Feu flottant 2021, Foto: Brigitte Renaud
Dozierende
Feu flottant
Sa. 12.06.–19.09.2021
Malbuisson Art
Feu Flottant des Zürcher Künstlers Markus Weiss (CH) ist ein Sehnsuchtsort am Seeufer von Malbuisson, der uns weglockt vom festen Untergrund. Wer das Floss erreicht, findet eine bescheidene Feuerstelle vor. Das permanente Schaukeln des Schwimmkörpers macht spürbar, dass ein Ort aufs Wasser transferiert wurde, der üblicherweise leichter zugänglich ist. Das Floss wird zum Sockel einer treibenden Gemeinschaft.
Walter Pfeiffer, Untitled, 2011, Polaroid, 10.3 x 10.2 cm
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM Fotografie HF Kunst HF
Walter Pfeiffer
Polaroids 19712–2021
Opening
29.05.2021
Exhibition
29.05.–17.07.2021
Galerie Gregor Staiger, Limmatstrasse 270, 8005 Zurich
Galerie Gregor Staiger is pleased to present Swiss artist Walter Pfeiffer’s second solo exhibition with the gallery. This exhibition will be presented in two parts across our spaces in Zurich and, at a later date, in Milan. It focuses on Pfeiffer’s polaroid works from 1972 to present day, which have only rarely been displayed, most notably at Centre Culturel Suisse, Paris in 2004 and within the context of his sketchbooks for his major solo presentation at Fotomuseum Winterthur in 2008. The exhibition in Zurich is the first comprehensive showing dedicated solely to this aspect of Pfeiffer’s photographic practice.

For five decades, Pfeiffer has developed a multi-faceted practice which bridges photography, film and drawing. Distinguished for his candid photographs of friends, acquaintances and lovers, alongside his colour-intensive still lives, Pfeiffer is often attributed with anticipating the diaristic and natural style of a younger generation of practitioners such as Jack Pierson, Wolfgang Tillmans or Ryan McGinley. The polaroid works are emblematic of Pfeiffer’s practice which explores visual pleasure and joy derived from beauty, imbued with intimacy, warmth and humour, and as a medium epitomizes the immediacy of the encounter between photographer and subject.

In response to the inherent fragility if the medium and in the interest of long term conservation, the artist has created archival duplicates of the originals for exhibition, allowing the originals to be preserved in ideal conditions while the exhibition copy can be displayed without concern. The show will be accompanied by a publication that will be launched during the opening of the exhibition.
art en plein air
20.06.–20.09.2021
Môtiers
Für die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung im Val de Travers hat die eidgenössische Kunstkommission wieder über 50 Kunstschaffende eingeladen, in Môtiers ein Projekt im öffentlichen Raum zu realisieren. Markus Weiss bezieht sich in seiner neusten Arbeit Petit bain public auf seine Installation von 2015 und schafft auf einem der Dorfbrunnen einen intimen Rückzugsort, der Himmel, Wasser und die Akustik des stetigen Plätscherns erfahrbar macht. Der skulpturale Holzbau mitten im Dorf offenbart ein Innenleben, welches Wahrnehmungsebenen öffnet und inszeniert, die von aussen nicht im gleichen Mass präsent sind.
Dere schöne Aare naa
08.05.–05.09.2021
Kunstmuseum, Kirchgasse 8, 4800 Olten

«Gang doch e chli der Aare naa / Dere schöne, schöne, schöne grüene Aare naa / Dere Aare naa», singt Endo Anaconda im gleichnamigen Stück von Stiller Has, das 1996 entstand. Es kommt einer Liebeserklärung an den Fluss gleich, der von den Berner*innen zu jeder Jahreszeit als öffentlicher Raum intensiv genutzt wird.

In Olten zeigt sich die Liebe zur Aare nicht ganz so offen. Auch trennt der Fluss die Stadt in zwei Teile. Auf der einen Seite liegt die Altstadt mit dem Stadthaus und den Kulturinstitutionen, auf der anderen das Olten der Arbeiter und Migrantinnen mit dem Gymnasium und dem Campus der FHNW.

Mit dem Projekt Dere schöne Aare naa wird die Aare und die Beziehung der Oltner*innen zu ihrem Fluss ins Zentrum der Sommerausstellung dest Kunstmuseums Olten gerückt. Dafür wurden Kunstschaffende eingeladen, Orte am und im Wasser zu bespielen. Währenddessen sind in den Museumsräumen weitere Arbeiten im Dialog mit Werken aus der Sammlung zu sehen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Max Bottini, Marcus Gossolt, Co Gründler, Christina Hemauer & Roman Keller, Andreas Hofer, Michael Meier & Christoph Franz, Mickry 3, Nicholas Micros, Jörg Mollet, Fraenzi Neuhaus, Ursula Palla, Marion Strunk, Hans Thomann, Markus Weiss, Markus Wyss u.v.a.

Markus Weiss hat für das Projekt Dere schöne Aare naa Ein- und Ausstiegsstellen an verschiedenen prekären Uferstellen installieren und mit einer Schaukel unter der Alten Brücke kombinieren – ein künstlerischer Eingriff, der in Bern wohl niemandem als solcher auffiele, in Olten aber den «Aareschwumm» überhaupt erst vor Augen führt.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
permanent transformation
Ausstellung
06.04.–24.05.2021
Open Days
18.04.2021 02.05.2021
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, Untere Zäune, 8001 Zürich
Eliane Rutishauser zeigt ihre aktuelle Arbeit permanent transformation in der Buchandlung Never Stop Reading – an den Open Days Sonntag 18. April und Sonntag 2. Mai 2021 ist sie während den Öffnungszeiten anwesend. 
 
Am Mittwoch 19. Mai 2021 ist ein Talk mit Brita Polzer vorgesehen. Ob dieser stattfinden kann, wird über die Ankündigungen auf der Website der Buchhandlung kommuniziert.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Kunst HF
RAUSCHEN
07.11.202–10.04.2021
Kunsthalle 8000, Telos Stiftung, Zugerstrasse 180 CH-8820 Wädenswil
Luigi Archetti, Preisträger des von der Telos Stiftung verliehenen Kunstpreises 2019/20, präsentiert in seiner Ausstellung, die sich über alle drei Räume der Kunsthalle erstreckt, neue und bestehende Werke zur vielfältigen Thematik des «Rauschens». Auf verblüffende Weise vermag er direkte und indirekte Zusammenhänge der vordergründig unterschiedlichen Kunstgattungen der visuellen Kunst und der experimentellen Musik sichtbar zu machen. 

In Form von Raum- und Klanginstallationen, sowie abstrakter Malerei, beschäftigt sich der in Zürich lebende Künstler seit vielen Jahren mit Inhalten und Symbolen aus der Musikwelt, und agiert dabei teilweise als Akteur persönlich im Mittelpunkt des Geschehens.

Während in den ersten beiden Räumen der Kunsthalle skulpturale Werke und grossformatige Malerei im Zentrum stehen, ist im dritten und letzten Raum die Video-Klanginstallation «Apodemica I-III» zu sehen, in der Luigi Archetti mit seiner elektrischen Gitarre auf drei Projektionen eine Gegenüberstellung mit sich selbst und den Klängen seiner Gitarre zu einer One-man-show zusammenfügt. In dieser Klanginstallation mit erstaunlicher kompositorischer Wirkung, wird auf exemplarische Weise das spielerisch-analytische und zugleich ironische Schaffen des vielseitigen Künstlers erfahrbar.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2020
01.–11.10.2020
Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Mit Werk-, Projekt- und Kunstraumbeiträgen sowie mit dem Ankauf von Kunstwerken fördert die Fachstelle Kultur das professionelle Kunstschaffen im Kanton Zürich. 30 Zürcher Kunstschaffende präsentieren Arbeiten, mit denen sie sich um die zwölf kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben. Zu weiteren Informationen und zu den Prämierung geht's hier lang.

  • Kevin Aeschbacher
  • Lisa Biedlingmaier
  • Pascale Birchler
  • Julia Bodamer
  • Andriu Deplazes
  • Rafael Grassi
  • Michael Günzburger
  • Marianne Halter & Mario Marchisella
  • Raphael Hefti
  • huber.huber
  • Monica Ursina Jäger
  • Thomas Julier
  • Florence Jung
  • Miriam Laura Leonardi
  • Nina Mambourg
  • Michael Meier & Christoph Franz
  • Taiyo Onorato & Nico Krebs
  • Ursula Palla
  • Hannah Parr
  • Gregory Polony
  • Ilona Ruegg
  • Rico Scagliola & Michael Meier
  • Pascal Sidler
  • Elza Sile
  • Sebastian Stadler
  • Rebekka Steiger
  • Robert Steinberger
  • U5
  • Veli & Amos
  • Pedro Wirz

Die Jury setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon), Ron Temperli(Künstler) sowie der externen Expertin Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten).

Tonjaschja Adler & Regula Müdespacher, 2020
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
VOYAGE VOYAGE! 
Vernissage
23.08.2020, ab 16.00 Uhr
Ausstellung
24.08.–12.09.2020
Müllerstrasse 71, 8004 Zürich

Nach den grossen Ferien geht die Reise weiter mit Bonus Track 03 – VOYAGE VOYAGE! Am Sonntag den 23. August übernehmen Bettina Carl, René Fahrni, GRRRR Ingo Giezendanner und mit dabei Tonjaschja Adler (Alumna Kunst) & Regula Müdespacher (Dozentin) die 16 Vitrinen an der Müllerstrasse 71 und realisieren einen 4x4-Special! 

Am Sonntag 23.08. werden ab 14 Uhr die Vitrinen von den Künstler*innen öffentlich eingerichtet, ab 16 Uhr eröffnen wir die neue Ausstellung wieder mit der mobilen KHA-Bar!

Die Ausstellung ist bis 12. September rund um die Uhr zu sehen und die Werke sind käuflich.

Ein Projekt von Moni Germann, Georgette Maag, Tanja Trampe und Regula Spörri.

Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fotografie HF Kunst HF
Summer of Suspense
26.05.–30.08.2020
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Der «Sommer des Zögerns» ist – wie die letzten Tage und Wochen – ein Experiment in komischer Gemeinsamkeit. Über sieben Wochen bauen 42 Künstler*innen aus Zürich eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich auf, die sich fortlaufend verändert und zusammenfügt. Drei Mal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, treffen zwei Künstler*innen in der Kunsthalle ein, installieren ihr Werk oder präsentieren eine Performance. An diesen Tagen stossen wir immer um 18 Uhr darauf an, für alle, die Lust haben vorbeizukommen. Ab dem 12. Juli bis 30. August sind alle 42 Werke zu sehen, bevor der Spätsommer beginnt und womöglich ein neues Lebensgefühl.

Zwischen 26. Mai und 12. Juli 2020 findet immer dienstags, donnerstags und samstags um 18.00 Uhr ein Opening oder Nopening statt.

Mit Sitara Abuzar Ghaznawi, Mitchell Anderson, Sabian Baumann (F+F Dozent*in), Ruedi Bechtler, Stefan Burger, Francesco Cagnin, Lara Dâmaso, Andreas Dobler (F+F Dozent), Nina Emge, Peter Fischli, Gabriele Garavaglia, Jasmine Gregory, Tim Häsler, Nic Hess, Shamiran Istifan, Yannic Joray, Ivana Kojic, Nils Amadeus Lange, Lorenza Longhi, Martina Mächler, Dominic Michel, Manutcher Milani, Agnes Moraux, Caterina de Nicola, Caro Niederer, Nusser Glazova, Walter Pfeiffer (F+F Dozent), Sam Porritt, Jack Pryce, Q Library, Pamela Rosenkranz, Lionne Saluz, Thomas Sauter, Klaudia Schifferle, Bea Schlingelhoff, Linda Semadeni, Shirana Shahbazi, Elza Sile, Loredana Sperini, Linus Stiefel, Juliette Uzor, Agnès Wyler, Jiajia Zhang kuratiert von Daniel Baumann und Matthew Hanson.

Bild: Walter Pfeiffer
Walter Pfeiffer: Fliegender Wechsel
Do. 25.06.2020 von 18–20.00 Uhr
Tableau Zurich, Stadelhofertrasse 28, 8001 Zürich
Future Perfect entstand aus der Er­kenntnis, wie drastisch sich unsere Vorstellung von Zukunft in den letzten Jahren verändert hat. Von einer aufregenden ­Imagination zur nüchternen Realisation, dass wir uns mitten in einer Ära des ­Artensterbens befinden, in der es für den Menschen vor allem darum geht, die Konsequenz der Versäumnisse zu ignorieren oder hinauszuzögern, um kurzfristig die eigene Behaglichkeit zu sichern. Das Projekt ist der Versuch, Bilder zu machen, die in einer eigenen Sprache über die ­Zukunft nachdenken. Es ist die Suche nach Spuren der Zukunft, die sich überall in unserer Gegenwart finden und – teilweise noch – modifizieren lassen: TABLEAU ZURICH – Public Art Space.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Zukunftsarchiv
Instagram-Vernissage
14.05.2020
Das Zukunftsarchiv geht online, und wir freuen uns, gemeinsam mit euch diese Plattform und Agenda für einen intersektionalen Aktivismus aufzubauen. Als loser Zusammenschluss von Kulturschaffenden und Aktivist*innen mit unterschiedlichen Perspektiven auf Altersfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Anti-Ziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit sowie weitere Diskriminierungsformen setzen wir uns ein für eine Gesellschaft, die niemanden ausschliesst und in der alle willkommen sind.

Das Nachfolgeprojekt von die grosse um_ordnung möchte Bündnisse schaffen, in denen Gruppen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Innensichten auf Diskriminierungen auf nicht-konfrontative, respektvolle Art zusammenarbeiten, ohne inhaltliche Kompromisse zu machen – mit dem Ziel, eine Agenda für gemeinsames Handeln zu entwickeln und uns politisch einzumischen.

Das Zukunftsarchiv versammelt wertvolle Energien, Gegenstände, Widerstände, politische Forderungen, um sie der Öffentlichkeit in Ausstellungen, Diskussionen und Performances zugänglich zu machen. Leider kann das Zukunftsarchiv wegen Corona nicht wie geplant in der Shedhalle eröffnet werden. Deshalb stellt es sich vorerst auf Instagram unter @zukunftsarchiv vor.

Die beteiligten Gruppen präsentieren einen Gegenstand, der ihren Aktivismus symbolisiert, und machen Handlungsvorschläge dazu, wie alle ihre Anliegen unterstützen können.

Schaut rein und lasst euch inspirieren! Weitere Gruppen und Einzelpersonen, die mitmachen möchten, melden sich gerne per E-Mail bei uns. 

Wir freuen uns über euren Besuch und  zustimmende wie kritische Rückmeldungen. Teilt die Botschaften auf euren Kanälen: Für eine Welt, in der alle unabhängig von ihren Voraussetzungen Platz haben und gehört werden! Für ein intersektionales Beratungsgremium im  Bundeshaus!

Team Zukunftsarchiv: Andrée Ammon, Nadja Baldini (F+F Dozentin), Sabian Baumann (F+F Dozentin), Mark Damon Harvey, Mo Diener, Rahel El-Maawi, Domenica Priore, Iva Sanjek, Katja Schurter
Näher beim Mond
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Näher beim Mond
Eröffnung
Fr. 06.03.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 07.03.–18.04.2020
Finissage
Sa. 18.04.2020
Galerie Mark Müller, Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich
Sabian Baumanns, F+F Dozentin's Zeichnungen sind tragikomische Träume. Dieses Mal spielen sie sich in der Nacht ab, näher beim Mond, unter dem bleichen Tageslicht, das auf die Erde gespiegelt wird.

Zu sehen in der Ausstellung Näher beim Mond in der Galerie Mark Müller.
Lela Scherrer, HT Collection
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Modedesign HF Weiterbildung Modedesign
Bits & Bites
Do. 13.02.2020, 18.30 Uhr
HeK, Haus der elektronischen Künste Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein/Basel
Gemeinsam durch die Ausstellung Making FASHION Sense mit der Fashiondesignerin Lela Scherrer. Anschliessend kleiner Imbiss und Gelegenheit, die Themen im persönlichen Gespräch zu vertiefen.

Die Modedesignerin Lela Scherrer arbeitet immer wieder mit Designer*innen und Künstler*innen zusammen. Wie sieht sie den Stellenwert und das Potential von Mode zwischen Individuum und Gesellschaft, was bedeutet ihr Materialität und wie wirkt das Digitale in ihrer Arbeit?
Mit dem Blick von Lela Scherrer erkunden wir die Ausstellung im gemeinsamen Gespräch. Nach dem gemeinsamen Rundgang begeben wir uns für einen gemeinsamen Imbiss ins Café, wo wir die Gespräche in einem persönlichen Rahmen vertiefen können. Hier werden persönliche Anliegen diskutiert, Thesen zugespitzt, neue Fragen aufgeworfen, Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und nicht zuletzt Bekanntschaften geschlossen.

Lela Scherrer gründete 2002 in Antwerpen/Basel ihr eigenes Studio für Mode- und Konzeptdesign. Ihre Arbeiten umfassen neben der eigenen Lab Kollektion Zusammenarbeiten mit Demna Gvasalia / Balenciaga, Antwerp Six Designern Walter van Beirendonck und Dries van Noten, Unternehmen wie ELLE und verschiedenen Handelsmarken. Lela entwickelt Innenarchitekturen, kreiert Personalausstattungen für Unternehmen und Museen sowie Kostüme für Theatergruppen in der Schweiz und Belgien. Sie ist Gastdozentin an verschiedenen Kunst- und Designhochschulen im In- und Ausland, wo sie ebenfalls im Bereich der Designforschung tätig ist.
Ein Bild für Separatistisch und verbündet, Kämpfe für ein feministisches Utopia–embodied discussion
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
zürich moves! Festival for contemporary arts practice in performing arts
30.03.–04.04.2020
Workshop-Gespräch mit Gästen
Do. 02.04.2020, 19.15–21.30 Uhr
Diverse Standorte
zürich moves! – Gemeinsame Suche mit Blick auf historische und aktuelle Versuche eine anti-rassisitische und queer-feministische Welt zu gestalten. Welche radikalen Praxen braucht es? Weshalb separiert und warum in welchen Allianzen?

Konzept und Moderation: Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann und Rahel El-Maawi; Sound und Visuals: Serafina Ndlovu; Gesprächsteilnehmer*innen: Simon Noa Harder, Anna Rosenwasser und Kristin T. Schnider
When the sick rule the world
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
When The Sick Rule The World
Vernissage
Fr. 21.02.2020, 18.00 Uhr
Ausstellung
Sa. 22.02.–22.03.2020
Alte Fabrik, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil
Die Gruppenausstellung When the Sick Rule the World eröffnet Möglichkeitsräume, in denen die normativen Kategorien gesund und krank kritisch hinterfragt und ausgelotet werden. Mit dabei ist Vorkurs Dozent*in Sabian Baumann.

Die Ausstellung entlehnt ihren Titel einem Essay aus der gleichnamigen Prosasammlung der Autorin Dodie Bellamy aus dem Jahr 2015. Der Text zelebriert all diejenigen als Hoffnungsträger, die innerhalb eines ruinösen Systems als krank, schwach, ineffizient und damit auch als weniger wert eingestuft werden. In einem Zusammenspiel zwischen theoretischen Überlegungen und verkörperter Kritik verhandeln die ausgewählten Arbeiten so etwa die Sichtbarkeitspolitiken von körperlichen Differenzen und chronischen Schmerzen sowie die nicht-normative Wahrnehmung von Zeitlichkeit. Genauso werden Fragen von Solidarität in und durch Krankheit oder Pflegearbeit aufgegriffen, die schließlich auch neue Formen des Zusammenlebens imaginieren lassen, in denen nicht mehr regiert werden muss.

When the Sick Rule the World ist die erste von vier Ausstellungen im Rahmen des *Kurator-Stipendiums 2019/2020 der Stipendiat*innen Fanny Hauser und Viktor Neumann. Mehr zur Gruppenausstellung unter Alte Fabrik Rapperswil.
BOOBIELICIOUS, Deliah & Seraina, 2019
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
SPRITZ💦
Vernissage
Fr. 29.11.2019, 19.00–22.00 Uhr
Ausstellung
30.11.–01.12.2019, 12.00–18.00 Uhr
25 Hours Hotel, Langstrasse 150, 8004 Zürich
Elf Studierende der beiden Kunstschulen F+F Zürich und ESACM Clermont-Ferrand präsentieren das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem experimen-tellen Gedanken der Porny Days im 25 hours Hotel an der Langstrasse.

Spritz💦 lädt das Porny Days-Publikum dazu ein, durch Performances, Eingriffe und Installationen Gestalten des Begehrens zu erleben. Bezugnehmend auf das beliebte Sommergetränk, öffnet die Ausstellung einen mehrsprachigen Raum für erfrischende Begegnungen mit künstlerischen Experimenten anhand von Texten, Bildern, Gesten.    
Die Ausstellung wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit zwischen der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich und der ÉSACM (École supérieure d’art Clermont Métropole) in Clermont-Ferrand. Sowohl kritisch als auch verführerisch will sie eine Erfahrung von “hard porny feelings” ermöglichen, indem Objekte, Gesten und Fiktionen als Teil unserer Fähigkeit befragt werden, Begehren durch Bilder hervor zu rufen.

Das Ausstellungsprojekt wurde von Talaya Schmid angeregt. Sie war von der Arbeitsgruppe «Pornicologie», unter der Leitung der Performance-Künstlerin Régine Cirotteau, des Philosophie-Professors J. Emil Sennewald, des Fotografen Serge Lhermitte und des Schriftstellers Christophe Fiat, nach Clermont Ferrand eingeladen worden.

Liste Autor*innen und Akteur*innen: Bastien AZvedo, Justine Dulieu, Charlotte Durand, Kira van Eijsden, Stefan Ferreira, Deliah Keller, Éden Lebegue, David Lennon, Marie Muzerelle, Clémentine Palluy, Danaé Seigneur, Seraina Stefania, Elisa Villatte
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Atelier Weekend
Ateliertour
15.–17.11.2019
Im Zusammenhang mit Open Ateliers von Visarte Graubünden gibt es am Samstag eine Führung von Atelier zu Atelier mit Barbara Fässler, Künstlerin und Kunstkritikerin.

Claudia Schmid, Sandra Capaul und Esther Schena laden herzlich ein auf die Ateliertour mitzukommen:
 
  • 13.30 Uhr bei Claudia Schmid, Räffelstrasse 25, 8045 Zürich
  • 15.15 Uhr bei Sandra Capaul, Schöneggstrasse 5, 8004 Zürich
  • 16.30 Uhr bei Esther Schena Geroldstrasse 11, 8005 Zürich
Die Künstlerinnen begleiten die ganze Führung. Einsteigen ist jederzeit möglich. Anschliessend Barbetrieb an der Geroldstrasse 11.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Volumes 2019 Art Publishing Days
Ausstellung und Wokshop
29.11.–01.12.2019
Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
M. Paradoxa is the name of a group of 5 artists, taking their name from the species Mixotricha Paradoxa (the paradoxical being with mixed-up hairs), a microorganism composed of 5 different organisms. They believe in solidarity, becoming entangled, and sensing each other through chemistry as if part of one organism. They explore how it is possible to function and move together, loving and echoing each other, and delighting in the unexpected
paradoxical outcomes.

The artists of the M. Paradoxa are: Lisa Biedlingmaier, Balca Ergener, Ziqi Jiang, Esther Schena and Linda Strähl. More information over Volumes.
Dozierende
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Kantonale Werkschau 2019
Mi. 25.09.2019, ab 18 Uhr
Museum Haus Konstruktiv, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich
Die Fachstelle Kultur zeigt Werke von folgenden Zürcher Künstlerinnen und Künstler, die sich um die kantonalen Werkbeiträge im Bereich Bildende Kunst bewerben:
  • Georg Aerni, Zürich
  • Baltensperger+Siepert, Zürich
  • Amélie Bargetzi, Zürich
  • Heiko Blankenstein, Zürich
  • Cédric Eisenring, Zürich
  • Christoph Eisenring, Winterthur
  • El Frauenfelder, Ossingen
  • Gabriele Garavaglia, Zürich
  • Federica Gärtner, Zürich
  • Julia Geröcs, Zürich
  • Valentin Hauri, Zürich
  • Alex Herzog, Zürich
  • huber.huber, Zürich
  • Daniel V. Keller, Zürich
  • Esther Kempf, Zürich
  • Simon Ledergerber, Zürich
  • Georgette Maag, Zürich
  • Esther Mathis, Zürich
  • Giuseppe Micciché, Zürich
  • Raphael Perret, Zürich
  • Tanja Roscic, Zürich
  • Sally Schonfeldt, Zürich
  • Filib Schürmann, Zürich
  • Veronika Spierenburg, Zürich
  • Claudia Stöckli, Zürich
  • Ana Strika, Zürich
  • Sebastian Utzni, Zürich
  • Latefa Wiersch, Zürich
  • Willimann/Arai, Zürich
  • Agnès Wyler, Zürich 
     
Zur Jury 2019 gehören die Mitglieder der Fachgruppe Bildende Kunst der kantonalen Kulturförderungskommission: Dr. Nanni Baltzer (Kunsthistorikerin, Uni Zürich), Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin, Sammlungskuratorin Kunstmuseum Luzern), Bob Gramsma (Künstler), Ron Temperli (Künstler) sowie als externe Expertin: Deborah Keller (Redaktorin Kunstbulletin, freie Kunstkritikerin und Kuratorin Kunsthalle Arbon)
Praktische Übungen
Mi. 28.08.2019–01.09.2019
von 12.00–18.00 Uhr
Alter Botanischer Garten der Universität Zürich

Die meisten Menschen wissen, wie viele Liegestützen sie schaffen, oder ob sie aus dem Stand heraus den Boden mit den Fingern berühren können. Aber wie beweglich ist ihre Wahrnehmung? Wie gelenkig ihre Vorstellungskraft? Wie lange schaffen sie etwas Unbemerkenswertes zu betrachten, ohne dass ihnen der Schnauf ausgeht? Möchten Sie mehr Bewegung im Kopf? Dann los!

Die Ursprungsidee des Vita Parcours in ihrer Einfachheit der Ausführung – aus vorgefundenen Ressourcen wie Baumstämmen oder landschaftlichen Gegebenheiten sportliche Übungen abzuleiten – ist Designprozessen nicht unähnlich. Oft ist man aufgefordert, mit vorgegebenem Material einen Umgang zu finden, sich dieses anzueignen, von einem vorgegebenen Ausgangspunkt her weiterzusuchen, sich leiten und verleiten zu lassen, etwas neu zu betrachten. Häufig ist alles da, es muss nur umgedacht und umgenutzt werden. Wie Kinder, die sich ihre Umgebung ständig zum Spiel machen.

Ein ähnlicher Aspekt ist in den Texten des französischen Schriftstellers Georges Perec zu finden. Er schöpft aus dem Alltäglichen, dem anscheinend Banalen. Mit seinen praktischen Übungen hält er uns an, dort etwas zu sehen, wo es vermeintlich nichts zu sehen gibt. "Von Zeit zu Zeit eine Strasse beobachten, vielleicht mit etwas systematischer Aufmerksamkeit. Sich dieser Beschäftigung hingeben. Sich Zeit lassen. Nicht usw. sagen, nicht usw. schreiben. Sich zwingen, das Thema erschöpfend zu behandeln, selbst wenn es grotesk, belanglos oder dumm zu sein scheint. Man hat noch nichts betrachtet, man hat nur das bemerkt, was man seit langem schon bemerkt hatte." (Aus Träumen von Räumen)

Dieser Parcours soll Anreiz geben zu genauem und spielerischen Betrachten in Form von kleinen praktischen Übungen und so die Wahrnehmung zu trainieren.