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«daniel hauser»
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Daniel Hauser
Mobilitäten und internationalen Austausch
RELAX, reservoir news, 2010 (Video, HDV, 30'')
Öffentliche Veranstaltungen
reservoir news
14.11.2013 um 18.00 Uhr
ZHdK, Pfingstweidstrasse 6, 8005 Zürich.
Das Video «reservoir news» von
RELAX (chiarenza & hauser & co) - bestehend aus Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Kunstdozentin und Daniel Hauser, Leiter des Studiengangs Bildende Kunst - wird im Rahmen des internationalen ZHdK-Symposiums «
the diagrammatic practice of the micropolitical», kuratiert von Dimitrina Sevova und Christoph Brunner gezeigt. «reservoir news» handelt vom Versuch eines Teams, Banken und Finanzinstitute zu retten und spielt im Finanzdistrikt von Warschau.
«Offizielle Übergabe», UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Künstler Daniel Hauser, Bundesrat Joseph Deiss.
INLAY
Intervention
20.09.2004
UNO Hauptgebäude, New York
INLAY ist das Projekt enstanden aus der Partnerschaft von :mlzd Architekten, Buchner Bründler Architekten und RELAX/Chiarenza & Hauser.
Zudem hat das Wort INLAY hat die sinnbildliche Bedeutung einer Einlage oder Intarsie, reflektiert zugleich den Charakter der umschrieben werden.
RELAX (chiarenza & hauser & co)
you pay but you don't agree with the price
Paper cup, 1994/2002
Öffentliche Veranstaltungen
Forum «Kunst – SCHAFFEN?!»
Mi. 30.03.2016
um 20.00 Uhr
Kunsthaus Zofingen
General Guisan-Strasse 12
4800 Zofingen
Gäste:
Edith Krebs, Kulturjournalistin, Leiterin SIKART Lexikon, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich
Eva Maria Würth, Künstlerin, Mitglied Zentralvorstand von visarte
Daniel Hauser, Künstler und Mitglied von RELAX (chiarenza & Hauser & co), Leiter Studiengang Kunst, F+F Schule für Kunst und Design
Oliver Krähenbühl, Künstler, Vorstandsmitglied von visarte Aarau
Inhalt/Denkanstösse: Leben mit der Kunst heisst auch sich auseinandersetzen und sich herumschlagen mit mulitflexiblem Management, mit Auswahlverfahren, Jurierungen, Beurteilungskriterien, Präsentieren, Bitten und Betteln um Unterstützungsbeiträge... um nur einen kleinen Teil des nicht sichtbaren Büro- und Kommunikations-Alltag eines Kunstschaffenden zu nennen. Und am Ende - wie schaut es dann aus mit dem Überleben in der Kunstwelt? Wie sind die sozialen Sicherheiten und welche Honorare bleiben?
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:
2022
2021
- Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
- Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
- Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
- Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
- Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
- Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
- Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
- Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
- Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
- Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
- Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
- Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
- Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
- Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
- Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
- Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
- Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
- 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
- Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
- Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
- Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
- Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
- Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
Ab ins neue Wintersemester!
Bildende Kunst und Mediendesign
Einführungsveranstaltungen
02.10.2003
Einführung Medien um 10.00 Uhr
Einführung Kunst 11.00 Uhr
Die Studierenden aller Klassen des Mediendesigns werden um 10.00 Uhr an der Anemonenstrasse durch Fachleiter Daniel Hertli und die beiden neuen Klassenleiter Nick Widmer (FMD) und Franka Grosse (GMD) begrüsst. Ihr werdet über die Neustrukturierung der Mediendesignausbildung und über weitere News an der F+F informiert. Dann erhaltet Ihr die Gelegenheit, Euch für die verschiedenen MD-Projekte und Kurse einzuschreiben und einige der Dozierenden kennenzulernen.
Die neuen Kunststudierenden treffen sich um 10.00 Uhr an der Hardturmstrasse (H204), wo sie durch Fachleiter Daniel Hauser und Rektor Sandi Paucic empfangen werden und eine Einführung ins F+F-Kunststudium erhalten. Um 11.00 beginnt dann für alle KS-StudentInnen eine obligatorische Veranstaltung zum Thema Kunst und Beruf, in der Fragen rund um das Berufsbild KünstlerIn, Kunstmarkt und Kunstszene behandelt werden.
Allen F+F-Studierenden eine guten Start ins neue Semester!
Wozu? Eine Ausstellung von Studierenden der F+F der Bereiche Bildende Kunst und Fotografie
13. April bis 4. Mai 2013
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31
Wozu?
Gregory Hari, Emma Bywater, Gianluca Trifilo, Jan Sebesta, Jazmin Taco, Josephine Nobile, Maria Kurz, Aline Rutschmann, David Suter, Tirza Stingelin, Serafin Schlüchter, Liridon Sulejmani
Vernissage: Freitag, 12. April, 18.30 Uhr
Ausstellung: 13. April - 4. Mai 2013
Wozu? ist eine Gruppenausstellung von Studierenden der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich zum Thema Kunst und Kirche. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigen Arbeiten, die in Bezug zur Wasserkirche entstanden sind.
Während zwei Semestern wurde die Wasserkirche historisch und architektonisch erkundet. Auf Basis der Recherche sind Arbeiten entstanden, die Architektur, Atmosphäre und Geschichte des Ortes beleuchten, und fragen, was ein Kirchenraum gestern und heute bedeutet.
Aspekte wie Licht, Materialität, Dimensionen und Akustik waren Teil der Auseinandersetzung, die in individuelle, sehr unterschiedliche Skulpturen, Projektionen und Installationen mündete. Das Spirituelle und Unsichtbare wurde im Wasser oder in den Steinmetzzeichen des Gewölbes gesucht. Die Stadtheiligen Felix und Regula boten Anlass, über Gewalt und Märtyrertum nachzudenken, aber auch, diese Geschichte ins Jetzt und Heute zu holen. Zwischenräume sind auf verschiedene Weise ausgelotet, Hemmschwellen im sakralen Raum abgebaut worden. Ist Gott im All oder im Mikrokosmos der Krypta?
Statements der Studierenden:
„Durch das Abenteuer Wasserkirche begegnete ich Krokodilen, Pfauen, Elefanten, Tänzerinnen und anderen Kartoffeln.“ Gregory Hary
„Neuland zu betreten ist mit Unsicherheit verbunden, aber offen sein und zuhören bedeutet für mich, weiter zu kommen.“ Jan Sebesta
"Die Ausstellung in, und die Zusammenarbeit mit der Wasserkirche ist ein erfrischender Sprung in einen grossen kühlen See, in Bewegung mit herein-und herabfliessenden Flüssen. Am Ufer dessen, versuchen wir uns zu platzieren." Josephine Nobile
„Ich freue mich auf meine erste öffentliche Ausstellung und finde auch, dass das Thema Kunst und Kirche geglückt ist. Nur den Titel finde ich etwas missglückt.“ Serafin Schlüchter
„Ich hatte Schwierigkeiten, mich mit dem Thema Kunst und Kirche anzufreunden. Es schien mir sehr eindimensional. Aber in der Auseinandersetzung wurde mir klar, dass ich dieses Thema sehr persönlich behandeln kann.“ Liridon Sulejmani
„Ich interessierte mich für das Thema Felix und Regula. Dabei geht es um den Tod, aus dem ich etwas Süsses machen will. So, dass man auf die Geschichte Lust bekommt.“ Maria Kurz
„Glaube und es wird so sein!“ Gianluca Trifilo
Die Studierenden wurden von Maya Bringolf, Sonja Freuler, Martina Guhl, Daniel Hauser, Christina Hemauer, Roman Keller, Romano Strebel, Andreas Vogel, Cornelia Vogelsanger, Dölf Wild und Raphael Zürcher unterstützt.
Vernissage
Freitag, 12.4., ab 18.30 Uhr mit DJ Knut und Bar
Konzert
Donnerstag, 18.4., 20 Uhr mit Dada Global, Organ Improvisation XI - XXI
Führung
Mittwoch, 24.4., 18:30 Uhr mit beteiligten Künstlern
Öffnungszeiten
Di 9-12, Mi-Fr 14-17, Sa 12-17 Uhr
Ort
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.
Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel
What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel
Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit
LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von
RELAX (chiarenza & hauser & co).
Für weitere Information steht Ihnen
Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Öffentliche Veranstaltungen
Radiobeitrag zu «An die Arbeit! Kunst in der Shedhalle»
Fr. 07.12.2007
22.06–22.35 Uhr
DRS2 - Reflexe
auch online oder als Podcast
Katharina Schlieben und Soenke Gau arbeiten als Kuratoren der
Shedhalle in
Zürich an thematischen Reihen: «Work to do» heisst die
aktuelle Ausstellung, die sich mit dem Thema der Selbstorganisation in
prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt.
Reflexe spricht mit den Ausstellungsmachern und den Künstlerinnen
Martin Kaltwasser & Folke Köbbeling,
Andrea Knobloch und Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser der KünstlerInnengruppe
RELAX.
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2021: Wicked Little Town. Ein guest_*talk mit Fanny Hauser und Viktor Neumann
Fr. 28.5.2021, 18.00–20.00 Uhr
Kunsthalle, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Wicked Little Town bildet den Abschluss des gemeinsamen kuratorischen Stipendiums von Fanny Hauser und Viktor Neumann, das von der
Gebert Stiftung für Kultur in Rapperswil-Jona vergeben wurde. Die Beiträge der über 50 Autor*innen sind eigens für diese Publikation entstanden, übersetzt oder neu kontextualisiert worden und greifen immer wieder das zentrale Themenfeld des gemeinsamen Stipendiums auf: die Bedeutung von Bündnissen und Solidarität jenseits von Zeit, Raum und Verwundbarkeiten. Die Publikation vereint eine Vielzahl von Beiträgen zu Traditionen und Imaginationen von Widerstand und Dissidenz, Zusammenhalt und Freundschaft. Die verschiedenen Beträge umfassen u.a. Essays, Konversationen, Gedichte, Theaterstücke, Transkripte von Videoarbeiten, visuelle Beiträge sowie eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten, die dem Medium Buch angepasst oder dafür entwickelt wurden.
Fanny Hauser lebt und arbeitet als Kunsthistorikerin und Kuratorin in Wien. Sie ist Mitbegründerin und Co-Direktorin des 2016 gegründeten Kunstvereins Kevin Space, in Wien. Von August 2019 bis März 2021 war sie (gemeinsam mit Viktor Neumann) im Rahmen des kuratorischen Stipendiums der Gebert-Stiftung für Kultur in Rapperswil (Schweiz) als Kuratorin tätig. Sie ist Gründungsmitglied von Haus, einem gemeinsam organisierten jährlichen Ausstellungsformat, und seit 2020 Mitglied des Kuratorischen Beirats der Biennale für Freiburg.
Viktor Neumann ist Kurator und Kunsthistoriker. Von August 2019 bis März 2021 war er (gemeinsam mit Fanny Hauser) im Rahmen des kuratorischen Stipendiums der Gebert-Stiftung für Kultur in Rapperswil (Schweiz) als Kuratorin tätig. Aktuell ko-kuratiert er Ausstellungen und Projekte für den Württembergischen Kunstverein, Stuttgart, Kölnischer Kunstverein und Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. Seit 2020 ist er Gastprofessor für Kuratorische Studien an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Die
guest_*talks-Reihe ist eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des
Studiengang Kunsts, aktuell bestehend aus Kira van Eijsden, Gökçe Ergör, Daniel Hauser, Deliah Keller, Alexandra Paya, Caroline Stadelmann und Seraina Stefania. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die
guest_*talks leben von Konzerten, Performances, Vorträgen, Gesprächen, Spaziergängen, Führungen und anderen Formaten.
Die
guest_*talks-Reihe 2020/21 bringt mit der Frage «Who Cares?» vor dem Hintergrund von Covid-19 und weiterer anhaltender globaler und lokaler Krisen jene Ambivalenz ins Spiel, die sich im Umgang mit diesen Krisen irgendwo zwischen Empathie und Sorglosigkeit kaum nachvollziehbar hin- und her bewegt.
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.
Im Buch ist auch ein Beitrag von
RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.
«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den
Verein Shedhalle Zurich.
Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz
Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende
Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an
RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.
RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im
Gespräch mit Barbara Basting.
Öffentliche Veranstaltungen
Gefährliche Kreuzungen
mit Relax
Ausstellung
23.10.–30.11.2006
München
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
RELAX will choose this Sunday’s getaway destination. Mirjam Bayerdörfer invited RELAX for the 11th Outside Sunday.
Marie-Antoinette and Daniel work together. They have been ever since they met. They added a “&co” to both their last names because they like to expand their cooperation and to include other people in their work. When I flipped through their catalogue lately I was astonished to find a lot of things listed they had not done. The catalogue’s retrospect of works includes all sorts of unrealized projects: proposals that were dismissed, Kunst am Bau concepts that were turned down, and so forth. Thinking about ”work” and “art work” it seemed brilliant to me to include hours of work, that at first glance were wasted. Useless efforts that point to the normality of working without result, without success or merit. To stretch visibly the range of activities that make up the art game.
Rather excited I told a friend. He did not think it was brilliant. He thought it was – vain. To add things that never led anywhere to your official record, making it look even more extensive. On the catalogue’s first page it says: du bist was du liest wir sind was du willst.* –
“Outside Sundays” is an ongoing series of afternoon getaways extending the concepts behind “Theory Tuesdays” and “Practical Fridays”. On two Sundays a month, an invited person chooses a destination to visit together. It will not be published beforehand.
Öffentliche Veranstaltungen
DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit
RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung
DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.
Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.
Mit Werken von
Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo,
Thomas Hirschhorn,
Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun,
RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld,
Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
Yellow Creature
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Yellow Creature
Eine legendäre Ausstellung im Kunstmuseum Luzern 1974, Transformer – Aspekte der Travestie fragte nach der Auflösung der Geschlechterrollen.
Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.
Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?
Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozent_in), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
RELAX auf SF DRS
RELAX UNO
30.06.2004,14.00 Uhr
01.07.2004,14.00 Uhr
SF1, B.Magazin
Luzia Schmid dokumentiert für
RELAX Studios das Projekt «Inlay», das Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO – mit Aufnahmen aus dem Relax-Studio in Zürich und dem UNO-Hauptgebäude in New York.
Daniel Hauser ist F+F Abteilungsleiter Kunst, Marie-Antoinette Chiarenza ist F+F Dozentin für Video und Installation.
Portrait vor dem Swissmill-Silo im Zürcher Kreis5 (Tagesanzeiger, 2023)
guest_*talk-Reihe *NERGIES: MONIKA DOMMANN im Gespräch mit DENISE BERTSCHI
Mi. 07.05.2025, 19.30 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei
Prof. Dr. Monika Dommann ist Historikerin, Autorin und Professorin am Historischen Seminar der Universität Zürich. Anlass zum guest_*talk ist ihr 2023 Buch Materialfluss. Eine Geschichte der Logistik an den Orten ihres Stillstands. Das Gespräch leitet Denise Bertschi, Postdoktorandin am Collegium Helveticum und Künstlerin.
Spätestens seit der Coronapandemie, dem im Suez-Kanal stecken gebliebenen Containerschiff Even Given und dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wurde spürbar, was es heisst, wenn Lieferketten unterbrochen sind, Ladenregale plötzlich leerbleiben oder wenn etwa die Beschaffung von Energieträgern neu aufgezogen werden muss, um unabhängiger zu werden von russischen Gaslieferungen. Obschon wir in Gesellschaften leben, die sehr stark auf den Konsum von Gütern ausgerichtet sind, und obschon der Zugriff auf diese vor allem mittels logistischer Prozesse möglich wird, bleibt das Wissen um logistische Praktiken meist eine klaffende Lücke.
Mit «Materialfluss» bietet Monika Dommann ein grosszügiges Angebot für einen Umgang mit dieser Lücke. Zunächst als packende Erzählung, die immer von den Menschen und ihren Handreichungen ausgeht, die trotz komplexer Logistikabläufe unverzichtbar sind. Dann als eine kritische Annäherung, die verständlich macht, weshalb ein politisches Bewusstsein notwendig ist für die Lieferketten, an welchen wir täglich hängen. Schliesslich weil sie auch visuell vorgeht, und für ihre Studie zurückgegriffen hat auf eine Vielzahl von Kinofilmen, auf Alltagsgrafiken auf Verpackungen sowie auf fotografische Bilder etwa eines auf einer Europalette performenden Politikers oder von Architekturen wie Zollfreilager und Getreidesilos. Sie selbst hat sich für ein Interview im Tages-Anzeiger (2023) vor dem Swissmill-Silo im Zürcher Kreis 5 fotografieren lassen. Womit sie nicht einfach für die Sichtbarkeit einer logistischen Infrastruktur posiert, sondern für diese einsteht und sie als Teil eines kulturellen Selbstverständnisses ins Bild setzt.
Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich.
Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft. Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.
Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Studiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer.
Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.
Vorschau & Save the Date
Mi. 21.05.2025, 18.00 Uhr
F+F guest_*talk mit KIM DE L’HORIZON, Autor:in von Lyrik, Prosa und Theaterstücken, Schauspieler:in und Aktivist:in im Gespräch.
Die guest_*talks-Reihe *NERGIES wird im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich durchgeführt – Eintritt frei!
Öffentliche Veranstaltungen
feu sacré
20.09.2013–05.01.2014
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Mit dem Werk «sowohl als auch, aussi bien que, as well as» ist
RELAX in «
feu sacré» im Kunstmuseum Bern vertreten. Die Ausstellung findet zum 200. Geburtstag der Bernischen Kunstgesellschaft und zeigt ausgewählte Werke von AC-Stipendiat*innen von 1942–2012.
Hund mit «Artwork as Institution. Stephen Willats», Bild: Lucie Kolb
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Artwork as Institution. Stephen Willats Buchvernissage
Mi. 22.05.2019, 18.00 Uhr
ARCHIV & UC Books, Erikastrasse 11, 8003 Zürich
Die Publikation versammelt zum ersten Mal die Mosaic-Arbeiten des britischen Künstlers
Stephen Willats, die in den 1990er Jahren in Grossbritannien und Finnland entstanden sind. In diesen Arbeiten nützt Willats das Medium Buch um mit Leuten in einen Austausch zu treten und in Nachbarschaften, Museen und Buchläden einen Raum zu schaffen, der das Knüpfen sozialer Bande ermöglicht. Es handelt sich um einen kollaborativen Prozess, durch den Willats das Beziehungsgeflecht zwischen Künstler_in, Kunstwerk, Publikum und Gesellschaft neu definiert; ein Prozess des Instituierens, in dem das Kunstwerk seine eigene Institution wird. Stephen Willats wird exklusiv für die Buchvernissage dokumentarisches Material zu den Mosaic-Arbeiten aus seinem Archiv zeigen.
Vorgängig findet am Nachmittag ein guest_*talk-Seminar mit Stephen Willats im Studiengang Kunst HF an der F+F Schule für Kunst und Design statt. Willats künstlerische Praxis hat Ende der 1950er Jahre als Autodidakt in London begonnen. Heute sind vor allem seine Foto-Text-Arbeiten, seine Diagramme und Collagen bekannt. Diese entstehen meist in direktem Zusammenhang mit jenen Vorgängen, die Willats untersucht, wenn er mit Menschen etwa aus einem Quartier, einer Hochhaussiedlung oder einem Club über eine bestimmte Zeit zusammenarbeitet. Organisiert und geleitet wird das Seminar vom guest_*talks-Team mit Aurora Corrado, Gökçe Ergör, Daniel Hauser, Mirjam Hurschler, Deliah Keller, Hamed Rashtian, Mélanie Savelkouls und Seraina Stefania und dem Studiengang Kunst der F+F
Am 24. Mai 2019 eröffnet Stephen Willats die Ausstellung Languages of Dissent im Migros Museum für Gegenwartskunst. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in Willats’ künstlerische Tätigkeit seit den 1960er-Jahren.
Artwork as Institution. Stephen Willats, Brand-New-Life. Magazin für Kunstkritik, 2019. Beiträge von Jamie Allen, Bernhard Garnicnig, Elsa Himmer, Lucie Kolb, und Stephen Willats, ISBN 978-3-033-07267-l
Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von Daniel Hauser, Leiter Studiengang Kunst HF und Team