Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
VOLUMES 2019 Symposium
Sa. 30.11.2019 13.00–18.00 Uhr
LUMA Westbau, Löwenbräu Zürich
The VOLUMES 2019 symposium discusses strategies of publishing and archiving in self-organised art initiatives today. Artists and curators speak about their experiences and the necessity to document. This afternoon wants to promote and support independent art practice and to celebrate the contribution by Peter Trachsel (1949-2013). Current initiatives by artists Claudia de la Torre and Anita Di Bianco, art directors Sally De Kunst and Bia Bittencourt, and time witnesses of Peter Trachsel and his Hasena institute, Alois Baumberger and Birgit Kempker, do encounter in a vivid conversation and presentation of their work.   
Helena Wyss-Scheffler
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Auswahl 19
Fr. 15.11.2019–05.01.2020
Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau
Jedes Mal aufs Neue findet in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Kuratorium zum Jahresende ein besonderer Anlass im Aargauer Kunsthaus statt. Mit dabei ist Helena Wyss-Scheffler, F+F Mitarbeitende und ehemalige Kunst HF Alumna.

Während sieben Wochen versammelt die Jahresausstellung Auswahl sowohl Neuentdeckungen wie auch bekanntere Positionen, die gemeinsam einen thematisch wie formal vielfältigen Überblick des aktuellen Kunstschaffens der Region bieten.

Für das Ausstellungsformat Auswahl 19 der Auswahlbewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die den Wohnsitz im Kanton Aargau haben oder in besonderer Weise mit dem Kulturleben im Kanton in Beziehung stehen. Von den 190 eingereichten Dossiers haben die Jurys des Aargauer Kunsthauses und des Aargauer Kuratoriums unabhängig voneinander 50 Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke in den Räumen des Unter­ und Obergeschosses des Aargauer Kunsthauses zu präsentieren.

Das Aargauer Kuratorium verleiht an der Vernissage vom 15. November 2019 die Werk­ und Förderbeiträge im Bereich Bildende Kunst und Performance. Im Rahmen dieses feierlichen Anlasses findet auch die Übergabe des Förderpreises der Neuen Aargauer Bank statt.

Marianne Chargois: The sewers of heterosexuality
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Porny Days 2019
Do. 28.11.2019–01.12.2019
Gessnerallee, Houdini, Riffraff in Zürich
In The Principle of Pleasure erforscht Gerard Reyes gemeinsam mit den Zuschauer*innen die Lust und Kontrolle durch Voguing, Striptease, BDSM und Interaktion. Reyes zelebriert die Ekstase und lässt die Grenzen zwischen Publikum und Performer verschwimmen.

Erneut zu Gast an den Porny Days ist die Französische Künstlerin und Domina Marianne Chargois mit ihrer Live-Film-Performance im Kino Riffraff. In The sewers of heterosexuality zeigt Chargois die beliebtesten Fetische ihrer Kunden und gibt Einblick in ihren Arbeitsalltag. Zwischen Dokumentation, Obszönität und Analyse ist ihr Werk eine Liebeserklärung an alle Sexarbeiter*innen.

Und auch dieses Jahr laden die Student*innen der F+F Schule für Kunst und Design und der Ecole Supérieure d'art de Clermont Métropole ins 25hours Hotel ein, wo sie eigens für die Porny Days entwickelte Arbeiten präsentieren werden.
Filmstill: doris, wie lernt eine hexe?, Doku-Essay, 2019, Regie: Chantal Küng
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend Kunst HF
doris, wie lernt eine hexe?
Screening Doku-Essay
Zürcher Premiere
Do. 14.11.2019, 18.00 Uhr
Anschliessend ein Gespräch mit Chantal Küng, moderiert von Jenny Billeter
Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
Doris Stauffer (1934–2017) war Künstlerin, Feministin, Zauberin, Kunstvermittlerin und Mitbegründerin der F+F.

Von 1969–1981 lehrte sie an der Kunstgewerbeschule Zürich und an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung und bot Hexenkurse in der von ihr gegründeten Frauenwerkstatt an. Im Doku-Essay doris, wie lernt eine hexe? erinnern sich ehemalige Schüler*innen und Kursbesucher*innen an ihren experimentellen und feministischen Unterricht. Regie: Chantal Küng, mit:  

  • Claudia Wiestner-Blöchlinger
  • Marc-André Zeller
  • Alois Baumberger
  • Rut Maggi
  • Muda Mathis
  • Klaus Mettler
  • Tilly Bütler
  • Suzanne Dietler
  • Salome Stauffer
Neben den Begegnungen mit Doris Stauffer in ihrem Zürcher Zuhause vermitteln die Archivaufnahmen aus Fernsehberichten besonders eindrücklich den Zeitgeist der Jahre, als Frauen zwar endlich stimm- und wahlberechtigt waren, ihre Eigenständigkeit aber ständig verteidigen mussten.

Doris Stauffer selbst war verheiratet mit dem Künstler Serge Stauffer und Mutter von drei Kindern. Im Film sprechen zudem verschiedene ehemalige Schülerinnen und Schüler über die Wichtigkeit von Stauffers ermächtigendem Ansatz, während sie lustvoll in Fotos, Heften und iPads wühlen und die Vergangenheit in die Gegenwart holen.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Wir überbauen die Shedhalle
Lange Nachtschicht
Sa. 7.09.2019, 18.00–2.00 Uhr
Baufest
Sa./So. 21./22.09.2019
Bauzeit
04.09.–13.10.2019
Shedhalle, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Gänge. Treppen, Türen. Wände? Durchbrüche? Für die Dauer von sechs Wochen verwandelt sich die Shedhalle in eine Baustelle. Wir überbauen; der Ort transformiert sich in Eigenregie. Vier künstlerische Positionen begleiten den Prozess als Bauleitung.

Je zwei Vertreter_innen der Bauleitung sorgen vor Ort dafür, dass laufend überbaut wird. Sie koordinieren die Arbeiten und moderieren die einzelnen Schritte: Wo geht es hin, was braucht es, wie wird konstruiert?

Am Bauprozess können alle Interessierten mitwirken. Wer sich nicht beteiligen möchte, kann als Zuschauer_in den Prozess verfolgen. Das Baufest markiert die Halbzeit der Überbauung: Sie feiern das Entstandene und das noch zu Bauende, zusammen mit allen bisherigen und zukünftigen Beteiligten.

Es gibt kein Bauen im leeren Raum. Sie verstehen Überbauen als Tätigkeit, die innerhalb eines umsteckten Gebiets die dort herrschende räumliche Logik befragt und neu ordnet. Überbauen meint auch an der Gemeinschaft bauen. Wer mitbaut und sich einbringt übernimmt Verantwortung – innerhalb der und für die Gemeinschaft. Das konstante Verhandeln von Vorstellungen, Umsetzungen und Formen der Beteiligung schlägt sich physisch im Raum nieder. Es entsteht eine Überbauung, die keine Autorschaft und keinen Masterplan kennt.

Wir – das sind alle, die mitbauen möchten immer während der Öffnungszeiten. Alle Details dazu finden sich hier: Shedhalle.

Bauleitung
Celia und Nathalie Sidler
Gianluca Trifilo
Haus am Gern
Philip Matesic

Konzept
Philip Matesic
Haus am Gern
Celia und Nathalie Sidler
Gianluca Trifilo 
Mirjam Bayerdörfer 
Franz Krähenbühl
Philip Ortelli, «Doomsday Doughnut», 2018, 05:35 Min.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend Kunst HF
Videofenster – Doomsday Doughnut
Vernissage
Fr. 16.08.2019, 20.00 Uhr
Screening
17.08.–14.09.2019
Houdini Kino/Bar, Badenerstrasse 173, 8003 Zürich
In Philip Ortellis Doomsday Doughnut spielt ein Doughnut mit reflektierender Glasur die Hauptrolle. Zwischen der Vogelperspektive auf ein Küstengebiet, Menschen, die am Strand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, Aufnahmen aus der Mitte eines Flusses und in der Ferne brennenden Feuerwolken begegnet uns der schwebende Doughnut. 

Philip Ortelli (*1991) arbeitet mit Skulptur und Video, oszillierend zwischen Konzept und Intuition. Nach dem Bachelorabschluss an der Hochschule der Künste in Bern gründete er mit einem kleinen Kollektiv das Gemeinschaftsatelier und die künstlerische Experimentierplattform «Schwob-Haus». 2018 schloss er sein Masterdiplom am Sandberg Institut der Reitveld Academie in Amsterdam ab. Er lebt und arbeitet in Zürich und Amsterdam und unterrichtet an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. 

Im Houdini Kino/Bar Videofenster zeigt videokunst.ch die Werke diverser Künstlerinnen und Künstler

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Thema Doughnut Economy hier. Zusätzliche Screenings: PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern, Vernissage: Do. 15.08.2019, 18.00–20.00 Uhr, Ausstellung: 17.08.–14.09.2019
 
Philip Ortelli, «Doomsday Doughnut», 2018, 05:35 Min.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Doomsday Doughnut
Vernissage
Do. 15.08.2019, 18.00–20.00 Uhr
Ausstellung
16.08.–14.09.2019, Mi.–Fr: 14.00–18.00 Uhr, Sa. 12.00–16.00 Uhr
PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern
In Philip Ortellis Doomsday Doughnut spielt ein Doughnut mit reflektierender Glasur die Hauptrolle. Zwischen der Vogelperspektive auf ein Küstengebiet, Menschen, die am Strand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, Aufnahmen aus der Mitte eines Flusses und in der Ferne brennende Feuerwolke begegnet uns der schwebende Doughnut.

Ortelli nutzt die Form des Doughnuts als Metapher. Einerseits steht die ungesunde Ernährungssünde als Sinnbild für die amerikanische Überflussgesellschaft und den Exzess des Konsums, der sich auf die ganze Welt ausgebreitet hat und den wir allmählich zu hinterfragen beginnen. Andererseits referiert der Doughnut auch auf Kate Raworths Theorie der Doughnut Economy. Die englische Ökonomin nimmt die Problematik des stetigen, exponentiellen Wachstums des Hyperkapitalismus als Ausgangpunkt zur Entwicklung ihres Modells.

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Thema Doughnut Economy hier. Zusätzliche Screenings: Houdini Kino/Bar Zürich, Vernissage: Freitag, 16. August, ab 20.00 Uhr, Ausstellung: 17.08.–14.09.2019, 11.00–24.00 Uhr
Bild: Peter Trachsel, sculpture on Crap Sogn Gion (Laax), 1991. Archiv Peter Trachsel, Staatsarchiv Graubünden
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Peter Trachsel – Tun was möglich ist
Vernissage
Fr. 30.08.2019, 18.00 Uhr
Ausstellung
31.08.–22.09.2019
Fundaziun Nairs, 7550 Scuol
Der Künstler Peter Trachsel (1949–2013) hatte in Dalvazza mit einfachsten Mitteln etwas Unmögliches ermöglicht: Eine Artist-Residency, eine Bibliothek, ein Archiv, künstlerisch-experimentelle Veranstaltungen, Ausstellungen, zahlreiche Publikationen in Kleinstauflage, mit Einbezug des Prättigau und aktueller gesellschaftlicher Fragen. Die Fundaziun Nairs wird die Bibliothek Peter Trachsel mit rund 4000 Büchern übernehmen und weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich halten. Zur Begrüssung wird sie in der Kunsthalle Nairs ausgestellt, mit ausgewählten Objekten aus dem Passagenhaus in Dalvazza. 

Trachsel besuchte nach einer Ausbildung zum Dekorateur von 1972 bis 1973 die F+F Schule für experimentelle Gestaltung  in Zürich und hielt von 1973 bis 1984 besonders an der F+F diverse Lehraufträge. Trachsel gehörte zu den Pionieren der Performancekunst in der Schweiz und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen.

1981 gründete Trachsel einen eigenen Verlag und gab seitdem die Künstlerzeitschrift Veleno heraus. Ab 1981 betrieb er den Verein die Hasena – Institut für (den) fliessenden Kunstverkehr, der zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit wurde, und begann partizipativ angelegte Projekte zu initiieren.[2] Diese entstanden meist in Kollaboration mit anderen Kulturschaffenden und oft in Einbezug von Laien. Mitte der 1980er Jahre zog er mit seiner Familie von Zürich nach Dalvazza bei Küblis im Prättigau (GR) und das ländlich geprägte Umfeld wurde zu seinem Aktionsfeld.

In Küblis wurde 2005 das Kulturzentrum Passagenhaus mit zwei Aussenbühnen eröffnet und als Trägerschaft dieses Kulturzentrums die Stiftung für (den) fliessenden Kunstverkehr gegründet. 2006 hat Peter Trachsel auf dem Areal in einem Bürocontainer ein Archiv mit Dokumentationsmaterial zu den Projekten des Vereins und seinen künstlerischen Aktivitäten angelegt, sowie eine öffentlich nutzbare Bibliothek eingerichtet. Ab 2009 umfasste das Passagenhaus zusätzlich einen Laden, eine Küche und einen Arbeits- und Schlafraum für eingeladene Künstler. 
Werk aus der Pariser Ausstellung von Doris Stampfer. Foto von Margot Montigny.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Je peux faire disparaître un lion
Ausstellung
31.03.2019–12.05.2019
Centre Culturel Suisse, 38 rue des Francs-Bourgeois, 75003 Paris, Entrée au fond du passage
Cette exposition, la première d’ordre institutionnel consacrée à Doris Stauffer (1934–2017), veut présenter les nombreuses facettes de son oeuvre − militante, féministe, poétique, plastique.
 
Outre sa pratique artistique, l’exposition aborde son rôle pionnier dans les nouvelles méthodes d’enseignement de l’art ainsi que son engagement dans la lutte pour l’égalité des droits hommes / femmes. Doris Stauffer fut une figure majeure de l’activisme féministe dans l’art des années 1970 en Suisse. Aujourd’hui, alors que la position et le rôle de la femme dans la vie publique, l’économie et le monde culturel font toujours l’objet de débats médiatisés et controversés, il apparait essentiel de faire à nouveau entendre la voix précoce, sans compromis et pleine d’humour de Doris Stauffer, qui s’est manifestée dès les années 1950 à Zurich et rapidement au-delà. L’exposition présente un corpus de dessins, photographies, vidéos, installations, ainsi que des documents d’archives issus de collections publiques et privées.

Extrait de l'article FranceFineArt
 
Tremblez tremblez, les sorcières sont de retour scandaient les féministes italiennes dans les années 1970. La grande attention portée aujourd’hui par certain·e·s artistes, activistes et universitaires aux sujets abordés dans l’exposition de Doris Stauffer , tels que l’égalité dans le monde du travail, la position de la femme dans la politique ou dans le système de l’art, en révèle toute l’actualité. Le CCS propose un ensemble d’événements, conférences, tables rondes, ateliers ainsi qu’un edit-a-thonWikipedia afin de replacer la pensée de Doris Stauffer dans un contexte international et contemporain.

Rencontres autour de la figure de la sorcière, des réseaux de femmes et d’un féminisme créatif. Symposium: Tremblez, tremblez
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Salvatore Vitale – How to Secure a Country
Vernissage
Do. 22.02.2019 ab 18.00 Uhr
Einführung durch Gastkurator Lars Willumeit um 19.45 Uhr
Ausstellung
23.02. 26.05.2019
Fotostiftung Schweiz, Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur
Die Schweiz gilt gemeinhin als eines der sichersten Länder der Welt – und als ein Beispiel für Effizienz und Produktivität. Aber wie gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut, das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit preiszugeben?

Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehr- schild zugrunde liegen. Die vielfältigen daran beteiligten Akteure – Polizei, Militär, Zoll- und Migrationsbehörden, Wetterdienste, IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen für Robotik und Künstliche Intelligenz – unterzieht er dabei einer eingehenden Betrachtung.

Die Ausstellung von Salvatore Vitale How to Secure a Country in der Fotostiftung Schweiz macht die mitunter verborgene und oftmals abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar, in einem Parcours, der Fotografien, aber auch Datenanalysen und eine sensorbasierte Installation einschliesst. Sie versteht sich als aktuellen künstlerischen Debattenbeitrag in einer Gesellschaft, die sich mit wachsenden Bedrohungen – real oder wahrgenommen – durch Terrorismus und Cyber-Kriminalität, Überwachung und Datenmissbrauch konfrontiert sieht. Die Fotostiftung Schweiz präsentiert die erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers italienischer Abstammung.

Die Ausstellung ist kuratiert von Lars Willumeit (Leiter F+F Fachklasse Fotografie EFZ). Die Publikation How to Secure a Country erscheint bei Lars Müller Publishers.
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Wie fühlt scih ihr Haar heute an?
Performance und Spezialführung zu Kokoschkas Puppen
Mi. 16.01.2019, 18.00–19.00 Uhr
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Oskar Kokoschka, der Expressionist, Migrant und Weltbürger ist dreissig Jahre nach seiner letzten grossen Retrospektive in Zürich wieder da! Mehr Informationen zur Ausstellung unter Kunsthaus Zürich.

Nach einer Führung der Kuratorin Cathérine Hug über die Entwicklung von Kokoshkas Kunst und seiner Beziehung zu Frauen greifen die drei Performer_innen Talaya Schmid, F+F Assistentin Studiengang Kunst HF, Edward Arsenio Ramirez und Angela Walti ausgehend von der pelzigen Alma Mahler Puppe das gesellschaftlich behaftete Thema Haare auf. Über taktile, olfaktorische und spirituelle Elemente hinterfragen die Künstler_innen mit dem Ziel der Selbstreflexion auf eine spitzzüngige Art und Weise Normen der Gesellschaft, Identitäten, Sexualität und Beziehungen.
Rudolf de Crignis und Peter Trachsel, visualisierter - zeit - gedanke, Installation, Ausschnitt, 1973 (Staatsarchiv Graubünden)
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Trachsel / Stauffer / Duchamp Buchpräsentation
Di. 20.11.2018, 19.00 Uhr
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Die Monografie zu Peter Trachsel und eine Neuauflage der Schriften von Marcel Duchamp übersetzt von Serge Stauffer wird in der Buchhandlung Never Stop Reading vorgestellt.
 
Würde uns freuen, euch da begrüssen zu dürfen!  Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Alois Baumberger, Yost Wächter und Annalies Walter von der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr, Veit Stauffer vom RecRecLaden, Verlag Scheidegger & Spiess
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.

Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Aufwachen ohne mein Heft in der Hand
Vernissage
Do. 18.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
19.10.–16.11.2018
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Helena Wyss-Scheffler präsentiert zum Abschluss ihrer Atelierresidenz in der BINZ39 eine Bilderserie, die vor Ort und für den Ort entstanden ist. Ihre Einzelausstellung zeigt eine Serie von Innenraumdarstellungen, die auf Erinnerungen basierend ist – bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist.
 
Auf mittelformatigen Leinwänden schafft sie mittels Gouache- und Aquarellmalerei Einblicke in Innenräume, die zwischen präziser Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Nah und Fern, zwischen Innen und Aussen oszillieren. Dabei nähert sie sich ihrem Thema leise und poetisch, es ist eine Suche nach dem scheinbar Verborgenen und Vergessenem, dem nicht unmittelbar Sichtbaren, es ist ein Horchen auf die Zwischentöne, ein Aufspüren der Essenz der Räume. Es sind Erinnerungsfragmente an einzelne Gegenstände, Raumecken, Lichtsituationen, aber auch an die Atmosphäre, an Gerüche, an Geräusche. Dabei bedient sich Helena Wyss-Scheffler einer Bildsprache, die ebenso wie die dargestellten Räume ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint – die psychologisch aufgeladenen Interieurs Vuillards sind nicht fern – andererseits liefert sie eine äusserst aktuelle und zeitgenössische Antwort auf die Frage nach der Macht der Erinnerung. Die ambivalente Sichtbarkeit, die zwischen Präsenz und Nichtpräsenz schwankt, wirft Fragen auf – Helena Wyss-Schefflers Blick ist kein dokumentarischer, sondern sie inszeniert mit grosser poetischer Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung. 
Blind Spots, 2017 App, 1-Kanal Projektion, Interaktiv Für e Subers züri, App still 3D-Scan
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Digital
Vernissage
Do. 11.10.2018, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
12.10–3.11.2018
Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Digital bestimmt die Gesellschaft. Auch in der Kunst werden mehr und mehr digitale Medien eingesetzt. Formen, Einsätze, Verarbeitungen und Hintergründe gibt es viele. Der Kunstraum Waldhaus zeigt Werke aus dem Schaffen von sechs Künstlern mit Videoarbeiten und interaktiven Installationen

Zu sehen sind Arbeiten von Künstler:
Pascal Grütter, Matthias Gubler, Martin Gut, Matthias Moos, Niki Passath und Gianluca Trifilo.
Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Hidden Beauty
Ausstellung
26.08.2018–27.01.2019
Vernissage
Do. 23.08.2018, ab 18.00 Uhr
Kabinett, visarte Zürich exhibitions, Schoffelgasse 10, 8001 Zürich
Im Kabinett visarte Zürich in der Zürcher Altstadt zeigt Sabine Hagmann das Video Hidden Beauty (11 Min. English). 
 
Das Video entstand während ihres Atelieraufenthaltes in Hospitalfield, Schottland vor drei Jahren, inspiriert von der Geschichte des Hauses und seinen früheren Bewohner_innen. Eine Frauenstimmeerzählt im Off, begleitet vom Blick aus dem Fenster.
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale
Traumland, Pigmentdruck auf Reis Papier 110 x 170 cm
Mitarbeitende
That One Moment
Vernissage
So. 26.08.2018, 11.30 Uhr
Ausstellung
26.08.–4.11.2018
Kunst Zeug Haus, Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil
Die diesjährige Ausstellung der IG Halle gilt dem Thema von Tod und Vergäng- lichkeit. Der Fokus liegt jedoch genauso auf dem Leben und auf der Frage, wie alle die Momente gelebt werden, bevor der Eine Moment eintritt.

Die Auswahl der Werke, hauptsächlich Malerei und Fotografie, bietet Möglichkeiten zur Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen. Kunstschaffende als Experten für Transformation werfen auf explizite oder indirekte Art oft die Frage nach dem Tod auf. Durch ihren individuellen Zugang berühren die ausgewählten Werke ganz unterschiedliche Aspekte des Themas: Sie reichen vom neu interpretierten Stillleben über die Erforschung von Materie an der Grenze von Fülle und Zerfall, über die Darstellung von Ruinen ebenso wie Schädeln bis zu sichtbaren und unsichtbaren Phänomenen der Wahrnehmung. Neben der künstlerischen Annäherung ermöglichen mehrere Veranstaltungen eine vertiefte Auseinandersetzung, unter Anderem über Begegnungen mit Menschen, die unkonventionelle Tätigkeiten ausüben oder sich beruflich intensiv mit dem Tod beschäftigen. Mit dabei sind neuste Arbeiten Traumland von Peter Maurer (F+F Dozent Fachklasse Fotografie) und Arbeiten von Barbara Ellmerer in der Ausstellung vertreten.

NZZ Artikel