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Johanna Kotlaris
Artist in Residence
03.01.–15.12.2022
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Herzlich willkommen Johanna Kotlaris – wir freuen uns, der Künstlerin vom 3. Januar bis 15. Dezember 2022 im Dachatelier der F+F als Artist in Residence im Atelierstipendium Kunst der Stadt Zürich Raum für ihr künstlerisches Schaffen zu bieten.

Johanna Kotlaris (*1988, CH) ist im Tessin aufgewachsen und lebt und arbeitet in Zürich. Sie hat einen BA-Abschluss in Design von der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und einen MFA vom Piet Zwart Institute in Rotterdam. In ihrer künstlerischen Praxis interessiert sie sich für die zwischenmenschliche Erfahrung, und die Entstehung und Auflösung der damit verbundenen räumlichen Grenzziehungen. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien untersucht sie, wie das persönliche Erleben mit unserer sozialen und politischen Realität verflochten ist, wie dieses Zusammenspiel Machtverhältnisse und Ordnungssysteme erschafft, und wie dadurch verschiedenartige Sinne von Identität, Autonomie und Interdependenz gebildet werden.

Ihre Werke wurden u.a. gezeigt bei: Les Urbaines Festival, Lausanne; Cabaret Voltaire, Zürich; Hamlet, Zürich; Museum Haus Konstruktiv Zürich; Kunsthaus Centre d’art Pasquart Biel/Bienne; Fondazione Francesco Fabbri, Treviso; Kunsthalle Zürich; Museo d’Arte della Svizzera Italiana, Lugano; Kunsthaus Langenthal; Stadtgalerie Bern; National Gallery of Art, Vilnius. 2020 erhält sie ein UBS Kunststipendium und wurde für den Prix Mobilière 2022 nominiert.
Bild: Nachstellung Paraphrase, David Scholl, 2020
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F+F Fotolabor
Jour fixe: immer montags!
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-U01
Analoge Schwarz-Weiss- und Farbfotografie selber vergrössern.

Am Jour Fixe – jeden Montag zwischen 17.00 und 21.00 Uhr – begleitet und berät dich je nach deinem Bedürfnis ein:e F+F Expert:in im Fotolabor bei der Umsetzung deiner Projekte und Vergrösserungen. 
 
Das Schwarz­-Weiss­-Labor kannst du ohne Voranmeldung bis spät­estens 19.00 Uhr besuchen und da­nach gleich loslegen. Fürs Farblabor hingegen ist eine Voranmeldung obligatorisch.

Falls du bereits über Erfahrung verfügst, hast du die Möglichkeit, dich nach einer Einführung im Fotolabor nach Absprache einzumieten. 

Kosten
Jour Fixe: pro Abend CHF 40.–, 4er-Abo Jour Fixe (vier Abende frei wählbar) CHF 140.– (vor Ort in Bar zu bezahlen)

Die Preise verstehen sich inkl. Standard-Chemie aber exkl. Fotopapier.

Fragen & Anmeldung
Wendest du dich per E-Mail ans Fotolabor
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
KUNSTLICHT GALA
Multimediale Kunst-Versteigerung
Türöffnung ab 19.00 Uhr
Versteigerung ab 20.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch – zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Barbetrieb – Eintritt frei!

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.

Instagram/Facebook: @kunstlichtgala, @cabaretvoltaire, @ffzhart

Facebook-Event
Noah Joel Huber, «Found in Translation», 2022
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Found in Translation
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich

Das Projekt Found in Translation im Helmhaus Zürich, entwickelt vom Verein ExpoTranskultur, fokussiert ganz auf den interkulturellen Austausch. Found in Translation bringt im Helmhaus Zürich elf nach Zürich zugezogene Menschen mit elf bereits ansässigen Kulturschaffenden zusammen. Die Initiant:innen bilden jeweils ein Tandem zwischen einer erzählenden, zugezogenen Person und einer kulturschaffenden, ansässigen Person. Das Projekt dient dem Dialog zwischen beiden Seiten dem Verständnis und der Horizonterweiterung zwischen den Kulturen. Ebenen wie Empathie, Vertrauen und Freude stehen dabei im Vordergrund.
 

Auf Einladung des Vereins ExpoTranskultur tragen eine Reihe von Künstler:innen und Vermittler:innen aus dem Umfeld des F+F Studiengangs Kunst mit Performances und einem Workshop zum Veranstaltungsprogramm des Projekts bei.

  • Samstag, 30. April, 16.00 Uhr: Beginn unter der Nana von Niki de Saint Phalle im Hauptbahnhof: Performance Mein Name sei... von Noah Joel Huber, der über die Bahnhofstrasse, den Paradeplatz, Münzplatz, vorbei am Fraumünster zum Helmhaus Zürich geführt hat.
  • Sonntag, 15. Mai 2022, 16.00 Uhr: Performance A Bed for the Stranger von Azad Colêmerg und Ishita Chakraborty
  • Sonntag, 29. Mai 2022, 12.00–15.00 Uhr: Workshop Translating Perspectives mit Ranuli Ratnayake
  • Sonntag, 12. Juni 2022, 11.00–18 Uhr: «Traiettoire invisibili» von Denis Savi im Rahmen von Zurich Art Weekend

Wie betrachten wir heute Migrationsbilder und wie werden diese uns vermittelt? In diesem Workshop befassen wir uns mit Fotografien der «Migrationskrise» aus dem Jahr 2015 und deren Parallele zu Kolonialaufnahmen. Wir werden versuchen diese Perspektive zu dechiffrieren. Gleichzeitig entstehen auch «Nahzeit-Aufnahmen» der Grenzschutzagentur Frontex, die unsere Vorstellungen der EU und ihrer Politik verändert. Nach unseren Auseinandersetzungen mit der Thematik werden wir zusammen ein Handout gestalten, welches Institutionen dazu dienen sollte, Bilder von Migrations- und Flüchtlingswesen vernünftig zu vermitteln.

Kampagne Mode Suisse 20, fotografiert von Walter Pfeiffer
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Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF
Modedesign HF @ Mode Suisse Edition 20
30.08.2021
18.30 und 20.30 Uhr
Halle D, Hohlstrasse 400, 8048 Zürich
Mode Suisse feiert am 30. August 2021 in der Halle D in Zürich-Altstetten mit den jüngsten Kollektionen erlesener Modelabels ihre Jubiläumsedition 20. Mit Verve fördert Mode Suisse seit über zehn Jahren Schweizer Modedesign. Ein Grund zu feiern – besonders in unserem eigenen Jubiläumsjahr – so freuen wir uns sehr mit drei Arbeiten des Studiengangs Modedesign mit dabei zu sein.

Das Line-up besteht aus amorphose, F+F Modedesign Zürich mit Besime Sasivari, VNIC Leonardo, Vladislav Rüegger, MOURJJAN x Ginny Litscher, Nina Yuun x Leonie Risch, NOMADISSEM, LIDA NOBA, Luca Xavier Tanner (Showroom only), Volans x SOL SOL ITO, HEAD – Genève mit Sarah Bounab, Céline Schmid, Lou Chartres (Showroom only) und Jacqueline Loekito x Tobias Gutmann.

Nicht nur auf dem Runway, sondern auch hinter den Kulissen kehren für die 20. Edition Mode Suisse Weggefährt:innen zurück: Unter dem Motto enSoie loves Mode Suisse forever wird das Traditionslabel das Team mit eigens für den Backstage-Bereich entworfener Kleidung ausstaffieren. Wobei auch MOURJJAN mit Vanto spezielle Hemden und Accessoires für die Bartenders von Grand Marnier kreiert haben.

Kein Geringerer als Walter Pfeiffer (F+F Dozent) wurde für die Mode Suisse Edition 20 Kampagne eingespannt und hat zusammen mit dem Mode Suisse Team exklusiven Inhalt fotografiert. So bunt und strahlend die Kampagne ist, so lebhaft und familiär steht die Jubiläumsedition 20 im Zeichen der Freundschaft und des Füreinanders.
Feu flottant 2021, Foto: Brigitte Renaud
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Feu flottant
Sa. 12.06.–19.09.2021
Malbuisson Art
Feu Flottant des Zürcher Künstlers Markus Weiss (CH) ist ein Sehnsuchtsort am Seeufer von Malbuisson, der uns weglockt vom festen Untergrund. Wer das Floss erreicht, findet eine bescheidene Feuerstelle vor. Das permanente Schaukeln des Schwimmkörpers macht spürbar, dass ein Ort aufs Wasser transferiert wurde, der üblicherweise leichter zugänglich ist. Das Floss wird zum Sockel einer treibenden Gemeinschaft.
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Project 5
Do.–So. 03.–06.06.2021, 10.00–18.00 Uhr
space25, Rebgasse 25, 4058 Basel
Geheimnisvolle Umrisse, die sich scharfkantig aus Kohlewolken schälen; gegossenes Polyesterharz, das wie Süssigkeiten aussieht; verwischte Landschaften, in denen sich kuriose Kreaturen tummeln; in die Höhe wachsende, schlanke Bäume, die sich in nuancierten Grautönen zu erkennen geben: Die gezeigten Werke von Alexandra Meyer (Alumna Vorkurs berufsbegleitend), Jahic und Roethlisberger, Luisanna Gonzalez Quattrini und Mireille Gros sind mit unterschiedlichen Medien und Verfahren hergestellt, motivisch bewegen sie sich jedoch meistens an den Grenzen des Sichtbaren. In der Ausstellung finden sich Gedankenfragmente oder flüchtige Eindrücke versammelt und eine spielerische Leichtigkeit ist im space25 tonangebend.
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
YOUME – dazwischen
Fr. 04.06.2021, 16.00 Uhr
zur Wand, Andlauerstrasse 2, 4057 Basel
Gruppenausstellung im Raum «zur Wand» in Basel. Mit dabei Alumna Britta Liv Müller (Vorkurs berufsbegleitend) mit ihrer Arbeit YOUME – dazwischen. Die Bilderserie wird im Laufe einer Performance mit Objekten ergänzt.

Aufgrund der Coronasituation sind für den Ausstellungsbesuch und für die Performance Reservationen für einen Timeslot erforderlich. Für spontane Besucher:innen oder falls kein Slot mehr zur Verfügung steht: Die Performance kann auch von aussen durchs Fenster gesehen werden!
Walter Pfeiffer, Untitled, 2011, Polaroid, 10.3 x 10.2 cm
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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF Kunst HF
Walter Pfeiffer
Polaroids 19712–2021
Opening
29.05.2021
Exhibition
29.05.–17.07.2021
Galerie Gregor Staiger, Limmatstrasse 270, 8005 Zurich
Galerie Gregor Staiger is pleased to present Swiss artist Walter Pfeiffer’s second solo exhibition with the gallery. This exhibition will be presented in two parts across our spaces in Zurich and, at a later date, in Milan. It focuses on Pfeiffer’s polaroid works from 1972 to present day, which have only rarely been displayed, most notably at Centre Culturel Suisse, Paris in 2004 and within the context of his sketchbooks for his major solo presentation at Fotomuseum Winterthur in 2008. The exhibition in Zurich is the first comprehensive showing dedicated solely to this aspect of Pfeiffer’s photographic practice.

For five decades, Pfeiffer has developed a multi-faceted practice which bridges photography, film and drawing. Distinguished for his candid photographs of friends, acquaintances and lovers, alongside his colour-intensive still lives, Pfeiffer is often attributed with anticipating the diaristic and natural style of a younger generation of practitioners such as Jack Pierson, Wolfgang Tillmans or Ryan McGinley. The polaroid works are emblematic of Pfeiffer’s practice which explores visual pleasure and joy derived from beauty, imbued with intimacy, warmth and humour, and as a medium epitomizes the immediacy of the encounter between photographer and subject.

In response to the inherent fragility if the medium and in the interest of long term conservation, the artist has created archival duplicates of the originals for exhibition, allowing the originals to be preserved in ideal conditions while the exhibition copy can be displayed without concern. The show will be accompanied by a publication that will be launched during the opening of the exhibition.
art en plein air
20.06.–20.09.2021
Môtiers
Für die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung im Val de Travers hat die eidgenössische Kunstkommission wieder über 50 Kunstschaffende eingeladen, in Môtiers ein Projekt im öffentlichen Raum zu realisieren. Markus Weiss bezieht sich in seiner neusten Arbeit Petit bain public auf seine Installation von 2015 und schafft auf einem der Dorfbrunnen einen intimen Rückzugsort, der Himmel, Wasser und die Akustik des stetigen Plätscherns erfahrbar macht. Der skulpturale Holzbau mitten im Dorf offenbart ein Innenleben, welches Wahrnehmungsebenen öffnet und inszeniert, die von aussen nicht im gleichen Mass präsent sind.
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Öffentliche Veranstaltungen
Nachruf Werner Kieser
Werner Kieser (geboren am 18. Oktober 1940 in Bergdietikon) bildete sich als Schreiner aus und war als Amateurboxer aktiv. Er entdeckte als 18 Jähriger für sich das Krafttrainig für sich und baute ab 1966 ein Netz von Fitnessstudios in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf. Das nach ihm benannte Kieser-Training entwickelte er zusammen mit seiner Ehefrau, der Ärztin Gabriela Kieser.

Werner Kieser hat in einer Umbruchphase der F+F im Jahr 2000 den Vorsitz des Trägervereins der F+F übernommen und dabei entscheidend mitgeholfen, die Schule und ihre Strukturen zu professionalisieren. Werner Kieser verstand es, die Schule in den Folgejahren mittels eines bewusst herbeigeführten Generationenwechsels. Das hatte zur Folge, dass sich die experimentelle, von der 1968er Gründergeneration geführten Schule zu einer modernen Institution entwickelte, ohne dabei die Qualitäten und die Offenheit der F+F-Ausbildung zu verlieren.

Dies gelang ihm dank seines unternehmerischen Denkansatzes, der sich in seiner Persönlichkeit mit dem Respekt für die gesellschaftliche Rolle der Kunst und mit Begeisterung für Philosophie verband. In einem schwierigen Moment des Übergangs initiierte er in engem Austausch mit dem damaligen Kulturdirektor der Stadt Zürich, Jean-Pierre Hoby, entschlossen die Wende in die Zukunft. 

Unter Kiesers Führung wurde Sandi Paucic als Rektor an die Schule geholt und in der Folge auch der Umzug an die Flurstrasse 89 auf den Weg gebracht. Der neu eingesetzten Schulleitung stand er in der Folge als erfolgreicher Geschäftsmann und nach wie vor mit seiner 68er-Haltung im Herzen, sechs Jahre beratend zur Seite. 

Mit der Überführung des Vereins in eine nicht-gewinnorientierte Stiftung, welche mit Zuspruch des Präsidialdepartements der Stadt Zürich erfolgte, gab Werner Kieser sein Amt als Vorstandspräsident ab. Der ehemalige Rektor der Schule für Gestaltung Zürich, Rudolf Schilling, wurde danach zum ersten Präsidenten des neuen Stiftungsrats gewählt. 

Die für den heutigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der F+F entscheidende staatliche Anerkennung wäre ohne die Vorarbeit des unternehmerischen, ordnenden aber gleichzeitig freidenkerischen Geistes Werner Kiesers kaum zu bewerkstelligen gewesen.

Sein Interesse an den Menschen und seine Grosszügigkeit im Austausch haben an der F+F viel Gutes bewirkt. Seine ungebrochene Neugier hat ihn noch vor kurzem als Teilnehmer an Drehbuchseminaren zurück an die Schule geführt.

Ohne sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement wäre die Schule heute eine andere. Wir verneigen uns vor einer starken Persönlichkeit.
Dere schöne Aare naa
08.05.–05.09.2021
Kunstmuseum, Kirchgasse 8, 4800 Olten

«Gang doch e chli der Aare naa / Dere schöne, schöne, schöne grüene Aare naa / Dere Aare naa», singt Endo Anaconda im gleichnamigen Stück von Stiller Has, das 1996 entstand. Es kommt einer Liebeserklärung an den Fluss gleich, der von den Berner*innen zu jeder Jahreszeit als öffentlicher Raum intensiv genutzt wird.

In Olten zeigt sich die Liebe zur Aare nicht ganz so offen. Auch trennt der Fluss die Stadt in zwei Teile. Auf der einen Seite liegt die Altstadt mit dem Stadthaus und den Kulturinstitutionen, auf der anderen das Olten der Arbeiter und Migrantinnen mit dem Gymnasium und dem Campus der FHNW.

Mit dem Projekt Dere schöne Aare naa wird die Aare und die Beziehung der Oltner*innen zu ihrem Fluss ins Zentrum der Sommerausstellung dest Kunstmuseums Olten gerückt. Dafür wurden Kunstschaffende eingeladen, Orte am und im Wasser zu bespielen. Währenddessen sind in den Museumsräumen weitere Arbeiten im Dialog mit Werken aus der Sammlung zu sehen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Max Bottini, Marcus Gossolt, Co Gründler, Christina Hemauer & Roman Keller, Andreas Hofer, Michael Meier & Christoph Franz, Mickry 3, Nicholas Micros, Jörg Mollet, Fraenzi Neuhaus, Ursula Palla, Marion Strunk, Hans Thomann, Markus Weiss, Markus Wyss u.v.a.

Markus Weiss hat für das Projekt Dere schöne Aare naa Ein- und Ausstiegsstellen an verschiedenen prekären Uferstellen installieren und mit einer Schaukel unter der Alten Brücke kombinieren – ein künstlerischer Eingriff, der in Bern wohl niemandem als solcher auffiele, in Olten aber den «Aareschwumm» überhaupt erst vor Augen führt.

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Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
permanent transformation
Ausstellung
06.04.–24.05.2021
Open Days
18.04.2021 02.05.2021
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, Untere Zäune, 8001 Zürich
Eliane Rutishauser zeigt ihre aktuelle Arbeit permanent transformation in der Buchandlung Never Stop Reading – an den Open Days Sonntag 18. April und Sonntag 2. Mai 2021 ist sie während den Öffnungszeiten anwesend. 
 
Am Mittwoch 19. Mai 2021 ist ein Talk mit Brita Polzer vorgesehen. Ob dieser stattfinden kann, wird über die Ankündigungen auf der Website der Buchhandlung kommuniziert.
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Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Windstill
22.03.2021
Literaturhaus
14.05.2021
Solothurner Literaturtage
Die Autorinnen stellen in Lesung und Gespräch ihre jeweiligen Romane vor und kommen ins Gespräch über gemeinsame (und unterschiedliche) Schreiberfahrungen: Zwei Schwestern begleiten die Mutter in den Tod, und am Sterbebett flammen alte Rivalitäten wieder auf. Eine Enkelin steht der geliebten Grossmutter in deren letzten Wochen bei und versucht, das verschwindende Leben erzählend zu vergegenwärtigen. Und eine Frau stirbt in der Mitte des Lebens bei einem unerwarteten Alltagsunfall – was macht das mit denen, die sie zurücklässt? In ihren Debütromanen konzentrieren sich Patricia Büttiker (Nacht ohne Ufer, Edition Bücherlese 2020), Annina Haab (Bei den grossen Vögeln, Berlin Verlag 2021) und Ilia Vasella (Windstill, Dörlemann 2021) auf letzte Dinge und Abschiedsmomente – und auf die Umbrüche und Neuanfänge, die daraus entstehen.

Das Schweizer Debüt-Trio I moderiert von Gesa Schneider und Isabelle Vonlanthen: Patricia Büttiker mit Nacht ohne Ufer; Annina Haab mit Bei den grossen Vögeln, Ilia Vasella mit Windstill im Literaturhaus Zürich kann hier nachgeschaut werden.
 
Im Mai 2021 stellt Ilia Vasella ihr Romandebut Windstill (Roman, 160 Seiten im Dörlemann Verlag) an den Solothurner Literaturtagen vor. Für die Arbeit am vorliegenden Text erhielt Ilia Vasella 2017 einen Werkbeitrag des Kantons Zürich.
Walter Pfeiffer – seit den Anfängen dabei, Foto: Walter Pfeiffer, 2021
«Manchmal habe ich richtig Sehnsucht»
Walter Pfeiffer war schon immer Künstler. Vielleicht hatte dies die Kunst aber eher bemerkt als er selbst. Der Kunstunterricht in der allerersten Gründungsklasse für Farbe und Form – damals noch an der Kunstgewerbeschule Zürich, aber schon mit denselben Dozierenden wie später an der F+F – sollte seine Welt auf den Kopf stellen. «Wenn die Studis heute an die Schule kommen, können sie schon alles! Ich wusste damals nichts von Duchamp und Andy. Ich lernte alles an der Schule. Und realisierte erst dort, dass es noch andere Kreative gibt, ähnlich getrieben wie ich.»

An seine eigene Ausbildung beim Künstler Hansjörg Mattmüller erinnert er sich gern. Die Klasse hob sich ab von der restlichen Schule: «Dort war alles so grau und wir waren so farbig», sagt Walter Pfeiffer, «manchmal habe ich richtig Sehnsucht. Ich vermisse die Leute, die ehemalige Bibliothek.» Der Kunstunterricht hat ihm damals eine neue Welt eröffnet, eine zähe Welt, die ihn nur langsam eingelassen hat und nun nicht mehr loslässt.

Bevor ihn die Kunst an sich band, machte Pfeiffer die Ausbildung bei der EPA. Die Arbeit im Kaufhaus lehrte ihn nicht nur das Handwerk als Dekorateur, sondern bot ihm auch eine Lebensschule: Die stichelnden Intrigen unter den Kolleginnen seien keine schlechte Vorbereitung gewesen auf die Strippenziehereien in der Kunstwelt und in der Modeindustrie, denen er Jahre später als Fotograf begegnen sollte.

Walter Pfeiffer redet angeregt, seine Gedanken springen oft schneller als die Zunge. Er lenkt das Gespräch durch Zeiten und Begegnungen, streut im Vorbeigehen seine Bonmots wie: «Mich fasziniert der Schein, die Realität interessiert mich nicht.» Oder: «Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, in der Hoffnung, dass es so schlimm gar nicht kommen kann.» Das Anekdotische ist nicht verwirrend gemeint, sondern eine Einladung, ihm zu folgen.

Die intensive Freundschaft zu seinem damaligen Lehrer und Schulleiter Hansjörg Mattmüller führte Walter Pfeiffer in den 70er Jahren an die neue Gestaltungsschule F+F, die sich 1971 als Gegenentwurf abgespalten hatte von der staatlichen, steif geratenen Kunstgewerbeschule. Hier sollte er nun unter dem Titel Inspiration zeichnen unterrichten. Eine didaktische Ausbildung sollte nicht fehlen, denn – der Walti könne ja so gut mit Menschen – so lockte Mattmüller. Und man mag es ihm glauben, dass kein anderer die Ideen so hätte sprudeln lassen können. Der Blick zurück klingt nicht verklärt: «Es war ein Brotjob. Der Lohn reichte gerade für mich und die Katzen.» Die F+F hat wilde Zeiten erlebt, sie war – und ist – aber auch immer ein Ort, an dem man die Kunst ernst nimmt.

Zunächst war die Fotografie für Walter Pfeiffer Mittel zum Zweck, eine Hilfestellung für seine Zeichnungen. Das angeborene Zittern in der Hand liess ihn den harten Blitz als Stilmittel entdecken. Den Blick für den Moment und das Schöne, das Sinnliche und das Lustvolle, den hat er zeichnend wie fotografierend, damals wie heute. Doch erst nach zähen «Lehr und Wanderjahren», mehreren veröffentlichten Büchern wie Welcome Aboard. Photographs 1980–2000 sowie die Ausstellung In Love With Beauty im Fotomuseum Winterthur 2008, entdeckte ihn die Modeindustrie. Plötzlich war er gefragt bei den grossen Namen.

«Für ein Shooting schickte mir ID Magazine die tollsten und teuersten Stücke von London nach Zürich. Ich inszenierte sie mit meinen Studis an der F+F.» Walter Pfeiffer fotografiert für die Vogue und Dior. Und unterrichtet an der F+F – inzwischen Fotografie.

Mit den Studierenden erwandert er die Schweiz mit dem Fotoapparat, er begleitet Projekte und Publikationen. Was er dem Nachwuchs mitgeben will? «Nicht zu fest an die Karriere denken. Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit. Humor, Leidenschaft und Offenheit.» Wie er es geschafft hat? «Schicksal, Glück und ein Blick für Gelegenheiten.» Das ist die kurze Antwort. Ausserdem müsse man es aushalten können, eines «aufs Dach» zubekommen. Erfolg ist harte Arbeit – und Walter Pfeiffer ist ein Workaholic. Er erzählt das alles in der Pause zwischen zwei Aufträgen. «In einem Alter, in dem andere längst die Pension geniessen», schimpft er, aber den Ärger nimmt man dem Arbeitsverfallenen so ganz nicht ab.
Mirkan Deniz, Dragon-1 Armor Tank, License No. 73 A 0133 House 13, 715th Street, Sırnak, Turkey, 2019 Wall breakout, Swiss Art Awards
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Mîrkan Deniz
Artist in Residence
04.01.–15.12.2021
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Herzlich willkommen Mirkan Deniz – wir freuen uns, der Künstlerin vom 4. Januar bis 15. Dezember 2021 im Dachatelier der F+F als Artist in Residence im Atelierstipendium Kunst Raum für ihr künstlerisches Schaffen zu bieten.

Mîrkan Deniz lebt in Zürich und arbeitet dort vornehmlich mit Skulptur, Video und Installation. Ihre konzeptuellen Arbeiten sind oft Rekonstruktionen und Zitate. Eines ihrer Themen ist die Spannung zwischen materiellen und immateriellen Effekten (Trauma, unbeschreibliche Erfahrungen und Erinnerungen). Wie könnte ein Objekt (eine Skulptur) diese Spannung aufrechterhalten und gleichzeitig die Beziehung zwischen Vergangenheit, Gewalt und Subjektivität untersuchen?

Stipendien Auswahl Einzelausstellungen und Aktionen Auswahl Gruppenausstellungen
Foto: Verena Voiret an der Kleiderversteigerung der Miss-Wahl im Sommer 1969. Archiv Doris Stauffer, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern. 
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Nachruf Vreni Voiret
Künstlerin, Frauenaktivistin und Kunstlehrerin
Verena «Vreni» Voiret (geboren am 10. November 1939 in St. Gallen) war eine Schweizer Künstlerin, Frauenaktivistin und Kunstlehrerin. Sie war als Haute Couture-Schneiderin ausgebildet und ihre künstlerischen Schwerpunkte verlagerten sich von textilen Arbeiten zu Lichtinstallationen und grösseren Kunst und Bau-Projekten. 

Zu einer ersten Zusammenarbeit mit der damaligen Klasse F+F der Kunstgewerbeschule Zürich kam es im Sommer 1969 an einer Veranstaltung der Frauenbefreiungsbewegung FBB, in der Verena Voiret das Preisgeld für ihre Modekreation aus einer Miss-Wahl für eine Protestaktion nutzte. Die Kleider wurden versteigert, die Degradierung der Frau zu einem Objekt wurde angeprangert und Geld für die Einrichtung eines Anti-Baby-Pillen-Automaten am Bellevue gesammelt. Die Klasse F+F mit Doris Stauffer bemalte dazu eine überlebensgrosse Miss-Puppe. 

Die experimentellen Arbeiten unterstützend, lud Hansjörg Mattmüller – einer der Mitbegründer der F+F – die Künstlerin an die Schule ein. Vreni Voiret gab ab Herbst 1971 offene Abendkurse und unterrichtete ab den 1980er-Jahren im gestalterischen Vorkurs. Inspiriert von der Arbeit an der F+F, erfand sie den Unterricht täglich neu, um mit der Entwicklung der Zeit zu gehen. Gemeinsam mit den Kursteilnehmenden und den Studierenden entwickelte sie Prozesse, nutzte dazu auch Fernsehgeräte und Video und setzte sich mit dem Medium Film auseinander. Ab 1993 engagierte sie sich zusätzlich in der Schulleitung der F+F. Sie gehörte schliesslich zu der Gruppe von Dozierenden, die 1999 aus der F+F austraten und die Gestaltungsschule Punkt G gründeten. Diese musste im Sommer 2017 als GDK Gestaltungsschule wieder schliessen. Die F+F konnte den rund 80 Lernenden daraufhin Platz bieten – sozusagen unter neuem, alten Dach. 

Die F+F nimmt Abschied von Vreni Voiret, die mit ihrem Engagement zu den Vorreiter*innen gehört, die die F+F aufbauen halfen. Sie zeigte, wie gesellschaftliche, politische, persönliche und gestalterische Tätigkeit zusammengehören. 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
RAUSCHEN
07.11.202–10.04.2021
Kunsthalle 8000, Telos Stiftung, Zugerstrasse 180 CH-8820 Wädenswil
Luigi Archetti, Preisträger des von der Telos Stiftung verliehenen Kunstpreises 2019/20, präsentiert in seiner Ausstellung, die sich über alle drei Räume der Kunsthalle erstreckt, neue und bestehende Werke zur vielfältigen Thematik des «Rauschens». Auf verblüffende Weise vermag er direkte und indirekte Zusammenhänge der vordergründig unterschiedlichen Kunstgattungen der visuellen Kunst und der experimentellen Musik sichtbar zu machen. 

In Form von Raum- und Klanginstallationen, sowie abstrakter Malerei, beschäftigt sich der in Zürich lebende Künstler seit vielen Jahren mit Inhalten und Symbolen aus der Musikwelt, und agiert dabei teilweise als Akteur persönlich im Mittelpunkt des Geschehens.

Während in den ersten beiden Räumen der Kunsthalle skulpturale Werke und grossformatige Malerei im Zentrum stehen, ist im dritten und letzten Raum die Video-Klanginstallation «Apodemica I-III» zu sehen, in der Luigi Archetti mit seiner elektrischen Gitarre auf drei Projektionen eine Gegenüberstellung mit sich selbst und den Klängen seiner Gitarre zu einer One-man-show zusammenfügt. In dieser Klanginstallation mit erstaunlicher kompositorischer Wirkung, wird auf exemplarische Weise das spielerisch-analytische und zugleich ironische Schaffen des vielseitigen Künstlers erfahrbar.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2020
01.–11.10.2020
Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Mit Werk-, Projekt- und Kunstraumbeiträgen sowie mit dem Ankauf von Kunstwerken fördert die Fachstelle Kultur das professionelle Kunstschaffen im Kanton Zürich. 30 Zürcher Kunstschaffende präsentieren Arbeiten, mit denen sie sich um die zwölf kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Zu weiteren Informationen und zu den Prämierung geht's hier lang.

  • Kevin Aeschbacher
  • Lisa Biedlingmaier
  • Pascale Birchler
  • Julia Bodamer
  • Andriu Deplazes
  • Rafael Grassi
  • Michael Günzburger
  • Marianne Halter & Mario Marchisella
  • Raphael Hefti
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Thomas Julier
  • Florence Jung
  • Miriam Laura Leonardi
  • Nina Mambourg
  • Michael Meier & Christoph Franz
  • Taiyo Onorato & Nico Krebs
  • Ursula Palla
  • Hannah Parr
  • Gregory Polony
  • Ilona Ruegg
  • Rico Scagliola & Michael Meier
  • Pascal Sidler
  • Elza Sile
  • Sebastian Stadler
  • Rebekka Steiger
  • Robert Steinberger
  • U5
  • Veli & Amos
  • Pedro Wirz

Die Jury setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon), Ron Temperli(Künstler) sowie der externen Expertin Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten).

Wandlung, Britta Liv Müller, 2020
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Wandlung
Performance
Sa. 19.09.2020, 18.30–19.00 Uhr
Ausstellung
05.–26.09.2020
Hermann Bühler Areal, Winterthur Sennhof-Kyburg

6½ im Exil führt das Konzept weiter, arrivierten Kunstschaffenden eine professionelle Plattform zu bieten und die verschiedenen Fingerabdrücke der jeweiligen Kunstschaffenden zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenzuführen.

Über 200 Jahre lang hatte die Hermann Bühler AG in Winterthur qualitativ hochstehende Baumwollgarne produziert und war ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Bei der Schliessung vor 3 Jahren war es die letzte noch aktive Baumwollspinnerei der Schweiz.

Diese Tatsache wird sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Die eingeladenen Künstler*innen werden sich teils sehr direkt und teils eher subtil mit dem Ort und dessen Geschichte auseinander setzen und dies in ihre Arbeit einfliessen lassen.

Das Kuratorium lud über 30 national oder regional bekannte Kunstschaffende ein, mit Schwerpunkt Zürich und Winterthur. Viele von ihnen sind mit Preisen oder Stipendien ausgezeichnet. Im Vordergrund stehen Originalität, eine klare Formensprache und diskursive Inhalte, sowie eigenständige Positionen und eine erkennbare künstlerische Handschrift. Neben einem herausragenden künstlerischen Werk ist die gute persönliche Zusammenarbeit ein weiteres Kriterium. Die Eingeladenen arbeiten in sämtlichen Bereichen der bildenden Kunst – wie z.Bsp. Videokunst, Installationen, Skulpturen, Aktion, Performance und Malerei – mit einer Performance mit dabei ist Britta Liv Müller (Alumna Vorkurs berufsbegleitend).

Im Rahnen von IN TRANSITION – Kunst in der letzten Baumwollspinnerei der Schweiz – in Kooperation mit Oxyd, Lokal 14 und us. – previously TART Zürich