Michelangelo Antonioni, Blow-Up, 1966 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Blow-Up
Mo. 09.11.2026
17:00–19:30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
In Blow-Up von Michelangelo Antonioni glaubt ein Modefotograf, einen Mord fotografiert zu haben. Doch je stärker er die Bilder vergrössert, desto mehr löst sich die vermeintliche Wahrheit in Korn und Abstraktion auf. Der Klassiker dekonstruiert die Idee des fotografischen Beweises radikal und zeigt die Unschärfe zwischen Realität und Projektion.

In der Reihe Filme über Fotografie sehen Studierende, Dozierende und Gäste gemeinsam Filme, die das Bildermachen selbst thematisieren.

Ein besonderer Fokus liegt in dieser Reihe auf dem Bild als Beweisstück und dem Archiv als umkämpftem Ort der Erinnerung. Gezeigt werden Werke, die die Autorität des Bildes hinterfragen: Sie demonstrieren, wie Beweise konstruiert, Archive manipuliert oder fehlende Bilder durch neue Formen der Erinnerung ersetzt werden müssen.

Im Programm der Filmreihe sind folgende Filme zu sehen: Vergangene Filme in der Reihe:
Nach den Vorführungen gibt es die Möglichkeit, sich über die Eindrücke auszutauschen.

Wir freuen uns auf euer Kommen – Eintritt frei!
Rithy Panh, L’Image manquante, 2013 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Das fehlende Bild (L’Image manquante)
Di. 08.12.2026
12:15–14:30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203

Wir besprechen gemeinsam den Film Das fehlende Bild (L’Image manquante) von Rithy Panh. Da Archive aus der Zeit der Roten Khmer keine Bilder des alltäglichen Leidens enthalten, ersetzt Panh die fehlenden Dokumente durch handgefertigte Tonfiguren. Der Film thematisiert die Gewalt des Archivs und die Notwendigkeit, eigene Bilder zu schaffen, wenn das offizielle Gedächtnis schweigt.

In der Reihe Filme über Fotografie sehen Studierende, Dozierende und Gäste gemeinsam Filme, die das Bildermachen selbst thematisieren.

Ein besonderer Fokus liegt in dieser Reihe auf dem Bild als Beweisstück und dem Archiv als umkämpftem Ort der Erinnerung. Gezeigt werden Werke, die die Autorität des Bildes hinterfragen: Sie demonstrieren, wie Beweise konstruiert, Archive manipuliert oder fehlende Bilder durch neue Formen der Erinnerung ersetzt werden müssen.

Im Programm der Filmreihe sind folgende Filme zu sehen:

Vergangene Filme in der Reihe:
Nach den Vorführungen gibt es die Möglichkeit, sich über die Eindrücke auszutauschen.

Wir freuen uns auf euer Kommen – Eintritt frei!
Raoul Peck, Ernest Cole: Lost and Found, 2023 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Ernest Cole: Lost and Found
Mo. 26.10.2026
17:00–19:30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Mit dem Film Ernest Cole: Lost and Found eröffnen wir am Montag, 26. Oktober 2026, um 17:00 Uhr die Filmreihe Filme über Fotografie.

Raoul Pecks Dokumentarfilm rekonstruiert das verschollene Archiv des südafrikanischen Fotografen Ernest Cole: Erst 2017 wiederentdeckte Negative werden zum forensischen Beweis gegen die Apartheid, während der Film zugleich zeigt, wie westliche Verwertungslogiken das Archiv einst fragmentierten und unsichtbar machten.

In der Reihe Filme über Fotografie sehen Studierende, Dozierende und Gäste gemeinsam Filme, die das Bildermachen selbst thematisieren.

Ein besonderer Fokus liegt in dieser Reihe auf dem Bild als Beweisstück und dem Archiv als umkämpftem Ort der Erinnerung. Gezeigt werden Werke, die die Autorität des Bildes hinterfragen: Sie demonstrieren, wie Beweise konstruiert, Archive manipuliert oder fehlende Bilder durch neue Formen der Erinnerung ersetzt werden müssen.

Im Programm der Filmreihe sind folgende drei Filme zu sehen:
  • Ernest Cole: Lost and Found | Raoul Peck, 2023
    Der Dokumentarfilm rekonstruiert das verschollene Archiv des südafrikanischen Fotografen Ernest Cole. Durch die Wiederentdeckung tausender Negative wird das Bild zum forensischen Beweis gegen die Apartheid, während der Film gleichzeitig zeigt, wie westliche Verwertungslogiken das Archiv einst fragmentierten.
    Mo. 26.10.2026, 17.00–19.30 Uhr
     
  • Blow-Up | Michelangelo Antonioni, 1966
    Ein Modefotograf glaubt, einen Mord fotografiert zu haben. Doch je stärker er die Bilder vergrössert, desto mehr löst sich die vermeintliche Wahrheit in Korn und Abstraktion auf. Der Klassiker dekonstruiert die Idee des fotografischen Beweises radikal und zeigt die Unschärfe zwischen Realität und Projektion.
    Mo. 09.11.2026, 17.00–19.30 Uhr
     
  • Das fehlende Bild (L’Image manquante) | Rithy Panh, 2013 Da Archive aus der Zeit der Roten Khmer keine Bilder des alltäglichen Leidens enthalten, ersetzt Panh die fehlenden Dokumente durch handgefertigte Tonfiguren. Der Film thematisiert die Gewalt des Archivs und die Notwendigkeit, eigene Bilder zu schaffen, wenn das offizielle Gedächtnis schweigt.
    Di. 08.12.2026, 12.15–14.30 Uhr
Nach den Vorführungen gibt es die Möglichkeit, sich über die Eindrücke auszutauschen.

Wir freuen uns auf euer Kommen – Eintritt frei!
Bewegte Bilder: F+F-Reportage von Véronique Hoegger sowie ausgewählte Unterrichtsarbeiten von Studierenden und Lernenden
F+F Infoabend
Mi. 28.10.2026
18.30–20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss

Jeden Monat lädt die F+F zum Infoabend ein – wir begrüssen dich gerne vor Ort. Bei den Präsentationen pro Bildungsangebot erfährst du alle wichtigen Informationen zur Ausbildung deiner Wahl und kannst persönliche Fragen stellen.

Wir freuen uns auf deine Online-Anmeldung, damit wir dir einen Platz reservieren können.

Jugendkurse

Vorbildung
Berufliche Grundbildung EFZ/BM
Höhere Berufsbildung Studiengänge HF 

Weiterbildung

Präsentationen Bildungsangebot
Die allgemeine Präsentation dauert von 18.30–18.50 Uhr. Im Anschluss werden die Ausbildungs- und Kursangebote einzeln vorgestellt und wir beantworten deine persönlichen Fragen – Jetzt anmelden!

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-Mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

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Aufnahmetermine neues Schuljahr
F+F Open House
Mi. 25.11.2026
13.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss

Die F+F lädt dich herzlich ein, die Schule kennenzulernen. Erlebe bei einem spannenden Rundgang direkt, wie der Unterricht an der F+F abläuft und lerne die Menschen sowie die Werkstätten dahinter kennen – wir freuen uns auf dich!

Infotheke im Foyer

  • 13.30–18.30 Uhr durchgehend offen

Programm

Online 1:1-Beratung

  • 13.30–18.30 Uhr online Termin hier buchen

Infoabend

  • 18.30–18.50 Uhr Allgemeine Präsentation der Schule  
  • 18.50–20.00 Uhr Präsentation und persönliche Beratung für alle Ausbildungen und Kursangebote
Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-Mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

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Aufnahmetermine neues Schuljahr

Bild: Kuba Mazurkiewicz
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Grafik EFZ/BM Visuelle Gestaltung HF
Werkgespräch mit Kuba Mazurkiewicz
Di. 29.09.2026, 16.30–18.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 303
Wir freuen uns, Kuba Mazurkiewicz zu einem Werkgespräch an der F+F zu begrüssen.

Kuba ist Grafik- und Ausstellungsdesigner aus Warschau, wo er an der Akademie der Bildenden Künste tätig ist. In seiner selbständigen Tätigkeit arbeitet er hauptsächlich mit öffentlichen Institutionen wie Museen, Galerien und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Neben der Grafik bilden Vermittlungsprojekte sowie eine eigenständige künstlerische Praxis zentrale Schwerpunkte seiner Arbeit.

Im Werkgespräch zeigt Kuba, wie sich diese verschiedenen Praxisfelder überschneiden, gegenseitig inspirieren und in seinen Projekten zusammenkommen.

Das Gespräch wird auf Englisch stattfinden. Anschliessend bleibt Raum für Fragen und Austausch. Kommt vorbei – wir freuen uns auf anregende Gespräche!
Alexander Fausch, Seminar Einfach Machen, 2026, Foto: Latefa Wiersch
Arbeitspräsentation Kunst HF Frühlingssemester 2026
Vernissage 
Mo. 13.04.2026, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
14.–16.04.2026, 9.00–17.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Studierende aller Semester des Studiengang Kunst HF präsentieren ihre künstlerischen Arbeiten. Kunst bewegt sich zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Realitäten und ihrer Darstellung. Sie sammelt, hinterfragt und teilt. Sie wird performt, gesprochen, gemalt. Sie richtet den Blick nach innen und nach aussen, vergleicht das Jetzt mit dem Damals und entwirft mögliche Zukünfte.

Manchmal kehrt sie alles um, provoziert ein grosses Chaos. Und findet gerade darin neue Klarheiten: über Regelsysteme unserer Wahrnehmung, Strukturen und Hierarchien unserer Gesellschaft, Kommunikation im digitalen und Begegnung im physischen Raum.

Kunst ist immer anders. Verbindend ist unsere gemeinsame Existenz im Hier und Jetzt, in einem politischen Klima, das Angst machen kann, und in dem es darauf ankommt, in Bewegung und Verbindung zu bleiben, Räume zu öffnen, und Gedanken zu teilen. In dem Sinne laden wir herzlich ein zur Arbeitspräsentation – zum Schauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.
Filmreihe Filme über Fotografie: Aftersun
Mo. 13.04.2026, 17.00–19.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Am Montag, 13. April 2026, setzen wir die Filmreihe Filme über Fotografie mit Aftersun fort. In dieser eindrücklichen Ausprägung des Female Gaze wird die Kamera nicht zur distanzierten Beobachterin, sondern zum Medium empathischer Erinnerung, das die fragilen, subjektiven Zwischenräume einer Vater-Tochter-Beziehung erfahrbar macht.

Die Reihe richtet den Fokus auf umkämpfte Blickregime. In Anlehnung an Konzepte wie den «Male Gaze» (Laura Mulvey) untersuchen wir, wie filmische Bilder Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern durch ihre Ästhetik Machtverhältnisse mit hervorbringen. Im Zentrum stehen Filme, die diese Dynamiken zwischen Filmschaffenden, Abgebildeten und Betrachtenden reproduzieren, offenlegen oder verschieben.

Im Programm der Filmreihe sind noch folgende Filme zu sehen:
  • Aftersun
    Regie: Charlotte Wells, 2022
    Montag, 13. April 2026, 17.00–19.30 Uhr
     
  • Nous (Wir)
    Regie: Alice Diop, 2021
    Montag, 18. Mai 2026, 17.00–19.30 Uhr
Vergangene Filme in der Reihe:  Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Filmreihe Filme über Fotografie: Nous (Wir)
Mo. 18.05.2026, 17.00–19.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
In Nous entwickelt Alice Diop einen postkolonialen Blick auf die Pariser Peripherie und bricht mit der distanzierten, eurozentrischen Tradition des Dokumentarfilms. Durch intime Begegnungen entsteht ein vielschichtiges kollektives «Wir».

Die Reihe Filme über Fotografie untersucht, wie linsenbasierte Bilder Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern durch Perspektive, Ästhetik und soziale Kontexte mitgestalten. Im Fokus stehen umkämpfte Blickregime und die Frage, wie Filme Machtverhältnisse reproduzieren, sichtbar machen oder unterwandern.

Im Programm der Filmreihe sind noch folgende Filme zu sehen:
  • Nous (Wir)
    Regie: Alice Diop, 2021
    Montag, 18. Mai 2026, 17.00–19.30 Uhr
Vergangene Filme in der Reihe: 
Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Alfred Hitchcock, Das Fenster zum Hof, 1954 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Das Fenster zum Hof (Rear Window)
Do. 19.03.2026, 12.15–14.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Am Donnerstag, 19. März, starten wir um 12:15 Uhr mit Das Fenster zum Hof die diessemestrige Filmreihe Filme über Fotografie. Der Klassiker des Voyeurismus macht die Zuschauenden zu Kompliz:innen eines Mannes, der die Welt – und insbesondere Frauen – durch das Teleobjektiv betrachtet und zur Projektionsfläche seiner eigenen Vorstellungen macht.

Diese Reihe richtet den Fokus auf umkämpfte Blickregime. In Anlehnung an Konzepte wie den «Male Gaze» (Laura Mulvey) analysieren wir, inwiefern filmische Ästhetiken Machtverhältnisse nicht nur repräsentieren, sondern konstituieren. Untersucht werden Filme, die diese Relationen zwischen Filmschaffenden, Abgebildeten und Betrachtenden reproduzieren, sichtbar machen oder subversiv verschieben.

Im Programm der Filmreihe sind folgende Filme zu sehen:
  • Das Fenster zum Hof (Rear Window)
    Regie: Alfred Hitchcock, 1954
    Donnerstag, 19. März 2026, 12.15–14.30 Uhr
     
  • Aftersun
    Regie: Charlotte Wells, 2022
    Montag, 13. April 2026, 17.00–19.30 Uhr
     
  • Nous (Wir)
    Regie: Alice Diop, 2021
    Montag, 18. Mai 2026, 17.00–19.30 Uhr
Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Annika Zehnder und Natalie Papp, Mojo, 2025
Vorträge
Kurz und Heftig Vol. 7
Do. 02.04.2026, ab 18.30 Uhr
Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
In zwei Programmblöcken versammelt der Abend filmische Perspektiven auf Umbruch und Zeitlichkeit – auf Momente des Übergangs, des Zusammenhalts und des Vergehens. Ein konzentrierter Blick auf das, was sich verschiebt, während das Leben weiterläuft.

Gemeinschaften im Umbruch
Block 1 – 18.30 Uhr
  • Im Himmel, Noah Hinder, 2025, 12', in Progress
  • Guet Lätt,Tim Röthlisberger, 2025, 13'
  • A Love Story, Valerio Johler, 2025, 18', in Progress
  • 11 & ½ H, Christian Kronauer / Pablo Zardinoni, 12'
  • Zwüsche gärn ha & liebe, BamBu Wai Ra O'Tane Schwarz, 2023, 18'

Reflexionen über Zeitlichkeit
Block 2 – 20.30 Uhr

  • HEUTE, BamBu Wai Ra O’Tane Schwarz, 2025,
    17', in Progress
  • Time Stays, We Go, Elena Morena Weber, 2024, 16'
  • Augen/Blick, Anita Moresi, Brigitt Sonderegger, Samuel Waltz, 2024, 14'
  • Mojo, Annika Zehnder, Natalie Papp, 2025, 3'
  • Öpis mit Liebi, Dorian Massari, 2025, 3'
  • Can I Be True, Aisha Däster, Johanna Zurschmiede, Ronja Lina Riklin, 2025, 4'
  • Hyperdrive, Aisha Däster, Giordana Dumermuth, 2025, 4'
  • Behind the Scenes Miau, Giordana Dumermuth, 2025, 4'
Tickets:
Direkt über Xenix buchbar.

Einzelne Filmemacher:innen und die Studiengangsleitung sind anwesend.
Nazgol Golmuradi, Lives, Serie, Textil, Farbe, 2025/26
Vorträge
Kunst HF
Öffentliche Veranstaltungen
Chaos and Order. Schweiz und USA im Dialog.
Fr.–So. 20.–22. Februar 2026
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich

Die verheerenden Umbrüche in Politik und Gesellschaft der USA haben internationale Folgen. Vier Kunststudierende zeigen dazu im Rahmen des internationalen Festivals im Literaturhaus Zürich Werke aus dem Projekt Reenactment: Fiktion und Wirklichkeit unter der Leitung von Latefa Wiersch, Co-Leiterin Studiengang Kunst HF.

Darin verhandeln die Studierenden den katastrophalen Einfluss der USA auf die Weltpolitik am Beispiel Iran und Ukraine, setzen sich mit afroamerikanischer Geschichte, mit fraglichen Freiheitsversprechen und mit Popkultur auseinander. Ihre kritischen, schmerzlichen, persönlichen und frechen Projektausarbeitungen demonstrieren, wie Autobio- grafisches, Wirtschaft, Pop, Kultur und Politik – und schlicht die Erfahrung und das Leben von Menschen – miteinander verwoben sind. 

Ausstellung im Debattierzimmer des Literaturhauses:

  • Freitag, 20. Februar, 18.00–21.30 Uhr
  • Samstag, 21. Februar, 13.30–20.00 Uhr
  • Sonntag, 22. Februar, 10–17.00 Uhr
Samstag, 21. Februar 2026 Live Aktion + Performance:
  • 18.00–18.20 Sainsanity (Aaron Imthurn) im Debattierzimmer
  • 21.30–21.50 Lives (Nazgol Golmuradi), Intervention im Aussengelände zwischen Altstadt und Cabaret Voltaire Zürich

Im Hauptprogramm lädt das Literaturhaus Autor:innen und Wissenschaftler:innen ein zum gemeinsamen Nachdenken und Gespräch über die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Vorgänge. Welche historischen Mechanismen lassen sich verfolgen, die den heutigen Entwicklungen zu Grunde liegen?

Chaos and Order – Schweiz und USA im Dialog: Tage internationaler Literatur

Mit: Armen Avanessian, Tugba Ayaz, Anastasiia Brek, Elisabeth Bronfen, Leoni Brunner, Zora del Buono, Elvira Dones, Isabel Fargo Cole, Nazgol Golmuradi, Aaron Imthurn, Sandra Kegel, Christoph Keller, Jennifer Khakshouri, Maaza Mengiste, George Packer, Richard Slotkin, Blas Ulibarri u. a.

Aus dem Werk Oberonya von Cansu Yildrian, 2024
ABGESAGT – Ersatzdatum folgt!
Positionen der Fotografie mit Dr. Sebastian W. Hoggenmüller
Fr. 20.03.2026
16.30–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Im Rahmen der Vortragsreihe Positionen der Fotografie gibt Sebastian W. Hoggenmüller Einblicke in seine forschende Praxis. In einem offenen Gespräch stellt er seine soziologische Arbeit zu Visualität und Gesellschaft vor und fragt, wie Bilder Bedeutung erzeugen, welche Funktionen visuelle Medien haben und wie sich mit visueller Kommunikation sozialwissenschaftlich arbeiten lässt.

Entlang seines Werdegangs spricht er über zentrale Ideen seiner Arbeit und seine methodischen Entwicklungen zur soziologischen Bildanalyse, in denen er ästhetisch-praktische Verfahren mit wissenschaftlichen Ansätzen verbindet. Sein Spektrum reicht von qualitativen Einzelbildanalysen bis zu KI-gestützten Verfahren im Umgang mit Big Visual Data.

Sebastian W. Hoggenmüller ist Soziologe mit Schwerpunkt Medien, visuelle Kultur und Data Cultures. Als Oberassistent am Soziologischen Seminar der Universität Luzern vertritt er den Bereich Medien und visuelle Kommunikation und ist zudem Dozent für Data Cultures + Literacy an der Hochschule Luzern.
Mirjam Wirz, 2012
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Fotografie HF
Positionen der Fotografie mit Mirjam Wirz
Mi. 17.12.2025
14.30–16.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum F89-203
Im Rahmen der Vortragsreihe Positionen der Fotografie gibt Mirjam Wirz Einblicke in ihre künstlerische und forschende Praxis – entlang jener Wege, die sie seit vielen Jahren nach Lateinamerika führen. 

Die Schweizer Fotografin, Forscherin und Übersetzerin lebt heute in San Jacinto an der kolumbianischen Karibikküste. Seit 2010 untersucht sie Cumbia-Musik und Soundsystem-Kulturen in Mexiko, Kolumbien und Peru. Ihre Arbeit verbindet dokumentarische Fotografie, transdisziplinäre Recherchen und langfristige Feldforschung; sie entwickelt Bild-Text-Arbeiten, die lokale Musik- und Klangkulturen ebenso erfassen wie deren soziale und historische Verflechtungen.

Mirjam Wirz ist Herausgeberin und Autorin der langjährigen Publikationsreihe Sonidero City, die seit 2013 zahlreiche Bände umfasst. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen institutionellen Kontexten gezeigt, unter anderem 2019 im Fotomuseum Winterthur.
Bilder: Ann Griffin
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF Fachklasse Grafik EFZ/BM
Werkgespräch mit Ann Griffin
Mi. 29.10.2025, 16.30–18.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Wir laden euch herzlich zum Werkgespräch mit Ann Griffin ein. Ann ist Grafikdesignerin mit Schwerpunkt auf Editorial Design. Nach ihrem Studium an der HEAD Genf und dem Master an der Elisava Barcelona arbeitet sie heute in Zürich. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Buch- und Fotobuchgestaltung, Art Direction, redaktionellen Konzepten und Projektarbeit.

Im Gespräch gibt Ann Einblick in ihre vielseitige Arbeit und den Entstehungsprozess ihrer Projekte – von der Idee bis zur Umsetzung. Anschliessend bleibt Zeit für Fragen und Austausch.

Eintritt frei. Wir freuen uns auf anregende Gespräche!
Grafik entdecken, im Jugendkurs von Helene Leuzinger und Marlon Ilg, 2025
Vorträge
Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse
10 Jahre Konferenz der Bildschulen Schweiz
Sa. 25.10.2025, 14.00–18.00 Uhr
Do. 13.11.2025, 10.00–14.00 Uhr
Fr. 14.11.2025, 14.00–18.00 Uhr
SfG Bern, Campus Bernapark, K’Werk Zürich, PH Zürich

Feiere mit uns und entdecke, was künstlerisches Gestalten alles sein kann! An der Jubiläumsveranstaltung der Bildschulen Schweiz. Alle Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich:

  • 25. Oktober 2025, 14–18 Uhr
    SfG Bern, Campus Bernapark

Beim Anlass Kulturelle Teilhabe erfährst du, wie Kinder und Jugendliche durch Bildschulen Zugang zu Gestaltung finden und warum ästhetische Bildung so wichtig ist.

  • 13. November 2025, 10–14 Uhr
    K’Werk Zürich

Offene Türen im Workshop Kinder am Werk: Schau jungen Gestalter:innen über die Schulter und lass dich von ihrer Freude am Experiment anstecken.

  •  14. November 2025, 14–18 Uhr
    PH Zürich

Ausstellung & Apéro: Erlebe eine gestaltpädagogische Lektion live und entdecke am Folgetag die entstandenen Arbeiten in einer Ausstellung. 

Jan Troell, Die ewigen Augenblicke der Maria Larsson, 2009 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Die ewigen Augenblicke der Maria Larsson
Mo. 08.12.2025, 17.00–19.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Am Montag, 8. Dezember 2025, geht die zweite Filmreihe Filme über Fotografie mit Die ewigen Augenblicke der Maria Larsson von Jan Troell weiter. Der Film schildert das Leben einer Arbeiterfrau im Schweden der 1910er-Jahre. Als sie unerwartet eine Kamera gewinnt, beginnt sie, ihre Umgebung festzuhalten – Bilder, die ihr eine Stimme geben und neue Freiheit eröffnen.

«Photography is not the result of an encounter, it is the encounter itself.» Ariella Azoulay

Fotografie ist kein neutrales Abbild, sondern ein machtgeprägter sozialer Vertrag zwischen Fotografierenden, Abgebildeten und Betrachtenden. Bilder dokumentieren nicht nur, sondern greifen aktiv in gesellschaftliche Wirklichkeiten ein.

In dieser zweiten Reihe widmen wir uns Film und Fotografie als Mittel der Selbstermächtigung, als politischer Waffe und als Währung in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Nach den Vorführungen gibt es Gelegenheit, sich informell auszutauschen und die Eindrücke zu vertiefen.

Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Emad Burnat, Five Broken Cameras, 2011 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Five Broken Cameras
Mo. 17.11.2025, 17.00–19.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Am Montag, 17. November  2025, geht die zweite Filmreihe Filme über Fotografie mit Five Broken Cameras von Emad Burnat in die dritte Runde. Der Film ist ein eindringliches Zeugnis des palästinensischen Widerstands: Mit seiner Kamera hält Burnat die Bedrohung seines Dorfes fest. Das Filmen wird hier zugleich zu einer politischen Waffe wie auch zu einer persönlichen Überlebensstrategie.

«Photography is not the result of an encounter, it is the encounter itself.» Ariella Azoulay

Fotografie ist kein neutrales Abbild, sondern ein machtgeprägter sozialer Vertrag zwischen Fotografierenden, Abgebildeten und Betrachtenden. Bilder dokumentieren nicht nur, sondern greifen aktiv in gesellschaftliche Wirklichkeiten ein.

In dieser zweiten Reihe widmen wir uns Film und Fotografie als Mittel der Selbstermächtigung, als politischer Waffe und als Währung in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Nach den Vorführungen gibt es Gelegenheit, sich informell auszutauschen und die Eindrücke zu vertiefen.

Im Programm der Filmreihe sind noch folgende Filme zu sehen: Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Angela Schanelec, Marseille, 2004 (Filmstill)
Filmreihe Filme über Fotografie: Marseille
Mo. 27.10.2025, 17.00–19.30 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Raum 203
Am Montag, 27. Oktober 2025, setzen wir die zweite Filmreihe Filme über Fotografie mit Marseille von Angela Schanelec fort. Der Film erzählt von einer jungen Frau, die zwischen zwei Städten und zwei Leben pendelt – und in der Fotografie einen Halt findet. Ihr Fotografieren spiegelt ein Ringen um Distanz und Nähe, um Autonomie und Zugehörigkeit.

«Photography is not the result of an encounter, it is the encounter itself.» Ariella Azoulay

Fotografie ist kein neutrales Abbild, sondern ein machtgeprägter sozialer Vertrag zwischen Fotografierenden, Abgebildeten und Betrachtenden. Bilder dokumentieren nicht nur, sondern greifen aktiv in gesellschaftliche Wirklichkeiten ein.

In dieser zweiten Reihe widmen wir uns Film und Fotografie als Mittel der Selbstermächtigung, als politischer Waffe und als Währung in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Nach den Vorführungen gibt es Gelegenheit, sich informell auszutauschen und die Eindrücke zu vertiefen.

Im Programm der Filmreihe sind noch folgende Filme zu sehen: Wir freuen uns, euch zahlreich begrüssen zu dürfen – Eintritt frei!
Vorträge
Weiterbildungskurse
Öffentliche Veranstaltungen
Jugendkurse
Die F+F öffnet ihr Atelier am «Tag der offenen Tür» der Roten Fabrik
So. 05.10.2025, 11.00–16.00 Uhr
F+F Atelier, Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich, A-Trakt, 2. Stock
Am Sonntag, 5. Oktober 2025, lädt die Rote Fabrik zum Tag der offenen Tür ein. Mitten im vielfältigen Programm ist auch die F+F Schule für Kunst und Design vor Ort und öffnet ihr Atelier.

Im A-Trakt, 2. Stock geben die Leitungen der Jugendkurse und Weiterbildungskurse gemeinsam mit der Künstlerin Claudia Kübler Einblicke in die Arbeit der F+F. Besucher:innen können zwischen 11.00 und 16.00 Uhr Live-Demonstrationen von Zeichnungstechniken auf unterschiedlichem Material erleben, die Ateliers der F+F in der Roten Fabrik entdecken und sich bei einer kleinen Sirup- und Kaffeebar austauschen. So bietet sich die Gelegenheit, die Schule hautnah kennenzulernen und mehr über ihre Angebote sowie die kreative Atmosphäre vor Ort zu erfahren. Komm vorbei – Eintritt frei!