Karoline Schreiber, Ich als Gestirn
Salon der Gegenwart
So. 02.09–23.09.2018
Villa Renata Basel, Socinstrasse 16, 4051 Basel
Auch nach hundert Jahren schwarzer Quadrate und ausgestellter Urinoirs entwickelt sich die figurative Malerei stetig weiter. Seither bewegt sich die abendländische Kunst in eklektischer Vielfalt. Dada, Expression-, Surreal- und andere Ismen lösten sich ab, nach 1945 hatte man im Glaubenskrieg der Abstrakten gegen die Figurativen Position zu beziehen. Nach der Explosion des amerikanischen abstrakten Expressionismus übernahm Pop Art (figurativ) das letzte Primat über die westliche Kunst. Derweil entstanden die atemberaubenden Grisaillen von Richter und Hockney malte Landschaften und Portraits. Es kamen die jungen Wilden. Überall wurde und wird figurativ gemalt. Trotzdem wird die FM von der Fachwelt kurz gehalten, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Um diese Lücke zu schliessen fanden sich im Salon der Gegenwart eine lose Gruppe Künstler und Künstlerinnen in Zürich, die die figurative Malerei als tragende Säule der aktuellen Kunst sehen. Diese Haltung manifestierte sich in einer Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Orten, zuletzt im Mai 2016 im Salzhaus Brugg und im Januar 2017 in der Villa Flora in Winterthur.
 
Für die jüngste Ausstellung des Salon der Gegenwart, die im September 2018 in der Villa Renata in Basel geplant ist, wurden fünfzehn Malerinnen und Maler aus Basel zur Teilnahme eingeladen. Von Samuel Buri (*1935) bis Vincent Kriste (*1979) repräsentieren sie ein breites Spektrum der aktuellen gegenständlichen Malerei in Basel.

Mit Beteiligung von Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber (F+F-Vorkurs-Dozentin Zeichnen) und Kaspar Toggenburger. Konzept und Organisation Andrea Muheim und Franziska Stern-Preisig.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Ausstellung
22.–23.09.2018
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen, Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.

Öffnungszeiten: 
Sa. 22.09.2018, 17.00–21.00 Uhr | So. 23.09.2018, 12.00–18.00 Uhr
Bild: Martinka Ali
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Analoges Highlight: F+F Clay Club – Akt modellieren
Jetzt einsteigen!
06.11.2018–22.01.2019
Anmelden bis: 8. Oktober
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die F+F lanciert den Clay Club – ein regelmässiger Treffpunkt zum Akt modellieren in gepflegter Atmosphäre. Beim sinnlichen Arbeiten mit Ton lernst du den Umgang mit Materialität, Proportionen und räumlichem Denken und findest so eine Auszeit von der digitalisierten Welt. Nach konzentrierten Stunden mit dem plastischen Material – von klassisch bis zeitgenössisch – kann bei einem anschliessenden Glas Wein der Abend durch gesellschaftlichen Austausch erweitert werden.

Der Clay Club wird von den Bildhauerinnen und Künstlerinnen Tina Z’Rotz und Martinka Ali geleitet. Der Kurs findet jeweils am Dienstag Abend, von 18.00–21.00 Uhr statt.

Informationen zum nächsten Start findest du hier:
Clay Club – Akt modellieren
6. November 2018–22. Januar 2019
Anmelden bis: 8. Oktober

Teile deine Leidenschaft – wir würden uns freuen dich im Clay Club mit dabei zu haben.
 
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Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com

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Öffentliche Veranstaltungen
I’m gonna go down in history or pink promise
Vernissage
Mi. 13.09.2018 ab 18.00 Uhr
Ausstellung
14.–15.09.2018
Tart, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Den Spruch «I'm gonna go down in history», kennen wir als grossmundige Ankündigung, die sich oft in ein rosarotes Versprechen auflöst. Sowohl ihren Objekten als auch den fotografischen Arbeiten wohnt eine Doppelsinnigkeit inne. Handelt es sich um alltägliche Gegenstände, die wir zum Säubern unseres Haushaltes gebrauchen oder um eine politische Geste. Stehen wir Wimpeln, die an einer abgewrackten Halterung schlapp herabhängen gegenüber oder ist das eine Trockenvorrichtung für Haushaltshandschuhe? Rüstet sich die Person auf der Sternchendecke für einen bevorstehenden Angriff oder erkundet sie die Funktion von Haushaltsequipment? Eine Frage bleibt offen: Warum dominiert die Farbe Pink so offensichtlich Haushalts– und Putzmittelabteilungen?

Werde ich auf die Geschichte eingehen oder bleibt es beim rosa Versprechen? Die Künstlerin Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna) beschäftigt sich in ihren neuen Arbeiten mit genau dieser Ambivalenz zwischen grosser Geste und unerfülltem Wunsch.
Heimspiel #3
Do. 06.09.2018, 21.00 Uhr
KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Anders Guggisberg lädt zur dritten Ausgabe seiner Konzertreihe im KOSMOS. Songs, Sounds und Videos werden zu einem Mix aus Plan und Zufall – trocken, süffig, dreckig und fein.

Flo Götte spielt seine tiefen, langen Akkorde zu synthetischen Tönen. Es dröhnt. Karoline Schreiber F+F-Vorkurs-Dozentin zeichnet Linien auf die Bühne. So entstehen Arme, Beine und Köpfe. Dazu kreisen Loops um Gitarren und Basslinien, verdichten sich zu einem Lied, das dann wieder in einem dunklen Wummern versinkt, während ein knorriger Baum auf der Bühne wächst.

Wanderlust
Sa. 8.–10.09.2018 jeweils 12.00–21.00 Uhr
International Performance Art Giswil
Seit 1998 wird zur International Performance Art Giswil in die Turbinenhalle am Rande von Giswil eingeladen. Dieses Jahr nehmen nun die Kunstschaffenden – mit dabei die beiden F+F Dozentinnen Eliane Rutishauser und Tina Z'Rotz – und ein Landschaftsexperte die Gäste mit in die Giswiler Umgebung.

Das Publikum wählt zwischen vier angebotenen Spaziergängen und macht sich – ausgestattet mit einer Wegzehrung – in seiner Wandergruppe auf den Weg. Niemand wird also alles sehen und hören können. Umso spannender wird es sein, einander später zu erzählen, was man erlebt hat. Denn zu weiteren Performances und dem gemeinsamen Abendessen treffen sich alle erneut in der Turbinenhalle. In ihrem Echoraum hallt die Landschaft wider. 
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Öffentliche Veranstaltungen
Eco – Visionaries
Do. 30.08.–11.11.2018
HEK Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein, Basel
Die Ausstellung Eco – Visionaries im HEK widmet sich dem Thema des ökologischen Wandels und präsentiert künstlerische Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen. Die Ausstellung untersucht neue Medien, Technologien und technowissenschaftliche Methoden in den Künsten und deren Bedeutung für die Wahrnehmung und das Bewusstsein des «Ökologischen». 

Mit dabei ist das Künstlerkollektiv Baggenstos/Rudolf (F+F-Kunst Alumni) mit dem Projekt From urine to protein – Ein Ökosystem. Ihre spannenden Explorationen in biologische Mikrosphären enthüllen eine Vielzahl erstaunlicher Phänomene, die zu kühnen Visionen einer hochentwickelten ökologischen Nutzung von Mikroenergiequellen aller Art inspirieren. 

Für dieses Projekt arbeiteten Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf, beide ehemalige F+F Kunst-Absolvent_innen, mit dem CGI-Spezialisten Thomas Hanhart zusammen, der auch als Leiter Informatik und Dozent für Bildsynthese an der F+F tätig ist. Er realisierte die dreiminütige hyperrealistische Computeranimation nach der Vision der Künstler_innen. Zu sehen ist eine Wasserblase die bedeckt von einem umherziehenden Schwarm nährstoffreicher Wasserlinsen durch den schwerelosen Raum der ISS International Space Station schwebt. Reflexionen und Brechungen im Wasser bringen dabei verschiedene optische Ebenen hervor. Diese gepaart mit den schwebenden Bewegungen von Objekten und Kamera sowie mit der spannungsvoll minimalistisch arrangierten Akustik von Baggenstos/Rudolf laden alle Sinne ein, sich für einen Moment mit auf die schwerelose Reise von Duckweed in Space zu begeben. Die weiteren Exponate ermöglichen zudem einen vertieften Einblick in die künstlerisch-biologische Forschungsarbeit des innovativen Kollektivs.

Kuratorinnen: Sabine Himmelsbach, Karin Ohlenschläger und Yvonne Volkart. Künstlerinnen und Künstler: Baggenstos/Rudolf (CH), Ursula Biemann (CH), María Castellanos und Alberto Valverde (ES), Fieldstations (D), Terike Haapoja (FI), HeHe (FR), Chris Jordan (US), Wanuri Kahiu (KE), knowbotiq (CH), Vanessa Lorenzo (ES/CH), Marcus Maeder (CH), AnneMarie Maes (BE), Joana Moll (ES), Rasa Smite und Raitis Smits (LV), Unknown Fields Division (GB), Ana Vaz (PT), Aline Veillat (CH/FR)
Mitteilungen
Mise en Scène
Fr. 07.09.–06.10.2018
Galerie ART-ETAGE, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne
Das künstlerische Be- und Hinterfragen von Kunst und Design ist ein zentrales Thema für Anikó Risch (F+F Dozentin Studiengang Modedesign) und Duosch Grass. Wo sind die Grenzen, was sind die Unterschiede, welche Spielräume und welche Gestaltungslösungen lassen sich definieren? In der Einzelausstellung Mise en Scène zeigt das Künstlerpaar neue Werke und Produkte, sowie Entwicklungen aus ihrem immensen Materiallager, inszeniert in vier Räumen der Galerie Art-Etage in Biel.
Mitteilungen
Archivgeschichten
Sa. 01.09.2018
von 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
Bild: Studiolicht Fachklasse Fotografie 2018
F+F @ Berufsmesse Schaffhausen 2018
Do.–Sa. 20.–22.09.2018
BBZ Berufsbildngszentrum des Kantons Schaffhausen, Hintersteig 12, 8201 Schaffhausen
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Schaffhauser Berufsmesse gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
  • Ferien- & Semesterkurse 
Vorkurse
  • Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
  • Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
Berufliche Grundbildung
  • Fachklasse Grafik EFZ/BM
  • Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
  • Film
  • Fotografie
  • Kunst
  • Modedesign
  • Visuelle Gestaltung
Gestalterische
Weiterbildung 
  • Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
  • Sommer- & Winterateliers
  • Weiterbildungkurs
what you looking for?, Jan Sebesta, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Three Ways to Make it
Ausstellung
26.08.–29.09.2018
Vernissage
Sa. 25.08.2018, 16.00–18.30 Uhr
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Mit einem breiten Spektrum an aktueller Kunst präsentiert Three Ways to Make it neue Werke von Karin Kurzmeyer (Luzern*1987), Olivier Lovey (Wallis*1981) sowie Jan Sebesta (F+F Kunst HF Alumnus, Tschechien*1979). Die Ausstellung versucht das Gegenwärtige, Visionäre der aktuellen Kunstlandschaft in der Galerie Knoerle & Baettig Contemporary zu zeigen.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Hidden Beauty
Ausstellung
26.08.2018–27.01.2019
Vernissage
Do. 23.08.2018, ab 18.00 Uhr
Kabinett, visarte Zürich exhibitions, Schoffelgasse 10, 8001 Zürich
Im Kabinett visarte Zürich in der Zürcher Altstadt zeigt Sabine Hagmann das Video Hidden Beauty (11 Min. English). 
 
Das Video entstand während ihres Atelieraufenthaltes in Hospitalfield, Schottland vor drei Jahren, inspiriert von der Geschichte des Hauses und seinen früheren Bewohner_innen. Eine Frauenstimmeerzählt im Off, begleitet vom Blick aus dem Fenster.
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale
Claudia Kübler, aus der Serie A Visitor’s Gift (Zwilling), 2018. (Fotografie: Philip Frowein)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Pooling
Im Loch ist es dunkel
Ausstellung
24.08.–23.09.2018
Vernissage
Do. 23.08.2018, 19.00 Uhr
Kunsthalle Luzern, Löwenplatz 11, 6002 Luzern
Die monografische Erstpublikation von Claudia Kübler (*1983 in Zürich) erscheint als Band 14 im Rahmen der Publikationsreihe Junge Kunst Stadt Luzern

Ausgehend von ihrem, über die Jahre angelegten Archiv Die Sammlung der Löcher, denkt die Künstlerin in Wort und Bild über das Phänomen Loch nach. Gleichzeitig treten ältere Arbeiten mit diesem Bildarchiv in einen Dialog. Mittels Zeichnungen, Objekten und Installationen wird Claudia Küblers Buchprojekt in ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Luzern in einen komplexen, löchrigen Bildkosmos eingebettet. Die Publikation wurde von Lars Egert gestaltet und erscheint im Vexer Verlag.

Sa. 1.09.2018, 12.00–19.00 Uhr
Kunsthoch Luzern–Gemeinsamer Aktionstag der Luzerner Galerien und Ausstellungsräume
Claudia Kübler liest aus ihren Texten
13.30, 14.30, 18.00 Uhr jeweils zirka 20 Minuten
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Öffentliche Veranstaltungen
Art from Zurich makes me want to sleep
Mi. 08.08.2018
17.00–18.15 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Daniel Morgenthaler führt ein Gespräch mit Luo Fei. Durchleuchtet wird die aktuelle Kunstszene der beiden Partnerstädte Zürich und Kunming.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Leben in der Kunst
Ausstellung
05.04.–17.08.2018
Finnissage
Fr. 17.08.2018
Die Mobiliar, Berner Hauptsitz, Bundesgasse 35, 3001 Bern
Kunst und Nachhaltigkeit Vol.9 – Werke aus der Sammlung Carola und Günther Kletterer-Ertle. In der ak­tu­el­len Aus­stel­lung Le­ben in der Kunst beschäftigen sie sich mit der Fra­ge, wel­chen Stel­len­wert Kunst im per­sön­li­chen oder be­ruf­li­chen Um­feld ein­neh­men kann, wel­che Kraft sie da­bei ent­wi­ckelt.
Ebenfalls eine Arbeit von F+F Filmstudentin,  Marie-Anne Hafner und Ursula Stäubli, ist unter dem Titel Die Uhren bleiben steh'n' 13 Minuten–Uniformiert-Deplaciert ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 08.00–17.00 Uhr
Finnissage (Erföffnungsvideo):
Fr. 17.08.2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie Weiterbildungskurse
Schnelle Vorbeifahrten
Ausstellung
18.08–19.08.2018, 11.00–19.00 Uhr
Bahnhof Paulinenauer, Atelier Haus Stern, Berlin

Schnelle Vorbeifahrten–so warnen markante Schilder am Paulinenauer Bahnsteig die dort Wartenden. Schon vor zwei Jahren brachte das Atelier Haus Stern unter diesem Motto Künstler und Paulinenauer zusammen. 

Die Bahn gibt zwar das Motto, doch schliesst das Festival in diesem Jahr an eine andere Tradition an, die mehr noch als die Bahn die regionale Kulturlandschaft geprägt hat. Vor 300 Jahren, im Juni 1718, begannen die Bauarbeiten am Havelländischen Grossen Hauptkanal.

Auf den Kanal fokussieren sich an diesem Wochenende die internationalen und regionalen Künstler aus den Bereichen Installation, Bildhauerei, Film, Medienkunst und Landart mit ihren Interventionen entlang eines Open-Air Parcours. Mit dabei ist Eliane Rutishauser

Das Angebot richtet sich sowohl an Touristen und Ausflügler als auch an Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Von jung bis alt ist jeder Besucher herzlich willkommen. Der temporäre Parcours kann beginnend am Bahnhof Paulinenaue (RE2 Halt auf der Strecke Berlin–Hamburg) sowohl zu Fuss als auch mit dem Fahrrad sehr gut erreicht werden. Alle Akteure sind professionelle Kunst- und Kulturschaffende und stellen ihre Arbeit kostenfrei zur Verfügung. Das Ziel ist es, einen deutlichen kulturellen Impuls in unserer Region zu setzen.

Weitere Informationen unter Paulinenauer Kulturverein e.V.

Traumland, Pigmentdruck auf Reis Papier 110 x 170 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Fotografie
That One Moment
Vernissage
So. 26.08.2018, 11.30 Uhr
Ausstellung
26.08.–4.11.2018
Kunst Zeug Haus, Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil
Die diesjährige Ausstellung der IG Halle gilt dem Thema von Tod und Vergäng- lichkeit. Der Fokus liegt jedoch genauso auf dem Leben und auf der Frage, wie alle die Momente gelebt werden, bevor der Eine Moment eintritt.

Die Auswahl der Werke, hauptsächlich Malerei und Fotografie, bietet Möglichkeiten zur Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen. Kunstschaffende als Experten für Transformation werfen auf explizite oder indirekte Art oft die Frage nach dem Tod auf. Durch ihren individuellen Zugang berühren die ausgewählten Werke ganz unterschiedliche Aspekte des Themas: Sie reichen vom neu interpretierten Stillleben über die Erforschung von Materie an der Grenze von Fülle und Zerfall, über die Darstellung von Ruinen ebenso wie Schädeln bis zu sichtbaren und unsichtbaren Phänomenen der Wahrnehmung. Neben der künstlerischen Annäherung ermöglichen mehrere Veranstaltungen eine vertiefte Auseinandersetzung, unter Anderem über Begegnungen mit Menschen, die unkonventionelle Tätigkeiten ausüben oder sich beruflich intensiv mit dem Tod beschäftigen. Mit dabei sind neuste Arbeiten Traumland von Peter Maurer (F+F Dozent Fachklasse Fotografie) und Arbeiten von Barbara Ellmerer in der Ausstellung vertreten.

NZZ Artikel