RELAX, a word a day to be wiped away, Installation, Kunstmuseum Bern, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
République Géniale
Ausstellung
17.08.–11.11.2018
Eröffnung
Do. 16.08.2018, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8–12, 3011 Bern
Kollektive Kunstpraxis ist nach Robert Fillious Verständnis eine Antwort auf die Frage nach den Entstehungs- und Präsentationsbedingungen von Kunst. Der Bereich Ausstellung von République Géniale versammelt fünf künstlerische Kollektive, die sich auch in Bereichen ausserhalb der Kunst bewegen. Gezeigt werden Werke und Arbeitsformen, welche die unterschiedlichen Prinzipien von kollektiver Zusammenarbeit befragen und repräsentieren.

Mit beteiligt ist Daniel Hauser, Studiengangsleiter Kunst HF, mit RELAX (chiarenza & hauser & co) mit der neuen Installation a word a day to be wiped away. 

In der RELAX-Installation wird das Publikum dazu eingeladen, täglich ein missliebiges Wort aus seinem Sprachschatz zu verbannen.

Infos zur Ausstellung und zum Programm:
Kunstmuseum Bern
Pressetext und Pressebilder zu République Géniale
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Fotografie
Salvatore Vitale – How to Secure a Country
Vernissage
Do. 22.02.2019 ab 18.00 Uhr
Einführung durch Gastkurator Lars Willumeit um 19.45 Uhr
Ausstellung
23.02. 26.05.2019
Fotostiftung Schweiz, Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur
Die Schweiz gilt gemeinhin als eines der sichersten Länder der Welt – und als ein Beispiel für Effizienz und Produktivität. Aber wie gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut, das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit preiszugeben?

Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehr- schild zugrunde liegen. Die vielfältigen daran beteiligten Akteure – Polizei, Militär, Zoll- und Migrationsbehörden, Wetterdienste, IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen für Robotik und Künstliche Intelligenz – unterzieht er dabei einer eingehenden Betrachtung.

Die Ausstellung von Salvatore Vitale How to Secure a Country in der Fotostiftung Schweiz macht die mitunter verborgene und oftmals abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar, in einem Parcours, der Fotografien, aber auch Datenanalysen und eine sensorbasierte Installation einschliesst. Sie versteht sich als aktuellen künstlerischen Debattenbeitrag in einer Gesellschaft, die sich mit wachsenden Bedrohungen – real oder wahrgenommen – durch Terrorismus und Cyber-Kriminalität, Überwachung und Datenmissbrauch konfrontiert sieht. Die Fotostiftung Schweiz präsentiert die erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers italienischer Abstammung.

Die Ausstellung ist kuratiert von Lars Willumeit (Leiter F+F Fachklasse Fotografie EFZ). Die Publikation How to Secure a Country erscheint bei Lars Müller Publishers.
Workshop-Situation, Die Kunst der Steuererklärung, Foto: Véronique Hoegger
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Die Kunst der Steuererklärung
Sa. 16.03.2019, 10.15–16.00 Uhr
Flurstrasse 89, Raum F89-E03
Bald ist es wieder soweit – das Ausfüllen der Steuer­erklärung steht an! Wir verraten dir, worauf es ankommt. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. 

Eine Weiterbildungsveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F.
 
Ausgewiesene Experten beantworten zum Beispiel folgende Fragen:
  • Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Tätigkeit akzeptiert? 
  • Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
  • Welche Abzüge sind zulässig?
  • Wie muss ich Stipendien und Preise versteuern?
  • Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
  • Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?
Programm                         
Einführung mit Referat «Berufskunst versus Hobbykunst?» – moderierte Fragerunde mit den Experten, Mittagsimbiss, Workshop mit den Experten – Apéro > Detailinformation

Zielpublikum
Künstlerinnen und Künstler, Gestalterinnen und Gestalter, Kulturschaf­fende, die selbstständig oder teilselbstständig berufstätig sind oder es werden möchten.

Kosten                
  • regulär CHF 120.–
  • ermässigt CHF 40.– (visarte-Mitglieder, Alumni und Dozierende der F+F, Studierende)
  • Gebührenfrei: Studierende der F+F
Anmeldung
Mit diesem Anmeldeformular an folgende E-Mail. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeschluss
Montag, 4. März 2019
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Frida, ein Film von Yvonne Pispico
Filmpräsentation
Mi. 30.01.2019
Solothurner Filmtage, Untere Steingrubenstrasse 19, 4502 Solothurn
Der Kurzfilm Frida von der Künstlerin Yvonne Pispico, ehemalige F+F Kunst-Studentin, wird dieses Jahr an den Solothurner Filmtagen präsentiert.  
 
Zu ihrem Film sagt sie: Ein japanisches Sprichwort sagt, wenn ein alter Mensch stirbt, ist es wie eine Bibliothek, die brennt. Sie möchte ein paar Bücher vor dem Feuer retten und für die Zukunft bewahren. Mit Mikrofon und Kamera besuche sie deshalb verschiedene ältere Menschen und bittet sie, ihr aus ihrem Leben zu erzählen. So entstand auch die Arbeit Frida.

Informationen zu den Abspielzeiten und Tickets:
Solothurner Filmtage
L.B.T. variabel Plastikaluminiumröhren, Wasserhähne, Wasserablauf, Gewinde, Kunsthaare, Gips, Licht, Video
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
It ain't much I'm asking, if you want the truth
Ausstellung
17.01.2019–1.03.2019
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Knoerle & Baettig Contemporary stellt Arbeiten von verschiedenen Künstler_innen aus. Unter anderem präsentiert Jan Sebesta, ehemaliger F+F Kunststudent, seine Werke unter dem Titel reconstruction of the panic room from snow white and rapunzel

Aus Haaren kann viel verdeutlicht werden. Harre sind Staub- und Partikelfänger und Zeuge der Vergangenheit. Haare sind unsere Visitenkarte und unser Schmuck. Sie sind von Emotionen regelrecht geladen.
In der Märchenwelt verkörpern Haare Schönheit, Sieg und Reichtum. An anderen Orten können sie jedoch oft ekelerregend und abstossend sein. Eine freie Fortsetzung von zwei Märchen lädt zum Interpretieren ein. Der Tatort ist eröffnet!
 
Luigi Archetti 2018 Aus der Serie: Partituren (Songs) Ink-Jet und Tusche auf Papier 29,7 x 21 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
akku Kunstplattform Luigi Archetti Songs
Vernissage
Fr. 25.01.2019, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
26.01.–24.03.2019
Stiftung akku Emmen, Gerliswilstrasse 23, 6020 Emmenbrücke
yeah yeah yeah – I am feeling supersonic: In seiner neusten Zeichnungsserie Partituren (Songs) entführt Luigi Archetti (*1955) mit Zitaten aus Rocksongs in die künstlerische Welt von Bildender Kunst und Musik. Die Zeichnungen sind grafische, zum Teil phonetisch anmutende Interpretationen. Der Kopf assoziiert unweigerlich die Musik dazu. Als Zeichner, Gitarrist, Performer und Kompositeur ist Luigi Archetti ein überzeugender Tausendsassa. Er tritt als Künstler wie auch als Musiker mit Projekten weltweit auf. 

Die akku Kunstplattform widmet dem aus Brescia (I) stammenden, in Zürich lebenden Künstler eine Einzelausstellung. In installativen Settings kreiert Luigi Archetti ästhetische Spannungsräume und macht die Schnittstelle zwischen Musik und Kunst sinnlich erfahrbar. Für die Ausstellung Songs gestaltet er den Raum gleichzeitig als Bildträger und Klangkörper: Wandmalerei, Zeichnung, Ton und Video verbinden sich; visuelle und klangliche Impulse treffen atmosphärisch aufeinander. Luigi Archettis Kunst fordert unsere gesicherten Vorstellungen von Wahrnehmung heraus. Sie lädt uns ein, die Grenzen von Sehen und Hören zu überschreiten und in der Simultaneität von Bild und Ton die Welt ein Stück weit neu zu erleben.

Mehr Informationen unter akku Emmen
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Wie fühlt scih ihr Haar heute an?
Performance und Spezialführung zu Kokoschkas Puppen
Mi. 16.01.2019, 18.00–19.00 Uhr
Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Oskar Kokoschka, der Expressionist, Migrant und Weltbürger ist dreissig Jahre nach seiner letzten grossen Retrospektive in Zürich wieder da! Mehr Informationen zur Ausstellung unter Kunsthaus Zürich.

Nach einer Führung der Kuratorin Cathérine Hug über die Entwicklung von Kokoshkas Kunst und seiner Beziehung zu Frauen greifen die drei Performer_innen Talaya Schmid, F+F Assistentin Studiengang Kunst HF, Edward Arsenio Ramirez und Angela Walti ausgehend von der pelzigen Alma Mahler Puppe das gesellschaftlich behaftete Thema Haare auf. Über taktile, olfaktorische und spirituelle Elemente hinterfragen die Künstler_innen mit dem Ziel der Selbstreflexion auf eine spitzzüngige Art und Weise Normen der Gesellschaft, Identitäten, Sexualität und Beziehungen.
Mitteilungen
Itinérance
Fr. 30.11–01.12.2018
ab 18.00–21.00 Uhr
Hit, Rue des amis, 1201 Genf
In Zeiten weltweiter Verstickungen und immer ungewisserer Zukunft beklagt die FEC zwar den aktuellen Zustand des allgemeinen Rückzugs, gibt jedoch die Hoffnung auf Besserung nicht auf. 
Als Bollwerk gegen alle Unbillen und Widernisse stellt sie sich weiterhin stets dem Übel entgegen und wenn das Weltgeschehen aus dem Ruder läuft so hält sie das Kap.
Im Solothurner Viewer wird das Kollektiv der Solothurner Bevölkerung einen Prototypen zur Überwachung und zum Erhalt des demokratischen Niveaus in öffentlichem und halb-öffentlichem Raum zur Verfügung zu stellen.
Rudolf de Crignis und Peter Trachsel, visualisierter - zeit - gedanke, Installation, Ausschnitt, 1973 (Staatsarchiv Graubünden)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Trachsel / Stauffer / Duchamp Buchpräsentation
Di. 20.11.2018, 19.00 Uhr
Never Stop Reading, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Die Monografie zu Peter Trachsel und eine Neuauflage der Schriften von Marcel Duchamp übersetzt von Serge Stauffer wird in der Buchhandlung Never Stop Reading vorgestellt.
 
Würde uns freuen, euch da begrüssen zu dürfen!  Michael Hiltbrunner (F+F Dozent), Alois Baumberger, Yost Wächter und Annalies Walter von der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr, Veit Stauffer vom RecRecLaden, Verlag Scheidegger & Spiess
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Finissage pschschsch und Konzert Hari & Lutz
Sa. 10.11.2018, 17.00 Uhr
Pavillon Tribschenhorn Temporary Host, Kunstpavillon, Sälistrasse 24, 6005 Luzern
Zur Finissage wird das Duo Hari & Lutz einen Sound–Teppich aus düsterem Wave und Strobogewitter über die Ausstellung von CKÖ legen. Gregory Hari und Linus Lutz, eingeflogen aus Zürich oder grad noch Rio, bewegen sich im weiten Feld der elektronischen Musik. Ihre Recherchen sind vielfältig, gesungen wird über alles, ausser über Liebe.

Der Raum mit seinen Merkmalen, Dimensionen und Geschichten ist oft Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von CKÖ. Im PTTH:// realisiert CKÖ eine raumüberschreitende und raumdurchdringende Gesamtinstallation, welche die dünne Haut des Pavillons gleichzeitig hervorzuheben und aufzuheben vermag. Unter dem rauschenden Titel pschschsch treffen filigrane Konstruktionen aus Holz und Gipskarton auf pumpende Brunnen und schwebende architektonische Elemente auf die vorgefundene Pavillonstruktur. CKÖ’s Installation ist ein Spiel mit dem Ausstellungsraum und seiner Umgebung, mit dem Innen und Aussen, mit dem schweifenden Blick der Besucherinnen und einem fortwährenden Hin- und Her von Flüssigkeiten.
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Aufwachen ohne mein Heft in der Hand
Vernissage
Do. 18.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
19.10.–16.11.2018
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Helena Wyss-Scheffler präsentiert zum Abschluss ihrer Atelierresidenz in der BINZ39 eine Bilderserie, die vor Ort und für den Ort entstanden ist. Ihre Einzelausstellung zeigt eine Serie von Innenraumdarstellungen, die auf Erinnerungen basierend ist – bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist.
 
Auf mittelformatigen Leinwänden schafft sie mittels Gouache- und Aquarellmalerei Einblicke in Innenräume, die zwischen präziser Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Nah und Fern, zwischen Innen und Aussen oszillieren. Dabei nähert sie sich ihrem Thema leise und poetisch, es ist eine Suche nach dem scheinbar Verborgenen und Vergessenem, dem nicht unmittelbar Sichtbaren, es ist ein Horchen auf die Zwischentöne, ein Aufspüren der Essenz der Räume. Es sind Erinnerungsfragmente an einzelne Gegenstände, Raumecken, Lichtsituationen, aber auch an die Atmosphäre, an Gerüche, an Geräusche. Dabei bedient sich Helena Wyss-Scheffler einer Bildsprache, die ebenso wie die dargestellten Räume ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint – die psychologisch aufgeladenen Interieurs Vuillards sind nicht fern – andererseits liefert sie eine äusserst aktuelle und zeitgenössische Antwort auf die Frage nach der Macht der Erinnerung. Die ambivalente Sichtbarkeit, die zwischen Präsenz und Nichtpräsenz schwankt, wirft Fragen auf – Helena Wyss-Schefflers Blick ist kein dokumentarischer, sondern sie inszeniert mit grosser poetischer Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung. 
Blind Spots, 2017 App, 1-Kanal Projektion, Interaktiv Für e Subers züri, App still 3D-Scan
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Digital
Vernissage
Do. 11.10.2018, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
12.10–3.11.2018
Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Digital bestimmt die Gesellschaft. Auch in der Kunst werden mehr und mehr digitale Medien eingesetzt. Formen, Einsätze, Verarbeitungen und Hintergründe gibt es viele. Der Kunstraum Waldhaus zeigt Werke aus dem Schaffen von sechs Künstlern mit Videoarbeiten und interaktiven Installationen

Zu sehen sind Arbeiten von Künstler:
Pascal Grütter, Matthias Gubler, Martin Gut, Matthias Moos, Niki Passath und Gianluca Trifilo.
Lanyan Mini-Love Installation, 2008
Mitteilungen
Yan Lan
Artist in Residence
12.10.2018–08.01.2019
Flurstrasse 89, Zürich, AiR
Yan Lan ist für drei Monate an der F+F zu Gast. Im Rahmen des Künstleraustauschs Zürich-Kunming der Stadt Zürich wohnt und arbeitet sie im Atelier unter dem Dach der Schule. Die F+F freut sich, sie als neue Artist in Residence begrüssen zu dürfen.  
  • 2002 obtained the Bachelor of Art, graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2005 obtained Master of Art, post graduated from the department of Printmaking, Sichuan Fine Arts Institute, China
  • 2004–07 Be invited by Triangle Art Foundation in UK for residency program in Beijing, China
  • 2009–10 Advanced Visiting Scholar in the Department of Experimental Art in CAFA(Central Academy of Fine Arts, China)
Selected Group Exhibitions:
  • 2017 Book by hand, The National Book Art Exhibition, Luo Zhongli Art Museum,China
  • 2011 The 19th National Exhibition of Printmaking, Zhejiang Art Museum, China 
  • 2010 Counter-reciting Circumference Ratio mixed media art exhibition, Yunnan University Art Museum, Kunming, China
  • 2005 China Pingyao International Photography Festival – Coast to Coast, Contemporary Art Exhibition, Pingyao, China
Mitteilungen
Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
Mitteilungen
Archivgeschichten
Sa. 29.09.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
22.–23.09.2018
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.
Bild: Martinka Ali
Mitteilungen
Analoges Highlight: F+F Clay Club – Akt modellieren
Jetzt einsteigen!
06.11.2018–22.01.2019
Anmelden bis: 8. Oktober
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die F+F lanciert den Clay Club – ein regelmässiger Treffpunkt zum Akt modellieren in gepflegter Atmosphäre. Beim sinnlichen Arbeiten mit Ton lernst du den Umgang mit Materialität, Proportionen und räumlichem Denken und findest so eine Auszeit von der digitalisierten Welt. Nach konzentrierten Stunden mit dem plastischen Material – von klassisch bis zeitgenössisch – kann bei einem anschliessenden Glas Wein der Abend durch gesellschaftlichen Austausch erweitert werden.

Der Clay Club wird von den Bildhauerinnen und Künstlerinnen Tina Z’Rotz und Martinka Ali geleitet. Der Kurs findet jeweils am Dienstag Abend, von 18.00–21.00 Uhr statt.

Informationen zum nächsten Start findest du hier:
Clay Club – Akt modellieren
6. November 2018–22. Januar 2019
Anmelden bis: 8. Oktober

Teile deine Leidenschaft – wir würden uns freuen dich im Clay Club mit dabei zu haben.
 
Mitteilungen
Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com