Kamera- & Lichttechnik in der Fotografie
Jos Schmid
Wie belichtet man eine Fotografie? Was ist ein Weissabgleich? Wie wird Kontrast und Auflösung gesteuert? In diesem Seminar vermitteln wir dir die technischen Grundlagen der Fotografie, der Kameratechnik und der Lichtführung.

Du lernst die technischen Grundlagen der Fotografie kennen, bedienst digitale Kameras und setzt dich mit den charakteristischen Eigenheiten von Kamerasystemen und Licht auseinander. Die verschiedenen Möglichkeiten der manuellen Kameraeinstellungen werden auf unterschiedliche Lichtsituationen hin angewendet. In einfachen Übungen vertiefst du deine Kenntnisse auf praktische Weise, um mit vorhandenem, natürlichem Licht sowie mit Kunstlicht arbeiten zu können. Du verwendest in diesem Kurs das Equipment der F+F.

Anmerkung: Die Veranstaltung findet im Studio 101, Zürich statt
Mitbringen: eigene Fotokamera

 
Kunst HF
Studiengang
Kunst HF
Freie Kunst – dank offenem Kunststudium. Dieser Studiengang unterstützt dich dabei, selbstständig Projekte zu realisieren, die eine eigene künstlerische Sprache sprechen und wie du daraus resultierende, unverwechselbare Werke im Kunstsystem vermitteln kannst. 

Die F+F-Schule bietet dir in einem dreijährigen Vollzeitstudium viel Freiheit – sowohl in künstlerischer als auch in persönlicher Hinsicht. Die Studienzeit kann grösstenteils selber eingeteilt werden, die F+F-Ateliers stehen rund um die Uhr und auch am Wochenende zur Verfügung. Eine einfache, offen gestaltete Studienstruktur ermöglicht dir während der ganzen Studienzeit müheloses Eintauchen in die Kunstpraxis. Die Entwicklung deiner eigenständigen künstlerischen Sprache und die Beteiligung an den aktuellen Kunstdiskursen stehen an erster Stelle. Der unkomplizierte Austausch mit den anderen Studierenden unterstützt das Erkennen deiner eigenen Stärken und hilft mit, ein persönliches Netzwerk aufzubauen. Praktika in der Kunstszene wie auch die Möglichkeit, an europäischen Kunsthochschulen Austauschsemester zu absolvieren, bieten dir einen zusätzlichen Blick von aussen auf dein eigenes Werk. 

Verbindlich für den Studiengang sind lediglich zwei Fixtage pro Woche für Seminare und Mentorate sowie ein Semesterprojekt, eine Arbeitspräsentation pro Semester und der Besuch von Vertiefungsseminaren. Es werden zusammen mit eingeladenen Leuten aus der Kunstwelt Projekte entwickelt. Die Seminare bieten eine Form der Zusammenarbeit, die das Nachdenken und Entwickeln einer Erzählsprache zur eigenen künstlerischen Arbeit unterstützen. Während der Beratungs- und Mentoring-Tage besprichst du mit Fachleuten aus Kunst, Theorie und Vermittlung die eigenen Arbeiten und Strategien – sei es in Einzelgesprächen oder in Gruppen.

Die Überschaubarkeit und die kurzen Wege zwischen den Studierenden und der Schulleitung stehen für eine offene Kultur, die in der F+F gelebt wird. Dazu gehören sowohl die Mitbestimmung bei der Ausgestaltung des Studienbetriebs als auch die Selbstorganisation. Der künstlerischen Selbstbestimmung steht nichts im Weg: weder eine fehlende Matur, noch eine mühsame Bürokratie und schon gar kein unnötiges Punktesammeln. 

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Kunst HF
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August und umfasst 5 400 Lernstunden und wird nach sechs Semestern per Ende Frühlingssemester mit der Diplomarbeit abgeschlossen. Es ist möglich, das Studium im Frühlingssemester zu beginnen, der Abschluss ist jedoch nur im Frühlingssemester möglich. Dadurch verlängert sich das Studium um ein Semester, welches für ein Praktikum, ein Austauschsemester, eine Studienpause oder für Erwerbsarbeit genutzt werden kann. Einschlägige Berufserfahrung und Vorbildungen können dem Studium angerechnet werden. Eintritte während des laufenden Semesters ;sind in der Regel ausgeschlossen.

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule

Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin HF Bildende Kunst/dipl. Gestalter HF Bildende Kunst

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 750.– (= CHF 1 125.– mtl.).Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur (inklusive Atelierarbeitsplatz) auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform Linkedin Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt.

Berufliche Perspektiven
Künstler*innen realisieren selbstständig künstlerische Werke und Projekte. Das berufliche Umfeld ist der breitgefächerte lokale und globale Kunstbetrieb, der eine selbstbeauftragte künstlerische Tätigkeit ebenso wie Projektentwicklungen im Rahmen von privaten oder öffentlichen Aufträgen umfasst. Eine Betätigung in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Video/Film, für Medienbetriebe der Information und Unterhaltung oder in der Kultur- und Vermittlungsarbeit jenseits desklassischen Kunstbetriebs sind ebenso vorstellbar wie anstrebenswert.
Kunst HF
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Kunst HF
Zulassungsbedingung
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matur). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung werden Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Mitzubringen sind Arbeiten, Projekte oder Dokumentationen eigener künstlerischer Versuche sowie ausserkünstlerischer Betätigungen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Aufnahme, Zwischenprüfung und Diplomabschluss orientieren sich an den konkreten künstlerischen Anliegen und nicht an schriftlichen Arbeiten. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Das Aufnahmeverfahren wird nach Absprache mit den Behörden, und unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen, regulär durchgeführt. 

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22
    Ausbildungsbeginn 30. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Input Performance
Irene Müller
Irene Müller, Der Beweis, 2018
Performance hat Konjunktur! Längst werden mit dem Begriff auch künstlerische Praktiken bezeichnet, die sich mit der Tradition von Body- und Live-Art nicht unmittelbar in Verbindungen bringen lassen. Doch was zeichnet Performance-Positionen heute aus? Welche aktuellen Themen und Herangehensweisen, Kontexte und Aufführungsorte sind erkennbar? Welche medialen «Ausweitungen» sind zu beobachten und wie sehen Schnittstellen und Berührungspunkte zu anderen Genres aus? Anhand ausgewählter Beispiele lernen die Studierenden lokale und internationale Performance-Positionen kennen. Zugleich wird mittels Lektüre von Dokumentationsmaterial der Stellenwert mündlicher Überlieferungspraxen diskutiert.

 
Kunst HF
Kunst, Projekt, Frankental / Time Will Tell, Silvia Popp, Gian-Reto Gredig, Goran Galic, 2017
Adobe Photoshop CC
Franco Bonaventura
Ein Pixel ist die kleinste Einheit eines Fotos, ein einzelner Bildpunkt. Jedem Pixel wird ein bestimmter digitaler Wert zugewiesen, z. B. ein Farb- und Helligkeitswert. Je mehr Pixel ein Bild definieren, desto schärfer und detaillierter kann es reproduziert werden. 

Wir üben die Grundfunktionen von Adobe Photoshop CC ein: den Umgang mit Dateiformaten, Farbmodi, Bildauflösungen, das Zusammensetzen von Bildfragmenten zu einem neuen Bild sowie einfachere Retuschen. Wir nehmen Fotografien auf, um diese anschliessend zu importieren und wir scannen Bilder
aus Publikationen.



 
Hintergründe, Abgründe, Ausbrüche
Andreas Dobler
Andreas Dobler, Einheitsklumpen, 2020
Der Blick in die eigenen Abgründe der Existenz soll gewagt werden, um daraus schöpferische Energie zu gewinnen. Neue Verknüpfungen und Bruchstellen werden angeregt, um das erzählerische Potential der künstlerischen Arbeit zu erweitern. Die menschliche Existenz ist geprägt von Widersprüchen. Phantasie und Realität klaffen oft weit auseinander. Vor diesem Hintergrund soll Licht auf Abgründe geworfen werden, um daraus schöpferische Energie zu gewinnen. Sowohl die eigenen Dämonen und Ängste, aber auch gesellschaftliche Auswüchse können thematisiert werden. Im Zentrum stehen narrative Formen der bildenden Kunst. In der praktischen Arbeit soll das erzählerische Potential der eigenen Bildwelten durch neue Verknüpfungen und Bruchstellen erweitert werden.
Recherchegruppe F+F Archiv
Chantal Küng
Projekt, Archiv und Fiktion, 2020
Die Recherchegruppe F+F Archiv ist eine Weiterführung des Projekts "Archiv und Fiktion" welches im Herbstsemester 20/21 stattgefunden hat. Das F+F Archiv wird gemeinsam erforscht und es entstehen aus der Auseinandersetzung mit dem Archivmaterial künstlerische Arbeiten; Re-Enactments, kritische Befragungen, Performances oder künstlerisch-pädagogische Settings. Die Arbeiten können im Herbstsemester 2021 weiterentwickelt und in der Archiv-Ausstellung der Kunsthalle Bern gezeigt werden.

 
Kunst HF
Kunst, Arbeitspräsentation, AMina Nabi, 2018
Kunst HF
Kunst, Diplomausstellung, Hin Lanh Tran, 2018
Kunst – ACT Performance Festival Zurich 
Amerika im Umbruch: Das New Hollywood
Till Brockmann
Selten war das kommerzielle amerikanische Kino so experimentierfreudig und kompromissbereit wie in den 70er Jahren.

Einerseits versuchte man, dem drohenden Zuschauerschwund mit neuen Spielformen und dem Engagement von unbekannten, jungen Regisseuren zu begegnen, die nicht zuletzt unter dem Einfluss des europäischen Autorenkinos standen. Andrerseits entwickelten sich diese Veränderungen auch unter dem Druck gesellschaftspolitischer Entwicklungen seit den 60er Jahren, namentlich der Jugend- und Bürgerrechtsbewegungen sowie des Vietnamkriegs.

In der Veranstaltung werden Thematiken und formal-stilistische Besonderheiten des «New Hollywoods» anhand von Ausschnitten, Texten, Diskussionen und Visionierungen kompletter Filme erarbeitet. Einflussreiche filmische Entwicklungen im Umfeld des «New Hollywood» kommen ebenso zur Sprache wie politische und ökonomische Faktoren.    
 
Zeichnen – Figur & Portrait
Michael Günzburger
Mit Stift und Pinsel, Zweig und Zufall – klassisch und experimentell auf der Jagd nach dem Bild des Menschen.

Der zweite Block wagt sich zeichnerisch an den Menschen, einem der grundlegendsten und signifikantesten Motive in Kunst und Design. In der Darstellung von Figur und Portrait aus der Beobachtung mit unterschiedlichsten Zeichnungsmitteln, werden sowohl klassische wie auch experimentelle Zugänge erprobt. Während wir versuchen, die Wahrnehmung zu schärfen und traditionelle Zeichnungsfertigkeiten zu vertiefen, geht es auch darum, genau diese auszuhebeln, die Mechanismen auszuschalten, die für eine naturalistische Abbildung zuständig sind. Im Spektrum von Experiment und Beobachtung, Figürlichkeit und Abstraktion werden neue Bildwelten erkundet.
 
Mentorat
Julia Moritz
Emoji mit Sonnenbrille
Für dieses Mentorat bringt ihr eine konkrete Frage aus eurer künstlerischen Praxis mit, über die wir gemeinsam sprechen, denken, lachen und auf die wir vielleicht sogar eine Antwort finden können. Mentorat kommt von «mentos»  – der Absicht oder Ansicht, mit dem Stamm «men» – denken. Mischt man Mentos-Zeltli mit Cola explodiert das Getränk in einer Fontäne aus der Flasche (unbedingt probieren!). So auch beim Denken: gemeinsam ist es nicht nur ergiebiger, überraschender, mitunter überschäumend, sondern vor allem mehr Spass. Allerdings: ohne Gefäss keine Fontäne. Bringt also für unser Mentorat bitte eine konkrete Frage aus eurer künstlerischen Praxis mit, über die wir gemeinsam sprechen, denken, lachen und auf die wir vielleicht sogar eine Antwort finden können.
Kunst HF
Kunst, Projekt, The Art Student As Curator, Clare Goodwin, 2018
F+F Kurse für experimentelle Gestaltung Zürich – Beginn: 1. Februar 1971
Michael Hiltbrunner
Filmkurs mit Georg Radanowicz und Urs Lüthi, Screenshot, 1972
Die Gründung der F+F Schule 1971 wird an Originalschauplätzen erforscht; mit damals Beteiligten und mit Begriffen der Cultural Studies zu Kultur/Macht/Identität.

Anfang 1971 wurde mit «Kursen für experimentelle Gestaltung» die F+F Schule gegründet. Die «Förderung der kreativen Fähigkeiten und Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks in Einzel- und Gruppenarbeit» stand im Zentrum. Aktuelle Gestaltungsmethoden, Wissensvermittlung, Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt, optisch-akustische-räumliche Gruppenarbeiten waren Hauptthemen. An Originalschauplätzen und mit Unterstützung von damals Beteiligten erforschen die Studierenden Motivation, Ziele und Umsetzung der Gründung der F+F.
 
Mentorat
Monika Stalder
Bild: Monika Stalder, 2020
Facing the mountain. Es gibt keine Probleme – nur Lösungen. Künstlerischer Standort bestimmen. Rückwärts schauen  –  vorwärts denken  – seitwärts gehen. Blockaden lösen, umgehen oder vermeiden. Praktische lösungsorientierte Beratung für technische und inhaltliche Fragen. Für das grosse und kleine Budget. Praktisch – sauber – gut.
Kunst HF
Kunst, Projekt, Frankental / Time Will Tell, Silvia Popp, Gian-Reto Gredig, Goran Galic, 2017