Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Manor Kunstpreis Schaffhausen 2017
Vernissage & Preisverleihung
Di. 04.07.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
05.07.–24.09.2017
Museum zu Allerheiligen, Klosterstrasse 16, 8200 Schaffhausen
Alexandra Meyer (*1984, F+F VKM Alumna) wird der Manor Kunstpreis Schaffhausen verliehen.  Alexandra Meyer besticht in ihren Arbeiten durch Humor und eine ungezwungene Leichtigkeit. Mit feinem Gespür und aus oftmals überraschender Perspektive thematisiert sie die grossen Fragen um die menschliche Existenz im Zusammenspiel von Körper, Geist und Psyche. Dafür bedient sie sich unterschiedlichster Medien wie Video, Performance, Fotogra e, Installation, Skulptur oder Zeichnung.
 
In ihrer Einzelausstellung im Museum zu Allerheiligen zeigt die Künstlerin neue Werke, darunter mehrteilige Videoarbeiten und eine konzeptuelle Installation; es geht um Atem, Luft, Kraft, Identität, um hinterlassene Spuren und Erinnerung. Schlicht in der Ästhetik und in der Bildsprache aufs Wesentliche reduziert lässt die Künstlerin Allgemeingültiges anklingen und schafft eingängige Symbolhaftigkeit – Bilder, die uns bleiben.

In der Nähe von Schaffhausen aufgewachsen, lebt Alexandra Meyer heute in Basel, wo sie an der Hochschule für Kunst und Gestaltung studiert hat. 

Alexandra Meyer, ehemalige F+F VKM-Studentin, wird abermals mit dem Manor Kunstpreis Schaffhausen ausgezeichnet. Verbunden mit dem auf CHF 15 000.–. dotierten Preis ist eine Einzelausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen sowie eine monographische Publikation.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Abgemacht: Treffpunkt Wahrnehmung
Matinée
Sa. 24.02.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
Zum Auftakt der Reihe gehen die TeilnehmerInnen von einem vorliegenden Gegenstand aus und nehmen wahr, wie innere und äussere Bilder entstehen und was diese im Augenblick der Wahrnehmung bewirken. Im Dialog am runden Tisch–im Austausch unterschiedlicher Standpunkte schärft André Vladimir Heiz die Sinne für den Augenblick. Erbauliche Übungen und eingehende Beobachtungen weisen den Weg.

Die Matinéen können einzeln besucht werden. Als Ganzes ergeben sie einen sinnvollen Zusammenhang.

Weitere Termine unter Kulturhaus Helferei
Eintritt: CHF 30.00 / CHF 20.00
Bildungsangebot im Fokus
Open House 2018
Tag der offenen Tür
Mi. 21.03.2018, 14.00–19.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die F+F lädt dich herzlich ein, unsere Schule kennen zu lernen. Wir öffnen unsere Türen und begrüssen dich an der Flurstrasse 89 in Zürich. Mach dir ein Bild unseres Unterrichts und komm mit Lernenden, Studierenden und Dozierenden ins Gespräch. Die Leiter_innen der Studiengänge stehen dir für deine Fragen zur Verfügung.

Programm
Open House von 14.00–19.00 Uhr
an der Flurstrasse 89

Rundgänge durch die Schule
14.30 Uhr und 15.30 Uhr
Treffpunkt: vor dem Sekretariat im 1. Stock

Präsentation der Schule
16.30 Uhr, in der Aula im Erdgeschoss

Infostand
Informationen zu allen Ausbildungs- gängen und Kursen im Erdgeschoss sowie im Sekretariat im 1. Stock

Anmeldung
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – komm einfach vorbei, wir freuen uns auf dich!
Workshop-Situation, Die Kunst der Steuererklärung 2017, Foto: Véronique Hoegger
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Die Kunst der Steuererklärung
Sa. 17.03.2018, 10.15–16.00 Uhr
Flurstrasse 89, Raum F89-E03
Bald ist es wieder soweit – das Ausfüllen der Steuer­erklärung steht an! Wir verraten dir, worauf es ankommt. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. 

Eine Weiterbildungsveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F.
 
Ausgewiesene Experten beantworten Fragen:
  • Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Tätigkeit akzeptiert? 
  • Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
  • Welche Abzüge sind zulässig?
  • Wie muss ich Stipendien und Preise versteuern?
  • Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
  • Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?
Programm                         
Einführung mit Referat Berufskunst versus Hobbykunst? Moderierte Fragerunde mit den Expert_innen, Mittagsimbiss, Workshop mit den Expert_innen, Apéro > Detailinformation
 
Kosten                
  • regulär CHF 120.–
  • ermässigt CHF 40.– (visarte-Mitglieder, Alumni & Dozierende der F+F, Studierende)
  • Gebührenfrei: Studierende der F+F
Anmeldung
Mit diesem Anmeldeformular an folgende E-Mail. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeschluss
Montag, 5. März 2018
Sabine Hagmann, Annäherungsverfahren (proxemics), 1997/2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
One Was Going Down The Road – Transitory Reflections
Vernissage
Fr. 02.02.2018, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
03.02.–24.02.2018
Dienstgebäude, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Die Ausstellung erforscht das Thema des Ortswechsels im Kontext von artist-residencies als Prozess der Selbstreflektion. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf einen georgischen Roman aus dem 20. Jahrhundert A Man was Going Down to The Road von Otar Tchiladze. Der Text verbindet die Ankunft der Griechen und Medeas Geschichte mit komplexen universalen Fragen menschlicher Existenz.

Atelieraufenthalte werden so als introspektive Reise verstanden, poetisch oder allegorisch, eine Reise, die sich auf unterschiedlichste Art manifestiert.

Kurator: Giorgi Spanderashvili mit Ana Chaduneli, Eva Dietrich, Esther Eppstein, Frances Belser, Jan Chudzilov, Mtvarisa Joyce, Mika Motskobili, Mariam Natroshvili & Detu Jincharadze, Nini Khuroshvili, Nutsa Esebua, Koka Vashakidze, Khatia Tchokhonelidze in collaboration with Ina Ciumakova, Sabine Hagmann (F+F Leitung Vorkurs/Propädeutikum), Sara und Natascha, Tamar Chaduneli
 
Ausstellungsappendix: Screening Video-Auswahl aus dem Georgian video art und moving image archive.
Erste Nacht
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Good Life Ceramics – World of Interiors
Ausstellung
24.01.–26.08.2018
Kunstmuseum St. Gallen, Museumstrasse 32, 9000 St. Gallen
Das Gesamtprojekt Good Life Ceramics eröffnete am 06.10.2017 mit einem von Caro Niederer eingerichteten Café im Untergeschoss des Museums. Im vergangenen November folgte die nächste Teileröffnung mit dem Titel Album. Nun vollzieht dieses Ausstellungsprojekt einen weiteren Schritt: Mit World of Interiors richtet die Künstlerin den Fokus auf die Motive von Innenräumen. Gezeigt werden die entsprechenden Werke, die zwischen 2000 und 2014 entstanden. Es handelt sich dabei um Interieur-Fotografien, handgeknüpfte Seidenteppiche, die in China gefertigt wurden, Ölgemälde, Porzellanbilder und Glasinterieur-Fotos.

Schnappschüsse dienen aus dem unmittelbaren Alltagsumfeld der Künstlerin als Grundlage für ihre Arbeiten. Erneut wird hierbei die Schnittstelle zwischen privat und öffentlich zum übergreifenden Thema. Die jüngste Serien in der Ausstellung sind die Porzellanbilder und die entstandenen Glasinterieur-Fotos sowie das zugehörige Video. Damit schliesst sich wiederum der Kreis zum übergreifenden Projekt Good Life Ceramics.
Transformationen und Querverbindungen, die Wiederholung von Motiven und deren Wiedererkennen sind Leitideen für Caro Niederer. Die dichte Kombinatorik macht die sich stetige verändernde Übersichtsausstellung zu einem aussergewöhnlichen Besuchererlebnis. 

Teilnehmende Künstler_innen: Caro Niederer, Sabian Baumann, Lucky De Bellevue, Nora Berman, Tina Braegger, Timothée Calame, Martha Cunz, Sylvie Fleury, Christoph Gallio, Zuni Halpern, Carmen Humbel, Rachel Lumsden, Claudo Moser, Claudia Müller, Josef Felix Müller, Peter Radelfinger, Andreas Rüthi, Thomas Ruff, Pipilotti Rist, Ugo Rondinone, Helen Sear, Miroslav Tichy
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Soirée Augenblick mit André Vladimir Heiz
Do. 25.01.18, 19.00–22.00 Uhr
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
«Jeder Augenblick zählt, sagen wir. Hand aufs Herz: Können wir Augenblicke zählen? Oder sammeln wir Fundstücke? Wir können erzählen, wie uns Augenblicke treffen, betreffen und – was sie uns bedeuten.  Im besten oder schlimmsten Fall: Wir haben das Nachsehen, auch wenn wir auf den nächsten Augenblick schon gefasst sind. Voller Erwartungen.»

André Vladimir Heiz nimmt während dieser Soirée im Kulturhaus Helferei das Merkmal des  Augenblicks unter die Lupe. Von allen Seiten. Poetisch und lebensweltlich.

Der Abend ist gleichzeitig eine Eröffnung auf weitere Begegnungen. Im Kulturhaus Helferei. Dabei dreht sich alles um die Wahrnehmung und den Gebrauch von Zeichen. Wie im wahren Leben. In jedem Augenblick.

Das Leben ist die wahre Kunst. André Vladimir Heiz stellt Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie und Einsichten der Zeichentheorie in den Dienst einer bewussten Lebensgestaltung. Praktisch und spielerisch. Verständlich und verbindlich.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Weiterbildungskurse
The Collection
Vernissage
Sa. 20.01.2018, ab 17.00–20.00 Uhr
Hermetschloostrasse 77, Zürich, 5. Stock
Wall & Stage zeigt The Collection – Eine Sammlung ausserhalb jeder konventionellen Sammlungstätigkeit welche die Verknüpfungen in der Kunstszene und im Leben der drei Initiantinnenen wiederspiegelt.
Mit dabei sind Clare Goodwin, Sabine Hagmann, Zeljka Marusic, Efa Mühletaler, Esther Schena und weiteren F+F Dozierenden sowie Ehemalige.

Wall & Stage ist eine Ausstellungsplattform in den Atelier-Räumlichkeiten von Susanne Hofer, Regula Michel und Eliane Rutishauser
Bild: Portrait, Pascale Florio, 2017
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
do you even gender
Vernissage
Fr. 12.01.2018, 19.30 Uhr
Finissage
So. 12.01.2018, 14.00 Uhr
Galerie Werkstatt Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, 4153 Reinach
Das Thema Gender ist in unserer Gesellschaft zur Zeit allgegenwärtig und das Bild des Stereotyp wandelt sich. Was ist Mann und was ist Frau oder was ist Frau und was Mann? Oder doch beides?
 
Oder etwas ganz anderes, ganz Neues? Initiiert von Pascale Florio (F+F Studiengang Fotografie HF) haben sechs junge und junggebliebene Künstler und Künstlerinnen aus Basel, Bern und Zürich sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigen, dass Geschlechter ineinander fliessen können oder dass doch noch eine Schubladisierung stattfindet.

Sie wollen mit Vorurteilen aufräumen und zeigen, dass die Gesellschaft im Wandel ist. Die Ausstellung soll zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Der Titel do you even gender ist ein Wortspiel, das mit dem Spiel der Geschlechterrollen zu tun hat.
 
Mit Arbeiten von:
  • Pascale Florio
  • Susanne Grädel
  • Cyrill Krähenbühl
  • Celia Längle
  • Eva Schiller
  • Samuel Trümpy
So. 27.01.2018, 14.00 Uhr
Lesung mit Susanne Grädel zum Thema «Gender» mit anschliessender Diskussion
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Spot on Nairs
Ausstellung
30.12.2017–01.04.2018
Finissage
So. 01.04.2018, ab 15.00–18.00 Uhr
Fundaziun Nairs, Scoul

Vor dreissig Jahren wurde im ehemaligen Badehaus in Nairs der Startschuss zur Gründung einer Künstlerresidenz abgefeuert. Auf diesem Fundament hat die heute spartenübergreifend und international ausstrahlende Fundaziun Nairs im letzten Jahr zum erfolgreichen Abschluss von Sanierung und Ausbau das Feuerwerk Nairs Future gezündet. Und 2018 zelebrieren sie das dreissigjährige Jubiläum mit einem explosiven Veranstaltungsreigen. Zur Eröffnung werfen sie das Licht auf unsere ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten und feiern mit Spot on Nairs eine Premiere: Die erste Nairs-Alumni-Ausstellung mit über 100 Künstlerinnen und Künstlern

Mit dem Kauf eines Werks wird zu gleichen Teilen die Kunstschaffenden sowie die Fundaziun Nairs unterstützt.

Öffentliche Führungen jeweils jeden zweiten Freitag um 18.00 Uhr.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Jour Fixe
Immer am Montag!
Nächster Termin: 26.02.2018
17.00–21.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-U01
Jour Fixe im Fotolabor – analoge Schwarz/Weiss und Farbfotografie selber vergrössern! Das Fotolabor der F+F bietet dir die Infrastruktur plus eine_n Expert_in, um deine Ideen und Projekte zu verwirklichen. Das Fotolabor ist immer montags offen und jemand vom Team der F+F berät, begleitet und unterstützt dich, bei Bedarf, in deinem Vorhaben.
 
Für Schwarz/Weiss Vergrösserungen kannst Du ohne Voranmeldung bis 19.00 Uhr eintreffen und gleich loslegen. Farblabor: auf Voranmeldung. 

Freie Labornutzung: Wenn du bereits erfahren bist, besteht die Möglichkeit, sich nach einer Einführung im Fotolabor monatlich oder halbjährlich einzumieten und eigene Projekte selbstständig umzusetzen. Die F+F stellt dir ihr Schwarz/Weiss-Negativ- und Positiv-Labor zur Verfügung: mit verschiedenen Vergrössern, Kleinbild bis 4×5 Inch sowie Positiv-Farblabor mit Entwicklungsmaschine. 

Jour Fixe: pro Abend CHF 40.– (vor Ort bezahlen, keine besonderen Vorkenntnisse nötig, die Preise verstehen sich inkl. Standard–Chemie, exkl. Fotopapier (kann im Labor bezogen werden)

Deine Fragen & Anmeldungen richtest du per E-Mail an's Fotolabor
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Stille Nacht, schön gemacht, 
oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt
Vernissage
Sa. 16.12.2017, 17.00 –21.00 Uhr
Finissage
Sa. 06.01.2018, 16.00–17.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Erschliesst sich «gute Kunst» tatsächlich nie auf den ersten Blick? Und wenn sie’s tut, ist sie dann inhaltslos und gefällig oder fade? Erfüllt sich das Versprechen der Kunst nur da, wo Erschütterung zum ästhetischen Vergnügen wird? Darf es nicht auch mal radikal nutzlos sein? Wir finden es darf!

Insbesondere zur Weihnachtszeit, deswegen auch der Titel Stille Nacht, schön gemacht, oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt.
 
Kunst nervt, bezaubert, ärgert, irritiert, ist unverständlich, widerständig, widerborstig, unangepasst, laut, leise und vielleicht selten genug auch einfach mal nur gut und/oder schön. Es stellt sich doch vielmehr die Frage, wie lange es dauert, vom Widerborstigen zum Guten, oder einfach nur Schönen zu kommen - zu dem, was Lust und Freude macht anzuschauen.
 
Vielleicht wird Schönes in der Kunst immer noch allzu oft, der bequemen Idee gleichgesetzt, dass es markttauglicher ist und dadurch schnell in Vergessenheit gerät und zur Mode schrumpft. Was, aber allzu oft vergesen wird ist, dass auch Schönes den Moment des Unwillkürlichen besitzt, weil’s nämlich einfach geschieht oder eben nicht geschieht.
 
Mit 
Monique Baumann, Christine Bänninger, Johanna Bossart (F+F Alumna), 
Maya Bringolf (F+F Dozentin), Michael Calabrò (F+F Alumnus), Andrea Ebener, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), 
Anne-Laure Franchette, Fructuoso / Wipf, Philipp Hänger, Dominik His (F+F Alumnus), 
Janet Müller, Marlies Pekarek, Ona Sadowsky, Esther Schena (F+F Alumna), Jan Sebesta (F+F Alumnus), 
Brett Weir, Saskia Widmer, Peti Wiskemann, Helena Wyss-Scheffler (F+F Alumna)
Mitteilungen
Vorwand
Sa. 16.12.2017
von 13.00–16.00 Uhr
Lokal14
Anna-Heer-Strasse 14, 8057 Zürich

Man begegnet ihnen überall – Wänden, die etwas abgrenzen, schützen oder kanalisieren. Die meisten sind provisorischer Natur, nicht gemacht für die Ewigkeit, was man ihnen ansieht. Nun stehen viele da, als hätte man vergessen, sie zu demontieren. Ihre Bestimmung haben sie wohl längst erfüllt und sind Teil räumlicher Möblierungen geworden, die kaum noch wahrgenommen werden. Nicht immer lässt sich ihr ursprünglicher Zweck noch entschlüsseln.

Es sind solche unspektakulären Stadtsituationen, die der Künstler überall, wo er hinreist findet und die ihn faszinieren. Oft sind es die Rückseiten, welche die stabilisierenden Konstruktionen offen zeigen, die sein Interesse wecken.

Fotografien – hier erstmals öffentlich gezeigt – sind Ausgangspunkt dieser gross angelegten ortsbezogenen Installation.

Umwege
Und so stehen wir vor einer massiven Wand, wenn wir das Lokal betreten. Sie führt vom Hauptraum über zwei Ecken ins Kabinett und versperrt den direkten Zugang zu ihm. Durch einen schmalen Schlitz in der Türöffnung sehen wir aber, dass es nicht leer ist. Die drei Flächen sind in bonbonfarbenen Pastelltönen gestrichen und mit horizontalen Streifen strukturiert. Nichts Gefährliches dahinter, will uns das wohl sagen.

Wollen wir das Kabinett betreten, müssen wir den Umweg in Kauf nehmen und uns hinter der Wand hindurch zwängen. Das kann durchaus als Zumutung empfunden werden, weiss man doch nie, ob um eine der beiden Ecken BesucherInnen in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind – denn dann wird es eng. Reicht der Platz zum Passieren? Wer weicht aus oder geht zurück? Ein Gefühl der Beklemmung kann sich einstellen. Man fühlt sich an Situationen vor Check-in-Schaltern erinnert. Damit ist schon viel gesagt über diese kraftvolle Inszenierung. Selbst altbekannte, einfache Wege können plötzlich beschwerlich und irritierend werden.

Präzise Unschärfe
Matthias Rüegg ist ein Künstler, der seine öffentlichen Auftritte immer ortsspezifisch entwickelt. Er benutzt dazu einfache Materialien, die in jedem Baumarkt günstig erworben werden können. Mit diesen greift er massiv in räumliche Situationen ein und deutet diese um.

Oft kommt auch Sprache ins Spiel, wie in der Arbeit im Untergeschoss. Zunächst sehen wir aber die Rückseite der raumgreifenden Konstruktion, die aus ungehobelten Dachlatten zusammengeschraubt ist. Sie ist durchlässig, mehr ein hoher Lattenzaun, der an den Rändern ausfranst. «ignore» lesen wir auf der Vorderseite, wenn auch nur mit Mühe. Das Wort ist in ganz feiner Farbabstufung auf die rosarot gestrichenen Latten aufgemalt. Ist das eine Aufforderung das Gesehene zu ignorieren oder haben wir etwas übersehen? Das Bild, wie auch die Botschaft, ist von präziser Unschärfe und lässt uns mit Fragen zurück auf die der Künstler keine Antworten mitliefert.

Michael Nitsch, November 2017

Jia Hao, Lens Culture 1, 2017
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Open Studio Jia Hao
Gastkünstlerin aus Kunming
So. 17.12.2017, 18.00–21.00 Uhr
Mo. 18.12.2017, 12.00–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-304
Jia Hao (*1990, CHN) zeigt neue Fotografien die während ihres drei monatigen Aufenthaltes in Zürich entstanden sind. Hao`s Arbeiten bewegen sich zwischen einer inszenierten Öffentlichkeit und einer vermeintlichen Intimität. Sie dokumentiert und seziert jeweils Personen und deren Körper, denen sie auf der Strasse und auf Reisen begegnet. Hao's fotografische Untersuchungen begrenzen sich jedoch nicht auf fremde Körper, sondern dehnen sich auf ihr eigenes physisches Feld aus.
Die Rote Fabrik in Zürich. Flugaufnahme vom 24. August 2003. / Rote Fabrik in Zurich. Aerial photograph from August 24, 2003. Photo & Copyright: Hans X. Hagen
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF Kunst HF
Die Versammlung
Vernissage
Sa. 02.12.2017
Ausstellung
02.12.2017–18.02.2018
Shedhalle Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Die Versammlung ist ein gemeinsames Projekt der Shedhalle und der Künstler_innen der Roten Fabrik mit dem Ziel künstlerische Methoden und Formate zu entwickeln, um über die Grenzen der eigenen Arbeit sowie des institutionellen Rahmens der Shedhalle hinaus zu denken.

Die Institution – ursprünglich aus einer Initiative der Roten Fabrik-Künstler_innen hervorgegangen und 1987 in den Verein Shedhalle überführt – befindet sich inmitten des Gebäudetrakts, der auch von den Ateliers, dem Kindergarten, dem Tanzstudio, dem Druckatelier, der Werkstatt, dem Theater Hora sowie der Aktionshalle bespielt wird. Die letzte Zusammenarbeit der Shedhalle mit den benachbarten Kunstschaffenden fand 1999 statt. Seither haben sich die Bedingungen grundlegend geändert: Der Mieter_innenwechsel wurde verstärkt und die Verträge auf fünf Jahre befristet. Von den aktuell fünfzig Personen, die auf dem Areal in den städtischen Ateliers arbeiten, sind noch fünf seit dem Beginn der Transformation des Fabrikareals zum Kulturzentrum Rote Fabrik Ende der 1970er-Jahre dabei. Für die Shedhalle ist es unerlässlich, die Künstler_innen und weitere Initiativen vor Ort in die Recherche bezüglich der heutigen Bedeutung und Rolle kritischer Kunstinstitutionen miteinzubeziehen. Die Versammlung ist somit auch ein Austausch zwischen den Generationen und ein Austausch über die Erfahrungen mit der (Kunst-)Produktion vor Ort: Es ist eine intensive, gemeinsame Auseinandersetzung damit, was es heisst, heute in der Roten Fabrik zu arbeiten, in der sich die Kunstschaffenden letztlich nur aufgrund bestimmter kulturpolitischer Voraussetzungen und Bedingungen befinden. Wie können diese Zufälligkeiten des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Positionen und Erfahrungen genutzt und künstlerisch umgesetzt werden? Und wie werden Aspekte individueller Autor_innenschaften, kuratorischer Positionen sowie institutioneller Hierarchien in kollektiven Arbeitsweisen ausgelotet und verschoben?

Mit Arbeiten von: Kevin Aeschbacher, Ali Al-Fatlawi, Julius Alam, Muriel Baumgartner, Jürgen Beck, Søren Berner, Elisabetha Bleisch, Tashi Brauen, Ruth Erdt, René Fahrni, Goran Galić (F+F Dozent), Hans X. Hagen, Seda Hepsev, Alex Herzog, Susanne Hofer, Benny Jaberg, San Keller, Petra Köhle, Sandra Kühne, Georgette Maag, Wanda Nay, Eva Nievergelt, Alicia Nogueira Leceta, Karim Patwa, Leila Peacock, Jessica Pooch, Ilona Ruegg, Giampaolo Russo, Sämi Scherrer, Astrid Schmid, Pascal Schwaighofer, Veronika Spierenburg, Regula Spörri, Valentina Stieger, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Latefa Wiersch, Teres Wydler, 
Barbara Ellmerer, Extension (Atommodell) 2017, Malerei / Installation (7-teilig), 400 x 500 cm
Cantonale Berne Jura
So. 03.12.2016
Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel
Musée jurassien des Arts, Moutier
Unsere Vorkursdozentin Barbara Ellmerer zeigt ihre Arbeiten an der jurierten Übersichtenausstellung des Berner Kunstschaffens des Jahres 2017. Sie nimmt sowohl an der Ausstellung im Musée jurassien des Arts, Moutier wie auch im Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel/Bienne teil.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Cantonale Berne Jura
Eröffnung
Sa. 02.12.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
03.12.2017–14.01.2018
Kunsthaus Pasquart, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne, Foyer, Galeries, Parkett 1, Parkett 2, Salle Poma
Die kantonsübergreifende Gruppenausstellung wird in Kooperation mit dem Kunstverein Biel durchgeführt und legt den Schwerpunkt auf das regionale Kunstschaffen. Die Werkauswahl, die von einer Fachjury erstellt wird, zeigt gegenwärtige künstlerischen Tendenzen und schafft damit Raum für neue Entdeckungen. Kunstschaffende erhalten so die Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und die Besuchenden die Chance, über die Kantonsgrenzen hinaus deren Werke zu sehen.

Mit Arbeiten von: Sylvie Aubry, Stéphanie Baechler, Salomé Bäumlin, Zora Berweger, BFR lab, Caroline Bourrit, Cedric Bregnard, Martin Chramosta, Anna Comiotto, Romana Del Negro, Barbara Ellmerer (F+F Dozentin), Remy Erismann, Jonas Etter, Lea-Nina Fischer, Jannik Giger, Christophe Grimm, Maia Gusberti, Béatrice Gysin, Jerry Haenggli, Andrea Heller (F+F Dozentin), Philippe Hinderling, Lukas Hofmann, Géraldine Honauer, Julia Hoentzsch, Sylvia Hostettler, Sarah Hugentobler, Johanna Huguenin, Aurélie Jossen, Stefan Karrer, Lea Krebs, Simon Ledergerber, Lorenzo le kou Meyr, Judith Leupi, Reto Leuthold, Mingjun Luo, Malandro Photos, Marta Margnetti, Adriane Morard, susanne muller, Serdar Mutlu, Tobias Nussbaumer, Bianca Pedrina, Gil Pellaton, Selina Reber, Marie-Françoise Robert, Karoline Schreiber, Reto Steiner, Rudolf Steiner, Lieselotte Togni, Romy Troxler, Timo Ulmann, Emmanuel Wüthrich, Aline Zeltner

Jury
Doris Gassert, Research Curator, Fotomuseum Winterthur
Christian Gonzenbach, Künstler artiste, Genf / Genève
Damian Jurt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter / collaborateur scientifique, Kunsthaus Centre d’art Pasquart
Mitteilungen
Feedback
Do. 30.11.–13.01.2018
o.T. Raum für aktuelle Kunst
Sälistrasse 24, Luzern
Nicht etwa einstimmig, aber spürbar im Einklang spielen sich die Künstler Tina Z’Rotz und Markus Schwander im Gespräch die Sätze zu. Im Ping-Pong entstehen auch die Kunstwerke, die sie in Gemeinschaftsprojekten zum Leben erwecken. Ihre Zusammenarbeit sehen sie als Kontrast zum je eigenen Schaffen, als Herausforderung, aber auch Bereicherung. Gerade bei Kunst im öffentlichen Raum vermöge die Natur oft gigantische Dimensionen anzunehmen. Da sei man froh, wenn man diese Räume gemeinsam bewältigen könne, so Tina Z’Rotz.

Für ihre Arbeit Feedback (2017) hatten die Künstler auf die Bedingungen des fensterreichen, von Licht und Garten durchdrungenen Pavillons zu reagieren. Um das Raumgefühl zu dämpfen, bestrichen sie die Fensterscheiben mit Kefir und tauchten sie so in einen trüben Milchschleier. Die oberste Fensterreihe verhängten sie mit schwarzen Tüchern, wie man sie aus dem Theater- oder Konzertraum kennt. Die Natur erst einmal ausgesperrt, erschufen sie im Innenraum einen Wald der besonderen Art: Bunt-skurrile Mikrofone besiedeln den Boden – scheinbar kauernd und sich räkelnd richten sie ihre Aufnahmekörbe in alle Himmelsrichtungen. Diese werden von Korkzapfen, Knoblauchzehen, zusammengezurrten Schwämmen, Holzknebeln und Plastikbällen gemimt. Objekte wie Staubsaugerrohre oder Astgabeln bilden die gelenkigen Ständerelemente.
A Performative Conversation
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
10×10 – A Performative Conversation
Fr. 24.11.2017, 18.30 Uhr
Binz39 Stiftung, Sihlquai 133, 8005 Zürich
A performative conversation between Giorgi Spanderashvili, artist-in-residence at Binz39 Zürich from October 2017 till February 2018 and Sabine Hagmann (Leitung F+F Vorkurs), artist-in-residence at CCA Tbilisi from April till July 2017 and Studiengangsleiterin Gestalterischer Vorkurs.

 
Luigi Archetti, Partitur, 2017
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Impression 2017
Vernissage
Sa. 25.11.2017, 15.30 Uhr
Ausstellung
26.11.2017–11.02.2018
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53, 2540 Grenchen
Druckgraphische Techniken gehören zu den vielseitigsten künstlerischen Produktionsverfahren und motivieren Kunstschaffende immer wieder zu Experimenten mit überraschenden Resultaten. Die bereits zur Tradition gewordene nationale Gruppenausstellung IMPRESSION des Kunsthauses Grenchen spürt dem aktuellen Geschehen auf diesem Gebiet nach. Neben Werken, die mit klassischen Druckverfahren hergestellt wurden, sind auch digital basierte oder experimentelle Arbeiten willkommen, welche die Grenzen der druckgraphischen Verfahren ausloten. Eine Fachjury hat aus 166 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ausgewählt:

mit Joëlle Allet, Luigi Archetti (F+F Dozent), Marianne Badertscher, Barbara Bandi, Baum/Jakob, Maria Bill, Annick Bosson, Chalet5, Teresa Chen, Romain Crelier, Adem Dërmaku, Marco Eberle, Eggs & Bitschin, Barbara Ehrbar, Tatjana Erpen, Alexandra Feusi, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), Madlaina Fontana, Peter Frick, Mathias Gentinetta, Simone Gysi, Béatrice Gysin, Susanne und Werner Haas, Helga Halbritter, Dieter Hall, Andrina Keller, Rosina Kuhn, Jérôme Lanon, Valentin Magaro, Scarlet Mara, Margaret Marquardt, Line Marquis, Marcel Mayer, Daniel Mentha, Michele Meynier, Jörg Mollet und Maryna Markova, Gregorio Pedroli, Thierry Perriard, Raphael Rezzonico, Franziska Schiratzki, Lorenz Olivier Schmid, Patricia Schneider, Achim Schroeteler, Roman Sonderegger, Adriana Stadler, Lucinda Tanner, Romy Troxler, Fred Walter Uhlig, Georges Wenger, Thomas Woodtli