Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.

Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.

Mit Werken von Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo, Thomas Hirschhorn, Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun, RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld, Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
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Öffentliche Veranstaltungen
Praktiken der künstlerischen Intervention
28.03.2013
RELAX Studios, Hermetschloostrasse 70, 8048 Zürich, 2. Stock, Raum #2.21
Daniel Hauser wird in seinem Beitrag «Geplanter Verschleiss (Amnesie)? / planned erosion (Amnesia)?» einige infiltrative Arbeiten und Handlungen präsentieren und erläutern, die RELAX in den letzten Jahren unternommen hat.

Die Künstler*innengruppe RELAX mit Basis in Zürich nimmt seit Jahren auch nicht angekündigte Handlungen auf Plätzen, in Strassen und selbst an öffentlichen Veranstaltungen vor. Selbst öffentlich beauftragte, fix installierte Arbeiten sind nicht immer als Werke deklariert. Solche nicht angekündigte Betätigungen bieten RELAX die Möglichkeit, sich gesellschaftlichen und/oder in Personen verankerten Wertgefügen anzunähern. Die Fragen, die von den Handlungen ausgehen, zielen sowohl auf die Gewissheit, die von einem behaupteten Wertgefüge ausgehen kann, wie auf die Frage nach deren (eingeplantem?) Verfalldatum. Einige der nicht deklarierten Betätigungen haben spielerischen Charakter und rechnen mit einem Publikum, andere wiederum richten sich zwar an ein Publikum, rechnen aber nicht mit dessen unmittelbarem Interesse.

Praktiken der künstlerischen Intervention
Eine Veranstaltungsreihe des BA Medien & Kunst / Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of Fine Arts des Departements Kunst & Medien der ZHdK.

Praktiken der künstlerischen Intervention versucht auszuloten, in welchem Verhältnis die ästhetischen und die gesellschaftlichen Bedingungen emanzipatorischer Praxis im kognitiven Kapitalismus zueinander stehen.
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Öffentliche Veranstaltungen
Ausstellung von RELAX in Biel
Vernissage
Sa. 28.05.2005 um 17.00 Uhr
Ausstellung
29.05.–31.07.2005
Kunsthaus CentrePasquArt, Seevorstadt 71-75, Biel
Als konzeptuell arbeitende Kunstschaffende nutzen sie alle denkbaren Medien und sind mit Aussagen wie «alleine denken ist kriminell» (1991) und «we save what you give» (2004) bekannt geworden.

2004 haben sie u.a. das offizielle Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO, die Neugestaltung des GA200-Saales im UNO-Hauptgebäude New York, realisiert.

Unter dem Titel «die belege / les quittances / the receipts» haben sie eine neue, alle Ausstellungsräume umfassende, mehrteilige Installation erarbeitet, die sich nicht um das Geld aber um Menschen und Werte im Umgang mit Geld dreht.

Anlässlich der Ausstellung erscheint im Verlag edition fink eine Kunstpublikation.
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Öffentliche Veranstaltungen
Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2016: What we do for? What we do with? ein guest_*talk Vortrag mit Christian Philipp Müller
Mi. 28.09.2016
18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Der Vortrag ist Teil der guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F Schule für Kunst und Design. Die Reihe hat bisher im Juni im Le Foyer Zürich mit einem Gespräch zwischen der feministischen Ökonomin Mascha Madörin und Chus Martínez, Kunsthistorikerin, Museumskuratorin, Autorin und Leiterin des Instituts Kunst der FHNW Basel, Bezug genommen auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die 2016 unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures in Zürich stattgefunden hat.
 
Die guest_*talk-Reihe: What we do for? What we do with? lädt regelmässig zu Fragestellungen ein wie etwa: Wie kann Kunst aus der Begegnung mit Transformation und Veränderung Wissen durchproben? Wie können es experimentelle künstlerische Sprachen schaffen, sich der Instrumentalisierung zu entziehen und zugleich neue Konstellationen zu entwickeln, die überraschende Wirkungen zeigen, so auch der Macht? Inwiefern sind Kollaborationen und Allianzen, die das «mit» anstelle des «für» setzen, die dazu erforderlichen Verstärker?

Christian Philipp Müller setzt sich in seiner Arbeit mit Ort und Zeit seiner Ausstellungsorte auseinander. Seine multimedialen Installationen und Performances zeichnen sich durch eine akribische Recherche aus: So werden diese stets durch ausführliche Interviews mit den Beteiligten vor Ort vorbereitet.
 
Auf Einladung der Kuratorin Patrizia Keller am Nidwaldner Museum beschäftigte er sich nun mit der aus über 17’000 Objekten bestehenden Sammlung mit Werken aus der Zentralschweiz und Nidwaldens. Rasch fiel seine Wahl auf die grössten Objekte der Kollektion: etwa einer mobilen Schnapsbrennerei aus dem Jahre 1930, welche dem Museum 1983 als Dauerleihgabe von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung übergeben wurde; einem Leichenwagen aus der letzten Jahrhundertwende (Ende 19./Anfang 20. Jh.) als Dauerleihgabe der Kirchgemeinde Wolfenschiessen; einer riesigem, seidenen Landesfahne von 1802, die für den sogenannten «Stecklikrieg» angefertigt wurde oder einem Bild von Arnold Odermatt aus dem Jahre 1978, das einen Mann mit einem Ballon für einen Alkoholtest im Kanton Nidwalden vor der Kantonskarte im Profil zeigt.
 
Christian Philipp Müller wurde 1957 in Biel geboren und wohnt derzeit in Berlin. Er studierte an der F+F Zürich und an der Kunst-Akademie Düsseldorf. 1993 stellte er zusammen mit Andrea Fraser und Gerwald Rockenschaub im österreichischen Pavillon der Biennale di Venezia aus. 1997 nahm er an der documenta X und 2012 an der documenta 13 teil. 2007 war seine retrospektive Ausstellung im Museum Gegenwart, Kunstmuseum Basel zu begutachten. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum sind seit vielen Jahren zu sehen: zum Beispiel im Klostergarten Melk oder auf dem Campus des Bard College, Annandale-on-Hudson, NY. Von 2011 bis 2013 war Müller Rektor der Kunsthochschule Kassel. Seit 2016 unterrichtet er an der Akademie für bildende Künste in Nürnberg. Vom Bundesamt für Kultur BAK erhielt er 2016 den Prix Meret Oppenheim. Noch bis zum 16. Oktober 2016 ist seine Ausstellung aut vincere aut mori im Nidwaldner Museum in Stans zu sehen.

Organisation guest_*talk, Kontakt & Information: Daniel Hauser, Leiter Studiengang Kunst HF, F+F Schule für Kunst und Design. Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
OPEN SPACE
Eröffnung
Fr. 03.04.2009 um 19.00 Uhr
Ausstellung
03.04–31.05.2009
Kunsthaus L6, Lameystrasse 6, D-79108 Freiburg
Prozesse auslösen und Erfahrungsräume schaffen sind zentrale Anliegen der eingeladenen Künstler. Sie reagieren mit raumgreifenden ortsbezogenen Arbeiten auf den jeweiligen architektonischen, gesellschaftspolitischen oder institutionellen Kontext und überraschen mit künstlerischen Eingriffen im (öffentlichen) Raum. Open Space heisst, den Ausstellungsraum weiten und den öffentlichen Raum einbinden, gedankliche wie formale Grenzen überschreiten und unterschiedliche Bereiche wie Skulptur, Installation, Projektion, Aktion, Szenografie, Grafik und Design einbeziehen.

Künstler*innen:
Kilian RüthemannRELAXgroenlandbasel
Presse
guest_*talk-Reihe 2016: guest_*talk: What we do for? What we do with?
Medienmitteilung
17.05.2016
Das Gespräch mit Mascha Madörin und Chus Martínez ist Teil einer neuen guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F. Es nimmt Bezug auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures 2016 in Zürich stattfindet, und ist eine Kollaboration mit LE FOYER.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin und die Kuratorin Chus Martínez befragen im Gespräch mit dem Künstler Daniel Hauser die Funktionsweise des Kapitalismus im Kunstkontext. Dabei interessiert sie vor allem, wie sich Künstlerinnen und Künstler heute finanzieren und welches Potenzial Künstlerinnen und Kollektive haben, die sich auf Experimente jenseits des klassischen Verwertungsprozesses einlassen und dabei auch bereit sind, gesellschaftlich die Machtfrage zu stellen.
 
Mascha Madörin ist freischaffende feministische Ökonomin und ist unter anderem Gründungsmitglied von Woman in Development Europe (WIDE) Switzerland, einer Plattform für Gender und Entwicklung. Sie äussert sich regelmässig zu Fragen der Care-Economy und forscht zu Geldtheorien.
 
Chus Martínez ist eine spanische Kunsthistorikerin, Museumskuratorin und Autorin zahlreicher Schriften zur zeitgenössischen Kunst. Seit April 2014 leitet sie das Institut Kunst an der FHNW Basel. Sie gehörte zum kuratorischen Team der documenta 13, 2012 in Kassel.
 
Daniel Hauser ist Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). Das «& co» bezieht sich auf Kollaborationen mit unterschiedlichen Leuten in allen möglichen Zusammenhängen. Er leitet ausserdem den Studiengang Kunst der F+F.

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
RELAX (chiarenza & hauser & co)
you pay but you don't agree with the price
Paper cup, 1994/2002
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Forum «Kunst – SCHAFFEN?!»
Mi. 30.03.2016
um 20.00 Uhr
Kunsthaus Zofingen
General Guisan-Strasse 12
4800 Zofingen
Gäste:
Edith Krebs, Kulturjournalistin, Leiterin SIKART Lexikon, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich
Eva Maria Würth, Künstlerin, Mitglied Zentralvorstand von visarte
Daniel Hauser, Künstler und Mitglied von RELAX (chiarenza & Hauser & co), Leiter Studiengang Kunst, F+F Schule für Kunst und Design
Oliver Krähenbühl, Künstler, Vorstandsmitglied von visarte Aarau

Inhalt/Denkanstösse: Leben mit der Kunst heisst auch sich auseinandersetzen und sich herumschlagen mit mulitflexiblem Management, mit Auswahlverfahren, Jurierungen, Beurteilungskriterien, Präsentieren, Bitten und Betteln um Unterstützungsbeiträge... um nur einen kleinen Teil des nicht sichtbaren Büro- und Kommunikations-Alltag eines Kunstschaffenden zu nennen. Und am Ende - wie schaut es dann aus mit dem Überleben in der Kunstwelt? Wie sind die sozialen Sicherheiten und welche Honorare bleiben?
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Bild des Monats
03.–31.07.2012
Aargauer Kunsthaus, Aargauerpl., 5001 Aarau
1983 begannen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser ihre Zusammenarbeit. Bis 1997 realisierten sie ihre Werke unter dem Namen Chiarenza & Hauser, danach nannten sie sich RELAX (chiarenza & hauser & co). Durch die Erweiterung der Aufzählung mit dem Kürzel 'co' als einer Variablen für wechselnde Kooperationen und Komplizenschaften weisen Chiarenza und Hauser auf ihre multiple Autorschaft hin.

RELAX machen mit ihren Arbeiten auf latente Hierarchien im alltäglichen Leben aufmerksam, welche als gesellschaftliche Konventionen wahrgenommen werden. Seit Beginn der neunziger Jahre ist denn auch die Auseinandersetzung mit feministischen Anliegen ein wiederkehrendes Thema. Als ein Resultat dieser Beschäftigung kann die dreiteilige Fotoarbeit du bist was du siehst wir sind was du willst (1991/1994) aufgefasst werden, die zur Zeit in der Ausstellung Lichtsensibel präsentiert wird. Mittels Gestik und Kulisse wird im ersten Bild das berühmte Porträt von Gabrielle d'Estrées et de sa sœur la duchesse de Villars (um 1594) aus der zweiten Schule von Fontainebleau nachgestellt. Der Geschlechtertausch und die Kostümierung führen allerdings zur Sexualisierung der ursprünglich medizinischen Geste des Kneifens in die Brustwarze. In der zweiten Fotografie lachen die Künstler über die eigene Farce. Die dritte Darstellung legt schliesslich den Kulissenbau und damit die Konstruiertheit des Bildes offen.

Die Arbeit wurde 1991 zunächst für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift du. Zeitschrift für Kultur realisiert. Zusammen mit einem Künstlermanifest liessen RELAX die zweite und dritte Fotografie abdrucken. Ein Insert mit der Phrase du ist, was du liest, und wir sind, was du willst begleitete die Bilder, wobei sich das «du» auf den Zeitschriftentitel bezog. Zeitgleich verwendeten RELAX die erste Fotografie für Einladungskarten und Plakate der Ausstellungsserie we won't party alone (1991-1992). Als der damalige Direktor des Aargauer Kunsthauses, Beat Wismer, entdeckt hatte, dass die Trilogie auch eine eigenständige Fotoarbeit ist, bekundete er 1992 bei RELAX sein Interesse für einen Ankauf. Nach der Realisation im beabsichtigten Format ging das Werk 1994 unter neuem Namen in die Sammlung des Kunsthauses über.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Nouvelles Collections
mit RELAX
Vernissage
21.01.2006
Ausstellung
22.01.–19.03.2006
CentrePasquart
Kontakte
Rektorat
Christoph Lang, Rektor
Bruno Hass, Prorektor
Lara Messmer, Rektoratsmitarbeiterin

Kommunikation & Marketing
Iris Delruby Ruprecht, Leitung
Kristin Brüggemann, Mitarbeit
Heike Hansen, Mitarbeit 

Fundraising
Michael Hiltbrunner

Exchange & Internationales
Daniel Hauser

Poolingkoordination
Maria Manzolini

Jugendkurse
Jasmine Colombo, Leitung

Gestalterischer Vorkurs
Alexandra D'Incau, Leitung
Mia Pradal, Assistenz

Foundation Year (Propädeutikum)
Yannick Billinger, Leitung

Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Marc Latzel, Leitung
Judith Stadler, Berufsbildnerin
Sara Pastor, Assistenz

Fachklasse Grafik EFZ/BM
Franziska Widmer, Leitung
Jens-Peter Volk, Berufsbildner
Laura Schwarz, Assistenz

Film HF, berufsbegleitend
Daniel Hertli, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Fotografie HF
Sarah Widmer, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Kunst HF
Gökçe Ergör, Co-Leitung
Latefa Wiersch, Co-Leitung 

Modedesign HF
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Visuelle Gestaltung HF
Jeannine Herrmann, Leitung
Ivie Ada Onaiwu, Assistenz

Weiterbildung Modedesign für Bekleidungsgestalter:innen EFZ
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Weiterbildungskurse
Ivan Becerro, Leitung
 
RELAX: ich brauche ruhe, Video-Installation, 1994
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Konstellation 6. Begriffe - Räume - Prozesse
15.09.2013–23.03.2014
Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, 8532 Warth
Die Video-Installation «ich brauche ruhe» von RELAX ist in der Sammlungs-Ausstellung «Konstellation 6. Begriffe - Räume - Prozesse» im Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen zu sehen.

 
RELAX (chiarenza & hauser & co), a word a day to be wiped away, Sinopale 5, Sinop/TR, 2014.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
a word a day to be wiped away
14.02.–14.03.2015
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Im Corner College in Zürich wird die Archiv-Ausstellung «Collecting the Future. 2014-2006-2016. A Sinopale Exhibition» eröffnet, die Auszüge aus den verschiedenen Versionen der Sinopale, der Sinop Biennale in Sinop, Türkei, vorstellt und auch einen Ausblick auf 2016 gibt.

Kuratiert wird die Ausstellung vom Corner College Collective CCC, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner, Benjamin Egger, Esther Kempf, Alan Roth und Dimitrina Sevova, zusammen mit dem Künstler und Kurator T. Melih Görgün aus Istanbul, der letzten Dezember auch kurz die F+F besucht hat, auch als Vertreter der Mimar Sinar Fine Arts University Istanbul.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute
06.06.–31.08.2008
Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
RELAX (Daniel Hauser, Leitung Studiengang bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin an der F+F) beteiligen sich an der Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» mit der Installation «shake the dust'»
RELAX (chiarenza & hauser & co), supplément, 2009
Aluminium box, 21 x 14.5 x 7 cm, Editon
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Bye–bye la compagnie
Ausstellung
Sa. 15.10.–15.12.2016
Can, Faubourg de l'Hôpital 9, 2000 Neuchâtel
Das Projekt will den gängigen und heute dominierenden Arbeitsbegriff hinterfragen, der zum Beispiel von der 2016 in Zürich stattgefundenen Biennale Manifesta 11 vorwiegend affirmativ angegangen worden ist. Befragt werden nicht nur die künstlerischen sondern auch die kuratorischen Arbeitsweisen, die gemeinsam einen Betrieb aufrechterhalten, selbst wenn dieser häufig am Rande des Prekariats existiert. Das Gesamtbudget von Bye-bye la compagnie wird vom Künstler Bruno Botella aus Paris verwaltet. Mit ihm müssen die beteiligten Künstler_innen wie auch die Leitung des CAN verhandeln, um zu ihren Produktions- und Vermittlungsmitteln zu gelangen. 
 
Für Bye-bye la compagnie werden Künstler_innen, Theoretiker_innen, Vermittler_innen und weitere am Kunstumfeld Beteiligte während 2–3 Monaten in unterschiedlichster Form ins Geschehen eingreifen. Das Programm besteht zur Hauptsache aus Symposien, Lesungen und Performances in Räumen, die von Künstler_innen und dem kuratorischen Team eigens dafür eingerichtet worden sind. 
 
Geplant ist, dass am 9. und 10. Dezember aktuelle und ehemalige F+F-Studierende im Rahmen von Bye-bye la compagnie vorstellen und damit eigene Beiträge zu Thema beisteuern.
 
Mit dabei ist der F+F Studiengangsleiter Kunst HF, Daniel Hauser, mit seiner Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co)
RELAX, I want white, Objekt Holz lackiert, Durchmesser 40 cm, 2010
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kulturpolitik und künstlerische Praxis im Wandel
Do. 07.03.2013, 14.00–19.00 Uhr
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Seit der Nachkriegszeit haben sich Inhalte, Strukturen und Berufsbilder der verschiedenen Akteure des Kunstbetriebes grundlegend gewandelt. Davon betroffen sind nicht nur die Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Kunst, sondern auch der kulturpolitische Kontext und die damit verbundenen Vorstellungen über Funktion und Ort der Kunst in der Gesellschaft. Als Folge davon werden zahlreiche Parameter des Kunstfeldes neu verhandelt. Dabei muss nicht nur die künstlerische Autonomie angesichts der zunehmenden Verstrickung von Kreativität und Ökonomie neu definiert, sondern auch die Rolle der staatlichen Kunstförderung oder das immer dominantere privatwirtschaftliche Engagement reflektiert werden. Das Symposium rückt diese Veränderungen ins Blickfeld und zielt auf eine kritische Diskussion aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Der Beitrag von Daniel Hauser (RELAX) zum Thema «Die unsichtbare Hand pflückt keine Bohnen. Was ist mit Überschuss, Überfluss und Gebrauchswert?» findet von 17.45–18.30 statt.

Eine Kooperation von
Dr. Rachel Mader (Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule der Künste und Abteilung Design & Kunst der Hochschule Luzern)
Patrizia Keller (Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta der ETH Zürich)
Gioia Dal Molin (Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich)
Migros Museum für Gegenwartskunst
Besichtigung der Fabrikhalle/ECAV Ausstellungsraum, Georges Pfründer, Sandi Paucic und Daniel Hauser
Mitteilungen
Hochschulübergreifende
Zusammenarbeit
Ankündigung
03.10.2001
In Form von Studienaufenhalten, Gastvorträgen, Gastdozenturen oder von Projektzusammenarbeit soll die Ausbildung der F+F-Studierenden bereichert werden.

National und international soll mit anderen Schulen in bilateralen Kontakten innerhalb der nächsten Monate systematisch Kontakt aufgenommen werden. Ins Visier genommen wurden bereits Austauschprogramme mit der ECAV Sierre, und mit der "School of the Museum of Fine Arts Boston, Massachusetts". London als eines der aktuellen Zentren zeitgenössischer Kunst steht ebenfalls im Fokus der F+F-Bestrebungen. Als unabhängige Schule strebt die F+F unbürokratische und einfach umzusetzende Austauschmöglichkeiten an.

Vergangene Woche besuchten Daniel Hauser, Fachleiter Kunststudium, und Sandi Paucic, Rektor der F+F, die Ecole Cantonale d'Art du Valais in Sierre. Die Visite an der ECAV galt dem Austausch von Informationen mit dem Schulleiter Georges Pfründer und dem Lehrerteam. Ziel war die Abklärung pragmatischer Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Insbesondere der semesterweise Austausch von Studierenden war Thema des Gesprächs, aber auch andere Formen der Zusammenarbeit wurden erörtert.

In vorbildlicher Weise hat es die ECAV als regionale Schule geschafft, sich national und international so zu vernetzen, dass der relative Standortnachteil des Wallis von den regelmässigen Gaststudierenden und "Fellows" mehr als wettgemacht wird.

Als erste Studiernde der F+F sind dieser Tage Ingrid Käser und Katrin Hotz für das Wintersemester 2001/200 nach Sierre gereist, wo sie ein halbes Jahr an der Ecole Cantonale d' Art du Valais verbringen werden.

Für Studierende der F+F wird noch im laufenden Semester ein Merkplatt herauskommen, wo alle vorliegenden Infos für den Austausch mit anderen Schulen zusammengefasst sein werden.
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale