Film HF berufsbegleitend
Studiengang Film HF berufsbegleitend
Als kreative Persönlichkeit mit Gespür für das bewegte Bild ist der Studiengang Film deine Ausbildung. 

Der berufsbegleitende F+F-Studiengang Film vermittelt dir alle film- und videogestalterischen Kompetenzen, die wichtig sind, um in der Filmbranche bestehen zu können. Dazu gehören sowohl technisches Know-how in Regie, Kamera-, Licht- und Tontechnik als auch die Regeln des Drehbuchschreibens und der Schauspielführung. Du lernst deine Filme zu schneiden und sie mit Inspiration zu vermarkten. Bereits im ersten Jahr konzipierst und realisierst du dein erstes Projekt. 

In Seminaren werden den Studierenden Einblicke in Recherche-, Schreib-, und Interviewtechniken geboten. Weiter lernen sie Kameras, Mikrofone und Licht auf professioneller Stufe zu bedienen und Bildbearbeitungs- und Schnittprogramme einzusetzen. Sie sind unerlässlich für die Postproduktion. Dazu kommt die Vermittlung von Wissen über Filmgeschichte und die Filmanalyse. Regelmässig finden Werkgespräche und Workshops mit namhaften Regisseur*innen, Bild- oder Tongestalter*innen statt. Weil filmisches Erzählen nicht nur auf grossen Leinwänden stattfindet, sondern auch auf unzähligen Kanälen des Internets und sozialer Medien, werden dessen unbegrenzte Möglichkeiten ebenfalls thematisiert.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf Regiearbeit, Drehbuchschreiben, Auftrags-, Werbe-, Fiction- oder Non-Fiction-Filme, auf Videoproduktion oder Social-Media-Contents konzentrieren wollen. Der Studiengang ist auch Basis für das Engagement in gesellschaftlich relevanten medienpädagogischen Betätigungsfeldern wie etwa der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.

Das Studium dauert acht Semester und schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Fundierte Berufserfahrung kann anerkannt werden, sodass sich das Studium auf drei Jahre verkürzt. Dank überschaubaren Klassengrössen kann die F+F individuell auf die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden eingehen. Mit dem Diplom in der Tasche haben die Absolvent*innen mindestens drei eigenständige Film- oder Videoprojekte realisiert. Sie sind bestens vernetzt und in der Lage, freiberuflich oder im Auftragsverhältnis in ganz unterschiedlichen Gebieten der Video- und Filmproduktion zu arbeiten. 

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Film HF berufsbegleitend
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium umfasst mindestens 4 320 Lernstunden, verteilt auf acht Semester. Einschlägige Berufserfahrungen und Vorbildungen können in Absprache mit der Studiengangsleitung entsprechend angerechnet werden. Die Veranstaltungen finden jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Während des Studiums sind die Studierenden zu max. 60% berufstätig.

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 900.– (= CHF 1 150.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform LinkedIn Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Film.
 
Berufliche Perspektiven
Filmemacher*in; Regisseur*in; Autor*in; Cutter*in; Produktionsleiter*in; Auftragsfilmer*in; Industrie- und Werbefilmer*in; Künstler*in
Film HF berufsbegleitend
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Film HF berufsbegleitend
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung sind beim Sekretariat Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie allfällige Arbeitsproben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden die Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:
Das Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2020/2021 ist abgeschlossen, es sind keine Plätze mehr verfügbar.

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22
    Ausbildungsbeginn 30. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Film HF berufsbegleitend
Trailer Diplomfilme 2020

Sneak peek der Diplomfilme 2020: Fremd von Hamed Abdalla, t-OX, Oxidation der Zeit von Julio Barrantes Zunzunegui, Spielen. Lieben. Sterben. von Maria Beierbach, Ex-Nihilo von Bianca GardolaMusterbeispiel von Céline Gretener, Schalentiere von Nina Kovacs, Neid und Hass von Khusraw, YOUR NAME IS CU von Esteban Sandoval Montero, KASJEDRE von Christoph Stahlberger.

Film HF berufsbegleitend
Trailer LETZTE TAGE von Diana Frei
Lukas, Max, Fabi und Tom versuchen, im Shopping-Center ihr Selbstbild zu finden. «Letzte Tage»: So lauten die Anschriften im Ausverkauf. So fühlt sich auch ihre Stimmung an. Es ist ein Gefühl irgendwo zwischen Endzeitstimmung, Zukunftsangst und Lebenslust.
Antworten unserer Zeit
Piet Baumgartner
Du nimmst Stellung zu wichtigen Themen unserer Zeit und schärfst deine Haltung als Künstler*in. Du debattierst über die zeitgenössischen Gegensätze. Welche Rolle nimmst du als kunstschaffende Person in unserer Gesellschaft ein? Auf diese Frage eröffnet dieses Seminar neue Perspektiven, versetzt dich in andere Realitäten und lässt dich (bestenfalls) ratlos zurück. Alles ist möglich – bloss warum?
Film HF berufsbegleitend
September 2017, Kurz und Heftig Vol. 1
Film HF berufsbegleitend
Traumerwachen
Céline Gretener, 2018, 20’, Arbeitspräsentation 2, (exp)
Experimentalfilm mit viel Stop-Motion
Ausstellungsbesuche
Josiane Imhasly
Foto: Josiane Imhasly, Stoecklin, 2020
Ausstellungen sind Orte der Inspiration, Information und kritischen Reflexion. Der gemeinsame Besuch von Fotografie- und Kunstausstellungen – in Kunstmuseen, Kunsthallen, Galerien oder Offspaces – bietet die Gelegenheit, diverse künstlerische Positionen und kuratorische Ansätze kennenzulernen. Die vielfältige Schweizer Ausstellungslandschaft bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit. Im Zentrum des Seminars steht die Diskussion über das Gezeigte und die Entwicklung einer eigenen Haltung zum Gesehenen, wodurch das Sprechen über künstlerische Inhalte trainiert wird.
Filme Produzieren
Mirjam von Arx
Im Seminar setzt du dich mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten auseinander: Analyse des Projekts, Fixierung der Projektparameter, Festlegen der Locations und Anzahl Drehtage, Abschliessen von Versicherungen, Verpflichtung der Crew, Sicherstellen der Technik, den Aufgaben und Zuständigkeiten des Produktionsleiters/der Projektleiterin während des Drehs sowie dem Verhalten am Set. Anhand konkreter Beispiele vertiefst du deine Kenntnisse der Filmproduktion und lernst ein Budget und ein Finanzierungsplan zu erstellen. Du erschliesst dir sowohl klassische als auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Alle Angaben fasst du in einem Dossier zusammen.
Forget the Film – Watch the Titles
Daniel Hertli
Zum Film gehören ein Vorspann und ein Abspann. Sie informieren die Betrachter*innen über die beteiligten Akteur*innen und liefern weitere wichtige Informationen. Am Anfang des Seminars untersuchen wir prägnante Beispiele von solchen Credits. Sie zeigen uns die ganze Bandbreite von Titelsequenzen in ihren unterschiedlichen gestalterischen Qualitäten auf, die wir anschliessend diskutieren. Danach entwerfen wir selber Filmcredits. Die gestalterischen Mittel der Typografie stehen dabei im Vordergrund.
Diplomvorbereitung und Diplomseminar
Daniel Hertli
Urs Lindauer
Das Diplomseminar dient dem regelmässigen Austausch zwischen Diplomand*innen, Fachpersonen und Studiengangsleitung sowie der Überwachung von Projektverlauf und -koordination.
Bildediting
Sarah Keller
Bildediting, 2019, Foto: Isabel Seiffert
Unter Verwendung eigener Arbeiten und denjenigen Anderer erprobst du in kurzen Übungen unterschiedliche Strategien, wie du eine Auswahl von Bildern zu schlüssigen Serien zusammenstellen kannst. Dabei löst du deine Bilder aus ihrem ursprünglichen Bezugsrahmen heraus und versuchst, Gemeinsamkeiten und formale Zusammenhänge zu erkennen. Die Resultate diskutierst du im Plenum. In dem Seminar befasst du dich ausserdem mit dem Kontext, in welchem deine Bilder veröffentlicht werden. Wie beeinflusst dieser die Wirkung und Leseweise deiner Bilder?
Film HF berufsbegleitend
Bisher im F+F Studiengang Film unterrichtet haben:
Rosa Albrecht, Samuel Ammann, Claudia Bach, Noa Bacchetta, Rudolf Barmettler, Piet Baumgartner, Georg Bringolf, Christiane Noll Brinckmann, Till Brockmann, Kathleen Bühler, Werner Burger, Meret Nora Burger, Tatjana Carpino, Silvana Ceschi, Daniela Cianciarulo, Rolando Colla, Pio Corradi, Tobias Dengler, Bettina Eberhard, Thomas Ehrat, Jogrim Erland, Eva Fleig, Christian Frei, Katja Früh, Maja Gehrig, Marcel Gisler, Corinna Glaus, Anina Gmür, Andrea Gohl, Marcy Goldberg, Michael von Graffenried, Lawrence Grimm, Matthias von Gunten, Nico Gutmann, Thomas Haemmerli, Hendrik Handloegten, Thorsten Hattenkerl, Manuel Flurin Hendry, Mike Hentz, Daniel Hertli, Thomas Hess, Nina Hesse Bernhard, Simon Hesse, Heidi Hiltebrand, Thomas Isler, Rudolph Jula, Paul Lemp, Daniel Leuthold, Micha Lewinsky, Peter Liechti, Urs Lindauer, Anna Luif, Rolf Lyssy, Sophie Matingneux, Mario Marchisella, Daniel Martinez, Alexander Meier, Jonas Meier, Michael Meier, Pierre Mennel, Carla Lia Monti, Andreas Müller, Irene Müller, Ramon Orza, Yael Parish, Karim Patwa, Jann Preuss, Benjamin Rauber, Reiner Roduner, Oliver Rihs, Samir, Rico Scagliola, Patrick Schatzmann, Luc Schädler, Christoph Schaub, Anka Schmid, Jos Schmid, Rolf Schmid, Marion Schramm, Iwan Schuhmacher, Volker Schunk, Riccardo Signorell, Andrea Staka, Reto Stamm, Basil Stücheli, Marco Teufen, Rainer Maria Trinkler, Orit Teply, Marco Teufen, Lucie Tuma, Cat Tuong Nguyen, Ilia Vasella, Achim von Borries, Mirjam von Arx, Raffael Waldner, Daniel Young...
Filme Produzieren 2
Mirjam von Arx
Produzent*innen sind verantwortlich für den kreativen, finanziellen und organisatorischen Prozess, der zu einem fertigen Film führt – von der Idee bis zur Auswertung eines Filmes. Anhand konkreter Beispiele vertiefst du in diesem Seminar deine Kenntnisse der Filmproduktion und du lernst, ein Budget und einen Finanzierungsplan zu erstellen. Zu letzterem gehört, sich klassische und alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie Crowdfunding zu erschliessen. Du baust dir ein professionelles Umfeld auf und findest Auswertungspartner*innen. Du analysierst sowohl abgeschlossene als auch laufende Filmprojekte. Damit machst du dich mit den Aspekten der Produktion vertraut, die für deine eigenen Filmprojekte wesentlich sind. Du analysierst das Potential und Vermarktungskonzept deines Diplomfilms. Die Produktion deines Films sicherst du rechtlich ab. Alle relevanten Daten zu deinem Film fasst du in einem Dossier zusammen.
Film HF berufsbegleitend
Oscar liebt
Chiara Schawalder, 11’, 2018, Diplomfilm (fic)
Oscar ist schwul - das ist kein Problem. Aber Oscar ist verliebt!
Film HF berufsbegleitend
«Die F+F ist eine Schule, an der man nichts muss, aber alles kann.»
Bianca Gadola, Alumna des HF-Studiengangs Film berufsbegleitend, 2020
Sie hält viele Töpfe auf dem Herd. Bianca Gadola studierte an der F+F Film berufsbegleitend zu ihrer Arbeit als Kuratorin und Köchin. Allen drei Tätigkeiten ist die Kreativität gemeinsam und der Takt, in dem gearbeitet wird: «In der Küche wie auch am Set braucht man den Blick fürs Ganze – nur wird einem beim Dreh nicht ganz so heiss wie am Herd», sagt Bianca.

Diesen Überblick brauchte die junge Filmemacherin auch für ihr Diplomprojekt Ex-Nihilo, ein Film über das Filmemachen und die Entstehung des Weltalls aus dem Nichts, Science-Fiction auf der Metaebene. Neben der Konstruktion der vierfach verstrickten Geschichte, war auch die Umsetzung herausfordern: «Ein Dreh ist krass. Als Regisseurin muss man alles planen und auf jede Frage eine Antwort wissen.» Diese Antworten überzeugten auch die Jury, die ihr für die stimmige Inszenierung den F+F Förderpreis 2020 verlieh.

Und Ideen für das Nächste Projekt hat Bianca zu genüge, vom Kammerspiel bis zum Schweizer Heimatfilm sprudelt es in alle Richtungen: «Mich interessieren die grossen Theorien und die banalen Kleinigkeiten.» Bevor sie an die F+F kam, studierte sie Kunstgeschichte und Filmwissenschaften. Die meisten Studierenden bringen eine gewisse Erfahrung und unbedingte Motivation mit. Das nährt den Austausch. «Am liebsten erinnere ich mich an das Konzeptstudium, wo alle ihre Ideen zusammentragen und aus dem Nichts eine Geschichte entsteht», erzählt Bianca. Auch mit den Dozierenden ist der Umgang kollegial: «Mit Freunden schafft man besser.» Die Kontakte halten über das Studium hinaus.

Als nächstes wird Bianca Ex-Nihilo bei Festivals einreichen, am nächsten Drehbuch arbeiten und «einfach weitermachen». Wo man sie in 20 Jahren antreffen wird? «Auf einem Weingut in Italien», lacht Bianca, «aber natürlich bleibt das Filmequipment dort auch nicht in der Ecke liegen.»
Filme Produzieren 1
Mirjam von Arx
Vor allem Filmemacher*innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, können sich nicht nur auf die kreativen Herausforderungen eines Projekts konzentrieren. Sie müssen auch produktionsbedingte Verantwortung übernehmen. Im Seminar setzt du dich anhand konkreter Beispiele mit ganz unterschiedlichen Aspekten der Filmproduktion auseinander: Analyse des Projekts, Fixierung der Projektparameter, Festlegen der Locations und der Anzahl Drehtage, Abschliessen von Versicherungen, Verpflichtung der Crew, Sicherstellen der Technik sowie mit den Aufgaben und Zuständigkeiten des*der Produktionsleiter*in.
Film HF berufsbegleitend
GLIK - Genossenschaft Leben in Kaiserstuhl, Auftragsarbeit
Die Studierenden des ersten Semesters konnten bereits zu Beginn ihres Studiums eine Auftragsarbeit realisieren. Das Genossenschaftsprojekt GLIK - kurz erklärt.