Vorkurs/Propädeutikum
Vorkurs/
Propädeutikum
Tauche ein in die Welt der Kunst und Gestaltung. Der Vorkurs verschafft dir Einblicke in eine Vielfalt von Disziplinen und vermittelt dir Grundlagen gestalterischer Arbeit. Unterrichtet wirst du von Gestalter:innen und Künstler:innen aus der Praxis. Die ideale Vorbereitung auf eine weiterführende Ausbildung. 
 
Genau hinschauen, gestalten mit Farben und Formen, räumliches Denken, Fragen stellen und unerwartete Antworten finden, dies und vieles mehr lernst du durch eigenes Tun im Vorkurs an der F+F. Unterstützt wirst du von Dozierenden, die reichen Erfahrungsschatz aus ihrer gestalterischen oder künstlerischen Berufspraxis mitbringen. Ergänzt wird das Angebot durch Exkursionen und Besuchen von Betrieben.

Im Vorkurs sammelst du praktische Erfahrungen im Umgang mit Arbeitsprozessen, Werkzeugen und Materialien. Du lernst, dich im gestalterischen Berufsfeld zu orientieren. In der Auseinandersetzung mit eigenen gestalterischen Vorstellungen und dem Austausch mit deinen Mitschüler:innen und Dozierenden kannst du eigene gestalterische Positionen entwickeln.
 
Der Vorkurs der F+F dauert ein Jahr und ist von swiss design schools, der Direktorenkonferenz der Schulen für Gestaltung Schweiz, anerkannt.
 
Die Vollzeitausbildung kannst du entweder nach der obligatorischen Schulzeit oder nach der Matur (Propädeutikum) besuchen. Du erhältst eine inspirierende Basis für weiterführende Ausbildungen – sei es eine Berufslehre, eine Fachklasse oder ein Studiengang an der F+F, einer anderen Höheren Fachschule oder Fachhochschule oder auch für eine Ausbildung in eine andere Richtung.

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Vorkurs/Propädeutikum
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Propädeutikum

Dauer
Einjährige Vollzeitausbildung, jeweils Mitte August bis Ende Juni des Folgejahres. Im Juni steht dir das Vorkurs-Atelier zum selbständigen Arbeiten offen. Das erste Quartal des Vorkursjahrs gilt als Probezeit, vor den Herbstferien wird über deine definitive Aufnahme entschieden.
 
Kosten
Das Schulgeld beträgt CHF 15 600.–, und ist in drei Raten à CHF 5 200.– jeweils im Voraus zu bezahlen. Im Schulgeld ist das Basismaterial (Papier, Computernutzung usw.) enthalten. Weiter ist mit Kosten für Stifte, Werkzeuge, Malutensilien, spezielles Fotopapier, Datenträger usw. sowie für Exkursionen zu rechnen. 

Macbook
Alle Schüler:innen benötigen für die Ausbildung ein eigenes Macbook gemäss den Mindestanforderungen der Schule. Die Lizenzkosten für die Adobe-CC-Software sind im Schulgeld inbegriffen. Für die Anschaffung des Laptops stellt sich die Schule für die Eltern und Schüler:innen gerne beratend zur Verfügung. Aktuelle Geräte können am günstigsten über den ITZ Shop der ZHdK gekauft werden: Schüler:innen der F+F erhalten den Studierendenrabatt, wenn der Schülerausweis oder eine Schulbestätigung vorgelegt wird.

Unterrichtsform
Der Unterricht findet ganztags an fünf Tagen pro Woche statt. Die meisten Fächer werden tage- oder wochenweise unterrichtet. An einzelnen Tagen arbeitest du selbständig an vorgegebenen Aufgaben, freien Projekten oder für deine Bewerbungsmappe. Anschliessend an die Abschlussausstellung besteht die Möglichkeit, die Ateliers und Werkstätten einen weiteren Monat für eigene Projekte zu nutzen.
 
Zeugnis und Abschluss
Nach dem ersten Semester erhältst du ein Zwischenzeugnis, am Ende des Vorkurses das Schlusszeugnis und ein Diplom der F+F. Die von dir selbständig erarbeitete Arbeitsdokumentation gibt Auskunft über deine gestalterischen Fähigkeiten und Leistungen.

Ausbildungsperspektiven
Gestalterische Berufslehre EFZ in einem Betrieb oder an einer Fachklasse Fotografie EFZ oder Fachklasse Grafik EFZ. HF-Studium (ohne Matur) z.B. Film, Fotografie, Kunst, Modedesign oder Visuelle Gestaltung oder Bachelorstudium (Voraussetzung Matur) an einer Fachhochschule.

Vorkurs/Propädeutikum
Anmeldung- und Aufnahmeprüfung
Unterrichtsituation, Foto: Véronique Hoegger
Zulassungsbedingungen
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit und bestandenes Aufnahmeverfahren. Grosses Interesse am gestalterischen und künstlerischen Arbeiten sowie Ambition, Ausdauer und Eigeninitiative.

Aufnahmeverfahren
Nach Eingang der Online-Anmeldung wirst du zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen, zu der du Arbeitsproben (eigene gestalterische Arbeiten aus Freizeit und Schule) und das Ergebnis der zuvor gestellten Hausaufgabe mitbringst. Am Aufnahmetag beschäftigst du dich mit verschiedenen gestalterischen Aufgaben. In einem persönlichen Gespräch kommen deine Interessen und deine Ziele zur Sprache. Beurteilt werden Begabung und Motivation. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch Montag und Freitag von 9.00–12.00 und von 13.30–17.00 Uhr, sowie von Dienstag bis Donnerstag von 9.00–13.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88

Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung:
Das Aufnahmeverfahren für den Ausbildungsbeginn im August fürs Schuljahr 2022/23 ist abgeschlossen. Die Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 2023/24 werden an dieser Stelle im August für die Online-Anmeldung publiziert.
Vorkurs/Propädeutikum
Alle Ausbildungsplätze Vorkurs/Propädeutikum für das Schuljahr 2022/23 sind vergeben.
Unterrichtssituation, Foto: Véronique Hoegger

Für den Ausbildungsbeginn im August fürs Schuljahr 2022/23 gibt es keine freien Plätze mehr. Die Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 2023/24 werden ab Oktober 2022 stattfinden und an dieser Stelle Ende August für die Online-Anmeldung publiziert.

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Einblick in den Vorkurs/Propädeutikum Schulalltag
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Fotografie
Michael Calabrò
Nicola Meitzner
Fotografie, 2020, Foto: Nicola Meitzner

Du erhältst Einblicke in die fotografischen Techniken. Individuell umzusetzende Aufgaben helfen dir, eine eigene Bildsprache zu entwickeln. Im Zentrum steht das Konstruieren und Realisieren von Bildideen in Einzelbildern, Serien oder Reportagen.

Du arbeitest mit verschiedenen fotografischen Techniken im analogen Schwarz-Weiss-Labor und am Computer. Die fotografischen Arbeiten werden im Plenum mit deinen Mitschüler:innen besprochen. Daraus entwickelst du Kriterien, wie und was Bilder kommunizieren. In Ausstellungsbesuchen reflektieren wir über verschiedene Positionen der Fotografie. Beim Lesen von Fachliteratur und dem Verfassen eigener Texte vertiefst du dein Wissen über das Medium Fotografie.
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Ateliermonat
Alexandra D'Incau
Atelier Rote Fabrik, 2017

Im Anschluss an den Vorkurs kannst du das Vorkurs­atelier einen Monat lang für eigene Projekte benutzen.

Vielleicht willst du deine Mappe nochmals überarbeiten, eine neue Idee weiterentwickeln oder mit anderen Vorkursschüler:innen zusammen ein gemein­sames Projekt realisieren? Die F+F bietet dir Raum und Zeit, um nach Abschluss des Vorkurses während eines Monats an der Schule weiterarbeiten zu können.

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Unterrichtssituation © Tina Leimbacher, 2019
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Textwerkstatt
Gina Bucher

Du lernst sowohl die Eigenheiten unterschiedlicher Schreibweisen als auch die vielfältigen Möglichkeiten sprachlichen Gestaltens sowie Entwurfstechniken kennen und übst sie in eigenen Texten.

Du spielst mit den vielfältigen Möglichkeiten des sprachlichen Gestaltens und erweiterst dein Repertoire an Ausdrucksformen. Ausgehend von literarischen, theoretischen und journalistischen Texten untersuchst du die Eigenheiten unterschiedlicher Schreibweisen und du übst sie in eigenen Texten. Ein besonderes Augenmerk legst du dabei auf die Dialektik von Text und Bild und auf die Figuren der Rhetorik. Die Präsentation, die gemeinsame kritische Lektüre sowie die Überarbeitung der entstandenen Texte sind unverzichtbare Bestandteile des Faches.

F+F Infoabend
Do. 01.09.2022, 18.30–20.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Du möchtest dich persönlich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der F+F informieren? Dann komme bei uns vorbei und lerne uns kennen! 
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Zeichnen
Karoline Schreiber
Zeichnen, 2020, Foto: Markus Weiss

Zeichnen ist die unmittelbarste Form gestalterisch-künstlerischen Schaffens: Wir führen dich zu einer eigenständigen Zeichensprache und ermutigen dich, dieser zu vertrauen und sie immer weiter auszubauen.

Du löst unterschiedliche Aufgaben, die deine Wahrnehmungsfähigkeit, deine Anschauungkraft und deine Erfindungsgabe fördern. Du lernst zu beobachten, zu analysieren, die Ergebnisse in Konzepte zu übersetzen und diese umzusetzen. Mit der fachlichen Vertiefung eignest du dir gestalterische Kompetenz, Selbständigkeit und Kritikfähigkeit an und du lernst, zwischen Studien, Skizzen und freien Arbeiten zu unterscheiden.
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Fotografie und Dreidimensionales Gestalten © Michael Calabrò, 2019
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Info & Inputs
Alexandra D'Incau
Spaziergang als Methode, Foto: Sabine Hagmann

Die Leitung des Vorkurses begleitet dich durch das Vorkursjahr und bietet dir regelmässig Gelegenheit, gemeinsam mit deinen Mitschüler:innen Wissen über kreative Arbeitsprozesse und Arbeitsmethoden zu erarbeiten.

In praktischen Übungen lernst du mehr über deine eigenen gestalterischen Herangehensweisen. Inputs zu verschiedenen Aspekten gestalterischen und künstlerischen Arbeitens helfen dir, über deine Interessen, Fähigkeiten und Stärken nachzudenken und persönliche Arbeitsmethoden zu erlernen.
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Fachübergreifende Projekte
Dreidimensionales Gestalten mit Fotografie, 2020, Foto: Nicola Meitzner

Im zweiten Semester bietet sich die Gelegenheit, Gelerntes zu vertiefen und das Arbeiten über eine längere Zeitdauer zu erproben.

In viertägigen Projekten arbeitest du fachübergreifend und realisierst ein eigenes Projekt, alleine oder in Zusammenarbeit mit Mitschüler:innen. Teams aus jeweils zwei Vorkursdozierenden unterstützen dich dabei.

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Betriebsbesichtigungen
Chiara Zarotti
Betriebsbesichtigung bei Hello Studio, 2020, Foto: Sabine Hagmann

Wir besuchen Gestalter:innen und Künstler:innen an ihrem Arbeitsort. Die Besuche bieten uns Blicke hinter die Kulissen gestalterischer Berufe: Welche gibt es? Wo und von wem werden sie ausgeübt?

Schon früh im Vorkursjahr besuchen wir Betriebe, Agenturen und Ateliers, in denen Personen aus gestalterischen Berufen tätig sind. Diese Betriebsbesichtigungen zeigen dir die Bandbreite gestalterischer Berufe auf und erlauben dir Einblicke in vielfältige Arbeitssituationen und Ausbildungswege. Dies hilft dir bei der Wahl deiner weiteren Berufsausbildung
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Performance
Franz Gratwohl
Julia Heinrichs
Performance, 2020, Foto: Pino Wegmüller

Du entdeckst, welche Wirkung du mit deiner Person in Zeit und Raum erzeugen kannst. Einzeln und in der Gruppe erarbeitest du Grundlagen für eigenständige Kunst-Performances.

Du erfährst mehr über wesentliche Aspekte der Performance und lernst den Körper als Werkzeug zu begreifen. Du trainierst deine Selbstwahrnehmung: Wie stehe ich? Wie schärfe ich meinen Blick? Welche Situation erzeuge ich? Damit verschaffst du dir Sicherheit im Ausdruck und Auftritt. Mit deinem Körper und deiner Präsenz kreierst du ein Bild, setzt ein Zeichen und machst eine Aussage in Einzel- und Gruppenperformances.
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Re-Design
Anita Vrolijk
Re-Design, Tim Hasler, 2019

Du suchst neue Verwendungszwecke für alte Kleider und rezyklierte textile Materialien. Wie kannst du sie auf unkonventionelle Art wiederverwerten? Wie können durch Experimente und Abformungen interessante Körperformen entstehen?

Du experimentierst mit gebrauchten Kleidern, Schirmen, Zelten, Tischtüchern, Kissen, Schuhen, Taschen, Veloreifen, Bändern und anderen passenden Objekten. Du recherchierst, skizzierst, kombinierst. Durch Abformen, Konstruieren und Dekonstruieren entstehen Ideen für dreidimensionale Produkte, die einen Bezug zum Körper haben. Es können abstrakte Objekte, avantgardistische Accessoires aber auch extravagante Kleidungstücke entstehen.
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Drucken
Astrid Schmid
Drucken, 2020, Foto: Astrid Schmid

Du erstellst Druckstöcke, Schablonen und Formen für den Tief- und Hochdruck. Der prozesshafte Arbeitsvorgang regt dich zu verschiedenen Experimenten an.

Die Originaldruckgrafik ist bei vielen Künstler:innen und Gestalter:innen beliebt. Die handwerklichen Tätigkeiten und der prozesshafte Arbeitsvorgang dieser Technik faszinieren uns und regen zu verschiedenen Experimenten an. Wir besprechen verschiedene Techniken wie Hochdruck, Tiefdruck, Durchdruck und Flachdruck, die in Kunstdruckateliers angewendet werden. Du arbeitest dann im Bereich des Tief- und Hochdrucks. Der Abzug auf Papier ist seitenverkehrt und offenbart immer Überraschungen.​​​​​​
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Video
Raphael Zürcher
Unterrichtssituation Video, 2017, Foto: Raphael Zuercher

Anhand eines vorgegebenen Themas eignest du dir Grundkenntnisse des Videoschaffens an: Kameratechnik, Kameraführung, Lichtführung, Ton und Videoschnitt.

Du experimentierst mit den Möglichkeiten der Video-Bildsprache, ihrer Ästhetik und dem digitalen Videoschnitt. Während du ein kurzes Video realisierst, trainierst du die Funktionen der Videokamera, Kameraführung, Lichtführung und das Zusammenspiel von Ton und Bild. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Videokunst und die Filmgeschichte.
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