Markus Weiss

Markus Weiss

Zeichnen

*1963. Künstler, Kurator und Dozent. Primarlehrerausbildung und Kunststudium an der Schule für Gestaltung Zürich. Ausstellungen im In- und Ausland. Kunst am Bau Preise Ausführungen, u.a. Wohnüberbauung Ruggächern Zürich Affoltern, Kaufmännische Berufsschule Biel, Schulhaus Milchbuck Zürich, Kantonsschule Uster, Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden. Diverse Preise und Werkstipendien von Stadt und Kanton Zürich, Stipendienaufenthalte in Genua und Paris. Seit 2004 Dozent an der F+F.

Aktuelle Kurse

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    Was zeichnen und wie?
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Unter Bäumen
03.07.–12.09.2010
Forschungsanstalt ACW, Schlosspark Wädenswil
Er stellt diese Bilder am Tag der Vernissage auf einem besonderen Möbel im Schlosspark aus.

Kuratorin: Susann Wintsch (F+F-Dozentin)
Bildbenennung: Ilona Ruegg, Fussnoten zur Wildnis, 2010.
Vortrag von Susann Wintsch
Mittwoch, 23. Mai 2012, 18 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich, Raum E01
...unter Bäumen
Seit 2009 werden im Schlosspark Wädenswil künstlerische Arbeiten realisiert: die persische Wandmalerei von Parastou Forouhar, die Installation 'Zum See' von Christoph Hänsli, blaue Wasserbecken von Edit Oderbolz, die zum Garten geformte Hitparade des zeitgenössischen Naturgeschmacks von Ariane Epars, der wilde Holzhaufen von Ilona Rueegg, das Freilichtmuseum und der Kiosk von Markus Weiss, Fahnen von Dorothea Rust, eine Passage zum Höllentor von Aldo Mozzini, eine Wetterkapsel von Chantal Romani, phantastische Erdbeerfelder von Mo Diener, die Sandsteinsäule von Andreas Rohrbach, Performances...

Der Vortrag faltet die unterschiedlichen Perspektiven der Arbeiten auf, die sich im Dreieck zwischen Landschaft, Garten und Natur zwischen Pflanzen Bäumen einbetten.

Susann Wintsch ist Herausgeberin von TREIBSAND, DVD Magazine on Contemporary Art, kuratiert das Projekt '...unter Bäumen' im Schlosspark Wädenswil und ist ehemalige F+F Dozentin für Kunsttheorie.

Vortrag von Susann Wintsch
Mittwoch 23. Mai 2012, 18 Uhr
Baröffnung um 17.30 Uhr
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Place de Gaulle 2
Sa. 08.09.2007 um 13.00 Uhr
Wohnsiedlung Ruggächern in Zürich-Affoltern
Der Künstler und F+F-Dozent hat mit seinem Projekt «Place de Gaulle 2» eine Kopie des legendären Bouleplatzes im südfranzösischen St. Paul-de-Vence realisiert. 

Der Platz wird um 13 Uhr mit einem Pétanquespiel eingeweiht. Die von der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich erstellte Siedlung liegt beim Bahnhof Affoltern.

Ein weiteres Kunst-am-Bau-Projekt hat Markus Weiss mit Daniel Schibli für die Kaufmännische Berufsschule Biel realisiert. «My castle» wird am 22. September 2007 ab 11 Uhr eingeweiht.
Markus Weiss, Salon Bleu, 2016
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Salon Bleu
25.05.2016
Sekundarstufenzentrum Burghalde
Wettbewerb Kunst und Bau, Sekundarstufenzentrum Burghalde, Projekt Salon Bleu von Markus Weiss, 1. Preis (gemeinsam mit Christian Kathriner)
 
Kernidee des Projektes ist die Gründung einer Stiftung mit dem Stiftungszweck, das freie Denken am Sekundarstufenzentrum Burghalde zu fördern. Dafür wird ein siloartiger Rundbau als zusätzlicher Denkraum ins Schulareal integriert, der zeichenhaft die Gärprozesse künstlerischen Denkens visualisiert und allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht. Über ein Rohrsystem werden die aufsteigenden Gedanken gesammelt und in die Schulanlage zurückgeführt. Die Sekundarschule verpflichtet sich, Schülerinnen und Schüler an diversen aufskizzierten Workshops teilnehmen zu lassen.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
MyHappyEnd
20.12.2012–31.01.2013
«MyHappyEnd» lancierte im Rahmen des diesjährigen Internationalen Tag des Testaments am 13. September 2012 einen nationalen Ideenwettbewerb und will damit ein Erinnerungszeichen für alle Menschen setzen, die in ihrem Testament gemeinnützige Organisationen berücksichtigen. Dazu sucht «MyHappyEnd» gemeinsam mit einer hochkarätigen Jury künstlerisch wertvolle Ideen.

17 spannende Projektideen wurden eingereicht, die sich auf die unterschiedlichste Art und Weise mit der Thematik «Sterben, Vererben, Erinnern» auseinandersetzen. Alle Eingaben stellen sich vom 20. Dezember 2012 bis 31. Januar 2013 dem öffentlichen Voting, um in die finale Wettbewerbsrunde zu gelangen. Geben auch Sie Ihre Stimme ab und setzen Sie mit ein Zeichen!

Bitte votet mit uns für unseren wunderbaren F+F Dozenten und F+F Stiftungsratsmitglied Markus Weiss!

SMS-Voting:
Sende 'MHE 17' an 9234

Projektbeschrieb von Markus Weiss:
Ein kleiner Kiosk zieht als nomadisches Gebäude und Erinnerungszeichen an die Legatspender durch die Schweizer Städte. Er steht allen Organisationen, die zu «MyHappyEnd» gehören zur Verfügung und kann in verschiedenster Weise genutzt werden: Für Mitgliederwerbung, Informations- und Jubiläumsveranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit.

Motivation:
Einerseits beeindrucken Markus Weiss die zahlreichen Spenden für all jene Organisationen, die seine vollste Sympathie und Wertschätzung geniessen, andererseits bewundert er den unermüdlichen Einsatz der engagierten Menschen, die für wichtige Anliegen der Gesellschaft kämpfen und sich einsetzen. Ziel des Projektes von Markus Weiss ist es, vor allem auch eine Plattform dafür zu schaffen, dass die Präsenz der Organisationen in verschiedenen Städten noch vergrössert werden kann und zugleich darauf aufmerksam macht, dass Spenden für das grosse Engagement unerlässlich sind.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs Weiterbildungskurse
Vorkurs berufsbegleitend
art en plein air
20.06.–20.09.2021
Môtiers
Für die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung im Val de Travers hat die eidgenössische Kunstkommission wieder über 50 Kunstschaffende eingeladen, in Môtiers ein Projekt im öffentlichen Raum zu realisieren. Markus Weiss bezieht sich in seiner neusten Arbeit Petit bain public auf seine Installation von 2015 und schafft auf einem der Dorfbrunnen einen intimen Rückzugsort, der Himmel, Wasser und die Akustik des stetigen Plätscherns erfahrbar macht. Der skulpturale Holzbau mitten im Dorf offenbart ein Innenleben, welches Wahrnehmungsebenen öffnet und inszeniert, die von aussen nicht im gleichen Mass präsent sind.
Three monkeys
Druck auf Lastwagenblache, 2018, 80 cm x 300 cm
Mitteilungen
Biebiennale Schweden 2018
Vernissage
30.06.2018
Schweden
Mehr Informationen unter Biebiennal 2018
 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
1. Preis für Kunst am Bau von F+F-Dozent und Stiftungsrat Markus Weiss
20.02.2015
Ausführung bis Juni 2015.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Zeitreise Zürich
Fr. 12.06.2015, 14.00–22.00 Uhr
Air Force Center, Überlandstrasse 255, 8600 Dübendorf
HistorikerInnen erkunden mit den Jugendlichen geeignete geschichtliche Themen; AutorInnen unterstützen sie beim Schreiben von Texten; und KünstlerInnen bei der Umsetzung der Themen und Geschichten in Bilder.
Mitteilungen
Gestalterischer Vorkurs
Vorkurs berufsbegleitend
Röhrender Hirsch am Bergsee
Vernissage
11.08.2005 um 19.00 Uhr
Ausstellung
12.08.–02.10.2005
Haus für Kunst Uri, Altdorf
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Unter Bäumen – Metamorphosen
02.09.2011–31.03.2012
Forschungsanstalt ACW, Schlosspark Wädenswil
«Ausgangspunkt» – so der Pressetext – «ist das Thema der Metamorphosen, der unsteten und schillernden Erscheinungen der Natur, die sich in einem Fort in eine andere verwandeln». Kuratiert von unserer ehemaligen Dozentin Susanne Wintsch zeigen neben Mo Diener und Andreas Rohrbach mit Chantal Romani und Markus Weiss auch zwei F+F-Dozierende neue Arbeiten. Chantal Romanis Audioinstallation «il volo» bespielt einen Baum im Park, während Markus Weiss seine Skulptur «Kiosk» am Nordeingang des Areals plaziert.

So 25.09.2011, 17.00 Uhr: Gespräch mit Chantal Romani und Führung, Schlosshof
So 02.10.2011, 17.00 Uhr: Gespräch mit Andreas Rohrbach und Führung, Schlosshof
So 16.10.2011, 17.00 Uhr: Gespräch mit Markus Weiss und Führung, Schlosshof
Jubiläums-Special der legendären Sommerateliers: Ein Buffet der Sinne im Grand Hotel F+F – jetzt buchen!
Bild: Unterrichtssituation an der F+F Schule, Zeichnen aus dem Sitzen heraus, ca. 1971, Archiv F+F Schule, Stadtarchiv Zürich
Nächsten Sommer packst du deine Koffer mit einer grossen Frage an die Kunst, einem unfertigen gestalterischen Projekt oder einer eigenen Arbeit, über die du schon lange einen Text schreiben möchtest. Mit deinem Gepäck fliegst du – ganz klimaneutral – nicht in die Ferne, sondern checkst im Grandhotel F+F in Zürich ein.

Du tauchst ab in ein kreatives Durcheinander aus Werkstätten, Ateliers, Sofas, Referaten, Verabredungen, Podiumsdiskussionen, Barhockern und spontanen Diskussionen. Egal, ob du zeichnerisch, malerisch, fotografisch, filmisch oder digital-medial unterwegs bist, das Hotelteam versorgt dich mit spannenden Inputs und nach Wunsch mit konkreten Aufgabenstellungen, um künstlerisch Neuland zu entdecken. Renommierte Gäste stehen dir bei der Weiterentwicklung deiner eigenen Praxis mit Inputs bei. Mit deinem Hunger auf kritische Auseinandersetzungen kannst du Verlauf, Ausgang und Resultate mitbestimmen.

Du meldest dich nicht für einen einzelnen Kurs an, sondern für das All-Inclusive-Programm mit all seinen Überraschungen. Verabschiede dich von der Grenze zwischen Freizeit und Arbeit und verbringe eine intensive und sinnstiftende Woche mit garantierter Wirkung auf deine eigene künstlerische Entwicklung. Eine kleine Werkschau mit Brunch schliesst die Woche ab und ein temporäres Restaurant verwöhnt alle von morgens früh bis abends spät. Im Jubiläumsjahr versprechen die Sommerateliers ein einmaliges Erlebnis mit offenem Ausgang – mitten im Herzen der F+F Schule von damals und heute. Gute Reise!

Grand Hotel F+F
mit Sonja Feldmeier, Efa Mühlethaler, Shusha Niederberger, Peter Weber und Markus Weiss

Voraussetzung
Keine Vorkenntnisse nötig

Dauer & Daten
6×6 Lektionen, verschoben auf 8.–23. Juli 2022

Kosten
CHF 850.– alle Kosten inkl. Material
CHF 910.–, inkl. Frühstück
CHF 998.–, inkl. Halbpension
CHF 1 110.–, inkl. Vollpension

Bemerkung: Die Kosten sind exkl. Übernachtung. Bei Bedarf helfen wir dir gerne ein geeignetes Hotel in der Nähe zu finden.

Online-Anmeldung
Direkt über diesen Anmeldelink – sichere dir jetzt deinen Platz zum Jubiläums-Special der legendären Sommerateliers: Ein Buffet der Sinne im Grand Hotel F+F!

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Vorkurs berufsbegleitend
Pop-Ups
Vernissage
Sa. 01.07.2017
Ausstellung
02.07.–24.09.2017
Museumsnacht
Sa. 16.09.2017, 20.00–22.00 Uhr
Treff bei Kasten 1, Ticketeria Bahnhof
Pop-Ups – sechs temporäre Stadtbauten von Markus Weiss in Schaffhausen an der Schnittstelle von Architektur und Kunst laden zum Entdecken neuer Räume.
 
Begehen, besitzen, bespielen, bestaunen soll man die Bauten von Markus Weiss. Sie haben keinen Platz in den Kunstkästen drin – und so ist Weiss der erste Künstler in der Geschichte der Kunstkästen, der nicht in die Kästen hinein, sondern darum herum baut. Er verankert seine Arbeiten an den Kunstkästen und lässt sie in die Stadt hinauswachsen. Hier steht ein Turm, dort ein Baumstumpf; seine Bauten sind teilweise brachial und von einer pragmatischen Ästhetik. Alle setzen sie sich auseinander mit den kulturellen, sozialen und architektonischen Dimensionen eines Ortes und schaffen in gewisser Weise neue Räume – tatsächliche, aber auch vorgestellte. Einmal entsteht ein Ort zum Grillieren, einmal ein ganzer Pétanque-Platz und einmal verdoppelt ein Spiegel den vorhandenen Raum und sein Geschehen. Weiss’ Arbeit bedeutet stets Interaktion mit dem öffentlichen Raum, sie soll die Schwellenangst vor der Kunst nehmen – denn die Kunst ist bei ihm nicht immer im klassischen Sinn als solche erkennbar.
 
Der Kontakt zum Menschen ist entscheidend für Weiss. Er sucht den Dialog und scheint bisweilen selbst erstaunt, welche Reaktionen seine Arbeit auslöst. Auch seine Werke in den Kunstkästen werden sicherlich nicht ohne Reaktionen bleiben. Sie laden ein zum Entdecken, Verweilen, Nachdenken – oder zum Grillieren.
 
Markus Weiss (*1963 in Zürich) lebt und arbeitet als Künstler in Zürich. Atelierstipendien führten ihn nach Genua und Paris, zudem wurde er mit verschiedenen Werkstipendien der Stadt und des Kantons Zürich ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in diversen Sammlungen vertreten, seit über zehn Jahren widmet er sich in seinem künstlerischen Engagement dem Öffentlichen Raum. Markus Weiss realisiert regelmässig Kunst-am-Bau Projekte.
Was zeichnen und wie?
Foto: Markus Weiss
Sommeratelier Juli 2026
Kursnummer: 7361
Zeichnen
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Wie kann ich ein Stück Welt zeichnerisch erfassen? Und welche Welt überhaupt? Mit diesen Fragen und möglichen Antworten beschäftigt sich diese Zeichenwoche und führt heiter und beschwingt in die unterschiedlichsten Ecken zeichnerischen Tuns.
mehr...
Was zeichnen und wie?
Foto: Claudia Kübler
Sommeratelier Juli 2027
Kursnummer: 7870
Drucktechnik
Bullingerstrasse 3, 8004 Zürich

Wie kann ich ein Stück Welt zeichnerisch erfassen und welche Welt überhaupt? Diese Zeichenwoche geht diesen Fragen nach und führt heiter in unterschiedlichste Ecken des Zeichnens.
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Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Kunst und Bau Wettbewerb
09–22.04.2007
Pflegezentrum Mattenhof, Helen Keller-Strasse 12
Die Künstlerin Monika Dillier, langjährige F+F-Dozentin für Zeichnen, gewinnt den Kunst am Bau-Wettbewerb für das Zürcher Pflegezentrum Mattenhof, am Wettbewerb beteiligt war auch der Künstler und F+F Dozent Markus Weiss.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Siegerprojekt «Milchpuck»
Vernissage: Montag, 12. November 2007, 17 Uhr
Ausstellung: 13.11.–19.11.07 im Schulhaus Milchbuck, 8.30–17.00 Uhr
20.11.–27.11.07 im Schulhaus Weinberg, 8.30–17.00 Uhr
Schulhaus Milchbuck, Guggachstrasse 9/11, Pavillon B
Schulhaus Weinberg, Weinbergstrasse 143, 8006 Zürich
Die Arbeit «Milchpuck» von Markus Weiss besteht aus 100 handgeknüpften Teppichen, die im Schulhaus verteilt als Begegnungsinseln funktionieren. Zudem empfängt der als Kreis inszenierte Satz «Heute bin ich die Welt» alle Ankommenden vor dem Haupteingang. Der Satz wird als Messingintarsie in die Granitplatten eingelegt.

Einführung: Claudia Pantellini, Fachstelle Kunst und Bau, und Markus Weiss,
Künstler.

Projekteingaben von Mayo Bucher, Esther Hiepler, Vincent Kohler, Daniela Keiser / Anna Wickenhauser, Monica Studer / Christoph van den Berg
Ausstellungen
Projektpräsentation
Vernissage,
Do. 27.11.2014 um 19.00 Uhr
Ausstellung,
27.11.–30.11.2014
Öffnungszeiten,
Fr. + Sa. jeweils 12.00–19.00 Uhr
So.ab 13.00–18.00 Uhr
Tat Ort, Bernstrasse 94, Luzern
Künstlerhefte –  Markus Weiss mit dem VK 2 ein Heft gestaltet, welches auf einem Ausstellungskonzept von Stephan Wittmer beruht und 50 Arbeiten von Künstlern vereint.
Der 'White Space'.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Archive of Shared Interests
11.12.2009–08.01.2010
26.02.–20.03.2010
White Space, Militärstrasse 76, 8004 Zürich
Transfer Zone – Temporary Life – Temporary Communities: 30 Positionen oder Dossiers mit theoretischen, architektonischern und künstlerischen Vorschlägen zu Gemeinschaft in der Transfer Zone.

«Transfer» bezieht sich auf nomadische Lebenszustände in den postfordistischen Gesellschaften, die eine Grosszahl unterschiedlicher Subjekte erfassen: Diese Art vorläufiges Leben führen sowohl Personen, die als Wirtschafts-, Regime- oder Kriegsflüchtlinge unterwegs sind, bis zu Spezialisten der IT Branche und KulturproduzentInnen - ohne diese Gruppen gleichsetzen zu wollen. Dabei existieren negative Konnotationen der Vorläufigkeit und Ortlosigkeit zeitgleich mit imaginierten Zuschreibungen der Innovation und Flexibilität. Wie bildet sich nun dieser Zustand des Vorläufigen in den alltagskulturellen Bildmedien und Architekturen ab? Wie werden Gemeinschaften aufgerufen und organisiert? Und wie wird dies den Subjekten als erträglich und wünschenswert vermittelt? Und welche Rolle spielen hierbei urbane Architekturen, wo funktionieren diese als enthistorisierende Herrschaftsstrukturen, wo stellen sie global wieder erkennbare Behälter für vagabundierende Subjekte bereit, wie lassen sie andere, subversive Möglichkeiten zu? Wie erzeugen Subjekte in diesen von Geldströmen dominierten Umgebungen Nischen und Identifikationen? Wie organisieren sie eine Umkehrung von machtförmigen Strukturen an den Knotenpunkten, den Architekturen, den Bildmedien, den Verabredungen und Diskursen? Welche vorübergehenden Allianzen und Gemeinschaften werden gebildet? (aus dem Pressetext)

Eine Veranstaltung des Instituts für Theorie ZHdK, kuratiert von Karin Frei Bernasconi, Siri Peyer, Dorothee Richter.