Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
F+F Fotolabor
Jour fixe: immer montags!
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-U01
Analoge Schwarz-Weiss- und Farbfotografie selber vergrössern.

Am Jour Fixe – jeden Montag zwischen 17.00 und 21.00 Uhr – begleitet und berät dich je nach deinem Bedürfnis ein*e F+F Expert*in im Fotolabor bei der Umsetzung deiner Projekte und Vergrösserungen. 
 
Das Schwarz­-Weiss­-Labor kannst du ohne Voranmeldung bis spät­estens 19.00 Uhr besuchen und da­nach gleich loslegen. Fürs Farblabor hingegen ist eine Voranmeldung obligatorisch.

Falls du bereits über Erfahrung verfügst, hast du die Möglichkeit, dich nach einer Einführung im Fotolabor nach Absprache einzumieten. 

Kosten
Jour Fixe: pro Abend CHF 40.–, 4er-Abo Jour Fixe (vier Abende frei wählbar) CHF 140.– (vor Ort in Bar zu bezahlen)

Die Preise verstehen sich inkl. Standard-Chemie aber exkl. Fotopapier.

Fragen & Anmeldung
Wendest du dich per E-Mail an's Fotolabor
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2020
01.–11.10.2020
Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Mit Werk-, Projekt- und Kunstraumbeiträgen sowie mit dem Ankauf von Kunstwerken fördert die Fachstelle Kultur das professionelle Kunstschaffen im Kanton Zürich. 30 Zürcher Kunstschaffende präsentieren Arbeiten, mit denen sie sich um die zwölf kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Zu weiteren Informationen und zu den Prämierung geht's hier lang.

  • Kevin Aeschbacher
  • Lisa Biedlingmaier
  • Pascale Birchler
  • Julia Bodamer
  • Andriu Deplazes
  • Rafael Grassi
  • Michael Günzburger
  • Marianne Halter & Mario Marchisella
  • Raphael Hefti
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Thomas Julier
  • Florence Jung
  • Miriam Laura Leonardi
  • Nina Mambourg
  • Michael Meier & Christoph Franz
  • Taiyo Onorato & Nico Krebs
  • Ursula Palla
  • Hannah Parr
  • Gregory Polony
  • Ilona Ruegg
  • Rico Scagliola & Michael Meier
  • Pascal Sidler
  • Elza Sile
  • Sebastian Stadler
  • Rebekka Steiger
  • Robert Steinberger
  • U5
  • Veli & Amos
  • Pedro Wirz

Die Jury setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon), Ron Temperli(Künstler) sowie der externen Expertin Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten).

Wandlung, Britta Liv Müller, 2020
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Wandlung
Performance
Sa. 19.09.2020, 18.30–19.00 Uhr
Ausstellung
05.–26.09.2020
Hermann Bühler Areal, Winterthur Sennhof-Kyburg

6½ im Exil führt das Konzept weiter, arrivierten Kunstschaffenden eine professionelle Plattform zu bieten und die verschiedenen Fingerabdrücke der jeweiligen Kunstschaffenden zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenzuführen.

Über 200 Jahre lang hatte die Hermann Bühler AG in Winterthur qualitativ hochstehende Baumwollgarne produziert und war ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Bei der Schliessung vor 3 Jahren war es die letzte noch aktive Baumwollspinnerei der Schweiz.

Diese Tatsache wird sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Die eingeladenen Künstler*innen werden sich teils sehr direkt und teils eher subtil mit dem Ort und dessen Geschichte auseinander setzen und dies in ihre Arbeit einfliessen lassen.

Das Kuratorium lud über 30 national oder regional bekannte Kunstschaffende ein, mit Schwerpunkt Zürich und Winterthur. Viele von ihnen sind mit Preisen oder Stipendien ausgezeichnet. Im Vordergrund stehen Originalität, eine klare Formensprache und diskursive Inhalte, sowie eigenständige Positionen und eine erkennbare künstlerische Handschrift. Neben einem herausragenden künstlerischen Werk ist die gute persönliche Zusammenarbeit ein weiteres Kriterium. Die Eingeladenen arbeiten in sämtlichen Bereichen der bildenden Kunst – wie z.Bsp. Videokunst, Installationen, Skulpturen, Aktion, Performance und Malerei – mit einer Performance mit dabei ist Britta Liv Müller (Alumna Vorkurs berufsbegleitend).

Im Rahnen von IN TRANSITION – Kunst in der letzten Baumwollspinnerei der Schweiz – in Kooperation mit Oxyd, Lokal 14 und us. – previously TART Zürich

Grafikdesigner Oliver Hirschier Foto: Sebastian Magnani via NZZ Bellevue
Oliver Hischier von Bienvenue Studios bei NZZ Bellevue: «Mit unseren Prints wollen wir das Interesse an der Natur wecken»
Mi. 19.08.2020
Nach dem Studium Visuelle Gestaltung HF an der F+F arbeitet Oliver Hirschier inzwischen als freischaffender Grafiker in den Bereichen Editorial Design, Corporate Design, Web und Illustration. Zudem hat er zusammen mit Xiaoqun Wu 2012 das Design-Unternehmen Bienvenue Studios gegründet.

NZZ Bellevue: An was arbeiten Sie gerade?
Oliver Hischier: Meine Geschäftspartnerin Xiaoqun Wu und ich haben 2012 das Grafik und Design-Unternehmen Bienvenue Studios in Zürich gegründet. Zum einen realisieren wir auf Basis von naturbezogenen Recherchen Prints und Kartenserien, die wir in der Schweiz herstellen. Zum anderen übernehmen wir Grafikaufträge von Kundinnen und Kunden im In- und Ausland. Derzeit arbeiten wir unter anderem an einem Auftrag eines japanischen Outdoor-Fashion-Brands. Wir wurden angefragt, verschiedene naturinspirierte Muster im typischen Bienvenue-Stil zu entwickeln, um damit Stoffe für ihre Herbst-/Winter-Kollektion 2021 herzustellen.

Für unser eigenes Label haben wir soeben eine neue Serie mit dem Titel Riverstones herausgegeben. Diese Prints zeigen seltene, besonders mineralhaltige Steine aus einem Fluss in Nanjing, China. Das permanente Einwirken des Wassers poliert die Steine und bringt ihre Schönheit zum Vorschein. Wegen ihrer kontrastvollen Zeichnungen und der leuchtenden Farben sind Riverstones sehr begehre Sammelstücke. Es dauerte fünf Jahre, bis wir die passenden Steine für unsere Serie finden konnten.

Welches Werkzeug ist für Ihre Arbeit unentbehrlich?
Der Risograf ist für uns ein wichtiges Arbeitsinstrument. Unsere Entwürfe testen wir zuerst an dieser japanischen Druckmaschine. Durch das Experimentieren an dieser Maschine haben wir unsere Bildästhetik entwickelt.

Das bisher beste Erlebnis in Ihrer Karriere?
Unsere Ausstellungen in der Schweiz, Asien und in den USA haben mich besonders gefreut. Auf diesem Weg lernen wir immer wieder interessante Menschen und faszinierende Themen aus der ganzen Welt kennen. Diese Erlebnisse prägen unsere Arbeit. Eine tolle Bestätigung waren zudem die guten Reaktionen auf dem japanischen Markt. Von der Produktion bis zum Vertrieb sind wir auf Partner angewiesen, die unsere Ideen und Produkte verstehen und zu schätzen wissen. Wir sind dankbar für die gute und persönliche Zusammenarbeit mit Concept-Stores und Museumsshops.

Was macht eine gelungene Designarbeit aus?
Für mich ist eine Designarbeit gelungen, wenn sie mir nach mehreren Jahren noch gefällt. Banale Dinge so darzustellen, dass man diese aus einem neuen Blickwinkel wahrnehmen kann, ist für unsere Arbeit wichtig. Mit unseren Prints wollen wir das Interesse an der Natur wecken. Unsere Arbeit soll sie inspirieren und eine gewisse Spannung erzeugen. Dieses Ziel verfolgen wir mit Biophilic Design. Eine Umgebung mit naturnahen Elementen hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. 

Mit welchem Label würden Sie gerne mal zusammenarbeiten?
Tiere und Pflanzen haben mich schon als kleinen Buben begeistert. Ich wollte Zoodirektor werden. Deshalb würde es mich schon reizen, ein Projekt mit dem Zoo Zürich zu entwickeln.

Mit grosser Faszination verfolge ich auch die Stoffentwicklung von Bananatex von Qwstion. Dabei handelt es sich um ein Gewebe aus Bananenpflanzenfasern, das einfach nachwächst, pestizidfrei angebaut wird und biologisch abbaubar ist. Ich würde gerne mit unserer Designarbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses nachhaltigen Projekts leisten.

Auf was können Sie im Moment nicht verzichten?
Im Moment möchte ich nicht auf mein Fahrrad verzichten. Nicht nur wegen Corona. Ich fahre auch sonst gerne mit dem Velo. Auf meinen Fahrten entdecke ich immer wieder interessante Pflanzen, aber auch Orte, welche mit viel Sorgfalt renaturiert werden. Biodiversität ist für viele Mitmenschen nicht nur ein leeres Schlagwort, sondern sie versuchen in ihrer Umgebung einen Beitrag zu leisten, indem sie beispielsweise eine Magerwiese einem englischen Rasen vorziehen. Es gibt kein Unkraut, es gibt nur schönes und mitunter auch ungewohntes Kraut.

Welchen Newcomer aus der Kreativszene verfolgen Sie?
Da gibt es viele, etwa den Fotograf Sebastian Magnani oder die spannenden Projekte von Offshore Studio, Nasire, Frottee di mare oder die Keramik von Where Shadows Fall. Gerne besuche ich auch Läden vor Ort und entdecke immer wieder neue spannende Projekte.

Welche Musik hören Sie gerade in Dauerschleife?
Im Moment höre ich regelmässig GDS.FM. Das finde ich ein super Projekt. Sonst höre ich regelmässig Podcasts, wie etwa von Rachel Maddow oder The Globalist von Monocle.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Geniess den Tag und die Natur.

Wie belohnen Sie sich selbst?
Mit gutem Essen.

Welches Gericht geht immer?
Raclette mit Walliser Käse. Am liebsten frisch gestrichen, mit extra viel Kruste oder direkt am Feuer.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant?
Zum Glück gibt es in meiner Umgebung zahlreiche gute Restaurants und Bars. Beispielsweise das Restaurant Kin, in welchem mir nicht nur die Speisen, sondern auch das gemeinsame Teilen der Gerichte am Tisch gefällt. Das erinnert mich sehr an meine Reisen in Asien.

Was verschenken Sie am liebsten?
Auf unseren Reisen im Ausland verschenken wir immer Klassiker wie die Einkaufstasche Miami Vice oder Pouches von Freitag. Das kommt sehr gut an!

Interview geführt von Jocelyne Iten, erschienen am Mi. 19.8.2020 in NZZ Bellevue.
 
Tonjaschja Adler & Regula Müdespacher, 2020
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
VOYAGE VOYAGE! 
Vernissage
23.08.2020, ab 16.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–12.09.2020
Müllerstrasse 71, 8004 Zürich

Nach den grossen Ferien geht die Reise weiter mit Bonus Track 03 – VOYAGE VOYAGE! Am Sonntag den 23. August übernehmen Bettina Carl, René Fahrni, GRRRR Ingo Giezendanner und mit dabei Tonjaschja Adler (Alumna Kunst) & Regula Müdespacher (Dozentin) die 16 Vitrinen an der Müllerstrasse 71 und realisieren einen 4x4-Special! 

Am Sonntag 23.08. werden ab 14 Uhr die Vitrinen von den Künstler*innen öffentlich eingerichtet, ab 16 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung wieder mit der mobilen KHA-Bar!

Die Ausstellung ist bis 12. September rund um die Uhr zu sehen und die Werke sind käuflich.

Ein Projekt von Moni Germann, Georgette Maag, Tanja Trampe und Regula Spörri.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Zukunftsarchiv
Instagram-Vernissage
14.05.2020
Das Zukunftsarchiv geht online, und wir freuen uns, gemeinsam mit euch diese Plattform und Agenda für einen intersektionalen Aktivismus aufzubauen. Als loser Zusammenschluss von Kulturschaffenden und Aktivist*innen mit unterschiedlichen Perspektiven auf Altersfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Anti-Ziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit sowie weitere Diskriminierungsformen setzen wir uns ein für eine Gesellschaft, die niemanden ausschliesst und in der alle willkommen sind.

Das Nachfolgeprojekt von die grosse um_ordnung möchte Bündnisse schaffen, in denen Gruppen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Innensichten auf Diskriminierungen auf nicht-konfrontative, respektvolle Art zusammenarbeiten, ohne inhaltliche Kompromisse zu machen – mit dem Ziel, eine Agenda für gemeinsames Handeln zu entwickeln und uns politisch einzumischen.

Das Zukunftsarchiv versammelt wertvolle Energien, Gegenstände, Widerstände, politische Forderungen, um sie der Öffentlichkeit in Ausstellungen, Diskussionen und Performances zugänglich zu machen. Leider kann das Zukunftsarchiv wegen Corona nicht wie geplant in der Shedhalle eröffnet werden. Deshalb stellt es sich vorerst auf Instagram unter @zukunftsarchiv vor.

Die beteiligten Gruppen präsentieren einen Gegenstand, der ihren Aktivismus symbolisiert, und machen Handlungsvorschläge dazu, wie alle ihre Anliegen unterstützen können.

Schaut rein und lasst euch inspirieren! Weitere Gruppen und Einzelpersonen, die mitmachen möchten, melden sich gerne per E-Mail bei uns. 

Wir freuen uns über euren Besuch und  zustimmende wie kritische Rückmeldungen. Teilt die Botschaften auf euren Kanälen: Für eine Welt, in der alle unabhängig von ihren Voraussetzungen Platz haben und gehört werden! Für ein intersektionales Beratungsgremium im  Bundeshaus!

Team Zukunftsarchiv: Andrée Ammon, Nadja Baldini (F+F Dozentin), Sabian Baumann (F+F Dozentin), Mark Damon Harvey, Mo Diener, Rahel El-Maawi, Domenica Priore, Iva Sanjek, Katja Schurter
Näher beim Mond
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Näher beim Mond
Eröffnung
Fr. 06.03.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 07.03.–18.04.2020
Finissage
Sa. 18.04.2020
Galerie Mark Müller, Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich
Sabian Baumanns, F+F Dozentin's Zeichnungen sind tragikomische Träume. Dieses Mal spielen sie sich in der Nacht ab, näher beim Mond, unter dem bleichen Tageslicht, das auf die Erde gespiegelt wird.

Zu sehen in der Ausstellung Näher beim Mond in der Galerie Mark Müller.
Lela Scherrer, HT Collection
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF Weiterbildung Modedesign
Bits & Bites
Do. 13.02.2020, 18.30 Uhr
HeK, Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein/Basel
Gemeinsam durch die Ausstellung Making FASHION Sense mit der Fashiondesignerin Lela Scherrer. Anschliessend kleiner Imbiss und Gelegenheit, die Themen im persönlichen Gespräch zu vertiefen.

Die Modedesignerin Lela Scherrer arbeitet immer wieder mit Designer*innen und Künstler*innen zusammen. Wie sieht sie den Stellenwert und das Potential von Mode zwischen Individuum und Gesellschaft, was bedeutet ihr Materialität und wie wirkt das Digitale in ihrer Arbeit?
Mit dem Blick von Lela Scherrer erkunden wir die Ausstellung im gemeinsamen Gespräch. Nach dem gemeinsamen Rundgang begeben wir uns für einen gemeinsamen Imbiss ins Café, wo wir die Gespräche in einem persönlichen Rahmen vertiefen können. Hier werden persönliche Anliegen diskutiert, Thesen zugespitzt, neue Fragen aufgeworfen, Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und nicht zuletzt Bekanntschaften geschlossen.

Lela Scherrer gründete 2002 in Antwerpen/Basel ihr eigenes Studio für Mode- und Konzeptdesign. Ihre Arbeiten umfassen neben der eigenen Lab Kollektion Zusammenarbeiten mit Demna Gvasalia / Balenciaga, Antwerp Six Designern Walter van Beirendonck und Dries van Noten, Unternehmen wie ELLE und verschiedenen Handelsmarken. Lela entwickelt Innenarchitekturen, kreiert Personalausstattungen für Unternehmen und Museen sowie Kostüme für Theatergruppen in der Schweiz und Belgien. Sie ist Gastdozentin an verschiedenen Kunst- und Designhochschulen im In- und Ausland, wo sie ebenfalls im Bereich der Designforschung tätig ist.
Ein Bild für Separatistisch und verbündet, Kämpfe für ein feministisches Utopia–embodied discussion
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
zürich moves! Festival for contemporary arts practice in performing arts
30.03.–04.04.2020
Workshop-Gespräch mit Gästen
Do. 02.04.2020, 19.15–21.30 Uhr
Diverse Standorte
zürich moves! – Gemeinsame Suche mit Blick auf historische und aktuelle Versuche eine anti-rassisitische und queer-feministische Welt zu gestalten. Welche radikalen Praxen braucht es? Weshalb separiert und warum in welchen Allianzen?

Konzept und Moderation: Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann und Rahel El-Maawi; Sound und Visuals: Serafina Ndlovu; Gesprächsteilnehmer*innen: Simon Noa Harder, Anna Rosenwasser und Kristin T. Schnider
When the sick rule the world
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
When The Sick Rule The World
Vernissage
Fr. 21.02.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 22.02.–22.03.2020
Alte Fabrik, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil
Die Gruppenausstellung When the Sick Rule the World eröffnet Möglichkeitsräume, in denen die normativen Kategorien gesund und krank kritisch hinterfragt und ausgelotet werden. Mit dabei ist Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann.

Die Ausstellung entlehnt ihren Titel einem Essay aus der gleichnamigen Prosasammlung der Autorin Dodie Bellamy aus dem Jahr 2015. Der Text zelebriert all diejenigen als Hoffnungsträger, die innerhalb eines ruinösen Systems als krank, schwach, ineffizient und damit auch als weniger wert eingestuft werden. In einem Zusammenspiel zwischen theoretischen Überlegungen und verkörperter Kritik verhandeln die ausgewählten Arbeiten so etwa die Sichtbarkeitspolitiken von körperlichen Differenzen und chronischen Schmerzen sowie die nicht-normative Wahrnehmung von Zeitlichkeit. Genauso werden Fragen von Solidarität in und durch Krankheit oder Pflegearbeit aufgegriffen, die schließlich auch neue Formen des Zusammenlebens imaginieren lassen, in denen nicht mehr regiert werden muss.

When the Sick Rule the World ist die erste von vier Ausstellungen im Rahmen des *Kurator-Stipendiums 2019/2020 der Stipendiat*innen Fanny Hauser und Viktor Neumann. Mehr zur Gruppenausstellung unter Alte Fabrik Rapperswil.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
MATERIALISATIONS
SO. 08.12.2019–11.01.2020
nationalmuseum, Urbanstrasse 100, 10967 Berlin

Unter Materialisierung wird allgemein der sichtbare Ausdruck einer Idee verstanden. Im engeren physikalischen Sinne bezeichnet dies die Umwandlung von Energie in Materie. Zuvor Immaterielles nimmt stoffliche Form an und wird somit sinnlich erfahrbar.
Lange vor den elementarteilchenphysikalischen Forschungen im CERN hatte die Materialisierung in ihrer parawissenschaftlichen Lesart bereits bei den Spiritist*innen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts Konjunktur. Zur Sichtbarmachung ihrer Vorstellungen einer geistigen Welt bedienten diese sich neuartiger technischer Medien und Verfahren und überschritten dabei mit ihren Ektoplasmafotografien die Grenze zur Kunst.

Die dem Spiritismus zugrunde liegende Vorstellung einer einzigen, ursprünglichen Energie, die sich in verschiedenen Materialien niederschlägt, findet sich bereits bei den Alchemisten. Deren Suchen, ärmere Stoffe in Gold zu transmutieren, führte zu großer Experimentierfreunde und Kreativität, die ihnen unerwartete chemische Entdeckungen bescherte.

Das parawissenschaftliche Experimentieren und das intuitive Spiel mit alten und neuen Medien und Verfahren bildet das Feld, in dem sich die Praxen von Lea Rüegg, Lena Dues und Marion Ritzmann bewegen.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Wall Piece #2
Ausstellung
19.12.2019–01.02.2020
Galerie 3000, Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst im PROGR, Bern

Marion Ritzmann's Arbeiten nehmen immer wieder Bezug auf die gegebenen Bedingungen der einzelnen Ausstellungsräume und treten in einen Dialog mit ihnen. Dies geschieht in Form von adaptiven Raumarbeiten oder anhand von orts- und kontextspezifischen Installationen, die ausschliesslich für einen einzigen Raum geschaffen werden.  

Die Arbeit Wall Piece wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt in ihrer Ausstellung im Kunstraum Kreuzlingen (2019) in abgewandelter Formation gezeigt. Für die Galerie 3000 wird sie mit zusätzlichen Stahl- und MDF-Objekten erweitert und mit den Dimensionen des schmalen und hohen Raums in Relation gesetzt. 

Wall Piece #2 versteht sich als eine Objektkonstellation an der Wand, als eine räumliche Installation und zugleich als Zeichnung, welche die Grenzen des Zweidimensionalen erweitert. 

Die einzelnen Elemente orientieren sich am Vokabular der seit mehreren Jahren von Marion Ritzmann entwickelten, zeichnerischen Bildsprache, bestehend aus farbigen Flächen, Linien, abstrakten Formen und geometrischen Zeichen. 

Das Lachen der Medusa, Tonjaschja Adler, 2019
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Grosse Regionale 2019
So. 24.11.19–02.02.2020
Kunst(Zeug)Haus *ALTEFABRIK, Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil-Jona
Das Kunst(Zeug)Haus zeigt zusammen mit der *ALTEFABRIK Werke von Kunstschaffenden aus dem Kanton St. Gallen und den umliegenden Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Schwyz und Zürich. Die jurierte Ausstellung bietet regionalen KünstlerInnen eine attraktive Plattform, um ihr aktuelles Schaffen zu präsentieren.

Mit: Tonjaschja Adler (F+F Kunst HF Alumna), Peter Baracchi, Magdalena Baranya, Tashi Brauen, Patricia Bucher, Sarah Burger, André Deloar, Regula Engeler, Jonis Simon Figi, «Fröli» (Jürg Stocker), frölicher | bietenhader, Johanna Gschwend, Ray Hegelbach, Nicole Henning, Anna Hilti, Susanne Hofer, Katrin Hotz, Christina Huber, Marianne Klein, Peter Kuyper, Genevieve Leong, Elio Lüthi, Martina Mächler, Konstantinos Manolakis, Al Meier, Aramis Navarro, Lika Nüssli, Priska Rita Oeler, Valentina Pini, Raphael Rezzonico, Martin Arnold Rohr, Patric Sandri, Lucie Schenker, Urs Schmid, Nora Schmidt, Fridolin Schoch, Janine Schranz, Daniel Schuoler, Hans Schweizer, Pascal Sidler, Urs August Steiner, Milva Stutz, Navid Tschopp, Andrea Vogel, Herbert Weber, Wassili Widmer, Selina Zürrer.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, die Kulturförderung des Kantons Glarus und Swisslos, die Kulturförderung des Kantons Schwyz, die Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden, die Innerrhoder Kunststiftung des Kantons Appenzell Innerrhoden sowie durch die Bank Linth und die Hans und Wilma Stutz Stiftung.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
VOLUMES 2019 Symposium
Sa. 30.11.2019, 13.00–18.00 Uhr
LUMA Westbau, Löwenbräu Zürich
The VOLUMES 2019 symposium discusses strategies of publishing and archiving in self-organised art initiatives today. Artists and curators speak about their experiences and the necessity to document. This afternoon wants to promote and support independent art practice and to celebrate the contribution by Peter Trachsel (1949-2013).

Current initiatives by artists Claudia de la Torre and Anita Di Bianco, art directors Sally De Kunst and Bia Bittencourt, and time witnesses of Peter Trachsel and his Hasena institute, Alois Baumberger and Birgit Kempker, do encounter in a vivid conversation and presentation of their work.   
BOOBIELICIOUS, Deliah & Seraina, 2019
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
SPRITZ💦
Vernissage
Fr. 29.11.2019, 19.00–22.00 Uhr
Ausstellung
30.11.–01.12.2019, 12.00–18.00 Uhr
25 Hours Hotel, Langstrasse 150, 8004 Zürich
Elf Studierende der beiden Kunstschulen F+F Zürich und ESACM Clermont-Ferrand präsentieren das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem experimen-tellen Gedanken der Porny Days im 25 hours Hotel an der Langstrasse.

Spritz💦 lädt das Porny Days-Publikum dazu ein, durch Performances, Eingriffe und Installationen Gestalten des Begehrens zu erleben. Bezugnehmend auf das beliebte Sommergetränk, öffnet die Ausstellung einen mehrsprachigen Raum für erfrischende Begegnungen mit künstlerischen Experimenten anhand von Texten, Bildern, Gesten.    
Die Ausstellung wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit zwischen der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich und der ÉSACM (École supérieure d’art Clermont Métropole) in Clermont-Ferrand. Sowohl kritisch als auch verführerisch will sie eine Erfahrung von “hard porny feelings” ermöglichen, indem Objekte, Gesten und Fiktionen als Teil unserer Fähigkeit befragt werden, Begehren durch Bilder hervor zu rufen.

Das Ausstellungsprojekt wurde von Talaya Schmid angeregt. Sie war von der Arbeitsgruppe «Pornicologie», unter der Leitung der Performance-Künstlerin Régine Cirotteau, des Philosophie-Professors J. Emil Sennewald, des Fotografen Serge Lhermitte und des Schriftstellers Christophe Fiat, nach Clermont Ferrand eingeladen worden.

Liste Autor*innen und Akteur*innen: Bastien AZvedo, Justine Dulieu, Charlotte Durand, Kira van Eijsden, Stefan Ferreira, Deliah Keller, Éden Lebegue, David Lennon, Marie Muzerelle, Clémentine Palluy, Danaé Seigneur, Seraina Stefania, Elisa Villatte
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Atelier Weekend
Ateliertour
15.–17.11.2019
Im Zusammenhang mit Open Ateliers von Visarte Graubünden gibt es am Samstag eine Führung von Atelier zu Atelier mit Barbara Fässler, Künstlerin und Kunstkritikerin.

Claudia Schmid, Sandra Capaul und Esther Schena laden herzlich ein auf die Ateliertour mitzukommen:
 
  • 13.30 Uhr bei Claudia Schmid, Räffelstrasse 25, 8045 Zürich
  • 15.15 Uhr bei Sandra Capaul, Schöneggstrasse 5, 8004 Zürich
  • 16.30 Uhr bei Esther Schena Geroldstrasse 11, 8005 Zürich
Die Künstlerinnen begleiten die ganze Führung. Einsteigen ist jederzeit möglich. Anschliessend Barbetrieb an der Geroldstrasse 11.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Volumes 2019 Art Publishing Days
Ausstellung und Wokshop
29.11.–01.12.2019
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
M. Paradoxa is the name of a group of 5 artists, taking their name from the species Mixotricha Paradoxa (the paradoxical being with mixed-up hairs), a microorganism composed of 5 different organisms. They believe in solidarity, becoming entangled, and sensing each other through chemistry as if part of one organism. They explore how it is possible to function and move together, loving and echoing each other, and delighting in the unexpected
paradoxical outcomes.

The artists of the M. Paradoxa are: Lisa Biedlingmaier, Balca Ergener, Ziqi Jiang, Esther Schena and Linda Strähl. More information over Volumes.
Helena Wyss-Scheffler
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Auswahl 19
Fr. 15.11.2019–05.01.2020
Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau
Jedes Mal aufs Neue findet in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Kuratorium zum Jahresende ein besonderer Anlass im Aargauer Kunsthaus statt. Mit dabei ist Helena Wyss-Scheffler, F+F Mitarbeitende und ehemalige Kunst HF Alumna.

Während sieben Wochen versammelt die Jahresausstellung Auswahl sowohl Neuentdeckungen wie auch bekanntere Positionen, die gemeinsam einen thematisch wie formal vielfältigen Überblick des aktuellen Kunstschaffens der Region bieten.

Für das Ausstellungsformat Auswahl 19 der Auswahlbewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die den Wohnsitz im Kanton Aargau haben oder in besonderer Weise mit dem Kulturleben im Kanton in Beziehung stehen. Von den 190 eingereichten Dossiers haben die Jurys des Aargauer Kunsthauses und des Aargauer Kuratoriums unabhängig voneinander 50 Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke in den Räumen des Unter­ und Obergeschosses des Aargauer Kunsthauses zu präsentieren.

Das Aargauer Kuratorium verleiht an der Vernissage vom 15. November 2019 die Werk­ und Förderbeiträge im Bereich Bildende Kunst und Performance. Im Rahmen dieses feierlichen Anlasses findet auch die Übergabe des Förderpreises der Neuen Aargauer Bank statt.