Bild: Fotoreportage 2017, Véronique Hoegger
F+F @ Aargauische Berufsmesse, Berufsschau 2017
Di.–So. 05.–10.09.2017
Tägerhard-Gelände in Wettingen, Tägerhardstrasse 122, 5430 Wettingen, Halle 3, Stand 325
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot.  
 
An der Aargauischen Berufsschau gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
— Ferien- & Semesterkurse 
 
Vorkurse
— Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
— Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
 
Berufliche Grundbildung
— Fachklasse Grafik EFZ/BM
— Fachklasse Fotografie EFZ/BM
 
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
— Film
— Fotografie
— Kunst
— Modedesign
— Visuelle Gestaltung
 
Gestalterische
Weiterbildung 
— Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
— Sommer- & Winterateliers
— Weiterbildungkurs
Blick auf das Frankental vom Bombach Dach
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Frankental Projekt – Time will tell
Frankental
Kinder ziehen um die Häuser und notieren sich, was gefällt und was stört, Beat Frey vom Ortsmuseum gibt Einblicke in die Geschichte des Grenzquartiers: Das GZ Höngg/Rütihof interveniert im Frankental. 
 
Im letzten Jahr hatte das Gemeinschaftszentrum Höngg/Rütihof das Projekt «Dein Frankental» ins Leben gerufen. «Ziel der GZ-Aktionen war und ist es noch, die Vernetzung in der Quartierbevölkerung zu fördern und die Identifikation mit dem Frankental zu stärken», erläutert Patrick Bolle, Betriebsleiter des GZ Höngg/Rütihof, im Gespräch mit dem «Höngger». 
 
«Die demografische Struktur im Frankental hat sich in den letzten Jahren stark verändert und ist noch immer im Wandel». Um den Bewohnerinnen und Bewohnern das Quartier näher zu bringen und ihnen gleichzeitig den Puls zu fühlen, organisierte das GZ unter anderem eine «Quartierspionage», bei der die Kinder durch das Frankental gingen und auf grossen Kartonsprechblasen festhielten, welche Orte ihnen besonders gefielen, und welche sie als eher «gefährlich» oder «gfürchig» einstuften. Während die attraktiven Spielplätze in der Siedlung positiv bewertet wurden, schnitt der starke Verkehr erwartungsgemäss weniger gut ab. 
 
Auf einem Quartierrundgang informierten die jeweiligen Verantwortlichen an verschiedenen Standorten über ihre Institutionen und Projekte, darunter die beiden Genossenschaften, die Stiftung für Alterswohnungen der Stadt Zürich und das Wohnzentrum Frankental. Eine kleine Lektion in Geschichte erhielt man von Beat Frey, der eine Zeit aufleben liess, in der es hier wenig mehr gab als Wiesen, Wald und Sumpf und die Innerschweizer versuchten, via Grafschaft Baden den Staat Zürich zu betreten – ohne Erfolg.
 
Verkehr dominiert die Diskussion
Das Team des Gemeinschaftszentrums Höngg/Rütihof konnte sich in Gesprächen mit der hiesigen Bevölkerung ein gutes Bild von den bestehenden Bedürfnissen und dem Status Quo der Strukturen erarbeiten. «Wir haben festgestellt, dass das Quartier durch die Verkehrsachsen Limmattal- und Frankentalerstrasse dreigeteilt ist: Die Strassen bilden eine Hürde, die zu überqueren die meisten vermeiden, wenn sie keinen Grund dazu haben. Die durch die Bäckerei der GEWOBAG und die geplante Coop Filiale, sowie den Kindergarten und Hort der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Höngg neu gegebene Infrastruktur könnte einen Anreiz schaffen und dabei helfen, die verschiedenen Gebiete zu verbinden», hofft Bolle. Ausserdem wären die Bewohner der Alterssiedlung der Stadt Zürich durch die Einkaufsmöglichkeiten in Gehdistanz nicht so isoliert. Ursprünglich war die Umfahrung Frankentalerstrasse geplant gewesen, um den Raum Rütihof zu erschliessen. «Man hat aber festgestellt, dass die Menschen im Rütihof diese Route gar nicht benutzen, sondern andere Strassen wählen», so Bolle. Er hofft, dass bei der voraussichtlich für 2022 geplanten Sanierung der Limmattalstrasse, für welche 2018 ein Mitwirkungsverfahren ausgeschrieben werden soll, auch die Fehlüberlegungen korrigiert werden, die damals beim Bau der kantonalen Strasse gemacht wurden. «Heute leben viel mehr Menschen hier als in den 70er Jahren, man kann sich durchaus Gedanken dazu machen, ob die bestehende Fussgängerführung und Verkehrsampeltaktik die passenden sind. Ein weiteres Problem, das sich in Zukunft abzeichnen wird, ist das der Schulen: «Die Schulhausplanung hinkt dem Wohnungsbau hinterher», meint Bolle.
 
Weitere Aktionen geplant
Es ist also einiges in Bewegung im Frankental. Mit der nächsten Aktion des GZ Höngg/Rütihof soll auch die urbane Bevölkerung angesprochen werden. Geplant ist eine «Künstlerische Intervention» in Zusammenarbeit mit der Kunstschule F+F, die im Herbst 2017 während einiger Tage das Frankental mit Installationen oder Performances bespielt.

«Vielleicht kann die Endhaltestelle des 13er Trams zu einem temporären Kultur-Zentrum werden», überlegt der GZ Leiter. Noch ist nichts spruchreif. Geplant ist auch ein weiterer Spielaktionstag am 20. Mai. «Wir wollen ein eigenes zivilgesellschaftliches Engagement wecken, das zum Selbstläufer wird, dann haben wir unser Ziel erreicht».
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Der Catwalk des Schamanen oder drei Haikus für die Wahrsagerin
Klöntal Triennale
28.05.–24.09.2017
Sarah Burger leitet das Projekt Der Catwalk des Schamanen oder drei Haikus für die Wahrsagerin und findet ab September im Rahmen der Klöntal Triennale statt.

Das Klöntal wird zum Kontext für Installationen, minimale Szenen oder opulente Zeremonien an der Schnittstelle von Prozession, Stillleben und Reflexionen über zeitgenössische Kunst. Mythische Erzählungen und romantische Zeitfaltungen haben ebenso ihren Platz wie Untersuchungen zu gegenwärtigen Phänomenen, z.B. in der Mode oder in der Popkultur. 
 
Ab September 2017 mit Künstler_innen aus dem Umfeld des Studiengangs Kunst HF der F+F Schule für Kunst und Design.
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Schöne neue Pornowelt
Sa. 20.05.2017
um 20.00 Uhr
Theater Neumarkt, Neumarkt 5, 8001 Zürich
Podium zur aktuellen Pornoforschung mit Avenue – Das Magazin für Wissenskultiur anlässlich der Lancierung von Heft Nr. 3 Pornstudies in Kooperation mit Porny Days im Theater Neumarkt.

Die Wiederentdeckung des antiken Pompejis brachte lauter Darstellungen kopulierender Paare zu Tage. Flugs entzog man die anstössigen Objekte den Augen der Öffentlichkeit, mauerte sie ein und subsumierte sie unter den Begriff Pornografie, den man eigens dafür prägte. Die Begriffsgeschichte deutet es an: Die Wissenschaften taten sich mit Pornografie schwer. Bis in die 1970er Jahre.

Nun ist Porno mainstream – mal hip und chic, mal weniger. MILFs und Blowjobs sind nur ein paar Klicks entfernt. Doch Pornografie hat tausend unterschiedliche Gesichter. Sie kann politisch, demaskierend oder feministisch sein und als individuelles Ausdrucksmittel dienen. Also sprechen wir auf dem Podium über den Forschungsstand zu Pornografie – und damit über ihre Geschichte, Ästhetik und Wirkung. Und Porny Days, das artige Sexfilm-Festival Zürich, führt gleich ein paar Facetten von Porno vor – auf Video und live.
Doris Stauffer fotografiert von Ursula Häne, 2017
F+F-Mitbegründerin Doris Stauffer ist gestorben
Abdankungsfeier
Di. 16.05.2017, 17.00 Uhr
Kunstraum Walcheturm, 8004 Zürich
Wir verlieren mit Doris Stauffer (21. Juli 1934 bis 26. April 2017) eine wunderbare Person, die als engagierte Lehrerin den Unterricht an der Klasse «Farbe und Form» entscheidend prägte und 1971 die «F+F Schule für experimentelle Gestaltung» mitbegründete.

Ihre Neugier hat sie bis vor kurzem am Schulgeschehen Anteil nehmen lassen und dadurch Studierende und Dozierende zu inspirieren vermocht. Ihr Einfluss auf unsere Schule ist noch heute von grösster Tragweite und wir verneigen uns in tiefster Dankbarkeit vor Doris.

Ein Nachruf wenn die mond aufgeht, geht der sonne unter von Simone Koller und Mara Züst ist in der WoZ erschienen. Der Nachruf Die Polyaktivistin von Philipp Meier ist in der NZZ erschienen.

Vielseitig und wegweisend die Monografie zu Leben, Schaffen und Wirken der Pionierin der experimentellen Kunstausbildung in der Schweiz: Doris Stauffer – Eine Monografie.
Arbeitsausschnitt aus dem Kurs Form & Farbe
F+F Gestalterische Weiterbildungskurse
Start ab 17. April 2017
Letzte freie Plätze – jetzt anmelden!
Vorkurs im Modulsystem, berufsbegleitend > beginnt am 29. April 2017
Kunstgeschichten 
10 x Mo. 18.00–21.00 Uhr
Form & Farbe 
10 x Di. 18.00–21.30 Uhr
Dreidimensionale Gestaltung: Basis 
10 x Do. 18.00–21.30 Uhr
Animation 
8 x Mi. 18.00–21.45 Uhr
Akt modellieren 
10 x Mo. 18.00–21.00 Uhr 
Hoch- & Tiefdruck 
10 x Mi. 18.00–21.00 Uhr
Zeichnen: Denkzettel 
10 x Mi. 18.00–21.00 Uhr

Bei Fragen zu den einzelnen Kurse darfst du uns gerne kontaktieren. Für die individuelle Studienplanung gibt es die Möglichkeit, eine Beratung oder ein Mentoring zu vereinbaren.

Kursanmeldeschluss verlängert bis Dienstag 28. März 2017!

> zum Anmeldeformular 
> zum Kursprogramm
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Öffentliche Veranstaltungen
Die Kunst der Steuererklärung
Sa. 11.03.2017
10.15–16.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-E03
Die Kunst der Steuererklärung: Infotag mit Workshop für Kunst- und Kulturschaffende. Eine Weiterbildungsveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F für Künstlerinnen und Künstler, Gestalterinnen und Gestalter, Kulturschaf­fende, die selbstständig oder teilselbstständig berufstätig sind oder es werden möchten.
 
Bald ist es wieder soweit – das Ausfüllen der Steuer­erklärung steht an! Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. Ausgewiesene Experten beantworten Ihre Fragen.
Zum Beispiel:
  • Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Tätigkeit akzeptiert? 
  • Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
  • Welche Abzüge sind zulässig?
  • Wie muss ich Stipendien und Preise versteuern?
  • Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
  • Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?

Expert_innen                        
Erwin Brupbacher, Betriebsökonom FH, Revisionsexperte RAB, Robert Meili, lic. oec. publ., Managing Director, Heinz Stelzl, Eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer, Steuerexperte, Betirebsökonom HWV. Die Steuerberater können für alle Deutschschweizer Kantone Auskunft ge­ben. Moderation: Philippe Sablonier, Künstler.

Programm                         
Einführung mit Referat «Berufskunst versus Hobbykunst?» – moderierte Fragerunde mit den Expertinnen und Experten – Mittagsimbiss – Workshop mit den Expertinnen und Experten – Apéro

Kosten                          
  • regulär CHF 120.–
  • ermässigt CHF 40.– (visarte-Mitglieder, Alumni & Dozierende der F+F, Studierende)
  • Gebührenfrei: Studierende der F+F
Anmeldeschluss
Mo. 27. Februar 2017, Anzahl Teilnehmende beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Re-Opening Postgarage
Neues Jahr – Neues Glück!
06.01.–05.02.2017
Garage hinter der F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die Postgarage ist wieder für eine kurze Zeit geöffnet. Wir kommen zurück für all unsere Gäste und Freunde vom letzten Mal und für all die Lieben, die es letztes Jahr verpasst haben, keine Zeit fanden oder uns einfach noch nicht kannten. Auch wir selber können es kaum erwarten, hat uns die tolle Stimmung doch jeden Abend eine riesige Freude bereitet. 
 
Zu guter Letzt wollen wir die schöne Gelegenheit mit einer wichtigen und sinnvollen Aktion verbinden: 8 Franken pro Gast und Menü gehen an das kleine Schweizer Flüchtlingsprojekt BAAS – Be Aware And Share.
 
Da ein sehr grosser Investitionsanteil vom letzten Jahr durch die Wiederholung im Januar 2017 nicht mehr anfällt, wird dieser Betrag direkt gespendet –  wir hoffen auf eine Summe von CHF 10 000! Das Essen wird für den Gast nicht um CHF 8.– teurer, sondern wir ziehen diesen Betrag vom Menü ab.  
 
Erika, Jesus, Monika, Sarah und ich Jeanny sind wiederum für euer Wohl verantwortlich. Hinter dem Postschalter steht der Küchenchef Marek aus dem Helvetia mit Dschin und Yuri am Herd. Wir freuen uns auf deine Reservation. Vegetarier kommen selbstverständlich auch auf ihre Kosten!
 
«Let's roll!» Jeanny und das Post Garage Team
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Space Craft
Mi. 21.12.2016 ab 17.30
Ladenlokal Freilager, Ecke Rauti- und Flurstrasse
Im Dreidimensionalen Gestalten haben die Schüler_innen des Vorkurses 1 mit der F+F Dozentin Martina Vontobel die mehrteilige Lichtinstallation space craft erarbeitet. Die Vorkürsler_innen haben sich für dieses Projekt kurzfristig mächtig ins Zeug gelegt und das Ergebnis sollte man sich nicht entgehen lassen.

Das leerstehende Ladenlokal im Freilager (Ecke Rautistrasse / Flurstrasse) in unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird von der F+F bis im Frühling für Ausstellungen und Projektpräsentationen genutzt.
 
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Creaviva Wettbewerb
Anarchie
01.11.2016
Herzliche Gratulation der Klasse 1 des F+F Vorkurs/Propädeutikum für den Gewinn des Creaviva Wettbewerbs der Mobiliar 2016 nebst den weiteren 4 Klassen:
  • Kunst der Entscheidung von Lea Moser und Eva Maria Knüsel der Kantonsschule Seetal in Baldegg
  • Zeichen der Anarchie Vorkurs/Propädeutikum Fach Fotografie von Regula Müdespacher an der F+F Schule für Design Zürich
  • Spiegelbilder der Klasse 8b der Sek Seidenberg von Anna Rapp in Gümligen
  • Verschönert Glitzer die Welt? der Klasse von Lea Rechsteiner an der Kantonsschule Trogen
  • Handlich der 9. Klasse von Barbara Stalder an der Oberstufe Gsteighof in Burgdorf
 
Den 1. Rang und damit das Preisgeld von CHF 1‘000 teilen sich die Klassen von Anna Rapp und für die F+F von Regula Müdespacher.

Die Jury des Creaviva Wettbewerb der Mobiliar 2016 bestand aus:
 
  • Janine Aebi-Müller, Stiftungsratspräsidentin der Fondation du Musée des Enfants FME Creaviva, Bern BE
  • Katja Lang, Atelierleiterin Creaviva, Bern BE
  • Viviane Mörmann, Fachspezialistin Kunst der Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Bern BE
  • Urs Rietmann, Leiter Creaviva, Bern BE
  • René Rios, Architekt, Kunstschaffender und Kunstvermittler, Lausanne VD
  • Matthias Schönberg, Architekt, Zumholz FR 
Für den Creaviva Wettbewerb der Mobiliar 2016 hatten sich über 40 Oberstufenklassen aus insgesamt 11 Kantonen aller drei Sprachregionen der Schweiz angemeldet. Die Jury konnte an ihrer Sitzung vom Do. 15.12.2016 eine ganze Reihe von inspirierten, originellen und sorgfältig umgesetzten Ideen begutachten. Die Kriterien für die Bewertung der eingegangenen Arbeiten war, ob und in welcher Form der Wettbewerbsaufgabe nachgelebt wurde. Diese bestand in erster Linie darin, eine charakteristische Form als wiederkehrendes Sujet auf ungewohnte, originelle Weise in 12 Situationen im privaten oder öffentlichen Raum querformatig zu fotografieren und diese ca. im Format A5 ausgedruckt per Post an das Creaviva zu senden.
 
Die Wettbewerbsjury diskutierte engagiert und mit grossem Respekt vor den eingegangenen Ideen die ihr vorliegenden Beiträge. Ausschlaggebend war schliesslich, wie überraschend und/oder gekonnt eine Antwort auf die gestellte Wettbewerbsaufgabe gefunden werden konnte. Aus den 5 Siegerarbeiten wurden deren zwei mit einem Sonder-Barpreis ausgezeichnet: Der unerwartete Zugang mittels eines Spiegels der Klasse von Anna Rapp überraschte und überzeugte dabei ebenso sehr wie die gekonnte Belebung der Welt mittels des Zeichens der Anarchie durch den gestalterischen Vorkurs Klasse 1 der F+F der Klasse im Fach Fotografie von Regula Müdespacher.
 
Die 5 Sieger_innen werden eingeladen, im Frühjahr 2017 nach Bern zu reisen, um am Zentrum Paul Klee einen Architektur-oder Kunstvermittlungsworkshop zu besuchen. Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne Urs Rietmann, Leiter Creaviva
F+F Workshop zum Projektseminar Reality Check
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Reality Check
Kunsthalle Zürich
Das Projektseminar Reality Check mit Studierenden der F+F Schule für Kunst und Design in der Kunsthalle Zürich hatte die Orientierung innerhalb der Arbeitsbereiche von Institutionen zeitgenössischer Kunst zum Zweck. Am Beispiel der Kunsthalle Zürich untersuchten wir die täglichen, nicht immer sichtbaren Arbeitsläufe, Ausgangslagen und Annahmen. Wir widmeten uns Fragen der kuratorischen Recherche, künstlerischen Produktion und experimentellen Präsentation und suchten (und fanden) Wege, diese zu beobachten und uns anzueignen für neue Ideen und die eigenen Fragen an den Betrieb Kunst.

Melanie Savelkouls, Hin Lanh Tran und Micha Reichenbach fassen dies folgendermassen zusammen: «Im Workshop Reality Check bekamen wir die Möglichkeit einmal hinter die Kulissen der Kunsthalle zu blicken. Beim ersten Treffen haben wir uns mit verschiedenen Leuten aus dem Kunsthalle Team unterhalten: Daniel Baumann (Direktor und Kurator Kunsthalle Zürich), Michelle Akanji (Kommunikation / Presse & Events) und Lily-Pauline Koper (Content Developer & Administration). So wir haben etwas über die Funktionen der einzelnen Mitarbeiter/innen erfahren.

In einem weiteren Treffen konnten wir den langjährigen Vorstandspräsidenten Mark Reutter in seiner Anwaltskanzlei besuchen. Wir haben uns über die Funktion eines Vorstands unterhalten, gleichzeitig konnten wir einen Einblick in seine Tätigekeit als Kunstsammler gewinnen; er hat uns seine umfangreiche Sammlung gezeigt und erklärt.

Ein andermal bekamen wir die Möglichkeit, Rebecka Domig, die Ausstellungsmanagerin der Kunsthalle und Attila Panczel, den Technischen Leiter vom Ausstellungsteam mit Fragen zu löchern und seinem Team bei der Arbeit zuzusehen.

Wir haben die Entstehung der Ausstellung von Phyllida Barlow mitverfolgt und hatten nach der Pressekonferenz auch noch Gelegenheit, mit der Künstlerin persönlich zu sprechen, was sehr interessant war. In letzter Minute gab uns die Journalistin Paulina Szczesniak noch grosszügigen Einblick in ihre Arbeit, das rundete die aufschlussreichen Sitzungen ab.»

Julia Moritz (Kuratorin Theorie & Vermittlung), die die Freude hatte, das Seminar zu leiten, fügt hinzu: «seek freedom and become captive of your desires, seek discipline and find your liberty.» Frank Herbert Dune
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Reality Check
Mi. 09.11.2016
10.00–14.00 Uhr
Das Projektseminar Reality Check für Studierende der F+F Schule für Kunst und Design hat die Orientierung innerhalb der Arbeitsbereiche von Institutionen zeitgenössischer Kunst zum Zweck. Am Beispiel der Kunsthalle Zürich untersuchen wir Ausgangslagen, Annahmen und Abläufe hinter den Kulissen. Wir widmen uns Fragen der kuratorischen Recherche, künstlerischen Produktion und experimentellen Präsentation und suchen Wege, diese zu beobachten und uns anzueignen für neue Ideen und die eigenen Fragen an den Betrieb Kunst. Das lestzte Seminar, am 9. November, steht allen offen.
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Raspberry Pie
Ausstellungseröffnung:
Do. 10.11.2016, ab 19.00–22.00 Uhr
blossom, Wasserwerkstrasse 13, 8006 Zürich
Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung von raspberry pie, einem Projekt von U5 und blossom mit Kunststudent_innen der F+F

Raspberry Pie is an experiment in progress, an online and live exhibition. Visible online from 21st October to 10th November, initiated by blossom and U5. The exhibition is a collective piece by eleven F+F art students.
 
10th November is the only evening the audience gets access to the physical venue of Raspberry Pie at blossom. It marks the opening but also the closing of the project. 
 
Peter Kubelka in die essbare Metapher
Ich bin mit meiner Mutter Himbeeren pflücken gegangen. In den Wald, einige Stunden. Die Mutter mit dem Traggefäss. Dann haben wir die Himbeeren gefunden und meine Mutter hat angefangen zu pflücken und ich auch. Die gelernte Geste konnte ich schon: Schauen, Gut und böse, schöne Himbeere, oder schön und hässlich. Schön und hässlich ist nichts anderes als gut und böse. Schöne Himbeere: abziehen, zum Mund führen, essen. Nocheinmal: Abziehen, zum Mund führen, essen. Dann hat die Mutter gesagt: Jetzt hälst du die eine Hand auf und jetzt pflückst du in die Hand! Bis sie voll ist. Und jetzt macht das Kind eben: Anschauen, pflücken, zum Mund führen – Nein in die Hand rein. Zehn mal, Zehn mal–Zehn mal Verzicht auf Genuss. Zehn mal Disziplinierung, Zurückhaltung, Weitsicht.
Und dann sagt die Mutter: Jetzt kannst du schon essen und lacht. Und jetzt kommt: Kubelka führt die volle Hand Himbeeren zum Mund. ein Genuss, wie er noch nie dagewesen ist, wie ihn kein anderer Beerenfressender Vogel oder Beerenfressender Bär, oder anderes Lebewesen je gehabt hat. Denn Himbeeren kommen in der Natur nicht in handvoll vor. Sie sind einzeln aufgespiesst auf die Sträucher. Was habe ich gemacht? Eine gigantische Erfindung der Menschheit verwirklicht; nämlich das Konzept der Verdichtung.
 
U5 is a Zürich-based artist collective which works in various media with an agenda to challenge traditional notions of individual authorship. The method depends on the collective’s mutually-agreed founding principles: All members have equal rights, but unanimous agreement is not necessary; presence and absence influence the work; all rules can be revised at any time. No member works on an individual basis; all works are produced through collaboration.

Raspberry Pie is proudly supported by F+F School of Art and Design Zurich and Jugendkulturhaus Dynamo. blossom is an art space focusing on exhibitions, projects and gatherings, an is supported by Jugendkulturhaus Dynamo.
 
Bild: Selina Caderas, 2016
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Modedesign HF
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt
Projekt Vernissage
Mo. 24.10.2016
16.30 Uhr
Ausstellung
25.10.–02.11.2016
Flurstrasse 89, Zürich
Raum F89-E02, Erdgeschoss
Modefotografien sind Teil der Bildkultur. Jede Aufnahme erzählt eine Geschichte und lädt ein, sich darauf einzulassen. Gleichzeitig werden Geschmack, Wunschvorstellungen und Träume einer jeweiligen Zeit festgehalten. Getreu dem Motto Nichts ist wahr, alles ist erlaubt, erarbeiteten Fotografie- und Modestudierende gemeinsam eigene Visionen, definierten eine persönliche Ästhetik und produzierten schlussendlich in Teams ihre Modeaufnahmen. Die Resultate dieses Projekts werden von den Studierenden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. 

Studierende Fotografie: Selina Caderas, Pascale Florio, Delia Frauenfelder, Susanne Grädel, Antigona Hajdari, Corina Itin, Cyrill Krähenbühl, Celia Längle, Hoai Bao Nguyen, Oliver Pailer, Nicolas Rima, Sebastian Scholz, Regina Staub

Studierende Mode: Mirja Curtius, Natasa Ilic, Odilia Keller, Sarah Singh, Dominique Steinegger, Barbara Zehnder
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Back to Forward
Vernissage
Fr. 14.10.2016
17.00 Uhr
Ausstellung
15.10.16–05.11.2016
Die Galerie, Bahnhof Steinbach, Schwamendingen
Ivo Benz und Raoul Meier: Eine Art-AuslegeUnOrdnung: Arbeiten aus der Studienzeit der F+F Schule für experimentelle Gestaltung der Jahre 1983 bis 1987.

Skizzen, Texte, Malerei, Kunstdrucke, Fotografie, Film und das damalige Lebensgefühl ergeben das Material für den dreiwöchigen Event in der Galerie. Das Wiederaufleben einer wunderbaren Zeit mit fruchtbaren Erfahrungen. Ein Rückblick für das Kommende mit Wein, Weib und Gesang. Wie der Wandel der Zeit, wird die Ausstellung am Ende nicht die Gleich wie zu Anfang sein.

Dies ist kein Heilmittel. Lassen Sie sich von uns beraten. Es gibt keine Packungsbeilage.
Chun-yu Sheng, 非.礼–动 60 x 90 cm, 2011
Chun-yu Sheng
Artist in Residence
07.09.2016–01.12.2016
Flurstrasse 89, Zürich
Chun-yu Sheng ist für drei Monate an der F+F zu Gast. Im Rahmen des Künstleraustauschs Zürich-Kunming der Stadt Zürich wohnt und arbeitet sie im Atelier unter dem Dach der Schule. Die F+F freut sich, sie als neue Artist in Residence begrüssen zu dürfen.
  • *1976 in Liaoyuan City, China, Fotografin
  • Lebt und arbeitet in Kunming, lehrt Graphic Design an der Yunnan Arts University, China
  • 2009–16, zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen
  • 2008, Master Degree, New Media Department, Art Institute of Yunnan Arts University, China
  • 1999, Bachelor Degree, Jilin College of the Arts, China
Silvia Popp, create animate, 2016
Varia
Jugendkurse
Öffentliche Veranstaltungen
F+F Jugend: Seit Herbst 2016!
Die F+F bietet seit Herbst 2016 Ferien- und Semesterkurse in Gestaltung und Kunst für Jugendliche von 11- bis 16 Jahren an. 

Ein Plakat drucken, einen Kurzfilm drehen, ein Fanzine gestalten? Erfahren, was eine Fotografin, ein Modedesigner, eine Illustratorin in ihrem Berufsalltag tun? 
 
In einem professionellen Umfeld kannst du gestalterische Experimente anstellen, dein Potential weiterentwickeln und deine kreativen Ideen umsetzen. Dabei erhältst du einen breiten Einblick in die Welt der gestalterischen Berufe.

Das Abenteuer Gestaltung an der F+F erwartet dich! 
 
Infoabende
Besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort um deine Fragen zu klären.

Weiteres
Neben den HF-Studiengängen bietet die F+F den einjährigen Vollzeit-Vorkurs/ Propädeutikum an, den berufsbegleitenden Vorkurs im Modulsystem, die Fachklasse Grafik EFZ/BM sowie weitere gestalterische Weiterbildungskurse
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
trafo of art
Eröffnung
25.06.2016
17.00 Uhr
Ausstellung
25.06.–23.07.2016
Onarte, Via san Gottardo 139, 6648 Minusio
Die Exkursion der Studierenden zur Manifesta leitet die Befassung mit Kunst im stadträumlichen Kontext und deren historische Entwicklung ein. Wie die Manifesta in Zürich, öffnen sich die Studierenden den Belangen anderer Professionen. Diese Öffnung soll nicht als notwendiges Übel, sondern als Thema und Aufgabe verstanden werden. In ihrer Arbeit treffen Künstler_innen immer wieder auf gegenläufige Interessenlagen von Architekten, Denkmalschützern, Galeristen, Hausmeistern, Versicherungen etc., über die verhandelt werden muss. Der Konfikt und die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen werden nicht mehr ausgeblendet, sondern als ästhetische Form verstanden und umgesetzt. Von Zürich aus geht es dann für eine Woche ins Tessin, wo ganz andere Voraussetzungen herrschen als in Zürich. Dieser Umgebungswechsel soll im Workshop verhandelt werden. Angeregt von der Exkursion nach Vairano und später, in einer dritten Umgebung in Locarno, wird eine neue Ausstellungsform entstehen, nach dem Prinzip «showing by doing». Diese künstlerischen Forschungen in einer komplexen Realität finden auf der Folie systemtheoretischer Überlegungen statt.

Auch die Manifesta Zürich verfolgt unausgesprochen – aber tatsächlich – einen systemischen Ansatz, der für die Kunst und Skulptur produktiv wird. Dieser Manifesta-Blickwinkel wird im Workshop in Vairano vertieft. Und in einem Ausstellungsraum in Locarno-Minusio wird die Summe dieser Befassungen Ausstellugsform gewinnen.

Exkursion, Workshop, Ausstellung mit edson colon aguirre, fritz balthaus, jeremias bucher, FORT, susanne henning, david hepp, katrin heydekamp, claudia kübler, marina kummer, olivier mosset, helena otto, heike pallanca, claudia piepenbrock, micha reichenbach, stefani reichenbach, RELAX chiarenza & hauser & co, andré sassenroth, ul seo, konstanze spät, armin wischkony, stephan wittmer kuratiert von fritz balthaus.
 
trafo of art ist eine Kooperation von: Hochschule für Künste Bremen, F+F Schule für Kunst und Design Zürich, OnArte Minusio und Sasso Residency Vairano.
Britta Liv Müller, Translucid, 2016
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Translucid
Vernissage
04.06.2016, 17.00 Uhr
Ausstellung
04.06-03.07.2016
Kultur Schmitte, Hinterdorfstrasse 1, 8487 Zell
VKM Alumni Britta Liv Müller und Thomas Widmer stellen aus.

Britta Liv Müller stellt Objekte und Thomas Widmer Bilder zum Thema Translucid aus.
Markus Weiss, Salon Bleu, 2016
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Salon Bleu
25.05.2016
Sekundarstufenzentrum Burghalde
Wettbewerb Kunst und Bau, Sekundarstufenzentrum Burghalde, Projekt Salon Bleu von Markus Weiss, 1. Preis (gemeinsam mit Christian Kathriner)
 
Kernidee des Projektes ist die Gründung einer Stiftung mit dem Stiftungszweck, das freie Denken am Sekundarstufenzentrum Burghalde zu fördern. Dafür wird ein siloartiger Rundbau als zusätzlicher Denkraum ins Schulareal integriert, der zeichenhaft die Gärprozesse künstlerischen Denkens visualisiert und allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht. Über ein Rohrsystem werden die aufsteigenden Gedanken gesammelt und in die Schulanlage zurückgeführt. Die Sekundarschule verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler an diversen aufskizzierten Workshops teilnehmen zu lassen.