Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
The Art Review: Most Wanted, Most Neglected
Sa. 06.05.2017
13.00–19.00 Uhr
schwarzescafé LUMA, Westbau, Limmatstrasse 270, 1. Stock
Das eintägige internationale Symposium dreht sich um die Krise der Ausstellungsrezension. Wie ist umzugehen mit dieser gleichzeitig heiss begehrten und doch recht verwahrlosten Form des Schreibens in der Kunstwelt?

Wir bemessen die aktuelle Situation in Vorträgen und Gesprächen. Critical writing ist eine Initiative, die Pro Helvetia im Jahr 2013 mit einer Workshop-Reihe mit verschiedenen Autorinnen und Autoren in der Schweiz ins Leben rief. Ein Strang dieser Initiative entwickelte sich zu Critical Writing Ensembles, kuratiert vom Office for Contemporary Art Norway und mit einem Schwerpunkt auf Südasien, unter anderem am Dhaka Art Summit 2016. Ein anderer Strang entwickelte sich zu Crritic!, ein Projekt das während der letzten Jahre durch die Schweiz tourte.

Ausgehend von diesen Ereignissen und im Rahmen der aktuellen Ausstellung Speak, lädt die Kunsthalle Zürich zu einem Tag mit Präsentationen und Diskussionen zur gegenwärtigen Kunstkritik.

Wie ist heute über Kunst zu sprechen? Wie über das hier und jetzt zu schreiben? Wie dabei zugleich rück- und seitwärts schauen? Und wie wäre die Review von Morgen vorzustellen und vorzubereiten – zwangsläufige eine institutionelle Verantwortung der Zukunft?

Diese und weitere Fragen besprechen Mike Sperlinger (Academy of Fine Art, KHiO, Oslo), Belinder Dhanoa (Ambedkar University Delhi), Mustafa Zaman (Künstler und Autor, Dhaka) und Ellinor Landmann (Kulturredakteurin beim Schweizer Radio und Fernsehen, Basel) in ihren Vorträgen. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit Crritic! und Brand-New-Life ist Ihre Meinung gefragt – Fragen und Ideen sind erwünscht!

Mit Beiträgen von Daniel Baumann, Marianne Burki, Diana Campbell Betancourt, Katya García-Anton, Mike Sperlinger, Belinder Dhanoa, Mustafa Zaman, Ellinor Landmann, Crritic! (Daniel Morgenthaler, Aoife Rosenmeyer), Brand-New-Life (Lucie Kolb, Judith Welter, F+F Dozentinnen), Julia Moritz, PROVENCE (Tobias Kaspar)
I would prefer not to 2.0, 2017, Inkjet Druck auf semi-matt Papier, 70 x 100 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Schon atmen bedeutet Zustimmen
Vernissage
Sa. 08.04.2017,16.00 Uhr
Finissage
So. 25.06.2017, 14.00 Uhr
Ausstellung
08.04.–25.06.2017
Galerie Billing, Haldenstrasse 1, H2/UG, 6340 Baar
Unvergessen der Zengarten mit Katzenspreu und beruhigenden Wasserspielen, den Joëlle Flumet 2011 als Stipendiatin der Stiftung Landis&Gyr, unter dem Titel Objekte des Überschusses, in der Galerie einrichtete.

Nun stellt die bekannte Künstlerin wieder bei uns aus, diesmal mit Zeichnungen zur heutigen Arbeits- und Konsumwelt.

Joëlle Flumet ist aktuell auch in folgenden Museen vertreten: Museum Langmatt, Baden sowie Villa dei Cedri, Bellinzona
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
sugarsnow
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–14.05.2017
Kunsthalle Arbon, Grabenstrasse 6, 9320 Arbon
Die Ausstellungssaison beginnt mit dem renommierten Künstler Bob Gramsma (*1963, Uster, lebt in Zürich), der bekannt ist für seine grossformatigen Objekte und Installationen, in denen er einen erweiterten Begriff von Räumlichkeit erkundet. Steter Antrieb für seine Werke ist die Frage: «Wie denken wir Raum?»

Unsere Wahrnehmung der Kunsthalle Arbon beispielsweise wird durch die typischen Elemente eines alten Industriebaus bestimmt: das Scheddach, eine grosse, weite Fläche, sichtbare Stahlträger, markante Säulen. Der Umraum Thurgau ist wesentlich durch die Zuckerrüben geprägt, die hier im grossen Stil angebaut und in der Zuckerfabrik in Frauenfeld zu Süssstoff verarbeitet werden. Auf diesen Aspekten und auf Gramsmas speziell entwickelter Technik, Schnee als schmelzende Gussform zu verwenden, basiert sein Projekt sugarsnow.

Das edle Weiss lässt er in unserer charakteristischen Halle zu faszinierenden, gold-glänzenden Objekten gerinnen. So wird ein mentaler Raum eröffnet, in dem die Beziehung zwischen Material und Erinnerung, zwischen dem Offensichtlichen und dem Verborgenen verhandelt wird.
Urs August Steiner und Walter Pfeiffer, Edition für Dienstgebäude, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie Fotografie HF
Smoke Gets in Your Eye
Vernissage
Sa. 08.04.2017, 19.00 Uhr
Ausstellung
09.04.–13.05.2017
Dienstgebäude, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Old Dogs – New Tricks #2: Ausstellung mit Urs August Steiner und Walter Pfeiffer. Old Dogs – New Tricks funktioniert als programmierter Generationenclash.

In der zweiten Ausgabe lädt der 1980 geborene Urs August Steiner den 34 Jahre älteren Künstler Walter Pfeiffer zur gemeinsamen Ausstellung in die Räumlichkeiten des Dienstgebäudes ein. Hier stellen sie dem flüchtigen Augenblick das konservierte Momentum gegenüber. Während sich die jugendliche Schönheit im Rauch der Vergänglichkeit aufzulösen droht, wagen die Künstler den Versuch das Endliche aufzuhalten. Kuratiert von Juliane Wolski.
Dozierende
Zine – to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls! 2017
Mi. 08.03.2017, 20.00 Uhr
Corner College, Kochstrasse 1,8004 Zürich
Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Lage und in Solidarität mit den weltweiten Protesten von Frauen gegen Sexismus, Rassismus, Gewalt, Homophobie, religiöse Intoleranz, Klimawandel und ökologische Ungleichheit haben wir Künstlerinnen und Theoretikerinnen eingeladen, je einen A4-Druckbogen Querformat (bzw. zwei A5-Seiten Hochformat) beizutragen, Text oder Bild/Zeichnung, schwarz-weiss. 

Mit Beiträgen von Marianne Engel, Johanna Bruckner, Annaïk Lou Pitteloud , Nicole Bachmann, Sarah Burger, Sophie Jung, Ingrid Wildi, Anastasis Katsidis, Marianne Halter, Delphine Chapuis Schmitz, Tonjaschja Adler, Sabine Hagmann, Martina-Sofie Wildberger, Ana Roldán, Sofia Bempeza, Monica Ursina Jäger, Anne Käthi Wehrli, Caroline Palla, Quynh Dong, Margit Säde, Sophie Yerly, Isabell Reiss, Ursula Biemann, Cora Piantoni, Anne-Laure Franchette, Ipek Füsun, Teresa Chen, Lisa Schiess, Marie-Antoinette Chiarenza, Saman Anabel Sarabi, Nives Widauer, Clare Goodwin, Cathérine Hug, Rayelle Niemann, Anna Francke, Samia Henni, Federica Martini & Petra Elena Köhle, Elodie Pong, Julie Sas, Angela Marzullo, Angela Wittwer, Vreni Spieser, Bettina Diel, Maya Minder, Mo Diener, Bettina Carl, Francisca Silva, Seda Hepsev, Monika Germann, Patricia Bucher, Brigitte Dätwyler, Julia Marti, Milva Stutz, Marion Strunk, Veronika Spierenburg, Annette Sense, Co Gruendler, Ursula Palla, Mirjam Bayerdörfer, Jana Vanecek, Françoise  Caraco, Martina Baldinger, Patricia Jacomella, Ariane Andereggen, Yota Tsotra, Jasmin Glaab, and others. 

Veranstaltung im Corner College, mit einer Vorschau-Slideshow der Druckbogen des Zines, und DJ-Sets von Monica Germann und DJ Sweatproducer.

Konzept und Realisierung: Nadja Baldini, Dimitrina Sevova, Tanja Trampe 
Herausgegeben von: Corner College Press
Barbara Ellmerer, Atomjump 2016, Öl und Lack auf Leinen, 140 x 220 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Atomjump
Ausstellung
30.03–02.04.2017
Art Paris 2017, Grand Palais, Avenue Winston Churchill, 75008Paris, Galerie Andres Thalmann
Art Paris Art Fair is a springtime art fair focusing on discovery. Art Paris Art Fair brings together 139 galleries from 29 countries at the Grand Palais to explore European art from the post war period to the present day as well as international emerging art scenes. Barbara Ellmerer shows her Series Atomjump.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Meet the artist
Fr. 24.02.2017, 19.00 Uhr
Kunstraum Baden, Haselstrasse 15, 5400 Baden
Künstlergespräch mit Luigi Archetti zur Ausstellung «Closed Circuits» und Rolf Bismarck (Kurator der Ausstellung)

Luigi Archetti (geb. 1955 in Brescia, lebt in Zürich) ist bekannt als Musiker und Komponist von experimenteller Musik. Jung geblieben und mit anhaltend grosser Neugierde zeigt der Künstler Luigi Archetti im Kunstraum Baden, wie er ein Universum baut, in dem Bild, Klang, Raum, kollektive und persönliche Erinnerung auf vielfältige Art interagieren und sich zu immer wieder neuen Spannungskreisen fügen.

Als Chiffre für den Mythos Rockmusik nimmt die E-Gitarre in Luigi Archettis künstlerischem Schaffen eine zentrale Rolle ein. Sie kommt als skulpturales und bildgebendes Element, aber auch als klingendes Instrument zum Einsatz. In einem Video, das auf einer Reise durch die USA entstand, erprobt er zum Beispiel die klanglichen Möglichkeiten an so unterschiedlichen Orten wie über einem Lüftungsschacht in Brooklyn, einem Ortsschild vom legendären Woodstock oder in der freien Natur in Maine. Neu zum Set hinzugekommen ist eine Marionette, die Luigi Archetti in Sizilien herstellen liess. Diese trägt seine eigenen Züge und ist in der Ausstellung gleich mehrfach zu sehen. Als reale Puppe und in einem Video, in dem der Künstler mit seinem eigenen Abbild hantierend, seine Doppelrolle als Musiker und Künstler thematisiert. 
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
On Radical Education
Heft-Vernissage
Do. 23.02.2017, 18.30 Uhr
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, Zürich
One year after the symposium Please Worry! at Migros Museum für Gegenwartskunst we are happy to announce the publication of the On Radical Education issue of journal Performance Research with contributions from the symposium, and other articles from international contributors. The launch will mark current research on the F+F School and alternatives in art education at IFCAR (Institute for Contemporary Art Research) at ZHdK.
 
We are pleased to invite you to this event hosted by the Migros Museum für Gegenwartskunst, and celebrate the launch of the journal issue with us!
 
Performance Research 21.6: On Radical Education (December 2016), edited by Ric Allsopp and Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Routledge Journals
Barbara Ellmerer, Spin II, 2015, Öl und Lack auf Baumwolle, 220 x 130 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Origines
17.01.–12.02.2017
La Ferme de la Chapelle
39 route de la Chapelle, 1212 Grand-Lancy
Ces deux artistes créent des univers végétaux et organiques. Barbara Ellmerer peint à l’huile des sujets inspirés de fleurs, de bourgeons et de cellules végétales en grands et moyens formats, dans des tons chatoyants et avec une matière picturale très riche. Caroline Schmoll est céramiste et compose des installations en suspension ou accrochées aux murs, faites d’éléments en porcelaine blanche qui ressemblent à des graines magnifiées. Sa dernière série montre des œuvres qui ressemblent à des parures ethniques mélangeant cuir et éléments naturels moulés en céramique. 

«Die Ausstellungen der letzten drei Jahre von Barbara EllmererCalyx, Flux, Bio-Fiction – zeigen die Entwicklung und Ausfaltung des Interesses an naturwissenschaftlichen Modellen als Vorwand, ihre Malerei zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Auflösung und Objekthaftigkeit zu überprüfen. Mit den neuen Werken der Kosmics-Gruppe setzt die Malerin diesen Weg konsequent fort und drängt die Materialität weiter in die Abstraktion, ins Modell zurück. Ohne die Sinnlichkeit ihres Zugriffs zu verlieren.» Gerhard Mack
 
Ida Dober, Futteral 7, 2016, Textilien und Faden, 42 x 52 x 10 cm und Manon, Lot, 2016, Fotografie auf Aluminium, 50 x 37 cm.
The Very Best Of Visarte Zürich 2016
Vernissage
Fr. 16.12.2016, 18.00 Uhr
Ausstellung
17.12.16–08.01.2017
Finissage
So. 08.012017, 17.00 Uhr
Kunstraum sihlquai55, Ausstellungsstrasse 16, 8005 Zürich
Jahresausstellung mit 66 visarte Künstler_innen: Astrid Amadeo, Elfi Anderegg, Christine Bänninger, Marketa Bartos, Fiorenza Bassetti, Christa Baumgartner, Maria Bill, Hannes Binder, Barbara Binder, Johanna Bossart, Daniel Bosshard, Leo Brunschwiler, Adrian Bütikofer, Bettina Carl, Jeannette Catrina, Liliane Csuka, Ida Dober, Jürg Egli, Maria Eitle-Vozar, Cesare Ferronato, Chiara Fiorini, Evelyne Foraboschi, Tibor Franaszek, Brigitte Fries, Eva Gallizzi, Ursula Goetz, Corinne Güdemann, Heidi Hahn, Emanuel Halpern, Barbara Harvey, Barbara Heé, Silvia Kamm-Gabathuler, Mariann Landolt, Walter Lüönd, Georgette Maag, Brigitta Malche, Manon, Mara Mars, Bettina Maurer, Sylvia Agnes Meister, Roma Messmer, Heidi Miserez, Beatrice Münger, Ursula Niemand, Judith Peters, Stephan Pfister, Krista Pfister-Kron, Paolo Rossi, Barbara Roth, Esther Rusterholz, Louis Schlumberger, Katharina Sochor- Schüpbach, Gabriela Signer, Marlis Spielmann, Marion Strunk, Regula Syz, Marianne Theis, Eliza Thoenen Steinle,  Maja Vieli-Bisig, Stefan Vollenweider, Martina von Schulthess, Regula Weber, Hanna Werner, Tatiana Witte, Agnes Wyler, Ivano Zanre gehängt durch Alessandra Ruggieri und Daniela Minneboo.
Foto: Torvioll Jashari
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fotografie HF
Walter Pfeiffer
Preisvergabe & Gespräch
Mo. 09.01.2017, 20.00 Uhr
Ausstellung
06.–10.01.2017
11.00–20.00 Uhr
photo17, Maag Halle
Im Rahmen der photo17 wurde Walter Pfeiffer von der Jury der Swiss Photo Academy mit dem Lifetime Award für sein Lebenswerk geehrt.

Walter Pfeiffer gehörte viele Jahre zu den Zürcher Untergrund-Fotografen und wurde in den 1970er Jahren zur Leitfigur des kulturellen Aufbruchs eines androgynen Zürichs. Lange verkannt, wurde der Autodidakt erst spät zum international gefeierten Star-Fotografen. Mit seinen weltberühmten Arbeiten für i-D oder Vogue und seiner ikonischen «Schnappschuss-Ästhetik» inspirierte der Zürcher ganze Generationen berühmter Fotografen wie Terry Richardson oder Juergen Teller.

Im photoFORUM der photo17 spricht Walter Pfeiffer am Abend des Bildes, präsentiert vom Tages-Anzeiger, über seine Arbeit. 
Luigi Archetti, 2016
Dozierende
Vorkurs/Propädeutikum
Öffentliche Veranstaltungen
Domizil Jubiläum
Sa. 17.12.2016
ab 20.00 Uhr
Kunstraum Walcheturm Zürich, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Das Plattenlabel und Künstlerkollektiv Domizil kümmert sich seit zehn Jahren um die überhörten Möglichkeiten elektronischer Klänge. Seit der ersten Kassette 1996 hat Domizil 33 Publikationen veröffentlicht. Domizil ist eine Plattform für alles, was mit digitaler Kultur zusammenhängt. In erster Linie heisst das: Alternative elektronische Musik jenseits von kommerziellen Absichten und Stilfragen. 

Domizil wurde in den Neunzigern gegründet – in der Blütezeit der experimentellen Musik und der Technoszene. Trotzdem war die Veröffentlichung von elektronischer und digitaler Musik damals noch nicht üblich – die Gründung von Domizil deshalb ein Akt der Selbsthilfe. Ein musikalisches und kuratorisches Projekt begann. Techno, digitale Musik, computerbasierte Kunst sowie selbstverwaltete Clubs und unabhängige Kunsträume zogen die Aufmerksamkeit der Gründer an, weil sie perfekt in ihr Konzept passten. Dank fortschreitender Technik wurde es immer normaler, auch zuhause Musik zu produzieren – im eigenen Domizil. Das teure Studio war nicht mehr nötig und das Improvisieren konnte beginnen. 

Bis zu diesem Tag pflegt Domizil eine Wechselbeziehung zwischen Präsentation und Produktion. Das Kollektiv ist aktiv an der Schnittstelle elektronischer Musik, visuellen Künsten und – immer mehr – auch der Wissenschaft. 

2016 feiert Domizil seinen 20.Geburtstag mit einem Konzert im Walcheturm u. a. spielt auch F+F Dozent Luigi Archetti nebst Asmus Tietchen, 
Martin Neukom, Steinbrüchel, Tobias Gerber, Marcus Mäder, Bernd Schurer und Thomas Peter. Ausserdem veröffentlicht das Label eine neue Platte – eine 4-CD Jubiläumsedition mit den bekanntesten Künstlern des Labels.
Abbildung: Peter Trachsel, 1 + 1 = 1, bewegliches Holzrelief, 2006
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Archiv – 80 Jahre Bündner Kunst
Eröffnung
Sa. 03.12.2016, 17.00 Uhr
Ausstellung
04.12.2016–22.01.2017
Bündner Kunstmuseum Chur, Bahnhofstrasse 35, 7000 Chur
Das Archiv Peter Trachsel ist zu Gast in der Ausstellung Archiv – 80 Jahre Bündner Kunst im Bündner Kunstmuseum Chur. Etna Krakenberger, Barbara Krakenberger und Charlotte Gohs haben einen Ausstellungsbeitrag zusammengestellt. Dazu organisieren sie drei öffentliche Gesprächsrunde zum Archiv von Peter Trachsel und der Hasena.
 
Im Labor zur Ausstellung ist auch der Beitrag zum Archiv Peter Trachsel gleich neben Gaudenz Signorell und seiner Archivaufarbeitung in der Ausstellung Archiv – 80 Jahre Bündner Kunst im Bündner Kunstmuseum Chur. 
 
Das Archiv von Peter Trachsel wurde im Forschungsprojekt Archive forschender Kunst am IFCAR Institute for Contemporary Art Research der ZHdK für das Staatsarchiv Graubünden aufgearbeitet. In den Gesprächen kommen nun viele Beteiligte an den Aktivitäten von Peter Trachsel und seiner Vereinigung die Hasena zu Wort. 
 
Der Künstler Peter Trachsel (1949–2013) war 1971 Schüler der ersten Tagesklasse an der F+F Schule, veranstaltete mit dem Verein kunst + kommunikation an der F+F Anlässe, 1976 etwa mit Steve Reich und Dan Graham, und gründete 1977 mit Peter Bosshard den Vorkurs, den sie bis 1981 leiteten. (Michael Hiltbrunner)
 
Tafelrunde 1 
zum Archiv Peter Trachsel – öffentliche Gesprächsrunde zum Thema Architektur und partizipative Projekte (Museum in Bewegung) 
Sa. 10.10.2016, 14.00 Uhr
 
Tafelrunde 2 
zum Archiv Peter Trachsel – öffentliche Gesprächsrunde zum Thema Performancekunst 
 
Tafelrunde 3 
zum Archiv Peter Trachsel – öffentliche Gesprächsrunde zum Thema Musik, Töne und Geräusche
Sa. 14.01.2017, 14.00 Uhr
 
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Remo A. Alig, Lukas Bardill+Gabriela Gerber, Guido Baselgia, Mirko Baselgia, Nora Bertogg/Flurina Casty, Gregori Bezzola, Flurin Bischoff, Marc Bundi, Notta Caflisch, Evelina Cajacob, Livio Casanova, Gianin Conrad, Luis Coray/Hermano Santos da Boa Morte/Remo Arpagaus, Damiano Curschellas, Hans Danuser, Christoph Draeger/Heidrun Holzfeind, Seraina Feuerstein, frölicher I bietenhader, Arno Hassler, Chris Hunter, Patricia Jegher, Lilly Keller, Etna Krakenberger, Pascal Lampert, Zilla Leutenegger, Catrin Lüthi K, Gaspare Melcher, Ursula Palla, Florio Puenter, Christian Ratti, Daniel Rohner, Christoph Rütimann, Thomas Sauter/Thomas Julier, Claudia Schmid, Gaudenz Signorell, Beatrix Sitter-Liver, Venice Spescha, Sandro Steudler, Miguela Tamo, Regula Verdet-Fierz, Hannes Vogel, Katharina Vonow, Bettina Wachter, Wiedemann/Mettler + Ursina Giger, Lydia Wilhelm, Dominik Zehnder
Pascal Danz, Ohne Titel, 2015, Oel auf Leinwand, 70 x 80 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Vor der Reise
01.12.–23.12.2016
Galerie Bernhard Bischoff & Partner, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern
Pascal Danz war ein Künstler der Galerie und ein Freund. Ein Freund, mit dem man über Kunst schwärmen und streiten konnte, der informiert war und eine eigene Meinung hatte. Hatten wir eine Ausstellung in der Galerie abgemacht, so lief deren Vorbereitung stets nach dem gleichen Muster ab: Ungefähr ein halbes Jahr vor dem Termin ist Bernhard Bischoff jeweils in sein Atelier gefahren – und da hatte Pascal immer schon eine «Idee», diese an einem Modell der Galerie erprobt und bereits gut die Hälfte der Arbeiten für die Umsetzung dieser Idee fertig geschaffen. Sie diskutierten bei Kaffee und Wasser über mögliche Titel, der Werke und der Ausstellung, und dann gingen sie zusammen essen. Meistens in eines der geliebten Fischrestaurants von Pascal Danz am See.

Gut einen Monat vor der Ausstellung wurde der Galerist noch einmal ins Atelier bestellt, um die Produktion zu begutachten und mit dem Modell zu vergleichen – ein paar wenige, letzte Arbeiten waren dann noch im Entstehen begriffen, die meisten jedoch ausstellungsfertig und gefirnisst. Für Pascal wurde der Firnis in den letzten beiden Schaffensjahren zu einer Art Obsession, die Mixturen hielt er geheim und probte immer an neuen Rezepturen. Er war einer der letzten Künstler, bei dem der Begriff «Vernissage» (von franz. Vernis für Firnis) noch angebracht war.

Im Frühjahr 2015 hatten wir die letzte Einzelausstellung bei uns in der Galerie, brain tattoos, eine wunderbare Gegenüberstellung von Erinnerungsstücken an seine Familienvergangenheit in Afrika mit opulenten, grossformatigen Blumenbildern. Und dann kam seine geliebte Reise nach Island. Im Spätsommer war Bernhard Bischoff noch einmal im Atelier am Zürichsee, ca. zwei Wochen, bevor er aufbrechen wollte. Dieses Mal gab es keinen Fisch; aber herzhaften Rindfleischsalat mit Pommes in der kleinen Gartenwirtschaft im Ort. Er freute sich unglaublich auf die neuen Eindrücke und die Reise per Auto auf die Insel der Vulkane, letzte, entstandene Bilder waren bereits verpackt, unter anderem für die geplante Gruppenausstellung About Painting, die im Januar 2016 in der Galerie Bischoff und in der Galerie Kornfeld stattfinden sollte.

Am Boden gestapelt, standen kleine Kistchen mit Leinwand und Papier gefüllt; in Island sollte der Blick auf Landschaft neu eingefangen werden, nach der eingehenden Beschäftigung mit dem Genre des Stillleben. Und dann verunglückte Pascal überraschend und auf tragische Weise auf seinem geliebten Island, war plötzlich nicht mehr da und hinterliess eine riesige Lücke.

Bernhard Bischoff wurde in der Folge beauftragt, den Nachlass des Künstlers für die Erbschaft zu inventarisieren, eine sehr emotionale Angelegenheit, waren doch etliche Arbeiten stets auch Begleiter auf dem gemeinsamen Weg. Und da war unvermittelt auch dieses eine Fach in seinem Lager, über das er einen Zettel geklebt hatte: «Bischoff». Pascals bereits fertig gestellter Beitrag für die nächste Ausstellung in Bern.

Er hatte im Spätsommer noch gesagt, dass er den Schaffensdruck für die nächste Ausstellung nicht voll mit nach Island nehmen wolle und daher schon mal vorgearbeitet habe; zeigen wollte er die Arbeiten aber noch nicht. Und diese Bilder, die wir noch nie vorher gesehen hatten, waren nun in diesem einen Fach. Neue Stillleben in Grisaillemalerei, daneben ein grosses Nachtbild. Von diesem Moment an war klar: Zu Ehren von Pascal sollte diese seine geplante Ausstellung, seine in Grundzügen bereits vorhanden gewesene «Idee» umgesetzt werden.

Die Ausstellung Pascal Danz Vor der Reise bringt die meisten seiner wohl letzten Gemälde in einen Dialog mit Arbeiten aus gut 10 Jahren Malerei. Als Ergänzung zur grossen, monographischen Retrospektive im Museum Franz Gertsch in Burgdorf (noch bis 5.3.2017) schliesst unsere Ausstellung quasi den Kreis. Pascal, Du fehlst uns. (Bernhard Bischoff)
Filmstill, Warm-Glow, Marina Belobrovaja, 2011
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Warm-Glow
Mo. 28.11.2016, 20.00 Uhr
Sphères, Hardturmstrasse 66, 8005 Zürich
Marina Belobrovaja  begleitete in ihrem  Dokumentarfilm Warm-Glow eine Reisegruppe nach Tschernobyl. Die Künstlerin und die Philosophin Caroline Krüger diskutieren anhand ausgewählter Filmausschnitte moderiert und begleitet von der F+F Dozentin Johanna Lier.
 
Eine Gruppe aus Schweizer Politiker_innen, Journalisten und Tourist_innen begibt sich im Rahmen einer organisierten Reise in die atomverseuchte Sperrzone von Tschernobyl. Dort besuchen sie Betroffene, werden auf einen Willkommensgruss bei der Stadtverwaltung empfangen, wohnen einer Trauerzeremonie zum 25. Jahrestag des Havarie bei und begeben sich auf einen Ausflug in die verlassene «Geisterstadt» Prypjat.

5 Tage lang begleitete und befragte ich die Reisenden auf ihrer Tour und konzentriere mich dabei auf deren persönlichen Wahrnehmung, Wünsche, Ängste und Erkenntnisse. Der Film Warm-Glow wird mit einem Smartphone gedreht. Dieses technische Equipment ermöglicht es mir, mich als ein «normales» Reisemitglied unter die Reisenden zu mischen. Als die Reisegruppe im April 2011 in die Ukraine aufbricht, ahnt kaum jemand, dass sich mit dieser Tour ein historischer Beschluss des Schweizer Parlaments in Hinblick auf den Atomaustieg ankündigt.
Peter Tillessen, Potatoes in the skin, 2016
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie Fotografie HF
Superficial Projects
Vernissage
Do. 24.11.2016, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
25.11.2016–22.01.2017
Centre de la photographie Genève, Bac, Bâtiment d’art contemporain, 28, rue des Bains, 1205 Genève
Superficial Images est un projet entamé en 2002 par Peter Tillessen (*1969, vit et travaille à Zurich). Ce travail documentaire est basé sur l’intime conviction que la photographie ne parvient pas à témoigner de la complexité du monde dans lequel nous vivons sans recourir aux mots. 

À l'occasion de l’exposition fALSEfAKES (Vraifauxsemblants) en 2013, Peter Tillessen, se plaçant au col de la Furka, au même endroit qu’Andreas Gursky, employant la même focale, saisissant la même lumière et agissant à la même époque de l’année que lui, a pris un malin plaisir à poser la question suivante : à qui appartient la reproduction photographique d’un paysage? La photographie ne montre toujours que la surface silencieuse de la réalité tangible, l’artiste étant convaincu que le contexte de présentation des images définit sa lecture. 

Superficial Images est un ensemble de plusieurs centaines de photographies qui jouent et déjouent les relations complexes entre images et légendes. Certaines proviennent des observations quotidiennes de Peter Tillessen, alors que d’autres sont issues de processus de conception plus longs comme la Furka. Figureront également des dessins et installations de l'artiste, comme autant de manières de déjouer les attentes du public.

Le livre Superficial Images sera publié aux éditions Spector Books (Leipzig) à l'occasion de l'exposition.
Françoise Caraco, 2016
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
Regionale 17 – Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck
Vernissage
Sa. 24.11.2016, 18.30 Uhr
La Kunsthalle, Mulhouse
Sa. 24.11.2016, 20.00 Uhr
La Filature, Mulhouse
So. 26.11.2016, 20.00 Uhr
Im Ausstellungsraum und Atelierhaus Klingental
Ausstellung
25.11.2016–08.01.2017
Aedean – Im Umbauprojekt des zukünftigen Kunstortes Aedean lädt Opportunismes zu einer überraschenden Ausstellung. Mit dem Mittel der Ironie und der Ambivalenz überschreitet der Opportunismus in der Kunst Grenzen und erschafft sich Neues. Anhand den Werken der 17 Kunstschaffenden lädt die Ausstellung die Besucher zu dieser Erfahrung ein.

Die Kunst der Bewegung – Diskret und ohne Lärm haben die Kunstschaffenden und Persönlichkeiten der Kunstwelt am Oberrhein vielleicht das erste ausstellungskonzept des 21. Jahrhunderts erfunden. Während sich alles um uns herum stets schnell bewegt, insbesondere die Information, die sich mit lichtgeschwindigkeit fortbewegt, ist es möglich, sich virtuelle ausstellungen auszudenken und zu erstellen, die von statischen, alleine hinter ihren Bildschirmen sitzenden Personen besucht werden.

Doch seit anfang dieses Jahrhunderts gibt es die aus der tradition der Basler Weih- nachtsausstellung hervorgegangene regionale, die inzwischen 19 Partner umfasst. Jedes Jahr versammelt sie mehr Kunstschaffende und ein zahlreicheres Publikum entlang des rheintals, mitten in europa.

Demokratisch bietet sie hunderten von Künstlern qualitativ hochwertige räume. multi- kulturell ausgerichtet, regt sie – einander in ihren Gewohnheiten und Interessen manchmal recht ferne – nachbarn dazu an, einander zu treffen, in der realen Welt, mit ihrer jeweiligen Sprache, ihrer Währung, ihren Kunstkonzepten, öffentlichem oder privatem mäzenatentum...

Wie die IBa Basel oder das Festival Premières ist die von der regionale geförderte an- näherung insofern erstmalig, als sie kein Zentrum hat. anders als statische und virtuelle träu- mereien stellt uns die trinationale Kunstausstellung in einen grenzüberschreitenden raum – einen raum, der gestern noch kaum gedacht war, heute durchschritten wird, morgen vielleicht gemeinsamer raum wird.

Die aufgabe der Kunst ist zu bewegen, sowohl die Ideen wie auch die Identitäten. Indem sie sacht und fast wie im Vorübergehen die linien verschiebt, hat sich die ehemalige Weihnachts- ausstellung in eine beispiellose Gesellschaftserfahrung verwandelt, deren Partner zu sein uns eine Freude und ehre ist. 

Doris Stauffer an der F+F Schule: Aufgabenstellung «Papier», Abendkurs Teamwork, 1973. Archiv Serge und Doris Stauffer, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Please Worry!
It’s almost a year ago that the symposium Please Worry took place at Migros Museum für Gegenwartskunst in Zurich. 
 
There will be some outcomes, foremost a issue of Performance Research journal on radical education, with some of the contributions to Please Worry and others from an open call. It will be here in December and we think about a small event to launch it in Zurich next year. For the announcement of vol. 21, issue 6, visit On Radical Education
 
And, luckily, the contribution by Adrian Rifkin got transcribed in its next version, held at The Ruskin, University of Oxford, and is published in No. 0 of OAR, the Oxford Artistic Research journal, on «Response». Free download here

Michael Hiltbrunner, Institute for Contemporary Art Research IFCAR der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), in Zusammenarbeit mit dem Master of Arts in Art Education (ZHdK), dem Migros Museum für Gegenwartskunst und der F+F Schule für Kunst und Design. Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds SNF.
Le cri, Installation 13-teilig, 2016
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Cantonale Berne Jura 2016
Ausstellung
11.12.2016–29.01.2017
Vernissage
10.12.2016 ab 17.00 Uhr
Kunsthaus Interlaken, Jungfraustrasse 55, 3800 Interlaken
CentrePasquArt, Kunsthaus Centre d'art, Seevorstadt, 2502 Biel

Zum zweiten Mal nach 2012 beschränkt sich die Auswahl auf Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Computerkunst, Video und Installationen. Mit dieser konzeptionellen Vorgabe hat die Jury 19 Positionen ausgewählt und zu einer Schau zusammengestellt, welche den Besucher mit emotional ganz unterschiedlichen Räumen überrascht.

Mehr Informationen unter Kunsthaus Interlaken sowie auf der Homepage vom Künstlerpaar Risch & Grass

Ausstellungsansicht Ding Ding. Objektkunst aus der Sammlung. Foto: Timo Ullmann, Aarau. Mit Arbeiten von Eric Hattan, Doris Stauffer und Muriel Baumgartner.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Ding Ding
28.8.2016–08.01.2017
Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau
Als Forschender zu den Werken von Doris und Serge Stauffer gibt Michael Hiltbrunner hier einen Ausstellungsbericht aus Aarau: 
 
Die von Thomas Schmutz kuratierte Ausstellung ist ein Wurf, ein stiller, aber ein magischer. Die gezeigten Dinge sind eigentlich sehr alltäglich, unscheinbar, und zeigen uns doch, wie wertvoll sie sind.  
 
In der Ausstellung ist nicht nur Doris Stauffer mit drei Arbeiten als Künstlerin gut vertreten, auch hat ihr Umfeld, und dasjenige ihres Mannes Serge Stauffer, in der Ausstellung unerwartet grosse Präsenz. War es Absicht?
 
Es gibt Arbeiten von FreundInnen und Bekannten der Stauffers aus den 1950er-Jahren, wie Meret Oppenheim, Daniel Spoerri, Peter Storrer und André Thomkins, aus den 1960-Jahren wie Dieter Roth, Schülern der F+F-Klasse wie Christian Rothacher oder Anton Bruhin, Schülern und Kursbesuchenden der F+F Schule der 1970er-Jahre wie Roman Signer und Peter Volkart, des F+F-Lehrers David Weiss (mit Peter Fischli) und weiteren Bekannten wie Franz Eggenschwiler und Aldo Walker. 
 
Da bei der Arbeit Knopfei (1958/1973) von André Thomkins der Verweis auf das Original von 1958 fehlt, von dem nur die Fotografie von Serge Stauffer als «Werk» länger bestand hatte, gehe ich davon aus, dass Thomas Schmutz in Teilen unbeabsichtigt aber doch folgerichtig handelte. 
 
Besonders in der Erinnerung bleiben mir etwa Franz Eggenschwilers Milch-Tetra-Pack-Blech-Objekte (1969) und der Archivfächer (2001) von Maia Aeschbach. Auch ist das Werk von Peter Storrer ein recht ungewöhnliches, eine blaue Regentonne (ca. 1998) aus der Sammlung von Andreas Züst. 
 
Der offizielle Referenzpunkt der Ausstellung ist das objet trouvé von Marcel Duchamp, jedoch ohne ein Werk dazu – hier wären wir also wiederum bei den Stauffers angelangt. Ein schöner Verweis dazu, wie Doris und Serge über die Forschung zu Duchamp dachten, ist ihr Gespräch: «Nach dem Korrekturen-Lesen von Duchamps Interviews» von 1986, publiziert in den Schriften von Serge Stauffer, Kunst als Forschung, 2013.