen haben mich schon als kleinen Buben begeistert. Ich wollte Zoodirektor werden. Deshalb würde es mich schon reizen, ein Projekt mit dem Zoo Zürich zu entwickeln.

Mit grosser Faszination verfolge ich auch die Stoffentwicklung von Bananatex von Qwstion. Dabei handelt es sich um ein Gewebe aus Bananenpflanzenfasern, das einfach nachwächst, pestizidfrei angebaut wird und biologisch abbaubar ist. Ich würde gerne mit unserer Designarbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses nachhaltigen Projekts leisten.

Auf was können Sie im Moment nicht verzichten?
Im Moment möchte ich nicht auf mein Fahrrad verzichten. Nicht nur wegen Corona. Ich fahre auch sonst gerne mit dem Velo. Auf meinen Fahrten entdecke ich immer wieder interessante Pflanzen, aber auch Orte, welche mit viel Sorgfalt renaturiert werden. Biodiversität ist für viele Mitmenschen nicht nur ein leeres Schlagwort, sondern sie versuchen in ihrer Umgebung einen Beitrag zu leisten, indem sie beispielsweise eine Magerwiese einem englischen Rasen vorziehen. Es gibt kein Unkraut, es gibt nur schönes und mitunter auch ungewohntes Kraut.

Welchen Newcomer aus der Kreativszene verfolgen Sie?
Da gibt es viele, etwa den Fotograf Sebastian Magnani oder die spannenden Projekte von Offshore Studio, Nasire, Frottee di mare oder die Keramik von Where Shadows Fall. Gerne besuche ich auch Läden vor Ort und entdecke immer wieder neue spannende Projekte.

Welche Musik hören Sie gerade in Dauerschleife?
Im Moment höre ich regelmässig GDS.FM. Das finde ich ein super Projekt. Sonst höre ich regelmässig Podcasts, wie etwa von Rachel Maddow oder The Globalist von Monocle.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Geniess den Tag und die Natur.

Wie belohnen Sie sich selbst?
Mit gutem Essen.

Welches Gericht geht immer?
Raclette mit Walliser Käse. Am liebsten frisch gestrichen, mit extra viel Kruste oder direkt am Feuer.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant?
Zum Glück gibt es in meiner Umgebung zahlreiche gute Restaurants und Bars. Beispielsweise das Restaurant Kin, in welchem mir nicht nur die Speisen, sondern auch das gemeinsame Teilen der Gerichte am Tisch gefällt. Das erinnert mich sehr an meine Reisen in Asien.

Was verschenken Sie am liebsten?
Auf unseren Reisen im Ausland verschenken wir immer Klassiker wie die Einkaufstasche Miami Vice oder Pouches von Freitag. Das kommt sehr gut an!

Interview geführt von Jocelyne Iten, erschienen am Mi. 19.8.2020 in NZZ Bellevue.
 
Tonjaschja Adler & Regula Müdespacher, 2020
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
VOYAGE VOYAGE! 
Vernissage
23.08.2020, ab 16.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–12.09.2020
Müllerstrasse 71, 8004 Zürich

Nach den grossen Ferien geht die Reise weiter mit Bonus Track 03 – VOYAGE VOYAGE! Am Sonntag den 23. August übernehmen Bettina Carl, René Fahrni, GRRRR Ingo Giezendanner und mit dabei Tonjaschja Adler (Alumna Kunst) & Regula Müdespacher (Dozentin) die 16 Vitrinen an der Müllerstrasse 71 und realisieren einen 4x4-Special! 

Am Sonntag 23.08. werden ab 14 Uhr die Vitrinen von den Künstler*innen öffentlich eingerichtet, ab 16 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung wieder mit der mobilen KHA-Bar!

Die Ausstellung ist bis 12. September rund um die Uhr zu sehen und die Werke sind käuflich.

Ein Projekt von Moni Germann, Georgette Maag, Tanja Trampe und Regula Spörri.

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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
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Vorkurs/Propädeutikum
Zukunftsarchiv
Instagram-Vernissage
14.05.2020
Das Zukunftsarchiv geht online, und wir freuen uns, gemeinsam mit euch diese Plattform und Agenda für einen intersektionalen Aktivismus aufzubauen. Als loser Zusammenschluss von Kulturschaffenden und Aktivist*innen mit unterschiedlichen Perspektiven auf Altersfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Anti-Ziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit sowie weitere Diskriminierungsformen setzen wir uns ein für eine Gesellschaft, die niemanden ausschliesst und in der alle willkommen sind.

Das Nachfolgeprojekt von die grosse um_ordnung möchte Bündnisse schaffen, in denen Gruppen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Innensichten auf Diskriminierungen auf nicht-konfrontative, respektvolle Art zusammenarbeiten, ohne inhaltliche Kompromisse zu machen – mit dem Ziel, eine Agenda für gemeinsames Handeln zu entwickeln und uns politisch einzumischen.

Das Zukunftsarchiv versammelt wertvolle Energien, Gegenstände, Widerstände, politische Forderungen, um sie der Öffentlichkeit in Ausstellungen, Diskussionen und Performances zugänglich zu machen. Leider kann das Zukunftsarchiv wegen Corona nicht wie geplant in der Shedhalle eröffnet werden. Deshalb stellt es sich vorerst auf Instagram unter @zukunftsarchiv vor.

Die beteiligten Gruppen präsentieren einen Gegenstand, der ihren Aktivismus symbolisiert, und machen Handlungsvorschläge dazu, wie alle ihre Anliegen unterstützen können.

Schaut rein und lasst euch inspirieren! Weitere Gruppen und Einzelpersonen, die mitmachen möchten, melden sich gerne per E-Mail bei uns. 

Wir freuen uns über euren Besuch und  zustimmende wie kritische Rückmeldungen. Teilt die Botschaften auf euren Kanälen: Für eine Welt, in der alle unabhängig von ihren Voraussetzungen Platz haben und gehört werden! Für ein intersektionales Beratungsgremium im  Bundeshaus!

Team Zukunftsarchiv: Andrée Ammon, Nadja Baldini (F+F Dozentin), Sabian Baumann (F+F Dozentin), Mark Damon Harvey, Mo Diener, Rahel El-Maawi, Domenica Priore, Iva Sanjek, Katja Schurter
Näher beim Mond
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Vorkurs/Propädeutikum
Näher beim Mond
Eröffnung
Fr. 06.03.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 07.03.–18.04.2020
Finissage
Sa. 18.04.2020
Galerie Mark Müller, Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich
Sabian Baumanns, F+F Dozentin's Zeichnungen sind tragikomische Träume. Dieses Mal spielen sie sich in der Nacht ab, näher beim Mond, unter dem bleichen Tageslicht, das auf die Erde gespiegelt wird.

Zu sehen in der Ausstellung Näher beim Mond in der Galerie Mark Müller.
Lela Scherrer, HT Collection
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF Weiterbildung Modedesign
Bits & Bites
Do. 13.02.2020, 18.30 Uhr
HeK, Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein/Basel
Gemeinsam durch die Ausstellung Making FASHION Sense mit der Fashiondesignerin Lela Scherrer. Anschliessend kleiner Imbiss und Gelegenheit, die Themen im persönlichen Gespräch zu vertiefen.

Die Modedesignerin Lela Scherrer arbeitet immer wieder mit Designer*innen und Künstler*innen zusammen. Wie sieht sie den Stellenwert und das Potential von Mode zwischen Individuum und Gesellschaft, was bedeutet ihr Materialität und wie wirkt das Digitale in ihrer Arbeit?
Mit dem Blick von Lela Scherrer erkunden wir die Ausstellung im gemeinsamen Gespräch. Nach dem gemeinsamen Rundgang begeben wir uns für einen gemeinsamen Imbiss ins Café, wo wir die Gespräche in einem persönlichen Rahmen vertiefen können. Hier werden persönliche Anliegen diskutiert, Thesen zugespitzt, neue Fragen aufgeworfen, Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und nicht zuletzt Bekanntschaften geschlossen.

Lela Scherrer gründete 2002 in Antwerpen/Basel ihr eigenes Studio für Mode- und Konzeptdesign. Ihre Arbeiten umfassen neben der eigenen Lab Kollektion Zusammenarbeiten mit Demna Gvasalia / Balenciaga, Antwerp Six Designern Walter van Beirendonck und Dries van Noten, Unternehmen wie ELLE und verschiedenen Handelsmarken. Lela entwickelt Innenarchitekturen, kreiert Personalausstattungen für Unternehmen und Museen sowie Kostüme für Theatergruppen in der Schweiz und Belgien. Sie ist Gastdozentin an verschiedenen Kunst- und Designhochschulen im In- und Ausland, wo sie ebenfalls im Bereich der Designforschung tätig ist.