Zitropress @ F+F
Zitropress ist ein Zusammenschluss aus der Siebdruckwerkstatt der F+F und verschiedenen offenen Druckateliers aus dem Verein Zitrone. Der Unterricht und die Kurse der F+F finden in der Druckwerkstatt statt. Zitropress ist auch Kursort  für alle, die sich für verschiedenste Drucktechniken interessieren und nach Einführungen selber drucken wollen. 

Bei Interesse stehen verschiedene Hand- und Andruckpressen zur Verfügung (beispielsweise für Linol, Radierungen oder für Hektografie), ein Risograf sowie:
  • zwei grosse Siebdrucktische (davon ein Frenke-Drucktisch mit Parallelhub), mit grosszügiger Siebbelichtungs- und Auswaschanlage
  • diverse Klammern und kleinere Drucktische für bedrucken von Textilien, für Kleinauflagen und mobile Produktionen
  • drei klassische 3d-Drucker «Teilmacher» und ein neuartiger Harzdrucker mit Projektionsverfahren
  • Andruck- bzw. Abziehpresse Grafix, Tiefdruckpresse
  • Geräte und Material für Umdruck (Hektografie)
In der Druckwerkstatt befinden sich vier Atelierplätze. Bei Interesse an der Mitbenützung der Druckinfrastruktur schreibe bitte ein Mail.
Zitropress
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
F+F Druckwerkstatt Zitropress
Flurststrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-E04
Zitropress ist ein neuer, gemeinnütziger Verein, der ab 2016 die offene Druckwerkstatt im Atelier der F+F Schule für Kunst und Design betreibt.

Die Druckwerkstatt dient der Gestaltung mit alten und modernen Drucktechniken, als Entwurfs- und Produktionsstätte für Kleinauflagen und als Druckatelier für Experimente. Es ist ein Zusammenschluss aus der Siebdruckwerkstatt der F+F und verschiedenen offenen Druckateliers aus dem Verein Zitrone.
 
Zitropress ist Werkstatt für alle, die sich für verschiedenste Drucktechniken interessieren und nach Einführungen selber drucken wollen. Während mehrerer Wochen im Jahr wird die Werkstatt ausserdem für den regulären Schulbetrieb sowie für Weiterbildungskurse der F+F genutzt.
Project Print – Siebdruck
Esther Schena
2. Quartal 2020/21
Kursnummer: 5038
Drucktechnik
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Fernab der digitalen Welt entdeckst du in der Siebdruckwerkstatt das Handwerk und dessen künstlerisches Potenzial. Der Siebdruck beruht auf dem Prinzip der Schablone, demzufolge die Bilder mit Farbschichten übereinander gedruckt werden.
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Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht
10.05.–30.06.2012
Stadtgalerie im PROGR, Waisenhausplatz 30, 3001 Bern
«Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht» mit den ehemaligen Kunststudierenden Yvonne Scarabello und Lauren Wildbolz, sowie dem ehemaligen F+F Siebdruckdozent Søren Berner in der Stadtgalerie Bern.

Das Projekt thematisiert das Selbermachen als widerständigen Akt gegenüber der Fremdversorgung. Emanzipierte Macherinnen und Macher setzen ihre Ideen unabhängig um, und beweisen sich als Generalistinnen und Generalisten. Die Ausstellung fokussiert auf eine Qualität, die andere Kriterien als die Wirtschaftlichkeit oder die schnellste Möglichkeit des Produzierens in den Vordergrund stellt. Gezeigt werden Dinge, die bestmöglich und um ihrer selbst Willen hergestellt sind. Solche Objekte sind Unikate und nehmen für ihre Herstellung viel Zeit in Anspruch. Die Aktionen während des Projektes sind so angelegt, dass das Publikum sich aktiv in «Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht» einmischen kann.
Illustration: Benjamin Güdel
Mitteilungen
Sommerateliers 2010
09.04.2010
Unter der Leitung von international tätigen KünstlerInnen oder Designern sind im Juli verschiedenste kreative Arbeitsmethoden und Ansätze zu entdecken.

Der Workshop Illustration geht der Frage nach, wie der Inhalt eines Textes in eine bildnerische Sprache übersetzt werden kann. Dabei soll unter der Leitung von Benjamin Güdel aus den entstandenen Illustrationen eine fiktive Zeitschrift entstehen.

Im Workshop Playback bei Sonja Feldmeier wird im Rückwärtsgang die fiktionale Entstehungsgeschichte eines Kunstwerks bis hin zu seiner Initialzündung entwickelt. Die dafür einzusetzenden Medien sind frei wählbar.

Wer fotografisch arbeiten möchte, widmet sich bei Jörg Koopman in Hey – you snapped me den individuellen Grenzen, Hemmungen und Faux Pas, mit denen man sich auseinandersetzen muss, wenn man mit der Kamera unterwegs ist.

Das Medium von Andy Warhol – der Siebdruck – steht im Workshop von Søren Berner Erlandsen im Mittelpunkt. Dort wird das Handwerk des Druckverfahrens erlernt, um es auf grafische und künstlerische Ideen anwenden zu können.

In Post-painterly-image bei Diana Dodson findet eine Reflexion der eigenen malerischen Praxis im Dialog mit gegenwärtigen Positionen der Malerei statt. Aktuelle Tendenzen der Malerei werden beleuchtet und in bildnerischen Experimenten erprobt
Einführung Siebdruck
Yves Sablonier
Während eines Tages lernst du die Geräte und Werkzeuge der Druckwerkstatt «Zitropress» kennen und du erprobst deren Einsatz.
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Kunstraum R57_Siebdruck
Mitteilungen
Bildwelten 9–Vom Zauber des Alltäglichen
Ausstellung
02.12.–19.12.2015
Vernissage
Mi. 2.12.2015 ab 18.00–21.00 Uhr
Öffnungszeiten
Mi.–Sa. von 18.00–20.00 Uhr
Kunstraum R57, Zürich
Das Spektrum reicht von Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Objektkunst und Video. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind ein performatives Sound Poem und ein kollektiver, meditativer Spaziergang durch das Quartier. Die Ausstellung versammelt figurative sowie abstrakte Arbeiten und zeugt von einer feinfühligen Auseinandersetzung der Kunstschaffenden mit ihrer unmittelbaren Umgebung.

In ihrer Dichte und Vielfalt führt sie vor Augen, dass (Bild-)Welten auch im Kleinen entstehen können ohne etwas von ihrer Anziehungskraft einzubüssen.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
ON THE ROCKS
30.01.2015–01.03.2015
Doppelausstellung: Luigi Archetti & Cathrin Lüthi K

Archetti lässt uns durch eine Soundinstallation an den uns unbekannten Geräuschen, die im Innern des Gletschers zu hören sind, teilhaben.

Ergänzt wird diese durch zwei Videoprojektionen und eine Serie von Siebdruckarbeiten, die sich mit der Vergänglichkeit und dem natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen auseinandersetzen:

Sämtliche Werke werden neu und spezifisch für diese Ausstellung und den Raum geschaffen und so auch nur dort existieren.
Parallel zur Ausstellung in der Kunsthalle findet im Gletschergarten die Sonderausstellung «Gletscher der Welt» statt.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Impression
Vernissage
Sa. 28.11.2009, 17.00 Uhr
Ausstellung
29.11.2009–31.01.2010
Kunsthaus Grenchen
Im Rahmen der Druckgrafik-Ausstellung Impression hat das Kunsthaus Grenchen die F+F eingeladen, Druckgrafiken zu präsentieren. So:ren Berner (Dozent Siebdruck), Thomas Bruderer und Alexandra Meyer, beide Studierende aus dem Vorkurs im Modulsystem, zeigen eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Die jurierte Jahresausstellung Impression richtet den Fokus auf das druckgrafische Schaffen, den Schwerpunkt des Kunsthauses. Zusätzlich zu den von der Jury ausgewählten Kunstschaffenden hat das Kunsthaus Grenchen dieses Jahr die F+F Schule angefragt, einen Einblick in das junge Schaffen zu präsentieren.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Esther Schena: Aussicht 3 2008, Öl auf Baumwolle, 50 x 40 cm Aus der Serie "in Viadi 1"
Mitteilungen
Was macht eigentlich... Esther Schena?
16.04.2010
Esther Schena, die 2007 an der F+F ihr Kunststudium abschloss, war und ist viel unterwegs. Aufgewachsen ist sie in einem der äussersten Zipfel der Schweiz, im Bündner Münstertal. Die Mehrsprachigkeit – Romanisch, Deutsch und Italienisch – versteht sich in dieser Grenzregion von selbst. Mit 16 zog Esther nach Winterthur, um dort eine Lehre als Siebdruckerin zu absolvieren. Nach einigen Jahren Tätigkeit in ihrem erlernten Beruf absolvierte sie den Vorkurs in St. Gallen. Anschliessend führte ihr Weg nach Florenz, wo sie sich an der «Accademia di Belle Arti Firenze» in klassischer Malerei und Bildrestauration weiterbildete. Nach einem Sprachaufenthalt in Vancouver zog Esther nach Zürich und entschied sich für ein Kunststudium an der F+F.

Obwohl sie handwerklich von ihren früheren Ausbildungen schon einiges Wissen mitbrachte, konnte sie an der F+F vom offenen Umfeld viel profitieren. Während sie davor, wie sie sagt «technisch und unbewusst» arbeitete, lernte sie hier ihre eigene Arbeit zu reflektieren, darüber vor andern zu reden und zum eigenen Schaffen Stellung zu beziehen. Esther nutzte die Vielfalt des Lehrangebots und beschäftigte sich mit für sie neuen Genres wie etwa der Fotografie oder der dreidimensionalen Gestaltung. Auch ihr Austauschsemester an der «School Of The Museum Of Fine Arts» in Boston gab Esther neue künstlerische Inputs. Gegen Studienende konzentrierte sich Esther wieder auf die Malerei. Mit ihrer Diplomarbeit ‚Verschiedene Bilder - ein Ausschnitt des Ganzen’ wurde sie von einer Jury für die «Plattform 08»-Ausstellung als vielversprechende Nachwuchskünstlerin ausgewählt.

Esthers Bilder orientieren sich an der realen Umgebung von Menschen. Sie arbeitet mit Fotos als Skizzen und wählt oft Ausschnitte daraus als Sujets für ihre Malerei. Viele ihrer Bilder sind Teile von Bildergruppen oder Serien. Nicht das Spektakuläre, Aussergewöhnliche interessiert Esther, sondern die Normalität und der «Wiedererkennungseffekt durch das Banale«. Zwar nimmt sie die Realität als Vorlage, aber Farben und Stimmungen sind frei interpretiert und sollen die Emotionen der BetrachterInnen ansprechen. Sie male technisch zwar eher traditionell, inhaltlich aber konzeptionell. «Die Matratze an der Wand hat für mich den gleichen Wert wie das Haus im Nebel», umschreibt Esther ihre Sujetwahl.

Der Schritt von der F+F ins «richtige» Leben war nicht einfach. Esther musste erst einmal ganz pragmatisch herausfinden, wie sich die Kunst in ihrem Alltag unterbringen lässt. Wie viel Broterwerb lässt sich mit ihrer künstlerischen Tätigkeit vereinbaren, so dass sie ihren Lebensunterhalt dennoch bestreiten kann? Inzwischen hat Esther sich recht gut in beiden Welten eingerichtet: Sie ist zu 50 Prozent in einer Behinderten-Wohngruppe tätig und gibt Siebdruck-Kurse im Zürcher Dynamo. Sie versteht sich aber in erster Linie als Künstlerin und arbeitet regelmässig in ihrem Atelier in der Nähe der Hardbrücke, das sie mit drei weiteren Künstlern teilt. Der Austausch mit anderen KünstlerInnen ist Esther sehr wichtig. Sie steht noch immer in Kontakt mit ehemaligen F+F-KollegInnen, mit einer von ihnen wohnt sie sogar zusammen. Diese gute Vernetzung bringt Esther viel, einerseits für ihre persönliche künstlerische Entwicklung und anderseits durch neue Kontakte, die ihr schon das eine oder andere Mal eine Ausstellungsbeteiligung und Bildverkäufe ermöglicht haben.

Viele Visionen von früher haben sich bei Esther als Künstlerin erfüllt und sie ist momentan sehr engagiert: 2009 hat sie den Kulturförderungspreis des Kantons Graubünden erhalten. Noch bis Mitte Mai stellt Esther in der Gruppenausstellung «Identität Schweiz» mit ehemaligen und aktuellen F+F-Studierenden im CentrePasqu’art in Biel aus. Von Mai bis Oktober läuft in Mels die Ausstellung «Denkpause», für die Esther eine Arbeit direkt auf die Fassade eines Stalles gemalt hat. Im Sommer ist sie als eine von fünf KünstlerInnen an der Triennale im Museum Ladin in Alta Badia, Südtirol, vertreten.

Und im Juli ist sie wieder unterwegs: diesmal nach Paris. Dort kann Esther während vier Monaten mit einem Atelierstipendium von visarte Graubünden in der Cité internationale des Arts wohnen und arbeiten. Esther betrachtet die quirlige Metropole als ihren Ruhepol: Für einmal kann sie sich voll und ganz ihrer Arbeit, der Kunst, widmen.

Daliah Kohn
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Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
Belas Albas
Vernissage
Fr. 1.09.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
2.09.–16.09.2017
Öffnungszeiten:
Mi.–Fr. 14.00–17.00 Uhr
Sa. 14.00–17.00 Uhr
Galerie/edition Z, Vazerolgasse 6, 7000 Chur
Zur Ausstellung von Esther Schena, F+F Dozentin, erscheint ein 40-seitiger, 4-farbiger Katalog und eine Edition von 20 Unikaten (Siebdruck/Mischtechnik).

Mehr Informationen unter:
Galerie/edition Z
Siebdruckwerkstatt, Fotoreportage: Véronique Hoegger
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Öffentliche Veranstaltungen
Alles wird gut
12.–22.09.2013
Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Ausstellung in die Shedhalle der Roten Fabrik steht unter dem Motto «Alles wird gut», dem Thema des ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs.

«Alles wird gut»: Hinter dieser pauschalen «plakativen» Aussage können sich Visionen, Kritik, Vorschläge oder auch Ironie verbergen. Jede Generation muss sich mit den Resten der Vergangenheit und der Kritik am Neuen auseinandersetzen sowie an den Verbesserungen der Zukunftsaussichten arbeiten.

Der Wettbewerb wurde an Schulen, intern unter den Künstlern der Roten Fabrik und beim Berufsverband der Schweizer Künstler der «visarte» ausgeschrieben. Eine Wettbewerbsbedingung war maximal zweifarbig. Aus den eingereichten Entwürfen wurden elf ausgewählt und produziert. Diese visualisieren die Vielfalt der eingereichten Arbeiten, die mit Witz und Augenzwinkern den Betrachter auf Ideen hinweisen. Es sind junge Gestalter und gestandene Künstler, deren Werke wir in Wien und nun in Zürich präsentieren.

Zum Thema «Alles wird gut» wurden 11 Plakate im Format A0 841 x 1189 mm gedruckt, als Kleinauflage von 20 Exemplaren im Druckatelier der Roten Fabrik.

Folgende Künstlern und Gestalter sind vertreten mit einem Plakat „Alles wird gut»: Luigi ArchettiMichael Calabro, L'ALTRO Design, Erik Dettwiler, Klaus-Martin Gareis, Cristina Jäggi, Nadine Kamber, Andreas Läber, Raymi Mendoza, Raoul Müller und David Nyffenegger.

«Jubiläumsdruckmappe»
Zum Jubiläum der Roten Fabrik und des Druckateliers 2010 haben der Künstlerverein und die Betreuer des Druckateliers als Inizianten das Projekt Jubiläumsdruckmappe realisiert. Dreissig Künstler beteiligten sich an diesem Projekt. Es entstanden fünf Siebdrucke, zwei Hochdrucke, drei Pigmentdrucke, eine Monotypie und zwanzig Tiefdrucke. Die kleine Auflage von dreissig Exemplaren macht diese Jubiläumsdruckmappe zur Exklusivität. Das Format aller Originaldruckgrafiken ist 30 cm x 30 cm und zeigt in eindrücklicher Weise Kleines und Feines aus der Roten Fabrik. Alle beteiligten Künstler haben zu diesem Anlass ihren persönlichen Beitrag mit ihrer Handschrift zum Thema Fabrik und Kunst geleistet.

Die F+F Schule für Kunst und Mediendesign unterstützte das Projekt als Klassenarbeit im ersten Lehrjahr der Gestalter und entwickelte den visuellen Auftritt vom Flyer zur Broschüre mit viel Herzblut und Aufwand.

Druckgrafiken der Künstler in Alphabethischer Reihenfolge:
Astrid Amadeo, Sonja Amsler, Ian Anüll, Luigi Archetti, Eva Bertschinger, Marketa Bartos, Brigitte Friedlos, Federica Gärtner, Werner Graf, Christian Grossert, Pascal Häusermann, Alex Herzog, Rosina Kuhn, Gregor Lanz, Dave LaMarr, Mara Mars, Albert Mauerhofer, Kesang Namgayal LamdarkAnn Nelson, Marion Richter, Venice Spescha, Sämi Scherrer, Lisa Schiess, Klaudia Schifferle, Peter Schneebeli, Maya Stockmann, Teres Wydler, Hans X.Hagen, Marc Zeier, Lamia Moghazy (Artist in Residence, Ägypten)

Der Verein Druckatelier Rote Fabrik, zeigt die Plakate, die Jubiläumsdruckmappe «30 Jahre Rote Fabrik» und weitere ausgewählte Druckgrafiken, welche vorwiegend im Druckatelier Rote Fabrik entstanden.

Der Künstlerverein der Roten Fabrik hat sich vor 18 Jahren für ein Druckatelier eingesetzt, welches autonom bewirtschaftet wurde. Die Betreiber dieser Werkstatt sind Künstler/Innen, und sie haben den Betrieb in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und ausgebaut. Die Infrastruktur wurde so eingerichtet, dass ein Unterricht für Künstler und Schulen sowie druckgrafische Projekte von einzelnen oder Gruppen möglich waren.

Das Druckatelier hat seit dem Brand am 11. Mai 2012 noch keinen Ersatzraum. Seit diesem Tag erarbeiten die Betreuer des Ateliers eine Grundlage, damit ihr Angebot einer Druckgrafischen Werkstatt auch weiterhin ein Teil der Roten Fabrik in Zukunft sein wird. Deshalb
präsentieren sie unter dem Motto «Alles wird gut» ihre Erzeugnisse aus dem Atelier und laden dazu Gastkünstler ein.

Kuratoren: Astrid Amadeo, Albert Mauerhofer, Søren Berner
Mitteilungen
Ehemalige F+F Kunststudent*innen kuratieren den kunstkasten in Winterthur
21.02.2013
Ab März 2013 wird ein neues Team bestehend aus den Künstlerinnen Monika Schmid, Karin Wiesendanger und Judith Weidmann die Ausstellungen im kunstkasten Winterthur kuratieren.

Der kunstkasten hat sich über die letzten Jahre als Plattform aktueller Kunst inmitten einer sich ständig entwickelnder und verändernder Umgebung behauptet. Oft ist dieser Kontext in seiner Komplexität und Mehrschichtigkeit zum Thema der jeweiligen künstlerischen Bespielung geworden.

Der kunstkasten hat sich als Raum, in dem Kunst auf sehr hohem Niveau gezeigt wird, etabliert.
Qualität und Innovation, mit dem Ziel weiterhin herausragende Kunst zu zeigen, ist zukünftig unsere Herausforderung. Wir freuen uns darauf.

Das neue Team:

Monika Schmid hat an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich bildende Kunst studiert und 2011 abgeschlossen. Sie teilt sich zusammen mit Karin Wiesendanger ein Atelier am Lagerplatz in Winterthur. Ihre künstlerische Auseinandersetzung bewegt sich zwischen Themenfelder wie Stadt und Raum, Mensch und Gesellschaft, welche sie anhand der Medien Fotografie, Malerei und Zeichnung umsetzt.
Sie freut sich auf interessante kommende Ausstellungen im kunstkasten und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team.

Karin Wiesendanger hat ebenfalls an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich bildende Kunst studiert und 2011 abgeschlossen. Seither waren ihre Arbeiten u.a. in Winterthur im Atelier Sidi, der Dezemberausstellung im Kunstmuseum, im Oxyd und im kunstkasten zu sehen. Geschichten, Momentaufnahmen, Beobachtung und Leerräume, die ein Geheimnis tragen, interessieren die Künstlerin.
Neben der Kunst arbeitet die gelernte Schrift- und Reklamegestalterin in einer Siebdruckerei und als Aufsichtsperson im Fotomuseum Winterthur. Sie ist gespannt und freut sich sehr, auf das was im und um den kunstkasten passiert.

Und auch Judith Weidmann hat an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich bildende Kunst studiert und 2011 abgeschlossen. Vorzugsweise arbeitet sie in Kollektiven, u.a. ist sie Mitglied der KünstlerInnengruppe Sweeterland. Ihr inhaltliches Interessefeld bewegt sich zwischen Arbeit, Raum und Zeit.
Sie freut sich auf die kuratorische Tätigkeit für den kunstkasten und das Kennenlernen von vielen interessanten Positionen und deren KünstlerInnen.
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Siebdruck-Workshop und Ausstellung der F+F am Quartierfest im Freilager
Sa. 24.09.
11.00–17.00 Uhr
Freilager-Platz
F+F wird am Freilager Quartierfest die Angebote der Schule präsentieren. Zusätzlich bietet wir einen Workshop, in dem mit Siebdruck T-Shirts bedruckt werden können und die Möglichkeiten des 3D-Drucks gezeigt werden. Der Workshop eignet sich für Kinder ab etwa 7 Jahren und natürlich auch für Erwachsene.
Werkgespräch Yves Sablonier
Montag, 24. September 2012, 10 - 12 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Raum E03
Werkgespräch Yves Sablonier
Montag 24. September 2012, 10 bis 12h, Raum E03

Dozierende und Gäste des Studiengangs Visuelle Gestaltung präsentieren ihre Arbeit und diskutieren ihre Praxis als GrafikdesignerInnen. Für die Studierenden bietet sich die einmalige Gelegenheit unterschiedliche Positionen und Arbeitsweisen – über verschiedene Gestaltergenerationen hinweg –
aus nächster Nähe kennenzulernen und gleichzeitig zu erfahren, wer die Dozierenden als gestalterische Persönlichkeiten sind.

Yves Sablonier (*1970, Beton-Jenischer, Zürich) arbeitet seit mehr als 20 Jahren selbständig als unfreiwilliges Multitalent (und als Autodidakt) in den Bereichen Grafik, Kunst und Programmierung. Sein Schwerpunkt in den elektronischen Medien ist Oberflächendesign für Web und Lernmedien, er gestaltet aber auch Bücher, Ausstellungen und andere Sehenswürdigkeiten. Sein persönliches Interesse gilt der Verbindung von digitalen und analogen Welten, demnächst Web 4.0. Darum betreibt er mit ein paar FreundInnen eine kleine Siebdruckerei (Citro Druck) und publiziert Zeichnungen und Druckgrafik, vorwiegend mittels Schnappsdruck (malheft.ch, Hektografie). Von 2001–2006 unterrichtete er elektronische Medien an der Hochschule Luzern und wirkte an Forschungs-projekten über Farbe und bewegtes Plakat mit. Seit 2012 unterrichtet er in Luzern im Nachdiplom-studium «Buchgestaltung» und schreibt an einer Fachrecherche für einen Kinderbuchverlag – unter anderem über den Einsatz von Illustration, bewegten Bildern und Interaktion in digitalen Büchern. Yves Sablonier engagiert sich seit langer Zeit für Schweizer Jenische. Mitte September wird eine von ihm gestaltete und vom BAK unterstützte Webseite über Geschichte und Gegenwart von Jenischen in der Schweiz publiziert.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Workshop: Print your Lace!
Sa. 01.02.2014, 13.00–16.00 Uhr
Bedrucken Sie ihr T-Shirt mit einem Hauch von Vergangenheit!

Was macht den Reiz von Dingen aus, denen etwas Vergangenes anhaftet? Spitzenkrägen aus Grossmutters Zeiten, farbige Sonnenbrillen und schnittige Autos aus den 50er Jahren faszinieren als schwer zu bekommende Originale und stehen auch nachgemacht hoch im Kurs. Spielen Sie mit dieser Begeisterung, lassen Sie sich auf einen Stilmix ein und bringen Sie Motive aus der Vergangenheit auf ein Kleidungsstück der Gegenwart!

Bitte eigene T-Shirts mitbringen. Sie können aber auch T-Shirts käuflich vor Ort erwerben, so lange der Vorrat reicht. Mit Silvia Bär und Esther Schena von der mobilen Siebdruckwerkstatt Farbspur.

Samstag, 1. Februar 2014, von 13 bis 16 Uhr.
Einstieg jederzeit möglich.
Kostenpauschale: 20 CHF für Erwachsene, 10 CHF für Kinder.
Für Fragen und Anmeldungen: marilena.cipriano@zhdk.ch, Tel. 043 446 67 10

Anmeldeschluss:
Freitag, 31. Januar 2014 um 12 Uhr.

Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, sofern es noch freie Plätze gibt.
Girod/ Gründisch – Gestaltung, Julien Gründisch, 2003.
Mitteilungen
Studienausflug Vorkurs
Kurzbericht
03.04.2003
Pünktlich auf die Minute konnte uns Hansruedi Moser von «Bürki + Moser – Schriftgestaltung» in Empfang nehmen und begann gleich mit der Führung durch seinen Produktionsbetrieb mit Erläuterungen und Demonstrationen zu Schrifttafeln, Siebdruck, Schriftsatz, –gestaltung, –schnitt und –montage sowie Gigaplott. Zahlreiche Dokumentationen von Arbeiten aus seinem Betrieb lagen auf, insbesondere auch der Arbeitsordner für die Schnupperwoche. Am Schluss konnte er dem Betteln nicht mehr widerstehen und verteilte kleine (Farbfolien) Geschenke.

Bereits wieder ausgeruht, umschmeichelt von der milden Frühlingssonne, wurden wir zu unserem nächsten Besuch bei «Girod/ Gründisch – Gestaltung» eingelassen. Dominique Girod und ihr Mann Julien Gründisch führten uns durch ihre Projekte und zeigten uns auch ihre Entwürfe dazu: eine grosse Bereicherung, Einblick zu bekommen ins Suchen, Vortasten, Erfinden, Verwerfen, Ändern, Vorschlagen und Ausführen. Auch diese sehr persönlich präsentierte Betriebsbesichtung war ein hautnahes erkenntnisreiches Erlebnis.
Unser Dank – je ein «Vorkurs 1 – Memory» – wurde an beiden Orten mit Freude entgegengenommen!

Abschluss – wir wurden ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten von Eva Bechstein freundlich zur Ausstellung eingelassen – bot uns Jurek Zaba mit seinen neusten Arbeiten im Trudelhaus. Eine exzellente Gelegenheit des Klassenlehrers "Stimme" zu sehen.

Jörg Niederberger, 3.2003
Project Print – Urban Printing
Claudia Blum
Esther Schena
4. Quartal 2020/21
Kursnummer: 5066
Drucktechnik
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich und extern

Ein Ort – was macht ihn aus, worin widerspiegelt sich sein Charakter? Druck Eindruck, Ausdruck, Impressionen: Verschiedene Orte der Stadt Zürich dienen dir als Inspiration, als Schauplatz für eine intensive Auseinandersetzung mit dem «Druck» als Gestaltungsmedium.
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