Mitteilungen
Archivgeschichten
Sa. 29.09.2018, 10.00–13.00 Uhr
Kunsthalle Bern, Gerechtigkeitsgasse 74, 3011 Bern

Lucie Kolb, Künstlerin und Dozentin, hat für die zweite Ausgabe der Archivgeschichten die Ausstellung Experiment F+F ausgewählt, die in der Kunsthalle Bern im Sommer 1970 gezeigt wurde. Die Ausstellung zielte auf eine Dokumentation des experimentellen Ansatzes der Klasse F+F («Farbe+Form»), die von 1965 bis zu ihrer Auflösung 1970 an der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule bestand und aus der 1971 die private F+F Schule für experimentelle Gestaltung hervorging.

Die Ausstellung, an der ehemalige Studierende und Dozierende beteiligt waren, versuchte das Thema der Kunstausbildung in den Ausstellungsraum zu bringen. Damit leistete sie einen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über den Charakter von Kunstschulen. Diese Diskussion ist auch heute noch aktuell. Stehen in diesem Zusammenhang weiterhin nicht nur Lerninhalte sondern auch Fragen nach der Organisation, bzw. dem institutionellen Rahmen zur Debatte. Experiment F+F ist für die heutige Diskussion nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil sie ein Verhältnis von Kunsthochschule und Ausstellungsbetrieb erprobt, das nicht auf dem Prinzip des Wettbewerbs beruht.

Bild: Studiolicht Fachklasse Fotografie 2018
F+F @ Berufsmesse Zürich 2018
Di.–Sa. 20.–24.11.2018
8.30–17.00 Uhr
Messe Zürich, Wallisellenstrasse 49, 8050 Zürich
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Zürcher Berufsmesse gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
  • Ferien- & Semesterkurse 
Vorkurse
  • Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
  • Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
Berufliche Grundbildung
  • Fachklasse Grafik EFZ/BM
  • Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
  • Film
  • Fotografie
  • Kunst
  • Modedesign
  • Visuelle Gestaltung
Gestalterische
Weiterbildung 
  • Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
  • Sommer- & Winterateliers
  • Weiterbildungkurs
Bild: Esther Schena, Repeat 40/8 2018, Siebdruck, 95 x 132 cm
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
alumni_*talk mit Esther Schena
Do. 25.10.2018, 12.15–13.15 Uhr
F+F Flurstrasse 89, 8047 Zürich, 3. Stock, Kunstatelier
Wir freuen uns Esther Schena zum alumni_*talk bei uns an der F+F willkommen zu heissen. Esther hat vor gut 10 Jahren an der F+F abgeschlossen. Seither ist sie als Künstlerin tätig und ist seit einem Jahr wieder Studentin, aber diesmal beim Master of Fine Arts an der ZHdK. Sie fährt nicht nur viel Velo sondern hat auch eine mobile Siebdruckwerkstatt! Das Thema Mobilität, mit welchem sich Esther in ihrer Kunst auseinandersetzt, wird zum Talk ins Atelier transportiert. 

Zum Lunch gibts passend zum Herbst eine leckere Kürbissuppe (es hät so langs hät). Aber es darf auch gerne das eigene Mittagessen mitgebracht werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Alumni-Lunch!
Bild: Sabine Hagmann, things exist but are they real (you are here), 2018 (Ausschnitt)
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum Fachklasse Grafik EFZ/BM
Der Balkon – Ein Blick auf Georgien
Vernissage
Sa. 20.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
20.10.2018–11.11.2018
Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, 4800 Zofingen
Das Kunsthaus Zofingen eröffnet die Gruppenausstellung Der Balkon – Ein Blick auf Georgien mit Werken von Vajiko Chachkhiani, Eva Dietrich, Irine Jorjadze, Tatia Nadareishvili, Mariam Natroshvili, Detu Jintcharadze und Sabine Hagmann (Leiterin F+F Vorkurs/Propädeutikum). 

Georgien wird oft als ein Grenzland zwischen Europa und Asien beschrieben, dessen Zugehörigkeit unklar ist. Wer in der Hauptstadt Tbilissi nach Grenzen Ausschau hält, findet offene Räume. Schon die Grenzen zwischen Innen- und Aussenräumen sind fliessend. Holzbalkone charakterisieren das Erscheinungsbild der Altstadthäuser von Tbilissi. Offene Balkone umziehen u-förmige Innenhöfe und geschlossene Erker wenden sich den Gassen zu. Balkone sind Kontaktzonen.

Die Künstler_innen interessieren sich für den Blick auf diese fliessenden Grenzen. Die Ausstellung ermöglicht mit künstlerischen Arbeiten und literarischen Werken einen Raum – eine Kontaktzone – zwischen Georgien und der Schweiz. Die Künstler_innenauswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung BINZ39 aus Zürich, die seit Jahren engen Kontakt nach Georgien und dessen Kunstszene unterhält. 

Zudem sind im Literatur-Café im Kabinett Plakatvorschläge zur Frankfurter Buchmesse 2018 und Entwürfe der Lernenden der F+F Fachklasse Grafik EFZ/BM entstanden mit der Dozentin Heidi Würgler zu sehen.

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Aufwachen ohne mein Heft in der Hand
Vernissage
Do. 18.10.2018, 18.00 Uhr
Ausstellung
19.10.–16.11.2018
Stiftung Binz39, Sihlquai 133, 8005 Zürich
Helena Wyss-Scheffler präsentiert zum Abschluss ihrer Atelierresidenz in der BINZ39 eine Bilderserie, die vor Ort und für den Ort entstanden ist. Ihre Einzelausstellung zeigt eine Serie von Innenraumdarstellungen, die auf Erinnerungen basierend ist – bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist.
 
Auf mittelformatigen Leinwänden schafft sie mittels Gouache- und Aquarellmalerei Einblicke in Innenräume, die zwischen präziser Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Nah und Fern, zwischen Innen und Aussen oszillieren. Dabei nähert sie sich ihrem Thema leise und poetisch, es ist eine Suche nach dem scheinbar Verborgenen und Vergessenem, dem nicht unmittelbar Sichtbaren, es ist ein Horchen auf die Zwischentöne, ein Aufspüren der Essenz der Räume. Es sind Erinnerungsfragmente an einzelne Gegenstände, Raumecken, Lichtsituationen, aber auch an die Atmosphäre, an Gerüche, an Geräusche. Dabei bedient sich Helena Wyss-Scheffler einer Bildsprache, die ebenso wie die dargestellten Räume ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint – die psychologisch aufgeladenen Interieurs Vuillards sind nicht fern – andererseits liefert sie eine äusserst aktuelle und zeitgenössische Antwort auf die Frage nach der Macht der Erinnerung. Die ambivalente Sichtbarkeit, die zwischen Präsenz und Nichtpräsenz schwankt, wirft Fragen auf – Helena Wyss-Schefflers Blick ist kein dokumentarischer, sondern sie inszeniert mit grosser poetischer Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung. 
Blind Spots, 2017 App, 1-Kanal Projektion, Interaktiv Für e Subers züri, App still 3D-Scan
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Digital
Vernissage
Do. 11.10.2018, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
12.10–3.11.2018
Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Digital bestimmt die Gesellschaft. Auch in der Kunst werden mehr und mehr digitale Medien eingesetzt. Formen, Einsätze, Verarbeitungen und Hintergründe gibt es viele. Der Kunstraum Waldhaus zeigt Werke aus dem Schaffen von sechs Künstlern mit Videoarbeiten und interaktiven Installationen

Zu sehen sind Arbeiten von Künstler:
Pascal Grütter, Matthias Gubler, Martin Gut, Matthias Moos, Niki Passath und Gianluca Trifilo.
Mitteilungen
Bildrausch. Drawings 1966–2018
Buchvernissage
Mi. 03.10.2018, 18.00 Uhr
18.45 Uhr Walter Pfeiffer im Gespräch
F+F Schule für Kunst und Design, Erdgeschoss
Walter Pfeiffer ist als Fotograf mittlerweile weltberühmt. Das zeichnerische Werk des Künstlers kennen freilich nur wenige, dabei begann Pfeiffer seine künstlerische Laufbahn als Zeichner. Das Buch bietet einen überfälligen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen, das in einem reichen Dialog mit seinen fotografischen Arbeiten steht.

In den frühen 1970er-Jahren schuf Pfeiffer grossformatige, hyperrealistische Bleistiftzeichnungen, die auch Ausgangspunkt seines fotografischen Schaffens waren, da er dafür Vorlagen brauchte. In diesem Stil entstanden freie Arbeiten, aber auch Pfeiffers legendäre Poster für das Zürcher Filmpodium, Zeitschriftenillustrationen und Auftragsportraits. Ab den 1980ern und vor allem in den 90er-Jahren, als Pfeiffer vorübergehend das Fotografieren aufgab, folgten Zeichnungen in Tusche, Farbstift und Wasserfarben, in denen das elegante, freie Spiel der Linien und Farben in den Vordergrund tritt – intime Portraits von schönen Jungs und engen Freundinnen, Stillleben und Blumenbilder. Sie sind geprägt von Heiterkeit und wacher Sinnlichkeit, sicherem Strich und dem Oszillieren zwischen zeichnerischer Reduktion und der Lust an ornamentaler Fülle.

Das Buch ersdcheint bei Edition Patrick Frey und ist kein konventioneller Werkschau-Band, sondern ein eigenständiges Künstlerbuch, das den Zeichnungen ihre Lebendigkeit und die Betrachter einen neuen Walter Pfeiffer entdecken lässt.
Bild: Form & Farbe Vorkurs/Propädeutikum
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Interne Veranstaltungen
Jugendkurse Fachklasse Fotografie Fachklasse Grafik EFZ/BM Vorkurs berufsbegleitend
F+F @ ZEBI Berufsmesse Luzern 2018
Do.–So. 08.–11.11.2017
9.00–17.00 Uhr
Messe Luzern, Horwerstrasse 87, 6005 Luzern
Die F+F Schule für Kunst und Design stellt sich vor – komm vorbei, schaue rein, informiere Dich und stelle persönliche Fragen zu unserem Ausbildungsangebot. 
 
An der Luzerner Berufsmesse ZEBI gibt die F+F Einblick und liefert detaillierte Informationen zu Studienaufbau, Aufnahmebedingungen, Ausbildungszielen sowie Kosten zu folgenden Angeboten:
 
Jugendkurse für 11- bis 16-Jährige
  • Ferien- & Semesterkurse 
Vorkurse
  • Vorkurs/Propädeutikum, vollzeit
  • Vorkurs, berufsbegleitend (VKM)
Berufliche Grundbildung
  • Fachklasse Grafik EFZ/BM
  • Fachklasse Fotografie EFZ/BM
Höhere Berufsbildung
Studiengänge HF 
  • Film
  • Fotografie
  • Kunst
  • Modedesign
  • Visuelle Gestaltung
Gestalterische
Weiterbildung 
  • Modedesign für Bekleidungsgestalter_innen EFZ
  • Sommer- & Winterateliers
  • Weiterbildungkurs
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF Weiterbildungskurse
Repeat Repeat Repeat
Vernissage
Sa. 22.09.2018, ab 17.00 Uhr
Ausstellung
22.–23.09.2018
Kurt Scheuble Siebdruckmanufaktur, Flüelastrasse 16, 8048 Zürich
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen den in Zürich lebenden Künstlerinnen Clare Goodwin und Esther Schena.

Ein leerstehender industrieller Raum an der Flüelastrasse mit stark abschüssigem und streng grafisch gestaltetem Vinylboden diente den Beiden als Ausgangslage ihrer Zusammenarbeit. Die Recherche zur Geschichte des Raums und die spielerische Auseinandersetzung mit diesem Espace Trouvé verleitete die Künstlerinnen zu einer mehrwöchigen, experimentierfreudigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Siebdrucks. Resultat der im besagten Raum präsentierten Werke ist ein spannungsreiches Konkretes Environment.
Bild: Martinka Ali
Mitteilungen
Analoges Highlight: F+F Clay Club – Akt modellieren
Jetzt einsteigen!
06.11.2018–22.01.2019
Anmelden bis: 8. Oktober
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die F+F lanciert den Clay Club – ein regelmässiger Treffpunkt zum Akt modellieren in gepflegter Atmosphäre. Beim sinnlichen Arbeiten mit Ton lernst du den Umgang mit Materialität, Proportionen und räumlichem Denken und findest so eine Auszeit von der digitalisierten Welt. Nach konzentrierten Stunden mit dem plastischen Material – von klassisch bis zeitgenössisch – kann bei einem anschliessenden Glas Wein der Abend durch gesellschaftlichen Austausch erweitert werden.

Der Clay Club wird von den Bildhauerinnen und Künstlerinnen Tina Z’Rotz und Martinka Ali geleitet. Der Kurs findet jeweils am Dienstag Abend, von 18.00–21.00 Uhr statt.

Informationen zum nächsten Start findest du hier:
Clay Club – Akt modellieren
6. November 2018–22. Januar 2019
Anmelden bis: 8. Oktober

Teile deine Leidenschaft – wir würden uns freuen dich im Clay Club mit dabei zu haben.
 
Mitteilungen
Paintings for light fittings
Sa. 08.09–03.11.2018
ab 18.00 –21.00 Uhr
Galerie Florence Loewy, 9 rue de Thorigny, 75003 Paris

Charlie Hamish Jeffery’s paintings are mystical materialistic objects. The use of wood or canvas shows the equality of mediums, products of the painter’s studio that could just as well be that of the set designer or carpenter. This relationship of production to the object made that immediately shows the traces of a work, would place it in a post-structuralism à l’oeuvre. The titles are there to thwart the obvious fact of the coloured surface. The dimensions produce a relationship that plays on our collective memory of the history of painting but also our corporeal habits. A Horizon of Fire, A Field of Nothing and The Hunt have the proportions of a door turned to the horizontal, and of a human body. The shift is made between the familiar, from furniture vocabulary (Charlie H. Jeffery sometimes makes armchair-paintings or table-paintings) and the obvious fact of a work. Because the vibration of the hues, sometimes acidic, decides the question of the motif, the line or the coloured background. The rapid and dazzling line often crosses out the surface like a fluorescent flash of lightning (Yellow Fluo Painting). The frame is replayed, even overplayed, as a motif in the picture.

more on the website: http://www.florenceloewy.com

Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
I’m gonna go down in history or pink promise
Vernissage
Mi. 13.09.2018 ab 18.00 Uhr
Ausstellung
14.–15.09.2018
Tart, Gotthardstrasse 54, 8002 Zürich
Den Spruch «I'm gonna go down in history», kennen wir als grossmundige Ankündigung, die sich oft in ein rosarotes Versprechen auflöst. Sowohl ihren Objekten als auch den fotografischen Arbeiten wohnt eine Doppelsinnigkeit inne. Handelt es sich um alltägliche Gegenstände, die wir zum Säubern unseres Haushaltes gebrauchen oder um eine politische Geste. Stehen wir Wimpeln, die an einer abgewrackten Halterung schlapp herabhängen gegenüber oder ist das eine Trockenvorrichtung für Haushaltshandschuhe? Rüstet sich die Person auf der Sternchendecke für einen bevorstehenden Angriff oder erkundet sie die Funktion von Haushaltsequipment? Eine Frage bleibt offen: Warum dominiert die Farbe Pink so offensichtlich Haushalts– und Putzmittelabteilungen?

Werde ich auf die Geschichte eingehen oder bleibt es beim rosa Versprechen? Die Künstlerin Tonjaschja Adler (F+F Kunst Alumna) beschäftigt sich in ihren neuen Arbeiten mit genau dieser Ambivalenz zwischen grosser Geste und unerfülltem Wunsch.
Heimspiel #3
Do. 06.09.2018, 21.00 Uhr
KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Anders Guggisberg lädt zur dritten Ausgabe seiner Konzertreihe im KOSMOS. Songs, Sounds und Videos werden zu einem Mix aus Plan und Zufall – trocken, süffig, dreckig und fein.

Flo Götte spielt seine tiefen, langen Akkorde zu synthetischen Tönen. Es dröhnt. Karoline Schreiber F+F-Vorkurs-Dozentin zeichnet Linien auf die Bühne. So entstehen Arme, Beine und Köpfe. Dazu kreisen Loops um Gitarren und Basslinien, verdichten sich zu einem Lied, das dann wieder in einem dunklen Wummern versinkt, während ein knorriger Baum auf der Bühne wächst.

Karoline Schreiber, Ich als Gestirn
Salon der Gegenwart
So. 02.09–23.09.2018
Villa Renata Basel, Socinstrasse 16, 4051 Basel
Auch nach hundert Jahren schwarzer Quadrate und ausgestellter Urinoirs entwickelt sich die figurative Malerei stetig weiter. Seither bewegt sich die abendländische Kunst in eklektischer Vielfalt. Dada, Expression-, Surreal- und andere Ismen lösten sich ab, nach 1945 hatte man im Glaubenskrieg der Abstrakten gegen die Figurativen Position zu beziehen. Nach der Explosion des amerikanischen abstrakten Expressionismus übernahm Pop Art (figurativ) das letzte Primat über die westliche Kunst. Derweil entstanden die atemberaubenden Grisaillen von Richter und Hockney malte Landschaften und Portraits. Es kamen die jungen Wilden. Überall wurde und wird figurativ gemalt. Trotzdem wird die FM von der Fachwelt kurz gehalten, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Um diese Lücke zu schliessen fanden sich im Salon der Gegenwart eine lose Gruppe Künstler und Künstlerinnen in Zürich, die die figurative Malerei als tragende Säule der aktuellen Kunst sehen. Diese Haltung manifestierte sich in einer Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Orten, zuletzt im Mai 2016 im Salzhaus Brugg und im Januar 2017 in der Villa Flora in Winterthur.
 
Für die jüngste Ausstellung des Salon der Gegenwart, die im September 2018 in der Villa Renata in Basel geplant ist, wurden fünfzehn Malerinnen und Maler aus Basel zur Teilnahme eingeladen. Von Samuel Buri (*1935) bis Vincent Kriste (*1979) repräsentieren sie ein breites Spektrum der aktuellen gegenständlichen Malerei in Basel.

Mit Beteiligung von Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber (F+F-Vorkurs-Dozentin Zeichnen) und Kaspar Toggenburger. Konzept und Organisation Andrea Muheim und Franziska Stern-Preisig.
Wanderlust
Sa. 8.–10.09.2018 jeweils 12.00–21.00 Uhr
International Performance Art Giswil
Seit 1998 wird zur International Performance Art Giswil in die Turbinenhalle am Rande von Giswil eingeladen. Dieses Jahr nehmen nun die Kunstschaffenden – mit dabei die beiden F+F Dozentinnen Eliane Rutishauser und Tina Z'Rotz – und ein Landschaftsexperte die Gäste mit in die Giswiler Umgebung.

Das Publikum wählt zwischen vier angebotenen Spaziergängen und macht sich – ausgestattet mit einer Wegzehrung – in seiner Wandergruppe auf den Weg. Niemand wird also alles sehen und hören können. Umso spannender wird es sein, einander später zu erzählen, was man erlebt hat. Denn zu weiteren Performances und dem gemeinsamen Abendessen treffen sich alle erneut in der Turbinenhalle. In ihrem Echoraum hallt die Landschaft wider. 
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Eco – Visionaries
Do. 30.08.–11.11.2018
HEK Basel, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein, Basel
Die Ausstellung Eco – Visionaries im HEK widmet sich dem Thema des ökologischen Wandels und präsentiert künstlerische Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen. Die Ausstellung untersucht neue Medien, Technologien und technowissenschaftliche Methoden in den Künsten und deren Bedeutung für die Wahrnehmung und das Bewusstsein des «Ökologischen». 

Mit dabei ist das Künstlerkollektiv Baggenstos/Rudolf (F+F-Kunst Alumni) mit dem Projekt From urine to protein – Ein Ökosystem. Ihre spannenden Explorationen in biologische Mikrosphären enthüllen eine Vielzahl erstaunlicher Phänomene, die zu kühnen Visionen einer hochentwickelten ökologischen Nutzung von Mikroenergiequellen aller Art inspirieren. 

Für dieses Projekt arbeiteten Heidy Baggenstos und Andreas Rudolf, beide ehemalige F+F Kunst-Absolvent_innen, mit dem CGI-Spezialisten Thomas Hanhart zusammen, der auch als Leiter Informatik und Dozent für Bildsynthese an der F+F tätig ist. Er realisierte die dreiminütige hyperrealistische Computeranimation nach der Vision der Künstler_innen. Zu sehen ist eine Wasserblase die bedeckt von einem umherziehenden Schwarm nährstoffreicher Wasserlinsen durch den schwerelosen Raum der ISS International Space Station schwebt. Reflexionen und Brechungen im Wasser bringen dabei verschiedene optische Ebenen hervor. Diese gepaart mit den schwebenden Bewegungen von Objekten und Kamera sowie mit der spannungsvoll minimalistisch arrangierten Akustik von Baggenstos/Rudolf laden alle Sinne ein, sich für einen Moment mit auf die schwerelose Reise von Duckweed in Space zu begeben. Die weiteren Exponate ermöglichen zudem einen vertieften Einblick in die künstlerisch-biologische Forschungsarbeit des innovativen Kollektivs.

Kuratorinnen: Sabine Himmelsbach, Karin Ohlenschläger und Yvonne Volkart. Künstlerinnen und Künstler: Baggenstos/Rudolf (CH), Ursula Biemann (CH), María Castellanos und Alberto Valverde (ES), Fieldstations (D), Terike Haapoja (FI), HeHe (FR), Chris Jordan (US), Wanuri Kahiu (KE), knowbotiq (CH), Vanessa Lorenzo (ES/CH), Marcus Maeder (CH), AnneMarie Maes (BE), Joana Moll (ES), Rasa Smite und Raitis Smits (LV), Unknown Fields Division (GB), Ana Vaz (PT), Aline Veillat (CH/FR)
Mitteilungen
Mise en Scène
Fr. 07.09.–06.10.2018
Galerie ART-ETAGE, Seevorstadt 71, 2502 Biel/Bienne
Das künstlerische Be- und Hinterfragen von Kunst und Design ist ein zentrales Thema für Anikó Risch (F+F Dozentin Studiengang Modedesign) und Duosch Grass. Wo sind die Grenzen, was sind die Unterschiede, welche Spielräume und welche Gestaltungslösungen lassen sich definieren? In der Einzelausstellung Mise en Scène zeigt das Künstlerpaar neue Werke und Produkte, sowie Entwicklungen aus ihrem immensen Materiallager, inszeniert in vier Räumen der Galerie Art-Etage in Biel.
RELAX (chiarenza & hauser & co), what do we want to keep?, D-Print, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
What do we want to keep
Ausstellung
29.08–28.10.2018
Vernissage
Di. 28.08.2018, ab 18.00 Uhr
Graphische Sammlung ETH, Rämistrasse 101, HG E 52, 8092 Zürich

Heutzutage machen Top Ten-Nennungen und Ratings der berühmtesten und teuersten Kunstschaffenden regelmässig die Runde. Doch wie entstehen und entstanden solche Listen und damit ein Kanon, in dem die Wichtigkeit von einzelnen Positionen definiert wird? RELAX (chiarenza & hauser & co) gehen auf Spurensuche.
In der Graphischen Sammlung ETH Zürich ergründen Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser, F+F Leiter Kunst HF, die Werke aus den eigenen Beständen, den Ort wie auch die Entwicklung der Sammlung seit ihrer Gründung vor 151 Jahren und setzen sie in Bezug zur Kanonisierung.

Eröffnung der Einzelausstellung von RELAX (chiarenza & hauser & co) in der Graphische Sammlung ETH Zürich, kuratiert von Dr. Linda Schädler, Leiterin der Sammlung. 

NZZ Bericht zur RELAX-Ausstellung in der Graphische Samlung ETH
what you looking for?, Jan Sebesta, 2018
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Three Ways to Make it
Ausstellung
26.08.–29.09.2018
Vernissage
Sa. 25.08.2018, 16.00–18.30 Uhr
Knoerle & Baettig Contemporary, Obertor 26, 8400 Winterthur
Mit einem breiten Spektrum an aktueller Kunst präsentiert Three Ways to Make it neue Werke von Karin Kurzmeyer (Luzern*1987), Olivier Lovey (Wallis*1981) sowie Jan Sebesta (F+F Kunst HF Alumnus, Tschechien*1979). Die Ausstellung versucht das Gegenwärtige, Visionäre der aktuellen Kunstlandschaft in der Galerie Knoerle & Baettig Contemporary zu zeigen.
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs/Propädeutikum
Hidden Beauty
Ausstellung
26.08.2018–27.01.2019
Vernissage
Do. 23.08.2018, ab 18.00 Uhr
Kabinett, visarte Zürich exhibitions, Schoffelgasse 10, 8001 Zürich
Im Kabinett visarte Zürich in der Zürcher Altstadt zeigt Sabine Hagmann das Video Hidden Beauty (11 Min. English). 
 
Das Video entstand während ihres Atelieraufenthaltes in Hospitalfield, Schottland vor drei Jahren, inspiriert von der Geschichte des Hauses und seinen früheren Bewohner_innen. Eine Frauenstimmeerzählt im Off, begleitet vom Blick aus dem Fenster.