Die Rote Fabrik in Zürich. Flugaufnahme vom 24. August 2003. / Rote Fabrik in Zurich. Aerial photograph from August 24, 2003. Photo & Copyright: Hans X. Hagen
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Die Versammlung
Vernissage
Sa. 02.12.2017
Ausstellung
02.12.2017–18.02.2018
Shedhalle Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen. Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Mit Arbeiten von: Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić (F+F Dozent), Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Eva Nievergelt, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler, 
A Performative Conversation
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
10×10 – A Performative Conversation
Fr. 24.11.2017, 18.30 Uhr
Binz39 Stiftung, Sihlquai 133, 8005 Zürich
A performative conversation between Giorgi Spanderashvili, artist-in-residence at Binz39 Zürich from October 2017 till February 2018 and Sabine Hagmann (Leitung F+F Vorkurs), artist-in-residence at CCA Tbilisi from April till July 2017 and Studiengangsleiterin Gestalterischer Vorkurs.

 
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Jungkunst
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Jungkunst
Ausstellung
26.10–29.10.2017
Katharina Sulze Platz, Halle 53, Winterthur
In der Halle 53 wird gezeigt, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. Dazu machen Konzerte, Slam Poetry, DJs, Bier und hausgemachte Hot Dogs aus der Ausstellung Jungkunst ein vielseitiges Kunstfestival für Liebhaber und Kunstneulinge gleichermassen. 
27 Künstler_innen stellen in der alten Fabrikhalle im Sulzer-Areal aus unter anderem Helena Wyss-Scheffler, derzeit Assistenz der F+F-Jugendkurse.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Porny Days – Film Kunst Festival Zürich
Festival
Fr.–So. 24.11–27.11.2017
Kino Riffraff, Kosmos und Kunstraum Walcheturm in Zürich
Die Porny Days sind ein dreitägiges Film und Kunst Festival zum Thema Körperlichkeit und Sexualität, das jährlich in Zürich stattfindet und durch Talaya Schmid, Kulturleiterin Porny Days und F+F Assistenz Kunst HF, mitorganisiert wird.

Mit einem offenen Zugang zum Körper und zur Darstellung von Sex setzen die Porny Days einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie und bringen einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität und damit verbundenen Themen näher. Das Festival schafft in dieser Form eine einzigartige Öffentlichkeit für ein Thema, das mit vielschichtigen Tabus behaftet und zugleich zentrales sowie zeitloses Element der menschlichen Kultur ist. An den Porny Days gibt es Filme, Performances, Paneldiskussionen, Lesungen, Workshops, eine Porny Party und den Porny Brunch. Während des Jahres finden Porny-One-Night-Stands in Zürich und anderen Städten statt.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
From here
Vernissage
Do. 19.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
20.10.–23.10.2017
Coalmine, Turnerstrasse 1, 8400 Winterthur

Andrea Gohl (*1970, lebt und arbeitet in Zürich) war bis im Frühjahr 2017 Studiengangleiterin Fotografie HF an der F+F. Seit diesem Herbstsemester leitet sie den Studiengang CAP (Master of Arts in Contemporary Arts Practice) an der Hochschule der Künste in Bern. Ihren Bachelor of Fine Arts, Photography an der School of Visual Arts absolvierte sie in New York und ihren Master in Fine Art an der Goldsmith University of London 2013. 

Andrea Gohl ist für die Coalmine der Volkart Stiftung kein unbeschriebenes Blatt: Zwischen Räumen, 2002/2003. Einer erneuten Einladung, ihr Werk in Winterthur zu zeigen, liegen verschiedene Interessen zugrunde. Einerseits ermöglicht die Langzeitbetrachtung eine vertiefte Beschäftigung mit einem künstlerischen Werk, andererseits hat Andrea Gohl über viele Jahre hinweg eine Generationen junger Fotograf_innen in ihrer Tätigkeit als Dozentin geprägt. 

Das Team der Sex Expert_innen der Sidewalk Sex Clinic, Documenta14, 2017
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Free sidewalk sex clinic
Do. 22.06.2017
Documenta14, Fredrichsplatz. Kassel, Germany
Free sidewalk sex clinic – a pop-up sex ed clinic, a public service & interventionist art happening in Kassel, hosted by documenta 14, Beth Stephens & Annie Sprinkle. A Public Event Curated by Paul B. Preciado.
 
Talaya Schmid (F+F Studiengang Kunst Assistentin) will perform and advise you on how to connect with your inner slut and other helpful things to top up your naughty karma, so don’t miss out!
 
The Sex Experts:
 
Dr. Beth Stephens, Ph.D., Artist, professor, author, filmmaker (Preferred pronoun: tree.). Topics: GLBTQI+E, sex life tarot readings, orgasm, relationship, love art. 
 
Dr. Papito, French Royalty, trans love artist, activist curator. Topics: Gender play, FluxSex, hard core care music, alternative masculinity, ecosex fantasies, Chthulu compost love attitude, over/beyond gender practices, food porn.
 
Dr. Annie Sprinkle, Ph.D., Artist, Sexologist, former porn star & whore, ecosex educator, author. Topics: Sex life tarot readings, sex in performance art, ecosex, everything about orgasm.
 
Talaya Schmid, Artist, Porny Days Film & Art Festival director. Topics: Naughty karma (how to get in touch with your inner slut), long term relationships, jealousy & freedom.
 
Kristina Marlen, Sexworker, Tantric dominatrix. Topics: Bondage, advice for kinky newcomers, sensual presence, tantric kink, Amazon play, sophisticated surrender.
 
Gaiaboi, Erotic fiction writer, ecosexual counselor, performance artist, energy worker.Topics: Unconditional love, promiscuity, safer sex, HIV, rosebud reiki, health & pleasure for male* bodies, queer celibacy.
 
Ona, Nurse, Sexological Bodyworker, Trainer and Coach in Matrix Inform, Dominatrix. Topics: Kink, fetish, BDSM, giving energy waves that will transform, energy work, sex in performance art.
 
Tschuli Chaikowski, Nurse & Vulva expert. Topics: Wheel of Consent, vulva, clitoris, connecting to yourself, cherishing the “no,” finding what you want, creating consensual intimacy, vulvalicious magic.
 
Tantric Tessa, M.A., Earth-lover, Tantrika, performance artist, playwright. Topics: Self-love, feminine empowerment, breath and energy orgasms, communication, sacred sex.
 
Dierdre Devine, M.F.A., Sex worker, performance artist, sex worker rights, feminist MF. Topics: Radical celibacy, revolution, aktivist humanist ethics.
 
Pixie Pee Magic, Cultural scientist (Dipl. Kuwi), professional tantric dominatrix (Dominastudio Lux Berlin), trained tantra-masseur (Diamond Lotus, Berlin), author. Topics: The fusion of Tantra and BDSM, erotic massage, writing about sex.
 
Jake Winchester, Sexual alchemist, open-minded, open-hearted. Topics: Sex magic, sexual alchemy, sex and psychedelics, sex with extra-dimensional beings, sex as an altered state of consciousness, alternative and new masculinities
Tbilisi artist residency
01.04.–31.07.2017
Center of Contemporary Art, 51 Dimitri Uznadze St, Tbilisi 0102, Georgia
Sabine Hagmann, Künstlerin und F+F Leiterin gestalterischer Vorkurs/Propädeutikum, kann dank einem Künstler_innen-Stipendium der Stiftung BINZ39 während vier Monaten in Tbilisi/Georgien arbeiten.

Die Stiftung BINZ39 und das Center of Contemporary Art – Tbilisi (CCA-T) organisieren gemeinsam seit Anfang 2012 eine artist-residency. Jedes Jahr können jeweils ein bis zwei Künstler_innen oder Kurator_innen aus Georgien und der Schweiz ins andere Land reisen. Das Gaststipendium der Stiftung BINZ39 wird durch die finanzielle Unterstützung der Freunde der BINZ39 ermöglicht.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Buchpräsentation Salon
Do. 16.03.2017
18.00–20.00 Uhr
Buchhandlung Kunstgriff, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Raffael Waldner (*1972, Basel), ehemaliger Leiter des F+F Vorkurses/Propädeutikum, präsentiert sein neustes Buch in der Buchhandlung Kunstgriff.

Das künstlerische Interesse des Schweizer Fotokünstlers manifestiert sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und ästhetischer Abstraktion. Eine besondere Faszination übt dabei das Automobil auf ihn aus. In seinen fotografischen Langzeitprojekten untersucht Waldner das Auto als gesellschaftlich aufgeladenes Statusobjekt, in dem sich die Ideale einer nach Technologie und Perfektion strebenden Gesellschaft auf absurde Weise verdichten.

Zeigte Waldner in seiner ersten Serie Car Crash Studies (hrsg. von Christoph Doswald, 2010) verunfallte Autowracks als entkontextualisierte, surreale Skulpturen, wählte er für seine jüngste Arbeit Schauplätze, die ein gänzlich anderes Moment der Automobilkultur beleuchten. Dafür besuchte Waldner zwischen 2011 und 2016 Autosalons in Paris, Frankfurt und Genf vor deren Eröffnung. Ebenso distanziert fotografiert wie in Car Crash Studies, zeigt die Publikation Salon Detailansichten von glänzenden Oberflächen, perfekt geschminkten Hostessen, glatten Ausstellungsarchitekuren und hinterfragt die Paradigmen dieser künstlichen, hermetischen Welt, die sich ganz den Phantasien eines männlichen Blicks unterwirft.


Raffael Waldner: Salon, Hrsg. Codax Publisher, J. Trösch, M. Bosshard
JRP Ringier Kunstverlag
Federici, 2015
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Do you remember?
Erinnerung an Zeit, Raum und Menschen
Di. 28.02.2017, 19.00 Uhr
Galerie Lullin + Ferrari, Limmatstrasse 2014 in 8005 Zürich
Video Window zu Gast in der Galerie Lullin + Ferrari mit Do you remember?
Erinnerung an Zeit, Raum und Menschen Video in der zeitgenössischen Kunst, eine sechsteilige Veranstaltungsreihe, Projektion und Werkgespräch mit Françoise Caraco (Zürich), Christoph Oertli (Basel / Brüssel), Uriel Orlow (London), RELAX (chiarenza & hauser & co) (Zürich), Veronika Spierenburg (Zürich), Lena Maria Thüring (Zürich). Kuratorium und Gesprächsleitung
Bruno Z'Graggen, freier Kurator, Zürich.

RELAX (chiarenza & hauser & co) zeigen Ausschnitte aus den beiden Videos Federici 2015 und Federici. A discussion 2017.
RELAX (chiarenza & hauser & co), Who Pays?, 2006
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Who pays?
Vernissage
Do. 09.02.2017, 18.00 Uhr
Ausstellung
10.02.–21.05.2017
Kunstmuseum Liechtenstein, Städtle 32, 9490 Vaduz
«Kunst = Kapital», formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel, was sein Weltverständnis war: «Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.» 
 
Darin verbirgt sich der Gedanke, dass jeder Mensch durch sein kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und gestalterisch in die Gesellschaft hineinwirken kann. Die notwendigen Fähigkeiten – Spiritualität, Offenheit, Kooperation und Kreativität – seien in jedem Menschen bereits vorhanden, es gelte lediglich, diese Vermögen zu erkennen, auszubilden und zu fördern. 
 
Ausgehend vom Beuys’schen Kapitalbegriff blickt die Ausstellung Who Pays? auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten. Who Pays?versammelt künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie ermöglichen es, aus unterschiedlichen Perspektiven unseren Vorstellungen von Reichtum und Armut, von Geben und Nehmen sowie von Teilhabe, die heutzutage zumeist auf rein ökonomische Aspekte reduziert werden, nachzugehen. 
 
«Es bewegt sich alles so sehr.» Dieser Satz der Schriftstellerin Gertrude Stein, den sie im Zusammenhang mit dem schnellen Wandel der Sprache im Elisabethanischen Zeitalter niederschrieb, kann auch die heutigen rasanten Veränderungen umschreiben. Unsere westlich geprägten Gesellschaften befinden sich in einem grundlegenden Umbruch. Nicht nur steigende Raten von Burnout und Depressionen zeugen von tiefliegenden Ängsten, sondern auch ein sich abzeichnendes Bedürfnis nach Abschottung und nach Bewahrung von Gütern und Werten. All dies im Wissen, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde generieren kann. Demgegenüber finden sich vielfältige Ansätze, die Potentiale und Chancen für eine nachhaltigere Zukunft sehen. Welche Rolle spielt dabei das Wesen des Kapitalbegriffs? Und welche «kapitale» Rolle kann die Kunst spielen? Der Titel der Ausstellung Who Pays? – Wer bezahlt? – basiert auf einem leuchtenden Schriftzug der KünstlerInnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co) und richtet sich an jeden Einzelnen > Trailer.
 
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind: Ovidiu Anton, Gianfranco Baruchello, Joseph Beuys, Susanne Bosch, Marcel Broodthaers, Filipa César, Felix Gonzalez-Torres, David Hammons, Diango Hernández, Thomas Hirschhorn, Anja Kirschner & David Panos, Alicja Kwade, Thomas Lehnerer, Mark Lombardi, RELAX (chiarenza & hauser & co), Christof Salzmann 
 
Teil der Ausstellung Who Pays? ist eine vielfältige Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Liechtenstein und anderen Institutionen.
 
Das artsprogram der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, kuratiert in einem Beuys gewidmeten Raum das Archiv für Soziale Plastik. Anfang der 1970er-Jahre fand sich in Achberg im Allgäu eine Gruppe zusammen, die unter dem Begriff Der Dritte Weg nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchte. Hier wurden bis heute wirksame gesellschaftliche Impulse entwickelt und dabei erarbeitete Beuys sein Konzept des erweiterten Kunstbegriffs. Die vom Verleger Rainer Rappmann dazu gesammelten Materialien dokumentieren in einem für die deutsche Nachkriegsgeschichte wichtigen Archiv jene Aufbruchsstimmung der 1970er- und 1980er-Jahre. Für den Beitrag zur Ausstellung Who Pays? untersuchte der Künstler Christof Salzmann die historische Sammlung im Hinblick auf den Geld- und Kapitalbegriff bei Beuys. 
Highland Plaid, 2015 (100% cashmere, handwoven in Nepal, 140 x 220 cm) Styling: Werner Baumgartner
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Iris Delruby Ruprecht Open Studio
Temporary Store
Mo.–Fr. 19.–23.12.2016
13.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 93, 8047 Zürich, 2. Stock
Iris Delruby Ruprecht Limited Edition Project und ausgewählte Sara Bosshard Designs.
 
Es gibt neue Woll- und Kaschmirschals sowie Plaids zu entdecken. Du bist an diesen Daten verhindert und möchtest Schals von Iris Delruby Ruprecht und Sara Bosshard an andern Tagen anschauen kommen? Dann ruf an und komm nach Vereinbarung im Atelier vorbei.
Jiajia Zhang with Highland Plaid, 2015 (100% cashmere, handwoven in Nepal) Photographed on Iceland by Gregory Hari for Iris Delruby Ruprecht
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Highland
Do.–So. 01.–04.12.2016
jeweils 12.00–18.00 Uhr
Tipi, Ankerstrasse 31, 8004 Zurich
Iris Delruby Ruprecht Limited Edition Project und ausgewählte Sara Bosshard Designs.
 
Das Tipi an der Ankerstrasse wurde Ende 2014 als Raku-Werkstatt und Plattform für allerlei schöne Sachen ins Leben gerufen. Neben aussergewöhnlichen Raku Gebrauchsobjekten von Barbara Postiasi gibt’s aktuell auch Schmuck von Oh Johnny Zurigo sowie Erzeugnisse aus der historischen Wiener Manufaktur Carl Auböck zu entdecken.
 
Komm und entdecke neue Kaschmirschals, Schmuck, Keramik und andere Objekte. Du bist an diesen Daten verhindert und möchtest Schals von Iris Delruby Ruprecht und Sara Bosshard an andern Tagen anschauen kommen? Dann komm im Atelier ein, vorher einfach kurz telefonisch anmelden.
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.

RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im Gespräch mit Barbara Basting.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Porny Days 2016
Eröffnung
Fr. 25.11.2016, ab 20.00 Uhr
Festival
Fr.–So. 25.11.–27.11.2016
Filmprogramm
Kino Riffraff, Zürich
Festivalzentrum und Party
im Walcheturm, Zürich
Porny Brunch
Riffraff Bistro, Zürich
Neben japanischen Filmen gewähren eine Shibari Performance sowie ein Pornogami Workshop Einblicke in diese, der westlichen Welt oftmals fremde Kultur. Neben dem Schwerpunkt Japan gibt es ein breitgefächertes Rahmenprogramm mit einer Virtual Reality-Striptease, Performances und der offiziellen Porny Days-Party. Talaya Schmid, F+F Assistentin Kunst HF, ist Mitorganisatorin dieses Events.

Als Opening Film zeigen sie einen Kurzfilmblock. Die Filme zeigen die ganze Bandbreite der Porny Days: fiktional, dokumentarisch, explizit, animiert und experimentell. Die Kurzfilme sind Teil der Porny Shorts Competition und die Jury wird am Sonntag den Gewinnerfilm küren. Im Festivalzentrum gibt es ab 21.00 Uhr thematische Performances zu sehen und Musik.

Der Dokumentarfilm Porno e liberta (IT 2015) thematisiert die Entwicklung der Pornografie seit den 70er Jahren, als diese noch ein Werkzeug des Protests und der Befreiung war. Dem Spielfilm the bedroom (2016) der australischen Pornografin Anna Brownfield dient ein einziges Schlafzimmer als Schauplatz. Der Film behandelt auf mehreren Zeitebenen die Geschichte der sexuellen Emanzipation. Der Dokumentarfilm Rocco zeichnet ein intimes Porträt des weltberühmten Pornodarstellers Rocco Siffredi.

Am Samstagabend findet die offizielle porny sweat&glitter Party statt. Hier verschmelzen tanzbare Rhythmen von Elliver (Bachstelzen/Kater Blau, Berlin), Bambi De Luxe (Les Belles De Nuit, Zürich) und John Player (Ravestuntman / Club Med, Zürich) mit einem lustvoll dekorierten Ambiente. In der basarartigen Lounge kann entdeckt und ausprobiert werden. Performances aller Art machen die  Räume des Walcheturms bis zum Morgengrauen zu einem aufregenden Ort für Neugierige. Zum Beispiel entführt der Verein Zwischenwelten Mutige in eine Flogging-Nische, Captain Glitter lässt die BesucherInnen strahlen und Mimi Erhardt liest aus ihrem Buch Erlebnispornografie, welches aus dem Pornoblog Mimi&Käthe entstanden ist. Zu sehen gibt es zudem eine Virtual Reality Installation und eine dazugehörige Paneldiskussion.
 
Am naked boys reading, welches am Sonntag im Rahmen des beliebten porny Brunchs im Bistro Riffraff stattfindet, kann zu Lesungen und nackten Tatsachen nach Herzenslust gefrühstückt werden.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF
Anita Vrolijk Schmuck
Fr. 02.12.2016, 15.00–20.00 Uhr
Sa. 03.12.2016, 11.00–17.00 Uhr
Atelier Debü, Apollostrasse 4, 8032 Zürich
Anita Vrolijk, Co-Leiterin F+F Studiengang Modedesign HF, zeigt ihre neue Schmuck Kollektion im Pop-up Store Debü zum anschauen, probieren und kaufen.
Sabine Hagmann, 2016
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Weiterbildungskurse
Border-Crossing
Vernissage
So. 27.11.2016, 11 Uhr
Ausstellung
28.11.2016–15.01.2017
FABRIKculture, 60, rue de Bâle, Hégenheim/France
Grenzen zwischen Ländern, Medien, Generationen, Positionen und zwischen Institutionen werden überschritten in der Ausstellung Border-Crossing kuratiert von Andreas Frick, Martina Siegwolf.

Eingeladen wurden Kunstschaffende aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, die inhaltlich und medial in Grenzbereichen arbeiten: Eva Borner, Daniel Brefin, Copa & Sordes (Birgit Krueger (F+F Dozentin) & Eric Schmutz), Mariejon de Jong-Buijs, Hans-Rudolf Fitze, Pia Gisler & Mohomodou Houssouba, Martina Gmür, Sabine Hagmann (F+F Dozentin, Leitung VK), Parvez Imam, Anne Immele, Anas Kahal, Anita Kuratle, Jisook Min, stöckerselig, Fred Walter Uhlig, Daniel von Rüdiger, Dadi Wirz

Die Regionale in Hegenheim bietet Raum für einen Dialog zwischen den Beteiligten und mit dem Publikum. So sind zusätzlich Studierende des Instituts Lehrberufe für Gestaltung und Kunst der HGK/FHNW zusammen mit Schüler_innen des Leonhard Gymnasiums Basel am Ausstellungs- und Vermittlungsprojekt beteiligt. Im Austausch mit den Studierenden und den Kunstschaffenden entwickeln die Schüler_innen eigene Sichtweisen, die sie an der Finissage präsentieren.
Luigi Archetti, Closed Circuits, 2016
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Closed Circuits
Vernissage
Sa. 19.11.2016
ab 18.00 Uhr
Ausstellung
20.11.16–12.03.2017
Kunstraum Baden, Haselstrasse 15, 5400 Baden, Eingang: Bahnhof West, Toreinfahrt Regionalwerke
Luigi Archetti (geb. 1955 in Brescia, lebt in Zürich) ist bekannt als Musiker und Komponist von experimenteller Musik. Jung geblieben und mit anhaltend grosser Neugierde zeigt der Künstler Luigi Archetti im Kunstraum Baden, wie er ein Universum baut, in dem Bild, Klang, Raum, kollektive und persönliche Erinnerung auf vielfältige Art interagieren und sich zu immer wieder neuen Spannungskreisen fügen.

Als Chiffre für den Mythos Rockmusik nimmt die E-Gitarre in Luigi Archettis künstlerischem Schaffen eine zentrale Rolle ein. Sie kommt als skulpturales und bildgebendes Element, aber auch als klingendes Instrument zum Einsatz. In einem Video, das auf einer Reise durch die USA entstand, erprobt er zum Beispiel die klanglichen Möglichkeiten an so unterschiedlichen Orten wie über einem Lüftungsschacht in Brooklyn, einem Ortsschild vom legendären Woodstock oder in der freien Natur in Maine.

Neu zum Set hinzugekommen ist eine Marionette, die Luigi Archetti in Sizilien herstellen liess. Diese trägt seine eigenen Züge und ist in der Ausstellung gleich mehrfach zu sehen. Als reale Puppe und in einem Video, in dem der Künstler mit seinem eigenen Abbild hantierend, seine Doppelrolle als Musiker und Künstler thematisiert. Die Songs – die neuesten Kompositionen des Künstlers – dürften so manchen Kenner von Archettis Musik überraschen. So melancholisch und voller Poesie hat man ihn noch nie gehört.
Mitarbeitende
Vorkurs, berufsbegleitend
Öffentliche Veranstaltungen
Es ist nicht unbedingt schön:
Betrachtungsweisen zeitgenössischer Kunst
Sa. 29.10./19.11/10.12.2016
von 11.00–14.30 Uhr
MigrosMuseum, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Diesem Spannungsverhältnis soll im Unterrichtsprojekt des Vorkurs im Modulsystem nachgegangen werden. Studierende versuchen gemeinsam Strategien und Herangehensweisen zu erarbeiten, mit welchen die Werke erschlossen werden können. Eine Kunsthistorikerin sowie eine Expertin begleiten den Prozess. Im Fokus steht die Wechselwirkung von Wissen und Nicht-Wissen, Beschreibung und Interpretation sowie die Betrachtung des Einzelwerkes und die Wahrnehmung der Objekte im Kontext des Ausstellungsnarrativs. Ziel ist, sich den Kunstwerken möglichst frei anzunähern; dabei aber auch vertraute Positionen zu hinterfragen. Es geht darum eine Kultur der Reflexion zu entwickeln, das Verhältnis von Betrachtenden und Betrachtetem zu beleuchten, sowohl sinnliche Erfahrungen als auch intellektuelle Eigenleistung zuzulassen. In einem weiteren Schritt sollenp die eigenen Gedanken mit dem Expertenwissen aus dem Vermittlungsmaterial abgeglichen und reflektiert werden. Vor allem aber möchte dieses Projekt die Freude an der Kunstbetrachtung wecken; aufzeigen, wie viel Assoziationen, Schlüsse oder Empfindungen ein Werk generieren kann – es zugleich Projektionsfläche und Motor von subjektiven Gefühlen und gesellschaftsrelevanten Gedanken sein kann. Devise dabei ist, dass es keine blöden Äusserungen gibt und Kunst in einer offenen Atmosphäre diskutiert werden darf. Es ist nicht unbedingt schön, Betrachtungsweisen zeitgenössischer Kunst eröffnen aber vielschichtiges Denk-und Wahrnehmungsfeld. 
Archiv Doris und Serge Stauffer
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Kaffee und Kuchen mit
Doris Stauffer und Mara Züst
Mo. 31.10.2016, 16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, F+F Milchbar (F89-E01), Erdgeschoss
Doris Stauffer – die F+F-Mitbegründerin – kommt zu Besuch. Im Gespräch mit ihr und mit Mara Züst, der Mitherausgeberin der 2016 erschienenen umfangreichen Publikation zu Doris Stauffers Schaffen, soll versucht werden, herauszufinden, was denn für sie in den 1970er Jahren wichtig war in der Kunst, im Leben. Inwiefern unterscheidet sich die heutige F+F von der damaligen Zeit? Kann überhaupt verglichen werden? Und inwiefern sind solche Vergleiche spannend und können auch wieder produktiv genutzt werden?
 
Doris Stauffer: «Fotografin, Musikerin, Mannequin, Babyschwester, Erzieherin, Verkäuferin, Hausfrau, Hausfrau, Hausfrau, Hausfrau, Hausfrau – Demonstrantin!»
 
1969 veränderte das Leben von Doris Stauffer grundlegend: Sie, damals Hausfrau und Mutter dreier Kinder, entschloss sich, der im Entstehen begriffenen Frauenbefreiungsbewegung FBB beizutreten. Kurz darauf begann sie an der Fachklasse Farbe und Form der Kunstgewerbeschule Zürich (KGSZ) den Kurs Teamwork zu unterrichten. Doch folgte bald schon ein monatelanges Seilziehen um den Kurs wie auch um die Weiterführung der Fachklasse im allgemeinen, das mit der Kündigung von Doris und weiteren Farbe und Form-Verantwortlichen endete. Was folgte war 1971 die Gründung F+F Schule für experimentelle Gestaltung, mit Doris als Mitbegründerin. Die erste Kursreihe umfasste: 5 Grundkurse und 6 Sonderkurse in Visueller Kommunikation, Information, Environment, Teamwork, schöpferischem Denken und Arbeiten nach eigener Thematik.

An der neuen Schule bot Doris zunächst weiterhin ihren Kurs Teamwork an, daneben unterrichtete sie in den frühen Jahren der neuen Schule Kurse wie SensibilisierungsübungenDas LangstrassenquartierReady Made oder Provokationen. Ab 1977 kam zudem der Frauen vorbehaltene Hexenkurs dazu, den sie aufgrund von Spannungen innerhalb der F+F bald privat weiterführte. 1980 – offiziell ist dazu das Jahr 1981 vermerkt ­– trat Doris aus dem Unterrichtsbetrieb zurück.
 
Doris Stauffer: *1934. 1951–55 Vorkurs und Fachklasse Fotografie an der KGSZ. 1954 Heirat mit Serge Stauffer. 1955–59 Geburt der Kinder Salome, Monika Thais und Veit. 1956 Beginn eigener künstlerischer Arbeit. 1968 Mitbegründerin der Frauenbefreiungsbewegung FBB. Ab 1969 tätig als Lehrerin an der Klasse Farbe und Form (KGSZ); erste Teamwork-Kurse. 1971 Mitbegründerin der F+F Schule für experimentelle Gestaltung. Bis 1981 Unterricht an der F+F. Ab den frühen 1970er-Jahren unregelmässig als freie Journalistin tätig. 1975 Mitinitiantin der Ausstellung Frauen sehen Frauen, Zürich. 1977–80 Durchführung von Hexenkursen. 1981–88 Weiterführung der eigenen künstlerischen Arbeit Eat Art. 1989 Tod von Serge Stauffer. 2000–10 Kolumnistin bei Kontacht. 2015 von der Stadt Zürich mit dem Preis für allgemeine kulturelle Verdienste ausgezeichnet. Lebt in Zürich.
 
Mara Züst: *1976. Studium Visuelle Kommunikation FH/Theorie der Gestaltung und Kunst (ZHdK) sowie MA-Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich. Tätig als Kulturvermittlerin, Kuratorin und Künstlerin, Verantwortliche des Nachlasses Andreas Züst. In Zusammenarbeit mit Simone Koller entstand 2014 die Ausstellung Doris Stauffer. der januar, der februar, der märz, die april, die mai, die welt, Les Complices*, Zürich, wie auch 2015 die Publikation Doris Stauffer – Eine Monografie, Scheidegger & Spiess, Zürich.