Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2020
01.–11.10.2020
Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Mit Werk-, Projekt- und Kunstraumbeiträgen sowie mit dem Ankauf von Kunstwerken fördert die Fachstelle Kultur das professionelle Kunstschaffen im Kanton Zürich. 30 Zürcher Kunstschaffende präsentieren Arbeiten, mit denen sie sich um die zwölf kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Zu weiteren Informationen und zu den Prämierung geht's hier lang.

  • Kevin Aeschbacher
  • Lisa Biedlingmaier
  • Pascale Birchler
  • Julia Bodamer
  • Andriu Deplazes
  • Rafael Grassi
  • Michael Günzburger
  • Marianne Halter & Mario Marchisella
  • Raphael Hefti
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Thomas Julier
  • Florence Jung
  • Miriam Laura Leonardi
  • Nina Mambourg
  • Michael Meier & Christoph Franz
  • Taiyo Onorato & Nico Krebs
  • Ursula Palla
  • Hannah Parr
  • Gregory Polony
  • Ilona Ruegg
  • Rico Scagliola & Michael Meier
  • Pascal Sidler
  • Elza Sile
  • Sebastian Stadler
  • Rebekka Steiger
  • Robert Steinberger
  • U5
  • Veli & Amos
  • Pedro Wirz

Die Jury setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon), Ron Temperli(Künstler) sowie der externen Expertin Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten).

Tonjaschja Adler & Regula Müdespacher, 2020
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
VOYAGE VOYAGE! 
Vernissage
23.08.2020, ab 16.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–12.09.2020
Müllerstrasse 71, 8004 Zürich

Nach den grossen Ferien geht die Reise weiter mit Bonus Track 03 – VOYAGE VOYAGE! Am Sonntag den 23. August übernehmen Bettina Carl, René Fahrni, GRRRR Ingo Giezendanner und mit dabei Tonjaschja Adler (Alumna Kunst) & Regula Müdespacher (Dozentin) die 16 Vitrinen an der Müllerstrasse 71 und realisieren einen 4x4-Special! 

Am Sonntag 23.08. werden ab 14 Uhr die Vitrinen von den Künstler*innen öffentlich eingerichtet, ab 16 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung wieder mit der mobilen KHA-Bar!

Die Ausstellung ist bis 12. September rund um die Uhr zu sehen und die Werke sind käuflich.

Ein Projekt von Moni Germann, Georgette Maag, Tanja Trampe und Regula Spörri.

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Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
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Vorkurs/Propädeutikum
Zukunftsarchiv
Instagram-Vernissage
14.05.2020
Das Zukunftsarchiv geht online, und wir freuen uns, gemeinsam mit euch diese Plattform und Agenda für einen intersektionalen Aktivismus aufzubauen. Als loser Zusammenschluss von Kulturschaffenden und Aktivist*innen mit unterschiedlichen Perspektiven auf Altersfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Anti-Ziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit sowie weitere Diskriminierungsformen setzen wir uns ein für eine Gesellschaft, die niemanden ausschliesst und in der alle willkommen sind.

Das Nachfolgeprojekt von die grosse um_ordnung möchte Bündnisse schaffen, in denen Gruppen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Innensichten auf Diskriminierungen auf nicht-konfrontative, respektvolle Art zusammenarbeiten, ohne inhaltliche Kompromisse zu machen – mit dem Ziel, eine Agenda für gemeinsames Handeln zu entwickeln und uns politisch einzumischen.

Das Zukunftsarchiv versammelt wertvolle Energien, Gegenstände, Widerstände, politische Forderungen, um sie der Öffentlichkeit in Ausstellungen, Diskussionen und Performances zugänglich zu machen. Leider kann das Zukunftsarchiv wegen Corona nicht wie geplant in der Shedhalle eröffnet werden. Deshalb stellt es sich vorerst auf Instagram unter @zukunftsarchiv vor.

Die beteiligten Gruppen präsentieren einen Gegenstand, der ihren Aktivismus symbolisiert, und machen Handlungsvorschläge dazu, wie alle ihre Anliegen unterstützen können.

Schaut rein und lasst euch inspirieren! Weitere Gruppen und Einzelpersonen, die mitmachen möchten, melden sich gerne per E-Mail bei uns. 

Wir freuen uns über euren Besuch und  zustimmende wie kritische Rückmeldungen. Teilt die Botschaften auf euren Kanälen: Für eine Welt, in der alle unabhängig von ihren Voraussetzungen Platz haben und gehört werden! Für ein intersektionales Beratungsgremium im  Bundeshaus!

Team Zukunftsarchiv: Andrée Ammon, Nadja Baldini (F+F Dozentin), Sabian Baumann (F+F Dozentin), Mark Damon Harvey, Mo Diener, Rahel El-Maawi, Domenica Priore, Iva Sanjek, Katja Schurter
Näher beim Mond
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Vorkurs/Propädeutikum
Näher beim Mond
Eröffnung
Fr. 06.03.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 07.03.–18.04.2020
Finissage
Sa. 18.04.2020
Galerie Mark Müller, Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich
Sabian Baumanns, F+F Dozentin's Zeichnungen sind tragikomische Träume. Dieses Mal spielen sie sich in der Nacht ab, näher beim Mond, unter dem bleichen Tageslicht, das auf die Erde gespiegelt wird.

Zu sehen in der Ausstellung Näher beim Mond in der Galerie Mark Müller.
Lela Scherrer, HT Collection
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Modedesign HF Weiterbildung Modedesign
Bits & Bites
Do. 13.02.2020, 18.30 Uhr
HeK, Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein/Basel
Gemeinsam durch die Ausstellung Making FASHION Sense mit der Fashiondesignerin Lela Scherrer. Anschliessend kleiner Imbiss und Gelegenheit, die Themen im persönlichen Gespräch zu vertiefen.

Die Modedesignerin Lela Scherrer arbeitet immer wieder mit Designer*innen und Künstler*innen zusammen. Wie sieht sie den Stellenwert und das Potential von Mode zwischen Individuum und Gesellschaft, was bedeutet ihr Materialität und wie wirkt das Digitale in ihrer Arbeit?
Mit dem Blick von Lela Scherrer erkunden wir die Ausstellung im gemeinsamen Gespräch. Nach dem gemeinsamen Rundgang begeben wir uns für einen gemeinsamen Imbiss ins Café, wo wir die Gespräche in einem persönlichen Rahmen vertiefen können. Hier werden persönliche Anliegen diskutiert, Thesen zugespitzt, neue Fragen aufgeworfen, Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und nicht zuletzt Bekanntschaften geschlossen.

Lela Scherrer gründete 2002 in Antwerpen/Basel ihr eigenes Studio für Mode- und Konzeptdesign. Ihre Arbeiten umfassen neben der eigenen Lab Kollektion Zusammenarbeiten mit Demna Gvasalia / Balenciaga, Antwerp Six Designern Walter van Beirendonck und Dries van Noten, Unternehmen wie ELLE und verschiedenen Handelsmarken. Lela entwickelt Innenarchitekturen, kreiert Personalausstattungen für Unternehmen und Museen sowie Kostüme für Theatergruppen in der Schweiz und Belgien. Sie ist Gastdozentin an verschiedenen Kunst- und Designhochschulen im In- und Ausland, wo sie ebenfalls im Bereich der Designforschung tätig ist.
Ein Bild für Separatistisch und verbündet, Kämpfe für ein feministisches Utopia–embodied discussion
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Vorkurs/Propädeutikum
zürich moves! Festival for contemporary arts practice in performing arts
30.03.–04.04.2020
Workshop-Gespräch mit Gästen
Do. 02.04.2020, 19.15–21.30 Uhr
Diverse Standorte
zürich moves! – Gemeinsame Suche mit Blick auf historische und aktuelle Versuche eine anti-rassisitische und queer-feministische Welt zu gestalten. Welche radikalen Praxen braucht es? Weshalb separiert und warum in welchen Allianzen?

Konzept und Moderation: Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann und Rahel El-Maawi; Sound und Visuals: Serafina Ndlovu; Gesprächsteilnehmer*innen: Simon Noa Harder, Anna Rosenwasser und Kristin T. Schnider
When the sick rule the world
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Vorkurs/Propädeutikum
When The Sick Rule The World
Vernissage
Fr. 21.02.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 22.02.–22.03.2020
Alte Fabrik, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil
Die Gruppenausstellung When the Sick Rule the World eröffnet Möglichkeitsräume, in denen die normativen Kategorien gesund und krank kritisch hinterfragt und ausgelotet werden. Mit dabei ist Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann.

Die Ausstellung entlehnt ihren Titel einem Essay aus der gleichnamigen Prosasammlung der Autorin Dodie Bellamy aus dem Jahr 2015. Der Text zelebriert all diejenigen als Hoffnungsträger, die innerhalb eines ruinösen Systems als krank, schwach, ineffizient und damit auch als weniger wert eingestuft werden. In einem Zusammenspiel zwischen theoretischen Überlegungen und verkörperter Kritik verhandeln die ausgewählten Arbeiten so etwa die Sichtbarkeitspolitiken von körperlichen Differenzen und chronischen Schmerzen sowie die nicht-normative Wahrnehmung von Zeitlichkeit. Genauso werden Fragen von Solidarität in und durch Krankheit oder Pflegearbeit aufgegriffen, die schließlich auch neue Formen des Zusammenlebens imaginieren lassen, in denen nicht mehr regiert werden muss.

When the Sick Rule the World ist die erste von vier Ausstellungen im Rahmen des *Kurator-Stipendiums 2019/2020 der Stipendiat*innen Fanny Hauser und Viktor Neumann. Mehr zur Gruppenausstellung unter Alte Fabrik Rapperswil.
BOOBIELICIOUS, Deliah & Seraina, 2019
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SPRITZ💦
Vernissage
Fr. 29.11.2019, 19.00–22.00 Uhr
Ausstellung
30.11.–01.12.2019, 12.00–18.00 Uhr
25 Hours Hotel, Langstrasse 150, 8004 Zürich
Elf Studierende der beiden Kunstschulen F+F Zürich und ESACM Clermont-Ferrand präsentieren das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem experimen-tellen Gedanken der Porny Days im 25 hours Hotel an der Langstrasse.

Spritz💦 lädt das Porny Days-Publikum dazu ein, durch Performances, Eingriffe und Installationen Gestalten des Begehrens zu erleben. Bezugnehmend auf das beliebte Sommergetränk, öffnet die Ausstellung einen mehrsprachigen Raum für erfrischende Begegnungen mit künstlerischen Experimenten anhand von Texten, Bildern, Gesten.    
Die Ausstellung wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit zwischen der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich und der ÉSACM (École supérieure d’art Clermont Métropole) in Clermont-Ferrand. Sowohl kritisch als auch verführerisch will sie eine Erfahrung von “hard porny feelings” ermöglichen, indem Objekte, Gesten und Fiktionen als Teil unserer Fähigkeit befragt werden, Begehren durch Bilder hervor zu rufen.

Das Ausstellungsprojekt wurde von Talaya Schmid angeregt. Sie war von der Arbeitsgruppe «Pornicologie», unter der Leitung der Performance-Künstlerin Régine Cirotteau, des Philosophie-Professors J. Emil Sennewald, des Fotografen Serge Lhermitte und des Schriftstellers Christophe Fiat, nach Clermont Ferrand eingeladen worden.

Liste Autor*innen und Akteur*innen: Bastien AZvedo, Justine Dulieu, Charlotte Durand, Kira van Eijsden, Stefan Ferreira, Deliah Keller, Éden Lebegue, David Lennon, Marie Muzerelle, Clémentine Palluy, Danaé Seigneur, Seraina Stefania, Elisa Villatte
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Atelier Weekend
Ateliertour
15.–17.11.2019
Im Zusammenhang mit Open Ateliers von Visarte Graubünden gibt es am Samstag eine Führung von Atelier zu Atelier mit Barbara Fässler, Künstlerin und Kunstkritikerin.

Claudia Schmid, Sandra Capaul und Esther Schena laden herzlich ein auf die Ateliertour mitzukommen:
 
  • 13.30 Uhr bei Claudia Schmid, Räffelstrasse 25, 8045 Zürich
  • 15.15 Uhr bei Sandra Capaul, Schöneggstrasse 5, 8004 Zürich
  • 16.30 Uhr bei Esther Schena Geroldstrasse 11, 8005 Zürich
Die Künstlerinnen begleiten die ganze Führung. Einsteigen ist jederzeit möglich. Anschliessend Barbetrieb an der Geroldstrasse 11.
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Volumes 2019 Art Publishing Days
Ausstellung und Wokshop
29.11.–01.12.2019
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
M. Paradoxa is the name of a group of 5 artists, taking their name from the species Mixotricha Paradoxa (the paradoxical being with mixed-up hairs), a microorganism composed of 5 different organisms. They believe in solidarity, becoming entangled, and sensing each other through chemistry as if part of one organism. They explore how it is possible to function and move together, loving and echoing each other, and delighting in the unexpected
paradoxical outcomes.

The artists of the M. Paradoxa are: Lisa Biedlingmaier, Balca Ergener, Ziqi Jiang, Esther Schena and Linda Strähl. More information over Volumes.
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Kantonale Werkschau 2019
Mi. 25.09.2019, ab 18 Uhr
Museum Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Fachstelle Kultur zeigt Werke von folgenden Zürcher Künstlerinnen und Künstler, die sich um die kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben:
  • Georg Aerni, Zürich
  • Baltensperger+Siepert, Zürich
  • Amélie Bargetzi, Zürich
  • Heiko Blankenstein, Zürich
  • Cédric Eisenring, Zürich
  • Christoph Eisenring, Winterthur
  • El Frauenfelder, Ossingen
  • Gabriele Garavaglia, Zürich
  • Federica Gärtner, Zürich
  • Julia Geröcs, Zürich
  • Valentin Hauri, Zürich
  • Alex Herzog, Zürich
  • huber.huber, Zürich
  • Daniel V. Keller, Zürich
  • Esther Kempf, Zürich
  • Simon Ledergerber, Zürich
  • Georgette Maag, Zürich
  • Esther Mathis, Zürich
  • Giuseppe Micciché, Zürich
  • Raphael Perret, Zürich
  • Tanja Roscic, Zürich
  • Sally Schonfeldt, Zürich
  • Filib Schürmann, Zürich
  • Veronika Spierenburg, Zürich
  • Claudia Stöckli, Zürich
  • Ana Strika, Zürich
  • Sebastian Utzni, Zürich
  • Latefa Wiersch, Zürich
  • Willimann/Arai, Zürich
  • Agnès Wyler, Zürich 
     
Zur Jury 2019 gehören die Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission: Dr. Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin, Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin, Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Ron Temperli (Künstler) sowie als externe Expertin: Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon)
Praktische Übungen
Mi. 28.08.2019–01.09.2019
von 12.00–18.00 Uhr
Alter Botanischer Garten der Universität Zürich

Die meisten Menschen wissen, wie viele Liegestützen sie schaffen, oder ob sie aus dem Stand heraus den Boden mit den Fingern berühren können. Aber wie beweglich ist ihre Wahrnehmung? Wie gelenkig ihre Vorstellungskraft? Wie lange schaffen sie etwas Unbemerkenswertes zu betrachten, ohne dass ihnen der Schnauf ausgeht? Möchten Sie mehr Bewegung im Kopf? Dann los!

Die Ursprungsidee des Vita Parcours in ihrer Einfachheit der Ausführung – aus vorgefundenen Ressourcen wie Baumstämmen oder landschaftlichen Gegebenheiten sportliche Übungen abzuleiten – ist Designprozessen nicht unähnlich. Oft ist man aufgefordert, mit vorgegebenem Material einen Umgang zu finden, sich dieses anzueignen, von einem vorgegebenen Ausgangspunkt her weiterzusuchen, sich leiten und verleiten zu lassen, etwas neu zu betrachten. Häufig ist alles da, es muss nur umgedacht und umgenutzt werden. Wie Kinder, die sich ihre Umgebung ständig zum Spiel machen.

Ein ähnlicher Aspekt ist in den Texten des französischen Schriftstellers Georges Perec zu finden. Er schöpft aus dem Alltäglichen, dem anscheinend Banalen. Mit seinen praktischen Übungen hält er uns an, dort etwas zu sehen, wo es vermeintlich nichts zu sehen gibt. "Von Zeit zu Zeit eine Strasse beobachten, vielleicht mit etwas systematischer Aufmerksamkeit. Sich dieser Beschäftigung hingeben. Sich Zeit lassen. Nicht usw. sagen, nicht usw. schreiben. Sich zwingen, das Thema erschöpfend zu behandeln, selbst wenn es grotesk, belanglos oder dumm zu sein scheint. Man hat noch nichts betrachtet, man hat nur das bemerkt, was man seit langem schon bemerkt hatte." (Aus Träumen von Räumen)

Dieser Parcours soll Anreiz geben zu genauem und spielerischen Betrachten in Form von kleinen praktischen Übungen und so die Wahrnehmung zu trainieren.

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Aktion 016: Im Gjätt
Sa. 08.06.2019, ab 16.00 Uhr
Hof Froh Ussicht in Samstagern
Auf dem Hof Blum in Samstagern krempeln die Teilnehmer_innen die Ärmel hoch und widmen sich ganz der Gärtnerei. Doch anstatt Tomaten auszugeizen, Schnecken aus Salatbeeten zu sammeln oder bunte Sommersträusse zusammenzustellen, rückt der Wildwuchs in den Fokus. Was sonst ausgerissen wird, weil es das Wachstum der Nutzpflanzen stört oder auch nur die Wirkung der sorgfältig konzipierten Blumenrabatte ästhetisch beeinträchtigt – Pflanzen, die normalerweise als Unkraut betrachtet werden, stehen nun im Rampenlicht. Auf dem Areal wird gejätet, die einzelnen Pflanzen werden in kleine Töpfe verpflanzt, mit Etiketten versehen und im Hofladen zum Verkauf angeboten. Die botanischen Kenntnisse der Gärtner*innen werden dabei ebenso auf die Probe gestellt wie ihr Erfindungsreichtum; denn wenn eine Pflanzen nicht bestimmt werden kann, dann wird ihr eben ein neuer Name gegeben.

Was ist im Garten oder in der Landwirtschaft unerwünscht? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine Pflanze als Unkraut angesehen wird? Und wie damit umgehen, dass Hirtentäschel zwar in diese Kategorie fällt, jedoch in der Homöopathie Anwendung findet? Letztlich wirft dieses «subversive gardening» auch Fragen über Bewertungen und Ökonomien auf, die im Alltag oft selbstverständlich erscheinen, auf die sich jedoch ein genauerer Blick lohnt.

mit: Françoise Caraco (F+F Dozentin), Monica Germann, Sabine Hagmann (F+F Dozentin), Susanne Hofer, Tanja Kalt (F+F Dozentin), Georgette Maag, Regula Michell, Irene Müller, Eliane Rutishauser (F+F Dozentin), Regula Spörri and friends. Es darf mitgejätet werden!
Caution: slippery when wet!
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Kunst HF
Caution: slippery when wet!
Eröffnungsapéro
Do. 30.05.2019, 18.30 Uhr
Wild Card
30.05–9.06.2019
Museum Strauhof, Augustinergasse 9, 8001 Zürich

Die beiden Mitorganisatorinnen, Talaya Schmid (F+F Dozentin) und Angie Walti, des Film- und Kunst-Festivals Porny Days in Zürich greifen als offenes Künstlerinnen-Kollektiv ausserhalb des Festivals mit sexpositiven Interventionen in vornehmlich Kultur- und Kunstinstitutionen ein. Während der Wild Card im Strauhof arbeitet das Kollektiv mit gesammelten Sex-Ratgebern über Sexualität von Frauen und entwickelt dazu kurze Video-Clips.

Während der ganzen Residency, der Recherche– und Produktionszeit, ist die Bibliothek mit den Sexratgebern täglich geöffnet. Die Besucher_innen sind willkommen, bei Kaffee und homemade Vulva–Cupcakes in den Büchern zu stöbern und sich mit den Künstlerinnen über allerlei Themen rund um Sex und Pornografie zu unterhalten – und gegebenenfalls in die Produktion entsprechender Videoclips miteinbezogen zu werden. An einigen Tagen sind weitere Gäste aus dem Umkreis der Porny Days vor Ort um Fragen zu beantworten.

Der diesjährige Porny Brunch findet im Museum Strauhof statt. Er bildet der Höhepunkt der Wild Card. An diesem Tag inszenieren die beiden Künstlerinnnen eine interaktive Lecture Performance mit ausgewählten Textpassagen. Die Gäste bekommen schockierende, lustige, wissenswerte oder auch unglaubliche Ratschläge serviert über, während die Gäste mit einem üppigen Buffet und selbstgebrautem Bier verwöhnt werden.

Tickets für den Porny Brunch sind ab sofort im Museum Strauhof oder hier erhältlich.

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Territorium – Wem gehört die Welt
Vernissage
So. 26.05.2019, 15.00 Uhr
Ausstelung
So. 27.05.–23.06.2019
Kunsthalle Schlieren, Gaswerkstrasse 15, 8952 Zürich
Geh mir nur ein wenig aus der Sonne, so behauptet Diogenes sein Territorium gegenüber Alexander dem Grossen. Der geübte Feriengast jedoch der morgens in aller Frühe  sein Handtuch auslegt, markiert sein Territorium fürs spätere Sonnenbad.

Dieser doch eher amüsante Kampf um den Platz an der Sonne zeigt sich im Zeitalter der Gentrifizierung der Grossstädte dem Wiedererstarken der Nationalstaaten, den Flüchtlingsströmen und dem allgemeinen Hunger nach Land und dessen Bodenschätzen, als grundlegend für die Beschreibung der aktuellen Welt. Letztendlich ist sogar die Debatte um den Schutz des geistigen Eigentums eine territoriale Frage.

Territorium ist eine Ausstellung über physische und psychische Gebiete. In ihr werden Raumstrukturen gezeigt, die sich erst durch ihre «Bewohner» manifestieren. So wird das Gebiet erst durch einen Besitz, Macht oder Hoheitsanspruch zum Territorium. Die Grenzen eines Territoriums werden durch Markierungen bzw. Codes gekennzeichnet, welche in der Wahl der Mittel sehr unterschiedlich sind, wie etwa die Urinmarke, das Graffiti oder auch die trumpsche Mauer...

In der Regel werden diese Codes nur von der selben Spezies, dem Konkurrenten wahrgenommen: Uns z.B. ist das tsi-da...tsi.da... der Reviergesang der männlichen Kohlmeise nicht als Abgrenzungsversuch geläufig, während der mexikanische Kolibri die trumpsche Mauer höchstens als Zwischenlandeplatz wahrnehmen wird. Die Grösse eines Territoriums ist sehr variabel und reicht von der Intimzone bis zur Staatsgrenze im Absurdistan.

In der Ausstellung in der Kunsthalle Schlieren wird die Topographie verschiedener Territorien  wie der Standpunkt, das Bett, die Wohnung, das Haus, die Insel, aber auch, der Äther, der unentdeckte innere Kontinent oder das Paradies exemplarisch erkundet.

Teilnehmende Künstler_innen: Jennifer Bennett, John Bock, Andreas Dobler (F+F Dozent), Isabelle Fein, Georg Herold, Roland Hotz, Monika Michalko, Peter Piller, David Renggli, Susanne Sauter, Martin Senn, Wolfgang Tillmans, Sebastian Zarius, Kuratiert von Peter Lynen, Ingrid Scherr
Kaum einer wird sich noch erinnern
Fr. 03.05–26.05.2019
Nathalie Bissig, Badenerstrasse 18, 8004 Zürich
Die Publikation Kaum einer wird sich noch erinnern. Uri damals, ein Epilog von Nathalie Bissig in Altdorf ist gedruckt. Gestaltet worden ist die Publikation von der F+F Vorkurs/Propädeutikum Dozentin Sarah Infanger.

Die Arbeit versteht sich als eine Reaktion auf den populären Band Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855–1925 von Karl Iten.

Mitwirkende: Konzept, Masken, Fotografie: Nathalie Bissig; Grafik: Sarah Infanger; Essay: Tobias Büchi; Text Rückseite: Marilin Brun
Maya Rochat, Living in a Painting (Meta Ink #2), 2019 (Ausschnitt)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Visuelle Gestaltung HF
Solid Arid Splendid
Vernissage
Sa. 4.05.2019, ab 18.00 Uhr
Ausstelllung
4.05.–25.05.2019
Finissage
Sa. 25.05.2019, ab 18.30 Uhr
Stiftung Binz 39, Sihlquai 133, 8005 Zürich

Solid Arid Splendid ist Ausstellung und Festival zugleich. Die eingeladenen KünstlerInnen (Maya Rochat, Martina-Sofie Wildberger, Claudio Landolt, F+F Dozent Dafi Kühne, Peter Hauser, LaptopRadio, F+F Kunst Alumna Ingrid Käser und Ceel Mogami de Haas) verbindet, dass ihre Arbeiten in Ausstellungszusammenhängen in unterschiedlicher Form, gewissermassen in unterschiedlichen Aggregatszuständen, in Erscheinung treten. In dieser Ausstellung werden von allen eingeladenen KünstlerInnen räumliche Arbeiten gezeigt und an vier aufeinanderfolgenden Samstagen die ephemeren Aspekte ihrer künstlerischen Praxis in Form von Konzerten, Performances und einer Radiosendung ins Zentrum gerückt. 

Mehr Informationen zum Programm unter StiftungBinz39, die Ausstellung ist von Sarah Burger kuratiert.
Beate Frommelt
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Vorkurs/Propädeutikum
Schein und Sein
Fr. 07.12.2018–10.3.2019
Kunstmuseum Lichtenstein
Die im Kunstmuseum Lichtenstein vorgestellten Werke behandeln auf sehr verschiedene Weise ein Thema: das spannungsvolle Verhältnis zwischen dem Gesehenen und dem vom zu sehenden Gezeigten.

Unsere Dozentin Beate Frommelt ist mit ihren Werken in sehr guter Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt den minimalistischen Künstler Carl Andre und Donald Judd. Sowie spannende Werke von Giulio Paolini, Bertrand Lavier, Gary Kuehn, Alan Uglow und Ferdinand Kriwet.