Vorkurs/Propädeutikum
Anmeldung- und Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2018/19
Unterrichtsituation im Fach Form & Farbe
Zulassungsbedingung
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit.

Ablauf Aufnahmeprüfung
Nach erfolgter online Anmeldung wirst du zu einem Aufnahmetag eingeladen. 10 Tage vor dem Aufnahmetag schicken wir dir eine Hausaufgabe zu, die du selbstständig erarbeitest und zum Aufnahmetag mitbringst, zusammen mit deiner Mappe mit gestalterischen Arbeiten aus Freizeit und Schule. 

Infoabend
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Online-Anmeldung:
  • Schuljahr 2018/19
    Ausbildungsbeginn: 13. August 2018
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Vorkurs/Propädeutikum
Vorkurs/
Propädeutikum
Damit Gestaltung mehr Gestalt annimmt, bietet dir der traditionsreiche Vorkurs interessante Einblicke in gestalterische Methoden und vermittelt dir alle dafür notwendigen Grundlagen. Er bereitet dich auf eine gestalterische Lehre oder auf den Übertritt an eine Höhere Fachschule oder eine Fachhochschule vor.

Der Vorkurs der F+F ist von swiss design schools – der Direktorenkonferenz der Schulen für Gestaltung Schweiz – anerkannt. Er bietet dir mit 1300 betreuten Jahreslektionen ein im Vergleich zu anderen Angeboten besonders dichtes Programm.
 
Das Gewicht des neunmonatigen Lehrgangs liegt auf der Sensibilisierung für gestalterische Arbeitsmethoden und Ausdrucksmöglichkeiten. Einführungen in die Gebiete des Zeichnens, der Malerei, der Fotografie, der Grafik sowie der dreidimensionalen Gestaltung werden ergänzt durch Unterricht in den Medien Performance, Video und Sprache. Vervollständigt wird das Angebot durch Kunstgeschichte und Softwareschulung. Exkursionen, Atelier- und Betriebsbesuche ergänzen die schulischen Kenntnisse. Während des Studiums wirst du von kompetenten Dozierenden und Assistierenden betreut, die über eine gestalterisch-/künstlerische Praxis und auch über schulische Erfahrung verfügen. Die Abteilungsleitung steht dir zudem beratend zur Seite.

Der Vorkurs bietet dir als kreatives Zwischenjahr oder als zehntes Schuljahr eine solide Basis für deine zukünftige Berufslehre oder weitere schulische Ausbildungen im gestalterisch-künstlerischen Bereich wie etwa an der Grafikfachklasse EFZ der F+F. Als Propädeutikum dient er dir als gezielte Vorbereitung auf dein Studium an einer (Fach-)Hochschule oder auf einen der F+F-Studiengänge HF: Bildende Kunst, Film, Fotografie, Modedesign oder Visuelle Gestaltung.

Als Absolvent_in verfügst du über praktische Erfahrung im Umgang mit Werkzeug und Material und kannst deine fundierten Basiskenntnisse der neuen Medien in verschiedensten Berufen einsetzen. Der Vorkurs unterstützt dich zudem dabei, dich im gestalterischen Berufsfeld zu orientieren und leistet einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Der Vorkurs wird für die meisten gestalterischen Berufslehren vorausgesetzt, wie auch das Propädeutikum für ein künstlerisches oder gestalterisches Studium.
Vorkurs/Propädeutikum
Vorkurs/
Propädeutikum

Zulassungsbedingungen
Abgeschlossene obligatorische Schulzeit und bestandenes Aufnahmeverfahren.
 
Aufnahmeverfahren
Die Aufnahme wird grundsätzlich von Motivation und Begabung abhängig gemacht. Nach Einreichung des Anmeldeformulars wirst du zu einem Aufnahmetag eingeladen, zu dem du Arbeitsproben und das Ergebnis der zuvor gestellten Hausaufgabe mitbringst. Am Aufnahmetag löst du gestalterische Aufgaben und zeigst in einem Aufsatz deine Beobachtungsgabe und deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit. In einem persönlichen Gespräch werden deine Eignung und Motivation abgeklärt.
 
Dauer
Neunmonatige Vollzeitausbildung, jeweils Mitte August bis Mitte Mai des Folgejahres. Das erste Quartal des Vorkursjahrs gilt als Probezeit, vor den Herbstferien wird über die definitive Aufnahme entschieden.
 
Kosten
Prüfungsgebühr: 150.–. Studiengebühren: CHF 15 300.– sind in drei Raten à CHF 5 100.– im Voraus zu bezahlen. Im Schulgeld ist das Basismaterial inbegriffen (Papier, Kopien, Computerbenutzung usw.). Dazu kommen Kosten für persönliche Materialien wie Stifte, Werkzeuge, Malutensilien und spezielles Zubehör (Fotopapier, Datenträger usw.) sowie die Kosten für Exkursionen. Die Anschaffung eines aktuellen Macbooks und die Lizenzierung der Adobe CC wird im Lauf des Vorkursjahres empfohlen, aber nicht vorausgesetzt (die F+F kann dich dabei beraten).

Fächerangebot 
Comics,DreidimensionaleGestaltung, Dokuwerkstatt, Druckgrafik, Form & Farbe, Fotografie, Gamedesign, Gesellschaft & Politik, Grafische Gestaltung, Kunst- & Kulturgeschichte, Netzkultur, Performance, Softwareunterricht, Sprache & Literatur, Video, Zeichnen und weitere projektbezogene Angebote. 

Unterrichtsform
Der Unterricht findet ganztags, an fünf Tagen pro Woche statt. Die meisten Fächer werden tage- oder wochenweise unterrichtet. An einzelnen (Halb-)Tagen arbeitest du selbständig an vorgegebenen Aufgaben, freien Projekten oder für deine Bewerbungsmappe.

Diplom
Am Ende des Vorkurses erhältst du ein Schlusszeugnis. Das von dir erarbeitete Portfolio gibt Auskunft über deine gestalterischen Fähigkeiten und Leistungen.

Ausbildungsperspektiven
Gestalterische Berufslehre EFZ, F+F Fachklasse Fotografie EFZ/BM, F+F-Fachklasse Grafik EFZ/BM, F+F-Studiengänge HF (auch ohne Matur): Film, Fotografie, KunstModedesign oder Visuelle Gestaltung, Studium an einer Fachhochschule für Gestaltung und Kunst (Voraussetzung ist die Matur bzw. Berufsmatur).

Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Vorkurs/Propädeutikum
Dokuwerkstatt
Sarah Infanger
Tina Leimbacher

Während des Vorkursjahrs sammelst du deine entstandenen Arbeiten. Daraus stellst du deine Arbeitsmappe zusammen. Sie dient dir als Grundlage für dein Portfolio oder für eine Bewerbungsmappe.
Du erarbeitest selbständig eine Dokumentation deiner Arbeiten. Zu diesem Zweck sammelst du Arbeiten aus dem Unterricht und der Freizeit und stellst sie zu einer Bewerbungsmappe oder einem Portfolio zusammen. Fachpersonen und ehemalige Vorkursschüler_innen werden dazu eingeladen, von ihren Berufsrfahrungen zu berichten und mit dir deine Arbeitsmappe, dein Portfolio zu besprechen. 
Biebiennale Schweden 2018
Vernissage
30.06.2018
Schweden
Markus Weiss, Künstler und F+F Dozent, ist mit seiner Ausstellung an der Biebiennale 2018 in Schweden dabei.
mehr...
Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Vorkurs, Eigenes Projekt, 2016/17 
Vorkurs/Propädeutikum
Gesellschaft & Politik
Severin Rüegg
between the lines, Transdisziplinäre Projektwochen Vorkurs 16/17

Kunst und Gestaltung soll in einem gesellschaftlichen Kontext verstanden werden. Grundwissen über das politische System, Akteure und formelle Beteiligungsmöglichkeiten wird vermittelt. Wie entwickelt sich unsere Gesellschaft? Darauf aufbauend wird diskutiert, wie Gestalter_innen und Künstler_innen gesellschaftliche Änderungen mitgestalten (können).
Vorkurs 
Vorkurs, Fotografie, 2016/17 
Vorkurs, Grafische Gestaltung, VK2 2016/17 
Vorkurs/Propädeutikum
Video
Raphael Zürcher

Anhand von thematischen Aufgaben werden die wichtigsten Grundlagen im Umgang mit dem Medium Video vermittelt: Funktionen und Möglichkeiten der Videokamera, Kameraführung, der Einsatz von Licht, das Verhältnis von Ton und Bild, die Video–Bildsprache und ihre Ästhetik und der digitale Videoschnitt. Die Besonderheiten des laufenden Bildes im Gegensatz zur Fotografie und zur Malerei werden untersucht, weiterführend die Eigenheiten des Mediums Video thematisiert und ein Blick auf die Videokunstgeschichte geworfen.
Vorkurs, Video Workshop 2016/17 
Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016
Vorkurs/Propädeutikum
Netzkultur
Silvia Popp
Chantal Romani

Seit zu Beginn der 90er Jahre das World Wide Web Einzug in unseren Alltag hielt, haben sich im rasanten Tempo vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aufgetan. Die neu entstandenen Kommunikationsformen, Organisationsformen sowie Informationskanäle nehmen einen entscheidenden Einfluss auf unsere gesellschaftliche Entwicklung.
In ‹Netzkultur› findet eine kreative, kritische Auseinandersetzung mit einem omnipräsenten Medium statt, das sich immer noch stetig wandelt und auch gerade deshalb schwer fassbar ist. Hierfür werden ausgewählte Begrifflichkeiten wie digitale Identität, Transparenz, Partizipation und kollektive Wissensgenerierung anhand stimmiger Beispiele und Referenzen zusammen erarbeitet, damit das multifunktionale Web als Tool ebenso gezielt für gestalterische Projekte genutzt werden kann.
Vorkurs/Propädeutikum
Re-Design
Anita Vrolijk
Fetishism in Fashion, Bild: Lidewij Edelkoort

Hast du alte Kleidungstücke in deinem Schrank, nicht mehr gut genug zum Tragen aber zu schön zum Entsorgen? Du suchst neue Verwendungszwecke und unkonventionelle Lösungen für alte Kleider und recycelte textile Materialien. Wie können durch Experimentieren und Abformen interessante Körperformen entstehen? Wo setzt du die Grenzen: in der Abstrahierung des Körpers oder soll der Körper erkennbar bleiben?
 
Du experimentierst  mit gebrauchten, textilen Objekten wie Kleidern, Schirmen, Zelten, Tischtüchern, Kissen, Schuhen, Taschen, Veloreifen, Bändern. Du recherchierst, skizzierst, kombinierst. Durch Abformen, Konstruieren, De–konstruieren und Neu–Erarbeiten entstehen Ideen für dreidimensionale textile Produkte, die einen Bezug zum Körper haben. Es können abstrakte Objekte, avantgardistische Accessoires, aber auch ein extravagantes Kleidungstück erschaffen werden. Vielleicht erhalten Gegenstände neue Funktionen, oder es entsteht aus etwas Funktionalem ein gestaltetes Objekt ohne Gebrauchsfunktion
Vorkurs/Propädeutikum
Dreidimensionale Gestaltung
Mirjam Bürgin
Martina Vontobel

Das Fach beinhaltet die Auseinandersetzung mit Materialität, Körperlichkeit und Räumlichkeit. Der Unterricht ist darauf ausgerichtet, die Wahrnehmungsfähigkeit der Schüler_innen zu sensibilisieren, den visuellen und handwerklichen Umgang mit verschiedenen Materialien und das räumliche Vorstellungsvermögen durch konkrete Übungen zu trainieren. Dazu kommt jeweils die Vermittlung praxisbezogener Theorie mit Beispielen aus der Kunstgeschichte. Die Beschäftigung mit Körpern vermittelt gestalterische Grundlagen, die zeichnerisch oder durch Modellierung praktisch angewendet werden. Betrachtungen zu Plastizität, Lichteinfall und Oberflächenbeschaffenheit eines Körpers können allenfalls zur Konzeption und Realisation eines funktionalen Objekts führen. Ebenfalls werden im Unterricht die Möglichkeiten diverser Materialien erforscht. Das jeweilige Material wird hinsichtlich seiner visuellen, haptischen, akustischen und olfaktorischen Eigenschaften getestet und nach seiner kunstgeschichtlichen und gesellschaftlichen Bedeutung, respektive Verwendung befragt. Die Thematisierung von Raum mündet in der Inszenierung von Modellräumen und von Objekten in realen Räumen.
Vorkurs/Propädeutikum
Foto: Véronique Hoegger, 2016