Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

AugenBlicke, Performance Ausschnit, Heidy Baggenstos/Andreas Rudolf
Mitteilungen
Interaktive Medienkunst
Festivalsbeteiligung
19.11.–21.11.2004
ThesenTempel, Unternehmen Mitte | Kaffeehaus
täglich, permanent ab 10.00–24.00 Uhr
Fr 19.11.2004
BaZ CityForum ab 14.00 Uhr
Performance ab 19.00 Uhr
guest_*talk ab 19.30 Uhr
ThesenTempel 
Ein öffentliches Forum für Ideen und Auseinandersetzungen mit Interaktion.

Performance
AugenBlicke von Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf

guest_*talk
Der Mythos der GeneralistinKunst im Spannungsfeld
Vortrag und Podiumsgespräch mit Gerrit Gohlke, Künstlerhaus Bethanien Berlin und Daniel Hauser, Leiter Studiengang Bildende Kunst, F+F Zürich


MetaWorx/InterAct
Eine Initiative von zwölf Abteilungen Schweizer Kunst-und Gestaltungsschulen mit dem Ziel interaktiven Medienarbeit als zentrales Bildungs- und Forschungsthema zu etablieren und eine öffentliche Auseinandersetzung zu initiieren.
«best setting», RELAX (chiarenza & hauser & co), 2004
Mitteilungen
RELAX
Neue Austtellungsserie
30.10.–19.12.2004
Shedhalle, Rote Fabrik, Zürich
Die künstlerische Praxis interessiert karnevaleske Strategien, wie sie etwa die Medien und Kommunikationsguerilla verwenden: Einerseits untersucht und kommentiert sie diese und andererseits findet sie in ihnen häufig eine Sprache, um auf brisante gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen und sie zur Diskussion zu stellen.

Nebst dem Künstlerduo RELAX (Daniel Hauser und Marie-Antoinette Chiarenza, beide F+F Kunstdozierende) präsentieren acht Künstlerinnen und Künstler Arbeiten zu diesem Themenbereich.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Nachbilder
am Montag 27.5. um 18.30
Das Kino im Kunstmuseum Bern zeigt im Rahmen von «Nachbilder» die Videos «Reservoir news» (2010) und «wem das Bier?» (2005) von RELAX (chiarenza & hauser & co) als Nachbilder auf die Videoarbeit «Vertical Roll» (1972) der US-amerikanischen Künstlerin Joan Jonas.

Dazu findet im Anschluss ein Gespräch statt mit Annick Haldemann, Kuratorin und Verantwortliche für AC Stipendien, Daniel Suter von Marks Blond Project und Esther Maria Jungo, Kuratorin.
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.

RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im Gespräch mit Barbara Basting.
Mitteilungen
Ausschreibung
Jurierung
12.03.2003
Die offizielle Schweiz hat sich für ihren UNO-Beitritt ein ziemlich ungewöhnliches Geschenk an die Vereinten Nationen ausgedacht: Sie finanziert im New Yorker UNO-Hauptsitz die Neugestaltung der so genannten G-200-Räumlichkeiten. Dort bereiten sich zum Beispiel die Staats- und Regierungschefs auf ihre Reden vor der Generalversammlung vor.

Vom Bund wurde dafür ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, den nun das Projekt Inlay gewonnen hat. Die F+F hat allen Grund stolz zu sein. Für den künstlerischen Teil der prämierten Neugestaltung ist nämlich die Gruppe RELAX zuständig, der zwei der F+F-MitarbeiterInnen angehören: Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin für Video und Installation und Daniel Hauser, Fachleiter des F+F-Kunststudiums. Zusammen mit dem Bieler Architekturbüro :mlzd und den Basler Architekten Bbarc konnten sie die Jury mit ihrem interdisziplinären Gesamtkunstwerk überzeugen. Wir gratulieren ganz herzlich!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Une Comédie Institutionelle
Mi. 19.11.2009 um 18.00 Uhr
Version Bêta, Forum HEAD, Haute Ecole d'Art et de Design 15, Boulevard James Fazy, Genève
RELAX (chiarenza & hauser & co) waren auf Initiative des Kurators Gerrit Gohlke aus Berlin im Rahmen des Forschungsvorhabens «Borderline» im November 2007 und im Februar 2008 zu Gast bei PACT- Zollverein in Essen. In diesem Projekt ging es darum, Interdisziplinarität auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, welche Funktionen Kunst heute überhaupt erfüllen kann.

Im Vortrag «Une Comédie Institutionelle» stellt Gerrit Gohlke die Grundfragen vor, die sich aktuell im Rahmen von «Borderline» stellen. Daniel Hauser präsentiert «GO MIO. Das geheime Erbe der Weltkultur», ein Projekt, das RELAX in ihrem in Essen gegründeten «Institut für das Backen von kleineren Brötchen» für Borderline entwickelt und Im Museum Folkwang in Essen 2008 ausgestellt haben.

Das Forum des Medienkunstfestivals Version Bêta bietet einen geeigneten Rahmen, um «Borderline» und «GO MIO. Das geheime Erbe der Weltkultur» und die eingenommenen Rollen, verwendeten Methoden und eingesetzten medialen Tools zur Diskussion zu stellen. RELAX-member Marie-Antoinette Chiarenza wird im Publikum sitzen und das Publikum zu scharfen Fragen anstacheln.

Der Vortrag wird in englischer (Gerrit Gohlke) und französischer Sprache (Daniel Hauser) gehalten. Dauer: ca. 60 Minuten.

 
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Bänke für die Zürcher Cityvereinigung, 2001.
Mitteilungen
Wettbewerbsbeitrag
Kunst im öffentlichen Raum
– eine Reflektion.
26.05.2001
Anfänglich hatten wir grosse Zweifel: Weder die Kunststoffkühe noch die Löwen, welche vor einigen Jahren Zürichs Innenstadt überfluteten, konnten als temporäre Kunst für den öffenltichen Raum überzeugen. Aber ein Nichtmitmachen bei der neuerlichen Aktion, bei der nun Holzbänke zu gestalten waren, wäre der einfachere Weg gewesen.

Dem schulinternen Wettbewerb, den wir veranstalteten, wurde ein Seminar von Daniel Hauser und Corinna Rüegg über Stadtmöblierung und des Umgangs mit dem öffentlichen städtischen Raum vorgeschaltet. An den künftigen Standorten der Bänke wurde diskutiert, fotografiert und fest nachgedacht. Ziel war es, reflektiert an die Sache ranzugehen, und dem zu erwartenden folkloristischen Potpourri mit einem möglichst minimalen, visuell überzeugenden Beitrag entgegenzuwirken. Als Rahmenbedingung legten wir fest, dass möglichst nicht Einzelbänke zu produzieren seien, sondern eine serielle Gesamtlösung vorzuschlagen sei.

Die Jury setzte aus Beat Koch und Emil P. Manser (beide UBS Marketing), Kathrin Fraunefelder (Kuration der Eisenplastiksammlung Koenig), Corinna Rüegg (Künstlerin, Dozentin F+F), Niklaus Lenherr (Künstler, Dozent F+F), sowie Sandi Paucic (Rektor F+F) zusammen. Nach zweistündiger Klausur wählte die Jury das Projekt der F+F–Diplomandin Maja Tschanz aus: die halbe Bank. Einen Anerkennungspreis erhielt das Projekt der Gruppe Die Fünf, welches vorsah, 19 der 20 Bänke zu schreddern und die Späne in die zwanzigsten unter einer Plexiglasscheibe unterzubringen. Angesichts des Überangebots an Bänke, das die Zürcher Innenstadt gegenwärtig geradezu belastet, war der Gedanke verlockend.

Die Realisation der 20 Bänke fand im F+F–Atelier Rote Fabrik während der Semeseterferien im Februar–März unter der Leitung von Corinna Rüegg statt. Eine grössere Serie der Bänke steht nun den ganzen Sommer 2001 über am Utoquai, zwei Exemplare bei der Max Bill-Plastik an der Bahnhofstrase, andere Bänke finden sich vor verschiedenen UBS-Filialen.

Für die Deutsche Bank wurden zwei Projekte realisiert unter dem Titel Norden Osten Süden Westen. Gewinner waren hier die F+F-Studierenden der Kunstklasse Reto Nothacker und Andi Zeller. Standorte der beiden Beiträge sind das Restaurant Movie am Bahnhofquai und die Centralbrücke.

Der im Auftrag der Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland (VZO) durchgeführte Wettbewerb wurde in der Mediendesignklasse ausgetragen. Siegerinnen waren hier Alessa Brogli, Erika Züger und Odine Corallo. Die Projekteingaben und die Realisierung der Bänke fand unter der Leitung des Künstlers Niklaus Lenherr statt.

Fazit:
Die Stadt ist voller Bänke, fast 1100 sollen es sein; ein kunterbuntes Durcheinander - Geschmacklosigkeiten und Sauglattismen alle paar Meter, nur jeden Kilometer vielleicht überzeugender Ansatz von Durchdachtem und von guter Gestaltung! Gehören wir dazu? War es richtig mitzumachen? Würden wir uns wieder beteiligen? Diese Fragen bleiben offen - auch wenn wir viel gelernt, einiges verstanden und nicht wenig verdient haben bei Bankart.

Die Diskussion um Sinn und Zweck solcher populärer und doch höchst problematischer Eingriffe in den städtischen Raum bleibt hochaktuell, ja verschärft sich in unseren Köpfen noch, dadurch, dass wir unsere Hände nun nicht einfach in Unschuld waschen können, sondern Teil des Sommertheaters sind. Den Kunststudenten, welche dranbleiben wollen, sei jedenfalls die Teilnahme an der Veranstaltung Public Spheres vom Wintersemseter 2001/2002 nahegelegt!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute
06.06.–31.08.2008
Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
RELAX (Daniel Hauser, Leitung Studiengang bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin an der F+F) beteiligen sich an der Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» mit der Installation «shake the dust'»
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Der Sog der Neuen Peinlichkeit
Di. 01.08.2016
Online Magazin brand-new-life
Peinlichkeit hat das Zeug zur Selbstermächtigung. Vielleicht, weil sie etwas Flüchtiges ist und sich die Wertgefüge, die Peinliches mitproduzieren, ständig verschieben. Hier die Annäherung an eine Befindlichkeit, in welcher das Persönliche und Soziale kollidieren.

Ausgangspunkt und Hauptinteresse liegen auf der Zürcher Veranstaltungsreihe Die Neue Peinlichkeit von 2015. Parallell dazu habe ich die Künstler_innen Silvia Popp und Jan Sebesta zu einem erweiternden Beitrag eingeladen. Es entstanden zwei Bildfolgen und ein Text, die Peinlichkeit als Handlungsraum nutzen.
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Öffentliche Veranstaltungen
OPEN SPACE
Eröffnung
Fr. 03.04.2009 um 19.00 Uhr
Ausstellung
03.04–31.05.2009
Kunsthaus L6, Lameystrasse 6, D-79108 Freiburg
Prozesse auslösen und Erfahrungsräume schaffen sind zentrale Anliegen der eingeladenen Künstler. Sie reagieren mit raumgreifenden ortsbezogenen Arbeiten auf den jeweiligen architektonischen, gesellschaftspolitischen oder institutionellen Kontext und überraschen mit künstlerischen Eingriffen im (öffentlichen) Raum. Open Space heisst, den Ausstellungsraum weiten und den öffentlichen Raum einbinden, gedankliche wie formale Grenzen überschreiten und unterschiedliche Bereiche wie Skulptur, Installation, Projektion, Aktion, Szenografie, Grafik und Design einbeziehen.

Künstler*innen:
Kilian RüthemannRELAXgroenlandbasel
'Ein Roter Teppich für die Kunst': Performance von F+F-Studierenden vor dem Bundeshaus, 2005
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Internet-Forum «Kunst und Politik» zum Kulturförderungsgesetz
02.07.2008
Das Internet-Forum «Kunst und Politik» von Suisseculture begleitet die Kampagne der Kulturschaffenden betreffend das geplante Kulturförderungsgesetz des Bundes und die Neugestaltung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Unter anderen wurden Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von RELAX von Suisseculture je dazu eingeladen, sich mit NationalrätInnen zu treffen, um mit ihnen über die Wichtigkeit dieser Vorlagen zu diskutieren. Wie es Ihnen und anderen Kulturschaffenden dabei ergangen ist, wird auf der Website www.kunst-und-politik.ch auf teils sehr amüsante Art und Weise dokumentiert.

Suisseculture, Arbeitsgemeinschaft der Urheberinnen und Urheber, Interpretinnen und Interpreten, ist der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz. Die Mitglieder sind schweizerische Berufsverbände aus zahlreichen Sparten und vier ihrer Urheberrechtsgesellschaften.
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.

Im Buch ist auch ein Beitrag von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.

«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den Verein Shedhalle Zurich.

Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz

Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
 
Presse
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Go Mio: der geheime Grund der Weltkultur
25.04.–15.06.2008
Ausstellungseröffnung
Do. 24.04.2008 um 19.00 Uhr in Anwesenheit der KünstlerInnen
Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, Deutschland
«Eine Installation über das Forschungsinstitut für das Backen kleinerer Brötchen»

In Zeiten, in denen Kultur gern als Heilmittel gesellschaftlicher Krisen verstanden wird, versucht RELAX (bestehend aus den KünstlerInnen Daniel Hauser, F+F-Studiengangsleiter bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Dozentin) den tatsächlichen Handlungsrahmen von
Kunst zu skizzieren.

Kreative, Künstlerinnen und Künstler sind häufig aufgefordert, ausserkünstlerische Problemlösungen zu entwickeln. Mit dem Projekt Go Mio gibt Relax eine doppelte Antwort auf diese Anforderung.

Die Ausstellung zeigt, wie Kunst sich darum bemüht, Kultur und ihre lokalen Nachbarn zusammenzuführen. Sie zeigt aber auch das zuweilen kritische, zuweilen komische Spannungsverhältnis, das zwischen der Kunst und dem an sie herangetragenen Anspruch besteht.

Die Recherchen wurden auf Einladung von Gerrit Gohlke (Publizist & Kurator in Berlin, F+F-Dozent für Medienkunst) im Rahmen des Projektes «Borderline» (PACT - Zollverein) realisiert und für die Präsentation im Museum Folkwang weiterentwickelt.

 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Radiobeitrag zu «An die Arbeit! Kunst in der Shedhalle»
Fr. 07.12.2007
22.06–22.35 Uhr
DRS2 - Reflexe
auch online oder als Podcast
Katharina Schlieben und Soenke Gau arbeiten als Kuratoren der Shedhalle in
Zürich an thematischen Reihen: «Work to do» heisst die
aktuelle Ausstellung, die sich mit dem Thema der Selbstorganisation in
prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt.

Reflexe spricht mit den Ausstellungsmachern und den Künstlerinnen Martin Kaltwasser & Folke Köbbeling, Andrea Knobloch und Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser der KünstlerInnengruppe RELAX.
 
RELAX: ich brauche ruhe, Video-Installation, 1994
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Konstellation 6. Begriffe - Räume - Prozesse
15.09.2013–23.03.2014
Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, 8532 Warth
Die Video-Installation «ich brauche ruhe» von RELAX ist in der Sammlungs-Ausstellung «Konstellation 6. Begriffe - Räume - Prozesse» im Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen zu sehen.

 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Getaway #11
Di. 08.12.2015
RELAX will choose this Sunday’s getaway destination. Mirjam Bayerdörfer invited RELAX for the 11th Outside Sunday.

Marie-Antoinette and Daniel work together. They have been ever since they met. They added a “&co” to both their last names because they like to expand their cooperation and to include other people in their work. When I flipped through their catalogue lately I was astonished to find a lot of things listed they had not done. The catalogue’s retrospect of works includes all sorts of unrealized projects: proposals that were dismissed, Kunst am Bau concepts that were turned down, and so forth. Thinking about ”work” and “art work” it seemed brilliant to me to include hours of work, that at first glance were wasted. Useless efforts that point to the normality of working without result, without success or merit. To stretch visibly the range of activities that make up the art game.
Rather excited I told a friend. He did not think it was brilliant. He thought it was – vain. To add things that never led anywhere to your official record, making it look even more extensive. On the catalogue’s first page it says: du bist was du liest wir sind was du willst.* –

“Outside Sundays” is an ongoing series of afternoon getaways extending the concepts behind “Theory Tuesdays” and “Practical Fridays”. On two Sundays a month, an invited person chooses a destination to visit together. It will not be published beforehand.
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF