Daniel Hauser
Leitung Studiengang Kunst HF
*1959, Künstler, Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co), die Claims formuliert hat wie alleine denken ist kriminell, artists are no flags, je suis une femme pourquoi pas vous?, you pay but you don't agree with the price. Einzelausstellungen u.a.: 1992 Kunsthalle Basel, 1994 Capp Street Project San Francisco, Kartause Ittingen, Kunstmuseum Thurgau und Kunsthaus Glarus, 1995 Stadtgalerie Saarbrücken, 1999 Hood Museum of Art, Dartmouth College, USA, 2003 Künstlerhaus Bethanien Berlin, 2005 Kunsthaus Centre PasquArt Biel-Bienne, 2008 Museum Folkwang Essen, 2010 Cornerhouse Manchester, 2015 Center for Contemporary Art Tbilisi, 2018 Graphische Sammlung ETH Zürich. Biennalen u.a.: 2000 Biennale Venedig, Architektur-Biennale, Schweizer Pavillion, 2012 1. Tbilisi Triennale, Tbilisi, 2014 5. Sinop Biennale, Sinop, 2016 Manifesta 11, Zürich. Auszeichnungen u.a.: 2002 Prix Meret Oppenheim, 2008–09 Landis und Gyr Stipendium in London, 2016 Werkjahr der Stadt Zürich. Seit 1991 diverse Gastvorträge in Europa, Nord- und Lateinamerika. Seit 2000 Leitung Studiengang Kunst HF an der F+F.

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Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
OPEN SPACE
Eröffnung
Fr. 03.04.2009 um 19.00 Uhr
Ausstellung
03.04–31.05.2009
Kunsthaus L6, Lameystrasse 6, D-79108 Freiburg
Prozesse auslösen und Erfahrungsräume schaffen sind zentrale Anliegen der eingeladenen Künstler. Sie reagieren mit raumgreifenden ortsbezogenen Arbeiten auf den jeweiligen architektonischen, gesellschaftspolitischen oder institutionellen Kontext und überraschen mit künstlerischen Eingriffen im (öffentlichen) Raum. Open Space heisst, den Ausstellungsraum weiten und den öffentlichen Raum einbinden, gedankliche wie formale Grenzen überschreiten und unterschiedliche Bereiche wie Skulptur, Installation, Projektion, Aktion, Szenografie, Grafik und Design einbeziehen.

Künstler*innen:
Kilian RüthemannRELAXgroenlandbasel
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Go Mio: der geheime Grund der Weltkultur
25.04.–15.06.2008
Ausstellungseröffnung
Do. 24.04.2008 um 19.00 Uhr in Anwesenheit der KünstlerInnen
Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, Deutschland
«Eine Installation über das Forschungsinstitut für das Backen kleinerer Brötchen»

In Zeiten, in denen Kultur gern als Heilmittel gesellschaftlicher Krisen verstanden wird, versucht RELAX (bestehend aus den KünstlerInnen Daniel Hauser, F+F-Studiengangsleiter bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Dozentin) den tatsächlichen Handlungsrahmen von
Kunst zu skizzieren.

Kreative, Künstlerinnen und Künstler sind häufig aufgefordert, ausserkünstlerische Problemlösungen zu entwickeln. Mit dem Projekt Go Mio gibt Relax eine doppelte Antwort auf diese Anforderung.

Die Ausstellung zeigt, wie Kunst sich darum bemüht, Kultur und ihre lokalen Nachbarn zusammenzuführen. Sie zeigt aber auch das zuweilen kritische, zuweilen komische Spannungsverhältnis, das zwischen der Kunst und dem an sie herangetragenen Anspruch besteht.

Die Recherchen wurden auf Einladung von Gerrit Gohlke (Publizist & Kurator in Berlin, F+F-Dozent für Medienkunst) im Rahmen des Projektes «Borderline» (PACT - Zollverein) realisiert und für die Präsentation im Museum Folkwang weiterentwickelt.

 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Swiss Exhibition Award 2011
09.05.2012
Die Kuratorin der Abteilung Gegenwart des Kunstmuseums Bern und letztjährige F+F Dozentin Kathleen Bühler hat zusammen mit der Künstlerin und Kuratorin Ingrid Wildi Merino für die Ausstellung «Dislocación», die 2010 in Santiago de Chile und 2011 im Kunstmuseum Bern gezeigt wurde, den Swiss Exhibition Award 2011 zugesprochen erhalten. An der Ausstellung «Dislocación» beteiligt mit der raumgreifenden Installation «invest & drawwipe» war auch die KünstlerInnengruppe RELAX, die aus Daniel Hauser, Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst und der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza besteht. Der Swiss Exhibition Award wird vom Bundesamt für Kultur BAK und von der Stiftung Julius Bär seit 2008 jährlich vergeben.

Herzlichen Glückwunsch!
«useme*s», 4 tragbare Formen, Schaum, Stoff, ca. 39x49cmx8cm
RELAX (chiarenza & hauser & co), 2000
Mitteilungen
«useme*s»
Ausstellung
26.10.2004
Jegliches Produkt kann im entsprechenden Kontext zur Kunst werden.Zahlreiche Kunstwerke haben ihren Ursprung in Alltagserfahrungen. Doch werden auch Kunstwerke im Kontext Design zu Design?Die Ausstellung setzt sich mit der Vielfalt von möglichen Grenzüberschreitungen auseinander.

Beteiligt sind RELAX (Marie-Antoinette Chiaranza und Daniel Hauser) sowie Clare Goodwin. Allesamt F+F Dozenten, Abteilung Kunst.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute
06.06.–31.08.2008
Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
RELAX (Daniel Hauser, Leitung Studiengang bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin an der F+F) beteiligen sich an der Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» mit der Installation «shake the dust'»
RELAX (chiarenza & hauser & co), A word a day to be wiped away, Video-Installation, CCA Tbilisi/Ge, 2015
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
A word a day to be wiped away
10.04.–10.05.2015
CCA Tbilisi, Center for Contemporary Art, 51 Uznadze street, Tbilisi / Georgien
Die Installation «A word a day to be wiped away» (von F+F-Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, Leiter Studiengang Bildende Kunst) enthält u.a. zwei sich durch die Räume ziehende horizontal aufgemalte Streifen, die 60 aus dem Wortschatz auszulösche Wörter fassen, eine in gelb gehaltene Möblierung, um rumzusitzen, zu lesen und zu arbeiten sowie einen geräumigen Austausch-Käfig. Im Käfig steht ein News-Kebab aus alten Zeitungen und sind zwei Videos zu sehen (nose, von 2003; a discussion with Nargiza Arjevanidze, Forscherin und Dozentin an der Tbilisi state university, 2015). Ebenfalls im Käfig steht ein blauer Sockel mit Ablagefläche aus Spiegelglas. Darüber hängen 30 Putzlappen von der Decke. 11 ganz unterschiedliche Übersetzungen des 2010 von RELAX für das Cornerhouse Manchester formulierten the wealth manifesto sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Übersetzt haben das Manifest Kunststudent*innen des CCA.

Die aus dem Wortschatz auszulöschenden Wörter wurden von verschiedenen Leuten in Tbilisi angegeben. Einige der Wörter sind doppeldeutig, andere beziehen sich direkt auf lokale Geschichten oder sind mit der lokalen Kulturgeschichte verknüpft. Die Wörter werden während der Ausstellung von Besucher_innen mithilfe der vorhandenen Putzlappen ausgelöscht werden. Um einen Putzlappen aus dem Austausch-Käfig zu erhalten, deponieren die Besucher_innen als Bürgschaft ein Wertobjekt auf der Spiegelfläche des blauen Sockels.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Stiftung Erna und Curt Burgauer und der Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.

Website: http://cca.ge/node/67
RELAX (chiarenza & hauser & co), Videostill aus "Nose", Video, 2003
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Is It (Y)ours?
06.03.2014
Ausstellung mit Beiträgen von Fabian Chiquet, Clément Cogitore, Ellen Pau, Cai Fei, Christian Falsnaes, Tang Kwok Hin, Marianne Halter / Mario Marchisella, MAP Office, Cédric Maridet, Anne-Julie Raccoursier, RELAX (chiarenza & hauser & co)

Die Ausstellung wird eröffnet mit Stadtpräsidentin Corinne Mauch. Am selben Abend findet ein Vortrag von Roger M. Bürgel statt, vormaliger Leiter der documenta 12 Kassel 2007 und neuer Leiter des Johann Jacobs Museums in Zürich.
Presse
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
RELAX auf SF DRS
Mitteilungen
RELAX UNO
30.06.2004,14.00 Uhr
01.07.2004,14.00 Uhr
SF1, B.Magazin
Luzia Schmid dokumentiert für RELAX Studios das Projekt «Inlay», das Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO – mit Aufnahmen aus dem Relax-Studio in Zürich und dem UNO-Hauptgebäude in New York.

Daniel Hauser ist F+F Abteilungsleiter Kunst, Marie-Antoinette Chiarenza ist F+F Dozentin für Video und Installation.
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
feu sacré
20.09.2013–05.01.2014
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Mit dem Werk «sowohl als auch, aussi bien que, as well as» ist RELAX in «feu sacré» im Kunstmuseum Bern vertreten. Die Ausstellung findet zum 200. Geburtstag der Bernischen Kunstgesellschaft und zeigt ausgewählte Werke von AC-Stipendiat*innen von 1942–2012.


 
Start- & Schlusswoche
Daniel Hauser
Gökçe Ergör
Kunstatelier, 2021
Während der Startwoche wird zusammen mit der Studiengangsleitung das neue Semester geplant.
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Berufspraxis Kunst
Daniel Hauser
Gökçe Ergör
Nicole Eisenman, Self-Portrait Crossing Out Self-Portraits, 1996
Wie geht die Berufspraxis Kunst? «Möglichst jung und schnell reich und berühmt werden und in allen Sammlungen aller Museen präsent sein», lautet ein frühes selbstironisches Statement des später berühmt gewordenen Trios General Idea.
mehr...
Ab ins neue Wintersemester!
Mitteilungen
Bildende Kunst und Mediendesign
Einführungsveranstaltungen
02.10.2003
Einführung Medien um 10.00 Uhr
Einführung Kunst 11.00 Uhr
Die Studierenden aller Klassen des Mediendesigns werden um 10.00 Uhr an der Anemonenstrasse durch Fachleiter Daniel Hertli und die beiden neuen Klassenleiter Nick Widmer (FMD) und Franka Grosse (GMD) begrüsst. Ihr werdet über die Neustrukturierung der Mediendesignausbildung und über weitere News an der F+F informiert. Dann erhaltet Ihr die Gelegenheit, Euch für die verschiedenen MD-Projekte und Kurse einzuschreiben und einige der Dozierenden kennenzulernen.

Die neuen Kunststudierenden treffen sich um 10.00 Uhr an der Hardturmstrasse (H204), wo sie durch Fachleiter Daniel Hauser und Rektor Sandi Paucic empfangen werden und eine Einführung ins F+F-Kunststudium erhalten. Um 11.00 beginnt dann für alle KS-StudentInnen eine obligatorische Veranstaltung zum Thema Kunst und Beruf, in der Fragen rund um das Berufsbild KünstlerIn, Kunstmarkt und Kunstszene behandelt werden.

Allen F+F-Studierenden eine guten Start ins neue Semester!
«we save what you give», RELAX, 2005
Mitteilungen
Mit RELAX über
politische Kunst und die Schweiz
Werkstattgespräch
29.03.2005
CoalMine Coffee & Bar, Turnerstrasse 1, Winterthur
Aus dem Pressetext

«Warum tut sich die Schweizer Kunstszene so schwer damit, politisch Stellung zu beziehen? Verhindert die auf Konsens ausgerichtete Politlandschaft politische Positionen? Fehlt uns Schweizern eine Streitkultur und damit das Bedürfnis und die Bereitschaft, sich mit unbequemen Fragen auseinander zu setzen? Gibt es keine schweizerischen Themen? Die Künstlerinnen und Künstler, die sich erfolgreich mit politischen Werken etabliert haben, leben und arbeiten meist im Ausland. Gleichzeitig werden vor allem politische Positionen und Themen aus dem Ausland in den hiesigen Institutionen gezeigt. Warum gibt es kaum Schweizer Galerien und Institutionen, die politische Positionen zeigen?»
«Offizielle Übergabe», UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Künstler Daniel Hauser, Bundesrat Joseph Deiss.
Mitteilungen
INLAY
Intervention
20.09.2004
UNO Hauptgebäude, New York
INLAY ist das Projekt enstanden aus der Partnerschaft von :mlzd Architekten, Buchner Bründler Architekten und RELAX/Chiarenza & Hauser.

Zudem hat das Wort INLAY hat die sinnbildliche Bedeutung einer Einlage oder Intarsie, reflektiert zugleich den Charakter der  umschrieben werden.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kredit. Bezahlt sein, um nichts zu tun
Sa. 13.10.2007, 12.30–16.30 Uhr
RELAX am Steirischen Herbst Graz
Kann man Freundschaft sparen, wie man Geld spart? Dieser Walk von RELAX
(chiarenza & hauser & co) (CH/F) nimmt Kredit beim Publikum auf, ohne
irgendjemand in den Ruin zu stürzen. Beim gemeinsamen Gang durch die Stadt
werden Freundschaften verschwendet, während unterwegs Freunde und
Freundinnen oder Kollegen getroffen werden.

Start beim Brunnen vor dem Festivalzentrum.
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
Projektpräsentation Flurstrasse mit Elmar Ledergerber, Jean-Pierre Hoby, Stephan Rutz und Sandi Paucic.
Umbau–Projektpräsentation
Kurzbericht
26.05.2003
Die F+F beabsichtigt an der Flurstrasse 89 in Zürich ein aus den späten 1940er Jahren stammendes grosszügiges Gebäude zu beziehen. Das ehemalige Lager- und Bürohaus muss jedoch vorerst den Bedürfnissen der Schule angepasst werden. Wenn die Finanzierung termingerecht gesichert werden kann und die zuständigen Ämter grünes Licht geben, wird der Bezug anfangs 2004 stattfinden - der genaue Termin wird sobald bekannt mitgeteilt. Zusammen mit dem geräumigen Atelier in der Roten Fabrik, das erhalten bleibt, soll damit die Zahl der Standorte der F+F von sechs auf zwei reduziert werden.

Obschon die F+F seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Objekt war, hat sich die Lage im Laufe des Jahres insofern zugespitzt, als die Räumlichkeiten an der Anemonenstrasse, und damit einen Drittel der Unterrichtsflächen, auf Ende 2003 wegen eines Neubaus verloren gehen.

Die freistehende Immobilie mit industriellem Charakter bietet mit über 2000m2 Nutzfläche und guter Erschliessung durch öffentliche Verkehrsmittel (Tramlinien 2 und 3 und verschiedene Busse), optimale Bedingungen für die über 200 Vollzeitstudierenden, aber auch für die Abteilung Weiterbildung. Informelle Vorabklärungen mit den zuständigen Ämtern lassen das Objekt für eine Schule, die vor allem auf Atelierbetrieb setzt, als gut geeignet erscheinen.

Die F+F, die bereits einen festen jährlichen städtischen Beitrag erhält, hat sich mit der Bitte um einen Investionsbetrag an die Stadt gewandt und war sehr erfreut, als Stadtpräsident Ledergerber daraufhin seinen Besuch ankündigte, um sich vor Ort ein Bild vom Schulbetrieb und von den Plänen zu machen.

Die F+F hofft nun, dass die Stadt ihrem Gesuch entsprechen kann, denn mit dem Bezug des neuen Gebäudes würden viele Probleme der Schule auf einen Schlag gelöst: Mehr Unterrichtsfläche, gestärkte Identität, eine zentralisierte und damit effizientere Infrastruktur und Verwaltung sowie ohne Zweifel eine vereinfachte Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Der Vertragsentwurf ist auf zehn Jahre ausgelegt, eine Verlängerungsmöglichkeit besteht. Neben dem Gesuch an die Stadt hat die F+F auch Stiftungen um Beiträge angefragt. Die Maag Holding ist als Besitzerin bereit, einen Kredit zu gewähren, der mit der Miete amortisiert werden kann. Insgesamt müssen etwa SFr. 600'000.- mieterseitig aufgebracht werden. Zusätzliche Investitionen in die Grundsubstanz des Gebäudes werden von der Maag getätigt.

Nachdem sich Stadtpräsident Ledergerber und Jean-Pierre Hoby, der auch Mitglied des F+F-Vorstands ist, einen Einblick in den Unterricht verschafft hatten, liessen sie sich vom Zürcher Architekten Stephan Rutz, der für das Projekt F+F-Flurstrasse verantwortlich zeichnet, die Entwürfe und das Modell präsentieren. Als Vertreter der Gebäudebesizterin, der Maag Holding, waren Hans-Peter Wasser und Kurt Weber dabei. Die F+F war vertreten durch Rektor Sandi Paucic und Daniel Hauser, Fachleitung Bildende Kunst.