Tonjaschja Adler, "Das Lachen der Medusa", 2019
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Grosse Regionale 2019
So. 24.11.19–02.02.2020
Kunst(Zeug)Haus *ALTEFABRIK
Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil-Jona
Das Kunst(Zeug)Haus und die Alte Fabrik bieten der regionalen Kunst im Standortkanton St. Gallen und seinen Nachbarkantonen Appenzell Ausser- rhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Schwyz und Zürich eine attraktive Plattform in den beiden Ausstellungs- häusern für zeitgenössische Kunst
in Rapperswil-Jona.
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Öffentliche Veranstaltungen
VOLUMES 2019 Symposium
Sa. 30.11.2019, 13.00–18.00 Uhr
LUMA Westbau, Löwenbräu Zürich
The VOLUMES 2019 symposium discusses strategies of publishing and archiving in self-organised art initiatives today. Artists and curators speak about their experiences and the necessity to document. This afternoon wants to promote and support independent art practice and to celebrate the contribution by Peter Trachsel (1949-2013).

Current initiatives by artists Claudia de la Torre and Anita Di Bianco, art directors Sally De Kunst and Bia Bittencourt, and time witnesses of Peter Trachsel and his Hasena institute, Alois Baumberger and Birgit Kempker, do encounter in a vivid conversation and presentation of their work.   
BOOBIELICIOUS, Deliah & Seraina, 2019
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Kunst HF
SPRITZ💦
Vernissage
Fr. 29.11.2019, 19.00–22.00 Uhr
Ausstellung
30.11.–01.12.2019, 12.00–18.00 Uhr
25 Hours Hotel, Langstrasse 150, 8004 Zürich
Elf Studierende der beiden Kunstschulen F+F Zürich und ESACM Clermont-Ferrand präsentieren das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem experimen-tellen Gedanken der Porny Days im 25 hours Hotel an der Langstrasse.

Spritz💦 lädt das Porny Days-Publikum dazu ein, durch Performances, Eingriffe und Installationen Gestalten des Begehrens zu erleben. Bezugnehmend auf das beliebte Sommergetränk, öffnet die Ausstellung einen mehrsprachigen Raum für erfrischende Begegnungen mit künstlerischen Experimenten anhand von Texten, Bildern, Gesten.    
Die Ausstellung wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit zwischen der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich und der ÉSACM (École supérieure d’art Clermont Métropole) in Clermont-Ferrand. Sowohl kritisch als auch verführerisch will sie eine Erfahrung von “hard porny feelings” ermöglichen, indem Objekte, Gesten und Fiktionen als Teil unserer Fähigkeit befragt werden, Begehren durch Bilder hervor zu rufen.

Das Ausstellungsprojekt wurde von Talaya Schmid angeregt. Sie war von der Arbeitsgruppe «Pornicologie», unter der Leitung der Performance-Künstlerin Régine Cirotteau, des Philosophie-Professors J. Emil Sennewald, des Fotografen Serge Lhermitte und des Schriftstellers Christophe Fiat, nach Clermont Ferrand eingeladen worden.

Liste Autor*innen und Akteur*innen: Bastien AZvedo, Justine Dulieu, Charlotte Durand, Kira van Eijsden, Stefan Ferreira, Deliah Keller, Éden Lebegue, David Lennon, Marie Muzerelle, Clémentine Palluy, Danaé Seigneur, Seraina Stefania, Elisa Villatte
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Atelier Weekend
Ateliertour
15.–17.11.2019
Im Zusammenhang mit Open Ateliers von Visarte Graubünden gibt es am Samstag eine Führung von Atelier zu Atelier mit Barbara Fässler, Künstlerin und Kunstkritikerin.

Claudia Schmid, Sandra Capaul und Esther Schena laden herzlich ein auf die Ateliertour mitzukommen:
 
  • 13.30 Uhr bei Claudia Schmid, Räffelstrasse 25, 8045 Zürich
  • 15.15 Uhr bei Sandra Capaul, Schöneggstrasse 5, 8004 Zürich
  • 16.30 Uhr bei Esther Schena Geroldstrasse 11, 8005 Zürich
Die Künstlerinnen begleiten die ganze Führung. Einsteigen ist jederzeit möglich. Anschliessend Barbetrieb an der Geroldstrasse 11.
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Volumes 2019 Art Publishing Days
Ausstellung und Wokshop
29.11.–01.12.2019
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
M. Paradoxa is the name of a group of 5 artists, taking their name from the species Mixotricha Paradoxa (the paradoxical being with mixed-up hairs), a microorganism composed of 5 different organisms. They believe in solidarity, becoming entangled, and sensing each other through chemistry as if part of one organism. They explore how it is possible to function and move together, loving and echoing each other, and delighting in the unexpected
paradoxical outcomes.

The artists of the M. Paradoxa are: Lisa Biedlingmaier, Balca Ergener, Ziqi Jiang, Esther Schena and Linda Strähl. More information over Volumes.
Bild: Martinka Ali
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Analoges Highlight: F+F Clay Club – Akt modellieren
Jetzt einsteigen!
04.04.–14.04.2020
Anmelden bis: 13.01.2020
Die F+F lanciert den Clay Club – ein regelmässiger Treffpunkt zum Akt modellieren in gepflegter Atmosphäre. Beim sinnlichen Arbeiten mit Ton lernst du den Umgang mit Materialität, Proportionen und räumlichem Denken und findest so eine Auszeit von der digitalisierten Welt. Nach konzentrierten Stunden mit dem plastischen Material – von klassisch bis zeitgenössisch – kann bei einem anschliessenden Glas Wein der Abend durch gesellschaftlichen Austausch erweitert werden.

Der Clay Club wird von Martinka Ali geleitet. Der Kurs findet jeweils am Dienstag Abend, von 18.00–21.00 Uhr statt: Clay Club – Akt modellieren Q3

Informationen zum übernächsten Start: Clay Club – Akt modellieren Q4

Teile deine Leidenschaft – wir würden uns freuen dich im Clay Club mit dabei zu haben.
Helena Wyss-Scheffler
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Auswahl 19
Fr. 15.11.2019–05.01.2020
Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau
Jedes Mal aufs Neue findet in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Kuratorium zum Jahresende ein besonderer Anlass im Aargauer Kunsthaus statt. Mit dabei ist Helena Wyss-Scheffler, F+F Mitarbeitende und ehemalige Kunst HF Alumna.

Während sieben Wochen versammelt die Jahresausstellung Auswahl sowohl Neuentdeckungen wie auch bekanntere Positionen, die gemeinsam einen thematisch wie formal vielfältigen Überblick des aktuellen Kunstschaffens der Region bieten.

Für das Ausstellungsformat Auswahl 19 der Auswahlbewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die den Wohnsitz im Kanton Aargau haben oder in besonderer Weise mit dem Kulturleben im Kanton in Beziehung stehen. Von den 190 eingereichten Dossiers haben die Jurys des Aargauer Kunsthauses und des Aargauer Kuratoriums unabhängig voneinander 50 Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke in den Räumen des Unter­ und Obergeschosses des Aargauer Kunsthauses zu präsentieren.

Das Aargauer Kuratorium verleiht an der Vernissage vom 15. November 2019 die Werk­ und Förderbeiträge im Bereich Bildende Kunst und Performance. Im Rahmen dieses feierlichen Anlasses findet auch die Übergabe des Förderpreises der Neuen Aargauer Bank statt.

Space X, Bild: Reuters
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Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse Vorkurs/Propädeutikum
Nationaler Zukunftstag 
Do. 14.11.2019
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Deine Tochter, dein Sohn möchte gestalterische Berufe und Arbeitsfelder kennenlernen? Die F+F Schule für Kunst und Design bietet dafür eine perfekte Gelegenheit. Am Nationalen Zukunftstag steht jungen Menschen für ein Tag die Welt der Gestaltung offen. Der Zukunftstag möchte den Seitenwechsel für Mädchen und Jungs ermöglichen und einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten.

Das Vormittagsprogramm findet für Mädchen und Jungs getrennt statt: Die 
Mädchen lernen die Leiterinnen der verschiedenen Gestaltungsausbildungen kennenlernen und erfahren dabei viel über deren Aufgaben. Für die Jungs wird ein Programm vorbereitet, in dem die Berufe des Fotografen, Grafikers, Künstlers und Modedesigners vorgestellt werden.

An dem Tag werden dieses Jahr 40 Jugendliche (5.–7.Klasse) von 9.30–16.30 Uhr im Haus unterwegs sein.

Am Morgen findet ein Berufsbilder-Postenlauf im Haus statt, am Nachmittag wird im Foyer vor der Milchbar mit den Jugendlichen ein Raumschiff gebaut. Dieses startet dann um 16.00 Uhr mit Rauch und Sound in die Zukunft.
 
Marianne Chargois: The sewers of heterosexuality
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Kunst HF
Porny Days 2019
Do. 28.11.2019–01.12.2019
Gessnerallee, Houdini, Riffraff in Zürich
In The Principle of Pleasure erforscht Gerard Reyes gemeinsam mit den Zuschauer*innen die Lust und Kontrolle durch Voguing, Striptease, BDSM und Interaktion. Reyes zelebriert die Ekstase und lässt die Grenzen zwischen Publikum und Performer verschwimmen.

Erneut zu Gast an den Porny Days ist die Französische Künstlerin und Domina Marianne Chargois mit ihrer Live-Film-Performance im Kino Riffraff. In The sewers of heterosexuality zeigt Chargois die beliebtesten Fetische ihrer Kunden und gibt Einblick in ihren Arbeitsalltag. Zwischen Dokumentation, Obszönität und Analyse ist ihr Werk eine Liebeserklärung an alle Sexarbeiter*innen.

Und auch dieses Jahr laden die Student*innen der F+F Schule für Kunst und Design und der Ecole Supérieure d'art de Clermont Métropole ins 25hours Hotel ein, wo sie eigens für die Porny Days entwickelte Arbeiten präsentieren werden.
Filmstill: doris, wie lernt eine hexe?, Doku-Essay, 2019, Regie: Chantal Küng
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Film HF, berufsbegleitend Kunst HF
doris, wie lernt eine hexe?
Screening Doku-Essay
Zürcher Premiere
Do. 14.11.2019, 18.00 Uhr
Anschliessend ein Gespräch mit Chantal Küng, moderiert von Jenny Billeter
Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
Doris Stauffer (1934–2017) war Künstlerin, Feministin, Zauberin, Kunstvermittlerin und Mitbegründerin der F+F.

Von 1969–1981 lehrte sie an der Kunstgewerbeschule Zürich und an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung und bot Hexenkurse in der von ihr gegründeten Frauenwerkstatt an. Im Doku-Essay doris, wie lernt eine hexe? erinnern sich ehemalige Schüler*innen und Kursbesucher*innen an ihren experimentellen und feministischen Unterricht. Regie: Chantal Küng, mit:  

  • Claudia Wiestner-Blöchlinger
  • Marc-André Zeller
  • Alois Baumberger
  • Rut Maggi
  • Muda Mathis
  • Klaus Mettler
  • Tilly Bütler
  • Suzanne Dietler
  • Salome Stauffer
Neben den Begegnungen mit Doris Stauffer in ihrem Zürcher Zuhause vermitteln die Archivaufnahmen aus Fernsehberichten besonders eindrücklich den Zeitgeist der Jahre, als Frauen zwar endlich stimm- und wahlberechtigt waren, ihre Eigenständigkeit aber ständig verteidigen mussten.

Doris Stauffer selbst war verheiratet mit dem Künstler Serge Stauffer und Mutter von drei Kindern. Im Film sprechen zudem verschiedene ehemalige Schülerinnen und Schüler über die Wichtigkeit von Stauffers ermächtigendem Ansatz, während sie lustvoll in Fotos, Heften und iPads wühlen und die Vergangenheit in die Gegenwart holen.
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Auf der Suche
Vernissage
Do. 26.06.2019, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
27.09.–17.11.2019
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wir finden: Wir suchen. Wir sind auf der Suche. Immer. Nach Liebe. Respekt. Arbeit. Arbeiten, zum Beispiel künstlerische. Nach einander. Nach Zürich. Zuerst mussten wir uns finden: vier Kurator*innen, Nadja Baldini, Vreni Spieser, Simon Maurer, Daniel Morgenthaler, die alle etwas anderes suchen. Dann haben wir uns zusammen auf die Suche begeben. Nach Künstler*innen. Aus, von, in Zürich. Wir haben Kategorien erstellt: Alteingesessene, Vertreter*innen einer neuen, nachkommenden Generation, aus allen Teilen der Welt Zugezogene. Bis uns ein Künstler gesagt hat, er gehöre in alle diese Kategorien. Und eine Künstlerin meinte, sie gehöre in keine. Da haben wir gemerkt, dass wir eben wirklich Auf der Suche sind. Nach Möglichkeiten, Gewohnheiten abzulegen, ohne gleich wieder Sichtweisen aufzuerlegen. Nach Kunstszenen, die gar keine Kunstszenen sein wollen, sondern lieber die blanke Realität in Szene setzen. Nach einer Ausstellung, die auch zwei Ausstellungen ist, aber doch eine. Die Auf der Suche nach Zürich heisst und die Auf der Suche und nach Zürich heissen.

Gefunden haben wir uns alle – in der Suche. Nach Minen in Bosnien, nach etwas in einem drin, nach einer Frau auf einem Gemälde, nach kontaminierter Heimat, nach unseren Händen, nach der Zeit, nach Zigarettenstummeln in Zürich (sic!), nach einer Sprache, die nicht diskriminiert, nach Drucksachen in Kolkata. Alles, um dann wieder von vorne anzufangen: search – re-search! Wir finden: Wir müssen zusammenfinden. Sonst verlieren wir uns.

Mit: Kamran Behrouz, Marina Belobrovaja, Carolina Cerbaro, Liliane Csuka, Deldar Felemez, Alejandra Jean-Mairet, Ivana Kojić, Amina Nabi (F+F Kunst HF Alumna), Sebastian Sieber, Pakkiyanathan Vijayashanthan, Lydia Zimmermann, Mara Züst & Habib Afsar im Helmhaus Zürich
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2019
Mi. 25.09.2019, ab 18 Uhr
Museum Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Fachstelle Kultur zeigt Werke von folgenden Zürcher Künstlerinnen und Künstler, die sich um die kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben:
  • Georg Aerni, Zürich
  • Baltensperger+Siepert, Zürich
  • Amélie Bargetzi, Zürich
  • Heiko Blankenstein, Zürich
  • Cédric Eisenring, Zürich
  • Christoph Eisenring, Winterthur
  • El Frauenfelder, Ossingen
  • Gabriele Garavaglia, Zürich
  • Federica Gärtner, Zürich
  • Julia Geröcs, Zürich
  • Valentin Hauri, Zürich
  • Alex Herzog, Zürich
  • huber.huber, Zürich
  • Daniel V. Keller, Zürich
  • Esther Kempf, Zürich
  • Simon Ledergerber, Zürich
  • Georgette Maag, Zürich
  • Esther Mathis, Zürich
  • Giuseppe Micciché, Zürich
  • Raphael Perret, Zürich
  • Tanja Roscic, Zürich
  • Sally Schonfeldt, Zürich
  • Filib Schürmann, Zürich
  • Veronika Spierenburg, Zürich
  • Claudia Stöckli, Zürich
  • Ana Strika, Zürich
  • Sebastian Utzni, Zürich
  • Latefa Wiersch, Zürich
  • Willimann/Arai, Zürich
  • Agnès Wyler, Zürich 
     
Zur Jury 2019 gehören die Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission: Dr. Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin, Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin, Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Ron Temperli (Künstler) sowie als externe Expertin: Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon)
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Wir überbauen die Shedhalle
Lange Nachtschicht
Sa. 7.09.2019, 18.00–2.00 Uhr
Baufest
Sa./So. 21./22.09.2019
Bauzeit
04.09.–13.10.2019
Shedhalle, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Gänge. Treppen, Türen. Wände? Durchbrüche? Für die Dauer von sechs Wochen verwandelt sich die Shedhalle in eine Baustelle. Wir überbauen; der Ort transformiert sich in Eigenregie. Vier künstlerische Positionen begleiten den Prozess als Bauleitung.

Je zwei Vertreter_innen der Bauleitung sorgen vor Ort dafür, dass laufend überbaut wird. Sie koordinieren die Arbeiten und moderieren die einzelnen Schritte: Wo geht es hin, was braucht es, wie wird konstruiert?

Am Bauprozess können alle Interessierten mitwirken. Wer sich nicht beteiligen möchte, kann als Zuschauer_in den Prozess verfolgen. Das Baufest markiert die Halbzeit der Überbauung: Sie feiern das Entstandene und das noch zu Bauende, zusammen mit allen bisherigen und zukünftigen Beteiligten.

Es gibt kein Bauen im leeren Raum. Sie verstehen Überbauen als Tätigkeit, die innerhalb eines umsteckten Gebiets die dort herrschende räumliche Logik befragt und neu ordnet. Überbauen meint auch an der Gemeinschaft bauen. Wer mitbaut und sich einbringt übernimmt Verantwortung – innerhalb der und für die Gemeinschaft. Das konstante Verhandeln von Vorstellungen, Umsetzungen und Formen der Beteiligung schlägt sich physisch im Raum nieder. Es entsteht eine Überbauung, die keine Autorschaft und keinen Masterplan kennt.

Wir – das sind alle, die mitbauen möchten immer während der Öffnungszeiten. Alle Details dazu finden sich hier: Shedhalle.

Bauleitung
Celia und Nathalie Sidler
Gianluca Trifilo
Haus am Gern
Philip Matesic

Konzept
Philip Matesic
Haus am Gern
Celia und Nathalie Sidler
Gianluca Trifilo 
Mirjam Bayerdörfer 
Franz Krähenbühl
Praktische Übungen
Mi. 28.08.2019–01.09.2019
von 12.00–18.00 Uhr
Alter Botanischer Garten der Universität Zürich

Die meisten Menschen wissen, wie viele Liegestützen sie schaffen, oder ob sie aus dem Stand heraus den Boden mit den Fingern berühren können. Aber wie beweglich ist ihre Wahrnehmung? Wie gelenkig ihre Vorstellungskraft? Wie lange schaffen sie etwas Unbemerkenswertes zu betrachten, ohne dass ihnen der Schnauf ausgeht? Möchten Sie mehr Bewegung im Kopf? Dann los!

Die Ursprungsidee des Vita Parcours in ihrer Einfachheit der Ausführung – aus vorgefundenen Ressourcen wie Baumstämmen oder landschaftlichen Gegebenheiten sportliche Übungen abzuleiten – ist Designprozessen nicht unähnlich. Oft ist man aufgefordert, mit vorgegebenem Material einen Umgang zu finden, sich dieses anzueignen, von einem vorgegebenen Ausgangspunkt her weiterzusuchen, sich leiten und verleiten zu lassen, etwas neu zu betrachten. Häufig ist alles da, es muss nur umgedacht und umgenutzt werden. Wie Kinder, die sich ihre Umgebung ständig zum Spiel machen.

Ein ähnlicher Aspekt ist in den Texten des französischen Schriftstellers Georges Perec zu finden. Er schöpft aus dem Alltäglichen, dem anscheinend Banalen. Mit seinen praktischen Übungen hält er uns an, dort etwas zu sehen, wo es vermeintlich nichts zu sehen gibt. "Von Zeit zu Zeit eine Strasse beobachten, vielleicht mit etwas systematischer Aufmerksamkeit. Sich dieser Beschäftigung hingeben. Sich Zeit lassen. Nicht usw. sagen, nicht usw. schreiben. Sich zwingen, das Thema erschöpfend zu behandeln, selbst wenn es grotesk, belanglos oder dumm zu sein scheint. Man hat noch nichts betrachtet, man hat nur das bemerkt, was man seit langem schon bemerkt hatte." (Aus Träumen von Räumen)

Dieser Parcours soll Anreiz geben zu genauem und spielerischen Betrachten in Form von kleinen praktischen Übungen und so die Wahrnehmung zu trainieren.

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BlackBox Short Film Festival 2019
Sa. 17.08.2019
Sa. 31.08.2019
14.00–23.00 Uhr
Kunstraum Aarau und TaB Atelier Kino Reinach
Zwei internationale BlackBox Kurzfilm Festivals finden diesen Monat statt, mit dabei ist Mitorganisator und F+F Alumnus Fabian Suter.

Acht thematische Blocks, darunter Animation und Kunst Film, zeigen einen Rundblick über das weltweite Filmschaffen der letzten Jahre und spiegelt dessen Zeitgeist.

Der Eintritt ist frei, Kollekte willkommen. Mehr Informationen unter BlackBox Short Film Festival
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Spot on. Toilettengeschichten
Vernissage
Fr. 23.08.2019, 19.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–13.10.2019
Gebert Stiftung für Kultur*, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil-Jona

Die Toilette ist ein stilles Örtchen im eigentlichen Sinn, denn der Gang aufs WC ist ein Tabu. Das war nicht immer so, im 17. Jahrhundert erledigte Louis XIV sein Geschäft noch in Anwesenheit von Besuch.

Als vielschichtige kulturelle Form ist die Toilette geprägt von gesellschaftlichem Wandel und reich an psychologischen Dimensionen. Anhand von Kunstwerken und kulturgeschichtlichem Material gehen sie der Toilette in der Ausstellung Spot on. Toilettengeschichten auf den Grund. Die Toilette wird als Schnittstelle zwischen dem Innen und dem Aussen verstanden: Sie bringt das Innere des Menschen – seine Biologie und Psyche – in Kontakt mit dem ihm Äusseren, seiner Umgebung, der sichtbaren Architektur. Auch baulich stehen Toiletten an einer Schnittstelle, sind sie doch über ein unsichtbares Abwassersystem mit dem verborgenen Inneren der Gebäude, mit dem Untergrund, dem Unsichtbaren verbunden. In der Toilette verzahnen sich Psychologie, Medizin, Soziologie, Architektur, Design und Technik.

Mit Werken von verschiedenen Künstler*innen mit dabei Jan Sebesta, Alumni F+F Kunststudent.

Mehr Informationen zur Ausstellung hier.

Philip Ortelli, «Doomsday Doughnut», 2018, 05:35 Min.
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Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend Kunst HF
Videofenster – Doomsday Doughnut
Vernissage
Fr. 16.08.2019, 20.00 Uhr
Screening
17.08.–14.09.2019
Houdini Kino/Bar, Badenerstrasse 173, 8003 Zürich
In Philip Ortellis Doomsday Doughnut spielt ein Doughnut mit reflektierender Glasur die Hauptrolle. Zwischen der Vogelperspektive auf ein Küstengebiet, Menschen, die am Strand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, Aufnahmen aus der Mitte eines Flusses und in der Ferne brennenden Feuerwolken begegnet uns der schwebende Doughnut. 

Philip Ortelli (*1991) arbeitet mit Skulptur und Video, oszillierend zwischen Konzept und Intuition. Nach dem Bachelorabschluss an der Hochschule der Künste in Bern gründete er mit einem kleinen Kollektiv das Gemeinschaftsatelier und die künstlerische Experimentierplattform «Schwob-Haus». 2018 schloss er sein Masterdiplom am Sandberg Institut der Reitveld Academie in Amsterdam ab. Er lebt und arbeitet in Zürich und Amsterdam und unterrichtet an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. 

Im Houdini Kino/Bar Videofenster zeigt videokunst.ch die Werke diverser Künstlerinnen und Künstler

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Thema Doughnut Economy hier. Zusätzliche Screenings: PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern, Vernissage: Do. 15.08.2019, 18.00–20.00 Uhr, Ausstellung: 17.08.–14.09.2019
 
Philip Ortelli, «Doomsday Doughnut», 2018, 05:35 Min.
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Öffentliche Veranstaltungen
Doomsday Doughnut
Vernissage
Do. 15.08.2019, 18.00–20.00 Uhr
Ausstellung
16.08.–14.09.2019, Mi.–Fr: 14.00–18.00 Uhr, Sa. 12.00–16.00 Uhr
PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern
In Philip Ortellis Doomsday Doughnut spielt ein Doughnut mit reflektierender Glasur die Hauptrolle. Zwischen der Vogelperspektive auf ein Küstengebiet, Menschen, die am Strand dem Sonnenuntergang entgegenlaufen, Aufnahmen aus der Mitte eines Flusses und in der Ferne brennende Feuerwolke begegnet uns der schwebende Doughnut.

Ortelli nutzt die Form des Doughnuts als Metapher. Einerseits steht die ungesunde Ernährungssünde als Sinnbild für die amerikanische Überflussgesellschaft und den Exzess des Konsums, der sich auf die ganze Welt ausgebreitet hat und den wir allmählich zu hinterfragen beginnen. Andererseits referiert der Doughnut auch auf Kate Raworths Theorie der Doughnut Economy. Die englische Ökonomin nimmt die Problematik des stetigen, exponentiellen Wachstums des Hyperkapitalismus als Ausgangpunkt zur Entwicklung ihres Modells.

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Thema Doughnut Economy hier. Zusätzliche Screenings: Houdini Kino/Bar Zürich, Vernissage: Freitag, 16. August, ab 20.00 Uhr, Ausstellung: 17.08.–14.09.2019, 11.00–24.00 Uhr
Bild: Tian Yuanyua
Mitteilungen
Tian Yuanyuan
Artist in Residence
28.07.2019–05.10.2019
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, AIR-Atelier
Die F+F freut sich Tian Yuanyuan für 2 Monate als Artist in Residence im F+F AIR-Atelier begrüssen zu dürfen. Tian Yuanyuanist Kalligraphie-Künstlerin und wurde über das Austauschprogramm zwischen der Stadt Zürich und Kumning als Gastkünsterlin nach Zürich eingeladen.

Tian Yuanyua is member of the:
– Chinese Calligraphers Association
– Chinese Artists Association
– Academic Committee of the Yunnan Calligraphers Association,
– Watercolor Artists Committee of Yunnan Artists Association
– Yunnan Provincial Literature and History Research Institute

Director of the
– Seal Cutting Committee of the Yunnan Calligraphers Association
– Yunnan Calligraphers Association

– Judges of China Seal Cutting Exhibition
– Vice Chairman of Yunnan Youth Calligraphy Association
– Researcher of the Yunnan Academy of Fine Arts and Calligraphy
– Grade A artist in China
 
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Unter Tag – Kulturgut der Zukunft
Fr. 28.06.–18.08.2019, ab 16.00 Uhr
Kaverne ESPROS Photonics AG, St. Gallerstrasse 135, 7320 Sargans
Zwischen künstlerischer und wissenschaflticher Forschung gibt es Gemeinsamkeiten, die Grenzziehungen auflösen. Unter anderem benötigen beide Disziplinen Kreativität und die Fähigkeit, Situatuionen anders als auf die herkömmliche Weise zu sehen. Auch Neugierde, Experimentierlust, Ausdauer und Risikobereitschaft geören dazu. Kunst kann die Methoden untersuchen, mit denen die Wissenschaft die Welt erforscht und die sich die Technik zunutze macht. 

Unter Tag – Kulturgut der Zukunft bringt Künstlerinnen und Künstler einerseits und zukunftsorientierte Technologie sowie den archaischen Ort im Berg mit seiner jahrhunderte alten Eisenerzgewinnung anderseits zusammen. Mit ESPROS Photonics AG besteht in Sargans ein Unternehmen, das in der Sensortechnologie wegweisend ist und dessen Produkte Teil unse- res künftigen Kulturguts werden könnten. Die vor mehr als zehn

Jahren aus dem Gonzen geschlagene Kaverne war als neue Pro- duktionsstätte für Halbleiter gedacht, konnte bislang aber kaum genutzt werden. Nun darf vorübergehend der Kulturraum S4 hier Halt machen – Kunst zieht transdisziplinär in die Kaverne ein.

Mit: Asi Föcker, Gabriela Gerber/ Lukas Bardill, Florian Germann, Andy Guhl, Nicolò Krättli und Jonathan Banz, Barblina Meierhans, Peter Mettler, Timo Müller, Ursula Palla, Ilona Ruegg, Matthias Rüegg