Fachklasse Grafik EFZ/BM
Marketing & Kommunikation
Reto Vogler
Arbeit: Remo Vetsch

Wie entsteht ein kreatives Werbekonzept? Wie funktioniert eine Werbeagentur? Wie plant und setzt man eine Werbekampagne um? Sowohl anhand von aktuellen Arbeiten als auch von theoretischen Inputs analysieren wir die Mechanismen von kreativer Werbung. Du erkennst, wie Werbung funktioniert. In Übungen lernst du alle gängigen On- und Offline-Formen der Werbung kennen. Geplant sind Besuche in Grafikbüros und Werbeagenturen, bei denen du Einblicke in die verschiedenen Berufe sowie die damit verbunden Arbeitsabläufe gewinnst. Zudem lernst du, Projekte selber zu planen und sie abzurechnen.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Du hast Fantasie und Freude an Farben und Formen. Schriftgestaltung und Typografie interessieren dich. Wenn du ausserdem Mut zum Experiment hast und neugierig darauf bist, wie du deine gestalterischen Fähigkeiten in der Berufspraxis anwenden kannst, bist du in der Fachklasse Grafik richtig.

Grafik Design ist allgegenwärtig in unserer Kultur und prägt einen beträchtlichen Teil unserer visuellen Eindrücke. Willst du dich vertieft mit Grafik Design auseinandersetzen und die Fachklasse Grafik besuchen, sind konzeptionelles und analytisches Denkvermögen und Experimentierlust gefragt, ebenso wie handwerkliche Fertigkeiten und sprachliche Kompetenzen. Als Grafikerin/Grafiker EFZ entwickelst du visuelle Konzepte, kommunizierst mittels Bild, Text und Farbe auf verschiedensten analogen und digitalen Medien. Du gestaltest und realisierst Broschüren, Bücher, Plakate und andere Printmedien sowie digitale Anwendungen wie Webseiten und Apps.

Grafik Designer:innen haben einen breiten Tätigkeitshorizont: Sie entwickeln Corporate Designs, Medien-, Informations- und Verpackungsgestaltungen, gestalten Bücher und Webseiten oder Benutzerführungen in öffentlichen Gebäuden. Diese Vielseitigkeit setzt voraus, dass die Lernenden an Entwicklungen des kulturellen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Lebens interessiert sind. Sie nehmen aktiv daran teil und bringen die nötige Offenheit für Neues mit.

Die abwechslungsreiche, vollschulische Ausbildung ist praxisnah gestaltet. Die Dozierenden bringen grosse Erfahrungen mit, denn sie sind ausnahmslos in grafischen Bereichen tätig. Die Ausbildung dauert acht Semester (vier Jahre) und schliesst mit dem Qualifikationsverfahren Grafikerin/Grafiker EFZ ab. Es besteht die Möglichkeit, parallel die gestalterische Berufsmaturitätsschule zu besuchen und diese als Grafikerin/Grafiker EFZ/BM abzuschliessen. 

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Fachklasse Grafik EFZ/BM
Dauer und Ferien
Die Ausbildung startet jeweils Mitte August und dauert vier Jahre (Vollzeit). 13 Wochen Ferien pro Jahr stimmen mit dem Schulferienkalender der Stadt Zürich überein. 

Ausbildungsinhalte
Grundlagen und Anwendungen der visuellen Gestaltung in Print- und digitalen Projekten wie Corporate Design, Plakatgestaltung, Editorial Design, Webdesign, Verpackungsgestaltung, Informationsgestaltung, Infografik, analoge und bewegte Typografie, Recht in der Gestaltung, Marketing und Kommunikation sowie Kunst- und Kulturunterricht. Ergänzend erhalten die Lernenden Sportunterricht. Lernende, die keine BMS absolvieren, besuchen zusätzlich den allgemeinbildenden Unterricht an der F+F.

Überbetriebliche Kurse 
Drei mehrtägige Kurse zu den Themen Computer, Produktionstechnik und Konzeption sind integrale Bestandteile der Ausbildung. 

Praktikum 
Das sechsmonatige Praktikum startet Ende des 5. und dauert das ganze 6. Semester. Es kann im In- oder Ausland absolviert werden (Web-, Branding-, Werbeagentur, grafisches Atelier). Ein Praktikum im europäischen Raum wird von der Stiftung Movetia unterstützt. 

Ausbildungsstufe 
Schulisch organisierte Grundbildung auf Sekundarstufe II.

Abschluss
Die Ausbildung schliesst mit dem Qualifikationsverfahren für Grafikerinnen/Grafiker ab. Nach bestandenen Prüfungen wird den Absolvent:innen das eidgenössische Fähigkeitszeugnis Grafikerin/Grafiker EFZ verliehen.

Berufsmaturität (BM)
Der Unterricht findet wöchentlich jeweils an einem Tag an der Berufsmaturitätsschule Zürich (Ausrichtung Gestaltung und Kunst) statt.

Kosten
Ausbildungsgebühr ohne BMS: 12 Raten à CHF 5 800.– (= CHF 1 450.– mtl.). Ausbildungsgebühr mit BMS: 12 Raten à CHF 5 400.– (= CHF 1 350.– mtl.). Im Schulgeld inbegriffen ist das Basismaterial für den Unterricht. Alle persönlichen Materialien, Fachliteratur, Datenträger, Exkursionen, usw. gehen zulasten der Lernenden (ca. Kosten von CHF 350.– bis 450.– pro Semester). Zu Beginn der Ausbildung schaffen die Lernenden ein MacBook der aktuellen Generation an und sie lizenzieren das Adobe-CC-Serviceangebot.

Berufliche Perspektiven
Grafiker:innen sind in Kommunikations- oder Werbeagenturen, grafischen Ateliers oder in Kommunikationsabteilungen von Firmen oder Institutionen angestellt. Mit dem EFZ-Abschluss kann ein Studium an einer Höheren Fachschule, mit der Berufsmatur ein Studium an einer Fachhochschule aufgenommen werden.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Anmeldung- und Aufnahmeprüfung

Nach Eingang der Online-Anmeldung werden die Interessierten zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Zusammen mit den Ergebnissen der Hausaufgabe, die wir vorgängig gestellt haben, bringen die Eingeladenen ein Motivationsschreiben und aussagekräftige persönliche Arbeiten als Mappe oder Portfolio mit.

An der Aufnahmeprüfung gilt es, eine konkrete gestalterische Aufgabe zu erarbeiten. Beurteilt werden die Freude am Experiment, Mut und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken sowie Kreativität, Sorgfalt und Durchhaltevermögen.

Fällt die Aufnahmeprüfung positiv aus, erfolgt eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschliessend wird über die definitive Aufnahme entschieden. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

  • Wir empfehlen allen Fachklasse Grafik Interessierten den gestalterischen Vorkurs an einer von swiss design schools anerkannten Schule zu absolvieren. Kandidat*innen ohne gestalterischen Vorkurs/Propädeutikum haben erfahrungsgemäss nur geringe Chancen die Aufnahmeprüfung in die Fachklasse Grafik zu bestehen.
  • Ein Einstieg ins zweite oder dritte Ausbildungsjahr ist unter Umständen möglich, wenn beispielsweise ein Lehrverhältnis in einem Betrieb aufgelöst wurde. Kontaktiere dafür bitte direkt das Sekretariat.
Aufnahmeprüfung Berufsmaturität
Anmeldeschluss ist Mitte Februar. Termine für die Aufnahmeprüfung der BMS sind hier zu finden.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch Montag und Freitag von 9.00–12.00 und von 13.30–17.00 Uhr, sowie von Dienstag bis Donnerstag von 9.00–13.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung
Das Aufnahmeverfahren für den Ausbildungsbeginn im August fürs Schuljahr 2022/23 ist abgeschlossen. Die Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 2023/24 werden an dieser Stelle im August für die Online-Anmeldung publiziert.

Fachklasse Grafik EFZ/BM
Einblick in den Alltag der Fachklasse Grafik
Fachklasse Grafik EFZ/BM
ABU Lehrplan
Allgemeinbildender Unterricht (ABU) des Ausbildungsgangs Fachklasse Grafik EFZ.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
«Auch mit einfachen Formen kann man schon viel machen.»
Grace Ongarello, Selbstportrait, Fachklasse Grafik, 2022
Grace Ongarello absolviert an der F+F die Fachklasse Grafik im zweiten Jahr.
 
Inspiration für ihre Bilder findet Grace in «allem, was ich sehe.». Manchmal sind es Formen, die ihr spontan auffallen und die sie zunächst innerlich weiterspinnt. Am liebsten jedoch zeichnet sie Personen, Charaktere und Comics. Dass sie ihre Kreationen einfacher hält, die Figuren in letzter Zeit simpler sind, hat mit der F+F zu tun. «Ich habe gelernt von der Perfektion wegzukommen, weil es etwas ist, das einen hemmen kann.» Auch mit einfachen Formen könne man schon viel machen. Für die Fachklasse Grafik hat sich Grace an einem Infoabend entschieden als die Ausbildung vorgestellt wurde: «Da wusste ich, dass ich das machen will.»
 
Grace geniesst die Momente, wenn sie bei der Arbeit die Zeit komplett vergisst. So antwortet sie auf die Frage, welche Momente an der F+F für sie die schönsten sind, mit: «Wenn ich vertieft in der Arbeit bin, schon beinahe in einer Art Trance.» Besonders erfüllend sei auch, die fertigen Produkte, ausgedruckt und in Originalgrösse in den Händen zu halten.
 
Keine Angst davor zu haben, Fragen zu stellen und sich zu öffnen, habe sie an der F+F gelernt. Ihre anfängliche Zurückhaltung lag aber auch an ihrer Selbstständigkeit: «Ich arbeite sehr selbstständig und vergesse manchmal, dass ich anderen auch eine Frage stellen könnte.» Für sie ist die F+F «offen, einladend und frei.»
 
Durch ihr Studium an der F+F nimmt Grace die visuelle Kommunikation im Allgemeinen viel stärker wahr: «Man versteht die ganzen Prozesse hinter einem einzigen Plakat. Ich kann nachvollziehen, warum welche Entscheidungen getroffen worden sind.»
 
Grace ist von den vielen Besuchen in die Berufswelt inspiriert, die sie mit der Fachklasse unternimmt und kann sich sehr gut vorstellen nach ihrer Lehre als Illustratorin oder Plakatdesignerin zu arbeiten, für Editorials zuständig zu sein oder ein eigenes Studio zu leiten und sich auf Grafik und Illustration zu spezialisieren. 

Text: Anamaria Novak
Fachklasse Grafik EFZ/BM
«Es ist sehr herzlich hier.»
Cassandra Zehnder, Selbstporrtait, Fachklasse Grafik, 2022
Cassandra Zehnder besuchte an der F+F den Vorkurs und absolviert inzwischen die Fachklasse Grafik im zweiten Jahr.

Bei Cassandra, die schon als Kind nie aufhörte zu «chribbeln», erwuchs ihr Studienwunsch aus ihrem – sowohl analogen als auch digitalen – unaufhörlichen Zeichnen. Dass die Wahl auf die F+F fiel, sei den schwärmenden und manchmal wehmütigen Worten einem ihrer früheren Lehrer, einem ehemaligen F+F’ler, zu verdanken.

Auch Cassandra findet viele lobende Worte und fühlt sich an der F+F gut aufgehoben: «Sehr viele Leute sind extrem unterstützend. Ich konnte bis jetzt auf so ziemlich jeden Dozenten zugehen und jeder hat mit Leidenschaft geholfen. Es ist sehr herzlich hier.» Zu den Dingen, die sie an der F+F schätzt, gehört die «Atelierstimmung», die Möglichkeit zu haben, sich in unterschiedlichen Medien auszuprobieren, aus Fehlern zu lernen, Fähigkeiten auszubauen und zu verbessern. Bereits im Vorkurs hätte die Klasse zum Zeichnen beispielsweise Touche, Bleistift, Kohle oder Gouache gebraucht. Sie sagt: «Man wird nicht belehrt. Man bekommt nicht gesagt, wie man einen Bleistift zu gebrauchen hat.»

An ihrem Lehrgang gefällt ihr die stabile Basis, die sie sich durch ihre Ausbildung aneignen kann: dass der Lehrgang viele Orientierungspunkte bietet, umfassend aufgebaut ist und dass sie durch die Fachklasse Grafik die Möglichkeit hat, sich auch «illustrativ auszuleben». Zu den schönsten Momenten ihres Alltags an der F+F zählt Cassandra die Zeit mit ihren Mitstudenten. So hat die Klasse beispielsweise eine ganze Wand voll mit Photoshops und Insidern aus dem Unterricht kreiert. Durch das gemeinsame Lachen wächst die Freude am Lernen: «Ich freue mich immer hier hin kommen zu können.»

Selbst ausserhalb der Schule spüre Cassandra den Unterricht: «Ich analysiere alles, auch Dinge, die ich früher nie genau betrachtet hätte, wie Strassenschilder, Farben, Schriften, die ganze Signaletik – es ist schlimm.». Sie ist überzeugt: «Ich hätte wahrscheinlich nie so viel gelernt, wäre ich an einer anderen Schule.» Aus ihrem Skizzenbuch wachsen die Bilder förmlich heraus. Sie interessiert sich für konzeptionelles Zeichnen und hat als Teilnehmerin einer «Pen-&-Paper»-Gruppe zum Spiel Dungeons and Dragons schon eigene Welten und Charaktere gebildet. Es sind vor allem die Menschen um sie herum, in denen sie die grösste Inspiration für ihre Illustrationen findet.

Als Grafikerin tätig zu sein, freiberuflich Illustrationen zu kreieren, sich vielleicht in Richtung Comiczeichnung oder sogar Gamedesign zu bewegen – das sind Cassandras Träume und Wünsche für die Zeit nach der Lehre.

Text: Anamaria Novak
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Bleisatz
Dafi Kühne

Dieser Kurs gibt dir einen Einblick in die analoge Detailtypographie und wirft einen Blick auf die Herkunft unseres typografischen Systems. Mit manuellen Übungen in der hausinternen Bleisatzwerkstatt und kurzen Theorie-Inputs lernst du den Ursprung unserer typografischen Gestaltungslehre kennen und stellst eine Verbindung zur heutigen digitalen Praxis her.
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Allgemeinbildender Unterricht (ABU) Lernbereiche Sprache, Kommunikation und Gesellschaft
Karin Baumann
Volker Fürst

Im Mittelpunkt der Bildungsziele des allgemeinbildenden Unterrichts stehen kommunikative Sprachkompetenzen, wie sie im persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Kontext erforderlich sind. Diese Sprachkompetenzen basieren auf den neu entwickelten Grundlagen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Hinsichtlich der verschiedenen Berufe und Grundbildungen sind Schwerpunkte möglich. Der Lernbereich «Gesellschaft» umfasst acht Aspekte: Ethik, Identität und Sozialisation, Kultur, Ökologie, Politik, Recht, Technologie und Wirtschaft. Jeder Aspekt entspricht einem Blickwinkel, unter dem die persönliche, berufliche und gesellschaftliche Realität in den Themen des Schullehrplans bearbeitet wird. Bei der Behandlung eines Themas ergänzen sich die verschiedenen Aspekte und erlauben einen interdisziplinären Zugang aus verschiedenen Blickwinkeln. Zusätzliche Perspektiven wie Geschichte, Gender und Nachhaltigkeit erweitern diesen Zugang.
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Fotoreportage: Véronique Hoegger
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Infografik
Tom Menzi
Jens-Peter Volk

Wie können Informationen über ein bestimmtes Thema mittels einer Kombination von Schrift, Bild und/oder Zeichnung übersichtlich und verständlich vermittelt werden? Was macht eine Infografik aus? Welche Wissensarten eigenen sich dafür?

Wir sichten sowohl historische als auch aktuelle Infografiken und beschäftigen uns mit unterschiedlichen Formen der Erkenntnisvisualisierung. Wir besuchen die Infografikabteilung einer Tageszeitung, erfahren, wie dort gearbeitet wird und welche Produktionsbedingungen gelten. Mit selbstständig recherchierten Themen entwickelst und entwirfst du eine Infografikfamilie und präsentierst sie anschliessend.
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Illustrator, Siebdruck
Heidi Würgler
Yves Sablonier

Illustrator ist ein wichtiges Basis-Computerprogramm in der grafischen Arbeit. Dessen Beherrschung gehört zum unverzichtbaren Instrumentarium jedes Gestalters und jeder Gestalterin.

Anhand einer vorgegebenen Aufgabe lernst du die Werkzeuge und Grundfunktionen des vektorbasierten Grafik- und Zeichenprogramms kennen und anwenden. Wir erproben die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Programms und loten damit auch dessen Grenzen aus. Die im Projekt entwickelten Designs nehmen wir als Vorlage für das nachfolgende Siebdruckprojekt. Im zweiten Teil dieses Projekts besuchen wir die Siebdruckwerkstatt der F+F und üben die verschiedenen Möglichkeiten des Überdruckens sowie einzelner Farbkombinationen. Du lernst damit die technischen Eckdaten des Verfahrens kennen und erhältst Einblicke in die Geschichte des Siebdruckens.
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Corporate Design Programm
Tom Menzi
Videostill aus 'Karl Gerstner‘, Melanie Hofmann, Zürich

Du entwickelst ein kleines Corporate Design Programm, das in seiner Gesamtheit einen Kunden merkbar visuell identifiziert. Du interpretierst Briefings und leitest wichtige Ziele ab. Im Entwurfsprozess lotest du medienspezfische Eigenschaften digitaler wie analoger Formate aus und lernst den Einzelfall hinsichtlich des Ganzen zu variieren. Abschliessend fasst du deine Gestaltungsregeln in einem Styleguide zusammen und machst sie für Andere zugänglich.
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Computer/Arbeitsplatz
Jens-Peter Volk
Arbeit: Felix Helbling

Als zukünftige Grafiker:in ist der Computer dein wichtigstes Arbeitsinstrument. In diesem Projekt lernst du sowohl die Hardware (Computer, Speicher und Peripheriegeräte) als auch Software (CS-Programme, Schriftenprogramme, Druckertreiber) kennen. Wir geben dir ausserdem Inputs zur Bildschirmauflösung, zu Speicherkapazitäten, der Kompatibilität und zu professionellen Grafik-Programmen.
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Papier und Bindetechniken
Heidi Würgler

Wesentlich für den Charakter einer Publikation ist das Papier. Du erhältst Einblicke in die Musterkollektionen der Papierlieferanten und tauschst dich mit deren Vertreter:innen über Trends, Neuigkeiten und Bestellkonditionen aus.

In diesem Projekt experimentierst du mit verschiedenen Falz- und Bindetechniken und lernst sie gezielt als choreografisches Mittel einzusetzen. Das vermittelte Wissen und deine neu erworbenen praktischen Erfahrungen fliessen in die Erstellung von selbst gebundenen Broschüren und Skizzenbüchern ein.
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ÜK 1, ÜK 2, ÜK 3
Nina Ruppen
Roman Häfliger
Franziska Widmer
Tom Menzi
Heidi Würgler
Philipp Aebischer

Die drei überbetrieblichen Kurse sind teilweise bereits bestehenden Projekten angegliedert oder ergänzen diese mittels praxisbezogenen Auseinandersetzungen zu bestimmten Themenkreisen und werden mit einem Test abgeschlossen. Die Basis für diese obligatorischen Kurse bilden rechtliche Grundlagen und die verbindlich definierten Leistungsziele gemäss Bildungsplan.

ÜK 1    Computer: Adobe InDesign, Illustrator, Photoshop
ÜK 2    Produktionstechniken, Print und Screen
ÜK 3    Idee und Konzept: Kreativitätstechniken
 
Werkschau
18.00–21.00 Uhr
F+F Schule für Kunst & Design, in den Räumen der Fachklasse Grafik EFZ/BM
Flurstrasse 95, 8047 Zürich, 1. Stock
Ein dichtes Schuljahr ist schon bald vorbei. Um einen Einblick in das umfangreiche Schaffen unserer Lernenden zu ermöglichen, laden wir zur Werkschau der Arbeiten des 1. und 2. Ausbildungsjahres der Fachklasse Grafik EFZ/BM ein.
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Illustration
Nadine Spengler

Ergründe das Verhältnis von Bild und Wort anhand eigenem zeichnerischem Erzählen zu einem vorgegebnen Text. Du kannst mit verschiedenen Illustrationsstilen experimentieren und lernst dabei Arbeiten von Illustrator:innen kennen.

Du entwickelst eine eigene Bildsprache und zeichnest auf dieser Grundlage Figuren und Bildwelten. Ausgehend von einem Text setzt du deine Figuren und Bildwelten dramaturgisch um. Es entsteht eine Bildabfolge oder eine Bildergeschichte. Den Text flechtest du als gestalterisch eigensinnigen Akzent ein. Mit deiner Arbeit untersuchst du die Wechselwirkung von Bild und Text.