Dozierende
Itinérance
Fr. 30.11–01.12.2018
ab 18.00–21.00 Uhr
Hit, Rue des amis, 1201 Genf
In Zeiten weltweiter Verstickungen und immer ungewisserer Zukunft beklagt die FEC zwar den aktuellen Zustand des allgemeinen Rückzugs, gibt jedoch die Hoffnung auf Besserung nicht auf. 
Als Bollwerk gegen alle Unbillen und Widernisse stellt sie sich weiterhin stets dem Übel entgegen und wenn das Weltgeschehen aus dem Ruder läuft so hält sie das Kap.
Im Solothurner Viewer wird das Kollektiv der Solothurner Bevölkerung einen Prototypen zur Überwachung und zum Erhalt des demokratischen Niveaus in öffentlichem und halb-öffentlichem Raum zur Verfügung zu stellen.
Dozierende
Archivgeschichten
Sa. 29.09.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
22.–23.09.2018
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.
Dozierende
Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com

Heimspiel #3
Do. 06.09.2018, 21.00 Uhr
KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Anders Guggisberg lädt zur dritten Ausgabe seiner Konzertreihe im KOSMOS. Songs, Sounds und Videos werden zu einem Mix aus Plan und Zufall – trocken, süffig, dreckig und fein.

Flo Götte spielt seine tiefen, langen Akkorde zu synthetischen Tönen. Es dröhnt. Karoline Schreiber F+F-Vorkurs-Dozentin zeichnet Linien auf die Bühne. So entstehen Arme, Beine und Köpfe. Dazu kreisen Loops um Gitarren und Basslinien, verdichten sich zu einem Lied, das dann wieder in einem dunklen Wummern versinkt, während ein knorriger Baum auf der Bühne wächst.

Karoline Schreiber, Ich als Gestirn
Salon der Gegenwart
So. 02.09–23.09.2018
Villa Renata Basel, Socinstrasse 16, 4051 Basel
Auch nach hundert Jahren schwarzer Quadrate und ausgestellter Urinoirs entwickelt sich die figurative Malerei stetig weiter. Seither bewegt sich die abendländische Kunst in eklektischer Vielfalt. Dada, Expression-, Surreal- und andere Ismen lösten sich ab, nach 1945 hatte man im Glaubenskrieg der Abstrakten gegen die Figurativen Position zu beziehen. Nach der Explosion des amerikanischen abstrakten Expressionismus übernahm Pop Art (figurativ) das letzte Primat über die westliche Kunst. Derweil entstanden die atemberaubenden Grisaillen von Richter und Hockney malte Landschaften und Portraits. Es kamen die jungen Wilden. Überall wurde und wird figurativ gemalt. Trotzdem wird die FM von der Fachwelt kurz gehalten, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Um diese Lücke zu schliessen fanden sich im Salon der Gegenwart eine lose Gruppe Künstler und Künstlerinnen in Zürich, die die figurative Malerei als tragende Säule der aktuellen Kunst sehen. Diese Haltung manifestierte sich in einer Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Orten, zuletzt im Mai 2016 im Salzhaus Brugg und im Januar 2017 in der Villa Flora in Winterthur.
 
Für die jüngste Ausstellung des Salon der Gegenwart, die im September 2018 in der Villa Renata in Basel geplant ist, wurden fünfzehn Malerinnen und Maler aus Basel zur Teilnahme eingeladen. Von Samuel Buri (*1935) bis Vincent Kriste (*1979) repräsentieren sie ein breites Spektrum der aktuellen gegenständlichen Malerei in Basel.

Mit Beteiligung von Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber (F+F-Vorkurs-Dozentin Zeichnen) und Kaspar Toggenburger. Konzept und Organisation Andrea Muheim und Franziska Stern-Preisig.
Wanderlust
Sa. 8.–10.09.2018 jeweils 12.00–21.00 Uhr
International Performance Art Giswil
Seit 1998 wird zur International Performance Art Giswil in die Turbinenhalle am Rande von Giswil eingeladen. Dieses Jahr nehmen nun die Kunstschaffenden – mit dabei die beiden F+F Dozentinnen Eliane Rutishauser und Tina Z'Rotz – und ein Landschaftsexperte die Gäste mit in die Giswiler Umgebung.

Das Publikum wählt zwischen vier angebotenen Spaziergängen und macht sich – ausgestattet mit einer Wegzehrung – in seiner Wandergruppe auf den Weg. Niemand wird also alles sehen und hören können. Umso spannender wird es sein, einander später zu erzählen, was man erlebt hat. Denn zu weiteren Performances und dem gemeinsamen Abendessen treffen sich alle erneut in der Turbinenhalle. In ihrem Echoraum hallt die Landschaft wider. 
Mise en Scène
Fr. 07.09.–06.10.2018
Galerie ART-ETAGE, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne
Das künstlerische Be- und Hinterfragen von Kunst und Design ist ein zentrales Thema für Anikó Risch (F+F Dozentin Studiengang Modedesign) und Duosch Grass. Wo sind die Grenzen, was sind die Unterschiede, welche Spielräume und welche Gestaltungslösungen lassen sich definieren? In der Einzelausstellung Mise en Scène zeigt das Künstlerpaar neue Werke und Produkte, sowie Entwicklungen aus ihrem immensen Materiallager, inszeniert in vier Räumen der Galerie Art-Etage in Biel.
Claudia Kübler, aus der Serie A Visitor’s Gift (Zwilling), 2018. (Fotografie: Philip Frowein)
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Pooling
Im Loch ist es dunkel
Ausstellung
24.08.–23.09.2018
Vernissage
Do. 23.08.2018, 19.00 Uhr
Kunsthalle Luzern, Löwenplatz 11, 6002 Luzern
Die monografische Erstpublikation von Claudia Kübler (*1983 in Zürich) erscheint als Band 14 im Rahmen der Publikationsreihe Junge Kunst Stadt Luzern

Ausgehend von ihrem, über die Jahre angelegten Archiv Die Sammlung der Löcher, denkt die Künstlerin in Wort und Bild über das Phänomen Loch nach. Gleichzeitig treten ältere Arbeiten mit diesem Bildarchiv in einen Dialog. Mittels Zeichnungen, Objekten und Installationen wird Claudia Küblers Buchprojekt in ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Luzern in einen komplexen, löchrigen Bildkosmos eingebettet. Die Publikation wurde von Lars Egert gestaltet und erscheint im Vexer Verlag.

Sa. 1.09.2018, 12.00–19.00 Uhr
Kunsthoch Luzern–Gemeinsamer Aktionstag der Luzerner Galerien und Ausstellungsräume
Claudia Kübler liest aus ihren Texten
13.30, 14.30, 18.00 Uhr jeweils zirka 20 Minuten
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie Weiterbildungskurse
Schnelle Vorbeifahrten
Ausstellung
18.08–19.08.2018, 11.00–19.00 Uhr
Bahnhof Paulinenauer, Atelier Haus Stern, Berlin

Schnelle Vorbeifahrten–so warnen markante Schilder am Paulinenauer Bahnsteig die dort Wartenden. Schon vor zwei Jahren brachte das Atelier Haus Stern unter diesem Motto Künstler und Paulinenauer zusammen. 

Die Bahn gibt zwar das Motto, doch schliesst das Festival in diesem Jahr an eine andere Tradition an, die mehr noch als die Bahn die regionale Kulturlandschaft geprägt hat. Vor 300 Jahren, im Juni 1718, begannen die Bauarbeiten am Havelländischen Grossen Hauptkanal.

Auf den Kanal fokussieren sich an diesem Wochenende die internationalen und regionalen Künstler aus den Bereichen Installation, Bildhauerei, Film, Medienkunst und Landart mit ihren Interventionen entlang eines Open-Air Parcours. Mit dabei ist Eliane Rutishauser

Das Angebot richtet sich sowohl an Touristen und Ausflügler als auch an Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Von jung bis alt ist jeder Besucher herzlich willkommen. Der temporäre Parcours kann beginnend am Bahnhof Paulinenaue (RE2 Halt auf der Strecke Berlin–Hamburg) sowohl zu Fuss als auch mit dem Fahrrad sehr gut erreicht werden. Alle Akteure sind professionelle Kunst- und Kulturschaffende und stellen ihre Arbeit kostenfrei zur Verfügung. Das Ziel ist es, einen deutlichen kulturellen Impuls in unserer Region zu setzen.

Weitere Informationen unter Paulinenauer Kulturverein e.V.

Three monkeys Druck auf Lastwagenblache, 2018, 80 cm x 300 cm
Dozierende
Biebiennale Schweden 2018
Vernissage
30.06.2018
Schweden
Mehr Informationen unter Biebiennal 2018
 
II (CAESURA), Dominik Zietlow, 2018
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
|| (CAESURA) Dominik Zietlow
Vernissage
Fr. 27.04.2018, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.04.–23.06.2018
Coalmine Winterthur, Turnerstrasse 1, 8401 Winterthur
Dominik Zietlow (geb. 1988 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich, F+F Dozent) zeigte bereits 2012 – im Kontext der Gruppenausstellung Werkschau 2 der Zürcher Hochschule der Künste –  in der Coalmine eine fotografische Doppelprojektion.

Sechs Jahre später widmet der Raum für zeitgenössische Fotografie dem jungen Künstler eine Einzelausstellung. Durch seine zahlreichen Kollaborationen der letzten Jahre kam Zietlow regelmässig in Kontakt mit Musiker_innen, die er mittels Foto- und Filmkamera begleitete. Fasziniert von der Welt des Tons und der Improvisation zeigt || (Caesura) Zietlows künstlerische Auseinandersetzung mit drei professionellen Schlagzeugern, die er ins Zentrum seiner ersten institutionellen Einzelausstellung rückt. Daraus entstand eine mehrteilige Videoarbeit, in der Bild und Ton eine ungeahnte Beziehung miteinander eingehen. Auf drei Bildspuren dokumentieren die Kameras drei improvisierende Schlagzeuger. Vorgaben des Künstlers waren lediglich: a) Improvisation, b) einzeln, beziehungsweise abwechselnd spielend, c) einen Teil gemeinsam zu dritt spielend und d) gemeinsam in Stille verharrend.

Ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Arbeit besteht darin, dass die Musiker nie in spielender Aktion zu sehen sind. Während die Tonebene den Raum beherrscht, sieht das Auge die musikalischen Zwischenmomente – die Sequenzen, in denen die Musiker ihr Spiel pausieren. Dabei entsteht ein spannungsgeladenes Spiel zwischen Musikern und Betrachtern. II (CAESURA) – Zäsur oder Schnitt – zeigt in der Verschränkung von akustischem und visuellem Raum das, was dazwischen liegt; das Verhältnis von Ausharren und Bewegung, zwischen Stille und Klang
die grosse um_ordnung
aufruf zur politischen kunst-aktion
Sa. 26.05.2018, 19.00 Uhr
Helvetiaplatz in Zürich
Gegen Sexismus, Rassismus, Behindertenfeindlichkeit… die grosse um_ordnung setzt sich für die Rechte von ausgegrenzten Menschen ein und sucht neue Zusammenschlüsse. 

Aufgerufen sind alle, die aufgrund von falschen Geschlechterzuweisungen, behindertenfeindlichen Strukturen, Umweltausbeutung, sexistischen und rassistischen Diskriminierungen, nationalistischen oder sozialen Barrieren auf die Strasse gehen möchten! die grosse um_ordnung möchte mit euch die Machtverhältnisse um_ordnen!
 
Ein Projekt mit Niv Acosta, Simone Augtherlony, Rahel El-Maawi, Doro Schürch, Tim Zulauf, Diana Bärmann und vielen anderen, initiiert von F+F Dozentin Sabian BaumannEine Produktion vom verein für um_ordnung in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich.
Clare Goodwin When Harry Met Sally 2017, Acrylic on Paper
Dozierende
Zine–to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls! 2017
Präsentation
Fr. 09.03.2018 ab 20.00 Uhr
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Das Zine – to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls ist eine künstlerische Antwort auf den Internationalen Frauentag von 2017. Dieser fand in einer global turbulenten Situation statt und war einer der politischsten Frauentage überhaupt: Sie haben in der je eigenen Lokalität translokal empfunden. Mit der Herausgabe des Zine wollen sie diesen atmosphärischen Fluss einfangen, indem sie das Experiment wagen und erproben wie man von der Bewegung einer grossen Welle von Frauenprotesten im globalen Massstab erfasst wird. Sie wollen sich bewegen und nicht in etwas hineingedrängt werden. Sie wollen zusammenkommen, etwas Gemeinsames tun, Viele sein und zugleich verschieden, wollen feministische Medien dringlich und ihre Stimme hörbar machen.

Mit Beiträgen von:
Tonjaschja Adler, Madeleine Amsler, Ariane Andereggen, Nicole Bachmann, Martina Baldinger, Nadja Baldini, Mirjam Bayerdörfer, Marina Belobrovaja, Sofia Bempeza, Denise Bertschi, Ursula Biemann, Klara Borbély, Johanna Bruckner, Patricia Bucher, Sarah Burger, Françoise Caraco, Bettina Carl, Delphine Chapuis Schmitz, Teresa Chen, Marie-Antoinette Chiarenza, member of RELAX, data Auftrag für parasitäre Gastarbeit, Brigitte Dätwyler, Kadiatou Diallo, Bettina Diel, Mo Diener, Quynh Dong, Marianne Engel, Klodin Erb, Anne-Laure Franchette, Anna Francke, Ipek Füsun, Monica Germann, Clare Goodwin, Co Gründler, Gabriela Gründler, Sabine HagmannMarianne Halter, Andrea Heller, Samia Henni, Seda Hepsev, Anke Hoffmann, Cathérine Hug, Patricia Jacomella, Monica Ursina Jäger, Sophie Jung, Anastasia Katsidis, Yasmin Kiss, Sandra Knecht, Verica Kovacevska, Isabelle Krieg, Sandra Kühne, Georgette Maag, Julia Marti, Federica Martini & Petra Elena Köhle, Angela Marzullo, Mickry 3, Maya Minder, Rayelle Niemann, Caroline Palla, Ursula Palla, Katherine Patiño Miranda, Leila Peacock, Linda Pfenninger, Cora Piantoni, Annaïk Lou Pitteloud , Maria Pomiansky, Elodie Pong, Isabel Reiss, Marion Ritzmann, Ana Roldán, Aoife Rosenmeyer, Dorothea Rust, Eliane Rutishauser, Margit Säde, Saman Anabel Sarabi, Julie Sas, Lisa Schiess, Annette Sense, Dimitrina Sevova, Francisca Silva, Veronika Spierenburg, Vreni Spieser, Claudia Spinelli, Marion Strunk, Milva Stutz, Una Szeemann, Lena Maria Thüring, Yota Tsotra, Jana Vanecek, Anne Käthi Wehrli, Nives Widauer, Martina-Sofie Wildberger, Angela Wittwer, Sophie Yerly.

Heruasgeberinnen: Nadja Baldini, Dimitrina Sevova, Tanja Trampe

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Weiterbildungskurse
flach gepfeffert
Vernissage
Sa. 03.03.2018, ab 18.00 Uhr
Ausstellung
04.03.–01.04.2018
Finissage
So. 01.04.2018, 15.00–20.00 Uhr
Ausstellungsraum Klingeltal Basel

Die erste gemeinsame Ausstellung von Lex Vögtli und Tina Z’Rotz, enthält ein dynamisches Potenzial, das unterschiedlich verstanden werden kann. Zum einen hat es etwas Wütendes, etwas von einer zerstörerischen Kraft, von einem Fertigmachen. Zum anderen kann darunter etwas Emporragendes, eine energetische Steigerung oder eine Art Lebenskraft verstanden werden.

So unterschiedlich wie diese konträren Ansichten von flach gepfeffert scheinen auf den ersten Blick auch die zwei künstlerischen Positionen zu sein. Während Lex Vögtli sich als Malerin versteht und sich vorwiegend mit dem illusionistischen Raum in der Fläche des Bildvierecks beschäftigt, kommt Tina Z’Rotz von der Bildhauerei her und setzt sie sich hauptsächlich mit dem tatsächlichen Raum und dreidimensionalen Volumen auseinander. Trotz dieser Verschiedenheiten sind die beiden befreundeten Basler Künstlerinnen der Ansicht, dass ihre Werke miteinander verwandt sind.

Im Ausstellungsraum Klingental begegnet man in Tina Z’Rotz’ Arbeiten vermehrt einer Beschäftigung mit der paradiesischen Seite der Natur, während der Vanitas-Gedanke in Lex Vögtlis Werken dominiert – sowohl in jüngst entstandenen als auch in älteren Arbeiten. Auf ihren unterschiedlichen Umgang mit der Fläche spielt flach an. Vögtli setzt sich auf der zweidimensionalen Fläche mit verschiedenen Ebenen von Raum und Räumlichkeit auseinander. Z’Rotz hingegen untersucht mit räumlichen Volumen die Fläche in der Skulptur.

flach gepfeffert will in einer dialogischen Inszenierung die künstlerischen Gemeinsamkeiten von Lex Vögtli und Tina Z’Rotz beleuchten. Die Ausstellung stellt den Versuch dar, der nicht das einzelne Werk in den Vordergrund rückt, sondern mittels unterschiedlicher Gegenüberstellungen vielfältige Assoziationsräume ermöglichen will. 

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Abgemacht: Treffpunkt Wahrnehmung
Matinée
Sa. 24.02.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
Zum Auftakt der Reihe im Kulturhaus Helferei gehen die Teilnehmer_innen von einem vorliegenden Gegenstand aus und nehmen wahr, wie innere und äussere Bilder entstehen und was diese im Augenblick der Wahrnehmung bewirken. Im Dialog am runden Tisch  – im Austausch unterschiedlicher Standpunkte schärft André Vladimir Heiz die Sinne für den Augenblick. Erbauliche Übungen und eingehende Beobachtungen weisen den Weg. Die Matinéen können einzeln besucht werden. Als Ganzes ergeben sie einen sinnvollen Zusammenhang.
Erste Nacht
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Good Life Ceramics – World of Interiors
Ausstellung
24.01.–26.08.2018
Kunstmuseum St. Gallen, Museumstrasse 32, 9000 St. Gallen
Das Gesamtprojekt Good Life Ceramics eröffnete am 06.10.2017 mit einem von Caro Niederer eingerichteten Café im Untergeschoss des Museums. Im vergangenen November folgte die nächste Teileröffnung mit dem Titel Album. Nun vollzieht dieses Ausstellungsprojekt einen weiteren Schritt: Mit World of Interiors richtet die Künstlerin den Fokus auf die Motive von Innenräumen. Gezeigt werden die entsprechenden Werke, die zwischen 2000 und 2014 entstanden. Es handelt sich dabei um Interieur-Fotografien, handgeknüpfte Seidenteppiche, die in China gefertigt wurden, Ölgemälde, Porzellanbilder und Glasinterieur-Fotos.

Schnappschüsse dienen aus dem unmittelbaren Alltagsumfeld der Künstlerin als Grundlage für ihre Arbeiten. Erneut wird hierbei die Schnittstelle zwischen privat und öffentlich zum übergreifenden Thema. Die jüngste Serien in der Ausstellung sind die Porzellanbilder und die entstandenen Glasinterieur-Fotos sowie das zugehörige Video. Damit schliesst sich wiederum der Kreis zum übergreifenden Projekt Good Life Ceramics.
Transformationen und Querverbindungen, die Wiederholung von Motiven und deren Wiedererkennen sind Leitideen für Caro Niederer. Die dichte Kombinatorik macht die sich stetige verändernde Übersichtsausstellung zu einem aussergewöhnlichen Besuchererlebnis. 

Teilnehmende Künstler_innen: Caro Niederer, Sabian Baumann, Lucky De Bellevue, Nora Berman, Tina Braegger, Timothée Calame, Martha Cunz, Sylvie Fleury, Christoph Gallio, Zuni Halpern, Carmen Humbel, Rachel Lumsden, Claudo Moser, Claudia Müller, Josef Felix Müller, Peter Radelfinger, Andreas Rüthi, Thomas Ruff, Pipilotti Rist, Ugo Rondinone, Helen Sear, Miroslav Tichy
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Soirée Augenblick mit André Vladimir Heiz
Do. 25.01.18, 19.00–22.00 Uhr
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
«Jeder Augenblick zählt, sagen wir. Hand aufs Herz: Können wir Augenblicke zählen? Oder sammeln wir Fundstücke? Wir können erzählen, wie uns Augenblicke treffen, betreffen und – was sie uns bedeuten.  Im besten oder schlimmsten Fall: Wir haben das Nachsehen, auch wenn wir auf den nächsten Augenblick schon gefasst sind. Voller Erwartungen.»

André Vladimir Heiz nimmt während dieser Soirée im Kulturhaus Helferei das Merkmal des  Augenblicks unter die Lupe. Von allen Seiten. Poetisch und lebensweltlich.

Der Abend ist gleichzeitig eine Eröffnung auf weitere Begegnungen. Im Kulturhaus Helferei. Dabei dreht sich alles um die Wahrnehmung und den Gebrauch von Zeichen. Wie im wahren Leben. In jedem Augenblick.

Das Leben ist die wahre Kunst. André Vladimir Heiz stellt Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie und Einsichten der Zeichentheorie in den Dienst einer bewussten Lebensgestaltung. Praktisch und spielerisch. Verständlich und verbindlich.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Weiterbildungskurse
The Collection
Vernissage
Sa. 20.01.2018, ab 17.00–20.00 Uhr
Hermetschloostrasse 77, Zürich, 5. Stock
Wall & Stage zeigt The Collection – Eine Sammlung ausserhalb jeder konventionellen Sammlungstätigkeit welche die Verknüpfungen in der Kunstszene und im Leben der drei Initiantinnenen wiederspiegelt.
Mit dabei sind Clare Goodwin, Sabine Hagmann, Zeljka Marusic, Efa Mühletaler, Esther Schena und weiteren F+F Dozierenden sowie Ehemalige.

Wall & Stage ist eine Ausstellungsplattform in den Atelier-Räumlichkeiten von Susanne Hofer, Regula Michel und Eliane Rutishauser
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Spot on Nairs
Ausstellung
30.12.2017–01.04.2018
Finissage
So. 01.04.2018, 15.00–18.00 Uhr
Fundaziun Nairs, Scoul

Vor dreissig Jahren wurde im ehemaligen Badehaus in Nairs der Startschuss zur Gründung einer Künstlerresidenz abgefeuert. Auf diesem Fundament hat die heute spartenübergreifend und international ausstrahlende Fundaziun Nairs im letzten Jahr zum erfolgreichen Abschluss von Sanierung und Ausbau das Feuerwerk Nairs Future gezündet. Und 2018 zelebrieren sie das dreissigjährige Jubiläum mit einem explosiven Veranstaltungsreigen. Zur Eröffnung werfen sie das Licht auf unsere ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten und feiern mit Spot on Nairs eine Premiere: Die erste Nairs-Alumni-Ausstellung mit über 100 Künstlerinnen und Künstlern

Mit dem Kauf eines Werks wird zu gleichen Teilen die Kunstschaffenden sowie die Fundaziun Nairs unterstützt.