Konzepte für gestalterische Projekte
Elisabeth Sprenger
Das Formulieren von Absichten und Zielvorstellungen für gestalterische Projekte und Aufträge bildet eine Grundlage für die Kommunikation im künstlerischen und angewandten Arbeitsalltag. Ebenso dient ein Konzept der Klärung des eigenen Vorhabens.

Gemeinsame Lehrveranstaltung der HF Studiengänge Fotografie, Kunst und Visuelle Gestaltung
Kunst HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Kunst HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matur). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Mitzubringen sind Arbeiten, Projekte oder Dokumentationen eigener künstlerischer Versuche sowie ausserkünstlerischer Betätigungen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Aufnahme, Zwischenprüfung und Diplomabschluss orientieren sich an den konkreten künstlerischen Anliegen und nicht an schriftlichen Arbeiten. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Die F+F bleibt aufgrund der aktuellen Lage bis am 7. Juni 2020 geschlossen. Sämtliche Veranstaltungen inklusive unsere Infoabende und das Open House vor Ort finden somit zurzeit nicht statt.

Wir bieten dir die Möglichkeit über Zoom am Infoabend teilzunehmen, bitte melde dich per E-Mail an, damit wir dir die Zoom Zugangsdaten zusenden können:

Zoom Infoabend: Dienstag, 9. Juni, 18.30 Uhr, Anmeldung

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt. 

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von 9.00–12.00 und von 13.30–17.00 Uhr unter 044 444 18 88.

Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:
  • Bewerbung Schuljahr 2020/21
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Kunst HF
Studiengang
Kunst HF
Freie Kunst – dank offenem Kunststudium. Dieser Studiengang unterstützt dich dabei, selbstständig Projekte zu realisieren, die eine eigene künstlerische Sprache sprechen und wie du daraus resultierende, unverwechselbare Werke im Kunstsystem vermitteln kannst. 

Die F+F-Schule bietet dir in einem dreijährigen Vollzeitstudium viel Freiheit – sowohl in künstlerischer als auch in persönlicher Hinsicht. Die Studienzeit kann grösstenteils selber eingeteilt werden, die F+F-Ateliers stehen rund um die Uhr und auch am Wochenende zur Verfügung. Eine einfache, offen gestaltete Studienstruktur ermöglicht dir während der ganzen Studienzeit müheloses Eintauchen in die Kunstpraxis. Die Entwicklung deiner eigenständigen künstlerischen Sprache und die Beteiligung an den aktuellen Kunstdiskursen stehen an erster Stelle. Der unkomplizierte Austausch mit den anderen Studierenden unterstützt das Erkennen deiner eigenen Stärken und hilft mit, ein persönliches Netzwerk aufzubauen. Praktika in der Kunstszene wie auch die Möglichkeit, an europäischen Kunsthochschulen Austauschsemester zu absolvieren, bieten dir einen zusätzlichen Blick von aussen auf dein eigenes Werk. 

Verbindlich für den Studiengang sind lediglich zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate sowie ein Semesterprojekt, eine Arbeitspräsentation pro Semester und der Besuch von Vertiefungsseminaren. Es werden zusammen mit eingeladenen Leuten aus der Kunstwelt Projekte entwickelt. Die Seminare bieten eine Form der Zusammenarbeit, die das Nachdenken und Entwickeln einer Erzählsprache zur eigenen künstlerischen Arbeit unterstützen. Während der Beratungs- und Mentoring-Tage besprichst du mit Fachleuten aus Kunst, Theorie und Vermittlung die eigenen Arbeiten und Strategien – sei es in Einzelgesprächen oder in Gruppen.

Die Überschaubarkeit und die kurzen Wege zwischen den Studierenden und der Schulleitung stehen für eine offene Kultur, die in der F+F gelebt wird. Dazu gehören sowohl die Mitbestimmung bei der Ausgestaltung des Studienbetriebs als auch die Selbstorganisation. Der künstlerischen Selbstbestimmung steht nichts im Weg: weder eine fehlende Matur, noch eine mühsame Bürokratie und schon gar kein unnötiges Punktesammeln. 

Folge uns
Facebook
Instagram
Kunst HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden und wird nach sechs Semestern per Ende Frühlingssemester mit der Diplomarbeit abgeschlossen. Es ist möglich, das Studium im Frühlingssemester zu beginnen, der Abschluss ist jedoch nur im Frühlingssemester möglich. Dadurch verlängert sich das Studium um ein Semester, welches für ein Praktikum, ein Austauschsemester, eine Studienpause oder für Erwerbsarbeit genutzt werden kann. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. Eintritte während des laufenden Semesters ;sind in der Regel ausgeschlossen.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule

Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin HF Bildende Kunst/dipl. Gestalter HF Bildende Kunst

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 750.– (= CHF 1 125.– mtl.).Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur (inklusive Atelierarbeitsplatz) auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Künstler*innen realisieren selbstständig künstlerische Werke und Projekte. Das berufliche Umfeld ist der breitgefächerte lokale und globale Kunstbetrieb, der eine selbstbeauftragte künstlerische Tätigkeit ebenso wie Projektentwicklungen im Rahmen von privaten oder öffentlichen Aufträgen umfasst. Eine Betätigung in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Video/Film, für Medienbetriebe der Information und Unterhaltung oder in der Kultur- und Vermittlungsarbeit jenseits desklassischen Kunstbetriebs sind ebenso vorstellbar wie anstrebenswert.
Kunst HF
Kunst, Arbeitspräsentation, AMina Nabi, 2018
Kunst HF
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Arbeitspräsentation
Daniel Hauser
Foto: Gökçe Ergör
An den Präsentationstagen besprichst du mit ein bis zwei Gäste aus dem Kunstbetrieb und unter der Leitung einer/s Kunstdozent_in deine Arbeiten. Im Vordergrund steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit deiner künstlerischen Praxis. So kannst du gleich zu Beginn des Studiums eine Sicht auf die eigenen Stärken und Schwächen gewinnen sowie ein Verständnis für geeignete Arbeitsweisen bilden. Die Präsentationen sind beste Gelegenheiten, um deine Arbeiten einem kritischen Publikum zur Beurteilung vorzulegen.
 
Dada weltweit – Politischer Dada-Club in Berlin und Readymades in New York
Salome Hohl
Eva Kasser
Schnitt mit dem Küchenmesser, Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands, Hannah Höch, 1919
Der Unterricht widmet sich dem Dadaismus im Ausland: Während sich im Nachkriegseuropa eine vorwiegend politische Haltung durchsetzte, positionierten sich die Dadaist*innen in New York indes ironisch provokativ gegen kunsthistorische Traditionen.

Wir untersuchen die künstlerischen Haltungen der ausländischen Dada-Zentren: Von der Nachkriegszeit bestimmt war der 1918 gegründete «Club Dada» in Berlin vorwiegend politisch motiviert und angeführt von Protagonist*innen wie Hannah Höch, Georg Grosz, Raoul Hausmann, Johannes Baader oder John Heartfield. In New York allerdings verstand sich der ab 1919 entwickelte Dada-Kreis, bestehend aus Exilant*innen wie Marcel Duchamp, Francis Picabia oder Elsa von Freytag-Loringhofen im Bruch mit dem tradierten Kunstbegriff. Im Unterricht werden die unterschiedlichen Reaktionen auf die Gegenwart diskutiert und heutige Möglichkeiten der künstlerischen Ausdrucksweisen besprochen.

Anmerkung: Die Veranstaltung findet im historischen Saal des Cabaret Voltaire, Zürich statt
 
F+F Infoabend
Di. 09.06.2020, 18.30–20.00 Uhr findet als Zoom-Konferenz pro Abteilung statt
Du möchtest dich persönlich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der F+F informieren? Dann melde dich zum Zoom-Infoabend an!
mehr...
Einführung Siebdruck
Yves Sablonier
Während eines Tages lernst du die Geräte und Werkzeuge der Druckwerkstatt «Zitropress» kennen und du erprobst deren Einsatz.
 

Nach dieser Einführung kannst du die Werkstatt und ihre Geräte und Werkzeuge selbständig für die Realisation deiner Gestaltungsprojekte benutzen.
 
Einführung Zeichnen
Claudia Kübler

Das ist kein Elefant, es ist ein Staubsauger – zeichnerische Grundlagen im Visier. In diesem Zeichnungsmodul geht es darum, sich zeichnerische Kompetenzen anzueignen und zu erweitern.

Das Zeichnen ist nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, es ist nach wie vor eine der unmittelbarsten Techniken, um eine Idee oder einen Gedanken schnell und mit einfachen Mitteln zu visualisieren. Es ist somit für unterschiedliche Gestaltungsbereiche ein grundlegendes Werkzeug. Gleichzeitig schärfen wir durch die Zeit, die wir uns beim Zeichnen nehmen und durch das genaue Betrachten, den Blick und sensibilisieren damit fortlaufend unsere eigene visuelle Wahrnehmung.

In diesem Modul erlernen wir zeichnerische Grundkompetenzen und erproben Techniken, um mehr Sicherheit im Zeichnen zu gewinnen. Wir beobachten verschiedene räumliche Darstellungsweisen und skizzieren sie. Wir üben Techniken, wie das Zeichnen aus der Vorstellung, und experimentieren mit unterschiedlichen Zeichnungsmedien.

Kunst HF
Fotoreportage: Veronique Hoegger
Abhängigkeiten. Eine Kooperation von Vielen, Teil 3
Mirjam Bayerdörfer
Bild: Mirjam Bayerdörfer
«Die Emanzipation kann sich immer in einer lokalisierten Figur, einer Ausnahme, einer Art fast unsichtbaren Spalte in der Ordnung der Dinge ereignen», schreibt Alain Badiou. In der Ausstellung, die die F+F mit dem VKZ ausrichtet, geht es darum, anhand von Spalten die Ordnung der Dinge zu erkennen oder neue zu erzeugen.
Ein Teil der Arbeit ist schon getan. Aber noch längst nicht alle. Seit Herbst 2018 beschäftigt sich ein weit verzweigtes Team damit, die Mechanismen gesellschaftlicher Abhängigkeiten sicht- und fassbar zu machen. Es geht um Macht, Rechte und Pflichten, Rollenbilder, Ressourcen, Systemtheorie. Das Ziel ist eine Ausstellung. Der Kooperation und der Logik der nicht ausschliesslichen Kunst-Ausstellung gilt ein Teil der Aufmerksamkeit. Ein grösserer Teil des Unterrichts widmet sich der fortgesetzten künstlerischen Gruppen-Recherche.
 
Nouvelle Vague
Peter Purtschert
Till Brockmann
Urs Lindauer
Das Kino neu erfinden. Eine «Epoche», eine Stilrichtung, ein «Genre», eine Produktionsweise? Auf den Spuren einer Legende – mit ganz konkreten Beispielen.

In verschiedenen Ländern, gleichzeitig oder nur minim zeitverschoben, mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl, einer Befreiung von traditionellen Produktionsweisen und ästhetischen Konventionen, mit der Wieder– oder Neuentdeckung von frühen Experimenten und radikalen Versuchen verbindet sich mit dem Begriff der «neuen Welle» auch mit der «Erfindung» des Autoren– und Autorinnenfilms und des unabhängigen Filmschaffens.

Filmanalysen und Spurensuchen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfassen ein kurzes Referat oder Arbeitspapier zum Thema.
ACT - Performancefestival
Im Frühlingssemester 2020 findet wieder das Performancefestival ACT in Bern, Genf, Luzern (in Kooperation mit Sierre), Basel und Zürich statt. 
ACT ist eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Kunsthochschulen zur Erprobung und Realisation von performativen Projekten und wird dabei jeweils von den gastgebenden Kunststudierenden mitorganisiert.
Bei ACT in Zürich wird von einem offenen und experimentellen Performance-Begriff ausgegangen, der alle Parameter von individuellen Aufführungsformaten bis zu kollektiven, Mediengestützten Feldrecherchen reicht.
Diese Ausschreibung richtet sich an ZHdK-Studierende und F+F-Studierende (Anmeldung jeweils über die eigene Hochschule) aus allen Departementen, die Interesse an experimentellen performativen Formaten haben und ein eigenständiges performatives Projekt entwickeln möchten, welches an einem, oder auch mehreren Terminen der ACT-Festival-Tour performt und geteilt werden kann.
 
Adobe Indesign CC
Franco Bonaventura
Sowohl beim Layouten als auch bei der Text- und Bildgestaltung einer Seite und bei der anschliessenden Publikation interagieren Bilder und Texte mit einem definierten Format.

Im Kurs legen wir Dokumente an und verwalten sie. Wir importieren Bilder und Texte und ordnen sie mittels Gestaltungsraster an. Wir bestimmen Schriften und Zeilenabstände und wir arbeiten mit Farben und Formen. Wir üben den Umgang mit Formaten, Seitenformaten, Satzspiegeln, Zeilenabständen und Schriftgrössen. Wir platzieren und transformieren Objekte, Bilder und Grafiken und erstellen Musterseiten, und Druckvorlagen.
 
Kunst – Arbeitspräsentation Herbstsemester 2017/18 
Mentoring
Brita Polzer
Foto: Brita Polzer
Die Studierenden sind gefordert, mir im Rahmen des Mentoratstags konkrete Fragen zu stellen sowie mein Wissen und meine Erfahrungen «anzuzapfen».

Folgende Kompetenzen kann ich offerieren: Arbeits- und Werkbesprechungen, Dokumentationskritik, Textbesprechungen und -korrekturen (gemeint sind hier die Texte der Studierenden, vor allem im Rahmen der Doku), Ausstellungs- und Atelierbesuche, Lektüre von theoretischen Texten aus Büchern, Zeitschriften und Zeitungen.
Kunst HF, Fotoreportage Ausstellung Abhängig