Daniel Hauser

Daniel Hauser

Mobilitäten und internationalen Austausch

*1959, Künstler, Mitglied des Künstler:innen-Kollektivs RELAX (chiarenza & hauser & co) mit Projekten in Europa und den Amerikas. Von 2000 bis Januar 2025 Leitung HF-Studiengang Kunst der F+F. Seit 2025 F+F-Verantwortlicher für Mobilitäten und internationalen Austausch. 2014–2022 Künstler:innen-Vertretung Stadt Zürich im Vorstand Kunsthaus Zürich. Mitglied Kommission Kunst im öffentlichen Raum Kiör, Stadt Bern. Mitglied Board of Governors Skowhegan Art (Sitz in New York City, Campus in Maine).

RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.

Im Buch ist auch ein Beitrag von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.

«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den Verein Shedhalle Zurich.

Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz

Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Treffpunkt Bundesplatz: Die Qual der Wahl
Live-Sendung vom Bundesplatz in Bern, DRS2
Do. 22.09.2011, 9.00–11.00 Uhr
Die Vervielfältigung der Optionen hat alles und jedes erfasst. Die Warenwelt bietet alles Erdenkliche, das Privatleben viele Lebensentwürfe, die Politik unzählige Kandidierende. Wir schwimmen in einem Meer der Möglichkeiten. Wie gehen wir damit um? Was macht diese Freiheit mit uns? Ist der Individualismus ein Beruhigungsmittel, um aufrührerisches Potential marktwirksam umzupolen? Kritik an der Marktseligkeit, Verweigerung, die Sucht nach legalen und illegalen Substanzen, die Häufigkeit etwa von Depressionen deuten auf ein Unbehagen. Die Sicherheit alter Strukturen ist zerbröckelt, das Individuum habe sich von Klassenzugehörigkeit und Normen befreit.

Die Wahl als Pflicht
Wenn aber der Einzelne die Möglichkeit, ja die Pflicht hat, seine Potentiale zu entfalten, ist er selbst für sein Glück und Unglück verantwortlich. Deshalb fürchtet er sich vor dem Scheitern und leidet daran, dass er sein Ideal nicht erreichen kann. Was dann?

Gedanken, die DRS2 in drei Gesprächen über Kunst und Kultur, über Marketing, Werbung & Design und über Politik zur Diskussion stellt.

Die Diskussionsrunden
Mit Barbara Basting, Beatrice Born, Raphael Zehnder und Roland Fleig und den Gästen Daniel Hauser (RELAX), Herbert Bolliger (Migros), Frank Bodin (Euro RSCG), Britta Pukall (Milani Design), Oswald Sigg (Ex-Bundesratssprecher), Gisela Widmer (Autorin) und Julien Fiechter (Smartvote).
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Une Comédie Institutionelle
Mi. 19.11.2009 um 18.00 Uhr
Version Bêta, Forum HEAD, Haute Ecole d'Art et de Design 15, Boulevard James Fazy, Genève
RELAX (chiarenza & hauser & co) waren auf Initiative des Kurators Gerrit Gohlke aus Berlin im Rahmen des Forschungsvorhabens «Borderline» im November 2007 und im Februar 2008 zu Gast bei PACT- Zollverein in Essen. In diesem Projekt ging es darum, Interdisziplinarität auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, welche Funktionen Kunst heute überhaupt erfüllen kann.

Im Vortrag «Une Comédie Institutionelle» stellt Gerrit Gohlke die Grundfragen vor, die sich aktuell im Rahmen von «Borderline» stellen. Daniel Hauser präsentiert «GO MIO. Das geheime Erbe der Weltkultur», ein Projekt, das RELAX in ihrem in Essen gegründeten «Institut für das Backen von kleineren Brötchen» für Borderline entwickelt und Im Museum Folkwang in Essen 2008 ausgestellt haben.

Das Forum des Medienkunstfestivals Version Bêta bietet einen geeigneten Rahmen, um «Borderline» und «GO MIO. Das geheime Erbe der Weltkultur» und die eingenommenen Rollen, verwendeten Methoden und eingesetzten medialen Tools zur Diskussion zu stellen. RELAX-member Marie-Antoinette Chiarenza wird im Publikum sitzen und das Publikum zu scharfen Fragen anstacheln.

Der Vortrag wird in englischer (Gerrit Gohlke) und französischer Sprache (Daniel Hauser) gehalten. Dauer: ca. 60 Minuten.

 
Presse
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
Werner Matter mit den Experten Tersea Chen und Guido Nussbaum.
Mitteilungen
Diplomtag Kunststudium
Kurzbericht
11.06.2003
Eröffnung Diplomausstellung
26.06.2003
In einem Diskussions- und Präsentationsmarathon wurden zehn eingereichte Arbeiten von einer Jury, angeführt von den prominenten externen Experten Guido Nussbaum, Kunstschaffender aus Basel, und der Fotokünstlerin Teresa Chen unter die Lupe genommen.

Der Morgen war der Malerei, Fotografie und Zeichnung gewidmet. Am Nachmittag wurden Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst und Installation beuurteilt. Neben den praktischen Werken stellte die Jury immer wieder auch kritische Fragen zu den schriftlich eingereichten Arbeiten.

Ebenfalls anwesend waren die Mentoren Erik Dettwiler, Andreas Dobler, Sabine Hagmann, Felicity Lunn, Sandi Paucic und Christian Vetter. Daniel Hauser, Fachleitung Kunst, führte durch den Tag.

Von den 10 eingereichten Diplomarbeiten wurden 8 von der Jury angenommen. Den Studierenden Barbara Donnarumma, Stefan Küng, Werner Matter, Linda Moser, Natalie Prader, Stefanie Stöckli, Gustav Willeit und Tobias Zimmermann wird das F+F-Diplom in Bildender Kunst verliehen. Die Schulleitung gratuliert!
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
OPEN SPACE
Eröffnung
Fr. 03.04.2009 um 19.00 Uhr
Ausstellung
03.04–31.05.2009
Kunsthaus L6, Lameystrasse 6, D-79108 Freiburg
Prozesse auslösen und Erfahrungsräume schaffen sind zentrale Anliegen der eingeladenen Künstler. Sie reagieren mit raumgreifenden ortsbezogenen Arbeiten auf den jeweiligen architektonischen, gesellschaftspolitischen oder institutionellen Kontext und überraschen mit künstlerischen Eingriffen im (öffentlichen) Raum. Open Space heisst, den Ausstellungsraum weiten und den öffentlichen Raum einbinden, gedankliche wie formale Grenzen überschreiten und unterschiedliche Bereiche wie Skulptur, Installation, Projektion, Aktion, Szenografie, Grafik und Design einbeziehen.

Künstler*innen:
Kilian Rüthemann, RELAX, groenlandbasel

Vorträge
(kunst)kritik? gossip!
Endlich Kunst ohne Kritik?
30.05.2007
Talk um 19.00 Uhr
Konzert ab 22.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich, Aula, EG
Stall 6, Gessnerallee 6, Zürich
Die Podiumsdiskussion stellt die Fragen zur Kunstkritik noch einmal neu: Welche Orte belegt die Kritik heute? Welche Perspektiven eröffnen sich einer Kritik, die sich nicht mehr in der Selektion erschöpft? Welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich einer verwickelten Kritik? Welche Wünsche und Begehren werden mit der Veröffentlichung einer Kritik eingelöst? Welche Ansprüche verbindet welches Publikum mit der Kunstkritik?

Im Anschluss Konzert im Stall 6 des legendären Art Critic Orchestra aus Berlin.
 
Kontakte
Rektorat
Christoph Lang, Rektor (bis 30.9.2026)
Heike Munder, Rektorin (ab 1.10.2026)
Bruno Hass, Prorektor
Maria Manzolini, Mitarbeit

Kommunikation & Marketing
Iris Delruby Ruprecht, Leitung
Kristin Brüggemann, Mitarbeit
Heike Hansen, Mitarbeit 

Fundraising
Michael Hiltbrunner

Exchange & Internationales
Daniel Hauser

Pooling HF
Maria Manzolini, Koordination

Jugendkurse
Jasmine Colombo, Leitung

Gestalterischer Vorkurs
Alexandra D'Incau, Leitung
Mia Pradal, Assistenz

Foundation Year (Propädeutikum)
Yannick Billinger, Leitung

Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Marc Latzel, Leitung
Judith Stadler, Berufsbildnerin
Sara Pastor, Assistenz

Fachklasse Grafik EFZ/BM
Franziska Widmer, Leitung
Jens-Peter Volk, Berufsbildner
Laura Schwarz, Assistenz

Film HF, berufsbegleitend
Daniel Hertli, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Fotografie HF
Sarah Widmer, Leitung
Tillo Spreng, Assistenz

Kunst HF
Gökçe Ergör, Leitung

Modedesign HF
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Visuelle Gestaltung HF
Jeannine Herrmann, Leitung
Ivie Ada Onaiwu, Assistenz

Weiterbildung Modedesign für Bekleidungsgestalter:innen EFZ
Nicole Schmidt, Co-Leitung
Heiner Wiedemann,​ Co-Leitung

Weiterbildungskurse
Ivan Becerro, Leitung
 
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale
Mary Leidescher,Silvia Popp: Exkulpation, Video 2007
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
F+F goes Letzigrund
Ab 19.09.2007 an veranstaltungsfreien Tagen
Mo.–Fr. um 9.00-20.00 Uhr
Stadion Letzigrund
Badenerstrasse 500, Zürich
Im Videogefäss sind Arbeiten zahlreicher ehemaliger und aktueller F+F-Studierenden und Dozierenden zu sehen, darunter Videos von Baggenstos & Rudolf, Sabina Baumann, René Fahrni, Mary Leidescher & Silvia Popp, RELAX, Chantal Romani, Miro Schawalder, Thylacine und anderen.Die Audioinstallation 'YOYO, caprices des dieux' stammt von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) werden auf den LED-Wänden gezeigt. Jeweils am Freitag, 15.00–16.00 Uhr und an veranstaltungsfreien Tagen sowie während den Anlässen. Perle (Installation von Hannes Rickli) ist zu sehen während den Öffnungszeiten.
RELAX (chiarenza & hauser & co), wiewieviel? (howhowmuch?), 2017, Videoinstallation
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Mischrechnung ist immer. Was ist richtig? Was ist gerecht?
Workshop
Mi. 15.11.2017, 18.30–20.00 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Wer bist du – und wenn ja, wieviel verdienst du? Das Helmhaus Zürich lädt ein zu einem Workshop für dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von von RELAX – Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser (F+F Leitung Studiengang Kunst HF).

In knapp eineinhalb Stunden wird angesprochen, was alle wissen und doch nur selten verbalisieren: Welche Arbeit wird von wem täglich geleistet, welche Arbeit wird entschädigt oder nicht und falls ja wie gut oder wie schlecht? Inwiefern hat Arbeit und ihre Bezahlung, die Zeit für Arbeit und die verbleibende Zeit neben der Arbeit etwas mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Und weshalb wird (politisch einkalkuliert) davon ausgegangen, dass für die meisten gilt: Mischrechnung ist immer?
RELAX (chiarenza & hauser & co), Videostill aus "Nose", Video, 2003
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Is It (Y)ours?
06.03.2014
Ausstellung mit Beiträgen von Fabian Chiquet, Clément Cogitore, Ellen Pau, Cai Fei, Christian Falsnaes, Tang Kwok Hin, Marianne Halter / Mario Marchisella, MAP Office, Cédric Maridet, Anne-Julie Raccoursier, RELAX (chiarenza & hauser & co)

Die Ausstellung wird eröffnet mit Stadtpräsidentin Corinne Mauch. Am selben Abend findet ein Vortrag von Roger M. Bürgel statt, vormaliger Leiter der documenta 12 Kassel 2007 und neuer Leiter des Johann Jacobs Museums in Zürich.
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
Kim de l'Horizon - Foto: Anne Morgenstern
guest_*talk-Reihe *NERGIES: KIM DE L’HORIZON im Gespräch mit PASCALE SCHREIBMÜLLER
Mi. 21.05.2025, 18.00 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich – Eintritt frei

Kim de l’Horizon ist als Autor*in und Schauspieler*in seit ein paar Jahren öffentlich sehr sichtbar und bezieht mit Essays auch hie und da Position. Etwa mit dem am 9.10.2022 in der Tageszeitung NZZ abgedruckten offenen Brief mit dem Titel «Lieber John Unbekannt, lieber Ueli Maurer, ihr habt mich geschlagen. Aber ich vergebe euch», der auch an den abtretenden Bundesrat Ueli Maurer gerichtet war.

Mit dem Essay «Diese Liebe für dieses Land» wiederum, den Kim anlässlich der Ausstellung «Apropos Hodler» im Kunsthaus Zürich (2024) für den Ausstellungskatalog verfasst hat, lässt sich Kim sehr direkt auf die Wirkung der Werke von Hodler ein. Zugleich fragt und schreibt Kim auch dies: «In dieser Zeit, in der ich schreibe - September 2023 – singen die Dinge verschiedener denn je. Die Fakten sind gegeben, und sie zählen nichts. Die Fakten zählen die Zahlen, wie sie sind. Die Fakten erzählen die Dinge, wie sie allerhöchstwahrscheinlich sein werden. Aber sie zählen nichts. Wer hat ein Sagen? Wer darf ein Wissen haben? Wer bestimmt, wie dieses Land, diese Schweiz, diese Seen aussehen? Wem ich meinen Glauben schenke, habe ich schon immer selbst entschieden, aber vielleicht habe ich heute einfach viel mehr Auswahl an Glaubensangeboten. Vielleicht können einfach viel mehr Leute Glauben anbieten. Was ich sagen möchte: Wir befinden uns in einem Kampf der Deutungshoheiten. Die Realität ist mehr denn je die Erzählung, über die sich die meisten oder die Mächtigsten einigen können. Nur: je länger können sich je weniger auf eine Erzählung einigen. Das ist eine Chance. Aber es ist auch gefährlich. Wir befinden uns im Widerstreit jener Fiktionen, die sich alle Wahrheit nennen.» (Kim de l’Horizon, «Diese Liebe für dieses Land» in: «Apropos Hodler – Aktuelle Blicke auf eine Ikone», 2024, Zürcher Kunstgesellschaft, Kunsthaus Zürich und Wienand Verlag Köln, S. 116

Kim de l’Horizon, geboren 2666 auf Gethen. Vor «Blutbuch» versuchte Kim mit Nachwuchspreisen attention zu erringen – u. a. mit dem Textstreich-Wettbewerb für ungeschriebene Lyrik und dem Damenprozessor. Heute hat Kim genug vom »ICH«, studiert Hexerei bei Starhawk und textet kollektiv im Magazin DELIRIUM. «Blutbuch» wurde 2022 mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung sowie dem Deutschen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Der Roman wird in 17 Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert.

Das Gespräch leitet Pascale Schreibmüller, die kontingente Allianz einer Theoretiker:in, die gerne in und durch den queerfeministischen Kuchen denkt, vernetzt und diskutiert; einer Texter:in, die in scas schreibmühle forscht, Worte (er)findet und sie zur Disposition stellt; einer Sounderkunder:in, die Sounds verlernt, sich im Zuhören übt und Sounds (er)sucht; einer Künstler:in, die sich transdisziplinär erprobt und bewusst verirrt; einer Hebamme, die Menschen ausserklinisch beim Elternwerden begleitet (make kin not babies!); einer DJ, die unter dem Namen Scarlett gesellschaftlich markierte Stimmen streut; einer Veranstalter_in, die diverse Räume bespielt, vergnügliche, dringliche und inadäquate; und einer Hochstapler_in, die immer eine Figur zu ihrem Besten gibt. Zahlreiche Forschungsprojekte seit 2023.

Mit *NERGIES bringt die guest_*talks-Reihe 2025 die Frage nach Energien ins Gespräch. Energie ist eine Ressource. Energie kann physikalisch, biologisch, menschlich oder auch sozial verstanden werden. Energie ist unverzichtbar. Energieströme ziehen uns in ihren Bann. Energie ist Antrieb. Energie ist zu billig und wird grenzenlos konsumiert. Energieverlust macht uns schwach. Energielücken verursachen Panik. Um Energie werden Kriege geführt. Energiemangel macht erfinderisch. Ohne Energie sind soziale wie individuelle Erholung und Regeneration unmöglich. Kurz: Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft.

Mit der neuen guest*_talks-Reihe *NERGIES kommen wir mit Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch, die über besonders viel persönliche Energie verfügen, viel Energie in eine Arbeit stecken oder vielleicht erschöpft sind, weil ihnen eine bestimmte Aktivität, ein Ereignis oder auch ein Zustand enorm viel Energie abgezogen hat. Als öffentliche Personen bewirken sie mit ihrer Praxis zudem, dass erneuernde Energien interessierte Menschen in ihrer eigenen künstlerischen, sozialen und kritischen Herangehensweisen bestärken und weitertragen.

Die guest_*talks sind eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des HF-Studiengangs Kunst, aktuell bestehend aus Alexander Fausch, Jolanda Gerber, Daniel Hauser, Dan Haelg, Stella Inderbitzin, Kate Marten und Helene von Graffenried. Im Team am Thema mitgearbeitet haben ausserdem Oleksandra Ahapova, Noah Joel Huber, Ranuli Ratnayake und Caroline Stadelmann. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Spaziergängen, aufgetischten Essen, Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten.

Bisherige guest_*talks in der aktuellen Reihe:

Mi. 09.04.2025, 17.00 Uhr
Der Filmemacher Samir im Gespräch mit Film- und Kulturwissenchaftlerin Marcy Goldberg, mit Fokus auf Samirs neuen Film «Die Wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer»

Mi. 23.04.2025, 18.00 Uhr
Stirnimann-Stojanovic
, Künstler:innen-Duo, im Gespräch mit der Kuratorin Bassma El Adisey zu ihrer kollektiven Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Sozialkritik.

Mi. 07.05.2025, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Monika Dommann, Historikerin, Autorin und Professorin am Historischen Seminar der Universität Zürich, im Gespräch mit Denise Bertschi, Postdoktorandin am Collegium Helveticum und Künstlerin. Im Fokus: «Materialfluss. Eine Geschichte der Logistik an den Orten ihres Stillstands», das 2023 erschienene Buch von Monika Dommann.

Einführung durch das guest_*talks-Team. Kontakt für weitere Information: Daniel Hauser, F+F-Dozent und Mitglied des guest_*talks-Teams.

Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2021: Wicked Little Town. Ein guest_*talk mit Fanny Hauser und Viktor Neumann
Fr. 28.5.2021, 18.00–20.00 Uhr
Kunsthalle, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Wicked Little Town bildet den Abschluss des gemeinsamen kuratorischen Stipendiums von Fanny Hauser und Viktor Neumann, das von der Gebert Stiftung für Kultur in Rapperswil-Jona vergeben wurde. Die Beiträge der über 50 Autor*innen sind eigens für diese Publikation entstanden, übersetzt oder neu kontextualisiert worden und greifen immer wieder das zentrale Themenfeld des gemeinsamen Stipendiums auf: die Bedeutung von Bündnissen und Solidarität jenseits von Zeit, Raum und Verwundbarkeiten. Die Publikation vereint eine Vielzahl von Beiträgen zu Traditionen und Imaginationen von Widerstand und Dissidenz, Zusammenhalt und Freundschaft. Die verschiedenen Beträge umfassen u.a. Essays, Konversationen, Gedichte, Theaterstücke, Transkripte von Videoarbeiten, visuelle Beiträge sowie eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten, die dem Medium Buch angepasst oder dafür entwickelt wurden. 

Fanny Hauser lebt und arbeitet als Kunsthistorikerin und Kuratorin in Wien. Sie ist Mitbegründerin und Co-Direktorin des 2016 gegründeten Kunstvereins Kevin Space, in Wien. Von August 2019 bis März 2021 war sie (gemeinsam mit Viktor Neumann) im Rahmen des kuratorischen Stipendiums der Gebert-Stiftung für Kultur in Rapperswil (Schweiz) als Kuratorin tätig. Sie ist Gründungsmitglied von Haus, einem gemeinsam organisierten jährlichen Ausstellungsformat, und seit 2020 Mitglied des Kuratorischen Beirats der Biennale für Freiburg. 
 
Viktor Neumann ist Kurator und Kunsthistoriker. Von August 2019 bis März 2021 war er (gemeinsam mit Fanny Hauser) im Rahmen des kuratorischen Stipendiums der Gebert-Stiftung für Kultur in Rapperswil (Schweiz) als Kuratorin tätig. Aktuell ko-kuratiert er Ausstellungen und Projekte für den Württembergischen Kunstverein, Stuttgart, Kölnischer Kunstverein und Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. Seit 2020 ist er Gastprofessor für Kuratorische Studien an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Die guest_*talks-Reihe ist eine Veranstaltungsreihe der F+F Schule für Kunst und Design seit 2001, kuratiert von einem wechselnden Team des Studiengang Kunsts, aktuell bestehend aus Kira van Eijsden, Gökçe Ergör, Daniel Hauser, Deliah Keller, Alexandra Paya, Caroline Stadelmann und Seraina Stefania. Die Gäste kommen meistens aus der Kunstwelt, doch nicht immer. Die guest_*talks leben von Konzerten, Performances, Vorträgen, Gesprächen, Spaziergängen, Führungen und anderen Formaten.

Die guest_*talks-Reihe 2020/21 bringt mit der Frage «Who Cares?» vor dem Hintergrund von Covid-19 und weiterer anhaltender globaler und lokaler Krisen jene Ambivalenz ins Spiel, die sich im Umgang mit diesen Krisen irgendwo zwischen Empathie und Sorglosigkeit kaum nachvollziehbar hin- und her bewegt.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
rodeo drive
Vernissage
Do. 21.02.2013, 19.15 Uhr
Zuger Kantonsspital, Landhausstrasse 11, 6340 Baar, Foyer, 1. OG
Insgesamt sechs Künstler, Künstlerinnen oder -teams haben je eine umfangreiche Fotoarbeit für das Zuger Kantonsspital geschaffen und dort zwischen 2009 und 2013 in aufeinander folgenden Etappen vorgestellt.

Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst, ist zusammen mit Marie-Antoinette Chiarenza (F+F-Dozentin für Installation) unter dem Teamnamen RELAX (chiarenza & hauser & co) an diesem Projekt beteiligt.

An der Inszenierung für die RELAX-Fotoarbeiten «rodeo drive» teilgenommen haben zahlreiche F+F-KunststudentInnen, die alle 2011 oder 2012 erfolgreich abgeschlossen haben.

Konzept und Realisation: Susann Wintsch im Auftrag des Regierungsrats des Kantons Zug.

Ab dem 21. Februar 2013 sind alle sechs Auftragsarbeiten im öffentlichen zugänglichen Bereich des Spitals, von der Eingangshalle bis zu den Korridoren, zu sehen.
 
Mitteilungen
Kunst HF
Öffentliche Veranstaltungen
Der neue Dorfplatz in Biel liegt vor dem Espace Libre
Di. 06.09.2016
Bieler Tagblatt
«Wo ist Kunst?» hat die Frage nach «Was ist Kunst?» längst abgelöst. Das «Wo?» ist die Frage nach dem Ort und der Präsenz des Geschehens. In Biel heisst dieser Ort Espace Libre. Er ist über die Schweiz hinaus bekannt. Geleitet wird er von F+F Dozentin Barbara Meyer Cesta.
Gabriela Paiano, aus der Arbeit "Nimmerland".
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Regionale 9
26.11.2009–10.01.2010
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
Die Jury für die Auswahl der Werke bestand aus Daniel Hauser, Künstler und F+F-Dozent, Sabina Rusterholz, Direktorin Kunsthaus Glarus, Fanni Fetzer, Leiterin Kunsthaus Langenthal und einem Vorstandsmitglied des Kunstvereins Oberaargau.

Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Anja Moers, Assistentin Studiengang Kunst, und Gabriela Paiano, Absolventin des F+F-Studiengangs Fotografie.

Anja Moers zeigt in ihrer Arbeit «Alte Meister» eine Serie von 16 Zeichnungen. Sie hat 16 SchülerInnen damit beauftragt, im Kunsthaus Zürich ein Werk alter Meister auszusuchen und von diesem die Risse auf einer Leinwand zu skizzieren. Im Gegenzug lädt Anja Moers die ZeichnerInnen in Kunsthaus Langenthal an eine Führung ein, um ihnen aktuelle Kunst aus der Region zu zeigen.

Gabriela Paiano zeigt mit ihrer fotografischen Arbeit «Nimmerland» Bilder aus ihrer Diplomarbeit 2009.
 
Presse
guest_*talk-Reihe 2016: guest_*talk: What we do for? What we do with?
Medienmitteilung
17.05.2016
Das Gespräch mit Mascha Madörin und Chus Martínez ist Teil einer neuen guest_*talk-Reihe 2016/17 der F+F. Es nimmt Bezug auf die europäische Wander-Biennale MANIFESTA 11, die unter dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures 2016 in Zürich stattfindet, und ist eine Kollaboration mit LE FOYER.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin und die Kuratorin Chus Martínez befragen im Gespräch mit dem Künstler Daniel Hauser die Funktionsweise des Kapitalismus im Kunstkontext. Dabei interessiert sie vor allem, wie sich Künstlerinnen und Künstler heute finanzieren und welches Potenzial Künstlerinnen und Kollektive haben, die sich auf Experimente jenseits des klassischen Verwertungsprozesses einlassen und dabei auch bereit sind, gesellschaftlich die Machtfrage zu stellen.
 
Mascha Madörin ist freischaffende feministische Ökonomin und ist unter anderem Gründungsmitglied von Woman in Development Europe (WIDE) Switzerland, einer Plattform für Gender und Entwicklung. Sie äussert sich regelmässig zu Fragen der Care-Economy und forscht zu Geldtheorien.
 
Chus Martínez ist eine spanische Kunsthistorikerin, Museumskuratorin und Autorin zahlreicher Schriften zur zeitgenössischen Kunst. Seit April 2014 leitet sie das Institut Kunst an der FHNW Basel. Sie gehörte zum kuratorischen Team der documenta 13, 2012 in Kassel.
 
Daniel Hauser ist Mitglied der Künstlerinnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co). Das «& co» bezieht sich auf Kollaborationen mit unterschiedlichen Leuten in allen möglichen Zusammenhängen. Er leitet ausserdem den Studiengang Kunst der F+F.

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.