Film HF berufsbegleitend
LichtBildTon 1.2
Heidi Hiltebrand
Stefan Nobir
Raphael Zürcher
Die Produktion eines Filmes gliedert sich in Vorbereitung, Produktion und Postproduktion. An einem konkreten Auftrag lernst du während mehrerer Wochen alle Aspekte der Filmproduktion kennen – mit Fokus auf die technische Umsetzung. Dabei vermitteln dir die Dozierenden die Grundlagen der Kameratechnik, der Bildgestaltung, den gezielten Einsatz von Licht und den professionellen Umgang mit der Tontechnik. In der Postproduktion lernst du verschiedene Montagformen kennen und schliesst das Projekt im Bild- und Tonschnitt ab. Zudem lernst du, was es heisst, einen Drehort in Bezug auf die filmtechnische Umsetzung zu besichtigen und den Dreh vorzubereiten. Der Abschluss des Projekts bildet die gemeinsame Auswertung der umgesetzten Produktion.
Film HF berufsbegleitend
Studiengang Film HF berufsbegleitend
Als kreative Persönlichkeit mit Gespür für das bewegte Bild ist der Studiengang Film deine Ausbildung. 

Der berufsbegleitende F+F-Studiengang Film vermittelt dir alle film- und videogestalterischen Kompetenzen, die wichtig sind, um in der Filmbranche bestehen zu können. Dazu gehören sowohl technisches Know-how in Regie, Kamera-, Licht- und Tontechnik als auch die Regeln des Drehbuchschreibens und der Schauspielführung. Du lernst deine Filme zu schneiden und sie mit Inspiration zu vermarkten. Bereits im ersten Jahr konzipierst und realisierst du dein erstes Projekt. 

In Seminaren werden den Studierenden Einblicke in Recherche-, Schreib-, und Interviewtechniken geboten. Weiter lernen sie Kameras, Mikrofone und Licht auf professioneller Stufe zu bedienen und Bildbearbeitungs- und Schnittprogramme einzusetzen. Sie sind unerlässlich für die Postproduktion. Dazu kommt die Vermittlung von Wissen über Filmgeschichte und die Filmanalyse. Regelmässig finden Werkgespräche und Workshops mit namhaften Regisseur*innen, Bild- oder Tongestalter*innen statt. Weil filmisches Erzählen nicht nur auf grossen Leinwänden stattfindet, sondern auch auf unzähligen Kanälen des Internets und sozialer Medien, werden dessen unbegrenzte Möglichkeiten ebenfalls thematisiert.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf Regiearbeit, Drehbuchschreiben, Auftrags-, Werbe-, Fiction- oder Non-Fiction-Filme, auf Videoproduktion oder Social-Media-Contents konzentrieren wollen. Der Studiengang ist auch Basis für das Engagement in gesellschaftlich relevanten medienpädagogischen Betätigungsfeldern wie etwa der Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.

Das Studium dauert acht Semester und schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Fundierte Berufserfahrung kann anerkannt werden, sodass sich das Studium auf drei Jahre verkürzt. Dank überschaubaren Klassengrössen kann die F+F individuell auf die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden eingehen. Mit dem Diplom in der Tasche haben die Absolvent*innen mindestens drei eigenständige Film- oder Videoprojekte realisiert. Sie sind bestens vernetzt und in der Lage, freiberuflich oder im Auftragsverhältnis in ganz unterschiedlichen Gebieten der Video- und Filmproduktion zu arbeiten. 

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Film HF berufsbegleitend
Studienbeginn und Dauer
Der Studiengang startet jeweils im August. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium umfasst mindestens 4 320 Lernstunden, verteilt auf acht Semester. Einschlägige Berufserfahrungen und Vorbildungen können in Absprache mit der Studiengangsleitung entsprechend angerechnet werden. Die Veranstaltungen finden jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Während des Studiums sind die Studierenden zu max. 60% berufstätig.

Kosten
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein pro Semester: CHF 6 900.– (= CHF 1 150.– mtl.). Inbegriffen ist die individuelle Benutzung der Schulinfrastruktur auch ausserhalb der Unterrichtszeiten sowie die Nutzung der Tutorialplattform LinkedIn Learning. Die Ausbildung an der F+F ist staatlich anerkannt und subventioniert. Studierende sind grundsätzlich in ihrem Wohnsitzkanton stipendienberechtigt. 

Ausbildungsstufe
Tertiärstufe, Höhere Berufsbildung, Höhere Fachschule
 
Diplom
Eidgenössisch anerkannter Titel dipl. Gestalterin/dipl. Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Film.
 
Berufliche Perspektiven
Filmemacher*in; Regisseur*in; Autor*in; Cutter*in; Produktionsleiter*in; Auftragsfilmer*in; Industrie- und Werbefilmer*in; Künstler*in
Film HF berufsbegleitend
Anmeldung, Bewerbung Studiengang Film HF berufsbegleitend
Zulassungsbedingungen
Mindestalter 18 Jahre. Abschluss auf Sekundarstufe II (drei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Matura). Die Vorbildung muss nicht einschlägig, bzw. fachspezifisch sein. Bewerber*innen können beim Nachweis herausragender gestalterischer Fähigkeiten auch ohne abgeschlossene Sekundarstufe II «sur dossier» aufgenommen werden.

Aufnahmeverfahren 
Nach Eingang der Online-Anmeldung sind beim Sekretariat Bewerbungsformular, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeits- und Ausbildungszeugnisse sowie allfällige Arbeitsproben einzureichen. Bei positiver Beurteilung der Unterlagen werden die Bewerber*innen zu einem Aufnahmegespräch eingeladen. Danach wird über die Aufnahme in den Studiengang entschieden. Eintritte während des laufenden Semesters sind in der Regel ausgeschlossen. Die Prüfungsgebühr beträgt CHF 150.–.

Infoveranstaltungen
Sind noch Fragen offen? Dann besuche uns unverbindlich an einem der monatlichen Infoabenden oder am Open House, lerne die Schulleitung kennen und informiere dich persönlich vor Ort.

Gerne berät dich unser Sekretariat telefonisch von Mo.–Fr. von 9.00–12.00 und von 14.00–17.00 Uhr unter 044 444 18 88. Fragen und Anliegen kannst du uns auch per E-mail übermitteln oder du bestellst dir dein gewünschtes Infomaterial über diesen Link direkt nach Hause.

Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren:
Das Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2020/2021 ist abgeschlossen, es sind keine Plätze mehr verfügbar.

  • Bewerbung Schuljahr 2021/22
    Ausbildungsbeginn 23. August 2021
    Prüfungsgebühr: CHF 150.00
    Anmeldung
Film HF berufsbegleitend
CAT NOIR
CAT NOIR, der letztjährige Diplomfilm von O'Neil Bürgi, legte eine bemerkenswerte Karriere hin und war auf Filmfestivals weltweit zu bestaunen!
Film HF berufsbegleitend
Diplomübergabe an O'Neil Bürgi - Abschlussfilm Cat Noir
Geld & Studium
Philippe Sablonier
Eva-Maria Würth

Studieren liegt häufig im Spannungsfeld von Kreativität und Geldbeschaffung. Wir informieren dich über Finanzierungsmöglichkeiten wie Stipendien und Darlehen und darüber, wie du ein persönliches Budget für die Studienzeit aufstellst, um Schulden zu vermeiden.

In der Einführungswoche setzt du dich mit der eigenen finanziellen Situation auseinander. Wie finanziere ich mein Studium? Die Dozierenden und die Expert*innen der Schuldenpräventionsstelle der Stadt Zürich beraten dich kompetent.

Film HF berufsbegleitend
Filmdreh im Sihlcity
Film HF berufsbegleitend
Diplomvorbereitung und Diplomseminar
Daniel Hertli
Urs Lindauer
Das Diplomseminar dient dem regelmässigen Austausch zwischen Diplomand*innen, Fachpersonen und Studiengangsleitung sowie der Überwachung von Projektverlauf und -koordination.
Film HF berufsbegleitend
Konzept & Entwicklung Teil 1
Thomas Isler
In diesem praxisorientierten Projekt geht es darum, alle Stufen der Herstellung eines Filmes zu erfahren: Ideenfindung, filmisches Konzept, Drehvorbereitung, Drehen, Schneiden und Freistellen. Im ersten halben Jahr suchen wir filmische Ideen, recherchieren Themen und treffen mögliche Protagonist*innen, diskutieren in der Gruppe die filmische Umsetzung und stellen zum Ende des Semesters ein kleines Dossier mit einem filmischen Konzept her. Im zweiten Semester führen wir Testdrehs durch, begeben uns auf Locationsuche und bereiten den Dreh in der Equipe vor. Dann drehen und schneiden die Studierenden und sie widmen sich der Postproduktion. In der Schnittphase werden die Rohschnitte in der Gruppe diskutiert. Am Ende des Studienjahres präsentieren alle Studierenden einer Jury ihre erste Arbeit.
Film HF berufsbegleitend
Software Unterricht, 2017
Film HF berufsbegleitend
Konzept & Entwicklung Teil 2
Thomas Isler
In diesem praxisorientierten Projekt geht es darum, alle Stufen der Herstellung eines Filmes zu erfahren: Ideenfindung, filmisches Konzept, Drehvorbereitung, Drehen, Schneiden und Freistellen. Im ersten halben Jahr suchen wir filmische Ideen, recherchieren Themen und treffen mögliche Protagonist*innen, diskutieren in der Gruppe die filmische Umsetzung und stellen zum Ende des Semesters ein kleines Dossier mit einem filmischen Konzept her. Im zweiten Semester führen wir Testdrehs durch, begeben uns auf Locationsuche und bereiten den Dreh in der Equipe vor. Dann drehen und schneiden die Studierenden und sie widmen sich der Postproduktion. In der Schnittphase werden die Rohschnitte in der Gruppe diskutiert. Am Ende des Studienjahres präsentieren alle Studierenden einer Jury ihre erste Arbeit.
Einführung Creative Cloud
Franco Bonaventura

Im Unterricht machst du dich mit den wichtigsten Software-Werkzeugen vertraut, die du für die Gestaltung von Printprodukten einsetzen kannst. Im Vordergrund steht das grundlegende technische und arbeitsmethodische Verständnis für die drei Adobe-CC Programme Indesign, Photoshop und Illustrator.

Im Computerraum der Schule lernst und übst du die Anwendung der Adobe-CC-Programme und löst projektorientierte Aufgaben. Der Zusammenhang zwischen dem Layout- und Satzprogramm, der Bildbearbeitung und dem Herstellen von Vektorgrafiken wird zum selbstverständlichen Bestandteil des Gestaltungsprozesses.

Vom Funktionalismus zur Postmoderne – Teil 2
Franka Grosse
Aufbauend über vier Semester beschäftigen sich die Studierenden mit angewandter visueller Gestaltung von ca. 1850 bis in die Gegenwart. Teil 2 thematisiert die Geschichte der Visuellen Kommunikation von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart.

Bauhaus und «Schweizer Grafik» gelten als prägende designgeschichtliche Einflüsse der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mitte der 1960er-Jahre geriet der Funktionalismus in eine Krise. Zweckrationalismus und allgemeingültige Programmatiken wurden zunehmend in Frage gestellt. Postmoderne expressive, dekorative oder kommerzielle Entwurfsmotive machten sich in designhistorischen Phänomenen wie Pop, Psychedelic, Punk, New-Wave-Typografie, West Coast Style oder Memphis bemerkbar. Die Beschäftigung mit diesem markanten designhistorischen Wandel ist Schwerpunktthema der Lehrveranstaltung.
 
Einführung Computer, Netzwerk, Print
Thomas Hanhart

Du lernst den Umgang mit Apple-Computern und ihrem Betriebssystem Mac OS kennen. Dazu gehören die schulspezifischen Netzwerke und Dateiablagestrukturen, sowie die Nutzung von Peripheriegeräten.

Du verfügst über Anmeldedaten für die Nutzung der F+F-Adobe-Team-Cloud und für die Softwaretutorialplattform LinkedIn Learning (ehemals Lynda). Du lernst sowohl Sicherheitsaspekte als auch die entsprechenden Einstellungen und Prozesse, z. B. das Back up, kennen. Und du erhältst einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Informationstechnik und der Informatik.

Portrait, Familie, Beziehungen
Teresa Gruber
Kodak-Werbung
Seit wann spielt die Fotografie eine Rolle als Zeugin privater Glücksmomente? Welche Künstler*innen richteten die Kamera auf ihnen nahestehende Personen?

Wie wir uns selbst, unsere Biographie, Familie und Freunde wahrnehmen, definieren wir oft über fotografische Aufnahmen. Schon mit der Verbreitung der ersten Amateurkameras wurde die Fotografie zum identitätsstiftenden Medium, das ein möglichst perfektes Bild des erfüllten und erfolgreichen Lebens konstruiert. Diese Konventionen der Inszenierung wurden auch von der künstlerischen Fotografie reflektiert, die sich zugleich von der kompositionellen Unbefangenheit der Amateurfotografie inspirieren lässt. Tagebuchartige Aufzeichnungen von Fotografen wie Nobuyoshi Araki und Nan Goldin werden im Seminar mit vorangehenden und nachfolgenden Positionen konfrontiert.

Anmerkung: Die Veranstaltung findet in der Fotostiftung Schweiz, Winterthur statt

 
Netzkultur
Shusha Niederberger
Vernetzte Technologien verändern nicht nur unsere Produktionsweisen und Kommunikationsformen, sondern die Ordnung der Welt. Was geht hier gerade ab? Ein Seminar zu den Tiefenströmungen der technologischen Gegenwart.

Im Seminar werden gemeinsam erweiterte Perspektiven entwickelt, mit denen sich aktuelle Phänomene wie Datenhandel, Filterbubbles, oder Künstliche Intelligenz verorten lassen. Digitale Technologie muss als transversales Feld verstanden werden, wir diskutieren darum politische, soziale, ästhetische und ökonomische Perspektiven auf Technologie. Neben den theoretischen Aspekten werden im Seminar ästhetische Praktiken aus Kunst und Design vorgestellt, die konkrete Möglichkeiten des gestaltenden Handelns zeigen, die inspirieren und es erlauben, gemeinsame Anliegen zu formulieren.
 
Film HF berufsbegleitend
September 2017, Kurz und Heftig Vol. 1
Film HF berufsbegleitend
Ravel
Hamed Abdalla, 10’, 2019, Arbeitspräsentation 2, (fic)
Der Gruselfilm, bei dem man einfach nicht hinsehen kann.