Papier, Druck, Produktion
Unterrichtssituation, Foto: Anika Rosen 
Was musst du über Papier wissen, um es im Druck präzise und gezielt einzusetzen? Mit welchen Techniken kann ein Logo geprägt werden? Und welche Druck- und Bindearten stehen für die Buchgestaltung zur Verfügung?
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Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Siebdruck-Workshop und Ausstellung der F+F am Quartierfest im Freilager
Sa. 24.09.
11.00–17.00 Uhr
Freilager-Platz
F+F wird am Freilager Quartierfest die Angebote der Schule präsentieren. Zusätzlich bietet wir einen Workshop, in dem mit Siebdruck T-Shirts bedruckt werden können und die Möglichkeiten des 3D-Drucks gezeigt werden. Der Workshop eignet sich für Kinder ab etwa 7 Jahren und natürlich auch für Erwachsene.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht
10.05.–30.06.2012
Stadtgalerie im PROGR, Waisenhausplatz 30, 3001 Bern
«Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht» mit den ehemaligen Kunststudierenden Yvonne Scarabello und Lauren Wildbolz, sowie dem ehemaligen F+F Siebdruckdozent Søren Berner in der Stadtgalerie Bern.

Das Projekt thematisiert das Selbermachen als widerständigen Akt gegenüber der Fremdversorgung. Emanzipierte Macherinnen und Macher setzen ihre Ideen unabhängig um, und beweisen sich als Generalistinnen und Generalisten. Die Ausstellung fokussiert auf eine Qualität, die andere Kriterien als die Wirtschaftlichkeit oder die schnellste Möglichkeit des Produzierens in den Vordergrund stellt. Gezeigt werden Dinge, die bestmöglich und um ihrer selbst Willen hergestellt sind. Solche Objekte sind Unikate und nehmen für ihre Herstellung viel Zeit in Anspruch. Die Aktionen während des Projektes sind so angelegt, dass das Publikum sich aktiv in «Zyt ha, zyt nä – Alles selbst gemacht» einmischen kann.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Workshop: Print your Lace!
Sa. 01.02.2014, 13.00–16.00 Uhr
Bedrucken Sie ihr T-Shirt mit einem Hauch von Vergangenheit!

Was macht den Reiz von Dingen aus, denen etwas Vergangenes anhaftet? Spitzenkrägen aus Grossmutters Zeiten, farbige Sonnenbrillen und schnittige Autos aus den 50er Jahren faszinieren als schwer zu bekommende Originale und stehen auch nachgemacht hoch im Kurs. Spielen Sie mit dieser Begeisterung, lassen Sie sich auf einen Stilmix ein und bringen Sie Motive aus der Vergangenheit auf ein Kleidungsstück der Gegenwart!

Bitte eigene T-Shirts mitbringen. Sie können aber auch T-Shirts käuflich vor Ort erwerben, so lange der Vorrat reicht. Mit Silvia Bär und Esther Schena von der mobilen Siebdruckwerkstatt Farbspur.

Samstag, 1. Februar 2014, von 13 bis 16 Uhr.
Einstieg jederzeit möglich.
Kostenpauschale: 20 CHF für Erwachsene, 10 CHF für Kinder.
Für Fragen und Anmeldungen: marilena.cipriano@zhdk.ch, Tel. 043 446 67 10

Anmeldeschluss:
Freitag, 31. Januar 2014 um 12 Uhr.

Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, sofern es noch freie Plätze gibt.
Arbeiten aus den HF Studiengängen Film, Fotografie, Mode und Visuelle Gestaltung — aus dem Studienjahr 2025.
Jahresausstellung 2025
Vernissage
Mi. 19.11.2025, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
20.–26.11.2025, Mo.–Fr. von 9.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Gemeinsam mit euch möchten wir auf ein inspirierendes Jahr zurückblicken und darauf anstossen: Mit einer Ausstellung der Jahresarbeiten aus den HF-Studiengänge Film, Fotografie, Modedesign und Visuelle Gestaltung. Wir laden euch herzlich zur Vernissage mit Apéro am Mittwoch, den 19. November 2025 ein.

Die Ausstellung zeigt die vielfältigen gestalterischen Prozesse und Perspektiven an der F+F:

Im Studiengang Film HF sind ausgewählte Kurzfilme aus zwei Showcases zu sehen sowie Arbeiten aus dem Pro-
jekt Kinematic Foto Story, einer Zusammenarbeit mit den Studiengängen Fotografie und Visuelle Gestaltung unter der Leitung von Samuel Ammann.

Der Studiengang Fotografie HF präsentiert Projekte aus unterschiedlichen Semestern, von ersten Auseinander-
setzungen mit prozesshaftem Arbeiten zum Thema «fremder vertrauter Ort» bis hin zu den experimentellen Inszenierungen aus Shifting Realities, bei denen Studier-
ende unter der Leitung von Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger Alltägliches in poetische Bildwelten verwandeln.

Im Studiengang Modedesign HF sind Entwürfe zu sehen, die im Seminar Formsprache bei Kathrin Kathrin Troxler Schnur entstanden sind. Die Studierenden untersuchten Körperformen, Proportionen und Silhouetten und entwick-
elten daraus ihre persönliche gestalterische Handschrift.

Der Studiengang Visuelle Gestaltung HF zeigt eine lebendige Mischung aus Animationen, Magazinen, Plakaten, Siebdrucken und typografischen Experimenten, unter ander-
em aus dem Unterricht Kurz und bewegt bei Josh Schaub. Alle Projekte zeigen Ergebnisse aus einem Jahr intensiver gestalterischer Erkundung und Auseinandersetzung.

Die Ausstellung gibt Einblick in das breite Spektrum der gestalterischen Ausbildung an der F+F, von Film und Foto-
grafie über Mode bis zur visuellen Kommunikation und macht sichtbar, wie vielfältig kreatives Denken und Lernen an unserer Schule gelebt wird.
Festivalplan Chreis9-Fäscht und Eröffnung Kochpark
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Chreis9-Fäscht und Eröffnung Kochpark
Fr. 27.–29.06.2025
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss, Druckwerkstatt Zitropress, F+F Kantine

Freitag, 27. Juni 2025

  • 18.00 Eröffnungsrede Stadträt:innen, Grün Stadt Zürich und OK
  • 18.00–21.30 Uhr Festprogramm im Park

Samstag, 28. Juni 2025

  • 11.00–18.00 Uhr Infostand der F+F Schule für Kunst und Design im Kochpark
  • 11.00–17.00 Uhr Caffè, Kuchen und Snack in der F+F Kantine und im Garten
  • 1.00–17.00 Flohmarkt auf dem Bahnwagen
  • 12.00–18.00 Uhr Kurz- und Experimentalfilmprogramm in der Aula 
  • 12.00–18.00 Uhr Siebdrucken in der Druckwerkstatt Zitropress
  • 14.00 und 16.00 Uhr: Geführte Rundgänge durch die Ateliers und Werkstätten der F+F
  • 18.00–20.30 Uhr: Kinoprogramm in der Aula: Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings (2007, 98 Minuten) ein Film von Thomas Haemmerli im Anschluss ein Gespräch mit dem Filmemacher. Darauf folgend: Züri glitzärät ein Film von Pino-Max Wegmüller (2012, 33 Minuten)

F+F Kantine Barbetrieb 11.00–21.00 Uhr
Festprogramm im Park 11.00–02.00 Uhr

Sonntag, 29. Juni 2025

  • 11.00–16.00 Uhr Brunch in der F+F Kantine und im Garten
  • 12.00–16.00 Uhr Infostand der F+F Schule für Kunst und Design im Kochpark
  • 12.00–16.00 Uhr Kurz- und Experimentalfilmprogramm in der F+F Aula 
  • 12.00–16.00 Uhr Siebdrucken in der F+F Druckwerkstatt Zitropress
  • 14.00 und 15.00 Uhr geführte Rundgänge durch die Ateliers und Werkstätten der F+F
  • 16.00–18.30 Uhr Kinoprogramm in der F+F Aula: Züri glitzärät ein Film von Pino-Max Wegmüller (2012, 33 Minuten) und anschliessend Brunaupark (2024, 91 Minuten) ein Film von Felix Hergert und Dominik Zietlow im Anschluss ein Gespräch mit dem Filmemacher Felix Hergert

F+F Kantine Barbetrieb 11.00–21.00 Uhr
Festprogramm im Park 11.00–18.00 Uhr

Werkgespräch Yves Sablonier
Montag, 24. September 2012, 10 - 12 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Raum E03
Werkgespräch Yves Sablonier
Montag 24. September 2012, 10 bis 12h, Raum E03

Dozierende und Gäste des Studiengangs Visuelle Gestaltung präsentieren ihre Arbeit und diskutieren ihre Praxis als GrafikdesignerInnen. Für die Studierenden bietet sich die einmalige Gelegenheit unterschiedliche Positionen und Arbeitsweisen – über verschiedene Gestaltergenerationen hinweg –
aus nächster Nähe kennenzulernen und gleichzeitig zu erfahren, wer die Dozierenden als gestalterische Persönlichkeiten sind.

Yves Sablonier (*1970, Beton-Jenischer, Zürich) arbeitet seit mehr als 20 Jahren selbständig als unfreiwilliges Multitalent (und als Autodidakt) in den Bereichen Grafik, Kunst und Programmierung. Sein Schwerpunkt in den elektronischen Medien ist Oberflächendesign für Web und Lernmedien, er gestaltet aber auch Bücher, Ausstellungen und andere Sehenswürdigkeiten. Sein persönliches Interesse gilt der Verbindung von digitalen und analogen Welten, demnächst Web 4.0. Darum betreibt er mit ein paar FreundInnen eine kleine Siebdruckerei (Citro Druck) und publiziert Zeichnungen und Druckgrafik, vorwiegend mittels Schnappsdruck (malheft.ch, Hektografie). Von 2001–2006 unterrichtete er elektronische Medien an der Hochschule Luzern und wirkte an Forschungs-projekten über Farbe und bewegtes Plakat mit. Seit 2012 unterrichtet er in Luzern im Nachdiplom-studium «Buchgestaltung» und schreibt an einer Fachrecherche für einen Kinderbuchverlag – unter anderem über den Einsatz von Illustration, bewegten Bildern und Interaktion in digitalen Büchern. Yves Sablonier engagiert sich seit langer Zeit für Schweizer Jenische. Mitte September wird eine von ihm gestaltete und vom BAK unterstützte Webseite über Geschichte und Gegenwart von Jenischen in der Schweiz publiziert.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Impression
Vernissage
Sa. 28.11.2009, 17.00 Uhr
Ausstellung
29.11.2009–31.01.2010
Kunsthaus Grenchen
Im Rahmen der Druckgrafik-Ausstellung Impression hat das Kunsthaus Grenchen die F+F eingeladen, Druckgrafiken zu präsentieren. So:ren Berner (Dozent Siebdruck), Thomas Bruderer und Alexandra Meyer, beide Studierende aus dem Vorkurs im Modulsystem, zeigen eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Die jurierte Jahresausstellung Impression richtet den Fokus auf das druckgrafische Schaffen, den Schwerpunkt des Kunsthauses. Zusätzlich zu den von der Jury ausgewählten Kunstschaffenden hat das Kunsthaus Grenchen dieses Jahr die F+F Schule angefragt, einen Einblick in das junge Schaffen zu präsentieren.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
ON THE ROCKS
30.01.2015–01.03.2015
Doppelausstellung: Luigi Archetti & Cathrin Lüthi K

Archetti lässt uns durch eine Soundinstallation an den uns unbekannten Geräuschen, die im Innern des Gletschers zu hören sind, teilhaben.

Ergänzt wird diese durch zwei Videoprojektionen und eine Serie von Siebdruckarbeiten, die sich mit der Vergänglichkeit und dem natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen auseinandersetzen:

Sämtliche Werke werden neu und spezifisch für diese Ausstellung und den Raum geschaffen und so auch nur dort existieren.
Parallel zur Ausstellung in der Kunsthalle findet im Gletschergarten die Sonderausstellung «Gletscher der Welt» statt.
Siebdruck auf Textil
Foto: Claudia Breitschmid
Sommeratelier Juli 2027
Kursnummer: 7867
Drucktechnik

Dieser Kurs geht weit über das selbstgemachte T-Shirt hinaus. Du verschiedene Techniken kennen, wie deine Ideen und Farben auf Textilien gedruckt werden - und wie du dich auch im eigenen Atelier oder zu Hause für Textildruck einrichten kannst.
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Siebdruck auf Textil
Foto: Yannick Billinger
Sommeratelier Juli 2026
Kursnummer: 7358
Drucktechnik
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Siebdruck auf Textilien geht über das selbstgemachte T-Shirt hinaus. Du lernst du verschiedene Techniken kennen, wie deine Ideen und Farben auf Textilien gedruckt werden - und wie du dich im Atelier oder zu Hause für Textildruck einrichten kannst.
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Postkarte von Laura Jurt, gedruckt von Zitropress
Zitropress
Zitropress wird 13 Jahre
Apéro und Ausstellung
Freitag, 24. Januar, ab 18 Uhr
Samstag, 25 Januar, ab 14 Uhr
Foyer und Werkstatt, F+F, Flurstrasse 89
13 Jahre Zitropress – und das feiern wir mit euch! In den letzten zwei Wochen wurde auf Einladung fleissig gedruckt: Plakate, Covers, T-Shirts, Bilder... Zudem haben wir im Archiv gestöbert und einige Gründungsmitglieder für eine kleine Ausstellung angefragt.

Freitag, 24. Januar, 18–20 Uhr: Apéro und Eröffnung im Foyer und in der Wekstatt 
Samstag, 25 Januar, 14–18 Uhr: Siebdruckerei und Ausstellung offen
Wo: Foyer und Werkstatt, F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
 
Illustration: Benjamin Güdel
Mitteilungen
Sommerateliers 2010
09.04.2010
Unter der Leitung von international tätigen KünstlerInnen oder Designern sind im Juli verschiedenste kreative Arbeitsmethoden und Ansätze zu entdecken.

Der Workshop Illustration geht der Frage nach, wie der Inhalt eines Textes in eine bildnerische Sprache übersetzt werden kann. Dabei soll unter der Leitung von Benjamin Güdel aus den entstandenen Illustrationen eine fiktive Zeitschrift entstehen.

Im Workshop Playback bei Sonja Feldmeier wird im Rückwärtsgang die fiktionale Entstehungsgeschichte eines Kunstwerks bis hin zu seiner Initialzündung entwickelt. Die dafür einzusetzenden Medien sind frei wählbar.

Wer fotografisch arbeiten möchte, widmet sich bei Jörg Koopman in Hey – you snapped me den individuellen Grenzen, Hemmungen und Faux Pas, mit denen man sich auseinandersetzen muss, wenn man mit der Kamera unterwegs ist.

Das Medium von Andy Warhol – der Siebdruck – steht im Workshop von Søren Berner Erlandsen im Mittelpunkt. Dort wird das Handwerk des Druckverfahrens erlernt, um es auf grafische und künstlerische Ideen anwenden zu können.

In Post-painterly-image bei Diana Dodson findet eine Reflexion der eigenen malerischen Praxis im Dialog mit gegenwärtigen Positionen der Malerei statt. Aktuelle Tendenzen der Malerei werden beleuchtet und in bildnerischen Experimenten erprobt
Sommerateliers 2027
Reportage Unterrichtsituation, Véronique Hoegger
Sommerateliers 2027
Nutze die sommerliche Energie und tauche in einen einwöchigen Workshop ein. Ob Drucktechnik, Fotografie, Grafische Gestaltung, Malerei, Modedesign oder Zeichnen: mit unseren Sommerateliers kannst du dich gezielt fördern und deiner gestalterischen Begeisterung Ausdruck verleihen:

21.–25. Juni 2027
5 x 6.5 Lektionen, Mo.–Fr. 9.00–16.30
Anmeldung verlängert bis: 10. Mai 2027

19.–23. Juli 2027
5 x 6.5 Lektionen, Mo.–Fr. 9.00–16.30
Anmeldung verlängert bis: 21. Juni 2026

Online-Anmeldung
Über den Anmeldelink der jeweiligen Kursausschreibung. Kurse können auch bequem über das Suchfeld der Website mit der Kursnummer oder dem Kurstitel gefunden werden. Kurzfristige Anmeldung, laufend bis kurz vor Kursstart möglich, sofern noch Plätze verfügbar sind.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Andrea Sommer, Vorkurs berufsbegleitend, 2021
Zeitzeug:innen
Vorkurs berufsbegleitend
«Ich verliere mich gern in einem Projekt»
Andrea Sommer besucht an der F+F den Vorkurs berufsbegleitend.
 
Das Atelier ihres Grossvaters und überdimensionale Hühner, die sie im Kindergarten auf Wände zeichnete, sind Andreas früheste Erinnerungen an Kunst. Heute arbeitet sie als Lehrerin und schreibt gleichzeitig an ihrer Abschlussarbeit für den Vorkurs. Den berufsbegleitenden Vorkurs schliesst sie diesen Juni ab.
 
In ihrem Studium habe Andrea verschiedene gestalterische Techniken ausprobieren und Fähigkeiten entwickeln können, die vom Umgang mit Adobe Programmen, über textiles Schaffen und Zeichnen bis hin zum Siebdruck reichen. Im Vorkurs «findet man heraus, wie man arbeiten will» und welcher Unterrichtsstil zu einem passe. Im Filmbasiskurs beispielsweise habe die Klasse nach einer kurzen Einführung in die Technik keine weiteren Vorgaben erhalten. So kam es dazu, dass die Studierenden einen Film ausserhalb des Schulgebäudes drehten und weit über die Unterrichtszeit hinaus an ihrem Projekt tüftelten: «Wir waren doppelt so lang dran und es hat doppelt so viel Spass gemacht.» Andrea «verliert sich gern in einem Projekt» und habe das Offene des Unterrichts längst zu ihrer eigenen Arbeitsweise gemacht: «Ich ziehe gern mein eigenes Ding durch, setzte mich mit Sinnfragen auseinander, lese gerne queerfeministische Sachliteratur und finde Inspiration in Kochprozessen.»
 
Zu den Höhepunkten des berufsbegleitenden Vorkurses gehören für Andrea die gemeinsam verbrachte Projektwoche im Tessin und die daraus resultierenden Werke. Während dieser Zeit entstand eine künstlerische Partnerschaft mit Angela Pavlovic, einer Mitstudentin: «Wir haben gemerkt, dass wir eine gute Inspirationsquelle für die jeweils andere sind.». Zusammen realisierten sie die Installation «Sun conscious», in der sie Bilder mit Sonnenlicht erzeugten und entwarfen ein gemeinsames Konzept für ein Ausstellungsprojekt namens «Do you ever panic, Houdini?» des Kino Houdini und der F+F.
 
«Kill your darlings» sowie «nie gleichzeitig arbeiten und analysieren» sind für Andrea die beiden besten Ratschläge, die sie aus dem Vorkurs mitnimmt: «Das sind für mich zwei wichtige Prinzipien, wenn man als Künstlerin arbeiten will. Es ist wichtig, nicht bei den Lieblingsideen stehen zu bleiben und darüber hinaus zu denken.»
 
Für die Zeit nach dem Vorkurs schmiedet Andrea bereits Pläne. Ab Herbst studiert sie an der Hochschule Luzern Kunst und Vermittlung und kann sich vorstellen, nach ihrem Abschluss beispielsweise an einer Kantonsschule Kunst zu unterrichten.

Text: Anamaria Novak
F+F angedockt

Die Räumlichkeiten der F+F stehen dank Partnerschaften Vermietungen allen offen.

Druckwerkstatt Zitropress
Im Hauptgebäude betreibt der Verein Zitropress zusammen mit der F+F eine offene Druckwerkstatt. Es stehen zwei grosse Siebdrucktische mit grosszügiger Belichtungs- und Auswaschanlage, diverse Klammern und Tische für Textildruck, Andruck-, Abzieh- und Tiefdruckpressen, ein Risograf und eine Hektografiewalze bereit. Nach einer Einführung kann die Werkstatt selbständig genutzt werden. 

Fotolabor
Im analogen Fotolabor können folgende Einrichtungen genutzt werden: Schwarz-Weiss-Negativ- und -Positiv-Labor, verschiedene Vergrösserungsstationen für Aufnahmen vom Kleinbild bis zum
4×5-Inch-Format sowie ein Positiv-Farblabor mit Entwicklungsmaschine. Das Fotolabor ist jeden Montagabend offen. Das Team des Labors steht Nutzer*innen beratend und unterstützend zur Seite.

Fotomaterialverleih Nomad
In der Garage hinter der F+F ist der Fotomaterialverleih Nomad des Fotografen Dirk Seidler eingemietet. Zwischen Nomad und der F+F besteht eine enge Zusammenarbeit und Studierende können das Profi-Equipment zu günstigsten Konditionen mieten.

F+F Kantine
Seit vielen Jahren ist die F+F Kantine der Treffpunkt für Studierende, Dozierende und Freund*innen der F+F. Jeden Tag kommt für einen fairen Preis ein einfaches, frisch zubereitetes vegetarisches Zweigangmenü  auf den Tisch. Wenn es warm ist, ist der lauschige Garten hinter der Schule der bevorzugte Essensort.

Raumvermietungen
Die F+F vermietet insbesondere am Wochenenden, in den Ferien und in Randzeiten ihre Räume für private Anlässe, Workshops und kulturelle Initiativen. Frühzeitige Anfragen bitte per E-Mail an Raumvermietung.
 
Siebdruck – Fokus Textil
Ansicht Druckwerkstatt, Foto: F+F
Während eines Tages lernst du alle Geräte und Werkzeuge der Druckwerkstatt Zitropress kennen und erprobst deren Einsatz.
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Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Stadtflucht
12.04.–03.05.2014
Pavillon Tribschenhorn, Richard-Wagner-Weg 17, 6005 Luzern
Ausstellung von Tatjana Erpen, Bewohnerin des Gelben Hauses in Luzern und Siebdruckkünstlerin und Moritz Hossli, junger Videokünstler.

Was gibt es denn zu sehen und erleben?
Siebdrucke im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land von Tatjana Erpen und ein ortsspezifischer Videofilm von Moritz Hossli. Sowie an der Vernissage eine performative Annäherung von Dominik Lipp an das Thema Stadtflucht. Pink Spider singt an der Vernissage und das Stimmorchester folgt an der Finissage.
Moderation: Max Christian Graeff
Esther Schena: Aussicht 3 2008, Öl auf Baumwolle, 50 x 40 cm
Aus der Serie "in Viadi 1"
Mitteilungen
Was macht eigentlich... Esther Schena?
16.04.2010
Esther Schena, die 2007 an der F+F ihr Kunststudium abschloss, war und ist viel unterwegs. Aufgewachsen ist sie in einem der äussersten Zipfel der Schweiz, im Bündner Münstertal. Die Mehrsprachigkeit – Romanisch, Deutsch und Italienisch – versteht sich in dieser Grenzregion von selbst. Mit 16 zog Esther nach Winterthur, um dort eine Lehre als Siebdruckerin zu absolvieren. Nach einigen Jahren Tätigkeit in ihrem erlernten Beruf absolvierte sie den Vorkurs in St. Gallen. Anschliessend führte ihr Weg nach Florenz, wo sie sich an der «Accademia di Belle Arti Firenze» in klassischer Malerei und Bildrestauration weiterbildete. Nach einem Sprachaufenthalt in Vancouver zog Esther nach Zürich und entschied sich für ein Kunststudium an der F+F.

Obwohl sie handwerklich von ihren früheren Ausbildungen schon einiges Wissen mitbrachte, konnte sie an der F+F vom offenen Umfeld viel profitieren. Während sie davor, wie sie sagt «technisch und unbewusst» arbeitete, lernte sie hier ihre eigene Arbeit zu reflektieren, darüber vor andern zu reden und zum eigenen Schaffen Stellung zu beziehen. Esther nutzte die Vielfalt des Lehrangebots und beschäftigte sich mit für sie neuen Genres wie etwa der Fotografie oder der dreidimensionalen Gestaltung. Auch ihr Austauschsemester an der «School Of The Museum Of Fine Arts» in Boston gab Esther neue künstlerische Inputs. Gegen Studienende konzentrierte sich Esther wieder auf die Malerei. Mit ihrer Diplomarbeit ‚Verschiedene Bilder - ein Ausschnitt des Ganzen’ wurde sie von einer Jury für die «Plattform 08»-Ausstellung als vielversprechende Nachwuchskünstlerin ausgewählt.

Esthers Bilder orientieren sich an der realen Umgebung von Menschen. Sie arbeitet mit Fotos als Skizzen und wählt oft Ausschnitte daraus als Sujets für ihre Malerei. Viele ihrer Bilder sind Teile von Bildergruppen oder Serien. Nicht das Spektakuläre, Aussergewöhnliche interessiert Esther, sondern die Normalität und der «Wiedererkennungseffekt durch das Banale«. Zwar nimmt sie die Realität als Vorlage, aber Farben und Stimmungen sind frei interpretiert und sollen die Emotionen der BetrachterInnen ansprechen. Sie male technisch zwar eher traditionell, inhaltlich aber konzeptionell. «Die Matratze an der Wand hat für mich den gleichen Wert wie das Haus im Nebel», umschreibt Esther ihre Sujetwahl.

Der Schritt von der F+F ins «richtige» Leben war nicht einfach. Esther musste erst einmal ganz pragmatisch herausfinden, wie sich die Kunst in ihrem Alltag unterbringen lässt. Wie viel Broterwerb lässt sich mit ihrer künstlerischen Tätigkeit vereinbaren, so dass sie ihren Lebensunterhalt dennoch bestreiten kann? Inzwischen hat Esther sich recht gut in beiden Welten eingerichtet: Sie ist zu 50 Prozent in einer Behinderten-Wohngruppe tätig und gibt Siebdruck-Kurse im Zürcher Dynamo. Sie versteht sich aber in erster Linie als Künstlerin und arbeitet regelmässig in ihrem Atelier in der Nähe der Hardbrücke, das sie mit drei weiteren Künstlern teilt. Der Austausch mit anderen KünstlerInnen ist Esther sehr wichtig. Sie steht noch immer in Kontakt mit ehemaligen F+F-KollegInnen, mit einer von ihnen wohnt sie sogar zusammen. Diese gute Vernetzung bringt Esther viel, einerseits für ihre persönliche künstlerische Entwicklung und anderseits durch neue Kontakte, die ihr schon das eine oder andere Mal eine Ausstellungsbeteiligung und Bildverkäufe ermöglicht haben.

Viele Visionen von früher haben sich bei Esther als Künstlerin erfüllt und sie ist momentan sehr engagiert: 2009 hat sie den Kulturförderungspreis des Kantons Graubünden erhalten. Noch bis Mitte Mai stellt Esther in der Gruppenausstellung «Identität Schweiz» mit ehemaligen und aktuellen F+F-Studierenden im CentrePasqu’art in Biel aus. Von Mai bis Oktober läuft in Mels die Ausstellung «Denkpause», für die Esther eine Arbeit direkt auf die Fassade eines Stalles gemalt hat. Im Sommer ist sie als eine von fünf KünstlerInnen an der Triennale im Museum Ladin in Alta Badia, Südtirol, vertreten.

Und im Juli ist sie wieder unterwegs: diesmal nach Paris. Dort kann Esther während vier Monaten mit einem Atelierstipendium von visarte Graubünden in der Cité internationale des Arts wohnen und arbeiten. Esther betrachtet die quirlige Metropole als ihren Ruhepol: Für einmal kann sie sich voll und ganz ihrer Arbeit, der Kunst, widmen. Text: Daliah Kohn