Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

«best setting», RELAX (chiarenza & hauser & co), 2004
Mitteilungen
RELAX
Neue Austtellungsserie
30.10.–19.12.2004
Shedhalle, Rote Fabrik, Zürich
Die künstlerische Praxis interessiert karnevaleske Strategien, wie sie etwa die Medien und Kommunikationsguerilla verwenden: Einerseits untersucht und kommentiert sie diese und andererseits findet sie in ihnen häufig eine Sprache, um auf brisante gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen und sie zur Diskussion zu stellen.

Nebst dem Künstlerduo RELAX (Daniel Hauser und Marie-Antoinette Chiarenza, beide F+F Kunstdozierende) präsentieren acht Künstlerinnen und Künstler Arbeiten zu diesem Themenbereich.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Treffpunkt Bundesplatz: Die Qual der Wahl
Live-Sendung vom Bundesplatz in Bern, DRS2
Do. 22.09.2011, 9.00–11.00 Uhr
Die Vervielfältigung der Optionen hat alles und jedes erfasst. Die Warenwelt bietet alles Erdenkliche, das Privatleben viele Lebensentwürfe, die Politik unzählige Kandidierende. Wir schwimmen in einem Meer der Möglichkeiten. Wie gehen wir damit um? Was macht diese Freiheit mit uns? Ist der Individualismus ein Beruhigungsmittel, um aufrührerisches Potential marktwirksam umzupolen? Kritik an der Marktseligkeit, Verweigerung, die Sucht nach legalen und illegalen Substanzen, die Häufigkeit etwa von Depressionen deuten auf ein Unbehagen. Die Sicherheit alter Strukturen ist zerbröckelt, das Individuum habe sich von Klassenzugehörigkeit und Normen befreit.

Die Wahl als Pflicht
Wenn aber der Einzelne die Möglichkeit, ja die Pflicht hat, seine Potentiale zu entfalten, ist er selbst für sein Glück und Unglück verantwortlich. Deshalb fürchtet er sich vor dem Scheitern und leidet daran, dass er sein Ideal nicht erreichen kann. Was dann?

Gedanken, die DRS2 in drei Gesprächen über Kunst und Kultur, über Marketing, Werbung & Design und über Politik zur Diskussion stellt.

Die Diskussionsrunden
Mit Barbara Basting, Beatrice Born, Raphael Zehnder und Roland Fleig und den Gästen Daniel Hauser (RELAX), Herbert Bolliger (Migros), Frank Bodin (Euro RSCG), Britta Pukall (Milani Design), Oswald Sigg (Ex-Bundesratssprecher), Gisela Widmer (Autorin) und Julien Fiechter (Smartvote).
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gefährliche Kreuzungen
mit Relax
Ausstellung
23.10.–30.11.2006
München
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs Kunst HF
Yellow Creature
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Yellow Creature
Eine legendäre Ausstellung im Kunstmuseum Luzern 1974, Transformer – Aspekte der Travestie fragte nach der Auflösung der Geschlechterrollen.

Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.

Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozent_in), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
RELAX (chiarenza & hauser & co), supplément, 2009
Aluminium box, 21 x 14.5 x 7 cm, Editon
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Bye–bye la compagnie
Ausstellung
Sa. 15.10.–15.12.2016
Can, Faubourg de l'Hôpital 9, 2000 Neuchâtel
Das Projekt will den gängigen und heute dominierenden Arbeitsbegriff hinterfragen, der zum Beispiel von der 2016 in Zürich stattgefundenen Biennale Manifesta 11 vorwiegend affirmativ angegangen worden ist. Befragt werden nicht nur die künstlerischen sondern auch die kuratorischen Arbeitsweisen, die gemeinsam einen Betrieb aufrechterhalten, selbst wenn dieser häufig am Rande des Prekariats existiert. Das Gesamtbudget von Bye-bye la compagnie wird vom Künstler Bruno Botella aus Paris verwaltet. Mit ihm müssen die beteiligten Künstler_innen wie auch die Leitung des CAN verhandeln, um zu ihren Produktions- und Vermittlungsmitteln zu gelangen. 
 
Für Bye-bye la compagnie werden Künstler_innen, Theoretiker_innen, Vermittler_innen und weitere am Kunstumfeld Beteiligte während 2–3 Monaten in unterschiedlichster Form ins Geschehen eingreifen. Das Programm besteht zur Hauptsache aus Symposien, Lesungen und Performances in Räumen, die von Künstler_innen und dem kuratorischen Team eigens dafür eingerichtet worden sind. 
 
Geplant ist, dass am 9. und 10. Dezember aktuelle und ehemalige F+F-Studierende im Rahmen von Bye-bye la compagnie vorstellen und damit eigene Beiträge zu Thema beisteuern.
 
Mit dabei ist der F+F Studiengangsleiter Kunst HF, Daniel Hauser, mit seiner Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Der Sog der Neuen Peinlichkeit
Di. 01.08.2016
Online Magazin brand-new-life
Peinlichkeit hat das Zeug zur Selbstermächtigung. Vielleicht, weil sie etwas Flüchtiges ist und sich die Wertgefüge, die Peinliches mitproduzieren, ständig verschieben. Hier die Annäherung an eine Befindlichkeit, in welcher das Persönliche und Soziale kollidieren.

Ausgangspunkt und Hauptinteresse liegen auf der Zürcher Veranstaltungsreihe Die Neue Peinlichkeit von 2015. Parallell dazu habe ich die Künstler_innen Silvia Popp und Jan Sebesta zu einem erweiternden Beitrag eingeladen. Es entstanden zwei Bildfolgen und ein Text, die Peinlichkeit als Handlungsraum nutzen.
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Öffentliche Veranstaltungen
Swiss Exhibition Award 2011
09.05.2012
Die Kuratorin der Abteilung Gegenwart des Kunstmuseums Bern und letztjährige F+F Dozentin Kathleen Bühler hat zusammen mit der Künstlerin und Kuratorin Ingrid Wildi Merino für die Ausstellung «Dislocación», die 2010 in Santiago de Chile und 2011 im Kunstmuseum Bern gezeigt wurde, den Swiss Exhibition Award 2011 zugesprochen erhalten. An der Ausstellung «Dislocación» beteiligt mit der raumgreifenden Installation «invest & drawwipe» war auch die KünstlerInnengruppe RELAX, die aus Daniel Hauser, Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst und der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza besteht. Der Swiss Exhibition Award wird vom Bundesamt für Kultur BAK und von der Stiftung Julius Bär seit 2008 jährlich vergeben.

Herzlichen Glückwunsch!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
feu sacré
20.09.2013–05.01.2014
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Mit dem Werk «sowohl als auch, aussi bien que, as well as» ist RELAX in «feu sacré» im Kunstmuseum Bern vertreten. Die Ausstellung findet zum 200. Geburtstag der Bernischen Kunstgesellschaft und zeigt ausgewählte Werke von AC-Stipendiat*innen von 1942–2012.


 
RELAX (chiarenza & hauser & co)
you pay but you don't agree with the price
Paper cup, 1994/2002
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Forum «Kunst – SCHAFFEN?!»
Mi. 30.03.2016
um 20.00 Uhr
Kunsthaus Zofingen
General Guisan-Strasse 12
4800 Zofingen
Gäste:
Edith Krebs, Kulturjournalistin, Leiterin SIKART Lexikon, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich
Eva Maria Würth, Künstlerin, Mitglied Zentralvorstand von visarte
Daniel Hauser, Künstler und Mitglied von RELAX (chiarenza & Hauser & co), Leiter Studiengang Kunst, F+F Schule für Kunst und Design
Oliver Krähenbühl, Künstler, Vorstandsmitglied von visarte Aarau

Inhalt/Denkanstösse: Leben mit der Kunst heisst auch sich auseinandersetzen und sich herumschlagen mit mulitflexiblem Management, mit Auswahlverfahren, Jurierungen, Beurteilungskriterien, Präsentieren, Bitten und Betteln um Unterstützungsbeiträge... um nur einen kleinen Teil des nicht sichtbaren Büro- und Kommunikations-Alltag eines Kunstschaffenden zu nennen. Und am Ende - wie schaut es dann aus mit dem Überleben in der Kunstwelt? Wie sind die sozialen Sicherheiten und welche Honorare bleiben?
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
RELAX (chiarenza & hauser & co), Reservoir News, Video, 30min, 2010
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
act 2
27.10.–08.12.2012
SUBSTITUT, Torstrasse 159, 10115 Berlin, Deutschland
Das KünstlerInnenteam RELAX (chiarenza & hauser & co), bestehend aus der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza und dem Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst HF Daniel Hauser, ist zurzeit beteiligt an der Ausstellung act 2 im Offspace Substitut Berlin. RELAX zeigt das Video «reservoir news» (30 min, 2010) und die Videoinstallation «wealth complex (Berlin Version)» (2010-2012).

Ausstellung mit Heinrich Gartentor, knowbotiq, RELAX (chiarenza & hauser & co) und Bettina Vismann.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Halbzeit – Ein Blick auf die Mitte des Lebens:
Gedanken, Träume, Tatsachen
06.11.2011–11.03.2012
Vögele Kulturzentrum Pfäffikon/SZ, Gwattstrasse 14, 8808 Freienbach
Die Ausstellung thematisiert die Halbzeit - In der Mitte des Lebens stehen. Nicht mehr jung, aber auf gar keinen Fall alt fühlen sich Menschen in der Lebensmitte. Diesem Gefühl will die interdisziplinäre Ausstellung nachgehen und einen Beitrag zur aktuellen Generationendiskussion leisten. Die Frage nach der Halbzeit, der Mitte wird in der Ausstellung immer wieder aufgegriffen und anhand künstlerischer Positionen und soziologischer Modelle diskutiert. Sie beschäftigt sich mit gegenwärtigen Lebensentwürfen der mittleren Generation und zeigt das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich tradierten Leitvorstellungen und persönlichen Präferenzen.

Strukturiert wird die Ausstellung nach folgenden Themen: Schönheit/ Gesundheit, Partnerschaft, Soziales Umfeld und Karriere.

In der Ausstellung sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler zu
sehen:

Seline Baumgartner, Olaf Breuning, Ines Doujak, Karin Fisslthaler, Haus am Gern (Barbara Meyer Cesta & Rudolf Steiner), Fee Hollmig, und Urs Lüthi, Rémy Markowitsch / Maya Roos, Manon, Muda Mathis & Sus Zwick, Claudia & Julia Müller, RELAX (chiarenza & hauser & co), Timm Ulrichs.
Portrait vor dem Swissmill-Silo im Zürcher Kreis5 (Tagesanzeiger, 2023)
Vorträge
guest_*talk-Reihe *NERGIES: MONIKA DOMMANN im Gespräch mit DENISE BERTSCHI
Mi. 07.05.2025, 19.30 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Prof. Dr. Monika Dommann ist Historikerin, Autorin und Professorin am Historischen Seminar der Universität Zürich. Anlass zum guest_*talk ist ihr 2023 Buch Materialfluss. Eine Geschichte der Logistik an den Orten ihres Stillstands. Das Gespräch leitet Denise Bertschi, Postdoktorandin am Collegium Helveticum und Künstlerin.

Spätestens seit der Coronapandemie, dem im Suez-Kanal stecken gebliebenen Containerschiff Even Given und dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wurde spürbar, was es heisst, wenn Lieferketten unterbrochen sind, Ladenregale plötzlich leerbleiben oder wenn etwa die Beschaffung von Energieträgern neu aufgezogen werden muss, um unabhängiger zu werden von russischen Gaslieferungen. Obschon wir in Gesellschaften leben, die sehr stark auf den Konsum von Gütern ausgerichtet sind, und obschon der Zugriff auf diese vor allem mittels logistischer Prozesse möglich wird, bleibt das Wissen um logistische Praktiken meist eine klaffende Lücke.

Mit «Materialfluss» bietet Monika Dommann ein grosszügiges Angebot für einen Umgang mit dieser Lücke. Zunächst als packende Erzählung, die immer von den Menschen und ihren Handreichungen ausgeht, die trotz komplexer Logistikabläufe unverzichtbar sind. Dann als eine kritische Annäherung, die verständlich macht, weshalb ein politisches Bewusstsein notwendig ist für die Lieferketten, an welchen wir täglich hängen. Schliesslich weil sie auch visuell vorgeht, und für ihre Studie zurückgegriffen hat auf eine Vielzahl von Kinofilmen, auf Alltagsgrafiken auf Verpackungen sowie auf fotografische Bilder etwa eines auf einer Europalette performenden Politikers oder von Architekturen wie Zollfreilager und Getreidesilos. Sie selbst hat sich für ein Interview im Tages-Anzeiger (2023) vor dem Swissmill-Silo im Zürcher Kreis 5 fotografieren lassen. Womit sie nicht einfach für die Sichtbarkeit einer logistischen Infrastruktur posiert, sondern für diese einsteht und sie als Teil eines kulturellen Selbstverständnisses ins Bild setzt.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich.

Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft. Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Studiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer.
Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Vorschau & Save the Date
Mi. 21.05.2025, 18.00 Uhr
F+F guest_*talk mit KIM DE L’HORIZON, Autor:in von Lyrik, Prosa und Theaterstücken, Schauspieler:in und Aktivist:in im Gespräch.

Die guest_*talks-Reihe *NERGIES wird im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich durchgeführt – Eintritt frei!  

Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2016: What we do for? What we do with? ein guest_*talk Vortrag mit Christian Philipp Müller
Mi. 28.09.2016
18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Der Vortrag ist Teil der guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F Schule für Kunst und Design. Die Reihe hat bisher im Juni im Le Foyer Zürich mit einem Gespräch zwischen der feministischen Ökonomin Mascha Madörin und Chus Martínez, Kunsthistorikerin, Museumskuratorin, Autorin und Leiterin des Instituts Kunst der FHNW Basel, Bezug genommen auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die 2016 unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures in Zürich stattgefunden hat.
 
Die guest_*talk-Reihe: What we do for? What we do with? lädt regelmässig zu Fragestellungen ein wie etwa: Wie kann Kunst aus der Begegnung mit Transformation und Veränderung Wissen durchproben? Wie können es experimentelle künstlerische Sprachen schaffen, sich der Instrumentalisierung zu entziehen und zugleich neue Konstellationen zu entwickeln, die überraschende Wirkungen zeigen, so auch der Macht? Inwiefern sind Kollaborationen und Allianzen, die das «mit» anstelle des «für» setzen, die dazu erforderlichen Verstärker?

Christian Philipp Müller setzt sich in seiner Arbeit mit Ort und Zeit seiner Ausstellungsorte auseinander. Seine multimedialen Installationen und Performances zeichnen sich durch eine akribische Recherche aus: So werden diese stets durch ausführliche Interviews mit den Beteiligten vor Ort vorbereitet.
 
Auf Einladung der Kuratorin Patrizia Keller am Nidwaldner Museum beschäftigte er sich nun mit der aus über 17’000 Objekten bestehenden Sammlung mit Werken aus der Zentralschweiz und Nidwaldens. Rasch fiel seine Wahl auf die grössten Objekte der Kollektion: etwa einer mobilen Schnapsbrennerei aus dem Jahre 1930, welche dem Museum 1983 als Dauerleihgabe von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung übergeben wurde; einem Leichenwagen aus der letzten Jahrhundertwende (Ende 19./Anfang 20. Jh.) als Dauerleihgabe der Kirchgemeinde Wolfenschiessen; einer riesigem, seidenen Landesfahne von 1802, die für den sogenannten «Stecklikrieg» angefertigt wurde oder einem Bild von Arnold Odermatt aus dem Jahre 1978, das einen Mann mit einem Ballon für einen Alkoholtest im Kanton Nidwalden vor der Kantonskarte im Profil zeigt.
 
Christian Philipp Müller wurde 1957 in Biel geboren und wohnt derzeit in Berlin. Er studierte an der F+F Zürich und an der Kunst-Akademie Düsseldorf. 1993 stellte er zusammen mit Andrea Fraser und Gerwald Rockenschaub im österreichischen Pavillon der Biennale di Venezia aus. 1997 nahm er an der documenta X und 2012 an der documenta 13 teil. 2007 war seine retrospektive Ausstellung im Museum Gegenwart, Kunstmuseum Basel zu begutachten. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum sind seit vielen Jahren zu sehen: zum Beispiel im Klostergarten Melk oder auf dem Campus des Bard College, Annandale-on-Hudson, NY. Von 2011 bis 2013 war Müller Rektor der Kunsthochschule Kassel. Seit 2016 unterrichtet er an der Akademie für bildende Künste in Nürnberg. Vom Bundesamt für Kultur BAK erhielt er 2016 den Prix Meret Oppenheim. Noch bis zum 16. Oktober 2016 ist seine Ausstellung aut vincere aut mori im Nidwaldner Museum in Stans zu sehen.

Organisation guest_*talk, Kontakt & Information: Daniel Hauser, Leiter Studiengang Kunst HF, F+F Schule für Kunst und Design. Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). 
Presse
guest_*talk-Reihe 2016: guest_*talk: What we do for? What we do with?
Medienmitteilung
17.05.2016
Das Gespräch mit Mascha Madörin und Chus Martínez ist Teil einer neuen guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F. Es nimmt Bezug auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures 2016 in Zürich stattfindet, und ist eine Kollaboration mit LE FOYER.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin und die Kuratorin Chus Martínez befragen im Gespräch mit dem Künstler Daniel Hauser die Funktionsweise des Kapitalismus im Kunstkontext. Dabei interessiert sie vor allem, wie sich Künstlerinnen und Künstler heute finanzieren und welches Potenzial Künstlerinnen und Kollektive haben, die sich auf Experimente jenseits des klassischen Verwertungsprozesses einlassen und dabei auch bereit sind, gesellschaftlich die Machtfrage zu stellen.
 
Mascha Madörin ist freischaffende feministische Ökonomin und ist unter anderem Gründungsmitglied von Woman in Development Europe (WIDE) Switzerland, einer Plattform für Gender und Entwicklung. Sie äussert sich regelmässig zu Fragen der Care-Economy und forscht zu Geldtheorien.
 
Chus Martínez ist eine spanische Kunsthistorikerin, Museumskuratorin und Autorin zahlreicher Schriften zur zeitgenössischen Kunst. Seit April 2014 leitet sie das Institut Kunst an der FHNW Basel. Sie gehörte zum kuratorischen Team der documenta 13, 2012 in Kassel.
 
Daniel Hauser ist Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). Das «& co» bezieht sich auf Kollaborationen mit unterschiedlichen Leuten in allen möglichen Zusammenhängen. Er leitet ausserdem den Studiengang Kunst der F+F.

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Tous les corps sont permis
10.09.2009
Die Sporthalle auf dem Gaswerkareal in Biel trägt nun eine weisse Wandschrift TOUS LES CORPS SONT PERMIS. Die Schrift transportiert inhaltlich eine Aussage, die sich sowohl auf die Sporthalle und ihre NutzerInnen als auch auf die umliegenden Baukörper, die Leute und die Dinge bezieht, die im neuen Stadtteil anzutreffen sind. Dass die Schrift aus Distanz gesehen durch den Treppenaufgang verdeckt wird, ist wichtig, da auf diese Weise eine lineare Lesbarkeit nicht stattfindet. Diese nichtlineare Leseweise der Schrift nimmt auch Bezug auf den Städtebau und das Leben der Stadt. Städte werden für Menschen gebaut. Entrée libre.

Entstehungsjahr: 2009
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.

Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.

Mit Werken von Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo, Thomas Hirschhorn, Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun, RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld, Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
Projektpräsentation Flurstrasse mit Elmar Ledergerber, Jean-Pierre Hoby, Stephan Rutz und Sandi Paucic.
Umbau–Projektpräsentation
Kurzbericht
26.05.2003
Die F+F beabsichtigt an der Flurstrasse 89 in Zürich ein aus den späten 1940er Jahren stammendes grosszügiges Gebäude zu beziehen. Das ehemalige Lager- und Bürohaus muss jedoch vorerst den Bedürfnissen der Schule angepasst werden. Wenn die Finanzierung termingerecht gesichert werden kann und die zuständigen Ämter grünes Licht geben, wird der Bezug anfangs 2004 stattfinden - der genaue Termin wird sobald bekannt mitgeteilt. Zusammen mit dem geräumigen Atelier in der Roten Fabrik, das erhalten bleibt, soll damit die Zahl der Standorte der F+F von sechs auf zwei reduziert werden.

Obschon die F+F seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Objekt war, hat sich die Lage im Laufe des Jahres insofern zugespitzt, als die Räumlichkeiten an der Anemonenstrasse, und damit einen Drittel der Unterrichtsflächen, auf Ende 2003 wegen eines Neubaus verloren gehen.

Die freistehende Immobilie mit industriellem Charakter bietet mit über 2000m2 Nutzfläche und guter Erschliessung durch öffentliche Verkehrsmittel (Tramlinien 2 und 3 und verschiedene Busse), optimale Bedingungen für die über 200 Vollzeitstudierenden, aber auch für die Abteilung Weiterbildung. Informelle Vorabklärungen mit den zuständigen Ämtern lassen das Objekt für eine Schule, die vor allem auf Atelierbetrieb setzt, als gut geeignet erscheinen.

Die F+F, die bereits einen festen jährlichen städtischen Beitrag erhält, hat sich mit der Bitte um einen Investionsbetrag an die Stadt gewandt und war sehr erfreut, als Stadtpräsident Ledergerber daraufhin seinen Besuch ankündigte, um sich vor Ort ein Bild vom Schulbetrieb und von den Plänen zu machen.

Die F+F hofft nun, dass die Stadt ihrem Gesuch entsprechen kann, denn mit dem Bezug des neuen Gebäudes würden viele Probleme der Schule auf einen Schlag gelöst: Mehr Unterrichtsfläche, gestärkte Identität, eine zentralisierte und damit effizientere Infrastruktur und Verwaltung sowie ohne Zweifel eine vereinfachte Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Der Vertragsentwurf ist auf zehn Jahre ausgelegt, eine Verlängerungsmöglichkeit besteht. Neben dem Gesuch an die Stadt hat die F+F auch Stiftungen um Beiträge angefragt. Die Maag Holding ist als Besitzerin bereit, einen Kredit zu gewähren, der mit der Miete amortisiert werden kann. Insgesamt müssen etwa SFr. 600'000.- mieterseitig aufgebracht werden. Zusätzliche Investitionen in die Grundsubstanz des Gebäudes werden von der Maag getätigt.

Nachdem sich Stadtpräsident Ledergerber und Jean-Pierre Hoby, der auch Mitglied des F+F-Vorstands ist, einen Einblick in den Unterricht verschafft hatten, liessen sie sich vom Zürcher Architekten Stephan Rutz, der für das Projekt F+F-Flurstrasse verantwortlich zeichnet, die Entwürfe und das Modell präsentieren. Als Vertreter der Gebäudebesizterin, der Maag Holding, waren Hans-Peter Wasser und Kurt Weber dabei. Die F+F war vertreten durch Rektor Sandi Paucic und Daniel Hauser, Fachleitung Bildende Kunst.