Gaum-Langemann-Förderpreise 2025
Mi. 02.07.2025

Im Rahmen der Abschlussausstellung der Fachklassen Fotografie und Grafik sind die Gaum-Langemann-Förderpreise vergeben worden. Ermöglicht hat dies die Gaum-Langemann Stiftung. Sie unterstützt junge Menschen in der Schweiz bei ihrer Berufsausbildung und fördert insbesondere handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen. Es wurden zwei Preise überreicht:

  • Preis für die beste Abschlussarbeit Fotografie erhielt Saskia Helg mit der Arbeit Endogen
  • Preis für die beste Abschlussarbeit Grafik erhielt Anna Signorelli mit der Arbeit Frauen im Raum

Die mit je CHF 2 500.– dotierten Preise werden für Abschlussarbeiten mit besonderem Potenzial vergeben. Die Auswahl erfolgt duch eine Jury, die sich aus Expert:innen aus der fotografischen und grafischen Berufspraxis und einer Vertretung der F+F zusammensetzt.

Wir gratulieren beiden Absolventinnen herzlich!

28.03.06, 05.24, Lea Meienberg und Heta Multanen
Kooperationen
Öffentliche Veranstaltungen
Vfg Nachwuchsförderpreis
Vernissage
03.05.2007, 18.00 Uhr
Ausstellung
04.05.–20.05.2007
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Nachwuchsförderpreis 2. Preis der Vereinigung fotografischer GestalteInnen vfg für Lea Meienberg und Heta Multanen.

Die Jury hat aus 222 Einsendungen die 12 Besten prämiert. Jurymitglieder waren 2007 folgende Fachpersonen: Elisabeth Kaufmann, Galeristin, Zürich; Virginie Otth, Fotografin, Lausanne; Melody Gygax, Bildredaktorin der Basler Zeitung, Zürich; Tom Haller, Fotograf, Zürich; Nicolas Faure, Fotograf, Meyrin
Gaum-Langemann Stiftung  
Seit 2023 werden an der Abschlussausstellung der beiden EFZ-Fachklassen Fotografie und Grafik die Gaum-Langemann-Förderpreise für Abschlussarbeiten mit besonderem Potenzial vergeben. Die Auswahl der Gewinner:innen erfolgt durch eine Jury, die sich aus Expert:innen der fotografischen und grafischen Berufspraxis sowie einer Vertretung der F+F zusammensetzt. Jährlich werden zwei Preise vergeben, die jeweils mit CHF 2 500.– dotiert sind.

Die Gaum-Langemann-Stiftung fördert und unterstützt hauptsächlich handwerkliche Berufsausbildungen junger Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz, vorzugsweise mit Bezug zu Zürich. Insbesondere fördert die Stiftung auch handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen.
Abschlussausstellung Fachklassen Fotografie und Grafik EFZ/BM 2025
Vernissage
Mi. 02.07.2025, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
03.–06.07.2024
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
18.30 Uhr, Erdgeschoss
Bruno Hass, Prorektor
Marc Latzel, Leiter Fachklasse Fotografie
Franziska Widmer, Leiterin Fachklasse Grafik

Preisvergabe
Gaum-Langemann-Förderpreise für Fotografie und Grafik
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Donnerstag–Sonntag 12.00–18.00 Uhr

Absolvent:innen Fachklasse Fotografie:
  • Catrin Isabell Bautista Casilla
  • Johann Bigler
  • Oonagh Erfmann
  • Saskia Helg
  • Miwa Kawasaki
  • Morris Köchle
  • Sinia Luna Mader
  • Mascha Negri
  • Noel Neuhaus
Absolvent:innen Fachklasse Grafik:
  • Eleni Nina Giannakis
  • Anthony Hofmann
  • Clementine Krauss
  • Lilly Kuriger
  • Angelina Linley
  • Allegra Marinho da Silva
  • Rahman Mogushkov
  • Karina Ottowitz
  • Alina Perrenoud
  • Mischa Roos
  • Anna Signorelli
  • Bigna Teichmann
Ausstellungsansicht Manu, Abschlussarbeit von Juli Kopp, 2023, Foto: Claudia Breitschmid
Ausstellungen
Gaum-Langemann-Förderpreis 2023
Julia Kopp, Fachklasse Fotografie EFZ

Der Preis für Fotografie geht an Julia Kopp für ihre Arbeit Manu. Die ausgewählte Fachjury schreibt in ihrem Bericht: «Die Arbeit von Julia Kopp zeigt humanistische Fotografie. Die Arbeit zeigt, dass Fotografie Nähe bedeuten kann, sie zeigt weiter, dass auch der Akt des Fotografierens Nähe bedeuten kann. Dafür werden genreübergreifend verschiedene fotografische Stilmittel und Szenerien eingesetzt, es gelingt dadurch, einen Menschen als Menschen zu zeigen, facettenreich, tief, und menschlich. Ergreifende Nähe zeichnet diese Arbeit aus.»

Julia Kopp dokumentiert in ihrer Fotoarbeit einen guten Freund und lässt sich dabei auf eine persönliche Konfrontation mit auch unangenehmen Themen ein. Sie schreibt: «Manu wurde im Laufe der bald acht Jahre seit wir befreundet sind zu einem Teil meiner Familie. Er ist seit vier Jahren alkoholabhängig, leidet an Angststörungen und ist daran, seine Identität und sein Geschlecht zu finden. Diese Probleme verhindern oftmals, dass er seine Fortschritte wahrnehmen kann. Mit dieser Arbeit wollte ich Manu in erster Linie unterstützen und ihm eine Seite von sich zeigen, die er gerne übersieht. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und ich lernte viel über ihn, aber auch über mich selber. Unsere Freundschaft ist daran gewachsen. Die Kamera schaffte die nötige Distanz, damit ich mich auf Situationen einlassen konnte, die ich sonst wohl nicht hätte handhaben können. Sie schaffte aber auch eine Nähe, die ich so zuvor nicht kannte. Sein Leben ist ein ständiger Kampf, der von Rückschlägen geprägt ist. Trotz der schwierigen Umstände sieht Manu das Positive im Leben und kämpft weiter.»

Die Gaum-Langemann Stiftung hat dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Abschlussausstellung der Fachklassen Fotografie EFZ/BM und Grafik EFZ/BM im Juli 2023 die mit je CHF 2 500.– dotierten Förderpreise für die beiden Abschlussarbeit mit besonderem Potenzial vergeben.

Mit der Auszeichnung unterstützt die Gaum-Langemann Stiftung junge Menschen in der Schweiz bei ihrer Berufsausbildung und fördert insbesondere handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen. Die Auswahl erfolgt duch eine Jury, die sich aus Expert:innen aus der fotografischen und grafischen Berufspraxis und einer Vertretung der F+F zusammensetzt.

Mitglieder der Jury 2023: Nina Ruppen (Grafikerin und Art Direktorin, Vorstandsmitglied Junge Grafik), Partik Fuchs (Fotograf, kommerziell und freischaffend), Bruno Hass. (Vertretung F+F).

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Förderpreis Erna und Curt Burgauer Stiftung
10.09.2012
F+F-Dozentin Sabian Baumann wurde 1962 in Zug in der Schweiz geboren und lebt in Zürich. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie am Vorkurs der F+F Schule für Kunst und Mediendesign «Dreidimensionale Gestaltung».

Während sich ihre zeichnerische Arbeit narrativ darstellt und Fragestellungen rund um die geschlechterspezifische Identitäts- und Genderkonstruktion aufwirft, mutet ihr skulpturales Werk abstrakt an und verfolgt vorwiegend phänomenologische, formal-analytische Überlegungen. Baumann, die regelmässig in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten ist, gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation in der Schweiz.

Der Preis der Erna und Curt Burgauer Stiftung wird über drei Jahre ausgerichtet und ist im dritten Jahr mit einer Ausstellung, Publikation oder der Realisation eines Werkes verbunden. Der Förderpreis wird periodisch und zusätzlich zu den jährlich an bildende KünsterInnen und MusikerInnen zugesprochenen Beiträgen im Gesamtbetrag von CHF 100‘000.– vergeben. Über die Vergabe entscheidet der Stiftungsrat. Ihm gehören Dr. Tobia Bezzola, Lukas Heuss, Cathérine Hug und Dr. Peter Uhlmann an. Eine Bewerbung ist nicht möglich.
Abschlussausstellung, Preisübergabe, Bild vLnR: Franziska Widmer (Leitung Fachklasse Grafik), Camillo Geiger (Gewinner Grafik), Bettina Loustalot (Gaum-Langemann Stiftung), Linn Vogel (Gewinnerin Fotografie), Res Eichenberger (Jury), Martin Stollenwerk (Jury), Bruno Hass (Prorektor), Aglaia Brändli (Jury), Marc Latzel (Leitung Fachklasse Fotografie), Foto: Giulia Picciati

 
Gaum-Langemann-Förderpreise 2026
Mi. 01.07.2026

Im Rahmen der Abschlussausstellung der Fachklassen Fotografie und Grafik sind zum vierten Mal die Gaum-Langemann-Förderpreise vergeben worden. Ermöglicht hat dies die Gaum-Langemann Stiftung. Sie unterstützt junge Menschen in der Schweiz bei ihrer Berufsausbildung und fördert insbesondere handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen. Es wurden zwei Preise überreicht:

  • Preis für die beste Abschlussarbeit Fotografie erhielt Linn Vogel mit der Arbeit Konfetti im Kopf
  • Preis für die beste Abschlussarbeit Grafik erhielt Camillo Geiger mit der Arbeit Der Aufstieg der extremen Rechten.

Die mit je CHF 2 500.– dotierten Preise werden für Abschlussarbeiten mit besonderem Potenzial vergeben. Die Auswahl erfolgt duch eine Jury, die sich aus Expert:innen aus der fotografischen und grafischen Berufspraxis und einer Vertretung der F+F zusammensetzt.

Wir gratulieren beiden Absolventinnen herzlich!

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
16. vfg Nachwuchsförderpreis der besten Schweizer Nachwuchsfotografen
Sa. 16.06.2012
Die Förderung junger fotografischer Talente ist der Vereinigung fotografischer GestalterInnen (vfg) besonders wichtig. Mit dem vfg Nachwuchsförderpreis wird nun schon zum 16. mal ein Wettbewerb unter talentierten Jungfotografen veranstaltet. Die Jury des 16. vfg Nachwuchsförderpreises wählte am Samstag, 16. Juni 2012, aus insgesamt 152 eingereichten Arbeiten die zehn Besten aus. Unter den zehn Gewinnern: die F+F Absolventen Pierre Kellenberger und Annick Ramp

Die Juroren (Katharina Ammann / Konservatorin Bündner Kunstmuseum Chur, William Ewing / Director of Curatorial Projects – Thames & Hudson, Luc Debraine / Kunsthistoriker und Redaktor L`Hebdo, Meinrad Schade / Fotograf und Corinne Vionnet / Fotografin) hatten es nicht leicht, unter den vielen hervorragenden Arbeiten die 10 Besten auszuwählen. Wer welchen Preis gewonnen hat, wird an der Vernissage am 19. September 2012 im ELAC (Espace Lausannois d`Art Contemporain) bekannt gegeben.
Abschlussausstellung Fachklassen Fotografie und Grafik EFZ/BM 2026
Vernissage
Mi. 01.07.2026, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
02.–05.07.2026
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Bruno Hass, Prorektor
Marc Latzel, Leiter Fachklasse Fotografie
Franziska Widmer, Leiterin Fachklasse Grafik

Preisvergabe
Gaum-Langemann-Förderpreise für Fotografie und Grafik
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Donnerstag–Sonntag 12.00–18.00 Uhr

Absolvent:innen Fachklasse Fotografie:
  • Ntumba Adao Seca
  • Silja Alge
  • Len Althaus
  • Chloé Babatinca
  • Sol Estrada
  • Mayra Ibarra Meuli
  • Yuri Kappler
  • Mali Meier
  • Nilu Schaumburger
  • Anastasia Vitas
  • Linn Vogel
Absolvent:innen Fachklasse Grafik:
  • Tomas Abraham
  • Eve Bienz
  • Vivien Condrau
  • Sabel Clara Diop
  • Camillo Geiger
  • Sarah Helfer
  • James Lama
  • Ainhoa Maté
  • Anouk Roth
  • Gioia Schmid
  • Giulia Seiler
  • Helena Tesnjak
  • Jueli Tran
  • Vimanyu Vijayashanthan
  • Lynn von Malaisé
  • Florian Waltenspühl
Installation Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 von Celia Längle, Foto: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2018
Celia Längle, Studiengang Fotografie HF
Der Förderpreis der F+F zeichnet alljährlich Diplomarbeiten aus, die überraschen, überzeugen und Potential für folgende Arbeiten aufzeigen.

2018 sind 27 Diplomarbeiten entstanden, davon haben die Abteilungsleitungen 12 für den Förderpreis nominiert. Die Arbeit der Jury war dieses Jahr nicht einfach und Eva Wagner, Michael Hiltbrunner und Christoph Lang hatten die Qual der Wahl, doch der Entscheid war schliesslich einstimmig: Der Förderpreis der F+F 2018 geht an Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 von Celia Längle.

Die mehrteilige Videoinstallation ist eine Komposition für einen Raum und eine Person und füllt fast 10 Stunden. Die Arbeit hat einen Auftakt im Lift, das Präludium und die Fuge befindet sich fortführend im zweiten Stock.

Mit dieser Arbeit ist die Preisträgerin ein besonderes Wagnis eingegangen. Sie hat sich der Langeweile, dem Nichtstun, dem Experiment gestellt und in diesem Prozess eine präzise Form entwickelt. Die Soundspur und die beiden Projektionen, die sich der schnellen Rezeption entziehen, öffnen einen Gedanken- und Erfahrungsraum für die Betrachter*in. Celia Längle hat als Fotografin eine künstlerische Sprache erprobt, die verschiedene Medien und Künste einbezieht, lobt die Jury.

Die neugierige und offene Haltung, sowie den Mut, diese durchzuhalten beeindruckte die Jury: «Wir hoffen, dass der Förderpreis für Celia Längle eine Ermutigung sein kann, sich dem künstlerischen Experiment immer wieder bedingungslos zu stellen.» Die Jury gratuliert zum Preis und zum Diplom.  
 
F+F Förderpreis 2017
Antonino Russo, Visuelle Gestaltung HF
Der Stiftungsrat der F+F vergab dieses Jahr zum ersten Mal den mit CHF 4 000.– dotierten Förderpreis für eine Diplomarbeit der HF (Höhere Fachschule) Studiengänge. 

Ausgezeichnet wurde die Diplomarbeit von Antonino Russo (*1987, Balgach), Studiengang Visuelle Gestaltung HF für seine Arbeit: Uguale dove mi trovo in giro, lei mi guarda sempre. 

Mit seiner Arbeit zeichnet er das Portrait seines Vaters, der mit dem Auto von Sizilien in die Schweiz geflüchtet ist. Anhand eines Interviews und historischem und aktuellem Bildmaterial, geht er insbesondere den «typisch sizilianischen» Verhaltensweisen und Bräuchen, die sein Vater in die Schweiz mitgebracht hat, nach. Russo junior erlaubt sich als Gestalter auch Interpretationen dieses Materials. So verarbeitet er beispielsweise schmalzige Liebesbekundungen, die als Gekritzel auf den Strassen von Catania zu finden sind, zu kitschiger Typografie. 

Uguale dove mi trovo in giro, lei mi guarda sempre – so der Titel von Toni Russos Publikation – stellt Fragen nach der eigenen Herkunft: Was prägt die «europäische Strassenhundmischung», als die sich Toni bezeichnet, wie setzt sie sich zusammen? Am Anfang von Tonis Diplomprojekt stand eine Reise mit seinem Vater nach Sizilien, die erste seit langem, und so konzentrierte er sich auf seinen Papa.

Toni webt ein Netz aus Erinnerungen, wir springen hin und her zwischen den Anekdoten seines Papas und den Beobachtungen Tonis, hin und her zwischen den Seiten und den Zeiten; geschickt führt uns der Autor vom Etna ins Rheintal und wieder zurück zu Hühnern und Peperoni.

Toni ist es gelungen seine Fragen ohne jegliche Sentimentalität einzukreisen, vielleicht Antworten zu finden, sicher aber dem näher zu kommen, was Identität ausmacht. Gerade das Unspekatukläre und Alltägliche, das bedingungslos persönliche macht die fragmentarische Erzählung exemplarisch. Das Eintauchen in Tonis Russos Text- und Bildgewebe regt dazu an, darüber nachzudenken, wie sich Identitäten zusammensetzten, in einer Welt, in der sich alle bewegen, bewegen müssen. Natürlich ist das Buch auch gut gestaltet. Gut meint, die Gestaltung ist Teil der beschriebenen Inhalte, unterstützt sie, färbt sie ein, bringt sie erst zum Leuchten.

Es bleibt zu wünschen, dass der Preis dazu beiträgt, dass es nicht bei dem einen Exemplar bleibt, welches Toni für die Ausstellung herstellen lassen konnte und die farbenfrohe Publikation bald unser aller Büchergestelle bereichert!
Abschlussausstellung Bild der Arbeit Endogen von Saskia Helg, Foto: Claudia-Breitschmid
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Gaum-Langemann-Förderpreis 2025
Saskia Helg, Fachklasse Fotografie EFZ

Der Preis für Fotografie geht an Saskia Helg für ihre Arbeit Endogen. Die Fachjury schreibt in ihrem Bericht: «Endogen besticht durch ihren mutigen und experimentell unbeschwerten Einsatz der fotografischen Mittel, und schliesslich der gelungenen Montage von Text und gut editierten Bildsequenzen. Endogen gibt uns einen berührenden Zugang zu einem aktuellen und relevanten Thema: dem Leben in einer Welt, in der alle connected sind, aber du doch allein.»

Die Gaum-Langemann Stiftung hat dieses Jahr zum dritten Mal im Rahmen der Abschlussausstellung der EFZ/BM Fachklassen Fotografie und Grafik im Juli 2025 die mit je CHF 2 500.– dotierten Förderpreise für die beiden Abschlussarbeit mit besonderem Potenzial vergeben.

Mit der Auszeichnung unterstützt die Gaum-Langemann Stiftung junge Menschen in der Schweiz bei ihrer Berufsausbildung und fördert insbesondere handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen. Die Auswahl erfolgt duch eine Jury, die sich aus Expert:innen aus der fotografischen und grafischen Berufspraxis und einer Vertretung der F+F zusammensetzt.

Sabrina Gruhne ‹Neuseenland›
Kooperationen
Öffentliche Veranstaltungen
Ausstellung vfg Nachwuchsförderpreis für Fotografie an der F+F
Vernissage: Do. 08.10.2015, ab 18 Uhr
Ausstellung: 09.10–17.10.2015
Mo.–Fr. 9.00–17 Uhr, Sa. 9–14 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich, Foyer
Im Juni 2015 wurden aus fast 80 Einreichungen von einer renommierten Fachjury in hitzigen Debatten die zehn besten Arbeiten junger Fotograf_innen nominiert, die anschliessend das Jahr hindurch bei fünf Ausstellung in der deutschen und französischen Schweiz sowie in Deutschland präsentiert werden.

Die Jury: Beatrice Mächler, b.r-m Fotografen Adliswil, Christoph Kern Galerie Oslo 8 Basel, Esther Vonplon Fotografin Chur, Jessica Auer Fotografin Montreal/Kanada, Melody Gygax, Leitung Bild Basler Zeitung haben folgende 10 Nachwuchsfotografen zu den 10 Besten 2015 juriert:

Marie-Pierre Cravedi (Valeyres-sous-Ursins), Sabrina Gruhne (Bern), Olivier Gschwend & Anthony Martins de Macedo (Genève), Florian Bärtschiger (Basel), Jessica Wolfelsperger (Basel), Claudia Link (Basel), Piero Good (Chur), Matheline Marmy (Genève), Paulo Wirz (Lausanne), Jean Luc Andrianasolo (Genève).
Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft, David Scholl, 2021
Förderpreis für David Scholl
Medienartikel
27.04.2022
Das Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn hat neun Kunstschaffende mit Förderpreisen gewürdigt. Unter ihnen ist auch David Scholl (*1994), Studierneder Fotografie HF, der die Auszeichnung für seine Arbeit mit dem Titel Selzach, eine eiszeitlich überformte Moränenlandschaft erhält. Jeder der Preise ist mit jeweils CHF 15 000 dotiert. Die offizielle Feier findet am Mittwoch, 1. Juni 2022 in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn statt. Die F+F gratuliert sehr herzlich und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg viel Erfolg. 
Die beiden Gewinnerinnen Liv Hägeli (links) und Julia Kopp (Mitte) mit Bettina Loustalot, Geschäftsführerin Gaum-Langemann Stiftung (rechts)
Gaum-Langemann-Förderpreise 2023
Mi. 02.07.2023

Im Rahmen der Abschlussausstellung der Fachklassen Fotografie und Grafik sind die Gaum-Langemann-Förderpreise vergeben worden. Ermöglicht hat dies die Gaum-Langemann Stiftung. Sie unterstützt junge Menschen in der Schweiz bei ihrer Berufsausbildung und fördert insbesondere handwerklich-gestalterische Berufsausbildungen. Es wurden zwei Preise überreicht:

  • Preis für die beste Abschlussarbeit Fotografie erhielt Julia Kopp mit der Arbeit Manu
  • Preis für die beste Abschlussarbeit Grafik erhielt Liv Hägeli mit der Arbeit Ah! & Oh!

Die mit CHF 2 500.– dotierten Preise werden für Abschlussarbeiten mit besonderem Potenzial vergeben. Die Auswahl erfolgt duch eine Jury, die sich aus Expert:innen aus der fotografischen und grafischen Berufspraxis und einer Vertretung der F+F zusammensetzt.

Wir gratulieren beiden Lernenden herzlich!

Diplomkollektion, silent rebel von Janine Stähelin, 2019, Foto: Yannick Monteiro
F+F Förderpreis 2019
Janine Stähelin, Studiengang Modedesign HF
Die Jury für den Förderpreis der F+F bestand dieses Jahr aus dem Kuratorenteam der Diplomausstellung – Fanny Hauser und Viktor Neumann – der Vertreterin des Stiftungsrates Zuzana Ponicanova und dem Rektor Christoph Lang. Die Jury hat die 19 Diplomarbeiten aus den 5 Studiengängen begutachtet und befand mehrere Abschlussarbeiten als preiswürdig. Obwohl der Jahrgang als stark eingeschätzt wurde, konnte sich die Jury einstimmig darauf einigen, eine Diplomarbeit mit dem Förderpreis, der mit CHF 4 000.– dotiert ist, auszuzeichnen.

Der Förderpreis der F+F geht 2019 an die Kollektion silent rebel von Janine Stähelin. 

Die Diplomandin überzeugte über die fertige Kollektion hinaus: «Die Jury ist tief beeindruckt von der Komplexität und Sensibilität des künstlerischen Prozesses, der eine substantielle, kritische Auseinandersetzung und Befragung von tradierten Körperkonzepten und Rollenbildern offenbart hat.»

Janine Stähelin hat über den gesamten Entstehungsprozess bis hin zur finalen Präsentation ihrer Kollektion gezeigt, wie Formen und Schnitte, Materialentwicklung und –zusammensetzung in ihrer Kollektion gekonnt zusammenspielen und dadurch Gefühle zu transportieren vermögen. Auch von ihrer Klarheit im Umgang mit der räumlichen und performativen Präsentation war die Jury beeindruckt: «Dies zeugt von einer ästhetisch-gestalterischen Expertise sowie einer klaren und eigenständigen künstlerischen Sprache.»

Die Kollektion silent rebel erzählt von dem Spannungsverhältnis zwischen Stärke und Fragilität oder vielmehr von der Stärke der Fragilität. Sie erlaubt es, das Konzept von Stärke zu überwinden und Fragilität zu zelebrieren. 

Die Jury gratuliert Janine Stählin von ganzem Herzen und hofft, dass der Förderpreis es ihr ermöglichen wird, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen: «Wir wünschen ihr und allen anderen Diplomandinnen und Diplomanden alles Beste für ihre Zukunft.»
Bild: Simplexgrafik, 2009
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Visuelle Gestaltung HF
Werkbund Förderpreis 2009
Bereits zum zweiten Mal verleiht der Schweizerische Werkbund SWB einen Förderpreis für junge Gestalter:innen. Es freut uns ganz besonders, dass der Preis im Kreis der Diplomand:innen des Studiengangs Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design ausgesprochen wird – Wir gratulieren Hadi Alabudi ganz herzlich!

Aus der Laudatio von Anja Meyer (SWB): «Ausgezeichnet werden laut Richtlinien Arbeiten, die sich innerhalb des jeweiligen Studiengangs als auch bezüglich Interdisziplinarität besonders auszeichnen und welche engagiert und kritisch Bezug nehmen auf relevante kulturelle, technische und soziale Entwicklungen. (...) Die Arbeit von Hadi Alabudi zeichnen wir aus, da wir denken, dass gesellschaftlich aktuelle Themen auch immer einen gestalterischen Bezug haben. Hadi Alabudi verarbeitet eine persönliche Erfahrung eines sehr aktuellen Themas, nämlich des Umgangs mit fremdem Kulturgut. Die Arbeit unternimmt einen Übersetzungsversuch zwischen der lateinischen und der arabischen Schrift. (...)»

Die Jury, bestehend aus Ilia Vasella (Leitung Studiengang Visuelle Gestaltung), Urs Lehni (Graifker und Dozent) sowie Agnès Laube als Vertreterin des SWB.
NEVERENDING I – Lärm machen, Kira van Eijsdens, Diplomarbeit 2021, Foto: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2021
Kira van Eijsden, Studiengang Kunst HF
Der F+F Förderpreis 2021 wird an Kira van Eijsden für ihre Arbeit NEVERENDING I – Lärm machen verliehen. Diese künstlerische Position, zusammen mit ihrer Performance ES BRODELT hat die Jury überzeugt und begeistert. Das Werk ist für die Jury nicht nur ausserordentlich gut durchdacht, sondern auch inhaltlich hochaktuell, brisant und ortsspezifisch, womit van Eijsden den Zuschlag erhält.

NEVERENDING I – Lärm machen besteht aus acht Monitoren, die auf einem äusserlich prekären Holzgerüst angebracht sind. Dieses hat die Künstlerin aus Materialien der vorhergehenden Ausstellung in der Kunsthalle direkt vor Ort aufgebaut. So hat sie Sprache und Material der Institution angeeignet und umgenutzt, um sich buchstäblich Raum zu verschaffen. Auf jedem der Monitore ist die Künstlerin als Performerin vor einem Green Screen zu sehen. Sie verkörpert dabei verschiedene Rollen und Rollenmuster, die Frauen zugeschrieben werden, und untersucht diese körperlich, sprachlich und musikalisch. Besucher*innen können über einen Schaltkasten zwischen den unterschiedlichen Filmen umschalten.

Die starke visuelle Präsenz und die zentrale Positionierung des Werks in der Ausstellung deckt sich mit der konzeptuellen und inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit: van Eijsden will selbstbewusst und gezielt Platz einnehmen und fordert diesen ein. Der Künstlerin gelingt es somit sowohl inhaltlich wie auch räumlich ein klares Zeichen der Selbstermächtigung zu setzten.

Wut und Zorn gegen das Patriarchat und seine Auswucherungen werden in der Arbeit mal intim, mal wissenschaftlich oder musikalisch thematisiert. Mit Verve, Selbstkritik und einer Prise Selbstironie nähert sich van Eijsden der brisanten Thematik: eindringlich, kraftvoll, aber eben auch humorvoll.

Obwohl technisch aufwendig, wurden für das Holzgerüst vorhandene Mittel eingesetzt, wodurch ein weiteres hochaktuelles Thema wie die Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion von der Künstlerin berücksichtigt wird.

Die Mehrkanal-Installation wirkt auf angenehme Art offen und skalierbar, ohne dabei beliebig zu sein. Die Jury schätzt sehr, dass gerade diese Offenheit Raum für Imagination und Reflektion lässt und damit weit über den Moment hinausweist. Den überzeugenden Einbezug des Publikums verstärkt zusätzlich diesen Aspekt. Besucher*innen wird eine Wahlmöglichkeit zugesprochen, ihre Agency wurde von der Künstlerin in der Werkkonzeption angelegt. Das heisst, das Publikum erhält die Macht, auszuwählen – aber auch Filme abzubrechen. So wird ihm Raum überantwortet, was keine kleine Geste ist, sondern zukunftsweisend.

Die Jury ist der Auffassung, dass mit der Diplomarbeit NEVERENDING I – Lärm machen eine Künstlerin ausgezeichnet wird, die eine sehr aktuelle Thematik formal zeitgemäss umgesetzt hat. Sie ist beeindruckt von der darstellerischen Präsenz, von der konzeptuellen Stringenz, vom Sinn für subversives Spiel und von der dem Werk innewohnenden Grosszügigkeit. Die Jury hofft, in naher Zukunft noch mehr von ihr als Künstlerin und Performerin zu sehen. Die Verleihung des Förderpreises soll Kira van Eijsen dabei bestärken, den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. Dafür wünschen wir ihr im Namen der Schule alles Gute und gratulieren.

Der F+F Förderpreis wird seit 2017 jährlich verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Der Jury gehörten 2021 die Kuratorin der Diplomausstellung, Irene Grillo, der Direktor der Kunsthalle Zürich, Daniel Baumann und der Rektor der F+F Schule für Kunst und Design, Christoph Lang an.
Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION von Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin, 2020, Foto: Maurice Keiser
F+F Förderpreis 2020
Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin, Studiengang Modedesign HF
Feingliedrig und zerbrechlich thematisiert Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin in ihrer Kollektion REALITY IS PERCEPTION körperliches Unwohlsein und Schmerz. Für ihre Umsetzung und Präsentation verleiht ihr die Jury einen der Förderpreise der F+F, der mit CHF 3 000.– dotiert ist.

Aus klassischen Kleidungsstücken wie Hemd und Blazer kreiert Laura eine skulpturale Kollektion, die den Körper seiner Träger*innen verzerrt und verfremdet. Gliedmassen werden gestreckt und unterbrochen. Aus Nylonstrümpfen und Latex wird eine wulstige zweite Haut. In ihrer Zusammensetzung lässt sie der Betrachter*in Raum für eigene Bilder: REALITY IS PERCEPTION.

Die Grundidee ihrer Kollektion fand Laura in einem Fiebertraum. Ausgehend von körperlichem Unwohlsein untersucht die Designerin Kleidung als Möglichkeit, den damit verbundenen Emotionen und Gefühlswelten Ausdruck zu verleihen. Inspiration zog sie aus Arbeiten von Künstler*innen, beispielsweise den fliehenden Figuren Alberto Giacomettis, aber auch von Rebecca Horns erweiterten Gliedmasse und Marina Abramovićs Aushalten vor dem gespannten Bogen.

Die Arbeit überzeugt durch den «souveränen Einsatz von Medien und Material», sowie der «Fähigkeit der Designerin ihre eigene Arbeit zu reflektieren», begründet die Jury den Entscheid. Sehr gelungen fand die Jury auch die Präsentation der Kollektion in der Ausstellung. In atmosphärischer Weise inszenierte sie eine raumgreifende Installation, in der sie den Bogen spannt zwischen Kleidung, den verschiedenen Bildwelten und einem eigens produzierten Film.

In den Ferien nach dem Diplom, müsse sie erstmal Schlaf nachholen, lacht Laura. «Das Preisgeld deponiere ich auf dem Sparkonto, bis ich weiss, wie es weitergehen soll. Aber ich möchte mich selbstständig machen.»

Die Preise wurden anlässlich der Diplomfeier 2020 der HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung von Rolf Staub (Präsident der Stiftung F+F) den beiden Preisträgerinnen überreicht. Der diesjährigen Jury gehörte Nadja Baldini (Co-Kuratorin der Diplomausstellung), Zuzana Ponicanova (Vertretung des Stiftungrates) und Christoph Lang (Rektor der F+F Schule für Kunst und Design als Delegierter der Schulleitung) an.
Abschlussausstellung 
Fachklassen Fotografie und Grafik EFZ/BM 2023
Vernissage
Mi. 05.07.2023, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
06.–09.07.2023
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Bruno Hass, Stv. Rektor
Marc Latzel, Leiter Fachklasse Fotografie
Franziska Widmer, Leiterin Fachklasse Grafik
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Preisvergabe
Gaum-Langemann-Förderpreise für Fotografie und Grafik
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Do.–So. 12.00–18.00 Uhr

Absolvent:innen Fotografie EZF
  • Anja Bär
  • Laurin Eggimann
  • Valentin Hehli
  • Julia Kopp
  • Ladina Seraina Küntzel
  • Samuel Letsch
  • Nina Ritter
  • Lisa Vogelsanger
  • Kilian Walker
  • Yannick Wilkesmann
Absolvent:innen Grafik EFZ
  • Daniela Dellanoce Naar
  • Liv Hägeli
  • Felix Helbling
  • Milena Morales
  • Corin Ommerli
  • Domingo Schneider
  • Jessica Sojat
  • Sarah Spuhler
  • Rémy Vetsch
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