$ Ausstellungen von Dozierenden der F+F
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2019
Mi. 25.09.2019, ab 18 Uhr
Museum Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Fachstelle Kultur zeigt Werke von folgenden Zürcher Künstlerinnen und Künstler, die sich um die kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben:
  • Georg Aerni, Zürich
  • Baltensperger+Siepert, Zürich
  • Amélie Bargetzi, Zürich
  • Heiko Blankenstein, Zürich
  • Cédric Eisenring, Zürich
  • Christoph Eisenring, Winterthur
  • El Frauenfelder, Ossingen
  • Gabriele Garavaglia, Zürich
  • Federica Gärtner, Zürich
  • Julia Geröcs, Zürich
  • Valentin Hauri, Zürich
  • Alex Herzog, Zürich
  • huber.huber, Zürich
  • Daniel V. Keller, Zürich
  • Esther Kempf, Zürich
  • Simon Ledergerber, Zürich
  • Georgette Maag, Zürich
  • Esther Mathis, Zürich
  • Giuseppe Micciché, Zürich
  • Raphael Perret, Zürich
  • Tanja Roscic, Zürich
  • Sally Schonfeldt, Zürich
  • Filib Schürmann, Zürich
  • Veronika Spierenburg, Zürich
  • Claudia Stöckli, Zürich
  • Ana Strika, Zürich
  • Sebastian Utzni, Zürich
  • Latefa Wiersch, Zürich
  • Willimann/Arai, Zürich
  • Agnès Wyler, Zürich 
     
Zur Jury 2019 gehören die Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission: Dr. Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin, Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin, Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Ron Temperli (Künstler) sowie als externe Expertin: Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Aktion 016: Im Gjätt
Sa. 08.06.2019, ab 16.00 Uhr
Hof Froh Ussicht in Samstagern
Auf dem Hof Blum in Samstagern krempeln die Teilnehmer_innen die Ärmel hoch und widmen sich ganz der Gärtnerei. Doch anstatt Tomaten auszugeizen, Schnecken aus Salatbeeten zu sammeln oder bunte Sommersträusse zusammenzustellen, rückt der Wildwuchs in den Fokus. Was sonst ausgerissen wird, weil es das Wachstum der Nutzpflanzen stört oder auch nur die Wirkung der sorgfältig konzipierten Blumenrabatte ästhetisch beeinträchtigt – Pflanzen, die normalerweise als Unkraut betrachtet werden, stehen nun im Rampenlicht. Auf dem Areal wird gejätet, die einzelnen Pflanzen werden in kleine Töpfe verpflanzt, mit Etiketten versehen und im Hofladen zum Verkauf angeboten. Die botanischen Kenntnisse der Gärtner*innen werden dabei ebenso auf die Probe gestellt wie ihr Erfindungsreichtum; denn wenn eine Pflanzen nicht bestimmt werden kann, dann wird ihr eben ein neuer Name gegeben.

Was ist im Garten oder in der Landwirtschaft unerwünscht? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine Pflanze als Unkraut angesehen wird? Und wie damit umgehen, dass Hirtentäschel zwar in diese Kategorie fällt, jedoch in der Homöopathie Anwendung findet? Letztlich wirft dieses «subversive gardening» auch Fragen über Bewertungen und Ökonomien auf, die im Alltag oft selbstverständlich erscheinen, auf die sich jedoch ein genauerer Blick lohnt.

mit: Françoise Caraco (F+F Dozentin), Monica Germann, Sabine Hagmann (F+F Dozentin), Susanne Hofer, Tanja Kalt (F+F Dozentin), Georgette Maag, Regula Michell, Irene Müller, Eliane Rutishauser (F+F Dozentin), Regula Spörri and friends. Es darf mitgejätet werden!
Caution: slippery when wet!
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Caution: slippery when wet!
Eröffnungsapéro
Do. 30.05.2019, 18.30 Uhr
Wild Card
30.05–9.06.2019
Museum Strauhof, Augustinergasse 9, 8001 Zürich

Die beiden Mitorganisatorinnen, Talaya Schmid (F+F Dozentin) und Angie Walti, des Film- und Kunst-Festivals Porny Days in Zürich greifen als offenes Künstlerinnen-Kollektiv ausserhalb des Festivals mit sexpositiven Interventionen in vornehmlich Kultur- und Kunstinstitutionen ein. Während der Wild Card im Strauhof arbeitet das Kollektiv mit gesammelten Sex-Ratgebern über Sexualität von Frauen und entwickelt dazu kurze Video-Clips.

Während der ganzen Residency, der Recherche– und Produktionszeit, ist die Bibliothek mit den Sexratgebern täglich geöffnet. Die Besucher_innen sind willkommen, bei Kaffee und homemade Vulva–Cupcakes in den Büchern zu stöbern und sich mit den Künstlerinnen über allerlei Themen rund um Sex und Pornografie zu unterhalten – und gegebenenfalls in die Produktion entsprechender Videoclips miteinbezogen zu werden. An einigen Tagen sind weitere Gäste aus dem Umkreis der Porny Days vor Ort um Fragen zu beantworten.

Der diesjährige Porny Brunch findet im Museum Strauhof statt. Er bildet der Höhepunkt der Wild Card. An diesem Tag inszenieren die beiden Künstlerinnnen eine interaktive Lecture Performance mit ausgewählten Textpassagen. Die Gäste bekommen schockierende, lustige, wissenswerte oder auch unglaubliche Ratschläge serviert über, während die Gäste mit einem üppigen Buffet und selbstgebrautem Bier verwöhnt werden.

Tickets für den Porny Brunch sind ab sofort im Museum Strauhof oder hier erhältlich.

Dozierende
Kunst HF
Öffentliche Veranstaltungen
Territorium – Wem gehört die Welt
Vernissage
So. 26.05.2019, 15.00 Uhr
Ausstelung
So. 27.05.–23.06.2019
Kunsthalle Schlieren, Gaswerkstrasse 15, 8952 Zürich
Geh mir nur ein wenig aus der Sonne, so behauptet Diogenes sein Territorium gegenüber Alexander dem Grossen. Der geübte Feriengast jedoch der morgens in aller Frühe  sein Handtuch auslegt, markiert sein Territorium fürs spätere Sonnenbad.

Dieser doch eher amüsante Kampf um den Platz an der Sonne zeigt sich im Zeitalter der Gentrifizierung der Grossstädte dem Wiedererstarken der Nationalstaaten, den Flüchtlingsströmen und dem allgemeinen Hunger nach Land und dessen Bodenschätzen, als grundlegend für die Beschreibung der aktuellen Welt. Letztendlich ist sogar die Debatte um den Schutz des geistigen Eigentums eine territoriale Frage.

Territorium ist eine Ausstellung über physische und psychische Gebiete. In ihr werden Raumstrukturen gezeigt, die sich erst durch ihre «Bewohner» manifestieren. So wird das Gebiet erst durch einen Besitz, Macht oder Hoheitsanspruch zum Territorium. Die Grenzen eines Territoriums werden durch Markierungen bzw. Codes gekennzeichnet, welche in der Wahl der Mittel sehr unterschiedlich sind, wie etwa die Urinmarke, das Graffiti oder auch die trumpsche Mauer...

In der Regel werden diese Codes nur von der selben Spezies, dem Konkurrenten wahrgenommen: Uns z.B. ist das tsi-da...tsi.da... der Reviergesang der männlichen Kohlmeise nicht als Abgrenzungsversuch geläufig, während der mexikanische Kolibri die trumpsche Mauer höchstens als Zwischenlandeplatz wahrnehmen wird. Die Grösse eines Territoriums ist sehr variabel und reicht von der Intimzone bis zur Staatsgrenze im Absurdistan.

In der Ausstellung in der Kunsthalle Schlieren wird die Topographie verschiedener Territorien  wie der Standpunkt, das Bett, die Wohnung, das Haus, die Insel, aber auch, der Äther, der unentdeckte innere Kontinent oder das Paradies exemplarisch erkundet.

Teilnehmende Künstler_innen: Jennifer Bennett, John Bock, Andreas Dobler (F+F Dozent), Isabelle Fein, Georg Herold, Roland Hotz, Monika Michalko, Peter Piller, David Renggli, Susanne Sauter, Martin Senn, Wolfgang Tillmans, Sebastian Zarius, Kuratiert von Peter Lynen, Ingrid Scherr
Kaum einer wird sich noch erinnern
Fr. 03.05–26.05.2019
Nathalie Bissig, Badenerstrasse 18, 8004 Zürich
Die Publikation Kaum einer wird sich noch erinnern. Uri damals, ein Epilog von Nathalie Bissig in Altdorf ist gedruckt. Gestaltet worden ist die Publikation von der F+F Vorkurs/Propädeutikum Dozentin Sarah Infanger.

Die Arbeit versteht sich als eine Reaktion auf den populären Band Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855–1925 von Karl Iten.

Mitwirkende: Konzept, Masken, Fotografie: Nathalie Bissig; Grafik: Sarah Infanger; Essay: Tobias Büchi; Text Rückseite: Marilin Brun
Maya Rochat, Living in a Painting (Meta Ink #2), 2019 (Ausschnitt)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Visuelle Gestaltung HF
Solid Arid Splendid
Vernissage
Sa. 4.05.2019, ab 18.00 Uhr
Ausstelllung
4.05.–25.05.2019
Finissage
Sa. 25.05.2019, ab 18.30 Uhr
Stiftung Binz 39, Sihlquai 133, 8005 Zürich

Solid Arid Splendid ist Ausstellung und Festival zugleich. Die eingeladenen KünstlerInnen (Maya Rochat, Martina-Sofie Wildberger, Claudio Landolt, F+F Dozent Dafi Kühne, Peter Hauser, LaptopRadio, F+F Kunst Alumna Ingrid Käser und Ceel Mogami de Haas) verbindet, dass ihre Arbeiten in Ausstellungszusammenhängen in unterschiedlicher Form, gewissermassen in unterschiedlichen Aggregatszuständen, in Erscheinung treten. In dieser Ausstellung werden von allen eingeladenen KünstlerInnen räumliche Arbeiten gezeigt und an vier aufeinanderfolgenden Samstagen die ephemeren Aspekte ihrer künstlerischen Praxis in Form von Konzerten, Performances und einer Radiosendung ins Zentrum gerückt. 

Mehr Informationen zum Programm unter StiftungBinz39, die Ausstellung ist von Sarah Burger kuratiert.
Beate Frommelt
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Schein und Sein
Fr. 07.12.2018–10.3.2019
Kunstmuseum Lichtenstein
Die im Kunstmuseum Lichtenstein vorgestellten Werke behandeln auf sehr verschiedene Weise ein Thema: das spannungsvolle Verhältnis zwischen dem Gesehenen und dem vom zu sehenden Gezeigten.

Unsere Dozentin Beate Frommelt ist mit ihren Werken in sehr guter Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt den minimalistischen Künstler Carl Andre und Donald Judd. Sowie spannende Werke von Giulio Paolini, Bertrand Lavier, Gary Kuehn, Alan Uglow und Ferdinand Kriwet.

Dozierende
Itinérance
Fr. 30.11–01.12.2018
ab 18.00–21.00 Uhr
Hit, Rue des amis, 1201 Genf
In Zeiten weltweiter Verstickungen und immer ungewisserer Zukunft beklagt die FEC zwar den aktuellen Zustand des allgemeinen Rückzugs, gibt jedoch die Hoffnung auf Besserung nicht auf. 
Als Bollwerk gegen alle Unbillen und Widernisse stellt sie sich weiterhin stets dem Übel entgegen und wenn das Weltgeschehen aus dem Ruder läuft so hält sie das Kap.
Im Solothurner Viewer wird das Kollektiv der Solothurner Bevölkerung einen Prototypen zur Überwachung und zum Erhalt des demokratischen Niveaus in öffentlichem und halb-öffentlichem Raum zur Verfügung zu stellen.
Dozierende
Archivgeschichten
Sa. 29.09.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
22.–23.09.2018
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.
Dozierende
Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com

Heimspiel #3
Do. 06.09.2018, 21.00 Uhr
KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Anders Guggisberg lädt zur dritten Ausgabe seiner Konzertreihe im KOSMOS. Songs, Sounds und Videos werden zu einem Mix aus Plan und Zufall – trocken, süffig, dreckig und fein.

Flo Götte spielt seine tiefen, langen Akkorde zu synthetischen Tönen. Es dröhnt. Karoline Schreiber F+F-Vorkurs-Dozentin zeichnet Linien auf die Bühne. So entstehen Arme, Beine und Köpfe. Dazu kreisen Loops um Gitarren und Basslinien, verdichten sich zu einem Lied, das dann wieder in einem dunklen Wummern versinkt, während ein knorriger Baum auf der Bühne wächst.

Karoline Schreiber, Ich als Gestirn
Salon der Gegenwart
So. 02.09–23.09.2018
Villa Renata Basel, Socinstrasse 16, 4051 Basel
Auch nach hundert Jahren schwarzer Quadrate und ausgestellter Urinoirs entwickelt sich die figurative Malerei stetig weiter. Seither bewegt sich die abendländische Kunst in eklektischer Vielfalt. Dada, Expression-, Surreal- und andere Ismen lösten sich ab, nach 1945 hatte man im Glaubenskrieg der Abstrakten gegen die Figurativen Position zu beziehen. Nach der Explosion des amerikanischen abstrakten Expressionismus übernahm Pop Art (figurativ) das letzte Primat über die westliche Kunst. Derweil entstanden die atemberaubenden Grisaillen von Richter und Hockney malte Landschaften und Portraits. Es kamen die jungen Wilden. Überall wurde und wird figurativ gemalt. Trotzdem wird die FM von der Fachwelt kurz gehalten, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Um diese Lücke zu schliessen fanden sich im Salon der Gegenwart eine lose Gruppe Künstler und Künstlerinnen in Zürich, die die figurative Malerei als tragende Säule der aktuellen Kunst sehen. Diese Haltung manifestierte sich in einer Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Orten, zuletzt im Mai 2016 im Salzhaus Brugg und im Januar 2017 in der Villa Flora in Winterthur.
 
Für die jüngste Ausstellung des Salon der Gegenwart, die im September 2018 in der Villa Renata in Basel geplant ist, wurden fünfzehn Malerinnen und Maler aus Basel zur Teilnahme eingeladen. Von Samuel Buri (*1935) bis Vincent Kriste (*1979) repräsentieren sie ein breites Spektrum der aktuellen gegenständlichen Malerei in Basel.

Mit Beteiligung von Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber (F+F-Vorkurs-Dozentin Zeichnen) und Kaspar Toggenburger. Konzept und Organisation Andrea Muheim und Franziska Stern-Preisig.
Wanderlust
Sa. 8.–10.09.2018 jeweils 12.00–21.00 Uhr
International Performance Art Giswil
Seit 1998 wird zur International Performance Art Giswil in die Turbinenhalle am Rande von Giswil eingeladen. Dieses Jahr nehmen nun die Kunstschaffenden – mit dabei die beiden F+F Dozentinnen Eliane Rutishauser und Tina Z'Rotz – und ein Landschaftsexperte die Gäste mit in die Giswiler Umgebung.

Das Publikum wählt zwischen vier angebotenen Spaziergängen und macht sich – ausgestattet mit einer Wegzehrung – in seiner Wandergruppe auf den Weg. Niemand wird also alles sehen und hören können. Umso spannender wird es sein, einander später zu erzählen, was man erlebt hat. Denn zu weiteren Performances und dem gemeinsamen Abendessen treffen sich alle erneut in der Turbinenhalle. In ihrem Echoraum hallt die Landschaft wider. 
Mise en Scène
Fr. 07.09.–06.10.2018
Galerie ART-ETAGE, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne
Das künstlerische Be- und Hinterfragen von Kunst und Design ist ein zentrales Thema für Anikó Risch (F+F Dozentin Studiengang Modedesign) und Duosch Grass. Wo sind die Grenzen, was sind die Unterschiede, welche Spielräume und welche Gestaltungslösungen lassen sich definieren? In der Einzelausstellung Mise en Scène zeigt das Künstlerpaar neue Werke und Produkte, sowie Entwicklungen aus ihrem immensen Materiallager, inszeniert in vier Räumen der Galerie Art-Etage in Biel.
Claudia Kübler, aus der Serie A Visitor’s Gift (Zwilling), 2018. (Fotografie: Philip Frowein)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Pooling
Im Loch ist es dunkel
Ausstellung
24.08.–23.09.2018
Vernissage
Do. 23.08.2018, 19.00 Uhr
Kunsthalle Luzern, Löwenplatz 11, 6002 Luzern
Die monografische Erstpublikation von Claudia Kübler (*1983 in Zürich) erscheint als Band 14 im Rahmen der Publikationsreihe Junge Kunst Stadt Luzern

Ausgehend von ihrem, über die Jahre angelegten Archiv Die Sammlung der Löcher, denkt die Künstlerin in Wort und Bild über das Phänomen Loch nach. Gleichzeitig treten ältere Arbeiten mit diesem Bildarchiv in einen Dialog. Mittels Zeichnungen, Objekten und Installationen wird Claudia Küblers Buchprojekt in ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Luzern in einen komplexen, löchrigen Bildkosmos eingebettet. Die Publikation wurde von Lars Egert gestaltet und erscheint im Vexer Verlag.

Sa. 1.09.2018, 12.00–19.00 Uhr
Kunsthoch Luzern–Gemeinsamer Aktionstag der Luzerner Galerien und Ausstellungsräume
Claudia Kübler liest aus ihren Texten
13.30, 14.30, 18.00 Uhr jeweils zirka 20 Minuten
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Weiterbildungskurse
Schnelle Vorbeifahrten
Ausstellung
18.08–19.08.2018, 11.00–19.00 Uhr
Bahnhof Paulinenauer, Atelier Haus Stern, Berlin

Schnelle Vorbeifahrten–so warnen markante Schilder am Paulinenauer Bahnsteig die dort Wartenden. Schon vor zwei Jahren brachte das Atelier Haus Stern unter diesem Motto Künstler und Paulinenauer zusammen. 

Die Bahn gibt zwar das Motto, doch schliesst das Festival in diesem Jahr an eine andere Tradition an, die mehr noch als die Bahn die regionale Kulturlandschaft geprägt hat. Vor 300 Jahren, im Juni 1718, begannen die Bauarbeiten am Havelländischen Grossen Hauptkanal.

Auf den Kanal fokussieren sich an diesem Wochenende die internationalen und regionalen Künstler aus den Bereichen Installation, Bildhauerei, Film, Medienkunst und Landart mit ihren Interventionen entlang eines Open-Air Parcours. Mit dabei ist Eliane Rutishauser

Das Angebot richtet sich sowohl an Touristen und Ausflügler als auch an Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Von jung bis alt ist jeder Besucher herzlich willkommen. Der temporäre Parcours kann beginnend am Bahnhof Paulinenaue (RE2 Halt auf der Strecke Berlin–Hamburg) sowohl zu Fuss als auch mit dem Fahrrad sehr gut erreicht werden. Alle Akteure sind professionelle Kunst- und Kulturschaffende und stellen ihre Arbeit kostenfrei zur Verfügung. Das Ziel ist es, einen deutlichen kulturellen Impuls in unserer Region zu setzen.

Weitere Informationen unter Paulinenauer Kulturverein e.V.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
Friesenberg Radio live
ZAP Work/Shop Mini-Kulturzentrum, Livesendung
Sa. 30.06.2018, 12.00–16.00 Uhr
Zurichartpool (ZAP) am Friesenbergplatz beim Coop in Zürich
Für die Livesendung im ZAP betreibt Françoise Caraco, F+F Dozentin kurzfristig einen Radiosender mit Beträgen unteren Anderem von Tanja Kalt, F+F Mitarbeiterin und Luo Fei, F+F Artist in Residence.

Das ZAP wird zum Radiostudio. Bewohnerinnen und Bewohner des Friesenberg-Quartiers und weitere Kulturtätige haben die Möglichkeit, eigene Radiobeiträge in Echtzeit zu gestalten. Mit eingespieltem Ton-, Musik- und Textmaterial entsteht so eine Audio-Collage, die vor Ort live ausgestrahlt wird. Die Sendung wird mittels bereit gestellter, kleiner Radiogeräte auf dem Vorplatz der neuen Überbauung hörbar sein.

Die Interessierenden können im Work/Shop mit ihren Lieblingssong vorbei gehen!

Die Zürichartpool ZAP, Julia Sheppard und Nicole Biermaier,  und Françoise Caraco freuen sich über jeden Besuch!

Radiosender mit Beiträgen von:
Beat de Roche
Big Papa Lorenzo
Daniel Lorenzi
DJ Banana Split
Esther Becker
Larry Bang Bang
Luo Fei/Tanja Kalt
Karin Kurzmeyer
Monica Germann
Roland Ruess
Simon Grab
Urs Kellenberger
Three monkeys Druck auf Lastwagenblache, 2018, 80 cm x 300 cm
Dozierende
Biebiennale Schweden 2018
Vernissage
30.06.2018
Schweden
Mehr Informationen unter Biebiennal 2018
 
II (CAESURA), Dominik Zietlow, 2018
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
|| (CAESURA) Dominik Zietlow
Vernissage
Fr. 27.04.2018, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.04.–23.06.2018
Coalmine Winterthur, Turnerstrasse 1, 8401 Winterthur
Dominik Zietlow (geb. 1988 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich, F+F Dozent) zeigte bereits 2012 – im Kontext der Gruppenausstellung Werkschau 2 der Zürcher Hochschule der Künste –  in der Coalmine eine fotografische Doppelprojektion.

Sechs Jahre später widmet der Raum für zeitgenössische Fotografie dem jungen Künstler eine Einzelausstellung. Durch seine zahlreichen Kollaborationen der letzten Jahre kam Zietlow regelmässig in Kontakt mit Musiker_innen, die er mittels Foto- und Filmkamera begleitete. Fasziniert von der Welt des Tons und der Improvisation zeigt || (Caesura) Zietlows künstlerische Auseinandersetzung mit drei professionellen Schlagzeugern, die er ins Zentrum seiner ersten institutionellen Einzelausstellung rückt. Daraus entstand eine mehrteilige Videoarbeit, in der Bild und Ton eine ungeahnte Beziehung miteinander eingehen. Auf drei Bildspuren dokumentieren die Kameras drei improvisierende Schlagzeuger. Vorgaben des Künstlers waren lediglich: a) Improvisation, b) einzeln, beziehungsweise abwechselnd spielend, c) einen Teil gemeinsam zu dritt spielend und d) gemeinsam in Stille verharrend.

Ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Arbeit besteht darin, dass die Musiker nie in spielender Aktion zu sehen sind. Während die Tonebene den Raum beherrscht, sieht das Auge die musikalischen Zwischenmomente – die Sequenzen, in denen die Musiker ihr Spiel pausieren. Dabei entsteht ein spannungsgeladenes Spiel zwischen Musikern und Betrachtern. II (CAESURA) – Zäsur oder Schnitt – zeigt in der Verschränkung von akustischem und visuellem Raum das, was dazwischen liegt; das Verhältnis von Ausharren und Bewegung, zwischen Stille und Klang