Christoph Lang

Christoph Lang

Rektor

*1971, Lehrerausbildung, Studium der Theaterwissenschaften, Szenografie, Architekturgeschichte und -theorie. 1999–2011 künstlerische und kuratorische Projekte mit value. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFCAR. 2009–15 Dozent am Master Kunst an der Hochschule Luzern und Forscher in der Forschungsgruppe Kunst, Design & Öffentlichkeit. Gastdozenturen in den Feldern Kunst, Kunstvermittlung und Architektur. Von 2023–25 im Vorstand der Swiss Design Schools. Von 2015 bis September 2026 Rektor der F+F.

Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Gestalterischer Vorkurs 2026
Vernissage
Mi. 06.05. 2025, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
07.–12.05.2026
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Vernissage 
Mittwoch, 6. Mai 2026, 18.00–21.00 Uhr
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, im Erdgeschoss

Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Alexandra D’Incau, Leiterin Vorkurs
18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten Ausstellung
Donnerstag–Dienstag, 7.–12. Mai 2026, 12.00–17.00 Uhr
Die Ausstellung ist auch am Wochenende geöffnet

Arbeiten aus dem Schuljahr 2025/26 von: Alba Alampi, Fiona Auf der Mauer, Shirin Blatter, Matteo Böck, Jara Brügger, Leonie Brühlmann, Benjamin Busch, Linda Carigiet, Ella Dierbach, Anaïs Grieder, Mina Gubler, Benjamin Hagmann, Yannick Hobbins, Isa Kindlimann, Hayden Kiser, Joaquín Krebs, Elin Lefèvre, Jana Marti, Louisa Menke, June Mittelholzer, Laura Müller, Paul Müller, Nina Pavlovic, Eva-Luna Pazin, Mathieu Preuss, Vanessa Primisser, Fynn Reichlin, Elly Richei, Serena Russo, Nia Sadiq, Gabriel Schnipp, Felix Schönthier, Karina Sener, Luna Senn, Leeloo Stellrecht, Sophie Strehlau, Atlas Turner, Lea Uchtenhagen, Aidan Wyman
Leerer Galerieraum im Löwenbräu, Foto: Christoph Lang, 2018
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
The Art Student as Curator
Vernissage
Mi. 04.04.2018
Ausstellung
05.04.–26.04.2018
Löwenbräu, Zürich
Jetzt wird's Ernst: während eines Workshops im Studiengang Kunst HF werden Studierende zu Kurator_innen. Und zwar nicht unter Laborbedingungen, sondern in echt. Angeleitet von der Künstlerin Clare Goodwin lernen sie während mehrerer Wochen alle Etappen des Kuratierens kennen: Produktion, Auswahl, Zusammenstellung von Kunstwerken, Transport und Versicherung, Sponsoring und die Einrichtung in einem Ausstellungsraum – bis zur Begegnung mit dem Publikum.

Die Studierenden erstellen dabei auch selbst Werke und können, dank großzügiger Bereitstellung der ehemaligen Räume der Galerie Eva Presenhuber im Löwenbräu, sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontieren, sie auf fast 600 Quadratmetern zu präsentieren. Der Workshop startet Anfang März. Danach erlaubt eine erste Zusammenarbeit mit der französischen Partner-Hochschule, der École supérieure d'art de Clermont Métropole (esacm), auch die wichtigen Schritte der Postproduktion kennen zu lernen.

Unter dem Titel (frei nach dem von unserem Autor Daniel Morgenthaler veranstalteten Zyklus zur Kunstkritik) wird unser Autor J. Emil Sennewald die Studierenden in die Grundlagen der Kunstkritik einführen. Resultat wird ein von diesen in Reaktion auf die Ausstellungserfahrung verfasster Text sein, der im Juni-Heft des Kunstbulletin erscheinen soll. J. Emil Sennewald lehrt Philosophie an der esacm und wird einige französische Studierende mit nach Zürich bringen. Clare Goodwin reist im Gegenzug Anfang Mai mit einigen Studierenden der F+F nach Clermont-Ferrand, um dort an einem Ausstellungsprojekt der esacm mitzuwirken.
Wohnatelier am Kochpark, Foto: Christoph Lang
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Atelierstipendium für Zürcher Künstler:innen an der F+F
Mitte Januar 2027 bis Mitte Dezember 2027
F+F Schule für Kunst und Design
Im Rahmen der Kunststipendien der Stadt Zürich vergeben wir gemeinsam mit dem Ressort Bildende Kunst einen einjährigen Aufenthalt in einem grosszügigen Wohnatelier im Hauptgebäude der F+F Schule für Kunst und Design. Neben Atelier und Wohnraum wird ein monatlicher Beitrag von CHF 1’000.– an die Lebenshaltungskosten ausgerichtet.

Das Stipendium richtet sich an Künstler:innen der Stadt Zürich, die in Zürich arbeiten möchten und gleichzeitig eine inspirierende, professionelle Umgebung zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Praxis suchen. Es bietet eine hervorragende Möglichkeit zur kontinuierlichen, fokussierten Produktion innerhalb der Stadt, ohne den sozialen oder beruflichen Kontext verlassen zu müssen.

Hier gehts zur Ausschreibung!

Diplomarbeit Mond/Still/Stand von Nora Ronja im Studiengang Kunst HF, 2025, Bild: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2025
Der F+F Förderpreis 2025 geht an Jael Bohm beziehungsweise Ronja Nora für das Projekt Mond/Still/Stand. Die 1996 geborene Winterthurerin ist Absolventin im Studiengang Kunst und sie überzeugt die Jury mit einer Textarbeit, die im Ausstellungsraum als Edition präsentiert wurde und sich über ein Tauschsystem in der Welt verbreitete.

Mond/Still/Stand ist ein kleines Buch, das in einer Auflage von 50 Stück produziert wurde. In dieser Textarbeit erprobt Ronja Nora Sprache als Mittel der Selbstermächtigung. Mit Kurztexten, die Datumsangaben über mehrere Jahre hinweg folgen, legt sie uns aber nicht einfach ein Tagebuch vor, sondern vielmehr Skizzen und Selbstbeobachtungen verpackt in einer eigenständigen Sprache. Grundlage der Inhalte sind Archivmaterial der Künstlerin aus den vergangenen drei Jahren – Texte, die sich mit innerem Erleben und sprachlichen Ausdrucksformen von Trauma auseinandersetzen. Diese nutzt Ronja Nora als ihr Material, wie ein:e Bildhauer:in Ton oder Stein bearbeitet, und fügt und arrangiert diese Texte zu einer überzeugenden Form.  
 
Zentral ist die Untersuchung der eigenen Sprache. Wie kann sie Leiden und Schwierigkeiten widerspiegeln, ohne auf therapeutische Begrifflichkeiten oder explizite Gewaltdarstellungen zurückzugreifen? Und wie können wir Erfahrungen, unser Leben und unsere Gefühlswelten teilen? Hier setzt die Installation im Raum an. Am Abend nach der Vernissage waren keine der 50 Bücher mehr im Raum, sondern statt ihnen Gegenstände, welche die Besucher:innen eingeladen waren, gegen das Buch zu tauschen. Ronja Nora initiierte mit ihrer Einladung einen symbolischen Akt des sich Verbindens mit der Welt. Zurück bleibt ein Archiv von Gegenständen, von denen jeder einzelne seine eigene Geschichte erzählt. Im Besitz der Künstlerin leben diese weiter und werden - so hoffen wir – weiter bearbeitet. Die Bücher hingegen haben bei den 50 Besitzer:innen ein neues Dasein und eine neue Funktion, bleiben aber über die limitierte Auflage und dem Tausch miteinander verbunden. 
 
Die Installation von Ronja Nora transformiert Sprache in eine materielle prozesshafte Form. Dies ist nicht nur ein interessanter Beitrag zur Verwendung von Text und Sprache als Mittel und Material der bildenden Kunst, sondern auch ein gelungener Vorschlag, wie von und über Intimität, über Beziehungen und sich Verbinden als Notwendigkeit unserer Zeit gesprochen werden kann. 

Wir gratulieren Jael Bohm/Ronja Nora zu dieser Arbeit und möchten sie mit dem Förderpreis bestärken, den eingeschlagenen künstlerischen Weg weiter zu verfolgen: Wir sind gespannt darauf, mehr von ihr zu sehen und zu lesen.

Die Entscheidung fiel der Jury in diesem Jahr wieder ausserordentlich schwer. Die Jury möchte daher zwei weitere Projekte speziell erwähnen, die sie überzeugend fand: Die Diplomkollektion von Kathy Jeilyn Matos SWEEP: BEING UNSEEN IS THE NEW BLACK und insbesondere deren konzeptioneller Zugang berührte die Jury gleichermassen wie der wunderbar musikalische Film von Elena Morena Weber Encore!. 

Der Förderpreis der F+F wird seit 2017 verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Die Auszeichnung soll die Preisträger:innen darin bestärken ihr Projekt weiterzuverfolgen und den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. In diesem Jahr setzt sich die Jury aus dem F+F-Rektor Christoph Lang, dem Stiftungsratspräsident Rolf Staub, und der Kuratorin der diesjährigen Diplomausstellung, Yasmine Afschar, zusammen.
Diplomausstellung
Studiengänge HF
Vernissage
Mi. 25.05.2016
18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
26.05–05.06.2016
Di.–Fr. 12.00–20.00 Uhr
Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich
EG, im Foyer
Einladung zur Vernissage und Ausstellung der Diplomausstellung der Studiengänge HF 2016:

Begrüssung, 18.30 Uhr
Christoph Lang, Rektor
Claire Hoffmann, Kuratorin

Diplomandinnen und Diplomanden:

Studiengang Bildende Kunst HF
Christine Helena Wyss-Scheffler 

Studiengang Fotografie HF 
Olivia Bertschinger 
Damian Byland 
Valentina De Pasquale 
Marina Fischer 
Jeff Lanuza 
Lara Messmer 
David Petrig 
Begüm Ürek 

Studiengang Film HF
Nora Hunziker 

Studiengang Visuelle Gestaltung HF 
Lea Grueber 
Anna-Lena Pontet 

Die F+F freut sich auf zahlreichen Besuch!
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Vorkurs/Propädeutikum 2023
Vernissage
Mi. 10.05.2023
Ausstellung
11.–16.05.2023
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Alexandra D’Incau, Leiterin Vorkurs
18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten
Do.–Di. 11.–16. Mai 2023,
10.00–17.00 Uhr
Die Ausstellung und die F+F Kantine sind auch am Wochenende geöffnet

Arbeiten aus dem Schuljahr 2022/23 von:
Elisabeth Aksan, Arwen Andenmatten, Nalina Andreossi, Lisa  Bagattini, Zoë  Blackwell, Selina Boyadjiev, Lia Eggimann, Josia Ettlin, Isabel Fernandez, Veronica Fifere, Lou Fistarol, Anna Gooss, Céline Gossweiler, Noelani Graf, Nox Shoshana Grünenfelder, Alicia Gysel, Shakira Hensch, Neo Zora Heusser, Ethan Hope, Julia Hösli, Gabriele Isepponi, Flurina Keller, Ronja Kocher, Nathania Krüsi, Noelig Le Guerer, Loe Lehmann, Xiaotian Liu, Lucy Lüscher, Nicolas Lutiger, Jesica Machacka, Ilona Marggi, Giulia Mercogliano, Samira Modenese, Zoë Müdespacher, Alessia Niederberger, Luisa Oehen, Anna Reimer, Anja Rüssli, Louise Schmid, Julia Schupp, Jenny Stäubli, Rea Streule, Lilian Sturzenegger, Leony Ta, Sonja Winkler, Lily Wirth

Facebook-Event

Filmstill: augen|blick, Anita Moresi, Brigitt Sonderegger, Samuel Waltz, Diplomfilm 2024
Presse
Diplomausstellung 2024 – ME TIME
Medienmitteilung
06.05.2024
Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der vier HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigt die Arbeiten von insgesamt 27 Absolvent:innen.

Ich geb’s auf. Ich mag mich nicht mehr beklagen, über meinen Job oder darüber, mich in irgendein Rollenbild quetschen zu müssen. Ich hab’s satt, alten Zeiten nachzutrauern, will allgemein nicht mehr einem Leben nachweinen, zu dem unmöglich zurückgekehrt werden kann. Ich möchte meine Ängste nicht ständig verbergen müssen und es nervt, dass alle mein Verhalten deuten und einordnen wollen. Es ist Zeit für ein bisschen Me Time – Zeit nur für mich. 

Die Absolvent:innen zeigen in ihrer diesjährigen Diplomschau Arbeiten, in denen sie ihren eigenen Interessen folgen konnten. Sie erzählen von der Flucht in Traumwelten, vom bewussteren Umgang mit unserer Gesundheit, unserem Selbstbild und unserer Umgebung. Manchmal auch von Problemen, zu denen es keine abschliessenden Lösungen geben muss. Die Werke verschaffen uns dadurch Raum, uns für kurze Zeit selbst zu vergessen und in der Zerstreuung vielleicht zu merken, dass Me und We im Kreativschaffen unmöglich voneinander zu trennen sind.

Diese Ausstellung ist kein Plädoyer für puren Egoismus. Auch wir wissen um unser Dasein in finsteren Zeiten. Trotzdem, oder gerade deshalb, brauchen wir Nachsichtigkeit miteinander. So kann es geschehen, dass wir in den Abschlüssen anderer unsere eigenen Neuanfänge entdecken und mit ihnen den Blick in eine heilsame Zukunft erkennen. 

Die HF-Diplomausstellung wird von Bassma El Adisey kuratiert und findet vom 30. Mai bis am 9. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage​​​​​​: Mittwoch, 29. Mai 2024, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Bassma El Adisey, Kuratorin um 18.30 Uhr 

Die F+F freut sich über Anmeldungen zum Medienrundgang um 17.00 Uhr an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Abschlussausstellung Vorkurs berufsbegleitend 2023
Vernissage
Mi. 21.06.2023
Ausstellung
22.–24.06.2023
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Efa Mühlethaler, Leiterin Weiterbildung
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Do.–Fr., 15.00–20.00, Sa. 15.00–19.00 Uhr

Absolvent:innen
  • Valentina Denz
  • Susanne Hauser Lendenmann
  • Simone Herzog
  • Jula Lutz
  • Marina Martin
  • Luana Müller
  • Maria Fernanda Ramirez
  • Irem Vatansever
  • Kathrin von Matt
  • Gabriel Wartbichler
Facebook-Event 
 
Christoph Lang
Mitteilungen
Neuer Rektor der F+F
01.06.2015
Christoph Lang, geboren 1971, hat nach einer Erstausbildung zum Primarlehrer Szenografie in Zürich und London studiert. Nach dem Masterabschluss absolvierte er den MAS in Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich. Seine breiten Berufserfahrungen umfassen den Theater- und Kunstbereich sowie das Ausstellungswesen. Als Projektleiter war er in der Kunstforschung tätig, sowohl am Institut für Gegenwartskunst der ZHdK wie auch an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Als Dozent unterrichtete er bis anhin hauptamtlich im Master Kunst an der Hochschule Luzern und hatte in den letzten Jahren verschiedene Gastdozenturen an Schweizer Fachhochschulen inne.

Die Wahl des neuen Rektors erfolgte statutengemäss durch den Stiftungsrat nach einer öffentlichen Stellenausschreibung. Im Stiftungsrat der F+F haben unter anderem Vertreter der Studentenschaft, der Dozentenschaft sowie der Stadt Zürich Einsitz. Beratend nahmen auch die Schulleitungsmitglieder am Auswahlverfahren teil.

Christoph Lang wird den bisherigen Rektor Andreas Vogel auf den 1. Juni 2015 ablösen. Andreas Vogel wird sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Sandi Paucic bleibt weiterhin mit einem Teilzeitpensum als Stellvertretender Rektor tätig. Die aktuellen Rektoren beginnen ab sofort mit der Einarbeitung von Christoph Lang, so dass ein optimaler Übergang gewährleistet ist.
ad abstactum. Eine transdisziplinäre Forschung, Karin Venosta, Diplomarbeit 2022
Presse
Öffentliche Veranstaltungen
Diplomausstellung 2022 – Kunst fürs Leben!
Medienmitteilung
09.05.2022
Die diesjährige Diplomausstellung der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design macht deutlich, dass die Zeiten von pandemiebedingter Innerlichkeit sowie von «l’art pour l’art» definitiv vorbei sind.

Stattdessen nehmen die Arbeiten der 22 Diplomand:innen das Leben in seiner vollen Bandbreite ins Visier. In den ausgestellten Arbeiten werden identitäts- und migrationspolitische Themen ebenso verhandelt, wie die Frage danach, wie sich ein (un-)aufgeregter Alltag unter bestimmten Bestimmungen wie die freiwillige oder unfreiwillige Wahl des Lebensorts, einer Krankheit oder selbst- und fremdauferlegten Einschränkungen gestaltet.

Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in der medial vielfältigen Ausstellung gleichermassen vertreten. So liegen beinahe allen Diplomarbeiten letztlich brisante gesellschaftliche Themen und multiple Perspektiven zu Grunde.

Die Ausstellung findet vom 2. bis am 12. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage: Mittwoch, 1. Juni 2022, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Sarah Merten, Kuratorin um 18.30 Uhr. Performance fucking good art (2022) von Tatjana Hartmann & Luischa Berlin um 19.30 Uhr im Raum: F89-E03, Erdgeschoss.

Die F+F freut sich über Anmeldungen an Iris Delruby Ruprecht oder Laszlo Schneider und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Heike Munder, Foto: Gian Marco Castelberg
Presse
Heike Munder wird neue Rektorin an der F+F Schule für Kunst und Design
01.07.2026

Heike Munder (*1969, Stuttgart) wird neue Rektorin der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. Die langjährige Direktorin und Kuratorin des Migros Museums für Gegenwartskunst in Zürich (2001–2023) wurde über eine öffentliche Ausschreibung ausgewählt. Eine Findungskommission begleitete das Verfahren. Im Gegensatz zur Zürcher Hochschule der Künste braucht es für die F+F, die 1971 aus einer Abspaltung von der Zürcher Kunstgewerbeschule entstand, keine Matura und es werden keine ECTS-Punkte gesammelt. Das Angebot umfasst neben gestalterischen Vorkursen und beruflichen Grundbildungen auch höhere Berufsbildungen, gestalterische Weiterbildungen und Jugendferienkurse. Heike Munder tritt ihre Stelle im Oktober 2026 an. Sie folgt auf Christoph Lang, der nach elf Jahren den Stab weitergibt.

Bild: Unsplash
Presse
So gelingt das perfekte Foto
Medienartikel
22.01.2018
Fotos lösen Emotionen aus und wecken unsere Aufmerksamkeit. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Filmtechnik das Phänomen Foto ablösen würde, doch dem war nicht so. Auch heute noch spielt die Fotografie weiterhin eine zentrale Rolle und zieht viele Menschen in ihren Bann.

Doch was macht die Faszination aus? Für Christoph Lang, Rektor der Schule für Kunst und Design F+F, ist dies klar: «Die Welt ist nicht erst seit der Digitalisierung visuell. Bilder zirkulieren heute in bisher unbekanntem Ausmass. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach Bildkompetenz und nach einer eigenen, unverwechselbaren Bildsprache.» Gianin Rageth, Kursleiter bei der Digicomp Academy AG, ergänzt: «Beim Fotografieren setze ich das, was ich sehe, in ein Bild um. Es braucht die richtige Tageszeit, das entsprechende Licht und die richtige Perspektive, aus der ich schliesslich auf den Auslöser drücke. Diese Kombination macht für mich die Faszination aus.»

Beim Wunsch nach dem perfekten Foto gibt es mit Fotografie-Kursen Unterstützung. Vorkenntnisse für einen Grundkurs braucht es keine. «Ausser der Bereitschaft, den eigenen Horizont zu erweitern und sich in der Gruppe auszutauschen», ergänzt Christoph Lang. Aber die Zielgruppe ist völlig offen: Von Kursen für Anfänger über Kursen für Jugendliche bis zu Angeboten für Fortgeschrittene ist das ganze Spektrum vorhanden. «Alle, die gerne fotografieren und ihre Bilder verbessern möchten, sind willkommen.»

Welche Tipps gibt es sonst noch für Hobbyfotografen? Gianin Rageth meint: «Wichtig ist die richtige Position des Fotografen zum Objekt. Je nach Situation und Thema gibt es grosse Unterschiede. Das Ziel muss sein, dass man wegkommt von Automatismen hin zur entsprechenden Einstellung an der Kamera.» Und Christoph Lang ergänzt: «Trial and error und dabei den eigenen Blick schulen, das sind für mich die entscheidenden Dinge.»
Installation Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 von Celia Längle, Foto: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2018
Celia Längle, Studiengang Fotografie HF
Der Förderpreis der F+F zeichnet alljährlich Diplomarbeiten aus, die überraschen, überzeugen und Potential für folgende Arbeiten aufzeigen.

2018 sind 27 Diplomarbeiten entstanden, davon haben die Abteilungsleitungen 12 für den Förderpreis nominiert. Die Arbeit der Jury war dieses Jahr nicht einfach und Eva Wagner, Michael Hiltbrunner und Christoph Lang hatten die Qual der Wahl, doch der Entscheid war schliesslich einstimmig: Der Förderpreis der F+F 2018 geht an Freiraum – Präludium und Fuge Op. 201 von Celia Längle.

Die mehrteilige Videoinstallation ist eine Komposition für einen Raum und eine Person und füllt fast 10 Stunden. Die Arbeit hat einen Auftakt im Lift, das Präludium und die Fuge befindet sich fortführend im zweiten Stock.

Mit dieser Arbeit ist die Preisträgerin ein besonderes Wagnis eingegangen. Sie hat sich der Langeweile, dem Nichtstun, dem Experiment gestellt und in diesem Prozess eine präzise Form entwickelt. Die Soundspur und die beiden Projektionen, die sich der schnellen Rezeption entziehen, öffnen einen Gedanken- und Erfahrungsraum für die Betrachter*in. Celia Längle hat als Fotografin eine künstlerische Sprache erprobt, die verschiedene Medien und Künste einbezieht, lobt die Jury.

Die neugierige und offene Haltung, sowie den Mut, diese durchzuhalten beeindruckte die Jury: «Wir hoffen, dass der Förderpreis für Celia Längle eine Ermutigung sein kann, sich dem künstlerischen Experiment immer wieder bedingungslos zu stellen.» Die Jury gratuliert zum Preis und zum Diplom.  
 
Diplomausstellung 2020
HF Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign, Visuelle Gestaltung
Vernissage
Mi. 19.08.2019, 18.00–21.00 Uhr
Diplom-Schau Modedesign
Fr. 21.08.2019, 17.00–21.00 Uhr
Ausstellung
20.–30.08.2020, Mo.–Fr. 12.00–20.00 Uhr, Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Auch am Wochenende geöffnet, Studierende sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft.

Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Nadja Baldini und Shusha Niederberger, Kuratorinnen
18.30 Uhr, im Erdgeschoss
 
Studiengang Film
Hamed Abdalla
Julio Barrantes Zunzunegui
Maria Beierbach
Bianca Gadola
Céline Gretener
Nina Kovacs
Ismail Mostafanejad
Esteban Sandoval Montero
Christoph Stahlberger
 
Studiengang Fotografie
Pamela Castillo Utinger
Lidija Vuckovic


Studiengang Kunst
Aurora Corrado
Stephanie Furrer
Mirjam Hurschler
Deliah Keller
Lea Schwegler
Seraina Stefania

Studiengang Modedesign
Eileen Broadhead
Ejra Sunna Brunner
Valentina Grajales Garcia
Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin
Géraldine Reber
Gilles-Anthony Treskatsch
 
Studiengang Visuelle Gestaltung
Stefanie Brunner
Christian Tsubasa Fischer
Monika Gerber
Nicolas Hadorn

Link Facebook-Event
Jahresbericht 2024/25
Backstage Reportage der Diplom Fashion Show 2025, SWEEP: BEING UNSEEN IS THE NEW BLACK von Kathy Jeilyn Matos, Studiengang Modedesign HF, Foto: Johanna Encrantz
Im Jahresbericht der F+F Schule für Kunst und Design zum Schuljahr 2024/25 blicken Stiftungsratspräsident Rolf Staub, Rektor Christoph Lang sowie die Abteilungen auf ein ereignisreiches und inspirierendes Jahr zurück. Der Bericht bietet Einblicke in die Entwicklungen, Projekte und Highlights des vergangenen Schuljahres und reflektiert das vielseitige Engagement der F+F-Community.

Der vollständige Jahresbericht steht hier zum Download bereit.
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Vorkurs/Propädeutikum 2022
Vernissage
11.05.2022
Ausstellung
12.–19.05.2022
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor

18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten
12.–19. Mai 2022, 10.00–18.00 Uhr
Schüler:innen sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft

Arbeiten aus dem Schuljahr 2021/22 von:
Lili Beck, Darya Behbudova, Sarah Chamney, Celine Denat, Lya Sol Diesmeier, Noe Dovalo, Anouk Franken, Yannik Frost, Irina Ganarin, Camilo Geiger, Lynn Germiquet, Luna Hefti, Selin Hemmi, Darian Henny, Janik Homann, A.J. Hope, Valentino Joe Jacobi, Sasha Kasser, Stella Kathe, Sandra Keller, Lara Kordic, Anna Kozma, Lirak Krasniqi, Jeanne La Belle, Leonie Linsbichler, Anastasija Lukic, Mahamed Ahmed Mahamud, Flurin Meier, Lauryn Menguele, Xenia Mühlbauer, Okwany Omollo, Liwai Otto, Seline Pfirter, Giulia Picciati, Sophia Pichler, Thaïs Richterich, Leo Ruckstuhl, Leonie Schneiter, Tara Selçuk, Jana Soyka, Lúa Stapfer, Vincent Sze-Petrakis, Linn Vogel, Vivien Alexandra Winiger, Delia Yannikis

Facebook-Event

Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Abschlussausstellung Vorkurs berufsbegleitend 2019
Vernissage
Mi. 26.06.2019, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
27.–29.06.2019, 15.00–20.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Auch am Samstag geöffnet, Schüler_innen sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft.

Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Efa Mühlethaler, Leiterin Weiterbildung
18.30 Uhr, im Erdgeschoss

Absolvent:innen
  • Pierina Bucher
  • Mirjam Hagmann
  • Meret Jans
  • Nadia Serbout Sträuli
  • Inga-Lisa Stettler-Jansen
  • Dinah Wernli
  • Kerstin Wittenberg
Ausstellungen
Diplomausstellung Studiengänge HF 2024
Vernissage
Mi. 29.05.2024, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
30.05.–09.06.2024
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Bassma El Adisey, Kurator:in
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Veranstaltung
Mittwoch, 5. Juni 2024, 18.00 Uhr
It’s my party and I’ll cry if I want to
Round Table Diskussion zum Umgang mit Arbeitsmaterial in den unterschiedlichen Disziplinen

Öffnungszeiten Ausstellung: Mo.–Fr. 12.00–20.00 Uhr, Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
                                          
Studiengang Film HF:
  • Ianic Côrtes Santos
  • Markus Grütter
  • Valerio Alexander Johler
  • Shiv Mehta
  • Anita Moresi
  • Brigitt Sonderegger
  • Samuel Waltz
Studiengang Fotografie HF:
  • Jana Aeschbacher
  • Frank Brüderli
  • Santiago Barco
  • Fabienne Gantenbein
  • Céline Müller
  • Ariana Suppiger
  • Rahel Zuber
Studiengang Kunst HF:
  • Lisa Hegner
  • Noah Joel Huber
  • Kerstin Wittenberg
Studiengang Modedesign HF:
  • Shadei Blum
  • Patricia Crivelli
  • Meredith Keller
  • Christine Leimbacher
  • Ronya Peter
  • Marino Pranjic
  • Julia Schlenker
  • Kai Manuel Simon
  • Ismael Stutz
  • Chen Wild
Fashion Show Modedesign HF:
Fr. 07.06.2024, Show um 17.30 und 20.00 Uhr

Choreografie, Produktion & Casting: 
Yannick Aellen von Mode Suisse
NEVERENDING I – Lärm machen, Kira van Eijsdens, Diplomarbeit 2021, Foto: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2021
Kira van Eijsden, Studiengang Kunst HF
Der F+F Förderpreis 2021 wird an Kira van Eijsden für ihre Arbeit NEVERENDING I – Lärm machen verliehen. Diese künstlerische Position, zusammen mit ihrer Performance ES BRODELT hat die Jury überzeugt und begeistert. Das Werk ist für die Jury nicht nur ausserordentlich gut durchdacht, sondern auch inhaltlich hochaktuell, brisant und ortsspezifisch, womit van Eijsden den Zuschlag erhält.

NEVERENDING I – Lärm machen besteht aus acht Monitoren, die auf einem äusserlich prekären Holzgerüst angebracht sind. Dieses hat die Künstlerin aus Materialien der vorhergehenden Ausstellung in der Kunsthalle direkt vor Ort aufgebaut. So hat sie Sprache und Material der Institution angeeignet und umgenutzt, um sich buchstäblich Raum zu verschaffen. Auf jedem der Monitore ist die Künstlerin als Performerin vor einem Green Screen zu sehen. Sie verkörpert dabei verschiedene Rollen und Rollenmuster, die Frauen zugeschrieben werden, und untersucht diese körperlich, sprachlich und musikalisch. Besucher*innen können über einen Schaltkasten zwischen den unterschiedlichen Filmen umschalten.

Die starke visuelle Präsenz und die zentrale Positionierung des Werks in der Ausstellung deckt sich mit der konzeptuellen und inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit: van Eijsden will selbstbewusst und gezielt Platz einnehmen und fordert diesen ein. Der Künstlerin gelingt es somit sowohl inhaltlich wie auch räumlich ein klares Zeichen der Selbstermächtigung zu setzten.

Wut und Zorn gegen das Patriarchat und seine Auswucherungen werden in der Arbeit mal intim, mal wissenschaftlich oder musikalisch thematisiert. Mit Verve, Selbstkritik und einer Prise Selbstironie nähert sich van Eijsden der brisanten Thematik: eindringlich, kraftvoll, aber eben auch humorvoll.

Obwohl technisch aufwendig, wurden für das Holzgerüst vorhandene Mittel eingesetzt, wodurch ein weiteres hochaktuelles Thema wie die Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion von der Künstlerin berücksichtigt wird.

Die Mehrkanal-Installation wirkt auf angenehme Art offen und skalierbar, ohne dabei beliebig zu sein. Die Jury schätzt sehr, dass gerade diese Offenheit Raum für Imagination und Reflektion lässt und damit weit über den Moment hinausweist. Den überzeugenden Einbezug des Publikums verstärkt zusätzlich diesen Aspekt. Besucher*innen wird eine Wahlmöglichkeit zugesprochen, ihre Agency wurde von der Künstlerin in der Werkkonzeption angelegt. Das heisst, das Publikum erhält die Macht, auszuwählen – aber auch Filme abzubrechen. So wird ihm Raum überantwortet, was keine kleine Geste ist, sondern zukunftsweisend.

Die Jury ist der Auffassung, dass mit der Diplomarbeit NEVERENDING I – Lärm machen eine Künstlerin ausgezeichnet wird, die eine sehr aktuelle Thematik formal zeitgemäss umgesetzt hat. Sie ist beeindruckt von der darstellerischen Präsenz, von der konzeptuellen Stringenz, vom Sinn für subversives Spiel und von der dem Werk innewohnenden Grosszügigkeit. Die Jury hofft, in naher Zukunft noch mehr von ihr als Künstlerin und Performerin zu sehen. Die Verleihung des Förderpreises soll Kira van Eijsen dabei bestärken, den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. Dafür wünschen wir ihr im Namen der Schule alles Gute und gratulieren.

Der F+F Förderpreis wird seit 2017 jährlich verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Der Jury gehörten 2021 die Kuratorin der Diplomausstellung, Irene Grillo, der Direktor der Kunsthalle Zürich, Daniel Baumann und der Rektor der F+F Schule für Kunst und Design, Christoph Lang an.