Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gefährliche Kreuzungen
mit Relax
Ausstellung
23.10.–30.11.2006
München
Foto: Portrait Stirnimann-Stojanovic © Thalles Piaget
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talk-Reihe *NERGIES: STIRNIMANN-STOJANOVIC im Gespräch mit der Kuratorin BASSMA EL ADISEY
Mi. 23.04.2025, 18.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Stirnimann-Stojanovic ist ein Künstler:innen-Duo, das seit 2015 besteht und in Zürich arbeitet. Es setzt sich aus Nathalie Stirnimann, geboren in Fribourg (CH), und Stefan Stojanovic, geboren in Vranie (Serbien), zusammen. Ihre kollektive Zusammenarbeit wird jedoch regelmässig erweitert: So werden etwa die gehäkelten Elemente ihrer Werke von Vesna Stojanovic, Stefans Mutter, realisiert.

Beim Verkauf ihrer Werke fliesst zudem ein Teil des Erlöses an die in Zürich ansässige aktivistische Gruppe SoliSoli, deren Mitglieder sie sind. Diese wiederum unterstützt zwei Non-Profit-Organisationen in Serbien und Bosnien-Herzegowina, die fragilisierten und geflüchteten Menschen rechtliche oder psychologische Unterstützung sowie Nahrung und Hygieneartikel zur Verfügung stellen.

Die künstlerische Praxis von Stirnimann-Stojanovic entfaltet so eine Wirkung, die weit über den Kunstkontext hinausreicht.

Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Sozialkritik. Sie thematisieren strukturelle Mängel sowohl in der Kunst wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Dabei geht es ihnen um Gerechtigkeit, um kollektive Sorge und um Umverteilung.

Ihre künstlerische Praxis ist nicht ohne Humor – im Gegenteil: Gerade dieser macht ihre Arbeiten oft zugänglich und einzunehmend. So etwa, wenn sie von der Frage ausgehen: «Was wäre wenn die Wände flexibel wären?» und diese in Form gehäkelter Backsteinschichten umsetzen – wie kürzlich zu sehen in der Ausstellung Wirtschaft mit Armut, Kunst ist Klasse! im Helmhaus Zürich. Oder aktuell in der Ausstellung Accumulation – Über Ansammeln, Wachstum und Überfluss im Migros Museum Zürich, wo sie die Installation WIN-WIN FOR LIFE (Edition 3) zeigen: 3'269 «Win For Life» Lottoscheine formen dort das Wort «LOSERS?» – mit vielen Os und einem Fragezeichen.

Die Arbeit läss sich als spekulative Strategie verstehen, die einerseits den Fortbestand ihrer künstlerischen Zusammenarbeit über das Glücksspiel ironisch absichern will – und gleichzeitig den Konkurrenzdruck im Kunstsystem pointiert kritisiert.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich.

Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft. Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Sudiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer.
Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Die guest_*talks-Reihe *NERGIES wird im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich durchgeführt – Eintritt frei!
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
Presse
guest_*talk-Reihe 2016: guest_*talk: What we do for? What we do with?
Medienmitteilung
17.05.2016
Das Gespräch mit Mascha Madörin und Chus Martínez ist Teil einer neuen guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F. Es nimmt Bezug auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures 2016 in Zürich stattfindet, und ist eine Kollaboration mit LE FOYER.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin und die Kuratorin Chus Martínez befragen im Gespräch mit dem Künstler Daniel Hauser die Funktionsweise des Kapitalismus im Kunstkontext. Dabei interessiert sie vor allem, wie sich Künstlerinnen und Künstler heute finanzieren und welches Potenzial Künstlerinnen und Kollektive haben, die sich auf Experimente jenseits des klassischen Verwertungsprozesses einlassen und dabei auch bereit sind, gesellschaftlich die Machtfrage zu stellen.
 
Mascha Madörin ist freischaffende feministische Ökonomin und ist unter anderem Gründungsmitglied von Woman in Development Europe (WIDE) Switzerland, einer Plattform für Gender und Entwicklung. Sie äussert sich regelmässig zu Fragen der Care-Economy und forscht zu Geldtheorien.
 
Chus Martínez ist eine spanische Kunsthistorikerin, Museumskuratorin und Autorin zahlreicher Schriften zur zeitgenössischen Kunst. Seit April 2014 leitet sie das Institut Kunst an der FHNW Basel. Sie gehörte zum kuratorischen Team der documenta 13, 2012 in Kassel.
 
Daniel Hauser ist Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). Das «& co» bezieht sich auf Kollaborationen mit unterschiedlichen Leuten in allen möglichen Zusammenhängen. Er leitet ausserdem den Studiengang Kunst der F+F.

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Kim de l'Horizon - Foto: Anne Morgenstern
guest_*talk-Reihe *NERGIES: KIM DE L’HORIZON im Gespräch mit PASCALE SCHREIBMÜLLER
Mi. 21.05.2025, 18.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Kim de l’Horizon ist als Autor*in und Schauspieler*in seit ein paar Jahren öffentlich sehr sichtbar und bezieht mit Essays auch hie und da Position. Etwa mit dem am 9.10.2022 in der Tageszeitung NZZ abgedruckten offenen Brief mit dem Titel «Lieber John Unbekannt, lieber Ueli Maurer, ihr habt mich geschlagen. Aber ich vergebe euch», der auch an den abtretenden Bundesrat Ueli Maurer gerichtet war.

Mit dem Essay «Diese Liebe für dieses Land» wiederum, den Kim anlässlich der Ausstellung «Apropos Hodler» im Kunsthaus Zürich (2024) für den Ausstellungskatalog verfasst hat, lässt sich Kim sehr direkt auf die Wirkung der Werke von Hodler ein. Zugleich fragt und schreibt Kim auch dies: «In dieser Zeit, in der ich schreibe - September 2023 – singen die Dinge verschiedener denn je. Die Fakten sind gegeben, und sie zählen nichts. Die Fakten zählen die Zahlen, wie sie sind. Die Fakten erzählen die Dinge, wie sie allerhöchstwahrscheinlich sein werden. Aber sie zählen nichts. Wer hat ein Sagen? Wer darf ein Wissen haben? Wer bestimmt, wie dieses Land, diese Schweiz, diese Seen aussehen? Wem ich meinen Glauben schenke, habe ich schon immer selbst entschieden, aber vielleicht habe ich heute einfach viel mehr Auswahl an Glaubensangeboten. Vielleicht können einfach viel mehr Leute Glauben anbieten. Was ich sagen möchte: Wir befinden uns in einem Kampf der Deutungshoheiten. Die Realität ist mehr denn je die Erzählung, über die sich die meisten oder die Mächtigsten einigen können. Nur: je länger können sich je weniger auf eine Erzählung einigen. Das ist eine Chance. Aber es ist auch gefährlich. Wir befinden uns im Widerstreit jener Fiktionen, die sich alle Wahrheit nennen.» (Kim de l’Horizon, «Diese Liebe für dieses Land» in: «Apropos Hodler – Aktuelle Blicke auf eine Ikone», 2024, Zürcher Kunstgesellschaft, Kunsthaus Zürich und Wienand Verlag Köln, S. 116

Kim de l’Horizon, geboren 2666 auf Gethen. Vor «Blutbuch» versuchte Kim mit Nachwuchspreisen attention zu erringen – u. a. mit dem Textstreich-Wettbewerb für ungeschriebene Lyrik und dem Damenprozessor. Heute hat Kim genug vom »ICH«, studiert Hexerei bei Starhawk und textet kollektiv im Magazin DELIRIUM. «Blutbuch» wurde 2022 mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung sowie dem Deutschen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Der Roman wird in 17 Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert.

Das Gespräch leitet Pascale Schreibmüller, die kontingente Allianz einer Theoretiker:in, die gerne in und durch den queerfeministischen Kuchen denkt, vernetzt und diskutiert; einer Texter:in, die in scas schreibmühle forscht, Worte (er)findet und sie zur Disposition stellt; einer Sounderkunder:in, die Sounds verlernt, sich im Zuhören übt und Sounds (er)sucht; einer Künstler:in, die sich transdisziplinär erprobt und bewusst verirrt; einer Hebamme, die Menschen ausserklinisch beim Elternwerden begleitet (make kin not babies!); einer DJ, die unter dem Namen Scarlett gesellschaftlich markierte Stimmen streut; einer Veranstalter_in, die diverse Räume bespielt, vergnügliche, dringliche und inadäquate; und einer Hochstapler_in, die immer eine Figur zu ihrem Besten gibt. Zahlreiche Forschungsprojekte seit 2023.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich. Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft.

Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Studiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Bisherige guest_*talks in der aktuellen Reihe:

Mi. 09.04.2025, 17.00 Uhr
Der Filmemacher Samir im Gespräch mit Film- und Kulturwissenchaftlerin Marcy Goldberg, mit Fokus auf Samirs neuen Film «Die Wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer»

Mi. 23.04.2025, 18.00 Uhr
Stirnimann-Stojanovic
, Künstler:innen-Duo, im Gespräch mit der Kuratorin Bassma El Adisey zu ihrer kollektiven Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Sozialkritik.

Mi. 07.05.2025, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Monika Dommann, Historikerin, Autorin und Professorin am Historischen Seminar der Universität Zürich, im Gespräch mit Denise Bertschi, Postdoktorandin am Collegium Helveticum und Künstlerin. Im Fokus: «Materialfluss. Eine Geschichte der Logistik an den Orten ihres Stillstands», das 2023 erschienene Buch von Monika Dommann.

Einführung durch das guest_*talks-Team. Kontakt für weitere Information: Daniel Hauser, F+F-Dozent und Mitglied des guest_*talks-Teams.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Go Mio: der geheime Grund der Weltkultur
25.04.–15.06.2008
Ausstellungseröffnung
Do. 24.04.2008 um 19.00 Uhr in Anwesenheit der KünstlerInnen
Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, Deutschland
«Eine Installation über das Forschungsinstitut für das Backen kleinerer Brötchen»

In Zeiten, in denen Kultur gern als Heilmittel gesellschaftlicher Krisen verstanden wird, versucht RELAX (bestehend aus den KünstlerInnen Daniel Hauser, F+F-Studiengangsleiter bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Dozentin) den tatsächlichen Handlungsrahmen von
Kunst zu skizzieren.

Kreative, Künstlerinnen und Künstler sind häufig aufgefordert, ausserkünstlerische Problemlösungen zu entwickeln. Mit dem Projekt Go Mio gibt Relax eine doppelte Antwort auf diese Anforderung.

Die Ausstellung zeigt, wie Kunst sich darum bemüht, Kultur und ihre lokalen Nachbarn zusammenzuführen. Sie zeigt aber auch das zuweilen kritische, zuweilen komische Spannungsverhältnis, das zwischen der Kunst und dem an sie herangetragenen Anspruch besteht.

Die Recherchen wurden auf Einladung von Gerrit Gohlke (Publizist & Kurator in Berlin, F+F-Dozent für Medienkunst) im Rahmen des Projektes «Borderline» (PACT - Zollverein) realisiert und für die Präsentation im Museum Folkwang weiterentwickelt.

 
RELAX (chiarenza & hauser & co), a word a day to be wiped away, Sinopale 5, Sinop/TR, 2014.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
a word a day to be wiped away
14.02.–14.03.2015
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Im Corner College in Zürich wird die Archiv-Ausstellung «Collecting the Future. 2014-2006-2016. A Sinopale Exhibition» eröffnet, die Auszüge aus den verschiedenen Versionen der Sinopale, der Sinop Biennale in Sinop, Türkei, vorstellt und auch einen Ausblick auf 2016 gibt.

Kuratiert wird die Ausstellung vom Corner College Collective CCC, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner, Benjamin Egger, Esther Kempf, Alan Roth und Dimitrina Sevova, zusammen mit dem Künstler und Kurator T. Melih Görgün aus Istanbul, der letzten Dezember auch kurz die F+F besucht hat, auch als Vertreter der Mimar Sinar Fine Arts University Istanbul.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Barbara Lee Artist Lecture Series
Mi. 19.06.2013, 20.30 Uhr
RELAX sind seit Anfang Juni und bis Mitte August Artist Faculty Residents einer New Yorker Stiftung, die in Skowhegan in Maine einen Summercampus betreibt. Der 1946 ursprünglich von und für New Yorker KünstlerInnen gegründete Sommerort hat sich ab den 60er Jahren auf die USA und seit einiger Zeit auf die ganze Welt geöffnet.

In Skowhegan halten RELAX in der Barbara Lee Lecture Series am Mittwoch 19.6. um 20.30 einen Vortrag zu ihren bisherigen Projekten und Arbeiten. Die Einführung zum Vortrag hält die New Yorker Künstlerin Sheila Pepe.
Ab ins neue Wintersemester!
Mitteilungen
Bildende Kunst und Mediendesign
Einführungsveranstaltungen
02.10.2003
Einführung Medien um 10.00 Uhr
Einführung Kunst 11.00 Uhr
Die Studierenden aller Klassen des Mediendesigns werden um 10.00 Uhr an der Anemonenstrasse durch Fachleiter Daniel Hertli und die beiden neuen Klassenleiter Nick Widmer (FMD) und Franka Grosse (GMD) begrüsst. Ihr werdet über die Neustrukturierung der Mediendesignausbildung und über weitere News an der F+F informiert. Dann erhaltet Ihr die Gelegenheit, Euch für die verschiedenen MD-Projekte und Kurse einzuschreiben und einige der Dozierenden kennenzulernen.

Die neuen Kunststudierenden treffen sich um 10.00 Uhr an der Hardturmstrasse (H204), wo sie durch Fachleiter Daniel Hauser und Rektor Sandi Paucic empfangen werden und eine Einführung ins F+F-Kunststudium erhalten. Um 11.00 beginnt dann für alle KS-StudentInnen eine obligatorische Veranstaltung zum Thema Kunst und Beruf, in der Fragen rund um das Berufsbild KünstlerIn, Kunstmarkt und Kunstszene behandelt werden.

Allen F+F-Studierenden eine guten Start ins neue Semester!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Treffpunkt Bundesplatz: Die Qual der Wahl
Live-Sendung vom Bundesplatz in Bern, DRS2
Do. 22.09.2011, 9.00–11.00 Uhr
Die Vervielfältigung der Optionen hat alles und jedes erfasst. Die Warenwelt bietet alles Erdenkliche, das Privatleben viele Lebensentwürfe, die Politik unzählige Kandidierende. Wir schwimmen in einem Meer der Möglichkeiten. Wie gehen wir damit um? Was macht diese Freiheit mit uns? Ist der Individualismus ein Beruhigungsmittel, um aufrührerisches Potential marktwirksam umzupolen? Kritik an der Marktseligkeit, Verweigerung, die Sucht nach legalen und illegalen Substanzen, die Häufigkeit etwa von Depressionen deuten auf ein Unbehagen. Die Sicherheit alter Strukturen ist zerbröckelt, das Individuum habe sich von Klassenzugehörigkeit und Normen befreit.

Die Wahl als Pflicht
Wenn aber der Einzelne die Möglichkeit, ja die Pflicht hat, seine Potentiale zu entfalten, ist er selbst für sein Glück und Unglück verantwortlich. Deshalb fürchtet er sich vor dem Scheitern und leidet daran, dass er sein Ideal nicht erreichen kann. Was dann?

Gedanken, die DRS2 in drei Gesprächen über Kunst und Kultur, über Marketing, Werbung & Design und über Politik zur Diskussion stellt.

Die Diskussionsrunden
Mit Barbara Basting, Beatrice Born, Raphael Zehnder und Roland Fleig und den Gästen Daniel Hauser (RELAX), Herbert Bolliger (Migros), Frank Bodin (Euro RSCG), Britta Pukall (Milani Design), Oswald Sigg (Ex-Bundesratssprecher), Gisela Widmer (Autorin) und Julien Fiechter (Smartvote).
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Radiobeitrag zu «An die Arbeit! Kunst in der Shedhalle»
Fr. 07.12.2007
22.06–22.35 Uhr
DRS2 - Reflexe
auch online oder als Podcast
Katharina Schlieben und Soenke Gau arbeiten als Kuratoren der Shedhalle in
Zürich an thematischen Reihen: «Work to do» heisst die
aktuelle Ausstellung, die sich mit dem Thema der Selbstorganisation in
prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt.

Reflexe spricht mit den Ausstellungsmachern und den Künstlerinnen Martin Kaltwasser & Folke Köbbeling, Andrea Knobloch und Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser der KünstlerInnengruppe RELAX.
 
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2016: What we do for? What we do with? ein guest_*talk Vortrag mit Christian Philipp Müller
Mi. 28.09.2016
18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Der Vortrag ist Teil der guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F Schule für Kunst und Design. Die Reihe hat bisher im Juni im Le Foyer Zürich mit einem Gespräch zwischen der feministischen Ökonomin Mascha Madörin und Chus Martínez, Kunsthistorikerin, Museumskuratorin, Autorin und Leiterin des Instituts Kunst der FHNW Basel, Bezug genommen auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die 2016 unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures in Zürich stattgefunden hat.
 
Die guest_*talk-Reihe: What we do for? What we do with? lädt regelmässig zu Fragestellungen ein wie etwa: Wie kann Kunst aus der Begegnung mit Transformation und Veränderung Wissen durchproben? Wie können es experimentelle künstlerische Sprachen schaffen, sich der Instrumentalisierung zu entziehen und zugleich neue Konstellationen zu entwickeln, die überraschende Wirkungen zeigen, so auch der Macht? Inwiefern sind Kollaborationen und Allianzen, die das «mit» anstelle des «für» setzen, die dazu erforderlichen Verstärker?

Christian Philipp Müller setzt sich in seiner Arbeit mit Ort und Zeit seiner Ausstellungsorte auseinander. Seine multimedialen Installationen und Performances zeichnen sich durch eine akribische Recherche aus: So werden diese stets durch ausführliche Interviews mit den Beteiligten vor Ort vorbereitet.
 
Auf Einladung der Kuratorin Patrizia Keller am Nidwaldner Museum beschäftigte er sich nun mit der aus über 17’000 Objekten bestehenden Sammlung mit Werken aus der Zentralschweiz und Nidwaldens. Rasch fiel seine Wahl auf die grössten Objekte der Kollektion: etwa einer mobilen Schnapsbrennerei aus dem Jahre 1930, welche dem Museum 1983 als Dauerleihgabe von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung übergeben wurde; einem Leichenwagen aus der letzten Jahrhundertwende (Ende 19./Anfang 20. Jh.) als Dauerleihgabe der Kirchgemeinde Wolfenschiessen; einer riesigem, seidenen Landesfahne von 1802, die für den sogenannten «Stecklikrieg» angefertigt wurde oder einem Bild von Arnold Odermatt aus dem Jahre 1978, das einen Mann mit einem Ballon für einen Alkoholtest im Kanton Nidwalden vor der Kantonskarte im Profil zeigt.
 
Christian Philipp Müller wurde 1957 in Biel geboren und wohnt derzeit in Berlin. Er studierte an der F+F Zürich und an der Kunst-Akademie Düsseldorf. 1993 stellte er zusammen mit Andrea Fraser und Gerwald Rockenschaub im österreichischen Pavillon der Biennale di Venezia aus. 1997 nahm er an der documenta X und 2012 an der documenta 13 teil. 2007 war seine retrospektive Ausstellung im Museum Gegenwart, Kunstmuseum Basel zu begutachten. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum sind seit vielen Jahren zu sehen: zum Beispiel im Klostergarten Melk oder auf dem Campus des Bard College, Annandale-on-Hudson, NY. Von 2011 bis 2013 war Müller Rektor der Kunsthochschule Kassel. Seit 2016 unterrichtet er an der Akademie für bildende Künste in Nürnberg. Vom Bundesamt für Kultur BAK erhielt er 2016 den Prix Meret Oppenheim. Noch bis zum 16. Oktober 2016 ist seine Ausstellung aut vincere aut mori im Nidwaldner Museum in Stans zu sehen.

Organisation guest_*talk, Kontakt & Information: Daniel Hauser, Leiter Studiengang Kunst HF, F+F Schule für Kunst und Design. Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). 
Thomas Hirschhorn, What I can learn from you. What you can learn from me. (Critical Workshop), Remai Modern, Saskatoon, Canada, 2018. Courtesy of the artist and Remai Modern, Saskatoon
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2018: Where? Wo? ein F+F guest_*talk mit Thomas Hirschhorn
Mi. 19.12.2018, 18.30 Uhr
Kosmos Klub, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich, Eintritt frei
Mit seinem guest_*talk Was ich von Dir lernen kann. Was Du von mir lernen kannst nimmt der Künstler Thomas Hirschhorn Bezug auf seinen kritischen Workshop, den er anlässlich der Eröffnungsausstellung im Remai Modern in Saskatoon in Kanada anfangs 2018 durchgeführt hat.

Für diese Ausstellung hat Hirschhorn das gesamte Erdgeschoss des Museums in einen Workshop-Raum verwandelt, wo er anschliessend während vier Wochen ganztägig anwesend war, um den Austausch von Wissen, Kompetenzen und Geschichten zwischen den Bewohner_innen von Saskatoon und den Museums-Besucher_innen zu erleichtern. Vorgängig zum Projekt hat Hirschhorn die lokale Bevölkerung, örtliche Gruppen und Organisationen getroffen, unter anderem auch um das Potential von Rollen wie jene der Lehrenden und der Lernenden zu erkunden, auch im Wissen, dass dieses Verhältnis immer wieder umgedreht werden kann. 

Der Künstler Thomas Hirschhorn ist bekannt für seine Monumente wie etwa das Bataille-Monument zur documenta 11 von 2002 in Kassel oder das Gramsci-Monument von 2013 in der Siedlung Forest Houses in der New Yorker Bronx. Die von ihm 2016 kuratierte Sommerakademie im Zentrum Paul Klee in Bern lief unter dem Titel Wo stehe ich? Was will ich?. Zurzeit arbeitet er u.a. an der Robert-Walser-Sculpture, die auf Einladung der Stiftung Schweizerische Plastikausstellung SPA Biel und kuratiert von Kathleen Bühler als Projekt für den öffentlichen Raum im Sommer 2019 zugänglich gemacht werden soll. 

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von Daniel Hauser, Leitung Studiengang Kunst HF und Team. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Performances, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Kosmos Klub – Eintritt frei

Einführung: Seraina Stefania, Künstlerin; Gesprächsmoderation: Mirjam Bayerdörfer, Künstlerin/Kuratorin
AugenBlicke, Performance Ausschnit, Heidy Baggenstos/Andreas Rudolf
Mitteilungen
Interaktive Medienkunst
Festivalsbeteiligung
19.11.–21.11.2004
ThesenTempel, Unternehmen Mitte | Kaffeehaus
täglich, permanent ab 10.00–24.00 Uhr
Fr 19.11.2004
BaZ CityForum ab 14.00 Uhr
Performance ab 19.00 Uhr
guest_*talk ab 19.30 Uhr
ThesenTempel 
Ein öffentliches Forum für Ideen und Auseinandersetzungen mit Interaktion.

Performance
AugenBlicke von Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf

guest_*talk
Der Mythos der Generalistin – Kunst im Spannungsfeld
Vortrag und Podiumsgespräch mit Gerrit Gohlke, Künstlerhaus Bethanien Berlin und Daniel Hauser, Leiter Studiengang Bildende Kunst, F+F Zürich


MetaWorx/InterAct
Eine Initiative von zwölf Abteilungen Schweizer Kunst-und Gestaltungsschulen mit dem Ziel interaktiven Medienarbeit als zentrales Bildungs- und Forschungsthema zu etablieren und eine öffentliche Auseinandersetzung zu initiieren.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Getaway #11
Di. 08.12.2015
RELAX will choose this Sunday’s getaway destination. Mirjam Bayerdörfer invited RELAX for the 11th Outside Sunday.

Marie-Antoinette and Daniel work together. They have been ever since they met. They added a “&co” to both their last names because they like to expand their cooperation and to include other people in their work. When I flipped through their catalogue lately I was astonished to find a lot of things listed they had not done. The catalogue’s retrospect of works includes all sorts of unrealized projects: proposals that were dismissed, Kunst am Bau concepts that were turned down, and so forth. Thinking about ”work” and “art work” it seemed brilliant to me to include hours of work, that at first glance were wasted. Useless efforts that point to the normality of working without result, without success or merit. To stretch visibly the range of activities that make up the art game.
Rather excited I told a friend. He did not think it was brilliant. He thought it was – vain. To add things that never led anywhere to your official record, making it look even more extensive. On the catalogue’s first page it says: du bist was du liest wir sind was du willst.* –

“Outside Sundays” is an ongoing series of afternoon getaways extending the concepts behind “Theory Tuesdays” and “Practical Fridays”. On two Sundays a month, an invited person chooses a destination to visit together. It will not be published beforehand.
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.

RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im Gespräch mit Barbara Basting.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Nachbilder
am Montag 27.5. um 18.30
Das Kino im Kunstmuseum Bern zeigt im Rahmen von «Nachbilder» die Videos «Reservoir news» (2010) und «wem das Bier?» (2005) von RELAX (chiarenza & hauser & co) als Nachbilder auf die Videoarbeit «Vertical Roll» (1972) der US-amerikanischen Künstlerin Joan Jonas.

Dazu findet im Anschluss ein Gespräch statt mit Annick Haldemann, Kuratorin und Verantwortliche für AC Stipendien, Daniel Suter von Marks Blond Project und Esther Maria Jungo, Kuratorin.
«Offizielle Übergabe», UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Künstler Daniel Hauser, Bundesrat Joseph Deiss.
Mitteilungen
INLAY
Intervention
20.09.2004
UNO Hauptgebäude, New York
INLAY ist das Projekt enstanden aus der Partnerschaft von :mlzd Architekten, Buchner Bründler Architekten und RELAX/Chiarenza & Hauser.

Zudem hat das Wort INLAY hat die sinnbildliche Bedeutung einer Einlage oder Intarsie, reflektiert zugleich den Charakter der  umschrieben werden.
RELAX, reservoir news, 2010 (Video, HDV, 30'')
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
reservoir news
14.11.2013 um 18.00 Uhr
ZHdK, Pfingstweidstrasse 6, 8005 Zürich.
Das Video «reservoir news» von RELAX (chiarenza & hauser & co) - bestehend aus Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Kunstdozentin und Daniel Hauser, Leiter des Studiengangs Bildende Kunst - wird im Rahmen des internationalen ZHdK-Symposiums «the diagrammatic practice of the micropolitical», kuratiert von Dimitrina Sevova und Christoph Brunner gezeigt. «reservoir news» handelt vom Versuch eines Teams, Banken und Finanzinstitute zu retten und spielt im Finanzdistrikt von Warschau.