Bild: Nachstellung Paraphrase, David Scholl, 2020
F+F Fotolabor
Jour fixe: immer montags!
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-U01
Analoge Schwarz-Weiss- und Farbfotografie selber vergrössern.

Am Jour Fixe – jeden Montag zwischen 17.00 und 21.00 Uhr – begleitet und berät dich je nach deinem Bedürfnis ein:e F+F Expert:in im Fotolabor bei der Umsetzung deiner Projekte und Vergrösserungen. 
 
Das Schwarz­-Weiss­-Labor kannst du ohne Voranmeldung bis spät­estens 19.00 Uhr besuchen und da­nach gleich loslegen. Fürs Farblabor hingegen ist eine Voranmeldung obligatorisch.

Falls du bereits über Erfahrung verfügst, hast du die Möglichkeit, dich nach einer Einführung im Fotolabor nach Absprache einzumieten. 

Kosten
Jour Fixe: pro Abend CHF 40.–, 4er-Abo Jour Fixe (vier Abende frei wählbar) CHF 140.– (vor Ort in Bar zu bezahlen)

Die Preise verstehen sich inkl. Standard-Chemie aber exkl. Fotopapier.

Fragen & Anmeldung
Wendest du dich per E-Mail ans Fotolabor
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
KUNSTLICHT GALA
Multimediale Kunst-Versteigerung
Türöffnung ab 19.00 Uhr
Versteigerung ab 20.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich
Am Samstag, 28. Mai 2022, findet im Cabaret Voltaire die multimediale Kunst-Versteigerung KUNSTLICHT GALA zugunsten geflüchteter Menschen statt.

Die Veranstaltung richtet sich klar gegen die gewaltvolle abschottende Grenzpolitik und steht für eine breite Solidaritätsbewegung für alle Menschen auf der Flucht. Der Gesamterlös der Versteigerung wird den Hilfsorganisationen Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, Brava – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen,Sea-Watch – zivile Seenotrettung von Flüchtenden und Médecins Sans Frontières gespendet.

Die Spendengala umfasst die Versteigerung von über 25 künstlerischen Beiträgen verschiedener Zürcher und internationaler Kunstschaffender – unter anderen MANON und Walter Pfeiffer, Mickry3 sowie vielen weiteren Künstler:innen – alle vereint in einer besonderen Verbindung zum Cabaret Voltaire und zur F+F Schule für Kunst und Design.

Die bedeutsame und gleichzeitig unterhaltende Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum möglicher Spender:innen. Umrahmt wird die Spendenaktion von vielseitigen künstlerischen Performances und Live-DJ-Musik.

Barbetrieb – Eintritt frei!

Kunstlicht ist ein Verein, gegründet von Studierenden der F+F. Die Veranstaltung wird unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design und dem Cabaret Voltaire Zürich.

Instagram/Facebook: @kunstlichtgala, @cabaretvoltaire, @ffzhart

Facebook-Event
Noah Joel Huber, «Found in Translation», 2022
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Found in Translation
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich

Das Projekt Found in Translation im Helmhaus Zürich, entwickelt vom Verein ExpoTranskultur, fokussiert ganz auf den interkulturellen Austausch. Found in Translation bringt im Helmhaus Zürich elf nach Zürich zugezogene Menschen mit elf bereits ansässigen Kulturschaffenden zusammen. Die Initiant:innen bilden jeweils ein Tandem zwischen einer erzählenden, zugezogenen Person und einer kulturschaffenden, ansässigen Person. Das Projekt dient dem Dialog zwischen beiden Seiten dem Verständnis und der Horizonterweiterung zwischen den Kulturen. Ebenen wie Empathie, Vertrauen und Freude stehen dabei im Vordergrund.
 

Auf Einladung des Vereins ExpoTranskultur tragen eine Reihe von Künstler:innen und Vermittler:innen aus dem Umfeld des F+F Studiengangs Kunst mit Performances und einem Workshop zum Veranstaltungsprogramm des Projekts bei.

  • Samstag, 30. April, 16.00 Uhr: Beginn unter der Nana von Niki de Saint Phalle im Hauptbahnhof: Performance Mein Name sei... von Noah Joel Huber, der über die Bahnhofstrasse, den Paradeplatz, Münzplatz, vorbei am Fraumünster zum Helmhaus Zürich geführt hat.
  • Sonntag, 15. Mai 2022, 16.00 Uhr: Performance A Bed for the Stranger von Azad Colêmerg und Ishita Chakraborty
  • Sonntag, 29. Mai 2022, 12.00–15.00 Uhr: Workshop Translating Perspectives mit Ranuli Ratnayake
  • Sonntag, 12. Juni 2022, 11.00–18 Uhr: «Traiettoire invisibili» von Denis Savi im Rahmen von Zurich Art Weekend

Wie betrachten wir heute Migrationsbilder und wie werden diese uns vermittelt? In diesem Workshop befassen wir uns mit Fotografien der «Migrationskrise» aus dem Jahr 2015 und deren Parallele zu Kolonialaufnahmen. Wir werden versuchen diese Perspektive zu dechiffrieren. Gleichzeitig entstehen auch «Nahzeit-Aufnahmen» der Grenzschutzagentur Frontex, die unsere Vorstellungen der EU und ihrer Politik verändert. Nach unseren Auseinandersetzungen mit der Thematik werden wir zusammen ein Handout gestalten, welches Institutionen dazu dienen sollte, Bilder von Migrations- und Flüchtlingswesen vernünftig zu vermitteln.

Johanna Kotlaris
Artist in Residence
03.01.–15.12.2022
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Herzlich willkommen Johanna Kotlaris – wir freuen uns, der Künstlerin vom 3. Januar bis 15. Dezember 2022 im Dachatelier der F+F als Artist in Residence im Atelierstipendium Kunst der Stadt Zürich Raum für ihr künstlerisches Schaffen zu bieten.

Johanna Kotlaris (*1988, CH) ist im Tessin aufgewachsen und lebt und arbeitet in Zürich. Sie hat einen BA-Abschluss in Design von der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und einen MFA vom Piet Zwart Institute in Rotterdam. In ihrer künstlerischen Praxis interessiert sie sich für die zwischenmenschliche Erfahrung, und die Entstehung und Auflösung der damit verbundenen räumlichen Grenzziehungen. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien untersucht sie, wie das persönliche Erleben mit unserer sozialen und politischen Realität verflochten ist, wie dieses Zusammenspiel Machtverhältnisse und Ordnungssysteme erschafft, und wie dadurch verschiedenartige Sinne von Identität, Autonomie und Interdependenz gebildet werden.

Ihre Werke wurden u.a. gezeigt bei: Les Urbaines Festival, Lausanne; Cabaret Voltaire, Zürich; Hamlet, Zürich; Museum Haus Konstruktiv Zürich; Kunsthaus Centre d’art Pasquart Biel/Bienne; Fondazione Francesco Fabbri, Treviso; Kunsthalle Zürich; Museo d’Arte della Svizzera Italiana, Lugano; Kunsthaus Langenthal; Stadtgalerie Bern; National Gallery of Art, Vilnius. 2020 erhält sie ein UBS Kunststipendium und wurde für den Prix Mobilière 2022 nominiert.
Kampagne Mode Suisse 20, fotografiert von Walter Pfeiffer
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF
Modedesign HF @ Mode Suisse Edition 20
30.08.2021
18.30 und 20.30 Uhr
Halle D, Hohlstrasse 400, 8048 Zürich
Mode Suisse feiert am 30. August 2021 in der Halle D in Zürich-Altstetten mit den jüngsten Kollektionen erlesener Modelabels ihre Jubiläumsedition 20. Mit Verve fördert Mode Suisse seit über zehn Jahren Schweizer Modedesign. Ein Grund zu feiern – besonders in unserem eigenen Jubiläumsjahr – so freuen wir uns sehr mit drei Arbeiten des Studiengangs Modedesign mit dabei zu sein.

Das Line-up besteht aus amorphose, F+F Modedesign Zürich mit Besime Sasivari, VNIC Leonardo, Vladislav Rüegger, MOURJJAN x Ginny Litscher, Nina Yuun x Leonie Risch, NOMADISSEM, LIDA NOBA, Luca Xavier Tanner (Showroom only), Volans x SOL SOL ITO, HEAD – Genève mit Sarah Bounab, Céline Schmid, Lou Chartres (Showroom only) und Jacqueline Loekito x Tobias Gutmann.

Nicht nur auf dem Runway, sondern auch hinter den Kulissen kehren für die 20. Edition Mode Suisse Weggefährt:innen zurück: Unter dem Motto enSoie loves Mode Suisse forever wird das Traditionslabel das Team mit eigens für den Backstage-Bereich entworfener Kleidung ausstaffieren. Wobei auch MOURJJAN mit Vanto spezielle Hemden und Accessoires für die Bartenders von Grand Marnier kreiert haben.

Kein Geringerer als Walter Pfeiffer (F+F Dozent) wurde für die Mode Suisse Edition 20 Kampagne eingespannt und hat zusammen mit dem Mode Suisse Team exklusiven Inhalt fotografiert. So bunt und strahlend die Kampagne ist, so lebhaft und familiär steht die Jubiläumsedition 20 im Zeichen der Freundschaft und des Füreinanders.
Mirkan Deniz, Dragon-1 Armor Tank, License No. 73 A 0133 House 13, 715th Street, Sırnak, Turkey, 2019 Wall breakout, Swiss Art Awards
Mîrkan Deniz
Artist in Residence
04.01.–15.12.2021
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Herzlich willkommen Mirkan Deniz – wir freuen uns, der Künstlerin vom 4. Januar bis 15. Dezember 2021 im Dachatelier der F+F als Artist in Residence im Atelierstipendium Kunst Raum für ihr künstlerisches Schaffen zu bieten.

Mîrkan Deniz lebt in Zürich und arbeitet dort vornehmlich mit Skulptur, Video und Installation. Ihre konzeptuellen Arbeiten sind oft Rekonstruktionen und Zitate. Eines ihrer Themen ist die Spannung zwischen materiellen und immateriellen Effekten (Trauma, unbeschreibliche Erfahrungen und Erinnerungen). Wie könnte ein Objekt (eine Skulptur) diese Spannung aufrechterhalten und gleichzeitig die Beziehung zwischen Vergangenheit, Gewalt und Subjektivität untersuchen?

Stipendien Auswahl Einzelausstellungen und Aktionen Auswahl Gruppenausstellungen
deuxpiece presents Lena Dues, Lea Rüegg, Marion Ritzmann
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Öffentliche Veranstaltungen
Materialisations
So. 08.12.2019–11.01.2020
Nationalmuseum, Urbanstrasse 100, 10967 Berlin

Unter Materialisierung wird allgemein der sichtbare Ausdruck einer Idee verstanden. Im engeren physikalischen Sinne bezeichnet dies die Umwandlung von Energie in Materie. Zuvor Immaterielles nimmt stoffliche Form an und wird somit sinnlich erfahrbar.

Lange vor den elementarteilchenphysikalischen Forschungen im CERN hatte die Materialisierung in ihrer parawissenschaftlichen Lesart bereits bei den Spiritist*innen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts Konjunktur. Zur Sichtbarmachung ihrer Vorstellungen einer geistigen Welt bedienten diese sich neuartiger technischer Medien und Verfahren und überschritten dabei mit ihren Ektoplasmafotografien die Grenze zur Kunst.

Die dem Spiritismus zugrunde liegende Vorstellung einer einzigen, ursprünglichen Energie, die sich in verschiedenen Materialien niederschlägt, findet sich bereits bei den Alchemisten. Deren Suchen, ärmere Stoffe in Gold zu transmutieren, führte zu großer Experimentierfreunde und Kreativität, die ihnen unerwartete chemische Entdeckungen bescherte.

Das parawissenschaftliche Experimentieren und das intuitive Spiel mit alten und neuen Medien und Verfahren bildet das Feld, in dem sich die Praxen von Lea Rüegg, Lena Dues und Marion Ritzmann bewegen.

Space X, Bild: Reuters
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Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse Vorkurs/Propädeutikum
Nationaler Zukunftstag 
Do. 14.11.2019
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Deine Tochter, dein Sohn möchte gestalterische Berufe und Arbeitsfelder kennenlernen? Die F+F Schule für Kunst und Design bietet dafür eine perfekte Gelegenheit. Am Nationalen Zukunftstag steht jungen Menschen für ein Tag die Welt der Gestaltung offen. Der Zukunftstag möchte den Seitenwechsel für Mädchen und Jungs ermöglichen und einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten.

Das Vormittagsprogramm findet für Mädchen und Jungs getrennt statt: Die 
Mädchen lernen die Leiterinnen der verschiedenen Gestaltungsausbildungen kennenlernen und erfahren dabei viel über deren Aufgaben. Für die Jungs wird ein Programm vorbereitet, in dem die Berufe des Fotografen, Grafikers, Künstlers und Modedesigners vorgestellt werden.

An dem Tag werden dieses Jahr 40 Jugendliche (5.–7.Klasse) von 9.30–16.30 Uhr im Haus unterwegs sein.

Am Morgen findet ein Berufsbilder-Postenlauf im Haus statt, am Nachmittag wird im Foyer vor der Milchbar mit den Jugendlichen ein Raumschiff gebaut. Dieses startet dann um 16.00 Uhr mit Rauch und Sound in die Zukunft.
 
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Öffentliche Veranstaltungen
BlackBox Short Film Festival 2019
Sa. 17.08.2019
Sa. 31.08.2019
14.00–23.00 Uhr
Kunstraum Aarau und TaB Atelier Kino Reinach
Zwei internationale BlackBox Kurzfilm Festivals finden diesen Monat statt, mit dabei ist Mitorganisator und F+F Alumnus Fabian Suter.

Acht thematische Blocks, darunter Animation und Kunst Film, zeigen einen Rundblick über das weltweite Filmschaffen der letzten Jahre und spiegelt dessen Zeitgeist.

Der Eintritt ist frei, Kollekte willkommen. Mehr Informationen unter BlackBox Short Film Festival
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Spot on. Toilettengeschichten
Vernissage
Fr. 23.08.2019, 19.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–13.10.2019
Gebert Stiftung für Kultur*, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil-Jona

Die Toilette ist ein stilles Örtchen im eigentlichen Sinn, denn der Gang aufs WC ist ein Tabu. Das war nicht immer so, im 17. Jahrhundert erledigte Louis XIV sein Geschäft noch in Anwesenheit von Besuch.

Als vielschichtige kulturelle Form ist die Toilette geprägt von gesellschaftlichem Wandel und reich an psychologischen Dimensionen. Anhand von Kunstwerken und kulturgeschichtlichem Material gehen sie der Toilette in der Ausstellung Spot on. Toilettengeschichten auf den Grund. Die Toilette wird als Schnittstelle zwischen dem Innen und dem Aussen verstanden: Sie bringt das Innere des Menschen – seine Biologie und Psyche – in Kontakt mit dem ihm Äusseren, seiner Umgebung, der sichtbaren Architektur. Auch baulich stehen Toiletten an einer Schnittstelle, sind sie doch über ein unsichtbares Abwassersystem mit dem verborgenen Inneren der Gebäude, mit dem Untergrund, dem Unsichtbaren verbunden. In der Toilette verzahnen sich Psychologie, Medizin, Soziologie, Architektur, Design und Technik.

Mit Werken von verschiedenen Künstler*innen mit dabei Jan Sebesta, Alumni F+F Kunststudent.

Mehr Informationen zur Ausstellung hier.

Bild: Tian Yuanyua
Tian Yuanyuan
Artist in Residence
28.07.2019–05.10.2019
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Die F+F freut sich Tian Yuanyuan für 2 Monate als Artist in Residence im F+F AIR-Atelier begrüssen zu dürfen. Tian Yuanyuanist Kalligraphie-Künstlerin und wurde über das Austauschprogramm zwischen der Stadt Zürich und Kumning als Gastkünsterlin nach Zürich eingeladen.

Tian Yuanyua is member of the:
– Chinese Calligraphers Association
– Chinese Artists Association
– Academic Committee of the Yunnan Calligraphers Association,
– Watercolor Artists Committee of Yunnan Artists Association
– Yunnan Provincial Literature and History Research Institute

Director of the
– Seal Cutting Committee of the Yunnan Calligraphers Association
– Yunnan Calligraphers Association

– Judges of China Seal Cutting Exhibition
– Vice Chairman of Yunnan Youth Calligraphy Association
– Researcher of the Yunnan Academy of Fine Arts and Calligraphy
– Grade A artist in China
 
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Behind the Wall Lays a Blue Dream
Vernissage
15.06.2016, 18.00 Uhr
Ausstellung
16.–23. Juni 2019
Stadtgalerie, Poststrasse 33, 7000 Chur

Die Ausstellung Behind the Wall Lays a Blue Dream kreist um das Thema Traum und Bewegung. Dazu zeigen die Künstlerinnen Nourhan Maayouf (F+F Artist in Residence ) aus Kairo und Fabrizia Famos aus Chur je zwei Arbeiten.

In Ägypten ist es Norm, dass junge Frauen erst dann das Elternhaus verlassen, wenn sie heiraten. Nourhan Maayouf untersucht in ihren Arbeiten zwei Arten von jungen träumenden Ägypterinnen: Die eine sehnt sich nach dem Verlassen des Landes, die andere nach ruhigeren weltoffenen Räumen in Kairo. Die erste Art von Träumerinnen ist in einer Video-Performance präsentiert. Darin wandelt die Künstlerin mit einem leuchtend gelben Schwimmring am Strand des Roten Meeres hin- und her, sich Fragen zu Flucht und Freiheiten stellend.

Die zweite Art von Träumerinnen ist durch Monoprints vertreten. Nourhan Maayouf liess neun junge Ägypterinnen ihre Traumwohnungen skizzieren und verarbeitete diese im Durchdruckverfahren. Darin eingefangen ist die Hoffnung nach mehr Selbstbestimmung und Privatsphäre.

In der Schweiz andererseits, durch Feminismus und wirtschaftlicher Wohlfahrt, leben viele junge Frauen alleine und sind mobil. Aber nebst diesen Freiheiten sehnt sich manch eine nach vertrauter Verbundenheit wie sie im Lebenskreis der Familie gefunden wird.

Von Freiheit und Verbundenheit, von Individualität und vernetzter Gesellschaft sprechen die abstrakten Ornamente von Fabrizia Famos. Mit einem geschnitzten Holzstempel druckt sie blaue Dreiecke, welche je einzeln für sich stehen und zusammen zu einem dynamischen Ganzen wachsen. Das Blau erinnert an Wasser, das alle Lebensformen verbindet.

Als zweite Arbeit zeigt die Künstlerin die Skulptur «Traumtänzerin», die sie aus einem Engadiner Lärchenstamm gehauen hat. Sie versinnbildlicht, wie äussere Bewegung von innerer Bewegung angestossen wird und dass ein Traum bzw. Gedanke der Keim von Veränderung sein kann.

Fabrizia Famos ist gelernte Holzbildhauerin, die das Menschsein auf vielfältige Weise verbildlicht. Ihre Werkzeuge reichen von der Motorsäge über feine Pinsel bis zu immateriellen Worten. Dank der Stadt Chur verbrachte sie eine halbjährige Atelierszeit in Kairo. Während ihres Aufenthaltes in Ägypten träumten sie und Nourhan Maayouf von einer gemeinsamen Ausstellung, die nun hier hinter den Mauern der Stadtgalerie Chur verwirklicht ist.

Nourhan Maayoufs Arbeit ist autobiografisch. Mittels Selbstporträts und Inszenierungen erzählt sie über die Erforschung häuslicher Themen und Beziehungen. Ihre Bildsprache ist eine natürliche mit dramatischer Beleuchtung. Sie verwendet minimalistische Methoden wie einfache Requisiten des Hauses und Fundgegenstände. Die visuelle Interpretation ist oft wörtlich, bittersüss und eingebettet in eine Schicht aus schwarzem Humor und Verspieltheit.

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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Three Tilapias for Two by Nourhan Maayouf
Vernissage
Do. 30.05.2019, 18.00 Uhr
Ausstellung: 31.05.–01.06.2019
Art Container, Ecke Wehntaler und Hofwiesenstrasse
Three Tilapias for Two ist eine Arbeit, die sich auf das Fehlen der männlichen Figur im Leben einer Frau konzentriert. In drei Teilen stellt sie Fragen nach: Wo ist der Vater? Fünf Jungen, und wo ist der Mann? Die miteinander verbundenen Werke sind Versuche, Ursachen und Wirkungen in Übereinstimmung zu bringen. Mittels neckischer, ergreifender Bemühungen, eine Lücke zu füllen, wird das Thema Abwesenheit akzentuiert.  Ironischerweise bringt diese Lücke auch noch eine zusätzliche Belastung mit sich.
Nourhan Maayouf
Artist in Residence
01.04.2019–26.06.2019
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Wir heissen Nourhan Maayouf aus Ägypten (*1990 in Kairo) herzlich willkommen als Gastkünstlerin an der F+F. Sie wird von Montag, 1. April 2019 bis Freitag, 2. Juni im Dachatelier der F+F wohnen und arbeiten.

Solo exhibitons:
  • May 2018, The Sea is Closed: Shallow Water, Absa bank gallery, Johannesburg, South Africa.
Group exhibition: 
  • January 2019, Nights with Rodents, Arcade gallery, Cairo, Egypt
  • December 2018, Addis Foto Festival, Addis Ababa, Ethiopia
  • November 2018, Something Else Off Biennale Cairo, Cairo, Egypt
  • June 2017, Nord Art 2017, Kunstwerk Carlshütte, Büdelsdorf, Germany
  • March 2017, Supermarket art fair, Stockholm, Sweden
  • February 2017, Photo Cairo 6: Shadows of the Imperceptible, Contemporary Image Collective, Cairo, Egypt
  • September 2016, Roznama 5, Medrar, Cairo, Egypt
  • July 2015, Stories, PH21 Gallery, Budapest, Hungary
Awards: 
  • April 2018, Cairo Photo Marathon, second prize, Danish Egyptian Dialogue Institute in collaboration with CIC (Contemporary Image Collective), Cairo, Egypt.
  • September 2016, photography prize, for My Bathroom project, part of Roznama 5, contemporary art competition, Cairo, Egypt.
  • July 2016, Absa l’Atelier 2016 grand winner, for July Tale project, Johannesburg, South Africa.
  • October 2015, Sponsored photography prize, for July Tale project as part of 26th Youth Salon of Cairo.
  • July 2015, Juror’s choice for After the Party, part of Stories exhibition, PH21 gallery, Budapest, Hungary.
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Frida, ein Film von Yvonne Pispico
Filmpräsentation
Mi. 30.01.2019
Solothurner Filmtage, Untere Steingrubenstrasse 19, 4502 Solothurn
Der Kurzfilm Frida von der Künstlerin Yvonne Pispico, ehemalige F+F Kunst-Studentin, wird dieses Jahr an den Solothurner Filmtagen präsentiert.  
 
Zu ihrem Film sagt sie: Ein japanisches Sprichwort sagt, wenn ein alter Mensch stirbt, ist es wie eine Bibliothek, die brennt. Sie möchte ein paar Bücher vor dem Feuer retten und für die Zukunft bewahren. Mit Mikrofon und Kamera besuche sie deshalb verschiedene ältere Menschen und bittet sie, ihr aus ihrem Leben zu erzählen. So entstand auch die Arbeit Frida.

Informationen zu den Abspielzeiten und Tickets:
Solothurner Filmtage
L.B.T. variabel
Plastikaluminiumröhren, Wasserhähne, Wasserablauf, Gewinde, Kunsthaare, Gips, Licht, Video
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Öffentliche Veranstaltungen
It ain't much I'm asking, if you want the truth
Ausstellung
17.01.2019–1.03.2019
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Knoerle & Baettig Contemporary stellt Arbeiten von verschiedenen Künstler_innen aus. Unter anderem präsentiert Jan Sebesta, ehemaliger F+F Kunststudent, seine Werke unter dem Titel reconstruction of the panic room from snow white and rapunzel

Aus Haaren kann viel verdeutlicht werden. Harre sind Staub- und Partikelfänger und Zeuge der Vergangenheit. Haare sind unsere Visitenkarte und unser Schmuck. Sie sind von Emotionen regelrecht geladen.
In der Märchenwelt verkörpern Haare Schönheit, Sieg und Reichtum. An anderen Orten können sie jedoch oft ekelerregend und abstossend sein. Eine freie Fortsetzung von zwei Märchen lädt zum Interpretieren ein. Der Tatort ist eröffnet!
 
Luigi Archetti
2018
Aus der Serie: Partituren (Songs)
Ink-Jet und Tusche auf Papier
29,7 x 21 cm
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
akku Kunstplattform Luigi Archetti Songs
Vernissage
Fr. 25.01.2019, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
26.01.–24.03.2019
Stiftung akku Emmen, Gerliswilstrasse 23, 6020 Emmenbrücke
yeah yeah yeah – I am feeling supersonic: In seiner neusten Zeichnungsserie Partituren (Songs) entführt Luigi Archetti (*1955) mit Zitaten aus Rocksongs in die künstlerische Welt von Bildender Kunst und Musik. Die Zeichnungen sind grafische, zum Teil phonetisch anmutende Interpretationen. Der Kopf assoziiert unweigerlich die Musik dazu. Als Zeichner, Gitarrist, Performer und Kompositeur ist Luigi Archetti ein überzeugender Tausendsassa. Er tritt als Künstler wie auch als Musiker mit Projekten weltweit auf. 

Die akku Kunstplattform widmet dem aus Brescia (I) stammenden, in Zürich lebenden Künstler eine Einzelausstellung. In installativen Settings kreiert Luigi Archetti ästhetische Spannungsräume und macht die Schnittstelle zwischen Musik und Kunst sinnlich erfahrbar. Für die Ausstellung Songs gestaltet er den Raum gleichzeitig als Bildträger und Klangkörper: Wandmalerei, Zeichnung, Ton und Video verbinden sich; visuelle und klangliche Impulse treffen atmosphärisch aufeinander. Luigi Archettis Kunst fordert unsere gesicherten Vorstellungen von Wahrnehmung heraus. Sie lädt uns ein, die Grenzen von Sehen und Hören zu überschreiten und in der Simultaneität von Bild und Ton die Welt ein Stück weit neu zu erleben.

Mehr Informationen unter akku Emmen
Lanyan Mini-Love, Installation, 2008
Yan Lan
Artist in Residence
12.10.2018–08.01.2019
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Yan Lan ist für drei Monate an der F+F zu Gast. Im Rahmen des Künstleraustauschs Zürich-Kunming der Stadt Zürich wohnt und arbeitet sie im Atelier unter dem Dach der Schule. Die F+F freut sich, sie als neue Artist in Residence begrüssen zu dürfen.  
  • 2002 obtained the Bachelor of Art, graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2005 obtained Master of Art, post graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2004–07 Be invited by Triangle Art Foundation in UK for residency program in Beijing, China
  • 2009–10 Advanced Visiting Scholar in the Department of Experimental Art in CAFA(Central Academy of Fine Arts, China)
Selected Group Exhibitions:
  • 2017 Book by hand, The National Book Art Exhibition, Luo Zhongli Art Museum,China
  • 2011 The 19th National Exhibition of Printmaking, Zhejiang Art Museum, China 
  • 2010 Counter-reciting Circumference Ratio mixed media art exhibition, Yunnan University Art Museum, Kunming, China
  • 2005 China Pingyao International Photography Festival – Coast to Coast, Contemporary Art Exhibition, Pingyao, China
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Eco – Visionaries
Do. 30.08.–11.11.2018
HEK Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein, Basel
Die Ausstellung Eco – Visionaries im HEK widmet sich dem Thema des ökologischen Wandels und präsentiert künstlerische Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen. Die Ausstellung untersucht neue Medien, Technologien und technowissenschaftliche Methoden in den Künsten und deren Bedeutung für die Wahrnehmung und das Bewusstsein des «Ökologischen». 

Mit dabei ist das Künstlerkollektiv Baggenstos/Rudolf (F+F-Kunst Alumni) mit dem Projekt From urine to protein – Ein Ökosystem. Ihre spannenden Explorationen in biologische Mikrosphären enthüllen eine Vielzahl erstaunlicher Phänomene, die zu kühnen Visionen einer hochentwickelten ökologischen Nutzung von Mikroenergiequellen aller Art inspirieren. 

Für dieses Projekt arbeiteten Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf, beide ehemalige F+F Kunst-Absolvent_innen, mit dem CGI-Spezialisten Thomas Hanhart zusammen, der auch als Leiter Informatik und Dozent für Bildsynthese an der F+F tätig ist. Er realisierte die dreiminütige hyperrealistische Computeranimation nach der Vision der Künstler_innen. Zu sehen ist eine Wasserblase die bedeckt von einem umherziehenden Schwarm nährstoffreicher Wasserlinsen durch den schwerelosen Raum der ISS International Space Station schwebt. Reflexionen und Brechungen im Wasser bringen dabei verschiedene optische Ebenen hervor. Diese gepaart mit den schwebenden Bewegungen von Objekten und Kamera sowie mit der spannungsvoll minimalistisch arrangierten Akustik von Baggenstos/Rudolf laden alle Sinne ein, sich für einen Moment mit auf die schwerelose Reise von Duckweed in Space zu begeben. Die weiteren Exponate ermöglichen zudem einen vertieften Einblick in die künstlerisch-biologische Forschungsarbeit des innovativen Kollektivs.

Kuratorinnen: Sabine Himmelsbach, Karin Ohlenschläger und Yvonne Volkart. Künstlerinnen und Künstler: Baggenstos/Rudolf (CH), Ursula Biemann (CH), María Castellanos und Alberto Valverde (ES), Fieldstations (D), Terike Haapoja (FI), HeHe (FR), Chris Jordan (US), Wanuri Kahiu (KE), knowbotiq (CH), Vanessa Lorenzo (ES/CH), Marcus Maeder (CH), AnneMarie Maes (BE), Joana Moll (ES), Rasa Smite und Raitis Smits (LV), Unknown Fields Division (GB), Ana Vaz (PT), Aline Veillat (CH/FR)
Varia
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Art from Zurich makes me want to sleep
Mi. 08.08.2018
17.00–18.15 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Daniel Morgenthaler führt ein Gespräch mit Luo Fei. Durchleuchtet wird die aktuelle Kunstszene der beiden Partnerstädte Zürich und Kunming.