Rudolf de Crignis und Peter Trachsel, visualisierter - zeit - gedanke, Installation, Ausschnitt, 1973 (Staatsarchiv Graubünden)
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Trachsel / Stauffer / Duchamp Buchpräsentation
Di. 20.11.2018, 19.00 Uhr
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Die Monografie zu Peter Trachsel und eine Neuauflage der Schriften von Marcel Duchamp übersetzt von Serge Stauffer wird in der Buchhandlung Never Stop Reading vorgestellt.
 
Würde uns freuen, euch da begrüssen zu dürfen!  Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Alois Baumberger, Yost Wächter und Annalies Walter von der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr, Veit Stauffer vom RecRecLaden, Verlag Scheidegger & Spiess
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.

Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Aufwachen ohne mein Heft in der Hand
Vernissage
Do. 18.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
19.10.–16.11.2018
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Helena Wyss-Scheffler präsentiert zum Abschluss ihrer Atelierresidenz in der BINZ39 eine Bilderserie, die vor Ort und für den Ort entstanden ist. Ihre Einzelausstellung zeigt eine Serie von Innenraumdarstellungen, die auf Erinnerungen basierend ist – bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist.
 
Auf mittelformatigen Leinwänden schafft sie mittels Gouache- und Aquarellmalerei Einblicke in Innenräume, die zwischen präziser Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Nah und Fern, zwischen Innen und Aussen oszillieren. Dabei nähert sie sich ihrem Thema leise und poetisch, es ist eine Suche nach dem scheinbar Verborgenen und Vergessenem, dem nicht unmittelbar Sichtbaren, es ist ein Horchen auf die Zwischentöne, ein Aufspüren der Essenz der Räume. Es sind Erinnerungsfragmente an einzelne Gegenstände, Raumecken, Lichtsituationen, aber auch an die Atmosphäre, an Gerüche, an Geräusche. Dabei bedient sich Helena Wyss-Scheffler einer Bildsprache, die ebenso wie die dargestellten Räume ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint – die psychologisch aufgeladenen Interieurs Vuillards sind nicht fern – andererseits liefert sie eine äusserst aktuelle und zeitgenössische Antwort auf die Frage nach der Macht der Erinnerung. Die ambivalente Sichtbarkeit, die zwischen Präsenz und Nichtpräsenz schwankt, wirft Fragen auf – Helena Wyss-Schefflers Blick ist kein dokumentarischer, sondern sie inszeniert mit grosser poetischer Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung. 
Blind Spots, 2017 App, 1-Kanal Projektion, Interaktiv Für e Subers züri, App still 3D-Scan
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Digital
Vernissage
Do. 11.10.2018, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
12.10–3.11.2018
Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Digital bestimmt die Gesellschaft. Auch in der Kunst werden mehr und mehr digitale Medien eingesetzt. Formen, Einsätze, Verarbeitungen und Hintergründe gibt es viele. Der Kunstraum Waldhaus zeigt Werke aus dem Schaffen von sechs Künstlern mit Videoarbeiten und interaktiven Installationen

Zu sehen sind Arbeiten von Künstler:
Pascal Grütter, Matthias Gubler, Martin Gut, Matthias Moos, Niki Passath und Gianluca Trifilo.
Mitarbeitende
Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Hidden Beauty
Ausstellung
26.08.2018–27.01.2019
Vernissage
Do. 23.08.2018, ab 18.00 Uhr
Kabinett, visarte Zürich exhibitions, Schoffelgasse 10, 8001 Zürich
Im Kabinett visarte Zürich in der Zürcher Altstadt zeigt Sabine Hagmann das Video Hidden Beauty (11 Min. English). 
 
Das Video entstand während ihres Atelieraufenthaltes in Hospitalfield, Schottland vor drei Jahren, inspiriert von der Geschichte des Hauses und seinen früheren Bewohner_innen. Eine Frauenstimmeerzählt im Off, begleitet vom Blick aus dem Fenster.
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale
Traumland, Pigmentdruck auf Reis Papier 110 x 170 cm
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Fotografie
That One Moment
Vernissage
So. 26.08.2018, 11.30 Uhr
Ausstellung
26.08.–4.11.2018
Kunst Zeug Haus, Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil
Die diesjährige Ausstellung der IG Halle gilt dem Thema von Tod und Vergäng- lichkeit. Der Fokus liegt jedoch genauso auf dem Leben und auf der Frage, wie alle die Momente gelebt werden, bevor der Eine Moment eintritt.

Die Auswahl der Werke, hauptsächlich Malerei und Fotografie, bietet Möglichkeiten zur Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen. Kunstschaffende als Experten für Transformation werfen auf explizite oder indirekte Art oft die Frage nach dem Tod auf. Durch ihren individuellen Zugang berühren die ausgewählten Werke ganz unterschiedliche Aspekte des Themas: Sie reichen vom neu interpretierten Stillleben über die Erforschung von Materie an der Grenze von Fülle und Zerfall, über die Darstellung von Ruinen ebenso wie Schädeln bis zu sichtbaren und unsichtbaren Phänomenen der Wahrnehmung. Neben der künstlerischen Annäherung ermöglichen mehrere Veranstaltungen eine vertiefte Auseinandersetzung, unter Anderem über Begegnungen mit Menschen, die unkonventionelle Tätigkeiten ausüben oder sich beruflich intensiv mit dem Tod beschäftigen. Mit dabei sind neuste Arbeiten Traumland von Peter Maurer (F+F Dozent Fachklasse Fotografie) und Arbeiten von Barbara Ellmerer in der Ausstellung vertreten.

NZZ Artikel
Abbildung: Unterricht F+F 1977, bei Peter Trachsel und Peter Bosshard, mit Urs Morf, Gitta Gsell und Heinz Schwegler (von links). Archiv Peter Trachsel im Staatsarchiv Graubünden
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Revisiting Black Mountain
Vernissage
Do. 19. April, 18.00 Uhr
Ausstellung
20. April bis 3. Juni 2018
Museum für Gestaltung Schaudepot und Zürcher Hochschule der Künste,
Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Ausstellung zur Gründung der F+F Schule für experimentelle Gestaltung des Forschungsprojekts Archive forschender Kunst am IFCAR Institute for Contemporary Art Research ZHdK, in Zusammenarbeit mit dem Archiv der ZHdK, als Insert zu Revisiting Black Mountain. Eingerichtet von Michael Hiltbrunner, Daniela Mirabella und Rolf Wolfensberger. 

Das Ausstellungsinsert F+F zu Revisiting Black Mountain dokumentiert die Gründung der Klasse F+F an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich (heute ZHdK), den Austritt unter Protest und die Gründung der F+F Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Design) 1971. In dieser Klasse wurde nicht nur frei experimentiert, sondern sie war auch offen für soziales und politisches Engagement und neue Tendenzen in Kunst und Design. Geleitet wurde sie von Hansjörg Mattmüller und Serge Stauffer, weiter unterrichteten etwa Markus Raetz, Peter Bichsel, Doris Stauffer und Bendicht Fivian. Die Klasse F+F wurde zum Ausgangspunkt der alternativen Gestaltungspädagogik, die die F+F Schule in den 1970er-Jahren entwickelte und die einen noch wenig erforschten Knotenpunkt für Radical Education und Critical Pedagogies bildet.
 
Sezession! Ein Gespräch mit Clifford E. Bruckmann, Sabine Hagmann, Rut Maggi und Salome Stauffer, moderiert von Michael Hiltbrunner am Sonntag, 6. Mai, 15.00 bis 16.30 Uhr.  
 
Mit Unterstützung von F+F Schule für Kunst und Design, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern, Helmhaus Zürich und Leutenegger Innendekoration.
 
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Beine baumeln Himmelwärts
19. und 21. April 2018, 20.00 Uhr
Kulturmarkt Zürich
Eine schillernde Reisegesellschaft legt sich an Deck eines abgelebten Schiffes und gondelt durch die Weltmeere – ohne sichtlichen Kurs. Ob sie je ankommen werden? Ob sie je ankommen wollen? Die Expedition lässt sie daran glauben, neue Selbstgebiete zu entdecken. Unfreiwillig werden sie im Bauch des Schiffes zum Forschungsteam und planen die Sprengung ihres eigenen Horizonts. Was bewegt den Menschen in seinem Menschsein, tönt es durch alle Ritzen.

Micha Stuhlmann ist verantwortlich für die künstlerische Leitung und die Produktion. Raphael Zürcher (F+F Dozent) ist für die Filmarbeiten und das Bühnenbild zuständig. Marc Jenny modelliert den Klang anhand von Elektrobass und digitalem Sounddesign. Ellen Finus macht die Kostüme.

Dieses Stück entsteht als inklusives Kulturprojekt. Es setzt sich mit Themen der gelebten, bzw. ganzheitlichen Inklusion auseinander. Die kulturelle Teilhabe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ist darin zentral. Beeinträchtigung, Einschränkung, Eigenart oder Schwierigkeit werden bewusst als Themen in der künstlerischen Auseinandersetzung aufgegriffen. Die Grundhaltung, die Inklusion möglich macht, ist Selbstverständlichkeit und Herausforderung. Das sinnliche Transportieren der künstlerischen Inhalte steht eindeutig vor dem intellektuellen.

Die Inhalte der Produktionen richtet sich am Ensemble aus. Die Fähigkeiten und auch Beeinträchtigungen fordern das Suchen einer gemeinsamen Sprache und das Erschliessen von unterschiedlichen Zugängen im Umgang miteinander, wie auch den Einsatz von Medien oder spezieller Hilfsmittel. Als Kundige der eigenen Lebensgeschichten und Lebensgestaltungen, inszeniert das Ensemble Authentizität, ohne den Geschmack von Reality-Show. 

Über jedes Ensemblemitglied wird in der Erarbeitungsphase ein Katalog aus Filmsequenzen erstellt. Komplexe Abläufe oder private Aussagen werden mit dem einzelnen Ensemblemitglied in der für ihn notwendigen Zeit vorbereitet. Es entstehen aussagekräftige und ausgearbeitete Einstellungen, die während der Aufführung als Videosequenzen live oder zeitversetzt auf den drei Leinwänden eingespielt werden und damit eine nonlineare Interaktionsebene mit den Protagonisten auf der Bühne schaffen. 
Sabine Hagmann, Annäherungsverfahren (proxemics), 1997/2018
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
One Was Going Down The Road – Transitory Reflections
Vernissage
Fr. 02.02.2018, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
03.02.–24.02.2018
Dienstgebäude, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Die Ausstellung erforscht das Thema des Ortswechsels im Kontext von artist-residencies als Prozess der Selbstreflektion. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf einen georgischen Roman aus dem 20. Jahrhundert A Man was Going Down to The Road von Otar Tchiladze. Der Text verbindet die Ankunft der Griechen und Medeas Geschichte mit komplexen universalen Fragen menschlicher Existenz.

Atelieraufenthalte werden so als introspektive Reise verstanden, poetisch oder allegorisch, eine Reise, die sich auf unterschiedlichste Art manifestiert.

Kurator: Giorgi Spanderashvili mit Ana Chaduneli, Eva Dietrich, Esther Eppstein, Frances Belser, Jan Chudzilov, Mtvarisa Joyce, Mika Motskobili, Mariam Natroshvili & Detu Jincharadze, Nini Khuroshvili, Nutsa Esebua, Koka Vashakidze, Khatia Tchokhonelidze in collaboration with Ina Ciumakova, Sabine Hagmann (F+F Leitung Vorkurs/Propädeutikum), Sara und Natascha, Tamar Chaduneli
 
Ausstellungsappendix: Screening Video-Auswahl aus dem Georgian video art und moving image archive.
Die Rote Fabrik in Zürich. Flugaufnahme vom 24. August 2003. / Rote Fabrik in Zurich. Aerial photograph from August 24, 2003. Photo & Copyright: Hans X. Hagen
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Die Versammlung
Vernissage
Sa. 02.12.2017
Ausstellung
02.12.2017–18.02.2018
Shedhalle Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen. Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Mit Arbeiten von: Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić (F+F Dozent), Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Eva Nievergelt, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler, 
A Performative Conversation
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
10×10 – A Performative Conversation
Fr. 24.11.2017, 18.30 Uhr
Binz39 Stiftung, Sihlquai 133, 8005 Zürich
A performative conversation between Giorgi Spanderashvili, artist-in-residence at Binz39 Zürich from October 2017 till February 2018 and Sabine Hagmann (Leitung F+F Vorkurs), artist-in-residence at CCA Tbilisi from April till July 2017 and Studiengangsleiterin Gestalterischer Vorkurs.

 
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Jungkunst
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Jungkunst
Ausstellung
26.10–29.10.2017
Katharina Sulze Platz, Halle 53, Winterthur
In der Halle 53 wird gezeigt, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. Dazu machen Konzerte, Slam Poetry, DJs, Bier und hausgemachte Hot Dogs aus der Ausstellung Jungkunst ein vielseitiges Kunstfestival für Liebhaber und Kunstneulinge gleichermassen. 
27 Künstler_innen stellen in der alten Fabrikhalle im Sulzer-Areal aus unter anderem Helena Wyss-Scheffler, derzeit Assistenz der F+F-Jugendkurse.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Porny Days – Film Kunst Festival Zürich
Festival
Fr.–So. 24.11–27.11.2017
Kino Riffraff, Kosmos und Kunstraum Walcheturm in Zürich
Die Porny Days sind ein dreitägiges Film und Kunst Festival zum Thema Körperlichkeit und Sexualität, das jährlich in Zürich stattfindet und durch Talaya Schmid, Kulturleiterin Porny Days und F+F Assistenz Kunst HF, mitorganisiert wird.

Mit einem offenen Zugang zum Körper und zur Darstellung von Sex setzen die Porny Days einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie und bringen einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität und damit verbundenen Themen näher. Das Festival schafft in dieser Form eine einzigartige Öffentlichkeit für ein Thema, das mit vielschichtigen Tabus behaftet und zugleich zentrales sowie zeitloses Element der menschlichen Kultur ist. An den Porny Days gibt es Filme, Performances, Paneldiskussionen, Lesungen, Workshops, eine Porny Party und den Porny Brunch. Während des Jahres finden Porny-One-Night-Stands in Zürich und anderen Städten statt.
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
From here
Vernissage
Do. 19.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
20.10.–23.10.2017
Coalmine, Turnerstrasse 1, 8400 Winterthur

Andrea Gohl (*1970, lebt und arbeitet in Zürich) war bis im Frühjahr 2017 Studiengangleiterin Fotografie HF an der F+F. Seit diesem Herbstsemester leitet sie den Studiengang CAP (Master of Arts in Contemporary Arts Practice) an der Hochschule der Künste in Bern. Ihren Bachelor of Fine Arts, Photography an der School of Visual Arts absolvierte sie in New York und ihren Master in Fine Art an der Goldsmith University of London 2013. 

Andrea Gohl ist für die Coalmine der Volkart Stiftung kein unbeschriebenes Blatt: Zwischen Räumen, 2002/2003. Einer erneuten Einladung, ihr Werk in Winterthur zu zeigen, liegen verschiedene Interessen zugrunde. Einerseits ermöglicht die Langzeitbetrachtung eine vertiefte Beschäftigung mit einem künstlerischen Werk, andererseits hat Andrea Gohl über viele Jahre hinweg eine Generationen junger Fotograf_innen in ihrer Tätigkeit als Dozentin geprägt. 

Das Team der Sex Expert_innen der Sidewalk Sex Clinic, Documenta14, 2017
Mitarbeitende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Free sidewalk sex clinic
Do. 22.06.2017
Documenta14, Fredrichsplatz. Kassel, Germany
Free sidewalk sex clinic – a pop-up sex ed clinic, a public service & interventionist art happening in Kassel, hosted by documenta 14, Beth Stephens & Annie Sprinkle. A Public Event Curated by Paul B. Preciado.
 
Talaya Schmid (F+F Studiengang Kunst Assistentin) will perform and advise you on how to connect with your inner slut and other helpful things to top up your naughty karma, so don’t miss out!
 
The Sex Experts:
 
Dr. Beth Stephens, Ph.D., Artist, professor, author, filmmaker (Preferred pronoun: tree.). Topics: GLBTQI+E, sex life tarot readings, orgasm, relationship, love art. 
 
Dr. Papito, French Royalty, trans love artist, activist curator. Topics: Gender play, FluxSex, hard core care music, alternative masculinity, ecosex fantasies, Chthulu compost love attitude, over/beyond gender practices, food porn.
 
Dr. Annie Sprinkle, Ph.D., Artist, Sexologist, former porn star & whore, ecosex educator, author. Topics: Sex life tarot readings, sex in performance art, ecosex, everything about orgasm.
 
Talaya Schmid, Artist, Porny Days Film & Art Festival director. Topics: Naughty karma (how to get in touch with your inner slut), long term relationships, jealousy & freedom.
 
Kristina Marlen, Sexworker, Tantric dominatrix. Topics: Bondage, advice for kinky newcomers, sensual presence, tantric kink, Amazon play, sophisticated surrender.
 
Gaiaboi, Erotic fiction writer, ecosexual counselor, performance artist, energy worker.Topics: Unconditional love, promiscuity, safer sex, HIV, rosebud reiki, health & pleasure for male* bodies, queer celibacy.
 
Ona, Nurse, Sexological Bodyworker, Trainer and Coach in Matrix Inform, Dominatrix. Topics: Kink, fetish, BDSM, giving energy waves that will transform, energy work, sex in performance art.
 
Tschuli Chaikowski, Nurse & Vulva expert. Topics: Wheel of Consent, vulva, clitoris, connecting to yourself, cherishing the “no,” finding what you want, creating consensual intimacy, vulvalicious magic.
 
Tantric Tessa, M.A., Earth-lover, Tantrika, performance artist, playwright. Topics: Self-love, feminine empowerment, breath and energy orgasms, communication, sacred sex.
 
Dierdre Devine, M.F.A., Sex worker, performance artist, sex worker rights, feminist MF. Topics: Radical celibacy, revolution, aktivist humanist ethics.
 
Pixie Pee Magic, Cultural scientist (Dipl. Kuwi), professional tantric dominatrix (Dominastudio Lux Berlin), trained tantra-masseur (Diamond Lotus, Berlin), author. Topics: The fusion of Tantra and BDSM, erotic massage, writing about sex.
 
Jake Winchester, Sexual alchemist, open-minded, open-hearted. Topics: Sex magic, sexual alchemy, sex and psychedelics, sex with extra-dimensional beings, sex as an altered state of consciousness, alternative and new masculinities
Tbilisi artist residency
01.04.–31.07.2017
Center of Contemporary Art, 51 Dimitri Uznadze St, Tbilisi 0102, Georgia
Sabine Hagmann, Künstlerin und F+F Leiterin gestalterischer Vorkurs/Propädeutikum, kann dank einem Künstler_innen-Stipendium der Stiftung BINZ39 während vier Monaten in Tbilisi/Georgien arbeiten.

Die Stiftung BINZ39 und das Center of Contemporary Art – Tbilisi (CCA-T) organisieren gemeinsam seit Anfang 2012 eine artist-residency. Jedes Jahr können jeweils ein bis zwei Künstler_innen oder Kurator_innen aus Georgien und der Schweiz ins andere Land reisen. Das Gaststipendium der Stiftung BINZ39 wird durch die finanzielle Unterstützung der Freunde der BINZ39 ermöglicht.