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«daniel hauser»
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Daniel Hauser
Mobilitäten und internationalen Austausch
Öffentliche Veranstaltungen
DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit
RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung
DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.
Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.
Mit Werken von
Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo,
Thomas Hirschhorn,
Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun,
RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld,
Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:
2022
2021
- Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
- Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
- Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
- Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
- Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
- Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
- Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
- Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
- Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
- Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
- Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
- Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
- Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
- Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
- Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
- Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
- Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
- Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
- 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
- Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
- Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
- Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
- Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
- Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
Bänke für die Zürcher Cityvereinigung, 2001.
Wettbewerbsbeitrag
Kunst im öffentlichen Raum
– eine Reflektion.
Anfänglich hatten wir grosse Zweifel: Weder die Kunststoffkühe noch die Löwen, welche vor einigen Jahren Zürichs Innenstadt überfluteten, konnten als temporäre Kunst für den öffenltichen Raum überzeugen. Aber ein Nichtmitmachen bei der neuerlichen Aktion, bei der nun Holzbänke zu gestalten waren, wäre der einfachere Weg gewesen.
Dem schulinternen Wettbewerb, den wir veranstalteten, wurde ein Seminar von Daniel Hauser und Corinna Rüegg über Stadtmöblierung und des Umgangs mit dem öffentlichen städtischen Raum vorgeschaltet. An den künftigen Standorten der Bänke wurde diskutiert, fotografiert und fest nachgedacht. Ziel war es, reflektiert an die Sache ranzugehen, und dem zu erwartenden folkloristischen Potpourri mit einem möglichst minimalen, visuell überzeugenden Beitrag entgegenzuwirken. Als Rahmenbedingung legten wir fest, dass möglichst nicht Einzelbänke zu produzieren seien, sondern eine serielle Gesamtlösung vorzuschlagen sei.
Die Jury setzte aus Beat Koch und Emil P. Manser (beide UBS Marketing), Kathrin Fraunefelder (Kuration der Eisenplastiksammlung Koenig), Corinna Rüegg (Künstlerin, Dozentin F+F), Niklaus Lenherr (Künstler, Dozent F+F), sowie Sandi Paucic (Rektor F+F) zusammen. Nach zweistündiger Klausur wählte die Jury das Projekt der F+F–Diplomandin Maja Tschanz aus: die halbe Bank. Einen Anerkennungspreis erhielt das Projekt der Gruppe Die Fünf, welches vorsah, 19 der 20 Bänke zu schreddern und die Späne in die zwanzigsten unter einer Plexiglasscheibe unterzubringen. Angesichts des Überangebots an Bänke, das die Zürcher Innenstadt gegenwärtig geradezu belastet, war der Gedanke verlockend.
Die Realisation der 20 Bänke fand im F+F–Atelier Rote Fabrik während der Semeseterferien im Februar–März unter der Leitung von Corinna Rüegg statt. Eine grössere Serie der Bänke steht nun den ganzen Sommer 2001 über am Utoquai, zwei Exemplare bei der Max Bill-Plastik an der Bahnhofstrase, andere Bänke finden sich vor verschiedenen UBS-Filialen.
Für die Deutsche Bank wurden zwei Projekte realisiert unter dem Titel Norden Osten Süden Westen. Gewinner waren hier die F+F-Studierenden der Kunstklasse Reto Nothacker und Andi Zeller. Standorte der beiden Beiträge sind das Restaurant Movie am Bahnhofquai und die Centralbrücke.
Der im Auftrag der Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland (VZO) durchgeführte Wettbewerb wurde in der Mediendesignklasse ausgetragen. Siegerinnen waren hier Alessa Brogli, Erika Züger und Odine Corallo. Die Projekteingaben und die Realisierung der Bänke fand unter der Leitung des Künstlers Niklaus Lenherr statt.
Fazit:
Die Stadt ist voller Bänke, fast 1100 sollen es sein; ein kunterbuntes Durcheinander - Geschmacklosigkeiten und Sauglattismen alle paar Meter, nur jeden Kilometer vielleicht überzeugender Ansatz von Durchdachtem und von guter Gestaltung! Gehören wir dazu? War es richtig mitzumachen? Würden wir uns wieder beteiligen? Diese Fragen bleiben offen - auch wenn wir viel gelernt, einiges verstanden und nicht wenig verdient haben bei Bankart.
Die Diskussion um Sinn und Zweck solcher populärer und doch höchst problematischer Eingriffe in den städtischen Raum bleibt hochaktuell, ja verschärft sich in unseren Köpfen noch, dadurch, dass wir unsere Hände nun nicht einfach in Unschuld waschen können, sondern Teil des Sommertheaters sind. Den Kunststudenten, welche dranbleiben wollen, sei jedenfalls die Teilnahme an der Veranstaltung Public Spheres vom Wintersemseter 2001/2002 nahegelegt!
RELAX (chiarenza & hauser & co), a word a day to be wiped away, Sinopale 5, Sinop/TR, 2014.
Öffentliche Veranstaltungen
a word a day to be wiped away
14.02.–14.03.2015
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Im Corner College in Zürich wird die Archiv-Ausstellung «Collecting the Future. 2014-2006-2016. A Sinopale Exhibition» eröffnet, die Auszüge aus den verschiedenen Versionen der Sinopale, der Sinop Biennale in Sinop, Türkei, vorstellt und auch einen Ausblick auf 2016 gibt.
Kuratiert wird die Ausstellung vom Corner College Collective CCC, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner, Benjamin Egger, Esther Kempf, Alan Roth und Dimitrina Sevova, zusammen mit dem Künstler und Kurator T. Melih Görgün aus Istanbul, der letzten Dezember auch kurz die F+F besucht hat, auch als Vertreter der Mimar Sinar Fine Arts University Istanbul.
RELAX (chiarenza & hauser & co), Reservoir News, Video, 30min, 2010
Öffentliche Veranstaltungen
act 2
27.10.–08.12.2012
SUBSTITUT, Torstrasse 159, 10115 Berlin, Deutschland
Das KünstlerInnenteam
RELAX (chiarenza & hauser & co), bestehend aus der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza und dem Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst HF Daniel Hauser, ist zurzeit beteiligt an der Ausstellung act 2 im Offspace
Substitut Berlin. RELAX zeigt das Video «reservoir news» (30 min, 2010) und die Videoinstallation «wealth complex (Berlin Version)» (2010-2012).
Ausstellung mit
Heinrich Gartentor,
knowbotiq,
RELAX (chiarenza & hauser & co) und
Bettina Vismann.
Klodin Erb, The Sweet Lemon Ballad, 2016, Video, 13’ 13', Videostill, ©Klodin Erb
Yellow Creature
Vernissage
Fr. 27.10.2017, 18.30 Uhr
Ausstellung
28.10.2017–07.01.2018
Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern
Yellow Creature
Eine legendäre Ausstellung im Kunstmuseum Luzern 1974, Transformer – Aspekte der Travestie fragte nach der Auflösung der Geschlechterrollen.
Was damals revolutionär war, ist uns heute selbstverständlich. Ein paar Jahrzehnte später sind Geschlechterstereotypen weniger aufregend, dafür ist die Grenzziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanze brisant. Aktuell verhandeln beispielsweise Ethik und Rechtswissenschaft das Recht des Tieres, während in der Philosophie mit dem Realismus Theorien zu von menschlichem Bewusstsein unabhängigen Phänomenen diskutiert werden.
Der britische Autor und Zeichner Mervyn Peake (1911–1968) schuf mit Yellow Creature bereits 1939 eine Figur, die in jeder Zeichnung zwischen Frau und Mann, Tier und Mensch changiert und dabei hochvergnügt vor allem sich selber treu bleibt. Yellow Creature ist deshalb titelgebend für die Gruppenausstellung, die die Grenzziehung zwischen Geschlechtern und Gattungen thematisiert. Welche ethischen und moralischen Kategorien sind auch heute noch für Lebewesen gültige Grenzen? Wer zieht diese, wer profitiert davon und wer scheitert daran?
Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: John Akomfrah, Sabian Baumann (F+F Dozent_in), Neïl Beloufa, Klodin Erb, Lia García, Klara Kristalova, Mervyn Peake, RELAX (chiarenza & hauser & co) Daniel Hauser (F+F Dozent), Isabella Rossellini, Mika Rottenberg. Kuratorin: Fanni Fetzer
RELAX (chiarenza & hauser & co)–Die Künstlerinnen kurz vor dem Höhepunkt ihrer Karriere, 2008, Fotografie.
Öffentliche Veranstaltungen
The Historical Exhibition – Sites Under Construction
11.06.–18.09.2016
Löwenbräu-Kunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Das Team von RELAX besteht aus Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, die seit 1983 zusammenarbeiten. Das & co verweist auf mögliche Zusammenarbeitsformen mit zahlreichen anderen Leuten in und ausserhalb des Kunstbetriebs.
Marie-Antoinette Chiarenza hat seit 2001 regelmässig an der F+F Schule für Kunst und Design unterrichtet und ist seit 2008 an der HEAD Genève Dozentin. Daniel Hauser leitet seit 2000 den Studiengang Kunst der F+F.
Wozu? Eine Ausstellung von Studierenden der F+F der Bereiche Bildende Kunst und Fotografie
13. April bis 4. Mai 2013
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31
Wozu?
Gregory Hari, Emma Bywater, Gianluca Trifilo, Jan Sebesta, Jazmin Taco, Josephine Nobile, Maria Kurz, Aline Rutschmann, David Suter, Tirza Stingelin, Serafin Schlüchter, Liridon Sulejmani
Vernissage: Freitag, 12. April, 18.30 Uhr
Ausstellung: 13. April - 4. Mai 2013
Wozu? ist eine Gruppenausstellung von Studierenden der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich zum Thema Kunst und Kirche. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigen Arbeiten, die in Bezug zur Wasserkirche entstanden sind.
Während zwei Semestern wurde die Wasserkirche historisch und architektonisch erkundet. Auf Basis der Recherche sind Arbeiten entstanden, die Architektur, Atmosphäre und Geschichte des Ortes beleuchten, und fragen, was ein Kirchenraum gestern und heute bedeutet.
Aspekte wie Licht, Materialität, Dimensionen und Akustik waren Teil der Auseinandersetzung, die in individuelle, sehr unterschiedliche Skulpturen, Projektionen und Installationen mündete. Das Spirituelle und Unsichtbare wurde im Wasser oder in den Steinmetzzeichen des Gewölbes gesucht. Die Stadtheiligen Felix und Regula boten Anlass, über Gewalt und Märtyrertum nachzudenken, aber auch, diese Geschichte ins Jetzt und Heute zu holen. Zwischenräume sind auf verschiedene Weise ausgelotet, Hemmschwellen im sakralen Raum abgebaut worden. Ist Gott im All oder im Mikrokosmos der Krypta?
Statements der Studierenden:
„Durch das Abenteuer Wasserkirche begegnete ich Krokodilen, Pfauen, Elefanten, Tänzerinnen und anderen Kartoffeln.“ Gregory Hary
„Neuland zu betreten ist mit Unsicherheit verbunden, aber offen sein und zuhören bedeutet für mich, weiter zu kommen.“ Jan Sebesta
"Die Ausstellung in, und die Zusammenarbeit mit der Wasserkirche ist ein erfrischender Sprung in einen grossen kühlen See, in Bewegung mit herein-und herabfliessenden Flüssen. Am Ufer dessen, versuchen wir uns zu platzieren." Josephine Nobile
„Ich freue mich auf meine erste öffentliche Ausstellung und finde auch, dass das Thema Kunst und Kirche geglückt ist. Nur den Titel finde ich etwas missglückt.“ Serafin Schlüchter
„Ich hatte Schwierigkeiten, mich mit dem Thema Kunst und Kirche anzufreunden. Es schien mir sehr eindimensional. Aber in der Auseinandersetzung wurde mir klar, dass ich dieses Thema sehr persönlich behandeln kann.“ Liridon Sulejmani
„Ich interessierte mich für das Thema Felix und Regula. Dabei geht es um den Tod, aus dem ich etwas Süsses machen will. So, dass man auf die Geschichte Lust bekommt.“ Maria Kurz
„Glaube und es wird so sein!“ Gianluca Trifilo
Die Studierenden wurden von Maya Bringolf, Sonja Freuler, Martina Guhl, Daniel Hauser, Christina Hemauer, Roman Keller, Romano Strebel, Andreas Vogel, Cornelia Vogelsanger, Dölf Wild und Raphael Zürcher unterstützt.
Vernissage
Freitag, 12.4., ab 18.30 Uhr mit DJ Knut und Bar
Konzert
Donnerstag, 18.4., 20 Uhr mit Dada Global, Organ Improvisation XI - XXI
Führung
Mittwoch, 24.4., 18:30 Uhr mit beteiligten Künstlern
Öffnungszeiten
Di 9-12, Mi-Fr 14-17, Sa 12-17 Uhr
Ort
Wasserkirche Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Öffentliche Veranstaltungen
Barbara Lee Artist Lecture Series
Mi. 19.06.2013, 20.30 Uhr
RELAX sind seit Anfang Juni und bis Mitte August Artist Faculty Residents einer New Yorker Stiftung, die in
Skowhegan in Maine einen Summercampus betreibt. Der 1946 ursprünglich von und für New Yorker KünstlerInnen gegründete Sommerort hat sich ab den 60er Jahren auf die USA und seit einiger Zeit auf die ganze Welt geöffnet.
In Skowhegan halten RELAX in der Barbara Lee Lecture Series am Mittwoch 19.6. um 20.30 einen Vortrag zu ihren bisherigen Projekten und Arbeiten. Die Einführung zum Vortrag hält die New Yorker Künstlerin Sheila Pepe.
Die F+F nimmt am Mobilitätsprogramm von
Movetia teil. Damit werden Mobilitäten von Dozierenden und Studierenden finanziell unterstützt. Studierende können ein Austauschsemester an einer Partnerschule absolvieren. Die Auslandpraktika der Lernenden der Fachklassen und der Studierenden der HF-Studiengänge werden gleichermassen unterstützt.
Für Auskunft und Unterstützung wende dich bitte an
Daniel Hauser.
Academy of Fine Arts Warsaw
Warschau, Polen (Film, Fotografie, Kunst, Modedesign, Visuelle Gestaltung)
Bard College Berlin
Berlin, Deutschland (Kunst)
École Supérieure d’Art de Clermont Métropole, ESACM
Clermont-Ferrand, France (Kunst)
Escola Superior de Artes e Design, ESAD
Senhora da Hora, Matosinhos, Portugal (Visuelle Gestaltung)
Emily Carr University of Art + Design, ECUAD
Vancouver, Kanada
Kadir Has University
Istanbul, Türkei (Fotografie, Visuelle Gestaltung)
L’École des Beaux-Arts de Marseille, ESAD
Marseille, France (Kunst)
Merz Akademie – Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien
Stuttgart, Deutschland (Visuelle Gestaltung, Fotografie, Film)
National Institute of Design, NID
Ahmedabad und Gandhinagar, Indien (Film, Fotografie, Modedesign, Visuelle Gestaltung)
Royal Academy of Art, The Hague
Den Haag, Holland (Visuelle Gestaltung)
Université Paris 8
Paris, Frankreich (Kunst, Fotografie)
University of Reading – Department of Art
Reading, United Kingdom (Kunst)
Vidyashilp University – School of Design
Begalore, Indien (Film, Fotografie, Visuelle Gestaltung)
Weissensee Kunsthochschule
Berlin, Deutschland (Kunst, Modedesign, Visuelle Gestaltung)
guest_*talk
Susanne Graedel, guest_*talk mit Mascha Madoerin, Chus Martinez, Daniel Hauser, 2016
Susanne Graedel, guest_*talk mit Mascha Madoerin, Chus Martinez, Daniel Hauser, 2016
Susanne Graedel, guest_*talk mit Mascha Madoerin, Chus Martinez, Daniel Hauser, 2016
Susanne Graedel, guest_*talk mit Mascha Madoerin, Chus Martinez, Daniel Hauser, 2016
«useme*s», 4 tragbare Formen, Schaum, Stoff, ca. 39x49cmx8cm
RELAX (chiarenza & hauser & co), 2000
Jegliches Produkt kann im entsprechenden Kontext zur Kunst werden.Zahlreiche Kunstwerke haben ihren Ursprung in Alltagserfahrungen. Doch werden auch Kunstwerke im Kontext Design zu Design?Die Ausstellung setzt sich mit der Vielfalt von möglichen Grenzüberschreitungen auseinander.
Beteiligt sind RELAX (Marie-Antoinette Chiaranza und Daniel Hauser) sowie Clare Goodwin. Allesamt F+F Dozenten, Abteilung Kunst.
'Ein Roter Teppich für die Kunst': Performance von F+F-Studierenden vor dem Bundeshaus, 2005
Öffentliche Veranstaltungen
Internet-Forum «Kunst und Politik» zum Kulturförderungsgesetz
Das Internet-Forum «Kunst und Politik» von
Suisseculture begleitet die Kampagne der Kulturschaffenden betreffend das geplante Kulturförderungsgesetz des Bundes und die Neugestaltung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
Unter anderen wurden Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von
RELAX von Suisseculture je dazu eingeladen, sich mit NationalrätInnen zu treffen, um mit ihnen über die Wichtigkeit dieser Vorlagen zu diskutieren. Wie es Ihnen und anderen Kulturschaffenden dabei ergangen ist, wird auf der Website
www.kunst-und-politik.ch auf teils sehr amüsante Art und Weise dokumentiert.
Suisseculture, Arbeitsgemeinschaft der Urheberinnen und Urheber, Interpretinnen und Interpreten, ist der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz. Die Mitglieder sind schweizerische Berufsverbände aus zahlreichen Sparten und vier ihrer Urheberrechtsgesellschaften.
Kunst am Bau
Präsentation
Vernissage
14.02.2003 um 18 Uhr
Baden, Bahnhof (Perron gegenüber der Busrampe)
Unter dem Titel Infolge startete am 5. April 2000 ein neues, programmatisch Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs neu strukturiert wird. Für dieses städteplanerisch ambitionierte und komplexe Bauvorhaben hat die Stadt Baden nach neuen Ansätzen im Umgang mit Kunst am Bau gesucht.
Das 13. Projekt von Infolge wurde als Wettbewerb an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich ausgeschrieben. Eine angepasste Version der ursprünglichen Wettbewerbsausschreibung (damals bekanntlich durch die Stadt Baden) bildete die Grundlage zu einer Semesterarbeit, in der sich die Studierenden mit den realen Anforderungen eines Kunst am Bau Projektes auseinandersetzen konnten.
Die Bedingungen, denen das Infolge-Projekt über die letzten zwei Jahre hinweg bis heute verpflichtet geblieben ist, wurden so noch einmal neu, in kleinerem Massstab, zur Diskussion gestellt. Von Seiten der Projektleitung wurde den Studenten die Atmosphäre einer professionellen Wettbewerbssituation vermittelt und so traten die vier KandidatInnen im letzten Dezember mit ihren Projekten vor die Jury (bestehend aus Infolge und Daniel Hauser, F+F-Fachleiter Kunststudium).
Der Bahnhof als Ort sowohl sozialer Begegnung, als auch einer ganz spezifischen Form von Kommunikation bildete für Matthias Rüegg (*1968 in Walenstadt, lebt in Chur) den Ausgangspunkt zu seiner Installation wink.
Die sechs Einzelbilder fügen sich als Arbeit harmonisch in die Umgebung des Bahnhofs ein. Die Aufteilung der Bewegung in sechs Bilder rettet einerseits das für die Geste so wichtige Moment der Bewegung (zur Einzelpose erstarrt würde die Geste sofort etwas Zeichenhaftes erhalten, vergleichbar mit Anweisungen beim Einparkieren oder auch den Gebärden der Gehörlosensprache), andererseits wird derart Bezug auf bestehende architektonische Vorbedingungen genommen (die neu gebaute Busrampe Süd). Die gekonnte Implemetierung in das Bahnhofsareal verdankt sich wohl auch dem Umstand, dass dies nicht Matthias Rüeggs erste Arbeit an einem solchen Ort ist: Bereits 2001 realisierte er im Sarganser Bahnhof eine Videoinstallation.
Öffentliche Veranstaltungen
rodeo drive
Vernissage
Do. 21.02.2013, 19.15 Uhr
Zuger Kantonsspital, Landhausstrasse 11, 6340 Baar, Foyer, 1. OG
Insgesamt sechs Künstler, Künstlerinnen oder -teams haben je eine umfangreiche Fotoarbeit für das Zuger Kantonsspital geschaffen und dort zwischen 2009 und 2013 in aufeinander folgenden Etappen vorgestellt.
Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst, ist zusammen mit Marie-Antoinette Chiarenza (F+F-Dozentin für Installation) unter dem Teamnamen
RELAX (chiarenza & hauser & co) an diesem Projekt beteiligt.
An der Inszenierung für die RELAX-Fotoarbeiten «rodeo drive» teilgenommen haben zahlreiche F+F-KunststudentInnen, die alle 2011 oder 2012 erfolgreich abgeschlossen haben.
Konzept und Realisation: Susann Wintsch im Auftrag des Regierungsrats des Kantons Zug.
Ab dem 21. Februar 2013 sind alle sechs Auftragsarbeiten im öffentlichen zugänglichen Bereich des Spitals, von der Eingangshalle bis zu den Korridoren, zu sehen.
Die offizielle Schweiz hat sich für ihren UNO-Beitritt ein ziemlich ungewöhnliches Geschenk an die Vereinten Nationen ausgedacht: Sie finanziert im New Yorker UNO-Hauptsitz die Neugestaltung der so genannten G-200-Räumlichkeiten. Dort bereiten sich zum Beispiel die Staats- und Regierungschefs auf ihre Reden vor der Generalversammlung vor.
Vom Bund wurde dafür ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, den nun das Projekt Inlay gewonnen hat. Die F+F hat allen Grund stolz zu sein. Für den künstlerischen Teil der prämierten Neugestaltung ist nämlich die Gruppe RELAX zuständig, der zwei der F+F-MitarbeiterInnen angehören: Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin für Video und Installation und Daniel Hauser, Fachleiter des F+F-Kunststudiums. Zusammen mit dem Bieler Architekturbüro :mlzd und den Basler Architekten Bbarc konnten sie die Jury mit ihrem interdisziplinären Gesamtkunstwerk überzeugen. Wir gratulieren ganz herzlich!
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
RELAX will choose this Sunday’s getaway destination. Mirjam Bayerdörfer invited RELAX for the 11th Outside Sunday.
Marie-Antoinette and Daniel work together. They have been ever since they met. They added a “&co” to both their last names because they like to expand their cooperation and to include other people in their work. When I flipped through their catalogue lately I was astonished to find a lot of things listed they had not done. The catalogue’s retrospect of works includes all sorts of unrealized projects: proposals that were dismissed, Kunst am Bau concepts that were turned down, and so forth. Thinking about ”work” and “art work” it seemed brilliant to me to include hours of work, that at first glance were wasted. Useless efforts that point to the normality of working without result, without success or merit. To stretch visibly the range of activities that make up the art game.
Rather excited I told a friend. He did not think it was brilliant. He thought it was – vain. To add things that never led anywhere to your official record, making it look even more extensive. On the catalogue’s first page it says: du bist was du liest wir sind was du willst.* –
“Outside Sundays” is an ongoing series of afternoon getaways extending the concepts behind “Theory Tuesdays” and “Practical Fridays”. On two Sundays a month, an invited person chooses a destination to visit together. It will not be published beforehand.
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.
Im Buch ist auch ein Beitrag von
RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.
«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den
Verein Shedhalle Zurich.
Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz
Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von
République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.
Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit
RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation
a word a day to be wiped away.
In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.
Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und
Pressebilder zu République Géniale