Clare Goodwin
When Harry Met Sally
2017, Acrylic on Paper
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Gestalterischer Vorkurs Kunst HF
Vorkurs berufsbegleitend
Zine–to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls! 2017
Präsentation
Fr. 09.03.2018 ab 20.00 Uhr
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Das Zine – to March, Clandestine Life of the BoycottGiiirls ist eine künstlerische Antwort auf den Internationalen Frauentag von 2017. Dieser fand in einer global turbulenten Situation statt und war einer der politischsten Frauentage überhaupt: Sie haben in der je eigenen Lokalität translokal empfunden. Mit der Herausgabe des Zine wollen sie diesen atmosphärischen Fluss einfangen, indem sie das Experiment wagen und erproben wie man von der Bewegung einer grossen Welle von Frauenprotesten im globalen Massstab erfasst wird. Sie wollen sich bewegen und nicht in etwas hineingedrängt werden. Sie wollen zusammenkommen, etwas Gemeinsames tun, Viele sein und zugleich verschieden, wollen feministische Medien dringlich und ihre Stimme hörbar machen.

Mit Beiträgen von:
Tonjaschja Adler, Madeleine Amsler, Ariane Andereggen, Nicole Bachmann, Martina Baldinger, Nadja Baldini, Mirjam Bayerdörfer, Marina Belobrovaja, Sofia Bempeza, Denise Bertschi, Ursula Biemann, Klara Borbély, Johanna Bruckner, Patricia Bucher, Sarah Burger, Françoise Caraco, Bettina Carl, Delphine Chapuis Schmitz, Teresa Chen, Marie-Antoinette Chiarenza, member of RELAX, data Auftrag für parasitäre Gastarbeit, Brigitte Dätwyler, Kadiatou Diallo, Bettina Diel, Mo Diener, Quynh Dong, Marianne Engel, Klodin Erb, Anne-Laure Franchette, Anna Francke, Ipek Füsun, Monica Germann, Clare Goodwin, Co Gründler, Gabriela Gründler, Sabine Hagmann, Marianne Halter, Andrea Heller, Samia Henni, Seda Hepsev, Anke Hoffmann, Cathérine Hug, Patricia Jacomella, Monica Ursina Jäger, Sophie Jung, Anastasia Katsidis, Yasmin Kiss, Sandra Knecht, Verica Kovacevska, Isabelle Krieg, Sandra Kühne, Georgette Maag, Julia Marti, Federica Martini & Petra Elena Köhle, Angela Marzullo, Mickry 3, Maya Minder, Rayelle Niemann, Caroline Palla, Ursula Palla, Katherine Patiño Miranda, Leila Peacock, Linda Pfenninger, Cora Piantoni, Annaïk Lou Pitteloud , Maria Pomiansky, Elodie Pong, Isabel Reiss, Marion Ritzmann, Ana Roldán, Aoife Rosenmeyer, Dorothea Rust, Eliane Rutishauser, Margit Säde, Saman Anabel Sarabi, Julie Sas, Lisa Schiess, Annette Sense, Dimitrina Sevova, Francisca Silva, Veronika Spierenburg, Vreni Spieser, Claudia Spinelli, Marion Strunk, Milva Stutz, Una Szeemann, Lena Maria Thüring, Yota Tsotra, Jana Vanecek, Anne Käthi Wehrli, Nives Widauer, Martina-Sofie Wildberger, Angela Wittwer, Sophie Yerly.

Heruasgeberinnen: Nadja Baldini, Dimitrina Sevova, Tanja Trampe

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Ausstellung von RELAX in Biel
Vernissage
Sa. 28.05.2005 um 17.00 Uhr
Ausstellung
29.05.–31.07.2005
Kunsthaus CentrePasquArt, Seevorstadt 71-75, Biel
Als konzeptuell arbeitende Kunstschaffende nutzen sie alle denkbaren Medien und sind mit Aussagen wie «alleine denken ist kriminell» (1991) und «we save what you give» (2004) bekannt geworden.

2004 haben sie u.a. das offizielle Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO, die Neugestaltung des GA200-Saales im UNO-Hauptgebäude New York, realisiert.

Unter dem Titel «die belege / les quittances / the receipts» haben sie eine neue, alle Ausstellungsräume umfassende, mehrteilige Installation erarbeitet, die sich nicht um das Geld aber um Menschen und Werte im Umgang mit Geld dreht.

Anlässlich der Ausstellung erscheint im Verlag edition fink eine Kunstpublikation.
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
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Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
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Average
04.09–02.11.2008
Kunsthaus Langenthal, Marktgasse 13, 4900 Langenthal
RELAX (F+F Dozierende Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) ist im Kunsthaus Langenthal in der Ausstellung «Average» mit der Installation «die mittlere Linie der Unzufriedenheit» vertreten.

Im «Echo der Zeit» auf Radio DRS wurde am 29. September 2008 ein Gespräch über die Ausstellung mit Daniel Hauser ausgestrahlt.

«Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.
Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.» (aus dem Pressetext)

mit: Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Katerina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Zmijewski (PL)

 
«best setting», RELAX (chiarenza & hauser & co), 2004
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RELAX
Neue Austtellungsserie
30.10.–19.12.2004
Shedhalle, Rote Fabrik, Zürich
Die künstlerische Praxis interessiert karnevaleske Strategien, wie sie etwa die Medien und Kommunikationsguerilla verwenden: Einerseits untersucht und kommentiert sie diese und andererseits findet sie in ihnen häufig eine Sprache, um auf brisante gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen und sie zur Diskussion zu stellen.

Nebst dem Künstlerduo RELAX (Daniel Hauser und Marie-Antoinette Chiarenza, beide F+F Kunstdozierende) präsentieren acht Künstlerinnen und Künstler Arbeiten zu diesem Themenbereich.
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Radiobeitrag zu «An die Arbeit! Kunst in der Shedhalle»
Fr. 07.12.2007
22.06–22.35 Uhr
DRS2 - Reflexe
auch online oder als Podcast
Katharina Schlieben und Soenke Gau arbeiten als Kuratoren der Shedhalle in
Zürich an thematischen Reihen: «Work to do» heisst die
aktuelle Ausstellung, die sich mit dem Thema der Selbstorganisation in
prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt.

Reflexe spricht mit den Ausstellungsmachern und den Künstlerinnen Martin Kaltwasser & Folke Köbbeling, Andrea Knobloch und Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser der KünstlerInnengruppe RELAX.
 
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Gefährliche Kreuzungen
mit Relax
Ausstellung
23.10.–30.11.2006
München
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Swiss Exhibition Award 2011
09.05.2012
Die Kuratorin der Abteilung Gegenwart des Kunstmuseums Bern und letztjährige F+F Dozentin Kathleen Bühler hat zusammen mit der Künstlerin und Kuratorin Ingrid Wildi Merino für die Ausstellung «Dislocación», die 2010 in Santiago de Chile und 2011 im Kunstmuseum Bern gezeigt wurde, den Swiss Exhibition Award 2011 zugesprochen erhalten. An der Ausstellung «Dislocación» beteiligt mit der raumgreifenden Installation «invest & drawwipe» war auch die KünstlerInnengruppe RELAX, die aus Daniel Hauser, Leiter F+F Studiengang Bildende Kunst und der F+F Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza besteht. Der Swiss Exhibition Award wird vom Bundesamt für Kultur BAK und von der Stiftung Julius Bär seit 2008 jährlich vergeben.

Herzlichen Glückwunsch!
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Barbara Lee Artist Lecture Series
Mi. 19.06.2013, 20.30 Uhr
RELAX sind seit Anfang Juni und bis Mitte August Artist Faculty Residents einer New Yorker Stiftung, die in Skowhegan in Maine einen Summercampus betreibt. Der 1946 ursprünglich von und für New Yorker KünstlerInnen gegründete Sommerort hat sich ab den 60er Jahren auf die USA und seit einiger Zeit auf die ganze Welt geöffnet.

In Skowhegan halten RELAX in der Barbara Lee Lecture Series am Mittwoch 19.6. um 20.30 einen Vortrag zu ihren bisherigen Projekten und Arbeiten. Die Einführung zum Vortrag hält die New Yorker Künstlerin Sheila Pepe.
Gregory Tara Hari, Selbstportrait, 2021
Zeitzeug:innen
«Die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen»
Gregory Hari hat nicht von selbst zur Kunst gefunden – und auch nicht die Kunst ihn. Seine Eltern haben ihm die Schule ausgesucht. Seinen Plan, Modedesign zu studieren unterstützten sie weniger, die Kunst hingegen schon. 

Wenn sich Gregory Hari an seine Studienzeit an der F+F erinnert, fallen ihm noch vor den Geschichten die Leute ein. Mit vielen von ihnen hat er auch 10 Jahre nach seinem Abschluss noch Kontakt: «An der F+F ist man kollegial, auch über die Schule hinaus». Er erwähnt Marie-Antoinette Chiarenza, Walter Pfeiffer, dessen Technikverweigerung ihm imponierte und an Radoje Markovic, dessen imposante Plattensammlung er erbte. Wer an der F+F studiert, bringt ganz unterschiedliche Motivationen und Geschichten mit in das intime Umfeld der Schule. «Man war sich sehr nah, aber nicht unbedingt gleichgesinnt», sagt Gregory, «man reibt sich auch mal aneinander, aber daraus entsteht Bereicherndes.» 

Im Studium an der F+F fand Gregory zur Performance und über die Performance zur Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Körper. Bei seiner ersten Performance, 2013, bearbeitete er während vier Stunden Kleidungsstücke, trennte Nähte auf und teilte so Torso von Armen. Viele Jahre später zitierte er die Arbeit in neuer Formalität. Inzwischen ist sein Medium seltener die Performance, öfter die Malerei. 

Geschichten und Kunst, frühe und späte Arbeiten: bei Gregory kreuzen, überschneiden und durchwinden sich die Themen. «Ich versuche meine Arbeit als Ganzes zu verstehen. Selbst wenn ich etwa an der F+F doziere, ist das irgendwie Teil meiner Arbeit», beschreibt Gregory seine Haltung. Er interessiert sich in seiner künstlerischen Praxis für politische, soziale und geschichtliche Betrachtungen. Ihn beschäftigt die Repräsentation von Macht und ihren Körpern in all ihren Aspekten – sei es eine Geflüchtete, ein König oder eine Miss Schweiz. Dem Thema nimmt er sich aktuell in einem Aufenthalt in Paris an.

Gregory scheint immer im Austausch, für sein Schaffen braucht er die Begegnung. Nach seinem Studium an der F+F hat er den Master in Fine Arts in Basel gemacht, wo er viele internationale Kontakte knüpfte. Jeweils einmal im Jahr erkundet er für mindestens einen Monat einen anderen Ort. Da ist es hilfreich, gut vernetzt zu sein. «Aber die F+F hat mir die Zürcher Kunstszene erschlossen», fügt Gregory an. Da fällt ihm ein, dass er seinen ehemaligen Performance-Dozent der F+F in Paris noch gar nicht besucht hat und macht sich rasch eine Notiz. 


Text: Anna Raymann
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DISLOCACÓN – Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
18.03.–19.06.2011
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern
Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, beide tätig für den F+F-Studiengang bildende Kunst, sind mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der Videoinstallation «invest & drawwipe» an der Ausstellung DISLOCACIÓN im Kunstmuseum Bern beteiligt. Die KünstlerInnengruppe RELAX zeigt eine vierteilige Installation. RELAX verknüpfen verschiedenste Themen und spüren der Frage nach der Verortung der Gesellschaft inmitten von Ökonomisierung, Grenzziehung oder -überschreitung, Moral und Ethik nach.

Neben der Installation von RELAX sind in der Ausstellung 12 weitere, eigens für DISLOCACIÓN realisierte, Werke von Kunstschaffenden aus Chile und der Schweiz zu sehen, die die allgemeinen Lebensumstände in Zeiten der Globalisierung einer künstlerischen Analyse unterziehen. Orientiert an der Situation in Chile thematisieren die Werke in der Ausstellung Phänomene, die sich in der ganzen Welt beobachten lassen: Entwurzelung und Heimatlosigkeit als Folge globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die Probleme mangelnder Integration, fehlende Sprachkenntnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Deutlich wird aber auch, wie kreativ eine betroffene Bevölkerung mit der Herausforderung dieser Umstände umzugehen weiss.

Mit Werken von Ursula Biemann, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Juan Castillo, Thomas Hirschhorn, Alfredo Jaar, Voluspa Jarpa, Mario Navarro, Bernardo Oyarzun, RELAX (chiarenza & hauser & co), 000Estudio, Lotty Rosenfeld, Ingrid Wildi Merino, Camilo Yáñez.
Kuratiert von Ingrid Wildi Merino und Kathleen Bühler.
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Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute
06.06.–31.08.2008
Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
RELAX (Daniel Hauser, Leitung Studiengang bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin an der F+F) beteiligen sich an der Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» mit der Installation «shake the dust'»
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Ausschreibung
Jurierung
12.03.2003
Die offizielle Schweiz hat sich für ihren UNO-Beitritt ein ziemlich ungewöhnliches Geschenk an die Vereinten Nationen ausgedacht: Sie finanziert im New Yorker UNO-Hauptsitz die Neugestaltung der so genannten G-200-Räumlichkeiten. Dort bereiten sich zum Beispiel die Staats- und Regierungschefs auf ihre Reden vor der Generalversammlung vor.

Vom Bund wurde dafür ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, den nun das Projekt Inlay gewonnen hat. Die F+F hat allen Grund stolz zu sein. Für den künstlerischen Teil der prämierten Neugestaltung ist nämlich die Gruppe RELAX zuständig, der zwei der F+F-MitarbeiterInnen angehören: Marie-Antoinette Chiarenza, Dozentin für Video und Installation und Daniel Hauser, Fachleiter des F+F-Kunststudiums. Zusammen mit dem Bieler Architekturbüro :mlzd und den Basler Architekten Bbarc konnten sie die Jury mit ihrem interdisziplinären Gesamtkunstwerk überzeugen. Wir gratulieren ganz herzlich!
RELAX (chiarenza & hauser & co), GO MIO (art), Fotografie 3 aus einer Reihe von drei Fotografien, Lambdaprint, glossy auf Dibond, 2008
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Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Werkjahr 2016 der Stadt Zürich
Fr. 02.12.2016
Kaufleuten Zürich
Auf Antrag der städtischen Kommissionen für Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Jazz/Rock/Pop und E-Musik wurden für das Jahr 2016 folgende Kulturelle Auszeichnungen verliehen: Das Werkjahr für Bildende Kunst der Stadt Zürich 2016 mit dem Betrag über CHF 48 000 ging an RELAX (chiarenza & hauser & co) – Daniel Hauser ist F+F Dozent und Studiengangsleiter Kunst HF und Marie-Antoinette Chiarenza ist Dozentin an der F+F.

RELAX könnte man als eine Art künstlerisches Chamäleon bezeichnen. Wie RELAX arbeitet und sich als Gruppe definiert, erklären Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser im Gespräch mit Barbara Basting.
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
guest_*talks-Reihe 2018: Tomorrow? Zukunft? ein guest_*talk mit Silvia Federici und Mascha Madörin
Mi.16.05.2018, 20.00 Uhr
Barbetrieb ab 19.00 Uhr
Helmhaus, Limmatquai 31, Zürich
Die Ökonomin Mascha Madörin und die politische Philosophin Silvia Federici bilden mit ihrem Gespräch den Auftakt der guest_*talks-Reihe 2018 – Where? Wo?. Beide sind Teil jener neuen feministischen Bewegung, die seit den späten 1960er Jahren kämpft gegen die ungleiche Verteilung der Machtverhältnisse, gegen sexuelle Gewalt, die Ausbeutung der unbezahlten Arbeit und gegen die Diskriminierung im öffentlichen Raum, in Arbeit, Politik und Wissenschaft.
 
Was Federici und Madörin verbindet ist ihr Insistieren auf der ungelösten Frage der unbezahlten Haus-, Pflege- und Versorgungsarbeit. In ihrem Gespräch werden sie die Perspektiven aufgreifen, die aus aktivistischer, gesellschaftstheoretischer und politökonomischer Sicht von Belang sind, wenn es gilt zu sagen: nun geht es um die Zukunft!
 
Dieses Gespräch wird in den künstlerischen Diskursraum hineingetragen, da feministische und künstlerische Praxis sich bei vielen Künstler_innen und Kollektiven überschneiden und diese wie verwandte Themen in den letzten Jahren zunehmend Teil von in Kunstszenen geführten Diskursen geworden sind. 
 
Die guest_*talks-Reihe 2018 fragt nach dem Wo? Etwa: Wo ist die Kunst in der Gesellschaft? 
 
Moderation: Mirjam Bayerdörfer. Mit-Diskutant_innen: Daniel Morgenthaler, Julia Moritz, Talaya Schmid, Marie-Antoinette Chiarenza, Daniel Hauser, Aurora Corrado, Tran Hin Lanh, Hamed Rashtian und Lea Schwegler.

WoZ Interview mit der Philosophin Silvia Federici
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Nouvelles Collections
mit RELAX
Vernissage
21.01.2006
Ausstellung
22.01.–19.03.2006
CentrePasquart
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Öffentliche Veranstaltungen
Bild des Monats
03.–31.07.2012
Aargauer Kunsthaus, Aargauerpl., 5001 Aarau
1983 begannen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser ihre Zusammenarbeit. Bis 1997 realisierten sie ihre Werke unter dem Namen Chiarenza & Hauser, danach nannten sie sich RELAX (chiarenza & hauser & co). Durch die Erweiterung der Aufzählung mit dem Kürzel 'co' als einer Variablen für wechselnde Kooperationen und Komplizenschaften weisen Chiarenza und Hauser auf ihre multiple Autorschaft hin.

RELAX machen mit ihren Arbeiten auf latente Hierarchien im alltäglichen Leben aufmerksam, welche als gesellschaftliche Konventionen wahrgenommen werden. Seit Beginn der neunziger Jahre ist denn auch die Auseinandersetzung mit feministischen Anliegen ein wiederkehrendes Thema. Als ein Resultat dieser Beschäftigung kann die dreiteilige Fotoarbeit du bist was du siehst wir sind was du willst (1991/1994) aufgefasst werden, die zur Zeit in der Ausstellung Lichtsensibel präsentiert wird. Mittels Gestik und Kulisse wird im ersten Bild das berühmte Porträt von Gabrielle d'Estrées et de sa sœur la duchesse de Villars (um 1594) aus der zweiten Schule von Fontainebleau nachgestellt. Der Geschlechtertausch und die Kostümierung führen allerdings zur Sexualisierung der ursprünglich medizinischen Geste des Kneifens in die Brustwarze. In der zweiten Fotografie lachen die Künstler über die eigene Farce. Die dritte Darstellung legt schliesslich den Kulissenbau und damit die Konstruiertheit des Bildes offen.

Die Arbeit wurde 1991 zunächst für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift du. Zeitschrift für Kultur realisiert. Zusammen mit einem Künstlermanifest liessen RELAX die zweite und dritte Fotografie abdrucken. Ein Insert mit der Phrase du ist, was du liest, und wir sind, was du willst begleitete die Bilder, wobei sich das «du» auf den Zeitschriftentitel bezog. Zeitgleich verwendeten RELAX die erste Fotografie für Einladungskarten und Plakate der Ausstellungsserie we won't party alone (1991-1992). Als der damalige Direktor des Aargauer Kunsthauses, Beat Wismer, entdeckt hatte, dass die Trilogie auch eine eigenständige Fotoarbeit ist, bekundete er 1992 bei RELAX sein Interesse für einen Ankauf. Nach der Realisation im beabsichtigten Format ging das Werk 1994 unter neuem Namen in die Sammlung des Kunsthauses über.
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Warschau under Construction
14.11.2009, 15.00–21.00 Uhr
Museum of Modern Art Warsaw, Wybrzeże Kościuszkowskie 22, 00-124 Warszawa, Polen
RELAX (Leiter des Studienganges bildende Kunst, Daniel Hauser, und F+F-Dozentin Marie-Antoinette Chiarenza & co) haben einen Auftritt im Museum of Modern Art in Warschau. Am Samstag, den 14. November wird im Rahmen der Ausstellung «Warschau under Construction» ein Projekt vorgestellt, das RELAX seit Frühjahr für Warschau entwickelt haben:

Kredit. bezahlt sein um nichts zu tun.

Können wir Freundschaften sparen so wie wir Geld sparen? Details zum Projekt können nebenstehend heruntergeladen werden.

Auf die anschliessende Intervention «zu den Werten von RELAX» von Philip Ursprung im Museum of Modern Art folgt ein gemeinsamer Gang zu benachbarten Baustellen und Wastelands mitten im Zentrum, wo RELAX zusammen mit dem kreditgebenden Publikum die Freundschaften verschwenden werden.
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Öffentliche Veranstaltungen
Go Mio: der geheime Grund der Weltkultur
25.04.–15.06.2008
Ausstellungseröffnung
Do. 24.04.2008 um 19.00 Uhr in Anwesenheit der KünstlerInnen
Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, Deutschland
«Eine Installation über das Forschungsinstitut für das Backen kleinerer Brötchen»

In Zeiten, in denen Kultur gern als Heilmittel gesellschaftlicher Krisen verstanden wird, versucht RELAX (bestehend aus den KünstlerInnen Daniel Hauser, F+F-Studiengangsleiter bildende Kunst und Marie-Antoinette Chiarenza, F+F-Dozentin) den tatsächlichen Handlungsrahmen von
Kunst zu skizzieren.

Kreative, Künstlerinnen und Künstler sind häufig aufgefordert, ausserkünstlerische Problemlösungen zu entwickeln. Mit dem Projekt Go Mio gibt Relax eine doppelte Antwort auf diese Anforderung.

Die Ausstellung zeigt, wie Kunst sich darum bemüht, Kultur und ihre lokalen Nachbarn zusammenzuführen. Sie zeigt aber auch das zuweilen kritische, zuweilen komische Spannungsverhältnis, das zwischen der Kunst und dem an sie herangetragenen Anspruch besteht.

Die Recherchen wurden auf Einladung von Gerrit Gohlke (Publizist & Kurator in Berlin, F+F-Dozent für Medienkunst) im Rahmen des Projektes «Borderline» (PACT - Zollverein) realisiert und für die Präsentation im Museum Folkwang weiterentwickelt.

 
RELAX auf SF DRS
Mitteilungen
RELAX UNO
30.06.2004,14.00 Uhr
01.07.2004,14.00 Uhr
SF1, B.Magazin
Luzia Schmid dokumentiert für RELAX Studios das Projekt «Inlay», das Beitrittsgeschenk der Schweiz an die UNO – mit Aufnahmen aus dem Relax-Studio in Zürich und dem UNO-Hauptgebäude in New York.

Daniel Hauser ist F+F Abteilungsleiter Kunst, Marie-Antoinette Chiarenza ist F+F Dozentin für Video und Installation.