Christoph Lang

Christoph Lang

Rektor

*1971, Lehrerausbildung, Studium der Theaterwissenschaften, Szenografie, Architekturgeschichte und -theorie. 1999–2011 künstlerische und kuratorische Projekte mit dem Label value. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFCAR. 2009–15 Dozent am Master Kunst an der Hochschule Luzern und Forscher in der Forschungsgruppe Kunst, Design & Öffentlichkeit. Gastdozenturen in den Bereichen Kunst, Kunstvermittlung und Architektur. Seit 2015 Rektor der F+F. Von 2023 bis 2025 im Vorstand der Swiss Design Schools.

Diplomkollektion REALITY IS PERCEPTION von Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin, 2020, Foto: Maurice Keiser
F+F Förderpreis 2020
Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin, Studiengang Modedesign HF
Feingliedrig und zerbrechlich thematisiert Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin in ihrer Kollektion REALITY IS PERCEPTION körperliches Unwohlsein und Schmerz. Für ihre Umsetzung und Präsentation verleiht ihr die Jury einen der Förderpreise der F+F, der mit CHF 3 000.– dotiert ist.

Aus klassischen Kleidungsstücken wie Hemd und Blazer kreiert Laura eine skulpturale Kollektion, die den Körper seiner Träger*innen verzerrt und verfremdet. Gliedmassen werden gestreckt und unterbrochen. Aus Nylonstrümpfen und Latex wird eine wulstige zweite Haut. In ihrer Zusammensetzung lässt sie der Betrachter*in Raum für eigene Bilder: REALITY IS PERCEPTION.

Die Grundidee ihrer Kollektion fand Laura in einem Fiebertraum. Ausgehend von körperlichem Unwohlsein untersucht die Designerin Kleidung als Möglichkeit, den damit verbundenen Emotionen und Gefühlswelten Ausdruck zu verleihen. Inspiration zog sie aus Arbeiten von Künstler*innen, beispielsweise den fliehenden Figuren Alberto Giacomettis, aber auch von Rebecca Horns erweiterten Gliedmasse und Marina Abramovićs Aushalten vor dem gespannten Bogen.

Die Arbeit überzeugt durch den «souveränen Einsatz von Medien und Material», sowie der «Fähigkeit der Designerin ihre eigene Arbeit zu reflektieren», begründet die Jury den Entscheid. Sehr gelungen fand die Jury auch die Präsentation der Kollektion in der Ausstellung. In atmosphärischer Weise inszenierte sie eine raumgreifende Installation, in der sie den Bogen spannt zwischen Kleidung, den verschiedenen Bildwelten und einem eigens produzierten Film.

In den Ferien nach dem Diplom, müsse sie erstmal Schlaf nachholen, lacht Laura. «Das Preisgeld deponiere ich auf dem Sparkonto, bis ich weiss, wie es weitergehen soll. Aber ich möchte mich selbstständig machen.»

Die Preise wurden anlässlich der Diplomfeier 2020 der HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung von Rolf Staub (Präsident der Stiftung F+F) den beiden Preisträgerinnen überreicht. Der diesjährigen Jury gehörte Nadja Baldini (Co-Kuratorin der Diplomausstellung), Zuzana Ponicanova (Vertretung des Stiftungrates) und Christoph Lang (Rektor der F+F Schule für Kunst und Design als Delegierter der Schulleitung) an.
Diplomkollektion, silent rebel von Janine Stähelin, 2019, Foto: Yannick Monteiro
F+F Förderpreis 2019
Janine Stähelin, Studiengang Modedesign HF
Die Jury für den Förderpreis der F+F bestand dieses Jahr aus dem Kuratorenteam der Diplomausstellung – Fanny Hauser und Viktor Neumann – der Vertreterin des Stiftungsrates Zuzana Ponicanova und dem Rektor Christoph Lang. Die Jury hat die 19 Diplomarbeiten aus den 5 Studiengängen begutachtet und befand mehrere Abschlussarbeiten als preiswürdig. Obwohl der Jahrgang als stark eingeschätzt wurde, konnte sich die Jury einstimmig darauf einigen, eine Diplomarbeit mit dem Förderpreis, der mit CHF 4 000.– dotiert ist, auszuzeichnen.

Der Förderpreis der F+F geht 2019 an die Kollektion silent rebel von Janine Stähelin. 

Die Diplomandin überzeugte über die fertige Kollektion hinaus: «Die Jury ist tief beeindruckt von der Komplexität und Sensibilität des künstlerischen Prozesses, der eine substantielle, kritische Auseinandersetzung und Befragung von tradierten Körperkonzepten und Rollenbildern offenbart hat.»

Janine Stähelin hat über den gesamten Entstehungsprozess bis hin zur finalen Präsentation ihrer Kollektion gezeigt, wie Formen und Schnitte, Materialentwicklung und –zusammensetzung in ihrer Kollektion gekonnt zusammenspielen und dadurch Gefühle zu transportieren vermögen. Auch von ihrer Klarheit im Umgang mit der räumlichen und performativen Präsentation war die Jury beeindruckt: «Dies zeugt von einer ästhetisch-gestalterischen Expertise sowie einer klaren und eigenständigen künstlerischen Sprache.»

Die Kollektion silent rebel erzählt von dem Spannungsverhältnis zwischen Stärke und Fragilität oder vielmehr von der Stärke der Fragilität. Sie erlaubt es, das Konzept von Stärke zu überwinden und Fragilität zu zelebrieren. 

Die Jury gratuliert Janine Stählin von ganzem Herzen und hofft, dass der Förderpreis es ihr ermöglichen wird, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen: «Wir wünschen ihr und allen anderen Diplomandinnen und Diplomanden alles Beste für ihre Zukunft.»
Filmstill: augen|blick, Anita Moresi, Brigitt Sonderegger, Samuel Waltz, Diplomfilm 2024
Presse
Diplomausstellung 2024 – ME TIME
Medienmitteilung
06.05.2024
Die diesjährige Diplomausstellung der F+F Schule für Kunst und Design der vier HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung zeigt die Arbeiten von insgesamt 27 Absolvent:innen.

Ich geb’s auf. Ich mag mich nicht mehr beklagen, über meinen Job oder darüber, mich in irgendein Rollenbild quetschen zu müssen. Ich hab’s satt, alten Zeiten nachzutrauern, will allgemein nicht mehr einem Leben nachweinen, zu dem unmöglich zurückgekehrt werden kann. Ich möchte meine Ängste nicht ständig verbergen müssen und es nervt, dass alle mein Verhalten deuten und einordnen wollen. Es ist Zeit für ein bisschen Me Time – Zeit nur für mich. 

Die Absolvent:innen zeigen in ihrer diesjährigen Diplomschau Arbeiten, in denen sie ihren eigenen Interessen folgen konnten. Sie erzählen von der Flucht in Traumwelten, vom bewussteren Umgang mit unserer Gesundheit, unserem Selbstbild und unserer Umgebung. Manchmal auch von Problemen, zu denen es keine abschliessenden Lösungen geben muss. Die Werke verschaffen uns dadurch Raum, uns für kurze Zeit selbst zu vergessen und in der Zerstreuung vielleicht zu merken, dass Me und We im Kreativschaffen unmöglich voneinander zu trennen sind.

Diese Ausstellung ist kein Plädoyer für puren Egoismus. Auch wir wissen um unser Dasein in finsteren Zeiten. Trotzdem, oder gerade deshalb, brauchen wir Nachsichtigkeit miteinander. So kann es geschehen, dass wir in den Abschlüssen anderer unsere eigenen Neuanfänge entdecken und mit ihnen den Blick in eine heilsame Zukunft erkennen. 

Die HF-Diplomausstellung wird von Bassma El Adisey kuratiert und findet vom 30. Mai bis am 9. Juni in den Räumen der F+F, Flurstrasse 89, in Zürich-Albisrieden statt. 

Vernissage​​​​​​: Mittwoch, 29. Mai 2024, 18.00 Uhr, Begrüssung durch Christoph Lang, Rektor und Bassma El Adisey, Kuratorin um 18.30 Uhr 

Die F+F freut sich über Anmeldungen zum Medienrundgang um 17.00 Uhr an Iris Ruprecht und steht Ihnen gerne auch für weitere Fragen und Bildmaterial zur Verfügung.
 
Ausstellungen
Abschlussausstellung Vorkurs/Propädeutikum 2024
Vernissage
Mi. 08.05.2024, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
09.–15.05.2024
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Alexandra D’Incau, Leiterin Vorkurs
18.30 Uhr, Ergeschoss

Öffnungszeiten Ausstellung: Do.–Mi. 9.–15. Mai 2024, 12.00–17.00 Uhr, die Ausstellung ist auch an Auffahrt geöffnet

Arbeiten aus dem Schuljahr 2023/24 von: Claire Ahrend, Alisha Beeler, Domino Böhler, Jaël Brülhart, Tristan Brülisauer, Pleinsoleil Brunner, Kiki Hamers, Maxi Helsby, Arden Herzog, Liv Keller, Nate Krähenmann, Oliver Lorenz, Rahel Neuenschwander, Vincent Rosa, Anouk Scholten, Ruby Stirnemann, Nimo Walser, Nina Yoon, Zian Zinner, Anik Bahr, Lou Baumann, Simone Bretscher, Gina Ferrari, Gian Ganter, Salome Gilly, Irma Hadorn, Dan Hälg, Camille Isler, Amelie Daniela Knaack Lara, Nika Kostiuk, Cristina Muñoz Cedeño, Pauline Ouwendijk, Viyan Ramadan, Juliette Roserens, Tim Seufert, Georgios Sgouros, Jelias Siegenthaler, Paulina Taboada Villegas, Damaris Tschopp, Merle Lily van Grondel, Lili Wiskemann 
Diplomausstellung
Studiengänge HF 2022
Vernissage
Mi. 01.06.2022
Ausstellung
02.–12.06.2022
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Sarah Merten, Kuratorin
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Di.–Fr. 12.00–20.00 Uhr, Sa.–Mo. 12.00–18.00 Uhr

Studiengang Film
Andreas Eberhard
Marie-Anne Hafner

Studiengang Fotografie
Randy Aswindo Graf
Nadia Serbout Stäuli
Kristina Slavska
Daniel Valance
Lukas Zingg

Studiengang Modedesign
Michelle Pfiffner

Studiengang Kunst
Julia Aschwanden
Eulalie Svetlana Blanc
Soraya Gmür
Tatjana Hartmann
Nico Ramon Kastner
Alexandra Paya
Jolan Rohlf
Denis Savi
Aurel Schulenburg

Studiengang Visuelle Gestaltung
Lisa Hirt
Noemi Müller
Karin Venosta
Caroline von Moos
Binyam Taye Tadele

Facebook-Event
Patrick Hari, + RESIDUAL SIMULATION + SIMULATED EXPERIENCE
Kooperationen
Öffentliche Veranstaltungen
Patrick Hari
Preisträger des Dr. Georg und Josi Guggenheim-Preises 2015
Vernissage
Do. 31.03.2016
von 18–21 Uhr
Ausstellung
01.03.2016–17.04.2016
Mi.–So. 15.00–19.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich
Die F+F freut sich neu Gastgeber der Ausstellung des Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung Preisträgers zu sein:

Patrick Hari
+ RESIDUAL SIMULATION
+ SIMULATED EXPERIENCE
mit Balz Bachmann
associated with
THE CIRCULATING AGENT

Begrüssung und Würdigung:
Christoph Lang, Andreas Vogel
Jahresbericht 2021/22
Arbeit von Fiona Neuhauser, 2. Lehrjahr, Fachklasse Fotografie, 2022
Im Jahresbericht der F+F zum Schuljahr 2021/22 blicken der Rektor Christoph Lang und die Abteilungen auf ein ereignisreiches Jahr zurück in welchem das 50-jährige Bestehen der Schule gefeiert wurde. Das Vorwort schreibt der Stiftungsratspräsident Rolf Staub. Das PDF steht hier zum Download bereit.
Diplomausstellung Studiengänge HF 2025
Vernissage
Mi. 28.05.2025, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
29.05.–09.06.2025
F+F, Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Yasmin Afschar, Kuratorin
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Vernissage
Mittwoch, 28. Mai 2025, 18.00–21.00 Uhr

Öffnungszeiten
Mo.–Fr. 12.00–20.00, Sa./So. 12.00–18.00 Uhr

Öffentlicher Rundgang
mit der Kuratorin Yasmin Afschar
Sonntag, 1. Juni 2025, 11.00 Uhr

Fashion Show
Freitag, 6. Juni 2025, 17.30, 19.00 und 20.30 Uhr

Studiengang Film HF
  • Ursula Engel
  • Noah Hinder
  • Elena Morena Weber
Studiengang Kunst HF
  • Jolanda Gerber
  • Ulyana Hukasova
  • Ronja Nora
  • Valentin Rupp
  • Luis Schmidlin
  • Raphael Sigel
Studiengang Modedesign HF
  • Catherine Hügi
  • Kathy Jeilyn Matos
  • Xenia Mühlbauer
  • Noemi Nueñz
Studiengang Visuelle Gestaltung HF
  • Elias Beck
  • Marc Carigiet
  • Maurice Filliol
  • Nina Gertsch
  • Deike Staikov
  • Tobias Strebel
  • Jezica Anne Styger
  • Emma Caroline Willimann
NEVERENDING I – Lärm machen, Kira van Eijsdens, Diplomarbeit 2021, Foto: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2021
Kira van Eijsden, Studiengang Kunst HF
Der F+F Förderpreis 2021 wird an Kira van Eijsden für ihre Arbeit NEVERENDING I – Lärm machen verliehen. Diese künstlerische Position, zusammen mit ihrer Performance ES BRODELT hat die Jury überzeugt und begeistert. Das Werk ist für die Jury nicht nur ausserordentlich gut durchdacht, sondern auch inhaltlich hochaktuell, brisant und ortsspezifisch, womit van Eijsden den Zuschlag erhält.

NEVERENDING I – Lärm machen besteht aus acht Monitoren, die auf einem äusserlich prekären Holzgerüst angebracht sind. Dieses hat die Künstlerin aus Materialien der vorhergehenden Ausstellung in der Kunsthalle direkt vor Ort aufgebaut. So hat sie Sprache und Material der Institution angeeignet und umgenutzt, um sich buchstäblich Raum zu verschaffen. Auf jedem der Monitore ist die Künstlerin als Performerin vor einem Green Screen zu sehen. Sie verkörpert dabei verschiedene Rollen und Rollenmuster, die Frauen zugeschrieben werden, und untersucht diese körperlich, sprachlich und musikalisch. Besucher*innen können über einen Schaltkasten zwischen den unterschiedlichen Filmen umschalten.

Die starke visuelle Präsenz und die zentrale Positionierung des Werks in der Ausstellung deckt sich mit der konzeptuellen und inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit: van Eijsden will selbstbewusst und gezielt Platz einnehmen und fordert diesen ein. Der Künstlerin gelingt es somit sowohl inhaltlich wie auch räumlich ein klares Zeichen der Selbstermächtigung zu setzten.

Wut und Zorn gegen das Patriarchat und seine Auswucherungen werden in der Arbeit mal intim, mal wissenschaftlich oder musikalisch thematisiert. Mit Verve, Selbstkritik und einer Prise Selbstironie nähert sich van Eijsden der brisanten Thematik: eindringlich, kraftvoll, aber eben auch humorvoll.

Obwohl technisch aufwendig, wurden für das Holzgerüst vorhandene Mittel eingesetzt, wodurch ein weiteres hochaktuelles Thema wie die Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion von der Künstlerin berücksichtigt wird.

Die Mehrkanal-Installation wirkt auf angenehme Art offen und skalierbar, ohne dabei beliebig zu sein. Die Jury schätzt sehr, dass gerade diese Offenheit Raum für Imagination und Reflektion lässt und damit weit über den Moment hinausweist. Den überzeugenden Einbezug des Publikums verstärkt zusätzlich diesen Aspekt. Besucher*innen wird eine Wahlmöglichkeit zugesprochen, ihre Agency wurde von der Künstlerin in der Werkkonzeption angelegt. Das heisst, das Publikum erhält die Macht, auszuwählen – aber auch Filme abzubrechen. So wird ihm Raum überantwortet, was keine kleine Geste ist, sondern zukunftsweisend.

Die Jury ist der Auffassung, dass mit der Diplomarbeit NEVERENDING I – Lärm machen eine Künstlerin ausgezeichnet wird, die eine sehr aktuelle Thematik formal zeitgemäss umgesetzt hat. Sie ist beeindruckt von der darstellerischen Präsenz, von der konzeptuellen Stringenz, vom Sinn für subversives Spiel und von der dem Werk innewohnenden Grosszügigkeit. Die Jury hofft, in naher Zukunft noch mehr von ihr als Künstlerin und Performerin zu sehen. Die Verleihung des Förderpreises soll Kira van Eijsen dabei bestärken, den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. Dafür wünschen wir ihr im Namen der Schule alles Gute und gratulieren.

Der F+F Förderpreis wird seit 2017 jährlich verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Der Jury gehörten 2021 die Kuratorin der Diplomausstellung, Irene Grillo, der Direktor der Kunsthalle Zürich, Daniel Baumann und der Rektor der F+F Schule für Kunst und Design, Christoph Lang an.
Diplomausstellung 2019
HF Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign, Visuelle Gestaltung
Vernissage
Mi. 29.05.2019, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
30.05.–10.06.2019, Mo.–Fr. 12.00–20.00 Uhr, Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss
Auch am Wochenende geöffnet, Studierende sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft.
 
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Fanny Hauser und Viktor Neumann, Kurator_innen
18.30 Uhr, im Erdgeschoss
 
Studiengang Film
Morena Barra
Diana Frei
Chiara Schawalder
 
Studiengang Fotografie
Selina Caderas
Raphael Eggenschwiler
Isabel Rotzler
Samuel Trümpy

Studiengang Kunst
Noah Gamma
Amina Nabi
Hamed Rashtian
Mélanie Savelkouls
 
Studiengang Modedesign
Luca Bernasconi
Carla Bravo Valdez
Deborah Fuhrer
Janine Stählin
 
Studiengang Visuelle Gestaltung
Stefano Candela
Seraina Fels
Fabienne Iten
Luca Vincenti

Facebook-Event
Denis Savi, Vuoto a perdere und Traiettorie invisibili, Diplomarbeit 2022
F+F Förderpreis 2022
Denis Savi, Studiengang Kunst HF
Die diesjährige Diplomausstellung der fünf HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign, und Visuelle Gestaltung der F+F Schule für Kunst und Design trägt den Titel «Kunst fürs Leben!» und macht deutlich, dass die Zeiten von pandemiebedingter Innerlichkeit sowie von «l’art pour l’art» definitiv vorbei sind.
 
Der Förderpreis der F+F wird im Rahmen der Diplomfeier verliehen. Nominiert werden die Werke von den jeweiligen Studiengangsleitungen. Zwei Projekte, die formal sehr unterschiedlich sind, haben die Jury dieses Jahr gleichermassen und besonders begeistert. Deswegen hat die Jury beschlossen, dem Vorschlag des Rektors Christoph Lang zu folgen, die Preissumme zu verdoppeln und dieses Jahr zwei Förderpreise  zu verleihen.
 
Beide Arbeiten stammen aus dem Studiengang Kunst. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis 2022 der F+F wurden: Denis Savi und Tatjana Hartmann & Luischa Berlin. Der Förderpreis soll eine Ermutigung für die beiden Diplomand:innen sein, ihren eingeschlagenen Weg weiterzugehen und eine Bestätigung dafür, dass die Richtung stimmt.
 
Das Diplomprojekt von Denis Savi beschäftigt sich mit der «anhaltenden Krise des Erinnerns»: Vuoto a perdere (dt. «zu vernichtende Leere») besteht aus zwei Holzkisten, wie sie seit der Kolonialzeit für den Transport von Kulturgütern verwendet werden. Sie repräsentieren sowohl nicht restituierte Kunstwerke als auch nicht erzählte Geschichten der Unterdrückten. In Traiettorie invisibili (dt. «unsichtbare Bewegungen») werden die SOS-Koordinaten von Fluchtbooten auf dem Mittelmeer, die aus verschiedenen Gründen die europäischen Küsten nicht erreicht haben, in einem performativen Akt des Erinnerns in weisse Platten eingraviert. Damit möchte der Künstler auf die dramatischen Geschichten von Menschen aufmerksam machen, von denen die Öffentlichkeit gemeinhin nichts erfährt. 
 
Der Förderpreis der F+F wird seit 2017 verliehen und ist mit CHF 4 000.– Franken dotiert. Mit dem Förderpreis wird ein Diplomprojekt ausgezeichnet, das besonders überzeugend und vielversprechend ist. Der Jury gehört jeweils eine delegierte Person des Stiftungsrates an, der Rektor sowie der oder die Diplomkurator:in. Dieses Jahr bestand die Jury aus Sarah Merten, Christoph Lang und Rolf Staub.
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Gestalterischer Vorkurs
Abschlussausstellung Vorkurs/Propädeutikum 2019
Vernissage
Mi. 08.05.2019, 18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
09.–16.05.2019, 10.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, im Erdgeschoss
Auch am Wochenende geöffnet, Schüler_innen sind durchgehend anwesend und geben gerne Auskunft.

Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Sabine Hagmann, Leiterin Vorkurs
18.30 Uhr, Erdgeschoss
 
Arbeiten aus dem Schuljahr 2018/19 von: Rahel Abderhalden, Julie Bigler, Cedric Birchler, Ramona Blaser, Alicia Brioso, Noah Büchel, Valentino Compostella, Finn Corbat, Yasha Egli, Soraya Gmür, Liv Hägeli, Tim Hasler, Basil Hefti, Julia Hegi, Felix Helbling, Ilias Islam, Lina Kobelt, Nadja Kober, Elena Lüthi, Caleb Maddox, Carmen Mäder, Samira Meier, Elias Nicoll, Jeremy Ochsner, Marianna Pluchino, Vivienne Püringer, Mya-Chloé Rebmann, Lee Sabater, Stella Scagliola, Ayanna Schlatter, Chiara Siciliano, Kristina Slavska, Jessica Sojat, Sarah Spuhler, Noe Wetter, Akira Yamaguchi 

Facebook-Event
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Vorkurs berufsbegleitend
Abschlussausstellung Vorkurs berufsbegleitend 2022
Vernissage
Mi. 29.06.2022
Ausstellung
30.06–02.07.2022
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Begrüssung
Christoph Lang, Rektor
Efa Mühlethaler, Leiterin Weiterbildung
18.30 Uhr, Erdgeschoss

Öffnungszeiten
Do.–Sa., 15.00–20.00 Uhr

Absolvent:innen
  • Nina Gertsch
  • Stefanie Lackas
  • Marianna Marty
  • Regina Schwegler
  • Veronika Smetana
  • Andrea Sommer
  • Valentina Vittori
Facebook-Event
Filmstill aus dem Diplomfilm Ex-Nihilo von Bianca Gadola, 2020
F+F Förderpreis 2020
Bianca Gadola, Studiengang Film HF
Alles ist relativ. Der Diplomfilm Ex-Nihilo von Bianca Gadola ist relativ gut – sogar so gut, dass die Jury ihr dafür einen Förderpreis der F+F, dotiert mit CHF 3 000.–, verleiht. Neben Bianca erhält auch Laura Heer-Vermot-Petit-Outhenin aus dem Studiengang Modedesign für ihre Kollektion REALITY IS PERCEPTION einen Förderpreis. Aufgrund der hohen Qualität der diesjährigen Arbeiten, zeichnet der Stiftungsrat erstmals zwei Projekte aus.

Ex-Nihilo ist ein Film über das Filmemachen und die Entstehung des Weltalls aus dem Nichts. Oder wie Bianca selbst schreibt: «Es ist ein Film, der gerne ein Science-Fiction-Film wäre, sich jedoch in den Gesetzen und Begrifflichkeiten des Universums verliert und nicht viel mehr ist, als einen absurden Versuch, das Weltall zu verstehen.»

Die Autorin und Regisseurin Bianca Gadola vier Geschichten, die parallel verlaufen, sich kreuzen und sich gegenseitig ins Gehege kommen. Die Ebenen wandern vom Kleinen ins Grosse, von der Meta-Ebene ins Explizite: Die Szene, die Schauspielprobe, das Drehbuchschreiben und die Recherche. Schreiben die Drehbuchautorinnen (im Film) ihr Script um, ändert sich auch die Filmsequenz. In diesem Chaos der Gleichzeitigkeit beschreibt Ex-Nihilo die Relativitätstheorie und verstrickt sie mit Camus Überlegungen zum sinnsuchenden Menschen im sinnlosen Universum. Welten prallen aufeinander – auch visuell.

Die kluge Konstruktion und die stimmige Inszenierung überzeugten die Jury des Förderpreises. Bianca ist ein «unterhaltsamer und visuell überzeugender Film gelungen», schreibt sie in ihrem Bericht. Die Jury gratuliert ihr und allen Mitwirkenden.

Und wie geht es für Bianca Gadola weiter? «Es ist noch vieles offen, vieles unklar - was ich momentan aber auch gerade schätze. Klar ist: ich werde weiter machen.»

Die Preise wurden anlässlich der Diplomfeier 2020 der HF-Studiengänge Film, Fotografie, Kunst, Modedesign und Visuelle Gestaltung von Rolf Staub (Präsident der Stiftung F+F) den beiden Preisträgerinnen überreicht. Der diesjährigen Jury gehörte Nadja Baldini (Co-Kuratorin der Diplomausstellung), Zuzana Ponicanova (Vertretung des Stiftungrates) und Christoph Lang (Rektor der F+F Schule für Kunst und Design als Delegierter der Schulleitung) an.
Wohnatelier am Kochpark, Foto: Christoph Lang
Mitteilungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kunst HF
Atelierstipendium für Zürcher Künstler:innen an der F+F
Mitte Januar 2027 bis Mitte Dezember 2027
F+F Schule für Kunst und Design
Im Rahmen der Kunststipendien der Stadt Zürich vergeben wir gemeinsam mit dem Ressort Bildende Kunst einen einjährigen Aufenthalt in einem grosszügigen Wohnatelier im Hauptgebäude der F+F Schule für Kunst und Design. Neben Atelier und Wohnraum wird ein monatlicher Beitrag von CHF 1’000.– an die Lebenshaltungskosten ausgerichtet.

Das Stipendium richtet sich an Künstler:innen der Stadt Zürich, die in Zürich arbeiten möchten und gleichzeitig eine inspirierende, professionelle Umgebung zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Praxis suchen. Es bietet eine hervorragende Möglichkeit zur kontinuierlichen, fokussierten Produktion innerhalb der Stadt, ohne den sozialen oder beruflichen Kontext verlassen zu müssen.

Hier gehts zur Ausschreibung!

Value, Christoph Lang, Stephan Meylan, 2004
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Kantonale Werkschau 2004
Vernissage
Do. 07.10.2004, 18.00 Uhr
Ausstellung
08.10.–13.10.2004, von 12.00–17.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich
Die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich zeigt dieses Jahr zum ersten Mal ihre Auswahl der Bewerber und Bewerbinnen um die Werkbeiträge für Bildende Kunst an der F+F. 

Rund 40 Künstler und KünsterInnen stellen ihre Arbeiten im Erdgeschoss an der Flurstrasse aus. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich.
Diplomausstellung
Studiengänge HF
Vernissage
Mi. 25.05.2016
18.00–21.00 Uhr
Ausstellung
26.05–05.06.2016
Di.–Fr. 12.00–20.00 Uhr
Sa.–So. 12.00–18.00 Uhr
Flurstrasse 89, Zürich
EG, im Foyer
Einladung zur Vernissage und Ausstellung der Diplomausstellung der Studiengänge HF 2016:

Begrüssung, 18.30 Uhr
Christoph Lang, Rektor
Claire Hoffmann, Kuratorin

Diplomandinnen und Diplomanden:

Studiengang Bildende Kunst HF
Christine Helena Wyss-Scheffler 

Studiengang Fotografie HF 
Olivia Bertschinger 
Damian Byland 
Valentina De Pasquale 
Marina Fischer 
Jeff Lanuza 
Lara Messmer 
David Petrig 
Begüm Ürek 

Studiengang Film HF
Nora Hunziker 

Studiengang Visuelle Gestaltung HF 
Lea Grueber 
Anna-Lena Pontet 

Die F+F freut sich auf zahlreichen Besuch!
Framing Grayscales, Diplomarbeit von Marc Gertsch, 2023, Foto Ausstellungsansicht: Claudia Breitschmid
F+F Förderpreis 2023
Marc Gertsch,  Studiengang Visuelle Gestaltung HF
Der diesjährige F+F Förderpreis wird Marc Gertsch aus dem Studiengang Visuelle Gestaltung HF für seine Diplomarbeit Framing Grayscales verliehen. «Mit seiner tiefgründigen, auf eigenständiger Forschung und kritischer Selbstbefragung basierenden Arbeit» ist es ihm gelungen, die Jury zu überzeugen.

In Framing Grayscales setzt sich Marc Gertsch kritisch mit der diskriminierenden Dimension von Design auseinander. Sein Fokus gilt spezifischen Schriftarten, die kulturelle Elemente, Symbole und Praktiken zwecks kommerzieller oder ästhetischer Trends aus ihrem ursprünglichen Kontext reissen und in einer Weise verwenden, die stereotype und oberflächliche Darstellungen bestimmter Kulturen verstärken, während die eigentlichen Urheber:innen unsichtbar bleiben. Designer:innen tragen somit eine Verantwortung, sich diesen Dynamiken bewusst zu werden, um eine inklusive und gerechte Praxis zu fördern.

Die Jury zeigt sich von der Bearbeitung dieses «augenöffnenden, bisher nur wenig erforschten Themenfeldes von ausserordentlicher gesellschaftlicher Relevanz» beeindruckt. Neben dem «interdisziplinären Ansatz dank vermittelnder Rolle der unterschiedlichen, protestartigen Blachen», wird die «dennoch spielerische Herangehensweise mit Grafik und Design» hervorgehoben, womit die Arbeit in vielen unterschiedlichen Ausstellungs- und Vermittlungskontexten funktionieren und agieren könne. Framing Grayscales kläre nicht nur im Kontext des grafischen Designs über kulturelle Aneignung, «ethnische Schriften» und Diskriminierung in Design auf, sondern biete sich darüber hinaus auch anderen Interessent:innen zur Sensibilisierung gegenüber dem spezifischen Schriftgebrauch an. Die Jury sieht ein grosses Potenzial in der Thematik und ist der Überzeugung, dass Marc Gertsch mit seinem sorgfältigen und souveränem Gestaltungsansatz in der Zukunft noch weitere vielversprechende Anwendungen gelingen werden.

Der Förderpreis der F+F wird seit 2017 verliehen und ist mit CHF 4 000.– dotiert. Die Auszeichnung soll die Preisträger:innen darin bestärken ihr Projekt weiterzuverfolgen und den eingeschlagenen künstlerischen Weg fortzuführen. In diesem Jahr setzt sich die Jury aus der Künstlerin Claudia Kübler, F+F-Rektor Christoph Lang und der Kuratorin der diesjährigen Diplomausstellung, Marlene Bürgi, zusammen.
Ausstellungen
Öffentliche Veranstaltungen
Fachklasse Grafik EFZ/BM
Abschlussausstellung Fachklasse Grafik EFZ/BM 2018
Vernissage
Mi. 4.07.2018
18.00–21.00 Uhr
Flurstrasse 89, 8047 Zürich, Erdgeschoss

Begrüssung, 18.30 Uhr
Christoph Lang, Rektor und Franziska Widmer, Leiterin Fachklasse Grafik

Absolvent_innen:
Chaowei Arakawa
Fadri Cadonau
Valentina Corti
Lukas Gebhardt
Tim Geiger
Nico Ilk
Jan Lüönd
Mara Schwegler
Sofie Zellweger

Das 1. und 2. Ausbildungsjahr der Fachklasse Grafik zeigen ausserdem Ihre Semesterarbeiten 

Eintritt frei.