Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Insel Institut zeigt Flagge
Vernissage
Fr. 13.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
14.10.–26.11.2017
Kunstkasten, 8400 Winterthur

Wie kann man aktiv Leerstand in einer Stadt wie Zürich bilden? Fragte sich die F+F Dozentin, Silvia Popp und entwickelte daraus ein Projekt.

Das Büro für Leerstand zeichnet Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen auf und vermittelt die fundierten Recherchen. Im Verlauf des weiteren künstlerischen Werdegangs erklärte Silvia Popp die Insel zum Forschungsobjekt. Sie gründete 2015 das Insel Institut und ist seither diverse Eilande unterschiedlicher Charakteristika am bereisen und erforschen. Ihre Arbeiten verfolgen originell ernsthafte Aufgabenstellungen mit humorvoller Leichtigkeit und einem Geschick für die Störung.

Insel Institut zeigt Flagge heisst die Arbeit und Aktion, die von Silvia Popp für den Kunstkasten entwickelt wurde. Flagge zeigt wer Stellung bezieht und Präsenz zeigt. Flaggen haben Farben und Bedeutungen und werden oft für nationalistische Zwecke benutzt.

Zudem präsentiert Silvia Popp das Insel Institut im Salon Sophie am Do. 9.11.2017, ab 18.30 Uhr

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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Before the eye–lid's laid
Ausstellung
Sa. 08.10.–27.12.2017
Centre Photographique d'île-de-France, 77340 Pontalt-Combault, France
Es ist soweit: das Buch Before the eye-lid's laid, an dem J. Emil Sennewald (F+F Dozent) und Agnès Geoffray ein Jahr lang gearbeitet haben, ist erschienen.

Verlegt von La Lettre Volée, Brüssel, wunderbar grafisch gestaltet durch das Atelier 25, erscheint es mit J. Emil Sennewald's Texten in deutscher, französischer und englischer Sprache. Möglich geworden durch den AICA-Preis 2016, präsentieren sie das Buch in der Ausstellung im Centre Photographique d'île-de-France.
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
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Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Transformer – Aspekte der Travestie
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Transformer – Aspekte der Travestie hiess im Kunstmuseum Luzern 1974 eine noch heute legendäre Ausstellung, die nach der Auflösung der Geschlechterrollen fragte.

Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.

Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozentin), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
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Kunst HF
Marcel Duchamp
Serge Stauffer
26.–27.10.2017
Staatsgalerie Stuttgart, Metzler-Saal, Konrad-Adenauer-Str. 30, Stuttgart
Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887–1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des Ready-made die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst.

Die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart umfasst einen der grössten Marcel-Duchamp-Bestände im deutschsprachigen Raum. Neben dem Flaschentrockner beinhaltet dieser zahlreiche Objekte, Zeichnungen, Druckgraphiken und Publikationen. Ergänzt wird der Werkbestand durch ein einzigartiges Archiv, das von dem Schweizer Künstler und Duchamp-Forscher Serge Stauffer zwischen 1950–1989 zusammengetragen wurde.

Ab Dezember 2018 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart ihren Duchamp-Bestand und die Archivalien aus dem Archiv Serge Stauffer erstmals in einer umfangreichen Ausstellung. Die Ausstellung Marcel Duchamp. 100 Fragen. 100 Antworten wird durch ein von der Volkswagen Stiftung gefördertes Forschungsprojekt vorbereitet. Um einen ersten Einblick in die Forschungsergebnisse zu ermöglichen, findet dazu ein öffentlicher Workshop (in dt./engl. Sprache) statt, der internationale Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Künstler versammelt:
 
Fr. 9.40–10.00 Uhr
Einführung durch Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart). Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart)

Fr. 10.00–11.00 Uhr
Prof. Dr. Herbert Molderings (Köln): Marcel Duchamps Zeichnung Haarsiebe von 1914 – ein rückschrittliches Werk? Respondent: Dr. Paul B. Franklin (Paris)

Fr. 11.30–12.30 Uhr
Impulsreferate
Prof. Dr. Gregor Wedekind (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Marcel Duchamps Broyeuse de Chocolat. Arnaud Obermann (Staatsgalerie Stuttgart): note de bas de page. Dr. Alexander Kauffman (University of Pennsylvania, Philadelphia): Anemic Cinema Before and After Stuttgart
 
Workshop
Fr. 13.30–14.30 Uhr
Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart): 100 Fragen? 100 Antworten! Serge Stauffer in Auseinandersetzung mit Marcel Duchamp. Respondent: Dr. Thomas Girst (München)

Fr. 14.30–15.30 Uhr
Dr. Michael Hiltbrunner (F+F Dozent): Serge Stauffer und die Ausstellung
Dokumentation über Marcel Duchamp (1960). Respondent: Stefan Banz (Künstler, ehem. F+F Dozent, Cully/Berlin)
 
Fr. 16.00–17.00 Uhr
Prof. Dr. Lars Blunck (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg): Marcel Duchamps La Bagarre d’Austerlitz – ein ironisches Memorial? Respondent: Prof. Dr. Dieter Daniels (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)

Fr. 17.00–18.00 Uhr
Dr. Deborah Bürgel (Staatliches Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow): De ou par Marcel Duchamp et Rrose Sélavy. Respondent: Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart) 
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Kunst HF
Prix AICA France​ de la Critique D’Art 2016
Herzliche Gratulation! J. Emil Sennewald (F+F Dozent) est le lauréat de l’édition 2016 du Prix AICA France​ de la Critique D’Art. Il a présenté le travail d’Agnès Geoffray. Félicitations à lui! Découvrez sa présentation en image.
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Liliane Csuka – Werkdokumentation
28.09.–12.11.2017
täglich von14.00–19.00 Uhr
Art Dock Zürich, Hohlstrasse 258, 8004 Zürich

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F – 1. Prix Art Dock für ein alles erforschendes Lebenswerk.

Liliane Csuka (*1935 in Zürich; auch Liliane Levy), ist eine Schweizer Künstlerin und Kunstförderin (ehemalige F+F Schülerin, Dozentin). Sie absolvierte von 1951–1954 in Zürich die Handelsschule (heute KV Zürich Business School) und von 1972–1974 die F+F Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Design). Von 1980–1985 war sie ausserdem im Vorstand der F+F Schule tätig.

Noch während der Ausbildung an der F+F begann sie eine internationale künstlerische Karriere, etwa mit Teilnahmen an Ausstellungen im Kunsthaus Zürich (1976, 1978) oder an der Biennale in Venedig (1976). Sie realisierte zahlreiche Installationen in Ausstellungsräumen, im Aussenraum und als Land Art. Ebenfalls zentral sind in ihrem Werk grössere Skulpturen und kleinere Objekte, die sie allesamt selbst produzierte, oft mit experimentellen Verfahren, etwa der Mischung von Schaumgummi und Beton, von Tonal (einer Tonmasse) und Fundgegenständen oder mit Recycling-Material wie Zeitungen oder Kunststoff. Eine wichtige Werkgruppe bilden dabei die erotischen Objekte (1974–1992), in denen über das männliche Geschlechtsteil der Machismo in der Gesellschaft thematisiert wird.

Wandbilder sind bei Liliane Csuka oft nicht flach, sondern führen die skulpturale Arbeit fort. Diese Bildobjekte realisiert sie teilweise mit Fundgegenständen und seit der Reihe Symphonie internationale (1986/87) auch mit Papierschnüren, d.h. mit Zeitschriftentext beklebten Schnüren, die sie auf eine Fläche klebt und so ein vielschichtiges Text-Bild schafft. Im Fall der Symphonie internationale in Form einer Schallplatte, in weiteren Arbeiten in ganz unterschiedlichen Formen.

Schon in den 1970er Jahren realisierte sie auch grossflächige Zeichnungen, anfangs der 1980er malte sie mit ungemischten Farbpigmenten, später arbeitete sie mit ausgeschnittenen Fotokopien, realisierte verschiedene Fotografien und Videos und zeigte Performances.

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F.

Liliane Csuka war von 1974 bis 1980 und von 2004 bis 2011 Mitglied der Ateliergemeinschaft Spinnerei Wettingen, die in der Schweiz verschiedene Ausstellungen zeigte. Von 1981 bis 2013 war Liliane Csuka auch «Teilgeberin» des Künstlervereins Hasena von Peter Trachsel, der in Zürich und ab 1987 in Dalvazza/Küblis domiziliert war.

Von 1955 bis 1983 war sie mit Henry Levy verheiratet, sie hatten zwei Kinder (Simone, Ivan). Sie lebten seit 1957 in Herrliberg, von 1977–1982 im Brissenden House in Bethersden/Kent (Grossbritannien), wo sie auch Aufenthaltsstipendien für Künstler_innen anboten. Nach Reisen lebte Liliane Csuka von 1989–2004 nahe der Omaha Beach in Sainte-Honorine-des-Pertes bei Port-en-Bessin-Huppain in Frankreich. Seit 2004 ist sie wieder in Zürich. 

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Kunst HF
Eine Ausstellung für Dich
Vernissage
Do. 21.09.2017, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
22.09.–19.11.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die Ausstellung ist für Dich. nicht für mich. Das Helmhaus ist für Dich. Die Performances sind für Dich. Die Gespräche sind für Dich. Du sitzt sogar auf dem Podium. Du weisst es nur noch nicht. Diese Ausstellung ist so sehr für Dich, dass Du freien Eintritt hast.
 
Du bist schon vor der Eröffnung da: wenn wir im Gespräch die Bereitschaft zu Verantwortung und Engagement einzelner VertreterInnen von Institutionen in den Fokus rücken und wissen wollen, wie sich diese in einer alltäglichen institutionellen Praxis zeigen. Ausgehend von pointierten Thesen zum persönlichen Engagement innerhalb der jeweiligen Institution, diskutieren wir mikropolitische Handlungsmöglichkeiten in einem komplexen Umfeld.

Eine Ausstellung ohne Publikum gibt es nicht, sie lebt von der Begegnung mit Dir. Und vielleicht wird es auch eine Ausstellung über Dich. Manche Fragen und Vorstellungen dürften sich klären im dichten Veranstaltungsprogramm, das die Ausstellung begleitet. Wir haben eine feministische Ökonomin, einen Kommunikationsexperten, Mitglieder einer Tanzgruppe für SeniorInnen und den Geist einer vergangenen Beziehung eingeladen. Wir sprechen über unbekannte Dealer, Bäume als Dus, über die Verantwortung, die wir Dir gegenüber haben, oder darüber, wie wir gerne berührt werden. Zu Dialogen laden die beteiligten KünstlerInnen Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna), Nicole Bachmann, Stefanie Knobel, Eilit Marom, Anna Massoni, Elpida Orfanidou, Adina Secretan, Simone Truong, Sophie Nys, Andrea Oki, Ceylan Öztrük, Yeliz Palak, RELAX (chiarenza & hauser & co mit Daniel Hauser F+F Dozent), Vreni Spieser, Felix Studinka, Peter Tillessen (F+F Dozent), Gian-Andri Töndury und Alexander Tuchaček. Ist da auch für Dich jemand oder etwas dabei? Sag Du!
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Kunst HF Vorkurs, berufsbegleitend
Kantonale Werkschau 2017
Vernissage
Mi. 20.09.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr
Ausstellung
21.9.–1.10.2017
Di/Do–So 11–17 Uhr
Mi 11–20 Uhr
Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Museum Haus Konstruktiv, im ewz-Unterwerk Selnau, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Werkschau der Fachstelle Kultur Kanton Zürich ist 2017 zeigt Werke von 30 Kunstschaffenden, die sich um die kantonalen Beiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Die Ausstellung ermöglicht den KünstlerInnen, ihre Arbeiten in einem musealen Kontext zu präsentieren. In den ausgestellten Arbeiten zeigt sich die Vielfalt an eingesetzten Medien und Techniken sowie die ganz unterschiedliche Auseinandersetzung mit selbstgewählten Themenstellungen in der Zürcher Kunstszene. Um die kantonalen Werkbeiträge bewerben sich dieses Jahr:
  • ​Kevin Aeschbacher
  • Brigham Baker
  • Julia Bodamer
  • Françoise Caraco (F+F Dozentin)
  • Chalet5
  • Mirkan Deniz
  • Klodin Erb
  • Ruth Erdt
  • Jonas Etter
  • Aurèle Ferrier
  • frölicher | bietenhader
  • Matthias Gabi
  • Louisa Gagliardi
  • Dieter Hall
  • Marianne Halter und Mario Marchisella
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Maureen Kaegi
  • Esther Mathis
  • Jos Näpfflin
  • Jessica Pooch
  • Eliane Rutishauser (F+F Dozentin)
  • Thomas Sauter
  • Filib Schürmann
  • Pascal Schwaighofer
  • Karin Schwarzbek
  • Jan Sebesta  (F+F Kunst Alumnus)
  • Monika Stalder
  • STELLA
  • Ian Wooldridge
Der von der Fachstelle Kultur eingesetzten Jury gehören dieses Jahr an als Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin/Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kuratorin, Zürich), Bob Gramsma (Künstler, Zürich) und Ron Temperli (Künstler, Winterthur) sowie als externer Experte Konrad Bitterli (Direktor Kunstmuseum Winterthur) an.
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Vorkurs/Propädeutikum
Black table music
Do. 28.09.–29.10.2017
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Luigi Archetti, Ian Anüll und Marc Zeier sind visuelle Künstler mit einer starken Beziehung zu Akustik, Klang und Musik (Experimentelle Musik, Electronica, Field Recordings) und sind am Label Ulimate Records beteiligt. Sie sind schon mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam ausgestellt, zuletzt 2015/16 im Ausstellungsraum Klingental, Basel.
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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Die Augen der Bilder
Porträts von Fragonard bis Dumas
Sa. 01.09.–10.12.2017
Museum Langmatt, Römerstrasse 30, 5401 Baden
Ausgehend von Meisterwerken der Sammlung versetzt die Ausstellung Porträts des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Bildnissen internationaler Kunstschaffender ins Gespräch. Im Dialog der Epochen zeigt sich ein fundamentaler Unterschied zwischen der Idealisierung von einst und Porträts von heute als Spiegelbilder gesellschaftlicher Verwerfungen. Einsamkeit, existentielle Zerrüttung, physische wie psychische Gewalt sind in den Gesichtern ablesbar. In einer globalen Welt stellen sich Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, nach Herkunft und Heimat.

Die Augen der Bilder stellt das Gespräch zwischen Porträt und Betrachter/in ins Zentrum und präsentiert Werke von: Michaël Borremans (*1963 in Geraardsbergen/B), Maya Bringolf (* 1969 in Schaffhausen, F+F Dozentin), Marlene Dumas (*1953 in Kapstadt), Klodin Erb (*1963 in Winterthur), Alexandra Meyer (*1984 in Winterthur, F+F Alumna), Uwe Wittwer (*1954 in Zürich) und Luc Tuymans (*1958 in Mortsel/B).
Ausstellungsausschnitt
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Whispering Widows
Vernissage
Fr. 25.08.2017, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
26.08.–7.10.2017
Lullin+Ferrari, Limmatstrasse 214, 8005 Zürich
Im Rahmen der Saisoneröffnungen der Zürcher Galerien stellt Clare Goodwin, F+F Kunstdozentin, ihre Arbeiten bei Lullin und Ferrari aus.

Mehr Informationen unter Lullin+Ferrari und unter Clare Goodwin
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
Belas Albas
Vernissage
Fr. 1.09.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
2.09.–16.09.2017
Öffnungszeiten:
Mi.–Fr. 14.00–17.00 Uhr
Sa. 14.00–17.00 Uhr
Galerie/edition Z, Vazerolgasse 6, 7000 Chur
Zur Ausstellung von Esther Schena, F+F Dozentin, erscheint ein 40-seitiger, 4-farbiger Katalog und eine Edition von 20 Unikaten (Siebdruck/Mischtechnik).

Mehr Informationen unter:
Galerie/edition Z
Françoise Caraco, Videostill, Distance in your eyes, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2017
Vernissage
Fr. 14.07.2017, ab 18 Uhr
Ausstellung
15.07.–27.08.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Françoise Caraco, F+F Dozentin, ist mit ihrer aktuellen Videoarbeit Distance in your eyes an der  Werk- und Atelierstipendienausstellung der Stadt Zürich 2017 im Helmhaus vertreten.

Françoise Caraco, *1972 in Basel, lebt und arbeitet in Zürich. Recherche, Fiktion und Autobiografie verwebt sie in Audio- und Videoarbeiten sowie Installationen, so dass diese einen Bogen zu aktuellen Themen schlagen.
 
Stipendienjury: Dominique Lämmli, Pablo Müller, Sabine Schaschl (Mitglieder der Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich), Hinrich Sachs, Künstler und Autor, Nadine Wietlisbach, Kuratorin und Direktorin Photoforum Pasquart in Biel (GastjurorInnen)

Ausstellungskonzept: Luigi Archetti und Marcel van Eeden

Organisation: Stadt Zürich Kultur, Ressort Bildende Kunst, Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich und Helmhaus Zürich 
 
Screening: Zoran Popović, Struggle in New York, 1976, 16 mm, sw, Ton, 56' Postproduktion: Zoran Popović/Mark Borgan (2008) In englischer Sprache
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Screening und Talk: Struggle in New York
Do. 06.07.2017 ab 19.00 Uhr
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Der selten gezeigte Film Struggle in New York (1976) des Belgrader Künstlers Zoran Popović dokumentiert die Politisierung eines Kreises von Konzeptkünstlern in New York Mitte der 1970er-Jahre. Die Moderation nach dem Screening führt Lucie Kolb (Künstlerin, F+F Dozentin) mit mit dem Künstler Zoran Popović und Jasna Tijardović (Produzentin des Films), dabei wird nach den damaligen Produktionsbedingungen gefragt und die Konzeptkunstszene im ehemaligen Jugoslawien diskutiert.
 

Der selten gezeigte Film Struggle in New York (1976) des Belgrader Künstlers Zoran Popović dokumentiert die Politisierung eines Kreises von Konzeptkünstlern in New York Mitte der 1970er-Jahre. Gruppen und Einzelpersonen wie Art & Language, Kathryn Bigelow, Mayo Thompson, Joseph Kosuth, Anthony McCall, Karl Beveridge and Carol Conde, Ian Burn, Mel Ramsden, Michael Corris sowie Artists Meeting for Cultural Change beteiligten sich mit kurzen, auf 16mm gedrehten Beiträgen, die von Popović zu einem einstündigen Film arrangiert wurden.

 

Zoran Popović (*1944, Belgrad) lebt und arbeitet in Belgrad. Er ist, zusammen mit Marina Abramović, Gera Urkom, Neša Paripović, Raša Todosijević und Era Milivojević eine Schlüsselfigur der Konzeptkunstbewegung in Belgrad und einer ihrer wichtigsten Dokumentarist. Er drehte verschiedene Filme über Konzeptkunst in Jugoslawien und verfasste u.a. auch, zusammen mit Jasna Tijardović, einen entsprechenden Artikel in der von Art & Language herausgegebenen Zeitschrift The Fox.

 

Jasna Tijardović (*1947, Split) ist Kuratorin und Autorin. Von 1990–00 arbeitete sie als Kuratorin für neue Medien am Museum für Gegenwartskunst in Belgrad, wo sie sich seit 1975 für die Kunstvermittlung verantwortlich war. Daneben unterrichtete sie an der Kunsthochschule The Cooper Union in New York, der Iawo City Universität sowie dem Whitney Independent Study Program in New York.

 

Lucie Kolb (*1985, Bern) ist Künstlerin und Mitherausgeberin des Magazins Brand-New-Life. Daneben ist sie in der Lehre tätig an der Zürcher Hochschule der Künste, der F+F Schule für Kunst und Design und der Akademie der bildenden Künste Wien. Publikationen als Mitherausgeberin u.a. Art Handling (JRP Ringier 2016), This Book is a Classroom (Passenger Books 2012) und die Ausgabe «(New) Institution(alism)» des Magazins OnCurating (2014).

 

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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Pop-Ups
Vernissage
Sa. 01.07.2017
Ausstellung
02.07.–24.09.2017
Museumsnacht
Sa. 16.09.2017, 20.00–22.00 Uhr
Treff bei Kasten 1, Ticketeria Bahnhof
Pop-Ups – sechs temporäre Stadtbauten von Markus Weiss in Schaffhausen an der Schnittstelle von Architektur und Kunst laden zum Entdecken neuer Räume.
 
Begehen, besitzen, bespielen, bestaunen soll man die Bauten von Markus Weiss. Sie haben keinen Platz in den Kunstkästen drin – und so ist Weiss der erste Künstler in der Geschichte der Kunstkästen, der nicht in die Kästen hinein, sondern darum herum baut. Er verankert seine Arbeiten an den Kunstkästen und lässt sie in die Stadt hinauswachsen. Hier steht ein Turm, dort ein Baumstumpf; seine Bauten sind teilweise brachial und von einer pragmatischen Ästhetik. Alle setzen sie sich auseinander mit den kulturellen, sozialen und architektonischen Dimensionen eines Ortes und schaffen in gewisser Weise neue Räume – tatsächliche, aber auch vorgestellte. Einmal entsteht ein Ort zum Grillieren, einmal ein ganzer Pétanque-Platz und einmal verdoppelt ein Spiegel den vorhandenen Raum und sein Geschehen. Weiss’ Arbeit bedeutet stets Interaktion mit dem öffentlichen Raum, sie soll die Schwellenangst vor der Kunst nehmen – denn die Kunst ist bei ihm nicht immer im klassischen Sinn als solche erkennbar.
 
Der Kontakt zum Menschen ist entscheidend für Weiss. Er sucht den Dialog und scheint bisweilen selbst erstaunt, welche Reaktionen seine Arbeit auslöst. Auch seine Werke in den Kunstkästen werden sicherlich nicht ohne Reaktionen bleiben. Sie laden ein zum Entdecken, Verweilen, Nachdenken – oder zum Grillieren.
 
Markus Weiss (*1963 in Zürich) lebt und arbeitet als Künstler in Zürich. Atelierstipendien führten ihn nach Genua und Paris, zudem wurde er mit verschiedenen Werkstipendien der Stadt und des Kantons Zürich ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in diversen Sammlungen vertreten, seit über zehn Jahren widmet er sich in seinem künstlerischen Engagement dem Öffentlichen Raum. Markus Weiss realisiert regelmässig Kunst-am-Bau Projekte.
Videostill aus beat – me – mich: Dominique Margot, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
beat – me – mich
Premiere
Mi. 17.05.2017
18.–20.05.2017, jeweils 20.00 Uhr
Gessnerallee Zürich
Musiktheater von und mit Rollstuhlfahrenden von Jörg Köppl, Tim Zulauf, Bühnenbild von F+F Dozentin Mirjam Bürgin (Vorkurs/Propädeutikum), Spiel: ensemble metanoia.

Rollstuhlfahrer_innen wollten einen Wagen an der Streetparade: Ihre Atemschläuche, Trachostomas und Joystick-Displays hätten sich mit HR Giger-Deko und harten Rhythmen gemischt. Der Antrag wurde abgelehnt – obwohl medizinische und digitale Technologien drängend am menschlichen Selbstverständnis rütteln: Wo findet das «Ich» zukünftig Unterstützung, zwischen Mitmenschen, Tieren und Technologien?

In beat – me – mich treffen filigrane Klangwelten auf Techno und biographische Erzählungen auf hellsichtige Zukunftsvisionen. Selbst Giger entsteigt seiner biomechanischen Gruft, um erneut nach Zuwendung und Zukunft zu suchen …
 
Eine Produktion von ensemble metanoia in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich und wildwuchs Festival.
Remo Stoller, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Prisma Crystal River
Sa. 13.05.2017, ab 17.00 Uhr
Réunion, Müllerstrasse 57, 8004 Zürich
Prisma ist ein monografisches Künstlerheft, herausgegeben und gestaltet von Jeannine Herrmann (F+F Dozentin) und Chantal Bron. In jeder Ausgabe publizieren wechselnde KünstlerInnen ein eigens für Prisma erarbeitetes Werk. Seit 2012 sind 5 Hefte erschienen, mit Crystal River vom Künstler Remo Stoller erscheint die 6. Ausgabe.
 
Ausgangspunkt von Remo Stollers Unternehmungen bilden Sprach- und Bilddokumente unterschiedlichster Genres: ein Roman von Tom Clancy, ein Warenhauskatalog, eine Fotografie aus dem Familienalbum, eine Postkarte. Euch erwartet ein abenteuerliches Heft.
 
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
The Art Review: Most Wanted, Most Neglected
Sa. 06.05.2017
13.00–19.00 Uhr
schwarzescafé LUMA, Westbau, Limmatstrasse 270, 1. Stock
Das eintägige internationale Symposium dreht sich um die Krise der Ausstellungsrezension. Wie ist umzugehen mit dieser gleichzeitig heiss begehrten und doch recht verwahrlosten Form des Schreibens in der Kunstwelt?

Wir bemessen die aktuelle Situation in Vorträgen und Gesprächen. Critical writing ist eine Initiative, die Pro Helvetia im Jahr 2013 mit einer Workshop-Reihe mit verschiedenen Autorinnen und Autoren in der Schweiz ins Leben rief. Ein Strang dieser Initiative entwickelte sich zu Critical Writing Ensembles, kuratiert vom Office for Contemporary Art Norway und mit einem Schwerpunkt auf Südasien, unter anderem am Dhaka Art Summit 2016. Ein anderer Strang entwickelte sich zu Crritic!, ein Projekt das während der letzten Jahre durch die Schweiz tourte.

Ausgehend von diesen Ereignissen und im Rahmen der aktuellen Ausstellung Speak, lädt die Kunsthalle Zürich zu einem Tag mit Präsentationen und Diskussionen zur gegenwärtigen Kunstkritik.

Wie ist heute über Kunst zu sprechen? Wie über das hier und jetzt zu schreiben? Wie dabei zugleich rück- und seitwärts schauen? Und wie wäre die Review von Morgen vorzustellen und vorzubereiten – zwangsläufige eine institutionelle Verantwortung der Zukunft?

Diese und weitere Fragen besprechen Mike Sperlinger (Academy of Fine Art, KHiO, Oslo), Belinder Dhanoa (Ambedkar University Delhi), Mustafa Zaman (Künstler und Autor, Dhaka) und Ellinor Landmann (Kulturredakteurin beim Schweizer Radio und Fernsehen, Basel) in ihren Vorträgen. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit Crritic! und Brand-New-Life ist Ihre Meinung gefragt – Fragen und Ideen sind erwünscht!

Mit Beiträgen von Daniel Baumann, Marianne Burki, Diana Campbell Betancourt, Katya García-Anton, Mike Sperlinger, Belinder Dhanoa, Mustafa Zaman, Ellinor Landmann, Crritic! (Daniel Morgenthaler, Aoife Rosenmeyer), Brand-New-Life (Lucie Kolb, Judith Welter, F+F Dozentinnen), Julia Moritz, PROVENCE (Tobias Kaspar)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Film HF, berufsbegleitend
Brücken schlagen statt Mauern Bauen
23.04.–05.06.2017
Filmscreening
11.–14. Mai, jeweils 17.00 Uhr
Künstlergespräch
So. 14. Mai 2017, 17.00 Uhr
Holzpark, Klybeck, Basel
Die schweizweite Ausstellungsreihe «Parcours Humain» stellt durch die Verbin- dung von Kunst und Humanität die Frage nach der Menschlichkeit im Kontext der aktuellen Flüchtlingsschutzkrise. Dabei setzt die Ausstellung auf starke soziokultu- relle Elemente: Durch künstlerische Aktionen, Workshops mit Schulen und Asylorga- nisationen sowie durch Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und zuständigen Ämtern entsteht über drei Parcoursstationen ein Dialograum, der zur vertieften Auseinandersetzung und Begegnung einlädt.

Basel steht historisch für Humanismus als Streben nach Menschlichkeit und stellt sich als Grenzort seit Jahrhunderten der Herausforderung: Brücken oder Mauern? Mit Werken der Kunst für Menschlichkeit soll diese Herausforderung sichtbar ge- macht werden.Die inhaltlich miteinander verbundenen Parcoursstationen befinden sich im Dreispitz (Salon Mondial), Klybeck (Holzpark) und Weil am Rhein (Stapfelhus).

Veranstalter des Ausstellungsprojektes «Parcours Humain Basel Dreiländereck» ist der gemeinnützige Kunstverein Weg der Menschlichkeit. Kunstpartner sind Atelier Mondial Basel und Kunstverein Weil am Rhein. Unser Dank gilt dem Kanton Ba- sel-Stadt, der Christoph Merian Stiftung und all den weiteren Stiftungen und Institu- tionen, deren Engagement die Realisierung dieses Ausstellungsprojekte ermöglicht. 

Im Rahmen dieses Festivals zeigt Thomas Isler (Filmer, Künstler und F+F Dozent): Petar muss weg.

Petar wurde aus der Schweiz nach Kroatien ausgeschafft, da er sich kleine Drogendelikte zu Schulden kommen liess. Nun verzehrt er sich in Split in Sehnsucht nach der Schweiz. Denn eigentlich ist seine Heimat das Land, das ihn verweigert. Die synchrone Zweika- nal-Videoarbeit stellt die Sehnsucht von Petar der technischen Sprache der Richter und Fremdenpolizei gegenüber, die ihn ausschaffen liessen. Hier ein Opfer einer rigiden Staatslogik , dort ein Täter, der weggeräumt werden muss, weil er angeblich die Sicherheit gefährdet. 
I would prefer not to 2.0, 2017, Inkjet Druck auf semi-matt Papier, 70 x 100 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Schon atmen bedeutet Zustimmen
Vernissage
Sa. 08.04.2017,16.00 Uhr
Finissage
So. 25.06.2017, 14.00 Uhr
Ausstellung
08.04.–25.06.2017
Galerie Billing, Haldenstrasse 1, H2/UG, 6340 Baar
Unvergessen der Zengarten mit Katzenspreu und beruhigenden Wasserspielen, den Joëlle Flumet 2011 als Stipendiatin der Stiftung Landis&Gyr, unter dem Titel Objekte des Überschusses, in der Galerie einrichtete.

Nun stellt die bekannte Künstlerin wieder bei uns aus, diesmal mit Zeichnungen zur heutigen Arbeits- und Konsumwelt.

Joëlle Flumet ist aktuell auch in folgenden Museen vertreten: Museum Langmatt, Baden sowie Villa dei Cedri, Bellinzona