Anmeldung, Bewerbung Studiengang Kunst HF
Fotoreportage, Véronique Hoegger, 2026
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matur). Die Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Bewerber:innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
Aufnahmeverfahren
Zur
Online-Anmeldung reichst du ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie dein Portfolio, welches das bisherige künstlerische und gestalterische Arbeiten dokumentiert, ein. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen wirst du zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel nicht möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen
Infoabenden oder am
Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.
Wünschst du ein Abklärungsgespräch direkt mit der Studiengangsleitung? Dann richte deine Fragen per E-Mail direkt an Gökçe Ergör oder buche eine 1:1 Beratung mit ihr.
Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-Mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.
Online-Anmeldung:
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Schuljahr 2026/27: Anmeldung zum Aufnahmeverfahren (FS)
Anmelden bis: 13. Dezember 2026, Ausbildungsbeginn: 1. Februar 2027 (Frühlingssemester)
Prüfungsgebühr: CHF 150.00
Anmeldung
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Schuljahr 2027/28: Anmeldung zum Aufnahmeverfahren
Anmelden bis 13. Juni 2027, Ausbildungsbeginn: 23. August 2027
Prüfungsgebühr: CHF 150.00
Anmeldung
Freie Kunst dank offenem Kunststudium. In diesem dreijährigen Vollzeitstudium realisierst du Projekte, die deine eigene künstlerische Sprache sprechen. Die F+F bietet dir dabei ein Maximum an Freiheit – in künstlerischer ebenso wie in persönlicher Hinsicht.
Eine einfache, offen gestaltete Studienstruktur ermöglicht dir während des gesamten Studiums ein müheloses Eintauchen in die Kunstpraxis. Die F+F-Ateliers stehen dir rund um die Uhr zur Verfügung. Die Entwicklung deiner eigenständigen künstlerischen Sprache und die Beteiligung an den aktuellen Kunstdiskursen stehen dabei an erster Stelle. Der Austausch mit anderen Studierenden spiegelt eigene Stärken und fördert die Entstehung eines persönlichen Netzwerks. Praktika in der Kunstszene oder der Austausch an einer europäischen Kunsthochschule bieten dir einen zusätzlichen Blick von aussen auf dein eigenes Werk.
Verbindlich für den Studiengang sind zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate sowie ein Semesterprojekt, eine Arbeitspräsentation pro Semester und der Besuch von Vertiefungsseminaren. Die Semesterprojekte werden gemeinsam mit erfahrenen Personen aus der Kunstwelt realisiert. Die Seminare bieten dir eine Form der Zusammenarbeit, die dich über deine eigene künstlerische Praxis nachdenken lässt und neue Impulse setzt. Während der Beratungs- und Mentoring-Tage besprichst du mit Fachleuten aus Kunst, Theorie und Vermittlung deine eigenen Arbeiten und Strategien.
Die kurzen Wege und der nahe Austausch zwischen den Studierenden und der Schulleitung spiegeln die offene Kultur, die an der F+F gelebt wird. Dazu gehören sowohl die Mitbestimmung bei der Ausgestaltung des Studienbetriebs als auch die Selbstorganisation. Der künstlerischen Selbstbestimmung steht nichts im Weg: weder eine fehlende Maturität noch eine mühsame Bürokratie und schon gar kein unnötiges Punktesammeln.
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Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden und wird nach sechs Semestern am Ende des Frühlingssemesters mit der Diplomarbeit abgeschlossen. Es ist möglich, das Studium im Frühlingssemester zu beginnen, dadurch verlängert sich das Studium um ein Semester, welches für ein Praktikum, ein Austauschsemester, eine Studienpause oder für Erwerbsarbeit genutzt werden kann. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. Eintritte während eines laufenden Semesters sind in der Regel nicht möglich.
Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule, Professional Bachelor
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Bildende Künstlerin HF, Professional Bachelor / dipl. Bildender Künstler HF, Professional Bachelor. Die Englische Bezeichnung lautet: Professional Bachelor in Fine Arts.
Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 7 425.– (= CHF 1 237.50.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur (inklusive Atelierarbeitsplatz) auch ausserhalb der Unterrichtszeiten. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.
Unterrichtssprachen
In den Studiengängen wird mehrheitlich in Deutscher Standardsprache unterrichtet. Einzelne Seminare, Projekte und Vorträge finden in Englisch statt. Alle Studierenden verfügen über ein ausreichendes Sprachniveau in Englisch (B1) oder erwerben sich diese Kompetenz während dem Studium.
Berufliche Perspektiven
Künstler:innen realisieren selbstständig künstlerische Werke und Projekte. Das berufliche Umfeld ist der breitgefächerte lokale und globale Kunstbetrieb, der eine selbstbeauftragte künstlerische Tätigkeit ebenso wie Projektentwicklungen im Rahmen von privaten oder öffentlichen Aufträgen umfasst. Eine Betätigung in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Video/Film, in Medienbetrieben der Information und Unterhaltung oder in der Kultur- und Vermittlungsarbeit jenseits des klassischen Kunstbetriebs sind ebenso vorstellbar wie anstrebenswert.
Woher weiss ich, ob das Kunststudium zu mir passt?
Du willst eine eigene künstlerische Praxis entwickeln oder vertiefen und herausfinden, welche Themen, Medien und Arbeitsweisen wirklich zu dir gehören? Im Kunststudium setzt du dich intensiv mit deiner eigenen Arbeit und aktuellen Kunstdiskursen auseinander. Wenn du Lust hast, selbstständig zu arbeiten, Dinge auszuprobieren, deine Position immer wieder zu hinterfragen und Kunst zu deinem beruflichen Umfeld zu machen, ist das Studium genau richtig für dich.
Welche Voraussetzungen brauche ich für das Kunststudium?
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und in der Regel die Sekundarstufe II abgeschlossen haben – zum Beispiel mit einer drei- bis vierjährigen Berufslehre mit EFZ oder einer Matura. Deine Vorbildung muss nicht fachspezifisch sein. Eine Matura brauchst du nicht. Bei herausragenden gestalterischen Fähigkeiten ist eine Aufnahme auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» möglich.
Wie läuft das Aufnahmeverfahren ab?
Zur Online-Anmeldung reichst du ein Motivationsschreiben, deinen Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie dein Portfolio ein. Bei positiver Beurteilung wirst du zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen; danach wird über die Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.
Für den regulären Studienstart im August werden die aktuellen Anmeldefristen jeweils auf der Website publiziert. Zusätzlich bietet die F+F aktuell auch einen Einstieg ins Frühlingssemester an.
Was soll ich in meinem Portfolio zeigen?
Dein Portfolio soll dein bisheriges künstlerisches und gestalterisches Arbeiten dokumentieren und einen Einblick in deine bisherige Praxis geben. Wenn du unsicher bist, was für deine Bewerbung sinnvoll ist, kannst du vorab ein Abklärungsgespräch mit der Studiengangsleitung vereinbaren.
Wie ist das Studium aufgebaut und was mache ich konkret?
Das Kunststudium dauert drei Jahre beziehungsweise sechs Semester und schliesst mit einer Diplomarbeit ab. Im Zentrum steht deine eigene künstlerische Praxis. Verbindlich sind zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate, dazu kommen Semesterprojekte, Vertiefungsseminare und eine Arbeitspräsentation pro Semester. In den Mentoraten besprichst du deine Arbeiten und Strategien mit Fachleuten aus Kunst, Theorie und Vermittlung.
Das aktuelle Programm reicht beispielsweise von Zeichnung, Malerei, Keramik und Performance über Fotografie und Drucktechniken bis zu Kunstgeschichte, Vermittlung und zeitgenössischer Netzkultur. Praktika in der Kunstszene oder ein Austausch an einer europäischen Kunsthochschule sind ebenfalls möglich.
Wie viel Zeit muss ich für das Studium einplanen?
Kunst HF ist ein Vollzeitstudium. Auch wenn zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate verbindlich sind, arbeitest du darüber hinaus selbstständig an deinen Projekten, Vertiefungen und Präsentationen. Die Ateliers der F+F stehen dir dafür auch ausserhalb der Studienzeit zur Verfügung.
Kann ich neben dem Studium arbeiten?
Kunst HF ist ein Vollzeitstudium, einen grossen Teil deiner Studienzeit organisierst du jedoch selbstständig. Wie viel Erwerbsarbeit sich daneben gut vereinbaren lässt, hängt deshalb von deiner individuellen Situation ab. Wenn du im Frühlingssemester startest, verlängert sich das Studium um ein Semester, das du zum Beispiel für Erwerbsarbeit, ein Praktikum, einen Austausch oder eine Studienpause nutzen kannst.
Was ist besonders am Kunststudium an der F+F?
Du hast viel Freiheit – aber nicht ohne Austausch und Feedback. Du entwickelst deine eigene künstlerische Sprache, kannst deine Arbeit selbstorganisiert vorantreiben und hast rund um die Uhr Zugang zu den Ateliers. Gleichzeitig diskutierst du deine Arbeiten regelmässig in Mentoraten und Arbeitspräsentationen mit Dozierenden, Mitstudierenden und Gästen aus dem Kunstbetrieb.
Zur offenen Studienkultur gehören auch Mitbestimmung und kurze Wege zur Studiengangsleitung. Semesterprojekte entstehen gemeinsam mit erfahrenen Personen aus der Kunstwelt; Praktika und internationale Austausche ermöglichen zusätzlich den Blick über die eigene Praxis hinaus. Und anders als für ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule brauchst du für das HF-Studium keine Matura.
Was kostet das Studium?
Für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein kostet das Studium CHF 7’425.– pro Semester beziehungsweise CHF 1’237.50 pro Monat. Darin enthalten ist die individuelle Nutzung der Schulinfrastruktur inklusive Atelierarbeitsplatz, auch ausserhalb der Unterrichtszeiten.
Gibt es Stipendien oder andere Finanzierungsmöglichkeiten?
Der Studiengang ist staatlich anerkannt und grundsätzlich stipendienberechtigt. Ob du ein Stipendium erhältst, hängt vom Einzelfall und deinem Wohnkanton ab. Informiere dich am besten frühzeitig bei der Berufsberatung oder dem Berufsinformationszentrum deines Wohnkantons. Im Kanton Zürich sind das AJB und die regionalen biz Anlaufstellen.
Welchen Abschluss erhalte ich – und wie kann es danach weitergehen?
Du schliesst mit dem eidgenössisch anerkannten Titel «dipl. Bildende Künstler:in HF, Professional Bachelor» ab. Auf Englisch lautet der Titel «Professional Bachelor in Fine Arts».
In welchen Bereichen kann ich nach dem Studium arbeiten?
Der Kunstberuf kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Du kannst selbstständig künstlerische Werke und Projekte realisieren oder im Rahmen privater und öffentlicher Aufträge arbeiten. Dein berufliches Umfeld kann der lokale oder internationale Kunstbetrieb sein.
Auch Tätigkeiten ausserhalb des klassischen Kunstbetriebs sind möglich – zum Beispiel in Visueller Gestaltung, Fotografie, Video und Film, in Medien sowie in Kultur und Vermittlung.
Wo kann ich mehr über das Kunststudium erfahren?
Einen Einblick in den Studiengang kannst du jederzeit mit der Studiengangsleitung vereinbaren. Zusätzlich findet zweimal pro Jahr ein Open House statt. Dort kannst du das Studium kennenlernen und auch mit Studierenden ins Gespräch kommen.
Du willst deine eigene künstlerische Praxis vertiefen und den lokalen oder globalen Kunstbetrieb zu deinem beruflichen Umfeld machen? Melde dich jetzt schon zum
Aufnahmeverfahren an – auch ohne Matur möglich!
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Ansicht Druckwerkstatt, Foto: F+F
Nach dieser Einführung kannst du die Werkstatt und ihre Geräte und Werkzeuge selbstständig für die Realisation deiner Gestaltungsprojekte mit Fokus Papier benutzen. Für die selbständige Nutzung der Siebdruck-Werkstatt Zitropress ist diese Einführung obligatorisch.
Counter cloud action days, 2023
Im Seminar setzt du dich mit aktuellen technologischen Entwicklungen und ihrem Einfluss auf unser Verhältnis zur Welt auseinander: Was macht KI mit Wissen, wovon lebt die Cloud, wieviel Macht hat Infrastruktur, was bedeutet dies für dich? Du erfährst Hintergründe zu Technologien und lernst kritische Perspektiven und künstlerische/aktivistische Positionen kennen. Ziel ist es, Grundlagenwissen zu aktuellen technologischen Diskursen und ein kulturelles Verständnis von Technologie zu erarbeiten. Zum Abschluss erstellst du dein eigenes Zine mit Materialien des Seminars und eigenen Beiträgen.
F+F Infoabend
Mi. 28.10.2026
18.30–20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Du möchtest dich persönlich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der F+F informieren? Dann komme bei uns vorbei und lerne uns kennen!
mehr...
Arbeitspräsentation, I aint got no time for me, myself, and why, Raphael Sigel, 2025, Foto: Laura Egger.
An den Präsentationstagen werden die Arbeiten der Studierenden im Plenum und zusammen mit Gästen aus dem Kunstbetrieb besprochen. Im Vordergrund steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit der vorgestellten künstlerischen Praxis. Gleich von Studienbeginn an kann so ein Verständnis für geeignete Arbeitsweisen entstehen und es werden erste Erkenntnisse zur Funktionsweise eigener Werke gewonnen. Die Präsentationen sind beste Gelegenheiten, um Arbeiten und Sichtweisen mit einem interessierten Publikum zu diskutieren.
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Voraussetzung: Vorgängig eingereichte Dokumentation der eigenen Arbeiten und aktive Teilnahme an allen Arbeitspräsentationen
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Anmerkung: Die Gäste werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben
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Mitbringen: Aktuelle Arbeiten
Kunst – Arbeitspräsentation Herbstsemester 2017/18
Estephani Reichenbach, Arbeitspräsentation, 2017
Hamed Rashtian, Arbeitspräsentation, 2017
Elena Corvaglia, Arbeitspräsentation, 2017
Deliah Keller, Arbeitspräsentation, 2017
Amina Nabi, Arbeitspräsentation, 2017
Fachstelle, Kanton Zürich und Edition Taube, Foto: Michael Günzburger
Das Zeichnen in den Museen ist ein Klassiker – und ein sehr effizienter dazu. Das Abzeichnen der Ausstellungsobjekte bringt uns nahe an sie heran. Zeichnen wird so zum Denken. In diesem Lehrangebot besuchen wir jeden Freitag eine Ausstellung in einem Zürcher Museum. Der Blick unserer jeweiligen Disziplin steht dabei im Fokus. Dabei Fragen wir uns: Wie ist das gemacht? Warum wurde es hergestellt? Was davon kann ich für mich brauchen?
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Mitbringen: Bleistifte, Farbstifte
Wildernte – essend seine Umgebung kennenlernen
Rehmann-Museum Laufenburg, Wildernte Foraging, Sonja Wunderlin, Landra, 2024, Foto: Michael Hiltbrunner
Mit der Wildernte komme ich als Bewohner:in meiner Umgebung näher und kann erleben, wie die Natur mich stärkt und ernährt. Mit Guerilla Gardening, wie ab 1973 mit Liz Christy in New York oder ab 1984 mit Maurice Maggi in Zürich, wurde auch die Wildernte zu einem künstlerisch-sozialen Thema. Heute ist das respektvolle Ernten wild wachsender Pflanzen in Kunst und Design nicht mehr weg zu denken und findet auch Eingang in lokale Märkte. In diesem Seminar lernt die Gruppe aktuelle Projekte kennen und erntet essbare Pflanzen in der Umgebung.
Kunst, Seminar, Reactivating the Archive, Chantal Küng, 2019
Das Museum als Schlachtfeld – Bild und Krieg
Is the Museum a Battlefield?, 2013, Foto: Hito Steyerl
Angelehnt an einen Werktitel von Hito Steyerl fragt das Lehrangebot nach der Beziehung zwischen Kunst und Krieg. In der frühen Neuzeit begleiteten Kartografie und Schlachtenbilder die imperiale Aneignung der Welt und machten nationale Herrschaftsansprüche sichtbar. Sie ermöglichten es Kunstschaffenden, sich in historische Ereignisse einzuschreiben und Politik mitzugestalten. Das Seminar verfolgt Kunst als kritisches Instrument der Kriegsbefragung und richtet den Blick auf das Museum als Ort, der Machtverhältnisse zugleich erzeugt, stabilisiert und nur begrenzt offenlegt.
Artist Statement: Strategien der Selbstverortung
Arbeitspräsentation, Talkshow Art Education, Carolina Stadelmann, 2022, Foto: Claudia Breitschmid.
Wie und zu welchem Zweck verfassen Künstler:innen Texte? Der Input eröffnet ein analytisches und praxisnahes Feld zwischen Textlektüre und eigener Autor:innenschaft. Es werden Schriften von Künstler:innen, Kurator:innen und Kritiker:innen diskutiert, Schreibzugänge verglichen und zentrale Elemente eines fundierten Artist Statements herausgearbeitet. Ziel ist es, die vielfältigen Funktionen von Artist Statements zu erschliessen und ein eigenes Artist Statement zu entwickeln, das die eigene künstlerische Praxis reflektiert und artikuliert.
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Mitbringen: Schreibzeug, eigene Fragestellungen
Instagram, Urheber unbekannt
Du erhältst eine Übersicht über die klassischen Recherchewerkzeuge und Methoden. Das wichtigste Tool: dein Hirn – und damit unzählige Quellen und Methoden origineller Ideenfindung. Anhand eines Projektbeispiels stellen wir den Rechercheprozess vor, besprechen und entwickeln ihn weiter. Wir setzen Recherchemöglichkeiten, Techniken der Auswahl und Strukturierung ein, um vom grossen Allgemeinen eines Themas zu einer Eingrenzung mit einer klaren künstlerischen Haltung zu finden. Dabei betrachten wir gesellschaftliche, soziale, politische und vor allem visuelle Themen und setzen sie in Beziehung.
Milky Diamond, Drag Queen und F+F Abgänger 2017, auf SRF Kreuz und Queer TV
Milky Diamond bezeichnet sich als Video Artist und Nightlife Personality. Als Dragqueen springt er zwischen den Geschlechtern und beherrscht das Spiel mit Vorurteilen perfekt. Wir schauen ihm über die Schulter und hinter seine Kulissen. Was ist Show, was Realität?
Clip online ansehen
Part 1: Between Utility and Art
Joost Schmidt, Bauhaus Ausstellung, 1923
In Part 1 of this four-part series, we familiarise ourselves with key terms such as design, visual communication and design history. We explore visual communication as a driving force behind industrialisation in the 19th century and examine its role in the context of mass consumption. We also consider design methods that shaped the magazine market around 1900 and investigate how avant-garde art movements influenced graphic design. Short input sessions introduce the topics. We explore them in greater depth through exercises, discussions and excursions, encouraging active exchange throughout.