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Kunst HF
Studiengang
Kunst HF
Freie Kunst – dank offenem Kunststudium.
 
Der Studiengang Bildende Kunst HF unterstützt dich dabei, als Künstler_in selbstständig Projekte zu realisieren, die eine ganz eigene – deine! – künstlerische Sprache sprechen. Und das Studium zeigt dir, wie du deine daraus resultierenden, unverwechselbaren Werke im Kunstsystem entsprechend vermitteln kannst.
 
Die F+F Schule für Kunst und Design hat den Studiengang Kunst HF neu definiert und bietet dir in einem dreijährigen Vollzeitstudium mehr Freiheit – sowohl in künstlerischer als auch in persönlicher Hinsicht. Teile von nun an deine Zeit selber ein und besuche die F+F Ateliers, wann immer du möchtest: Sie und dein eigener Arbeitsplatz stehen dir rund um die Uhr und auch am Wochenende zur Verfügung. Lediglich zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate sind verbindlich.
Eine einfache, offen gestaltete Studienstruktur ermöglicht dir das mühelose Eintauchen in die Kunstpraxis während deiner ganzen Studienzeit. Die Entwicklung deiner eigenständigen künstlerischen Sprache und die mögliche Beteiligung an den aktuellen Kunstdiskursen sind zentrale Anliegen des Studiums. Dabei wirst du von erfahrenen Dozierenden begleitet und kannst jederzeit auf die Ressourcen der Schule zugreifen. Der unkomplizierte Austausch mit den anderen Studierenden hilft dir, deine Stärken zu erkennen und dir dein entsprechendes Netzwerk aufzubauen. Praktika in der Kunstszene wie auch die Möglichkeit, Austauschsemester an europäischen Kunsthochschulen zu besuchen, bieten dir einen zusätzlichen Blick von aussen auf dein eigenes Tun und Werk.
Dieses neugestaltete Vollzeitstudium bietet dir grösstmöglichen Spielraum – ohne dabei auf unabdingbare Lektionen zu verzichten. Die Überschaubarkeit und die kurzen Wege zwischen den Studierenden und der Schulleitung stehen ausserdem für die offene Kultur, die in der F+F schon immer gelebt wird. Dazu gehören sowohl die Mitbestimmung bei der Ausgestaltung des Studienbetriebs als auch die individuelle Selbstorganisation. Deiner künstlerischen Selbstbestimmung steht somit nichts im Weg: weder eine fehlende Matur, noch eine mühsame Bürokratie und schon gar nicht unnötiges Punktesammeln.
 
Ein weiteres Plus: Die Studiengebühren werden per Herbst 2016/17 um 20% gesenkt.
Kunst HF
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matur). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Eignungsabklärung. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren
Du wirst zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen. Voraussetzung dafür ist, dass du deinen konkreten Studienwunsch kennst und und dass du Arbeiten, Projekte oder Dokumentationen deiner bisherigen künstlerischen Versuche und ausserkünstlerischen Betätigungen mitbringst. Die Aufnahme, die Zwischenprüfung und der Diplomabschluss orientieren sich an den konkreten künstlerischen Anliegen und nicht an schriftlichen Arbeiten. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
 
Studienbeginn & Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5400 Lernstunden verteilt auf sechs Semester. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden.
 
Kosten
Der Studiengang ist seit 1998 staatlich anerkannt und wird subventioniert. Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 5'400.– (= CHF 900.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur (inklusive Atelierarbeitsplatz) ausserhalb der Unterrichtszeiten. Ausgeschlossen sind persönliche Utensilien, Geräte und Materialien.
 
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule.
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin HF Bildende Kunst/dipl. Gestalter HF Bildende Kunst.
 
Berufliche Perspektiven
Künstler_innen realisieren selbstständig künstlerische Werke und Projekte. Das berufliche Umfeld ist der breit- gefächerte lokale und globale Kunstbetrieb, der eine selbstbeauftragte künstlerische Tätigkeit ebenso wie Projektentwicklungen im Rahmen von privaten oder öffentlichen Aufträgen umfasst. Eine Betätigung in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Video/Film, für Informations- und Unterhaltungsmedienbetriebe oder in der Kultur- und Vermittlungsarbeit jenseits des klassischen Kunstbetriebs sind ebenso vorstellbar wie anstrebenswert.
Kunst HF
Anmeldung
Studiengang Kunst HF
Besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort um deine Fragen zu klären.

​Bei Fragen steht dir das Sekretariat gerne telefonisch zur Verfügung unter 044 444 18 88.

Anmelden mit diesem Formular per E-Mail, Fax 044 444 18 81 oder per Post an: F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Kunst HF
Projekte
In den Projekten erarbeitest du zusammen mit eigens dafür eingeladenen Künstler_innen, Kunst_theoretikerinnen- und Vermittler_innen eigenständige Projekte.

Der Studiengang Kunst lebt von der kritischen Teilhabe am Kunstbetrieb und den Blick über dessen Rand hinaus. Das Studium lässt sich nicht reduzieren auf die Logik «Vor dem Studium bin ich noch keine Künstlerin, nach dem Studium bin ich Künstlerin», oder: «Eine gute Kunstschule produziert erfolgreiche Künstler_innen». Dafür wird regelmässig die Gewichtung vom «Leben von der künstlerischen Arbeit» im Verhältnis zum «Leben für die künstlerische Arbeit» auf ihren un/möglichen Gehalt untersucht. Diese Untersuchung geschieht immer direkt anhand von eigenen Projekten. Geführt werden diese zusammen mit Künstler_innen und Kunst-Kollektiven. Das Atelier des Studiengangs sowie die Werkstätten und Labs der F+F ebenso wie die von den Projekt-Dozent_innen eingebrachten Orte sind hierfür die Arbeitsplätze
Kunst HF
Seminare
Die Seminare dienen der Aneignung von handwerklichem Wissen zur fachgerechten Umsetzung von künstlerischen Arbeiten. Und sie ermöglichen eine kritische Reflektion und die Entwicklung eines Diskurses zur eigenen Arbeit.
 
Die Seminare gehören zu den Pfeilern des Studiums. Egal, ob diese technischer oder theoriebezogener Natur sind: Sie dienen der Aneignung von handwerklichem Wissen zur fachgerechten Umsetzung von künstlerischen Arbeiten. Und sie ermöglichen dir eine kritische Reflektion sowie die Entwicklung eines Diskurses zu deiner eigenen Arbeit. Dies aus der Perspektive, dass du als Künstler_in dein Schicksal gleich selber in die Hand nimmst und nicht darauf wartest, bis dies jemand anderes für dich tut. Dazu gehören die Vertiefungen zur Einführung in digitale Gestaltungsprogramme, zu Berufskunde und zu Kunstgeschichte.
Kunst HF
​Beratung & Mentoring
In den Mentoraten besprichst und vertiefst du zusammen mit einem Kernteam von Künstler_innen und Kunsttheoretiker_innen deine eigenen Arbeiten und Strategien – sei es in individuellen Gesprächen oder in Gruppen.
 
Das Eintauchen ins Kunststudium wird möglich über den Atelierbetrieb und die konsequente Entwicklung eigener Arbeiten während des gesamten Studiums. Die während 12 Wochen pro Semester am Donnerstag stattfindenden Mentoratstage sind dazu angelegt, um Treffen zwischen den Student_innen und den Dozent_innen durchzuführen. Diese Treffen können ganz unterschiedlich verwendet werden: für individuelle oder im Plenum durchgeführte Feedback-Gespräche, für die Arbeit in Gruppen zu den unterschiedlichsten Themen oder für praxisbezogene Übungen und dringend notwendige Präzisierungen.
Kunst – Projekt raspberrypie 
Visuelle Kultur: Animation oder magische Gesten aus dem Untergrund der zeitgenössischen Bilderflut
Heiko Schmid
Kursnummer: 3775
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Beispielsweise der physikalische Raum mit dem wir so selbstverständlich interagieren,ist ebenso Produkt jener Geschichten über die Welt, die wir uns immer wieder erzählen, wie er auf sensorische Eindrücke verweist. Selbst die „laufenden/bewegten Bilder“, die uns heute so selbstverständlich alles Mögliche erklären, wurden, was kaum noch bekannt ist, von MagierInnen, KünstlerInnen und anderen IllusionistInnen erdacht und erfunden. Im Seminar werden wir einen Ausblick zurück in die magische Geschichte des Bildes wagen. Ausgehend von technischen Phänomenen, wie der Laterna Magica und der Camera Obscura werden wir die Dioramen und phantasmagorischen Theatern des 19. Jahrhunderts „besuchen“ und hierbei die Ursprünge der Fotografie und des Films diskutieren. Personen wie Louis Daguerre, Georges Méliès und die Gebrüder Lumiere werden uns hierbei genauso begleiten, wie Harry Houdini und Aleister Crowley. Über frühe Animations– und Zeichentrickfilme werden wir uns schließlich bis zur heutzutage so präsenten Special–Effects–Industrie und allerneusten Science–Fiction–Filmen vorarbeiten. Ziel des Seminars wird eine Annäherung an unser Bilder–Universum der Gegenwart als von Imagination durchdrungener, „heterotopischer" Ort sich ständig erneuernder Geschichten seinWährend des Seminars wird gelesen, experimentiert, betrachtet und analysiert.
 

Angebotsdaten

Fr. 21.04.2017 09.15–12.15 Uhr
Fr. 28.04.2017 09.15–12.15 Uhr
Fr. 05.05.2017 09.15–12.15 Uhr
Fr. 12.05.2017 09.15–12.15 Uhr
Fr. 19.05.2017 09.15–12.15 Uhr
Fr. 26.05.2017 09.15–12.15 Uhr
Sa. 03.06.2017 09.15–12.15 Uhr
Video@Löwenbräu
Irene Müller
Kursnummer: 3655
Mirgosmuseum Zürich

In Kooperation mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst und weiteren Partner_innen in– und ausserhalb von Löwenbräu–Kunst präsentiert und diskutiert das Seminar– und Screeningangebot ausgewählte künstlerische Positionen, die sich im Bereich Video und Film artikulieren. Oder genauer gesagt: die Arbeiten von Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen, die sich an der Schnittstelle von Film und Video bewegen und verschiedene Medienformate aufgreifen.

Auf inhaltlicher Ebene spannt sich der Bogen von feministisch orientierten Körperdiskursen über verschiedene Strategien der medialen Aneignung und Travestie bis hin zur dokumentarisch geprägten Institutionskritik.
 
Die Veranstaltung ist öffentlich. Ein Gast begleitet jeweils das Lehrangebot sowie die Abendveranstaltung und bereichert so die Auseinandersetzung mit weiteren Inputs.

Angebotsdaten

Daten: werden während des Semesters bekannt gegeben.

Kunst HF
Andreas Dobler, Malerei, 2014
Kunst HF
Projekt Zeichnen, Dan Eidenbenz, 2016
Mentoring
Tobias Wootton
Kursnummer: 3642
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Tobias Wootton arbeitet mit bildfangenden Medien. Seine Arbeiten befassen sich im weitesten Sinn mit menschlichen Eingriffen die vom Prozess der Nutzbarmachung unserer Umwelt erzählen. Besonderes Merkmal ist der Modellcharakter, der Woottons Bildern innewohnt. Im Sommer 2015 bespielte er im Rahmen des Kunstfestivals Art Altstetten Albisrieden die Fassade der F+F Schule mit der Installation Mockups. Aktuell beschäftigt er sich mit temporären «Architekturen des Spektakels».

Künstler, Karlsruhe

Angebotsdaten

Do. 06.10.2016 09.15–16.15 Uhr
Do. 10.11.2016 09.15–16.15 Uhr
Do. 08.12.2016 09.15–16.15 Uhr
Kunst HF
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Geschichte der Visuellen Kommunikation–vom Funktionalismus zur Postmoderne
Franka Grosse
Kursnummer: 3774
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Zweckrationalismus und allgemeingültige Programmatiken wurden durch expressive, heterogene, dekorative oder kommerzgesteuerte Entwurfsmotive ersetzt: Pop, Psychedelic, Punk, New–Wave–Typografie, digitale Revolution, West Coast Style, Memphis, etc.
 
Teil 1 der Lehrveranstaltung thematisiert Geschichte der Visuellen Kommunikation von der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bis in die dreissiger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Du setzt dich am Beispiel von Historismus und Reformbewegung mit gestalterischen Haltungen des Industriezeitalters und ihrem zeitgeschichtlichen Kontext auseinander. Du machst dich mit Impuls gebenden Einflüssen aus der modernen Kunst vertraut und beobachtest, wie eine praktisch funktionale Entwurfshaltung im Design des frühen 20. Jahrhundert an Bedeutung gewinnt. Vor dem Hintergrund von z.B. Bauhaus oder Russischem Konstruktivismus gilt es, ein Verständnis des Begriffs der Moderne in der Visuellen Kommunikation zu erarbeiten.

Angebotsdaten

Fr. 03.03.2017 13.15–16.15 Uhr
Fr. 10.03.2017 13.15–16.15 Uhr
Fr. 17.03.2017 13.15–16.15 Uhr
Fr. 24.03.2017 13.15–16.15 Uhr
Fr. 31.03.2017 13.15–16.15 Uhr
Fr. 07.04.2017 13.15–16.15 Uhr
Filmgeschichte-Unabhängige Autoren der Postmoderne
Peter Purtschert
Kursnummer: 3780
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Seit den 80er Jahren hat die Zahl unabhängiger Autorinnen und Autoren (meist mit einer akademischen Filmbildung) stetig zugenommen und die Entwicklung der Arthaus–Kinos hat ihnen die Aufmerksamkeit und Treue eines internationalen Publikums gebracht. Wir machen uns auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Bezug auf Themen, Produktionsweise, Handschrift und Stil.
 

Angebotsdaten

Do. 20.04.2017 18.00–21.00 Uhr
Do. 27.04.2017 18.00–21.00 Uhr
Do. 04.05.2017 18.00–21.00 Uhr
Do. 11.05.2017 18.00–21.00 Uhr
Do. 18.05.2017 18.00–21.00 Uhr
Do. 01.06.2017 18.00–21.00 Uhr
Kunst HF
Projekt Zeichnen, Marina Kummer, 2016
Fotografie im Wandel der Zeit
Gaudenz Metzger
Kursnummer: 3750
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Woher stammt der Mythos, dass die Fotografie ein Fenster zur Wirklichkeit darstellt? Trennt das analoge und das digitale Zeitalter ein unüberwindbarer Bruch oder besteht eine Kontinuität zwischen beiden? 
Dies sind nur einige Fragen, die in diesem Seminar anhand der Lektüre von ausgewählten fototheoretischen Texten diskutiert werden. Mit kurzen Referaten, Lektüreeindrücken und Plenumsdiskussionen schaffst du dir eine Basis für eine kritische und vertiefte Reflexion deiner eigenen fotografischen Arbeit. Dabei wird eine kontinuierliche aktive Mitarbeit von dir erwartet.

Angebotsdaten

Do. 23.03.2017 09.15–12.15 Uhr
Do. 30.03.2017 09.15–12.15 Uhr
Do. 06.04.2017 09.15–12.15 Uhr
Do. 13.04.2017 09.15–12.15 Uhr
Do. 20.04.2017 09.15–12.15 Uhr
Do. 27.04.2017 09.15–12.15 Uhr

Anmerkung: Das Seminar ist offen für Anmeldungen aus der Weiterbildung und für Studierende aus der Bildenden Kunst HF.

Kunst HF
Art and Management, Atelierbesuch bei Ch.+R. Hemauer/Keller, 2016
Das Recht in der bildenden Kunst
Noa Bacchetta
Kursnummer: 3635
Flurstrasse 89, 8047 Zürich

Das Verhältnis zwischen Kunst und Recht ist spannungsvoll und wirft Fragen auf. Wie sind künstlerische Leistungen rechtlich geschützt? Wie weit geht die Kunstfreiheit? Welche Rechte und Pflichten haben Kunstschaffende im Austausch mit anderen Akteuren des Kunstbetriebs? Der Kurs thematisiert diese Fragen anhand von Fallbeispielen, vermittelt relevante Rechtsgrundlagen und gibt dir Werkzeuge und Strategien für die Praxis mit auf den Weg.

Angebotsdaten

Mo. 17.10.2016 09.15–16.15 Uhr
Di. 18.10.2016 09.15–16.15 Uhr