Herbstsemester 2019/20
Projekt
Mittwochs-Filmclub: Good Night and Good Luck!
Samuel Ammann
Wir visionieren im Hauskino Filme. Anschliessende Diskussionen bereichern dein Vokabular und dein Wissen rund um das das Kino.

Filmgeschichte, Genretheorie, Filmanalyse, klassische und unkonventionelle Erzählformen stehen im Fokus. Die Nacht ist des Schlafes Bruder, das Glück die Schwester des Leids. Solche Geschwister sind dem Film eingeschrieben. So braucht etwa die filmische Aufzeichnung den Tag als Licht und die Projektion das Dunkel der Nacht. Ähnlich widersinnig suchen alle Filmfiguren das Glück und kommen in der Erzählung nicht um das Unglück herum. Stossen Filmfiguren verbotene Türen auf, wollen wir Zuschauer das sehen, was nicht zum Vorzeigen gedacht ist: das Verbotene, Private, Geheime und Unbenennbare.
Film HF berufsbegleitend
Berufsbegleitender Studiengang Film HF
Als kreative Persönlichkeit mit Gespür für das bewegte Bild ist der Studiengang Film deine Ausbildung. 

Der berufsbegleitende F+F-Studiengang Film vermittelt dir alle film- und videogestalterischen Kompetenzen, die wichtig sind, um in der Filmbranche bestehen zu können. Dazu gehören sowohl technisches Know-how in Regie, Kamera-, Licht- und Tontechnik als auch die Regeln des Drehbuchschreibens und der Schauspielführung. Du lernst deine Filme zu schneiden und sie mit Inspiration zu vermarkten. Bereits im ersten Jahr konzipierst und realisierst du dein erstes Projekt.

In Seminaren werden den Studierenden Einblicke in Recherche-, Schreib-, und Interviewtechniken geboten. Weiter lernen sie Kameras, Mikrofone und Licht auf professioneller Stufe zu bedienen und Bildbearbeitungs- und Schnittprogramme einzusetzen. Sie sind unerlässlich für die Postproduktion. Dazu kommt die Vermittlung von Wissen über Filmgeschichte und die Filmanalyse. Regelmässig finden Werkgespräche und Workshops mit namhaften Regisseur_innen, Bild- oder Tongestalter_innen statt. Weil filmisches Erzählen nicht nur auf grossen Leinwänden stattfindet, sondern auch auf unzähligen Kanälen des Internets und sozialer Medien, werden dessen unbegrenzten Möglichkeiten ebenfalls thematisiert.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf Regiearbeit, Drehbuchschreiben, Auftrags-, Werbe-, Fiction- oder Non-Fiction-Filme, auf Videoproduktion oder Social-Media-Contents konzentrieren wollen. Der Studiengang ist auch Basis für das Engagement in gesellschaftlich relevanten medienpädagogischen Betätigungsfeldern wie etwa der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.
 
Das Studium dauert acht Semester und schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Fundierte Berufserfahrung kann anerkannt werden, sodass sich das Studium auf drei Jahre verkürzt. Dank überschaubaren Klassengrössen kann die F+F individuell auf die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden eingehen. Mit dem Diplom in der Tasche haben die Absolvent_innen mindestens drei eigenständige Film- oder Videoprojekte realisiert. Sie sind bestens vernetzt und in der Lage, freiberuflich oder im Auftragsverhältnis in ganz unterschiedlichen Gebieten der Video- und Filmproduktion zu arbeiten.

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Film HF berufsbegleitend
Studienbeginn & Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium umfasst mindestens 4320 Lernstunden, verteilt auf acht Semester. Einschlägige Berufserfahrungen und Vorbildungen können in Absprache mit der Studiengangsleitung entsprechend angerechnet werden. Seminare und Vorträge finden jeweils am Mittwoch- oder Donnerstagabend sowie am Freitag und Samstag statt. Während des Studiums sind die Studierenden zu max. 60% berufstätig.
 
Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 900.– (= CHF 1 150.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplatform Lynda. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Film.
 
Berufliche Perspektiven
Filmemacher_in; Regisseur_in; Autor_in; Cutter_in; Produktionsleiter_in; Auftragsfilmer_in; Industrie- und Werbefilmer_in; Künstler_in
Film HF berufsbegleitend
Anmeldung, Bewerbung Schuljahr 2019/20
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber_innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.
 
Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung sind beim Sekretariat Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie allfällige Arbeitsproben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden die Bewerber_innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung zum Aufnahmegepräch:
  • Bewerbung Schuljahr 2019/20
    Ausbildungsbeginn: 26. August 2019
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Film HF berufsbegleitend
F+F Imagefilm
Gewinner des bronzenen Edi.2018 - darüber freuen wir uns.
Wir gewähren den intimen Einblick in die F+F-Studiengänge: Was wird aus Filmstudentin Marie-Anne? Was haben wir, was die anderen nicht haben - und was ist eigentlich aus unseren Alumni geworden?
Im Auftrsg des SBFI.
Film HF berufsbegleitend
CAT NOIR immer noch auf grosser Festivaltournee
CAT NOIR, der letztjährige Diplomfilm von O'Neil Bürgi, legt immer noch eine bemerkenswerte Karriere hin und ist auf Filmfestivals auf der ganzen Welt zu bestaunen!
Film HF berufsbegleitend
BachserMärt Symphonie
2018, Unsere Auftragsarbeit für den BachserMärt. Eine Kuh mit Hörnern spielt mit - und das ist gut so! 
Zeichnen
Claudia Kübler
Das ist kein Elefant, es ist ein Staubsauger – zeichnerische Grundlagen im Visier. In diesem Zeichnungsmodul geht es darum, sich zeichnerische Kompetenzen anzueignen und zu erweitern.

Das Zeichnen ist nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, es ist nach wie vor eine der unmittelbarsten Techniken, um eine Idee oder einen Gedanken schnell und mit einfachen Mitteln zu visualisieren. Es ist somit für unterschiedliche Gestaltungsbereiche ein grundlegendes Werkzeug. Gleichzeitig schärfen wir durch die Zeit, die wir uns beim Zeichnen nehmen und durch das genaue Betrachten, den Blick und sensibilisieren damit fortlaufend unsere eigene visuelle Wahrnehmung.

In diesem Modul erlernen wir zeichnerische Grundkompetenzen und erproben Techniken, um mehr Sicherheit im Zeichnen zu gewinnen. Wir beobachten verschiedene räumliche Darstellungsweisen und skizzieren sie. Und wir üben Techniken, wie das Zeichnen aus der Vorstellung und experimentieren mit unterschiedlichen Zeichnungsmedien.
Film HF berufsbegleitend
The Young Gods
Studienprojekt der Filmklasse 2007, 2'47'', Musikclip
Film HF berufsbegleitend
Was man hat, hat man, joo...
Zweitsemester-Arbeit von Maria Folmer, 2017
Film HF berufsbegleitend
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Film HF berufsbegleitend
2017, Bern, Tagung SBFI mit der Premiere unseres F+F Imagefilms
Film HF berufsbegleitend
2017, Produktion F+F Imagefilm
Film HF berufsbegleitend
Fotoreportage: Véronique Hoegger
Einführung Schwarzweisslabor
Eliane Rutishauser
Das Arbeiten in der Dunkelkammer ist ein sehr unmittelbarer Zugang zu den fotografischen Prozessen. Die direkte, physische Arbeit mit dem Bild setzt sich von den Bildverarbeitungsmethoden am Computer deutlich ab: Sie ist vielseitig und es entstehen oft Zufallsprodukte, die umgehend in die Arbeit integriert werden können.

Am Einführungstag hast du Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten von analogen Verarbeitungstechniken in der Fotografie kennenzulernen. Du wirst in die Nutzung der Geräte und die Handhabung der Chemie eingeführt und lernst die Arbeitsabläufe im Labor kennen. Zum Abschluss der Einführung entwickelst du ein eigenes Fotogramm.
Herbstsemester 2019/20
Seminar
Schauspielführung
Hansjörg Betschart
Urs Lindauer
Das Seminar ermöglicht dir, erste Erfahrungen der Schauspielführung zu machen. Du inszenierst und filmst eine vorgegebene Szene. Dabei liegt das Augenmerk auf der Führung der Schauspieler_innen und auf der szenischen Auflösung.

Gemeinsam mit Schauspieler_innen eine Figur zu entwickeln und sie gemäss den eigenen Vorstellungen zu führen, ist einer der kreativsten und komplexesten Prozesse des Filmemachens. Wie teilst du der/dem Schauspieler_in deine Vorstellungen mit? Wie schaffst du Bedingungen, unter denen sie/er Höchstleistungen erbringt? Wie äusserst du konkrete und umsetzbare Veränderungswünsche? Durch praktische Übungen lernst du die verschiedenen Möglichkeiten der Schauspielführung kennen und du setzt eine Szene filmisch um. Im abschliessenden Plenum ziehen wir gemeinsam mit den Schauspieler_innen ein Fazit und analysieren, was du für deine zukünftige Regiearbeit optimieren kannst.
Film HF berufsbegleitend
Animationsseminar Besser Hören
Einführung Digital Print
Felix Hergert
Dominik Zietlow
In dieser Einführung lernst du die Gerätschaften der Digitalprint–Werkstatt sowie ihre spezifische Handhabung kennen. Erste Druckergebnisse entstehen.

Der dreiteilige Druckworkflow umfasst die Aufbereitung der Daten im Photoshop, die Einstellungen am Epson–Drucker sowie die Ausführung im druckspezifischen Programm Mirage. Für die selbständige Nutzung der Digitalwerkstatt ist diese Einführung obligatorisch.

Voraussetzung: Bedienung eines Computers, Grundlagen Photoshop
Einführung Plotter
Felix Hergert
Dominik Zietlow
Wir zeigen dir, wie mit dem Grossformatplotter umzugehen ist. Du lernst den Workflow von der digitalen Datei über die Druckaufbereitung bis zum Print im Weltformat kennen.

Die Möglichkeit, gigantisch grosse Prints zu produzieren, erfordert besondere technische Kenntnisse. Wir überliefern sie anhand von Beispielen. Nach dieser Einführung kannst du den Grossformatplotter selbständig benutzen.