Studierende zweier Kunstschulen präsentieren ihre Arbeiten im Spannungsfeld der Kunst der Gegenwart.
Bern, Kornhausforum, 28.11.2001, 19-21 h und 7.12., 19-21
1. Teil
Mittwoch 28. November 19-21 Uhr | Kornhausforum:
Ecole Supérieure des Beaux-Arts, ESBA Genève
Mit Laurent Schmid, Dozent ESBA Genève; Aline Extermann, Nathalie Perrin, Hélène de Ribaupierre, Monika von Aarburg, Asuman Kardes, Corine Stubi, Yannick Fournier, Claude Piguet, Annelore Schneider, Swann Thommen und andere

2. Teil
Freitag 7. Dezember 19-21 Uhr | Kornhausforum:
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Wathiq Al-Ameri, Ali Alfatlawi, Nina Aregger, Maurin Bisaz, Natali Eberle, Benjamin Prager, Chantal Romani, Ivon Scarabello, Marco Steffen, Stefanie Stöckli, Gustav Willeit, Ruben Wyttenbach
Einführung: Daniel Hauser, Fachleitung Kunststudium F+F
RELAX auf SF DRS
RELAX UNO
30.06.2004,14.00 Uhr
01.07.2004,14.00 Uhr
SF1, B.Magazin
Luzia Schmid dokumentiert für RELAX Studios das Projekt «Inlay», das Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO – mit Aufnahmen aus dem Relax-Studio in Zürich und dem UNO-Hauptgebäude in New York.

Daniel Hauser ist F+F Abteilungsleiter Kunst, Marie-Antoinette Chiarenza ist F+F Dozentin für Video und Installation.
Arbeitspräsentation
03.02.2005
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Wie jedes Semester fanden diese Woche im Kunststudium die zweitägigen Arbeitspräsentationen statt. Zwölf Kunststudierende präsentierten ihre im Erdgeschoss ausgestellen Arbeiten den StudienkollegInnen und einer Jury aus internen und externen Experten. 

Die Leitung der Arbeitspräsentation übernahm dieses Semester die Künstlerin Marie-Antoinette Chiarenza (member of RELAX, Dozentin an der F+F). Als externe Experten waren Edith Oderbolz (Künstlerin, Basel) und Lino Sibillano, (Kunsthistoriker, Zürich) eingeladen. Seitens der F+F war Monika Dillier, Künsterin und Dozentin, zugegen.
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.

Im Buch ist auch ein Beitrag von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.

«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den Verein Shedhalle Zurich.

Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz

Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
 
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Jobben
Vernissage
Mo. 03.05.2010
16.30 Uhr
Ausstellung
04.–12.05.2010
09.15–16.30 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich, im Foyer
Yvonne Good, Natalie Hofer, Simone Steinegger, Karin Wiesendanger, Judith Weidmann und Silvia Popp, alle Studentinnen des Studiengangs Bildende Kunst, haben sich während zwei Semestern zusammen mit Marie-Antoinette Chiarenza (Dozentin und Künstlerin der Gruppe RELAX (chiarenza & hauser & co) mit ihren jeweiligen Situationen zwischen Studium und Erwerbsarbeit auseinandergesetzt.

Um ein Studium aus eigenen Mitteln zu finanzieren, geht ein Grossteil der Studierenden einer oder gleich mehreren Erwerbstätigkeiten nach. So auch die sechs Studentinnen, die in ihren Videos essayistisch ihre „Zerrissenheit“ zwischen studieren wollen und arbeiten müssen beschreiben. So muss häufig die Zeit des Studiums auf Kosten der Finanzierung desselben geopfert werden. Doch lassen sich diese zwei Sphären überhaupt strikt trennen? Respektive, warum wäre dies überhaupt erstrebenswert?

Auf Einladung durch des Kulturwerkes T66 wird dieses Set von dem Zürcher Künstler Miro Schawalder auch dem Freiburger Publikum vorgestellt. Unterstützt wird das Projekt dankenswerter Weise durch das schweizerische Generalkonsulat Stuttgart.
Öffentliche Veranstaltungen
Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute
06.06.–31.08.2008
Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
RELAX (Daniel Hauser, Leitung Studiengang bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin an der F+F) beteiligen sich an der Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» mit der Installation «shake the dust'»
Ausstellung Studiengang bildende Kunst
Vernissage: 9. Mai 2008, 17.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
'Sind sie zu stark, bist du zu schwach'

Muss eine Zeichnung klein und fein sein? Warum jetzt fotografieren? Wieviel Raum braucht eine Idee?, diesen Fragen sind die Studierenden in den Lehrangeboten Zeichnen (bei Monika Dillier), Fotografie (bei Sabine Hagmann) und Installation (bei Marie-Antoinette Chiarenza) während zwei Semestern nachgegangen.

Die meisten Studierenden präsentieren zwei Arbeiten, die sie in den Workshops Zeichnen, Fotografie und Installation realisiert haben. Kein Wunder, wenn das Ausstellungsmotto „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“ als Werbespruch einer Hustenpastille für Seeleute bekannt ist, da wir alle wissen, dass diese Bonbons das beste Mittel gegen Luftdruck und Windstärke sind. Ob die StudentInnen sich als Matrose oder PiratInnen sehen, können wir nicht beantworten. Am besten, seien Sie stark und besuchen Sie die Ausstellung.

Mit an Bord sind die Piraten und Piratinnen Silvia Popp, Karin Wiesendanger, Eva Moline, Yvonne Pispico, Wilhelm Schlatter, Ilonka Kleofas, Simone Steinegger, Yvonne Good, Sabine Möhrig, Sheryl Dang, Elena Könz, Judith Weidmann, Ursula Toggenburger, Dominik His, Roman Bolliger, Matthias Käser, Duncan Phillips.

Ausstellung: 10. – 16. Mai 2008

Öffnungszeiten:
Sa/So & Pfingstmontag: 11.00 – 17.00 Uhr
Di – Fr: 9.00 – 18.00 Uhr
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
RELAX (chiarenza & hauser & co)–Die Künstlerinnen kurz vor dem Höhepunkt ihrer Karriere, 2008, Fotografie.
Öffentliche Veranstaltungen
The Historical Exhibition – Sites Under Construction
11.06.–18.09.2016
Löwenbräu-Kunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Das Team von RELAX besteht aus Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, die seit 1983 zusammenarbeiten. Das & co verweist auf mögliche Zusammenarbeitsformen mit zahlreichen anderen Leuten in und ausserhalb des Kunstbetriebs. 

Marie-Antoinette Chiarenza hat seit 2001 regelmässig an der F+F Schule für Kunst und Design unterrichtet und ist seit 2008 an der HEAD Genève Dozentin. Daniel Hauser leitet seit 2000 den Studiengang Kunst der F+F. 
 
Link auf den M11-Ausstellungsteil Historical Exhibition Sites Under Construction
 
Link auf RELAX (chiarenza & hauser & co) und die thematische Zuordnung innerhalb der Ausstellung
Öffentliche Veranstaltungen
Gefährliche Kreuzungen
mit Relax
Ausstellung
23.10.–30.11.2006
München
Öffentliche Veranstaltungen
feu sacré
20.09.2013–05.01.2014
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Mit dem Werk «sowohl als auch, aussi bien que, as well as» ist RELAX in «feu sacré» im Kunstmuseum Bern vertreten. Die Ausstellung findet zum 200. Geburtstag der Bernischen Kunstgesellschaft und zeigt ausgewählte Werke von AC-Stipendiat*innen von 1942–2012.


 
Ausschreibung
Jurierung
12.03.2003
Die offizielle Schweiz hat sich für ihren UNO-Beitritt ein ziemlich ungewöhnliches Geschenk an die Vereinten Nationen ausgedacht: Sie finanziert im New Yorker UNO-Hauptsitz die Neugestaltung der so genannten G-200-Räumlichkeiten. Dort bereiten sich zum Beispiel die Staats- und Regierungschefs auf ihre Reden vor der Generalversammlung vor.

Vom Bund wurde dafür ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, den nun das Projekt Inlay gewonnen hat. Die F+F hat allen Grund stolz zu sein. Für den künstlerischen Teil der prämierten Neugestaltung ist nämlich die Gruppe RELAX zuständig, der zwei der F+F-MitarbeiterInnen angehören: Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin für Video und Installation und Daniel Hauser, Fachleiter des F+F-Kunststudiums. Zusammen mit dem Bieler Architekturbüro :mlzd und den Basler Architekten Bbarc konnten sie die Jury mit ihrem interdisziplinären Gesamtkunstwerk überzeugen. Wir gratulieren ganz herzlich!
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Öffentliche Veranstaltungen
Tous les corps sont permis
10.09.2009
Die Sporthalle auf dem Gaswerkareal in Biel trägt nun eine weisse Wandschrift TOUS LES CORPS SONT PERMIS. Die Schrift transportiert inhaltlich eine Aussage, die sich sowohl auf die Sporthalle und ihre NutzerInnen als auch auf die umliegenden Baukörper, die Leute und die Dinge bezieht, die im neuen Stadtteil anzutreffen sind. Dass die Schrift aus Distanz gesehen durch den Treppenaufgang verdeckt wird, ist wichtig, da auf diese Weise eine lineare Lesbarkeit nicht stattfindet. Diese nichtlineare Leseweise der Schrift nimmt auch Bezug auf den Städtebau und das Leben der Stadt. Städte werden für Menschen gebaut. Entrée libre.

Entstehungsjahr: 2009
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.

RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im Gespräch mit Barbara Basting.
Mary Leidescher,Silvia Popp: Exkulpation, Video 2007
Öffentliche Veranstaltungen
F+F goes Letzigrund
Ab 19.09.2007 an veranstaltungsfreien Tagen
Mo.–Fr. um 9.00-20.00 Uhr
Stadion Letzigrund
Badenerstrasse 500, Zürich
Im Videogefäss sind Arbeiten zahlreicher ehemaliger und aktueller F+F-Studierenden und Dozierenden zu sehen, darunter Videos von Baggenstos & Rudolf, Sabina Baumann, René Fahrni, Mary Leidescher & Silvia Popp, RELAX, Chantal Romani, Miro Schawalder, Thylacine und anderen.Die Audioinstallation 'YOYO, caprices des dieux' stammt von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) werden auf den LED-Wänden gezeigt. Jeweils am Freitag, 15.00–16.00 Uhr und an veranstaltungsfreien Tagen sowie während den Anlässen. Perle (Installation von Hannes Rickli) ist zu sehen während den Öffnungszeiten.
RELAX (chiarenza & hauser & co), a word a day to be wiped away, Sinopale 5, Sinop/TR, 2014.
Öffentliche Veranstaltungen
a word a day to be wiped away
14.02.–14.03.2015
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Im Corner College in Zürich wird die Archiv-Ausstellung «Collecting the Future. 2014-2006-2016. A Sinopale Exhibition» eröffnet, die Auszüge aus den verschiedenen Versionen der Sinopale, der Sinop Biennale in Sinop, Türkei, vorstellt und auch einen Ausblick auf 2016 gibt.

Kuratiert wird die Ausstellung vom Corner College Collective CCC, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner, Benjamin Egger, Esther Kempf, Alan Roth und Dimitrina Sevova, zusammen mit dem Künstler und Kurator T. Melih Görgün aus Istanbul, der letzten Dezember auch kurz die F+F besucht hat, auch als Vertreter der Mimar Sinar Fine Arts University Istanbul.
Öffentliche Veranstaltungen
Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
Gregory Tara Hari, Selbstportrait, 2021
«Die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen»
Gregory Hari hat nicht von selbst zur Kunst gefunden – und auch nicht die Kunst ihn. Seine Eltern haben ihm die Schule ausgesucht. Seinen Plan, Modedesign zu studieren unterstützten sie weniger, die Kunst hingegen schon. 

Wenn sich Gregory Hari an seine Studienzeit an der F+F erinnert, fallen ihm noch vor den Geschichten die Leute ein. Mit vielen von ihnen hat er auch 10 Jahre nach seinem Abschluss noch Kontakt: «An der F+F ist man kollegial, auch über die Schule hinaus». Er erwähnt Marie-Antoinette Chiarenza, Walter Pfeiffer, dessen Technikverweigerung ihm imponierte und an Radoje Markovic, dessen imposante Plattensammlung er erbte. Wer an der F+F studiert, bringt ganz unterschiedliche Motivationen und Geschichten mit in das intime Umfeld der Schule. «Man war sich sehr nah, aber nicht unbedingt gleichgesinnt», sagt Gregory, «man reibt sich auch mal aneinander, aber daraus entsteht Bereicherndes.» 

Im Studium an der F+F fand Gregory zur Performance und über die Performance zur Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Körper. Bei seiner ersten Performance, 2013, bearbeitete er während vier Stunden Kleidungsstücke, trennte Nähte auf und teilte so Torso von Armen. Viele Jahre später zitierte er die Arbeit in neuer Formalität. Inzwischen ist sein Medium seltener die Performance, öfter die Malerei. 

Geschichten und Kunst, frühe und späte Arbeiten: bei Gregory kreuzen, überschneiden und durchwinden sich die Themen. «Ich versuche meine Arbeit als Ganzes zu verstehen. Selbst wenn ich etwa an der F+F doziere, ist das irgendwie Teil meiner Arbeit», beschreibt Gregory seine Haltung. Er interessiert sich in seiner künstlerischen Praxis für politische, soziale und geschichtliche Betrachtungen. Ihn beschäftigt die Repräsentation von Macht und ihren Körpern in all ihren Aspekten – sei es eine Geflüchtete, ein König oder eine Miss Schweiz. Dem Thema nimmt er sich aktuell in einem Aufenthalt in Paris an.

Gregory scheint immer im Austausch, für sein Schaffen braucht er die Begegnung. Nach seinem Studium an der F+F hat er den Master in Fine Arts in Basel gemacht, wo er viele internationale Kontakte knüpfte. Jeweils einmal im Jahr erkundet er für mindestens einen Monat einen anderen Ort. Da ist es hilfreich, gut vernetzt zu sein. «Aber die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen», fügt Gregory an. Da fällt ihm ein, dass er seinen ehemaligen Performance-Dozent der F+F in Paris noch gar nicht besucht hat und macht sich rasch eine Notiz. 


Text: Anna Raymann
Videopräsentation
Ankündigung
03.02.2008
ab 20.00 Uhr
Filmpodium Biel-Bienne, Seevorstadt 73, 2502 Biel