Einführung Plotter
Felix Hergert
Dominik Zietlow

Wir zeigen dir, wie mit dem Grossformatplotter umzugehen ist. Du lernst den Workflow von der digitalen Datei über die Druckaufbereitung bis zum Print im Weltformat kennen.

Die Möglichkeit, gigantisch grosse Prints zu produzieren, erfordert besondere technische Kenntnisse. Wir überliefern sie anhand von Beispielen. Nach dieser Einführung kannst du den Grossformatplotter selbständig benutzen.

Kunst HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Kunst HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matur). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Mitzubringen sind Arbeiten, Projekte oder Dokumentationen eigener künstlerischer Versuche sowie ausserkünstlerischer Betätigungen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Aufnahme, Zwischenprüfung und Diplomabschluss orientieren sich an den konkreten künstlerischen Anliegen und nicht an schriftlichen Arbeiten. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt. 

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88.

Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Bewerbung Schuljahr 2020/21
    Ausbildungsbeginn: 24. August 2020
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Kunst HF
Studiengang
Kunst HF
Freie Kunst – dank offenem Kunststudium. Dieser Studiengang unterstützt dich dabei, selbstständig Projekte zu realisieren, die eine eigene künstlerische Sprache sprechen und wie du daraus resultierende, unverwechselbare Werke im Kunstsystem vermitteln kannst. 

Die F+F-Schule bietet dir in einem dreijährigen Vollzeitstudium viel Freiheit – sowohl in künstlerischer als auch in persönlicher Hinsicht. Die Studienzeit kann grösstenteils selber eingeteilt werden, die F+F-Ateliers stehen rund um die Uhr und auch am Wochenende zur Verfügung. Eine einfache, offen gestaltete Studienstruktur ermöglicht dir während der ganzen Studienzeit müheloses Eintauchen in die Kunstpraxis. Die Entwicklung deiner eigenständigen künstlerischen Sprache und die Beteiligung an den aktuellen Kunstdiskursen stehen an erster Stelle. Der unkomplizierte Austausch mit den anderen Studierenden unterstützt das Erkennen deiner eigenen Stärken und hilft mit, ein persönliches Netzwerk aufzubauen. Praktika in der Kunstszene wie auch die Möglichkeit, an europäischen Kunsthochschulen Austauschsemester zu absolvieren, bieten dir einen zusätzlichen Blick von aussen auf dein eigenes Werk. 

Verbindlich für den Studiengang sind lediglich zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate sowie ein Semesterprojekt, eine Arbeitspräsentation pro Semester und der Besuch von Vertiefungsseminaren. Es werden zusammen mit eingeladenen Leuten aus der Kunstwelt Projekte entwickelt. Die Seminare bieten eine Form der Zusammenarbeit, die das Nachdenken und Entwickeln einer Erzählsprache zur eigenen künstlerischen Arbeit unterstützen. Während der Beratungs- und Mentoring-Tage besprichst du mit Fachleuten aus Kunst, Theorie und Vermittlung die eigenen Arbeiten und Strategien – sei es in Einzelgesprächen oder in Gruppen.

Die Überschaubarkeit und die kurzen Wege zwischen den Studierenden und der Schulleitung stehen für eine offene Kultur, die in der F+F gelebt wird. Dazu gehören sowohl die Mitbestimmung bei der Ausgestaltung des Studienbetriebs als auch die Selbstorganisation. Der künstlerischen Selbstbestimmung steht nichts im Weg: weder eine fehlende Matur, noch eine mühsame Bürokratie und schon gar kein unnötiges Punktesammeln. 

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Kunst HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden und wird nach sechs Semestern per Ende Frühlingssemester mit der Diplomarbeit abgeschlossen. Es ist möglich, das Studium im Frühlingssemester zu beginnen, der Abschluss ist jedoch nur im Frühlingssemester möglich. Dadurch verlängert sich das Studium um ein Semester, welches für ein Praktikum, ein Austauschsemester, eine Studienpause oder für Erwerbsarbeit genutzt werden kann. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. Eintritte während des laufenden Semesters ;sind in der Regel ausgeschlossen.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule

Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin HF Bildende Kunst/dipl. Gestalter HF Bildende Kunst

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 750.– (= CHF 1 125.– mtl.).Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur (inklusive Atelierarbeitsplatz) auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Künstler*innen realisieren selbstständig künstlerische Werke und Projekte. Das berufliche Umfeld ist der breitgefächerte lokale und globale Kunstbetrieb, der eine selbstbeauftragte künstlerische Tätigkeit ebenso wie Projektentwicklungen im Rahmen von privaten oder öffentlichen Aufträgen umfasst. Eine Betätigung in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Video/Film, für Medienbetriebe der Information und Unterhaltung oder in der Kultur- und Vermittlungsarbeit jenseits desklassischen Kunstbetriebs sind ebenso vorstellbar wie anstrebenswert.
Input Malereitechnik
Sandi Paucic
Bild: Sandi Paucic
Eine praktische Heranführung an die Techniken der
Malerei am Beispiel der Ölmalerei: Grundlegende Informationen Benennen
der eigenen Anliegen kann das Wissen um zeitgleiche und vergangene künstlerische Positionen sowie um geeignete Texte und Autor*innen helfen, ein Projekt zu schärfen.
 
F+F Infoabend
Di. 08.09.2020, 18.30–20.00 Uhr
Du möchtest dich persönlich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der F+F informieren? Dann komm vorbei!
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Mentorat
Brita Polzer
Bild: Brita Polzer
Die Studierenden sind gefordert, im Rahmen des Mentoratstags mein Wissen und meine Erfahrungen «anzuzapfen».
Folgende Kompetenzen kann ich offerieren:
Arbeits- und Werkbesprechungen, Dokumentationskritik, Textbesprechungen und -korrekturen (gemeint sind hier die Texte der Studierenden, vor allem im Rah-
men der Dokumentation ihrer Arbeiten), Ausstellungs- und Atelierbesuche, Lektüre von theoretischen Texten aus Büchern und / oder Zeitschriften / Zeitungen.
Einführung Schwarzweisslabor
Regula Müdespacher

Das Arbeiten in der Dunkelkammer bietet einen unmittelbaren Zugang zu den fotografischen Prozessen. Die physische Vorgehensweise im Umgang mit lichtempfindlichem Material eröffnet Möglichkeiten, den Zufall in das Arbeitsverfahren miteinzubeziehen.

Diese Einführung bietet Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten von analogen Verarbeitungstechniken in der Fotografie kennenzulernen. Du wirst eingeführt in die Nutzung der Geräte, die Handhabung der Chemie und lernst die Arbeitsabläufe im Labor kennen. Unterschiedliche Möglichkeiten im Umgang mit lichtempfindlichen Materialien werden aufgezeigt und ausprobiert.

Labor: Alltäglich Subversiv
Simon Harder
Warum ist das, was als real, alltäglich und sichtbar gilt, nicht gegeben oder natürlich? Was haben Un*Sichtbarkeiten mit gesellschaftlichen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen zu tun? Wie sehen Subversionen aus? Welche Ambivalenzen sind damit verbunden?

Das Lernangebot ist ein Labor. Ausgehend von Alltags-Untersuchungen, künstlerischen Arbeiten, aktivistischen und kulturwissenschaftlichen Positionen geht es um mediale Experimente und um Folgendes:

Alltag umgibt uns wie Wasser. Es hat für verschiedene Positionen ein unterschiedliches Gewicht. Denn es ist geformt von gesellschaftlichen Normen, die «uns» unterschiedlich platzieren. Sie formen Wahrnehmungen, das Denken, was anerkannt werden kann, was unsichtbar bleibt oder hypersichtbar ist. Sie formen gesellschaftliche Ungleichheiten, Macht- und Gewaltverhältnisse. Was hat das mit mit Heteronormativität, Rassismus und Klassismus zu tun? Und was mit «hier»? Wie können Interventionen und subversive Strategien aussehen?
 
Kunst HF
Kunst HF, Arbeitspräsentation Blanc Eulalie, Fotografie: Claudia Breitschmid, 2019
Kunst HF
Kunst, Startwoche, Atelierbesuch Bin739, 2017
Dada weltweit – Politischer Dada-Club in Berlin und Readymades in New York
Salome Hohl
Eva Kasser
Schnitt mit dem Küchenmesser, Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands, Hannah Höch, 1919
Der Unterricht widmet sich dem Dadaismus im Ausland: Während sich im Nachkriegseuropa eine vorwiegend politische Haltung durchsetzte, positionierten sich die Dadaist*innen in New York indes ironisch provokativ gegen kunsthistorische Traditionen.

Wir untersuchen die künstlerischen Haltungen der ausländischen Dada-Zentren: Von der Nachkriegszeit bestimmt war der 1918 gegründete «Club Dada» in Berlin vorwiegend politisch motiviert und angeführt von Protagonist*innen wie Hannah Höch, Georg Grosz, Raoul Hausmann, Johannes Baader oder John Heartfield. In New York allerdings verstand sich der ab 1919 entwickelte Dada-Kreis, bestehend aus Exilant*innen wie Marcel Duchamp, Francis Picabia oder Elsa von Freytag-Loringhofen im Bruch mit dem tradierten Kunstbegriff. Im Unterricht werden die unterschiedlichen Reaktionen auf die Gegenwart diskutiert und heutige Möglichkeiten der künstlerischen Ausdrucksweisen besprochen.

Anmerkung: Die Veranstaltung findet im historischen Saal des Cabaret Voltaire, Zürich statt
 
Einführung Computer, Netzwerk, Print
Thomas Hanhart

Du lernst den Umgang mit Apple-Computern und ihrem Betriebssystem Mac OS kennen. Dazu gehören die schulspezifischen Netzwerke und Dateiablagestrukturen, sowie die Nutzung von Peripheriegeräten.

Du verfügst über Anmeldedaten für die Nutzung der F+F-Adobe-Team-Cloud und für die Softwaretutorialplattform LinkedIn Learning (ehemals Lynda). Du lernst sowohl Sicherheitsaspekte als auch die entsprechenden Einstellungen und Prozesse, z. B. das Back up, kennen. Und du erhältst einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Informationstechnik und der Informatik.

Kamera- & Lichttechnik in der Fotografie
Jos Schmid
Wie belichtet man eine Fotografie? Was ist ein Weissabgleich? Wie wird Kontrast und Auflösung gesteuert? In diesem Seminar vermitteln wir dir die technischen Grundlagen der Fotografie, der Kameratechnik und der Lichtführung.

Du lernst die technischen Grundlagen der Fotografie kennen, bedienst digitale Kameras und setzt dich mit den charakteristischen Eigenheiten von Kamerasystemen und Licht auseinander. Die verschiedenen Möglichkeiten der manuellen Kameraeinstellungen werden auf unterschiedliche Lichtsituationen hin angewendet. In einfachen Übungen vertiefst du deine Kenntnisse auf praktische Weise, um mit vorhandenem, natürlichem Licht sowie mit Kunstlicht arbeiten zu können. Du verwendest in diesem Kurs das Equipment der F+F.

Anmerkung: Die Veranstaltung findet im Studio 101, Zürich statt
Mitbringen: eigene Fotokamera

 
Materialien im Kontext
Nicole Schmidt
Experiment: Vlad Ruegger Foto: Iris Delruby Ruprecht
Vom Rohstoff zur textilen Fläche, von der textilen Fläche zum Werkstoff für Gestalter*innen. Ein Werkstoff, welcher grosse Herausforderungen auf sozialer und ökologischer Ebene in sich birgt.

Neben der Einführung in die klassische Textilkunde, macht dich das Seminar vertraut mit unterschiedlichen Stoffen und Materialien und beleuchtet kritische Fragen rund um Herkunft und Herstellungsprozesse. Cotton versus Polyester, Wolle versus Funktionstextilien. Im Fokus steht das genaue Hinsehen und Einnehmen einer eigenen Haltung in Bezug auf drängende Fragen in der textilen Wertschöpfungskette.
Zeichnen – Figur & Portrait
Michael Günzburger
Mit Stift und Pinsel, Zweig und Zufall – klassisch und experimentell auf der Jagd nach dem Bild des Menschen.

Der zweite Block wagt sich zeichnerisch an den Menschen, einem der grundlegendsten und signifikantesten Motive in Kunst und Design. In der Darstellung von Figur und Portrait aus der Beobachtung mit unterschiedlichsten Zeichnungsmitteln, werden sowohl klassische wie auch experimentelle Zugänge erprobt. Während wir versuchen, die Wahrnehmung zu schärfen und traditionelle Zeichnungsfertigkeiten zu vertiefen, geht es auch darum, genau diese auszuhebeln, die Mechanismen auszuschalten, die für eine naturalistische Abbildung zuständig sind. Im Spektrum von Experiment und Beobachtung, Figürlichkeit und Abstraktion werden neue Bildwelten erkundet.
 
Einführung Digital Print
Felix Hergert
Dominik Zietlow

In dieser Einführung lernst du die Gerätschaften der Digitalprint-Werkstatt sowie ihre spezifische Handhabung kennen. Erste Druckergebnisse entstehen.

Der dreiteilige Druckworkflow umfasst die Aufbereitung der Daten im Photoshop, die Einstellungen am Epson-Drucker sowie die Ausführung im druckspezifischen Programm Mirage. Für die selbständige Nutzung der Digitalwerkstatt ist diese Einführung obligatorisch.

Voraussetzung: Bedienung eines Computers, Grundlagen Photoshop

Kunst HF
Kunst, Projekt, ACT Performance Festival, 2018
Kunst HF
Kunst, Projekt, Der Catwalk des Schamanen oder drei Haikus für die Wahrsagerin, Sarah Burger, 2017