Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Bild des Monats
03.–31.07.2012
Aargauer Kunsthaus, Aargauerpl., 5001 Aarau
1983 begannen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser ihre Zusammenarbeit. Bis 1997 realisierten sie ihre Werke unter dem Namen Chiarenza & Hauser, danach nannten sie sich RELAX (chiarenza & hauser & co). Durch die Erweiterung der Aufzählung mit dem Kürzel 'co' als einer Variablen für wechselnde Kooperationen und Komplizenschaften weisen Chiarenza und Hauser auf ihre multiple Autorschaft hin.

RELAX machen mit ihren Arbeiten auf latente Hierarchien im alltäglichen Leben aufmerksam, welche als gesellschaftliche Konventionen wahrgenommen werden. Seit Beginn der neunziger Jahre ist denn auch die Auseinandersetzung mit feministischen Anliegen ein wiederkehrendes Thema. Als ein Resultat dieser Beschäftigung kann die dreiteilige Fotoarbeit du bist was du siehst wir sind was du willst (1991/1994) aufgefasst werden, die zur Zeit in der Ausstellung Lichtsensibel präsentiert wird. Mittels Gestik und Kulisse wird im ersten Bild das berühmte Porträt von Gabrielle d'Estrées et de sa sœur la duchesse de Villars (um 1594) aus der zweiten Schule von Fontainebleau nachgestellt. Der Geschlechtertausch und die Kostümierung führen allerdings zur Sexualisierung der ursprünglich medizinischen Geste des Kneifens in die Brustwarze. In der zweiten Fotografie lachen die Künstler über die eigene Farce. Die dritte Darstellung legt schliesslich den Kulissenbau und damit die Konstruiertheit des Bildes offen.

Die Arbeit wurde 1991 zunächst für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift du. Zeitschrift für Kultur realisiert. Zusammen mit einem Künstlermanifest liessen RELAX die zweite und dritte Fotografie abdrucken. Ein Insert mit der Phrase du ist, was du liest, und wir sind, was du willst begleitete die Bilder, wobei sich das «du» auf den Zeitschriftentitel bezog. Zeitgleich verwendeten RELAX die erste Fotografie für Einladungskarten und Plakate der Ausstellungsserie we won't party alone (1991-1992). Als der damalige Direktor des Aargauer Kunsthauses, Beat Wismer, entdeckt hatte, dass die Trilogie auch eine eigenständige Fotoarbeit ist, bekundete er 1992 bei RELAX sein Interesse für einen Ankauf. Nach der Realisation im beabsichtigten Format ging das Werk 1994 unter neuem Namen in die Sammlung des Kunsthauses über.
Foto: Portrait Stirnimann-Stojanovic © Thalles Piaget
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talk-Reihe *NERGIES: STIRNIMANN-STOJANOVIC im Gespräch mit der Kuratorin BASSMA EL ADISEY
Mi. 23.04.2025, 18.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Stirnimann-Stojanovic ist ein Künstler:innen-Duo, das seit 2015 besteht und in Zürich arbeitet. Es setzt sich aus Nathalie Stirnimann, geboren in Fribourg (CH), und Stefan Stojanovic, geboren in Vranie (Serbien), zusammen. Ihre kollektive Zusammenarbeit wird jedoch regelmässig erweitert: So werden etwa die gehäkelten Elemente ihrer Werke von Vesna Stojanovic, Stefans Mutter, realisiert.

Beim Verkauf ihrer Werke fliesst zudem ein Teil des Erlöses an die in Zürich ansässige aktivistische Gruppe SoliSoli, deren Mitglieder sie sind. Diese wiederum unterstützt zwei Non-Profit-Organisationen in Serbien und Bosnien-Herzegowina, die fragilisierten und geflüchteten Menschen rechtliche oder psychologische Unterstützung sowie Nahrung und Hygieneartikel zur Verfügung stellen.

Die künstlerische Praxis von Stirnimann-Stojanovic entfaltet so eine Wirkung, die weit über den Kunstkontext hinausreicht.

Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Sozialkritik. Sie thematisieren strukturelle Mängel sowohl in der Kunst wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Dabei geht es ihnen um Gerechtigkeit, um kollektive Sorge und um Umverteilung.

Ihre künstlerische Praxis ist nicht ohne Humor – im Gegenteil: Gerade dieser macht ihre Arbeiten oft zugänglich und einzunehmend. So etwa, wenn sie von der Frage ausgehen: «Was wäre wenn die Wände flexibel wären?» und diese in Form gehäkelter Backsteinschichten umsetzen – wie kürzlich zu sehen in der Ausstellung Wirtschaft mit Armut, Kunst ist Klasse! im Helmhaus Zürich. Oder aktuell in der Ausstellung Accumulation – Über Ansammeln, Wachstum und Überfluss im Migros Museum Zürich, wo sie die Installation WIN-WIN FOR LIFE (Edition 3) zeigen: 3'269 «Win For Life» Lottoscheine formen dort das Wort «LOSERS?» – mit vielen Os und einem Fragezeichen.

Die Arbeit läss sich als spekulative Strategie verstehen, die einerseits den Fortbestand ihrer künstlerischen Zusammenarbeit über das Glücksspiel ironisch absichern will – und gleichzeitig den Konkurrenzdruck im Kunstsystem pointiert kritisiert.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich.

Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft. Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Sudiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer.
Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Die guest_*talks-Reihe *NERGIES wird im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich durchgeführt – Eintritt frei!
Werner Matter mit den Experten Tersea Chen und Guido Nussbaum.
Mitteilungen
Diplomtag Kunststudium
Kurzbericht
11.06.2003
Eröffnung Diplomausstellung
26.06.2003
In einem Diskussions- und Präsentationsmarathon wurden zehn eingereichte Arbeiten von einer Jury, angeführt von den prominenten externen Experten Guido Nussbaum, Kunstschaffender aus Basel, und der Fotokünstlerin Teresa Chen unter die Lupe genommen.

Der Morgen war der Malerei, Fotografie und Zeichnung gewidmet. Am Nachmittag wurden Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst und Installation beuurteilt. Neben den praktischen Werken stellte die Jury immer wieder auch kritische Fragen zu den schriftlich eingereichten Arbeiten.

Ebenfalls anwesend waren die Mentoren Erik Dettwiler, Andreas Dobler, Sabine Hagmann, Felicity Lunn, Sandi Paucic und Christian Vetter. Daniel Hauser, Fachleitung Kunst, führte durch den Tag.

Von den 10 eingereichten Diplomarbeiten wurden 8 von der Jury angenommen. Den Studierenden Barbara Donnarumma, Stefan Küng, Werner Matter, Linda Moser, Natalie Prader, Stefanie Stöckli, Gustav Willeit und Tobias Zimmermann wird das F+F-Diplom in Bildender Kunst verliehen. Die Schulleitung gratuliert!

Vorträge
(kunst)kritik? gossip!
Endlich Kunst ohne Kritik?
30.05.2007
Talk um 19.00 Uhr
Konzert ab 22.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich, Aula, EG
Stall 6, Gessnerallee 6, Zürich
Die Podiumsdiskussion stellt die Fragen zur Kunstkritik noch einmal neu: Welche Orte belegt die Kritik heute? Welche Perspektiven eröffnen sich einer Kritik, die sich nicht mehr in der Selektion erschöpft? Welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich einer verwickelten Kritik? Welche Wünsche und Begehren werden mit der Veröffentlichung einer Kritik eingelöst? Welche Ansprüche verbindet welches Publikum mit der Kunstkritik?

Im Anschluss Konzert im Stall 6 des legendären Art Critic Orchestra aus Berlin.
 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Ausstellung von RELAX in Biel
Vernissage
Sa. 28.05.2005 um 17.00 Uhr
Ausstellung
29.05.–31.07.2005
Kunsthaus CentrePasquArt, Seevorstadt 71-75, Biel
Als konzeptuell arbeitende Kunstschaffende nutzen sie alle denkbaren Medien und sind mit Aussagen wie «alleine denken ist kriminell» (1991) und «we save what you give» (2004) bekannt geworden.

2004 haben sie u.a. das offizielle Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO, die Neugestaltung des GA200-Saales im UNO-Hauptgebäude New York, realisiert.

Unter dem Titel «die belege / les quittances / the receipts» haben sie eine neue, alle Ausstellungsräume umfassende, mehrteilige Installation erarbeitet, die sich nicht um das Geld aber um Menschen und Werte im Umgang mit Geld dreht.

Anlässlich der Ausstellung erscheint im Verlag edition fink eine Kunstpublikation.
Wozu? Eine Ausstellung von Studierenden der F+F der Bereiche Bildende Kunst und Fotografie
13. April bis 4. Mai 2013
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31
Wozu?
Gregory Hari, Emma Bywater, Gianluca Trifilo, Jan Sebesta, Jazmin Taco, Josephine Nobile, Maria Kurz, Aline Rutschmann, David Suter, Tirza Stingelin, Serafin Schlüchter, Liridon Sulejmani

Vernissage: Freitag, 12. April, 18.30 Uhr
Ausstellung: 13. April - 4. Mai 2013


Wozu? ist eine Gruppenausstellung von Studierenden der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich zum Thema Kunst und Kirche. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigen Arbeiten, die in Bezug zur Wasserkirche entstanden sind.
Während zwei Semestern wurde die Wasserkirche historisch und architektonisch erkundet. Auf Basis der Recherche sind Arbeiten entstanden, die Architektur, Atmosphäre und Geschichte des Ortes beleuchten, und fragen, was ein Kirchenraum gestern und heute bedeutet.
Aspekte wie Licht, Materialität, Dimensionen und Akustik waren Teil der Auseinandersetzung, die in individuelle, sehr unterschiedliche Skulpturen, Projektionen und Installationen mündete. Das Spirituelle und Unsichtbare wurde im Wasser oder in den Steinmetzzeichen des Gewölbes gesucht. Die Stadtheiligen Felix und Regula boten Anlass, über Gewalt und Märtyrertum nachzudenken, aber auch, diese Geschichte ins Jetzt und Heute zu holen. Zwischenräume sind auf verschiedene Weise ausgelotet, Hemmschwellen im sakralen Raum abgebaut worden. Ist Gott im All oder im Mikrokosmos der Krypta?

Statements der Studierenden:

„Durch das Abenteuer Wasserkirche begegnete ich Krokodilen, Pfauen, Elefanten, Tänzerinnen und anderen Kartoffeln.“ Gregory Hary

„Neuland zu betreten ist mit Unsicherheit verbunden, aber offen sein und zuhören bedeutet für mich, weiter zu kommen.“ Jan Sebesta

"Die Ausstellung in, und die Zusammenarbeit mit der Wasserkirche ist ein erfrischender Sprung in einen grossen kühlen See, in Bewegung mit herein-und herabfliessenden Flüssen. Am Ufer dessen, versuchen wir uns zu platzieren." Josephine Nobile

„Ich freue mich auf meine erste öffentliche Ausstellung und finde auch, dass das Thema Kunst und Kirche geglückt ist. Nur den Titel finde ich etwas missglückt.“ Serafin Schlüchter

„Ich hatte Schwierigkeiten, mich mit dem Thema Kunst und Kirche anzufreunden. Es schien mir sehr eindimensional. Aber in der Auseinandersetzung wurde mir klar, dass ich dieses Thema sehr persönlich behandeln kann.“ Liridon Sulejmani

„Ich interessierte mich für das Thema Felix und Regula. Dabei geht es um den Tod, aus dem ich etwas Süsses machen will. So, dass man auf die Geschichte Lust bekommt.“ Maria Kurz

„Glaube und es wird so sein!“ Gianluca Trifilo

Die Studierenden wurden von Maya Bringolf, Sonja Freuler, Martina Guhl, Daniel Hauser, Christina Hemauer, Roman Keller, Romano Strebel, Andreas Vogel, Cornelia Vogelsanger, Dölf Wild und Raphael Zürcher unterstützt.


Vernissage
Freitag, 12.4., ab 18.30 Uhr mit DJ Knut und Bar

Konzert
Donnerstag, 18.4., 20 Uhr mit Dada Global, Organ Improvisation XI - XXI

Führung
Mittwoch, 24.4., 18:30 Uhr mit beteiligten Künstlern

Öffnungszeiten
Di 9-12, Mi-Fr 14-17, Sa 12-17 Uhr

Ort
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Halbzeit – Ein Blick auf die Mitte des Lebens:
Gedanken, Träume, Tatsachen
06.11.2011–11.03.2012
Vögele Kulturzentrum Pfäffikon/SZ, Gwattstrasse 14, 8808 Freienbach
Die Ausstellung thematisiert die Halbzeit - In der Mitte des Lebens stehen. Nicht mehr jung, aber auf gar keinen Fall alt fühlen sich Menschen in der Lebensmitte. Diesem Gefühl will die interdisziplinäre Ausstellung nachgehen und einen Beitrag zur aktuellen Generationendiskussion leisten. Die Frage nach der Halbzeit, der Mitte wird in der Ausstellung immer wieder aufgegriffen und anhand künstlerischer Positionen und soziologischer Modelle diskutiert. Sie beschäftigt sich mit gegenwärtigen Lebensentwürfen der mittleren Generation und zeigt das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich tradierten Leitvorstellungen und persönlichen Präferenzen.

Strukturiert wird die Ausstellung nach folgenden Themen: Schönheit/ Gesundheit, Partnerschaft, Soziales Umfeld und Karriere.

In der Ausstellung sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler zu
sehen:

Seline Baumgartner, Olaf Breuning, Ines Doujak, Karin Fisslthaler, Haus am Gern (Barbara Meyer Cesta & Rudolf Steiner), Fee Hollmig, und Urs Lüthi, Rémy Markowitsch / Maya Roos, Manon, Muda Mathis & Sus Zwick, Claudia & Julia Müller, RELAX (chiarenza & hauser & co), Timm Ulrichs.
Thomas Hirschhorn, What I can learn from you. What you can learn from me. (Critical Workshop), Remai Modern, Saskatoon, Canada, 2018. Courtesy of the artist and Remai Modern, Saskatoon
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2018: Where? Wo? ein F+F guest_*talk mit Thomas Hirschhorn
Mi. 19.12.2018, 18.30 Uhr
Kosmos Klub, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich, Eintritt frei
Mit seinem guest_*talk Was ich von Dir lernen kann. Was Du von mir lernen kannst nimmt der Künstler Thomas Hirschhorn Bezug auf seinen kritischen Workshop, den er anlässlich der Eröffnungsausstellung im Remai Modern in Saskatoon in Kanada anfangs 2018 durchgeführt hat.

Für diese Ausstellung hat Hirschhorn das gesamte Erdgeschoss des Museums in einen Workshop-Raum verwandelt, wo er anschliessend während vier Wochen ganztägig anwesend war, um den Austausch von Wissen, Kompetenzen und Geschichten zwischen den Bewohner_innen von Saskatoon und den Museums-Besucher_innen zu erleichtern. Vorgängig zum Projekt hat Hirschhorn die lokale Bevölkerung, örtliche Gruppen und Organisationen getroffen, unter anderem auch um das Potential von Rollen wie jene der Lehrenden und der Lernenden zu erkunden, auch im Wissen, dass dieses Verhältnis immer wieder umgedreht werden kann. 

Der Künstler Thomas Hirschhorn ist bekannt für seine Monumente wie etwa das Bataille-Monument zur documenta 11 von 2002 in Kassel oder das Gramsci-Monument von 2013 in der Siedlung Forest Houses in der New Yorker Bronx. Die von ihm 2016 kuratierte Sommerakademie im Zentrum Paul Klee in Bern lief unter dem Titel Wo stehe ich? Was will ich?. Zurzeit arbeitet er u.a. an der Robert-Walser-Sculpture, die auf Einladung der Stiftung Schweizerische Plastikausstellung SPA Biel und kuratiert von Kathleen Bühler als Projekt für den öffentlichen Raum im Sommer 2019 zugänglich gemacht werden soll. 

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von Daniel Hauser, Leitung Studiengang Kunst HF und Team. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Performances, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Kosmos Klub – Eintritt frei

Einführung: Seraina Stefania, Künstlerin; Gesprächsmoderation: Mirjam Bayerdörfer, Künstlerin/Kuratorin
RELAX (chiarenza & hauser & co), supplément, 2009
Aluminium box, 21 x 14.5 x 7 cm, Editon
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Bye–bye la compagnie
Ausstellung
Sa. 15.10.–15.12.2016
Can, Faubourg de l'Hôpital 9, 2000 Neuchâtel
Das Projekt will den gängigen und heute dominierenden Arbeitsbegriff hinterfragen, der zum Beispiel von der 2016 in Zürich stattgefundenen Biennale Manifesta 11 vorwiegend affirmativ angegangen worden ist. Befragt werden nicht nur die künstlerischen sondern auch die kuratorischen Arbeitsweisen, die gemeinsam einen Betrieb aufrechterhalten, selbst wenn dieser häufig am Rande des Prekariats existiert. Das Gesamtbudget von Bye-bye la compagnie wird vom Künstler Bruno Botella aus Paris verwaltet. Mit ihm müssen die beteiligten Künstler_innen wie auch die Leitung des CAN verhandeln, um zu ihren Produktions- und Vermittlungsmitteln zu gelangen. 
 
Für Bye-bye la compagnie werden Künstler_innen, Theoretiker_innen, Vermittler_innen und weitere am Kunstumfeld Beteiligte während 2–3 Monaten in unterschiedlichster Form ins Geschehen eingreifen. Das Programm besteht zur Hauptsache aus Symposien, Lesungen und Performances in Räumen, die von Künstler_innen und dem kuratorischen Team eigens dafür eingerichtet worden sind. 
 
Geplant ist, dass am 9. und 10. Dezember aktuelle und ehemalige F+F-Studierende im Rahmen von Bye-bye la compagnie vorstellen und damit eigene Beiträge zu Thema beisteuern.
 
Mit dabei ist der F+F Studiengangsleiter Kunst HF, Daniel Hauser, mit seiner Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Nachbilder
am Montag 27.5. um 18.30
Das Kino im Kunstmuseum Bern zeigt im Rahmen von «Nachbilder» die Videos «Reservoir news» (2010) und «wem das Bier?» (2005) von RELAX (chiarenza & hauser & co) als Nachbilder auf die Videoarbeit «Vertical Roll» (1972) der US-amerikanischen Künstlerin Joan Jonas.

Dazu findet im Anschluss ein Gespräch statt mit Annick Haldemann, Kuratorin und Verantwortliche für AC Stipendien, Daniel Suter von Marks Blond Project und Esther Maria Jungo, Kuratorin.
RELAX (chiarenza & hauser & co), Videostill aus "Nose", Video, 2003
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Is It (Y)ours?
06.03.2014
Ausstellung mit Beiträgen von Fabian Chiquet, Clément Cogitore, Ellen Pau, Cai Fei, Christian Falsnaes, Tang Kwok Hin, Marianne Halter / Mario Marchisella, MAP Office, Cédric Maridet, Anne-Julie Raccoursier, RELAX (chiarenza & hauser & co)

Die Ausstellung wird eröffnet mit Stadtpräsidentin Corinne Mauch. Am selben Abend findet ein Vortrag von Roger M. Bürgel statt, vormaliger Leiter der documenta 12 Kassel 2007 und neuer Leiter des Johann Jacobs Museums in Zürich.
Presse
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Getaway #11
Di. 08.12.2015
RELAX will choose this Sunday’s getaway destination. Mirjam Bayerdörfer invited RELAX for the 11th Outside Sunday.

Marie-Antoinette and Daniel work together. They have been ever since they met. They added a “&co” to both their last names because they like to expand their cooperation and to include other people in their work. When I flipped through their catalogue lately I was astonished to find a lot of things listed they had not done. The catalogue’s retrospect of works includes all sorts of unrealized projects: proposals that were dismissed, Kunst am Bau concepts that were turned down, and so forth. Thinking about ”work” and “art work” it seemed brilliant to me to include hours of work, that at first glance were wasted. Useless efforts that point to the normality of working without result, without success or merit. To stretch visibly the range of activities that make up the art game.
Rather excited I told a friend. He did not think it was brilliant. He thought it was – vain. To add things that never led anywhere to your official record, making it look even more extensive. On the catalogue’s first page it says: du bist was du liest wir sind was du willst.* –

“Outside Sundays” is an ongoing series of afternoon getaways extending the concepts behind “Theory Tuesdays” and “Practical Fridays”. On two Sundays a month, an invited person chooses a destination to visit together. It will not be published beforehand.
Kontakte
Rektorat
Christoph Lang, Rektor
Bruno Hass, Prorektor
Lara Messmer, Rektoratsmitarbeiterin

Kommunikation & Marketing
Iris Delruby Ruprecht, Leitung
Kristin Brüggemann, Mitarbeit
Heike Hansen, Mitarbeit 

Fundraising
Michael Hiltbrunner

Exchange & Internationales
Daniel Hauser

Poolingkoordination
Maria Manzolini

Jugendkurse
Jasmine Colombo, Leitung

Gestalterischer Vorkurs
Alexandra D'Incau, Leitung
Mia Pradal, Assistenz

Foundation Year (Propädeutikum)
Yannick Billinger, Leitung

Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Marc Latzel, Leitung
Judith Stadler, Berufsbildnerin
Sara Pastor, Assistenz

Fachklasse Grafik EFZ/BM
Franziska Widmer, Leitung
Jens-Peter Volk, Berufsbildner
Laura Schwarz, Assistenz

Film HF, berufsbegleitend
Daniel Hertli, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Fotografie HF
Sarah Widmer, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Kunst HF
Gökçe Ergör, Co-Leitung
Latefa Wiersch, Co-Leitung 

Modedesign HF
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Visuelle Gestaltung HF
Jeannine Herrmann, Leitung
Ivie Ada Onaiwu, Assistenz

Weiterbildung Modedesign für Bekleidungsgestalter:innen EFZ
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Weiterbildungskurse
Ivan Becerro, Leitung
 
«Offizielle Übergabe», UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Künstler Daniel Hauser, Bundesrat Joseph Deiss.
Mitteilungen
INLAY
Intervention
20.09.2004
UNO Hauptgebäude, New York
INLAY ist das Projekt enstanden aus der Partnerschaft von :mlzd Architekten, Buchner Bründler Architekten und RELAX/Chiarenza & Hauser.

Zudem hat das Wort INLAY hat die sinnbildliche Bedeutung einer Einlage oder Intarsie, reflektiert zugleich den Charakter der  umschrieben werden.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
Kim de l'Horizon - Foto: Anne Morgenstern
guest_*talk-Reihe *NERGIES: KIM DE L’HORIZON im Gespräch mit PASCALE SCHREIBMÜLLER
Mi. 21.05.2025, 18.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Kim de l’Horizon ist als Autor*in und Schauspieler*in seit ein paar Jahren öffentlich sehr sichtbar und bezieht mit Essays auch hie und da Position. Etwa mit dem am 9.10.2022 in der Tageszeitung NZZ abgedruckten offenen Brief mit dem Titel «Lieber John Unbekannt, lieber Ueli Maurer, ihr habt mich geschlagen. Aber ich vergebe euch», der auch an den abtretenden Bundesrat Ueli Maurer gerichtet war.

Mit dem Essay «Diese Liebe für dieses Land» wiederum, den Kim anlässlich der Ausstellung «Apropos Hodler» im Kunsthaus Zürich (2024) für den Ausstellungskatalog verfasst hat, lässt sich Kim sehr direkt auf die Wirkung der Werke von Hodler ein. Zugleich fragt und schreibt Kim auch dies: «In dieser Zeit, in der ich schreibe - September 2023 – singen die Dinge verschiedener denn je. Die Fakten sind gegeben, und sie zählen nichts. Die Fakten zählen die Zahlen, wie sie sind. Die Fakten erzählen die Dinge, wie sie allerhöchstwahrscheinlich sein werden. Aber sie zählen nichts. Wer hat ein Sagen? Wer darf ein Wissen haben? Wer bestimmt, wie dieses Land, diese Schweiz, diese Seen aussehen? Wem ich meinen Glauben schenke, habe ich schon immer selbst entschieden, aber vielleicht habe ich heute einfach viel mehr Auswahl an Glaubensangeboten. Vielleicht können einfach viel mehr Leute Glauben anbieten. Was ich sagen möchte: Wir befinden uns in einem Kampf der Deutungshoheiten. Die Realität ist mehr denn je die Erzählung, über die sich die meisten oder die Mächtigsten einigen können. Nur: je länger können sich je weniger auf eine Erzählung einigen. Das ist eine Chance. Aber es ist auch gefährlich. Wir befinden uns im Widerstreit jener Fiktionen, die sich alle Wahrheit nennen.» (Kim de l’Horizon, «Diese Liebe für dieses Land» in: «Apropos Hodler – Aktuelle Blicke auf eine Ikone», 2024, Zürcher Kunstgesellschaft, Kunsthaus Zürich und Wienand Verlag Köln, S. 116

Kim de l’Horizon, geboren 2666 auf Gethen. Vor «Blutbuch» versuchte Kim mit Nachwuchspreisen attention zu erringen – u. a. mit dem Textstreich-Wettbewerb für ungeschriebene Lyrik und dem Damenprozessor. Heute hat Kim genug vom »ICH«, studiert Hexerei bei Starhawk und textet kollektiv im Magazin DELIRIUM. «Blutbuch» wurde 2022 mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung sowie dem Deutschen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Der Roman wird in 17 Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert.

Das Gespräch leitet Pascale Schreibmüller, die kontingente Allianz einer Theoretiker:in, die gerne in und durch den queerfeministischen Kuchen denkt, vernetzt und diskutiert; einer Texter:in, die in scas schreibmühle forscht, Worte (er)findet und sie zur Disposition stellt; einer Sounderkunder:in, die Sounds verlernt, sich im Zuhören übt und Sounds (er)sucht; einer Künstler:in, die sich transdisziplinär erprobt und bewusst verirrt; einer Hebamme, die Menschen ausserklinisch beim Elternwerden begleitet (make kin not babies!); einer DJ, die unter dem Namen Scarlett gesellschaftlich markierte Stimmen streut; einer Veranstalter_in, die diverse Räume bespielt, vergnügliche, dringliche und inadäquate; und einer Hochstapler_in, die immer eine Figur zu ihrem Besten gibt. Zahlreiche Forschungsprojekte seit 2023.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich. Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft.

Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Studiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Bisherige guest_*talks in der aktuellen Reihe:

Mi. 09.04.2025, 17.00 Uhr
Der Filmemacher Samir im Gespräch mit Film- und Kulturwissenchaftlerin Marcy Goldberg, mit Fokus auf Samirs neuen Film «Die Wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer»

Mi. 23.04.2025, 18.00 Uhr
Stirnimann-Stojanovic
, Künstler:innen-Duo, im Gespräch mit der Kuratorin Bassma El Adisey zu ihrer kollektiven Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Sozialkritik.

Mi. 07.05.2025, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Monika Dommann, Historikerin, Autorin und Professorin am Historischen Seminar der Universität Zürich, im Gespräch mit Denise Bertschi, Postdoktorandin am Collegium Helveticum und Künstlerin. Im Fokus: «Materialfluss. Eine Geschichte der Logistik an den Orten ihres Stillstands», das 2023 erschienene Buch von Monika Dommann.

Einführung durch das guest_*talks-Team. Kontakt für weitere Information: Daniel Hauser, F+F-Dozent und Mitglied des guest_*talks-Teams.

«tout va bien - tout va mal», RELAX, DAS MAGAZIN 2004/49
Mitteilungen
RELAX
Publikation
08.12.2004
DAS MAGAZIN Nr. 49
DAS MAGAZIN Nr. 49 zum Thema «Prophezeiungen für 2005» mit einem Beitrag des Künstlerduos Chiarenza & Hauser unter Kapitel 12.
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.

Im Buch ist auch ein Beitrag von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.

«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den Verein Shedhalle Zurich.

Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz

Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €