Christoph Lang

Christoph Lang

Rektor

*1971, Lehrerausbildung, Studium der Theaterwissenschaften, Szenografie, Architekturgeschichte und -theorie. 1999–2011 künstlerische und kuratorische Projekte mit value. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFCAR. 2009–15 Dozent am Master Kunst an der Hochschule Luzern und Forscher in der Forschungsgruppe Kunst, Design & Öffentlichkeit. Gastdozenturen in den Feldern Kunst, Kunstvermittlung und Architektur. Von 2023–25 im Vorstand der Swiss Design Schools. Von 2015 bis September 2026 Rektor der F+F.

Fazit zum F+F-Festival
F+F Festival, Bettina Diel, 2021
Das Festival zum 50-jährigen Bestehen der F+F Schule für Kunst und Design im Migros Museum für Gegenwartskunst war in dieser Form auch für Rektor Christoph Lang, Projektleiter ff1971, Michael Hiltbrunner und eine Arbeitsgruppe bestehend aus Geraldine Tedder, Daniel Hauser, Sabine Hagmann und Tasnim Baghdadi eine Art Novum. Die anhaltende Corona-Pandemie machte den Anlass zum Thema «Radical Education» in organisatorischer Hinsicht zwar nicht gerade zum Kinderspiel, Rektor Lang gibt sich nach zwei Festivaltagen aber dennoch sehr zufrieden: «Es war fantastisch zu sehen, wie sich die Leute vermischt haben – alte und junge Leute, Menschen, die wir noch nicht kannten. Der Austausch in einem vollen Raum war sehr toll.» Vor allem das Pecha Kucha, in dem ehemalige Dozierende wie Monika Dillier, Peter Jenny, Mélanie Moser oder Mike Hentz und Schüler:innen der F+F in 20 Bildern à 20 Sekunden einen Kurzvortrag hielten, sorgte bei Lang für Begeisterung: «Das war sehr interessant. Dass wir auch einen YouTube-Stream davon gemacht haben, finde ich grossartig. Das Video wird auch jetzt noch oft angeklickt.»

Bezüglich des Zeitpunkts gibt sich Lang selbstkritisch – auch, wenn die Festivalleitung einige Faktoren wie z.B. die Zertifikats-Pflicht nicht beeinflussen konnte. Ausserdem sei der Semesterstart an den Hochschulen in dieselbe Woche gefallen – «das war nicht optimal». Aber: «Einen Teil des Semesters als Festival zu begreifen und öffentlich zu machen, fände ich eine reizvolle Form». Die nächste Chance dazu ergibt sich mit dem «Grand Hotel F+F» bereits im Juli 2022. 

Nicht nur beim F+F-Rektor, auch beim Publikum waren die Reaktionen auf das F+F-Festival durchwegs positiv, sogar wenn viele Gäste aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei sein konnten: «Von ihnen wurde grosses Interesse an den Themen formuliert», fasst Lang zusammen.

Ähnlich sieht es Projektleiter Hiltbrunner: «Es war grossartig, zu sehen, dass die verschiedenen Generationen dieser Schule und auch andere Interessierte zusammenkommen und die heutige Situation mit dem alten Archiv verhandeln können.» Selbst wenn der Ansturm auf das Festival am Freitag erst gegen den Abend zunahm, ist Hiltbrunner von den vielen Workshops, Vorträgen und Spaziergängen mehr als angetan: «Man möchte, dass so etwas wieder stattfindet – und das nicht unbedingt nur im Museum, sondern auch an unserer Schule oder sonst wo. Seien es extreme Beispiele wie die Klausur [von Mike Hentz] oder Diskussionen mit dem Künstlerinnen-Kollektiv Justament: Das macht Lust auf mehr!»

Text: Laszlo Schneider
Christoph Lang, Bild: Silas Zindel
Presse
Mein Wochenende mit Christoph Lang
Medienartikel
23.07.2022
Wo verbringt der F+F-Rektor am liebsten seine Wochenenden? Was kocht er an den freien Tagen und – schaut er den «Tatort»? Rund um das nachgeholte Jubliäumsfest, das am 23. Juli 2022 an der Flurstrasse stattfand, hat Lena Kesseli vom Zürcher Tages-Anzeiger ein Interview unter der Rubrik «Mein Wochenende» mit Christoph Lang geführt. Darin gibt der 51-Jährige Einblicke in seine Wochenend-Rituale – wer wusste bis anhin, dass Langs liebste Eierspeise Masala-Omlette ist und das er schöne Menschen und Espresso im «La Stanza» mag? Das komplette Interview ist hier oder im angehängten PDF nachzulesen. 
Wohnatelier am Kochpark, Foto: Christoph Lang
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Atelierstipendium für Zürcher Künstler:innen an der F+F
Mitte Januar 2027 bis Mitte Dezember 2027
F+F Schule für Kunst und Design
Im Rahmen der Kunststipendien der Stadt Zürich vergeben wir gemeinsam mit dem Ressort Bildende Kunst einen einjährigen Aufenthalt in einem grosszügigen Wohnatelier im Hauptgebäude der F+F Schule für Kunst und Design. Neben Atelier und Wohnraum wird ein monatlicher Beitrag von CHF 1’000.– an die Lebenshaltungskosten ausgerichtet.

Das Stipendium richtet sich an Künstler:innen der Stadt Zürich, die in Zürich arbeiten möchten und gleichzeitig eine inspirierende, professionelle Umgebung zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Praxis suchen. Es bietet eine hervorragende Möglichkeit zur kontinuierlichen, fokussierten Produktion innerhalb der Stadt, ohne den sozialen oder beruflichen Kontext verlassen zu müssen.

Hier gehts zur Ausschreibung!

Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Vorkurs/Propädeutikum 2022
Vernissage
11.05.2022
Ausstellung
12.–19.05.2022
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor

18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten
12.–19. Mai 2022, 10.00–18.00 Uhr
Schüler:innen sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft

Arbeiten aus dem Schuljahr 2021/22 von:
Lili Beck, Darya Behbudova, Sarah Chamney, Celine Denat, Lya Sol Diesmeier, Noe Dovalo, Anouk Franken, Yannik Frost, Irina Ganarin, Camilo Geiger, Lynn Germiquet, Luna Hefti, Selin Hemmi, Darian Henny, Janik Homann, A.J. Hope, Valentino Joe Jacobi, Sasha Kasser, Stella Kathe, Sandra Keller, Lara Kordic, Anna Kozma, Lirak Krasniqi, Jeanne La Belle, Leonie Linsbichler, Anastasija Lukic, Mahamed Ahmed Mahamud, Flurin Meier, Lauryn Menguele, Xenia Mühlbauer, Okwany Omollo, Liwai Otto, Seline Pfirter, Giulia Picciati, Sophia Pichler, Thaïs Richterich, Leo Ruckstuhl, Leonie Schneiter, Tara Selçuk, Jana Soyka, Lúa Stapfer, Vincent Sze-Petrakis, Linn Vogel, Vivien Alexandra Winiger, Delia Yannikis

Facebook-Event

Heike Munder, Foto: Gian Marco Castelberg
Presse
Heike Munder wird neue Rektorin an der F+F Schule für Kunst und Design
01.07.2026

Heike Munder (*1969, Stuttgart) wird neue Rektorin der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. Die langjährige Direktorin und Kuratorin des Migros Museums für Gegenwartskunst in Zürich (2001–2023) wurde über eine öffentliche Ausschreibung ausgewählt. Eine Findungskommission begleitete das Verfahren. Im Gegensatz zur Zürcher Hochschule der Künste braucht es für die F+F, die 1971 aus einer Abspaltung von der Zürcher Kunstgewerbeschule entstand, keine Matura und es werden keine ECTS-Punkte gesammelt. Das Angebot umfasst neben gestalterischen Vorkursen und beruflichen Grundbildungen auch höhere Berufsbildungen, gestalterische Weiterbildungen und Jugendferienkurse. Heike Munder tritt ihre Stelle im Oktober 2026 an. Sie folgt auf Christoph Lang, der nach elf Jahren den Stab weitergibt.

Tatjana Hartmann, fucking good art, Diplomarbeit 2022, Foto: Randy Graf
F+F Förderpreis 2022
Tatjana Hartmann & Luischa Berlin, Studiengang Kunst HF

Die diesjährige Diplomausstellung der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign, und Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design trägt den Titel «Kunst fürs Leben!» und macht deutlich, dass die Zeiten von pandemiebedingter Innerlichkeit sowie von «l’art pour l’art» definitiv vorbei sind.
 
Der Förderpreis der F+F wird im Rahmen der Diplomfeier verliehen. Nominiert werden die Werke von den jeweiligen Studiengangsleitungen. Zwei Projekte, die formal sehr unterschiedlich sind, haben die Jury dieses Jahr gleichermassen und besonders begeistert. Deswegen hat die Jury beschlossen, dem Vorschlag des Rektors Christoph Lang zu folgen, die Preissumme zu verdoppeln und dieses Jahr zwei Förderpreise  zu verleihen.
 
Beide Arbeiten stammen aus dem Studiengang Kunst. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis 2022 der F+F wurden: Denis Savi und Tatjana Hartmann & Luischa Berlin. Der Förderpreis soll eine Ermutigung für die beiden Diplomand:innen sein, ihren eingeschlagenen Weg weiterzugehen und eine Bestätigung dafür, dass die Richtung stimmt.
 
Tatjana Hartmann & Luischa Berlin untergräbt in der Performance fucking good art (2022) jegliche Erwartungen an ihre Person und an ihre Kunst. In einem multimedialen Setting führt sie alle, die ihrer «Arbeitspräsentation» beiwohnen, auf ein Terrain der (Un-)Gewissheit. Sie spielt mit Vorurteilen und Verurteilungen, um diese Klischees im Handumdrehen als solche zu entlarven. fucking good art (2022) ist ein bissiger Kommentar gegenüber schubladisierendem Denken und Handeln sowie eine radikale Forderung nach künstlerischer und körperlicher Freiheit und Respekt und wird an der Vernissage für das Publikum öffentlich performt. 
 
Der Förderpreis der F+F wird seit 2017 verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Mit dem Förderpreis wird ein Diplomprojekt ausgezeichnet, das besonders überzeugend und vielversprechend ist. Der Jury gehört jeweils eine delegierte Person des Stiftungsrates an, der Rektor sowie der oder die Diplomkurator:in. Dieses Jahr bestand die Jury aus Sarah Merten, Christoph Lang und Rolf Staub. 
Grand Tour of Switzerland, David-Scholl, Diplomarbeit 2023
Presse
Diplomausstellung 2023 – HAPPILY EVER AFTER
Medienmitteilung
01.05.2023
Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigt die Arbeiten von insgesamt 33 Absolvent:innen und markiert damit den Abschluss einer intensiven Studienzeit. Ende gut, alles gut?

In einer von unzähligen Krisen gezeichneten Welt scheint uns langsam bewusst zu sein, dass jenes Happy End, von dem wir zu träumen gelernt haben, sich vielleicht nie verwirklichen wird. Dennoch vermittelt uns die kapitalistische Weltlogik eine Vorstellung des ultimativen Glücks, für das wir allerdings selbst verantwortlich sind. Zum Greifen nah und doch so fern. Diesem Weg des «Glücks» jedoch bewusst zu entgehen, scheint sinnlos – denn wer möchte schon traurig sein?

Nicht ohne Ironie ist «Happily Ever After» ein ungewisser, doch optimistischer Blick in die Zukunft der Diplomierenden und zugleich eine Momentaufnahme ihres umfassenden Arbeitsprozesses: Sie stellen sich (selbst-)kritischen Fragen, verorten sich in ihrer eigenen Realität genauso wie in wunderbaren Wunschwelten. Es ist Zeit, gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen, um mit den Herausforderungen der Welt zu leben, in Beziehung zu anderen zu stehen und neue gestaltlose Formen des Glücks zu erträumen.

Die HF-Diplomausstellung wird von Marlene Bürgi kuratiert und findet vom 1. bis am 11. Juni 2023 in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage​​​​​​: Mittwoch, 31. Mai 2023 Performances:
  • 19.00 Uhr: Time to Plant von Karoline Zepter
  • 19.15 Uhr: Die Anderen sind n(ich)t von Chiara Siciliano
  • 19.30 Uhr: ARE YOU QUALIFIED? von Caroline Alexandra Stadelmann
Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Ausstellungen
Diplomausstellung Studiengänge HF 2024
Vernissage
Mi. 29.05.2024, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
30.05.–09.06.2024
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Bassma El Adisey, Kurator:in
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Veranstaltung
Mittwoch, 5. Juni 2024, 18.00 Uhr
It’s my party and I’ll cry if I want to
Round Table Diskussion zum Umgang mit Arbeitsmaterial in den unterschiedlichen Disziplinen

Öffnungszeiten Ausstellung: Mo.–Fr. 12.00–20.00 Uhr, Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
                                          
Studiengang Film HF:
  • Ianic Côrtes Santos
  • Markus Grütter
  • Valerio Alexander Johler
  • Shiv Mehta
  • Anita Moresi
  • Brigitt Sonderegger
  • Samuel Waltz
Studiengang Fotografie HF:
  • Jana Aeschbacher
  • Frank Brüderli
  • Santiago Barco
  • Fabienne Gantenbein
  • Céline Müller
  • Ariana Suppiger
  • Rahel Zuber
Studiengang Kunst HF:
  • Lisa Hegner
  • Noah Joel Huber
  • Kerstin Wittenberg
Studiengang Modedesign HF:
  • Shadei Blum
  • Patricia Crivelli
  • Meredith Keller
  • Christine Leimbacher
  • Ronya Peter
  • Marino Pranjic
  • Julia Schlenker
  • Kai Manuel Simon
  • Ismael Stutz
  • Chen Wild
Fashion Show Modedesign HF:
Fr. 07.06.2024, Show um 17.30 und 20.00 Uhr

Choreografie, Produktion & Casting: 
Yannick Aellen von Mode Suisse
Leerer Galerieraum im Löwenbräu, Foto: Christoph Lang, 2018
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
The Art Student as Curator
Vernissage
Mi. 04.04.2018
Ausstellung
05.04.–26.04.2018
Löwenbräu, Zürich
Jetzt wird's Ernst: während eines Workshops im Studiengang Kunst HF werden Studierende zu Kurator_innen. Und zwar nicht unter Laborbedingungen, sondern in echt. Angeleitet von der Künstlerin Clare Goodwin lernen sie während mehrerer Wochen alle Etappen des Kuratierens kennen: Produktion, Auswahl, Zusammenstellung von Kunstwerken, Transport und Versicherung, Sponsoring und die Einrichtung in einem Ausstellungsraum – bis zur Begegnung mit dem Publikum.

Die Studierenden erstellen dabei auch selbst Werke und können, dank großzügiger Bereitstellung der ehemaligen Räume der Galerie Eva Presenhuber im Löwenbräu, sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontieren, sie auf fast 600 Quadratmetern zu präsentieren. Der Workshop startet Anfang März. Danach erlaubt eine erste Zusammenarbeit mit der französischen Partner-Hochschule, der École supérieure d'art de Clermont Métropole (esacm), auch die wichtigen Schritte der Postproduktion kennen zu lernen.

Unter dem Titel (frei nach dem von unserem Autor Daniel Morgenthaler veranstalteten Zyklus zur Kunstkritik) wird unser Autor J. Emil Sennewald die Studierenden in die Grundlagen der Kunstkritik einführen. Resultat wird ein von diesen in Reaktion auf die Ausstellungserfahrung verfasster Text sein, der im Juni-Heft des Kunstbulletin erscheinen soll. J. Emil Sennewald lehrt Philosophie an der esacm und wird einige französische Studierende mit nach Zürich bringen. Clare Goodwin reist im Gegenzug Anfang Mai mit einigen Studierenden der F+F nach Clermont-Ferrand, um dort an einem Ausstellungsprojekt der esacm mitzuwirken.
Redaktion & Inhalt
F+F Schulleitung, Dozierende, Studierende sowie Autor:innen gemäss Bildlegenden.

Projektleitung/Redaktion: Iris Delruby Ruprecht (Leitung Kommunikation) mit Beiträgen der Bereichsleitungen: Ivan Becerro, Jasmine Colombo, Alexandra D'Incau, Gökçe Ergöer, Jeannine Herrmann, Daniel Hertli, Christoph Lang, Marc Latzel, Urs Lindauer, Nicole Schmidt, Heiner Wiedemann, Latefa Wiersch, Franziska Widmer, Sarah Widmer.
Diplomausstellung Studiengänge HF 2025
Vernissage
Mi. 28.05.2025, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
29.05.–09.06.2025
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Yasmin Afschar, Kuratorin
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Vernissage
Mittwoch, 28. Mai 2025, 18.00–21.00 Uhr

Öffnungszeiten
Mo.–Fr. 12.00–20.00, Sa./So. 12.00–18.00 Uhr

Öffentlicher Rundgang
mit der Kuratorin Yasmin Afschar
Sonntag, 1. Juni 2025, 11.00 Uhr

Fashion Show
Freitag, 6. Juni 2025, 17.30, 19.00 und 20.30 Uhr

Studiengang Film HF
  • Ursula Engel
  • Noah Hinder
  • Elena Morena Weber
Studiengang Kunst HF
  • Jolanda Gerber
  • Ulyana Hukasova
  • Ronja Nora
  • Valentin Rupp
  • Luis Schmidlin
  • Raphael Sigel
Studiengang Modedesign HF
  • Catherine Hügi
  • Kathy Jeilyn Matos
  • Xenia Mühlbauer
  • Noemi Nueñz
Studiengang Visuelle Gestaltung HF
  • Elias Beck
  • Marc Carigiet
  • Maurice Filliol
  • Nina Gertsch
  • Deike Staikov
  • Tobias Strebel
  • Jezica Anne Styger
  • Emma Caroline Willimann
ad abstactum. Eine transdisziplinäre Forschung, Karin Venosta, Diplomarbeit 2022
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Diplomausstellung 2022 – Kunst fürs Leben!
Medienmitteilung
09.05.2022
Die diesjährige Diplomausstellung der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design macht deutlich, dass die Zeiten von pandemiebedingter Innerlichkeit sowie von «l’art pour l’art» definitiv vorbei sind.

Stattdessen nehmen die Arbeiten der 22 Diplomand:innen das Leben in seiner vollen Bandbreite ins Visier. In den ausgestellten Arbeiten werden identitäts- und migrationspolitische Themen ebenso verhandelt, wie die Frage danach, wie sich ein (un-)aufgeregter Alltag unter bestimmten Bestimmungen wie die freiwillige oder unfreiwillige Wahl des Lebensorts, einer Krankheit oder selbst- und fremdauferlegten Einschränkungen gestaltet.

Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in der medial vielfältigen Ausstellung gleichermassen vertreten. So liegen beinahe allen Diplomarbeiten letztlich brisante gesellschaftliche Themen und multiple Perspektiven zu Grunde.

Die Ausstellung findet vom 2. bis am 12. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage: Mittwoch, 1. Juni 2022, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Sarah Merten, Kuratorin um 18.30 Uhr. Performance fucking good art (2022) von Tatjana Hartmann & Luischa Berlin um 19.30 Uhr im Raum: F89-E03, Erdgeschoss.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht oder Laszlo Schneider und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Value, Christoph Lang, Stephan Meylan, 2004
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kantonale Werkschau 2004
Vernissage
Do. 07.10.2004, 18.00 Uhr
Ausstellung
08.10.–13.10.2004, von 12.00–17.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich zeigt dieses Jahr zum ersten Mal ihre Auswahl der Bewerber und Bewerbinnen um die Werkbeiträge für Bildende Kunst an der F+F. 

Rund 40 Künstler und KünsterInnen stellen ihre Arbeiten im Erdgeschoss an der Flurstrasse aus. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich.
Presse
Social Sculpture Award 2021
Medienmitteilung
30.06.2021
1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte. Über 40 Jahre danach erhält die unabhängige Kunstschule den Social Sculpture Award, der im Andenken an den bedeutenden Künstler seit drei Jahren verliehen wird. 

Die F+F freut sich bekannt zu geben, dass die F+F Schule für Kunst und Design den Social Sculpture Award 2021 zugesprochen erhalten hat. 

Mit der Auszeichnung fördert die Social Sculpture Corporation (SSC) «die Idee der Sozialen Skulptur, die eine gesellschaftliche Transformation zu mehr sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung, gelingender Kooperation und Teilhabe zum Ziel hat.» Die Jury würdigt «den Einsatz der F+F, sich dem verantwortungsvollen Prozess der künstlerischen Ausbildung junger Menschen immer wieder neu zu stellen». Die Preise werden 2021 an fünf Einzelpersonen und Projekte verliehen, «die aktiv an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken.».

Die Auszeichnungen werden den Preisträger*innen am 22. August 2021 in Düsseldorf überreicht. Die Jury des SSC Award besteht aus Dr. Susanne Anna (Leiterin Stadtmuseum Düsseldorf), Prof. Dr. Walter Kugler (Ausstellungskurator und ehem. Leiter Rudolf Steiner Archiv, Dornach), Prof. Katharina Sieverding (Künstlerin, Fotografin, Düsseldorf), Johannes Stüttgen (Künstler, Düsseldorf), Prof. Till Velten (Künstler, Zürich).

Der Social Sculpture Award ist eine Initiative der Social Sculpture Corporation zur Verbreitung der Plastischen Theorie von Joseph Beuys. Der Preis verweist auf die grosse Bedeutung der sozialen Plastik für die Menschheit, deren Verwirklichung als Aufgabe immer noch aussteht. Ausgezeichnet werden Initiativen und Einzelpersonen, die vorbildlich an einer Transformation der Gesellschaft zu mehr Teilhabe, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit mitwirken. 

Preisträger*innen sind: Konstantin Adamopoulos, Hürth, für seine Verdienste auf dem Gebiet der sozialen Plastik, insbesondere seinen grossen Einsatz für das Brombacher Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI, sowie die mit ihrer gesellschaftlichen Arbeit herausragenden Projekte:  2021 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Joseph Beuys. Die Ehrung in diesem Jubiläumsjahr ist daher etwas ganz Besonderes. Sein gesellschaftspolitisches Engagement ging weit über seine berühmte Zeit als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie hinaus. So gehörte er zu den Gründern der Grünen Partei Deutschlands. Die Gründergeneration der F+F pflegte Anfang der 1970er-Jahre einen vitalen Austausch mit der deutschen Kunstszene und Besuche von Studierenden und Dozierenden in Düsseldorf und an der Documenta 5 sind verbürgt. 1979 bestätigte Joseph Beuys in einem Empfehlungsschreiben, dass er die F+F Schule für eine förderungswürdige Institution erachte.

Die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich besteht als unabhängige Schule seit 50 Jahren. Sie entstand 1971 aus der Abspaltung der progressiven Kunstklasse «Form & Farbe» von der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich. Sie wurde als «F+F Schule für experimentelle Gestaltung» von Dozierenden und Studierenden gemeinsam gegründet. Über viele Jahre als Verein organisiert ist sie heute eine nicht-gewinnorientierte Stiftung.

In den letzten Jahrzehnten wurde das Ausbildungsangebot über die Kunstausbildung hinaus in Richtung Gestaltung erweitert: inzwischen ist die F+F mit fünf HF-Studiengängen, zwei EFZ-Fachklassen (Fotografie und Grafik), den Vorkursen und dem umfassenden Kursangebot die grösste Kunst- und Gestaltungsschule dieser Art in der Schweiz. Bis heute ist die F+F ein Labor des Design- und Kunstschaffens geblieben, das im Wesentlichen von seinem grossen und dynamischen Dozierenden-Netzwerk lebt. Öffentliche Anlässe wie Ausstellungen, Projektpräsentationen und Vorträge machen die F+F zu einem Treffpunkt der Zürcher Kunst- und Gestaltungsszene.

Die Stadt Zürich, die Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein unterstützen die F+F durch Subventionen; Stiftungen und Private leisten Zuwendungen für den Stipendienfonds und das Stipendium Welcome für Geflüchtete. 

Christoph Lang, Rektor der F+F
Mo Diener, Grind, 1990, Performance, Kornhausbrücke Zürich, Kollaboration mit Michael Elber u.a., Foto: Heinz Dolderer, Archiv Mo Diener
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Ausstellung – Mo Diener «Hologramm»
Vernissage
Fr. 28.08.2026, 19.00 Uhr
Ausstellung
29.08.–13.12.2026
Rehmann-Museum, Schimelrych 12, 5080 Laufenburg
Das Rehmann-Museum zeigt vom 29. August bis 13. Dezember 2026 die umfassende Werkschau Hologramm der Zürcher F+F Alumni Mo Diener. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens. Begleitend erscheint eine umfassende zweisprachige Monografie bei Scheidegger & Spiess. 

Zur Vernissage sprechen Simona Brizzi (Nationalrätin Aargau) und Christoph Lang (Rektor F+F Schule für Kunst und Design). Einführung durch den Kurator Michael Hiltbrunner (Rehmann-Museum). Im Anschluss sind alle Gäste zum Apéro eingeladen.
Ich will alles und zwar jetzt!, Diplomarbeit von Julia Schlenker, 2024, Foto: Angelika Annen
F+F Förderpreis 2024
Julia Schlenker, Studiengang Modedesign HF
Der diesjährige F+F Förderpreis geht an Julia Schlenker, Absolventin im Studiengang Modedesign. Sie überzeugt die Jury mit ihrer Diplomarbeit Ich will alles und zwar jetzt! und ihrer Kollektion aus fünf Looks, in denen Eleganz und Trash zusammenwirken, um das altbekannte Diktum «Kleider machen Leute» auf den Kopf zu stellen.

Da gibt es zum Beispiel ein Täschchen, braun, haarig, kugelrund. Die Plüschtierästhetik weckt Assoziationen an mindestens vier andere Luxuslabels, die so ein Stück im Angebot haben könnten. Es könnte deshalb für eine Nachahmung gehalten werden, würde der Blick nicht an der Leine hängen bleiben, die dort runterbaumelt. Und dann fällt der flauschige Haarball zu Boden und das Model schleift ihn hinter sich her und wir fragen uns, ob dieses Cape aus zwei mit buntem und gepresstem Textilkonfetti befüllten Kissen und gold-glänzenden Sicherheitsnadeln demnächst in der Oper oder doch eher beim Feierabendbier vor dem Späti um die Ecke zu sehen sein wird.

Das offensichtliche Zitieren einer Markenästhetik soll beim Betrachten ersichtlich werden und einem ein Schmunzeln entlocken, weil jeder Verweis so pointiert platziert ist, dass dahinter eine Kritik spürbar wird. Eine Kritik, die dem «anything goes» der Warenlogik eine Nachhaltigkeit abringt, in der wir Stilbewusstsein und Trend wieder voneinander trennen.

Viele Marken zitieren andere Marken oder sich selbst; Julia Schlenker aber beweist mit ihrem Diplomprojekt, dass Zitate Charme und Eigenheit besitzen müssen, dass sie durchdacht werden wollen und dass daraus eine Schönheit entsteht, die uns vorgefertigte Ideale überdenken lässt. Ein «Too much», das gewollt ist, das verunsichert und das uns zwingt, die Lesbarkeit der dargebotenen Symbole auch als Ausdruck unserer schnelllebigen Zeit zu verstehen. 

Wir gratulieren Julia Schlenker zu dieser Arbeit und möchten gleichzeitig die herausragende Qualität der Arbeiten des gesamten Studiengangs Mode hervorheben. Zu bewundern sind dabei nicht die Leistungen von Einzelpositionen wie beispielsweise Patricia Crivelli, deren Diplomkollektion Raw Perspectives ebenfalls herausragte.

Mehr noch erkannte die Jury, dass sich die Modeabsolvent:innen gegenseitig zu Höchstleistungen angespornt haben und die Entscheidung der Vergabe nur einer Förderauszeichnung in diesem Jahr äusserst schwerfiel. Wir bedanken uns für so viel Kollegialität und gegenseitige Wertschätzung von Arbeit, Zeit und Hingabe, die wir als Grundlage für den Wissenstransfer an der F+F hochschätzen. 

Der Förderpreis der F+F wird seit 2017 verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Die Auszeichnung soll die Preisträger:innen darin bestärken ihr Projekt weiterzuverfolgen und den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. In diesem Jahr setzt sich die Jury aus dem F+F-Rektor Christoph Lang, dem Stiftungsratsmitglied Zuzana Ponicanova, und der Kuratorin der diesjährigen Diplomausstellung, Bassma El Adisey, zusammen.
Jahresbericht 2020/21
Im Jahresbericht der F+F zum Schuljahr 2020/21 blicken der Stiftungsratspräsident Rolf Staub und Rektor Christoph Lang ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Jahresbericht steht hier zum Download bereit.
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Gestalterischer Vorkurs 2026
Vernissage
Mi. 06.05. 2025, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
07.–12.05.2026
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Vernissage 
Mittwoch, 6. Mai 2026, 18.00–21.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, im Erdgeschoss

Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Alexandra D’Incau, Leiterin Vorkurs
18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten Ausstellung
Donnerstag–Dienstag, 7.–12. Mai 2026, 12.00–17.00 Uhr
Die Ausstellung ist auch am Wochenende geöffnet

Arbeiten aus dem Schuljahr 2025/26 von: Alba Alampi, Fiona Auf der Mauer, Shirin Blatter, Matteo Böck, Jara Brügger, Leonie Brühlmann, Benjamin Busch, Linda Carigiet, Ella Dierbach, Anaïs Grieder, Mina Gubler, Benjamin Hagmann, Yannick Hobbins, Isa Kindlimann, Hayden Kiser, Joaquín Krebs, Elin Lefèvre, Jana Marti, Louisa Menke, June Mittelholzer, Laura Müller, Paul Müller, Nina Pavlovic, Eva-Luna Pazin, Mathieu Preuss, Vanessa Primisser, Fynn Reichlin, Elly Richei, Serena Russo, Nia Sadiq, Gabriel Schnipp, Felix Schönthier, Karina Sener, Luna Senn, Leeloo Stellrecht, Sophie Strehlau, Atlas Turner, Lea Uchtenhagen, Aidan Wyman
Bild: Unsplash
Presse
So gelingt das perfekte Foto
Medienartikel
22.01.2018
Fotos lösen Emotionen aus und wecken unsere Aufmerksamkeit. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Filmtechnik das Phänomen Foto ablösen würde, doch dem war nicht so. Auch heute noch spielt die Fotografie weiterhin eine zentrale Rolle und zieht viele Menschen in ihren Bann.

Doch was macht die Faszination aus? Für Christoph Lang, Rektor der Schule für Kunst und Design F+F, ist dies klar: «Die Welt ist nicht erst seit der Digitalisierung visuell. Bilder zirkulieren heute in bisher unbekanntem Ausmass. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach Bildkompetenz und nach einer eigenen, unverwechselbaren Bildsprache.» Gianin Rageth, Kursleiter bei der Digicomp Academy AG, ergänzt: «Beim Fotografieren setze ich das, was ich sehe, in ein Bild um. Es braucht die richtige Tageszeit, das entsprechende Licht und die richtige Perspektive, aus der ich schliesslich auf den Auslöser drücke. Diese Kombination macht für mich die Faszination aus.»

Beim Wunsch nach dem perfekten Foto gibt es mit Fotografie-Kursen Unterstützung. Vorkenntnisse für einen Grundkurs braucht es keine. «Ausser der Bereitschaft, den eigenen Horizont zu erweitern und sich in der Gruppe auszutauschen», ergänzt Christoph Lang. Aber die Zielgruppe ist völlig offen: Von Kursen für Anfänger über Kursen für Jugendliche bis zu Angeboten für Fortgeschrittene ist das ganze Spektrum vorhanden. «Alle, die gerne fotografieren und ihre Bilder verbessern möchten, sind willkommen.»

Welche Tipps gibt es sonst noch für Hobbyfotografen? Gianin Rageth meint: «Wichtig ist die richtige Position des Fotografen zum Objekt. Je nach Situation und Thema gibt es grosse Unterschiede. Das Ziel muss sein, dass man wegkommt von Automatismen hin zur entsprechenden Einstellung an der Kamera.» Und Christoph Lang ergänzt: «Trial and error und dabei den eigenen Blick schulen, das sind für mich die entscheidenden Dinge.»