Barbara Ellmerer, Extension (Atommodell) 2017, Malerei / Installation (7-teilig), 400 x 500 cm
Cantonale Berne Jura
So. 03.12.2016
Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel
Musée jurassien des Arts, Moutier
Unsere Vorkursdozentin Barbara Ellmerer zeigt ihre Arbeiten an der jurierten Übersichtenausstellung des Berner Kunstschaffens des Jahres 2017. Sie nimmt sowohl an der Ausstellung im Musée jurassien des Arts, Moutier wie auch im Kunsthaus Centre d'Art Pasquart, Biel/Bienne teil.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Vorkurs, berufsbegleitend
Cantonale Berne Jura
Eröffnung
Sa. 02.12.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
03.12.2017–14.01.2018
Kunsthaus Pasquart, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne, Foyer, Galeries, Parkett 1, Parkett 2, Salle Poma
Die kantonsübergreifende Gruppenausstellung wird in Kooperation mit dem Kunstverein Biel durchgeführt und legt den Schwerpunkt auf das regionale Kunstschaffen. Die Werkauswahl, die von einer Fachjury erstellt wird, zeigt gegenwärtige künstlerischen Tendenzen und schafft damit Raum für neue Entdeckungen. Kunstschaffende erhalten so die Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und die Besuchenden die Chance, über die Kantonsgrenzen hinaus deren Werke zu sehen.

Mit Arbeiten von: Sylvie Aubry, Stéphanie Baechler, Salomé Bäumlin, Zora Berweger, BFR lab, Caroline Bourrit, Cedric Bregnard, Martin Chramosta, Anna Comiotto, Romana Del Negro, Barbara Ellmerer (F+F Dozentin), Remy Erismann, Jonas Etter, Lea-Nina Fischer, Jannik Giger, Christophe Grimm, Maia Gusberti, Béatrice Gysin, Jerry Haenggli, Andrea Heller (F+F Dozentin), Philippe Hinderling, Lukas Hofmann, Géraldine Honauer, Julia Hoentzsch, Sylvia Hostettler, Sarah Hugentobler, Johanna Huguenin, Aurélie Jossen, Stefan Karrer, Lea Krebs, Simon Ledergerber, Lorenzo le kou Meyr, Judith Leupi, Reto Leuthold, Mingjun Luo, Malandro Photos, Marta Margnetti, Adriane Morard, susanne muller, Serdar Mutlu, Tobias Nussbaumer, Bianca Pedrina, Gil Pellaton, Selina Reber, Marie-Françoise Robert, Karoline Schreiber, Reto Steiner, Rudolf Steiner, Lieselotte Togni, Romy Troxler, Timo Ulmann, Emmanuel Wüthrich, Aline Zeltner

Jury
Doris Gassert, Research Curator, Fotomuseum Winterthur
Christian Gonzenbach, Künstler artiste, Genf / Genève
Damian Jurt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter / collaborateur scientifique, Kunsthaus Centre d’art Pasquart
Dozierende
Feedback
Do. 30.11.–13.01.2018
o.T. Raum für aktuelle Kunst
Sälistrasse 24, Luzern
Nicht etwa einstimmig, aber spürbar im Einklang spielen sich die Künstler Tina Z’Rotz und Markus Schwander im Gespräch die Sätze zu. Im Ping-Pong entstehen auch die Kunstwerke, die sie in Gemeinschaftsprojekten zum Leben erwecken. Ihre Zusammenarbeit sehen sie als Kontrast zum je eigenen Schaffen, als Herausforderung, aber auch Bereicherung. Gerade bei Kunst im öffentlichen Raum vermöge die Natur oft gigantische Dimensionen anzunehmen. Da sei man froh, wenn man diese Räume gemeinsam bewältigen könne, so Tina Z’Rotz.

Für ihre Arbeit Feedback (2017) hatten die Künstler auf die Bedingungen des fensterreichen, von Licht und Garten durchdrungenen Pavillons zu reagieren. Um das Raumgefühl zu dämpfen, bestrichen sie die Fensterscheiben mit Kefir und tauchten sie so in einen trüben Milchschleier. Die oberste Fensterreihe verhängten sie mit schwarzen Tüchern, wie man sie aus dem Theater- oder Konzertraum kennt. Die Natur erst einmal ausgesperrt, erschufen sie im Innenraum einen Wald der besonderen Art: Bunt-skurrile Mikrofone besiedeln den Boden – scheinbar kauernd und sich räkelnd richten sie ihre Aufnahmekörbe in alle Himmelsrichtungen. Diese werden von Korkzapfen, Knoblauchzehen, zusammengezurrten Schwämmen, Holzknebeln und Plastikbällen gemimt. Objekte wie Staubsaugerrohre oder Astgabeln bilden die gelenkigen Ständerelemente.
Luigi Archetti, Partitur, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Impression 2017
Vernissage
Sa. 25.11.2017, 15.30 Uhr
Ausstellung
26.11.2017–11.02.2018
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53, 2540 Grenchen
Druckgraphische Techniken gehören zu den vielseitigsten künstlerischen Produktionsverfahren und motivieren Kunstschaffende immer wieder zu Experimenten mit überraschenden Resultaten. Die bereits zur Tradition gewordene nationale Gruppenausstellung IMPRESSION des Kunsthauses Grenchen spürt dem aktuellen Geschehen auf diesem Gebiet nach. Neben Werken, die mit klassischen Druckverfahren hergestellt wurden, sind auch digital basierte oder experimentelle Arbeiten willkommen, welche die Grenzen der druckgraphischen Verfahren ausloten. Eine Fachjury hat aus 166 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ausgewählt:

mit Joëlle Allet, Luigi Archetti (F+F Dozent), Marianne Badertscher, Barbara Bandi, Baum/Jakob, Maria Bill, Annick Bosson, Chalet5, Teresa Chen, Romain Crelier, Adem Dërmaku, Marco Eberle, Eggs & Bitschin, Barbara Ehrbar, Tatjana Erpen, Alexandra Feusi, Joëlle Flumet (F+F Dozentin), Madlaina Fontana, Peter Frick, Mathias Gentinetta, Simone Gysi, Béatrice Gysin, Susanne und Werner Haas, Helga Halbritter, Dieter Hall, Andrina Keller, Rosina Kuhn, Jérôme Lanon, Valentin Magaro, Scarlet Mara, Margaret Marquardt, Line Marquis, Marcel Mayer, Daniel Mentha, Michele Meynier, Jörg Mollet und Maryna Markova, Gregorio Pedroli, Thierry Perriard, Raphael Rezzonico, Franziska Schiratzki, Lorenz Olivier Schmid, Patricia Schneider, Achim Schroeteler, Roman Sonderegger, Adriana Stadler, Lucinda Tanner, Romy Troxler, Fred Walter Uhlig, Georges Wenger, Thomas Woodtli
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Système D
Do. 23.11.2017, 18.00–19.00 Uhr
TART Zürich, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Die Ausstellung Système D mit Flurina Rothenberger (F+F Dozentin Fotografie HF), Aristide Kouamé, Axel Sinzé Bamouin und Obou Gbais zeigt auf, dass in vielen Ländern Afrikas, besonders in Westafrika nach einem gewissen «System D» gewirtschaftet wird. 

Das D steht für Débrouille (frz. se débrouiller) «sich durchschlagen» oder «improvisieren». Ein Begriff, der nur schwer zu übersetzen ist, gleichzeitig aber für vieles in Afrika steht. Es steht für Menschen, die informelle Lösungen kreieren, wenn die staatlichen Systeme versagen, und so die Wirtschaft ihrer Länder ankurbeln. Dieses «sich Durchschlagen» und «innovativ Alternativen finden» ist auch in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst zu beobachten.

Die Arbeiten dieser Künstler_innen vermitteln, dass nicht nur Sicherheit und Stabilität zu Kreativität führen, und dass Kampf und Instabilität nicht in jedem Zusammenhang blockieren. Innerhalb des Système D bauen junge Künstler individuelle Fähigkeiten und Talente auf, sie bleiben beharrlich, greifen auf Bestehendes zurück und schaffen daraus neue Werke.
Skulpturen
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Skulpturen
Ausstellung
19.11.–24.02.2018
Vernissage
So. 19.11.2017, 14.00–17.00 Uhr
Platz für Kunst, Halsgasse 32 (beim Engelsplatz), 8640 Rapperswil
Im Platz für Kunst präsentiert eine Gruppenausstellung Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Brigitte Fries, ehemalige F+F Dozentin, vertretet den Anlass mit Objekten aus der Serie Verkörperung.

 
Barbara Ellmerer, Atomjump VI, 2017, Silbernitrat, Öl und Lack auf Baumwolle, 220 x 140 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Atomjumps
Vernissage
16.11.2017, 18.00-20.00 Uhr
Ausstellung
17.11.17–27.01.2018
Galerie Andres Thalmann, Talstrasse 66, 8001 Zürich
In der Werkgruppe Atomjumps untersucht Barbara Ellmerer winzige Strukturen der künstlerischen Darstellung von Physik, zerlegt diese mit digitalen Mitteln und übersetzt sie wiederum analog in Malerei. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Insel Institut zeigt Flagge
Vernissage
Fr. 13.10.2017, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
14.10.–26.11.2017
Kunstkasten, 8400 Winterthur

Wie kann man aktiv Leerstand in einer Stadt wie Zürich bilden? Fragte sich die F+F Dozentin, Silvia Popp und entwickelte daraus ein Projekt.

Das Büro für Leerstand zeichnet Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen auf und vermittelt die fundierten Recherchen. Im Verlauf des weiteren künstlerischen Werdegangs erklärte Silvia Popp die Insel zum Forschungsobjekt. Sie gründete 2015 das Insel Institut und ist seither diverse Eilande unterschiedlicher Charakteristika am bereisen und erforschen. Ihre Arbeiten verfolgen originell ernsthafte Aufgabenstellungen mit humorvoller Leichtigkeit und einem Geschick für die Störung.

Insel Institut zeigt Flagge heisst die Arbeit und Aktion, die von Silvia Popp für den Kunstkasten entwickelt wurde. Flagge zeigt wer Stellung bezieht und Präsenz zeigt. Flaggen haben Farben und Bedeutungen und werden oft für nationalistische Zwecke benutzt.

Zudem präsentiert Silvia Popp das Insel Institut im Salon Sophie am Do. 9.11.2017, ab 18.30 Uhr

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Before the eye–lid's laid
Ausstellung
Sa. 08.10.–27.12.2017
Centre Photographique d'île-de-France, 77340 Pontalt-Combault, France
Es ist soweit: das Buch Before the eye-lid's laid, an dem J. Emil Sennewald (F+F Dozent) und Agnès Geoffray ein Jahr lang gearbeitet haben, ist erschienen.

Verlegt von La Lettre Volée, Brüssel, wunderbar grafisch gestaltet durch das Atelier 25, erscheint es mit J. Emil Sennewald's Texten in deutscher, französischer und englischer Sprache. Möglich geworden durch den AICA-Preis 2016, präsentieren sie das Buch in der Ausstellung im Centre Photographique d'île-de-France.
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
Transformer –Yellow Creature
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Yellow Creature
Transformer – Aspekte der Travestie hiess im Kunstmuseum Luzern 1974 eine noch heute legendäre Ausstellung, die nach der Auflösung der Geschlechterrollen fragte.

Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.

Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozent_in), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Marcel Duchamp
Serge Stauffer
26.–27.10.2017
Staatsgalerie Stuttgart, Metzler-Saal, Konrad-Adenauer-Str. 30, Stuttgart
Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887–1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des Ready-made die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst.

Die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart umfasst einen der grössten Marcel-Duchamp-Bestände im deutschsprachigen Raum. Neben dem Flaschentrockner beinhaltet dieser zahlreiche Objekte, Zeichnungen, Druckgraphiken und Publikationen. Ergänzt wird der Werkbestand durch ein einzigartiges Archiv, das von dem Schweizer Künstler und Duchamp-Forscher Serge Stauffer zwischen 1950–1989 zusammengetragen wurde.

Ab Dezember 2018 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart ihren Duchamp-Bestand und die Archivalien aus dem Archiv Serge Stauffer erstmals in einer umfangreichen Ausstellung. Die Ausstellung Marcel Duchamp. 100 Fragen. 100 Antworten wird durch ein von der Volkswagen Stiftung gefördertes Forschungsprojekt vorbereitet. Um einen ersten Einblick in die Forschungsergebnisse zu ermöglichen, findet dazu ein öffentlicher Workshop (in dt./engl. Sprache) statt, der internationale Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Künstler versammelt:
 
Fr. 9.40–10.00 Uhr
Einführung durch Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart). Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart)

Fr. 10.00–11.00 Uhr
Prof. Dr. Herbert Molderings (Köln): Marcel Duchamps Zeichnung Haarsiebe von 1914 – ein rückschrittliches Werk? Respondent: Dr. Paul B. Franklin (Paris)

Fr. 11.30–12.30 Uhr
Impulsreferate
Prof. Dr. Gregor Wedekind (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Marcel Duchamps Broyeuse de Chocolat. Arnaud Obermann (Staatsgalerie Stuttgart): note de bas de page. Dr. Alexander Kauffman (University of Pennsylvania, Philadelphia): Anemic Cinema Before and After Stuttgart
 
Workshop
Fr. 13.30–14.30 Uhr
Dr. Susanne M.I. Kaufmann (Staatsgalerie Stuttgart): 100 Fragen? 100 Antworten! Serge Stauffer in Auseinandersetzung mit Marcel Duchamp. Respondent: Dr. Thomas Girst (München)

Fr. 14.30–15.30 Uhr
Dr. Michael Hiltbrunner (F+F Dozent): Serge Stauffer und die Ausstellung
Dokumentation über Marcel Duchamp (1960). Respondent: Stefan Banz (Künstler, ehem. F+F Dozent, Cully/Berlin)
 
Fr. 16.00–17.00 Uhr
Prof. Dr. Lars Blunck (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg): Marcel Duchamps La Bagarre d’Austerlitz – ein ironisches Memorial? Respondent: Prof. Dr. Dieter Daniels (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)

Fr. 17.00–18.00 Uhr
Dr. Deborah Bürgel (Staatliches Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow): De ou par Marcel Duchamp et Rrose Sélavy. Respondent: Prof. Dr. Kerstin Thomas (Kunsthistorisches Institut, Universität Stuttgart) 
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Prix AICA France​ de la Critique D’Art 2016
Herzliche Gratulation! J. Emil Sennewald (F+F Dozent) est le lauréat de l’édition 2016 du Prix AICA France​ de la Critique D’Art. Il a présenté le travail d’Agnès Geoffray. Félicitations à lui! Découvrez sa présentation en image.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Liliane Csuka – Werkdokumentation
28.09.–12.11.2017
täglich von14.00–19.00 Uhr
Art Dock Zürich, Hohlstrasse 258, 8004 Zürich

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F – 1. Prix Art Dock für ein alles erforschendes Lebenswerk.

Liliane Csuka (*1935 in Zürich; auch Liliane Levy), ist eine Schweizer Künstlerin und Kunstförderin (ehemalige F+F Schülerin, Dozentin). Sie absolvierte von 1951–1954 in Zürich die Handelsschule (heute KV Zürich Business School) und von 1972–1974 die F+F Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Design). Von 1980–1985 war sie ausserdem im Vorstand der F+F Schule tätig.

Noch während der Ausbildung an der F+F begann sie eine internationale künstlerische Karriere, etwa mit Teilnahmen an Ausstellungen im Kunsthaus Zürich (1976, 1978) oder an der Biennale in Venedig (1976). Sie realisierte zahlreiche Installationen in Ausstellungsräumen, im Aussenraum und als Land Art. Ebenfalls zentral sind in ihrem Werk grössere Skulpturen und kleinere Objekte, die sie allesamt selbst produzierte, oft mit experimentellen Verfahren, etwa der Mischung von Schaumgummi und Beton, von Tonal (einer Tonmasse) und Fundgegenständen oder mit Recycling-Material wie Zeitungen oder Kunststoff. Eine wichtige Werkgruppe bilden dabei die erotischen Objekte (1974–1992), in denen über das männliche Geschlechtsteil der Machismo in der Gesellschaft thematisiert wird.

Wandbilder sind bei Liliane Csuka oft nicht flach, sondern führen die skulpturale Arbeit fort. Diese Bildobjekte realisiert sie teilweise mit Fundgegenständen und seit der Reihe Symphonie internationale (1986/87) auch mit Papierschnüren, d.h. mit Zeitschriftentext beklebten Schnüren, die sie auf eine Fläche klebt und so ein vielschichtiges Text-Bild schafft. Im Fall der Symphonie internationale in Form einer Schallplatte, in weiteren Arbeiten in ganz unterschiedlichen Formen.

Schon in den 1970er Jahren realisierte sie auch grossflächige Zeichnungen, anfangs der 1980er malte sie mit ungemischten Farbpigmenten, später arbeitete sie mit ausgeschnittenen Fotokopien, realisierte verschiedene Fotografien und Videos und zeigte Performances.

Liliane Asuka ist über 50 Jahre unbeirrt ihre Wege gegangen und experimentierte mit kaum erforschten bildnerischen Ausdrucksmitteln. Ihr Schaffen ist ein leuchtendes Beispiel für die tabubrechenden Bilderwelten der F+F.

Liliane Csuka war von 1974 bis 1980 und von 2004 bis 2011 Mitglied der Ateliergemeinschaft Spinnerei Wettingen, die in der Schweiz verschiedene Ausstellungen zeigte. Von 1981 bis 2013 war Liliane Csuka auch «Teilgeberin» des Künstlervereins Hasena von Peter Trachsel, der in Zürich und ab 1987 in Dalvazza/Küblis domiziliert war.

Von 1955 bis 1983 war sie mit Henry Levy verheiratet, sie hatten zwei Kinder (Simone, Ivan). Sie lebten seit 1957 in Herrliberg, von 1977–1982 im Brissenden House in Bethersden/Kent (Grossbritannien), wo sie auch Aufenthaltsstipendien für Künstler_innen anboten. Nach Reisen lebte Liliane Csuka von 1989–2004 nahe der Omaha Beach in Sainte-Honorine-des-Pertes bei Port-en-Bessin-Huppain in Frankreich. Seit 2004 ist sie wieder in Zürich. 

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Eine Ausstellung für Dich
Vernissage
Do. 21.09.2017, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
22.09.–19.11.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Die Ausstellung ist für Dich. nicht für mich. Das Helmhaus ist für Dich. Die Performances sind für Dich. Die Gespräche sind für Dich. Du sitzt sogar auf dem Podium. Du weisst es nur noch nicht. Diese Ausstellung ist so sehr für Dich, dass Du freien Eintritt hast.
 
Du bist schon vor der Eröffnung da: wenn wir im Gespräch die Bereitschaft zu Verantwortung und Engagement einzelner VertreterInnen von Institutionen in den Fokus rücken und wissen wollen, wie sich diese in einer alltäglichen institutionellen Praxis zeigen. Ausgehend von pointierten Thesen zum persönlichen Engagement innerhalb der jeweiligen Institution, diskutieren wir mikropolitische Handlungsmöglichkeiten in einem komplexen Umfeld.

Eine Ausstellung ohne Publikum gibt es nicht, sie lebt von der Begegnung mit Dir. Und vielleicht wird es auch eine Ausstellung über Dich. Manche Fragen und Vorstellungen dürften sich klären im dichten Veranstaltungsprogramm, das die Ausstellung begleitet. Wir haben eine feministische Ökonomin, einen Kommunikationsexperten, Mitglieder einer Tanzgruppe für SeniorInnen und den Geist einer vergangenen Beziehung eingeladen. Wir sprechen über unbekannte Dealer, Bäume als Dus, über die Verantwortung, die wir Dir gegenüber haben, oder darüber, wie wir gerne berührt werden. Zu Dialogen laden die beteiligten KünstlerInnen Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna), Nicole Bachmann, Stefanie Knobel, Eilit Marom, Anna Massoni, Elpida Orfanidou, Adina Secretan, Simone Truong, Sophie Nys, Andrea Oki, Ceylan Öztrük, Yeliz Palak, RELAX (chiarenza & hauser & co mit Daniel Hauser F+F Dozent), Vreni Spieser, Felix Studinka, Peter Tillessen (F+F Dozent), Gian-Andri Töndury und Alexander Tuchaček. Ist da auch für Dich jemand oder etwas dabei? Sag Du!
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Vorkurs, berufsbegleitend
Kantonale Werkschau 2017
Vernissage
Mi. 20.09.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr
Ausstellung
21.9.–1.10.2017
Di/Do–So 11–17 Uhr
Mi 11–20 Uhr
Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Museum Haus Konstruktiv, im ewz-Unterwerk Selnau, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Werkschau der Fachstelle Kultur Kanton Zürich ist 2017 zeigt Werke von 30 Kunstschaffenden, die sich um die kantonalen Beiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Die Ausstellung ermöglicht den KünstlerInnen, ihre Arbeiten in einem musealen Kontext zu präsentieren. In den ausgestellten Arbeiten zeigt sich die Vielfalt an eingesetzten Medien und Techniken sowie die ganz unterschiedliche Auseinandersetzung mit selbstgewählten Themenstellungen in der Zürcher Kunstszene. Um die kantonalen Werkbeiträge bewerben sich dieses Jahr:
  • ​Kevin Aeschbacher
  • Brigham Baker
  • Julia Bodamer
  • Françoise Caraco (F+F Dozentin)
  • Chalet5
  • Mirkan Deniz
  • Klodin Erb
  • Ruth Erdt
  • Jonas Etter
  • Aurèle Ferrier
  • frölicher | bietenhader
  • Matthias Gabi
  • Louisa Gagliardi
  • Dieter Hall
  • Marianne Halter und Mario Marchisella
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Maureen Kaegi
  • Esther Mathis
  • Jos Näpfflin
  • Jessica Pooch
  • Eliane Rutishauser (F+F Dozentin)
  • Thomas Sauter
  • Filib Schürmann
  • Pascal Schwaighofer
  • Karin Schwarzbek
  • Jan Sebesta  (F+F Kunst Alumnus)
  • Monika Stalder
  • STELLA
  • Ian Wooldridge
Der von der Fachstelle Kultur eingesetzten Jury gehören dieses Jahr an als Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin/Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kuratorin, Zürich), Bob Gramsma (Künstler, Zürich) und Ron Temperli (Künstler, Winterthur) sowie als externer Experte Konrad Bitterli (Direktor Kunstmuseum Winterthur) an.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Black table music
Do. 28.09.–29.10.2017
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Luigi Archetti, Ian Anüll und Marc Zeier sind visuelle Künstler mit einer starken Beziehung zu Akustik, Klang und Musik (Experimentelle Musik, Electronica, Field Recordings) und sind am Label Ulimate Records beteiligt. Sie sind schon mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam ausgestellt, zuletzt 2015/16 im Ausstellungsraum Klingental, Basel.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Die Augen der Bilder
Porträts von Fragonard bis Dumas
Sa. 01.09.–10.12.2017
Museum Langmatt, Römerstrasse 30, 5401 Baden
Ausgehend von Meisterwerken der Sammlung versetzt die Ausstellung Porträts des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Bildnissen internationaler Kunstschaffender ins Gespräch. Im Dialog der Epochen zeigt sich ein fundamentaler Unterschied zwischen der Idealisierung von einst und Porträts von heute als Spiegelbilder gesellschaftlicher Verwerfungen. Einsamkeit, existentielle Zerrüttung, physische wie psychische Gewalt sind in den Gesichtern ablesbar. In einer globalen Welt stellen sich Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, nach Herkunft und Heimat.

Die Augen der Bilder stellt das Gespräch zwischen Porträt und Betrachter/in ins Zentrum und präsentiert Werke von: Michaël Borremans (*1963 in Geraardsbergen/B), Maya Bringolf (* 1969 in Schaffhausen, F+F Dozentin), Marlene Dumas (*1953 in Kapstadt), Klodin Erb (*1963 in Winterthur), Alexandra Meyer (*1984 in Winterthur, F+F Alumna), Uwe Wittwer (*1954 in Zürich) und Luc Tuymans (*1958 in Mortsel/B).
Ausstellungsausschnitt
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Whispering Widows
Vernissage
Fr. 25.08.2017, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
26.08.–7.10.2017
Lullin+Ferrari, Limmatstrasse 214, 8005 Zürich
Im Rahmen der Saisoneröffnungen der Zürcher Galerien stellt Clare Goodwin, F+F Kunstdozentin, ihre Arbeiten bei Lullin und Ferrari aus.

Mehr Informationen unter Lullin+Ferrari und unter Clare Goodwin
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
Belas Albas
Vernissage
Fr. 1.09.2017, 17.00 Uhr
Ausstellung
2.09.–16.09.2017
Öffnungszeiten:
Mi.–Fr. 14.00–17.00 Uhr
Sa. 14.00–17.00 Uhr
Galerie/edition Z, Vazerolgasse 6, 7000 Chur
Zur Ausstellung von Esther Schena, F+F Dozentin, erscheint ein 40-seitiger, 4-farbiger Katalog und eine Edition von 20 Unikaten (Siebdruck/Mischtechnik).

Mehr Informationen unter:
Galerie/edition Z
Françoise Caraco, Videostill, Distance in your eyes, 2017
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs, berufsbegleitend
Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2017
Vernissage
Fr. 14.07.2017, ab 18 Uhr
Ausstellung
15.07.–27.08.2017
Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Françoise Caraco, F+F Dozentin, ist mit ihrer aktuellen Videoarbeit Distance in your eyes an der  Werk- und Atelierstipendienausstellung der Stadt Zürich 2017 im Helmhaus vertreten.

Françoise Caraco, *1972 in Basel, lebt und arbeitet in Zürich. Recherche, Fiktion und Autobiografie verwebt sie in Audio- und Videoarbeiten sowie Installationen, so dass diese einen Bogen zu aktuellen Themen schlagen.
 
Stipendienjury: Dominique Lämmli, Pablo Müller, Sabine Schaschl (Mitglieder der Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich), Hinrich Sachs, Künstler und Autor, Nadine Wietlisbach, Kuratorin und Direktorin Photoforum Pasquart in Biel (GastjurorInnen)

Ausstellungskonzept: Luigi Archetti und Marcel van Eeden

Organisation: Stadt Zürich Kultur, Ressort Bildende Kunst, Kommission für Bildende Kunst der Stadt Zürich und Helmhaus Zürich