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Swiss Exhibition Award 2011
09.05.2012
Die Kuratorin der Abteilung Gegenwart des Kunstmuseums Bern und letztjährige F+F Dozentin Kathleen Bühler hat zusammen mit der Künstlerin und Kuratorin Ingrid Wildi Merino für die Ausstellung «Dislocación», die 2010 in Santiago de Chile und 2011 im Kunstmuseum Bern gezeigt wurde, den Swiss Exhibition Award 2011 zugesprochen erhalten. An der Ausstellung «Dislocación» beteiligt mit der raumgreifenden Installation «invest & drawwipe» war auch die KünstlerInnengruppe RELAX, die aus Daniel Hauser, Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst und der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza besteht. Der Swiss Exhibition Award wird vom Bundesamt für Kultur BAK und von der Stiftung Julius Bär seit 2008 jährlich vergeben.

Herzlichen Glückwunsch!
RELAX auf SF DRS
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RELAX UNO
30.06.2004,14.00 Uhr
01.07.2004,14.00 Uhr
SF1, B.Magazin
Luzia Schmid dokumentiert für RELAX Studios das Projekt «Inlay», das Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO – mit Aufnahmen aus dem Relax-Studio in Zürich und dem UNO-Hauptgebäude in New York.

Daniel Hauser ist F+F Abteilungsleiter Kunst, Marie-Antoinette Chiarenza ist F+F Dozentin für Video und Installation.
RELAX (chiarenza & hauser & co), a word a day to be wiped away, Sinopale 5, Sinop/TR, 2014.
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a word a day to be wiped away
14.02.–14.03.2015
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Im Corner College in Zürich wird die Archiv-Ausstellung «Collecting the Future. 2014-2006-2016. A Sinopale Exhibition» eröffnet, die Auszüge aus den verschiedenen Versionen der Sinopale, der Sinop Biennale in Sinop, Türkei, vorstellt und auch einen Ausblick auf 2016 gibt.

Kuratiert wird die Ausstellung vom Corner College Collective CCC, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner, Benjamin Egger, Esther Kempf, Alan Roth und Dimitrina Sevova, zusammen mit dem Künstler und Kurator T. Melih Görgün aus Istanbul, der letzten Dezember auch kurz die F+F besucht hat, auch als Vertreter der Mimar Sinar Fine Arts University Istanbul.
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Warschau under Construction
14.11.2009, 15.00–21.00 Uhr
Museum of Modern Art Warsaw, Wybrzeże Kościuszkowskie 22, 00-124 Warszawa, Polen
RELAX (Leiter des Studienganges bildende Kunst, Daniel Hauser, und F+F-Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza & co) haben einen Auftritt im Museum of Modern Art in Warschau. Am Samstag, den 14. November wird im Rahmen der Ausstellung «Warschau under Construction» ein Projekt vorgestellt, das RELAX seit Frühjahr für Warschau entwickelt haben:

Kredit. bezahlt sein um nichts zu tun.

Können wir Freundschaften sparen so wie wir Geld sparen? Details zum Projekt können nebenstehend heruntergeladen werden.

Auf die anschliessende Intervention «zu den Werten von RELAX» von Philip Ursprung im Museum of Modern Art folgt ein gemeinsamer Gang zu benachbarten Baustellen und Wastelands mitten im Zentrum, wo RELAX zusammen mit dem kreditgebenden Publikum die Freundschaften verschwenden werden.
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Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
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Videopräsentation
Ankündigung
03.02.2008
ab 20.00 Uhr
Filmpodium Biel-Bienne, Seevorstadt 73, 2502 Biel
'Ein Roter Teppich für die Kunst': Performance von F+F-Studierenden vor dem Bundeshaus, 2005
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Öffentliche Veranstaltungen
Internet-Forum «Kunst und Politik» zum Kulturförderungsgesetz
02.07.2008
Das Internet-Forum «Kunst und Politik» von Suisseculture begleitet die Kampagne der Kulturschaffenden betreffend das geplante Kulturförderungsgesetz des Bundes und die Neugestaltung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Unter anderen wurden Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von RELAX von Suisseculture je dazu eingeladen, sich mit NationalrätInnen zu treffen, um mit ihnen über die Wichtigkeit dieser Vorlagen zu diskutieren. Wie es Ihnen und anderen Kulturschaffenden dabei ergangen ist, wird auf der Website www.kunst-und-politik.ch auf teils sehr amüsante Art und Weise dokumentiert.

Suisseculture, Arbeitsgemeinschaft der Urheberinnen und Urheber, Interpretinnen und Interpreten, ist der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz. Die Mitglieder sind schweizerische Berufsverbände aus zahlreichen Sparten und vier ihrer Urheberrechtsgesellschaften.
Tribüne, Thylacine
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Kunst am Bau
Neuigkeiten
Offizielle Einweihung
16.05.2009 um 11.00 Uhr

www.thylacine.ws
www.schule-linth.ch

Die Schulanlage entstand in mehreren Bauetappen von 1984 bis 1996. Der dadurch begrenzte Innenhof wird als Pausenplatz genutzt. Die Fläche wurde dominiert durch einen Brunnen mit den Ausmassen eines Schwimmbeckens. Aus technischen und praktischen Gründen konnte er nicht mehr genutzt werden. Die Heimkommission hatte sich deshalb für eine Umnutzung oder Entfernung des Beckens entschieden und schrieb einen Wettbewerb unter Kunststudierenden aus.

Acht Projektvorschläge wurden eingereicht. Eine Fachjury, bestehend aus Urs Aeschbach, Künstler, Basel; Marie-Antoinette Chiarenza, Künstlerin und F+F-Dozentin, Zürich; Isabel Zürcher, Kunsthistorikerin, Basel; ergänzt durch René Realini, Institutionsleiter; Susan Honegger, Präsidentin Heimkommission, unter der Leitung von Monika Dillier, entscheidet sich schliesslich für das Projekt der beiden damaligen F+F-Kunststudenten Mischa Düblin und Fabian Hachen (Künstlerduo Thylacine), das innerhalb von ca. zwei Jahren realisiert wurde.

Die Jury begründete die Wahl des Siegerprojekts folgendermassen:
«Die Tribüne vom Künstlerduo Thylacine besticht einerseits als skulpturales Element, welches als Körper den Hof neu definiert, anderseits übernimmt sie eine integrative und kommunikative Funktion für die SchülerInnen. Die Idee der Umkehrung von den Beobachteten zu den Beobachtenden wurde als differenziertes Einfühlen in die Jugendlichen interpretiert. Die Tribüne ist 'brauchbar' als Treffpunkt sowohl für die SchülerInnen wie auch die Lehrerschaft, es können Versammlungen abgehalten werden, und sie dient auch als Aussichtsplattform. Dass durch den Einbezug der Musikanlage im hinteren Bereich der Tribüne für die Jugendlichen eine besondere Attraktivität hinzu kommt, wurde im Sinne des erläuterten Brückenschlags, der Interaktion mit der Aussenwelt als weiterer positiver Aspekt gewertet.»
Preise für Dozierende und Alumni der F+F
Dozierende und Alumni werden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet und gewinnen Wettbewerbe und Studienaufträge:

2022 2021
  • Förderpreis der F+F an Kira van Eijsden für ihr Diplomprojekt NEVERENDING I – Lärm machen im Studiengang Kunst HF
  • Die Dozentin Claudia Kübler gewinnt den Manor Kunstpreis Zentralschweiz 2022
2020
  • Förderpreis der F+F an Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin für ihre Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION im Studiengang Modedesign HF
  • Förderpreis der F+F an Bianca Gadola für ihren Diplomfilm Ex-Nihilo im Studiengang Film HF
2019
  • Förderpreis der F+F an Janine Stählin für ihre Diplomkollektion 2019 silent rebel im Studiengang Modedesign HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2019 folgende Auszeichnungen am Saint-Petersburg Int. Film Festival und den Ouchy Film Award for Best Animation
2018
  • Förderpreis der F+F an Celia Längle für ihre Diplomarbeit Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 im Studiengang Fotografie HF
  • Cat Noir, der Diplomfilm von O'Neil Bürgi gewann 2018 folgende Auszeichnungen: RIFF Award for Best Short Animation Film am Rome Independent Film Festival, Best Animation am Lancaster Int. Short Film Festival, Best Student Film am Ridgefield Independent Film Festival, Special Mention Award am Global Shorts, 2. Platz am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb, Best Animation (Student) am Kolkata Shorts Int. Film Festival, Best Short Animation am San José Int. Film Awards, Best Animated Short, Best Screenplay in a Short Film, Best Music Score in a Short Film am Baja CineFest
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Nicole Bachmann, Dozentin Fachklasse Fotografie EFZ/BM
2017
  • Publikumspreis des Performancepreis Schweiz 2017 an Gregory Hari, Alumnus Studiengang Kunst HF
  • Literatur-Werkbeitrag des Kantons Zürich an Ilia Vasella, Studiengangsleiterin Visuelle Gestaltung und Leiterin der F+F Jugendkurse
  • Jan-Tschichold-Preis für Buchgestaltung des Bundesamtes für Kultur an das Grafikatelier Bonbon, das die Webseite und Signaletik der F+F gestaltet hat. Valeria Bonin und Diego Bontognali sind als Dozierende und Expert:innen seit langem an der F+F tätig
  • Swiss Design Award für JOHNSON/KINGSTON, Dozenten im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis der F+F an Antonino Russo für seine Diplomarbeit Uguale dove mi trovo in giro im Studiengang Visuelle Gestaltung
  • Förderpreis des Schweizerischen Werkbundes an Mirja Curtius für ihre Diplomkollektion Red Sheep im Studiengang Modedesign HF
  • Lifetime Award der Swiss Photo Academy an Walter Pfeiffer, langjähriger Dozent für Fotografie und Inszenierung im gestalerischen Vorkurs und im Studiengang Fotografie HF
2016
  • Werkjahr der Stadt Zürich an Relax (Chiarenza, Hauser und & Co.). Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin und Daniel Hauser Leiter des Studiengangs Kunst an der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Baggenstos/Rudolf. Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • Werkstipendium der Stadt Zürich an Clare Goodwin, Dozentin für Malerei
  • Werkbeitrag der Pro Helveita an Baggenstos/Rudolf, Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf sind beide Alumni der F+F.
  • 1. Preis im Kunst und Bau-Wettbewerb für das Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden für Markus Weiss, Dozent für Zeichnen
  • Prix Meret Oppenheim der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Christian Philipp Müller, Alumnus der F+F
2015
  • Preis für allgemeine kulturelle Verdienste der Stadt Zürich an Doris Stauffer, Mitbegründerin der F+F und langjährige Dozentin
  • Swiss Art Award der Schweizerischen Eidgenossenschaft an Andreas Dobler, Dozent für Malerei
  • Helvetia-Kunstpreis an Dijan Kahrimanovic, Alumnus Studiengang Fotografie HF
  • Werkstipendium des Kantons Zürich an Maya Bringolf, Dozentin Studiengang Kunst HF
Studierende zweier Kunstschulen präsentieren ihre Arbeiten im Spannungsfeld der Kunst der Gegenwart.
Bern, Kornhausforum, 28.11.2001, 19-21 h und 7.12., 19-21
1. Teil
Mittwoch 28. November 19-21 Uhr | Kornhausforum:
Ecole Supérieure des Beaux-Arts, ESBA Genève
Mit Laurent Schmid, Dozent ESBA Genève; Aline Extermann, Nathalie Perrin, Hélène de Ribaupierre, Monika von Aarburg, Asuman Kardes, Corine Stubi, Yannick Fournier, Claude Piguet, Annelore Schneider, Swann Thommen und andere

2. Teil
Freitag 7. Dezember 19-21 Uhr | Kornhausforum:
F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Wathiq Al-Ameri, Ali Alfatlawi, Nina Aregger, Maurin Bisaz, Natali Eberle, Benjamin Prager, Chantal Romani, Ivon Scarabello, Marco Steffen, Stefanie Stöckli, Gustav Willeit, Ruben Wyttenbach
Einführung: Daniel Hauser, Fachleitung Kunststudium F+F
Gregory Tara Hari, Selbstportrait, 2021
Zeitzeug:innen
«Die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen»
Gregory Hari hat nicht von selbst zur Kunst gefunden – und auch nicht die Kunst ihn. Seine Eltern haben ihm die Schule ausgesucht. Seinen Plan, Modedesign zu studieren unterstützten sie weniger, die Kunst hingegen schon. 

Wenn sich Gregory Hari an seine Studienzeit an der F+F erinnert, fallen ihm noch vor den Geschichten die Leute ein. Mit vielen von ihnen hat er auch 10 Jahre nach seinem Abschluss noch Kontakt: «An der F+F ist man kollegial, auch über die Schule hinaus». Er erwähnt Marie-Antoinette Chiarenza, Walter Pfeiffer, dessen Technikverweigerung ihm imponierte und an Radoje Markovic, dessen imposante Plattensammlung er erbte. Wer an der F+F studiert, bringt ganz unterschiedliche Motivationen und Geschichten mit in das intime Umfeld der Schule. «Man war sich sehr nah, aber nicht unbedingt gleichgesinnt», sagt Gregory, «man reibt sich auch mal aneinander, aber daraus entsteht Bereicherndes.» 

Im Studium an der F+F fand Gregory zur Performance und über die Performance zur Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Körper. Bei seiner ersten Performance, 2013, bearbeitete er während vier Stunden Kleidungsstücke, trennte Nähte auf und teilte so Torso von Armen. Viele Jahre später zitierte er die Arbeit in neuer Formalität. Inzwischen ist sein Medium seltener die Performance, öfter die Malerei. 

Geschichten und Kunst, frühe und späte Arbeiten: bei Gregory kreuzen, überschneiden und durchwinden sich die Themen. «Ich versuche meine Arbeit als Ganzes zu verstehen. Selbst wenn ich etwa an der F+F doziere, ist das irgendwie Teil meiner Arbeit», beschreibt Gregory seine Haltung. Er interessiert sich in seiner künstlerischen Praxis für politische, soziale und geschichtliche Betrachtungen. Ihn beschäftigt die Repräsentation von Macht und ihren Körpern in all ihren Aspekten – sei es eine Geflüchtete, ein König oder eine Miss Schweiz. Dem Thema nimmt er sich aktuell in einem Aufenthalt in Paris an.

Gregory scheint immer im Austausch, für sein Schaffen braucht er die Begegnung. Nach seinem Studium an der F+F hat er den Master in Fine Arts in Basel gemacht, wo er viele internationale Kontakte knüpfte. Jeweils einmal im Jahr erkundet er für mindestens einen Monat einen anderen Ort. Da ist es hilfreich, gut vernetzt zu sein. «Aber die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen», fügt Gregory an. Da fällt ihm ein, dass er seinen ehemaligen Performance-Dozent der F+F in Paris noch gar nicht besucht hat und macht sich rasch eine Notiz. 


Text: Anna Raymann
RELAX (chiarenza & hauser & co): 'WASTE', 2007/2008
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Buchvernissage von «Work to do!»
Mi. 29.07.2009, 20.00 Uhr
Corner College, Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Publikation «Work to do!» setzt sich mit den Dynamiken und emanzipatorischen Momenten sowie den Paradoxien und Problemen von Selbstorganisation auseinander. Ausgangspunkt der Recherchen und künstlerischen Projekte ist die Beschäftigung mit dem Wandel von Arbeitsverhältnissen und ihren Organisationsstrukturen sowie der Kontext Zürich selbst.

Im Buch ist auch ein Beitrag von RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser) zu finden. Gestaltet wurde es unter anderem von Urs Lehni, der schon öfters im Studiengang Grafik an der F+F tätig war.

«Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen»
Hrsg. von Sönke Gau und Katharina Schlieben für den Verein Shedhalle Zurich.

Mit Beiträgen zu Projekten der Künstlerinnen und Künstler:
bankleer
Saskia Holmkvist
Andrea Knobloch
Folke Köbberling/Martin Kaltwasser
Andreja Kuluncic
RELAX (chiarenza & hauser & co)
Mirjam Wirz

Gestaltung von Urs Lehni und Lex Trüb
Deutsch/Englisch, 240 Seiten
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-941185-76-0
48.- CHF / 29.- €
 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Nouvelles Collections
mit RELAX
Vernissage
21.01.2006
Ausstellung
22.01.–19.03.2006
CentrePasquart
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2018: Tomorrow? Zukunft? ein guest_*talk mit Silvia Federici und Mascha Madörin
Mi.16.05.2018, 20.00 Uhr
Barbetrieb ab 19.00 Uhr
Helmhaus, Limmatquai 31, Zürich
Die Ökonomin Mascha Madörin und die politische Philosophin Silvia Federici bilden mit ihrem Gespräch den Auftakt der guest_*talks-Reihe 2018 – Where? Wo?. Beide sind Teil jener neuen feministischen Bewegung, die seit den späten 1960er Jahren kämpft gegen die ungleiche Verteilung der Machtverhältnisse, gegen sexuelle Gewalt, die Ausbeutung der unbezahlten Arbeit und gegen die Diskriminierung im öffentlichen Raum, in Arbeit, Politik und Wissenschaft.
 
Was Federici und Madörin verbindet ist ihr Insistieren auf der ungelösten Frage der unbezahlten Haus-, Pflege- und Versorgungsarbeit. In ihrem Gespräch werden sie die Perspektiven aufgreifen, die aus aktivistischer, gesellschaftstheoretischer und politökonomischer Sicht von Belang sind, wenn es gilt zu sagen: nun geht es um die Zukunft!
 
Dieses Gespräch wird in den künstlerischen Diskursraum hineingetragen, da feministische und künstlerische Praxis sich bei vielen Künstler_innen und Kollektiven überschneiden und diese wie verwandte Themen in den letzten Jahren zunehmend Teil von in Kunstszenen geführten Diskursen geworden sind. 
 
Die guest_*talks-Reihe 2018 fragt nach dem Wo? Etwa: Wo ist die Kunst in der Gesellschaft? 
 
Moderation: Mirjam Bayerdörfer. Mit-Diskutant_innen: Daniel Morgenthaler, Julia Moritz, Talaya Schmid, Marie-Antoinette Chiarenza, Daniel Hauser, Aurora Corrado, Tran Hin Lanh, Hamed Rashtian und Lea Schwegler.

WoZ Interview mit der Philosophin Silvia Federici
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Halbzeit – Ein Blick auf die Mitte des Lebens:
Gedanken, Träume, Tatsachen
06.11.2011–11.03.2012
Vögele Kulturzentrum Pfäffikon/SZ, Gwattstrasse 14, 8808 Freienbach
Die Ausstellung thematisiert die Halbzeit - In der Mitte des Lebens stehen. Nicht mehr jung, aber auf gar keinen Fall alt fühlen sich Menschen in der Lebensmitte. Diesem Gefühl will die interdisziplinäre Ausstellung nachgehen und einen Beitrag zur aktuellen Generationendiskussion leisten. Die Frage nach der Halbzeit, der Mitte wird in der Ausstellung immer wieder aufgegriffen und anhand künstlerischer Positionen und soziologischer Modelle diskutiert. Sie beschäftigt sich mit gegenwärtigen Lebensentwürfen der mittleren Generation und zeigt das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich tradierten Leitvorstellungen und persönlichen Präferenzen.

Strukturiert wird die Ausstellung nach folgenden Themen: Schönheit/ Gesundheit, Partnerschaft, Soziales Umfeld und Karriere.

In der Ausstellung sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler zu
sehen:

Seline Baumgartner, Olaf Breuning, Ines Doujak, Karin Fisslthaler, Haus am Gern (Barbara Meyer Cesta & Rudolf Steiner), Fee Hollmig, und Urs Lüthi, Rémy Markowitsch / Maya Roos, Manon, Muda Mathis & Sus Zwick, Claudia & Julia Müller, RELAX (chiarenza & hauser & co), Timm Ulrichs.
RELAX (chiarenza & hauser & co), Videostill aus "Nose", Video, 2003
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Is It (Y)ours?
06.03.2014
Ausstellung mit Beiträgen von Fabian Chiquet, Clément Cogitore, Ellen Pau, Cai Fei, Christian Falsnaes, Tang Kwok Hin, Marianne Halter / Mario Marchisella, MAP Office, Cédric Maridet, Anne-Julie Raccoursier, RELAX (chiarenza & hauser & co)

Die Ausstellung wird eröffnet mit Stadtpräsidentin Corinne Mauch. Am selben Abend findet ein Vortrag von Roger M. Bürgel statt, vormaliger Leiter der documenta 12 Kassel 2007 und neuer Leiter des Johann Jacobs Museums in Zürich.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.

Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.

Mit Werken von Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo, Thomas Hirschhorn, Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun, RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld, Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
Presse
Jobben + Studieren: what artists do for money?
Medienmitteilung
17.05.2017
Ausstellung und Gespräch während der Eröffnungswoche der MANIFESTA 11 – the European Biennial of Contemporary Art.

Studentinnen und Studenten jobben häufig um das ganze oder einen Teil des Studiums und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Oft haben sie deshalb zu wenig Zeit zum Studieren oder ihr Alltag ist dermassen fragmentiert, dass das Studium zu kurz kommt. Stipendien mögen die Schieflage etwas abfedern. Trotzdem reichen sie meistens nicht aus. Und zuviel jobben bedeutet Kürzung der Stipendien durch die Behörden, was zahlreiche Studenten auch in die Illegalität treibt und sie Schwarzarbeit verrichten lässt.
 
Dass einige Studentinnen Geld von zuhause erhalten, einige Erspartes mitbringen und andere wiederum Stipendien zugesprochen erhalten, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Studentinnen Geld verdienen müssen. Unter den Studenten sind diese Rahmenbedingungen allerdings selten bis nie Teil der Gespräche oder Reflektionen. Und wenn es Überlegungen dazu gegeben hat, so haben sich diese bisher selten bis nie in ihren künstlerischen Arbeiten niedergeschlagen.
 
Erstmals 2010 und neu 2016 anlässlich der MANIFESTA 11 mit dem Titel What People Do for Money: Some Joint Ventures, haben sich aktuelle und ehemalige Studentinnen und Studenten diesen Kontext angeeignet und dazu unter dem Titel Jobben + Studieren: what artists do for money? acht Videoessays realisiert. Während der Manifesta 11-Eröffnungswoche werden die Videoessays in einer Ausstellung, die in Kollaboration mit LE FOYER entstanden ist, in Zürich gezeigt.
 
Mit Videoessays von Rita Capaul, Yannick Fuhrer, Yvonne Good, Silvia Popp, Micha & Stefani Reichenbach, Judith Weidmann und Karin Wiesendanger sowie mit Beteiligung von Juliette Russbach & Sarah Sandler, Studentinnen des Programms Work.Master, HEAD Genève. Ein Projekt der F+F Schule für Kunst und Design, kuratiert von Marie-Antoinette Chiarenza, Mitglied von RELAX (chiarenza & hauser & co).

Für weitere Information steht Ihnen Daniel Hauser gerne zur Verfügung.
«best setting», RELAX (chiarenza & hauser & co), 2004
Mitteilungen
RELAX
Neue Austtellungsserie
30.10.–19.12.2004
Shedhalle, Rote Fabrik, Zürich
Die künstlerische Praxis interessiert karnevaleske Strategien, wie sie etwa die Medien und Kommunikationsguerilla verwenden: Einerseits untersucht und kommentiert sie diese und andererseits findet sie in ihnen häufig eine Sprache, um auf brisante gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen und sie zur Diskussion zu stellen.

Nebst dem Künstlerduo RELAX (Daniel Hauser und Marie-Antoinette Chiarenza, beide F+F Kunstdozierende) präsentieren acht Künstlerinnen und Künstler Arbeiten zu diesem Themenbereich.
RELAX (chiarenza & hauser & co), A word a day to be wiped away, Video-Installation, CCA Tbilisi/Ge, 2015
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
A word a day to be wiped away
10.04.–10.05.2015
CCA Tbilisi, Center for Contemporary Art, 51 Uznadze street, Tbilisi / Georgien
Die Installation «A word a day to be wiped away» (von F+F-Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, Leiter Studiengang Bildende Kunst) enthält u.a. zwei sich durch die Räume ziehende horizontal aufgemalte Streifen, die 60 aus dem Wortschatz auszulösche Wörter fassen, eine in gelb gehaltene Möblierung, um rumzusitzen, zu lesen und zu arbeiten sowie einen geräumigen Austausch-Käfig. Im Käfig steht ein News-Kebab aus alten Zeitungen und sind zwei Videos zu sehen (nose, von 2003; a discussion with Nargiza Arjevanidze, Forscherin und Dozentin an der Tbilisi state university, 2015). Ebenfalls im Käfig steht ein blauer Sockel mit Ablagefläche aus Spiegelglas. Darüber hängen 30 Putzlappen von der Decke. 11 ganz unterschiedliche Übersetzungen des 2010 von RELAX für das Cornerhouse Manchester formulierten the wealth manifesto sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Übersetzt haben das Manifest Kunststudent*innen des CCA.

Die aus dem Wortschatz auszulöschenden Wörter wurden von verschiedenen Leuten in Tbilisi angegeben. Einige der Wörter sind doppeldeutig, andere beziehen sich direkt auf lokale Geschichten oder sind mit der lokalen Kulturgeschichte verknüpft. Die Wörter werden während der Ausstellung von Besucher_innen mithilfe der vorhandenen Putzlappen ausgelöscht werden. Um einen Putzlappen aus dem Austausch-Käfig zu erhalten, deponieren die Besucher_innen als Bürgschaft ein Wertobjekt auf der Spiegelfläche des blauen Sockels.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Stiftung Erna und Curt Burgauer und der Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.

Website: http://cca.ge/node/67